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1

OPINION

Martin Meier
Market Analyst, Derivative Partners Research AG

Quo vadis?

INHALT

Das Börsenjahr 2008 steht unter einem schlechten Stern. Die Stimmung ist nahe dem Tiefpunkt
und das Misstrauen der Anleger gegenüber Finanzinstitutionen und Finanzprodukten seinerseits auf einem noch nie dagewesenen Höchststand. Zu viele gehören zu denen, die verloren
haben, zuwenig zu den übrigen. Immer, wenn
man denkt, die Talsohle sei erreicht, geht es
nochmals stark bergab. Die Spekulationen über
mögliche Gründe spalten die Meinungen der
Analysten. Die Subprime-Krise war wohl der Funke, doch das Pulverfass welches dadurch explodierte überstieg selbst die kühnsten Erwartungen
der Pessimisten. Quo vadis? Inflations- und Rezessionsängste verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Selbst die für den Dezember vorausgesagte
Grippe-Epidemie scheint nur noch Nebensache
zu sein. Die Unsicherheit bestimmt den Markt
und dadurch die Preise. Das Verhältnis zwischen
Angebot und Nachfrage verschiebt sich täglich.
Die Volatilität befindet sich auf einem konstant
hohen Niveau und scheint gar noch weiter zu
wachsen. Die weltweiten Märkte taumeln und
scheinen kaum Halt zu finden. Ist diese Entwicklung überhaupt rational erklärbar, oder zeigt der
Mensch einfach nur Nerven? Wo liegt das Gleichgewicht des Marktes? Fundamentalanalytik wird
in dieser turbulenten Zeit kaum mehr Beachtung
geschenkt, dafür bietet die Behavioral Finance
sehr aufschlussreiche Erklärungen, welche vom
Herdentrieb bis zu einer Überreaktion reichen.
Für den einfachen Anleger nützen alle Spekulationen nichts, er wünscht sich einfach eine Beruhigung der Lage und dass der Börsenbarometer
schon bald wieder nach oben zeigt.

OPINION

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Quo vadis?

SEITE

1

FOCUS
Irrationale Übertreibungen an den Finanzmärkten

2

MARKETOPINION
Marketopinion Gold

4

PRODUCT NEWS
Sell in May and go away

7

Allwettertauglich

8

Yen-Carry Trades lösen sich in Luft auf

10

Wo die Barriere halten sollte

11

INVESTMENT IDEAS
SMI 2,5 Plus Note: mehr als nur Sparkontozinsen

12

Willkommen in der Familie: Money Market Notes
in Aussie-Dollar

13

MARKET MONITOR
Attraktive Neuemissionen

14

Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte

15

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte

16

IMPRESSUM
Impressum

16

INTERVIEW
Interview mit Heiko Weyand, HSBC Trinkaus

17
2

FOCUS

Irrationale Übertreibungen an den
Finanzmärkten
Die schlimmste Krise seit der Depression mischt die Karten zwischen Staat und Wirtschaft neu.
Fehlende globale Regulierungen und unzulängliche Risikokontrollen haben dazu geführt, dass das
exponentiell steigende Geldmengenwachstum und eine im selben Stile zunehmende Kreditexpansion die Weltwirtschaft nahe an den Abgrund getrieben hat.
Bild: www.sxc.hu

gestellt, auch viele europäische Staaten wie
England und Spanien haben sich ähnlich
stark in die Bredouille geritten. Durch die
immer globaler operierenden Finanzinstitute
wurden und werden fast alle Staaten von der
Krise erfasst. Die grossen Finanzhäuser dieser Welt verhielten sich wie Lemminge. Auf
der Suche nach der höchsten Rendite mochte kein Unternehmen zurückstehen und ging
jegliches Augenmass verloren. Dabei hätten
einige durch ähnliche Ereignisse in ihren
Heimmärkten in der jüngsten Vergangenheit
eigentlich gewarnt sein müssen.

Das Platzen der «Immobilien-Bubble» in den USA hat nicht bloss die US-Immobilienpreise,
sondern auch die Weltwirtschaft als Ganzes ins Taumeln gebracht.

Dieter Haas| Der Ursprung des aktuellen
Malaise war der Traum der Amerikaner, jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, ein
eigenes Haus zu besitzen. Das führte zu
Übertreibungen im US-Immobilienmarkt, die
jeder Beschreibung spotten. Offenbar war
der Glaube, dass Häuserpreise nicht fallen
können, weit verbreitet. In den 30er-Jahren,
als dies in den USA das letzte Mal passierte,

waren die meisten der Akteure noch nicht
geboren. Die Entwicklung vollzog sich dabei
nicht über Nacht. Erst rund ein Jahr nach
dem Erreichen des preislichen Höhepunktes
am Immobilienmarkt nahm mit der Subprime-Krise der gegenwärtige wirtschaftliche
Niedergang seinen Anfang (vgl. Grafik Case
Shiller Index). Aber nicht nur Amerika gehört
für diese Fehlentwicklungen an den Pranger

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Trennung von Risiko zu Kreditbeziehung ein Kern des Problems
Ein Grundübel, das weiterhin wie ein Damoklesschwert über den Köpfen schwebt, ist
das explosionsartige Wachstum der Credit
Default Swaps oder kurz CDS genannt. Sie
ermöglichen die Trennung des Kreditrisikos
von der eigentlichen Kreditbeziehung und
beinhalten dadurch einen Vorlaufcharakter.
Marktinformationen werden von den CDS
wesentlich schneller verarbeitet als in den
traditionellen Obligationenmärkten. Ein Umstand, dem Ratingagenturen viel zu wenig
Beachtung geschenkt haben.
Grenzen der Geldleihe
Ob sich die Beseitigung des enormen Sondermülls erneut durch die Ausweitung neuer
Gelder bekämpfen lässt, bleibt mehr als fraglich. Die Vereinigten Staaten versuchen es
wie immer auf diesem Wege. Wegen des Status des US-Dollars als Welt-Reservewährung
3

FOCUS

ist der Glaube der Amerikaner ungebrochen,
dass sich ihr Land ohne Limit Geld leihen
kann. Aber auch da wird es Grenzen geben
und wird die übrige Welt über den Weg des
Kapitalmarktes durch die Einforderung höherer Zinsen demnächst ein Ende dieser Verhaltensweise einfordern. Zumal die USA zur
Finanzierung ihres riesigen Zahlungsdefizits
auf das Ausland angewiesen ist.
Weltweite Koordination als Ausweg aus
der Krise
Die Umsetzung des «Troubled Ass Relief Progammes» (Tarp) in den USA, eine Erhöhung
staatlicher Garantien bei Mindesteinlagen,
wie sie in vielen Ländern bereits vorgenommen wurde, die temporäre Verstaatlichung
des gesamten Finanzsystem bis hin zur
Schliessung der Börse wie in Island sind im
Grunde lediglich Symptombekämpfungen.
Sie helfen wenig, um das Vertrauen der Anleger wieder herzustellen. Was die Welt in der
gegenwärtigen Situation wirklich braucht,
ist eine weit über die G-8-Staaten hinausgehende echte Kooperation, die den Namen
auch tatsächlich verdient. Diese müsste dazu
führen, dass die exponentiell gewachsene
Geldwirtschaft wieder stärker in Einklang
mit der Realwirtschaft gebracht würde. Das
wäre aber wohl nicht zum Nulltarif zu haben.
Die Hauptverursacher müssten schmerzliche Einschnitte sowie einen Einschnitt ihrer
Macht hinnehmen. Ein Hinauszögern griffiger
Massnahmen oder der Einsatz untauglicher
Mittel wie eine Fortsetzung der bisherigen
Politik vergrössern lediglich die Probleme.
Hoffen wir, dass es der Welt gelingt, in den
nächsten Tagen und Wochen zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen.

Case Shiller 10 Index der Hauspreise in den USA
250
230
210
190
170
170
150
130
110
90
70
50
Jan 87

Jan 89

Jan 91

Jan 93

Jan 95

Jan 97

Jan 99

Jan 01

Jan 03

Jan 05

Jan 07

Case Shiller-10 (CSXR)
Quelle: Standard & Poors

Entwicklung der Staatsschulden in den USA
Bio. US
12
10
8
6
4
2
0
Jun 50 Jun 55
Quelle: Treasury Direct

Anzeige

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Jun 60 Jun 65 Jun 70

Jun 75 Jun 80 Jun 85 Jun 90

Jun 95 Jun 00

Jun 05
4

MARKETOPINION

Marketopinion Gold
Das Derivatportal payoff.ch und die Investmentbank HSBC führten im August 2008 eine
Privatanlegerumfrage zum Thema Gold durch. Die Resultate dieser Marketopinion zeigen,
dass 37 Prozent der Schweizer Anleger bereits mittels Strukturierten Produkten in Gold
investiert haben.
die magische Schwelle von 1’000 US-Dollar
wieder übersteigen wird.
ETFs und Hebel-Produkte bevorzugte
Anlagemöglichkeiten
Auf die Frage, wie die Anleger in Gold investieren würden, antworteten 26 Prozent der

«Der Grossteil der rund 200
Befragten war der Meinung, dass
bis Ende Jahr der Goldpreis wieder ansteigen wird.»

Die Marketopinion auf payoff.ch – Die Gelegenheit, seine Meinung zu den Märkten
kund zu tun.
Gold konnte sich im vergangenen Jahr
beachtlicher Kursgewinne erfreuen. Trotzdem verlor es seit seinem Hoch im März
von rund USD 1’000 stark an Boden und
notiert heute auf USD 880 pro Unze. Ob
diese Korrektur zum Einstieg genutzt werden soll, oder ob dies erst der Beginn einer noch stärkeren Talfahrt ist, war das
Thema der Marketopinion-Umfragevom
Monat September 2008, die das in
der Schweiz führende Derivatportal
payoff.ch und die Zertifikate-Emittentin
HSBC mit 200 Schweizer Anlegern durchgeführt haben.

Steigende Goldpreise werden erwartet
Der Grossteil der rund 200 Befragten war
der Meinung, dass bis Ende Jahr der Goldpreis wieder ansteigen wird. So gehen nur 8
Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus,
dass bis Ende 2008 eine Unze weniger als
USD 700 kosten wird. 19 Prozent erwarten einen Preis von USD 700 bis 800 und
31 Prozent sehen ihn im Bereich von USD
800 bis 900. 27 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten, dass der Goldpreis sich
im Bereich von USD 900 bis 1’000 einpendeln wird. Die restlichen 15 Prozent der Befragten erwarten sogar, dass der Unzenpreis

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Befragten, dass sie den physischen Erwerb –
also den Kauf von Barren oder Münzen – als
geeigneten Weg für ein Goldinvestment betrachten. 30 Prozent bevorzugen Gold ETFs,
während weitere 30 Prozent mittels HebelProdukten – wie Warrants oder Mini-Futures – in das Edelmetall investieren würden. 4 Prozent würden kapitalgeschützte
Strukturierte Produkte erwerben, während
die restlichen 10 Prozent den Kauf von Minenaktien bevorzugen.
Strukturierte Produkte beliebt bei Edelmetallanlegern
Auf die Frage, ob die Umfrageteilnehmer bereits mittels Strukturierten Produkten in Gold
investiert haben, antworteten 43 Prozent mit
einem «Nein». 20 Prozent gaben an, sich Goldanlagen mittels Derivaten zu überlegen. Immerhin 37 Prozent haben bereits mit Strukturierten Produkten in das Edelmetall investiert.
5

MARKETOPINION

Wie schätzen Sie die Entwicklung des Goldpreises bis Ende Jahr ein?

Wie haben Sie bzw. würden Sie in Gold investieren?

Haben Sie bereits mittels Strukturierten Produkten in Gold investiert?
Nehmen Sie an der Marketopinion-Umfrage teil!
Die Schwäche an den weltweiten Aktienmärkten führte in den
vergangenen Wochen zu stark erhöhten Kursschwankungen. Wird
diese Entwicklung anhalten und wie reagieren Sie darauf bei Ihren
Anlageentscheidungen? Uns interessiert Ihre Meinung zur Volatilität.
www.payoff.ch/home/umfrage.asp

Gewinner des Marketopinion-Wettbewerbs im August waren
Kevin Fähndrich und Claus Peter Schmidt. Sie haben jeweils
payoff Abonnement im Wert von CHF 129.– gewonnen.

