Tanja FöhrNeue Besen kehren gut und diealten wissen wo der Dreck liegt.Wissenstransfer & Wissensmanagement
Tanja FöhrInnovationskulturmanagerinDipl. Geograph, Business Coach IACC,Trainerin, Campainerin
Ach so – darum geht es• Was ist das Problem?• Wissenstransfer. Anleitung für das Gehirn.  3 Tipps• Wie kann man Wissen man...
Wissen ist dasGold der ZukunftBundesregierung verzweifeltGoldgräber gesucht!
„Innovations    Wissen schafft                                    -kraft ist der                                          ...
Marketing, Service, Vertrieb,Entwicklung, BeschaffungInternes Wissen                                Hochschule, Verbände, ...
FACHKRÄFTEMANGEL:1. Alte Besen gehen in Rente.2. Neue wissen noch nicht wo der Dreck   liegt.3. Zu wenig neue Besen.
1. Goldgräbertipp für den WissenstransferJeder lernt anders
Lernen ist individuell.Den besten Weg muss jeder für sich herausfinden.Wichtig: Verschiedene Möglichkeiten zum Lernenanbie...
2. Goldgräbertipp für den WissenstransferMit gute Gefühle lernst Dumehr
Gute Gefühle sind gut für das Lernen.Wir lernen mehr, behalten es länger und könnenes für Transferlösungen nutzen.-> Fehle...
3. Goldgräbertipp für den WissenstransferNetzwerker wissen mehr
Nobody is perfect, but teams can be.Wer Wissen mit anderen teilt ,entwickelt neue Ideenund Verbesserungen.(Internet-global...
KernprozessWie kann man Wissen managen?
IdentifizierenBewahren           Wissen   Erwerben Nutzen                        Entwickeln      Verteilen
Wissenslandkarten                                  Expertenverzeichnisse /Yellow Pages                                    ...
Verteilen &                   Nutzen                     Wissensmanager,                                    Groupware-Syst...
Bewahren                     Expertensysteme                                    Internet/Intranet                     Less...
Wissen und Wettbewerbsfähigkeit      Kompetenz      Handeln      Können                         Implizit      Wissen      ...
Persönliches Wissensmanagement     Selbst-                                Werkzeuge     Zeitmanagement                    ...
Betriebliches Wissensmanagement Formell                                   InformellOnline     Offline                     ...
Aufgaben vonWissensmanagementtoolsSelbstmanagement:Zielsetzung, Planen, Selbstkritik, Motivieren, Kreativität, Bedarfsermi...
Aufgaben vonWissensmanagementtoolsRecherchieren: (1. Tipp)Suchen, NavigierenKollaborieren: (2. Tipp)Kollaborieren, Kommuni...
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Allianz1. März 2012startet sozialesNetzwerk fürMitarbeiter „Allianz Social Network“ sollinnerbetriebliches Wissenschneller...
2. Tool-TippEnterprise 2.0Enterprise 2.0 bedeutet die Konzepte des Web 2.0 und vonSocial Software nachzuvollziehen und zu ...
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Prof. Dr. Peter Kruse 4. Sitzung der Enquete    Kommission "Internet und digitale Gesellschaft", im Deutschen    Bundestag...
3. Tool-TippStrategieprozess offlineIn einem persönlichen Gespräch werden immer noch die meistenInformationen ausgetauscht...
Strategie                                                                Vision, IdealzustandIn der Strategie werden dieKe...
Zusammenfassung3 GoldgräbertippsLernen ist individuellMit guten Gefühlen lernt man besserNetzwerke wissen mehr3 Tools-Tipp...
Neue Besen kehren gut und diealten wissen wo der Dreck liegt.Stimmt der Spruch?
Leistung                    Wissen             20 Jahre                    Alter                                          ...
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Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. Wissensmanagement

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Wie können KMU den Fachkräftemangel durch Wissenstransfer und Wissensmanagement lösen? Welche Wissensmanagementtools kann man sinnvoll einsetzen, und was sollte man beim Wissenstransfer beachten? Die Präsentation ist ein Auszug aus einem Seminar von FÖHR Agentur für Wissenstransfer.

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Neue Besen kehren gut und die alten wissen wo der Dreck liegt. Wissensmanagement

  1. 1. Tanja FöhrNeue Besen kehren gut und diealten wissen wo der Dreck liegt.Wissenstransfer & Wissensmanagement
  2. 2. Tanja FöhrInnovationskulturmanagerinDipl. Geograph, Business Coach IACC,Trainerin, Campainerin
  3. 3. Ach so – darum geht es• Was ist das Problem?• Wissenstransfer. Anleitung für das Gehirn. 3 Tipps• Wie kann man Wissen managen?• 3 Tipps für Wissensmanagement-Tools• Titel-Test
  4. 4. Wissen ist dasGold der ZukunftBundesregierung verzweifeltGoldgräber gesucht!
