Intelliact AG
Siewerdtstrasse 8
CH-8050 Zürich
T. +41 (44) 315 67 40
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PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel
Wichtige Aspekte und Vorgehensweisen
Dr. Martin Bichsel, Thomas Lutz, Lukas Haas, 06. September 2021
INTELLIACT AG
PLM Open Hour
Zentrale Themen der PLM Open Hour vom 7. Juni
Ausgangslage/Gründe für eine CAD Daten Migration
Lohnt sich eine Umstellung?
Mögliche Vorgehensweisen
Mögliche Konvertierungsverfahren
Prozesse im Konvertierungsvorgang
Herausforderungen
Zusammenfassung
PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel
WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN
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Mögliche Vorgehensweisen
Inkrementelle Konvertierung
– Bei Bedarf
Koexistenz
– Integration im CAD-Zielsystem mittels internem Solver
Big Bang
Mischformen
PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel
WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN
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Mögliche Vorgehensweisen, Problematik
Inkrementelle Konvertierung
Koexistenz
Big Bang
Mischformen
PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel
WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN
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Mögliche Vorgehensweisen
Inkrementelle Konvertierung
Koexistenz
Big Bang
Mischformen
PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel
WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN
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Migration der Hüllgeometrie
Geometrie wird aus dem Quellsystem übernommen
Konstruktionsinformation geht grösstenteils verloren
Featurebasierte Migration
Geometrie wird im Zielsystem analog zum Quellsystem konstruiert
Historie der Konstruktionselemente wird ins Zielsystem übernommen
– Feature 1: Quader, definiert durch die Parameter l,b,h
– Feature 2: Bohrung,definiert durch die Abstände x,y und Durchmesser d
Vorteile
– Änderungen sind einfacher
– Assoziativität
– Besonderheiten wie Familien Tabellen,
Gewinde, etc. werden mit konvertiert
Nachteil
– Schwieriger und damit fehleranfälliger, langsamer und kostenintensiver
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Konvertierungsverfahren
Manuelles Neumodellieren
– Intern oder extern
Automatisch, featurebasiert
– Via Konvertierungstool
– Via gemeinsamen Kernel (z.B. Parasolid)
– Vorteil: Assoziativität, Zeichnungen
– Nachteil: zusätzliche Lizenzkosten, Laufzeit
Automatisch, hüllgeometriebasiert (BREP)
– Z.B. via STEP, IGES, DXF
– Feature Recognition in Zielsystem (je nach CAD)
Neutralformat
– z.B. PDF,DXF, STEP
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Typische Prozesse für die Konvertierung
Testing
– Sheet Metal bending
– Schweissen
– Freiformen
– Rohmaterialmapping
– Gravuren
– Lochmuster
– Explosionszeichnungen
– …
Setup (Parametrisierung)
– Gewindemapping
– Sheet Metal
– Schweissen
– …
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Unternehmensspezifisch
Projektlaufzeit reservieren
für die Korrektur von
Problemen
Typische Prozesse für die Konvertierung (Vorbereitung)
Laufzeitabschätzung
– Definition von exemplarischen Testdateien
– Messen!
Konvertierungsstrategie
– Welche Dateien mit welchem Verfahren?
– Latest, released?, obsolete?
– priorisieren, Sicherheit einplanen
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Konvertierung kann bei wachsender
Datenmenge langsamer werden
Unternehmensspezifisch
Logische Abhängigkeit von
Baugruppen und Zeichnungen
berücksichtigen
Nahtlose Fertigung und Reparatur
nach Go-Live sicherstellen
Typische Prozesse für die Konvertierung (Durchführung)
Export der Daten aus dem Quellsystem
– Metadaten
– Dateien
Analyse
– Referenzen der Baugruppen, Zeichnungen, Parts
– Fehlende Referenzen
Konvertierung(en)
– Management und Fütterung der Tools
– Überwachung des Fortschrittes
– Überwachung der Fehler
Import ins Zielsystem
– Metadaten
– Dateien
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Datenqualität im Quellsystem
wird oft überschätzt
=> Zusätzliche Datenquellen!
Fehler führen zu Folgefehlern
Oft nicht Teil der
Konvertierungstools
Übergreifende Prozesse
Reviewing
Verwaltung von Metadaten
– Migration der Metadaten
Einbindung in den Änderungsprozess
– Anpassung des Änderungsprozesses in Zielsystem
Einbindung in den Fertigungsprozess
– Spezifikation des Prozesses zur Erstellung von Artikeln und Stücklisten
– Implementierung des Dokument-Artikel-Prozesses in Zielsystem
– Anpassung von Schnittstellen
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Nahtlose Integration in die
Neukonstruktion
Insbesondere Mischformen
abdecken
Herausforderungen
Lange Laufzeit
– Typischerweise mehrere Wochen/Monate
Fehler
– Erstellung von Blacklists
Mehrere Datenquellen
– Altes PDM
– Dateisystem
Versionen
Dateinamenskonflikte
– Umbenennung
Datenbereinigung
– Umnummerierung
– Vereinigung von Duplikaten
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Deltamigration, Mischformen
Duplikate behandeln
Erhöht Komplexität
Latest vs rel. vs latest+rel.