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
MERRILL LYNCH
MONEY MARKET PLUS 125 ZERTIFIKAT
HOHE RENDITE OHNE EU-ZINSBESTEUERUNG
BASISWERT
EURIBOR
CHF LIBOR
USD LIBOR
GBP LIBOR

WÄHRUNG
EUR
CHF
USD
GBP

LAUFZEIT
OPEN END
OPEN END
OPEN END
OPEN END

COUPON IN %
1 MONAT EURIBOR + 1.25%
1 MONAT CHF LIBOR + 1.25%
1 MONAT USD LIBOR + 1.25%
1 MONAT GBP LIBOR + 1.25%

VALOR
4451314
4451315
4451316
4451317

ISIN
XS0380072388
XS0380054725
XS0380072032
XS0380073196

SYMBOL
MLEUO
MLCHF
MLUSD
MLGBP

RENDITEOPTIMIERUNG
IDEALES INSTRUMENT ZUM BEWIRTSCHAFTEN VON CASHBESTÄNDEN
ATTRAKTIVE VERZINSUNG: LIBOR + 1.25%
OPEN END & KEINE MANAGEMENT FEE
DAS ZERTIFIKAT IST EU ZINSSTEUERFREI (TELEKURS CODE 10 – OUT OF SCOPE)1
BÖRSENTÄGLICH HANDELBAR MIT NIEDRIGEM BID-OFFER SPREAD VON 0.10%
SEIT 8. AUGUST AN DER SCOACH SCHWEIZ AG HANDELBAR
1

Merrill Lynch bietet keine Steuerauskunft. Investoren sollten, vor Abschluß eines Geschäftes Ihren Steuer- oder sonstigen Berater konsultieren,
um festzustellen, welche Folgen für Sie mit diesem Geschäft bzw. diesen Zertifikaten verbunden sind.

Detaillierte Informationen erhalten Sie unter:

+41 (0) 44 297 77 77 - mlinvestch@ml.com - www.merrillinvest.ch
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon
aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.

Die Zertifikate qualifizieren als strukturierte Produkte, nicht als Kollektivanlagen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und unterstehen daher keiner Genehmigungspflicht und keiner Aufsicht der
Eidgenössischen Bankenaufsicht (EBK). Die Zertifikate dürfen in und von der Schweiz aus nur von Banken, Effektenhändlern und Versicherungen oder aber von ausländischen Institutionen, die einer gleichwertigen prudentiellen
Aufsicht unterstehen, vertrieben werden. Konkurs oder Insolvenz der Emittentin können zu einem Teil- oder Totalverlust des investierten Betrages führen. Die Zertifikate werden nicht von einer Bank ausgegeben oder garantiert.
Verkaufsbeschränkung: USA, US Personen und Vereinigtes Königreich. Für Produktinformationen an private Investoren stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, für Beratung und Aufträge wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen
Finanz- oder Steuerberater oder Ihre Hausbank. Der alleinverbindliche englischsprachige Prospekt kann kostenfrei bei Merrill Lynch Capital Markets AG in Zürich unter der Telefonnummer 044 / 297 77 77 bezogen werden.
Potenzielle Investoren sollten insbesondere die Abschnitte über die Risiken im Verkaufsprospekt gelesen und verstanden haben.
7 PRODUCT NEWS

TB0VP0 – Open-end Tracker-Zertifikat auf den DAX pro Season-Index von HSBC

Sell in May and go away
Aktienbesitzer durchleben schwere Zeiten. Fast alle Papiere erlitten in den vergangenen Monaten
Einbussen. Anstatt die Flinte ins Korn zu werfen, sollte der Anleger eine Optimierung seiner Anlagestrategie prüfen.
Dieter Haas| Aktien unterliegen saisonalen Schwankungen. Dieses
Phänomen lässt sich in vielen Märkten nachweisen. Der grösste Teil des
Ertragszuwachses entfällt dabei auf die Zeitspanne zwischen Herbst
und Frühling. Darauf beruht auch die Börsenweisheit: «Sell in May and
go away, but remember to be back in September».
HSBC ermöglicht es dem Anleger, mit dem an der Scoach Deutschland kotierten Tracker Zertifikat TB0VP0 von dieser Eigenheit in leicht
abgewandelter Form zu profitieren. Das Produkt kombiniert dabei
eine Anlage im Geldmarkt mit der «Saisonmuster-Strategie» und einer
«Protektiven Put Strategie» auf den DAX. In den besonders schwachen
Börsenmonaten von Juli bis September werden Aktien gemieden und
die Mittel vollständig zu dem am letzten Handelstag im Juni geltenden
3-Monats-EURIBOR Satz abzüglich einer Zinsmarge von einem Prozentpunkt am Geldmarkt angelegt und verzinst. Während der Periode Oktober bis Juni ist das Zertifikat vollständig im DAX investiert. Dank der
zusätzlich über das ganze Jahr angewandten Wertsicherungsstrategie
bei der im Quartalsrhythmus Put-Optionen auf den DAX gekauft werden
mit einem Basispreis in Höhe von 95 Prozent im Zeitpunkt des jeweilig
letzten Rolltermins, ergibt sich ein zweifacher Zusatznutzen. Einerseits
bietet der Erwerb von Put-Optionen einen teilweisen Kapitalschutz in
stark fallenden Märkten und andererseits vermindert sich dadurch die
Volatilität.
Die Strategie funktioniert, wie ein theoretisch simuliertes Backtesting
unter Berücksichtigung der jährlichen Management Fee von 1,30 Prozent seit 1993 zeigt (vgl. Grafik). Während der Aufwärtsbewegung in
den 90er-Jahren blieb der Wert des Season-Index nicht zuletzt aufgrund
der eingebauten Wertsicherung etwas hinter dem DAX zurück. In die-

sem Jahrzehnt bewies das Produkt hingegen eindrücklich seine Allwettertauglichkeit. So überstand es die Börsenbaisse der Jahre 2000-2002
mit Bravour und verteidigte seither die erreichte Outperformance.

HSBC Trinkaus DAX pro Season-Index versus DAX

Risk-Return-Diagramm

payoff-Einschätzung: Falls es nicht plötzlich zu einer Veränderung der
saisonalen Gewohnheiten kommt, dann bietet TB0VP0 eine attraktive,
langfristige Partizipation auf deutsche Blue Chips. Dank der konstanten
und stetigen Wertentwicklung dürften auch konservative Anleger Gefallen an diesem Zertifikat finden.

rt an der
ar.
Ab sofo
handelb
Schweiz
Scoach

SPRINT-ZERTIFIKAT
Auf 8 SMI-Titel

–> Hebelfaktor von 2.0
–> Maximale Renditechance von 68.88%
–> Laufzeit 364 Tage (bis 15. Oktober 2009)
--- www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster unabhängiger Privatbank.

%
900
800

TB0VP0

700

Return

600
500
400

Partizipation
Renditeoptimierung

300
200
100

Kapitalschutz

0

9.93 9.94 9.95 9.96 9.97 9.98 9.99 9.00 9.01 9.02 9.03 9.04 9.05 9.06 9.07 9.08
DAX®

HSBC Trinkaus DAX® proSeason-Index

Quelle: HSBC Trinkaus (indexiert in EUR ab 1.9.1993)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Risk
Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
8

PRODUCT NEWS

UB0C7T – Open-end Tracker-Zertifikat der UBS auf den RADA Net TR-Index

Allwettertauglich
Der crashartige Rückschlag an den Finanzmärkten hat bei den Produkten die Spreu vom Weizen getrennt. Die in Deutschland kotierten RADA-Zertifikate widerstanden dank ihrer cleveren Konstruktion
den Börsenstürmen und konnten selbst in dieser schwierigen Zeit wertmässig zulegen.
Dieter Haas| Mit dem Risiko adjustierten dynamischen Alpha (RADA)
Zertifikat auf den DJ Euro Stoxx kann in jeder Marktlage eine attraktive Rendite erzielt werden. Ein Umstand, der stark an Bedeutung gewonnen hat. Das Motto: «Auf und nieder immer wieder» gehört an den
Finanzmärkten zur Tagesordnung, auch wenn die aktuelle Talfahrt in
ihrer Dimension den üblichen Rahmen sprengt. Wer langfristig weiterhin an das Potenzial der Aktien glaubt, aber in negativen Marktphasen
nicht ins Verderben stürzen möchte, der findet in dieser Anlagelösung
eine taugliche Alternative. Der Ansatz basiert auf dem UBS Dynamic
Equity Risk Indikator einer Eigenentwicklung der Bank. Vereinfacht ausgedrückt wird mit ihm der Versuch unternommen, die Stimmung am
Markt, die aktuelle Risikoeinstellung sowie die Aktienpositionierung der
Investoren zu messen.
Es wurden dabei sieben ausschlaggebende Faktoren eruiert: Preisschwankungen von Aktienoptionen, Risikoprämien von Unternehmensanleihen, Swap Spreads, Währungsschwankungen, Entwicklung
von zyklischen gegen defensivere Aktien, Überrendite von Anlagen in
Schwellenländer, Überrendite von Anlagen in spekulative Sektoren und
Eigendynamik des Aktienmarktes. Aus diesem Mix an Messgrössen
resultiert schliesslich eine Kennzahl. Je nach deren Lage wird in eine
long-, short- oder Barposition des Basiswertes investiert. Nebst dem
DJ Euro Stoxx 50 wird ein RADA-Zertifikat auf den DAX angeboten
(WKN: UB0C7S).
Ob ausgeklügelte Strategien etwas taugen, wird in extremen Situationen am besten sichtbar. Die letzten Wochen gehören mit Sicherheit
zum härtest möglichen Test für derartige Lösungen. Wie die Graphik
zeigt, vermochte UB0C7T den Erwartungen vollauf gerecht werden. Es
legte seit der Emission stetig an Wert zu, während die Aktienindizes

rund um den Globus regelrecht abschmierten. Die für dieses Zertifikat
verrechnete jährliche Management Gebühr von einem Prozent dürfte der Anleger somit gerne berappen. Eine durchgeführte historische
Rückrechnung (www.ubs.com/rada) zeigt eine eindrückliche, wertstabile Ertragssteigerung über viele Jahre.

UBS RADA Net TR-Index versus SX5T

Risk-Return-Diagramm

payoff-Einschätzung: Ausgeklügelte Strategien wie UB0C7T, die sowohl
auf steigende wie fallende Kurse setzen, eignen sich wesentlich besser für einen langfristig angelegten Vermögensaufbau als eine simple
Kaufen-und-Halten-Strategie.

Strukturierte Produkte Messe,
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7’500

Hebel

7’000

Return

6’500
6’000
5’500

Partizipation

UB0C7T
Renditeoptimierung

5’000
4’500
4’000
3’500

Kapitalschutz
1.10.07
SX5T

1.12.07

1.2.08

1.4.08

1.6.08

1.8.08

1.10.08

Risk

UB0C7T

Quelle: Bloomberg (indexiert auf SX5T in EUR ab 1.10.2007)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Quelle: Derivative Partners AG
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OKTOBER 2008
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FREITAG 10 –18 UHR

JIM ROGERS presented by ABN AMRO Bank
KLAUS TÖPFER ehem. Bundesumweltminister
ULRICH TILGNER Korrespondent /Autor
GEROLD BÜHRER Nationalrat, Präsident Economiesuisse
CHRISTIAN LEVRAT Nationalrat, Präsident SP Schweiz

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10 PRODUCT NEWS

WKN: DB0S63 – Put-Option mit Knock-out der Deutschen Bank auf USD/JPY

Yen-Carry Trades lösen sich in Luft auf
Zurzeit platzt eine Blase um die andere. Zu den bedrohlichsten zählt nebst derjenigen
der Credit Default Swaps und dem epischen Kampf zwischen Gold und Aktienmarkt die
Auflösung der Yen Carry Trades.
Andreas Stocker| Während die Angst umgeht, dass mehr Explosionen
im Bereich der Credit Default Swaps den globalen Kreditmarkt zum Erliegen bringen, hat sich mit der Auflösung von Yen Carry Trades in den
letzten Wochen ein anderes Gebiet nachhaltig in Erinnerung gerufen.
Die japanische Valuta schoss kräftig in die Höhe, obwohl die Währungshüter Nippons sich nicht an der Zinssenkungsrunde der Notenbanken
beteiligten. Dabei notieren die japanischen Leitzinsen bereits seit
Jahren nahe Null. Der aktuelle Satz liegt bei 0,50 Prozent. Wegen der
Niedrigzinspolitik im Land der aufgehenden Sonne wurden in der Vergangenheit von den Finanzakteuren Yen geborgt und vorzugsweise in
USD getauscht. Mit diesen Mitteln kauften die Investoren Obligationen,
Aktien, Rohstoffe und vieles mehr. Das führte bis vor kurzem dazu, dass
die erworbenen Anlagekategorien stiegen und so einen doppelten Gewinn in der Währung und im Investment einbrachten. Fällt aber im Beispiel der USD gegenüber dem Yen, dann geraten die meist in höchstem
Masse gehebelten Carry Trades unter Wasser. Um Verluste zu vermeiden, müssen die Positionen geschlossen werden. Da meist alle Akteure
gleichzeitig zum Ausgang rennen, ergibt sich ein Lawineneffekt. Das
liess den notorisch unterbewerteten Yen rapide erstarken.
Ein Ende des Auflösungs-Prozesses ist nicht in Sicht und die japanische
Valuta dürfte weiter an Stärke zulegen. Vor diesem Hintergrund bleiben Hebelprodukte lukrativ, welche von dieser Entwicklung profitieren.
Andere Möglichkeiten bietet der Derivatmarkt derzeit nicht. Wer ohne
zeitliches Limit den Trend spielen möchte, der sollte sich an die beiden
unter www.payoff.ch abrufbaren Put-Optionsscheine mit Knock-Out der
Deutschen Bank (WKN: DB161U und WKN: DB0S63) halten. Sie unterscheiden sich lediglich bezüglich des Finanzierungslevels. Dieser liegt
im Falle des aggressiveren DB0S63 bei einer Relation USD/JYP von

114.3660. Der Stop Loss bei USD/YEN 113.45 sollte nicht in Gefahr geraten. Seit der Emission vor rund einem Jahr hat sich der Finanzierungswie auch der Stop Loss-Level um rund 3,3 Prozent verringert.

