Von der Idee zum Businessplan
Business Plan
Idee auf Papier
Realität
Idee aus der „Praxis“ vs. „Wirtschaft“
Eigene Idee
(und ihre Formulierung!)
 (Nicht-)akademisch
 eventuell Patentbasis?
 bzw. Medien-Publikation
 Chancen fürs eigene
Geschäft/Gewerbe?
 „eigene Berufung“?
Wirtschaftlich relevant:
 Ausreichender Markt dafür vorhanden
 Umsetzbar (Zeitfaktor)
 Finanziell tragbare Basis für Startup/Selbständigkeit
 Wie lässt sich die Realisierbarkeit prüfen?
Was?
100 Seiten vs. Post-it
„Buchformat“ vs. Business
Canvas
Für wen?
Investoren, Kunden, Banken, Förderstellen,
MitarbeiterInnen,…
UND Sie selbst!
Businessplan ist also
= Struktur + Prozess (nie „beendet“)
= Werkzeugkasten
= Kommunikationsinstrument
Businessplan – Wozu?
Screen shot @courtesy Computer History Museum
Via San Francisco Business Timeshttp://www.businessmodelgeneration.com
Businessplan – Überblick
“10 - Folien - Businessplan”
0) Startseite
1) Problem
2) Lösung
3) Geschäftsmodell
4) das “Besondere”, die zugrundeliegende „Magie“
5) Marketing & Verkauf
6) Konkurrenz
7) Managementteam
8) Finanzplanung & Kennzahlen
9) Status quo, bisherige Erfolge, nächste Schritte
Businessplan – Problem / Lösung
Basis war eine Idee / bzw. ein Paper (2006)
Problem (ein Beispiel)
bestehende Systeme
 sind „dumm“
Wachsende Anzahl Kameras
 öffentlicher
 privater Bereich
zu viel Information / zu wenig Personal
Lösung (ein Beispiel)
Intelligente Videoüberwachung
 Verhaltensanalyse
 Objektanalyse
Businessplan – Geschäftsmodell
Geschäftsmodell (Beispiel)
B2B (hier : Firmen vs. Konsumenten)
Softwarelizenzen
Software = Kern Know-how
Pro Kamera
Module
Skalierbarkeit!
„Magie“ bzw. auch die „Kernkompetenz“
Im Beispiel hier:
Was ist das Besondere an der Idee?
 Intelligente Multikameraanalyse
Businessplan – Sales / Marketing
Verkauf, denn: nichts verkauft sich „von selbst“!
direkt – in der Startphase
Indirekt - später
z.B. Systemintegratoren,
Sicherheitsanbieter
Frage: „Wie tickt die Branche insgesamt?“
Marketing
Konferenzen
Presse, online-Medien
(persönliche) Netzwerke!
Wettbewerb
direkt, (z.B. analog)
Indirekt
 Tatsache ist: Es gibt immer Mitbewerber!
Businessplan – Team
Team
hier: 3 Techniker
Wesentliche Bereiche:
 Vertrieb/Marketing
 Finanzen/Services
 Technologie/Kreativleistung
„Spielregeln“ festlegen – Gesellschaftsvertrag
26. März 2014 10
Häufige (mögliche) Gründe fürs „Schiefgehen“:
Fehlendes Alleinstellungsmerkmal bzw.
falsche Einschätzung des Marktes
Fehlender Fokus („viel Felder zugleich bearbeitet)
Unklares Geschäftsmodell („Wie genau mach ich künftig Geld?“)
Zusammensetzung des Teams (und dessen Qualifikationen,
Sales, Controlling, Buha)
Businessplan - Risiko
http://www.forbes.com/sites/georgedeeb/2013/09/18/the-unlucky-13-reasons-
startups-fail/
http://www.gruenderszene.de/allgemein/quantifiziert-gruender-scheitern
26. März 2014 11
http://www.gruenderszene.de/allgemein/quantifiziert-gruender-scheitern
Businessplan – Finanzen
Planung der
eigenen Kosten zur Produkt / Serviceerstellung
(einmalige Kosten vs. laufende Kosten; fixe vs. variable Kosten)
Finanzierungsquellen (woher kommt das Geld ?)
