SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
ERFOLG
                                                                             Die starke Zeitung
                                                                               für Selbständige,
                                                                              Unternehmer und
    Offizielles Organ des schweizerischen kmu verbandes                        Existenzgründer

       Nummer 1 • Februar 2010 • 4. Jahrgang • Preis Fr. 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 Zug


Schweizerischer
KMU Verband
Die Vorteile einer
Mitgliedschaft             5
SKV Blog & Newsletter      8

Veranstaltungen
Unternehmertreffen         6
Aus- & Weiterbildung       7
Seminare & Workshops       7

Strategie
Unternehmensstrategie      10
Unternehmensführung        11
Erfolgreiche Unternehmer   12

Versicherung
Kranken-
Taggeldversicherung        14
Corporate Care             39

Marketing
Upside Corp                15
Franchising             16/17
Platform
Networking for Jobs        19
Promotions &
Werbeartikel               34

Informatik
Fachwissen
als Motor des Erfolgs      27

Gesundheit
BurnOut                    40
                                               www.kmuverband.ch
Mobile Massage             41
Ganzheitliche VoIP & IT-Konzepte

«Ein Geheimnis des Erfolgs ist,
den Standpunkt des anderen zu verstehen.»
(Henry Ford)



Soviel vorweg: Der Begriff einer Gesamt-
konzeption bzw. deren detaillierte Zusam-
mensetzung ist für den Laien nur schwer zu
definieren. Wenn Sie mit solch’ technischen
Reizworten wie Voice over IP, B2B-Internet-
auftritt,Video-Streaming,Content Manage-
ment System, oder LinuxMCE-System nicht
viel anfangen können, ist das nicht Ihr Feh-
ler. Da steht Ihnen die in Zürich domizilierte
New Connection GmbH gerne mit Rat und
Tat zur Seite.

Die New Connection GmbH besteht aus sieben kompetenten Spezialisten, die ihr Know-how und ihre Erfahrungen in einem Team straff gebün-
delt haben. Zu Gunsten ihrer zufriedenen Kunden. Und damit zu Gunsten derer Kunden. Die Unternehmens-Philosophie hat die New Connecti-
on GmbH im nachstehenden Kästchen auf einen knappen Nenner gebracht:

«We work for you» ist unser Versprechen an unsere Kunden. Wir bieten mit unserem umfassenden VoIP- und IT-Know-how professionelle und
individuell auf die Kunden zugeschnittene Lösungen mit dem einzigen Ziel, sie auch langfristig betreuen zu dürfen. Der Name New Connection
steht dabei für höchste Qualität zu angemessenen Kosten.
«Erfolg» wird in den nächsten Ausgaben die wichtigsten Dienstleistungs-Angebote der New Connection GmbH im Detail erläutern.

Die zunehmende Komplexität des Wettbewerbs sowie die kontinuierlich steigenden Anforderungen der Kunden, zwingen auch die KMU-Betrie-
be aller Schattierungen dazu, sich von zwar lieb gewonnenen, aber überholten Organisationshilfen zu trennen, neue Strukturen zu schaffen und
sich auf die stets wandelnden Bedürfnisse der Kunden auszurichten.
Die Plazierung beispielsweise von modernsten Asterisk-Telefonanlagen bis hin zu den sinnvollsten Geräten in einem reibungslos funktionieren-
den Office, welche segmentspezifische Kundenbedürfnissen und (Kunden-)Verhaltenscharistika in differenzierender (individueller) Art und Wei-
se Rechnung tragen, stellt dabei eine erfolgversprechende Vorgehensweise dar. Im Fokus der New Connection GmbH steht dabei einzig und al-
lein der Verbrauchernutzen. Um die konkreten Vorstellungen ihrer Kunden zu erfahren, hören Ihnen die Spezialisten des Unternehmens zuerst
einmal ganz genau zu, stellen dann präzise Fragen und präsentieren ihnen anschliessend die für sie adäquate Lösung.

Es geht den IT- und VoIP-Profis dabei nicht darum, bewährte Betriebsabläufe umzukrempeln; vielmehr zeigen sie, aufbauend auf Bestehendem,
neue Wege und bislang unausgeschöpfte Möglichkeiten. Mit anderen Worten: Anstelle von unzähligen Insellösungen liefert die New Connecti-
on GmbH ideale, die kostengünstige Gesamtlösung, die jedermann – durchaus Mitarbeiterorientiert, sprich: bedienungsfreundlich! – problem-
los von einem gemeinsamen Schaltpult aus dirigieren kann.

Fazit: Egal, ob akuter Handlungsbedarf herrscht oder ein langfristig wirksamer Massnahmenkatalog erstellt werden muss – New Connection
GmbH hat für sämtliche Problemstellungen die individuell passenden Lösungen parat. Und denken Sie daran: Ihre Konkurrenz schläft nicht.Ver-
bessern deshalb auch Sie Ihre Marktposition.
Lassen Sie sich unverbindlich und kostenlos beraten. Es lohnt sich!




                        Kontaktadresse: New Connection GmbH
                        Regensbergstrasse 242 a, 8050 Zürich
                        (043 317 9440)
ERFOLG                       www.netzwerk-verlag.ch                                                    Ausgabe 1           Februar 2010                     3


Editorial                                                                                                      Inhaltsverzeichnis
                                                   warten, bevor Sie dann richtig aktiv werden, je-      schweizerischer kmu verband
                                                   doch stets mit dem Hintergedanken – bald ist              Josef Rothenfluh wird neuer Präsident                4
                                                   Ostern und es geht ja erst danach richtig los.            Vorteile einer Mitgliedschaft im SKV                 5
                                                   Ich freue mich für alle KMUs, welche gut ge-              Unternehmertreffen 2010                              6
                                                   startet sind und hoffe, dass es so weitergeht.            Aus- & Weiterbildung                                 7
                                                   Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass dieses             Seminare & Workshops                                 7
                                                   Editorial allen anderen Unternehmerinnen                  SKV Blog                                             8
                                                   und Unternehmern ein Ansporn ist, ebenfalls               SKV Newsletter                                       8
                                                   noch aktiver zu werden und vorhandene Ide-
                                                   en umzusetzen.                                        Service
                                                                                                              Vorsicht… Adressbuchschwindel                       9
                                                   Ab März beginnen wir wieder mit den Unter-
                                                   nehmertreffen und werden 22 Mal in ver-               Strategie
                                                   schiedenen Regionen der Deutschschweiz                     Unternehmensstrategie                  10
                                                   präsent sein und erstmals werden wir dieses                Unternehmensführung Plan B             11
                                                   Jahr auch 24 separate Workshops & Semina-                  Langfritstig erfolgreicher Unternehmer 12
L i eb e L e s e r i n n e n u n d L e s e r       re durchführen.
                                                   Sie finden alle Infos dazu in dieser Ausgabe          Veranstaltung
Dieses Editorial zu schreiben macht mir beson-     und ich würde mich freuen, wenn ich auch                  Europa Forum Luzern                                 13
deren Spass. Nicht nur, dass es das 1. Editorial   Sie bei dem einen oder anderen Anlass be-
im neuen Jahr 2010 ist, sondern vor allem, weil    grüssen dürfte.                                       Versicherung
ich wieder mal sehr positive Dinge darin verar-                                                               Vorteile einer Kollektiven Versicherung 14
beiten kann. Neben mir liegt ein ganzer Stapel     Freundlich grüsst                Roland M. Rupp            CorporateCare                           39
zerknüllter Taschentücher und eine Tasse                                              Verlagsleitung
dampfender Tee steht vor mir. Sie merken –                                 verlag@netzwerk-verlag.ch     Marketing
mich hat die Grippe im Griff.                                                                                e-Marketing auf der eigenen Website 15
                                                    Passwort für die Ausgabe 1: Fastnacht                    Franchising                       16/17
Aber im Gegensatz zu mir, welcher sich mo-          Und so können Sie die aktuelle sowie die bis-            Platform Networking for Jobs         19
mentan krank fühlt – habe ich viele positive        herigen Ausgaben auch online anschauen:                  Für Promotions- und Werbeartikel     34
Meldungen von KMUs im Januar gehört, wel-
che sich sehr gut fühlen, toll ins neue Jahr ge-    1. Gehen Sie auf www.netzwerk-verlag.ch              Ausbildung
startet sind und bereits mit ersten Aufträgen       2. Wählen Sie die Rubrik «Aktuelle Ausgabe»                 bildxzug                                         21
glänzen konnten. Ich muss also meine Mei-           3. Wählen Sie die Rubrik «Für Abonnenten»
nung klar revidieren, dass die Schweizer KMUs       4. Tragen Sie das oben genannte Passwort             Informatik
träge ins neue Jahr starten und meist die ers-         ein und klicken Sie auf [OK]                           Fachwissen als Motor des Erfolgs                   27
ten Sport-, Winter oder Fastnachtsferien ab-
                                                                                                         Workshop
Anzeigen                                           IMPRESSUM
                                                                                                             Führung für nachhaltigen Erfolg                     33


       Verbessern Sie die
                                                   KMU Netzwerk Verlag GmbH
                                                   Eschenring 13, 6300 Zug                                   MyBalance – Gesund und aktiv                        33



       Gesundheit Ihrer
                                                   Tel. 041 740 42 25, Fax. 041 740 42 26
                                                   www.netzwerk-verlag.ch                                Gastrotipp


       Mitarbeitenden
                                                   verlag@netzwerk-verlag.ch
                                                                                                              Hotel Krone Lenzburg                               35
                                                   produktion@netzwerk-verlag.ch (für Textlieferungen)
                                                   Verlagsleitung:


       am Arbeitsplatz
                                                   Roland M. Rupp                                        Gesundheit
                                                   Abonnementsverwaltung:                                    Reif für die Insel? Projekt Panté                   40
                                                   Alexandra Rupp
                                                                                                             mobile Massage in Ihrer Firma                       41
                                                   abo@netzwerk-verlag.ch
                                                   Inserateverkauf:
                                                   Inserate@netzwerk-verlag.ch                           Rechtsberatung

       Videomail – das effiziente,
                                                   Produktion:                                               Nachbesteuerung in Erbfällen                        43

       leistungsfähige, praktische
                                                   grafik7
                                                   walter röllin, 6312 Steinhausen

       und nachhaltige Werkzeug
                                                   produktion@netzwerk-verlag.ch, info@grafik7.ch        Autoren/Firmenverzeichnis
                                                   Auflage:                                                                                                      46
                                                   Printauflage: 5000 Ex, Onlineauflage: 5000 Ex
                                                   Erscheinung:
                                                                                                         Impressum

       www.fitcons.ch
                                                   erscheint monatlich
                                                   Preise:                                                                                                        3
                                                   Jahresabo Fr. 36.–, Einzelpreis Fr. 3.90
                                                   Redaktions-/Anzeigenschluss:
                                                   Jeweils 14 Tage vor Erscheinungstermin                Wenn Sie Fragen zu einem der Artikel haben, so finden
                                                   Copyright:                                            Sie auf Seite 30 dieser Ausgabe eine Auflistung, wer den
                                                   Das Abdrucken von Texten und Inseraten nur            Artikel geschrieben hat, so dass Sie direkt in Kontakt tre-
                                                   mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.           ten können.
4         ERFOLG           schweizerischer kmu verband                                             Ausgabe 1   Februar 2010




Josef Rothenfluh wird neuer Präsident
des schweizerischen KMU Verbandes
                                                   der dort vorherrscht. Wer schon einmal an ei-
                                                   nem Unternehmertreffen dabei war, an ei-
                                                   nem Workshop des SKV teilnahm oder mir ei-
                                                   ner Frage an die Geschäftsstelle des SKV ge-
                                                   langte, erkennt sofort: Der Schweizerische
                                                   KMU Verband ist nicht einfach nur ein Ver-
                                                   band, sondern setzt sich tagtäglich für die
                                                   KMUs ein, führt zahlreiche Gespräche und hat
                                                   immer das eigentliche Verbandsziel vor Au-
Josef Rothenfluh                                   gen: Die Schweizer KMUs zu unterstützen.

                                                   Immer wenn ich wieder im Kontakt mit der
Sehr geehrte Leserinnen und Leser                  Geschäftsstelle bin und von neuen Ideen zur
Sehr geehrte Mitglieder                            Unterstützung der KMUs höre, über neue
                                                   Partnerschaften oder anstehe Seminare,
Als ich im November 2009 eine Anfrage von          Workshops und Unternehmertreffen infor-
der Geschäftsstelle des Schweizerischen KMU        miert werde, bin ich fasziniert, mit welcher
Verbandes erhielt, ob ich mir vorstellen könn-     Initiative dieser Verband agiert und welche
te, das Amt des Präsidenten dieses Verbandes       Ideen auch in kürzester Zeit aktiv umgesetzt
zu übernehmen, fühlte ich mich natürlich           werden können.
sehr geehrt, habe mir aber auch viele Gedan-
ken gemacht und überlegt, was ich aktiv be-        Als Präsident dieses Verbandes habe auch ich
wegen könnte.                                      mir Ziele gesetzt: Im 3. Quartal 2010 möchte
                                                   der Verband in der Suisse Romande und im
In ersten Gesprächen mit dem damaligen             Tessin eine eigene Geschäftsstelle eröffnen,
Präsidenten, Konrad H. Marzohl und dem Lei-        so dass die KMUs dieser Regionen direkt vor
ter der Geschäftsstelle, Roland M. Rupp, er-       Ort optimal unterstützt werden können. Um
hielt ich erstmals einen tiefen Einblick in die-   dies zu erreichen bin ich nun unterwegs, stel-
sen Verband und vor allem wurde mir erst-          le den Verband vor und bin auf politischer
mals klar aufgezeigt, warum es einen solchen       Ebene unterwegs, denn ein solches Unterfan-
Verband überhaupt braucht.                         gen benötigt nicht nur politische, sondern
                                                   auch finanzielle Unterstützung und starke
Wer sich in der Schweiz selbständig machen         Partner.
will, hat hier relativ viele Freiheiten und Mög-
lichkeiten. Anders als z.B. in Deutschland ist     Die Schweizer KMUs sind das Rückgrat der
man nicht verpflichtet, einer Wirtschaftskam-      Schweizer Wirtschaft (lesen Sie dazu auch
mer oder anderen Vereinigung obligatorisch         den spannenden Beitrag «Die Schweizer
beizutreten. In Konsequenz heisst dies aber        Wirtschaft in Zahlen» in dieser Ausgabe) und
auch, dass man vielleicht benötigte Unter-         wenn ich als Präsident des Schweizerischen
stützung nicht so einfach erhält. Je nach aus-     KMU Verbandes die Möglichkeit habe, diese
geübtem Beruf oder Handwerk gibt es zwar           zu unterstützen, so gebe ich alles daran, dies
starke Branchenverbände oder man hat die           auch zu tun.
Möglichkeit, einem regional aktiven Gewer-
beverein beizutreten, aber findet man dort         Dass ich dies nicht alleine tun muss, sondern
wirklich die nötige und gewünschte Unter-          ein starkes, engagiertes und voller Enthusias-
stützung?                                          mus agierendes Team zur Seite habe, erleich-
Wer unterstützt die KMUs auf politischer Ebe-      tert mir aber meine Arbeit sehr und deshalb
ne, wenn es um Themen wie Mehrwertsteuer,          freue ich mich immer wieder, wenn ein Be-
Entlastung der Unternehmer oder Arbeits-           such von mir aus Bern in der Geschäftsstelle
platzsicherung geht?                               in Zug ansteht.

Was den Schweizerischen KMU Verband, wel-          Mit freundlichen Grüssen
chem ich nun als Präsident seit dem 1.1.2010       Josef Rothenfluh
vorstehe, ausmacht, ist aber nicht nur seine       Präsident des Schweizerischen KMU Verbandes
Vielfältigkeit an Angeboten fur die Unterneh-
men, sondern vor allem der Enthusiasmus,            Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
ERFOLG                         schweizerischer kmu verband                                                                                               Ausgabe 1         Februar 2010              5



Die Vorteile einer
Mitgliedschaft im SKV
Wo erhalte ich welche Unterstützung bei ei-                                      den entsprechende Lösungen für die Zu-                                   tive Werbung in eigener Sache. Der Verband
ner Neugründung oder/und einer neuen gu-                                         kunftschance des KMU.                                                    hilft hier stark mit den Unternehmertreffen,
ten Idee? Wie kann ich meinen Markteintritt                                      Mit unseren Partnern vermitteln wir kosten-                              seiner Ausbildung, seinen Kommunikation-
gut und schnell durchziehen? Welche Kosten                                       günstige Leasing Projekte für unsere Ver-                                plattformen und seinem eigenen Netzwerk
und Massnahmen muss ich beachten?                                                bandsmitglieder. Wir offerieren ebenfalls in Sa-                         mit.
                                                                                 chen Finanzbeschaffung und Kreditstruktur                                Neue Ideen in neuen Netzwerken schaffen
Diese Fragen und viele weitere unbekannte                                        optimale Rahmenbedingungen für kostenver-                                neue Kontakte. Neue Kontakte sind neue
Punkte sind für eine erfolgreiche Markteinfüh-                                   nünftige Kleinkredite. Die Idee der Sozialpoli-                          Chancen. Wissen ist Macht - wer sich frühzeitig
rung von grosser Bedeutung. Über 30'000                                          tik sind kostengünstige Versicherungsleistun-                            eine Bild von Morgen machen kann, wird die
Neufirmengründer/innen stellen sich jährlich                                     gen und laufend die offene Transparenz von                               Entwicklung seines Marktes mitbestimmen
diese Fragen. Der schweizerische kmu ver-                                        Marktpreisen im schweizerischen Versiche-                                und am Erfolg partizipieren.
band unterstützt aktiv alle neu gegründeten                                      rungsmarkt zu schaffen und Top-Angebote zu                                 Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
Klein-und Mittelunternehmen bei Ihrem Start.                                     koordinieren. Zusätzlich vermittelt er seinen
In seinen Hauptaktivitäten organisiert er mit                                    Mitgliedern Mehrwertleistungen in Koordina-
den regionalen Netzwerken jährlich 10 regio-                                     tion mit den Versicherungsanbietern.                                     So profitieren Sie von einer Mitgliedschaft
nale bedeutende Unternehmertreffen mit bis                                                                                                                im schweizerischen kmu verband:
zu 100 Ausstellern und jeweils bis zu 300 Besu-                                  Vor allem aber analysiert der SKV den Unter-
chern. So hilft er nicht nur beim Start, sondern                                 nehmermarkt Schweiz und offeriert seinen                                 •    Vergünstigte Versicherungstarife
auch bei der erfolgreichen Umsetzung im                                          SKV-KMU Mitgliedern das richtige Netzwerk                                •    Optimierung bestehender Versicherungen
Markt.                                                                           zu anderen Partnergruppen und Interessen-                                •    Kostenloses Abo der KMU Zeitung «Erfolg»
                                                                                 ten in allen Wirtschaftsfragen/Gebieten. Seine                           •    Kostenloser Erhalt der Sparcard und so ver-
Der SKV Schweizerischer KMU Verband unter-                                       laufende Koordination in Weiterbildung, Mei-                                  günstigte Einkaufsmöglichkeiten bei über
stützt und fördert alle Klein- und Mittelunter-                                  nungsäusserung mit anderen Wirtschaftsver-                                    100 Firmen
nehmen im Handel, Produktion und Dienst-                                         bänden und Interessengruppen veröffentlicht                              •    Vergünstigte Werbemöglichkeiten
leistungen.                                                                      der Verband laufend in seiner Verbandszei-                               •    Unterstützung bei allen Rechtsfragen
In der Wirtschaftspolitik bietet er eine einfa-                                  tung. Er setzt sich als Partner für alle Mitglieder                      •    Unterstützung bei Finanzierung
che, effiziente und kostengünstige Rechtsbe-                                     ein.                                                                     •    Regelmässige Aus- & Weiterbildungs-
ratung in der ganzen Schweiz an. Die Ver-                                                                                                                      seminare
bandsmehrwertdienste helfen den einzelnen                                        Wir sind auf gute, aktive Klein- und Mittelun-                           •    Panelmessen und Unternehmertreffen mit
Verbandsmitgliedern und regenerieren eine                                        ternehmen auch in Zukunft in der Schweiz an-                                  der Möglichkeit der eigenen Firmenprä-
vernünftige Zuwachschance für Neumitglie-                                        gewiesen. Eine Chance für alle Kleinunterneh-                                 sentation…
der.                                                                             men ist eine aktive, starke Unterstützung eines
Als Meinungsbildner helfen die Netzwerkco-                                       Interessenverbandes. Kontakte und Neukun-                                und dies alles bei einem jährlichen
achs, laufend die Probleme einzelner Klein-                                      den sind für jeden KMU die wichigste Aktivität                           Mitgliederbeitrag von Fr. 100.–
und Mittelunternehmer aufzuzeigen und fin-                                       in seiner Tagesplanung. Netzwerken heisst ak-



