Grundlagen des E-Assessment Teil 1:  E-Assessment und Prüfungen –  Formen, Funktionen im  Überblick   Kurs 11:  Grundlagen...
Formen, Funktionen und Wirkungen von Prüfungen & Überprüfung von Lernzielen
Prüfen … <ul><li>Prüfen bedeutet… „Aufgabe stellen und bewerten“ (nach Jeangros 1959) </li></ul><ul><li>Vier Varianten </l...
Prüfen des Lernens <ul><li>Beurteilung des Lernens charakterisiert sich wie folgt: </li></ul><ul><li>&quot;an einen vorges...
Prüfen für das Lernen <ul><li>Beurteilung für das Lernen dagegen zeichnet sich aus durch: </li></ul><ul><li>&quot;einem ve...
Weitere Varianten <ul><li>Prüfen als Lernen </li></ul><ul><ul><li>Drill & Practice, aber auch Simulationen </li></ul></ul>...
Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten von Prüfungsverfahren <ul><li>Nach Prüfer: </li></ul><ul><ul><li>Selbstbeurteilung,  ...
Zwecke und Funktionen von Prüfungen (I) <ul><li>Pädagogisch-psychologische Funktionen </li></ul><ul><ul><li>Aufklärende Rü...
Zwecke und Funktionen von Prüfungen (II) <ul><li>Gesellschaftliche Funktionen </li></ul><ul><ul><li>Z. B. Lehrabschlussprü...
Prüfungsverfahren I (Auswahl)  ... und wie prüfen Sie? <ul><li>Kommunikative Prüfungsverfahren </li></ul><ul><ul><li>Stand...
Prüfungsverfahren II (Auswahl) ... und wie prüfen Sie? <ul><li>Praktische Prüfung </li></ul><ul><ul><li>Arbeitsprobe </li>...
<ul><li>Ihre letzte Prüfung (als Prüfer) – Teil I </li></ul><ul><li>Was war der Zweck Ihrer letzten Prüfung? </li></ul><ul...
Beispiele der Teilnehmer/innen <ul><li>Beispiel 1: Vorlesungsprüfung im ersten Studienabschnitt (Sprachstudium); es wird s...
Unterschiedliche Vorstellungen von  Lehre & Lernen Aus: Cornelia Rüdel (2008). Neue Wege in der Prüfungskultur. Folie5 htt...
Prüfungen sind „heimliche Lehrpläne“! Quelle:  http://2.bp.blogspot.com/_a37U1ksbpdk/SDStYuXdpsI/ AAAAAAAAAEc/mRYOdlOpJ9w/...
<ul><li>Ihre letzte Prüfung (als Prüfer) – Teil II </li></ul><ul><li>Wie beeinflussten Form und Inhalt der Beurteilung die...
Beispiele der Teilnehmer/innen <ul><li>Fortsetzung Beispiel 1: Das Lernen wird sicherlich sehr beeinflusst – die Prüfung/V...
Operationalisierung von Lernzielen <ul><li>Operationalisierung: Messbar-, Sichtbar-, Nachweisbarmachung von Lernen </li></ul>
Checkliste zur Lernzielformulierung <ul><li>Um als (formales) Lernziel akzeptabel zu sein, muss eine Zielformulierung  vie...
Gruppenarbeit: 1. Formulieren Sie ein oder mehrere formal akzeptable Lernziele für diese Lehrveranstaltung. 2. Wie würden ...
Übung: Ziele dieser Veranstaltung  (laut Ausschreibung) <ul><li>Kritische Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen mit Leist...
Ergebnisse der Gruppenarbeit <ul><li>Lernziel: Formen und Funktionen von Prüfungen erkennen und kontextsensitiv kommunizie...
Geschichten und Formen des  E-Assessment im Überblick
E-Assessment <ul><li>E-Assessment ist die allgemeine Bezeichnung für den Vorgang des Prüfens mit Hilfe der Informationstec...
Alternative Ausdrücke … Cornelia  Rüdel hat die Bezeichnungen für E-Assessment und auch deren Anzahl an Nennungen über dre...
Computer als Hilfsmittel bei Prüfungen <ul><li>ab 1972 werden die Lehrabschlussprüfungen der Schweizer Bundesbahnen mit sp...