In
Kom-
bina-
tion
Abhängigkeiten berücksichtigen
Referenzen umbenennen
Erfahrungen
Verschiedene featurebasierte Konvertierprojekte erfolgreich durchgeführt
– abgeglichen mit der PLM-Strategie
– Teil einer umfassenden Datenmigration (Metadaten, Dokumentstruktur, Artikel, Artikel-
Dokument-Verknüfung)
Testphase ist sehr wichtig
– In Zusammenarbeit mit dem Toolanbieter konnte die Konvertierqualität deutlich verbessert
werden
Laufzeit wurde trotz initialer Laufzeitmessungen etwas unterschätzt
– Grosse Baugruppen und Zeichnungen brauchen überdurchschnittlich lange
– Konvertierung wird mit wachsender Datenbasis langsamer
Datenqualität entsprach den Erwartungen und den initialen Tests
– Featurebasierte Datenkonvertierung ermöglicht das nahtlose Weiterbearbeiten der Daten
– Mit Fehlern muss gerechnet werden
– Zeichnungen auch als PDF migrieren
– Migrierte Daten gut in den Änderungsprozess im Zielsystem integrieren
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Zusammenfassung
Die Konvertierungsstrategie muss in Einklang mit den Prozessen im Zielsystem sein
Tendenz geht in Richtung featurebasierter Konvertierung
Eine CAD-Konvertierung ist komplex und dauert lange
Intelliact hat eine reichen Erfahrungsschatz
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Dr. Martin Bichsel
Application Engineer
Dipl. Phys. ETH
+41 44 315 67 41
bichsel@intelliact.ch
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PDM-Datenmigration mit CAD-Wechsel

  • 1.
    Intelliact AG Siewerdtstrasse 8 CH-8050Zürich T. +41 (44) 315 67 40 mail@intelliact.ch www.intelliact.ch PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel Wichtige Aspekte und Vorgehensweisen Dr. Martin Bichsel, Thomas Lutz, Lukas Haas, 06. September 2021 INTELLIACT AG PLM Open Hour
  • 2.
    Zentrale Themen derPLM Open Hour vom 7. Juni Ausgangslage/Gründe für eine CAD Daten Migration Lohnt sich eine Umstellung? Mögliche Vorgehensweisen Mögliche Konvertierungsverfahren Prozesse im Konvertierungsvorgang Herausforderungen Zusammenfassung PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 2
  • 3.
    Mögliche Vorgehensweisen Inkrementelle Konvertierung –Bei Bedarf Koexistenz – Integration im CAD-Zielsystem mittels internem Solver Big Bang Mischformen PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 3
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    Mögliche Vorgehensweisen, Problematik InkrementelleKonvertierung Koexistenz Big Bang Mischformen PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 4
  • 5.
    Mögliche Vorgehensweisen Inkrementelle Konvertierung Koexistenz BigBang Mischformen PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 5
  • 6.
    Migration der Hüllgeometrie Geometriewird aus dem Quellsystem übernommen Konstruktionsinformation geht grösstenteils verloren Featurebasierte Migration Geometrie wird im Zielsystem analog zum Quellsystem konstruiert Historie der Konstruktionselemente wird ins Zielsystem übernommen – Feature 1: Quader, definiert durch die Parameter l,b,h – Feature 2: Bohrung,definiert durch die Abstände x,y und Durchmesser d Vorteile – Änderungen sind einfacher – Assoziativität – Besonderheiten wie Familien Tabellen, Gewinde, etc. werden mit konvertiert Nachteil – Schwieriger und damit fehleranfälliger, langsamer und kostenintensiver PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 6
  • 7.
    Konvertierungsverfahren Manuelles Neumodellieren – Internoder extern Automatisch, featurebasiert – Via Konvertierungstool – Via gemeinsamen Kernel (z.B. Parasolid) – Vorteil: Assoziativität, Zeichnungen – Nachteil: zusätzliche Lizenzkosten, Laufzeit Automatisch, hüllgeometriebasiert (BREP) – Z.B. via STEP, IGES, DXF – Feature Recognition in Zielsystem (je nach CAD) Neutralformat – z.B. PDF,DXF, STEP PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 7
  • 8.
