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TU Berlin, Masterstudiengang Wissenschaftsmarketing -
Modul Public Affairs
Dr. Hans Bellstedt,
Hans Bellstedt Public Affairs (hbpa) GmbH
Berlin, 28. September 2016
Public Affairs: Grundlagen,
Methoden, Fragestellungen
Agenda
I. PA-Einführung
II. Themen und Fallbeispiele
▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen
▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie
III. Learnings
Seite 2
Was ist Public Affairs?
PA-Einführung
▪ Public Affairs (PA) ist ein…
▪ strategisch ausgerichteter Prozess
▪ zur Artikulation und Durchsetzung von Unternehmens- oder
Organisationsinteressen (advocacy, auch „Lobbying“ genannt)
▪ gegenüber dem politischen und öffentlichen Umfeld
▪ Auslöser sind in der Regel Gesetzgebungsverfahren, die eine hohe
Relevanz für den jew. PA-Akteur besitzen.
▪ Die Relevanz kann positiv (Gesetz = Chance) oder negativ (Bedrohung des
Geschäftsmodells) ausfallen.
▪ In beiden Fällen fällt der PA-Akteur die Entscheidung, aktiv auf politische
Stakeholder zuzugehen, um diesen seine Position näherzubringen.
Seite 3
Warum Public Affairs?
PA-Einführung
▪ Politik beeinflusst zunehmend die Handlungsspielräume von Unternehmen
und Institutionen
▪ Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 hat Regulierungsdrang der Politik
massiv erhöht (Finanzmarkt, Verbraucherschutz, Steuerpolitik, Arbeit +
Soziales)
▪ Aktuelle Beispiele: EEG-Reform, Verpackungsgesetz, IT-Sicherheit,
Regulierung Werkverträge, Autonomes Fahren, Klimaschutzplan 2015…
▪ Passives Beobachten genügt nicht bzw. birgt die Gefahr, übergangen oder
benachteiligt zu werden.
▪ Public Affairs verfolgt den Anspruch, Rahmenbedingungen aktiv
mitzugestalten.
Seite 4
Wer betreibt Public Affairs?
PA-Einführung
Seite 5
▪ Unternehmen
▪ Verbände
▪ NGO
▪ Bürgerinitiativen
▪ Interessensplattformen/
Themenallianzen
▪ Gewerkschaften
▪ Wissenschaftsorganisationen
▪ Agenturen, Berater
▪ Kirchen
Public Affairs
Public Affairs-Prozess: Phasen
PA-Einführung
Seite 6
Issue
Identification
Stakeholder-
Ökosystem
PA-Strategie Messaging Political
Outreach
Identifizierung
/Priorisierung
eines Themas
1. 2. 3. 4. 5.
Entwicklung
einer
stakeholder-
bezogenen PA-
Strategie
Erarbeitung
von Kern-
botschaften
bzw. eines
„Narrativs“
Imple-
mentierung
konkreter
Maßnahmen
(u.a. Gespräche,
Veranstaltungen)
Analyse der
Stakeholder:
Wer ist relevant,
mit wem muss
ich sprechen?
Ökosystem: Mögliche Stakeholder
PA-Einführung
Seite 7
PA-Akteur
Politik
Markt
Verbände
Gesellschaft
Medien
NGOsBürger
ParlamentRegierung
Behörden
Outreach: Möglicher Maßnahmenmix
PA-Einführung
▪ Erarbeitung einer PA-
Strategie incl. Zeit-,
Maßnahmen- und
Budgetplan
▪ Festlegung der
Themenagenda
▪ Systematische Beobachtung
der Themen; Bewertung,
Handlungsempfehlungen
▪ Strategische Allianzen,
Interessenbündnisse
Seite 8
PA-Strategie Monitoring
▪ Erarbeitung von Themen-
und Positionspapieren,
Erklärfilmen etc.