 Mögliche Umsätze (sind Erwartungen, u.U. anfangs 0.- EURO!)
 private Geldgeber
 öffentliche Geldgeber (Fördereinrichtungen)
Werkzeuge zur Finanzplanung
Excel
Software Plan4you
…
Businessplan – Bsp. einer Produktkalkulation
z.B. Kosten für den Kunden derzeit:
Kaufpreis 5.000 EUR
Einsparung 500 EUR/Monat
Amortisationszeit: 10 Monate
Sicht des Kunden Sicht des Gründers
 wesentlich: beide Seiten zu sehen!
z.B. eigene Kosten für Erzeugung:
Material pro Stück 500 EUR
Arbeitszeit pro Stück 1.000 EUR
Fixkosten 9.500 EUR
Verkaufspreis 5.000 EUR
Gewinnschwelle: 3 Stück
„Ab wann rechnet es sich für mich?“„(Ab wann) rechnet es sich für mich?“
Produkt
Businessplan – Finanzen
Ein BP-Werkzeug: der „Business Canvas“
Von der Idee zum Businessplan – Summary
Selbständigkeit/Unternehmertum --- ein möglicher Karriereweg
Dazu existieren Werkzeuge, um Sie dabei zu unterstützen
Denn: Es geht um Sie!
„…the brick walls are there to stop the people
who don´t want it badly enough.
They are there to stop the other people.“
Randy Pausch, The last lecture, 2008
https://en.wikiquote.org/wiki/File:RandyPausch_Wiki_2.jpg
Hochtechnologieförderung
Dipl. Ing. Karl Biedermann, MBA, MSc
Walcherstrasse 10A, 1020 Wien
k.biedermann@awsg.at
0043 (1) 50175 - 270
Teamleitung:
Mag. Karl Schiller
Walchestrasse 10A, 1020 Wien
k.schiller@awsg.at
0043 (1) 50175 -
KONTAKT
Hintergrundinfos
General
– The Business Model Canvas
– Andreas Klinger „Startup Lessons. Learning the hard way“
– Lean Startup Wiki
– Managing Startups: Best Posts 2011
– Investopedia
Press
– Slides: Mike Butcher, „How to deal with tech media“
– Video: here (e.g. @ 22:24 „Pitch like a human being“)
Lectures
– we-workshops for entrepreneurs
Hintergrundinfos
Motivation
– Video: Chase Jarvis, Photo plus expo, Keynote 2010
– Video: Randy Pausch, “Last lecture: achieving childhood dreams“
– Columbus´s first voyage: profit or loss from a historical accountant´s
perspective, Wikipedia: Funding campaign Columbus
Team
– Finding a technical co-founder: You are doing it wrong
Finance
– Plan4You Easy
– Business angels networks: i2 (at), AICO (at), Munich network (g)
– Incubators: ycombinator (us), Seedcamp (uk), Hagenberg (at), i5 (at)
– Venture capital: Tecnet (at), gcp (at), AVCO (at), BVK(g)
– Subsidies/grants: PreSeed, Seedcinancing :(high tech), impulse xs, xl,
departure (creative), ffg startup (r&d), a+b centers, Zit, Nöbeg preseed,
– Legal gibberish of investors in plain english,
– „Rutschgefahr“ founders terms in german venture capital contracts
Idee/Paper vs. Wirtschaft
Idee/Paper
 Wissenschaftlich/Patentbasis
 in Medien publizierbar
 Anerkennung
 „eigene Berufung“…
Wirtschaftlich relevant sind:
 Bedarf, Marktlücke
 „lebensfähige“ Gründung
 notwendige Umsätze
 mit Neukunden
 Wie überprüfe ich meine Idee und den Plan zur Umsetzung ?
Businessplan – Status / Erfolge
Status
Bisher
Idee bzw. „Paper“
Diplomarbeit
Erster Prototyp
Nächste Schritte
Nachweis „Magic“
PreSeed
Seedfinancing
Erfolge
Erkennungsrate
Erwartungsmanagement = Vertrauensbildung
22

AWS Von der Idee zum Businessplan

  • 2.