USD/YEN

Risk-Return-Diagramm

payoff-Einschätzung: Während die «Börsen spinnen» wie es die ComicFigur Obelix jeweils von den Römern zu sagen pflegte, tun sich im
Währungsbereich Chancen auf, die es zu nutzen gilt, sei es mit den
erwähnten Produkten oder über die zahlreich erhältlichen klassischen
Put-Warrants.

Strukturiert handeln.
Ohne Experimente.

www.scoach.ch

DB0S63

125

Hebel

120

Return

115
110

Partizipation
Renditeoptimierung

105
100

Kapitalschutz
95

29.12.06

29.3.07

USD/YEN

29.6.07
Ø-200-Tage

29.9.07

29.12.07
Ø-50-Tage

29.3.08

29.6.08

29.9.08

Risk

Ø-21-Tage

Quelle: Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Quelle: Derivative Partners AG
11

PRODUCT NEWS

Bonus-Zertifikate auf den SMI von UBS und Goldman Sachs

Wo die Barriere halten sollte
Auch nach dem rasanten Absturz an den Aktienmärkten gibt es noch Strukturierte Produkte,
deren Barrieren deutlich unter den aktuellen Werten liegen. Sie bieten eine interessante
Möglichkeit für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Schweizer Aktienmarkt.
Martin Plüss| Den Oktober 2008 werden die Anleger nicht so
schnell vergessen. Vom 3. bis 17. Oktober büsste der SMI ganze 22
Prozent ein. Bei der Credit Suisse Group und der Swiss Re machte
der Verlust sogar nahezu 40 Prozent aus. Entsprechend wurde erneut bei einer Vielzahl von Zertifikaten die Barriere durchbrochen. Es
gibt aber nach wie vor etliche Produkte, bei denen die Sicherheitsschwellen noch mehr als 20 Prozent unter dem derzeitigen Stand
des SMI liegen und die damit ein gutes Chancen-Risiko-Verhältnis
bieten. Bei den Bonus-Zertifikaten weisen SMIXL von Goldman Sachs
(Bonuswert 7797.20 Punkte, Verfall 15.02.2010) und PPAAI der UBS
(Bonuswert 9105.46 Punkte, Verfall 20.07.2011) die tiefsten Barrieren auf. Mit 4210.49 Punkten beziehungsweise 4188.51 Punkten
liegen sie zwar über dem im März 2003 erreichten Tief von 3675.40
Punkten, aber immerhin bei weniger als 50 Prozent des am 4. Juni
2007 erzielten Allzeithochs. Aktuell wird PPAAI mit einem Aufpreis,
SMIXL dagegen mit einem Discount auf den Wert des SMI gehandelt. Darin widerspiegelt sich neben dem höheren Bonusniveau des
UBS-Produkts auch der höhere Credit Spread von Goldman Sachs.
Werden die Barrieren nicht verletzt, so lässt sich damit bis zum Verfall ein Gewinn von 40 Prozent (SMIXL) beziehungsweise 52 Prozent
(PPAAI) erzielen. Mit 3620.29 Punkten liegt die Barriere bei SMIMX
noch tiefer. Bei diesem Produkt handelt es sich um ein so genanntes
High Score Zertifikat. Wird die Barriere nie verletzt, so erfolgt eine
Rückzahlung zum höchsten Schlusskurs, welchen der SMI an einem
Beobachtungstag (jeweils der 24. eines Monats) erreicht hat. Gegenwärtig sind das 9392.42 Punkte, der Stand vom 24. April 2007.
Das Zertifikat wird Quanto in EUR gehandelt. Etwas abschreckend
wirken kann hier allerdings die lange Laufzeit bis zum März 2013.
Was bis dahin noch alles geschieht, kann jetzt noch niemand abBonus-Zertifikate auf den SMI

schätzen. Immerhin wird das Papier aktuell mit einem Abschlag von
rund 10 Prozent auf den Wert des SMI gehandelt.
Bei all diesen Produkten ist zu beachten, dass sich ihr Wert erst
gegen Ende der Laufzeit dem Bonusniveau annähert. Vorher folgt ihr
Kursverlauf der Entwicklung des Basiswerts, da ja immer die Gefahr
der Barrierenverletzung besteht.
payoff-Einschätzung: Keine Baisse dauert ewig. Die aktuellen Aktienkurse haben schon viel Ungemach vorweggenommen. Deshalb besteht eine gute Chance, dass die Barrieren der besprochenen Produkte den gegenwärtigen Abschwung unbeschadet zu überstehen.

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23. + 24. Oktober 2008 Kongresshaus Zürich
Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind
ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des
schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Dieses Inserat stellt keinen
vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products
AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1010 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden.
© EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten.

Risk-Return-Diagramm

11000

SMIXL, PPAAI,
SMIMX

10000

Return

9000
8000
7000

Partizipation

6000

Renditeoptimierung

5000
4000

Kapitalschutz

3000

13.10.98
SMI

13.10.00

13.10.02

Barriere SMIXL und PPAAI

13.10.04

13.10.06

13.10.08

Risk

Barriere SMIMX

Quelle: Bloomberg, SWX

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
12 INVESTMENT IDEAS

Präsentiert von ABN Amro

SMI 2,5 Plus Note: mehr als nur
Sparkontozinsen
Mit der SMI® 2,5 Plus Note bietet ABN AMRO
Anlegern eine interessante Alternative zu
Sparkonti. Die SMI® 2,5 Plus Note kombiniert 100 Prozent Kapitalschutz per Verfall
mit einem fixen Mindestcoupon von 2,5 Prozent pro Jahr. Darüber hinaus besteht die
Chance auf einen höheren Coupon als den
garantierten Mindestcoupon, in Abhängigkeit
von der Entwicklung des SMI® (Swiss Market
Index – der «Index»). Für den Fall einer guten
Wertentwicklung des Index kann der Coupon
bis zu 18 Pozent pro Jahr betragen.
Struktur der ABN AMRO SMI® 2,5 Plus
Note
– Notes mit 100-prozentigem Kapitalschutz
– In CHF denominiert
– «Plus»-Coupon: jährliche Ausschüttung
während fünf Jahren, variabel und abhängig von der monatlichen Wertentwicklung
des SMI® (mindestens 2,5 Prozent und
höchstens 18 Prozent)
– Fünf Jahre Laufzeit
– Valor: 4’299’581
– Börsentäglich handelbar an der Scoach
Die SMI® 2,5 Plus Note eignet sich für Anleger, die eine höhere Rendite erzielen
möchten, als Sparkonti in der Schweiz derzeit bieten. Als Anleger bevorzugen Sie die

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Sicherheit einer Mindestrendite und einen
vollumfänglichen Kapitalschutz per Verfall.
Ebenso können die Notes als Sparanlage attraktiv sein, aber auch für Obligationeninvestoren, die nach höheren Renditen Ausschau
halten, als die gegenwärtigen Obligationenzinsen bieten.
Die ABN AMRO SMI® 2,5 Plus Note ist eine
kotierte Wertschrift, die börsentäglich an
der Scoach gekauft und verkauft werden
kann. Um einen liquiden Sekundärmarkt
zu gewährleisten, tritt ABN AMRO als Market Maker auf und stellt unter normalen
Marktbedingungen börsentäglich verbindliche An- und Verkaufkurse mit einem indikativen Spread von 1 Prozent. Somit
besteht die Möglichkeit, die Notes auch
vor Verfall zu veräussern. Anleger sollten
jedoch beachten, dass der Kurs der Notes
während der Laufzeit unter dem Kapitalschutzniveau von 100 Prozent liegen kann.
Per Verfall ist das Kapital jedoch zu 100
Pozent geschützt.
Zur Broschüre mit Beispielerklärung
Zum Termsheet
Haben Sie noch Fragen? Wir freuen uns auf
Ihren Anruf unter Tel. 044 631 62 62
Ihr ABN AMRO Markets Team
13 INVESTMENT IDEAS

Präsentiert von der Bank Vontobel

Willkommen in der Familie: Money Market
Notes in Aussie-Dollar
Unsere Money Market Notes haben sich zu wahren Blockbustern entwickelt und im aktuellen Umfeld Standfestigkeit bewiesen. Nun wurde die Produktfamilie mit einer Note auf AUD ergänzt.
leistet werden müssen, ist eine Anlage in
Money Market Notes bereits ab geringen
Beträgen möglich. Bei Bondanlagen geht
der Investor das Risiko einer Zinsänderung
ein. Die Money Market Note auf den AUD
6-Monats LIBOR wird hingegen alle sechs
Monate angepasst und ist somit einem
Zinsänderungsrisiko nur sehr gering ausgesetzt. Für Anleger, die von einem hohen
Zinssatz und einem geringen Zinsrisiko profitieren möchten, eignen sich die Vontobel
Money Market Notes in AUD ausgezeichnet.
Das neu lancierte Produkt investiert in den
AUD 6-Monats LIBOR und verfügt jederzeit
über Liquidität. Ermöglicht durch den sehr
engen Geld-Brief-Spread und durch die Kotierung an der SWX können Sie jederzeit
Ihre Anlage tätigen oder wieder liquide machen.
Der australische Dollar bietet eine äusserst
attraktive Verzinsung, die weit über derjenigen des US-Dollar, des Euro oder des
Schweizer Frankens liegt. Im Gegensatz zu
den hochverzinslichen Währungen vieler
Schwellenländer ist der australische Dollar
stabil und die Wirtschaft des Landes solid.
Australien profitiert einerseits von der geografischen Nähe zu den expandierenden
asiatischen Schwellenländern und andererseits von seinem vielseitigen Rohstoffvorkommen. Australien dominiert weltweit
den Abbau und Export von Kohle. Zudem
besitzt das Land grosse Edelmetallvorkommen und ist der drittgrösste Förderer von
Gold und Diamanten.
Dies wirkt sich auch positiv auf die Währung des Landes aus, welche eine stabile

Entwicklung verzeichnen kann. Die attraktive Verzinsung des AUD bietet eine gute
Möglichkeit zu investieren, zum Beispiel
mit der neuen Money Market Note der Bank
Vontobel auf den AUD 6-Monats LIBOR.
Unsere Lösung: Money Market Notes
in AUD
Im Gegensatz zu einer Festgeldanlage, bei
welcher jeweils hohe Mindestbeträge ge-

Symbol/Valor

Emissionspreis

VXAUD/4’551’359 AUD 100.00
Quelle: Bank Vontobel AG, Stand 1. Oktober 2008

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Das Termsheet, können Sie hier downloaden. Aktuelle Kurse sowie weitere Informationen zu unseren Money Market
Notes finden Sie auf unserer Internetseite
www.derinet.ch/swap
Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter folgender Nummer zur Verfügung:
Tel. 058 283 78 88.