  Werden Sie Mitglied im schweizerischen kmu verband
 Beitrittsformular Mitgliedschaft
 Ich ersuche um die Mitgliedschaft beim schweizerischen kmu verband
                                                                                                                                                              Einfach ausschneiden und einsenden an:
         Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte):                                          CHF 100.–
         Mittlere Betriebe (11 bis 50 Beschäftigte):                                   CHF 150.–
                                                                                                                                                              Schweizerischer KMU Verband
         Grossbetriebe (über 50 Beschäftigte):                                         CHF 220.–
                                                                                                                                                              Eschenring 13
 Firmenname       .....................................................................................................................................       6300 Zug
 Vorname/Nachname .....................................................................................................................................
                                                                                                                                                              Telefonhotline:
 Strasse/Postfach .....................................................................................................................................       041 740 42 25
 PLZ, Wohnort     .....................................................................................................................................
 Telefon          .....................................................................................................................................       Fax   : 041 740 42 26
                                                                                                                                                              Mobil : 079 646 58 05
 Fax              .....................................................................................................................................
                                                                                                                                                              www.kmuverband.ch
 E-Mail           .....................................................................................................................................
6         ERFOLG           Unternehmertreffen                                                              Ausgabe 1        Februar 2010




Unternehmertreffen

Auch dieses Jahr führen wir zahlreiche Un-
ternehmertreffen in allen Regionen der                Termine für Unternehmertreffen 2010
Deutschschweiz durch. Diese sind nicht ver-
gleichbar, mit Publikums- oder Gewerbe-               Monat         Datum      Ort                                  Eventpartner
messen, da ausschliesslich aktive Unter-              März          25.3       Zug
nehmerinnen und Unternehmer zu diesen                 April         15.4       Winterthur Töss                                           gegründet
                                                                                                                                           1975


Anlässen eingeladen werden.                                         22.4       Muttenz                        Die Unternehmens-Finanzierung
                                                                    29.4       Balgach
Ziel dieser Anlässe ist die Vergrösserung des ei-     Mai           6.5        Muri
genen Netzwerkes und das Finden von neuen                           20.5       Lenzburg
Synergiepartnern sowie die Anbahnung neu-                           27.5       Uitikon
er Kontakte und Kooperationen. Zusätzlich be-         Juni          10.6       Wil/SG
steht die Möglichkeit, auch die eigene Firma,                       17.6       Luzern
Produkte & Dienstleistungen zu präsentieren.          Juli          1.7        Zofingen
Aus diesem Grund wurde extra eine Tischmes-           August        19.8       St. Gallen
se angegliedert. An den Anlässen nehmen je                          26.8       Schönenwerd
nach Region zwischen 80 und 250 KMUs teil.            September     2.9        Horgen
Wo sonst haben Sie die Möglichkeit, an einem                        9.9        Unterwasser
Abend so viele Kontakte zu knüpfen? ,Die Kos-                       16.9       Frauenfeld
ten sind wiederum Fr. 10.–/Person und wenn                          23.9       Wettingen
Sie als Aussteller teilnehmen möchten Fr.             Oktober       7.10       Pratteln
75.–/Tisch. ,Weitere Infos zur Veranstaltung fin-                   14.10      Illnau/Effretikon
den Sie auf den jeweiligen regionalen Plattfor-                     21.10      Root Längenbold
men sowie auf www.kmuverband.ch.                                    28.10      Uitikon
 Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46       November      4.11       Weinfelden
                                                                    11.11      Muri
Aus organisatorischen Gründen ist eine
Anmeldung im Voraus erforderlich.
Jeweils sechs Wochen im Voraus kann man
sich auf der entsprechenden Plattform (von
www.netzwerk-basel.ch bis www.netzwerk-
zug.ch) online anmelden.
Die Unternehmertreffen beginnen jeweils
um 19h00 und enden um 22h30.
Aussteller haben die Möglichkeit, ab 17h mit
dem Aufbau zu beginnen.
                                                    Aufschwung durch neue Kontakte

Anzeigen


                                                                             Elektrosmog und andere Störfelder machen krank
                                                                             Energiewellen nach «Hertz», sowie Informationswellen nach «Tesla»
                                                                                 benannt, stören unseren Organismus und auch die Psyche.

                                                                               Wir neutralisieren mit Erfolg, nachhaltig, alle Störfelder
                                                                                      Wohnungen · Arbeitsstätte · Häuser · Ställe

                                                                                        testen Sie 30 Tage gratis
                                                                                     Kaspar Schneider · Winterthur · Tel 052 202 23 36
                                                                                              kaspar.schneider@bluewin.ch
                                                                               Im entstörten Feld kann Ihr Körper wieder regenerieren
ERFOLG            schweizerischer kmu verband                                                      Ausgabe 1        Februar 2010              7



Aus- & Weiterbildung


Eines der vorrangigen Ziele des Schweizeri-      Verschiedene Schulen und Aus- / Weiterbil-         chen ID und ist sehr einfach. Über eine Suchma-
schen KMU Verbandes ist die Aus- und Wei-        dungsanbieter sind bereits Partner des Schwei-     schiene kann nach diversen Kriterien in den ver-
terbildung der Mitglieder.                       zerischen KMU Verbandes. Auf der Internetseite     schiedenen Bereichen gesucht werden. Der Na-
                                                 www.kmuverband.ch wurde eine eigens dafür          me des Kurses, die Beschreibung, der Veranstal-
Aus diesem Grund werden regelmässig Work-        vorgesehene Rubrik eröffnet, bei der die ver-      tungsort sowie die Kosten jeden einzelnen
shops und Seminare in der ganzen Deutsch-        schiedenen Anbieter Ihre Kurse, Seminare oder      Kurses oder Seminars können so direkt ermittelt
schweiz durchgeführt. Zusätzlich wurde, zusam-   dergleichen auf einer eigenen Unterseite nebst     werden. Über ein Kontaktformular gelangt man
men mit unseren Partnern, im Bereich Aus- &      Logoplacement und Kontaktangaben publizie-         direkt zu der jeweiligen Partner-Homepage und
Weiterbildung sehr einumfangreiches Angebot      ren können. Das Heraufladen der Informationen      kann sich mit diesem in Verbindung setzten
an verschiedensten Themen zusammengestellt.      funktioniert per Excel Datei und einer persönli-   oder sich anmelden.




Seminare & Workshops
Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zei-      mensberater gefunden, welche sich für die Or-
ten, in welchen wir 2010 zweifelsfrei noch       ganisation und Durchführung dieser Seminare
stecken, wird zwangsläufig der Bereich Aus-      verantwortlich zeichnen.
und Weiterbildung vernachlässigt, da mehr        Von März bis November finden in 8 Regionen
Aufwand zur Neukundenaquisition oder             der Schweiz insgesamt 24 solche Seminare
Abwicklung bestehender Aufträge betrie-          statt, welche jeweils maximal 2 Themen behan-
ben werden muss.                                 deln und nur gerade 2 Stunden dauern. Be-
                                                 wusst wurden diese Seminare auf den Abend
Dabei kommt nicht nur die Ausbildung der Mit-    verlegt, so dass Unternehmerinnen und Unter-
arbeiter, sondern vielfach auch die eigene       nehmer, und an diese sind diese Seminare ge-
Weiterbildung zu kurz. Aus diesem Grund hat      richtet, sich Ihrem normales Tagesgeschäft
der Schweizerische KMU Verband eigens ein        widmen können und doch die Möglichkeit ha-
eigenständiges Ressort Seminare & Workshops      ben, sich selber weiter zu bilden und über neue
aufgebaut und mit Urs Bürgin und Jörg Schu-      Trends und Begebenheiten zu informieren.
ler zwei versierte Organisatoren und Unterneh-     Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46

Anzeigen




                                                                             ter
                                                                       hr un
                                                           ren S ie me     3
                                                      Erfah 0848 321 12
                                                          Te l.



  Internet genial
                       einfach –
           einfach genial!
8        ERFOLG           schweizerischer kmu verband                                                                                          Ausgabe 1                  Februar 2010




SKV Blog
SKV                                               Zum Lesen eines solchen Blogs benötigen Sie                                 und so Ihre eigene Meinung zu publizieren.
Seit Oktober 2009 unterhält der Schweizeri-       übrigens keine spezielle Software. Sie können                               Den Blog können sie auch als RSS Feed direkt
sche KMU Verband einen eigenen Blog. Dieser       den SKV Blog direkt auf der WebSite des                                     auf Ihrem PC oder Mobiletelefon abonnieren.
bietet interessierten Unternehmerinnen und        Schweizerischen KMU Verbandes lesen oder                                    Die Adresse dazu lautet:
Unternehmern die Möglichkeit, dass Sie sich       auch direkt aus Outlook oder einem anderen                                  http://schweizerischerkmuverband.swissblog.
schnell und unkompliziert über interessante       RSS fähigen Programm heraus.                                                ch/feed/#                        Josef Rothenfluh
News, Trends, Begebenheiten oder politisch                                                                                      Präsident des Schweizerischen KMU Verbandes
anstehende Ereignisse informieren können          Übrigens:                                                                                                    Roland M. Rupp
und ist eigentlich wie ein Tagebuch oder eine       info@kmuverband.ch
                                                  Der Blog des SKV bietet Ihnen auch die Mög-                                                 Leiter der Geschäftsstelle des SKV
                                                  Von:                                     info@kmuverband.ch
Ansammlung interessanter News zu lesen.           lichkeit, diesen direkt selber zu kommentieren                               Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
                                                  Gesendet:                                Samstag, 16. Januar 2010 10:14
                                                  An:                                      p.waldis@waldisoffice.ch
                                                  Betreff:                                 Newsletter Januar des Schweizerischen KMU Verbandes




SKV                                               Newsletter des Schweizerischen KMU Verbandes in Zusammenarbeit mit den KMU Netzwerken

                                                  Sie erhalten diesen Newsletter, da Sie entweder Mitglied im Schweizerischen KMU Verband sind (www.kmuverband.ch), Abonnent der Zeitung

Newsletter                                        Erfolg (www.netzwerk-verlag.ch), sich in einer regionalen Plattform (von www.netzwerk-basel.ch bis www.netzwerk-zuerich.ch) eingetragen haben
                                                  oder Abonnent dieses Newsletters sind. Am Ende dieses Newsletters können Sie sich auch aus dem Verteiler austragen.


                                                  In diesem Newsletter:
SKV
Der SKV Newsletter erreicht aktuell über
                                                           Umfrage des Schweizerischen KMU Verbandes
                                                           Seminar KMU Nachfolgeregelung
25‘000 Schweizer Unternehmerinnen und Un-
ternehmer und ist somit einer der am meisten               Jahresplanung Marketing für KMUs
                                                           Spezialangebot für SKV Mitglieder
                                                           Sind Sie bereits im Schweizerischen KMU Verband? Jetzt Mitglied werden und sofort profitieren!
gelesenen Wirtschaftsnewsletter. Jeden Mo-
nat informieren wir die Mitglieder des SKV,
neugegründete KMUs, aktive Unternehmerin-
nen und Unternehmer und Abonnenten des            Umfrage SKV

Newsletters über neue Trends, Interessante Se-    Wiederum macht der Schweizerische KMU Verband rechtzeitig zum neuen Jahr eine grosse Umfrage bei zahlreichen
                                                  KMUs in der Schweiz. Um möglichst repräsentativ zu sein, möchten wir Sie bitten, sich kurz 3 Minuten (längert dauert
                                                  es nicht, die Fragen per Klick zu beantworten) Zeit zu nehmen. Als kleines Dankeschön erhalten Sie im Januar 2010
minare & Workshops, bevorstehende Unter-
nehmertreffen, gesetzliche Änderungen und         die elektronische Ausgabe des SKV Jahrbuches mit vielen aktuellen Informationen, Tipps & Tricks für KMUs.
                                                  Zusätzlich verlosen wir unter allen Einsendungen 5 Autobahnvignetten im Gesamtwert von Fr. 200.- sowie 2
                                                  PR Artikel im Wert von je Fr. 540.-.
neue/geänderte Vorschriften sowie andere in-
teressante Themen. Zusätzlich bietet der
                                                  Zum Fragebogen
Newsletter auch gerade kleineren KMUs die
Möglichkeit, Ihre Dienstleistungen und Pro-
                                                  Seminar KMU Nachfolgeregelung
dukte einer breiten Leserschaft zu präsentie-
ren.
                                                  Die Umsetzung einer Unternehmensnachfolge ist eine komplexe Aufgabe, welche frühzeitig und umfassend
                                                  angepackt werden muss. Die Erfahrung zeigt, dass für den Erfolg, nebst den steuerlichen Aspekten, vor allem
 Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
                                                  Themen ausschlaggebend sind, die man leider zu oft vernachlässigt:
                                                  Die emotionale Auseinandersetzung mit der Veränderung, die Vorbereitung Fit-for-Sales, die Präsentation einer für
Anzeigen                                          den Nachfolger zukunftsträchtigen Unternehmung sowie die Sicherung der aus dem Verkauf realisierten Gewinne.
                                                  Das Seminar vermittelt nützliche Anregungen und Informationen von Praktikern für Praktiker.

                                                  Referenten:
                                                  Christian Schweingruber (Realis Consult GmbH)
                                                  Thomas Dibke (Realis Consult GmbH)
                                                  Kurt Notter (Züricher Kantonalbank)
                                                  Kosten: Teilnahme kostenlos

                                                  Technopark Zürich
                                                  Dienstag, 26. Januar 2010
                                                  Beginn: 18.00 Uhr, ab 17.30 Uhr Empfang
                                                  Ende: ca. 19.30 Uhr, anschliessend Apéro
                                                  Ort: Technopark Zürich, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich

                                                  Info/Anmeldung:
                                                  kontakt@realis-consult.com

                                                                                                                        1
ERFOLG              Service                                                                              Ausgabe 1        Februar 2010                9



Vorsicht…                                                                                                 lagen zu entziehen, zu unterstützen. Was weiter
                                                                                                          aufhorchen lässt, ist die unterschiedliche Höhe
                                                                                                          der Forderungen. Die Bandbreite liegt zwischen

Adressbuchschwindel                                                                                       1500.– und 6000.– CHF. Einige haben bezahlt,
                                                                                                          weil sie ein Betreibungsverfahren vermeiden
                                                                                                          wollten, andere haben standhaft einen Korres-
                                                                                                          pondenzmarathon Kauf genommen. Dieser war
                Der internationale Adress-         giebig recherchiert. Unter anderem haben wir           meist erfolglos, da ein Direktkontakt zur Inkasso-
                buchschwindel boomt trotz          ein Exemplar des «Branchenverzeichnis Swiss-           firma meist nicht möglich ist. Einige angeschrie-
                entsprechenden Urteilen der        Index» erhalten. Dieses Verzeichnis als Bran-          bene Firmen haben unser Schreiben mit dem
                Gerichte in Deutschland und        chenindex ist aus unserer Sicht absolut un-            aktuellsten Stand unserer Recherchen der Inkas-
                der Schweiz. Die Masche der        brauchbar und unprofessionell in der Aufma-            sofirma als Antwort auf neuerlichen Mahnun-
                entsprechenden «Anbieter»          chung, also reine Makulatur.                           gen zugestellt. Diese reagierte mit einer Klage
Frederico Güdel ist immer dieselbe. Per Fax                                                               beim Bezirksgericht Bremgarten reagiert. Der
                oder über sogenannte Ge-           Unsere Recherchen ergaben bisher Folgendes             kmu-servicepoint hat mit dieser Klage die Chan-
bietsvertreter werden Neukunden «gewor-            • 1. Die in der Rechnung aufgeführte Leistung          ce, endlich mit verantwortlichen Personen der
ben». Zielgruppen sind vor allem Klein- und          wurde nur teilweise erbracht.                        Direct Inkasso GmbH konfrontiert zu werden. Ei-
Kleinstunternehmen, also inhabergeführte           • 2. Der Branchenindex als Buch ist unprofessio-       ne renommierte Anwaltskanzlei begleitet den
Firmen. Meist unter Zeitdruck werden die             nell und nicht brauchbar.                            kmu-servicepoint. Wir haben gute Chancen,
entsprechenden Dokumente unterzeichnet             • 3. Es wurden keine «Gut-zum-Druck» ver-              dass die Klage abgewiesen wird. Nach dem Ur-
– mit zum Teil hohen Folgekosten und zeitin-         schickt.                                             teil werden wir unsere neue Strategie und das
tensiver Korrespondenz.                            • 4. Über das Impressum kann man keinen Kon-           weitere Vorgehen definieren.
                                                     takt mit der Firma knüpfen.
Situation                                          • 5. Es werden keine Belegexemplare ver-               Hinweise für Betroffene
Über einen unserer Kunden sind wir vom kmu-          schickt.                                             • Rechnung nicht bezahlen
servicepoint auf eine europaweite dubiose Affä-    • 6. Die beteiligten Personen und Firmen ver-          • Bei einer eventuellen Betreibung Rechtsvor-
re über Branchenverzeichnisse aufmerksam ge-         stossen gegen das Gesetz des unlauteren                schlag erheben
worden. Die Zielgruppen dieser «Dienst-leister»      Wettbewerbs. Dies ist strafbar.                      • Bei weitergehenden Forderungen bzw. Dro-
sind vor allem Einzel- und kleinere, inhaberge-    • 7. Im Westschweizer Radio haben wir Mitte Ju-          hungen können Sie sich an unsere Geschäfts-
führte Unternehmen. Es werden meist unbe-            li 09 vernommen, dass eine neunköpfige Be-             stelle kmu-servicepoint, Kantonsstrasse 34,
stellte Annoncen in einem so genannten «Bran-        trügerbande in der Deutschschweiz im Zuge              6207 Nottwil wenden
chenindex» angeboten. Die unter dem Namen            einer so genannten «Internationalen Betrugs-         Weitere Informationen erhalten Sie beim SECO
Swiss Index Ltd., London operierende Firma           affäre» mit Branchentelefonverzeichnissen            unter www.seco.admin.ch
stellt KMUs eine hohe Rechnung für ein Inserat,      verhaftet wurde.»
meist ohne einen konkreten Auftrag. Wenn die       • 8. Das SECO hat in diesem Zusammenhang in            Weiteres Vorgehen
Rechnungen nicht beglichen werden, tritt die         einem ähnlichen Fall einen positiven Bundes-         Wir haben gute Chancen, dass die Klage abge-
Swiss Index ihre Forderung an eine Inkassofirma,     gerichts-Entscheid erwirkt.                          wiesen wird. Nach dem Urteil werden wir unse-
die Direct Inkasso GmbH mit Sitz in Wohlen ab.                                                            re neue Strategie und das weitere Vorgehen de-
Diese betreibt im Anschluss über Monate sehr       Aktueller Stand                                        finieren. Gerne informieren wir Sie über den wei-
aggressives Inkasso mit entsprechend hohen         Der kmu-servicepoint hat in der Folge die im           teren Verlauf unserer Story.Wir danken Ihnen für
Forderungszuschlägen.                              Verzeichnis aufgeführten Firmen kontaktiert            Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, wenn wir
Ein Kunde hat den kmu-servicepoint um Unter-       und stiess bei sehr vielen Betroffenen auf ein po-     die Betroffenen weiter unterstützen können.
stützung in dieser Sache gebeten. Wir haben        sitives Echo.Viele erklärten sich bereit, uns im Be-                                     Frederico Güdel
zum Hintergrund dieser Machenschaften aus-         streben, diesem Geschäftsgebahren die Grund-             Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46

Anzeigen



                                                      Die smarte Software für Start-Ups
                                                                 Software     Start-Ups
                                                                und Selbständigerwerbende
                                                                     Selbständigerwerbende
                                                      einfach I sicher I modern
                                                                                                                      Sage Start ist ready für
                                                                                                                                 ist
                                                              ab CHF 176.50                                            Microsoft Windows 7
                                                                                                                                 Windows
                                                                   exkl. Mwst.
                                                                         Mwst.


