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 Unternehmensweites 
 Projekt‐, Portfolio‐ und 
 Ressourcenmanagement 
 
Volle Kontrolle über alle Prozesse in Echtzeit. 
 
 
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Mit Hilfe von Projektportfoliomanagement können  alle Projekte innerhalb eines  Unternehmens in 
Beziehung zu einander verwaltet und so die benötigten beziehungsweise vorhandenen Ressourcen 
effizient  eingesetzt  werden.  Das  vorliegende  Dokumente  soll  Ihnen  den  Begriff  PPM  erläutern, 
Abläufe zeigen und Sie über Nutzen im Einsatz informieren.  
 
Der Inhalt im Überblick 
 Vorwort 
 PPM im Überblick 
 Vision & Nutzen 
 Use Cases 
 Über den Verfasser 
 
 
 
Vorwort 
 
 
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PPM – Projektportfoliomanagement 
 
Unter  dem  Begriff  „Projektportfoliomanagement“  (PPM)  ist  ganz  allgemein  der  Prozess  zu  verstehen,  mehrere  Projekte 
innerhalb einer Organisationseinheit effektiv zu verwalten. Vom Projektmanagement unterscheidet es sich dadurch, dass 
die  optimale  Umsetzung  nicht  nur  für  ein  Projekt  gewährleistet  werden  soll,  sondern  dass  die  Projekte  bzw.  Projekt‐
Portfolios in Beziehung zueinander betrachtet werden, um Abläufe und Personen und Finanzen unternehmensübergreifend 
effizient  zu  organisieren  und  einzusetzen.  In  den  meisten  Unternehmen  wird  PPM  mit  einzelnen,  bestenfalls  mit 
Import/Export  Schnittstellen  versehenen,  Tools  eingesetzt  (MS  Project,  Excel,...).  PPM  kann  aber  auch  mit  integrierten 
Werkzeugen abgebildet werden. 
 
Integriertes System vs. Schnittstelle 
 
Der  Vorteil  einer  solchen  PPM‐Software  ist,  dass  alle  projektrelevanten  Informationen  in  einem  einzigen  System 
zusammengeführt werden. Alle an den Projekten beteiligten Personen können auf die für sie und ihre Aufgaben benötigten 
Daten zugreifen und haben diese auf dem aktuellen Stand zur Verfügung. Auch im Vergleich zu Schnittstellen‐Systemen sind 
integrierte Systeme in der Datenverwaltung kompatibler, verlässlicher und in der Ausgabe und Darstellung für verschiedene 
Personengruppen wesentlich einfacher zu handhaben.  
 
PPM‐Software 
 
Die drei folgenden Teilbereiche sind für ein integriertes PPM‐System vor allem wichtig und können mit der Software 
ineinandergreifend verwaltet werden:  
 
 Portfoliomanagement‐System, das die Bewertung und Priorisierung der   einzelnen Projekte im Sinne der  
Unternehmensziele unterstützt. 
 
 Projektmanagement‐Tool zur Detailplanung, Kalkulation und operativen Durchführung der einzelnen Projekte. 
 
 ERP‐System für projekt‐ und unternehmensübergreifendes Ressourcenmanagement in allen Bereichen vom 
Einkauf über die Personalverwaltung bis zum Marketing inklusive Vergleiche von Plan‐ und Istkosten. 
 
 
 
Die Zusammenführung aller Daten aus diesen drei Bereichen macht sowohl die effiziente Umsetzung des einzelnen Projekts 
als  auch  die  übersichtliche  projektübergreifende  Planung  möglich.  Außerdem  können  mit  Hilfe  der  PPM‐Software 
übergeordnete Bewertungskriterien definieren werden, die dabei helfen, Projekte der Art auszuwählen und zu priorisieren,  
dass sie in Summe der Erfüllung der Unternehmensziele am zuträglichsten sind. 
 
Begriffserklärungen
 
 
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PPM im Überblick
Mit  PPM  können  Entscheider  auf  Basis  aktueller  Daten  aus  den  unterschiedlichsten 
Unternehmensbereichen fundierte, wegbereitende Entscheidungen treffen, die für alle involvierten 
Abteilungen umsetzbar sind. 
 
 
 
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PPM im Überblick
 
 
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Ein  gut  in  die  Unternehmensabläufe  integriertes  PPM‐Tool  schafft  in  allen  Bereichen  des 
Unternehmens  einen  aktuellen  Informationsstand,  besseren  Überblick  und  dadurch  planbare  und 
effiziente Arbeitsabläufe. 
Von  der  Management‐Ebene,  wo  die  verschiedenen  Projekte  geplant  und  die  Ressourcen  verteilt  werden  bis  zu  den 
Projektmitarbeitern und Lieferanten hat jeder genau für seine Aufgaben die benötigten Daten zur Verfügung und für seine 
Bedürfnisse aufbereitet.  
So  können  die  verschiedenen  Anliegen  innerhalb  des  Unternehmens  (Entwicklung,  Innovationen,  Organisation,  etc.) 
berücksichtigt werden und auch in Hinsicht auf finanzielle Risiken wird ein ausgewogenes Projektportfolio gewährleistet.  
Folgend einige der vielen Nutzen für den Einsatz von PPM: 
 