E-Assessment  <ul><li>Quantifizierende Ansätze </li></ul><ul><ul><li>Online-Tests, Klausuren, standardisierte Verfahren </...
21th Century Assessment Church 2008, siehe Cornelia Rüdel in http://pruefung.net/?p=228
Kontakt  Dr. Sandra Schaffert  Salzburg Research  Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +...
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Schaffert (2009). Grundlagen des E-Assessment - Teil 1

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Sandra Schaffert (2009). Grundlagen des E-Assessment - Teil 2 (Grundlagen E-Assessment und Prüfungen). Workshopunterlagen zu Kurs 11: Grundlagen des E-Assessment
Lehrgang eCompetence 2008/2009

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Schaffert (2009). Grundlagen des E-Assessment - Teil 1

  1. 1. Grundlagen des E-Assessment Teil 1: E-Assessment und Prüfungen – Formen, Funktionen im Überblick Kurs 11: Grundlagen des E-Assessment Lehrgang eCompetence 2008/2009 5. März 2009, Universität Wien Dr. Sandra Schaffert, Salzburg Research, Weblog E-Assessment – http://pruefung.net Sandra Schaffert 2009 http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
  2. 2. Formen, Funktionen und Wirkungen von Prüfungen & Überprüfung von Lernzielen
  3. 3. Prüfen … <ul><li>Prüfen bedeutet… „Aufgabe stellen und bewerten“ (nach Jeangros 1959) </li></ul><ul><li>Vier Varianten </li></ul><ul><ul><li>Prüfen des Lernens </li></ul></ul><ul><ul><li>Prüfen für das Lernen </li></ul></ul><ul><ul><li>Lernen durch Prüfungen (Tests) </li></ul></ul><ul><ul><li>Diagnostische Prüfungen </li></ul></ul>http://www.flickr.com/photos/lshave/3007393174/
  4. 4. Prüfen des Lernens <ul><li>Beurteilung des Lernens charakterisiert sich wie folgt: </li></ul><ul><li>&quot;an einen vorgeschriebenen Zweck gebunden; </li></ul><ul><li>vorgeschriebene Artefakte - punkten für externe Verwendung; </li></ul><ul><li>vom Lehrer organisiert; </li></ul><ul><li>zusammenfassend (Vergangenheit bis zur Gegenwart); </li></ul><ul><li>auf die Einrichtung zentriert; </li></ul><ul><li>erfordert Motivation von außen.&quot; </li></ul><ul><ul><li>Assessment Reform Group (2002); siehe www.mosep.org </li></ul></ul>http://www.flickr.com/photos/fauzan145/2681134498 /
  5. 5. Prüfen für das Lernen <ul><li>Beurteilung für das Lernen dagegen zeichnet sich aus durch: </li></ul><ul><li>&quot;einem vereinbarten Zweck dienlich; </li></ul><ul><li>selbstgewählte Artefakte - Feedback für den Lernenden; </li></ul><ul><li>vom Lernenden organisiert; </li></ul><ul><li>formend (Gegenwart in die Zukunft); </li></ul><ul><li>auf den Schüler zentriert; </li></ul><ul><li>schafft Motivation von innen.“ </li></ul><ul><ul><li>Assessment Reform Group (2002); siehe www.mosep.org </li></ul></ul>http://www.flickr.com/photos/judybaxter/7340100/
  6. 6. Weitere Varianten <ul><li>Prüfen als Lernen </li></ul><ul><ul><li>Drill & Practice, aber auch Simulationen </li></ul></ul><ul><ul><li>sind Prüfungsvarianten, mit denen auch gelernt werden kann </li></ul></ul><ul><li>Prüfen für diagnostische Zwecke </li></ul><ul><ul><li>Z. B. Ermittlung des Vorwissens zur Einteilung in Gruppen </li></ul></ul>
