dp payoff all about derivative investments

Weltmacht auf der Suche nach
sich selbst

Nr. 10 | Oktober 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch
CHF 12.50 | EUR 8.–

3

Tracker-Zertifikate und Exchange
Traded Funds im Vergleich
7
Aus- und Weiterbildung von
Anlageberatern – eine Momentaufnahme
13
Rating Watch: Ein Monat zum
vergessen

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

39
2

OPINION

INHALT

SEITE

OPINION
What’s next?

3

FOCUS
Weltmacht auf der Suche nach sich selbst
3
Tracker-Zertifikate und Exchange Traded Funds im Vergleich 7
Strukturierte Produkte – Messe 2008
11
Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern –
eine Momentaufnahme
13
HOLT – eine Methodik zur möglichen Erzielung
überdurchschnittlicher Renditen
16
Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten –
auf Vermögensverwalter zugeschnitten
18
Daniel Manser

INTERVIEW

Chefredaktor payoff

Interview mit Dr. Thomas Schulz

23

PRODUCT NEWS

What’s next?

Mehrwert in schwierigen Zeiten

25

Die Baisse fordert ihren Tribut

26

MUSTERPORTFOLIOS
Nach den historischen Ereignissen im September ist der globale Finanzmarkt nicht mehr
das, was er vorher war. Die Einschnitte, an den
Märkten selber aber auch auf geldpolitischer
Seite, waren gravierend und werden ihre Spuren in den Geschichtsbüchern hinterlassen. Die
Stärke der Krise hat viele überrascht und auch
deren Dauer wird den Pessimisten recht geben.
Die massiven Staatsinterventionen werden dem
System zumindest kurzfristig zu Stabilität verhelfen, da der grösste Druck von den US-Hypothekarinstituten, den Investmentbanken und
der Versicherungsbranche genommen wurde.
Doch andere Bereiche des Systems sind nach
wie vor infiziert. So muss aus den Reihen der
Hedgefonds, mit Hiobsbotschaften gerechnet
werden (nicht zuletzt wegen den staatlichen
«shortselling restrictions»). Auch bei den Geldmarktfonds lauern Risiken, das Hauptproblem
aber liegt im CDS-Markt. Dieser ist schon alleine aufgrund seiner Grösse als systemkritisch
zu betrachten und noch alles andere als unter
Kontrolle. Erst wenn es den Notenbanken und
Staaten gelingt, dieses Schreckgespenst zu verbannen, können sich die Märkte wirklich erholen. Bis dahin bleibt viel Ungewissheit.
Mit dem Fall von Lehman Brothers haben auch
in der Schweiz viele Privatanleger Geld verloren.
Nun wird den Banken teils vorgeworfen, sie hätten falsch oder unzureichend über die Risiken
aufgeklärt. Eine von payoff in Auftrag gegebene
Studie des Instituts für schweizerisches Bankenwesen der Universität Zürich zeigt, wie gut
die Bankberater über Strukturierte Produkte
wirklich Bescheid wissen (vgl. Seite 13).

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Musterportfolio Optimierung: Bye bye Lehman Brothers

27

PRODUCT NEWS REVIEW
Produktvorstellungen und was daraus wurde

29

DERIVE
Apple Computer – Marschhalt oder Korrektur?
S&P 500 in stürmischen Gewässern

31
32

Mithalten in Haussen und Profit schlagen aus Baissen

33

INSIDER
Edelmetalle und Zinsen vor der Trendwende?

34

LEARNING CURVE
Exchangeable-Zertifikate –
Wandelanleihe und Zertifikat vereint

35

INVESTMENT IDEAS
In Rohstoffe investieren
ML Factor Index Zertifikat

37
38

RATING WATCH
Einen Monat zum vergessen

39

MARKET MONITOR
Attraktive Neuemissionen
Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte

42
43

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte

44

STYLE & PEOPLE
Rund um Lifestyle

45

READER’S SERVICE
Reader’s Voice
Ticker News
Impressum

47
48
48
3

FOCUS

Weltmacht auf der Suche nach sich selbst

Bild: www.oerlikon.com

Olympia ist ade - Michael Phelps für den Augenblick vergessen. Die Finanzkrise zieht ihre
Bahnen. Der Ursprung des Übels liegt in den USA, die vor grossen Herausforderungen
stehen. Das dürfte mitunter die dringendste Aufgabe des im November neu gewählten
amerikanischen Präsidenten sein.

Die US-Wirtschaft befindet sich zurzeit im Tal der Tränen. Ob Obama oder McCain, Bushs
Nachfolger wir kein leichtes Erbe antreten.

Alexander Heftrich|
Konjunkturlokomotive auf Abwegen
Amerika ist wegen der Finanzkrise schwer
angeschlagen: Allein die US-Steuerzahler
müssen wohl 700 Milliarden Dollar auf ihren
Schultern tragen. Mit den USA fällt die treibende Kraft der globalen Konjunktur aus.
Übernimmt keiner diese Rolle, könnte das
einem Absturz der Weltwirtschaft gleichkommen. Die US-Investmentbank Merrill
Lynch rettete sich im letzten Moment unter das Dach der Bank of America, Lehman
Brothers ging pleite und beim grössten Versicherer der Welt, bei der American International Group (AIG) musste das Management

nur deshalb nicht die Läden zuziehen, weil
die amerikanische Regierung das Institut
kurzerhand verstaatlichte.
Bilanz der Regierung Bush
Will man die Volkswirtschaft eines Landes in
einem bestimmten Zeitraum beurteilen, so liefert ein Überblick der wesentlichen Indikatoren
Näheres. Dabei fällt die Bilanz der Jahre 2001
bis 2008 eher gemischt aus. Mit mehr als 80
Monaten ununterbrochenen Wachstums zählt
die Expansionsphase unter Bush zu den längsten der amerikanischen Geschichte. Lag die
durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) unter Clinton je-