       Sage Schweiz AG
       Infoline: 0848 868 848, Telefax: 058 944 18 18, info@sageschweiz.ch, www.sageschweiz.ch
                               Telefax:                                     www.sageschweiz.ch
10         ERFOLG           Strategie                                                                            Ausgabe 1          Februar 2010




Unternehmensstrategie –
Was braucht eine KMU?
                                                   Die Halbwertszeit einer Strategie                  und Aussagekraft der Kennzahlen oft in kei-
                                                   Doch wie sieht dies mittel- bis langfristig aus?   nem Verhältnis stehen. Was aber nicht heis-
                                                   Jede noch so erfolgreiche Strategie hat heut-      sen soll, dass Kennzahlen generell unnütz
                                                   zutage nur noch eine Halbwertszeit von we-         sind.
                                                   nigen Jahren. Märkte, Kunden und ihre Be-
                                                   dürfnisse ändern, Technologien ändern, Ge-         Interessant für die Strategieentwicklung und
                                                   setze und Normen ändern, und vieles mehr.          Anpassung sind jedoch die unterschiedli-
                                                   Hinzu kommen interne Veränderungen, wie            chen Unternehmensperspektiven der Balan-
                                                   z. B. das eigene Wachstum oder neue Produk-        ced Scorecard. Bei der BSC-Standardvariante
                                                   te und Dienstleistungen. Nicht zu vergessen        wird die Organisation aus 4 Schlüsselper-
                                                   natürlich die Wirtschaftskrisen, die Vieles in     spektiven betrachtet, welche entscheidend
Martin Mechlinski                                  einem neuen Licht erscheinen lassen. Was ur-       sind für den Erfolg der Strategieumsetzung.
                                                   sprünglich eine erfolgreiche Strategie war         Ergänzt mit den nachfolgend aufgeführten
Haben Sie eine Unternehmensstrategie?              muss im Kontext geänderter Rahmenbedin-            Fragestellungen sind sie auch für KMUs ein
Mit Sicherheit ja, wenn Sie bereits mehrere        gungen überprüft und hinterfragt werden.           äusserst hilfreiches Instrumentarium.
Jahre als Unternehmer oder Unternehme-
rin erfolgreich tätig sind. Doch können Sie        Damit beginnt jedoch das Dilemma bei vie-          Die «Finanzperspektive»
diese auch klar benennen resp. umschrei-           len Unternehmensstrategien, die nie bewusst        Welche Strategien verfolgen wir zur mittel-
ben?                                               ausformuliert und niedergeschrieben wur-           bis langfristigen Sicherung des Unterneh-
                                                   den. Wer versucht, die Herausforderung einer       menserfolgs? (Um-satzwachstum / Produkti-
Letztere Frage würden wahrscheinlich viele         Strategieänderung oder Anpassung nur im            vitätssteigerung)
spontan mit «Ja» beantworten. Wer aber ge-         Kopf nachzuvollziehen wird irgendwann den
nauer hinschaut und ehrlich ist muss feststel-     Durchblick verlieren. Was war eigentlich der       Die «Kundenperspektive»
len, dass oft nur einzelne und unscharfe Frag-     tatsächliche Erfolgsfaktor bei meiner bisheri-     Welche Strategien haben wir zur Bindung be-
mente einer Unternehmensstrategie vorhan-          gen Strategie? Worin unterscheidet sich mei-       stehender Kunden und/oder Gewinnung
den sind. Dies zudem häufig nur im Kopf des        ne neue Strategie? Wie und wo wirkt sich dies      neuer Kunden?
Inhabers bzw. der Inhaberin, ohne je wirklich      auf mein Unternehmen aus? Was muss ich
explizit benannt worden zu sein. Stellt sich die   tun oder anders machen, um die neue Strate-        Die «Prozessperspektive»
Frage, braucht eine KMU wirklich «mehr Stra-       gie er-folgreich umzusetzen?                       Wie und wo müssen wir Abläufe optimieren,
tegie», wenn sie erfolgreich im Markt agiert?                                                         verbessern oder neu gestalten, um die Leis-
Nun, so lange der Geschäftserfolg da ist, er-      Strategieanpassung, wie vorgehen?                  tung, Effizienz, Effektivität oder Qualität in un-
scheint es für die meisten KMUs völlig über-       Diese und weitere Fragen werden, wenn              seren Geschäftstätigkeiten zu erhöhen und
flüssig sich vertiefter und bewusster mit der      überhaupt, all zu häufig nur sehr rudimentär       auf die Unternehmensstrategie auszurich-
eigenen Strategie auseinanderzusetzen. Aus         angeschaut und analysiert. Dabei braucht es        ten?
welchem Grund auch? Der Erfolg scheint der         keinen aufwendigen Strategieentwicklungs-
wie auch immer vorhandenen Strategie recht         prozess. Für die meisten KMUs ist es ausrei-       Die «Kompetenzperspektive»
zu geben.                                          chend, die Kernelemente der eigenen Strate-        Welches Wissen, welche Fähigkeiten, Techno-
                                                   gie auf ein Blatt Papier zu schreiben, ergänzt     logien, Instrumente etc. müssen wir neu auf-
Anzeigen                                           mit den wichtigsten externen und internen          bauen oder weiterentwickeln, um auch in Zu-
                                                   Einflussfaktoren, die letztendlich entschei-       kunft konkurrenzfähig zu bleiben und die
                                                   dend sind für den Erfolg einer Strategie. Zu       neue Strategie umzusetzen?
                                                   diesen Einflussfaktoren zählen vor allem die       Zur Beantwortung dieser Fragestellungen
                                                   Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden,            muss eine KMU keine aufwendigen Analysen
                                                   die eigenen Stärken und Schwächen sowie            betrieben. Es langt in der Regel der «Gesunde
                                                   allfällige Veränderungen im Markt, die bereits     Menschenverstand» sowie die vorhandenen
                                                   eingetroffen sind oder erwartet werden. Um         Kenntnisse über den Markt und das eigene
                                                   daraus dann eine neue Unternehmensstrate-          Unternehmen. Auf der anderen Seite soll aber
                                                   gie zu entwickeln, können die Strukturen der       die systematische Auseinandersetzung mit
                                                   so genannten «Balanced Scorecard» (BSC)            den vier Perspektiven das Bewusstsein für die
                                                   sehr hilfreich sein. Ein sehr aktuelles Instru-    eigene Erfolgsstrategie und dessen Umset-
                                                   ment, was leider viel zu oft auf die Diskussion    zung im Unternehmen schärfen. Zudem
                                                   und Suche nach Kennzahlen reduziert wird.          schafft es für die Zukunft Transparenz dahin-
                                                   Die Kennzahlenhysterie, wie sie heute teilwei-     gehend, wo allfällige Nachbesserungen oder
                                                   se in grösseren Unternehmen anzutreffen ist,       Korrekturen notwendig sind.
                                                   ist jedoch für KMUs Gift, weil Aufwand und                                      Martin Mechlinski
                                                   Nutzen hinsichtlich Erfassung, Auswertung            Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
ERFOLG              Strategie                                                                          Ausgabe 1        Februar 2010             11



Unternehmensführung –                                                                                   rungs-Cockpit beinhaltet neben diesen «harten
                                                                                                        Fakten» auch für das Unternehmen wichtige,
                                                                                                        spezifische «weiche Fakten» wie Informationen

Haben Sie einen Plan B?                                                                                 über Konsumentenstimmung, politische Ent-
                                                                                                        wicklung, Gesetzesgrundlagen, Mitarbeiterzu-
                                                                                                        friedenheit, Personalentwicklung, verfügbares
                                                                                                        Fachwissen, Stellvertretungs-/Nachfolgepla-
Die Unternehmensführung muss heute in               überwacht. Auf dieser Grundlage kann – auch         nung, Qualitäts-/Risikomanagement, Image,
der Lage sein, effiziente Entscheide voraus-        unter Druck – einfacher entschieden werden.         neue Technologien, Mitbewerber, usw.
schauend und rasch zu fällen. Solche nach-                                                              Im Führungscockpit werden diese als «realis-
haltigen Entscheide können gefällt werden,          Das Führungs-Cockpit als                            tisch» eingestuften Planwerte als «Plan A» er-
wenn das Unternehmen dazu vorbereitet ist:          Entscheidungsfundament                              fasst. Die Organisation und die Prozesse werden
Ein «Entscheidungsfundament» muss als               Zum Zeitpunkt eines rasch nötigen Entscheids        entsprechend ausgerichtet. Die Risiken wurden
Frühwarnsystem schon vorher bestehen: Zu-           treten bestehende Führungs- und Struktur-           analysiert und bewertet. Wo möglich wurden
verlässige Abweichungen zu Planwerten               schwächen gnadenlos zutage: Unklare organi-         Massnahmenpläne hinterlegt. Die Prozesse wur-
sind zeitgerecht abrufbar und wichtigste            satorische Zuständigkeiten und Verantwortlich-      den mit Messpunkten hinterlegt. Mit der rollie-
Massnahmen sind vordefiniert. Ein klarer            keiten, Systemschwächen oder gar strategische       renden Eingabe der realisierten Werte werden
Entscheidungsprozess hilft, den Handlungs-          Unklarheiten werden offenbar. Wertvolle Ener-       die Abweichungen nun gemessen und die Risi-
spielraum offen zu halten und Entscheide un-        gie wird für die Klärung dieser Sachverhalte auf-   ken gleichzeitig überwacht.
ter Druck zu verhindern, denn «Was wichtig          gewendet, statt für die Entscheidung und Mass-
ist, pressiert nicht und was pressiert, ist nicht   nahmenumsetzung.                                    Haben Sie einen Plan B?
wichtig»!                                           Die Grundlagen für die Entscheide sind, dass        Wird die Abweichung zu Plan A zu gross, kom-
                                                    «wir wissen wer wir sind, was wir können, was       muniziert das Cockpit «Alarm» an die definier-
Der Entscheidungsprozess                            wir nicht/tun und wo wir wie hin wollen». Diese     ten Personen. In diesem Fall greifen die verant-
Wie wir wissen, gehört «Entscheiden» zu den         Informationen finden wir in Vision, Strategie und   wortlichen Führungskräfte auf die bereits be-
wichtigsten – vom Umfeld erwarteten - Füh-          Teilstrategien, Produkt-/Dienstleistungsange-       stehenden Massnahmen und bereits
rungstätigkeiten des Topkaders. Führungskräfte      bot, Organisationsstruktur und operationalisier-    angestellten Überlegungen zurück. Je besser
die nicht entscheiden werden als führungs-          ten Zielen. Im Marketing- und Finanzplan wer-       diese Vorarbeiten sind, umso einfacher und ef-
schwach erlebt. In komplexen Situationen oder       den diese Werte überblick bar.                      fektiver können Entscheide für den «Plan B» ge-
unter Druck sind Entscheide noch anspruchs-                                                             fällt werden. Je bessere Messgrössen und vorde-
voller. Schlussendlich gilt: «Wer nicht entschei-   In einem «Führungs-Cockpit» wird die Unter-         finierte Massnahmen im Führungscockpit be-
det, für den wird entschieden».                     nehmensentwicklung beobachtet. Planabwei-           stehen, desto einfacher und schneller kann
                                                    chungen werden festgestellt und vordefinierte       entschieden werden. Dieses Vorgehen stellt si-
Entscheide können auf Fakten und logischen          Massnahmen werden ausgelöst. Gemeinsam              cher, dass Entscheide aus der Ruhe heraus und
Schlussfolgerungen basieren oder intuitiv ge-       definierte Werte und Ziele sind transparent und     entlang der langfristigen Strategie der Unter-
fällt werden. Sie werden gemeinsam entwickelt       kommunizierbar. Mitarbeitende schätzen dieses       nehmung gefällt werden.
oder von verantwortlichen Personen gefällt.         Führungsinstrument, sofern es nicht der Über-       Unternehmen die ihre Planwerte mit Massnah-
Vergleichs- oder Plandaten vereinfachen Ent-        wachung oder der Eingrenzung dient. Dies zu         menplänen versehen haben und diese in einem
scheide: Abweichungen werden analysiert und         verhindern ist eine Führungsaufgabe und hängt       Führungs-Cockpit als Entscheidungsfundament
die «Bedrohungslage» wird beurteilt. Hand-          auch von der Unternehmenskultur ab.                 operationell und kulturell verankert haben, sind
lungsvarianten werden anschliessend entwi-                                                              für nachhaltige Entscheide klar im Vorteil!
ckelt und bewertet. Für eine der Handlungsvari-     Haben Sie einen Plan A?                             www.corpsana.biz/de/aktuell/erfolg
anten wird entschieden. Die Chancen und Risi-       Ganzheitliche Unternehmensführung verlangt                                             Urs Ramseier
ken sind bekannt und werden laufend                 nach mehr als nach einem «Budget». Das Füh-           Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46

Anzeigen



                                                             Die Zukunft aktiv gestalten –
                                                             bereit für den nächsten Schritt!
                                                             Wir stehen Ihnen                    Weiterführende Informationen
                                                             für die Themen der                  für Sie:
                                                             Unternehmensent-                    www.corpsana.biz/de/aktuell/erfolg
                                                             wicklung zur Ver-                   Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.
                                                             fügung.
                                                             Vom Aufbau über                     Ihr Ansprechpartner
                                                             das Wachstum bis                    Urs Ramseier
                                                             zur Nachfolgerege-                  Telefon +41 (0) 61 825 50 90
                                                             lung.                               urs.ramseier@corpsana.biz
12         ERFOLG          Strategie                                                                             Ausgabe 1          Februar 2010




Was macht einen Unternehmer zu einem
langfristig erfolgreichen Unternehmer?
                                                  Zu den persönlichen Erfolgsfaktoren gehören         sowie die bereits genannte Erfahrungsver-
                                                  Kompetenzen wie Pro-Aktivität, eine hohe in-        knüpfung (welche anderen Fähigkeiten
                                                  nere Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit wie       braucht es). Es hat sich gezeigt, dass die Ermitt-
                                                  auch Lernfähigkeit. Auf der Seite der sozialen      lung der Dauer, der Orte, der Anwendungsge-
                                                  Kompetenzen wurden Merkmale wie Kommu-              biete und der persönlichen Vernetzung
                                                  nikations- und Führungsfähigkeiten identifi-        zweckdienliche Massstäbe für eine fundierte
                                                  ziert. Mit der Identifikation dieser unterneh-      Bewertung sind. Wichtig ist, dass für das Be-
                                                  merischen Kernkompetenzen ist der erste             wertungsverfahren Erfahrungen aus allen Le-
                                                  Schritt in Richtung strukturierter Überprüfung      benszusammenhängen (beruflich wie privat)
                                                  getan. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt,   unabhängig davon, wann sie gemacht wur-
                                                  dass es sinnvoll ist, zunächst die Bedeutung        den, zugrunde gelegt werden. Der Kompetenz
                                                  der einzelnen Begriffe zu klären. Zwar sind al-     ist es letzendlich egal, wo und unter welchen
                                                  le Begriffe definiert, im Alltagsgebrauch aber      Umständen sie erworben wurde, wichtig ist,
Monika Clausen                                    meist nicht klar voneinander abgrenzbar. Wird       dass sie es ermöglicht hat, neue Handlungsan-
                                                  beispielsweise dem Unternehmer Belastbar-           forderungen, in diesem Fall im Unternehmer-
                                                  keit nachgesagt, so beinhaltet dies per Defini-     tum, zu erfüllen.
Oder                                              tion die Fähigkeit über lange Zeiträume ar-
Erfolgsfaktor Unternehmerkompetenzen              beits- und leistungsfähig zu sein, ohne nach-       Was bietet eine Kompetenzüberpüfung für
                                                  haltig      körperliche     oder      psychische    den Unternehmeralltag? Zunächst gilt es zu
Ob ein Unternehmen sich im Markt behaupten        Beeinträchtigungen zu erleiden. Damit ver-          realisieren, dass die fachlichen Komptenzen
kann, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab.   bunden sind die Fähigkeiten ein hohes Ar-           wie sie beispielsweise in einer Ausbildung
Neben den rein betriebswirtschaftlichen As-       beitsvolumen unter Zeitdruck zu bewältigen,         oder einem Studium erworben wurden, zwar
pekten ist die Art und Weise wie ein Unterneh-    komplexe Probleme zu lösen, Druck auszuhal-         wichtig, aber für einen Geschäftserfolg nicht
men geführt wird ausschlaggebend. Hier spielt     ten und vielfältige Aufgaben erfolgreich zu         notwendigerweise ausschlaggebend sind. Mit
die Persönlichkeit, die das Unternehmen führt,    meistern. Dieses Ineinandergreifen von Eigen-       dem Wissen darum, dass der langfristige Er-
eine zentrale Rolle. Die psychologische Unter-    schaften wird in einer Kompetenzbilanzierung        folg auf persönliche und soziale Kompetenzen
nehmensforschung hat untersucht, ob Perso-        als Verknüpfungen verstanden und bildet ei-         beruht, können diese Merkmale systematisch
nen, die geschäftlich langfristig erfolgreich     nes der Bewertungsmassstäbe. Wie aber las-          überprüft werden. Inwieweit branchen- oder
sind gemeinsame Merkmale haben. Erstaunli-        sen sich diese schwer messbaren Eigenschaf-         untenehmenspezifische Aspekte einen Ein-
cherweise hat sich herausgestellt, dass fachli-   ten überhaupt belegen und bewerten?                 fluss haben, muss im Einzelfall überdacht wer-
che Kompetenzen wie beispielsweise Wissen in                                                          den. Kompetenzüberprüfungen haben sich
betriebswirtschaftlichen oder rechtlichen Be-     Die Kompetenzforschung hat vier praxistaug-         gerade bei Unternehmensgründern, die meist
langen während der Unternehmens-gründung          liche Kriterien zur Kompetenzbewertung              den Fokus auf die Fachexpertise legen, als sehr
relevant sind, später aber durch andere Fähig-    identifiziert. Gemessen werden die Erfah-           lohnenswert erwiesen. Sie machen deutlich,
keiten verdrängt werden. Um ein Unterneh-         rungsmenge (seit wann), die Erfahrungsviel-         worauf es ankommen wird und dass das Anti-
men dauerhaft erfolgreich zu führen, sind per-    falt (wo überall), die Erfahrungskomplexität        zipieren von zukünftigen persönlichen Fertig-
sönliche und soziale Kompetenzen gefragt.         (was für Aufgaben konnten bewältigt werden)         keiten durchaus ein Massstab für das Überle-
                                                                                                      ben des eignenen Unternehmens sein wird.
Anzeigen                                                                                              Für erfahrene Unternehmer bietet eine Kom-
                                                                                                      petenzüberprüfung die Chance, auf einfache
                                                                                                      und schnelle Art und Weise den Status quo zu
ermitteln und allenfalls neue, bisher nicht be-
                                                                   
