Mobile Commerce Insights 2010
Status Quo, Trends und Erfolgsfaktoren für den mobilen Handel
Vorwort   2




                               Vorwort

                               Mit der zunehmenden Verbreitung von iPhone, Android, BlackBerry & Co. gehört die Nutzung des
                               Mobile Web für viele Smartphone User längst zum Alltag – ob klassisch mit dem Browser oder über
                               spezielle Applikationen. Wie aktuelle Entwicklungen zeigen, setzen alle führenden Smartphone-
                               Anbieter neben mobiler Internetnutzung verstärkt auf App Stores.


                               Welche Anwendungen und Funktionen aber werden besonders häufig genutzt? Und welche Erfolgsfak-
                               toren lassen sich daraus für Mobile Commerce-Angebote ableiten? – Diesen und weiteren Fragen sind
                               wir auch in unserer aktuellen Studie „Mobile Commerce Insights 2010“ wieder nachgegangen.


                               Die Untersuchung rückt dabei nicht nur die allgemeine Nutzung von Mobile Commerce-Angeboten in
                               den Vordergrund, sondern quantifiziert erstmals auch separat die Zugriffe auf mobile Angebote über
                               Browser und Apps.


                               Ein zentrales Ergebnis der Studie: 80 % der befragten Smartphone-Nutzer informieren sich bereits
                               mobil zu Produkten, 56 % haben sogar schon einmal bestellt – Tendenz steigend. Häufigster Anlass
                               für den mobilen Kauf ist nach wie vor der akute Bedarf unterwegs. Zunehmend löst das Smartphone
                               jedoch auch zu Hause den PC ab und wird zum bequemen Stöbern auf der Couch genutzt. Dabei wird
                               auch der Austausch mit Freunden über gefundene Produkte immer wichtiger.




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Vorwort   3




                               Aufbauend auf den Ergebnissen der Untersuchung konnten Szenarien und Personas entwickelt werden,
                               die deutlich machen: Mobile Commerce ist nicht gleich Mobile Commerce. Es gibt unterschiedlichste
                               Situationen und Gründe, mit dem Mobiltelefon einzukaufen. Für jeden Bedarf gilt es, passende Angebote
                               weiterzuentwickeln.


                               Auch in diesem Jahr setzen die Kooperationspartner auf ein mehrstufiges Untersuchungsdesign. denk-
                               werk gestaltet dabei den Rahmen der Studie mit einem internationalen Marktscreening sowie Best Practi-
                               ces & Trends. Zudem liegt das Layout in den Händen der Kölner Interaktivagentur. Die Konzeption des
                               Untersuchungsdesigns verantwortet phaydon | research+consulting. Außerdem wurde die Durchführung
                               und Analyse der quantitativen, mobilen Befragung unter Smartphone- und Mobile Commerce-Nutzern
                               von phaydon in Zusammenarbeit mit Interrogare realisiert. Das Ableiten von Personas sowie den aus der
                               Studie resultierenden Handlungsempfehlungen erfolgte ebenfalls durch phaydon | research+consulting.




                               Daniel Schmeißer                                        Marco Zingler                                    Peter Wiegelmann
                               phaydon | research+consulting                           denkwerk GmbH                                    Interrogare GmbH
                               GmbH & Co.KG




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Inhaltsverzeichnis   4




                               Inhalt

                               01 	          Untersuchungsdesign	                                                    6
                               02 	          Management Summary	                                                     8
                               03 	          Status Quo Mobile Web	                                               14
                               04 	          Smartphone-Nutzung im Überblick	                                     24
                               	             04.1 	 Kaufkriterien bei der Nutzung von Smartphones	                27
                               	             04.2 	 Vergleich Browser- und App-Nutzung	                           31
                               	             04.3 	 Vergleich Browser- und App-Nutzung im Mobile Commerce	        39
                               05 	          Mobile Commerce-Anwendungsgebiete im Detail	                         43
                               	             05.1 	 Mobile Produktsuche und Produktinformation	                   48
                               	             05.2 	 Mobile Produktbestellung	                                     56
                               	             05.3 	 Mobile Payment	                                               69




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Inhaltsverzeichnis   5




                               06 	          Personas	                                              80
                               07 	          Entwicklungsprognose für Mobile Commerce	              86
                               08 	          Best Practices und Trends	                             90
                               	             08.1 	 Mobile Websites und Applikationen	              92
                               	             08.2 	 Trends	                                       102
                               09 	          Fazit	                                               107
                               10	           Anhang	                                              113




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Untersuchungsdesign
                               Mobile Commerce Insights 2010




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Untersuchungsdesign   7




                               Methode
                               1. Stufe
                               Internationales Marktscreening zu Mobile Web und Mobile Commerce inklusive
                               weltweiter Nutzungszahlen und Umsatzprognosen/-entwicklungen.



                               2. Stufe: 	
                               Akzeptanz, Nutzung und Zufriedenheit deutscher Nutzer hinsichtlich Mobile
                               Commerce, Detailbeurteilung von verschiedenen Kaufphasen (Informationssuche,
                               Bestellung, Bezahlung) inklusive konkreter Gestaltungsempfehlungen.



                                                   Online-       Online-Befragung unter N=927
                                                    Panel
                                                                 deutschen Smartphone-Nutzern
                               		
                                                                 (rekrutiert aus dem PAYBACK Online-Panel).
                               		

                                                                 Mobile-Befragung unter N=550
                                                  Mobile-
                                                 Befragung       deutschen Mobile Commerce-Nutzern
                                                                 (rekrutiert aus dem PAYBACK Online-Panel).


                               3. Stufe:
                               Identifikation von Best Practices und Trends für den Mobile Commerce.




                               Testzeitraum:                          Durchführung:
                               Juni/Juli 2010                         phaydon | research+consulting, denkwerk und Interrogare


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Management Summary
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                               Management Summary

                               Internationaler Marktüberblick zeigt: Generelle Zunahme              Mobiles Web überholt SMS-Nutzung: 65 % der Befragten
                               von App Stores sowie Googles Betriebssystem Android.                 nutzen es bereits täglich.

                               70 % der deutschen Handys – einschließlich einfacher Feature         Standard Telefonie-Funktionen wie SMS werden durch das mobile
                               Phones – verfügen über einen Internetzugang; wie regelmäßig das      Web verdrängt: 65 % der befragten Smartphone-Besitzer nutzten
                               mobile Internet genutzt wird, hängt entscheidend vom verwendeten     es täglich über den Browser – die App-Nutzung liegt mit 63 % fast
                               Handytyp ab, Smartphone User liegen hier klar vorne.                 gleichauf.


                               Unter den Smartphone-Anbietern dominiert Apple weltweit; in den      Mobiles Web und Apps werden bereits zur Informationssuche und
                               USA führt der etablierte Anbieter RIM; mit dem Google Betriebs-      zum ziellosen Stöbern genutzt – knapp ein Drittel greift täglich
                               system Android zeichnet sich dort ein neuer Player ab, der auch in   mobil auf Social Networks zu, um unterwegs Kontakt mit Freunden
                               Europa Potenzial hat.                                                zu halten.


                               Neben mobiler Internetnutzung setzen alle führenden Anbieter         Der direkte Vergleich zwischen mobilem Web und Apps zeigt:
                               seit 2009 verstärkt auf App Stores: Aktuell bietet Apples iTunes     Mobiles Internet nutzt man eher zur breiten, inspirierenden
                               App Store die größte Auswahl mit über 200.000 Apps, gefolgt von      Informationssuche („der Generalist“). Apps punkten durch spe-
                               Android Market und der BlackBerry App World.                         zielle Funktionen vor allem im Bereich location-based Services
                                                                                                    und Spiele („die Spezialisten“), die zugleich aber auch häufig ein
                                                                                                    inhaltlich reduziertes Angebot mit sich bringen.




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Management Summary         10




                               Mobile Produktsuche: 80 % informieren sich mobil über                  Die typischen Szenarien mobiler Produktsuche variieren
                               Browser und Apps zu Produkten.                                         dabei deutlich je nach Handytyp:

                               Mobile Commerce wird für die Befragten immer wichtiger: Bereits        iPhone User sind Trendsetter, bei denen mobile Produktsuche
                               80 % der Smartphone-Nutzer informieren sich über ihr Handy zu          bereits in alle Bereiche des Lebens Einzug gehalten hat; egal ob
                               Produkten.                                                             „on-the-go“ oder beim „Couchsurfing“ zu Hause geht der Griff
                                                                                                      direkt zum Smartphone.
                               Der zielgerichtete Preisvergleich ist häufigster Auslöser für mobile
                               Produktsuche, knapp zwei Drittel lassen sich auch von Angeboten        BlackBerry Usern dient mobile Produktsuche hauptsächlich
                               inspirieren oder stöbern ohne konkretes Ziel.                          als Problemlösung „on-the-go“; sie informieren sich, wenn die
                                                                                                      akute Situation unterwegs es erfordert. Stöbern oder die bequeme
                               „On-the-go“ Nutzungsszenarien herrschen erwartungsgemäß vor,           Nutzung zu Hause spielt für sie keine Rolle – auch, da sie die User
                               das mobile „Couchsurfing“ als bequemer PC-Ersatz wird jedoch           Experience der Seiten oft umständlich finden.
                               zunehmend wichtiger – ebenso wie das „Socializing“, d. h. die
                               mobile Produktsuche im Austausch mit Freunden.                         Android User sind die Flaneure, sie sind am ziellosesten und
                                                                                                      genießen es, sich inspirieren zu lassen; als „Socializer“ tauschen
                                                                                                      sie sich auch gerne per Smartphone mit Freunden über gefundene
                                                                                                      Produkte aus.




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                               Mobile Bestellung: 56 % bestellen gelegentlich über ihr              Mobile Payment: Hohe Zufriedenheit, aber noch Opti-
                               Smartphone – klassische E-Commerce Produkte wie                      mierungsbedarf bei Bedienung der Bestellprozesse.
                               Bücher oder DVDs haben die Nase vorn.
                                                                                                    Zahlungsabwicklung erfolgt meist über Paypal oder Kreditkarte –
                               iPhone und Android User sind Spontankäufer und Schnäppchen-          iPhone Nutzer bevorzugen auch den bequemen Weg per Account
                               jäger – für BlackBerry Nutzer ist der Hauptauslöser für mobile       im iTunes Store.
                               Bestellungen meist ein konkreter Bedarf unterwegs: Insgesamt
                               hat über die Hälfte der befragten Smartphone-User schon mobil        Insgesamt herrscht hohe Zufriedenheit bei der Zahlungsabwick-
                               bestellt.                                                            lung, v. a. der automatische Zugriff auf bestehende Accounts wird
                                                                                                    gelobt.
                               Klassische E-Commerce-Produkte wie Bücher, Musik oder DVDs
                               werden auch mobil gekauft – Ticketing wie Fahrkarten und Flüge       Verbesserungspotenzial zeigt sich bei ungenügender Usability im
                               ist für den „on-the-go“-Kontext interessant.                         Bezahlprozess; umständliche, umfangreiche Eingaben der Konto-
                                                                                                    daten sowie zu lange Bestellprozesse werden moniert.
                               Insgesamt sind die Nutzer zufrieden mit ihren mobilen Einkäufen.
                               Übersichtlichkeit und gute Bedienbarkeit der mobilen Angebote
                               können besonders bei iPhone Usern punkten.


                               Unzufriedenheit herrscht aufgrund der mangelnden Usability vieler
                               (nicht mobil-optimierter) Websites besonders bei BlackBerry Usern.




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Management Summary   12




                               Größtes Potenzial bei Allround-Lösungen für mobile Shopping Sites und Apps.

                               Während mobile Websites für den Produkt- und Preisüberblick bevorzugt werden, liegt die App-Nutzung bei konkreten Transaktions-
                               prozessen bereits gleichauf mit Browser-Zugriffen – eine Allround-Lösung für Stöberer und schnelle Bestellungen ist gefragt.


                               Für die Zukunft erwarten User mobil-optimierte Websites mit besserer Usability; bei den App-Usern zeigt sich:
                               Wer Apps bereits häufig nutzt, wünscht sich noch mehr Angebote.


                               Auch aus Sicht von E-Commerce-Entscheidern gewinnt Mobile Commerce insgesamt an Bedeutung:
                               Nur wer seinen Online-Shop mobiloptimiert, hat in ihren Augen auf dem Markt auch zukünftig eine Chance.




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Status Quo
                               Mobile Web




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Mobile Lifestyle


                               Mobilität ist heute zugleich Anforderung sowie Wunsch vieler Menschen –
                               man möchte überall informiert sein, ebenso wie dies von einem erwartet wird.



              Multitasking hat Einzug in den Alltag genommen. Viele Dinge
              wollen gleichzeitig erledigt werden. Der ständige Zugang
              zum Internet wird dafür immer wichtiger.


                                                                            Mobile Endgeräte bieten die Voraussetzung: Smartphones
                                                                            ermöglichen dem Nutzer, orts- und zeitunabhängig auf
                                                                            verschiedenste Informationen und Dienste zuzugreifen.


                               Die Erwartungshaltung an mobile Dienste und Endgeräte
                               ist dementsprechend hoch. Vor allem Apps ermöglichen
                               eine effiziente und bequeme Nutzung des mobile Web.




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Status Quo   16




Der europäische Vergleich zeigt: Mobilfunknutzung liegt im
Durchschnitt bei einer Marktdurchdringung von über 100 %

                      Italien
                                                        Litauen
                      152 %                                                            Luxemburg
                                                        149 %                                           Bulgarien       Portugal
                                                                                           142 %
                                                                                                          137 %          137 %




                Deutschland
                                                  Griechenland                         Österreich   Großbritannien   Niederlande
                     129 %
                                                        122 %                             122 %             121 %         121 %




                   Dänemark                               Irland                       Schweden           Spanien        Belgien
                      120 %                              119 %                            115 %            114 %          102 %




Abb. 1: Mobilfunk: Marktdurchdringung in Europa
Quelle: IZMF, 2009




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Status Quo   17




Internetfähige Mobiltelefone auf dem Vormarsch: Besaßen 2008 erst
62 % der deutschen Internetnutzer eines, so sind es 2010 fast 70 %

                                                                                                     internetfähiges handy



                                                                                           Gesamt                      69 %
                                                                                                             62 %



                                                                                       14–19 Jahre                     73 %
                                                                                                                68 %



                                                                                       20–29 Jahre                     74 %
                                                                                                                    74 %



                                                                                       30–39 Jahre                     76 %
                                                                                                                    75 %



                                                                                       40–49 Jahre                     72 %
                                                                                                               68 %
   2010
   2008

Abb. 2: Besitzer internetfähiger Mobiltelefone in Deutschland
                                                                                          50 plus                      57 %
                                                                                                      45 %
Quelle: Accenture, 2010 und Accenture, 2008.




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Vor allem Smartphones treiben die Internetnutzung voran – der Absatz
in Deutschland hat sich im Vergleich zu 2008 fast verdreifacht




                                                                                                     8,2   Mio €




                                                                                       5,6   Mio €


                                                                    3,1Mio €




                                                                      2008              2009               2010


Abb. 3: Absatzmenge von Smartphones in Deutschland
Quelle: BITKOM, 2010




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Status Quo   19




Immer mehr Menschen nutzen dementsprechend das mobile Web, in
Deutschland rund 17 % der Internetnutzer, in Österreich sogar 31 %



                                                                                       DEUTSCHLAND




                                                                                                     ÖSTERREICH
                                                       SCHWEIZ




Abb. 4: Mobile Internetnutzung nach Ländern
Quelle: Accenture, 2010 // Basis: Internetnutzer unabhängig vom genutzten Handy
(D: 3006, A: 515, CH: 510)


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Bei den Smartphones dominiert weltweit Apple, in den USA etabliert
sich das Google Android Betriebssystem als neuer Player
                               Im US-amerikanischen Markt rangiert hinter dem dortigen Marktführer
                               RIM (36%) nicht etwa das iPhone OS (21%), sondern das Google
                               Betriebssystem Android (28%).




                                                                          21 % iPhone OS

                                                                                                     28 %
           36 %
                                                                                                            Android
                                                  RIM


Abb. 5: Verbreitung der Mobile-Betriebssysteme in den USA
Quelle: NPD Group, 2010




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Status Quo   21




In Europa steht Apple mit dem iPhone OS unangefochten an der
Spitze – Android hat einen Marktanteil von 8 %, besitzt aber Potential




                                                                               4 %     8 %       10 %        78 %




                                                                              Andere   Android   Symbian   iPhone OS



Abb. 6: Marktanteile der Smartphones nach Betriebssystem in Westeuropa
Quelle: AdMob, 2009




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Status Quo     22




Seit 2009 liegt ein Fokus der Hersteller                                                                 ca. 200.000 Apps


auf Apps: Apples iTunes App Store hat
                                                                                                         seit Juli 2008



die größte Auswahl, gefolgt vom
Android Market
                                                                                  ca. 70.000 Apps
                                                                                  seit Oktober 2008
                                                                                                                ca. 1.270 Apps/Downloads*
                                                                                                                seit August 2009
                                                                                                                                            ca. 6.850 Apps/Downloads*
                                                                                                                                            seit Mai 2009
                                                                                       ca. 8.570 Apps
                                                                                       seit April 2009

                                                                                                                 ca. 800 Apps
                                                                                                                 seit September 2009




                                                                                                                                                       ca. 132 Apps
                                                                                                                                                       seit Oktober 2009




*Bei diesen Stores handelt es sich nicht um
reine App Stores, sondern um Portale, auf denen
auch Klingeltöne, Wallpaper, Screensaver etc.
zum Download angeboten werden. Die Anzahl
der eingestellten Angebote bezieht sich daher
nicht ausschließlich auf die verfügbaren Apps.


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Smartphone-Nutzung
                               im Überblick




                                   Online-
                                    Panel



                                                 Online-Befragung unter N=927 deutschen Smartphone-Nutzern




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Beschreibung der gewählten Stichprobe: 55 % iPhone Nutzer,
zusätzliche Berücksichtigung von BlackBerry und Android Nutzern
                                           „Von welchem Hersteller ist Ihr aktuelles Smartphone?“



                                                                                                                                      BlackBerry Nutzer (n=106)
                                                 iPhone Nutzer (n=510)                                                  „Der Klassiker“: RIM als Marktführer in
                                                 „Der Trendsetter“:                                                         den USA und v. a. bei Geschäftskunden
                                                 Marktführer und Vorreiter in
                                                                                            55 %
                                                                                                                                    weit verbreitetes Smartphone.
                                                 Bezug auf mobiles Web und Apps.
                                                                                                       20 %
                                                                                                              14 %
                                                                                                                     11 %




                                                                                                                                       Andere Hersteller (n=126)
                                                Android Nutzer
                                                mit verschiedenen Gerätetypen (n=185)
                                                „Der neue Player“: Großes Potential aufgrund offenem
                                                                                                                                    46 %   HTC
                                                Betriebssystem und schnell wachsendem App-Markt.
                                                                                                                                    18 %   Google

                                                                                                                                    16 %   Motorola

                                                                                                                                    11 %   Samsung

                                                                                                                                     8 %   Andere

Basis: N=927 // Angaben in Prozent // Angaben zur gewählten Stichprobe:
                                                                                                                                     Zusammensetzung der Androids
64 % Männer, 36 % Frauen. 65 % im Alter von 18–39 Jahren und 35 % im Alter von 40–59 Jahren.


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Untersuchungsfragen

Welche Funktionen, Dienste und Services werden mit Browser und Apps genutzt?


                                                                                       Aus welchem Grund wählen Nutzer ihr Smartphone aus?
                                                                                       Welche Kriterien und Funktionen sind kaufentscheidend?


                             Welche Rolle spielen Internetzugriffe per Browser und per Apps?


                                                                        Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Mobile Commerce?



Wofür genau werden Smartphones genutzt?
Welche klassischen Telefonie-Dienste und welche Zusatz-Features sind aktuell relevant?


                                                              Wie verteilen sich diese Zugriffe anteilig auf Browser und auf Apps?
                                                              Was wird wofür bevorzugt?




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Kaufkriterien
                               bei der Nutzung von Smartphones




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Auswahlkriterien für Smartphones: Technische
Features sind ausschlaggebend, es folgen Design
sowie eine intuitive Usability
„Nach welchen allgemeinen Kriterien wählen Sie Ihr Smartphone aus?“


                                                                                   Sonstiges: „Ich habe ein     „Weiß nicht.“
                                                                                   Firmenhandy bekommen.“

                                       „Es soll das Neueste
                                       auf dem Markt sein.“

                                                                                                              „Es soll ein einfaches
                                                                            „Nach dem Hersteller“
                                                                                                              Menü und eine einfache
                                                                                                              Navigation haben.“
  „Nach Stil und Design –
  es muss mir gefallen.“
                                                                        „Nach technischen
                                                                        Kriterien und Funktionen.“



Basis: N=927 // Angaben in Prozent// Mehrfachnennungen möglich.




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Beim Kauf wird die mobile Webnutzung berücksichtigt – wichtig sind
Touchscreens, hochauflösende Displays und schnelle Verbindungen
                                                                  „Welche technischen Kriterien und Funktionen sind Ihnen beim Kauf eines Smartphones wichtig?“




        70 %                       69 %                        62 %                      60 %               46 %              43 %              38 %              5 %




     Touchscreen           Großes, hochauflösendes       UMTS/EDGE/HSPA           Großer Datenspeicher   Betriebssystem     MP3-Player       Hochauflösende   Sonstige
                                Handy-Display                                                                                                   Kamera




Basis: N=927 // Mehrfachnennungen möglich.




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Für zwei Drittel der Android User ist das Betriebssystem für den Kauf
relevant – BlackBerry User legen auf Technikfeatures weniger Wert
„Welche technischen Kriterien und Funktionen sind
Ihnen beim Kauf eines Smartphones wichtig?“



Touchscreen und großes, hochauflösendes Display                                                                      Touchscreen
entscheidende Kaufkriterien für iPhone User.                                                                         Großes, hochauflösendes Handy-Display
                                                                                                                     UMTS/EDGE/HSPA
                                                                                                                     Großer Datenspeicher
                                                                                                                     MP3-Player

                                                                                                                     iPhone (n=510)
Technikkriterien und Touchscreen sowie MP3-Player                                                                    Großes, hochauflösendes Handy-Display
insgesamt weniger wichtig, BlackBerry Nutzer                                                                         UMTS/EDGE/HSPA
bevorzugen ihre Tastatur.                                                                                            Großer Datenspeicher
                                                                                                                     Betriebssystem
                                                                                                                     Hochauflösende Kamera

                                                                                                                     BlackBerry (n=106)
Besonders Android Besitzer haben ihr Smartphone                                                                      Touchscreen
oft speziell nach dem Betriebssystem ausgewählt.                                                                     Großes, hochauflösendes Handy-Display
                                                                                                                     Betriebssystem
                                                                                                                     UMTS/EDGE/HSPA
                                                                                                                     Hochauflösende Kamera

                                                                                                                     Android (n=185)
                                                                           80     70   60   50   40   30   20   10

Basis: n=801 // Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich.
Top 5 der am häufigsten genannten Kriterien.


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Vergleich
                               Browser- und App-Nutzung




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Mobiles Web erobert den Alltag: Zwei Drittel der Befragten nutzt es
täglich über den Browser – Apps fast gleichauf
                                             „Wie oft nutzen Sie folgende Funktionen Ihres Smartphones?“


                              Telefonieren                                                                                          80                       14       4 1 1 1

                               Adressbuch                                                                                 65                         22              6 3 3 1

                     Internet über Browser                                                                                65                   17                7        5 3 3

                                      SMS                                                                       56                        24                     12       4 3 1

                                    E-Mail                                                                                65         13         5            5        6       6

                        Internet über Apps                                                                            63             14             7        4        5       7

                                    Musik                                    26                         25                     17         12                         13       7

                             Kamera/Fotos                    15                              26                                28                       19                 11 1

                                    Games                        17                     21                 14              14                       20                       14

                         Office Programme                   14                    16                 19              13                         22                           16

                                     MMS           6         8              12                     22                                30                                      22
   (fast) täglich
   ca. 3–4mal pro Woche
   ca. 1–2mal pro Woche
   ca. 1–3mal pro Monat
   seltener
   nie



Basis: N=927 Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen.