▪ Politische Newsletter
▪ Versand der Materialien
▪ Gespräche mit MdB,
wichtigen
Ministerialbeamten
▪ Teiln. an Anhörungen
▪ Teilnahme an Round
Tables, Fachgesprächen
▪ Frühstücke, Luncheons,
Parlamentarische Abende
▪ Formate speziell für MdB-
Mitarbeiter
▪ Unternehmensbesuche
von MdB
▪ Social Media: Websites,
Blogs, Facebook, Twitter,
Periscope…
Public Affairs-Strategie
1:1-Conver-
sations
Platforms &
Events
Digital PA/
SocialMedia
Content
Creation
Event-Planung
2016/17
Aufbau eines Zeitplans
PA-Einführung
Seite 9
Q1/17 Q2/17 Q3/17
Versand (in
Verb. mit
Gesprächen)
Okt. 16 Nov. 16
Anfrage von
Gesprächen
Monitoring/Gesetzgebungsbeobachtung; laufende Social-Media-Bespielung
Erstellung
eines
Erklärfilms
Parlamentarischer
Abend / Panel Debate
Erstellung
Themen/-
Positionspapier
Durchführung
von 1:1-
Gesprächen
Themen-
frühstück
1:few-
Gespräche
Teilnah-
me an
R-Tables
Stand-
ort-
besuch
Verbreitung auf Social
Media-Kanälen
Abend-VA für
MdB-
Mitarbeiter
Dez. 16
StakeholderContentEvents
Agenda
I. PA-Einführung
II. Themen und Fallbeispiele
▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen
▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie
III. Learnings
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Case 1: eHealth
▪ Ausgangslage: eHealth-Gesetz im Dez. 2015 vom Dt.
Bundestag verabschiedet
▪ Wichtigste Inhalte:
 Vernetzung des Gesundheitswesens durch el.
Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur
 Ab April 2017: Telekonsiliarische Befundbeurteilung
von Röntgenaufnahmen
 Abrechenbarkeit von Online-Videosprechstunden
 El. Gesundheitskarte: ab 2018 Sanktionen für nicht
teilnehmende Leistungserbringer
 2018: Speicherung von Notfalldaten auf der el. GK;
Áblage der Daten im elektronischen Patientenfach
 Ende 2018: Zugriff des Patienten auf el.
Patientenfach außerhalb der Arztpraxis
 Ab 2018: elektronisch abrufbarer Medikationsplan
Themen und Fallbeispiele
Hermann Gröhe (CDU),
Bundesminister für Gesundheit
Seite 11
Nach dem Gesetz ist vor der Reform
Themen und Fallbeispiele
▪ eHealth-Gesetz weist eine Reihe von Unzulänglichkeiten auf:
 Abrechenbarkeit von eHealth-Anwendungen über Krankenkassen noch stark
ausbaufähig
 Medikationsplan bis 2018 noch in Papierform ist nicht mehr zeitgemäß
 Datenschutz im digitalen Gesundheitswesen noch robuster gestalten
 El. Gesundheitsakte noch nicht flächendeckend als Standard etabliert
 Prävention, Behandlung und Pflege nicht als integriertes System behandelt
 Lediglich fakultative Nutzung von eHealth-Lösungen (statt voreingestellt, mit
opt-out-Möglichkeit)
 Noch zu viele proprietäre IT-Systeme, statt offener Standards/Schnittstellen
 Unternehmen ergreifen Initiative, um Politik zu weiteren Schritten zu
bewegen…
Seite 12
Industrie treibt Prozess weiter voran
▪ Veranstaltung „Deutschland Digital Pitch“ zum
Thema eHealth am 27.9. in der Charité, mit u.a.:
 O. Tuszik, Deutschland-Chef von CISCO
 Abteilungsleiter Bundesmin. Gesundheit
 4 Gründer/App-Entwickler aus dem eHealth-
Sektor
 MdB Maik Beermann (CDU), Mitgl. im
Ausschuss für Digitale Agenda
 Frank Michalak, Chef der AOK Nord
▪ Themenheft (12 Seiten) im iPad-Format als
flankierendes Erklärmedium
 Zuständiges Ministerium erhält Chance,
weiteren Weg aufzuzeigen.
Themen und Fallbeispiele
Seite 13
Der IT-Konzern CISCO zählt zu den
Treibern des digitalen
Gesundheitswesens
Agenda
I. PA-Einführung
II. Themen und Fallbeispiele
▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen
▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie
III. Learnings
Seite 14
Wer ist die Kunststoffrohrindustrie?