Aktueller Kurs Laufzeit
AUD 100.60

Open End

Basiswert
AUD 6-Monats
Total Return Swap Index
14 MARKET MONITOR

Attraktive Neuemissionen
Renditeoptimierungs-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

Produkt-Typ

REVWF

4542705

Swiss Life / Swiss Re / Zurich FS

GS

REVWL

4542711

RDX Russian Depositary Index

GS

Barrier Reverse Convertibles

Bull

16.25%

50.00%

BRHOL

4633753

Holcim

CLEU

Barrier Reverse Convertibles

Bull

10.00%

69.00%

BRCCS

4633755

Credit Suisse

CLEU

Barrier Reverse Convertibles

Bull

15.00%

55.00%

HRNLL

4622613

Holcim / Roche /Nestle

CLEU

Barrier Reverse Convertibles

Bull (LastLook)

10.00%

69.00%

Cap Level

Coupon

Partizipation

1. Handelstag

100%

23.10.08

16.10.09

EUR

100%

07.11.08

31.10.12

EUR

70%

01.10.08

26.03.10

CHF

Barrier Reverse Convertibles

Subtyp

Coupon

Barriere

1. Handelstag

Verfall

Währung

Bull

9.75%

50.00%

17.10.08

12.10.08

CHF

17.10.08

12.10.08

USD

20.10.08

14.10.09

CHF

20.10.08

14.10.09

CHF

23.10.08

19.10.09

CHF

Kapitalschutz-Produkte
Symbol Valor
JRXAJ

Basiswert

4637361 Gold

Emittent
JB

Produkt-Typ

Subtyp

Kaptitalschutz

Kapitalschutz

Bull

95%

150%

Bull

100%

130%

Bull

95%

Verfall Währung

mit Knock-out
EFBQQ

4405656 Coal/Heating Oil/

EFG

Sweet Crude Oil
ZKB8I1

4616726 SMI

Kapitalschutz

1%

mit Coupon
ZKB

Kapitalschutz
ohne Cap

Alle Angaben verstehen sich als indikativ

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
15

MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte
Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 41. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Basiswert

Produkttyp

Art

Symbol

Valor

Emit.

Verfall

Strike

Kurs
Basiswert

Kurs
Produkt

Währung

Umsatz
in CHF

ABB N

Warrants

Call

ABBDY

3096903

DB

15.12.09

25.00

19.7200

0.2300

CHF

7‘542‘633

Adecco N

Warrants

Call

ADEKG

4622876

ZKB

19.06.09

45.00

44.7000

0.2900

CHF

2‘407‘000

Credit Suisse Group N

Warrants

Call

CSGEF

4513275

EFG

16.01.09

51.00

47.0000

0.2700

CHF

1‘921‘425

DAX Index

Mini-Futures

Short XDAXP

4305625

DB

Open End

7‘130.04

5‘295.8599

9.9700

CHF

8‘086‘190

DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Warrants

Put

ESXDD

4531024

DB

20.03.09

3‘100.00

2‘794.1499

2.1700

CHF

3‘652‘931

DJ Industrial Index

Warrants

Put

DJIFB

4302580

GS

19.12.08

11‘500.00

8‘950.5000

3.0900

CHF

951‘250

Gold fix PM

Warrants

Put

XAUJB

3883546

GS

18.12.09

900.00

863.8400

3.9900

CHF

1‘744‘900

Nestlé N

Mini-Futures

Short MNESZ

3421575

VT

Open End

57.22

44.4200

1.4900

CHF

1‘767‘986

Nikkei 225 Index

Warrants

Call

NIKER

4328433

VT

10.12.09

12‘000.00

9‘447.5703

0.1300

CHF

1‘325‘106

Novartis N

Warrants

Call

NOVUQ

3378557

UBS

17.12.10

58.00

55.8500

0.5700

CHF

876‘395

Roche GS

Warrants

Call

ROGKU

3968049

ZKB

16.01.09

175.00

166.6000

0.2200

CHF

14‘196‘680

S&P 500 Index

Knock-out Warrants Put

SSPXU

4385433

VT

19.12.08

1‘400.00

951.5900

2.3700

CHF

3‘153‘500

S&P GSCI ER Index

Warrants

Put

PGSCI

3881783

GS

16.03.09

730.88

-

70.0000

EUR

1‘091‘150

SMI Index

Knock-out Warrants Call

KSMII

4622778

ZKB

19.12.08

6‘250.00

6‘251.1201

0.6600

CHF

65‘643‘704

SMI Mid Price Index

Warrants

Put

SMMEA

4618180

DB

19.12.08

1‘250.00

1‘149.0580

0.9900

CHF

3‘804‘500

Swiss Life Holdg N

Warrants

Put

SLHQE

4532051

BAER

19.12.08

240.00

143.9000

1.0500

CHF

1‘059‘428

Swiss RE N

Warrants

Call

RUKDV

4401102

DB

20.03.09

64.00

49.6600

0.1300

CHF

15‘327‘350

Syngenta N

Warrants

Call

SYNDH

4570248

DB

20.03.09

225.00

209.3000

0.2100

CHF

5‘832‘818

UBS N

Warrants

Call

UBXDO

4281958

DB

20.03.09

25.00

20.6800

0.1600

CHF

21‘864‘158

Zurich Financial Services

Warrants

Call

ZUROO

4322812

ZKB

16.01.09

310.00

242.7000

0.1400

CHF

19‘547‘020

Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
16 MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte
Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 41. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Emit.

Verfall

Kurs
Basiswert

Kurs
Produkt

Umsatz
in CHF

3396413

ABN

16.11.10

-

82.6300

3‘504‘145

PILOT

4295072

CLEU

05.06.09

-

102.8500

16‘736‘360

Trigger Kick-In GOAL

KIAJD

3838646

UBS

27.02.09

-

65.1500

3‘192‘909

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXCHD

2049435

VT

Open End

-

105.5000

24‘882‘930

Tracker Certificates

X-pert

XETDB

1176169

DB

Open End

5‘295.8599

62.2000

11‘917‘489

Uncapped Capital Protected

Capital Protected Note

CNYEU

3396418

ABN

03.12.12

-

89.8200

4‘397‘139

Nikkei 225 / S&P 500

Barrier Reverse Convertibles

Callable Kick-In GOAL

KIACN

3408930

UBS

11.09.09

-

56.9500

9‘367‘880

EUR 6M Swap

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXEUD

2049441

VT

Open End

-

111.1000

75‘188‘184

Gold fix PM

Tracker Certificates

Zertifikat

GOLDQ

1782011

ABN

Open End

863.8400

7.0800

8‘021‘923

JB CHF Overnight Basket

Tracker Certificates

Zertifikat

JFCVH

4494861

BAER

11.08.09

- 10‘040.0000

4‘933‘080

JB EUR Overnight Basket

Tracker Certificates

Zertifikat

JFOVH

4495012

BAER

11.08.09

- 10‘060.0000

23‘442‘724

JB USD Overnight Basket

Tracker Certificates

Zertifikat

JFOBH

4494845

BAER

11.08.09

- 10‘040.0000

2‘707‘703

Basiswert

Produkttyp

Produktname

Symbol

Valor

ABN Index Basket

Uncapped Capital Protected

Capital Protected Note

ABNEA

Barrier Reverse Convertibles

Inverse Barrier

Siemens

Barrier Reverse Convertibles

CHF 6M Swap
DAX Index
Devisen USD/CNY

Air France / British Airways /
Deutsche Lufthansa
Bayer / Deutsche Telekom /

Reverse Convertible

DJ EURO STOXX 50 /

ML Factor Index

Tracker Certificates

Zertifikat

FACTR

2894585

ML

Open End

-

96.9500

4‘223‘806

MSCI 17 EM Countries Index

Uncapped Capital Protected

PIP

JUREM

3524788

UBS

12.11.10

-

86.4500

6‘371‘386

Nestlé N

Exchangeable-Zertifikate

Exchangeable Bonds

EBNES

2351546

UBS

07.12.10

44.4200

97.9500

4‘437‘050

SMI Index

Tracker Certificates

X-pert

SMIDB

1746806

DB

Open End

6‘251.1201

57.7000

53‘603‘764

USD 6M Swap

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXUSD

2049445

VT

Open End

-

115.0000

53‘916‘364

ZKB EURO Anleihe VIII Basket

Tracker Certificates

Proper

EURBO

3904645

ZKB

17.04.13

-

102.6000

2‘673‘484

ZKB EURO Anleihen V Basket

Tracker Certificates

Proper

EUROB

3675058

ZKB

23.12.10

-

103.8700

3‘915‘851

Zurich Financial Services

Exchangeable-Zertifikate

Exchangeable Bonds

ZUREB

2559591

UBS

30.05.11

242.7000

89.9500

7‘613‘693

Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch

IMPRESSUM
HERAUSGEBERIN
Derivative Partners Media AG
Splügenstrasse 10, 8002 Zürich
Telefon 043 305 05 30
www.derivativepartners.com

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Elena Weber
elena.weber@derivativepartners.com

CHEFREDAKTION
Daniel Manser

ERSCHEINUNGSWEISE/ABO
payoff express erscheint monatlich und kann
kostenlos abonniert werden:
www.payoff.ch

REDAKTIONSLEITUNG
Andreas Stocker

AUFLAGE
Wird an rund 24’000 Anleger via E-Mail verschickt

REDAKTION
Massimo Bardelli, Dieter Haas, Alexander
Heftrich, Christian König, Martin Meier,
Martin Plüss, Enrico Rossi, Tobias Walter
redaktion@derivativepartners.com

LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG
www.kollerwerbung.ch
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Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

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17

INTERVIEW

Interview mit Heiko Weyand
payoff express sprach mit Heiko Weyand, Abteilungsdirektor
Zertifikate bei HSBC Trinkaus über den DAX® pro Season-Index
Was waren die Beweggründe für die
Entwicklung dieses Index?
Viele Anleger betrachten eine Investition in
den DAX® als ein Basisinvestment für ihr
Depot. Wie jeder Aktienindex unterliegt aber
auch der DAX® Kursschwankungen und -verlusten. Wir wollten daher einen Basiswert
entwickeln, mit dem Anleger langfristig von
der Kursentwicklung des DAX® profitieren
können, dessen Verlustrisiken aber eingeschränkt sind. Entstanden ist dabei ein Index, der sich durch eine deutlich niedrigere
Volatilität als der DAX® selbst auszeichnet
und sich somit hervorragend für den langfristigen Vermögensaufbau eignet.
Mit dem Endlos-Tracker ermöglichen
Sie dem Anleger eine Partizipation an
diesem Index. Weshalb haben sie eine
Zertifikatslösung und keine Fondskonstruktion gewählt?
Beide Konstruktionen haben Vorzüge. Uns
war es wichtig, im Sinne der Anleger ein möglichst kostengünstiges Vehikel zu nutzen. Gerade auf lange Sicht ist der Zertifikatemantel
gegenüber dem Fondsmantel deutlich günstiger für Investoren. Weniger Kosten bedeuten letztlich mehr Performance.
Die Konstruktion des Zertifikates setzt sich
aus drei Komponenten zusammen: einer Anlage im Geldmarkt während der aktienlosen
Zeit, der Saisonmuster-Strategie sowie einer
das ganze Jahr hindurch aufgesetzten Protective Put Strategie.

Können Sie unseren Lesern die ungefähre Grössenordnung in Prozenten
angeben, welche die drei Komponenten
seit anfangs des von Ihnen durchgeführten Backtestings zum Gesamtertrag
beisteuerten?
In den Monaten Juli, August, September
erhält der Anleger eine Verzinsung in
Höhe des jeweils aktuellen 3-Monats EURIBOR – derzeit bei rund 5,3 Prozent pro Jahr
abzüglich eines Prozentpunkts. Die Protective Put Strategie ist jedoch ganzjährig
aktiv, denn wir sichern alle drei Monate 95
Prozent des Aktienmarktniveaus ab. Gehen
die Börsen also, wie oft in der Historie, im
Sommer in die Knie, können die Kosten für
die Absicherung sogar überkompensiert
werden.
Wieso entsteht Ihrer Meinung nach das
Saisonmuster an vielen Aktienmärkten?
Hier können triviale und psychologische
Gründe zutreffen. In den Sommermonaten
sind – vor allem urlaubsbedingt – die Handelsvolumina geringer, es werden weniger
Analystenempfehlungen veröffentlicht und
Portfolio Manager reduzieren ihre Aktivitäten. Zudem lassen die Saisonmuster
auch die Vermutung zu, dass es sich um
das Ergebnis eines massenpsychologischen
Phänomens, einer «self fulfilling prophecy»
handeln kann. Empirisch lässt sich das sehr
leicht nachweisen.

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Der studierter Ökonom Heiko Weyand
(35) leitet die Derivat-Abteilung Marketing Retail Products von HSBC Trinkaus. Der gebürtige Saarländer verfügt
über mehr als sechs Jahre Erfahrung im
Derivatgeschäft und arbeitete in London und München. Heiko Weyand studierte in Leipzig und Aberdeen (Schottland), ist verheiratet und lebt mit seiner
Frau und seiner Tochter in Düsseldorf.