  7. 7. Weitere Unterscheidungsmöglichkeiten von Prüfungsverfahren <ul><li>Nach Prüfer: </li></ul><ul><ul><li>Selbstbeurteilung, </li></ul></ul><ul><ul><li>Peer-Beurteilung, </li></ul></ul><ul><ul><li>Gruppenbeurteilung, </li></ul></ul><ul><ul><li>Lehrer(innen) beurteilung; </li></ul></ul><ul><li>Nach Methode: </li></ul><ul><ul><li>quantitative (testen oder zählen) </li></ul></ul><ul><ul><li>und qualitative Beurteilung; </li></ul></ul><ul><li>Nach Rückmeldung/Feedback </li></ul><ul><ul><li>Noten, </li></ul></ul><ul><ul><li>Kommentare </li></ul></ul>
  8. 8. Zwecke und Funktionen von Prüfungen (I) <ul><li>Pädagogisch-psychologische Funktionen </li></ul><ul><ul><li>Aufklärende Rückwirkung auf Lernende und Lehrende zur Verbesserung des Lehr- und Lernverhaltens </li></ul></ul><ul><ul><li>Motivation für Prüflinge </li></ul></ul><ul><ul><li>Disziplinierung des Arbeitsverhalten </li></ul></ul><ul><ul><li>Abschlussprüfungen als „heimliche Lehrpläne“ </li></ul></ul>
  9. 9. Zwecke und Funktionen von Prüfungen (II) <ul><li>Gesellschaftliche Funktionen </li></ul><ul><ul><li>Z. B. Lehrabschlussprüfungen, Staatsexamen: Zugänge zu Arbeits- und Bildungsbereichen </li></ul></ul><ul><ul><li>Garantie von Leistungsfähigkeit, die Gesellschaft vor Laienhaftigkeit bewahren (Ärzte) </li></ul></ul><ul><ul><li>Gesellschaftskonstituierende Bedeutung, löst Privilegien durch Geburt und Herkunft ab </li></ul></ul><ul><ul><li>Sanktion, Struktur und Herrschaft </li></ul></ul><ul><li>sonstige </li></ul><ul><ul><li>Lernerfolgsmessung auch Teil von Qualitätsmanagementsverfahren (Ökonomie) </li></ul></ul><ul><ul><li>(Schaffert 2000, 25f) </li></ul></ul>
  10. 10. Prüfungsverfahren I (Auswahl) ... und wie prüfen Sie? <ul><li>Kommunikative Prüfungsverfahren </li></ul><ul><ul><li>Standardisierte mündliche Prüfung </li></ul></ul><ul><ul><li>Halbstandardisierte mündliche Befragung </li></ul></ul><ul><ul><li>Unstrukturierte mündliche Befragung </li></ul></ul><ul><ul><li>Mündliche Gruppenprüfung </li></ul></ul><ul><ul><li>Gruppendiskussion </li></ul></ul><ul><ul><li>Präsentation </li></ul></ul><ul><ul><li>Rollengespräch/Rollenspiel </li></ul></ul><ul><li>Schriftliche Prüfungsverfahren </li></ul><ul><ul><li>Gebundene schriftliche Mehrfachauswahl-Aufgabe </li></ul></ul><ul><ul><li>Umordnungs-Aufgabe </li></ul></ul><ul><ul><li>Halboffene schriftliche Aufgabe </li></ul></ul><ul><ul><li>Offene schriftliche Aufgabe (Aufsatz) </li></ul></ul><ul><ul><li>Schriftliche Hausarbeit </li></ul></ul>http://www.flickr.com/photos/jose_kevo/3244479676/
  11. 11. Prüfungsverfahren II (Auswahl) ... und wie prüfen Sie? <ul><li>Praktische Prüfung </li></ul><ul><ul><li>Arbeitsprobe </li></ul></ul><ul><ul><li>Prüfungsstück </li></ul></ul><ul><li>Ganzheitliche Prüfungsverfahren </li></ul><ul><ul><li>Praktische Übungen </li></ul></ul><ul><ul><li>Projektaufgabe </li></ul></ul><ul><ul><li>Assessment Center </li></ul></ul><ul><ul><li>Computersimuliertes Szenario </li></ul></ul><ul><ul><li>Planspiel </li></ul></ul><ul><ul><li>(nach Ebbinghaus & Schmidt 1999) </li></ul></ul>http://www.flickr.com/photos/7883787@N05/2608190547 / http://www.flickr.com/photos/ feuerwehrwiesbaden/2062258553/
  12. 12. <ul><li>Ihre letzte Prüfung (als Prüfer) – Teil I </li></ul><ul><li>Was war der Zweck Ihrer letzten Prüfung? </li></ul><ul><li>Wie prüften Sie? </li></ul><ul><li>Was wurde gemessen und beurteilt? </li></ul>http:// www.flickr.com / photos / cristic /359572656/ sizes /l/