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Smartphone-Nutzung           34




Bei iPhone Usern liegen App- und mobile Browsernutzung gleichauf,
77 % der Android Besitzer nutzen das wachsende App-Angebot
„Wie oft nutzen Sie folgende             100
Funktionen Ihres Smartphones?“
                                           90

Bei iPhone Usern liegt die                 80
App-Nutzung insgesamt auf
                                           70
Platz 2. BlackBerry User nutzen
die Unterhaltungsfeatures ihres            60
Smartphones deutlich weniger.
                                           50

                                           40

                                           30

                                           20

                                           10

                                           %
                                                                  en                        ch                              er        S            ail                             ps            ik                       to
                                                                                                                                                                                                                               s          es                             e           S
                                                             er                         u                               s        SM                                         rA
                                                                                                                                                                               p            us                        o               m                              m           M
                                                          ni                         sb                              ow                       -M                                        M                         a/F              Ga                        a   m           M
                                                lef
                                                      o                     re
                                                                                 s
                                                                                                            r   Br                        E
                                                                                                                                                                   üb
                                                                                                                                                                        e
                                                                                                                                                                                                             er                                       o   gr
                                           Te                          Ad                               e                                                      t                                         m                                       Pr
                                                                                                 t   üb                                                 r   ne                                        Ka                                   ice
   iPhone (n=510)                                                                           ne                                                     te                                                                                    ff
                                                                                     te
                                                                                        r                                                     In                                                                                     O
   BlackBerry (n=106)                                                        In
   Android (n=185)



Basis: n=801 // sortiert nach Top2-Boxen.




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Smartphone-Nutzung      35




Szenarien der Browsernutzung: Größtenteils
Informationssuche und Stöbern, knapp ein
Drittel nutzt täglich soziale Netzwerke


                                                                                                              „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme, Dienste,
                                                                                                                                        Services im Internet über den Browser?“


                                                            Informieren, z. B. über Nachrichten, Wetter                                       50                  24        11       7 5 3

                                                                                                Mailen                                          53             19           9    6    7    7

                                                                         Zum Zeitvertreib/zum Stöbern                          31                    27             17          8     9    7

                                                                             Suchmaschinen/Wikipedia                      27                       30             18        11        9    7

                                                                             Soziale Netzwerke pflegen                        30         15        11     8            15                 21

                                                                             Routenplanung/Navigation          13                  23                23                19            14    8

                                                            Musik hören (z. B. über Webradio, YouTube             16           18           15          14                  20            17

                                                                                                Spielen             17         16          14        12                  21               20
   (fast) täglich
                                                                                       Chat/Foren/Skype           15      12        12        10               20                         30
   ca. 3–4mal pro Woche
   ca. 1–2mal pro Woche                                           Lesen (z. B. von Magazinen, E-Books)         12         15        12          14                  22                    25
   ca. 1–3mal pro Monat                                                                                       9          15               22              19                    20        15
                                                                Videos/Clips anschauen (z. B. YouTube)
   seltener
   nie                                                                                          Lernen    5       9       13        12                       28                           32



Basis: n=902 alle, die das Internet mind. selten nutzen (Seite 33).
Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen.


© 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
Smartphone-Nutzung   36




Soziale Netzwerke auch bei App-Nutzung wichtig, zusätzlich
ist Unterhaltung über Spiele- oder Musik-Apps gefragt

                                                                                                                                   „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Apps?“


                                                                                                  Social Media-Angebote vor allem von Heavy Usern sehr häufig genutzt.


                                                              Informieren, z. B. über Nachrichten, Wetter                                           48                   23         14    7 6 3

                                                                                                  Mailen                                                52           16        8 5        8    11
                                                                           Zum Zeitvertreib/zum Stöbern                             30                  22               18     9         12    9

                                                                               Suchmaschinen/Wikipedia                        23                   23               20         12        10    11

                                                                               Soziale Netzwerke pflegen                            31             15         12     8         12              22

                                                                                                 Spielen                 21               19             14         13              18         16

                                                                               Routenplanung/Navigation          14                      22                   23                21        12    8

                                                                                       Chat/Foren/Skype                  17        12         11        12              17                     30

                                                                  Lokale Suche/Dienste (z. B. AroundMe)         10                 19               21              16               19        15

                                                                              Video-Clips (z. B. YouTube)       11                 17               21             15               19         16

                                                                              Musik-Apps (z. B. Shazam)         11            14              18               18              18              21
   (fast) täglich
                                                                                 Office/Dienstprogramme         10            14              19              15                21             20
   ca. 3–4mal pro Woche
   ca. 1–2mal pro Woche                                             Lesen (z. B. von Magazinen, E-Books)        11            13         14         12                    22                   27
   ca. 1–3mal pro Monat
                                                             Gimmick-Apps (z. B. Wasserwaage, Bierglas)     5        9         12         14                        26                         34
   seltener
   nie                                                                                            Lernen    6        9             14              17                     26                   27



Basis: n=854 alle, die Apps mind. selten nutzen (Seite 33).
Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen.


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Smartphone-Nutzung       37




Internet per Browser wird zum Informieren und ziellosen Suchen
genutzt, Apps eher für location-based Services und Spiele
„Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme, Dienste,                             74
                                                                                       71 Informieren, (z. B. über Nachrichten, Wetter)
Services im Internet über den Browser?“
                                                                                       72
„Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Apps?“                                          68 Mailen
                                                                                       59
Apps liegen gleich auf bzw. überholen die Browser-Nutzung.                             52 Zum Zeitvertreib/zum Stöbern
                                                                                       56
                                                                                       46 Suchmaschinen/Wikipedia
                                                                                       45
                                                                                       46 Soziale Netzwerke pflegen
                                                                                       36
                                                                                       36 Routenplanung/Navigation
                                                                                       34
                                                                                       24 Musik
                                                                                       33
                                                                                       40 Spielen
                                                                                       27
                                                                                       30 Chat/Foren/Skype
                                                                                       27
                                                                                       24 Lesen von Magazinen, E-Books
                                                                                       25
                                                                                       28 Videos/Clips anschauen (z. B. YouTube)
                                                                                       14
                                                                                       14 Lernen
   Internet über Browser
                                                                                       0
   Internet über Apps                                                                  29 Lokale Suche/Dienste (z. B. Around Me)*
                                                                                       0
                                                                                       24 Office/Dienstprogramme*
Basis: n=902/854 alle, die Apps mind. selten nutzen (Seite 33).
                                                                                       0 Gimmick Apps (z. B. Bierglas, Wasserwaage)*
Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen // *Wurde nur bei Apps abgefragt.       16


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Smartphone-Nutzung   38




Mobiles Internet gilt als Generalist – Apps dagegen sind spezieller
und individueller, aber auch eingeschränkter vom Funktionsumfang


                                        Mobiles Internet                                    App-Kollektion


                                        „Der umständlichere Generalist“                     „Der Spezialist für Smartphones“

           Umfang                           	 Zugang zu breitem Spektrum an Angeboten und
                                        	    Services, die man auch vom PC aus nutzt

           Mobiler Nutzen                   	 Design und Prozesse häufig noch nicht auf         	 Spezielle Dienste, die auf „on-the-go“-
                                        	    mobile Nutzung ausgerichtet                    	    Nutzungsbedürfnisse zugeschnitten sind

           Funktionsumfang                  	 Größerer Funktionsumfang                          	 Komprimierte Funktionalität und Reduzierung
                                                                                            	    auf wichtige Informationen

                                                                                                	 z. T. auch eingeschränktes Angebot, das
                                                                                            	    freiem Stöbern entgegensteht

           Netzempfang                      	 Abhängig vom Netzempfang                          	 z. T. Unabhängigkeit von Internetverbindung

           Individualisierung               	 Keine Individualisierung möglich                  	 Individuelle App-Kollektion




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Vergleich
                               Browser- und App-Nutzung im Mobile Commerce




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Smartphone-Nutzung   40




Browsernutzung: Mobile Commerce von der Suche nach Produkt­
informationen bestimmt, mehr als 50 % kaufen auch regelmäßig ein
„Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme,
Dienste, Services im Internet über den Browser?“

                                                           7            18   Informieren über
                                                 13
                                                                             Produkte & Dienstleistungen


                                               14                                                                                           13            11
                                                                             26
                                                                                                                                                                21
                10                                      22                                  6                                                                       Preise vergleichen
     20                                                                                                                               17
                                                                                    21               12
                      17
                                                                                                          16                                                   20
                           Auktionen (z. B. eBay)                                                                                           19
                                                                                                           Mobil bestellen/
22
                                                                               23                          Einkaufen (z. B. Amazon)
                      15

           17                                                                                   22

                                                       4       7
                                          25
                                                                   13                                                                 4 6
                                                                        Tickets buchen                                                           9
     (fast) täglich                                                                                                        39
                                                                        (z. B. Kinokarten, Fahrkarten)                                                Kostenpflichtige Downloads
     ca. 3–4mal pro Woche
     ca. 1–2mal pro Woche                                                                                                                             z. B. Klingeltöne/Musik
     ca. 1–3mal pro Monat                                          19
                                                                                                                                                     14
     seltener                                  31
     nie
                                                                                                                                       28
Basis: n=902 alle, die das Internet mind. selten nutzen (Seite 33).
Angaben in Prozent.


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Browser-Zugriffe bieten Überblick über Produkte und Preise, bei
konkreten Transaktionsprozessen werden Apps gleichhäufig genutzt
                                                             „Kostenpflichtige Downloads            „Tickets buchen z. B.
                                                             z. B. Klingeltöne, Fahrkarten.“        Kinokarten, Fahrkarten.“


                                              „Auktionen z. B. eBay“         33%*                         44%      43 %                                   „Mobil bestellen/Einkaufen
                                                                                                                                                          z. B. Amazon“


                                                59%        59 %
                                                                                                                                                              56%         56 %


                                                                                   „Preise vergleichen“

                                                                                                                            „Informieren über Produkte
                                                                                       71%                                  & Dienstleistungen.“

                                                                                                    66 %                                                 80 %
                                                                                                                            74 %


„Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme,
Dienste, Services im Internet über den Browser/per Apps?“


   Internet über Browser
   Internet über Apps
Basis: n=902/854 alle, die Internet/Apps mind. selten nutzen (Seite 33).
*Wurde nur bei Internet über Browser abgefragt.


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Problem beim Mobile Commerce: Stöbern erfolgt per Browser,
Bestellen hingegen per App-Zugriff – eine Komplettlösung ist nötig


                                   Mobiles Internet                                    App-Kollektion


                                   Produktüberblick und Inspiration                    Häufig Begleiter für zielgerichteten
                                   beim (ziellosen) Surfen und                         Zugriff, v.  a. schnelle, mobil-optimierte
                                   Informieren.                                        Bestellprozesse.

       Informationen                   	 Überblick über Produkte mit allen Details         	 Informationsumfang häufig nur gering,
                                                                                       	    Produktdetails fehlen
                                       	 Preisvergleich möglich

       Funktionsumfang                 	 Angebote zum Stöbern                              	 Reduzierte Funktionen laden nicht zum Stöbern ein

       Bestellprozess                  	 Bestellprozess häufig noch zu lang und            	 Schneller, mobil-optimierter Bestellprozess
                                   	    umständlich für mobile Nutzung
                                                                                           	 Integrierte Bezahlung, z. B. per „In-App-Purchase“




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                               Anwendungsgebiete im Detail




                                  Mobile-
                                 Befragung
                                                   Mobile-Befragung unter N=550 deutschen Mobile Commerce-Nutzern




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Beschreibung der mobilen Stichprobe: Mobile Commerce-Nutzer und
-Affine, die ein iPhone, BlackBerry oder Android Gerät besitzen


Smartphone-Nutzer aus dem Online-Panel.


                                         	 Nutzer von iPhone, BlackBerry oder
               N=927
                                      		 Android Geräten
                                        	 Apps und/oder Internet über Browser
                                      		 Nutzer mind. 1–2 mal pro Woche
                                        	 Mobile Commerce-Nutzer und -Affine Smartphone-User




                                                                                  8 %                                98 %               Internet über Browser
                                                            RIM BlackBerry

                                                                                  23 %              N=550            96 %               Internet über Apps
                                                                     Android
                                                                                  69 %                                      App-/Browser-Nutzung
                                                               Apple iPhone                                                 Alle Befragten nutzen mit ihrem Smartphone
                        Smartphone-Gerätetyp                                                                                Apps und/oder Internet über Browser mind.
                        Alle Befragten besitzen einen dieser Gerätetypen.                                                   1–2mal pro Woche.



                                                                                         Mobile Commerce-Nutzer bzw.
                                                                                         -Affine in mobiler Befragung.


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Untersuchungsfragen der mobilen Befragung

Aus welchen Anlässen informieren sich Smartphone-User mobil über Produkte?

                                                In welchen Szenarien sind mobile Produktinformationen besonders relevant?

                               Wie oft bestellen Smartphone-User mobil und aus welchen Anlässen?

Welche Produkte werden häufig mobil gekauft?


            Welche Benefits und welche Barriers gibt es bei der Nutzung von Mobile Commerce-Angeboten?
                                                                          Wann sind mobile Shopper zufrieden?

                               Welche Kriterien sind bei der Bestellung wichtig?


Welche Zahlungsweise wird mobil bevorzugt? Wie zufrieden ist man mit der mobilen Zahlungsabwicklung?
                                      Welche Vor- und Nachteile werden dabei wahrgenommen?


            Was wünschen sich Mobile Commerce-User für die Zukunft?

                                                                                       Was zeichnet gute Mobile Commerce-Angebote aus?

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Ablauf und Beispielscreens aus dem Fragebogen der mobilen Befragung
                                 Mobile Befragung: Alle Teilnehmer haben per SMS den Fragebogen-Link auf ihr Smartphone
                                 geschickt bekommen; Befragung direkt auf dem Smartphone; Mobil-optimierter Fragebogen;
                                 Vorteile: Natürlicher (mobiler) Nutzungskontext sowie hohe externe Validität.




                                         Informationssuche » Bestellung » Payment » Trends » Feedback

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Studienstatistik mobile Befragung

                                        	 N=550 erfolgreiche Interviews, davon n=377 iPhones, n=46 BlackBerrys und
                                    	    n=127 Androids

                                        	 Hohe Ausschöpfungsquote (Anteil der Personen einer Bruttostichprobe, die
                                    	    erfolgreich befragt wurden) liegt bei 74,8 %

                                        	 Geringe Dropouts: 3,4 % haben die Befragung abgebrochen. Während
                                    	    Android Nutzer den Fragebogen in allen Fällen erfolgreich beendeten, haben
                                    	    2,0 % der iPhone und 5,7 % BlackBerry Besitzer den Fragebogen abgebrochen

                                        	 Schnelle Response-Zeit (Dauer zwischen Erhalt der SMS und Start des
                                    	    Fragebogens): knapp 40 % innerhalb der ersten Stunde




                                    „Das war alles gut dargestellt! Bin positiv überrascht!“
                                                                „Kurz und schnell zwischendurch zu beantworten. Hat mir gut gefallen.“
                                    „Das Thema hat gut gepasst. Das war interessant.“
                                                                                            „Cool, das hat Spaß gemacht.“




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Mobile Produktsuche
                               und Produktinformation




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Mobile Commerce                                                            50




Preisvergleich oft Auslöser für mobile Produktsuche, knapp zwei
Drittel stöbern und lassen sich von mobilen Angeboten inspirieren
„Sie haben angegeben, dass Sie sich bereits mit Ihrem Smartphone                                                                                                                                       Smartphones im Vergleich: BlackBerry Nutzer informieren sich am
mobil über Produkte informiert haben. Aus welchen Anlässen haben                                                                                                                                       häufigsten bei akutem Bedarf „on-the-go“.
Sie sich informiert?“                                                                                                                                                                                  Android User zeichnen sich durch überdurchschnittliche Stöberlust aus.
                                                                                                                                                                                                       iPhone Nutzer informieren sich am häufigsten, um direkt zu kaufen.




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Habe mobil eine Werbung dazu erhalten und war neugierig
                                                                                                                                                                                                                 Um herauszufinden, wo ich in der Nähe das Produkt finde
                                                                                                                                                              75 %
                                                                                                             74 %
                                                                                                             74 %
                                                    68 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        Um unterwegs Meinungen von Freunden einzuholen
                                                   66 %


                                                              64 %


                                                                                                      64 %




                                                                                                                                                62 %
                                                                                                                                               59 %
                                                                                                   59 %
                                                           58 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Habe ein Plakat o. ä. mit einem Link gesehen
                                                                                                                                                                                                57 %
                                                                                                                                                       51 %




                                                                                                                                                                                             51 %




                                                                                                                                                                                                                                             42 %
                                                                                                                                                                                                          40 %


                                                                                                                                                                                                                                          38 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                  35 %
                                                                                                                                                                                                       35 %




                                                                                                                                                                                                                                                                           Dringender Bedarf unterwegs
                                                                                                                                                                                                                                      33 %
                                                                     Spontaner Einfall unterwegs




                                                                                                                    Zum Zeitvertreib/Stöbern




                                                                                                                                                                                                                                  27 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                             27 %
                                                                                                                                                                     Um Produkte zu kaufen




                                                                                                                                                                                                                                                                                           25 %
                              Zum Preisvergleich




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     19 %
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    17 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  17 %
                                                                                                                                                                                                                                                                                      17 %


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    16 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 16 %

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 16 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  16 %
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   15 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 15 %




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                13 %
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                13 %

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               10 %
   Gesamt
   iPhone (n=373)
   BlackBerry (n=43)
   Android (n=121)

Basis: n=537 // Mehrfachnennungen möglich.



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Nutzungsszenarien: Vorherrschend ist die mobile Produktsuche
„on-the-go“, das mobile Couchsurfen von zu Hause nimmt zu
„Wo haben Sie sich mobil über Produkte informiert?“



                                                                         47 %                            53 %
                                                                         Am Arbeitsplatz.                Auf der Couch.

                                                                                   Szenario „Couchsurfing“


           10 %                              39 %
                                                                                   Das Smartphone als
                                                                                   bequemer PC-Ersatz.                       66 %
                                                                                                                             Beim Warten
           In der Uni.                       Bei Freunden.
                                                                                        42 %                                 z. B. Arzt oder Behörde.
                     Szenario „Socializing“                                             Im Bett.                          Szenario „on-the-go“
                     Im Austausch und Gespräch                                                                            Typisches mobiles Szenario.
                     mit Freunden.




                             31 %                                                                                  61 %                       64 %
                             In der Kneipe/im Restaurant.                                                  Unterwegs/draußen                  In der Bahn/im Bus/
                                                                                                           z. B. im Park.                     im Auto.




Basis: n=537 nur diejenigen, die sich bereits mobil informiert haben.
Mehrfachnennungen möglich.


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„On-the-go“ wird situativ gesurft, von zu Hause wird bequem gestöbert,
generell tauschen User sich mit Freunden zu Produkten aus



            „On-the-go“                                                       „Couchsurfing“                  „Socializing“
      Spontaner Einfall unterwegs                                         Entspanntes Stöbern            Wunschlisten austauschen

      Preisvergleich                                                      Produkte suchen                Fotos von Produkten

      Dringender Bedarf unterwegs                                                                        Produkte diskutieren

      Zeitvertreib                                                                                       Meinungen von Freunden

      Sorgt für Ablenkung und                                             Ersetzt den PC und ermög-      Verbindet die soziale und
      Unterhaltung und befrie-                                            licht Stöbern nach Produk-     digitale Welt auf Knopfdruck
      digt den dringenden Bedarf                                          ten in entspannter, privater   zum Austausch von
      unterwegs.                                                          Atmosphäre, das Arbeits-       Produkten.
                                                                          gerät PC bleibt aus.




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BlackBerry User informieren sich über Produkte „on-the-go“, aber kaum
zu Hause – iPhones und Androids werden auch als PC-Ersatz genutzt
„Wo haben Sie sich mobil über Produkte informiert?“


Smartphones im Vergleich: iPhone und Android Nutzer
                                                                                                                           Beim     Warten   z. B. Arzt, Behörde

informieren sich besonders gerne über Produkte, wenn sie
im Gespräch und Austausch mit anderen stehen.
                                                                                                                           In der    Bahn, im Bus, im Auto
                                                                                                                           Unterwegs, draußen, im Park
                                                                                                                           Auf der   Couch
                                                                                                                           Am    Arbeitsplatz
                                                                                                                           Im    Bett
                                                                                                                           Bei   Freunden
                                                                                                                           In der   Kneipe, im Restaurant
                                                                                                                           In der   Uni
   iPhone (n=373)
   BlackBerry (n=43)                                                                                                     0 Direkt im   Geschäft
   Android (n=121)

Basis: n=537 nur diejenigen, die sich bereits mobil informiert haben.                                                      Woanders
// Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich.                          70        60   50   40   30   20   10   0


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Mobile Commerce   54




Insgesamt erfolgt die mobile Produktinformation über den Browser –
vereinzelte iPhone User nutzen Apps und Browser gleichstark
                                                       „Wie haben Sie sich mobil über Produkte informiert?“




                                                             53 %
                                                                                                                        39 %

                                                                                                                                                                   8 %
                                               et




                                                                                                                                                               .
                                                                                                                    .




                                                                                                                                                            ch
                                                                                                                 ig
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                                                                                                                                                          ps
                                                                                                               uf




                                                                                                                                                         ei
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                                                                                                                                           Pr t Ap
                                                                                                            hä
                                                                                                      it




                                                                                                                                                      gl
                                          In




                                                                                                      m




                                                                                                                                                   er
                                               r.




                                                                                                          ch
                                        im




                                                                                                                                                  i
                                              se




                                                                                                                                                sv
                                                                                                  d




                                                                                                                                               m
                                                                                                       ei
                                                                                                 un
                                             ow




                                                                                                                                             ei
                                      d




                                                                                                                                           nd
                                                                                                       gl
                                     en

                                          Br




                                                                                             et




                                                                                                                                z.  iege
                                                                                                  wa
                                                                                            rn
                                   eg




                                                                                                                                         m
                                        m




                                                                                                  et
                                                                                            te




                                                                                                                                      zu
                                 wi
                                      de




                                                                                                                                      w
                                                                                        In

                                                                                                 ps
                                er




                                                                                                                                   er
                                                                                                                                  B.
                                     it
                              Üb




                                                                                                                               Üb
                                                                                            Ap
                                                                                       Im
                                   m




Basis: n=537




© 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
Mobile Commerce    55




iPhones werden in jeder Situation genutzt, BlackBerrys bei akutem
Bedarf „on-the-go“, Androids zum Stöbern und Networken


                            iPhone Nutzer

                                                                                   BlackBerry Nutzer
                     Bei den iPhone Nutzern hat das iPhone
                     in alle Bereiche des Lebens Einzug
                     gehalten: egal ob „on-the-go“ oder von
                     der Couch zu Hause geht der Griff häu-
                                                                                                                            Android Nutzer
                                                                             BlackBerry Nutzer informieren sich,
                     fig direkt zum Smartphone.
                                                                             wenn die akute Situation unterwegs es
                                                                             erfordert, legen das Smartphone jedoch
                     iPhone Nutzer informieren sich am
                                                                             ansonsten im privaten Kontext zu Hause
                     häufigsten: Zielgerichtete Kauf- oder                                                             Android Nutzer sind die Ziellosesten:
                                                                             meist zur Seite.
                     Vergleichsszenarien sind für sie ebenso                                                           Sie genießen es, sich von den Angebo-
                     alltäglich wie das ziellose Stöbern.                                                              ten mobil ansprechen und verführen zu
                                                                             Sowohl Stöbern aus Langeweile als auch
                                                                                                                       lassen.
                                                                             die bequeme Nutzung zu Hause spielt
                                                                             für sie keine Rolle. Das Smartphone ist
                                                                                                                       Häufig nutzen sie ihr Smartphone
                                                                             für sie kein PC-Ersatz.
                                                                                                                       auch im sozialen Kontext, z. B. um mit
                                                                                                                       Freunden mobil gefundene Produkte zu
                                                                                                                       diskutieren.




