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?!     Typische Fragen
?!     Gemeinsam sind wir blöd.     Aber warum?
DenkenMachen
Schöne Bescherung.Das Abhängigkeits-modell, geboren imIndustriezeitalter. Wirnennen es Management
Unten in der Pyramidekönnte intelligentes Lebenstattfinden
Trichter und Pfützen:Wer ist was?
Komplizierte, viele Regeln:                 Dummes Verhalten.Einfache, wenige Prinzipien:Komplexes Verhalten.           Tu...
Eine Organisation
Wenn jeder einzeln erfolgreich sein soll...
In Wirklichkeit... darauf kommen wir noch zu sprechen
Komplexität und ihre Konsequenzenfür Arbeit und Unternehmensführung
Der Einfluss von Komplexität auf Arbeit:Wertschöpfung hat immer zwei Teile                                           Dynam...
Hohe Dynamik Dynamischer Teil der Wert-  schöpfungLösung: Mensch                     Manufaktur-                      Zeit...
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“Sozial dichte Markt-Organisation”. Geht das?            Weisung,                                Radikale Transparenz,Prob...
Industrie                             HandelEs ist möglich                              Dienstleistung                  Re...
Aber…Wir müssen zunächst einmal klären, ob so etwasmit “normalen Menschen” geht.Wie sind Menschen?
McGregors kritische Unterscheidung                                     Theorie X                         Theorie Y        ...
Verhalten                                                 Kontext                                     Natur des           ...
Alle Macht den Teams
Soziale Dichte, oder “Gruppendruck”
Erfolg ist kein NullsummenspielNiedrige, durchschnittliche Leistung   Hohe, überdurchschnittliche Leistung
Zentrale Koordination: ein Luxus.
Produkt-                                  Vertrieb        Back-Office   Management                                        ...
Diese Art von Struktur kennt jeder.Nachteil: Sie ist nicht wirklich „echt“.
?!                                  Struktur No. 2Struktur No. 1                       ?!                 Struktur No. 3
Kennt auch jeder. Deutlich “echter”.
Und das?
Das ist jetzt echt.
2 Informelle Struktur1 Formelle Struktur                      3 Wertschöpfungs-Struktur
Markt     PeripherieZentrum
Markt     PeripherieZentrum
Markt     PeripherieZentrum
Markt                                                 Peripherie                                 !                        ...
Markt                                             !                           !                         Peripherie        ...
Markt                       - Kunden                       - Eigentümer                       - Banken                    ...
Sphäre der                       Geschäftstätigkeit                       -  (geteilte) Werte                       -  Pri...
Markt (heutzutage sehr mächtig)Organisation & Teams
Wenn Markt die Macht hat:Gut, wenn die Peripherie das Sagen hat
Peripherie: Rollen,    Einfluss…
Zentrum:Rollen,  Einfluss…
Wertschöpfung fließt
Was soll hier fließen?Und was nicht!
“Der Zentrale dieArroganz austreiben”
Üben. Üben. Üben.
Schön, eine Rolle zu spielen.Oder besser: gleich mehrere
Schöne Illusion   Alle dürfen denken.                  Müssen sie aber auch
Transparenz & VerbesserungTeamvergleicheVergleiche mit VorperiodenDialog & DissentBezahlt nach MarktwertErfolgsbeteiligung...
Das 10.000-Stunden-Prinzip.Für Meisterschaft und Lernen.Nicht unwichtig.
Gewinnen: immer nur gemeinsam.Ergebnisse feiern. Nicht Zielerreichung.
Führung heisst: Am System arbeiten.Nicht an einzelnen Menschen
Gesetze                 Vertrieb 2.0 (Beta)   Vertrieb 1.0 (Alpha)§1 Handlungsfreiheit    Sinnkopplung          statt Abhä...
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Organisation, Arbeit & Leistung in Komplexität - Keynote von Niels Pfläging, Hochschule Heilbronnn (Heilbronn/D)

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Slides zum Vortrag von Niels Pfläging an der Hochschule Heilbronn, im November 2012

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Organisation, Arbeit & Leistung in Komplexität - Keynote von Niels Pfläging, Hochschule Heilbronnn (Heilbronn/D)

  1. 1. Organisation, Arbeit & Leistung in Komplexität Niels Pfläging,Warum Management verzichtbar ist. www.nielspflaeging.comWas danach kommt. www.betacodex.orgKeynote an der Hochschule Heilbronn Heilbronn, 13 November 2012 Illustrationen mit freundlicher Genehmigung von Jurgen Appelo
  2. 2. ?! Typische Fragen
  3. 3. ?! Gemeinsam sind wir blöd. Aber warum?