 Alle Informationen aus einer Quelle in Echtzeit 
 Wertvolle Informationen wie: Status, Fortschritt, Kosten, Plan/Ist Vergleiche 
 Durchdachte Bedienbarkeit und Visualisierungen 
 Wertvolle Detailansichten in die unteresten Ebenen des Portfolios 
 Neue Form der Darstellung von wichtigen Finanzdaten 
 Einfachere und schnellere Durchführung von Konsolidierung, Langfristplanung und Monitoring 
 Keine redundante Datenhaltung 
 
 
Vision & Nutzen
 
 
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Auf der sicheren Seite 
Die Biac (Business Insurance Application Consulting GmbH) ist eine Tochter 
der Vienna Insurance Group, einem international tätigen 
Versicherungskonzern aus Wien. Hauptaufgabe der Biac ist die 
Weiterentwicklung, der Support und der internationale Rollout von 
Versicherungslösungen auf Basis von SAP Software – dies umfasst 
beispielsweise Lebensversicherungen, Krankenversicherungen und KFZ‐
Versicherungen. Diese komplexen Lösungen sind in über 10 Ländern und 
20 Gesellschaften für Tausende von Kunden im Einsatz, und werden 
laufend an veränderte gesetzliche, demografische oder tarifliche 
Bedingungen angepasst.  
Jedes Jahr werden ca. 50‐100 Rollout Projekte abgewickelt, dabei kommt 
es auf effiziente Zusammenarbeit von hunderten internen und externen 
Spezialisten in mehr als 30 Teams an. Zusätzlich bestehen zwischen den 
Projekten Abhängigkeiten in verschiedenen Bereichen (Termine, 
Funktionen, Ressourcen), daher ist genaue Planung und rechtzeitige 
Erkennung von Abweichungen sehr wichtig. 
Nach einer ausführlichen Evaluierung verschiedener Softwarepakete 
entschied sich die Biac 2012 für die Einführung von SAP PPM mit dem 
Implementierungspartner Phoron Consulting GmbH. Die Projektziele 
waren hoch gesteckt: 
 Umfassendes Portfolio‐ und Multi‐Projektmanagement 
 Ressourcenmanagement 
 Abbildung des Projekt‐ und Produktportfolios 
 Projekt‐ und Programmcontrolling mit einheitlichen Sichten 
 Globales Ressourcenmanagement auf Abteilungsebene 
 Enge Integration in SAP CO, PS, Cats, MM 
 Migration aller historischen und laufenden Projekte 
Diese  Ziele  wurden  in  zwei  Etappen  erreicht.  Ende  2012  erfolgte  der 
Produktivstart  mit  den  wesentlichen  Komponenten  aus  Portfolio‐  und 
Projektmanagement, seit 2014 ist nun auch das Ressourcenmanagement 
im Einsatz. Hier ein Auszug der Highlights: 
 Top‐down und bottom‐up Planung von Ressourcen 
 Manuelle Überleitung der Ressourcenplanung nach MM 
(Bestellung externer Ress.) im Probebetrieb 
 CO‐seitiger Split in zwei Kostenrechnungskreise aus  
einem PPM‐Projekt 
 Finanzplanung mit komplexen Rechenregeln und erweiterte  
HR‐Integration 
 
Da im SAP Standard nicht alle Anforderungen umsetzbar waren, 
entwickelte Phoron an gewissen Stellen die nötigen Erweiterungen – 
selbstverständlich releasefähig und modifikationsfrei. 
 
Meinungen des Biac‐Teams 
 „… SAP PPM ist aus meiner Sicht bereits 
jetzt ein Erfolg… Am Monatsende ist die 
Durchlaufzeit  der  Anlagen  von 
Buchungsbausteinen  und  Zuordnung 
von  Ressourcen    um  einiges  kürzer 
geworden  bzw.  man  konnte  auf 
Anfragen JIT reagieren.“ 
„Mir erleichtert PPM die Arbeit deutlich 
und  ich  freue  mich  schon  auf  die 
nächsten Fortschritte...“ 
„Mit  PPM  können  wir  zentral 
Informationen  für  viele  Stakeholder 
bereitstellen.  […]  Toll  finde  ich  die 
Möglichkeit, eigene Anzeigevarianten in 
der Tablestruktur zu definieren. […] Das 
macht  die  Pflege  der  Daten  sehr 
effizient.“ 
„Die  SAP‐PPM  Einführung  bedeutet 
einen  wesentlichen  Fortschritt  für 
unsere professionelle Projektabwicklung 
inkl.  Planung  und  Reporting,  und 
ermöglicht  eine  ganzheitliche 
Projektübersicht  mit  den  wesentlichen 
Eckdaten.“  (Evrim  Bakir,  Geschäfts‐
führung Biac) 
 
 
Für weitere Informationen steht Ihnen 
Hr. Johannes Bacher gerne zur 
Verfügung. 
Johannes.bacher@phoron.com  
 
 
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Weitere Informationen zum Thema PPM finden Sie auf  
www.phoron.com/de/flexppm.html 
 
Über den Verfasser

PPM - Portfolio-Projektmanagement mit SAP