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Mobile Produktbestellung




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Mobile Commerce       57




Mobile Bestellung wird häufig genutzt: Knapp die Hälfte der
Befragten kauft gelegentlich Produkte über das Smartphone
                                                      „Haben Sie auch schon einmal Produkte (z. B. Bücher, Fahrkarten, etc.) über Ihr Smartphone gekauft bzw. bestellt?“




                                                     „Ja, mache ich                                            „Nein, kann ich mir
                                                     gelegentlich.“                                            aber vorstellen.“
 „Ja, mache ich                                                                    „Ja, aber nur selten.“
 sehr häufig.“
               „Ja, mache ich häufig.“                                                                                                          „Nein, würde ich
                                                                                                                                                nie machen.“




       7                      13                                  27                                22                           28                            3



    Heavy Shopper (n=110)                   Medium Shopper (n=149)                 Light Shopper (n=120)     Affine (n=145)                          Ablehner (n=17)




                                          Mobile Commerce-Nutzer                                                                      Nichtnutzer




Basis N=550 // Angaben in Prozent.




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Mobile Commerce               58




BlackBerry Nutzer bestellen unterwegs
bei konkretem Bedarf – iPhone und
Android User sind dagegen auch                                                                         Zum Zeitvertreib (beim
                                                                                                                                                                   55
                                                                                                                                                                   55
                                                                                                        Stöbern gefunden)
„Spontankäufer“                                                                                                                                          44
                                                                                                                                                                        58


                                                                                                                                        49
                                                                                       Das Produkt war online/                            51
„Aus welchen Anlässen bzw. in welchen
                                                                                          mobil günstiger                               48
Situationen haben Sie bisher mit Ihrem                                                                                             42
Smartphone Produkte gekauft?“
                                                                                                                                                                                  44
                                                                                                                      Es lief gerade eine                                              48
Auch 75 % der affinen Nichtnutzer                                                                                      Online-Aktion                                         41
würden ein mobil günstigeres Produkt                                                                                                                               32

kaufen!
                                                                                                                                                    41
                                                                                                    Konkreter Bedarf unter-                    36
                                                                                                    wegs z. B. Bahnticket                                                     70
                                                                                                                                                         48


                                                                                                                                                                             28
                                                                                                                            War bei Freunden &                               28
                                                                                                                          bekam einen guten Tipp              15
                                                                                                                                                                                  32


                                                                                                                                              20
   Gesamt                                                                                                    Zeitlich begrenztes              21
   iPhone (n=283)
                                                                                                           Angebot (Kontingente)                   26
   BlackBerry (n=27)*
                                                                                                                                         16
   Android (n=69)

                                                                                                                                                                                  9
                                                                                                                                           Habe mobil eine                        10
Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).                                          Werbung dazu erhalten                 4
Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.                                                                                                          10



© 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
Mobile Commerce                                           59




Heavy User nutzen gezielt die Vorteile der Online-Bestellung;
Light User kaufen eher zum Zeitvertreib oder bei Bedarf unterwegs




                                                                                                                                                                                                                                                                                         War bei Freunden und bekam einen guten Tipp
                                                                                                                                                          70




                                                                                                                                                                                                                            Konkreter Bedarf unterwegs z. B. Bahnticket
                                                         Zum Zeitvertreib (beim Stöbern gefunden)




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Zeitlich begrenztes Angebot (Kontingente)
„Aus welchen Anlässen bzw. in welchen




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Habe mobil eine Werbung dazu erhalten
                                                                                                                                                                                                             59




                                                                                                                 Das Produkt war online/mobil günstiger
Situationen haben Sie bisher mit Ihrem                                                                      57
                                                                                                    55 54
Smartphone Produkte gekauft?“




                                                                                                                                                                         Es lief gerade eine Online-Aktion
                                                                                                                                                               48                                                                                                         47
                                                                                                                                                                                                                  43
                                                                                                                                                                                                                                                                               40
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       38
                                                                                                                                                                                                                                                                                    36                                                                                                            34
                                                                                                                                                                                                                       33
                                                                                                                                                                    31
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            27

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 19                                                    19                                                19

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            10
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              8
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  3



   Heavy User (n=110)
   Light User (n=149)
   Medium User (n=120)



Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).
Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich.


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Mobile Commerce      60




Vor allem klassische E-Commerce-Produkte wie Bücher oder Musik
werden mobil gekauft, „on-the-go“ ist auch Ticketing interessant
                               „Welche Produkte haben Sie schon mobil eingekauft bzw. bestellt?“




                               Klassische E-Commerce-Produkte
                                                                                                   E-Commerce verlagert sich immer stärker auf das Smartphone.


                               Bücher                                        Musik                           DVDs/CDs

                               Ticketing
                                                          Fahrkarten lösen oder Fahrscheine/Flüge buchen v. a. für BlackBerrys wichtig.


                               Fahrkarten                                        Veranstaltungskarten                                      Flüge
                                                                                              Auch 63 % der affinen Nichtnutzer sind an Ticketing interessiert.




                               Klassische Laden-/Offline-Produkte
                                                                                                                   Besonders für Heavy User interessant.


                               Kleidung                                     Blumen                     Nahrungsmittel
Basis: n=537.




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BlackBerry User nutzen Mobile Commerce „on-the-go“ – deshalb kaufen
sie häufiger (Ticketing-)Produkte, die direkt benötigt werden



                                    Bücher                          Nahrungsmittel             Flüge                Veranstaltungskarten
                                    54                              3                          10                   36
                                    44                              0                          33                   56
                                    61                              6                          19                   37




                                                   DVDs/CDs                        Kleidung                Musik               Elektronikartikel
                                                   33                              32                      52                  3
                                                   22                              7                       48                  0
                                                   46                              25                      57                  2
„Welche Produkte haben
Sie schon mobil eingekauft
bzw. bestellt?“


   iPhone (n=283)                                                 Blumen                      Fahrkarten           Andere
   BlackBerry (n=27)*                                             4                           39                   1
   Android (n=69)                                                 7                           67                   7
                                                                  9                           36                   7

Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).
Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Bei den mobilen Bestellungen überwiegt die Browser-Nutzung – Apps
werden aber im Vergleich zur Informationssuche stärker verwendet


                                                 „Wie haben Sie bisher meistens Produkte mobil gekauft?“




                                                       51 %
                                                                                                                 34 %
                                                                                                                                                            16 %
                                           et




                                                                                                                                                     ch
                                                                                                            ig
                                         rn




                                                                                                                                                   ps
                                                                                                          uf




                                                                                                                                                  ei
                                         te




                                                                                                                                    Pr t Ap
                                                                                                       hä
                                                                                                 it




                                                                                                                                               gl
                                      In




                                                                                                 m




                                                                                                                                            er
                                                                                                     ch
                                           r
                                    im




                                                                                                                                           i
                                          se




                                                                                                                                         sv
                                                                                             d




                                                                                                                                        m
                                                                                            un

                                                                                                  ei
                                         ow




                                                                                                                                      ei
                                  d




                                                                                                                                    nd
                                                                                                  gl
                                 en

                                      Br




                                                                                        et




                                                                                                                         z.  iege
                                                                                             wa
                                                                                       rn
                               eg




                                                                                                                                  m
                                    m




                                                                                             et
                                                                                       te




                                                                                                                               zu
                             wi
                                  de




                                                                                                                               w
                                                                                   In

                                                                                            ps
                            er




                                                                                                                            er
                                                                                                                           B.
                                 it
                          Üb




                                                                                                                        Üb
                                                                                Im

                                                                                       Ap
                               m




Basis: n=379 nur diejenigen, die schon
Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).


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Mobile Commerce   63




Mobile Commerce-Nutzer sind insgesamt mit den
bisherigen mobilen Bestellungen und Einkäufen zufrieden

                                                                           „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit mobilen Bestellungen und Einkäufen?“


                                                                                       39 %

                                                                                       39 %
                                                       Sehr zufrieden
                                                                                       37 %
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                       42 %
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                                                                    Weniger zufrieden
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                       50 %
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                       51 %
                                                  Ziemlich zufrieden
                                                                                       56 %
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                       43 %
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                                                                   Gar nicht zufrieden
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                       11 %
                                                                                                                                                                0 %
                                                                                       10 %
                                                            Teils, teils
                                                                                        7 %

                                                                                       14 %
   Gesamt
   iPhone (n=283)
   BlackBerry (n=27)*
   Android (n=69)



Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr
Smartphone bestellt haben (Seite 57). // *Kleine Fallzahl.


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Mobile Commerce      64




                               Vor allem iPhone Nutzer bewerten Übersichtlichkeit
                               und Usability gut – BlackBerry Nutzer schätzen
                               Informationsqualität und Joy-of-Use
                               „Mit welchen Aspekten sind Sie insgesamt bei mobilen Bestellungen besonders zufrieden?“




                                 „Die Websites/Apps sind        „Die Websites/Apps sind     „Die Bestellungen per Smartphone
                                                                                                                                             „Die Informationen
                                 übersichtlich gestaltet.“      mit dem Smartphone gut      haben mir Spaß gemacht.“
                                                                                                                                             sind ausreichend und
                                                                zu bedienen.“     „Die Anbieter sind              „Die Bestellprozesse haben gut verständlich.“
                                       60
                                                                                  vertrauenswürdig.“              eine gute Gesamtlänge.“
                                       50


                                       40


                                       30                                                                                                                 „Ich bin über-
                                                                                                                                                          haupt nicht
                                       20                                                                                                                 zufrieden.“


                                       10
   Gesamt
   iPhone (n=283)
   BlackBerry (n=27)*
   Android (n=69)



Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).
Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Unzufriedenheit herrscht vor allem aufgrund der unzureichenden
Usability von Websites für den mobilen Gebrauch


                                    „Mit welchen Aspekten sind Sie bei mobilen Bestellungen eher nicht zufrieden?“



                                      „Die Websites/Apps sind nicht
                                      für Smartphone optimiert und
                                      schwer zu bedienen.“

                                       60                                                                                                                    „Ich bin
                                                                                „Die Websites sind nicht                „Ich habe kein                       insgesamt
                                       50                                       übersichtlich gestaltet.“               Vertrauen in                         zufrieden.“
                                                                                                                        die Anbieter.“
                                       40                       „Die Bestellprozesse                „Die Informationen
                                                                sind zu lang.“                      sind nicht ausreichend
                                                                                                    und verständlich.“                   „Die Bestellungen
                                       30
                                                                                                                                         per Smartphone
                                                                                                                                         haben mir keinen
                                       20
                                                                                                                                         Spaß gemacht.“

                                       10
   Gesamt
   iPhone (n=283)
   BlackBerry (n=27)*
   Android (n=69)



Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).
Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Die mobile Bestellung fällt mit dem iPhone leichter als mit dem Black-
Berry, da es eine bessere Übersicht und ein intuitiveres Handling bietet


                                                                           Durch großes Display lassen sich
                                                                           Informationen übersichtlich darstellen.


                                                                                               Kleineres Display lässt weniger
                                                                                                    Raum zur Darstellung von
                                                                                                               Informationen.

                                                                           Handling über Touchscreen
                                                                           lässt Apps und mobil optimierte
                                                                           Webseiten intuitiv bedienen.



                                                                                          Bedienung über Tastatur erschwert,
                                                                                                           nur z. T. intuitiv.




                                Touchscreen mit großem Display                                                         Eingeschränktes Display mindert
                                bietet bessere Übersicht.                                                                         die Übersichtlichkeit.
Beispiel: British Airways App




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Do’s: Schneller Zugriff auf Funktionen durch zentrale Menüleiste
Dont’s: Doppelte Eingabe von Daten, irreführende Bezeichnungen

                     Amazon                   HRS                        Deutsche Post
                                                                                                     Short-Hand-Navigation
                                                                                                         	 Schneller Zugriff auf zentrale Funktionen,
                                                                                                     	    wie Suche, Startseite und Warenkorb

                                                                                                         	 Erkennen statt Erinnern:
                                                                                                     	    Flache Navigationsstruktur ermöglicht
                                                                                                     	    Anzeige der aktuellen Position

                                                                                                         	 Übersichtliche Listen mit illustrierenden
                                                                                                     	    Icons erleichtern Orientierung



                                                                                         Deutsche Bahn
                     Unlogische Prozessabfolge
                         	 Doppelte und daher unnötige Eingabe von
                     	    Daten wird auf mobilen Geräten von
                     	    Nutzern noch stärker moniert und führen
                     	    zum Abbruch

                         	 Benennungen, die falsche Erwartungen
                     	    wecken, erschweren die Orientierung in
                     	    mobilen Anwendungen



                                                                                                         Auswahl einer          Zur Buchung                 Erneute
                                                                                                          Verbindung                                   Verbindungssuche


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Smartphone User bezahlen häufig über Paypal oder Kreditkarte –
iPhone Nutzer auch per Account im iTunes Store
„Wie bezahlen Sie üblicherweise Ihre mobilen Einkäufe?“                                       62 %
                                                                      Paypal oder Ähnliche
                                                                                              61 %
Androids bezahlen bevorzugt konservativ.                                                      59 %
                                                                                              67 %
                                                                                                                         55 %
                                                                                              Kreditkarte
                                                                                                                         55 %
                                                                                                                         56 %
                                                                                                                         52 %
                                                                                              53 %
                                                                      Über einen Account
                                                                                              57 %
                                                                      im Shop z. B. iTunes,
                                                                                              30 %
                                                                      Amazon, etc.
                                                                                              43 %
                                                                                                                         27 %
                                                                                              Per Lastschriftverfahren
                                                                                                                         24 %
                                                                                              (Kontodaten angeben
                                                                                                                         22 %
                                                                                              und abbuchen lassen)
                                                                                                                         38 %
                                                                                              26 %
                                                                      Überweisung
                                                                                              25 %
                                                                                              11 %
   Gesamt                                                                                     32 %
   iPhone (n=283)
                                                                                                                         8 %
   BlackBerry (n=27)*                                                                         Über den Handyvertrag
   Android (n=69)                                                                                                        6 %
                                                                                              abgerechnet
                                                                                                                         7 %
Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone
                                                                                                                         16 %
bestellt haben (Seite 57). // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Unabhängig vom Smartphone herrscht insgesamt hohe
Zufriedenheit bei der mobilen Zahlungsabwicklung
                                                „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit mobilen Zahlungsabwicklungen?“




                                               %



                                         50

                                         40

                                         30

                                         20

                                         10


                                                                            en                                   en                          s                                  en                             en
                                                                       ed                                   ed                     t   eil                                 ed                             ed
                                                                   fri                                  fri                i   ls,                                     fri                        uf
                                                                                                                                                                                                     ri
                                                          r   zu                                   zu                 Te                                      r   zu                         tz
                                                                                               h
                                                       eh                                  lic                                                            ige                           ch
   Gesamt
                                                   S
                                                                                      em                                                             en                              Ni
                                                                                 Zi                                                              W
   iPhone (n=283)
   BlackBerry (n=27)*
   Android (n=69)



Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).
Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Die schnelle Abwicklung und der automatische
Zugriff auf bestehende Accounts werden gelobt
                               „Mit welchen Aspekten bei mobilen Bezahlungen sind Sie besonders zufrieden?“




                                            54                                         15                      42
                                            52                                         13                      42
                                            56                                         11                      26
                                            61                                         25                      49



                                             Wenn Bezahlungen                          Die schnelle Eingabe        Die einfache Bedien-
                                             schnell gehen.                            aller privater Daten.       barkeit mit dem
                                                                                                                   Smartphone.



                                            29                                         52                      1
                                            29                                         53                      1
                                            22                                         37                      0
                                            30                                         52                      0



                                             Die Absicherung                            Der automatische       Ich bin insgesamt
   Gesamt                                    per PIN/TAN.                               Zugriff auf meinen     nicht zufrieden.
                                                                                        bestehenden Account.
   iPhone (n=238)
   BlackBerry (n=27)*
   Android (n=69)



Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).
Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Unzufriedenheit herrscht bei 51 % der Nutzer hinsichtlich schlechter
Usability beim Bezahlprozess aufgrund umständlicher Eingaben
                               „Mit welchen Aspekten bei mobilen Bezahlungen sind Sie insgesamt eher nicht zufrieden?“




                                             Wenn die Websites                         Zu lange bzw. um-                  Unverständliche
                                             nicht für Smartphones                     ständliche Eingaben.               Eingabefehler.
                                             optimiert und schwer
                                             zu bedienen sind.


                                            46                                         33                                19
                                            67                                         41                                15
                                            50                                         42                                20
                                            51                                         40                                19



                                             Wenn der Zugang                            Ich habe Sicherheits-            Ich bin insgesamt
                                             zu meinem Account                          bedenken bei der                 zufrieden.
                                             ohne Sicherheits­                          Eingabe meiner
                                             abfrage erfolgt.                           Kontodaten.


                                           39                                          19                                29
                                           44                                          48                                7
   Gesamt                                  33                                          28                                24
                                           35                                          28                                24
   iPhone (n=238)
   BlackBerry (n=27)*
   Android (n=69)



Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57).
Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Mobile Commerce-Nichtnutzer befürchten umständliche und
unsichere Bestellungen; heimischer PC wird (noch) bevorzugt
                               „Aus welchen Gründen haben Sie bisher noch keine Bestellungen über Ihr Smartphone getätigt?“


                                                     Die Bestellungen mache ich
                                                                                                   Die mobilen Bestellungen/               Die Bestellungen sind
                                                     lieber in Ruhe zu Hause im
                                                                                                   Bezahlungen sind mir zu                 mir mit dem Smart-
                                                     Internet.
                                                                                                   unsicher.                               phone zu teuer.




                                                                                                               15                                      4
                               70
                                                                                                                13                                     4
                                68
                                                                                                          21                                      11
                                      58
                                                                                                                                                           0
                          76                                                                                   16


                                                                                 Die Bestellungen über                        Ich kenne mich mit
                                                                                 das Smartphone sind zu                       mobilen Bestellungen
                                                                                 umständlich.                                 nicht aus.



   Gesamt
                                                                                        22                                             8
   iPhone (n=94)
   BlackBerry (n=19)*                                                                        17                                        7
   Android (n=58)                                                           37                                                   16
                                                                                       26                                              7
Basis: n=379 nur diejenigen, die noch keine Produkte über ihr Smartphone bestellt haben
(Seite 57). // Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl.


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Do’s: Mobile Zahlungsabwicklung einfach, aber sicher gestalten
Dont’s: Lange Eingabemasken vermeiden

                               Amazon
                                                                Bestellprozess mit Account
                                                                    	 Schnelles Einloggen mit Benutzerdaten

                                                                    	 Sicheres Bestellen durch Passwortabfrage

                                                                    	 Bequeme und schnelle Zahlung durch Auswahl bestehender
                                                                	     Kontodaten oder per Rechnung

                                                                    	 Weniger Bedenken bei vertrauenswürdigen Anbietern


                                                                Accounts mit Sicherheitsabfrage für sicheres und bequemes Shopping.



                               Unlogische Prozessabfolge                                      airberlin


                                   	 Lange und umständliche Eingabe persönlicher
                               	     Daten wie Name, Anschrift, Kontaktdaten,
                               	     Bankdaten, etc.

                                   	 Bedenken bei der Eingabe sensibler Daten
                               	     wie Konto-Nr.

                                   	 Mögliche Bestellung von Dritten ohne
                               	     Sicherheitsabfrage




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Alternative Zahlungsabwicklungen wie die Nutzung des Smartphones
als EC-Karte stoßen bei 80 % der Befragten auf Interesse
                     „Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Smartphone zur Bezahlung wie mit einer EC-Karte benutzen.
                     Wie wahrscheinlich wäre es, dass Sie so eine Funktion nutzen würden?“




                     Sehr wahrscheinlich 31 %                                                    Eher wahrscheinlich 18 %   Unwahrscheinlich 4 %




                                          Wahrscheinlich 31 %                                Eher unwahrscheinlich 12 %          Sehr unwahrscheinlich 5 %




Basis: n=533 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone
bestellt haben bzw. sich das vorstellen können (Seite 57).


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Das Smartphone als EC-Karte zu gebrauchen
ist situationsbedingt beim Ticketing oder
direkt im Geschäft vorstellbar
„Aus welchen Anlässen können Sie sich vorstellen, Ihr Smartphone
für Bezahlungen wie mit einer EC-Karte zu benutzen?“




                                                           78 %                        78 %                77 %           72 %




                                               Um Bahntickets zu kaufen       Um Parktickets zu kaufen   Im Geschäft   Im Restaurant




Basis: n=426 nur diejenigen, die sich vorstellen können das Smartphone als EC-Karte zu nutzen
(Seite 76). // Mehrfachnennungen möglich.


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User wünschen sich mobiloptimierte Websites mit besserer
Usability und mehr Apps für den mobilen Einkauf
                                                                                „Unterwegs Bekannte in der                                     „Online-Banking“
                                                                                     Nähe anzeigen.“




                                                          „Hinweis auf besondere Angebote.“                             „Unterwegs auf besondere Shopping-
                                                                                                                         Angebote hingewiesen zu werden.“




                                                    „Mehr Apps.“                                         „Anzeige von Shops in der Nähe.“




„Welche weiteren Angebote und Services zum mobilen                                     „Bessere/mobiloptimierte Websites.“
Einkaufen würden Sie sich für die Zukunft wünschen?“


Potenzial zeigen auch lokalisierte Angebote zu
Produkten und Shops.


Basis: N=550 // Mehrfachnennungen möglich.




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Smartphone und Mobile Commerce-Nutzung – Übersicht Personas

            Philipp – der experimentierfreudige Trendsetter                            Julia – der interessierte Neuling
             „Ich weiß gar nicht mehr, was ich früher ohne                              „Das mobile Web habe ich eher so auf den zweiten
             mein iPhone gemacht habe. Ich surfe schon mor-                              Blick entdeckt. Wenn ich in der Bahn sitze,
             gens, wenn ich noch im Bett liege und bestelle                              schaue ich immer öfter mal nach neuen Kla-
            quasi alles darüber – manchmal auch nur des                                 motten, aber finde es zum Teil noch ganz schön
            Ausprobieren willens. Es gibt immer etwas Neues                             unübersichtlich. Es ist wahnsinnig viel und mir
            zu entdecken.“                                                             fehlen oft noch Bilder und Informationen.“




            Stefan – der Problemlöser                                                  Jan – der networkende Flaneur
             „Wenn ich nach einem Geschäftstermin im Taxi                                „Wenn ich in einer langweiligen Vorlesung
             sitze und Richtung Bahnhof eile, finde ich es                                sitze, ist mein Handy die letzte Rettung. Dann
             sehr praktisch, mir schnell per Handy ein Ticket                            schau ich nach spannenden Büchern oder kauf
             zu kaufen und die Schlangen an den Schaltern                               mir auch mal die neuste Musik ein. Wenn es was
            zu umgehen.“                                                                Außergewöhnliches oder ein Schnäppchen ist,
                                                                                       leite ich es auch schnell an meine Freunde weiter
                                                                                       – dann haben die auch ein wenig Unterhaltung. “




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Stefan – Blackberry Nutzer und Problemlöser „on-the-go“
                                                                                Smartphone im Alltag

                                                                                Stefan ist als Außendienstler eines großen Unternehmens beruflich ständig auf Reisen,
                                                                                sein Blackberry ist dabei sein unersetzlicher Begleiter, das ihm schnellen Zugriff auf
                                                                                E-Mails und wichtige Informationen unterwegs erlaubt. Zu Hause bei der Familie ange-
                                                                                kommen, landet das Handy jedoch meist in der Ecke. Hier genießt Stefan seine Ruhe.