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

doch bei 3,5 Prozent, so fiel sie unter Bush auf
2,5 Prozent. Das war der zweitlangsamste Aufschwung nach einer Rezession seit den 1950er
Jahren. Auch im Vergleich mit Europa sind die
Zahlen eindrucksvoll. In den Jahren 2001 bis
2007 wuchs die Wirtschaft in den USA pro Jahr
um 2,5 Prozent, im Euro-Raum dagegen nur um
2,0 Prozent. Die Ursachen dafür sind primär
das stärkere Bevölkerungs- und Produktivitätswachstum der USA. Das Einkommensniveau
pro Kopf lag in den Vereinigten Staaten 2007
insbesondere wegen der deutlich längeren Jahresarbeitszeit der Amerikaner um 27 Prozent
höher als in Deutschland.
Eine weitere Stütze der Wirtschaft waren die
niedrigen Zinsen der Jahre 2001 bis 2005. Im
April 2008 lag der Zinssatz bei zwei Prozent,
um die Immobilien- und Finanzkrise zu bekämpfen. Allerdings trug diese expansive Geldpolitik zu einem Anstieg der Inflationsrate bei.
Im Sommer 2008 erreichte diese, auch wegen
der hohen Energie- und Nahrungsmittelpreise
und des schwachen Dollars, mit fünf Prozent
den höchsten Wert seit 16 Jahren. Grund für
die allgemein schlechte Stimmungslage ist
die schwere Krise am Hypotheken- und Finanzmarkt, deren Folgen zunehmend in der
Realwirtschaft sichtbar werden. Mit billigen
Krediten leisteten sich die Konsumenten vieles,
vielleicht sogar zu viel. Als Folge stieg beispielsweise der Anteil von Haushalten, die in den eigenen vier Wänden lebten, zwischen 2004 und
2006 von 64 auf 69 Prozent. In der Erwartung
stetiger Wertzuwächse und dauerhaft niedriger
Zinsen begannen sich viele Haushalte und die
Finanzbranche unvernünftig zu verhalten. Mehr
4