   %#




                                                                                                      rücksichtigte Erfolgsfaktoren zu entdecken
                           
  
                                                                 und diese bewusster einzusetzen oder zu ent-
                                                                                                      wickeln.                        Monika Clausen
                           
 
 
                                                                   Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
                    
 
 
 
  
 
  ! 
#
                                                                   $$$%
Einladungen:
                                                                                                       04.02.2010 Abend Impuls-Seminar «Unter-
                                                                                                       nehmerische Kompetenzen überprüfen»
                                                                                                       14.04.2010 Ganztagesworkshop «Identifika-
tion und Entwicklung unternehmerischer
Kompetenzen»
                 





 




         
!#  $#              %'

(((#           %'
ERFOLG            Veranstaltung                                                                Ausgabe 1       Februar 2010             13



18. internat. Europa Forum Luzern vom 26. April 2010
Alleingang – Einordnung – Unterordnung?
                                                            Volksdemokratie und Föderalis-      Menschenrechte ausgeleuchtet. Unter ande-
                                                            mus haben in der Schweiz einen      ren werden am Symposium Christoph Blocher,
                                                            besonders hohen Stellenwert.        ehem. Bundesrat, und Franz von Däniken,
                                                            Auf ihnen gründet unter ande-       ehem. Staatssekretär EDA, zusammen mit Prof.
                                                            rem unser historisch gewachse-      Georg Kohler, Universität Zürich, über die
                                                            nes Unabhängigkeitsverständ-        Staatspolitischen Schlussfolgerungen für die
                                                            nis. Die wachsende Zahl an inter-   Schweiz diskutieren. In der öffentlichen Veran-
                                                            nationalen Abkommen sowie           staltung am Abend wird Bundesrätin Eveline
                                                            die zunehmende globale Vernet-      Widmer-Schlumpf die Gratwanderung der
                                                            zung von Wirtschaftsräumen          Schweizerischen Politik zwischen souveränen
                                                            schaffen immer mehr Abhängig-       Entscheiden und internationaler Zusammen-
                                                            keiten. Der permanente autono-      arbeit aufzeigen. Neben Input-Referaten bein-
                                                            me Nachvollzug von EU-Recht,        halten beide Veranstaltungen hochkarätig be-
                                                            weit reichende OECD-Richtlinien     setzte Diskussions-Runden in denen mögliche
Die Dynamik des freien Handels, offener Ar-    zum Beispiel im Steuerbereich sowie weitere      künftige Handlungsspielräume für Wirtschaft,
beits-, Dienstleistungs- und Kapitalmärkte     internationale Abkommen führen zu einem          Politik und Gesellschaft kontrovers diskutiert
lässt Staatsgrenzen verwischen und Wirt-       wachsenden Einflussbereich nicht zuletzt         werden.                        Annalies Ohnsorg
schaftsräume zusammen wachsen. Die Ver-        auch «fremder Richter».                           Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
flechtungen werden immer komplexer. Ist        Diese Tendenzen bedrängen das traditionelle
die Schweiz den wachsenden internationa-       Schweizer Souveränitätsverständnis. Wirt-
                                                                                                 18. Internationales Europa Forum Luzern
len Einflussnahmen angesichts ihrer Sou-       schaft und Politik stehen vor herausfordern-
veränitätsansprüche noch gewachsen?            den Fragen, wie die Schweiz ihre politischen      Montag, 26. April 2010 im KKL Luzern
                                               und wirtschaftlichen Interessen künftig opti-     Symposium (13 bis 18.00 Uhr)
Der Schweiz ist es lange Zeit gelungen, dank   mal wahren kann und nach welchen Prinzi-          Eintritt CHF 180.00/ €125.00
geschicktem Verhandeln und Verhalten in vie-   pien sich staatliche Eigenständigkeit in einer    Öffentlicher Abend mit Gratis-Eintritt
len Politikbereichen eine gewisse Unabhän-     globalisierten Welt neu definieren lässt.         (18.45 bis 20.45 Uhr).
gigkeit zu wahren und gleichzeitig ein hohes
Mass an Wohlstand und Wachstum zu sichern.     Möglichkeiten und Grenzen der                     Weitere Infos und Anmeldung:
Der Bedarf nach wirtschaftlicher und politi-   Souveränität                                      www.europa-forum-luzern.ch
scher Koordination auf supranationaler Ebene   Das 18. Europa Forum Luzerns vermittelt in Zu-
wächst. Heute mehren sich die Zeichen, dass    sammenarbeit mit Avenir Suisse, einen Über-       Weitere Informationen für
ein Alleingang der Schweiz in einer immer      blick über die international erkennbaren          Medienschaffende erteilt gerne:
stärker vernetzten Welt zunehmend schwieri-    Trends staatlicher sowie institutioneller Sou-    KommunikationsWerkstatt GmbH
ger wird.                                      veränität und Interessen. Vor diesem Hinter-      Beatrice Suter
                                               grund wird die aktuelle Lage der «schweizeri-     Tel. +41 (0) 41 660 96 19
Zwischen Nationalismus, Europäisierung         schen Souveränität» anhand der Politikberei-      suter@kommunikationswerkstatt.ch
und Globalisierung                             che Energie, Währung/Steuern, Sicherheit und

Anzeigen
14          ERFOLG            Versicherung                                                                             Ausgabe 1          Februar 2010




Die Vorteile einer Kollektiven                                                                              Vorteile Arbeitgeber
                                                                                                            • Dem Arbeitnehmer kann zu maximal 50% an
                                                                                                              den Prämien beteiligt werden. Bei einem Ar-
Kranken-Taggeldversicherung                                                                                   beitsausfall infolge Krankheit ohne Kranken-
                                                                                                              Taggeldversicherung bezahlt der Arbeitgeber
                                                                                                              während einer gewissen Dauer (Basler, Berner
                                                                                                              oder Zürcher Skala) den entstandenen Lohn-
Längere Zeit krank? Für den Arbeitgeber               Gesetzliche Regelung der Lohnzahlungs-                  ausfall alleine. Das gleiche gilt während der
kann dies ein Kündigungsgrund sein. Wird              pflicht bei vorübergehender                             Wartefrist.
nun die obligatorische Arbeitslosenversiche-          Erwerbsunfähigkeit                                    • Obligatorische Lohnfortzahlungspflicht wird
rung (ALV) den zukünftigen Lebensbedarf                                                                       abgelöst durch eine Versicherung (OR, Art.
decken? Leider nein! Kranke Personen kön-             OR Art. 324a                                            324a, kantonale Skalen) sowie Regelungen in
nen nicht vermittelt werden. Und wer nicht            Der Arbeitgeber hat für eine beschränkte Zeit           Landesmantelverträgen, GAV, Normalarbeits-
vermittelt werden kann, hat auch keinen An-           (Basler, Berner oder Zürcher Skala) den vollen          vertrag oder mittels Abrede. Die arbeitsrecht-
spruch auf Arbeitslosen-Taggelder. Zugege-            Lohn zu entrichten, wenn der Arbeitnehmer oh-           lichen Bestimmungen werden somit einge-
ben: Da ist ja noch die Eidgenössische Invali-        ne sein Verschulden (z.B. infolge Krankheit oder        halten.
denversicherung (IV)! Ja, aber eine IV-Rente          Unfall) an der Arbeitsleistung verhindert ist. Dies   • Lohnfortzahlung wird kalkulierbar, da Jahres-
gibt es frühestens eine Jahr nach Krankheits-         aber nur, sofern das Arbeitsverhältnis mehr als 3       prämie budgetierbar. Bei einer Prämiengaran-
beginn aber nie früher als sechs Monate seit          Monate gedauert hat oder für mehr als 3 Mona-           tie sogar auf mehrere Jahre hinaus.
Anmeldung bei der IV.                                 te eingegangen worden ist.                            • Die Versicherungsgesellschaft übernimmt die
                                                                                                              Administration, Behandlung und Abwicklung
Als Arbeitgeber sind Sie, gemäss Obligationen-        OR Art. 324b                                            der Krankheitsfälle.
recht (Art. 324a), verpflichtet, Ihren Mitarbeiten-   Ist der Arbeitnehmer aufgrund gesetzlicher Vor-       • Der erkrankte Arbeitnehmende wird begleitet
den bei Krankheit den Lohn weiterzuzahlen.            schriften obligatorisch versichert (z.B. SUVA), so      und überwacht (Case-/Caremanagement).
Das Arbeitsrecht verlangt dabei eine nach             hat der Arbeitgeber nicht den vollen Lohn zu          • Die Versicherungsgesellschaft stellt wichtige
Dienstalter abgestufte Lohnfortzahlung. Nach          entrichten, sofern durch die gesetzliche Rege-          Schadensstatistiken zur Verfügung.
dem Ende der Lohnfortzahlung durch den Ar-            lung 4/5 des Lohnes versichert sind. Erreichen        • Die sozialversicherungsrechtlichen Abgaben
beitgeber, bis zum Beginn der Auszahlung einer        die Leistungen nicht 4/5 des ausfallen, sondern         an die AHV/IV, ALV etc. entfallen ab Leistungs-
Invalidenrente durch die IV bzw. der beruflichen      nur die Leistungen der obligatorischen Versiche-        bezug sowohl für den Arbeitgeber als auch
Vorsorge (BVG), können Ihren Mitarbeitenden           rung während einer beschränkten Zeit (z.B. Ber-         den Arbeitnehmer.
dabei schmerzhafte Lücken bis zu mehreren             ner Skala) bis zu 80% des Lohnes zu ergänzen.         • Flexible Anpassung des Vertrages an die je-
Monaten entstehen. Zudem sind diese Lohn-                                                                     weiligen Bedürfnisse und Risikofähigkeit des
ausfallleistungen bei lang anhaltenden Krank-         Gesamtarbeitsverträge (GAV)                             Unternehmens (Wartefristen).
heitsfällen für Ihr Unternehmen nicht kalkulier-      Werden von Arbeitgebern bzw. Arbeitgeberver-
bar.                                                  bänden mit Arbeitnehmerverbänden / Gewerk-            Bei gutem Verlauf wird eine Gewinnbeteiligung
                                                      schaften abgeschlossen. Solche Verträge sehen         an den Arbeitgeber zurückerstattet.
Wozu eine Kollektive                                  in der Regel vor:
Kranken-Taggeldversicherung?                          • Lohnzahlung bei vorübergehender Arbeits-            Mit dem Abschluss einer Kollektiven Kranken-
Die Kollektive Kranken-Taggeldversicherung              unfähigkeit von 80% bis zu 720 Tagen oder           Taggeldversicherung (BVG koordiniert) kann in
übernimmt das Risiko der Lohnfortzahlung im           • sie beziehen sich auf das Gesetz bzw. auf die       der Pensionskasse die Wartefrist für Invaliditäts-
Krankheitsfall. So schützen Sie sich als Arbeitge-      Basler, Berner oder Zürcher Skala                   leistungen von 12 Monate auf 24 Monate erhöht
ber und Ihre Mitarbeitenden vor den finanziel-        • Leistungen bei dauernder Erwerbsunfähig-            werden. Daraus resultiert eine Prämieneinspa-
len Folgen der krankheitsbedingten Erwerbsun-           keit (Invalidität)                                  rung.
fähigkeit.                                            • Todesfallleistungen
                                                                                                            Vorteile Arbeitnehmer
Anzeigen                                                                                                    Sicherstellung der Lohnfortzahlung bis zum Ein-
                                                                                                            tritt von IV/BVG ohne Leistungslücken, welche
                                                                                                            sich aus der gesetzlichen Lohnfortzahlungs-
                                                                                                            pflicht ergeben würden.

                                                                                                            Beim Austritt aus dem Unternehmen kann der
                                                                                                            Arbeitnehmende ohne erneute Gesundheits-
                                                                                                            prüfung innert 90 Tagen von der Kollektiv- in die
                                                                                                            Einzelversicherung des Versicherers übertreten;
                                                                                                            auch dann wenn bereits Leistungen bezogen
                                                                                                            werden.
                                                                                                            Der Arbeitnehmende kann durch eine Krank-
                                                                                                            heit nicht in finanzielle Not gelangen.
                                                                                                            Das Arbeitsunfähigkeitsrisiko für die ersten 730
                                                                                                            Tage bleibt kalkulierbar.           Stefan M. Wyss
                                                                                                                           eidg. Dipl. Versicherungsfachmann,
                                                                                                                             Versicherungsbetriebswirt (DVA)
                                                                                                             Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
ERFOLG            Marketing                                                                        Ausgabe 1         Februar 2010               15



Mit etwas Phantasie zu mehr Kunden:
e-Marketing auf der eigenen Website
In den letzten 20 Jahren haben sich die Me-      ches an Kosten gespart und ein viel grösseres      Beliebtheit, da die Inhalte fern ab von jeglicher
dienlandschaft und die dazu gehörenden           Zielpublikum erreicht werden.                      Werbung sind und deshalb als rein informativ
Werbemethoden stark verändert. Während                                                              betrachtet werden. Ausserdem bieten Blogs
man früher hauptsächlich über Anzeigen in        Social Media-Marketing auf Ihrer Website           eine ideale Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad
Printmedien sowie übers Radio und Fernse-        Bevor die Menschen heutzutage ein teureres         zu steigern, ohne dafür grosse Investitionen
hen geworben hat, gibt es seit der Etablie-      Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in         tätigen zu müssen: Das Einzige was es braucht
rung des Internets und seiner weltweiten         Anspruch nehmen, suchen sie darüber meis-          ist ein bisschen Zeit, Geduld und Phantasie,
Akzeptanz unzählige Möglichkeiten für das        tens nach Informationen im Internet. Wenn die      denn mit Blogs kann man auf kreative Art und
eigene Unternehmen Werbung zu machen.            Suchenden so auf eine Unternehmens-Websi-          Weise (potenzielle) Kunden direkt erreichen
                                                 te gelangen, werden sie in diesem Moment zu        und auf interaktive Weise auf sich aufmerksam
In den letzten Jahren hat sich der Begriff «e-   potenziellen Kunden und es bietet sich die         machen. Viele Leser bezeichnen die Informa-
Marketing» nach und nach herausgebildet, hat     ideale Möglichkeit einen guten Eindruck zu         tionen auf Blogs, als eine neuere Form der «au-
sich zusehends verfeinert und ist heutzutage     hinterlassen sowie überzeugende Botschaften        thentischen» Kommunikation und der Online-
bereits nicht mehr wegzudenken. «e-Marke-        zu vermitteln. Der Ursprung einer jeglichen e-     Diskussionsmöglichkeiten. Die Menschen le-
ting» bezeichnet alle Marketingmassnahmen,       Marketing-Aktivität liegt somit in einer inte-     sen Blogs, weil sie eine «ehrliche» Stimme
die mit Hilfe des Internets durchgeführt wer-    ressant gestalteten, informativen Website.         finden wollen. Blogs haben aber noch mehr
den können, wie beispielsweise E-Mailing,        Aber: Menschen suchen im Web normalerwei-          Vorteile: Durch sie erreichen Unternehmen
Newsletter, Banner-Werbung oder der Einsatz      se keine Werbung sondern Inhalt, der ihnen         zum einen im Suchmaschinen-Ranking äus-
von Social Media. Diese Entwicklungen im         bei ihrer Suche weiterhilft! Und genau dies ist    serst gute Resultate und zum anderen zeugen
Marketing-Bereich unterstreichen die Wichtig-    der Fehler, der immer noch oft gemacht wird:       solche Einträge von Kompetenz und können
keit, dass man den unternehmenseigenen           Die Websiten von Unternehmen sind zu «ag-          vertrauensaufbauend wirken.
Marketing-Mix den neuesten Standards fort-       gressiv» geschrieben und verfolgen haupt-
laufend anpasst. Dies bedeutet jedoch nicht,     sächlich das Ziel, die Produkte oder Dienstleis-   Und nun zu Ihrem Unternehmen und Ihrer e-
dass diese Anpassungen nur mit grossem fi-       tungen eines Unternehmens zu verkaufen.            Marketing-Strategie: Haben Sie sich schon ein-
nanziellen Aufwand durchführbar sind- im Ge-     Das Bedürfnis des Besucher nach Informatio-        mal überlegt einen Weblog auf Ihrer Website zu
genteil, denn e-Marketing ist eine äusserst      nen, wird vor lauter Werbung oft vergessen         integrieren oder als externen Link zu gestal-
kostengünstige und dennoch erfolgreiche Art,     oder es werden diesbezüglich nur Floskeln ge-      ten? Hört sich zunächst vielleicht etwas kom-
für ein Unternehmen, seine Produkte und          braucht, die nicht als authentisch betrachtet      pliziert an, ist es aber nicht. Fragen Sie sich ein-
Dienstleistungen zu werben. Das Stichwort        werden.                                            fach, wen Sie damit erreichen wollen sowie was
lautet «Social Media», zu dem Weblogs, Foren,                                                       Ihre Zielgruppe interessieren könnte und ant-
Wikis und Social Networking Sites wie Xing       Und genau an dieser Stelle kommt der Einsatz       worten Sie in Form eines Blogeintrages darauf-
oder Facebook- kurz, Plattformen, auf denen      von Social Media, genauer von Weblogs, ins         ohne dabei Werbung für Ihre Produkte und
man sich austauschen kann- zählen. Das Mar-      Spiel. Weblogs, kurz Blogs, gelten bereits als     Dienstleistungen zu machen. Der Phantasie
keting über Social Media bringt nicht nur un-    «Mainstream-Medium», mit dem Unterneh-             sind dabei keine Grenzen gesetzt. Probieren
zählige Möglichkeiten mit sich, um auf das ei-   men Interessenten über Wissenswertes aus ih-       Sie’s doch einmal aus! (www.upsidecorp.ch)
gene Unternehmen aufmerksam zu machen,           rem Markt oder über eigene Ideen informie-                  Sarah Baumgartner, Upsidecorp Schweiz
sondern es kann damit gleichzeitig ein Vielfa-   ren. Blogs erfreuen sich bei Lesern an grosser       Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46

Anzeigen




       AKTIV BERATUNGS – GMBH – FELDSTRASSE 80 – 8180 BÜLACH
                TEL. +41 44 860 38 80 – FAX +41 44 860 38 88
                      MAIL: kmu@aktivberatungs-gmbh.ch
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007
Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007
Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007
Netzwerk-Verlag
 
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009 Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg ausgabe 03 2011
Erfolg ausgabe 03 2011Erfolg ausgabe 03 2011
Erfolg ausgabe 03 2011
Netzwerk-Verlag
 
Ausgabe 03-2011
Ausgabe 03-2011Ausgabe 03-2011
Ausgabe 03-2011
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007
Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007 Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007
Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007
Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007  Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007
Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Netzwerk-Verlag
 
3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung
3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung
3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung
Conny Dethloff
 

Was ist angesagt? (10)

Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007
Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007
Erfolg Ausgabe 04/2007 vom 13. Juli 2007
 
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
 
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009 Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
 
Erfolg ausgabe 03 2011
Erfolg ausgabe 03 2011Erfolg ausgabe 03 2011
Erfolg ausgabe 03 2011
 
Ausgabe 03-2011
Ausgabe 03-2011Ausgabe 03-2011
Ausgabe 03-2011
 
Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007
Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007 Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007
Erfolg Ausgabe 03/2007 vom 18. Juni 2007
 
Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007
Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007  Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007
Erfolg Ausgabe 08/2007 vom 7. November 2007
 