  4. 4. DenkenMachen
  5. 5. Schöne Bescherung.Das Abhängigkeits-modell, geboren imIndustriezeitalter. Wirnennen es Management
  6. 6. Unten in der Pyramidekönnte intelligentes Lebenstattfinden
  7. 7. Trichter und Pfützen:Wer ist was?
  8. 8. Komplizierte, viele Regeln: Dummes Verhalten.Einfache, wenige Prinzipien:Komplexes Verhalten. Tu nichts Böses.
  9. 9. Eine Organisation
  10. 10. Wenn jeder einzeln erfolgreich sein soll...
  11. 11. In Wirklichkeit... darauf kommen wir noch zu sprechen
  12. 12. Komplexität und ihre Konsequenzenfür Arbeit und Unternehmensführung
  13. 13. Der Einfluss von Komplexität auf Arbeit:Wertschöpfung hat immer zwei Teile Dynamischer Teil – Lösung: Mensch Formaler Teil – Lösung: Maschine
  14. 14. Hohe Dynamik Dynamischer Teil der Wert- schöpfungLösung: Mensch Manufaktur- Zeitalter Lokale Märkte, hohe Kustomi- sierungFormaler Teil der Wertschöpfung Lösung: Maschine 1850/1900 t
  15. 15. Hohe Dynamik Trägheit/Geringe Dynamik Dynamischer Teil der Wert- schöpfungLösung: Mensch Manufaktur- Zeitalter tayloristischer Zeitalter Industrie Lokale Märkte, Weite Märkte, hohe Kustomi- wenig Wettbewerb sierungFormaler Teil der Wertschöpfung Lösung: Maschine 1850/1900 1970/80 t
  16. 16. Hohe Dynamik Trägheit/Geringe Dynamik Hohe Dynamik Dynamischer Teil der Wert- schöpfungLösung: Mensch Manufaktur- Zeitalter tayloristischer Zeitalter Zeitalter Industrie globaler Märkte Lokale Märkte, Outperformer üben Weite Märkte, Marktdruck auf hohe Kustomi- wenig Wettbewerb konventionelle Firmen aus sierungFormaler Teil der Wertschöpfung Lösung: Maschine 1850/1900 1970/80 heute t Die Dominanz hoher Dynamik und Komplexität ist weder gut, noch schlecht. Sie ist ein historischer Fakt.
  17. 17. Hohe Dynamik Trägheit/Geringe Dynamik Hohe Dynamik Dynamischer Teil der Wert- schöpfungLösung: Mensch Manufaktur- Zeitalter tayloristischer Zeitalter Zeitalter Industrie globaler Märkte Lokale Märkte, Outperformer üben Weite Märkte, Marktdruck auf hohe Kustomi- wenig Wettbewerb konventionelle Firmen aus sierungFormaler Teil der Wertschöpfung Lösung: Maschine 1850/1900 1970/80 today t Rate mal, wo in dieser “Zeitlinie als Taylor-Wanne” so etwas wie Interdependenz ins Spiel kommt!
  18. 18. “Sozial dichte Markt-Organisation”. Geht das? Weisung, Radikale Transparenz,Probleme, Kontrolle Soziale Dichte,Info Gruppendruck Rahmen: Werte, Rahmen: Regeln, Prinzipien, Rollen, Verantwortlichkeiten, gemeinsame Ziele Stellenbeschreibungen
  19. 19. Industrie HandelEs ist möglich Dienstleistung Regierung & NGOs
  20. 20. Aber…Wir müssen zunächst einmal klären, ob so etwasmit “normalen Menschen” geht.Wie sind Menschen?
  21. 21. McGregors kritische Unterscheidung Theorie X Theorie Y Verhalten Menschen mögen Arbeit nicht, Menschen müssen zwar arbeiten, wollen sich aber finden sie langweilig und werden sie nach auch für die Arbeit interessieren. Unter den richtigen Möglichkeit vermeiden Bedingungen macht Arbeit Spaß Führung Menschen müssen angereizt werden, Menschen sind in der Lage sich selbst zu führen damit sie sich einsetzen und engagieren in Richtung auf ein Ziel, das sie akzeptieren Verantwortung Menschen werden am liebsten angeleitet und Unter den richtigen Umständen suchen undvermeiden die Übernahme von Verantwortung übernehmen Menschen Verantwortung Motivation Menschen sind hauptsächlich durch Geld Unter den richtigen Bedingungen sind Menschen durch und die Angst vor dem Jobverlust getrieben den Wunsch motiviert, eigenes Potential zu entfalten Kreativität Nur wenige Menschen sind zu Kreativität und Einfallsreichtum sind weit verbreitet, Kreativität fähig, außer wenn es darum geht, werden aber nur selten genutzt und ausgeschöpft Management-Regeln zu überlistenQuelle: Douglas McGregor, ‘The Human Side of Enterprise’, 1960
  22. 22. Verhalten Kontext Natur des MenschenWir haben ein Beobachtungsproblem.