    Von der Ideezum Businessplan Business Plan Idee auf Papier Realität
  • 3.
    Idee aus der„Praxis“ vs. „Wirtschaft“ Eigene Idee (und ihre Formulierung!)  (Nicht-)akademisch  eventuell Patentbasis?  bzw. Medien-Publikation  Chancen fürs eigene Geschäft/Gewerbe?  „eigene Berufung“? Wirtschaftlich relevant:  Ausreichender Markt dafür vorhanden  Umsetzbar (Zeitfaktor)  Finanziell tragbare Basis für Startup/Selbständigkeit  Wie lässt sich die Realisierbarkeit prüfen?
  • 4.
    Was? 100 Seiten vs.Post-it „Buchformat“ vs. Business Canvas Für wen? Investoren, Kunden, Banken, Förderstellen, MitarbeiterInnen,… UND Sie selbst! Businessplan ist also = Struktur + Prozess (nie „beendet“) = Werkzeugkasten = Kommunikationsinstrument Businessplan – Wozu? Screen shot @courtesy Computer History Museum Via San Francisco Business Timeshttp://www.businessmodelgeneration.com
  • 5.
    Businessplan – Überblick “10- Folien - Businessplan” 0) Startseite 1) Problem 2) Lösung 3) Geschäftsmodell 4) das “Besondere”, die zugrundeliegende „Magie“ 5) Marketing & Verkauf 6) Konkurrenz 7) Managementteam 8) Finanzplanung & Kennzahlen 9) Status quo, bisherige Erfolge, nächste Schritte
  • 6.
    Businessplan – Problem/ Lösung Basis war eine Idee / bzw. ein Paper (2006) Problem (ein Beispiel) bestehende Systeme  sind „dumm“ Wachsende Anzahl Kameras  öffentlicher  privater Bereich zu viel Information / zu wenig Personal Lösung (ein Beispiel) Intelligente Videoüberwachung  Verhaltensanalyse  Objektanalyse
  • 7.
    Businessplan – Geschäftsmodell Geschäftsmodell(Beispiel) B2B (hier : Firmen vs. Konsumenten) Softwarelizenzen Software = Kern Know-how Pro Kamera Module Skalierbarkeit! „Magie“ bzw. auch die „Kernkompetenz“ Im Beispiel hier: Was ist das Besondere an der Idee?  Intelligente Multikameraanalyse
  • 8.
    Businessplan – Sales/ Marketing Verkauf, denn: nichts verkauft sich „von selbst“! direkt – in der Startphase Indirekt - später z.B. Systemintegratoren, Sicherheitsanbieter Frage: „Wie tickt die Branche insgesamt?“ Marketing Konferenzen Presse, online-Medien (persönliche) Netzwerke! Wettbewerb direkt, (z.B. analog) Indirekt  Tatsache ist: Es gibt immer Mitbewerber!
  • 9.
    Businessplan – Team Team hier:3 Techniker Wesentliche Bereiche:  Vertrieb/Marketing  Finanzen/Services  Technologie/Kreativleistung „Spielregeln“ festlegen – Gesellschaftsvertrag
  • 10.
    26. März 201410 Häufige (mögliche) Gründe fürs „Schiefgehen“: Fehlendes Alleinstellungsmerkmal bzw. falsche Einschätzung des Marktes Fehlender Fokus („viel Felder zugleich bearbeitet) Unklares Geschäftsmodell („Wie genau mach ich künftig Geld?“) Zusammensetzung des Teams (und dessen Qualifikationen, Sales, Controlling, Buha) Businessplan - Risiko http://www.forbes.com/sites/georgedeeb/2013/09/18/the-unlucky-13-reasons- startups-fail/ http://www.gruenderszene.de/allgemein/quantifiziert-gruender-scheitern
  • 11.
    26. März 201411 http://www.gruenderszene.de/allgemein/quantifiziert-gruender-scheitern
  • 12.