                                                                                Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals

                                                                                Wenn Stefan Informationen zu Produkten aus dem Web braucht, nutzt er zum ungestör-
                                                                                ten Surfen seinen Laptop, der für ihn mehr Komfort bietet als das kleine Handy. Mobil
                                                                                bestellt wird eigentlich nur, wenn es die akute Situation unterwegs erfordert und Stefan –
                                                                                mal wieder – im Zeitdruck ist. Im Taxi kauft er oft noch schnell per Handy das Ticket für
                                                                                den Zug oder checkt sich für seinen Flug ein, um wertvolle Minuten zu gewinnen. Sein
                                                                                Handy ist für ihn dann meist der letzte Helfer in der Not, obwohl er die Buchungsprozes-
                                                                                se oft zu lang findet und sich beim Handling auf den unübersichtlichen Seiten schwer
                                                                                tut. Eigentlich schade, findet er, denn wenn das Ganze einfacher zu bedienen wäre,
                                                                                könnte er von unterwegs noch mehr erledigen und so seine Wartezeiten im Zug oder am
                                                                                Flughafen überbrücken.




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Philipp – iPhone Nutzer und experimentierfreudiger Trendsetter
                                                                                Smartphone im Alltag

                                                                                Philipp ist ein absoluter Design- und Technik-Freak. Er ist in punkto neuster Entwicklun-
                                                                                gen immer auf dem Laufenden, sein Hobby hat er in einer Agentur zum Beruf gemacht.
                                                                                Seitdem er denken kann, ist er Apple-Fan und hat sich deshalb natürlich auch als einer
                                                                                der ersten das iPhone angeschafft. Bisher ist er jede (Geräte-)Neuerung mitgegangen und
                                                                                verfolgt fasziniert, was sich bei Apple und auf dem App-Markt bewegt. Sein iPhone hat in
                                                                                alle Bereiche seines Lebens Einzug erhalten – egal, ob er (beruflich) unterwegs ist oder
                                                                                zu Hause auf der Couch liegt, er hat es immer zur Hand.


                                                                                Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals

                                                                                Zu Hause ist Philipp abends oft zu faul, um den Rechner anzuwerfen, und stöbert mit
                                                                                seinem iPhone auf der Couch nach neuen Filmen oder Konzertkarten, die er sich dann
                                                                                bestellt. Er probiert gerne neue Anwendungen aus, auch seine neuen Jeans hat er des-
                                                                                halb mal schnell übers iPhone geordert. Philipp ist begeistert von der Vielzahl an Apps
                                                                                und der Einfachheit der Bestellprozesse – vor allem die Bezahlung über seinen iTunes
                                                                                Account findet er unglaublich bequem. Auch wenn Philipp unterwegs ist, nutzt er das
                                                                                iPhone gerne zum Zeitvertreib, aber auch, um sich das Leben ein bisschen einfacher zu
                                                                                machen – zum Beispiel zum schnellen Einchecken. Mit seinen Freunden und Kollegen
                                                                                tauscht er sich oft aus zu Produkten und Apps, die er neu gefunden hat – er glaubt,
                                                                                dass auf dem mobilen Markt noch viel mehr drin ist, und schielt immer (ein bisschen
                                                                                neidisch) auf den Vorreiter USA.




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Julia – iPhone Nutzerin und interessierter Neuling
                                                                                Smartphone im Alltag

                                                                                Julia hat sich vor kurzem ihr erstes iPhone gekauft: Stil und Design gefallen ihr und
                                                                                irgendwie macht es in ihren Augen auch schon was her, wenn man das iPhone aus der
                                                                                Tasche zieht. Von Technik hat sie eigentlich keine Ahnung, freundet sich aber langsam
                                                                                mit den vielen verschiedenen Funktionen des iPhones an und geht inzwischen auch
                                                                                immer häufiger mal ins mobile Web oder den App Store.


                                                                                Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals

                                                                                Ein Ersatz für ihren Laptop zu Hause ist das iPhone für Julia zwar nicht; wenn sie mit
                                                                                der Bahn zur Arbeit fährt oder Wartezeiten zu überbrücken hat, schaut sie jedoch immer
                                                                                häufiger auf ihr iPhone und beschäftigt sich mit ihrem Lieblingsthema Shopping. Am An-
                                                                                fang hat sie nur bei Amazon und ebay gestöbert, inzwischen schaut sie aber auch immer
                                                                                öfter bei H&M oder Promod vorbei. Sie ärgert sich dabei jedoch über die unübersichtli-
                                                                                chen Seiten, die nicht fürs Handy optimiert sind und das Stöbern anstrengend machen.
                                                                                Mit der Bedienung von Apps kommt sie insgesamt besser klar, hat aber das Gefühl, dass
                                                                                diese sie nur Richtung Kauf pushen wollen. Das geht in ihren Augen gar nicht, denn das
                                                                                Schöne am Einkaufen ist für sie eigentlich das Informieren und Vergleichen im Vorhin-
                                                                                ein. Wenn es um Bestellungen geht, ist Julia insgesamt noch zurückhaltend. Ein Buch
                                                                                hat sie zwar schon von unterwegs bestellt, auch wenn sie das mit der Bezahlung übers
                                                                                Handy noch etwas unsicher fand. Kleider will sie aber auch weiterhin offline einkaufen,
                                                                                das macht ihr (momentan) einfach noch viel mehr Spaß.




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Jan – Android Nutzer und networkender Flaneur
                                                                                Smartphone im Alltag

                                                                                Jan ist technikbegeistert und arbeitet neben seinem Geographie-Studium als wissen-
                                                                                schaftliche Hilfskraft im Rechenzentrum. Bei seinem Handy ist es ihm wichtig, auf dem
                                                                                neusten Stand zu sein. Das iPhone findet er zwar interessant, ist ihm aber zu „Main-
                                                                                stream“ – in Android Handys mit offenem Betriebssystem sieht er hingegen noch viel
                                                                                (Entwicklungs-)Potential, der OpenSource Ansatz gefällt ihm. Sein HTC-Handy hat er
                                                                                deshalb bewusst auf Grund des Betriebssystems ausgewählt. Er nutzt es regelmäßig vor
                                                                                allem zum Zeitvertreib – besonders auch, um sich mit seinen Freunden per Skype oder
                                                                                facebook auszutauschen.


                                                                                Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals

                                                                                Jan nutzt sein Handy gerne, um nach Büchern oder technischem Zubehör zu stöbern –
                                                                                oft aus Langeweile, wenn er im Bus zur Uni fährt, oder auch mal, wenn es in der Vorle-
                                                                                sung gerade nicht so spannend ist. Besondere Fundstücke und (technische) Raritäten
                                                                                leitet er dann auch gerne an seine Freunde weiter. Da Jan nicht so viel Geld hat, kauft
                                                                                er mit seinem Handy nur sehr selten ein. Ab und an mal ein Buch, was er auch für die
                                                                                Uni gebrauchen kann, oder auch Musik seiner Lieblingsband „Madsen“. Dabei hält er
                                                                                immer die Augen offen nach extra Online-Aktionen, um vielleicht ein paar Euro sparen zu
                                                                                können. Jan findet es toll, dass es auch für Android Handys nun immer mehr Apps gibt.
                                                                                Seiten auf seinem Handy findet er nämlich oft noch unübersichtlich und die Bestell-
                                                                                prozesse oft viel zu lang. Da kann man in seinen Augen technisch noch einiges tun…




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07                            Entwicklungsprognosen
                               für Mobile Commerce




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Stimmen der E-Commerce-Entscheider: Mobile Commerce gewinnt
an Bedeutung und Online-Shops sollten mobiloptimiert werden


                                                                                                                    „Online-Shops, die keinen Mobile-Shop
                                                                                                                    anbieten, werden keine Chance haben.“



                                                                                       „Mobile Commerce wird den E-Commerce-
                                                                                       Markt komplett verändern.“



                                             „Mobile Commerce gewinnt in den
                                             kommenden Jahren an Bedeutung.“




Abb. 7: Zustimmung der Entscheider zu Aussagen über die Bedeutung des Mobile Commerce
Quelle: Pangora, 2010 // Top 2 Boxen = „Stimme voll zu“ und „Stimme eher zu“
Basis: Entscheider im E-Commerce n=207


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Die Umsatzprognosen steigen: Szenario-Analyse zeigt ein Markt-
potential von 300 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2014 für Deutschland


                                                                               60 € Pro-Kopf-Ausgaben für mobile Interneteinkäufe.

                                                                                                                                     20 % Nutzung
                                                                                                                                     300 Mio. € Marktvolumen




                                                                               70 € Pro-Kopf-Ausgaben für mobile Interneteinkäufe.

                                                                                                                                     50 % Nutzung
                                                                                                                                     920 Mio. € Marktvolumen




                                                                               90 € Pro-Kopf-Ausgaben für mobile Interneteinkäufe.

                                                                                                                                     80 % Nutzung
                                                                                                                                 1800 Mio. € Marktvolumen



   Szenario EINS
   Szenario ZWEI
   Szenario DREI

Abb. 8: Szenarien zur Umsatzentwicklung des Mobile Commerce für das Jahr 2014
Quelle: Mücke Sturm, 2009




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Die Top E-Commerce-Händler in Deutschland reagieren nur langsam,
in den USA sind Mobile-Shops und Shopping-Apps bereits etabliert
                                        universell EBAY                                                        EBAY universell
                                       medien AMAZON                                                           AMAZON medien


                                 büromaterial STAPLES                                                          OTTO universell


                                          technik DELL                                                         NECKERMANN universell



                                      universell SEARS                                                         ESPRIT mode

                                                                                       USA   Deutschland


                                           technik CDW                                                         BON PRIX mode



                                 technik NEWEGG.COM                                                            TCHIBO universell


   vorhanden
                                          universell QVC                                                       CONRAD technik
   nicht vorhanden
   Mobile Site
   Smartphone Site                   technik BEST BUY                                                          WELTBILD medien
   Mobile App                      universell WALMART                                                          DELL technik




Abb. 9: Top E-Commerce-Händler in Deutschland und in den USA
Quelle: www.kassenzone.de, 2010


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Best Practices & Trends
                               für Mobile Commerce




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08.1 Best Practices            Mobile Websites & Applikationen




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Best Practices & Trends   93




Kinowelten für unterwegs

Wochenende. Nachmittag. Da kann man doch gemütlich die Zeit für die Planung
des Kinoabends nutzen. iTrailers ist dafür genau das Richtige. Damit kann man
sich ganz ohne PC von aktuellen Movie Trailern inspirieren lassen, sich einen
kleinen Vorgeschmack holen und sich auf den Kinobesuch freuen.




                                                                                                            iTrailers

                                                                               Zugriff ohne Download oder Installation
                                                                                       Neueste Movie Trailer ansehen
                                                                                  Ankündigungen für kommende Filme
                                                                         Kategorien: „Most Recent“, „Most Watched“

   Hauptszenario: Couchsurfing

Web-App // Trailerübersicht




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Der schnelle Weg zur Lieblingspizza

Nach Feierabend keine Lust mehr zum Hörer zu greifen, sondern einfach ohne
viel Kommunikation das Abendessen bestellen. Die Pizza Max App ermöglicht die
digitale Order ganz praktisch übers Smartphone. Dann muss man die Pizza nur
noch entgegennehmen.




                                                                                                   Pizza Max-App

                                                                                        Karte und Aktionen einsehen
                                                                         Pizza, Burger und Co. in Sekunden bestellen
                                                                                Automatische Standardortbestimmung
                                                                                       Alternativ Postleitzahleingabe
                                                                               Lieferung nach 30 Minuten empfangen
   Hauptszenario: Couchsurfing
   Nebenszenario: On-the-go

Pizza Max-App // Produktmenü




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Best Practices & Trends   95




Der Allrounder für den Hobby-Heimwerker

Daheim auf der Couch blättert der ein oder andere gerne im (digitalen) Katalog
und lässt sich von Angeboten für die Gestaltung der eigenen vier Wände inspirie-
ren. Mit der App von Hellweg kann man sogar noch einen Schritt weiter gehen
und direkt ausrechnen, wie viel Material man für eine Renovierung benötigt.




                                                                                       Hellweg-App, Profi-Baumärkte

                                                                    Themen-Kataloge rund um das aktuelle Sortiment
                                                                                 Hellweg-Filialen in Kartendarstellung
                                                                                            mit Lokalisierungs-Funktion
                                                                                   Kundenportal mit Adressverwaltung
                                                                                               für Kundenkarteninhaber
                                                                                                       Materialrechner
                                                                                  Virtuelle Wasserwaage und Zollstock
                                                                                                       Stellenangebote


   Hauptszenario: Couchsurfing

Hellweg-App // Laminatrechner




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Neue Maßstäbe im Mobile Commerce

Ob unterwegs zum Kundentermin oder vor dem Start in den Urlaub – meistens
hat man noch tausend Dinge im Kopf und weder Lust noch Zeit, sich durch Flug-
unterlagen oder Check-in zu quälen. Mit dem Angebot der Lufthansa geht alles
ganz easy, so dass man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann.




                                                                                                         Lufthansa

                                                                                                            Flugplan
                                                                                                        Flugbuchung
                                                                            Check-in inklusive mobilem Boarding Pass
                                                                                                           Flugstatus
                                                                                 Einsicht in den Miles & More Account


                                                                                                App verfügbar für:
                                                                                                              iPhone
                                                                                                          BlackBerry
                                                                                                           Nokia Ovi
                                                                                                             Android

   Hauptszenario: On-the-go

Mobile Website // Startseite




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Best Practices & Trends   97




Unterwegs und up to date

Mal wieder auf den letzten Drücker und am Schalter eine lange Schlange – die
Bahn schafft Abhilfe mit ihren mobilen Services. Über ein Smartphone lassen
sich Informationen einholen und Prozesse abwickeln. Auch der Ticketkauf ist
mobil möglich, dafür braucht es jedoch eine separate Anwendung.




                                                                                                     DB Navigator

                                                                                   Reiseauskunft zur Streckenplanung
                                                                                        Ankunfts- und Abfahrtszeiten
                                                                          Informationen über Störungen/Verspätungen


                                                                                                App verfügbar für:
                                                                                                             iPhone
                                                                                                         BlackBerry
                                                                                                           Nokia Ovi
                                                                                                            Android


                                                                                Mobile Buchungen sind möglich:
                                                                    via Handyticket und zukünftig via Touch & Travel

   Hauptszenario: On-the-go

Mobile Website // Details




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Best Practices & Trends   98




Das Logistikzentrum für die Hosentasche

Ob ein Brief nun auf klassischem Wege verschickt werden soll oder bereits in
digitaler Form – die Post Mobile-App bietet sowohl Hilfe bei der Suche nach dem
nächstgelegenen Briefkasten als auch die Möglichkeit, über das Schreibcenter
Postkarten oder Briefe gleich gänzlich ohne Papier und Stift auf den Weg zu
bringen.




                                                                                                           Post mobil

                                                                                       Filial-Suche inkl. Öffnungszeiten
                                                                               Briefkasten-Suche inkl. Leerungszeiten
                                                                                       Packstation- & Paketboxen-Suche
                                                                           Sendungsverfolgung Brief und Paket (DHL)
                                                                                            Brief & Postkarte schreiben
                                                                                                            Handyporto
                                                                                             Wichtige Preise & Formate
   Hauptszenario: On-the-go
   Nebenszenario: Couchsurfing

Post mobil-App // Start




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Best Practices & Trends   99




Die neuesten Fashion-Trends im Visier

Wer von Fashion begeistert ist, möchte seine Leidenschaft auch mit anderen
teilen. Über die Mango MNG-App kann man nicht nur Trends erkunden und neue
Outfits dem persönlichen Typ-Test unterziehen. Das Ganze lässt sich auch in
sozialen Netzwerken veröffentlichen, so dass man sich als Fashion-Profi präsen-
tieren kann.




                                                                                                           Mango MNG

                                                                                             Katalog und neueste Trends
                                                                               Rabattaktionen und exklusive Angebote
                                                                                                          Virtueller Shop
                                                                                                     Interaktive Anprobe
                                                                               Lieblingsartikel als Favoriten speichern
                                                                                       In sozialen Netzwerken publizieren
   Hauptszenario: Socializing
   Nebenszenario: Couchsurfing

Mango MNG-App // Artikelansicht




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Best Practices & Trends   100




Der mobile Weinfachberater

Weinliebhaber kommen mit Wine Notes voll auf ihre Kosten. Die App bietet viele
Möglichkeiten rund um den geselligen Genuss des ein oder anderen Gläschens
und das Teilen der Geschmackserlebnisse mit Freunden und Interessierten. Sogar
der heimische Weinkeller lässt sich damit organisieren.




                                                                                                        Wine Notes

                                                                               Weine bewerten und Kritiken schreiben
                                                                              Rezensionen auf Twitter veröffentlichen
                                                                                                     Fotos hochladen
                                                                        Notizen wie Geschmackseindrücke speichern
                                                                                                Wunschliste anlegen
                                                                                               Inventarliste verwalten
                                                                                       Weine finden und mobil kaufen

   Hauptszenario: Socializing

Wine Notes-App // Geschmackseindrücke




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Best Practices & Trends   101




Rund um Produkte und Services

Nach Produkten suchen oder stöbern, sich bei der Auswahl von Geräten unter-
stützen lassen oder sich den Weg zum nächsten Store anzeigen lassen – mit der
Walmart App hat man den Einkauf im Griff. Zudem lassen sich Produkte auch
bookmarken oder können via Facebook empfohlen werden.




                                                                                                        Walmart-App

                                                                                  Produktsuche im Walmart-Sortiment
                                                           „Electronics Finder“ für die Auswahl des richtigen Geräts
                                                                  Bestimmen der besten TV-Größe via Handy-Kamera
                                                                                       Bookmarken der Lieblingsprodukte
                                                                        Produkte empfehlen via Facebook oder E-Mail
                                                                                                        „Store Locator“
                                                                 Weiterleitung zu walmart.com für den mobilen Kauf
   Hauptszenario: Socializing
   Nebenszenario: Couchsurfing

Walmart-App // Electronics Finder




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08.2 Trends




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Best Practices & Trends   103




Mobile Augmented Reality
               Wohnungssuche am PC war gestern. Heute geht man durch die Straßen im
               gewünschten Wohnviertel und lässt sich die aktuellen Wohnungsanzeigen
               über eine App darstellen, zum Beispiel der von Immoscout24. Augmented
               Reality macht‘s möglich: eine Software legt zusätzliche Informationen
               über das mit dem Handy gefilmte Bild der Umgebung und bietet Woh-
               nungssuchenden damit einen Blick hinter die Fassade. Bilder, Beschrei-
               bung und Kontaktdaten zur Wohnung werden einfach eingeblendet.




                                                                                        ImmoScout24




ImmoScout24-App // Umkreissuche




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Best Practices & Trends   104




Mobile Couponing
               Coupons werden bei Kunden, Marketern sowie Unternehmen immer
               beliebter – vor allem seitdem es sie mobil gibt. Übers Handy sind die
               Coupons immer und überall verfügbar. In den USA schon seit einiger Zeit
               etabliert, erobern die mobilen Rabattgutscheine nun auch den deutschen
               Markt. Perfekt auf die aktuelle Position abgestimmt gibt es sie inzwischen
               auch über Apps, wie beispielsweise der von Coupies. Über die Karten-
               ansicht finden Kunden spielend leicht zum lokalen Store. Händler können
               gezielt und ohne Streuverluste auf sich aufmerksam machen.



                                                                                            Coupies




Coupies M-Coupons-App // Übersicht Coupons




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Best Practices & Trends   105




Mobile Social Shopping
               Analog zum Trend im E-Commerce werden sich Kundenbewertungen
               auch im Mobile Commerce etablieren und mehr und mehr von Nutzern
               gewünscht werden. Bereits jetzt gibt es erste Applikationen, die neben
               Preisvergleich und Testberichten der Stiftung Warentest auch Wikipedia
               Artikel einbeziehen und eigene Nutzerbewertungen sowie Weiterempfeh-
               lungen zulassen. Mit der barcoo-App kann man sogar zum „Scan Hero“
               werden und sich im sozialen Umfeld einen Namen machen.




                                                                                        barcoo




barcoo-App // Produktsuche




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Best Practices & Trends   106




Interaktive Anzeigen
               Das iPad schafft die Verbindung von Online- und Offline-Welt. Es bietet
               neue Möglichkeiten im Digital Publishing mit interaktiven Elementen
               und Bewegtbild. Die Verbindung des visuellen Eindrucks mit Videos und
               animierten Grafiken bietet vielfältige, den Nutzer involvierende Werbe-
               möglichkeiten. Künftig werden Produkte unmittelbar aus einer Anzeige
               heraus gekauft. Dadurch entfällt die müßige Suche nach dem beworbenen
               Produkt im Web und die Barrieren zwischen Kunde und Produktkauf
               werden bedeutend reduziert.



                                                                               iPad Magazine




iPad-App // Wired Magazine




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                               Erfolgsfaktoren, Handlungsempfehlungen, Ausblick




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Fazit   108




Hohes Potential für Mobile Commerce-Anwendungen, aber noch
Optimierungsbedarf in der Ausgestaltung


                               Mobile Commerce-Anwendungen spielen für die befragten Smart-         Um Mobile Commerce auch in Zukunft erfolgreich in
                               phone-Nutzer eine immer größere Rolle: 80 % informieren sich         mobiler Web- und Appnutzung zu verankern, sollten
                               mobil über Browser und Apps zu Produkten, 56 % bestellen bereits     folgende Punkte beachtet werden:
                               über ihr Smartphone – Tendenz steigend.
                                                                                                    Zielgruppenspezifische Kundenansprache und bedürfnisorientierte
                               Mobile Shopping Sites bieten aktuell ein breites Informationsspek-   Ausrichtung von Serviceangebot und Produktpräsentation an den
                               trum und werden v. a. zur Produktsuche, zum Stöbern und Verglei-     drei typischen Nutzungsszenarien „on-the-go“, „Couchsurfing“ und
                               chen von Preisen aufgesucht; problematisch sind jedoch meistens      „Socializing“.
                               die Bestellprozesse, die oftmals umständlich und lang anmuten.
                                                                                                    Mobiloptimierte und an den jeweiligen mobilen Nutzungskontexten
                               Umgekehrtes Bild bei den Shopping-Apps: Deren komprimierte           ausgerichtete User Experience im Umgang mit mobilen Websites
                               Funktionen kommen bevorzugt für schnelle, effektive Bestellpro-      und Apps, dabei die jeweiligen Stärken von Browser-/Appnutzung
                               zesse „on-the-go“ zum Einsatz. Die reduzierten Informationen         miteinander verbinden.
                               gehen jedoch oft zu Lasten des Informations- und Inspirations­
                               gehalts.                                                             Spielerische Gimmicks bieten und Trends wie Augmented Reality
                                                                                                    Features aufgreifen, um Joy-of-Use und Faszinationspotential für
                                                                                                    den mobilen Kauf zu steigern.