FOCUS

Ausgewählte Open-end Zertifikate USA
Symbol/
Basiswert

ISIN

WKN

Kurse vom
Emittent Börse CCY

22.09.08 Performance in CHF

Last

Geld

Brief

1M

3M

6M

1Y

11.25

11.20

11.25

-4.99

-2.72

-2.74 -27.53

TRACKER-ZERTIFIKATE
DJ Industrial Index

DE0006418544

DJIDR

DRB

CH USD

DJ Industrial Index

CH0014686668 DJXOE

ABN

CH USD

112.60

112.20

112.60

-4.77

-2.59

-2.76 -27.46

DJ Industrial Index

GB00B11DPQ58 DJIOP

GS

CH CHF

122.10 122.00

122.10

-4.20

-1.73

-1.17 -24.80

DJ Industrial Index

DE0007223521

722352

DB

CH

S&P 500 Index

CH0012591092

VZOSP

VT

CH USD

S&P 500 Index

DE0007093361

SPXDB

DB

CH

S&P 500 Index

CH0012745979

SPWIN

UBS

CH USD

S&P 500 Index

CH0013211526

SPXIT

ZKB

CH USD

S&P 500 Index

DE0006418528

SPIDR

DRB

CH USD

S&P 500 Index

CH0014176900

SPIAB

ABN

CH USD

123.50 123.10

S&P 500 Index

CH0014326133

SPTOP

UBS

CH USD

123.30 123.10

S&P 500 Index

GB00B11DPX26 SPXOP

GS

CH CHF

S&P 500 Index

CH0035291316

EFG

CH USD

Short-Zertifikat
auf S&P 500

DE000GS0QQP1 GS0QQP

GS

DE

EUR

111.14

ECSPX

EUR
EUR

77.54

75.75

125.10 124.90
8.50

8.34

187.30 177.00

75.77

-3.19

-2.81

-2.59 -26.49

125.10

-6.19

-3.63

-0.77

8.34

-5.87

-4.07

-0.24 -26.91

na

186.00

-9.33

-8.01

-4.21 -31.04

12.40

12.35

12.40

-5.45

-4.00

0.08 -27.72

12.35

12.30

12.35

-6.21

-3.68

0.06 -28.05

123.50

-5.94

-3.63

-0.19 -28.15

130.00

-0.82

1.21

13.40

13.35

4.71

na

13.40

-5.48

-3.43

na

na

123.20

-6.22

-3.76

-0.96

na

110.41

110.54

1.87

8.59

8.43

8.61

na

123.20 122.90

STRATEGIE ZERTIFIKATE
US Sector Rotator
CH0017509180

VZOUA

VT

CH USD

111.50

111.50

113.20

-9.51

-11.68

-1.44

US Sector Rotator -II CH0017509172

VZOUS

VT

CH USD

132.20 130.00

132.00

-5.57

-6.70

-1.31

na

US Sector Rotator -II LU0317758505
- ETSF

VEXUSA1 VT

CH USD

81.89

-5.72

-7.55

0.13

na

Alpha Index US

CH0023435313 ALFUS

81.89

81.89

ABN

CH USD

96.20

96.20

102.00

-6.70

-4.90

3.51 -17.17

VT Best of US Funds CH0027543732 VZBOU

VT

CH USD

88.50

88.50

89.80

na

-7.81

2.73 -25.94

ML 130/30 Alpha
Surprise

XS0311661440

ASMUS

ML

CH USD

93.35

93.35

94.30

-3.97

0.89

9.91 -18.13

ML 130/30 Alpha
Surprise

XS0311660632

ASMEU

ML

CH

92.45

92.45

93.40

-4.11

-4.23

4.78 -13.75

VT Managed Risk USA CH0037042121

VZCRU

96.45

97.40

EUR

VT

CH USD

97.05

na

-0.70

S&P US Stars
Perf.Strategy TR

NL0000734077 AA0CKL

ABN

DE

EUR

88.44

1.28

1.90 16.64 -14.59

USA Fundamental
Value TR

DE000AA0G6T5 AA0G6T

ABN

DE

EUR

73.62

-4.82

-2.12

-1.17 -26.92

IPOX 30 US TR

NL0000713519

ABN

DE

EUR

70.84

-6.26

-7.76

9.45 -14.75

AA0AYS

na

na

DJ Industrial Index

INDU

USD 11628.06

-7.02

-4.03 -5.64 -29.17

S&P 500 Index

SPX

USD

-8.34

-5.46 -3.96 -29.76

1292.20

Quelle: Bloomberg, Termsheets (CCY=Handelswährung; na=keine Berechnung möglich)

und mehr Bürger verschuldeten sich, auch Personen ohne nennenswertes Eigenkapital und
geringer Bonität nahmen Hypothekenkredite
auf. Gesamtwirtschaftlich lässt sich sagen,
dass der Anteil des obersten Einkommensfünftels aller Haushalte am Gesamteinkommen vor
Steuern zwischen 2001 und 2005 von 52,3 auf
55,1 Prozent, des obersten einen Prozents sogar von 14,7 auf 18,1 Prozent empor schnell-

te. Dagegen ging der Anteil der unteren drei
Einkommensfünftel von 27,7 auf 25,8 Prozent
zurück. Viele Amerikaner betrachten die Einkommenskluft als Problem und machen dafür
die Globalisierung verantwortlich.
Obama contra McCain
Beide Bewerber um das Präsidentenamt gehen parteikonform. McCain setzt auf die von

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

den Republikanern seit der Amtszeit von
Ronald Reagan propagierten Instrumente der
Angebotspolitik (supply-side economics), die
das Wirtschaftswachstum primär über Steuersenkungen ankurbeln will. So fordert er, Bushs
Steuersenkungen, die Ende 2010 auslaufen,
unbegrenzt zu verlängern. Das erstaunt, weil
der Senator 2001 und 2003 gegen ebendiese Steuersenkungen mit dem Argument ge-
5

FOCUS

stimmt hatte, sie gefährdeten den Staatshaushalt und begünstigten die Reichen. Zudem
plädiert er dafür, die Unternehmenssteuern
um zehn Prozentpunkte zu kürzen, den Kinderfreibetrag zu verdoppeln sowie die «Alternative
Minimalsteuer» zu reduzieren, die verhindern
soll, dass Bezieher hoher Einkommen wegen
geschickter Nutzung von Schlupflöchern keine
Steuern bezahlen.
Obama dagegen orientiert sich an den wirtschaftspolitischen Rezepten der Demokraten
und plädiert für staatliche Eingriffe, um die Einkommensungleichheit zu bekämpfen. Obama
will die Steuern auf Einkommen über 250’000
Dollar von 35 auf 39,8 Prozent heraufsetzen.
Ausserdem sieht sein Wirtschaftsplan eine
Erhöhung der Kapitalertragssteuer von 15 auf
25 Prozent und der Steuer auf Zufallsprofite
für Ölunternehmen vor.

Dow Jones – Durchschnittsverlauf Wahljahre
%
115
113
111
109
107
105
103
101
99
97
95
Jan

Mit Shorts punkten
Auf die Entwicklung der amerikanischen Leitindizes zu setzen, hat sich in jüngster Vergangenheit nicht bezahlt gemacht. Auffallend ist, dass
der Tracker von Goldman Sachs (DJIOP) auf
den DJ Industrial Index wesentlich stärker im
Minus notierte als das Vergleichsprodukt von
ABN AMRO (DJXOE). Goldman Sachs konnte
aber mit einem anderen, in Deutschland kotierten Produkt aufwarten. Anleger, die sich vor
einem Jahr den entsprechenden Short-Tracker
auf den S&P 500 (WKN: GS0QQP) ins Depot

Feb

Mrz

Apr

Amtsführende Partei gewinnt

Mai

Jun

Jul

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

Amtsführende Partei verliert

Quelle: Bloomberg

geholt haben, können sich per 22.09.2008
über eine annehmliche Performance in Höhe
von 8,61 Prozent freuen (umgerechnet in
CHF).
Da der Derivatmarkt natürlich ausgeklügelt ist,
gibt es auch ein kleines überschaubares Angebot auf die amerikanischen Parteien. Das auf ei-

nen Sieg der Republikaner setzende Papier der
Deutschen Bank (WKN: DB1REP) mit Fälligkeit
zum 19.06.2009 ist mit Titeln der Öl- und Gasindustrie ausgestattet. Unternehmen der Windoder Solarenergiebranche sind bevorzugt in
dem Alternativpapier mit Sieg der Demokraten
wieder zu finden (WKN: DB1SVV).

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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SWX SYMBOL

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Kohle / Öl / Heizöl

125% - 135%

4405656

EFBQQ

Energiebasket

Kohle / Kupfer / Öl

140% - 150%

4405657

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Dieses Inserat dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine
Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff.
des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht
von der Eidgenössischen Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58
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Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht).
**Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 7.3bn Tier 1) und Assets on Balance Sheet (CHF 116.7bn
CHF)
© EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten.