    Businessplan – Finanzen Planungder eigenen Kosten zur Produkt / Serviceerstellung (einmalige Kosten vs. laufende Kosten; fixe vs. variable Kosten) Finanzierungsquellen (woher kommt das Geld ?)  Mögliche Umsätze (sind Erwartungen, u.U. anfangs 0.- EURO!)  private Geldgeber  öffentliche Geldgeber (Fördereinrichtungen) Werkzeuge zur Finanzplanung Excel Software Plan4you …
  • 13.
    Businessplan – Bsp.einer Produktkalkulation z.B. Kosten für den Kunden derzeit: Kaufpreis 5.000 EUR Einsparung 500 EUR/Monat Amortisationszeit: 10 Monate Sicht des Kunden Sicht des Gründers  wesentlich: beide Seiten zu sehen! z.B. eigene Kosten für Erzeugung: Material pro Stück 500 EUR Arbeitszeit pro Stück 1.000 EUR Fixkosten 9.500 EUR Verkaufspreis 5.000 EUR Gewinnschwelle: 3 Stück „Ab wann rechnet es sich für mich?“„(Ab wann) rechnet es sich für mich?“ Produkt
  • 15.
  • 16.
    Ein BP-Werkzeug: der„Business Canvas“
  • 17.
    Von der Ideezum Businessplan – Summary Selbständigkeit/Unternehmertum --- ein möglicher Karriereweg Dazu existieren Werkzeuge, um Sie dabei zu unterstützen Denn: Es geht um Sie! „…the brick walls are there to stop the people who don´t want it badly enough. They are there to stop the other people.“ Randy Pausch, The last lecture, 2008 https://en.wikiquote.org/wiki/File:RandyPausch_Wiki_2.jpg
  • 18.
    Hochtechnologieförderung Dipl. Ing. KarlBiedermann, MBA, MSc Walcherstrasse 10A, 1020 Wien k.biedermann@awsg.at 0043 (1) 50175 - 270 Teamleitung: Mag. Karl Schiller Walchestrasse 10A, 1020 Wien k.schiller@awsg.at 0043 (1) 50175 - KONTAKT
  • 19.
    Hintergrundinfos General – The BusinessModel Canvas – Andreas Klinger „Startup Lessons. Learning the hard way“ – Lean Startup Wiki – Managing Startups: Best Posts 2011 – Investopedia Press – Slides: Mike Butcher, „How to deal with tech media“ – Video: here (e.g. @ 22:24 „Pitch like a human being“) Lectures – we-workshops for entrepreneurs
  • 20.
    Hintergrundinfos Motivation – Video: ChaseJarvis, Photo plus expo, Keynote 2010 – Video: Randy Pausch, “Last lecture: achieving childhood dreams“ – Columbus´s first voyage: profit or loss from a historical accountant´s perspective, Wikipedia: Funding campaign Columbus Team – Finding a technical co-founder: You are doing it wrong Finance – Plan4You Easy – Business angels networks: i2 (at), AICO (at), Munich network (g) – Incubators: ycombinator (us), Seedcamp (uk), Hagenberg (at), i5 (at) – Venture capital: Tecnet (at), gcp (at), AVCO (at), BVK(g) – Subsidies/grants: PreSeed, Seedcinancing :(high tech), impulse xs, xl, departure (creative), ffg startup (r&d), a+b centers, Zit, Nöbeg preseed, – Legal gibberish of investors in plain english, – „Rutschgefahr“ founders terms in german venture capital contracts
  • 21.
    Idee/Paper vs. Wirtschaft Idee/Paper Wissenschaftlich/Patentbasis  in Medien publizierbar  Anerkennung  „eigene Berufung“… Wirtschaftlich relevant sind:  Bedarf, Marktlücke  „lebensfähige“ Gründung  notwendige Umsätze  mit Neukunden  Wie überprüfe ich meine Idee und den Plan zur Umsetzung ?
  • 22.
    Businessplan – Status/ Erfolge Status Bisher Idee bzw. „Paper“ Diplomarbeit Erster Prototyp Nächste Schritte Nachweis „Magic“ PreSeed Seedfinancing Erfolge Erkennungsrate Erwartungsmanagement = Vertrauensbildung 22