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Fazit   109




Erfolgsfaktoren/Handlungsempfehlungen: Zielgruppenspezifische
Ansprache und Services für zentrale Nutzungsszenarien


                               Häufiges „on-the-go“ Szenario ausbauen und speziell für berufliche BlackBerry Nutzer in Form eigener Apps z. B. für Ticketing, Flüge,
                               Mietwagen, Hotelreservierungen anbieten; zentraler Mehrwert: schnell, zielgerichtet, auf das Wesentliche reduziert und für akuten Bedarf
                               unterwegs geeignet.


                               Zunehmend wichtiges Szenario „Couchsurfing“ speziell für Stöberer zum Informieren, Unterhalten, privaten Zeitvertreib und spontanen
                               Kauf berücksichtigen; zentrale Features hier: detaillierte Produktinformationen, hochwertiges Bildmaterial, Video- und Slideshows,
                               Funktionsgimmicks zum Aufrufen der Inhalte (besonders für iPhone und Android User relevant).


                               Neues Szenario „Socializing“ für Social Media User entwickeln; zentrale Features zur eigenen Partizipation und zum Austausch
                               mit Freunden über das Sharen von Bewertungen und Fotos, Nutzerkommentaren, Wunschlisten, Links zu facebook usw. integrieren
                               (besonders für Android User relevant).


                               Anreize für Neukunden schaffen durch vergünstigte Mobile-Bestellungen, Bonuspunkte, Mobile-Couponing, spezielle Infoservices usw.




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Erfolgsfaktoren/Handlungsempfehlungen: Optimale und vielseitige
User Experience für Websites und Apps garantieren

                               Websites:                                                              Apps:
                               Automatischer Zugriff auf mobiloptimierte Website – keine Stan-        Darstellungskonventionen in (iPhone) Apps auch in Android und
                               dard-PC-Websites für Handys!                                           BlackBerry Apps beibehalten, bei BlackBerrys allerdings kleineres
                                                                                                      Display berücksichtigen.
                               Usability-Kriterien wie Handling und übersichtliche Gestaltung an
                               spezifische Smartphones anpassen und sowohl für iPhone/Android         Joy-of-Use beim Shoppen durch mehr Stöber-Features ausbauen,
                               Touchscreens als auch für kleinere BlackBerry Displays optimieren.     hier für den „Flaneur“ einen alternativen Zugang bieten, z. B. über
                                                                                                      großflächige und inspirierende Bilder bzw. Videos, die in Zukunft
                               Bestellschritte in mobilen Websites deutlich kürzen bzw. alternative   noch stärker mit Textelementen verknüpft werden.
                               „Schnell-Bestellung“ anbieten; passwortgeschützte Accounts anbie-
                               ten und so langwierige Eingabe sensibler Kontodaten vermeiden.         Content und Informationsumfang zu Produkten deutlich ausweiten,
                                                                                                      alternativ aber auch für den zielgerichteten Nutzer kurze und
                                                                                                      reduzierte Prozesse beibehalten.


                                                                                                      Trend „In-App-Purchase“ in Shopping Apps integrieren; alterna-
                                                                                                      tive Zahlungsmethoden per Paypal oder Kreditkarte über sichere
                                                                                                      Verbindung übertragen.




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Ausblick

                               Für zukunftsorientierte Mobile Commerce-Anbieter gilt neben Berücksichtigung
                               genannter Erfolgsfaktoren auch die Integration vielversprechender Trends:



                               Social Media Features stärken, z. B. User Bewertungen/Kommentare, Wunschlisten, Austausch
                               über Produkte z. B. über Sharefunktionen


                               Location based Services integrieren, z. B. lokale Shop-Suche und standortbezogene Angebote
                               (Werbung)


                               Bequemes Mobile Payment per Account (mit Kundenbonus) oder mit dem Smartphone als
                               Ersatz für Geldkarte/EC-Karte


                               Mit Augmented Reality Features Produkte direkt in der Kundenwelt präsentieren und damit
                               Trendsettern innovative Features mit hohem Faszinationspotenzial bieten




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Quellenverzeichnis



                               Accenture, 2008                                              IZMF, 2009
                               Mobile Web Watch                                             www.izmf.de, Zugriff am 09.07.2010


                               Accenture, 2010                                              Mücke Sturm Company, 2009
                               Mobile Web Watch                                             Pressemitteilung vom 20.08.2009


                               AdMob, 2009                                                  NPD Group, 2010
                               Veröffentlichung in den HORIZONTstats                        Pressemitteilung vom 10.05.2010


                               BITKOM, 2010                                                 Pangora, 2010
                               Veröffentlichung zur Pressekonferenz Mobile Communications   Geschäftsklima im E-Commerce 2009/2010


                               Florian Hermsdorf, 2010
                               „Das deutsche M-Commerce-Desaster: Wo bleiben die
                               Mobile-Shops?“ www.kassenzone.de, Artikel vom 04.02.2010




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Abbildungsverzeichnis

                               Abb. 1	 Mobilfunk: Marktdurchdringung in Europa,	                                         S. 16
                               	         Quelle: IZMF, 2009


                               Abb. 2	 Besitzer internetfähiger Mobiltelefone in Deutschland, 	                          S. 17
                               	         Quelle: Accenture, 2010 und Accenture, 2008


                               Abb. 3	 Absatzmenge von Smartphones in Deutschland, 	                                     S. 18
                               	         Quelle: BITKOM, 2010


                               Abb. 4	 Mobile Internetnutzung nach Ländern,	                                             S. 19
                               	         Quelle: Accenture, 2010


                               Abb. 5	 Verbreitung der Mobile-Betriebssysteme in den USA,	                               S. 20
                               	         Quelle: NPD Group, 2010


                               Abb. 6	 Marktanteile der Smartphones nach Betriebssystem in Westeuropa, 	                 S. 21
                               	         Quelle: AdMob, 2009


                               Abb. 7	 Zustimmung der Entscheider zu Aussagen über die Bedeutung des Mobile Commerce,	   S. 87
                               	         Quelle: Pangora, 2010


                               Abb. 8	 Szenarien zur Umsatzentwicklung des Mobile Commerce für das Jahr 2014,	           S. 88
                               	       Quelle: Mücke Sturm, 2009


                               Abb. 9	 Top E-Commerce-Händler in Deutschland und in den USA	                             S. 89
                               	         Quelle: www.kassenzone.de, 2010


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Herausgeber

                               denkwerk
                               denkwerk ist eine unabhängige, ideengetriebene Interaktivagentur und verleiht Marken im digitalen
                               Zeitalter neue Anziehungskraft. Die Kölner Agentur beschäftigt 140 Mitarbeiter und arbeitet für nati-
                               onale und internationale Kunden – dazu gehören die Bertelsmann Stiftung, BMW, BoConcept, Condor,
                               Germanwings, das Niederländische Büro für Tourismus & Convention, Nokia, OBI, Pfeifer & Langen,
                               Thomas Cook und Walbusch. denkwerk ist zertifizierte Qualitätsagentur des BVDW und Mitglied im GWA.


                               phaydon | research+consulting
                               Als Full-Service Forschungs- und Beratungsunternehmen hat sich phaydon | research+consulting auf
                               die Bereiche Neue Medien, Mobile sowie User & Customer Experience spezialisiert. 2004 gegründet,
                               beschäftigt phaydon heute ein interdisziplinäres Team aus 30 Mitarbeitern an den Standorten Köln
                               und Hamburg. phaydon analysiert und optimiert Strategien, Produkte, Marketing- und Vertriebsmaß-
                               nahmen. In einem integrierten Forschungsansatz verknüpft phaydon qualitative, quantitative und
                               apparative Methoden mit innovativen Beratungsansätzen zu maßgeschneiderten Forschungsdesigns
                               und richtungweisenden Lösungen.


                               Interrogare
                               Die Interrogare GmbH ist Dienstleister und Solution Provider rund um die Markt- und Meinungs­
                               forschung mit Schwerpunkt in der Online-Forschung. Die Lösungen von Interrogare werden speziell für
                               Marktforschungsinstitute und Unternehmensberatungen entwickelt. Die Dienstleistungen umfassen
                               u. a. Beratung für Online und Mobile Research, Rekrutierung auf Websites, Online-Stichproben sowie
                               methodenübergreifende Feldarbeiten. Die Interrogare GmbH ist seit ihrer Gründung im Jahr 2000 im
                               Bereich Online-Befragungen aktiv und beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter.




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Anhang   117




Impressum

                               Herausgeber:

                               denkwerk GmbH                                 phaydon | research+consulting    Interrogare GmbH
                               Vogelsangerstr. 66                            GmbH & Co. KG                    Meisenstr. 96
                               50823 Köln                                    Im Mediapark 7                   33607 Bielefeld
                                                                             50670 Köln




                               Ansprechpartner:

                               denkwerk GmbH                                 phaydon | research+consulting    Interrogare GmbH
                               Pressekontakt: Chérine De Bruijn              Projektleitung: Julie Woletz     Projektleitung: Daniel Rieber
                               Tel. +49-(0)221-2942-100                      Tel. +49-(0)221-964376-0         Tel. +49-(0)521-2997-336
                               Fax +49-(0)221-2942-101                       Fax +49-(0)221-964376-10         Fax +49-(0)521-2997-3460
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Mobile Commerce Insights 2010