▪ Hersteller von Kunststoffrohren sowie
Vormaterialien zu deren Fertigung
▪ > 12 000 Mitarbeiter in Deutschland,
< 4 Mrd. EUR Umsatz
▪ Anwendungsfelder der Rohre:
 Energieleitungsbau (u. a. Erdverkabelung)
 Telekommunikation (Glasfaser)
 Trinkwasser, Abwasser (Kommunen)
 Wärme
 Industrieanlagen
 Geothermie
Themen und Fallbeispiele
Die Kunststoffrohrindustrie leistet
wichtige Beiträge zu einer
modernen Infrastruktur.
Seite 15
Wertstoffgesetz: Worum geht es?
Themen und Fallbeispiele
▪ Bundesumwelt- und Bauministerin B. Hendricks (SPD) will die
Recyclingquoten bestimmter Stoffe, darunter Kunststoff, deutlich erhöhen.
▪ Die Verwerfungen im privatwirtschaftlich organisierten Dualen System
Deutschland („Grüner Punkt“) sollen beseitigt werden (u. a.
Trittbrettfahrerproblematik: Entsorgung ohne Lizenzgebühr…)
▪ Bei der Entsorgung von Hausmüll soll den Kommunen eine deutlich
stärkere Stellung eingeräumt werden.
▪ Sog. „stoffgleiche Nichtverpackungen“ sollen in die Stoffkreisläufe
einbezogen und entsprechend wiederverwertet werden.
Erstes Eckpunkte (Union/SPD) im Spätsommer 2015; breite
Ablehnungsfront (private Entsorger, Kommunen, grün regierte/mitregierte
Bundesländer)
Überarbeiteter Entwurf im Frühjahr 2016
Seite 16
KR-Hersteller bringen Recycling-Know How
ein
▪ Herbst 2015: Erarbeitung der Sonderausgabe
„Rohr-Recycling“ des Verbandsmagazins
IMPULSE
▪ Versand an zuständige MdB und
Ministerialbeamte
▪ Anfrage von Gesprächsterminen
▪ Führen div. Gespräche mit MdB der Koalition
sowie der Opposition (Berichterstatter)
▪ Einladen von MdB an Unternehmensstandorte
 Juli 2016: BM Hendricks verwirft
Wertstoffgesetz, lässt „Verpackungsgesetz“
erarbeiten.
Themen und Fallbeispiele
Das Magazin IMPULSE des
Kunststoffrohrverbandes zeigt,
wie Recycling in dieser Industrie
funktioniert.
Seite 17
Agenda
I. PA-Einführung
II. Themen und Fallbeispiele
▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen
▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie
III. Learnings
Seite 18
PA-Fallbeispiele: Learnings
Learnings
▪ Ausgangspunkt ist in der Regel ein aktuelles Gesetzgebungsvorhaben
▪ Belastbare Gesprächsbeziehungen sind das A und O: „Verschaffe dir
Freunde, bevor du sie brauchst“.
▪ Große Namen öffnen Türen, sind aber nicht zwingend erfolgsversprechend.
▪ Auch ein vermeintlicher „no-name“ kann sich in kurzer Zeit Zugang
verschaffen.
▪ Entscheidend sind:
▪ Relevanz des Themas für den MdB/das jew. Ministerium
▪ Konstruktives und vertrauensstiftendes Auftreten
▪ Nachweis eines Wertbeitrages für Gesellschaft, Umwelt und
Volkswirtschaft
Seite 19
Kritische Fragen an Public Affairs
Learnings
▪ Welches Maß an Einflussnahme ist legitim, wo beginnen Grauzonen?
▪ Spielt Geld eine Rolle?
▪ Wo liegt die Grenze zwischen Allgemein- und Partikularinteresse?
▪ Wie viel Transparenz ist möglich, wie viel Vertraulichkeit nötig?
▪ Welche Rolle spielen NGOs?
▪ Welche Zusagen kann ein Politiker geben? etc. pp…
 Es wird ein spannendes Modul!