Tevii
TeviiTevii
Tevii
 
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
 
3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung
3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung
3. Neujahrsempfang Unfallkasse MV 2019 - Best Practice Führung
 

Andere mochten auch

Encimera Smeg SIM562B
Encimera Smeg SIM562BEncimera Smeg SIM562B
Encimera Smeg SIM562B
Alsako Electrodomésticos
 
Presentación coleña
Presentación coleñaPresentación coleña
Presentación coleña
Guillermo Martinez
 
(10.07)Project Bonds
(10.07)Project Bonds(10.07)Project Bonds
(10.07)Project Bonds
ManfredNolte
 
Consultasdeomar
ConsultasdeomarConsultasdeomar
Consultasdeomar
Enrique de la Cruz
 
Media coverage assocham ladies league celebrating international women's week...
Media coverage  assocham ladies league celebrating international women's week...Media coverage  assocham ladies league celebrating international women's week...
Media coverage assocham ladies league celebrating international women's week...
Parvinder Singh
 
la web 2.0
la web 2.0la web 2.0
la web 2.0
Raquel Quintana
 
Storyboard of emmerdale storyline
Storyboard of emmerdale storylineStoryboard of emmerdale storyline
Storyboard of emmerdale storyline
AlexanderBall1
 
Electromagnetic Flow Monitor Magphant
Electromagnetic Flow Monitor MagphantElectromagnetic Flow Monitor Magphant
Electromagnetic Flow Monitor Magphant
Edress Hauser: Flow Meter, Level, Pressure, Temperature
 
Montzka SMOS Validation IGARSS 2011.ppt
Montzka SMOS Validation IGARSS 2011.pptMontzka SMOS Validation IGARSS 2011.ppt
Montzka SMOS Validation IGARSS 2011.ppt
grssieee
 
Alt Story Forms.AMA News
Alt Story Forms.AMA NewsAlt Story Forms.AMA News
Alt Story Forms.AMA News
Michael Roberts
 
Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...
Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...
Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...
European Network of Living Labs (ENoLL)
 
Veodin slide proof manual
Veodin slide proof manualVeodin slide proof manual
Veodin slide proof manual
Veodin
 
A demonstration of mushroom cultivation on bracket fungi
A demonstration of mushroom cultivation on bracket fungiA demonstration of mushroom cultivation on bracket fungi
A demonstration of mushroom cultivation on bracket fungi
Dr. siddhant
 
Secretos del Mar
Secretos del MarSecretos del Mar
Secretos del Mar
SecretosdePROS
 
Diseño de un modelo de calidad en servicio en e-learning
Diseño de un modelo de calidad en servicio en  e-learningDiseño de un modelo de calidad en servicio en  e-learning
Diseño de un modelo de calidad en servicio en e-learning
Franco Mana
 
Sistemas solares 2013
Sistemas solares 2013Sistemas solares 2013
Sistemas solares 2013
Junkers
 
Mende ilunak
Mende ilunakMende ilunak
Mende ilunak
Xabis Iruña
 
LATONES
LATONESLATONES
Training Resource Center Management
Training Resource Center ManagementTraining Resource Center Management
Training Resource Center Management
Laurence Yap M.A. (UM) CHRM
 
Ciclo hidrico en cuencas andinas
Ciclo hidrico en cuencas andinasCiclo hidrico en cuencas andinas
Ciclo hidrico en cuencas andinas
Gidahatari Agua
 

Andere mochten auch (20)

Encimera Smeg SIM562B
Encimera Smeg SIM562BEncimera Smeg SIM562B
Encimera Smeg SIM562B
 
Presentación coleña
Presentación coleñaPresentación coleña
Presentación coleña
 
(10.07)Project Bonds
(10.07)Project Bonds(10.07)Project Bonds
(10.07)Project Bonds
 
Consultasdeomar
ConsultasdeomarConsultasdeomar
Consultasdeomar
 
Media coverage assocham ladies league celebrating international women's week...
Media coverage  assocham ladies league celebrating international women's week...Media coverage  assocham ladies league celebrating international women's week...
Media coverage assocham ladies league celebrating international women's week...
 
la web 2.0
la web 2.0la web 2.0
la web 2.0
 
Storyboard of emmerdale storyline
Storyboard of emmerdale storylineStoryboard of emmerdale storyline
Storyboard of emmerdale storyline
 
Electromagnetic Flow Monitor Magphant
Electromagnetic Flow Monitor MagphantElectromagnetic Flow Monitor Magphant
Electromagnetic Flow Monitor Magphant
 
Montzka SMOS Validation IGARSS 2011.ppt
Montzka SMOS Validation IGARSS 2011.pptMontzka SMOS Validation IGARSS 2011.ppt
Montzka SMOS Validation IGARSS 2011.ppt
 
Alt Story Forms.AMA News
Alt Story Forms.AMA NewsAlt Story Forms.AMA News
Alt Story Forms.AMA News
 
Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...
Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...
Innovation for development and cultivating smart living talents in higher edu...
 
Veodin slide proof manual
Veodin slide proof manualVeodin slide proof manual
Veodin slide proof manual
 
A demonstration of mushroom cultivation on bracket fungi
A demonstration of mushroom cultivation on bracket fungiA demonstration of mushroom cultivation on bracket fungi
A demonstration of mushroom cultivation on bracket fungi
 
Secretos del Mar
Secretos del MarSecretos del Mar
Secretos del Mar
 
Diseño de un modelo de calidad en servicio en e-learning
Diseño de un modelo de calidad en servicio en  e-learningDiseño de un modelo de calidad en servicio en  e-learning
Diseño de un modelo de calidad en servicio en e-learning
 
Sistemas solares 2013
Sistemas solares 2013Sistemas solares 2013
Sistemas solares 2013
 
Mende ilunak
Mende ilunakMende ilunak
Mende ilunak
 
LATONES
LATONESLATONES
LATONES
 
Training Resource Center Management
Training Resource Center ManagementTraining Resource Center Management
Training Resource Center Management
 
Ciclo hidrico en cuencas andinas
Ciclo hidrico en cuencas andinasCiclo hidrico en cuencas andinas
Ciclo hidrico en cuencas andinas
 

Ähnlich wie Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010

Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010
Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010
Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007
Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007 Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007
Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007
Netzwerk-Verlag
 
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008
Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008
Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008  Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015
Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015
Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13
Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007
Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007 Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007
Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007
Netzwerk-Verlag
 
eStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobeeStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobe
TechDivision GmbH
 
Leistungsbericht Swissavant 2014
Leistungsbericht Swissavant 2014Leistungsbericht Swissavant 2014
Leistungsbericht Swissavant 2014
Danilo Pasquinelli
 
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008  Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Netzwerk-Verlag
 
Magazin022011 web
Magazin022011 webMagazin022011 web
Magazin022011 web
Sabine Kreye
 
Erfolg Ausgabe 4/5 2019
Erfolg Ausgabe 4/5 2019 Erfolg Ausgabe 4/5 2019
Erfolg Ausgabe 4/5 2019
Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 6-8 2018
Erfolg Ausgabe 6-8 2018Erfolg Ausgabe 6-8 2018
Erfolg Ausgabe 6-8 2018
Roland Rupp
 
Ausgabe 1/2 2015
Ausgabe 1/2 2015Ausgabe 1/2 2015
Ausgabe 1/2 2015
Roland Rupp
 
Ausgabe 12 2014
Ausgabe 12 2014Ausgabe 12 2014
Ausgabe 12 2014
Roland Rupp
 

Ähnlich wie Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010 (20)

Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010
Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010
Erfolg Ausgabe 03/2010 vom 5.03.2010
 
Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007
Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007 Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007
Erfolg Ausgabe 01/2007 vom 16. April 2007
 
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
 
Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008
Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008
Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008
 
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008  Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
 
Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 9 2015
 
Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015
Erfolg Ausgabe Nr. 4 2015
 
Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13
 
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
 
Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007
Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007 Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007
Erfolg Ausgabe 05/2007 vom 10. August 2007
 
eStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobeeStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobe
 
Leistungsbericht Swissavant 2014
Leistungsbericht Swissavant 2014Leistungsbericht Swissavant 2014
Leistungsbericht Swissavant 2014
 
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
 
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008  Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
 
Magazin022011 web
Magazin022011 webMagazin022011 web
Magazin022011 web
 
Erfolg Ausgabe 4/5 2019
Erfolg Ausgabe 4/5 2019 Erfolg Ausgabe 4/5 2019
Erfolg Ausgabe 4/5 2019
 
Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021
 
Erfolg Ausgabe 6-8 2018
Erfolg Ausgabe 6-8 2018Erfolg Ausgabe 6-8 2018
Erfolg Ausgabe 6-8 2018
 
Ausgabe 1/2 2015
Ausgabe 1/2 2015Ausgabe 1/2 2015
Ausgabe 1/2 2015
 
Ausgabe 12 2014
Ausgabe 12 2014Ausgabe 12 2014
Ausgabe 12 2014
 

Mehr von Netzwerk-Verlag

Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009 Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009 Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009 Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009 Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009 Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008  Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 07/08
Erfolg Ausgabe 07/08 Erfolg Ausgabe 07/08
Erfolg Ausgabe 07/08
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008  Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008 Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Netzwerk-Verlag
 

Mehr von Netzwerk-Verlag (14)

Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
 
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
 
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
 
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
 
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009 Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
 
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009 Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
 
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009 Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
 
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009 Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009 Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
 
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008  Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
 
Erfolg Ausgabe 07/08
Erfolg Ausgabe 07/08 Erfolg Ausgabe 07/08
Erfolg Ausgabe 07/08
 
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008  Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
 
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008 Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
 

Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010

  • 1. ERFOLG Die starke Zeitung für Selbständige, Unternehmer und Offizielles Organ des schweizerischen kmu verbandes Existenzgründer Nummer 1 • Februar 2010 • 4. Jahrgang • Preis Fr. 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 Zug Schweizerischer KMU Verband Die Vorteile einer Mitgliedschaft 5 SKV Blog & Newsletter 8 Veranstaltungen Unternehmertreffen 6 Aus- & Weiterbildung 7 Seminare & Workshops 7 Strategie Unternehmensstrategie 10 Unternehmensführung 11 Erfolgreiche Unternehmer 12 Versicherung Kranken- Taggeldversicherung 14 Corporate Care 39 Marketing Upside Corp 15 Franchising 16/17 Platform Networking for Jobs 19 Promotions & Werbeartikel 34 Informatik Fachwissen als Motor des Erfolgs 27 Gesundheit BurnOut 40 www.kmuverband.ch Mobile Massage 41
  • 2. Ganzheitliche VoIP & IT-Konzepte «Ein Geheimnis des Erfolgs ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.» (Henry Ford) Soviel vorweg: Der Begriff einer Gesamt- konzeption bzw. deren detaillierte Zusam- mensetzung ist für den Laien nur schwer zu definieren. Wenn Sie mit solch’ technischen Reizworten wie Voice over IP, B2B-Internet- auftritt,Video-Streaming,Content Manage- ment System, oder LinuxMCE-System nicht viel anfangen können, ist das nicht Ihr Feh- ler. Da steht Ihnen die in Zürich domizilierte New Connection GmbH gerne mit Rat und Tat zur Seite. Die New Connection GmbH besteht aus sieben kompetenten Spezialisten, die ihr Know-how und ihre Erfahrungen in einem Team straff gebün- delt haben. Zu Gunsten ihrer zufriedenen Kunden. Und damit zu Gunsten derer Kunden. Die Unternehmens-Philosophie hat die New Connecti- on GmbH im nachstehenden Kästchen auf einen knappen Nenner gebracht: «We work for you» ist unser Versprechen an unsere Kunden. Wir bieten mit unserem umfassenden VoIP- und IT-Know-how professionelle und individuell auf die Kunden zugeschnittene Lösungen mit dem einzigen Ziel, sie auch langfristig betreuen zu dürfen. Der Name New Connection steht dabei für höchste Qualität zu angemessenen Kosten. «Erfolg» wird in den nächsten Ausgaben die wichtigsten Dienstleistungs-Angebote der New Connection GmbH im Detail erläutern. Die zunehmende Komplexität des Wettbewerbs sowie die kontinuierlich steigenden Anforderungen der Kunden, zwingen auch die KMU-Betrie- be aller Schattierungen dazu, sich von zwar lieb gewonnenen, aber überholten Organisationshilfen zu trennen, neue Strukturen zu schaffen und sich auf die stets wandelnden Bedürfnisse der Kunden auszurichten. Die Plazierung beispielsweise von modernsten Asterisk-Telefonanlagen bis hin zu den sinnvollsten Geräten in einem reibungslos funktionieren- den Office, welche segmentspezifische Kundenbedürfnissen und (Kunden-)Verhaltenscharistika in differenzierender (individueller) Art und Wei- se Rechnung tragen, stellt dabei eine erfolgversprechende Vorgehensweise dar. Im Fokus der New Connection GmbH steht dabei einzig und al- lein der Verbrauchernutzen. Um die konkreten Vorstellungen ihrer Kunden zu erfahren, hören Ihnen die Spezialisten des Unternehmens zuerst einmal ganz genau zu, stellen dann präzise Fragen und präsentieren ihnen anschliessend die für sie adäquate Lösung. Es geht den IT- und VoIP-Profis dabei nicht darum, bewährte Betriebsabläufe umzukrempeln; vielmehr zeigen sie, aufbauend auf Bestehendem, neue Wege und bislang unausgeschöpfte Möglichkeiten. Mit anderen Worten: Anstelle von unzähligen Insellösungen liefert die New Connecti- on GmbH ideale, die kostengünstige Gesamtlösung, die jedermann – durchaus Mitarbeiterorientiert, sprich: bedienungsfreundlich! – problem- los von einem gemeinsamen Schaltpult aus dirigieren kann. Fazit: Egal, ob akuter Handlungsbedarf herrscht oder ein langfristig wirksamer Massnahmenkatalog erstellt werden muss – New Connection GmbH hat für sämtliche Problemstellungen die individuell passenden Lösungen parat. Und denken Sie daran: Ihre Konkurrenz schläft nicht.Ver- bessern deshalb auch Sie Ihre Marktposition. Lassen Sie sich unverbindlich und kostenlos beraten. Es lohnt sich! Kontaktadresse: New Connection GmbH Regensbergstrasse 242 a, 8050 Zürich (043 317 9440)
  • 3. ERFOLG www.netzwerk-verlag.ch Ausgabe 1 Februar 2010 3 Editorial Inhaltsverzeichnis warten, bevor Sie dann richtig aktiv werden, je- schweizerischer kmu verband doch stets mit dem Hintergedanken – bald ist Josef Rothenfluh wird neuer Präsident 4 Ostern und es geht ja erst danach richtig los. Vorteile einer Mitgliedschaft im SKV 5 Ich freue mich für alle KMUs, welche gut ge- Unternehmertreffen 2010 6 startet sind und hoffe, dass es so weitergeht. Aus- & Weiterbildung 7 Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass dieses Seminare & Workshops 7 Editorial allen anderen Unternehmerinnen SKV Blog 8 und Unternehmern ein Ansporn ist, ebenfalls SKV Newsletter 8 noch aktiver zu werden und vorhandene Ide- en umzusetzen. Service Vorsicht… Adressbuchschwindel 9 Ab März beginnen wir wieder mit den Unter- nehmertreffen und werden 22 Mal in ver- Strategie schiedenen Regionen der Deutschschweiz Unternehmensstrategie 10 präsent sein und erstmals werden wir dieses Unternehmensführung Plan B 11 Jahr auch 24 separate Workshops & Semina- Langfritstig erfolgreicher Unternehmer 12 L i eb e L e s e r i n n e n u n d L e s e r re durchführen. Sie finden alle Infos dazu in dieser Ausgabe Veranstaltung Dieses Editorial zu schreiben macht mir beson- und ich würde mich freuen, wenn ich auch Europa Forum Luzern 13 deren Spass. Nicht nur, dass es das 1. Editorial Sie bei dem einen oder anderen Anlass be- im neuen Jahr 2010 ist, sondern vor allem, weil grüssen dürfte. Versicherung ich wieder mal sehr positive Dinge darin verar- Vorteile einer Kollektiven Versicherung 14 beiten kann. Neben mir liegt ein ganzer Stapel Freundlich grüsst Roland M. Rupp CorporateCare 39 zerknüllter Taschentücher und eine Tasse Verlagsleitung dampfender Tee steht vor mir. Sie merken – verlag@netzwerk-verlag.ch Marketing mich hat die Grippe im Griff. e-Marketing auf der eigenen Website 15 Passwort für die Ausgabe 1: Fastnacht Franchising 16/17 Aber im Gegensatz zu mir, welcher sich mo- Und so können Sie die aktuelle sowie die bis- Platform Networking for Jobs 19 mentan krank fühlt – habe ich viele positive herigen Ausgaben auch online anschauen: Für Promotions- und Werbeartikel 34 Meldungen von KMUs im Januar gehört, wel- che sich sehr gut fühlen, toll ins neue Jahr ge- 1. Gehen Sie auf www.netzwerk-verlag.ch Ausbildung startet sind und bereits mit ersten Aufträgen 2. Wählen Sie die Rubrik «Aktuelle Ausgabe» bildxzug 21 glänzen konnten. Ich muss also meine Mei- 3. Wählen Sie die Rubrik «Für Abonnenten» nung klar revidieren, dass die Schweizer KMUs 4. Tragen Sie das oben genannte Passwort Informatik träge ins neue Jahr starten und meist die ers- ein und klicken Sie auf [OK] Fachwissen als Motor des Erfolgs 27 ten Sport-, Winter oder Fastnachtsferien ab- Workshop Anzeigen IMPRESSUM Führung für nachhaltigen Erfolg 33 Verbessern Sie die KMU Netzwerk Verlag GmbH Eschenring 13, 6300 Zug MyBalance – Gesund und aktiv 33 Gesundheit Ihrer Tel. 041 740 42 25, Fax. 041 740 42 26 www.netzwerk-verlag.ch Gastrotipp Mitarbeitenden verlag@netzwerk-verlag.ch Hotel Krone Lenzburg 35 produktion@netzwerk-verlag.ch (für Textlieferungen) Verlagsleitung: am Arbeitsplatz Roland M. Rupp Gesundheit Abonnementsverwaltung: Reif für die Insel? Projekt Panté 40 Alexandra Rupp mobile Massage in Ihrer Firma 41 abo@netzwerk-verlag.ch Inserateverkauf: Inserate@netzwerk-verlag.ch Rechtsberatung Videomail – das effiziente, Produktion: Nachbesteuerung in Erbfällen 43 leistungsfähige, praktische grafik7 walter röllin, 6312 Steinhausen und nachhaltige Werkzeug produktion@netzwerk-verlag.ch, info@grafik7.ch Autoren/Firmenverzeichnis Auflage: 46 Printauflage: 5000 Ex, Onlineauflage: 5000 Ex Erscheinung: Impressum www.fitcons.ch erscheint monatlich Preise: 3 Jahresabo Fr. 36.–, Einzelpreis Fr. 3.90 Redaktions-/Anzeigenschluss: Jeweils 14 Tage vor Erscheinungstermin Wenn Sie Fragen zu einem der Artikel haben, so finden Copyright: Sie auf Seite 30 dieser Ausgabe eine Auflistung, wer den Das Abdrucken von Texten und Inseraten nur Artikel geschrieben hat, so dass Sie direkt in Kontakt tre- mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. ten können.
  • 4. 4 ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 1 Februar 2010 Josef Rothenfluh wird neuer Präsident des schweizerischen KMU Verbandes der dort vorherrscht. Wer schon einmal an ei- nem Unternehmertreffen dabei war, an ei- nem Workshop des SKV teilnahm oder mir ei- ner Frage an die Geschäftsstelle des SKV ge- langte, erkennt sofort: Der Schweizerische KMU Verband ist nicht einfach nur ein Ver- band, sondern setzt sich tagtäglich für die KMUs ein, führt zahlreiche Gespräche und hat immer das eigentliche Verbandsziel vor Au- Josef Rothenfluh gen: Die Schweizer KMUs zu unterstützen. Immer wenn ich wieder im Kontakt mit der Sehr geehrte Leserinnen und Leser Geschäftsstelle bin und von neuen Ideen zur Sehr geehrte Mitglieder Unterstützung der KMUs höre, über neue Partnerschaften oder anstehe Seminare, Als ich im November 2009 eine Anfrage von Workshops und Unternehmertreffen infor- der Geschäftsstelle des Schweizerischen KMU miert werde, bin ich fasziniert, mit welcher Verbandes erhielt, ob ich mir vorstellen könn- Initiative dieser Verband agiert und welche te, das Amt des Präsidenten dieses Verbandes Ideen auch in kürzester Zeit aktiv umgesetzt zu übernehmen, fühlte ich mich natürlich werden können. sehr geehrt, habe mir aber auch viele Gedan- ken gemacht und überlegt, was ich aktiv be- Als Präsident dieses Verbandes habe auch ich wegen könnte. mir Ziele gesetzt: Im 3. Quartal 2010 möchte der Verband in der Suisse Romande und im In ersten Gesprächen mit dem damaligen Tessin eine eigene Geschäftsstelle eröffnen, Präsidenten, Konrad H. Marzohl und dem Lei- so dass die KMUs dieser Regionen direkt vor ter der Geschäftsstelle, Roland M. Rupp, er- Ort optimal unterstützt werden können. Um hielt ich erstmals einen tiefen Einblick in die- dies zu erreichen bin ich nun unterwegs, stel- sen Verband und vor allem wurde mir erst- le den Verband vor und bin auf politischer mals klar aufgezeigt, warum es einen solchen Ebene unterwegs, denn ein solches Unterfan- Verband überhaupt braucht. gen benötigt nicht nur politische, sondern auch finanzielle Unterstützung und starke Wer sich in der Schweiz selbständig machen Partner. will, hat hier relativ viele Freiheiten und Mög- lichkeiten. Anders als z.B. in Deutschland ist Die Schweizer KMUs sind das Rückgrat der man nicht verpflichtet, einer Wirtschaftskam- Schweizer Wirtschaft (lesen Sie dazu auch mer oder anderen Vereinigung obligatorisch den spannenden Beitrag «Die Schweizer beizutreten. In Konsequenz heisst dies aber Wirtschaft in Zahlen» in dieser Ausgabe) und auch, dass man vielleicht benötigte Unter- wenn ich als Präsident des Schweizerischen stützung nicht so einfach erhält. Je nach aus- KMU Verbandes die Möglichkeit habe, diese geübtem Beruf oder Handwerk gibt es zwar zu unterstützen, so gebe ich alles daran, dies starke Branchenverbände oder man hat die auch zu tun. Möglichkeit, einem regional aktiven Gewer- beverein beizutreten, aber findet man dort Dass ich dies nicht alleine tun muss, sondern wirklich die nötige und gewünschte Unter- ein starkes, engagiertes und voller Enthusias- stützung? mus agierendes Team zur Seite habe, erleich- Wer unterstützt die KMUs auf politischer Ebe- tert mir aber meine Arbeit sehr und deshalb ne, wenn es um Themen wie Mehrwertsteuer, freue ich mich immer wieder, wenn ein Be- Entlastung der Unternehmer oder Arbeits- such von mir aus Bern in der Geschäftsstelle platzsicherung geht? in Zug ansteht. Was den Schweizerischen KMU Verband, wel- Mit freundlichen Grüssen chem ich nun als Präsident seit dem 1.1.2010 Josef Rothenfluh vorstehe, ausmacht, ist aber nicht nur seine Präsident des Schweizerischen KMU Verbandes Vielfältigkeit an Angeboten fur die Unterneh- men, sondern vor allem der Enthusiasmus, Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
  • 5. ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 1 Februar 2010 5 Die Vorteile einer Mitgliedschaft im SKV Wo erhalte ich welche Unterstützung bei ei- den entsprechende Lösungen für die Zu- tive Werbung in eigener Sache. Der Verband ner Neugründung oder/und einer neuen gu- kunftschance des KMU. hilft hier stark mit den Unternehmertreffen, ten Idee? Wie kann ich meinen Markteintritt Mit unseren Partnern vermitteln wir kosten- seiner Ausbildung, seinen Kommunikation- gut und schnell durchziehen? Welche Kosten günstige Leasing Projekte für unsere Ver- plattformen und seinem eigenen Netzwerk und Massnahmen muss ich beachten? bandsmitglieder. Wir offerieren ebenfalls in Sa- mit. chen Finanzbeschaffung und Kreditstruktur Neue Ideen in neuen Netzwerken schaffen Diese Fragen und viele weitere unbekannte optimale Rahmenbedingungen für kostenver- neue Kontakte. Neue Kontakte sind neue Punkte sind für eine erfolgreiche Markteinfüh- nünftige Kleinkredite. Die Idee der Sozialpoli- Chancen. Wissen ist Macht - wer sich frühzeitig rung von grosser Bedeutung. Über 30'000 tik sind kostengünstige Versicherungsleistun- eine Bild von Morgen machen kann, wird die Neufirmengründer/innen stellen sich jährlich gen und laufend die offene Transparenz von Entwicklung seines Marktes mitbestimmen diese Fragen. Der schweizerische kmu ver- Marktpreisen im schweizerischen Versiche- und am Erfolg partizipieren. band unterstützt aktiv alle neu gegründeten rungsmarkt zu schaffen und Top-Angebote zu Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 Klein-und Mittelunternehmen bei Ihrem Start. koordinieren. Zusätzlich vermittelt er seinen In seinen Hauptaktivitäten organisiert er mit Mitgliedern Mehrwertleistungen in Koordina- den regionalen Netzwerken jährlich 10 regio- tion mit den Versicherungsanbietern. So profitieren Sie von einer Mitgliedschaft nale bedeutende Unternehmertreffen mit bis im schweizerischen kmu verband: zu 100 Ausstellern und jeweils bis zu 300 Besu- Vor allem aber analysiert der SKV den Unter- chern. So hilft er nicht nur beim Start, sondern nehmermarkt Schweiz und offeriert seinen • Vergünstigte Versicherungstarife auch bei der erfolgreichen Umsetzung im SKV-KMU Mitgliedern das richtige Netzwerk • Optimierung bestehender Versicherungen Markt. zu anderen Partnergruppen und Interessen- • Kostenloses Abo der KMU Zeitung «Erfolg» ten in allen Wirtschaftsfragen/Gebieten. Seine • Kostenloser Erhalt der Sparcard und so ver- Der SKV Schweizerischer KMU Verband unter- laufende Koordination in Weiterbildung, Mei- günstigte Einkaufsmöglichkeiten bei über stützt und fördert alle Klein- und Mittelunter- nungsäusserung mit anderen Wirtschaftsver- 100 Firmen nehmen im Handel, Produktion und Dienst- bänden und Interessengruppen veröffentlicht • Vergünstigte Werbemöglichkeiten leistungen. der Verband laufend in seiner Verbandszei- • Unterstützung bei allen Rechtsfragen In der Wirtschaftspolitik bietet er eine einfa- tung. Er setzt sich als Partner für alle Mitglieder • Unterstützung bei Finanzierung che, effiziente und kostengünstige Rechtsbe- ein. • Regelmässige Aus- & Weiterbildungs- ratung in der ganzen Schweiz an. Die Ver- seminare bandsmehrwertdienste helfen den einzelnen Wir sind auf gute, aktive Klein- und Mittelun- • Panelmessen und Unternehmertreffen mit Verbandsmitgliedern und regenerieren eine ternehmen auch in Zukunft in der Schweiz an- der Möglichkeit der eigenen Firmenprä- vernünftige Zuwachschance für Neumitglie- gewiesen. Eine Chance für alle Kleinunterneh- sentation… der. men ist eine aktive, starke Unterstützung eines Als Meinungsbildner helfen die Netzwerkco- Interessenverbandes. Kontakte und Neukun- und dies alles bei einem jährlichen achs, laufend die Probleme einzelner Klein- den sind für jeden KMU die wichigste Aktivität Mitgliederbeitrag von Fr. 100.– und Mittelunternehmer aufzuzeigen und fin- in seiner Tagesplanung. Netzwerken heisst ak- Werden Sie Mitglied im schweizerischen kmu verband Beitrittsformular Mitgliedschaft Ich ersuche um die Mitgliedschaft beim schweizerischen kmu verband Einfach ausschneiden und einsenden an: Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte): CHF 100.– Mittlere Betriebe (11 bis 50 Beschäftigte): CHF 150.– Schweizerischer KMU Verband Grossbetriebe (über 50 Beschäftigte): CHF 220.– Eschenring 13 Firmenname ..................................................................................................................................... 6300 Zug Vorname/Nachname ..................................................................................................................................... Telefonhotline: Strasse/Postfach ..................................................................................................................................... 041 740 42 25 PLZ, Wohnort ..................................................................................................................................... Telefon ..................................................................................................................................... Fax : 041 740 42 26 Mobil : 079 646 58 05 Fax ..................................................................................................................................... www.kmuverband.ch E-Mail .....................................................................................................................................
  • 6. 6 ERFOLG Unternehmertreffen Ausgabe 1 Februar 2010 Unternehmertreffen Auch dieses Jahr führen wir zahlreiche Un- ternehmertreffen in allen Regionen der Termine für Unternehmertreffen 2010 Deutschschweiz durch. Diese sind nicht ver- gleichbar, mit Publikums- oder Gewerbe- Monat Datum Ort Eventpartner messen, da ausschliesslich aktive Unter- März 25.3 Zug nehmerinnen und Unternehmer zu diesen April 15.4 Winterthur Töss gegründet 1975 Anlässen eingeladen werden. 22.4 Muttenz Die Unternehmens-Finanzierung 29.4 Balgach Ziel dieser Anlässe ist die Vergrösserung des ei- Mai 6.5 Muri genen Netzwerkes und das Finden von neuen 20.5 Lenzburg Synergiepartnern sowie die Anbahnung neu- 27.5 Uitikon er Kontakte und Kooperationen. Zusätzlich be- Juni 10.6 Wil/SG steht die Möglichkeit, auch die eigene Firma, 17.6 Luzern Produkte & Dienstleistungen zu präsentieren. Juli 1.7 Zofingen Aus diesem Grund wurde extra eine Tischmes- August 19.8 St. Gallen se angegliedert. An den Anlässen nehmen je 26.8 Schönenwerd nach Region zwischen 80 und 250 KMUs teil. September 2.9 Horgen Wo sonst haben Sie die Möglichkeit, an einem 9.9 Unterwasser Abend so viele Kontakte zu knüpfen? ,Die Kos- 16.9 Frauenfeld ten sind wiederum Fr. 10.–/Person und wenn 23.9 Wettingen Sie als Aussteller teilnehmen möchten Fr. Oktober 7.10 Pratteln 75.–/Tisch. ,Weitere Infos zur Veranstaltung fin- 14.10 Illnau/Effretikon den Sie auf den jeweiligen regionalen Plattfor- 21.10 Root Längenbold men sowie auf www.kmuverband.ch. 28.10 Uitikon Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 November 4.11 Weinfelden 11.11 Muri Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung im Voraus erforderlich. Jeweils sechs Wochen im Voraus kann man sich auf der entsprechenden Plattform (von www.netzwerk-basel.ch bis www.netzwerk- zug.ch) online anmelden. Die Unternehmertreffen beginnen jeweils um 19h00 und enden um 22h30. Aussteller haben die Möglichkeit, ab 17h mit dem Aufbau zu beginnen. Aufschwung durch neue Kontakte Anzeigen Elektrosmog und andere Störfelder machen krank Energiewellen nach «Hertz», sowie Informationswellen nach «Tesla» benannt, stören unseren Organismus und auch die Psyche. Wir neutralisieren mit Erfolg, nachhaltig, alle Störfelder Wohnungen · Arbeitsstätte · Häuser · Ställe testen Sie 30 Tage gratis Kaspar Schneider · Winterthur · Tel 052 202 23 36 kaspar.schneider@bluewin.ch Im entstörten Feld kann Ihr Körper wieder regenerieren