Mitglied bei

EFG Financial Products
AG ist ein Schweizer Effektenhändler und gehört zur EFG Bank European Financial Group –
der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz**.
7

FOCUS

Tracker-Zertifikate und Exchange Traded Funds
im Vergleich
Die Anhängerschaft passiver Anlageformen wird immer grösser. Dabei buhlen Tracker-Zertifikate
und Exchange Traded Funds um die Gunst der Investoren. Beide haben Vor- und Nachteile, wie
eine Analyse der gelisteten Produkte auf Schweizer Aktienindizes zeigt.
Bild: www.sxc.hu

tité négligeable» abgetan worden. Banken
und Pleite schienen so fremd wie Hund und
Katze. Mittlerweile sind die beiden schon
fast wie siamesische Zwillinge. Aus den
USA kommt eine Hiobsbotschaft nach der
anderen. Elf Institute haben bereits das
Zeitliche gesegnet und etliche weitere stehen mit einem Bein im Grab. Die Bonität

«Die als Schuldverschreibung
konzipierten TrackerZertifikate weisen im Unterschied
zu einem ETF ein
Emittentenrisiko auf.»
Beim genaueren Hinschauen können trotz der grossen Ähnlichkeit frappante Unterschiede
bei ETFs und Tracker-Zertifikaten erkannt werden.

Dieter Haas| Was teuer ist, muss nicht zwingend gut sein. Das gilt für viele aktiv gemanagte Fonds. Nur ganz wenige können die
hohen Gebühren durch eine entsprechende
Leistung rechtfertigen. Die überwiegende
Mehrheit scheitert beim Versuch den Vergleichsindex zu schlagen. Kein Wunder
nimmt seit Jahren das Interesse an passiven, kostengünstigen Produkten rapide zu.
Exchange Traded Funds (ETFs) und TrackerZertifikate auf alle möglichen Basiswerte
schiessen wie Pilze aus dem Boden. Das
Geschäft boomt und jeder möchte ein Stück
vom Kuchen für sich in Anspruch nehmen.
Es gibt kaum ein Institut, welches nicht in
diesem Markt Präsenz markiert. Für den An-

leger wird die Suche nach dem optimalen Instrument immer schwieriger. Wer denkt, die
Wahl eines passiven Instrumentes sei eine
einfache Angelegenheit, der irrt. Es harren
einige Stolpersteine auf dem Weg zur idealen Lösung.
Sondervermögen versus steuerliche
Vorteile
Da ist einmal der Aspekt der Sicherheit.
Die als Schuldverschreibung konzipierten
Tracker-Zertifikate weisen im Unterschied
zu einem ETF ein Emittentenrisiko auf.
Geht das ausgebende Institut Konkurs,
dann droht dem Anleger ein Totalverlust.
Vor wenigen Jahren wäre das als «quanti-

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

sollte daher gründlich durchleuchtet werden. Als Trumpfkarte können Tracker-Zertifikate steuerliche Vorteile ins Feld führen,
sofern es sich beim Basiswert um einen
Performanceindex handelt. Ein solcher
berücksichtigt neben der Kursentwicklung
der einzelnen Marktmitglieder auch die anfallenden Dividendenzahlungen. Während
ETFs in der Regel eine Dividende ausschütten, werden Tracker-Zertifikate meistens
thesaurierend konstruiert. Das heisst im
Klartext, dass der Emittent alle Zahlungen,
welche die Indexmitglieder ihren Anteilseignern zukommen lassen, sofort wieder
anlegt.
Ein Vergleich zwischen den Tracker-Zertifikaten SMINI auf den Kursindex SMI und
SMILE auf den Performanceindex SMIC offenbart schonungslos die Schwächen des
ersten. SMILE erzielte gegenüber SMINI
FOCUS

Transparenz und Umsetzung
Wer nach Informationen dürstet, der kommt
bei Exchange Traded Funds in den Genuss

190
180
170
160
150
140
130
120
110
100

SMILE

30.6.08

31.12.07

30.6.07

31.12.06

30.6.06

31.12.05

30.6.05

90

31.12.04

Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten
Abgesehen von den erwähnten Unterschieden gibt es viele Parallelen zwischen den
zwei Produkttypen. Sowohl Tracker wie
ETFs können wie eine Aktie gehandelt werden. Bei den Kriterien Laufzeit, Handelbarkeit, Gebühren, Kursstellung und Liquidität
bestehen meist nur geringe Differenzen.
Allerdings absorbieren ETFs grössere Volumen besser, da hinter ihnen meist ein grösseres Gesamtvermögen steht. Dank ihrer
offenen Architektur kennen sie keine Grenzen des Wachstums, während Tracker mit
einer festen Emissionsgrösse ausgegeben
werden. Hinsichtlich der jährlichen Gebühren liegen die meisten im Bereich zwischen
0,20 und 0,50 Prozent. Dabei gilt: «je aufwändiger die Geschichte, desto teurer wird
das Ganze». So verlangt die Basler Kantonalbank für den Tracker auf den SMIC 0,35
Prozent, für den auf den etwas umfangreicheren SLIC 0,40 Prozent und für den
komplexeren SMIMC 0,50 Prozent

SMI-Tracker-Zertifikate auf Kurs- (SMINI) und Performanceindex (SMILE)

30.6.04

seit Ende 1993 einen Mehrertrag von rund
14 Prozent! Das geht auf die Dauer ganz
schön ins Tuch.