    Typische Prozesse fürdie Konvertierung Testing – Sheet Metal bending – Schweissen – Freiformen – Rohmaterialmapping – Gravuren – Lochmuster – Explosionszeichnungen – … Setup (Parametrisierung) – Gewindemapping – Sheet Metal – Schweissen – … PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 8 Unternehmensspezifisch Projektlaufzeit reservieren für die Korrektur von Problemen
  • 9.
    Typische Prozesse fürdie Konvertierung (Vorbereitung) Laufzeitabschätzung – Definition von exemplarischen Testdateien – Messen! Konvertierungsstrategie – Welche Dateien mit welchem Verfahren? – Latest, released?, obsolete? – priorisieren, Sicherheit einplanen PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 9 Konvertierung kann bei wachsender Datenmenge langsamer werden Unternehmensspezifisch Logische Abhängigkeit von Baugruppen und Zeichnungen berücksichtigen Nahtlose Fertigung und Reparatur nach Go-Live sicherstellen
  • 10.
    Typische Prozesse fürdie Konvertierung (Durchführung) Export der Daten aus dem Quellsystem – Metadaten – Dateien Analyse – Referenzen der Baugruppen, Zeichnungen, Parts – Fehlende Referenzen Konvertierung(en) – Management und Fütterung der Tools – Überwachung des Fortschrittes – Überwachung der Fehler Import ins Zielsystem – Metadaten – Dateien PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 10 Datenqualität im Quellsystem wird oft überschätzt => Zusätzliche Datenquellen! Fehler führen zu Folgefehlern Oft nicht Teil der Konvertierungstools
  • 11.
    Übergreifende Prozesse Reviewing Verwaltung vonMetadaten – Migration der Metadaten Einbindung in den Änderungsprozess – Anpassung des Änderungsprozesses in Zielsystem Einbindung in den Fertigungsprozess – Spezifikation des Prozesses zur Erstellung von Artikeln und Stücklisten – Implementierung des Dokument-Artikel-Prozesses in Zielsystem – Anpassung von Schnittstellen PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 11 Nahtlose Integration in die Neukonstruktion Insbesondere Mischformen abdecken
  • 12.
    Herausforderungen Lange Laufzeit – Typischerweisemehrere Wochen/Monate Fehler – Erstellung von Blacklists Mehrere Datenquellen – Altes PDM – Dateisystem Versionen Dateinamenskonflikte – Umbenennung Datenbereinigung – Umnummerierung – Vereinigung von Duplikaten PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 12 Deltamigration, Mischformen Duplikate behandeln Erhöht Komplexität Latest vs rel. vs latest+rel. In Kom- bina- tion Abhängigkeiten berücksichtigen Referenzen umbenennen
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    Erfahrungen Verschiedene featurebasierte Konvertierprojekteerfolgreich durchgeführt – abgeglichen mit der PLM-Strategie – Teil einer umfassenden Datenmigration (Metadaten, Dokumentstruktur, Artikel, Artikel- Dokument-Verknüfung) Testphase ist sehr wichtig – In Zusammenarbeit mit dem Toolanbieter konnte die Konvertierqualität deutlich verbessert werden Laufzeit wurde trotz initialer Laufzeitmessungen etwas unterschätzt – Grosse Baugruppen und Zeichnungen brauchen überdurchschnittlich lange – Konvertierung wird mit wachsender Datenbasis langsamer Datenqualität entsprach den Erwartungen und den initialen Tests – Featurebasierte Datenkonvertierung ermöglicht das nahtlose Weiterbearbeiten der Daten – Mit Fehlern muss gerechnet werden – Zeichnungen auch als PDF migrieren – Migrierte Daten gut in den Änderungsprozess im Zielsystem integrieren PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 13
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    Zusammenfassung Die Konvertierungsstrategie mussin Einklang mit den Prozessen im Zielsystem sein Tendenz geht in Richtung featurebasierter Konvertierung Eine CAD-Konvertierung ist komplex und dauert lange Intelliact hat eine reichen Erfahrungsschatz PDM Daten-Migration mit CAD-Wechsel WICHTIGE ASPEKTE UND VORGEHENSWEISEN 14
  • 15.
    Melden Sie sichjetzt zur nächsten «PLM Open Hour» an 15 NÄCHSTE PLM OPEN HOUR https://intelliact.ch/events/plm-open-hours
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    Nehmen Sie Kontaktmit mir auf WAS SIND IHRE HERAUSFORDERUNGEN? 16 Dr. Martin Bichsel Application Engineer Dipl. Phys. ETH +41 44 315 67 41 bichsel@intelliact.ch
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