Hat sich die Stabilität der Saisonalität
im Verlaufe der Zeit verändert?
In der Tat. Betrachtet man die letzten 20 Jahre, so hätte es gereicht, lediglich im August
und September in den Geldmarkt zu investieren. Untersucht man nur die letzten 10
Jahre weitet sich das Muster auch auf den
Juli aus, zudem sind die monatlichen Kursverluste prozentual stärker als früher.
Wo sehen Sie persönlich die Entwicklung des DAX® bis zum Jahresende und
im nächsten Jahr?
Zurzeit erscheinen mir Prognosen noch
schwieriger als sonst. Und genau da setzt
das DAX pro Season Zertifikat an: Investoren
stellen sich bei einem Engagement in dieses
Strukturierte Produkt zwar tendenziell bullisch auf, aber sie müssen nicht ständig die
Märkte im Auge behalten.
Herzlichen Dank für das Interview

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  • 1. 1 OPINION Martin Meier Market Analyst, Derivative Partners Research AG Quo vadis? INHALT Das Börsenjahr 2008 steht unter einem schlechten Stern. Die Stimmung ist nahe dem Tiefpunkt und das Misstrauen der Anleger gegenüber Finanzinstitutionen und Finanzprodukten seinerseits auf einem noch nie dagewesenen Höchststand. Zu viele gehören zu denen, die verloren haben, zuwenig zu den übrigen. Immer, wenn man denkt, die Talsohle sei erreicht, geht es nochmals stark bergab. Die Spekulationen über mögliche Gründe spalten die Meinungen der Analysten. Die Subprime-Krise war wohl der Funke, doch das Pulverfass welches dadurch explodierte überstieg selbst die kühnsten Erwartungen der Pessimisten. Quo vadis? Inflations- und Rezessionsängste verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Selbst die für den Dezember vorausgesagte Grippe-Epidemie scheint nur noch Nebensache zu sein. Die Unsicherheit bestimmt den Markt und dadurch die Preise. Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage verschiebt sich täglich. Die Volatilität befindet sich auf einem konstant hohen Niveau und scheint gar noch weiter zu wachsen. Die weltweiten Märkte taumeln und scheinen kaum Halt zu finden. Ist diese Entwicklung überhaupt rational erklärbar, oder zeigt der Mensch einfach nur Nerven? Wo liegt das Gleichgewicht des Marktes? Fundamentalanalytik wird in dieser turbulenten Zeit kaum mehr Beachtung geschenkt, dafür bietet die Behavioral Finance sehr aufschlussreiche Erklärungen, welche vom Herdentrieb bis zu einer Überreaktion reichen. Für den einfachen Anleger nützen alle Spekulationen nichts, er wünscht sich einfach eine Beruhigung der Lage und dass der Börsenbarometer schon bald wieder nach oben zeigt. OPINION dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Quo vadis? SEITE 1 FOCUS Irrationale Übertreibungen an den Finanzmärkten 2 MARKETOPINION Marketopinion Gold 4 PRODUCT NEWS Sell in May and go away 7 Allwettertauglich 8 Yen-Carry Trades lösen sich in Luft auf 10 Wo die Barriere halten sollte 11 INVESTMENT IDEAS SMI 2,5 Plus Note: mehr als nur Sparkontozinsen 12 Willkommen in der Familie: Money Market Notes in Aussie-Dollar 13 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen 14 Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte 15 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 16 IMPRESSUM Impressum 16 INTERVIEW Interview mit Heiko Weyand, HSBC Trinkaus 17
  • 2. 2 FOCUS Irrationale Übertreibungen an den Finanzmärkten Die schlimmste Krise seit der Depression mischt die Karten zwischen Staat und Wirtschaft neu. Fehlende globale Regulierungen und unzulängliche Risikokontrollen haben dazu geführt, dass das exponentiell steigende Geldmengenwachstum und eine im selben Stile zunehmende Kreditexpansion die Weltwirtschaft nahe an den Abgrund getrieben hat. Bild: www.sxc.hu gestellt, auch viele europäische Staaten wie England und Spanien haben sich ähnlich stark in die Bredouille geritten. Durch die immer globaler operierenden Finanzinstitute wurden und werden fast alle Staaten von der Krise erfasst. Die grossen Finanzhäuser dieser Welt verhielten sich wie Lemminge. Auf der Suche nach der höchsten Rendite mochte kein Unternehmen zurückstehen und ging jegliches Augenmass verloren. Dabei hätten einige durch ähnliche Ereignisse in ihren Heimmärkten in der jüngsten Vergangenheit eigentlich gewarnt sein müssen. Das Platzen der «Immobilien-Bubble» in den USA hat nicht bloss die US-Immobilienpreise, sondern auch die Weltwirtschaft als Ganzes ins Taumeln gebracht. Dieter Haas| Der Ursprung des aktuellen Malaise war der Traum der Amerikaner, jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, ein eigenes Haus zu besitzen. Das führte zu Übertreibungen im US-Immobilienmarkt, die jeder Beschreibung spotten. Offenbar war der Glaube, dass Häuserpreise nicht fallen können, weit verbreitet. In den 30er-Jahren, als dies in den USA das letzte Mal passierte, waren die meisten der Akteure noch nicht geboren. Die Entwicklung vollzog sich dabei nicht über Nacht. Erst rund ein Jahr nach dem Erreichen des preislichen Höhepunktes am Immobilienmarkt nahm mit der Subprime-Krise der gegenwärtige wirtschaftliche Niedergang seinen Anfang (vgl. Grafik Case Shiller Index). Aber nicht nur Amerika gehört für diese Fehlentwicklungen an den Pranger dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Trennung von Risiko zu Kreditbeziehung ein Kern des Problems Ein Grundübel, das weiterhin wie ein Damoklesschwert über den Köpfen schwebt, ist das explosionsartige Wachstum der Credit Default Swaps oder kurz CDS genannt. Sie ermöglichen die Trennung des Kreditrisikos von der eigentlichen Kreditbeziehung und beinhalten dadurch einen Vorlaufcharakter. Marktinformationen werden von den CDS wesentlich schneller verarbeitet als in den traditionellen Obligationenmärkten. Ein Umstand, dem Ratingagenturen viel zu wenig Beachtung geschenkt haben. Grenzen der Geldleihe Ob sich die Beseitigung des enormen Sondermülls erneut durch die Ausweitung neuer Gelder bekämpfen lässt, bleibt mehr als fraglich. Die Vereinigten Staaten versuchen es wie immer auf diesem Wege. Wegen des Status des US-Dollars als Welt-Reservewährung
  • 3. 3 FOCUS ist der Glaube der Amerikaner ungebrochen, dass sich ihr Land ohne Limit Geld leihen kann. Aber auch da wird es Grenzen geben und wird die übrige Welt über den Weg des Kapitalmarktes durch die Einforderung höherer Zinsen demnächst ein Ende dieser Verhaltensweise einfordern. Zumal die USA zur Finanzierung ihres riesigen Zahlungsdefizits auf das Ausland angewiesen ist. Weltweite Koordination als Ausweg aus der Krise Die Umsetzung des «Troubled Ass Relief Progammes» (Tarp) in den USA, eine Erhöhung staatlicher Garantien bei Mindesteinlagen, wie sie in vielen Ländern bereits vorgenommen wurde, die temporäre Verstaatlichung des gesamten Finanzsystem bis hin zur Schliessung der Börse wie in Island sind im Grunde lediglich Symptombekämpfungen. Sie helfen wenig, um das Vertrauen der Anleger wieder herzustellen. Was die Welt in der gegenwärtigen Situation wirklich braucht, ist eine weit über die G-8-Staaten hinausgehende echte Kooperation, die den Namen auch tatsächlich verdient. Diese müsste dazu führen, dass die exponentiell gewachsene Geldwirtschaft wieder stärker in Einklang mit der Realwirtschaft gebracht würde. Das wäre aber wohl nicht zum Nulltarif zu haben. Die Hauptverursacher müssten schmerzliche Einschnitte sowie einen Einschnitt ihrer Macht hinnehmen. Ein Hinauszögern griffiger Massnahmen oder der Einsatz untauglicher Mittel wie eine Fortsetzung der bisherigen Politik vergrössern lediglich die Probleme. Hoffen wir, dass es der Welt gelingt, in den nächsten Tagen und Wochen zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Case Shiller 10 Index der Hauspreise in den USA 250 230 210 190 170 170 150 130 110 90 70 50 Jan 87 Jan 89 Jan 91 Jan 93 Jan 95 Jan 97 Jan 99 Jan 01 Jan 03 Jan 05 Jan 07 Case Shiller-10 (CSXR) Quelle: Standard & Poors Entwicklung der Staatsschulden in den USA Bio. US 12 10 8 6 4 2 0 Jun 50 Jun 55 Quelle: Treasury Direct Anzeige dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Jun 60 Jun 65 Jun 70 Jun 75 Jun 80 Jun 85 Jun 90 Jun 95 Jun 00 Jun 05
  • 4. 4 MARKETOPINION Marketopinion Gold Das Derivatportal payoff.ch und die Investmentbank HSBC führten im August 2008 eine Privatanlegerumfrage zum Thema Gold durch. Die Resultate dieser Marketopinion zeigen, dass 37 Prozent der Schweizer Anleger bereits mittels Strukturierten Produkten in Gold investiert haben. die magische Schwelle von 1’000 US-Dollar wieder übersteigen wird. ETFs und Hebel-Produkte bevorzugte Anlagemöglichkeiten Auf die Frage, wie die Anleger in Gold investieren würden, antworteten 26 Prozent der «Der Grossteil der rund 200 Befragten war der Meinung, dass bis Ende Jahr der Goldpreis wieder ansteigen wird.» Die Marketopinion auf payoff.ch – Die Gelegenheit, seine Meinung zu den Märkten kund zu tun. Gold konnte sich im vergangenen Jahr beachtlicher Kursgewinne erfreuen. Trotzdem verlor es seit seinem Hoch im März von rund USD 1’000 stark an Boden und notiert heute auf USD 880 pro Unze. Ob diese Korrektur zum Einstieg genutzt werden soll, oder ob dies erst der Beginn einer noch stärkeren Talfahrt ist, war das Thema der Marketopinion-Umfragevom Monat September 2008, die das in der Schweiz führende Derivatportal payoff.ch und die Zertifikate-Emittentin HSBC mit 200 Schweizer Anlegern durchgeführt haben. Steigende Goldpreise werden erwartet Der Grossteil der rund 200 Befragten war der Meinung, dass bis Ende Jahr der Goldpreis wieder ansteigen wird. So gehen nur 8 Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus, dass bis Ende 2008 eine Unze weniger als USD 700 kosten wird. 19 Prozent erwarten einen Preis von USD 700 bis 800 und 31 Prozent sehen ihn im Bereich von USD 800 bis 900. 27 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten, dass der Goldpreis sich im Bereich von USD 900 bis 1’000 einpendeln wird. Die restlichen 15 Prozent der Befragten erwarten sogar, dass der Unzenpreis dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Befragten, dass sie den physischen Erwerb – also den Kauf von Barren oder Münzen – als geeigneten Weg für ein Goldinvestment betrachten. 30 Prozent bevorzugen Gold ETFs, während weitere 30 Prozent mittels HebelProdukten – wie Warrants oder Mini-Futures – in das Edelmetall investieren würden. 4 Prozent würden kapitalgeschützte Strukturierte Produkte erwerben, während die restlichen 10 Prozent den Kauf von Minenaktien bevorzugen. Strukturierte Produkte beliebt bei Edelmetallanlegern Auf die Frage, ob die Umfrageteilnehmer bereits mittels Strukturierten Produkten in Gold investiert haben, antworteten 43 Prozent mit einem «Nein». 20 Prozent gaben an, sich Goldanlagen mittels Derivaten zu überlegen. Immerhin 37 Prozent haben bereits mit Strukturierten Produkten in das Edelmetall investiert.