31.12.03

8

SMINI

Quelle: Bloomberg

von regelässigen Reportings. TrackerZertifikate unterliegen keinen derartigen
Pflichten. Inhalt und Qualität der Berichterstattung unterscheiden sich allerdings von
Emittent zu Emittent. Während sich einige
mit dem absoluten Minimum begnügen,

liefern andere wertvolle Zusatzangaben.
So finden sich auf den monatlichen Fact
Sheets der Credit Suisse Tracker Angaben
zum Portfolioumsatz. Damit wird die durchschnittliche Schwankung der Renditeabweichung zwischen Fonds und Basiswert

«Als Trumpfkarte können
Tracker-Zertifikate steuerliche
Vorteile ins Feld führen,
sofern es sich beim Basiswert um
einen Performanceindex
handelt.»

Aktienindex Schweiz 1910-2008
3.6
3.4
3.2
3.0
2.8

verstanden. Damit diese möglichst gering
gehalten werden kann, setzen ETFs häufig
Derivate ein, allein schon, um Zu- oder Abflüsse besser steuern zu können. Häufig
werden zum Ausgleich von Zusatzkosten
und Dividenden auch Swaps eingesetzt. Bei
Schweizer Aktienindizes kommt ansonsten
das Prinzip der «Full Replication» zur Anwendung. Es werden also alle im Index enthaltenen Titel auch effektiv gehalten.

2.6
2.4
2.2
2.0
1.8
1.6
1.4

Quelle: Derivative Partners AG (loarithmiert, 1=10; 100=2; 1000=3)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Jan 10

Jan 00

Jan 90

Jan 80

Jan 70

Jan 60

Jan 50

Jan 40

Jan 30

Jan 20

Jan 10

1.2

Tracker-Zertifikate besser als gedacht
Generell schnitten in den vergangenen
12 Monaten die Blue Chip Indizes SMIC und
9

FOCUS

SLIC etwas besser ab als die in der Hausse zwischen 2003 und 2007 beliebteren
Mid- und Small Caps. Erstaunlicherweise
vermochten die Tracker-Zertifikate sehr
gut mit den Exchange Traded Funds mitzu-

«Wer nach Informationen
dürstet, der kommt bei
Exchange Traded Funds in den
Genuss von regelässigen
Reportings.»
halten. Ein Vergleich der an der SWX oder
Scoach CH kotierten Partizipationsprodukte auf Schweizer Indizes zeigt meist nur
geringe Unterschiede (vgl. Tabelle).

Wegen der Baisse seit Sommer 2007
liegen alle ertragsmässig unter Wasser.
Einzig ein in Deutschland kotiertes Short
Tracker-Zertifikat der Berliner Landesbank auf den SMI (Knock-out bei einem
SMI-Stand von 12’000 Punkten) verzeichnete ein kräftiges Plus. Schade nur, dass
es bislang das einzige seiner Art ist. Für
einen Wiedereinstieg in den Aktienmarkt
braucht sich der Anleger nicht zu beeilen,
auch wenn es immer wieder einmal zu kräftigen Zwischenerholungen kommt. Die gegenwärtige Situation kann mit den Worten
Churchills umschrieben werden: «Dies ist
nicht das Ende. Das ist noch nicht einmal
der Anfang vom Ende. Aber es ist vielleicht
das Ende des Anfangs.»

Immerhin zeigt das langfristige, logarithmische Chartbild des Schweizer Aktienmarktes einen intakten Aufwärtstrend. Wir
befinden uns allerdings im oberen Bereich
des Trendkanals. Küsst der Markt irgendwann in den kommenden Monaten die
untere Begrenzung, dann müsste er sich
gegenüber dem aktuellen Stand mehr als
halbieren.
Nachdem die Basler Kantonalbank kürzlich erstmals ein Zertifikat auf den SPI auf
den Markt gebracht hat, wäre es eigentlich
höchste Zeit, dass auch in der Schweiz ein
klassisches Open-end Short Produkt auf
den SMI oder den SLI aufgelegt würde. Leider ist die Börse keine Einbahnstrasse. Wer
bricht das Eis?

Tracker-Zertifikate und ETF auf Schweizer Indizes

ISIN-Nummer

Symbol/
WKN
Emittent

ETF/Tracker auf SMIC
LU0274221281
XSMI
CH0008899764
XMSMI
CH0017142719
FRESMI
DE0005933964
SMIEX
CH0012189293
SMILE
CH0013042301
GOSMI
CH0030281882
BKBSM
CH0035291399
ECSMC
ETF/Tracker auf SLIC
CH0031768937
XMSLI
CH0032912732
UBSLI
CH0031828707
BKBLI
CH0032193697
VZSLI
CH0032085224
SLITR
CH0035291381
ECSLC
ETF/Tracker auf SMIMC
CH0019852802
XMSMM
CH0019960134
VZSMM
CH0020040371
SMITR
CH0020510944
SMMIT
CH0029235089
BKBMI
CH0035291381
ECSMT
Tracker auf
SPI
CH0045070742
BKSPI
Short-Tracker auf SMI
DE000LBB11K4
LBB11K

Typ

Börse Laufzeit

MF
in %

CCY

Kurs
10.09.08

Performance in CHF
3M
6M 1Jahr

10637.68
72.73
71.75
71.04
71.97
102.60
51.40
105.70
106.30
1248.96
107.01
106.80
124.50
124.70
124.60
155.40
1548.00
139.31
152.10
152.50
15.70
153.80
155.40
6007.68
60.15