Seite 20
Kontakt:
Learnings
▪ Rückfragen:
Dr. Hans Bellstedt, hb@hbpa.eu
Seite 21

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Public Affairs Grundlagen 2016 - Technische Universität Berlin

  • 1. TU Berlin, Masterstudiengang Wissenschaftsmarketing - Modul Public Affairs Dr. Hans Bellstedt, Hans Bellstedt Public Affairs (hbpa) GmbH Berlin, 28. September 2016 Public Affairs: Grundlagen, Methoden, Fragestellungen
  • 2. Agenda I. PA-Einführung II. Themen und Fallbeispiele ▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen ▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie III. Learnings Seite 2
  • 3. Was ist Public Affairs? PA-Einführung ▪ Public Affairs (PA) ist ein… ▪ strategisch ausgerichteter Prozess ▪ zur Artikulation und Durchsetzung von Unternehmens- oder Organisationsinteressen (advocacy, auch „Lobbying“ genannt) ▪ gegenüber dem politischen und öffentlichen Umfeld ▪ Auslöser sind in der Regel Gesetzgebungsverfahren, die eine hohe Relevanz für den jew. PA-Akteur besitzen. ▪ Die Relevanz kann positiv (Gesetz = Chance) oder negativ (Bedrohung des Geschäftsmodells) ausfallen. ▪ In beiden Fällen fällt der PA-Akteur die Entscheidung, aktiv auf politische Stakeholder zuzugehen, um diesen seine Position näherzubringen. Seite 3
  • 4. Warum Public Affairs? PA-Einführung ▪ Politik beeinflusst zunehmend die Handlungsspielräume von Unternehmen und Institutionen ▪ Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 hat Regulierungsdrang der Politik massiv erhöht (Finanzmarkt, Verbraucherschutz, Steuerpolitik, Arbeit + Soziales) ▪ Aktuelle Beispiele: EEG-Reform, Verpackungsgesetz, IT-Sicherheit, Regulierung Werkverträge, Autonomes Fahren, Klimaschutzplan 2015… ▪ Passives Beobachten genügt nicht bzw. birgt die Gefahr, übergangen oder benachteiligt zu werden. ▪ Public Affairs verfolgt den Anspruch, Rahmenbedingungen aktiv mitzugestalten. Seite 4
  • 5. Wer betreibt Public Affairs? PA-Einführung Seite 5 ▪ Unternehmen ▪ Verbände ▪ NGO ▪ Bürgerinitiativen ▪ Interessensplattformen/ Themenallianzen ▪ Gewerkschaften ▪ Wissenschaftsorganisationen ▪ Agenturen, Berater ▪ Kirchen
  • 6. Public Affairs Public Affairs-Prozess: Phasen PA-Einführung Seite 6 Issue Identification Stakeholder- Ökosystem PA-Strategie Messaging Political Outreach Identifizierung /Priorisierung eines Themas 1. 2. 3. 4. 5. Entwicklung einer stakeholder- bezogenen PA- Strategie Erarbeitung von Kern- botschaften bzw. eines „Narrativs“ Imple- mentierung konkreter Maßnahmen (u.a. Gespräche, Veranstaltungen) Analyse der Stakeholder: Wer ist relevant, mit wem muss ich sprechen?