  13. 13. Beispiele der Teilnehmer/innen <ul><li>Beispiel 1: Vorlesungsprüfung im ersten Studienabschnitt (Sprachstudium); es wird schriftlich mit unterschiedlichen Aufgabentypen (Lückentext, Terminierklärung, offene Fragen) geprüft; geprüft/gemessen wurde dabei das Wissen/Kennen der wichtigsten Fachtermini, deren Anwendung sowie die Fähigkeit zum Vernetzen der Gelernten Inhalte durch Analyse/Verknüpfungsaufgaben </li></ul><ul><li>Beispiel 2: Abschlussteilleistung; mit e-Test: 50 single choice Aufgaben, geprüft wurde Wissen/Überblickswissen (?) </li></ul>
  14. 14. Unterschiedliche Vorstellungen von Lehre & Lernen Aus: Cornelia Rüdel (2008). Neue Wege in der Prüfungskultur. Folie5 http://www.his.de/publikation/seminar/Workshop_E-Pruefung/TOP15.pdf
  15. 15. Prüfungen sind „heimliche Lehrpläne“! Quelle: http://2.bp.blogspot.com/_a37U1ksbpdk/SDStYuXdpsI/ AAAAAAAAAEc/mRYOdlOpJ9w/s400/nclb-cartoon.gif
  16. 16. <ul><li>Ihre letzte Prüfung (als Prüfer) – Teil II </li></ul><ul><li>Wie beeinflussten Form und Inhalt der Beurteilung die Lerngewohnheiten Ihrer Student(inn)en? </li></ul><ul><li>Wie passt Ihre Beurteilung zu den Lernzielen/dem Lehrplan? </li></ul>http:// www.flickr.com / photos / cristic /359572656/ sizes /l/
  17. 17. Beispiele der Teilnehmer/innen <ul><li>Fortsetzung Beispiel 1: Das Lernen wird sicherlich sehr beeinflusst – die Prüfung/Vorlesung dient als Mittel zum Zweck, es ist eine Pflichtveranstaltung, auf Seiten der Studierenden existieren sicher schon Fragesammlungen, es wird auch viel „zum Text“ hin gelernt; die Beurteilung passt in diesem Fall recht gut zu den Lernzielen, die drei Teile der Prüfung entsprechen grob den Lernzielen der Veranstaltung </li></ul><ul><li>Fortsetzung Beispiel 2: Mein Eindruck: Es wurde weniger „konsequent“ gelernt, einzelne Wörter beeinflussen ob es wahr/falsch ist, die Wichtigkeit kann nicht eingeschätzt werden </li></ul>
  18. 18. Operationalisierung von Lernzielen <ul><li>Operationalisierung: Messbar-, Sichtbar-, Nachweisbarmachung von Lernen </li></ul>
  19. 19. Checkliste zur Lernzielformulierung <ul><li>Um als (formales) Lernziel akzeptabel zu sein, muss eine Zielformulierung vier Anforderungen erfüllen: </li></ul><ul><li>Die Bedingungen , unter denen das Zielverhalten gezeigt werden soll, müssen erwähnt sein; </li></ul><ul><li>Das Zielverhalten selbst muss beschrieben sein; </li></ul><ul><li>Es müssen die Standards erwähnt werden, denen das Zielverhalten genügen soll (z.B. Zeitbedarf); </li></ul><ul><li>Es sollte spezifiziert sein, anhand welcher Indikatoren man das Zielverhalten erfassen kann. </li></ul><ul><ul><li>(aus: Stangl-Taller, Arbeitsblätter, http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNZIELE/Operationalisierung.shtml ) </li></ul></ul>
  20. 20. Gruppenarbeit: 1. Formulieren Sie ein oder mehrere formal akzeptable Lernziele für diese Lehrveranstaltung. 2. Wie würden Sie prüfen, ob das Lernziel erreicht wurde? http://www.flickr.com/photos/dhammza/577671123/sizes/o/