  5. 5. „Innovations Wissen schafft -kraft ist der Schlüssel für Wohlstand in Wohlstand einem rohstoffarmen Land wie Deutschland. Je mehr innovative Produkte wir auf den internationalen Märkten anbieten können, desto besser ist das für unser Wirtschaftswachstum und damit für Arbeitsplätze und unsere soziale Sicherheit“http://www.bundesregierung.de/static/flash/WissenSchafftWohlstand/data/pdf/0003.pdf
  6. 6. Marketing, Service, Vertrieb,Entwicklung, BeschaffungInternes Wissen Hochschule, Verbände, Literatur, Kunden, Lieferanten, Allianzen, Wettbewerber Externes Wissen Innovationsprozesse
  7. 7. FACHKRÄFTEMANGEL:1. Alte Besen gehen in Rente.2. Neue wissen noch nicht wo der Dreck liegt.3. Zu wenig neue Besen.
  8. 8. 1. Goldgräbertipp für den WissenstransferJeder lernt anders
  9. 9. Lernen ist individuell.Den besten Weg muss jeder für sich herausfinden.Wichtig: Verschiedene Möglichkeiten zum Lernenanbieten und nutzen. Je mehr Sinne angesprochenwerden desto besser.
  10. 10. 2. Goldgräbertipp für den WissenstransferMit gute Gefühle lernst Dumehr
  11. 11. Gute Gefühle sind gut für das Lernen.Wir lernen mehr, behalten es länger und könnenes für Transferlösungen nutzen.-> Fehlertoleranz fördert VerbesserungskulturQuelle: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Direktor der psychiatrischen Uniklinik in Ulm)
  12. 12. 3. Goldgräbertipp für den WissenstransferNetzwerker wissen mehr
  13. 13. Nobody is perfect, but teams can be.Wer Wissen mit anderen teilt ,entwickelt neue Ideenund Verbesserungen.(Internet-globale Entwicklung)Einige Völker/Ureinwohner haben ihr Wissen nicht mitanderen geteilt. Hier fand oft keine Weiterentwicklungstatt, manchmal sogar eine Rückentwicklung.
  14. 14. KernprozessWie kann man Wissen managen?
  15. 15. IdentifizierenBewahren Wissen Erwerben Nutzen Entwickeln Verteilen
  16. 16. Wissenslandkarten Expertenverzeichnisse /Yellow Pages /Skills Profils Erwerben & Entwickeln Kooperation mit Kundengesprächsrunden Lieferanten, Uni/FH Lead-User-Workshop Marktforschung, Erwerb Kundenbefragung von Wissensprodukten Communities of Practice Konkurrenzanalyse, Mitarbeiter-schulen Kundenanalyse, Schulungen, Workshops Visualisierung von Ideen: Interne Kompetenzzentren Mind Mapping, Modelle, Denkfabrik/Think Tanks Metapher Lernlabor Kreativitätstechniken, VorschlagswesenQ: VÖLKER, SAUER, SIMON  2007 Wissensmanagement im Innovationsprozess
  17. 17. Verteilen & Nutzen Wissensmanager, Groupware-Systeme (Outlook, Lotus) Wissenslandkarten, Workflowmanagement-Systeme. Mentorensystem, Internet/Intranet, Patenschaftsmodelle, Datenbanken, Dokumentation, Expertenverzeichnisse, Lernarenen, Arbeitsplatzgestaltung Erfahrungsgruppen, Job Rotation, Workshops, Informelle TreffenQ: VÖLKER, SAUER, SIMON  2007 Wissensmanagement im Innovationsprozess
  18. 18. Bewahren Expertensysteme Internet/Intranet Lessons learned Data Warehouse Dokumenten- Wissensbestandskarten Manangerment-System Anreizsysteme DatenbankQ: VÖLKER, SAUER, SIMON  2007 Wissensmanagement im Innovationsprozess
  19. 19. Wissen und Wettbewerbsfähigkeit Kompetenz Handeln Können Implizit Wissen Informationen Explizit Daten Zeichen Stufenmodell NORTH 1999
  20. 20. Persönliches Wissensmanagement Selbst- Werkzeuge Zeitmanagement Formale Weiterbildung persönliche und Bücher berufliche Entwicklung Zettelkasten E-Learning PräsenzArbeits- Kongresse Motivation, Netzwerkorganisation Reflexion Firma TwitterPrioritäten Xingsetzen Vernetzung von Informationen Lernbiographie/Lernkultur
  21. 21. Betriebliches Wissensmanagement Formell InformellOnline Offline Kaffeeküche Feiern Betriebssport Schwarze Brett Mittagessen Arbeitsweg Fahrstuhlgespräche Vernetzung von Informationen Innovationskultur
  22. 22. Aufgaben vonWissensmanagementtoolsSelbstmanagement:Zielsetzung, Planen, Selbstkritik, Motivieren, Kreativität, BedarfsermittlungLernen:Lerntypbestimmung, Informationsaufnahme, Repetieren, Erinnern, VergessenDokumentieren:Notieren, Archivieren, Kategorisieren, LöschenTransformieren:Visualisieren, Verbalisieren, Kontextualisieren, Verknüpfen, Präsentieren
  23. 23. Aufgaben vonWissensmanagementtoolsRecherchieren: (1. Tipp)Suchen, NavigierenKollaborieren: (2. Tipp)Kollaborieren, Kommunizieren, FeedbackEvaluieren:Reflektieren, Diskutieren, Stärken/Schwächen, TestenOrganisieren: (3. Tipp)Strukturieren, Priorisieren, Reduzieren
  24. 24. 1. Tool-TippRecherchieren: Suchen, NavigierenHaufe Suite bietet den technischen Rahmen fürWissensmanagement.Ob internes Wissen oder von Drittanbietern – dieSuchmaschine vernetzt automatisch alle Inhalte und stellt nurdie relevanten Informationen zusammen.Die Suche erfolgt semantisch. Innovationspreis IT 2012: Haufe Suite gewinnt Sonderauszeichnung
  25. 25. Allianz1. März 2012startet sozialesNetzwerk fürMitarbeiter „Allianz Social Network“ sollinnerbetriebliches Wissenschneller verteilt, aufzufinden undoptimiert werden. AllianzVersicherung.