  23. 23. Alle Macht den Teams
  24. 24. Soziale Dichte, oder “Gruppendruck”
  25. 25. Erfolg ist kein NullsummenspielNiedrige, durchschnittliche Leistung Hohe, überdurchschnittliche Leistung
  26. 26. Zentrale Koordination: ein Luxus.
  27. 27. Produkt- Vertrieb Back-Office Management Business-Team 2 Business-Team 1Eine Zelle ist keine Abteilung. Business-Team 3
  28. 28. Diese Art von Struktur kennt jeder.Nachteil: Sie ist nicht wirklich „echt“.
  29. 29. ?! Struktur No. 2Struktur No. 1 ?! Struktur No. 3
  30. 30. Kennt auch jeder. Deutlich “echter”.
  31. 31. Und das?
  32. 32. Das ist jetzt echt.
  33. 33. 2 Informelle Struktur1 Formelle Struktur 3 Wertschöpfungs-Struktur
  34. 34. Markt PeripherieZentrum
  35. 35. Markt PeripherieZentrum
  36. 36. Markt PeripherieZentrum
  37. 37. Markt Peripherie ! Zentrum ! 2 2 Information Information ! 3 Entscheidung 4 Command 4 Weisung1 Impuls 5 ReaktionKunde
  38. 38. Markt ! ! Peripherie ! Zentrum 2 Information Dient der Peripherie, ! falls nötig ! 4 Command !1 Impuls 2 Entscheidung 3 ReaktionKunde
  39. 39. Markt - Kunden - Eigentümer - Banken - Gesellschaft - Wettbewerber - Gewerkschaften - ….Organisation & Teams
  40. 40. Sphäre der Geschäftstätigkeit -  (geteilte) Werte -  Prinzipien -  Positionierung -  Rituale -  Meme -  ...Organisation & Teams
  41. 41. Markt (heutzutage sehr mächtig)Organisation & Teams
  42. 42. Wenn Markt die Macht hat:Gut, wenn die Peripherie das Sagen hat
  43. 43. Peripherie: Rollen, Einfluss…
  44. 44. Zentrum:Rollen, Einfluss…
  45. 45. Wertschöpfung fließt
  46. 46. Was soll hier fließen?Und was nicht!
  47. 47. “Der Zentrale dieArroganz austreiben”
  48. 48. Üben. Üben. Üben.
  49. 49. Schön, eine Rolle zu spielen.Oder besser: gleich mehrere
  50. 50. Schöne Illusion Alle dürfen denken. Müssen sie aber auch
  51. 51. Transparenz & VerbesserungTeamvergleicheVergleiche mit VorperiodenDialog & DissentBezahlt nach MarktwertErfolgsbeteiligung…Fixierte & individuelle ZieleManagement by ObjectivesBudgets & PläneMitarbeiterbeurteilungBezahlt nach Position“Pay for Performance”Anreize & Boni…
  52. 52. Das 10.000-Stunden-Prinzip.Für Meisterschaft und Lernen.Nicht unwichtig.
  53. 53. Gewinnen: immer nur gemeinsam.Ergebnisse feiern. Nicht Zielerreichung.
  54. 54. Führung heisst: Am System arbeiten.Nicht an einzelnen Menschen
  55. 55. Gesetze Vertrieb 2.0 (Beta) Vertrieb 1.0 (Alpha)§1 Handlungsfreiheit Sinnkopplung statt Abhängigkeit§2 Verantwortung Zellen statt Ab-teilungen§3 Leadership Führung statt Management§4 Leistungsklima Ergebniskultur statt Pflichterfüllung§5 Erfolg Passgenauigkeit statt Maximierungswahn§6 Transparenz Intelligenzfluss statt Machtstau§7 Orientierung Relative Ziele statt Vorgabe§8 Anerkennung Teilhabe statt Anreizung§9 Geistesgegenwart Vorbereitung statt Planung§10 Entscheidung Konsequenz statt Bürokratie§11 Ressourceneinsatz Zweckdienlichkeit statt Statusgehabe§12 Koordination Marktdynamik statt Anweisung
  56. 56. .!
  57. 57. !! Niels Pfläging, www.nielspflaeging.comAlle Illustrationen: Jurgen Appelo www.noop.nl und Niels Pfläging www.betacodex.org

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