  • 5. 5 MARKETOPINION Wie schätzen Sie die Entwicklung des Goldpreises bis Ende Jahr ein? Wie haben Sie bzw. würden Sie in Gold investieren? Haben Sie bereits mittels Strukturierten Produkten in Gold investiert? Nehmen Sie an der Marketopinion-Umfrage teil! Die Schwäche an den weltweiten Aktienmärkten führte in den vergangenen Wochen zu stark erhöhten Kursschwankungen. Wird diese Entwicklung anhalten und wie reagieren Sie darauf bei Ihren Anlageentscheidungen? Uns interessiert Ihre Meinung zur Volatilität. www.payoff.ch/home/umfrage.asp Gewinner des Marketopinion-Wettbewerbs im August waren Kevin Fähndrich und Claus Peter Schmidt. Sie haben jeweils payoff Abonnement im Wert von CHF 129.– gewonnen. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
  • 6. MERRILL LYNCH MONEY MARKET PLUS 125 ZERTIFIKAT HOHE RENDITE OHNE EU-ZINSBESTEUERUNG BASISWERT EURIBOR CHF LIBOR USD LIBOR GBP LIBOR WÄHRUNG EUR CHF USD GBP LAUFZEIT OPEN END OPEN END OPEN END OPEN END COUPON IN % 1 MONAT EURIBOR + 1.25% 1 MONAT CHF LIBOR + 1.25% 1 MONAT USD LIBOR + 1.25% 1 MONAT GBP LIBOR + 1.25% VALOR 4451314 4451315 4451316 4451317 ISIN XS0380072388 XS0380054725 XS0380072032 XS0380073196 SYMBOL MLEUO MLCHF MLUSD MLGBP RENDITEOPTIMIERUNG IDEALES INSTRUMENT ZUM BEWIRTSCHAFTEN VON CASHBESTÄNDEN ATTRAKTIVE VERZINSUNG: LIBOR + 1.25% OPEN END & KEINE MANAGEMENT FEE DAS ZERTIFIKAT IST EU ZINSSTEUERFREI (TELEKURS CODE 10 – OUT OF SCOPE)1 BÖRSENTÄGLICH HANDELBAR MIT NIEDRIGEM BID-OFFER SPREAD VON 0.10% SEIT 8. AUGUST AN DER SCOACH SCHWEIZ AG HANDELBAR 1 Merrill Lynch bietet keine Steuerauskunft. Investoren sollten, vor Abschluß eines Geschäftes Ihren Steuer- oder sonstigen Berater konsultieren, um festzustellen, welche Folgen für Sie mit diesem Geschäft bzw. diesen Zertifikaten verbunden sind. Detaillierte Informationen erhalten Sie unter: +41 (0) 44 297 77 77 - mlinvestch@ml.com - www.merrillinvest.ch Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Die Zertifikate qualifizieren als strukturierte Produkte, nicht als Kollektivanlagen im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und unterstehen daher keiner Genehmigungspflicht und keiner Aufsicht der Eidgenössischen Bankenaufsicht (EBK). Die Zertifikate dürfen in und von der Schweiz aus nur von Banken, Effektenhändlern und Versicherungen oder aber von ausländischen Institutionen, die einer gleichwertigen prudentiellen Aufsicht unterstehen, vertrieben werden. Konkurs oder Insolvenz der Emittentin können zu einem Teil- oder Totalverlust des investierten Betrages führen. Die Zertifikate werden nicht von einer Bank ausgegeben oder garantiert. Verkaufsbeschränkung: USA, US Personen und Vereinigtes Königreich. Für Produktinformationen an private Investoren stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, für Beratung und Aufträge wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Finanz- oder Steuerberater oder Ihre Hausbank. Der alleinverbindliche englischsprachige Prospekt kann kostenfrei bei Merrill Lynch Capital Markets AG in Zürich unter der Telefonnummer 044 / 297 77 77 bezogen werden. Potenzielle Investoren sollten insbesondere die Abschnitte über die Risiken im Verkaufsprospekt gelesen und verstanden haben.
  • 7. 7 PRODUCT NEWS TB0VP0 – Open-end Tracker-Zertifikat auf den DAX pro Season-Index von HSBC Sell in May and go away Aktienbesitzer durchleben schwere Zeiten. Fast alle Papiere erlitten in den vergangenen Monaten Einbussen. Anstatt die Flinte ins Korn zu werfen, sollte der Anleger eine Optimierung seiner Anlagestrategie prüfen. Dieter Haas| Aktien unterliegen saisonalen Schwankungen. Dieses Phänomen lässt sich in vielen Märkten nachweisen. Der grösste Teil des Ertragszuwachses entfällt dabei auf die Zeitspanne zwischen Herbst und Frühling. Darauf beruht auch die Börsenweisheit: «Sell in May and go away, but remember to be back in September». HSBC ermöglicht es dem Anleger, mit dem an der Scoach Deutschland kotierten Tracker Zertifikat TB0VP0 von dieser Eigenheit in leicht abgewandelter Form zu profitieren. Das Produkt kombiniert dabei eine Anlage im Geldmarkt mit der «Saisonmuster-Strategie» und einer «Protektiven Put Strategie» auf den DAX. In den besonders schwachen Börsenmonaten von Juli bis September werden Aktien gemieden und die Mittel vollständig zu dem am letzten Handelstag im Juni geltenden 3-Monats-EURIBOR Satz abzüglich einer Zinsmarge von einem Prozentpunkt am Geldmarkt angelegt und verzinst. Während der Periode Oktober bis Juni ist das Zertifikat vollständig im DAX investiert. Dank der zusätzlich über das ganze Jahr angewandten Wertsicherungsstrategie bei der im Quartalsrhythmus Put-Optionen auf den DAX gekauft werden mit einem Basispreis in Höhe von 95 Prozent im Zeitpunkt des jeweilig letzten Rolltermins, ergibt sich ein zweifacher Zusatznutzen. Einerseits bietet der Erwerb von Put-Optionen einen teilweisen Kapitalschutz in stark fallenden Märkten und andererseits vermindert sich dadurch die Volatilität. Die Strategie funktioniert, wie ein theoretisch simuliertes Backtesting unter Berücksichtigung der jährlichen Management Fee von 1,30 Prozent seit 1993 zeigt (vgl. Grafik). Während der Aufwärtsbewegung in den 90er-Jahren blieb der Wert des Season-Index nicht zuletzt aufgrund der eingebauten Wertsicherung etwas hinter dem DAX zurück. In die- sem Jahrzehnt bewies das Produkt hingegen eindrücklich seine Allwettertauglichkeit. So überstand es die Börsenbaisse der Jahre 2000-2002 mit Bravour und verteidigte seither die erreichte Outperformance. HSBC Trinkaus DAX pro Season-Index versus DAX Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Falls es nicht plötzlich zu einer Veränderung der saisonalen Gewohnheiten kommt, dann bietet TB0VP0 eine attraktive, langfristige Partizipation auf deutsche Blue Chips. Dank der konstanten und stetigen Wertentwicklung dürften auch konservative Anleger Gefallen an diesem Zertifikat finden. rt an der ar. Ab sofo handelb Schweiz Scoach SPRINT-ZERTIFIKAT Auf 8 SMI-Titel –> Hebelfaktor von 2.0 –> Maximale Renditechance von 68.88% –> Laufzeit 364 Tage (bis 15. Oktober 2009) --- www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster unabhängiger Privatbank. % 900 800 TB0VP0 700 Return 600 500 400 Partizipation Renditeoptimierung 300 200 100 Kapitalschutz 0 9.93 9.94 9.95 9.96 9.97 9.98 9.99 9.00 9.01 9.02 9.03 9.04 9.05 9.06 9.07 9.08 DAX® HSBC Trinkaus DAX® proSeason-Index Quelle: HSBC Trinkaus (indexiert in EUR ab 1.9.1993) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Risk Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  • 8. 8 PRODUCT NEWS UB0C7T – Open-end Tracker-Zertifikat der UBS auf den RADA Net TR-Index Allwettertauglich Der crashartige Rückschlag an den Finanzmärkten hat bei den Produkten die Spreu vom Weizen getrennt. Die in Deutschland kotierten RADA-Zertifikate widerstanden dank ihrer cleveren Konstruktion den Börsenstürmen und konnten selbst in dieser schwierigen Zeit wertmässig zulegen. Dieter Haas| Mit dem Risiko adjustierten dynamischen Alpha (RADA) Zertifikat auf den DJ Euro Stoxx kann in jeder Marktlage eine attraktive Rendite erzielt werden. Ein Umstand, der stark an Bedeutung gewonnen hat. Das Motto: «Auf und nieder immer wieder» gehört an den Finanzmärkten zur Tagesordnung, auch wenn die aktuelle Talfahrt in ihrer Dimension den üblichen Rahmen sprengt. Wer langfristig weiterhin an das Potenzial der Aktien glaubt, aber in negativen Marktphasen nicht ins Verderben stürzen möchte, der findet in dieser Anlagelösung eine taugliche Alternative. Der Ansatz basiert auf dem UBS Dynamic Equity Risk Indikator einer Eigenentwicklung der Bank. Vereinfacht ausgedrückt wird mit ihm der Versuch unternommen, die Stimmung am Markt, die aktuelle Risikoeinstellung sowie die Aktienpositionierung der Investoren zu messen. Es wurden dabei sieben ausschlaggebende Faktoren eruiert: Preisschwankungen von Aktienoptionen, Risikoprämien von Unternehmensanleihen, Swap Spreads, Währungsschwankungen, Entwicklung von zyklischen gegen defensivere Aktien, Überrendite von Anlagen in Schwellenländer, Überrendite von Anlagen in spekulative Sektoren und Eigendynamik des Aktienmarktes. Aus diesem Mix an Messgrössen resultiert schliesslich eine Kennzahl. Je nach deren Lage wird in eine long-, short- oder Barposition des Basiswertes investiert. Nebst dem DJ Euro Stoxx 50 wird ein RADA-Zertifikat auf den DAX angeboten (WKN: UB0C7S). Ob ausgeklügelte Strategien etwas taugen, wird in extremen Situationen am besten sichtbar. Die letzten Wochen gehören mit Sicherheit zum härtest möglichen Test für derartige Lösungen. Wie die Graphik zeigt, vermochte UB0C7T den Erwartungen vollauf gerecht werden. Es legte seit der Emission stetig an Wert zu, während die Aktienindizes rund um den Globus regelrecht abschmierten. Die für dieses Zertifikat verrechnete jährliche Management Gebühr von einem Prozent dürfte der Anleger somit gerne berappen. Eine durchgeführte historische Rückrechnung (www.ubs.com/rada) zeigt eine eindrückliche, wertstabile Ertragssteigerung über viele Jahre. UBS RADA Net TR-Index versus SX5T Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Ausgeklügelte Strategien wie UB0C7T, die sowohl auf steigende wie fallende Kurse setzen, eignen sich wesentlich besser für einen langfristig angelegten Vermögensaufbau als eine simple Kaufen-und-Halten-Strategie. Strukturierte Produkte Messe, 23. & 24.10.2008, Stand K6 X-markets, Ihr starker Partner für strukturierte Produkte www.xmarkets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 8’000 7’500 Hebel 7’000 Return 6’500 6’000 5’500 Partizipation UB0C7T Renditeoptimierung 5’000 4’500 4’000 3’500 Kapitalschutz 1.10.07 SX5T 1.12.07 1.2.08 1.4.08 1.6.08 1.8.08 1.10.08 Risk UB0C7T Quelle: Bloomberg (indexiert auf SX5T in EUR ab 1.10.2007) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Quelle: Derivative Partners AG
  • 9. Bei jedem Börsenklima erfolgreich investieren. 23. + 24. OKTOBER 2008 KONGRESSHAUS ZÜRICH DONNERSTAG 10 –19 UHR FREITAG 10 –18 UHR JIM ROGERS presented by ABN AMRO Bank KLAUS TÖPFER ehem. Bundesumweltminister ULRICH TILGNER Korrespondent /Autor GEROLD BÜHRER Nationalrat, Präsident Economiesuisse CHRISTIAN LEVRAT Nationalrat, Präsident SP Schweiz HAUPTSPONSOREN MEDIENPARTNER VERANSTALTER Verschaffen Sie sich als institutioneller und privater Anleger einen umfassenden Überblick. Tauschen Sie sich mit Experten aus und erfahren Sie mehr über aktuelle Trends und Entwicklungen. www.stp-messe.ch