  26. 26. 2. Tool-TippEnterprise 2.0Enterprise 2.0 bedeutet die Konzepte des Web 2.0 und vonSocial Software nachzuvollziehen und zu versuchen, dieseauf die Zusammenarbeit in den Unternehmen zuübertragen.“–Richter und Koch 2007Software: IBM ConnectionKostenloser Download :aperto – Ein Rahmenwerk zur Auswahl, Einführung und Optimierung vonCorporate Social Software http://www.soziotech.org/schriften/band2/Wissens-Freischwimmerfür Mitarbeiter
  27. 27. Gemeinschaftliches Indexieren (engl. social taggInstant Messaging (Tools: chatter, wunderkit)Kollaboratives Schreiben(Tools: Mastermind, Google.docs)Mashups (Verknüpfung), PersonensuchmaschinSoziale Netzwerke, WebforenWeblogs (wordpress, blogspot)Wikis
  28. 28. Prof. Dr. Peter Kruse 4. Sitzung der Enquete Kommission "Internet und digitale Gesellschaft", im Deutschen Bundestag November 2011. Zentrale Aussagen seiner Rede: Grundlegende Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager. Der Grund: 1. Informationen so hoch verdichtet wie noch nie 2. Hohe Spontanaktivität durch soziale Netze 3. Kreisende Erregung durch Themen, die viele interessieren Über die Netze können Menschen mächtig werden. Ergebnis: Extrem starker Bürger, extrem starker Mitarbeiter und extrem starker Kunde.http://www.youtube.com/watch?v=e_94‐CH6h‐o
  29. 29. 3. Tool-TippStrategieprozess offlineIn einem persönlichen Gespräch werden immer noch die meistenInformationen ausgetauscht. Workshops, Besprechungen undSchulungen sind für das Wissensmanagement wesentlicheInstrumente, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zuerhöhen.Der Strategieprozess in einem Unternehmen bringtwichtige Wissensträger zusammen, arbeitet dieKernkompetenzen heraus und identifiziert regionaleund globale Trends. Dies ist die Grundlage für diestrategische Entwicklung der Geschäftsfelder.
  30. 30. Strategie Vision, IdealzustandIn der Strategie werden dieKernkompetenzen Ausgangslage(was können nur wir?), GeschäftsfelderKompetenzen (was können wir gut,andere aber auch?) und InnovationskulturGeschäftsfelder (wo sind unsere Bewährte, aktuelle und neue KompetenzenKunden?) mit dem Führungsteam undden Mitarbeitern erarbeitet. Kernkompetenzen TrendsEs gibt einen Trendworkshop(was kommt?) undeinen Zukunftsworkshop(wo wollen wir hin?),um die Richtung zu definieren.Das alles ist dann Strategie, einProzess. Die Innovationskultur ineinem Unternehmen beeinflusst denProzess.
  31. 31. Zusammenfassung3 GoldgräbertippsLernen ist individuellMit guten Gefühlen lernt man besserNetzwerke wissen mehr3 Tools-TippsInterne SuchmaschineEnterprise 2.0Strategieworkshop
  32. 32. Neue Besen kehren gut und diealten wissen wo der Dreck liegt.Stimmt der Spruch?
  33. 33. Leistung Wissen 20 Jahre Alter Alter Mit 20 Jahren Unser Wissen können wir am nimmt mit dem schnellsten Alter ständig zu. Aufgaben im Kopf lösen. Quelle: Prof. Dr. Manfred Spitzer

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