Mobile Commerce Insights 2010

  • 2.
    Mobile Commerce Insights2010 Status Quo, Trends und Erfolgsfaktoren für den mobilen Handel
  • 3.
    Vorwort 2 Vorwort Mit der zunehmenden Verbreitung von iPhone, Android, BlackBerry & Co. gehört die Nutzung des Mobile Web für viele Smartphone User längst zum Alltag – ob klassisch mit dem Browser oder über spezielle Applikationen. Wie aktuelle Entwicklungen zeigen, setzen alle führenden Smartphone- Anbieter neben mobiler Internetnutzung verstärkt auf App Stores. Welche Anwendungen und Funktionen aber werden besonders häufig genutzt? Und welche Erfolgsfak- toren lassen sich daraus für Mobile Commerce-Angebote ableiten? – Diesen und weiteren Fragen sind wir auch in unserer aktuellen Studie „Mobile Commerce Insights 2010“ wieder nachgegangen. Die Untersuchung rückt dabei nicht nur die allgemeine Nutzung von Mobile Commerce-Angeboten in den Vordergrund, sondern quantifiziert erstmals auch separat die Zugriffe auf mobile Angebote über Browser und Apps. Ein zentrales Ergebnis der Studie: 80 % der befragten Smartphone-Nutzer informieren sich bereits mobil zu Produkten, 56 % haben sogar schon einmal bestellt – Tendenz steigend. Häufigster Anlass für den mobilen Kauf ist nach wie vor der akute Bedarf unterwegs. Zunehmend löst das Smartphone jedoch auch zu Hause den PC ab und wird zum bequemen Stöbern auf der Couch genutzt. Dabei wird auch der Austausch mit Freunden über gefundene Produkte immer wichtiger. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 4.
    Vorwort 3 Aufbauend auf den Ergebnissen der Untersuchung konnten Szenarien und Personas entwickelt werden, die deutlich machen: Mobile Commerce ist nicht gleich Mobile Commerce. Es gibt unterschiedlichste Situationen und Gründe, mit dem Mobiltelefon einzukaufen. Für jeden Bedarf gilt es, passende Angebote weiterzuentwickeln. Auch in diesem Jahr setzen die Kooperationspartner auf ein mehrstufiges Untersuchungsdesign. denk- werk gestaltet dabei den Rahmen der Studie mit einem internationalen Marktscreening sowie Best Practi- ces & Trends. Zudem liegt das Layout in den Händen der Kölner Interaktivagentur. Die Konzeption des Untersuchungsdesigns verantwortet phaydon | research+consulting. Außerdem wurde die Durchführung und Analyse der quantitativen, mobilen Befragung unter Smartphone- und Mobile Commerce-Nutzern von phaydon in Zusammenarbeit mit Interrogare realisiert. Das Ableiten von Personas sowie den aus der Studie resultierenden Handlungsempfehlungen erfolgte ebenfalls durch phaydon | research+consulting. Daniel Schmeißer Marco Zingler Peter Wiegelmann phaydon | research+consulting denkwerk GmbH Interrogare GmbH GmbH & Co.KG © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 5.
    Inhaltsverzeichnis 4 Inhalt 01 Untersuchungsdesign 6 02 Management Summary 8 03 Status Quo Mobile Web 14 04 Smartphone-Nutzung im Überblick 24 04.1 Kaufkriterien bei der Nutzung von Smartphones 27 04.2 Vergleich Browser- und App-Nutzung 31 04.3 Vergleich Browser- und App-Nutzung im Mobile Commerce 39 05 Mobile Commerce-Anwendungsgebiete im Detail 43 05.1 Mobile Produktsuche und Produktinformation 48 05.2 Mobile Produktbestellung 56 05.3 Mobile Payment 69 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 6.
    Inhaltsverzeichnis 5 06 Personas 80 07 Entwicklungsprognose für Mobile Commerce 86 08 Best Practices und Trends 90 08.1 Mobile Websites und Applikationen 92 08.2 Trends 102 09 Fazit 107 10 Anhang 113 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 7.
    Untersuchungsdesign Mobile Commerce Insights 2010 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 8.
    Untersuchungsdesign 7 Methode 1. Stufe Internationales Marktscreening zu Mobile Web und Mobile Commerce inklusive weltweiter Nutzungszahlen und Umsatzprognosen/-entwicklungen. 2. Stufe: Akzeptanz, Nutzung und Zufriedenheit deutscher Nutzer hinsichtlich Mobile Commerce, Detailbeurteilung von verschiedenen Kaufphasen (Informationssuche, Bestellung, Bezahlung) inklusive konkreter Gestaltungsempfehlungen. Online- Online-Befragung unter N=927 Panel deutschen Smartphone-Nutzern (rekrutiert aus dem PAYBACK Online-Panel). Mobile-Befragung unter N=550 Mobile- Befragung deutschen Mobile Commerce-Nutzern (rekrutiert aus dem PAYBACK Online-Panel). 3. Stufe: Identifikation von Best Practices und Trends für den Mobile Commerce. Testzeitraum: Durchführung: Juni/Juli 2010 phaydon | research+consulting, denkwerk und Interrogare © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 9.
    Management Summary Mobile Commerce Insights 2010 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 10.
    Management Summary 9 Management Summary Internationaler Marktüberblick zeigt: Generelle Zunahme Mobiles Web überholt SMS-Nutzung: 65 % der Befragten von App Stores sowie Googles Betriebssystem Android. nutzen es bereits täglich. 70 % der deutschen Handys – einschließlich einfacher Feature Standard Telefonie-Funktionen wie SMS werden durch das mobile Phones – verfügen über einen Internetzugang; wie regelmäßig das Web verdrängt: 65 % der befragten Smartphone-Besitzer nutzten mobile Internet genutzt wird, hängt entscheidend vom verwendeten es täglich über den Browser – die App-Nutzung liegt mit 63 % fast Handytyp ab, Smartphone User liegen hier klar vorne. gleichauf. Unter den Smartphone-Anbietern dominiert Apple weltweit; in den Mobiles Web und Apps werden bereits zur Informationssuche und USA führt der etablierte Anbieter RIM; mit dem Google Betriebs- zum ziellosen Stöbern genutzt – knapp ein Drittel greift täglich system Android zeichnet sich dort ein neuer Player ab, der auch in mobil auf Social Networks zu, um unterwegs Kontakt mit Freunden Europa Potenzial hat. zu halten. Neben mobiler Internetnutzung setzen alle führenden Anbieter Der direkte Vergleich zwischen mobilem Web und Apps zeigt: seit 2009 verstärkt auf App Stores: Aktuell bietet Apples iTunes Mobiles Internet nutzt man eher zur breiten, inspirierenden App Store die größte Auswahl mit über 200.000 Apps, gefolgt von Informationssuche („der Generalist“). Apps punkten durch spe- Android Market und der BlackBerry App World. zielle Funktionen vor allem im Bereich location-based Services und Spiele („die Spezialisten“), die zugleich aber auch häufig ein inhaltlich reduziertes Angebot mit sich bringen. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 11.
    Management Summary 10 Mobile Produktsuche: 80 % informieren sich mobil über Die typischen Szenarien mobiler Produktsuche variieren Browser und Apps zu Produkten. dabei deutlich je nach Handytyp: Mobile Commerce wird für die Befragten immer wichtiger: Bereits iPhone User sind Trendsetter, bei denen mobile Produktsuche 80 % der Smartphone-Nutzer informieren sich über ihr Handy zu bereits in alle Bereiche des Lebens Einzug gehalten hat; egal ob Produkten. „on-the-go“ oder beim „Couchsurfing“ zu Hause geht der Griff direkt zum Smartphone. Der zielgerichtete Preisvergleich ist häufigster Auslöser für mobile Produktsuche, knapp zwei Drittel lassen sich auch von Angeboten BlackBerry Usern dient mobile Produktsuche hauptsächlich inspirieren oder stöbern ohne konkretes Ziel. als Problemlösung „on-the-go“; sie informieren sich, wenn die akute Situation unterwegs es erfordert. Stöbern oder die bequeme „On-the-go“ Nutzungsszenarien herrschen erwartungsgemäß vor, Nutzung zu Hause spielt für sie keine Rolle – auch, da sie die User das mobile „Couchsurfing“ als bequemer PC-Ersatz wird jedoch Experience der Seiten oft umständlich finden. zunehmend wichtiger – ebenso wie das „Socializing“, d. h. die mobile Produktsuche im Austausch mit Freunden. Android User sind die Flaneure, sie sind am ziellosesten und genießen es, sich inspirieren zu lassen; als „Socializer“ tauschen sie sich auch gerne per Smartphone mit Freunden über gefundene Produkte aus. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 12.
    Management Summary 11 Mobile Bestellung: 56 % bestellen gelegentlich über ihr Mobile Payment: Hohe Zufriedenheit, aber noch Opti- Smartphone – klassische E-Commerce Produkte wie mierungsbedarf bei Bedienung der Bestellprozesse. Bücher oder DVDs haben die Nase vorn. Zahlungsabwicklung erfolgt meist über Paypal oder Kreditkarte – iPhone und Android User sind Spontankäufer und Schnäppchen- iPhone Nutzer bevorzugen auch den bequemen Weg per Account jäger – für BlackBerry Nutzer ist der Hauptauslöser für mobile im iTunes Store. Bestellungen meist ein konkreter Bedarf unterwegs: Insgesamt hat über die Hälfte der befragten Smartphone-User schon mobil Insgesamt herrscht hohe Zufriedenheit bei der Zahlungsabwick- bestellt. lung, v. a. der automatische Zugriff auf bestehende Accounts wird gelobt. Klassische E-Commerce-Produkte wie Bücher, Musik oder DVDs werden auch mobil gekauft – Ticketing wie Fahrkarten und Flüge Verbesserungspotenzial zeigt sich bei ungenügender Usability im ist für den „on-the-go“-Kontext interessant. Bezahlprozess; umständliche, umfangreiche Eingaben der Konto- daten sowie zu lange Bestellprozesse werden moniert. Insgesamt sind die Nutzer zufrieden mit ihren mobilen Einkäufen. Übersichtlichkeit und gute Bedienbarkeit der mobilen Angebote können besonders bei iPhone Usern punkten. Unzufriedenheit herrscht aufgrund der mangelnden Usability vieler (nicht mobil-optimierter) Websites besonders bei BlackBerry Usern. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 13.
    Management Summary 12 Größtes Potenzial bei Allround-Lösungen für mobile Shopping Sites und Apps. Während mobile Websites für den Produkt- und Preisüberblick bevorzugt werden, liegt die App-Nutzung bei konkreten Transaktions- prozessen bereits gleichauf mit Browser-Zugriffen – eine Allround-Lösung für Stöberer und schnelle Bestellungen ist gefragt. Für die Zukunft erwarten User mobil-optimierte Websites mit besserer Usability; bei den App-Usern zeigt sich: Wer Apps bereits häufig nutzt, wünscht sich noch mehr Angebote. Auch aus Sicht von E-Commerce-Entscheidern gewinnt Mobile Commerce insgesamt an Bedeutung: Nur wer seinen Online-Shop mobiloptimiert, hat in ihren Augen auf dem Markt auch zukünftig eine Chance. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 15.
    Status Quo Mobile Web © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 16.
    Status Quo 15 Mobile Lifestyle Mobilität ist heute zugleich Anforderung sowie Wunsch vieler Menschen – man möchte überall informiert sein, ebenso wie dies von einem erwartet wird. Multitasking hat Einzug in den Alltag genommen. Viele Dinge wollen gleichzeitig erledigt werden. Der ständige Zugang zum Internet wird dafür immer wichtiger. Mobile Endgeräte bieten die Voraussetzung: Smartphones ermöglichen dem Nutzer, orts- und zeitunabhängig auf verschiedenste Informationen und Dienste zuzugreifen. Die Erwartungshaltung an mobile Dienste und Endgeräte ist dementsprechend hoch. Vor allem Apps ermöglichen eine effiziente und bequeme Nutzung des mobile Web. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 17.
    Status Quo 16 Der europäische Vergleich zeigt: Mobilfunknutzung liegt im Durchschnitt bei einer Marktdurchdringung von über 100 % Italien Litauen 152 % Luxemburg 149 % Bulgarien Portugal 142 % 137 % 137 % Deutschland Griechenland Österreich Großbritannien Niederlande 129 % 122 % 122 % 121 % 121 % Dänemark Irland Schweden Spanien Belgien 120 % 119 % 115 % 114 % 102 % Abb. 1: Mobilfunk: Marktdurchdringung in Europa Quelle: IZMF, 2009 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 18.
    Status Quo 17 Internetfähige Mobiltelefone auf dem Vormarsch: Besaßen 2008 erst 62 % der deutschen Internetnutzer eines, so sind es 2010 fast 70 % internetfähiges handy Gesamt 69 % 62 % 14–19 Jahre 73 % 68 % 20–29 Jahre 74 % 74 % 30–39 Jahre 76 % 75 % 40–49 Jahre 72 % 68 % 2010 2008 Abb. 2: Besitzer internetfähiger Mobiltelefone in Deutschland 50 plus 57 % 45 % Quelle: Accenture, 2010 und Accenture, 2008. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 19.
    Status Quo 18 Vor allem Smartphones treiben die Internetnutzung voran – der Absatz in Deutschland hat sich im Vergleich zu 2008 fast verdreifacht 8,2 Mio € 5,6 Mio € 3,1Mio € 2008 2009 2010 Abb. 3: Absatzmenge von Smartphones in Deutschland Quelle: BITKOM, 2010 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 20.
    Status Quo 19 Immer mehr Menschen nutzen dementsprechend das mobile Web, in Deutschland rund 17 % der Internetnutzer, in Österreich sogar 31 % DEUTSCHLAND ÖSTERREICH SCHWEIZ Abb. 4: Mobile Internetnutzung nach Ländern Quelle: Accenture, 2010 // Basis: Internetnutzer unabhängig vom genutzten Handy (D: 3006, A: 515, CH: 510) © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 21.
    Status Quo 20 Bei den Smartphones dominiert weltweit Apple, in den USA etabliert sich das Google Android Betriebssystem als neuer Player Im US-amerikanischen Markt rangiert hinter dem dortigen Marktführer RIM (36%) nicht etwa das iPhone OS (21%), sondern das Google Betriebssystem Android (28%). 21 % iPhone OS 28 % 36 % Android RIM Abb. 5: Verbreitung der Mobile-Betriebssysteme in den USA Quelle: NPD Group, 2010 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 22.
    Status Quo 21 In Europa steht Apple mit dem iPhone OS unangefochten an der Spitze – Android hat einen Marktanteil von 8 %, besitzt aber Potential 4 % 8 % 10 % 78 % Andere Android Symbian iPhone OS Abb. 6: Marktanteile der Smartphones nach Betriebssystem in Westeuropa Quelle: AdMob, 2009 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 23.
    Status Quo 22 Seit 2009 liegt ein Fokus der Hersteller ca. 200.000 Apps auf Apps: Apples iTunes App Store hat seit Juli 2008 die größte Auswahl, gefolgt vom Android Market ca. 70.000 Apps seit Oktober 2008 ca. 1.270 Apps/Downloads* seit August 2009 ca. 6.850 Apps/Downloads* seit Mai 2009 ca. 8.570 Apps seit April 2009 ca. 800 Apps seit September 2009 ca. 132 Apps seit Oktober 2009 *Bei diesen Stores handelt es sich nicht um reine App Stores, sondern um Portale, auf denen auch Klingeltöne, Wallpaper, Screensaver etc. zum Download angeboten werden. Die Anzahl der eingestellten Angebote bezieht sich daher nicht ausschließlich auf die verfügbaren Apps. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 25.
    Smartphone-Nutzung im Überblick Online- Panel Online-Befragung unter N=927 deutschen Smartphone-Nutzern © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 26.
    Smartphone-Nutzung 25 Beschreibung der gewählten Stichprobe: 55 % iPhone Nutzer, zusätzliche Berücksichtigung von BlackBerry und Android Nutzern „Von welchem Hersteller ist Ihr aktuelles Smartphone?“ BlackBerry Nutzer (n=106) iPhone Nutzer (n=510) „Der Klassiker“: RIM als Marktführer in „Der Trendsetter“: den USA und v. a. bei Geschäftskunden Marktführer und Vorreiter in 55 % weit verbreitetes Smartphone. Bezug auf mobiles Web und Apps. 20 % 14 % 11 % Andere Hersteller (n=126) Android Nutzer mit verschiedenen Gerätetypen (n=185) „Der neue Player“: Großes Potential aufgrund offenem 46 % HTC Betriebssystem und schnell wachsendem App-Markt. 18 % Google 16 % Motorola 11 % Samsung 8 % Andere Basis: N=927 // Angaben in Prozent // Angaben zur gewählten Stichprobe: Zusammensetzung der Androids 64 % Männer, 36 % Frauen. 65 % im Alter von 18–39 Jahren und 35 % im Alter von 40–59 Jahren. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 27.
    Smartphone-Nutzung 26 Untersuchungsfragen Welche Funktionen, Dienste und Services werden mit Browser und Apps genutzt? Aus welchem Grund wählen Nutzer ihr Smartphone aus? Welche Kriterien und Funktionen sind kaufentscheidend? Welche Rolle spielen Internetzugriffe per Browser und per Apps? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Mobile Commerce? Wofür genau werden Smartphones genutzt? Welche klassischen Telefonie-Dienste und welche Zusatz-Features sind aktuell relevant? Wie verteilen sich diese Zugriffe anteilig auf Browser und auf Apps? Was wird wofür bevorzugt? © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 28.
    Kaufkriterien bei der Nutzung von Smartphones © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 29.
    Smartphone-Nutzung 28 Auswahlkriterien für Smartphones: Technische Features sind ausschlaggebend, es folgen Design sowie eine intuitive Usability „Nach welchen allgemeinen Kriterien wählen Sie Ihr Smartphone aus?“ Sonstiges: „Ich habe ein „Weiß nicht.“ Firmenhandy bekommen.“ „Es soll das Neueste auf dem Markt sein.“ „Es soll ein einfaches „Nach dem Hersteller“ Menü und eine einfache Navigation haben.“ „Nach Stil und Design – es muss mir gefallen.“ „Nach technischen Kriterien und Funktionen.“ Basis: N=927 // Angaben in Prozent// Mehrfachnennungen möglich. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 30.
    Smartphone-Nutzung 29 Beim Kauf wird die mobile Webnutzung berücksichtigt – wichtig sind Touchscreens, hochauflösende Displays und schnelle Verbindungen „Welche technischen Kriterien und Funktionen sind Ihnen beim Kauf eines Smartphones wichtig?“ 70 % 69 % 62 % 60 % 46 % 43 % 38 % 5 % Touchscreen Großes, hochauflösendes UMTS/EDGE/HSPA Großer Datenspeicher Betriebssystem MP3-Player Hochauflösende Sonstige Handy-Display Kamera Basis: N=927 // Mehrfachnennungen möglich. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 31.
    Smartphone-Nutzung 30 Für zwei Drittel der Android User ist das Betriebssystem für den Kauf relevant – BlackBerry User legen auf Technikfeatures weniger Wert „Welche technischen Kriterien und Funktionen sind Ihnen beim Kauf eines Smartphones wichtig?“ Touchscreen und großes, hochauflösendes Display Touchscreen entscheidende Kaufkriterien für iPhone User. Großes, hochauflösendes Handy-Display UMTS/EDGE/HSPA Großer Datenspeicher MP3-Player iPhone (n=510) Technikkriterien und Touchscreen sowie MP3-Player Großes, hochauflösendes Handy-Display insgesamt weniger wichtig, BlackBerry Nutzer UMTS/EDGE/HSPA bevorzugen ihre Tastatur. Großer Datenspeicher Betriebssystem Hochauflösende Kamera BlackBerry (n=106) Besonders Android Besitzer haben ihr Smartphone Touchscreen oft speziell nach dem Betriebssystem ausgewählt. Großes, hochauflösendes Handy-Display Betriebssystem UMTS/EDGE/HSPA Hochauflösende Kamera Android (n=185) 80 70 60 50 40 30 20 10 Basis: n=801 // Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich. Top 5 der am häufigsten genannten Kriterien. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 32.
    Vergleich Browser- und App-Nutzung © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 34.
    Smartphone-Nutzung 33 Mobiles Web erobert den Alltag: Zwei Drittel der Befragten nutzt es täglich über den Browser – Apps fast gleichauf „Wie oft nutzen Sie folgende Funktionen Ihres Smartphones?“ Telefonieren 80 14 4 1 1 1 Adressbuch 65 22 6 3 3 1 Internet über Browser 65 17 7 5 3 3 SMS 56 24 12 4 3 1 E-Mail 65 13 5 5 6 6 Internet über Apps 63 14 7 4 5 7 Musik 26 25 17 12 13 7 Kamera/Fotos 15 26 28 19 11 1 Games 17 21 14 14 20 14 Office Programme 14 16 19 13 22 16 MMS 6 8 12 22 30 22 (fast) täglich ca. 3–4mal pro Woche ca. 1–2mal pro Woche ca. 1–3mal pro Monat seltener nie Basis: N=927 Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 35.
    Smartphone-Nutzung 34 Bei iPhone Usern liegen App- und mobile Browsernutzung gleichauf, 77 % der Android Besitzer nutzen das wachsende App-Angebot „Wie oft nutzen Sie folgende 100 Funktionen Ihres Smartphones?“ 90 Bei iPhone Usern liegt die 80 App-Nutzung insgesamt auf 70 Platz 2. BlackBerry User nutzen die Unterhaltungsfeatures ihres 60 Smartphones deutlich weniger. 50 40 30 20 10 % en ch er S ail ps ik to s es e S er u s SM rA p us o m m M ni sb ow -M M a/F Ga a m M lef o re s r Br E üb e er o gr Te Ad e t m Pr t üb r ne Ka ice iPhone (n=510) ne te ff te r In O BlackBerry (n=106) In Android (n=185) Basis: n=801 // sortiert nach Top2-Boxen. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 36.
    Smartphone-Nutzung 35 Szenarien der Browsernutzung: Größtenteils Informationssuche und Stöbern, knapp ein Drittel nutzt täglich soziale Netzwerke „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme, Dienste, Services im Internet über den Browser?“ Informieren, z. B. über Nachrichten, Wetter 50 24 11 7 5 3 Mailen 53 19 9 6 7 7 Zum Zeitvertreib/zum Stöbern 31 27 17 8 9 7 Suchmaschinen/Wikipedia 27 30 18 11 9 7 Soziale Netzwerke pflegen 30 15 11 8 15 21 Routenplanung/Navigation 13 23 23 19 14 8 Musik hören (z. B. über Webradio, YouTube 16 18 15 14 20 17 Spielen 17 16 14 12 21 20 (fast) täglich Chat/Foren/Skype 15 12 12 10 20 30 ca. 3–4mal pro Woche ca. 1–2mal pro Woche Lesen (z. B. von Magazinen, E-Books) 12 15 12 14 22 25 ca. 1–3mal pro Monat 9 15 22 19 20 15 Videos/Clips anschauen (z. B. YouTube) seltener nie Lernen 5 9 13 12 28 32 Basis: n=902 alle, die das Internet mind. selten nutzen (Seite 33). Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 37.
    Smartphone-Nutzung 36 Soziale Netzwerke auch bei App-Nutzung wichtig, zusätzlich ist Unterhaltung über Spiele- oder Musik-Apps gefragt „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Apps?“ Social Media-Angebote vor allem von Heavy Usern sehr häufig genutzt. Informieren, z. B. über Nachrichten, Wetter 48 23 14 7 6 3 Mailen 52 16 8 5 8 11 Zum Zeitvertreib/zum Stöbern 30 22 18 9 12 9 Suchmaschinen/Wikipedia 23 23 20 12 10 11 Soziale Netzwerke pflegen 31 15 12 8 12 22 Spielen 21 19 14 13 18 16 Routenplanung/Navigation 14 22 23 21 12 8 Chat/Foren/Skype 17 12 11 12 17 30 Lokale Suche/Dienste (z. B. AroundMe) 10 19 21 16 19 15 Video-Clips (z. B. YouTube) 11 17 21 15 19 16 Musik-Apps (z. B. Shazam) 11 14 18 18 18 21 (fast) täglich Office/Dienstprogramme 10 14 19 15 21 20 ca. 3–4mal pro Woche ca. 1–2mal pro Woche Lesen (z. B. von Magazinen, E-Books) 11 13 14 12 22 27 ca. 1–3mal pro Monat Gimmick-Apps (z. B. Wasserwaage, Bierglas) 5 9 12 14 26 34 seltener nie Lernen 6 9 14 17 26 27 Basis: n=854 alle, die Apps mind. selten nutzen (Seite 33). Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 38.
    Smartphone-Nutzung 37 Internet per Browser wird zum Informieren und ziellosen Suchen genutzt, Apps eher für location-based Services und Spiele „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme, Dienste, 74 71 Informieren, (z. B. über Nachrichten, Wetter) Services im Internet über den Browser?“ 72 „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Apps?“ 68 Mailen 59 Apps liegen gleich auf bzw. überholen die Browser-Nutzung. 52 Zum Zeitvertreib/zum Stöbern 56 46 Suchmaschinen/Wikipedia 45 46 Soziale Netzwerke pflegen 36 36 Routenplanung/Navigation 34 24 Musik 33 40 Spielen 27 30 Chat/Foren/Skype 27 24 Lesen von Magazinen, E-Books 25 28 Videos/Clips anschauen (z. B. YouTube) 14 14 Lernen Internet über Browser 0 Internet über Apps 29 Lokale Suche/Dienste (z. B. Around Me)* 0 24 Office/Dienstprogramme* Basis: n=902/854 alle, die Apps mind. selten nutzen (Seite 33). 0 Gimmick Apps (z. B. Bierglas, Wasserwaage)* Angaben in Prozent // sortiert nach Top2-Boxen // *Wurde nur bei Apps abgefragt. 16 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 39.
    Smartphone-Nutzung 38 Mobiles Internet gilt als Generalist – Apps dagegen sind spezieller und individueller, aber auch eingeschränkter vom Funktionsumfang Mobiles Internet App-Kollektion „Der umständlichere Generalist“ „Der Spezialist für Smartphones“ Umfang Zugang zu breitem Spektrum an Angeboten und Services, die man auch vom PC aus nutzt Mobiler Nutzen Design und Prozesse häufig noch nicht auf Spezielle Dienste, die auf „on-the-go“- mobile Nutzung ausgerichtet Nutzungsbedürfnisse zugeschnitten sind Funktionsumfang Größerer Funktionsumfang Komprimierte Funktionalität und Reduzierung auf wichtige Informationen z. T. auch eingeschränktes Angebot, das freiem Stöbern entgegensteht Netzempfang Abhängig vom Netzempfang z. T. Unabhängigkeit von Internetverbindung Individualisierung Keine Individualisierung möglich Individuelle App-Kollektion © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 40.
    Vergleich Browser- und App-Nutzung im Mobile Commerce © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 41.
    Smartphone-Nutzung 40 Browsernutzung: Mobile Commerce von der Suche nach Produkt­ informationen bestimmt, mehr als 50 % kaufen auch regelmäßig ein „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme, Dienste, Services im Internet über den Browser?“ 7 18 Informieren über 13 Produkte & Dienstleistungen 14 13 11 26 21 10 22 6 Preise vergleichen 20 17 21 12 17 16 20 Auktionen (z. B. eBay) 19 Mobil bestellen/ 22 23 Einkaufen (z. B. Amazon) 15 17 22 4 7 25 13 4 6 Tickets buchen 9 (fast) täglich 39 (z. B. Kinokarten, Fahrkarten) Kostenpflichtige Downloads ca. 3–4mal pro Woche ca. 1–2mal pro Woche z. B. Klingeltöne/Musik ca. 1–3mal pro Monat 19 14 seltener 31 nie 28 Basis: n=902 alle, die das Internet mind. selten nutzen (Seite 33). Angaben in Prozent. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 42.
    Smartphone-Nutzung 41 Browser-Zugriffe bieten Überblick über Produkte und Preise, bei konkreten Transaktionsprozessen werden Apps gleichhäufig genutzt „Kostenpflichtige Downloads „Tickets buchen z. B. z. B. Klingeltöne, Fahrkarten.“ Kinokarten, Fahrkarten.“ „Auktionen z. B. eBay“ 33%* 44% 43 % „Mobil bestellen/Einkaufen z. B. Amazon“ 59% 59 % 56% 56 % „Preise vergleichen“ „Informieren über Produkte 71% & Dienstleistungen.“ 66 % 80 % 74 % „Wofür und wie oft nutzen Sie folgende Programme, Dienste, Services im Internet über den Browser/per Apps?“ Internet über Browser Internet über Apps Basis: n=902/854 alle, die Internet/Apps mind. selten nutzen (Seite 33). *Wurde nur bei Internet über Browser abgefragt. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 43.