  • 10. 10 PRODUCT NEWS WKN: DB0S63 – Put-Option mit Knock-out der Deutschen Bank auf USD/JPY Yen-Carry Trades lösen sich in Luft auf Zurzeit platzt eine Blase um die andere. Zu den bedrohlichsten zählt nebst derjenigen der Credit Default Swaps und dem epischen Kampf zwischen Gold und Aktienmarkt die Auflösung der Yen Carry Trades. Andreas Stocker| Während die Angst umgeht, dass mehr Explosionen im Bereich der Credit Default Swaps den globalen Kreditmarkt zum Erliegen bringen, hat sich mit der Auflösung von Yen Carry Trades in den letzten Wochen ein anderes Gebiet nachhaltig in Erinnerung gerufen. Die japanische Valuta schoss kräftig in die Höhe, obwohl die Währungshüter Nippons sich nicht an der Zinssenkungsrunde der Notenbanken beteiligten. Dabei notieren die japanischen Leitzinsen bereits seit Jahren nahe Null. Der aktuelle Satz liegt bei 0,50 Prozent. Wegen der Niedrigzinspolitik im Land der aufgehenden Sonne wurden in der Vergangenheit von den Finanzakteuren Yen geborgt und vorzugsweise in USD getauscht. Mit diesen Mitteln kauften die Investoren Obligationen, Aktien, Rohstoffe und vieles mehr. Das führte bis vor kurzem dazu, dass die erworbenen Anlagekategorien stiegen und so einen doppelten Gewinn in der Währung und im Investment einbrachten. Fällt aber im Beispiel der USD gegenüber dem Yen, dann geraten die meist in höchstem Masse gehebelten Carry Trades unter Wasser. Um Verluste zu vermeiden, müssen die Positionen geschlossen werden. Da meist alle Akteure gleichzeitig zum Ausgang rennen, ergibt sich ein Lawineneffekt. Das liess den notorisch unterbewerteten Yen rapide erstarken. Ein Ende des Auflösungs-Prozesses ist nicht in Sicht und die japanische Valuta dürfte weiter an Stärke zulegen. Vor diesem Hintergrund bleiben Hebelprodukte lukrativ, welche von dieser Entwicklung profitieren. Andere Möglichkeiten bietet der Derivatmarkt derzeit nicht. Wer ohne zeitliches Limit den Trend spielen möchte, der sollte sich an die beiden unter www.payoff.ch abrufbaren Put-Optionsscheine mit Knock-Out der Deutschen Bank (WKN: DB161U und WKN: DB0S63) halten. Sie unterscheiden sich lediglich bezüglich des Finanzierungslevels. Dieser liegt im Falle des aggressiveren DB0S63 bei einer Relation USD/JYP von 114.3660. Der Stop Loss bei USD/YEN 113.45 sollte nicht in Gefahr geraten. Seit der Emission vor rund einem Jahr hat sich der Finanzierungswie auch der Stop Loss-Level um rund 3,3 Prozent verringert. USD/YEN Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Während die «Börsen spinnen» wie es die ComicFigur Obelix jeweils von den Römern zu sagen pflegte, tun sich im Währungsbereich Chancen auf, die es zu nutzen gilt, sei es mit den erwähnten Produkten oder über die zahlreich erhältlichen klassischen Put-Warrants. Strukturiert handeln. Ohne Experimente. www.scoach.ch DB0S63 125 Hebel 120 Return 115 110 Partizipation Renditeoptimierung 105 100 Kapitalschutz 95 29.12.06 29.3.07 USD/YEN 29.6.07 Ø-200-Tage 29.9.07 29.12.07 Ø-50-Tage 29.3.08 29.6.08 29.9.08 Risk Ø-21-Tage Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Quelle: Derivative Partners AG
  • 11. 11 PRODUCT NEWS Bonus-Zertifikate auf den SMI von UBS und Goldman Sachs Wo die Barriere halten sollte Auch nach dem rasanten Absturz an den Aktienmärkten gibt es noch Strukturierte Produkte, deren Barrieren deutlich unter den aktuellen Werten liegen. Sie bieten eine interessante Möglichkeit für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Schweizer Aktienmarkt. Martin Plüss| Den Oktober 2008 werden die Anleger nicht so schnell vergessen. Vom 3. bis 17. Oktober büsste der SMI ganze 22 Prozent ein. Bei der Credit Suisse Group und der Swiss Re machte der Verlust sogar nahezu 40 Prozent aus. Entsprechend wurde erneut bei einer Vielzahl von Zertifikaten die Barriere durchbrochen. Es gibt aber nach wie vor etliche Produkte, bei denen die Sicherheitsschwellen noch mehr als 20 Prozent unter dem derzeitigen Stand des SMI liegen und die damit ein gutes Chancen-Risiko-Verhältnis bieten. Bei den Bonus-Zertifikaten weisen SMIXL von Goldman Sachs (Bonuswert 7797.20 Punkte, Verfall 15.02.2010) und PPAAI der UBS (Bonuswert 9105.46 Punkte, Verfall 20.07.2011) die tiefsten Barrieren auf. Mit 4210.49 Punkten beziehungsweise 4188.51 Punkten liegen sie zwar über dem im März 2003 erreichten Tief von 3675.40 Punkten, aber immerhin bei weniger als 50 Prozent des am 4. Juni 2007 erzielten Allzeithochs. Aktuell wird PPAAI mit einem Aufpreis, SMIXL dagegen mit einem Discount auf den Wert des SMI gehandelt. Darin widerspiegelt sich neben dem höheren Bonusniveau des UBS-Produkts auch der höhere Credit Spread von Goldman Sachs. Werden die Barrieren nicht verletzt, so lässt sich damit bis zum Verfall ein Gewinn von 40 Prozent (SMIXL) beziehungsweise 52 Prozent (PPAAI) erzielen. Mit 3620.29 Punkten liegt die Barriere bei SMIMX noch tiefer. Bei diesem Produkt handelt es sich um ein so genanntes High Score Zertifikat. Wird die Barriere nie verletzt, so erfolgt eine Rückzahlung zum höchsten Schlusskurs, welchen der SMI an einem Beobachtungstag (jeweils der 24. eines Monats) erreicht hat. Gegenwärtig sind das 9392.42 Punkte, der Stand vom 24. April 2007. Das Zertifikat wird Quanto in EUR gehandelt. Etwas abschreckend wirken kann hier allerdings die lange Laufzeit bis zum März 2013. Was bis dahin noch alles geschieht, kann jetzt noch niemand abBonus-Zertifikate auf den SMI schätzen. Immerhin wird das Papier aktuell mit einem Abschlag von rund 10 Prozent auf den Wert des SMI gehandelt. Bei all diesen Produkten ist zu beachten, dass sich ihr Wert erst gegen Ende der Laufzeit dem Bonusniveau annähert. Vorher folgt ihr Kursverlauf der Entwicklung des Basiswerts, da ja immer die Gefahr der Barrierenverletzung besteht. payoff-Einschätzung: Keine Baisse dauert ewig. Die aktuellen Aktienkurse haben schon viel Ungemach vorweggenommen. Deshalb besteht eine gute Chance, dass die Barrieren der besprochenen Produkte den gegenwärtigen Abschwung unbeschadet zu überstehen. EFG Financial Products AG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com SETZEN SIE AUF ROHSTOFFE. KAPITALSCHUTZ ZERTIFIKAT MIT COUPON & INDIVIDUELLEN CAPS ZEICHNUNGSSCHLUSS 31.10.2008 Weitere Informationen auf www.efgfp.com oder besuchen Sie uns am Messestand E9 und erfahren Sie mehr über Transparenz & Sicherheit. 23. + 24. Oktober 2008 Kongresshaus Zürich Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1010 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. Risk-Return-Diagramm 11000 SMIXL, PPAAI, SMIMX 10000 Return 9000 8000 7000 Partizipation 6000 Renditeoptimierung 5000 4000 Kapitalschutz 3000 13.10.98 SMI 13.10.00 13.10.02 Barriere SMIXL und PPAAI 13.10.04 13.10.06 13.10.08 Risk Barriere SMIMX Quelle: Bloomberg, SWX dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
  • 12. 12 INVESTMENT IDEAS Präsentiert von ABN Amro SMI 2,5 Plus Note: mehr als nur Sparkontozinsen Mit der SMI® 2,5 Plus Note bietet ABN AMRO Anlegern eine interessante Alternative zu Sparkonti. Die SMI® 2,5 Plus Note kombiniert 100 Prozent Kapitalschutz per Verfall mit einem fixen Mindestcoupon von 2,5 Prozent pro Jahr. Darüber hinaus besteht die Chance auf einen höheren Coupon als den garantierten Mindestcoupon, in Abhängigkeit von der Entwicklung des SMI® (Swiss Market Index – der «Index»). Für den Fall einer guten Wertentwicklung des Index kann der Coupon bis zu 18 Pozent pro Jahr betragen. Struktur der ABN AMRO SMI® 2,5 Plus Note – Notes mit 100-prozentigem Kapitalschutz – In CHF denominiert – «Plus»-Coupon: jährliche Ausschüttung während fünf Jahren, variabel und abhängig von der monatlichen Wertentwicklung des SMI® (mindestens 2,5 Prozent und höchstens 18 Prozent) – Fünf Jahre Laufzeit – Valor: 4’299’581 – Börsentäglich handelbar an der Scoach Die SMI® 2,5 Plus Note eignet sich für Anleger, die eine höhere Rendite erzielen möchten, als Sparkonti in der Schweiz derzeit bieten. Als Anleger bevorzugen Sie die dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Sicherheit einer Mindestrendite und einen vollumfänglichen Kapitalschutz per Verfall. Ebenso können die Notes als Sparanlage attraktiv sein, aber auch für Obligationeninvestoren, die nach höheren Renditen Ausschau halten, als die gegenwärtigen Obligationenzinsen bieten. Die ABN AMRO SMI® 2,5 Plus Note ist eine kotierte Wertschrift, die börsentäglich an der Scoach gekauft und verkauft werden kann. Um einen liquiden Sekundärmarkt zu gewährleisten, tritt ABN AMRO als Market Maker auf und stellt unter normalen Marktbedingungen börsentäglich verbindliche An- und Verkaufkurse mit einem indikativen Spread von 1 Prozent. Somit besteht die Möglichkeit, die Notes auch vor Verfall zu veräussern. Anleger sollten jedoch beachten, dass der Kurs der Notes während der Laufzeit unter dem Kapitalschutzniveau von 100 Prozent liegen kann. Per Verfall ist das Kapital jedoch zu 100 Pozent geschützt. Zur Broschüre mit Beispielerklärung Zum Termsheet Haben Sie noch Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter Tel. 044 631 62 62 Ihr ABN AMRO Markets Team
  • 13. 13 INVESTMENT IDEAS Präsentiert von der Bank Vontobel Willkommen in der Familie: Money Market Notes in Aussie-Dollar Unsere Money Market Notes haben sich zu wahren Blockbustern entwickelt und im aktuellen Umfeld Standfestigkeit bewiesen. Nun wurde die Produktfamilie mit einer Note auf AUD ergänzt. leistet werden müssen, ist eine Anlage in Money Market Notes bereits ab geringen Beträgen möglich. Bei Bondanlagen geht der Investor das Risiko einer Zinsänderung ein. Die Money Market Note auf den AUD 6-Monats LIBOR wird hingegen alle sechs Monate angepasst und ist somit einem Zinsänderungsrisiko nur sehr gering ausgesetzt. Für Anleger, die von einem hohen Zinssatz und einem geringen Zinsrisiko profitieren möchten, eignen sich die Vontobel Money Market Notes in AUD ausgezeichnet. Das neu lancierte Produkt investiert in den AUD 6-Monats LIBOR und verfügt jederzeit über Liquidität. Ermöglicht durch den sehr engen Geld-Brief-Spread und durch die Kotierung an der SWX können Sie jederzeit Ihre Anlage tätigen oder wieder liquide machen. Der australische Dollar bietet eine äusserst attraktive Verzinsung, die weit über derjenigen des US-Dollar, des Euro oder des Schweizer Frankens liegt. Im Gegensatz zu den hochverzinslichen Währungen vieler Schwellenländer ist der australische Dollar stabil und die Wirtschaft des Landes solid. Australien profitiert einerseits von der geografischen Nähe zu den expandierenden asiatischen Schwellenländern und andererseits von seinem vielseitigen Rohstoffvorkommen. Australien dominiert weltweit den Abbau und Export von Kohle. Zudem besitzt das Land grosse Edelmetallvorkommen und ist der drittgrösste Förderer von Gold und Diamanten. Dies wirkt sich auch positiv auf die Währung des Landes aus, welche eine stabile Entwicklung verzeichnen kann. Die attraktive Verzinsung des AUD bietet eine gute Möglichkeit zu investieren, zum Beispiel mit der neuen Money Market Note der Bank Vontobel auf den AUD 6-Monats LIBOR. Unsere Lösung: Money Market Notes in AUD Im Gegensatz zu einer Festgeldanlage, bei welcher jeweils hohe Mindestbeträge ge- Symbol/Valor Emissionspreis VXAUD/4’551’359 AUD 100.00 Quelle: Bank Vontobel AG, Stand 1. Oktober 2008 dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Das Termsheet, können Sie hier downloaden. Aktuelle Kurse sowie weitere Informationen zu unseren Money Market Notes finden Sie auf unserer Internetseite www.derinet.ch/swap Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich unter folgender Nummer zur Verfügung: Tel. 058 283 78 88. Aktueller Kurs Laufzeit AUD 100.60 Open End Basiswert AUD 6-Monats Total Return Swap Index