  • 7. ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 1 Februar 2010 7 Aus- & Weiterbildung Eines der vorrangigen Ziele des Schweizeri- Verschiedene Schulen und Aus- / Weiterbil- chen ID und ist sehr einfach. Über eine Suchma- schen KMU Verbandes ist die Aus- und Wei- dungsanbieter sind bereits Partner des Schwei- schiene kann nach diversen Kriterien in den ver- terbildung der Mitglieder. zerischen KMU Verbandes. Auf der Internetseite schiedenen Bereichen gesucht werden. Der Na- www.kmuverband.ch wurde eine eigens dafür me des Kurses, die Beschreibung, der Veranstal- Aus diesem Grund werden regelmässig Work- vorgesehene Rubrik eröffnet, bei der die ver- tungsort sowie die Kosten jeden einzelnen shops und Seminare in der ganzen Deutsch- schiedenen Anbieter Ihre Kurse, Seminare oder Kurses oder Seminars können so direkt ermittelt schweiz durchgeführt. Zusätzlich wurde, zusam- dergleichen auf einer eigenen Unterseite nebst werden. Über ein Kontaktformular gelangt man men mit unseren Partnern, im Bereich Aus- & Logoplacement und Kontaktangaben publizie- direkt zu der jeweiligen Partner-Homepage und Weiterbildung sehr einumfangreiches Angebot ren können. Das Heraufladen der Informationen kann sich mit diesem in Verbindung setzten an verschiedensten Themen zusammengestellt. funktioniert per Excel Datei und einer persönli- oder sich anmelden. Seminare & Workshops Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zei- mensberater gefunden, welche sich für die Or- ten, in welchen wir 2010 zweifelsfrei noch ganisation und Durchführung dieser Seminare stecken, wird zwangsläufig der Bereich Aus- verantwortlich zeichnen. und Weiterbildung vernachlässigt, da mehr Von März bis November finden in 8 Regionen Aufwand zur Neukundenaquisition oder der Schweiz insgesamt 24 solche Seminare Abwicklung bestehender Aufträge betrie- statt, welche jeweils maximal 2 Themen behan- ben werden muss. deln und nur gerade 2 Stunden dauern. Be- wusst wurden diese Seminare auf den Abend Dabei kommt nicht nur die Ausbildung der Mit- verlegt, so dass Unternehmerinnen und Unter- arbeiter, sondern vielfach auch die eigene nehmer, und an diese sind diese Seminare ge- Weiterbildung zu kurz. Aus diesem Grund hat richtet, sich Ihrem normales Tagesgeschäft der Schweizerische KMU Verband eigens ein widmen können und doch die Möglichkeit ha- eigenständiges Ressort Seminare & Workshops ben, sich selber weiter zu bilden und über neue aufgebaut und mit Urs Bürgin und Jörg Schu- Trends und Begebenheiten zu informieren. ler zwei versierte Organisatoren und Unterneh- Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 Anzeigen ter hr un ren S ie me 3 Erfah 0848 321 12 Te l. Internet genial einfach – einfach genial!
  • 8. 8 ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 1 Februar 2010 SKV Blog SKV Zum Lesen eines solchen Blogs benötigen Sie und so Ihre eigene Meinung zu publizieren. Seit Oktober 2009 unterhält der Schweizeri- übrigens keine spezielle Software. Sie können Den Blog können sie auch als RSS Feed direkt sche KMU Verband einen eigenen Blog. Dieser den SKV Blog direkt auf der WebSite des auf Ihrem PC oder Mobiletelefon abonnieren. bietet interessierten Unternehmerinnen und Schweizerischen KMU Verbandes lesen oder Die Adresse dazu lautet: Unternehmern die Möglichkeit, dass Sie sich auch direkt aus Outlook oder einem anderen http://schweizerischerkmuverband.swissblog. schnell und unkompliziert über interessante RSS fähigen Programm heraus. ch/feed/# Josef Rothenfluh News, Trends, Begebenheiten oder politisch Präsident des Schweizerischen KMU Verbandes anstehende Ereignisse informieren können Übrigens: Roland M. Rupp und ist eigentlich wie ein Tagebuch oder eine info@kmuverband.ch Der Blog des SKV bietet Ihnen auch die Mög- Leiter der Geschäftsstelle des SKV Von: info@kmuverband.ch Ansammlung interessanter News zu lesen. lichkeit, diesen direkt selber zu kommentieren Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 Gesendet: Samstag, 16. Januar 2010 10:14 An: p.waldis@waldisoffice.ch Betreff: Newsletter Januar des Schweizerischen KMU Verbandes SKV Newsletter des Schweizerischen KMU Verbandes in Zusammenarbeit mit den KMU Netzwerken Sie erhalten diesen Newsletter, da Sie entweder Mitglied im Schweizerischen KMU Verband sind (www.kmuverband.ch), Abonnent der Zeitung Newsletter Erfolg (www.netzwerk-verlag.ch), sich in einer regionalen Plattform (von www.netzwerk-basel.ch bis www.netzwerk-zuerich.ch) eingetragen haben oder Abonnent dieses Newsletters sind. Am Ende dieses Newsletters können Sie sich auch aus dem Verteiler austragen. In diesem Newsletter: SKV Der SKV Newsletter erreicht aktuell über Umfrage des Schweizerischen KMU Verbandes Seminar KMU Nachfolgeregelung 25‘000 Schweizer Unternehmerinnen und Un- ternehmer und ist somit einer der am meisten Jahresplanung Marketing für KMUs Spezialangebot für SKV Mitglieder Sind Sie bereits im Schweizerischen KMU Verband? Jetzt Mitglied werden und sofort profitieren! gelesenen Wirtschaftsnewsletter. Jeden Mo- nat informieren wir die Mitglieder des SKV, neugegründete KMUs, aktive Unternehmerin- nen und Unternehmer und Abonnenten des Umfrage SKV Newsletters über neue Trends, Interessante Se- Wiederum macht der Schweizerische KMU Verband rechtzeitig zum neuen Jahr eine grosse Umfrage bei zahlreichen KMUs in der Schweiz. Um möglichst repräsentativ zu sein, möchten wir Sie bitten, sich kurz 3 Minuten (längert dauert es nicht, die Fragen per Klick zu beantworten) Zeit zu nehmen. Als kleines Dankeschön erhalten Sie im Januar 2010 minare & Workshops, bevorstehende Unter- nehmertreffen, gesetzliche Änderungen und die elektronische Ausgabe des SKV Jahrbuches mit vielen aktuellen Informationen, Tipps & Tricks für KMUs. Zusätzlich verlosen wir unter allen Einsendungen 5 Autobahnvignetten im Gesamtwert von Fr. 200.- sowie 2 PR Artikel im Wert von je Fr. 540.-. neue/geänderte Vorschriften sowie andere in- teressante Themen. Zusätzlich bietet der Zum Fragebogen Newsletter auch gerade kleineren KMUs die Möglichkeit, Ihre Dienstleistungen und Pro- Seminar KMU Nachfolgeregelung dukte einer breiten Leserschaft zu präsentie- ren. Die Umsetzung einer Unternehmensnachfolge ist eine komplexe Aufgabe, welche frühzeitig und umfassend angepackt werden muss. Die Erfahrung zeigt, dass für den Erfolg, nebst den steuerlichen Aspekten, vor allem Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 Themen ausschlaggebend sind, die man leider zu oft vernachlässigt: Die emotionale Auseinandersetzung mit der Veränderung, die Vorbereitung Fit-for-Sales, die Präsentation einer für Anzeigen den Nachfolger zukunftsträchtigen Unternehmung sowie die Sicherung der aus dem Verkauf realisierten Gewinne. Das Seminar vermittelt nützliche Anregungen und Informationen von Praktikern für Praktiker. Referenten: Christian Schweingruber (Realis Consult GmbH) Thomas Dibke (Realis Consult GmbH) Kurt Notter (Züricher Kantonalbank) Kosten: Teilnahme kostenlos Technopark Zürich Dienstag, 26. Januar 2010 Beginn: 18.00 Uhr, ab 17.30 Uhr Empfang Ende: ca. 19.30 Uhr, anschliessend Apéro Ort: Technopark Zürich, Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich Info/Anmeldung: kontakt@realis-consult.com 1
  • 9. ERFOLG Service Ausgabe 1 Februar 2010 9 Vorsicht… lagen zu entziehen, zu unterstützen. Was weiter aufhorchen lässt, ist die unterschiedliche Höhe der Forderungen. Die Bandbreite liegt zwischen Adressbuchschwindel 1500.– und 6000.– CHF. Einige haben bezahlt, weil sie ein Betreibungsverfahren vermeiden wollten, andere haben standhaft einen Korres- pondenzmarathon Kauf genommen. Dieser war Der internationale Adress- giebig recherchiert. Unter anderem haben wir meist erfolglos, da ein Direktkontakt zur Inkasso- buchschwindel boomt trotz ein Exemplar des «Branchenverzeichnis Swiss- firma meist nicht möglich ist. Einige angeschrie- entsprechenden Urteilen der Index» erhalten. Dieses Verzeichnis als Bran- bene Firmen haben unser Schreiben mit dem Gerichte in Deutschland und chenindex ist aus unserer Sicht absolut un- aktuellsten Stand unserer Recherchen der Inkas- der Schweiz. Die Masche der brauchbar und unprofessionell in der Aufma- sofirma als Antwort auf neuerlichen Mahnun- entsprechenden «Anbieter» chung, also reine Makulatur. gen zugestellt. Diese reagierte mit einer Klage Frederico Güdel ist immer dieselbe. Per Fax beim Bezirksgericht Bremgarten reagiert. Der oder über sogenannte Ge- Unsere Recherchen ergaben bisher Folgendes kmu-servicepoint hat mit dieser Klage die Chan- bietsvertreter werden Neukunden «gewor- • 1. Die in der Rechnung aufgeführte Leistung ce, endlich mit verantwortlichen Personen der ben». Zielgruppen sind vor allem Klein- und wurde nur teilweise erbracht. Direct Inkasso GmbH konfrontiert zu werden. Ei- Kleinstunternehmen, also inhabergeführte • 2. Der Branchenindex als Buch ist unprofessio- ne renommierte Anwaltskanzlei begleitet den Firmen. Meist unter Zeitdruck werden die nell und nicht brauchbar. kmu-servicepoint. Wir haben gute Chancen, entsprechenden Dokumente unterzeichnet • 3. Es wurden keine «Gut-zum-Druck» ver- dass die Klage abgewiesen wird. Nach dem Ur- – mit zum Teil hohen Folgekosten und zeitin- schickt. teil werden wir unsere neue Strategie und das tensiver Korrespondenz. • 4. Über das Impressum kann man keinen Kon- weitere Vorgehen definieren. takt mit der Firma knüpfen. Situation • 5. Es werden keine Belegexemplare ver- Hinweise für Betroffene Über einen unserer Kunden sind wir vom kmu- schickt. • Rechnung nicht bezahlen servicepoint auf eine europaweite dubiose Affä- • 6. Die beteiligten Personen und Firmen ver- • Bei einer eventuellen Betreibung Rechtsvor- re über Branchenverzeichnisse aufmerksam ge- stossen gegen das Gesetz des unlauteren schlag erheben worden. Die Zielgruppen dieser «Dienst-leister» Wettbewerbs. Dies ist strafbar. • Bei weitergehenden Forderungen bzw. Dro- sind vor allem Einzel- und kleinere, inhaberge- • 7. Im Westschweizer Radio haben wir Mitte Ju- hungen können Sie sich an unsere Geschäfts- führte Unternehmen. Es werden meist unbe- li 09 vernommen, dass eine neunköpfige Be- stelle kmu-servicepoint, Kantonsstrasse 34, stellte Annoncen in einem so genannten «Bran- trügerbande in der Deutschschweiz im Zuge 6207 Nottwil wenden chenindex» angeboten. Die unter dem Namen einer so genannten «Internationalen Betrugs- Weitere Informationen erhalten Sie beim SECO Swiss Index Ltd., London operierende Firma affäre» mit Branchentelefonverzeichnissen unter www.seco.admin.ch stellt KMUs eine hohe Rechnung für ein Inserat, verhaftet wurde.» meist ohne einen konkreten Auftrag. Wenn die • 8. Das SECO hat in diesem Zusammenhang in Weiteres Vorgehen Rechnungen nicht beglichen werden, tritt die einem ähnlichen Fall einen positiven Bundes- Wir haben gute Chancen, dass die Klage abge- Swiss Index ihre Forderung an eine Inkassofirma, gerichts-Entscheid erwirkt. wiesen wird. Nach dem Urteil werden wir unse- die Direct Inkasso GmbH mit Sitz in Wohlen ab. re neue Strategie und das weitere Vorgehen de- Diese betreibt im Anschluss über Monate sehr Aktueller Stand finieren. Gerne informieren wir Sie über den wei- aggressives Inkasso mit entsprechend hohen Der kmu-servicepoint hat in der Folge die im teren Verlauf unserer Story.Wir danken Ihnen für Forderungszuschlägen. Verzeichnis aufgeführten Firmen kontaktiert Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, wenn wir Ein Kunde hat den kmu-servicepoint um Unter- und stiess bei sehr vielen Betroffenen auf ein po- die Betroffenen weiter unterstützen können. stützung in dieser Sache gebeten. Wir haben sitives Echo.Viele erklärten sich bereit, uns im Be- Frederico Güdel zum Hintergrund dieser Machenschaften aus- streben, diesem Geschäftsgebahren die Grund- Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 Anzeigen Die smarte Software für Start-Ups Software Start-Ups und Selbständigerwerbende Selbständigerwerbende einfach I sicher I modern Sage Start ist ready für ist ab CHF 176.50 Microsoft Windows 7 Windows exkl. Mwst. Mwst. Sage Schweiz AG Infoline: 0848 868 848, Telefax: 058 944 18 18, info@sageschweiz.ch, www.sageschweiz.ch Telefax: www.sageschweiz.ch
  • 10. 10 ERFOLG Strategie Ausgabe 1 Februar 2010 Unternehmensstrategie – Was braucht eine KMU? Die Halbwertszeit einer Strategie und Aussagekraft der Kennzahlen oft in kei- Doch wie sieht dies mittel- bis langfristig aus? nem Verhältnis stehen. Was aber nicht heis- Jede noch so erfolgreiche Strategie hat heut- sen soll, dass Kennzahlen generell unnütz zutage nur noch eine Halbwertszeit von we- sind. nigen Jahren. Märkte, Kunden und ihre Be- dürfnisse ändern, Technologien ändern, Ge- Interessant für die Strategieentwicklung und setze und Normen ändern, und vieles mehr. Anpassung sind jedoch die unterschiedli- Hinzu kommen interne Veränderungen, wie chen Unternehmensperspektiven der Balan- z. B. das eigene Wachstum oder neue Produk- ced Scorecard. Bei der BSC-Standardvariante te und Dienstleistungen. Nicht zu vergessen wird die Organisation aus 4 Schlüsselper- natürlich die Wirtschaftskrisen, die Vieles in spektiven betrachtet, welche entscheidend Martin Mechlinski einem neuen Licht erscheinen lassen. Was ur- sind für den Erfolg der Strategieumsetzung. sprünglich eine erfolgreiche Strategie war Ergänzt mit den nachfolgend aufgeführten Haben Sie eine Unternehmensstrategie? muss im Kontext geänderter Rahmenbedin- Fragestellungen sind sie auch für KMUs ein Mit Sicherheit ja, wenn Sie bereits mehrere gungen überprüft und hinterfragt werden. äusserst hilfreiches Instrumentarium. Jahre als Unternehmer oder Unternehme- rin erfolgreich tätig sind. Doch können Sie Damit beginnt jedoch das Dilemma bei vie- Die «Finanzperspektive» diese auch klar benennen resp. umschrei- len Unternehmensstrategien, die nie bewusst Welche Strategien verfolgen wir zur mittel- ben? ausformuliert und niedergeschrieben wur- bis langfristigen Sicherung des Unterneh- den. Wer versucht, die Herausforderung einer menserfolgs? (Um-satzwachstum / Produkti- Letztere Frage würden wahrscheinlich viele Strategieänderung oder Anpassung nur im vitätssteigerung) spontan mit «Ja» beantworten. Wer aber ge- Kopf nachzuvollziehen wird irgendwann den nauer hinschaut und ehrlich ist muss feststel- Durchblick verlieren. Was war eigentlich der Die «Kundenperspektive» len, dass oft nur einzelne und unscharfe Frag- tatsächliche Erfolgsfaktor bei meiner bisheri- Welche Strategien haben wir zur Bindung be- mente einer Unternehmensstrategie vorhan- gen Strategie? Worin unterscheidet sich mei- stehender Kunden und/oder Gewinnung den sind. Dies zudem häufig nur im Kopf des ne neue Strategie? Wie und wo wirkt sich dies neuer Kunden? Inhabers bzw. der Inhaberin, ohne je wirklich auf mein Unternehmen aus? Was muss ich explizit benannt worden zu sein. Stellt sich die tun oder anders machen, um die neue Strate- Die «Prozessperspektive» Frage, braucht eine KMU wirklich «mehr Stra- gie er-folgreich umzusetzen? Wie und wo müssen wir Abläufe optimieren, tegie», wenn sie erfolgreich im Markt agiert? verbessern oder neu gestalten, um die Leis- Nun, so lange der Geschäftserfolg da ist, er- Strategieanpassung, wie vorgehen? tung, Effizienz, Effektivität oder Qualität in un- scheint es für die meisten KMUs völlig über- Diese und weitere Fragen werden, wenn seren Geschäftstätigkeiten zu erhöhen und flüssig sich vertiefter und bewusster mit der überhaupt, all zu häufig nur sehr rudimentär auf die Unternehmensstrategie auszurich- eigenen Strategie auseinanderzusetzen. Aus angeschaut und analysiert. Dabei braucht es ten? welchem Grund auch? Der Erfolg scheint der keinen aufwendigen Strategieentwicklungs- wie auch immer vorhandenen Strategie recht prozess. Für die meisten KMUs ist es ausrei- Die «Kompetenzperspektive» zu geben. chend, die Kernelemente der eigenen Strate- Welches Wissen, welche Fähigkeiten, Techno- gie auf ein Blatt Papier zu schreiben, ergänzt logien, Instrumente etc. müssen wir neu auf- Anzeigen mit den wichtigsten externen und internen bauen oder weiterentwickeln, um auch in Zu- Einflussfaktoren, die letztendlich entschei- kunft konkurrenzfähig zu bleiben und die dend sind für den Erfolg einer Strategie. Zu neue Strategie umzusetzen? diesen Einflussfaktoren zählen vor allem die Zur Beantwortung dieser Fragestellungen Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden, muss eine KMU keine aufwendigen Analysen die eigenen Stärken und Schwächen sowie betrieben. Es langt in der Regel der «Gesunde allfällige Veränderungen im Markt, die bereits Menschenverstand» sowie die vorhandenen eingetroffen sind oder erwartet werden. Um Kenntnisse über den Markt und das eigene daraus dann eine neue Unternehmensstrate- Unternehmen. Auf der anderen Seite soll aber gie zu entwickeln, können die Strukturen der die systematische Auseinandersetzung mit so genannten «Balanced Scorecard» (BSC) den vier Perspektiven das Bewusstsein für die sehr hilfreich sein. Ein sehr aktuelles Instru- eigene Erfolgsstrategie und dessen Umset- ment, was leider viel zu oft auf die Diskussion zung im Unternehmen schärfen. Zudem und Suche nach Kennzahlen reduziert wird. schafft es für die Zukunft Transparenz dahin- Die Kennzahlenhysterie, wie sie heute teilwei- gehend, wo allfällige Nachbesserungen oder se in grösseren Unternehmen anzutreffen ist, Korrekturen notwendig sind. ist jedoch für KMUs Gift, weil Aufwand und Martin Mechlinski Nutzen hinsichtlich Erfassung, Auswertung Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
  • 11. ERFOLG Strategie Ausgabe 1 Februar 2010 11 Unternehmensführung – rungs-Cockpit beinhaltet neben diesen «harten Fakten» auch für das Unternehmen wichtige, spezifische «weiche Fakten» wie Informationen Haben Sie einen Plan B? über Konsumentenstimmung, politische Ent- wicklung, Gesetzesgrundlagen, Mitarbeiterzu- friedenheit, Personalentwicklung, verfügbares Fachwissen, Stellvertretungs-/Nachfolgepla- Die Unternehmensführung muss heute in überwacht. Auf dieser Grundlage kann – auch nung, Qualitäts-/Risikomanagement, Image, der Lage sein, effiziente Entscheide voraus- unter Druck – einfacher entschieden werden. neue Technologien, Mitbewerber, usw. schauend und rasch zu fällen. Solche nach- Im Führungscockpit werden diese als «realis- haltigen Entscheide können gefällt werden, Das Führungs-Cockpit als tisch» eingestuften Planwerte als «Plan A» er- wenn das Unternehmen dazu vorbereitet ist: Entscheidungsfundament fasst. Die Organisation und die Prozesse werden Ein «Entscheidungsfundament» muss als Zum Zeitpunkt eines rasch nötigen Entscheids entsprechend ausgerichtet. Die Risiken wurden Frühwarnsystem schon vorher bestehen: Zu- treten bestehende Führungs- und Struktur- analysiert und bewertet. Wo möglich wurden verlässige Abweichungen zu Planwerten schwächen gnadenlos zutage: Unklare organi- Massnahmenpläne hinterlegt. Die Prozesse wur- sind zeitgerecht abrufbar und wichtigste satorische Zuständigkeiten und Verantwortlich- den mit Messpunkten hinterlegt. Mit der rollie- Massnahmen sind vordefiniert. Ein klarer keiten, Systemschwächen oder gar strategische renden Eingabe der realisierten Werte werden Entscheidungsprozess hilft, den Handlungs- Unklarheiten werden offenbar. Wertvolle Ener- die Abweichungen nun gemessen und die Risi- spielraum offen zu halten und Entscheide un- gie wird für die Klärung dieser Sachverhalte auf- ken gleichzeitig überwacht. ter Druck zu verhindern, denn «Was wichtig gewendet, statt für die Entscheidung und Mass- ist, pressiert nicht und was pressiert, ist nicht nahmenumsetzung. Haben Sie einen Plan B? wichtig»! Die Grundlagen für die Entscheide sind, dass Wird die Abweichung zu Plan A zu gross, kom- «wir wissen wer wir sind, was wir können, was muniziert das Cockpit «Alarm» an die definier- Der Entscheidungsprozess wir nicht/tun und wo wir wie hin wollen». Diese ten Personen. In diesem Fall greifen die verant- Wie wir wissen, gehört «Entscheiden» zu den Informationen finden wir in Vision, Strategie und wortlichen Führungskräfte auf die bereits be- wichtigsten – vom Umfeld erwarteten - Füh- Teilstrategien, Produkt-/Dienstleistungsange- stehenden Massnahmen und bereits rungstätigkeiten des Topkaders. Führungskräfte bot, Organisationsstruktur und operationalisier- angestellten Überlegungen zurück. Je besser die nicht entscheiden werden als führungs- ten Zielen. Im Marketing- und Finanzplan wer- diese Vorarbeiten sind, umso einfacher und ef- schwach erlebt. In komplexen Situationen oder den diese Werte überblick bar. fektiver können Entscheide für den «Plan B» ge- unter Druck sind Entscheide noch anspruchs- fällt werden. Je bessere Messgrössen und vorde- voller. Schlussendlich gilt: «Wer nicht entschei- In einem «Führungs-Cockpit» wird die Unter- finierte Massnahmen im Führungscockpit be- det, für den wird entschieden». nehmensentwicklung beobachtet. Planabwei- stehen, desto einfacher und schneller kann chungen werden festgestellt und vordefinierte entschieden werden. Dieses Vorgehen stellt si- Entscheide können auf Fakten und logischen Massnahmen werden ausgelöst. Gemeinsam cher, dass Entscheide aus der Ruhe heraus und Schlussfolgerungen basieren oder intuitiv ge- definierte Werte und Ziele sind transparent und entlang der langfristigen Strategie der Unter- fällt werden. Sie werden gemeinsam entwickelt kommunizierbar. Mitarbeitende schätzen dieses nehmung gefällt werden. oder von verantwortlichen Personen gefällt. Führungsinstrument, sofern es nicht der Über- Unternehmen die ihre Planwerte mit Massnah- Vergleichs- oder Plandaten vereinfachen Ent- wachung oder der Eingrenzung dient. Dies zu menplänen versehen haben und diese in einem scheide: Abweichungen werden analysiert und verhindern ist eine Führungsaufgabe und hängt Führungs-Cockpit als Entscheidungsfundament die «Bedrohungslage» wird beurteilt. Hand- auch von der Unternehmenskultur ab. operationell und kulturell verankert haben, sind lungsvarianten werden anschliessend entwi- für nachhaltige Entscheide klar im Vorteil! ckelt und bewertet. Für eine der Handlungsvari- Haben Sie einen Plan A? www.corpsana.biz/de/aktuell/erfolg anten wird entschieden. Die Chancen und Risi- Ganzheitliche Unternehmensführung verlangt Urs Ramseier ken sind bekannt und werden laufend nach mehr als nach einem «Budget». Das Füh- Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 Anzeigen Die Zukunft aktiv gestalten – bereit für den nächsten Schritt! Wir stehen Ihnen Weiterführende Informationen für die Themen der für Sie: Unternehmensent- www.corpsana.biz/de/aktuell/erfolg wicklung zur Ver- Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. fügung. Vom Aufbau über Ihr Ansprechpartner das Wachstum bis Urs Ramseier zur Nachfolgerege- Telefon +41 (0) 61 825 50 90 lung. urs.ramseier@corpsana.biz