    Smartphone-Nutzung 42 Problem beim Mobile Commerce: Stöbern erfolgt per Browser, Bestellen hingegen per App-Zugriff – eine Komplettlösung ist nötig Mobiles Internet App-Kollektion Produktüberblick und Inspiration Häufig Begleiter für zielgerichteten beim (ziellosen) Surfen und Zugriff, v.  a. schnelle, mobil-optimierte Informieren. Bestellprozesse. Informationen Überblick über Produkte mit allen Details Informationsumfang häufig nur gering, Produktdetails fehlen Preisvergleich möglich Funktionsumfang Angebote zum Stöbern Reduzierte Funktionen laden nicht zum Stöbern ein Bestellprozess Bestellprozess häufig noch zu lang und Schneller, mobil-optimierter Bestellprozess umständlich für mobile Nutzung Integrierte Bezahlung, z. B. per „In-App-Purchase“ © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 44.
    Mobile Commerce Anwendungsgebiete im Detail Mobile- Befragung Mobile-Befragung unter N=550 deutschen Mobile Commerce-Nutzern © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 45.
    Mobile Commerce 44 Beschreibung der mobilen Stichprobe: Mobile Commerce-Nutzer und -Affine, die ein iPhone, BlackBerry oder Android Gerät besitzen Smartphone-Nutzer aus dem Online-Panel. Nutzer von iPhone, BlackBerry oder N=927 Android Geräten Apps und/oder Internet über Browser Nutzer mind. 1–2 mal pro Woche Mobile Commerce-Nutzer und -Affine Smartphone-User 8 % 98 % Internet über Browser RIM BlackBerry 23 % N=550 96 % Internet über Apps Android 69 % App-/Browser-Nutzung Apple iPhone Alle Befragten nutzen mit ihrem Smartphone Smartphone-Gerätetyp Apps und/oder Internet über Browser mind. Alle Befragten besitzen einen dieser Gerätetypen. 1–2mal pro Woche. Mobile Commerce-Nutzer bzw. -Affine in mobiler Befragung. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 46.
    Mobile Commerce 45 Untersuchungsfragen der mobilen Befragung Aus welchen Anlässen informieren sich Smartphone-User mobil über Produkte? In welchen Szenarien sind mobile Produktinformationen besonders relevant? Wie oft bestellen Smartphone-User mobil und aus welchen Anlässen? Welche Produkte werden häufig mobil gekauft? Welche Benefits und welche Barriers gibt es bei der Nutzung von Mobile Commerce-Angeboten? Wann sind mobile Shopper zufrieden? Welche Kriterien sind bei der Bestellung wichtig? Welche Zahlungsweise wird mobil bevorzugt? Wie zufrieden ist man mit der mobilen Zahlungsabwicklung? Welche Vor- und Nachteile werden dabei wahrgenommen? Was wünschen sich Mobile Commerce-User für die Zukunft? Was zeichnet gute Mobile Commerce-Angebote aus? © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 47.
    Mobile Commerce 46 Ablauf und Beispielscreens aus dem Fragebogen der mobilen Befragung Mobile Befragung: Alle Teilnehmer haben per SMS den Fragebogen-Link auf ihr Smartphone geschickt bekommen; Befragung direkt auf dem Smartphone; Mobil-optimierter Fragebogen; Vorteile: Natürlicher (mobiler) Nutzungskontext sowie hohe externe Validität. Informationssuche » Bestellung » Payment » Trends » Feedback © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 48.
    Mobile Commerce 47 Studienstatistik mobile Befragung N=550 erfolgreiche Interviews, davon n=377 iPhones, n=46 BlackBerrys und n=127 Androids Hohe Ausschöpfungsquote (Anteil der Personen einer Bruttostichprobe, die erfolgreich befragt wurden) liegt bei 74,8 % Geringe Dropouts: 3,4 % haben die Befragung abgebrochen. Während Android Nutzer den Fragebogen in allen Fällen erfolgreich beendeten, haben 2,0 % der iPhone und 5,7 % BlackBerry Besitzer den Fragebogen abgebrochen Schnelle Response-Zeit (Dauer zwischen Erhalt der SMS und Start des Fragebogens): knapp 40 % innerhalb der ersten Stunde „Das war alles gut dargestellt! Bin positiv überrascht!“ „Kurz und schnell zwischendurch zu beantworten. Hat mir gut gefallen.“ „Das Thema hat gut gepasst. Das war interessant.“ „Cool, das hat Spaß gemacht.“ © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 49.
    Mobile Produktsuche und Produktinformation © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 51.
    Mobile Commerce 50 Preisvergleich oft Auslöser für mobile Produktsuche, knapp zwei Drittel stöbern und lassen sich von mobilen Angeboten inspirieren „Sie haben angegeben, dass Sie sich bereits mit Ihrem Smartphone Smartphones im Vergleich: BlackBerry Nutzer informieren sich am mobil über Produkte informiert haben. Aus welchen Anlässen haben häufigsten bei akutem Bedarf „on-the-go“. Sie sich informiert?“ Android User zeichnen sich durch überdurchschnittliche Stöberlust aus. iPhone Nutzer informieren sich am häufigsten, um direkt zu kaufen. Habe mobil eine Werbung dazu erhalten und war neugierig Um herauszufinden, wo ich in der Nähe das Produkt finde 75 % 74 % 74 % 68 % Um unterwegs Meinungen von Freunden einzuholen 66 % 64 % 64 % 62 % 59 % 59 % 58 % Habe ein Plakat o. ä. mit einem Link gesehen 57 % 51 % 51 % 42 % 40 % 38 % 35 % 35 % Dringender Bedarf unterwegs 33 % Spontaner Einfall unterwegs Zum Zeitvertreib/Stöbern 27 % 27 % Um Produkte zu kaufen 25 % Zum Preisvergleich 19 % 17 % 17 % 17 % 16 % 16 % 16 % 16 % 15 % 15 % 13 % 13 % 10 % Gesamt iPhone (n=373) BlackBerry (n=43) Android (n=121) Basis: n=537 // Mehrfachnennungen möglich. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 52.
    Mobile Commerce 51 Nutzungsszenarien: Vorherrschend ist die mobile Produktsuche „on-the-go“, das mobile Couchsurfen von zu Hause nimmt zu „Wo haben Sie sich mobil über Produkte informiert?“ 47 % 53 % Am Arbeitsplatz. Auf der Couch. Szenario „Couchsurfing“ 10 % 39 % Das Smartphone als bequemer PC-Ersatz. 66 % Beim Warten In der Uni. Bei Freunden. 42 % z. B. Arzt oder Behörde. Szenario „Socializing“ Im Bett. Szenario „on-the-go“ Im Austausch und Gespräch Typisches mobiles Szenario. mit Freunden. 31 % 61 % 64 % In der Kneipe/im Restaurant. Unterwegs/draußen In der Bahn/im Bus/ z. B. im Park. im Auto. Basis: n=537 nur diejenigen, die sich bereits mobil informiert haben. Mehrfachnennungen möglich. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 53.
    Mobile Commerce 52 „On-the-go“ wird situativ gesurft, von zu Hause wird bequem gestöbert, generell tauschen User sich mit Freunden zu Produkten aus „On-the-go“ „Couchsurfing“ „Socializing“ Spontaner Einfall unterwegs Entspanntes Stöbern Wunschlisten austauschen Preisvergleich Produkte suchen Fotos von Produkten Dringender Bedarf unterwegs Produkte diskutieren Zeitvertreib Meinungen von Freunden Sorgt für Ablenkung und Ersetzt den PC und ermög- Verbindet die soziale und Unterhaltung und befrie- licht Stöbern nach Produk- digitale Welt auf Knopfdruck digt den dringenden Bedarf ten in entspannter, privater zum Austausch von unterwegs. Atmosphäre, das Arbeits- Produkten. gerät PC bleibt aus. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 54.
    Mobile Commerce 53 BlackBerry User informieren sich über Produkte „on-the-go“, aber kaum zu Hause – iPhones und Androids werden auch als PC-Ersatz genutzt „Wo haben Sie sich mobil über Produkte informiert?“ Smartphones im Vergleich: iPhone und Android Nutzer Beim Warten z. B. Arzt, Behörde informieren sich besonders gerne über Produkte, wenn sie im Gespräch und Austausch mit anderen stehen. In der Bahn, im Bus, im Auto Unterwegs, draußen, im Park Auf der Couch Am Arbeitsplatz Im Bett Bei Freunden In der Kneipe, im Restaurant In der Uni iPhone (n=373) BlackBerry (n=43) 0 Direkt im Geschäft Android (n=121) Basis: n=537 nur diejenigen, die sich bereits mobil informiert haben. Woanders // Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich. 70 60 50 40 30 20 10 0 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 55.
    Mobile Commerce 54 Insgesamt erfolgt die mobile Produktinformation über den Browser – vereinzelte iPhone User nutzen Apps und Browser gleichstark „Wie haben Sie sich mobil über Produkte informiert?“ 53 % 39 % 8 % et . . ch ig rn ps uf ei te Pr t Ap hä it gl In m er r. ch im i se sv d m ei un ow ei d nd gl en Br et z.  iege wa rn eg m m et te zu wi de w In ps er er B. it Üb Üb Ap Im m Basis: n=537 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 56.
    Mobile Commerce 55 iPhones werden in jeder Situation genutzt, BlackBerrys bei akutem Bedarf „on-the-go“, Androids zum Stöbern und Networken iPhone Nutzer BlackBerry Nutzer Bei den iPhone Nutzern hat das iPhone in alle Bereiche des Lebens Einzug gehalten: egal ob „on-the-go“ oder von der Couch zu Hause geht der Griff häu- Android Nutzer BlackBerry Nutzer informieren sich, fig direkt zum Smartphone. wenn die akute Situation unterwegs es erfordert, legen das Smartphone jedoch iPhone Nutzer informieren sich am ansonsten im privaten Kontext zu Hause häufigsten: Zielgerichtete Kauf- oder Android Nutzer sind die Ziellosesten: meist zur Seite. Vergleichsszenarien sind für sie ebenso Sie genießen es, sich von den Angebo- alltäglich wie das ziellose Stöbern. ten mobil ansprechen und verführen zu Sowohl Stöbern aus Langeweile als auch lassen. die bequeme Nutzung zu Hause spielt für sie keine Rolle. Das Smartphone ist Häufig nutzen sie ihr Smartphone für sie kein PC-Ersatz. auch im sozialen Kontext, z. B. um mit Freunden mobil gefundene Produkte zu diskutieren. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 57.
    Mobile Produktbestellung © 2010:denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 58.
    Mobile Commerce 57 Mobile Bestellung wird häufig genutzt: Knapp die Hälfte der Befragten kauft gelegentlich Produkte über das Smartphone „Haben Sie auch schon einmal Produkte (z. B. Bücher, Fahrkarten, etc.) über Ihr Smartphone gekauft bzw. bestellt?“ „Ja, mache ich „Nein, kann ich mir gelegentlich.“ aber vorstellen.“ „Ja, mache ich „Ja, aber nur selten.“ sehr häufig.“ „Ja, mache ich häufig.“ „Nein, würde ich nie machen.“ 7 13 27 22 28 3 Heavy Shopper (n=110) Medium Shopper (n=149) Light Shopper (n=120) Affine (n=145) Ablehner (n=17) Mobile Commerce-Nutzer Nichtnutzer Basis N=550 // Angaben in Prozent. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 59.
    Mobile Commerce 58 BlackBerry Nutzer bestellen unterwegs bei konkretem Bedarf – iPhone und Android User sind dagegen auch Zum Zeitvertreib (beim 55 55 Stöbern gefunden) „Spontankäufer“ 44 58 49 Das Produkt war online/ 51 „Aus welchen Anlässen bzw. in welchen mobil günstiger 48 Situationen haben Sie bisher mit Ihrem 42 Smartphone Produkte gekauft?“ 44 Es lief gerade eine 48 Auch 75 % der affinen Nichtnutzer Online-Aktion 41 würden ein mobil günstigeres Produkt 32 kaufen! 41 Konkreter Bedarf unter- 36 wegs z. B. Bahnticket 70 48 28 War bei Freunden & 28 bekam einen guten Tipp 15 32 20 Gesamt Zeitlich begrenztes 21 iPhone (n=283) Angebot (Kontingente) 26 BlackBerry (n=27)* 16 Android (n=69) 9 Habe mobil eine 10 Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Werbung dazu erhalten 4 Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. 10 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 60.
    Mobile Commerce 59 Heavy User nutzen gezielt die Vorteile der Online-Bestellung; Light User kaufen eher zum Zeitvertreib oder bei Bedarf unterwegs War bei Freunden und bekam einen guten Tipp 70 Konkreter Bedarf unterwegs z. B. Bahnticket Zum Zeitvertreib (beim Stöbern gefunden) Zeitlich begrenztes Angebot (Kontingente) „Aus welchen Anlässen bzw. in welchen Habe mobil eine Werbung dazu erhalten 59 Das Produkt war online/mobil günstiger Situationen haben Sie bisher mit Ihrem 57 55 54 Smartphone Produkte gekauft?“ Es lief gerade eine Online-Aktion 48 47 43 40 38 36 34 33 31 27 19 19 19 10 8 3 Heavy User (n=110) Light User (n=149) Medium User (n=120) Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 61.
    Mobile Commerce 60 Vor allem klassische E-Commerce-Produkte wie Bücher oder Musik werden mobil gekauft, „on-the-go“ ist auch Ticketing interessant „Welche Produkte haben Sie schon mobil eingekauft bzw. bestellt?“ Klassische E-Commerce-Produkte E-Commerce verlagert sich immer stärker auf das Smartphone. Bücher Musik DVDs/CDs Ticketing Fahrkarten lösen oder Fahrscheine/Flüge buchen v. a. für BlackBerrys wichtig. Fahrkarten Veranstaltungskarten Flüge Auch 63 % der affinen Nichtnutzer sind an Ticketing interessiert. Klassische Laden-/Offline-Produkte Besonders für Heavy User interessant. Kleidung Blumen Nahrungsmittel Basis: n=537. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 62.
    Mobile Commerce 61 BlackBerry User nutzen Mobile Commerce „on-the-go“ – deshalb kaufen sie häufiger (Ticketing-)Produkte, die direkt benötigt werden Bücher Nahrungsmittel Flüge Veranstaltungskarten 54 3 10 36 44 0 33 56 61 6 19 37 DVDs/CDs Kleidung Musik Elektronikartikel 33 32 52 3 22 7 48 0 46 25 57 2 „Welche Produkte haben Sie schon mobil eingekauft bzw. bestellt?“ iPhone (n=283) Blumen Fahrkarten Andere BlackBerry (n=27)* 4 39 1 Android (n=69) 7 67 7 9 36 7 Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 63.
    Mobile Commerce 62 Bei den mobilen Bestellungen überwiegt die Browser-Nutzung – Apps werden aber im Vergleich zur Informationssuche stärker verwendet „Wie haben Sie bisher meistens Produkte mobil gekauft?“ 51 % 34 % 16 % et ch ig rn ps uf ei te Pr t Ap hä it gl In m er ch r im i se sv d m un ei ow ei d nd gl en Br et z.  iege wa rn eg m m et te zu wi de w In ps er er B. it Üb Üb Im Ap m Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 64.
    Mobile Commerce 63 Mobile Commerce-Nutzer sind insgesamt mit den bisherigen mobilen Bestellungen und Einkäufen zufrieden „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit mobilen Bestellungen und Einkäufen?“ 39 % 39 % Sehr zufrieden 37 % 0 % 42 % 0 % Weniger zufrieden 0 % 50 % 0 % 51 % Ziemlich zufrieden 56 % 0 % 43 % 0 % Gar nicht zufrieden 0 % 11 % 0 % 10 % Teils, teils 7 % 14 % Gesamt iPhone (n=283) BlackBerry (n=27)* Android (n=69) Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 65.
    Mobile Commerce 64 Vor allem iPhone Nutzer bewerten Übersichtlichkeit und Usability gut – BlackBerry Nutzer schätzen Informationsqualität und Joy-of-Use „Mit welchen Aspekten sind Sie insgesamt bei mobilen Bestellungen besonders zufrieden?“ „Die Websites/Apps sind „Die Websites/Apps sind „Die Bestellungen per Smartphone „Die Informationen übersichtlich gestaltet.“ mit dem Smartphone gut haben mir Spaß gemacht.“ sind ausreichend und zu bedienen.“ „Die Anbieter sind „Die Bestellprozesse haben gut verständlich.“ 60 vertrauenswürdig.“ eine gute Gesamtlänge.“ 50 40 30 „Ich bin über- haupt nicht 20 zufrieden.“ 10 Gesamt iPhone (n=283) BlackBerry (n=27)* Android (n=69) Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 66.
    Mobile Commerce 65 Unzufriedenheit herrscht vor allem aufgrund der unzureichenden Usability von Websites für den mobilen Gebrauch „Mit welchen Aspekten sind Sie bei mobilen Bestellungen eher nicht zufrieden?“ „Die Websites/Apps sind nicht für Smartphone optimiert und schwer zu bedienen.“ 60 „Ich bin „Die Websites sind nicht „Ich habe kein insgesamt 50 übersichtlich gestaltet.“ Vertrauen in zufrieden.“ die Anbieter.“ 40 „Die Bestellprozesse „Die Informationen sind zu lang.“ sind nicht ausreichend und verständlich.“ „Die Bestellungen 30 per Smartphone haben mir keinen 20 Spaß gemacht.“ 10 Gesamt iPhone (n=283) BlackBerry (n=27)* Android (n=69) Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 67.
    Mobile Commerce 66 Die mobile Bestellung fällt mit dem iPhone leichter als mit dem Black- Berry, da es eine bessere Übersicht und ein intuitiveres Handling bietet Durch großes Display lassen sich Informationen übersichtlich darstellen. Kleineres Display lässt weniger Raum zur Darstellung von Informationen. Handling über Touchscreen lässt Apps und mobil optimierte Webseiten intuitiv bedienen. Bedienung über Tastatur erschwert, nur z. T. intuitiv. Touchscreen mit großem Display Eingeschränktes Display mindert bietet bessere Übersicht. die Übersichtlichkeit. Beispiel: British Airways App © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 68.
    Mobile Commerce 67 Do’s: Schneller Zugriff auf Funktionen durch zentrale Menüleiste Dont’s: Doppelte Eingabe von Daten, irreführende Bezeichnungen Amazon HRS Deutsche Post Short-Hand-Navigation Schneller Zugriff auf zentrale Funktionen, wie Suche, Startseite und Warenkorb Erkennen statt Erinnern: Flache Navigationsstruktur ermöglicht Anzeige der aktuellen Position Übersichtliche Listen mit illustrierenden Icons erleichtern Orientierung Deutsche Bahn Unlogische Prozessabfolge Doppelte und daher unnötige Eingabe von Daten wird auf mobilen Geräten von Nutzern noch stärker moniert und führen zum Abbruch Benennungen, die falsche Erwartungen wecken, erschweren die Orientierung in mobilen Anwendungen Auswahl einer Zur Buchung Erneute Verbindung Verbindungssuche © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 70.
    Mobile Payment © 2010:denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Mobile Commerce 70 Smartphone User bezahlen häufig über Paypal oder Kreditkarte – iPhone Nutzer auch per Account im iTunes Store „Wie bezahlen Sie üblicherweise Ihre mobilen Einkäufe?“ 62 % Paypal oder Ähnliche 61 % Androids bezahlen bevorzugt konservativ. 59 % 67 % 55 % Kreditkarte 55 % 56 % 52 % 53 % Über einen Account 57 % im Shop z. B. iTunes, 30 % Amazon, etc. 43 % 27 % Per Lastschriftverfahren 24 % (Kontodaten angeben 22 % und abbuchen lassen) 38 % 26 % Überweisung 25 % 11 % Gesamt 32 % iPhone (n=283) 8 % BlackBerry (n=27)* Über den Handyvertrag Android (n=69) 6 % abgerechnet 7 % Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone 16 % bestellt haben (Seite 57). // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 72.
    Mobile Commerce 71 Unabhängig vom Smartphone herrscht insgesamt hohe Zufriedenheit bei der mobilen Zahlungsabwicklung „Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit mobilen Zahlungsabwicklungen?“ % 50 40 30 20 10 en en s en en ed ed t eil ed ed fri fri i ls, fri uf ri r zu zu Te r zu tz h eh lic ige ch Gesamt S em en Ni Zi W iPhone (n=283) BlackBerry (n=27)* Android (n=69) Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 73.
    Mobile Commerce 72 Die schnelle Abwicklung und der automatische Zugriff auf bestehende Accounts werden gelobt „Mit welchen Aspekten bei mobilen Bezahlungen sind Sie besonders zufrieden?“ 54 15 42 52 13 42 56 11 26 61 25 49 Wenn Bezahlungen Die schnelle Eingabe Die einfache Bedien- schnell gehen. aller privater Daten. barkeit mit dem Smartphone. 29 52 1 29 53 1 22 37 0 30 52 0 Die Absicherung Der automatische Ich bin insgesamt Gesamt per PIN/TAN. Zugriff auf meinen nicht zufrieden. bestehenden Account. iPhone (n=238) BlackBerry (n=27)* Android (n=69) Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 74.
    Mobile Commerce 73 Unzufriedenheit herrscht bei 51 % der Nutzer hinsichtlich schlechter Usability beim Bezahlprozess aufgrund umständlicher Eingaben „Mit welchen Aspekten bei mobilen Bezahlungen sind Sie insgesamt eher nicht zufrieden?“ Wenn die Websites Zu lange bzw. um- Unverständliche nicht für Smartphones ständliche Eingaben. Eingabefehler. optimiert und schwer zu bedienen sind. 46 33 19 67 41 15 50 42 20 51 40 19 Wenn der Zugang Ich habe Sicherheits- Ich bin insgesamt zu meinem Account bedenken bei der zufrieden. ohne Sicherheits­ Eingabe meiner abfrage erfolgt. Kontodaten. 39 19 29 44 48 7 Gesamt 33 28 24 35 28 24 iPhone (n=238) BlackBerry (n=27)* Android (n=69) Basis: n=379 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 75.
    Mobile Commerce 74 Mobile Commerce-Nichtnutzer befürchten umständliche und unsichere Bestellungen; heimischer PC wird (noch) bevorzugt „Aus welchen Gründen haben Sie bisher noch keine Bestellungen über Ihr Smartphone getätigt?“ Die Bestellungen mache ich Die mobilen Bestellungen/ Die Bestellungen sind lieber in Ruhe zu Hause im Bezahlungen sind mir zu mir mit dem Smart- Internet. unsicher. phone zu teuer. 15 4 70 13 4 68 21 11 58 0 76 16 Die Bestellungen über Ich kenne mich mit das Smartphone sind zu mobilen Bestellungen umständlich. nicht aus. Gesamt 22 8 iPhone (n=94) BlackBerry (n=19)* 17 7 Android (n=58) 37 16 26 7 Basis: n=379 nur diejenigen, die noch keine Produkte über ihr Smartphone bestellt haben (Seite 57). // Angaben in Prozent // Mehrfachnennungen möglich // *Kleine Fallzahl. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 76.
    Mobile Commerce 75 Do’s: Mobile Zahlungsabwicklung einfach, aber sicher gestalten Dont’s: Lange Eingabemasken vermeiden Amazon Bestellprozess mit Account Schnelles Einloggen mit Benutzerdaten Sicheres Bestellen durch Passwortabfrage Bequeme und schnelle Zahlung durch Auswahl bestehender Kontodaten oder per Rechnung Weniger Bedenken bei vertrauenswürdigen Anbietern Accounts mit Sicherheitsabfrage für sicheres und bequemes Shopping. Unlogische Prozessabfolge airberlin Lange und umständliche Eingabe persönlicher Daten wie Name, Anschrift, Kontaktdaten, Bankdaten, etc. Bedenken bei der Eingabe sensibler Daten wie Konto-Nr. Mögliche Bestellung von Dritten ohne Sicherheitsabfrage © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 77.
    Mobile Commerce 76 Alternative Zahlungsabwicklungen wie die Nutzung des Smartphones als EC-Karte stoßen bei 80 % der Befragten auf Interesse „Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Smartphone zur Bezahlung wie mit einer EC-Karte benutzen. Wie wahrscheinlich wäre es, dass Sie so eine Funktion nutzen würden?“ Sehr wahrscheinlich 31 % Eher wahrscheinlich 18 % Unwahrscheinlich 4 % Wahrscheinlich 31 % Eher unwahrscheinlich 12 % Sehr unwahrscheinlich 5 % Basis: n=533 nur diejenigen, die schon Produkte über ihr Smartphone bestellt haben bzw. sich das vorstellen können (Seite 57). © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 78.
    Mobile Commerce 77 Das Smartphone als EC-Karte zu gebrauchen ist situationsbedingt beim Ticketing oder direkt im Geschäft vorstellbar „Aus welchen Anlässen können Sie sich vorstellen, Ihr Smartphone für Bezahlungen wie mit einer EC-Karte zu benutzen?“ 78 % 78 % 77 % 72 % Um Bahntickets zu kaufen Um Parktickets zu kaufen Im Geschäft Im Restaurant Basis: n=426 nur diejenigen, die sich vorstellen können das Smartphone als EC-Karte zu nutzen (Seite 76). // Mehrfachnennungen möglich. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 79.
    Mobile Commerce 78 User wünschen sich mobiloptimierte Websites mit besserer Usability und mehr Apps für den mobilen Einkauf „Unterwegs Bekannte in der „Online-Banking“ Nähe anzeigen.“ „Hinweis auf besondere Angebote.“ „Unterwegs auf besondere Shopping- Angebote hingewiesen zu werden.“ „Mehr Apps.“ „Anzeige von Shops in der Nähe.“ „Welche weiteren Angebote und Services zum mobilen „Bessere/mobiloptimierte Websites.“ Einkaufen würden Sie sich für die Zukunft wünschen?“ Potenzial zeigen auch lokalisierte Angebote zu Produkten und Shops. Basis: N=550 // Mehrfachnennungen möglich. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Personas © 2010: denkwerkGmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 82.
    Personas 81 Smartphone und Mobile Commerce-Nutzung – Übersicht Personas Philipp – der experimentierfreudige Trendsetter Julia – der interessierte Neuling „Ich weiß gar nicht mehr, was ich früher ohne „Das mobile Web habe ich eher so auf den zweiten mein iPhone gemacht habe. Ich surfe schon mor- Blick entdeckt. Wenn ich in der Bahn sitze, gens, wenn ich noch im Bett liege und bestelle schaue ich immer öfter mal nach neuen Kla- quasi alles darüber – manchmal auch nur des motten, aber finde es zum Teil noch ganz schön Ausprobieren willens. Es gibt immer etwas Neues unübersichtlich. Es ist wahnsinnig viel und mir zu entdecken.“ fehlen oft noch Bilder und Informationen.“ Stefan – der Problemlöser Jan – der networkende Flaneur „Wenn ich nach einem Geschäftstermin im Taxi „Wenn ich in einer langweiligen Vorlesung sitze und Richtung Bahnhof eile, finde ich es sitze, ist mein Handy die letzte Rettung. Dann sehr praktisch, mir schnell per Handy ein Ticket schau ich nach spannenden Büchern oder kauf zu kaufen und die Schlangen an den Schaltern mir auch mal die neuste Musik ein. Wenn es was zu umgehen.“ Außergewöhnliches oder ein Schnäppchen ist, leite ich es auch schnell an meine Freunde weiter – dann haben die auch ein wenig Unterhaltung. “ © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 83.
    Personas 82 Stefan – Blackberry Nutzer und Problemlöser „on-the-go“ Smartphone im Alltag Stefan ist als Außendienstler eines großen Unternehmens beruflich ständig auf Reisen, sein Blackberry ist dabei sein unersetzlicher Begleiter, das ihm schnellen Zugriff auf E-Mails und wichtige Informationen unterwegs erlaubt. Zu Hause bei der Familie ange- kommen, landet das Handy jedoch meist in der Ecke. Hier genießt Stefan seine Ruhe. Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals Wenn Stefan Informationen zu Produkten aus dem Web braucht, nutzt er zum ungestör- ten Surfen seinen Laptop, der für ihn mehr Komfort bietet als das kleine Handy. Mobil bestellt wird eigentlich nur, wenn es die akute Situation unterwegs erfordert und Stefan – mal wieder – im Zeitdruck ist. Im Taxi kauft er oft noch schnell per Handy das Ticket für den Zug oder checkt sich für seinen Flug ein, um wertvolle Minuten zu gewinnen. Sein Handy ist für ihn dann meist der letzte Helfer in der Not, obwohl er die Buchungsprozes- se oft zu lang findet und sich beim Handling auf den unübersichtlichen Seiten schwer tut. Eigentlich schade, findet er, denn wenn das Ganze einfacher zu bedienen wäre, könnte er von unterwegs noch mehr erledigen und so seine Wartezeiten im Zug oder am Flughafen überbrücken. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 84.