-1.17
-2.06
-3.52
-4.22
-2.73
-2.10
-1.63
-1.49
-1.53
-3.58
-6.16
-6.41
-3.91
-3.90
-3.86
-6.56
-6.24
-7.50
-6.60
-6.65
-4.86
-6.60
-6.56
-2.25

30.20

CS
VON
UBS
ZKB
BKB
EFG

ETF
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker

CH
CH
CH
CH
CH
CH

open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end

0.45
0.50
0.40
0.40
0.50
0.40

BKB

Tracker

CH

open-end

0.45

SMIC
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
SLIC
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
SMIMC
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
CHF
SPI
CHF

LBB

Tracker

DE

30.06.17

0.50

EUR

DB
CS
UBS
iShares
UBS
BSI
BKB
EFG

ETF
ETF
ETF
ETF
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker

CH
CH
CH
CH
CH
CH
CH
CH

open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end

0.30
0.35
0.35
0.50
0.40
0.40
0.35
0.20

CS
UBS
BKB
VON
UBS
EFG

ETF
ETF
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker

CH
CH
CH
CH
CH
CH

open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end

0.35
0.35
0.40
0.50
0.40
0.40

Quelle: Bloomberg, Termsheets (MF= Management Fee; CCY=Handelswährung)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

4.01
1.69
1.70
0.85
0.69
3.43
3.32
4.88
1.33
-1.52
-1.82
1.02
1.01
0.32
-1.56
-1.35
-3.24
-1.65
-1.65
0.64
-1.95
-1.56
2.99

2.44 -4.52

Total
Return
1Jahr

-14.05
-17.68
-16.35
-17.07
-17.19
-15.63
-14.97
-14.47

-14.05
-16.67
-15.20
-14.62
-15.58
-15.63
-14.97
-14.47

-15.25
-17.69

-15.25
-16.66

-15.65
-15.68
-15.60

-15.65
-15.68
-15.60

-17.87
-19.53
-18.38
-18.66
-16.31
-18.40

-17.87
-19.37
-18.38
-18.66
-16.31
-18.40

-14.29

-14.29

46.82

46.82
Sie denken an
stetige Innovation.
Wir auch an
Anlageprodukte.

Besuchen Sie
uns an der
Strukturierten
Produkte Messe
2008.
Kongresshaus
Zürich, 23.–24.
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Erfolgsgeschichte mit innovativen Anlageprodukten.
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passen und besuchen Sie uns im Kongresshaus
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Neue Perspektiven. Für Sie.
Die Credit Suisse ist einer der offiziellen Hauptsponsoren der Finanzmesse für Strukturierte Produkte am 23. und 24. Oktober 2008 im Kongresshaus Zürich.

* Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche auf unseren Linien aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
11

FOCUS

Strukturierte Produkte – Messe 2008

Bild: www.oerlikon.com

Unter dem Motto: «Bei jedem Börsenklima erfolgreich investieren» findet vom 23. bis 24. Oktober
2008 im Kongresshaus in Zürich die zweite Messe über Strukturierte Produkte statt. Gegen
40 Aussteller und ein attraktives Rahmenprogamm, gespickt mit hochkarätigen Vertretern aus
Politik und Wirtschaft warten auf die Besucher.

Bei jedem Börsenwetter – sei es nun eisig kalt oder tropisch warm – Strukturierte Produkte
bieten für jede Börsenlage attraktive Anlagemöglichkeiten.

Dieter Haas| Nach dem Erfolg des letzten
Jahres findet heuer die Veranstaltung zum
zweiten Male statt. Der vom Schweizerischen
Verband für Strukturierte Produkte gemeinsam mit der Derivatbörse Scoach organisierte Anlass gibt dem interessierten Anleger
einen umfassenden Überblick über den in
den letzten Jahren stark gewachsenen Markt.
Trotz der Börsenturbulenzen, oder gerade
deswegen, nahm der relative Anteil am Gesamtvermögen in Kundendepots der Banken
weiter zu und betrug zuletzt 6,79 Prozent.
Wertmässig besassen in- und ausländische

Depotinhaber Mitte des Jahres CHF 320 Milliarden an Strukturierten Produkten.
Nebst der Möglichkeit, sich vor Ort bei den
Ausstellern zu informieren wird ein reich
befrachtetes Rahmenprogramm angeboten.
Dieses enthält Vorträge hochkarätiger Referenten aus Politik und Wirtschaft, Roundtable-Gespräche zu wichtigen Themen und
Ausbildungsreferate.
Die Eröffnungsrede hält der in Fachkreisen
bestens bekannte Rohstoff- und China-Experte Jim Rogers. Der Amerikaner hat den USA
den Rücken gekehrt und lebt inzwischen in

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Singapur, um näher am Puls des Geschehens
zu sein. Seine Referate sind immer sehr lebendig und leicht verständlich gehalten. Prof.
Dr. Klaus Töpfer, der ehemalige Deutsche
Umweltminister spricht am Donnerstag zum
Thema: «Auswirkungen des Klimawandels auf
die Weltwirtschaft» und der dem breiten Publikum bestens bekannte Korrespondent Ulrich Tilgner über: «Ölpreis und politische Entwicklung im Mittleren Osten – Auswirkungen
auf die Weltwirtschaft».
Daneben hat der Investor an den zwei Tagen
Gelegenheit, sich in den Referaten über die
Funktionsmechanismen und Einsatzmöglichkeiten der gesamten Palette der Hebel- und
Anlageprodukte zu informieren. Anerkannte
Experten der Branche orientieren über die
Swiss Derivative Map, Steuerfragen, den
Einsatz in der Vermögensverwaltung, neue
Entwicklungen, Megatrends und über die Resultate einer nationalen Umfrage zu Strukturierten Produkten.
Drei Roundtable-Gespräche zu den Themen
Finanzplatz Schweiz, Risiken des globalen
Finanzmarktes und Marktausblick runden
das vielfältige Rahmenprogramm ab. Das ist
aber nicht alles. Manche Aussteller bieten
dem Besucher zusätzliche Präsentationen an
ihren Ständen. Weitere Informationen zu der
Messe finden Sie unter www.stp-messe.ch.
Ein Besuch der Messe am 23. und oder 24.
Oktober im Kongresshaus in Zürich bringt den
Investor auf den neusten Stand des Wissens
in diesem attraktiven, immer bedeutenderen
Anlagesegment. Ein Angebot, das sich niemand entgehen lassen sollte!
12