  • 14. 14 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen Renditeoptimierungs-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ REVWF 4542705 Swiss Life / Swiss Re / Zurich FS GS REVWL 4542711 RDX Russian Depositary Index GS Barrier Reverse Convertibles Bull 16.25% 50.00% BRHOL 4633753 Holcim CLEU Barrier Reverse Convertibles Bull 10.00% 69.00% BRCCS 4633755 Credit Suisse CLEU Barrier Reverse Convertibles Bull 15.00% 55.00% HRNLL 4622613 Holcim / Roche /Nestle CLEU Barrier Reverse Convertibles Bull (LastLook) 10.00% 69.00% Cap Level Coupon Partizipation 1. Handelstag 100% 23.10.08 16.10.09 EUR 100% 07.11.08 31.10.12 EUR 70% 01.10.08 26.03.10 CHF Barrier Reverse Convertibles Subtyp Coupon Barriere 1. Handelstag Verfall Währung Bull 9.75% 50.00% 17.10.08 12.10.08 CHF 17.10.08 12.10.08 USD 20.10.08 14.10.09 CHF 20.10.08 14.10.09 CHF 23.10.08 19.10.09 CHF Kapitalschutz-Produkte Symbol Valor JRXAJ Basiswert 4637361 Gold Emittent JB Produkt-Typ Subtyp Kaptitalschutz Kapitalschutz Bull 95% 150% Bull 100% 130% Bull 95% Verfall Währung mit Knock-out EFBQQ 4405656 Coal/Heating Oil/ EFG Sweet Crude Oil ZKB8I1 4616726 SMI Kapitalschutz 1% mit Coupon ZKB Kapitalschutz ohne Cap Alle Angaben verstehen sich als indikativ Anzeige dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
  • 15. 15 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 41. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Basiswert Produkttyp Art Symbol Valor Emit. Verfall Strike Kurs Basiswert Kurs Produkt Währung Umsatz in CHF ABB N Warrants Call ABBDY 3096903 DB 15.12.09 25.00 19.7200 0.2300 CHF 7‘542‘633 Adecco N Warrants Call ADEKG 4622876 ZKB 19.06.09 45.00 44.7000 0.2900 CHF 2‘407‘000 Credit Suisse Group N Warrants Call CSGEF 4513275 EFG 16.01.09 51.00 47.0000 0.2700 CHF 1‘921‘425 DAX Index Mini-Futures Short XDAXP 4305625 DB Open End 7‘130.04 5‘295.8599 9.9700 CHF 8‘086‘190 DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Warrants Put ESXDD 4531024 DB 20.03.09 3‘100.00 2‘794.1499 2.1700 CHF 3‘652‘931 DJ Industrial Index Warrants Put DJIFB 4302580 GS 19.12.08 11‘500.00 8‘950.5000 3.0900 CHF 951‘250 Gold fix PM Warrants Put XAUJB 3883546 GS 18.12.09 900.00 863.8400 3.9900 CHF 1‘744‘900 Nestlé N Mini-Futures Short MNESZ 3421575 VT Open End 57.22 44.4200 1.4900 CHF 1‘767‘986 Nikkei 225 Index Warrants Call NIKER 4328433 VT 10.12.09 12‘000.00 9‘447.5703 0.1300 CHF 1‘325‘106 Novartis N Warrants Call NOVUQ 3378557 UBS 17.12.10 58.00 55.8500 0.5700 CHF 876‘395 Roche GS Warrants Call ROGKU 3968049 ZKB 16.01.09 175.00 166.6000 0.2200 CHF 14‘196‘680 S&P 500 Index Knock-out Warrants Put SSPXU 4385433 VT 19.12.08 1‘400.00 951.5900 2.3700 CHF 3‘153‘500 S&P GSCI ER Index Warrants Put PGSCI 3881783 GS 16.03.09 730.88 - 70.0000 EUR 1‘091‘150 SMI Index Knock-out Warrants Call KSMII 4622778 ZKB 19.12.08 6‘250.00 6‘251.1201 0.6600 CHF 65‘643‘704 SMI Mid Price Index Warrants Put SMMEA 4618180 DB 19.12.08 1‘250.00 1‘149.0580 0.9900 CHF 3‘804‘500 Swiss Life Holdg N Warrants Put SLHQE 4532051 BAER 19.12.08 240.00 143.9000 1.0500 CHF 1‘059‘428 Swiss RE N Warrants Call RUKDV 4401102 DB 20.03.09 64.00 49.6600 0.1300 CHF 15‘327‘350 Syngenta N Warrants Call SYNDH 4570248 DB 20.03.09 225.00 209.3000 0.2100 CHF 5‘832‘818 UBS N Warrants Call UBXDO 4281958 DB 20.03.09 25.00 20.6800 0.1600 CHF 21‘864‘158 Zurich Financial Services Warrants Call ZUROO 4322812 ZKB 16.01.09 310.00 242.7000 0.1400 CHF 19‘547‘020 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Anzeige Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
  • 16. 16 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivative Anlageprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 41. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Emit. Verfall Kurs Basiswert Kurs Produkt Umsatz in CHF 3396413 ABN 16.11.10 - 82.6300 3‘504‘145 PILOT 4295072 CLEU 05.06.09 - 102.8500 16‘736‘360 Trigger Kick-In GOAL KIAJD 3838646 UBS 27.02.09 - 65.1500 3‘192‘909 Tracker Certificates Money Market Notes VXCHD 2049435 VT Open End - 105.5000 24‘882‘930 Tracker Certificates X-pert XETDB 1176169 DB Open End 5‘295.8599 62.2000 11‘917‘489 Uncapped Capital Protected Capital Protected Note CNYEU 3396418 ABN 03.12.12 - 89.8200 4‘397‘139 Nikkei 225 / S&P 500 Barrier Reverse Convertibles Callable Kick-In GOAL KIACN 3408930 UBS 11.09.09 - 56.9500 9‘367‘880 EUR 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXEUD 2049441 VT Open End - 111.1000 75‘188‘184 Gold fix PM Tracker Certificates Zertifikat GOLDQ 1782011 ABN Open End 863.8400 7.0800 8‘021‘923 JB CHF Overnight Basket Tracker Certificates Zertifikat JFCVH 4494861 BAER 11.08.09 - 10‘040.0000 4‘933‘080 JB EUR Overnight Basket Tracker Certificates Zertifikat JFOVH 4495012 BAER 11.08.09 - 10‘060.0000 23‘442‘724 JB USD Overnight Basket Tracker Certificates Zertifikat JFOBH 4494845 BAER 11.08.09 - 10‘040.0000 2‘707‘703 Basiswert Produkttyp Produktname Symbol Valor ABN Index Basket Uncapped Capital Protected Capital Protected Note ABNEA Barrier Reverse Convertibles Inverse Barrier Siemens Barrier Reverse Convertibles CHF 6M Swap DAX Index Devisen USD/CNY Air France / British Airways / Deutsche Lufthansa Bayer / Deutsche Telekom / Reverse Convertible DJ EURO STOXX 50 / ML Factor Index Tracker Certificates Zertifikat FACTR 2894585 ML Open End - 96.9500 4‘223‘806 MSCI 17 EM Countries Index Uncapped Capital Protected PIP JUREM 3524788 UBS 12.11.10 - 86.4500 6‘371‘386 Nestlé N Exchangeable-Zertifikate Exchangeable Bonds EBNES 2351546 UBS 07.12.10 44.4200 97.9500 4‘437‘050 SMI Index Tracker Certificates X-pert SMIDB 1746806 DB Open End 6‘251.1201 57.7000 53‘603‘764 USD 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXUSD 2049445 VT Open End - 115.0000 53‘916‘364 ZKB EURO Anleihe VIII Basket Tracker Certificates Proper EURBO 3904645 ZKB 17.04.13 - 102.6000 2‘673‘484 ZKB EURO Anleihen V Basket Tracker Certificates Proper EUROB 3675058 ZKB 23.12.10 - 103.8700 3‘915‘851 Zurich Financial Services Exchangeable-Zertifikate Exchangeable Bonds ZUREB 2559591 UBS 30.05.11 242.7000 89.9500 7‘613‘693 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch IMPRESSUM HERAUSGEBERIN Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10, 8002 Zürich Telefon 043 305 05 30 www.derivativepartners.com ANZEIGEN Elena Weber elena.weber@derivativepartners.com CHEFREDAKTION Daniel Manser ERSCHEINUNGSWEISE/ABO payoff express erscheint monatlich und kann kostenlos abonniert werden: www.payoff.ch REDAKTIONSLEITUNG Andreas Stocker AUFLAGE Wird an rund 24’000 Anleger via E-Mail verschickt REDAKTION Massimo Bardelli, Dieter Haas, Alexander Heftrich, Christian König, Martin Meier, Martin Plüss, Enrico Rossi, Tobias Walter redaktion@derivativepartners.com LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG www.kollerwerbung.ch RISIKOHINWEIS/DISCLAIMER Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit. Derivative Partners AG und Dritte unternehmen alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit der präsentierten Informationen zu gewährleisten, doch machen sie keinerlei Zusagen über die Korrektheit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen.
  • 17. 17 INTERVIEW Interview mit Heiko Weyand payoff express sprach mit Heiko Weyand, Abteilungsdirektor Zertifikate bei HSBC Trinkaus über den DAX® pro Season-Index Was waren die Beweggründe für die Entwicklung dieses Index? Viele Anleger betrachten eine Investition in den DAX® als ein Basisinvestment für ihr Depot. Wie jeder Aktienindex unterliegt aber auch der DAX® Kursschwankungen und -verlusten. Wir wollten daher einen Basiswert entwickeln, mit dem Anleger langfristig von der Kursentwicklung des DAX® profitieren können, dessen Verlustrisiken aber eingeschränkt sind. Entstanden ist dabei ein Index, der sich durch eine deutlich niedrigere Volatilität als der DAX® selbst auszeichnet und sich somit hervorragend für den langfristigen Vermögensaufbau eignet. Mit dem Endlos-Tracker ermöglichen Sie dem Anleger eine Partizipation an diesem Index. Weshalb haben sie eine Zertifikatslösung und keine Fondskonstruktion gewählt? Beide Konstruktionen haben Vorzüge. Uns war es wichtig, im Sinne der Anleger ein möglichst kostengünstiges Vehikel zu nutzen. Gerade auf lange Sicht ist der Zertifikatemantel gegenüber dem Fondsmantel deutlich günstiger für Investoren. Weniger Kosten bedeuten letztlich mehr Performance. Die Konstruktion des Zertifikates setzt sich aus drei Komponenten zusammen: einer Anlage im Geldmarkt während der aktienlosen Zeit, der Saisonmuster-Strategie sowie einer das ganze Jahr hindurch aufgesetzten Protective Put Strategie. Können Sie unseren Lesern die ungefähre Grössenordnung in Prozenten angeben, welche die drei Komponenten seit anfangs des von Ihnen durchgeführten Backtestings zum Gesamtertrag beisteuerten? In den Monaten Juli, August, September erhält der Anleger eine Verzinsung in Höhe des jeweils aktuellen 3-Monats EURIBOR – derzeit bei rund 5,3 Prozent pro Jahr abzüglich eines Prozentpunkts. Die Protective Put Strategie ist jedoch ganzjährig aktiv, denn wir sichern alle drei Monate 95 Prozent des Aktienmarktniveaus ab. Gehen die Börsen also, wie oft in der Historie, im Sommer in die Knie, können die Kosten für die Absicherung sogar überkompensiert werden. Wieso entsteht Ihrer Meinung nach das Saisonmuster an vielen Aktienmärkten? Hier können triviale und psychologische Gründe zutreffen. In den Sommermonaten sind – vor allem urlaubsbedingt – die Handelsvolumina geringer, es werden weniger Analystenempfehlungen veröffentlicht und Portfolio Manager reduzieren ihre Aktivitäten. Zudem lassen die Saisonmuster auch die Vermutung zu, dass es sich um das Ergebnis eines massenpsychologischen Phänomens, einer «self fulfilling prophecy» handeln kann. Empirisch lässt sich das sehr leicht nachweisen. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Der studierter Ökonom Heiko Weyand (35) leitet die Derivat-Abteilung Marketing Retail Products von HSBC Trinkaus. Der gebürtige Saarländer verfügt über mehr als sechs Jahre Erfahrung im Derivatgeschäft und arbeitete in London und München. Heiko Weyand studierte in Leipzig und Aberdeen (Schottland), ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Düsseldorf. Hat sich die Stabilität der Saisonalität im Verlaufe der Zeit verändert? In der Tat. Betrachtet man die letzten 20 Jahre, so hätte es gereicht, lediglich im August und September in den Geldmarkt zu investieren. Untersucht man nur die letzten 10 Jahre weitet sich das Muster auch auf den Juli aus, zudem sind die monatlichen Kursverluste prozentual stärker als früher. Wo sehen Sie persönlich die Entwicklung des DAX® bis zum Jahresende und im nächsten Jahr? Zurzeit erscheinen mir Prognosen noch schwieriger als sonst. Und genau da setzt das DAX pro Season Zertifikat an: Investoren stellen sich bei einem Engagement in dieses Strukturierte Produkt zwar tendenziell bullisch auf, aber sie müssen nicht ständig die Märkte im Auge behalten. Herzlichen Dank für das Interview