  • 7. Ökosystem: Mögliche Stakeholder PA-Einführung Seite 7 PA-Akteur Politik Markt Verbände Gesellschaft Medien NGOsBürger ParlamentRegierung Behörden
  • 8. Outreach: Möglicher Maßnahmenmix PA-Einführung ▪ Erarbeitung einer PA- Strategie incl. Zeit-, Maßnahmen- und Budgetplan ▪ Festlegung der Themenagenda ▪ Systematische Beobachtung der Themen; Bewertung, Handlungsempfehlungen ▪ Strategische Allianzen, Interessenbündnisse Seite 8 PA-Strategie Monitoring ▪ Erarbeitung von Themen- und Positionspapieren, Erklärfilmen etc. ▪ Politische Newsletter ▪ Versand der Materialien ▪ Gespräche mit MdB, wichtigen Ministerialbeamten ▪ Teiln. an Anhörungen ▪ Teilnahme an Round Tables, Fachgesprächen ▪ Frühstücke, Luncheons, Parlamentarische Abende ▪ Formate speziell für MdB- Mitarbeiter ▪ Unternehmensbesuche von MdB ▪ Social Media: Websites, Blogs, Facebook, Twitter, Periscope… Public Affairs-Strategie 1:1-Conver- sations Platforms & Events Digital PA/ SocialMedia Content Creation
  • 9. Event-Planung 2016/17 Aufbau eines Zeitplans PA-Einführung Seite 9 Q1/17 Q2/17 Q3/17 Versand (in Verb. mit Gesprächen) Okt. 16 Nov. 16 Anfrage von Gesprächen Monitoring/Gesetzgebungsbeobachtung; laufende Social-Media-Bespielung Erstellung eines Erklärfilms Parlamentarischer Abend / Panel Debate Erstellung Themen/- Positionspapier Durchführung von 1:1- Gesprächen Themen- frühstück 1:few- Gespräche Teilnah- me an R-Tables Stand- ort- besuch Verbreitung auf Social Media-Kanälen Abend-VA für MdB- Mitarbeiter Dez. 16 StakeholderContentEvents
  • 10. Agenda I. PA-Einführung II. Themen und Fallbeispiele ▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen ▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie III. Learnings Seite 10
  • 11. Case 1: eHealth ▪ Ausgangslage: eHealth-Gesetz im Dez. 2015 vom Dt. Bundestag verabschiedet ▪ Wichtigste Inhalte:  Vernetzung des Gesundheitswesens durch el. Gesundheitskarte und Telematik-Infrastruktur  Ab April 2017: Telekonsiliarische Befundbeurteilung von Röntgenaufnahmen  Abrechenbarkeit von Online-Videosprechstunden  El. Gesundheitskarte: ab 2018 Sanktionen für nicht teilnehmende Leistungserbringer  2018: Speicherung von Notfalldaten auf der el. GK; Áblage der Daten im elektronischen Patientenfach  Ende 2018: Zugriff des Patienten auf el. Patientenfach außerhalb der Arztpraxis  Ab 2018: elektronisch abrufbarer Medikationsplan Themen und Fallbeispiele Hermann Gröhe (CDU), Bundesminister für Gesundheit Seite 11
  • 12. Nach dem Gesetz ist vor der Reform Themen und Fallbeispiele ▪ eHealth-Gesetz weist eine Reihe von Unzulänglichkeiten auf:  Abrechenbarkeit von eHealth-Anwendungen über Krankenkassen noch stark ausbaufähig  Medikationsplan bis 2018 noch in Papierform ist nicht mehr zeitgemäß  Datenschutz im digitalen Gesundheitswesen noch robuster gestalten  El. Gesundheitsakte noch nicht flächendeckend als Standard etabliert  Prävention, Behandlung und Pflege nicht als integriertes System behandelt  Lediglich fakultative Nutzung von eHealth-Lösungen (statt voreingestellt, mit opt-out-Möglichkeit)  Noch zu viele proprietäre IT-Systeme, statt offener Standards/Schnittstellen  Unternehmen ergreifen Initiative, um Politik zu weiteren Schritten zu bewegen… Seite 12
  • 13. Industrie treibt Prozess weiter voran ▪ Veranstaltung „Deutschland Digital Pitch“ zum Thema eHealth am 27.9. in der Charité, mit u.a.:  O. Tuszik, Deutschland-Chef von CISCO  Abteilungsleiter Bundesmin. Gesundheit  4 Gründer/App-Entwickler aus dem eHealth- Sektor  MdB Maik Beermann (CDU), Mitgl. im Ausschuss für Digitale Agenda  Frank Michalak, Chef der AOK Nord ▪ Themenheft (12 Seiten) im iPad-Format als flankierendes Erklärmedium  Zuständiges Ministerium erhält Chance, weiteren Weg aufzuzeigen. Themen und Fallbeispiele Seite 13 Der IT-Konzern CISCO zählt zu den Treibern des digitalen Gesundheitswesens