FOCUS

Entwicklung der Strukturierten Produkte in Schweizer Depots (Mrd. CHF)
Mrd. CHF
400

%
7.5

350

7.0

300

6.5

250

6.0

200

5.5

150

5.0

100

4.5

50

4.0

0

3.5
Mrz 05

Sept 05

Strukturierte Produkte

Mrz 06

Sept 06

Mrz 07

Sept 07

Mrz 08

In % des Gesamtvermögens - rechte Skala

Quelle: SNB

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Strukturiert handeln. Ohne Experimente.

Bei Scoach werden nur Produkte gehandelt, die strengsten Kriterien standhalten. Im Gegensatz zu ausserbörslich gehandelten Produkten, durchlaufen börsengehandelte strukturierte
Produkte ein geregeltes Kotierungsverfahren und erfüllen klare Voraussetzungen in Bezug
auf die Sicherheit der Anleger. Die neutrale Marktüberwachung garantiert zudem eine faire
Preisbildung. Europas Börse für strukturierte Produkte: www.scoach.ch

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
13 FOCUS

Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern –
eine Momentaufnahme
Stetige Produktinnovationen und ein wachsender Bekanntheitsgrad führen dazu, dass Schweizer
Banken Strukturierte Produkte immer häufiger auch bei Privatkunden einsetzen. Dieser Umstand
in Kombination mit der Komplexität der Produkte sorgt für eine fortlaufend wachsende Relevanz
des Bereichs Strukturierte Produkte in der Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern. Im Rahmen einer Studie des Instituts für schweizerisches Bankwesen (ISB) der Universität Zürich wurde
eine Momentaufnahme der aktuellen Aus- und Weiterbildung im Bereich Strukturierte Produkte
in der Deutschschweizer Bankenlandschaft festgehalten und analysiert.
Erwartungsgemäss werden bei den kleineren
Regionalbanken Strukturierte Produkte in
der Ausbildung weniger stark gewichtet. Bei
der Weiterbildung fallen diese Resultate noch
deutlicher aus. Durchschnittlich beträgt die

«Nur drei Finanzinstitute
schätzen ihre Ausbildung zu
Strukturierten Produkten
besser ein als diejenige bei
Finanzprodukten allgemein.»

Der Ausbildungsstand von Anlageberatern im Bereich der Strukturierten Produkte ist gemäss
Aussage der Banken zufriedenstellend.

Fabian Forrer & Benjamin Wilding| Kontaktiert wurden alle Deutschschweizer Banken
mit einer Bilanzsumme von mehr als 200 Mio.
CHF, was einem Drittel des gesamten Bankenbestandes in der Schweiz entspricht. Mit einem
schriftlichen Fragebogen wurden die für den
Bereich Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern zuständigen Personen befragt. Von den
100 angefragten Banken gingen 49 ausgefüllte
Fragebogen ein, was eine sehr gute Rücklaufquote von fast 50 Prozent ergibt. In die Untersuchung wurden neben Kantonal-, Gross- und
Regionalbanken auch Privatbankiers, Börsenbanken und ausländisch beherrschte Banken
miteinbezogen. Bei den folgenden Analysen
muss beachtet werden, dass die untersuchten
Banken unterschiedliche Kundensegmente

ansprechen. Zudem divergieren die «Assets
under Management». Beinahe die Hälfte der
untersuchten Banken sind Regionalbanken
und verfügen über weniger als 10 Mrd. CHF
«Assets under Management».
Momentaufnahme der Ausbildung
Bei der Analyse der Ausbildungszeit, die ein
Anlageberater pro Jahr aufbringt, zeigt sich,
dass bei knapp der Hälfte der befragten Institute mindestens ein Drittel der für Finanzprodukte aufgewendeten Ausbildungszeit in
Strukturierte Produkte investiert wird. Durchschnittlich beträgt die Ausbildungsdauer für
Strukturierte Produkte 16 Stunden pro Jahr,
dies entspricht 26 Prozent der gesamten
Ausbildungszeit bezüglich Finanzprodukte.