  • 12. 12 ERFOLG Strategie Ausgabe 1 Februar 2010 Was macht einen Unternehmer zu einem langfristig erfolgreichen Unternehmer? Zu den persönlichen Erfolgsfaktoren gehören sowie die bereits genannte Erfahrungsver- Kompetenzen wie Pro-Aktivität, eine hohe in- knüpfung (welche anderen Fähigkeiten nere Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit wie braucht es). Es hat sich gezeigt, dass die Ermitt- auch Lernfähigkeit. Auf der Seite der sozialen lung der Dauer, der Orte, der Anwendungsge- Kompetenzen wurden Merkmale wie Kommu- biete und der persönlichen Vernetzung nikations- und Führungsfähigkeiten identifi- zweckdienliche Massstäbe für eine fundierte ziert. Mit der Identifikation dieser unterneh- Bewertung sind. Wichtig ist, dass für das Be- merischen Kernkompetenzen ist der erste wertungsverfahren Erfahrungen aus allen Le- Schritt in Richtung strukturierter Überprüfung benszusammenhängen (beruflich wie privat) getan. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, unabhängig davon, wann sie gemacht wur- dass es sinnvoll ist, zunächst die Bedeutung den, zugrunde gelegt werden. Der Kompetenz der einzelnen Begriffe zu klären. Zwar sind al- ist es letzendlich egal, wo und unter welchen le Begriffe definiert, im Alltagsgebrauch aber Umständen sie erworben wurde, wichtig ist, Monika Clausen meist nicht klar voneinander abgrenzbar. Wird dass sie es ermöglicht hat, neue Handlungsan- beispielsweise dem Unternehmer Belastbar- forderungen, in diesem Fall im Unternehmer- keit nachgesagt, so beinhaltet dies per Defini- tum, zu erfüllen. Oder tion die Fähigkeit über lange Zeiträume ar- Erfolgsfaktor Unternehmerkompetenzen beits- und leistungsfähig zu sein, ohne nach- Was bietet eine Kompetenzüberpüfung für haltig körperliche oder psychische den Unternehmeralltag? Zunächst gilt es zu Ob ein Unternehmen sich im Markt behaupten Beeinträchtigungen zu erleiden. Damit ver- realisieren, dass die fachlichen Komptenzen kann, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. bunden sind die Fähigkeiten ein hohes Ar- wie sie beispielsweise in einer Ausbildung Neben den rein betriebswirtschaftlichen As- beitsvolumen unter Zeitdruck zu bewältigen, oder einem Studium erworben wurden, zwar pekten ist die Art und Weise wie ein Unterneh- komplexe Probleme zu lösen, Druck auszuhal- wichtig, aber für einen Geschäftserfolg nicht men geführt wird ausschlaggebend. Hier spielt ten und vielfältige Aufgaben erfolgreich zu notwendigerweise ausschlaggebend sind. Mit die Persönlichkeit, die das Unternehmen führt, meistern. Dieses Ineinandergreifen von Eigen- dem Wissen darum, dass der langfristige Er- eine zentrale Rolle. Die psychologische Unter- schaften wird in einer Kompetenzbilanzierung folg auf persönliche und soziale Kompetenzen nehmensforschung hat untersucht, ob Perso- als Verknüpfungen verstanden und bildet ei- beruht, können diese Merkmale systematisch nen, die geschäftlich langfristig erfolgreich nes der Bewertungsmassstäbe. Wie aber las- überprüft werden. Inwieweit branchen- oder sind gemeinsame Merkmale haben. Erstaunli- sen sich diese schwer messbaren Eigenschaf- untenehmenspezifische Aspekte einen Ein- cherweise hat sich herausgestellt, dass fachli- ten überhaupt belegen und bewerten? fluss haben, muss im Einzelfall überdacht wer- che Kompetenzen wie beispielsweise Wissen in den. Kompetenzüberprüfungen haben sich betriebswirtschaftlichen oder rechtlichen Be- Die Kompetenzforschung hat vier praxistaug- gerade bei Unternehmensgründern, die meist langen während der Unternehmens-gründung liche Kriterien zur Kompetenzbewertung den Fokus auf die Fachexpertise legen, als sehr relevant sind, später aber durch andere Fähig- identifiziert. Gemessen werden die Erfah- lohnenswert erwiesen. Sie machen deutlich, keiten verdrängt werden. Um ein Unterneh- rungsmenge (seit wann), die Erfahrungsviel- worauf es ankommen wird und dass das Anti- men dauerhaft erfolgreich zu führen, sind per- falt (wo überall), die Erfahrungskomplexität zipieren von zukünftigen persönlichen Fertig- sönliche und soziale Kompetenzen gefragt. (was für Aufgaben konnten bewältigt werden) keiten durchaus ein Massstab für das Überle- ben des eignenen Unternehmens sein wird. Anzeigen Für erfahrene Unternehmer bietet eine Kom- petenzüberprüfung die Chance, auf einfache und schnelle Art und Weise den Status quo zu
  • 13. ermitteln und allenfalls neue, bisher nicht be- %# rücksichtigte Erfolgsfaktoren zu entdecken und diese bewusster einzusetzen oder zu ent- wickeln. Monika Clausen Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 ! # $$$%
  • 14. Einladungen: 04.02.2010 Abend Impuls-Seminar «Unter- nehmerische Kompetenzen überprüfen» 14.04.2010 Ganztagesworkshop «Identifika-
  • 15. tion und Entwicklung unternehmerischer
  • 16. Kompetenzen» !# $# %' (((# %'
  • 17. ERFOLG Veranstaltung Ausgabe 1 Februar 2010 13 18. internat. Europa Forum Luzern vom 26. April 2010 Alleingang – Einordnung – Unterordnung? Volksdemokratie und Föderalis- Menschenrechte ausgeleuchtet. Unter ande- mus haben in der Schweiz einen ren werden am Symposium Christoph Blocher, besonders hohen Stellenwert. ehem. Bundesrat, und Franz von Däniken, Auf ihnen gründet unter ande- ehem. Staatssekretär EDA, zusammen mit Prof. rem unser historisch gewachse- Georg Kohler, Universität Zürich, über die nes Unabhängigkeitsverständ- Staatspolitischen Schlussfolgerungen für die nis. Die wachsende Zahl an inter- Schweiz diskutieren. In der öffentlichen Veran- nationalen Abkommen sowie staltung am Abend wird Bundesrätin Eveline die zunehmende globale Vernet- Widmer-Schlumpf die Gratwanderung der zung von Wirtschaftsräumen Schweizerischen Politik zwischen souveränen schaffen immer mehr Abhängig- Entscheiden und internationaler Zusammen- keiten. Der permanente autono- arbeit aufzeigen. Neben Input-Referaten bein- me Nachvollzug von EU-Recht, halten beide Veranstaltungen hochkarätig be- weit reichende OECD-Richtlinien setzte Diskussions-Runden in denen mögliche Die Dynamik des freien Handels, offener Ar- zum Beispiel im Steuerbereich sowie weitere künftige Handlungsspielräume für Wirtschaft, beits-, Dienstleistungs- und Kapitalmärkte internationale Abkommen führen zu einem Politik und Gesellschaft kontrovers diskutiert lässt Staatsgrenzen verwischen und Wirt- wachsenden Einflussbereich nicht zuletzt werden. Annalies Ohnsorg schaftsräume zusammen wachsen. Die Ver- auch «fremder Richter». Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 flechtungen werden immer komplexer. Ist Diese Tendenzen bedrängen das traditionelle die Schweiz den wachsenden internationa- Schweizer Souveränitätsverständnis. Wirt- 18. Internationales Europa Forum Luzern len Einflussnahmen angesichts ihrer Sou- schaft und Politik stehen vor herausfordern- veränitätsansprüche noch gewachsen? den Fragen, wie die Schweiz ihre politischen Montag, 26. April 2010 im KKL Luzern und wirtschaftlichen Interessen künftig opti- Symposium (13 bis 18.00 Uhr) Der Schweiz ist es lange Zeit gelungen, dank mal wahren kann und nach welchen Prinzi- Eintritt CHF 180.00/ €125.00 geschicktem Verhandeln und Verhalten in vie- pien sich staatliche Eigenständigkeit in einer Öffentlicher Abend mit Gratis-Eintritt len Politikbereichen eine gewisse Unabhän- globalisierten Welt neu definieren lässt. (18.45 bis 20.45 Uhr). gigkeit zu wahren und gleichzeitig ein hohes Mass an Wohlstand und Wachstum zu sichern. Möglichkeiten und Grenzen der Weitere Infos und Anmeldung: Der Bedarf nach wirtschaftlicher und politi- Souveränität www.europa-forum-luzern.ch scher Koordination auf supranationaler Ebene Das 18. Europa Forum Luzerns vermittelt in Zu- wächst. Heute mehren sich die Zeichen, dass sammenarbeit mit Avenir Suisse, einen Über- Weitere Informationen für ein Alleingang der Schweiz in einer immer blick über die international erkennbaren Medienschaffende erteilt gerne: stärker vernetzten Welt zunehmend schwieri- Trends staatlicher sowie institutioneller Sou- KommunikationsWerkstatt GmbH ger wird. veränität und Interessen. Vor diesem Hinter- Beatrice Suter grund wird die aktuelle Lage der «schweizeri- Tel. +41 (0) 41 660 96 19 Zwischen Nationalismus, Europäisierung schen Souveränität» anhand der Politikberei- suter@kommunikationswerkstatt.ch und Globalisierung che Energie, Währung/Steuern, Sicherheit und Anzeigen
  • 18. 14 ERFOLG Versicherung Ausgabe 1 Februar 2010 Die Vorteile einer Kollektiven Vorteile Arbeitgeber • Dem Arbeitnehmer kann zu maximal 50% an den Prämien beteiligt werden. Bei einem Ar- Kranken-Taggeldversicherung beitsausfall infolge Krankheit ohne Kranken- Taggeldversicherung bezahlt der Arbeitgeber während einer gewissen Dauer (Basler, Berner oder Zürcher Skala) den entstandenen Lohn- Längere Zeit krank? Für den Arbeitgeber Gesetzliche Regelung der Lohnzahlungs- ausfall alleine. Das gleiche gilt während der kann dies ein Kündigungsgrund sein. Wird pflicht bei vorübergehender Wartefrist. nun die obligatorische Arbeitslosenversiche- Erwerbsunfähigkeit • Obligatorische Lohnfortzahlungspflicht wird rung (ALV) den zukünftigen Lebensbedarf abgelöst durch eine Versicherung (OR, Art. decken? Leider nein! Kranke Personen kön- OR Art. 324a 324a, kantonale Skalen) sowie Regelungen in nen nicht vermittelt werden. Und wer nicht Der Arbeitgeber hat für eine beschränkte Zeit Landesmantelverträgen, GAV, Normalarbeits- vermittelt werden kann, hat auch keinen An- (Basler, Berner oder Zürcher Skala) den vollen vertrag oder mittels Abrede. Die arbeitsrecht- spruch auf Arbeitslosen-Taggelder. Zugege- Lohn zu entrichten, wenn der Arbeitnehmer oh- lichen Bestimmungen werden somit einge- ben: Da ist ja noch die Eidgenössische Invali- ne sein Verschulden (z.B. infolge Krankheit oder halten. denversicherung (IV)! Ja, aber eine IV-Rente Unfall) an der Arbeitsleistung verhindert ist. Dies • Lohnfortzahlung wird kalkulierbar, da Jahres- gibt es frühestens eine Jahr nach Krankheits- aber nur, sofern das Arbeitsverhältnis mehr als 3 prämie budgetierbar. Bei einer Prämiengaran- beginn aber nie früher als sechs Monate seit Monate gedauert hat oder für mehr als 3 Mona- tie sogar auf mehrere Jahre hinaus. Anmeldung bei der IV. te eingegangen worden ist. • Die Versicherungsgesellschaft übernimmt die Administration, Behandlung und Abwicklung Als Arbeitgeber sind Sie, gemäss Obligationen- OR Art. 324b der Krankheitsfälle. recht (Art. 324a), verpflichtet, Ihren Mitarbeiten- Ist der Arbeitnehmer aufgrund gesetzlicher Vor- • Der erkrankte Arbeitnehmende wird begleitet den bei Krankheit den Lohn weiterzuzahlen. schriften obligatorisch versichert (z.B. SUVA), so und überwacht (Case-/Caremanagement). Das Arbeitsrecht verlangt dabei eine nach hat der Arbeitgeber nicht den vollen Lohn zu • Die Versicherungsgesellschaft stellt wichtige Dienstalter abgestufte Lohnfortzahlung. Nach entrichten, sofern durch die gesetzliche Rege- Schadensstatistiken zur Verfügung. dem Ende der Lohnfortzahlung durch den Ar- lung 4/5 des Lohnes versichert sind. Erreichen • Die sozialversicherungsrechtlichen Abgaben beitgeber, bis zum Beginn der Auszahlung einer die Leistungen nicht 4/5 des ausfallen, sondern an die AHV/IV, ALV etc. entfallen ab Leistungs- Invalidenrente durch die IV bzw. der beruflichen nur die Leistungen der obligatorischen Versiche- bezug sowohl für den Arbeitgeber als auch Vorsorge (BVG), können Ihren Mitarbeitenden rung während einer beschränkten Zeit (z.B. Ber- den Arbeitnehmer. dabei schmerzhafte Lücken bis zu mehreren ner Skala) bis zu 80% des Lohnes zu ergänzen. • Flexible Anpassung des Vertrages an die je- Monaten entstehen. Zudem sind diese Lohn- weiligen Bedürfnisse und Risikofähigkeit des ausfallleistungen bei lang anhaltenden Krank- Gesamtarbeitsverträge (GAV) Unternehmens (Wartefristen). heitsfällen für Ihr Unternehmen nicht kalkulier- Werden von Arbeitgebern bzw. Arbeitgeberver- bar. bänden mit Arbeitnehmerverbänden / Gewerk- Bei gutem Verlauf wird eine Gewinnbeteiligung schaften abgeschlossen. Solche Verträge sehen an den Arbeitgeber zurückerstattet. Wozu eine Kollektive in der Regel vor: Kranken-Taggeldversicherung? • Lohnzahlung bei vorübergehender Arbeits- Mit dem Abschluss einer Kollektiven Kranken- Die Kollektive Kranken-Taggeldversicherung unfähigkeit von 80% bis zu 720 Tagen oder Taggeldversicherung (BVG koordiniert) kann in übernimmt das Risiko der Lohnfortzahlung im • sie beziehen sich auf das Gesetz bzw. auf die der Pensionskasse die Wartefrist für Invaliditäts- Krankheitsfall. So schützen Sie sich als Arbeitge- Basler, Berner oder Zürcher Skala leistungen von 12 Monate auf 24 Monate erhöht ber und Ihre Mitarbeitenden vor den finanziel- • Leistungen bei dauernder Erwerbsunfähig- werden. Daraus resultiert eine Prämieneinspa- len Folgen der krankheitsbedingten Erwerbsun- keit (Invalidität) rung. fähigkeit. • Todesfallleistungen Vorteile Arbeitnehmer Anzeigen Sicherstellung der Lohnfortzahlung bis zum Ein- tritt von IV/BVG ohne Leistungslücken, welche sich aus der gesetzlichen Lohnfortzahlungs- pflicht ergeben würden. Beim Austritt aus dem Unternehmen kann der Arbeitnehmende ohne erneute Gesundheits- prüfung innert 90 Tagen von der Kollektiv- in die Einzelversicherung des Versicherers übertreten; auch dann wenn bereits Leistungen bezogen werden. Der Arbeitnehmende kann durch eine Krank- heit nicht in finanzielle Not gelangen. Das Arbeitsunfähigkeitsrisiko für die ersten 730 Tage bleibt kalkulierbar. Stefan M. Wyss eidg. Dipl. Versicherungsfachmann, Versicherungsbetriebswirt (DVA) Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46
  • 19. ERFOLG Marketing Ausgabe 1 Februar 2010 15 Mit etwas Phantasie zu mehr Kunden: e-Marketing auf der eigenen Website In den letzten 20 Jahren haben sich die Me- ches an Kosten gespart und ein viel grösseres Beliebtheit, da die Inhalte fern ab von jeglicher dienlandschaft und die dazu gehörenden Zielpublikum erreicht werden. Werbung sind und deshalb als rein informativ Werbemethoden stark verändert. Während betrachtet werden. Ausserdem bieten Blogs man früher hauptsächlich über Anzeigen in Social Media-Marketing auf Ihrer Website eine ideale Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad Printmedien sowie übers Radio und Fernse- Bevor die Menschen heutzutage ein teureres zu steigern, ohne dafür grosse Investitionen hen geworben hat, gibt es seit der Etablie- Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in tätigen zu müssen: Das Einzige was es braucht rung des Internets und seiner weltweiten Anspruch nehmen, suchen sie darüber meis- ist ein bisschen Zeit, Geduld und Phantasie, Akzeptanz unzählige Möglichkeiten für das tens nach Informationen im Internet. Wenn die denn mit Blogs kann man auf kreative Art und eigene Unternehmen Werbung zu machen. Suchenden so auf eine Unternehmens-Websi- Weise (potenzielle) Kunden direkt erreichen te gelangen, werden sie in diesem Moment zu und auf interaktive Weise auf sich aufmerksam In den letzten Jahren hat sich der Begriff «e- potenziellen Kunden und es bietet sich die machen. Viele Leser bezeichnen die Informa- Marketing» nach und nach herausgebildet, hat ideale Möglichkeit einen guten Eindruck zu tionen auf Blogs, als eine neuere Form der «au- sich zusehends verfeinert und ist heutzutage hinterlassen sowie überzeugende Botschaften thentischen» Kommunikation und der Online- bereits nicht mehr wegzudenken. «e-Marke- zu vermitteln. Der Ursprung einer jeglichen e- Diskussionsmöglichkeiten. Die Menschen le- ting» bezeichnet alle Marketingmassnahmen, Marketing-Aktivität liegt somit in einer inte- sen Blogs, weil sie eine «ehrliche» Stimme die mit Hilfe des Internets durchgeführt wer- ressant gestalteten, informativen Website. finden wollen. Blogs haben aber noch mehr den können, wie beispielsweise E-Mailing, Aber: Menschen suchen im Web normalerwei- Vorteile: Durch sie erreichen Unternehmen Newsletter, Banner-Werbung oder der Einsatz se keine Werbung sondern Inhalt, der ihnen zum einen im Suchmaschinen-Ranking äus- von Social Media. Diese Entwicklungen im bei ihrer Suche weiterhilft! Und genau dies ist serst gute Resultate und zum anderen zeugen Marketing-Bereich unterstreichen die Wichtig- der Fehler, der immer noch oft gemacht wird: solche Einträge von Kompetenz und können keit, dass man den unternehmenseigenen Die Websiten von Unternehmen sind zu «ag- vertrauensaufbauend wirken. Marketing-Mix den neuesten Standards fort- gressiv» geschrieben und verfolgen haupt- laufend anpasst. Dies bedeutet jedoch nicht, sächlich das Ziel, die Produkte oder Dienstleis- Und nun zu Ihrem Unternehmen und Ihrer e- dass diese Anpassungen nur mit grossem fi- tungen eines Unternehmens zu verkaufen. Marketing-Strategie: Haben Sie sich schon ein- nanziellen Aufwand durchführbar sind- im Ge- Das Bedürfnis des Besucher nach Informatio- mal überlegt einen Weblog auf Ihrer Website zu genteil, denn e-Marketing ist eine äusserst nen, wird vor lauter Werbung oft vergessen integrieren oder als externen Link zu gestal- kostengünstige und dennoch erfolgreiche Art, oder es werden diesbezüglich nur Floskeln ge- ten? Hört sich zunächst vielleicht etwas kom- für ein Unternehmen, seine Produkte und braucht, die nicht als authentisch betrachtet pliziert an, ist es aber nicht. Fragen Sie sich ein- Dienstleistungen zu werben. Das Stichwort werden. fach, wen Sie damit erreichen wollen sowie was lautet «Social Media», zu dem Weblogs, Foren, Ihre Zielgruppe interessieren könnte und ant- Wikis und Social Networking Sites wie Xing Und genau an dieser Stelle kommt der Einsatz worten Sie in Form eines Blogeintrages darauf- oder Facebook- kurz, Plattformen, auf denen von Social Media, genauer von Weblogs, ins ohne dabei Werbung für Ihre Produkte und man sich austauschen kann- zählen. Das Mar- Spiel. Weblogs, kurz Blogs, gelten bereits als Dienstleistungen zu machen. Der Phantasie keting über Social Media bringt nicht nur un- «Mainstream-Medium», mit dem Unterneh- sind dabei keine Grenzen gesetzt. Probieren zählige Möglichkeiten mit sich, um auf das ei- men Interessenten über Wissenswertes aus ih- Sie’s doch einmal aus! (www.upsidecorp.ch) gene Unternehmen aufmerksam zu machen, rem Markt oder über eigene Ideen informie- Sarah Baumgartner, Upsidecorp Schweiz sondern es kann damit gleichzeitig ein Vielfa- ren. Blogs erfreuen sich bei Lesern an grosser Weitere Informationen und Adresse auf Seite 46 Anzeigen AKTIV BERATUNGS – GMBH – FELDSTRASSE 80 – 8180 BÜLACH TEL. +41 44 860 38 80 – FAX +41 44 860 38 88 MAIL: kmu@aktivberatungs-gmbh.ch