  • 14. Agenda I. PA-Einführung II. Themen und Fallbeispiele ▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen ▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie III. Learnings Seite 14
  • 15. Wer ist die Kunststoffrohrindustrie? ▪ Hersteller von Kunststoffrohren sowie Vormaterialien zu deren Fertigung ▪ > 12 000 Mitarbeiter in Deutschland, < 4 Mrd. EUR Umsatz ▪ Anwendungsfelder der Rohre:  Energieleitungsbau (u. a. Erdverkabelung)  Telekommunikation (Glasfaser)  Trinkwasser, Abwasser (Kommunen)  Wärme  Industrieanlagen  Geothermie Themen und Fallbeispiele Die Kunststoffrohrindustrie leistet wichtige Beiträge zu einer modernen Infrastruktur. Seite 15
  • 16. Wertstoffgesetz: Worum geht es? Themen und Fallbeispiele ▪ Bundesumwelt- und Bauministerin B. Hendricks (SPD) will die Recyclingquoten bestimmter Stoffe, darunter Kunststoff, deutlich erhöhen. ▪ Die Verwerfungen im privatwirtschaftlich organisierten Dualen System Deutschland („Grüner Punkt“) sollen beseitigt werden (u. a. Trittbrettfahrerproblematik: Entsorgung ohne Lizenzgebühr…) ▪ Bei der Entsorgung von Hausmüll soll den Kommunen eine deutlich stärkere Stellung eingeräumt werden. ▪ Sog. „stoffgleiche Nichtverpackungen“ sollen in die Stoffkreisläufe einbezogen und entsprechend wiederverwertet werden. Erstes Eckpunkte (Union/SPD) im Spätsommer 2015; breite Ablehnungsfront (private Entsorger, Kommunen, grün regierte/mitregierte Bundesländer) Überarbeiteter Entwurf im Frühjahr 2016 Seite 16
  • 17. KR-Hersteller bringen Recycling-Know How ein ▪ Herbst 2015: Erarbeitung der Sonderausgabe „Rohr-Recycling“ des Verbandsmagazins IMPULSE ▪ Versand an zuständige MdB und Ministerialbeamte ▪ Anfrage von Gesprächsterminen ▪ Führen div. Gespräche mit MdB der Koalition sowie der Opposition (Berichterstatter) ▪ Einladen von MdB an Unternehmensstandorte  Juli 2016: BM Hendricks verwirft Wertstoffgesetz, lässt „Verpackungsgesetz“ erarbeiten. Themen und Fallbeispiele Das Magazin IMPULSE des Kunststoffrohrverbandes zeigt, wie Recycling in dieser Industrie funktioniert. Seite 17
  • 18. Agenda I. PA-Einführung II. Themen und Fallbeispiele ▪ eHealth – Digitales Gesundheitswesen ▪ Kreislaufwirtschaft aus Sicht der Kunststoffrohrindustrie III. Learnings Seite 18
  • 19. PA-Fallbeispiele: Learnings Learnings ▪ Ausgangspunkt ist in der Regel ein aktuelles Gesetzgebungsvorhaben ▪ Belastbare Gesprächsbeziehungen sind das A und O: „Verschaffe dir Freunde, bevor du sie brauchst“. ▪ Große Namen öffnen Türen, sind aber nicht zwingend erfolgsversprechend. ▪ Auch ein vermeintlicher „no-name“ kann sich in kurzer Zeit Zugang verschaffen. ▪ Entscheidend sind: ▪ Relevanz des Themas für den MdB/das jew. Ministerium ▪ Konstruktives und vertrauensstiftendes Auftreten ▪ Nachweis eines Wertbeitrages für Gesellschaft, Umwelt und Volkswirtschaft Seite 19
  • 20. Kritische Fragen an Public Affairs Learnings ▪ Welches Maß an Einflussnahme ist legitim, wo beginnen Grauzonen? ▪ Spielt Geld eine Rolle? ▪ Wo liegt die Grenze zwischen Allgemein- und Partikularinteresse? ▪ Wie viel Transparenz ist möglich, wie viel Vertraulichkeit nötig? ▪ Welche Rolle spielen NGOs? ▪ Welche Zusagen kann ein Politiker geben? etc. pp…  Es wird ein spannendes Modul! Seite 20
  • 21. Kontakt: Learnings ▪ Rückfragen: Dr. Hans Bellstedt, hb@hbpa.eu Seite 21