  21. 21. Übung: Ziele dieser Veranstaltung (laut Ausschreibung) <ul><li>Kritische Auseinandersetzung der TeilnehmerInnen mit Leistungsbeurteilungskriterien ermöglichen </li></ul><ul><li>Möglichkeiten des E-Assessment zur Lernziel- & Leistungsüberprüfung kennen lernen </li></ul><ul><li>Zusammenhänge zwischen Assessment-Möglichkeiten, Medienwahl, Kommunikationsformen, Verlauf und Ergebnissen erkennen können </li></ul><ul><li>Verständnis für die Zusammenhänge von Lern- und Studienzielen, Fragestellungen und Lernzielüberprüfung entwickeln </li></ul>
  22. 22. Ergebnisse der Gruppenarbeit <ul><li>Lernziel: Formen und Funktionen von Prüfungen erkennen und kontextsensitiv kommunizieren können (Kontext: in der eigenen Lehrveranstaltung) z. B. in Form eines Memos. </li></ul><ul><li>Evt. Überprüfung/Aufgabenstellung: Die Anfertigung eines Memos für die Kollegen </li></ul><ul><li>Kommentar: Bei Reflexionen ist es schwierig, Verhaltensweisen zu überprüfen </li></ul><ul><li>Es geht nicht darum, es auswendig zu können, sondern zu wissen, wo man nachschauen kann. </li></ul>
  23. 23. Geschichten und Formen des E-Assessment im Überblick
  24. 24. E-Assessment <ul><li>E-Assessment ist die allgemeine Bezeichnung für den Vorgang des Prüfens mit Hilfe der Informationstechnologie, sprich “e”lektronischen Medien wie dem Computer. </li></ul><ul><li>Hier und heute: Assessment des/für das Lernen </li></ul>
  25. 25. Alternative Ausdrücke … Cornelia Rüdel hat die Bezeichnungen für E-Assessment und auch deren Anzahl an Nennungen über drei Monate hinweg im Jahr 2007 erhoben und versucht, alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Präsentationen und Papers im deutschsprachigen Raum zu erfassen. Siehe auch: Ruedel, C.; Schiefner, M.; Noetzli, C.; Seiler Schiedt, E. (2007). Risikomanagement für E-Assessment. In: Marianne Merkt, Kerstin Mayrberger, Rolf Schulmeister, Angela Sommer, Ivo van den Berk (Hrsg.). Studieren neu erfinden – Hochschule neu denken. Waxmann Verlag, siehe auch: http://pruefung.net/?p=439
  26. 26. Computer als Hilfsmittel bei Prüfungen <ul><li>ab 1972 werden die Lehrabschlussprüfungen der Schweizer Bundesbahnen mit speziellen Markierungskarten und Leser über ein Computerprogramm ausgewertet (Bühler 1999) </li></ul><ul><li>1986 wird in einem Artikel zu „Computers in the Classroom“ empfohlen, die Vorbereitung und Verwaltung von Tests und Übungsaufgaben am Computer zu erledigen (Sigg 1986) </li></ul><ul><li>1995 ist die Speicherung und Verwaltung von Aufgabendatenbanken in der beruflichen Bildung als „unabdingbar“ anerkannt (Schmidt 1995) </li></ul><ul><li>Seit 1998 werden die österreichischen theoretischen Führerscheinprüfungen am PC abgelegt (Test auf CD Rom) </li></ul>
  27. 27. E-Assessment <ul><li>Quantifizierende Ansätze </li></ul><ul><ul><li>Online-Tests, Klausuren, standardisierte Verfahren </li></ul></ul><ul><li>Ganzheitliche, qualitative Ansätze </li></ul><ul><ul><li>Gruppen-, Peer-Feedback, Lernunterstützung, E-Portfolio </li></ul></ul><ul><li>Beide Ansätze sind prinzipiell für formatives und summatives Prüfen geeignet … </li></ul>
  28. 28. 21th Century Assessment Church 2008, siehe Cornelia Rüdel in http://pruefung.net/?p=228
  29. 29. Kontakt Dr. Sandra Schaffert Salzburg Research Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +43-662-2288-222 [email_address] http://edumedia.salzburgresearch.at (Anwendungsfeld) http:// sandra.schaffert.ws (Weblog mit allen Aktivitäten) http:// pruefung.net (Weblog zu E-Assessment)

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