    Personas 83 Philipp – iPhone Nutzer und experimentierfreudiger Trendsetter Smartphone im Alltag Philipp ist ein absoluter Design- und Technik-Freak. Er ist in punkto neuster Entwicklun- gen immer auf dem Laufenden, sein Hobby hat er in einer Agentur zum Beruf gemacht. Seitdem er denken kann, ist er Apple-Fan und hat sich deshalb natürlich auch als einer der ersten das iPhone angeschafft. Bisher ist er jede (Geräte-)Neuerung mitgegangen und verfolgt fasziniert, was sich bei Apple und auf dem App-Markt bewegt. Sein iPhone hat in alle Bereiche seines Lebens Einzug erhalten – egal, ob er (beruflich) unterwegs ist oder zu Hause auf der Couch liegt, er hat es immer zur Hand. Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals Zu Hause ist Philipp abends oft zu faul, um den Rechner anzuwerfen, und stöbert mit seinem iPhone auf der Couch nach neuen Filmen oder Konzertkarten, die er sich dann bestellt. Er probiert gerne neue Anwendungen aus, auch seine neuen Jeans hat er des- halb mal schnell übers iPhone geordert. Philipp ist begeistert von der Vielzahl an Apps und der Einfachheit der Bestellprozesse – vor allem die Bezahlung über seinen iTunes Account findet er unglaublich bequem. Auch wenn Philipp unterwegs ist, nutzt er das iPhone gerne zum Zeitvertreib, aber auch, um sich das Leben ein bisschen einfacher zu machen – zum Beispiel zum schnellen Einchecken. Mit seinen Freunden und Kollegen tauscht er sich oft aus zu Produkten und Apps, die er neu gefunden hat – er glaubt, dass auf dem mobilen Markt noch viel mehr drin ist, und schielt immer (ein bisschen neidisch) auf den Vorreiter USA. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 85.
    Personas 84 Julia – iPhone Nutzerin und interessierter Neuling Smartphone im Alltag Julia hat sich vor kurzem ihr erstes iPhone gekauft: Stil und Design gefallen ihr und irgendwie macht es in ihren Augen auch schon was her, wenn man das iPhone aus der Tasche zieht. Von Technik hat sie eigentlich keine Ahnung, freundet sich aber langsam mit den vielen verschiedenen Funktionen des iPhones an und geht inzwischen auch immer häufiger mal ins mobile Web oder den App Store. Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals Ein Ersatz für ihren Laptop zu Hause ist das iPhone für Julia zwar nicht; wenn sie mit der Bahn zur Arbeit fährt oder Wartezeiten zu überbrücken hat, schaut sie jedoch immer häufiger auf ihr iPhone und beschäftigt sich mit ihrem Lieblingsthema Shopping. Am An- fang hat sie nur bei Amazon und ebay gestöbert, inzwischen schaut sie aber auch immer öfter bei H&M oder Promod vorbei. Sie ärgert sich dabei jedoch über die unübersichtli- chen Seiten, die nicht fürs Handy optimiert sind und das Stöbern anstrengend machen. Mit der Bedienung von Apps kommt sie insgesamt besser klar, hat aber das Gefühl, dass diese sie nur Richtung Kauf pushen wollen. Das geht in ihren Augen gar nicht, denn das Schöne am Einkaufen ist für sie eigentlich das Informieren und Vergleichen im Vorhin- ein. Wenn es um Bestellungen geht, ist Julia insgesamt noch zurückhaltend. Ein Buch hat sie zwar schon von unterwegs bestellt, auch wenn sie das mit der Bezahlung übers Handy noch etwas unsicher fand. Kleider will sie aber auch weiterhin offline einkaufen, das macht ihr (momentan) einfach noch viel mehr Spaß. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 86.
    Personas 85 Jan – Android Nutzer und networkender Flaneur Smartphone im Alltag Jan ist technikbegeistert und arbeitet neben seinem Geographie-Studium als wissen- schaftliche Hilfskraft im Rechenzentrum. Bei seinem Handy ist es ihm wichtig, auf dem neusten Stand zu sein. Das iPhone findet er zwar interessant, ist ihm aber zu „Main- stream“ – in Android Handys mit offenem Betriebssystem sieht er hingegen noch viel (Entwicklungs-)Potential, der OpenSource Ansatz gefällt ihm. Sein HTC-Handy hat er deshalb bewusst auf Grund des Betriebssystems ausgewählt. Er nutzt es regelmäßig vor allem zum Zeitvertreib – besonders auch, um sich mit seinen Freunden per Skype oder facebook auszutauschen. Mobile Commerce-Nutzung – needs & goals Jan nutzt sein Handy gerne, um nach Büchern oder technischem Zubehör zu stöbern – oft aus Langeweile, wenn er im Bus zur Uni fährt, oder auch mal, wenn es in der Vorle- sung gerade nicht so spannend ist. Besondere Fundstücke und (technische) Raritäten leitet er dann auch gerne an seine Freunde weiter. Da Jan nicht so viel Geld hat, kauft er mit seinem Handy nur sehr selten ein. Ab und an mal ein Buch, was er auch für die Uni gebrauchen kann, oder auch Musik seiner Lieblingsband „Madsen“. Dabei hält er immer die Augen offen nach extra Online-Aktionen, um vielleicht ein paar Euro sparen zu können. Jan findet es toll, dass es auch für Android Handys nun immer mehr Apps gibt. Seiten auf seinem Handy findet er nämlich oft noch unübersichtlich und die Bestell- prozesse oft viel zu lang. Da kann man in seinen Augen technisch noch einiges tun… © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    07 Entwicklungsprognosen für Mobile Commerce © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 88.
    Entwicklungsprognosen 87 Stimmen der E-Commerce-Entscheider: Mobile Commerce gewinnt an Bedeutung und Online-Shops sollten mobiloptimiert werden „Online-Shops, die keinen Mobile-Shop anbieten, werden keine Chance haben.“ „Mobile Commerce wird den E-Commerce- Markt komplett verändern.“ „Mobile Commerce gewinnt in den kommenden Jahren an Bedeutung.“ Abb. 7: Zustimmung der Entscheider zu Aussagen über die Bedeutung des Mobile Commerce Quelle: Pangora, 2010 // Top 2 Boxen = „Stimme voll zu“ und „Stimme eher zu“ Basis: Entscheider im E-Commerce n=207 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 89.
    Entwicklungsprognosen 88 Die Umsatzprognosen steigen: Szenario-Analyse zeigt ein Markt- potential von 300 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2014 für Deutschland 60 € Pro-Kopf-Ausgaben für mobile Interneteinkäufe. 20 % Nutzung 300 Mio. € Marktvolumen 70 € Pro-Kopf-Ausgaben für mobile Interneteinkäufe. 50 % Nutzung 920 Mio. € Marktvolumen 90 € Pro-Kopf-Ausgaben für mobile Interneteinkäufe. 80 % Nutzung 1800 Mio. € Marktvolumen Szenario EINS Szenario ZWEI Szenario DREI Abb. 8: Szenarien zur Umsatzentwicklung des Mobile Commerce für das Jahr 2014 Quelle: Mücke Sturm, 2009 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 90.
    Entwicklungsprognosen 89 Die Top E-Commerce-Händler in Deutschland reagieren nur langsam, in den USA sind Mobile-Shops und Shopping-Apps bereits etabliert universell EBAY EBAY universell medien AMAZON AMAZON medien büromaterial STAPLES OTTO universell technik DELL NECKERMANN universell universell SEARS ESPRIT mode USA Deutschland technik CDW BON PRIX mode technik NEWEGG.COM TCHIBO universell vorhanden universell QVC CONRAD technik nicht vorhanden Mobile Site Smartphone Site technik BEST BUY WELTBILD medien Mobile App universell WALMART DELL technik Abb. 9: Top E-Commerce-Händler in Deutschland und in den USA Quelle: www.kassenzone.de, 2010 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Best Practices &Trends für Mobile Commerce © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    08.1 Best Practices Mobile Websites & Applikationen © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 94.
    Best Practices &Trends 93 Kinowelten für unterwegs Wochenende. Nachmittag. Da kann man doch gemütlich die Zeit für die Planung des Kinoabends nutzen. iTrailers ist dafür genau das Richtige. Damit kann man sich ganz ohne PC von aktuellen Movie Trailern inspirieren lassen, sich einen kleinen Vorgeschmack holen und sich auf den Kinobesuch freuen. iTrailers Zugriff ohne Download oder Installation Neueste Movie Trailer ansehen Ankündigungen für kommende Filme Kategorien: „Most Recent“, „Most Watched“ Hauptszenario: Couchsurfing Web-App // Trailerübersicht © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 95.
    Best Practices &Trends 94 Der schnelle Weg zur Lieblingspizza Nach Feierabend keine Lust mehr zum Hörer zu greifen, sondern einfach ohne viel Kommunikation das Abendessen bestellen. Die Pizza Max App ermöglicht die digitale Order ganz praktisch übers Smartphone. Dann muss man die Pizza nur noch entgegennehmen. Pizza Max-App Karte und Aktionen einsehen Pizza, Burger und Co. in Sekunden bestellen Automatische Standardortbestimmung Alternativ Postleitzahleingabe Lieferung nach 30 Minuten empfangen Hauptszenario: Couchsurfing Nebenszenario: On-the-go Pizza Max-App // Produktmenü © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 96.
    Best Practices &Trends 95 Der Allrounder für den Hobby-Heimwerker Daheim auf der Couch blättert der ein oder andere gerne im (digitalen) Katalog und lässt sich von Angeboten für die Gestaltung der eigenen vier Wände inspirie- ren. Mit der App von Hellweg kann man sogar noch einen Schritt weiter gehen und direkt ausrechnen, wie viel Material man für eine Renovierung benötigt. Hellweg-App, Profi-Baumärkte Themen-Kataloge rund um das aktuelle Sortiment Hellweg-Filialen in Kartendarstellung mit Lokalisierungs-Funktion Kundenportal mit Adressverwaltung für Kundenkarteninhaber Materialrechner Virtuelle Wasserwaage und Zollstock Stellenangebote Hauptszenario: Couchsurfing Hellweg-App // Laminatrechner © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 97.
    Best Practices &Trends 96 Neue Maßstäbe im Mobile Commerce Ob unterwegs zum Kundentermin oder vor dem Start in den Urlaub – meistens hat man noch tausend Dinge im Kopf und weder Lust noch Zeit, sich durch Flug- unterlagen oder Check-in zu quälen. Mit dem Angebot der Lufthansa geht alles ganz easy, so dass man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann. Lufthansa Flugplan Flugbuchung Check-in inklusive mobilem Boarding Pass Flugstatus Einsicht in den Miles & More Account App verfügbar für: iPhone BlackBerry Nokia Ovi Android Hauptszenario: On-the-go Mobile Website // Startseite © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 98.
    Best Practices &Trends 97 Unterwegs und up to date Mal wieder auf den letzten Drücker und am Schalter eine lange Schlange – die Bahn schafft Abhilfe mit ihren mobilen Services. Über ein Smartphone lassen sich Informationen einholen und Prozesse abwickeln. Auch der Ticketkauf ist mobil möglich, dafür braucht es jedoch eine separate Anwendung. DB Navigator Reiseauskunft zur Streckenplanung Ankunfts- und Abfahrtszeiten Informationen über Störungen/Verspätungen App verfügbar für: iPhone BlackBerry Nokia Ovi Android Mobile Buchungen sind möglich: via Handyticket und zukünftig via Touch & Travel Hauptszenario: On-the-go Mobile Website // Details © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 99.
    Best Practices &Trends 98 Das Logistikzentrum für die Hosentasche Ob ein Brief nun auf klassischem Wege verschickt werden soll oder bereits in digitaler Form – die Post Mobile-App bietet sowohl Hilfe bei der Suche nach dem nächstgelegenen Briefkasten als auch die Möglichkeit, über das Schreibcenter Postkarten oder Briefe gleich gänzlich ohne Papier und Stift auf den Weg zu bringen. Post mobil Filial-Suche inkl. Öffnungszeiten Briefkasten-Suche inkl. Leerungszeiten Packstation- & Paketboxen-Suche Sendungsverfolgung Brief und Paket (DHL) Brief & Postkarte schreiben Handyporto Wichtige Preise & Formate Hauptszenario: On-the-go Nebenszenario: Couchsurfing Post mobil-App // Start © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 100.
    Best Practices &Trends 99 Die neuesten Fashion-Trends im Visier Wer von Fashion begeistert ist, möchte seine Leidenschaft auch mit anderen teilen. Über die Mango MNG-App kann man nicht nur Trends erkunden und neue Outfits dem persönlichen Typ-Test unterziehen. Das Ganze lässt sich auch in sozialen Netzwerken veröffentlichen, so dass man sich als Fashion-Profi präsen- tieren kann. Mango MNG Katalog und neueste Trends Rabattaktionen und exklusive Angebote Virtueller Shop Interaktive Anprobe Lieblingsartikel als Favoriten speichern In sozialen Netzwerken publizieren Hauptszenario: Socializing Nebenszenario: Couchsurfing Mango MNG-App // Artikelansicht © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 101.
    Best Practices &Trends 100 Der mobile Weinfachberater Weinliebhaber kommen mit Wine Notes voll auf ihre Kosten. Die App bietet viele Möglichkeiten rund um den geselligen Genuss des ein oder anderen Gläschens und das Teilen der Geschmackserlebnisse mit Freunden und Interessierten. Sogar der heimische Weinkeller lässt sich damit organisieren. Wine Notes Weine bewerten und Kritiken schreiben Rezensionen auf Twitter veröffentlichen Fotos hochladen Notizen wie Geschmackseindrücke speichern Wunschliste anlegen Inventarliste verwalten Weine finden und mobil kaufen Hauptszenario: Socializing Wine Notes-App // Geschmackseindrücke © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 102.
    Best Practices &Trends 101 Rund um Produkte und Services Nach Produkten suchen oder stöbern, sich bei der Auswahl von Geräten unter- stützen lassen oder sich den Weg zum nächsten Store anzeigen lassen – mit der Walmart App hat man den Einkauf im Griff. Zudem lassen sich Produkte auch bookmarken oder können via Facebook empfohlen werden. Walmart-App Produktsuche im Walmart-Sortiment „Electronics Finder“ für die Auswahl des richtigen Geräts Bestimmen der besten TV-Größe via Handy-Kamera Bookmarken der Lieblingsprodukte Produkte empfehlen via Facebook oder E-Mail „Store Locator“ Weiterleitung zu walmart.com für den mobilen Kauf Hauptszenario: Socializing Nebenszenario: Couchsurfing Walmart-App // Electronics Finder © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 103.
    08.2 Trends © 2010:denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 104.
    Best Practices &Trends 103 Mobile Augmented Reality Wohnungssuche am PC war gestern. Heute geht man durch die Straßen im gewünschten Wohnviertel und lässt sich die aktuellen Wohnungsanzeigen über eine App darstellen, zum Beispiel der von Immoscout24. Augmented Reality macht‘s möglich: eine Software legt zusätzliche Informationen über das mit dem Handy gefilmte Bild der Umgebung und bietet Woh- nungssuchenden damit einen Blick hinter die Fassade. Bilder, Beschrei- bung und Kontaktdaten zur Wohnung werden einfach eingeblendet. ImmoScout24 ImmoScout24-App // Umkreissuche © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 105.
    Best Practices &Trends 104 Mobile Couponing Coupons werden bei Kunden, Marketern sowie Unternehmen immer beliebter – vor allem seitdem es sie mobil gibt. Übers Handy sind die Coupons immer und überall verfügbar. In den USA schon seit einiger Zeit etabliert, erobern die mobilen Rabattgutscheine nun auch den deutschen Markt. Perfekt auf die aktuelle Position abgestimmt gibt es sie inzwischen auch über Apps, wie beispielsweise der von Coupies. Über die Karten- ansicht finden Kunden spielend leicht zum lokalen Store. Händler können gezielt und ohne Streuverluste auf sich aufmerksam machen. Coupies Coupies M-Coupons-App // Übersicht Coupons © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Best Practices &Trends 105 Mobile Social Shopping Analog zum Trend im E-Commerce werden sich Kundenbewertungen auch im Mobile Commerce etablieren und mehr und mehr von Nutzern gewünscht werden. Bereits jetzt gibt es erste Applikationen, die neben Preisvergleich und Testberichten der Stiftung Warentest auch Wikipedia Artikel einbeziehen und eigene Nutzerbewertungen sowie Weiterempfeh- lungen zulassen. Mit der barcoo-App kann man sogar zum „Scan Hero“ werden und sich im sozialen Umfeld einen Namen machen. barcoo barcoo-App // Produktsuche © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 107.
    Best Practices &Trends 106 Interaktive Anzeigen Das iPad schafft die Verbindung von Online- und Offline-Welt. Es bietet neue Möglichkeiten im Digital Publishing mit interaktiven Elementen und Bewegtbild. Die Verbindung des visuellen Eindrucks mit Videos und animierten Grafiken bietet vielfältige, den Nutzer involvierende Werbe- möglichkeiten. Künftig werden Produkte unmittelbar aus einer Anzeige heraus gekauft. Dadurch entfällt die müßige Suche nach dem beworbenen Produkt im Web und die Barrieren zwischen Kunde und Produktkauf werden bedeutend reduziert. iPad Magazine iPad-App // Wired Magazine © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 108.
    Fazit Erfolgsfaktoren, Handlungsempfehlungen, Ausblick © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 109.
    Fazit 108 Hohes Potential für Mobile Commerce-Anwendungen, aber noch Optimierungsbedarf in der Ausgestaltung Mobile Commerce-Anwendungen spielen für die befragten Smart- Um Mobile Commerce auch in Zukunft erfolgreich in phone-Nutzer eine immer größere Rolle: 80 % informieren sich mobiler Web- und Appnutzung zu verankern, sollten mobil über Browser und Apps zu Produkten, 56 % bestellen bereits folgende Punkte beachtet werden: über ihr Smartphone – Tendenz steigend. Zielgruppenspezifische Kundenansprache und bedürfnisorientierte Mobile Shopping Sites bieten aktuell ein breites Informationsspek- Ausrichtung von Serviceangebot und Produktpräsentation an den trum und werden v. a. zur Produktsuche, zum Stöbern und Verglei- drei typischen Nutzungsszenarien „on-the-go“, „Couchsurfing“ und chen von Preisen aufgesucht; problematisch sind jedoch meistens „Socializing“. die Bestellprozesse, die oftmals umständlich und lang anmuten. Mobiloptimierte und an den jeweiligen mobilen Nutzungskontexten Umgekehrtes Bild bei den Shopping-Apps: Deren komprimierte ausgerichtete User Experience im Umgang mit mobilen Websites Funktionen kommen bevorzugt für schnelle, effektive Bestellpro- und Apps, dabei die jeweiligen Stärken von Browser-/Appnutzung zesse „on-the-go“ zum Einsatz. Die reduzierten Informationen miteinander verbinden. gehen jedoch oft zu Lasten des Informations- und Inspirations­ gehalts. Spielerische Gimmicks bieten und Trends wie Augmented Reality Features aufgreifen, um Joy-of-Use und Faszinationspotential für den mobilen Kauf zu steigern. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Fazit 109 Erfolgsfaktoren/Handlungsempfehlungen: Zielgruppenspezifische Ansprache und Services für zentrale Nutzungsszenarien Häufiges „on-the-go“ Szenario ausbauen und speziell für berufliche BlackBerry Nutzer in Form eigener Apps z. B. für Ticketing, Flüge, Mietwagen, Hotelreservierungen anbieten; zentraler Mehrwert: schnell, zielgerichtet, auf das Wesentliche reduziert und für akuten Bedarf unterwegs geeignet. Zunehmend wichtiges Szenario „Couchsurfing“ speziell für Stöberer zum Informieren, Unterhalten, privaten Zeitvertreib und spontanen Kauf berücksichtigen; zentrale Features hier: detaillierte Produktinformationen, hochwertiges Bildmaterial, Video- und Slideshows, Funktionsgimmicks zum Aufrufen der Inhalte (besonders für iPhone und Android User relevant). Neues Szenario „Socializing“ für Social Media User entwickeln; zentrale Features zur eigenen Partizipation und zum Austausch mit Freunden über das Sharen von Bewertungen und Fotos, Nutzerkommentaren, Wunschlisten, Links zu facebook usw. integrieren (besonders für Android User relevant). Anreize für Neukunden schaffen durch vergünstigte Mobile-Bestellungen, Bonuspunkte, Mobile-Couponing, spezielle Infoservices usw. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 111.
    Fazit 110 Erfolgsfaktoren/Handlungsempfehlungen: Optimale und vielseitige User Experience für Websites und Apps garantieren Websites: Apps: Automatischer Zugriff auf mobiloptimierte Website – keine Stan- Darstellungskonventionen in (iPhone) Apps auch in Android und dard-PC-Websites für Handys! BlackBerry Apps beibehalten, bei BlackBerrys allerdings kleineres Display berücksichtigen. Usability-Kriterien wie Handling und übersichtliche Gestaltung an spezifische Smartphones anpassen und sowohl für iPhone/Android Joy-of-Use beim Shoppen durch mehr Stöber-Features ausbauen, Touchscreens als auch für kleinere BlackBerry Displays optimieren. hier für den „Flaneur“ einen alternativen Zugang bieten, z. B. über großflächige und inspirierende Bilder bzw. Videos, die in Zukunft Bestellschritte in mobilen Websites deutlich kürzen bzw. alternative noch stärker mit Textelementen verknüpft werden. „Schnell-Bestellung“ anbieten; passwortgeschützte Accounts anbie- ten und so langwierige Eingabe sensibler Kontodaten vermeiden. Content und Informationsumfang zu Produkten deutlich ausweiten, alternativ aber auch für den zielgerichteten Nutzer kurze und reduzierte Prozesse beibehalten. Trend „In-App-Purchase“ in Shopping Apps integrieren; alterna- tive Zahlungsmethoden per Paypal oder Kreditkarte über sichere Verbindung übertragen. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 113.
    Fazit 112 Ausblick Für zukunftsorientierte Mobile Commerce-Anbieter gilt neben Berücksichtigung genannter Erfolgsfaktoren auch die Integration vielversprechender Trends: Social Media Features stärken, z. B. User Bewertungen/Kommentare, Wunschlisten, Austausch über Produkte z. B. über Sharefunktionen Location based Services integrieren, z. B. lokale Shop-Suche und standortbezogene Angebote (Werbung) Bequemes Mobile Payment per Account (mit Kundenbonus) oder mit dem Smartphone als Ersatz für Geldkarte/EC-Karte Mit Augmented Reality Features Produkte direkt in der Kundenwelt präsentieren und damit Trendsettern innovative Features mit hohem Faszinationspotenzial bieten © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 114.
    Anhang © 2010: denkwerkGmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
  • 115.
    Anhang 114 Quellenverzeichnis Accenture, 2008 IZMF, 2009 Mobile Web Watch www.izmf.de, Zugriff am 09.07.2010 Accenture, 2010 Mücke Sturm Company, 2009 Mobile Web Watch Pressemitteilung vom 20.08.2009 AdMob, 2009 NPD Group, 2010 Veröffentlichung in den HORIZONTstats Pressemitteilung vom 10.05.2010 BITKOM, 2010 Pangora, 2010 Veröffentlichung zur Pressekonferenz Mobile Communications Geschäftsklima im E-Commerce 2009/2010 Florian Hermsdorf, 2010 „Das deutsche M-Commerce-Desaster: Wo bleiben die Mobile-Shops?“ www.kassenzone.de, Artikel vom 04.02.2010 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Anhang 115 Abbildungsverzeichnis Abb. 1 Mobilfunk: Marktdurchdringung in Europa, S. 16 Quelle: IZMF, 2009 Abb. 2 Besitzer internetfähiger Mobiltelefone in Deutschland, S. 17 Quelle: Accenture, 2010 und Accenture, 2008 Abb. 3 Absatzmenge von Smartphones in Deutschland, S. 18 Quelle: BITKOM, 2010 Abb. 4 Mobile Internetnutzung nach Ländern, S. 19 Quelle: Accenture, 2010 Abb. 5 Verbreitung der Mobile-Betriebssysteme in den USA, S. 20 Quelle: NPD Group, 2010 Abb. 6 Marktanteile der Smartphones nach Betriebssystem in Westeuropa, S. 21 Quelle: AdMob, 2009 Abb. 7 Zustimmung der Entscheider zu Aussagen über die Bedeutung des Mobile Commerce, S. 87 Quelle: Pangora, 2010 Abb. 8 Szenarien zur Umsatzentwicklung des Mobile Commerce für das Jahr 2014, S. 88 Quelle: Mücke Sturm, 2009 Abb. 9 Top E-Commerce-Händler in Deutschland und in den USA S. 89 Quelle: www.kassenzone.de, 2010 © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Anhang 116 Herausgeber denkwerk denkwerk ist eine unabhängige, ideengetriebene Interaktivagentur und verleiht Marken im digitalen Zeitalter neue Anziehungskraft. Die Kölner Agentur beschäftigt 140 Mitarbeiter und arbeitet für nati- onale und internationale Kunden – dazu gehören die Bertelsmann Stiftung, BMW, BoConcept, Condor, Germanwings, das Niederländische Büro für Tourismus & Convention, Nokia, OBI, Pfeifer & Langen, Thomas Cook und Walbusch. denkwerk ist zertifizierte Qualitätsagentur des BVDW und Mitglied im GWA. phaydon | research+consulting Als Full-Service Forschungs- und Beratungsunternehmen hat sich phaydon | research+consulting auf die Bereiche Neue Medien, Mobile sowie User & Customer Experience spezialisiert. 2004 gegründet, beschäftigt phaydon heute ein interdisziplinäres Team aus 30 Mitarbeitern an den Standorten Köln und Hamburg. phaydon analysiert und optimiert Strategien, Produkte, Marketing- und Vertriebsmaß- nahmen. In einem integrierten Forschungsansatz verknüpft phaydon qualitative, quantitative und apparative Methoden mit innovativen Beratungsansätzen zu maßgeschneiderten Forschungsdesigns und richtungweisenden Lösungen. Interrogare Die Interrogare GmbH ist Dienstleister und Solution Provider rund um die Markt- und Meinungs­ forschung mit Schwerpunkt in der Online-Forschung. Die Lösungen von Interrogare werden speziell für Marktforschungsinstitute und Unternehmensberatungen entwickelt. Die Dienstleistungen umfassen u. a. Beratung für Online und Mobile Research, Rekrutierung auf Websites, Online-Stichproben sowie methodenübergreifende Feldarbeiten. Die Interrogare GmbH ist seit ihrer Gründung im Jahr 2000 im Bereich Online-Befragungen aktiv und beschäftigt aktuell 40 Mitarbeiter. © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH
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    Anhang 117 Impressum Herausgeber: denkwerk GmbH phaydon | research+consulting Interrogare GmbH Vogelsangerstr. 66 GmbH & Co. KG Meisenstr. 96 50823 Köln Im Mediapark 7 33607 Bielefeld 50670 Köln Ansprechpartner: denkwerk GmbH phaydon | research+consulting Interrogare GmbH Pressekontakt: Chérine De Bruijn Projektleitung: Julie Woletz Projektleitung: Daniel Rieber Tel. +49-(0)221-2942-100 Tel. +49-(0)221-964376-0 Tel. +49-(0)521-2997-336 Fax +49-(0)221-2942-101 Fax +49-(0)221-964376-10 Fax +49-(0)521-2997-3460 E-Mail presse@denkwerk.com E-Mail julie.woletz@phaydon.de E-Mail daniel.rieber@interrogare.de www.denkwerk.com www.phaydon.de www.interrogare.de © 2010: denkwerk GmbH, phaydon | research+consulting GmbH & Co. KG, Interrogare GmbH