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Weiterbildungszeit neun Stunden pro Jahr
(42 Prozent der gesamten Weiterbildungszeit
für Finanzprodukte). Bei 60 Prozent der Banken wird mindestens die Hälfte der verfügbaren Weiterbildungszeit für Finanzprodukte
im Bereich Strukturierte Produkte genutzt.
Dies zeigt die Aktualität des Themas und den
Nachholbedarf in der Weiterbildung.
Die Untersuchung zeigt zudem, dass über ein
Viertel der Banken bereits über einen spezifischen Lehrgang für Strukturierte Produkte
verfügt. Verbreitet sind solche Lehrgänge bei
Gross- und Privatbanken, während bei ausländisch beherrschten Banken sowie Kantonal-,
Regional- und Börsenbanken selten ein spezifischer Lehrgang angeboten wird. Mit Ausnahme der ausländisch beherrschten Banken
zeigen diese Banken wenig Interesse, künftig
einen spezifischen Lehrgang anzubieten. Dies
obwohl das Bedürfnis der Kunden nach mehr
und verbesserter Information vorhanden ist,
wie auch die Resultate einer Studie1 des ISB
zum Anlageverhalten deutlich zeigen. Auffallend ist zudem, dass die «Swiss Derivative
Map», die zur Transparenz beitragen soll, bei
zwei von fünf Banken weder in der Aus- noch
in der Weiterbildung verwendet wird.
14

FOCUS

Aus- und Weiterbildung im Bereich Strukturierte Produkte – Selbsteinschätzung der Banken
60%
50%
40%
30%
20%
10%
0%
-2
-1
sehr verbesserungsbedürftig

Finanzprodukte

0

1

2
sehr gut

Strukturierte Produkte

Quelle: Instituts für schweizerisches Bankwesen (ISB)

Relevanz der Strukturierten Produkte im
Vergleich mit anderen Finanzprodukten
Obschon Strukturierte Produkte eine junge Anlagemöglichkeit darstellen, sind sie von grosser Bedeutung in der Aus- und Weiterbildung.
Mit Ausnahme der Regionalbanken schätzen
die Banken die Relevanz von Strukturierten
Produkten im Vergleich zu Aktien, Fonds und
Obligationen stets als mindestens äquivalent
ein. Das einzige Finanzprodukt, das über die
ganze Branche gesehen in etwa gleich viel
Aufmerksamkeit in der Aus- und Weiterbildung
von Anlageberatern erhält, ist die Anlageklasse der Fonds (vgl. Abbildung 1).

al nicht mehr Zeit im Bereich Strukturierte
Produkte ein. Auf der anderen Seite sind ein
Drittel der Finanzinstitute der Meinung, dass
ihre Ausbildung im Bereich Strukturierte Produkte im Vergleich zu derjenigen zu Finanzprodukten schlechter ist. Der Anteil dieser
Institute setzt sich grösstenteils aus Kantonal- und Regionalbanken zusammen. Banken,
die sich selbst eine verbesserungswürdige
Ausbildung attestieren, wenden im Vergleich

zu anderen Banken weniger Zeit für Aus- und
Weiterbildung in Strukturierte Produkte auf.
Jedoch zeigt sich, dass ein geringer Zeitaufwand keineswegs zu nicht zufriedenstellender
Bildung führen muss. Die Umfrage lässt zudem den Schluss zu, dass die Banken mit
der eigenen Ausbildung zu Finanzprodukten
zufriedener sind als mit derjenigen zu Strukturierten Produkten, welche durchschnittlich
als eher ungenügend empfunden wird (vgl.
Abbildung 2).
Fazit und Ausblick
Strukturierte Produkte haben bereits heute
einen festen Platz in der Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern. Dies ist auch zentral, werden doch rund die Hälfte aller Besitzer
von Strukturierten Produkten von Anlageberatern auf diese Anlagekategorie aufmerksam
gemacht, ausserdem werden über 70 Prozent
der Besitzer vor dem Kauf von einem Bankberater beraten1. Es verwundert deshalb nicht,
dass 70 Prozent der befragten Banken gewillt
sind, Strukturierte Produkte in der Aus- und
Weiterbildung in Zukunft noch stärker zu gewichten. Dieser von den meisten Banken beschrittene Weg ist sicherlich auch notwendig,
um die Bedürfnisse der Kunden nach vermehrter Information und Transparenz abdecken zu
können.
1 Die entsprechende Studie zum «Anlegerverhalten bei
Strukturierten Produkten» erscheint im Oktober 2008.

Als wie wichtig, gemessen in investierter Aus- und Weiterbildungszeit, schätzen Sie das
Thema «Strukturierte Produkte» im Vergleich zu anderen Produkten ein?
14

«70 Prozent der befragten Banken
sind gewillt, Strukturierte
Produkte in der Aus- und Weiterbildung in Zukunft noch stärker
zu gewichten.»

12
10
8
6

Selbsteinschätzung
Trotz der Relevanz, welche Strukturierte Produkte in der Aus- und Weiterbildung geniessen, zeigen sich überraschende Resultate,
wenn die Banken zur Selbsteinschätzung ihrer Aus- und Weiterbildung befragt werden.
Nur drei Finanzinstitute schätzen ihre Ausbildung zu Strukturierten Produkten besser ein
als diejenige bei Finanzprodukten allgemein.
Diese drei Banken setzen jedoch prozentu-

4
2
0
-2
-1
unwichtig
Nicht Regionalbanken

0

Regionalbanken

Quelle: Instituts für schweizerisches Bankwesen (ISB)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

1

2
wichtiger
15

FOCUS

Mini-Futures auf den
SMI® und den DAX®

Neu an der SWX:
Mini-Futures der Deutschen Bank
Basiswert

Typ

Ticker

Strike 1

SMI®

Long

XSMIE

6’052.58

6’164.04

400:1

Open-End

CHF 2.40

6’945

SMI®

Long

XSMIV

6’156.58

6’273.00

400:1

Open-End

CHF 2.14

6’945

SMI®

Long

XSMIT

6’254.93

6’370.11

400:1

Open-End

CHF 1.89

6’945

SMI®

Long

XSMID

6’423.43

6’541.72

400:1

Open-End

CHF 1.47

6’945

SMI®

Short

XSMIR

7’299.30

7’154.00

400:1

Open-End

CHF 1.03

6’945

SMI®

Short

XSMIH

7’489.57

7’340.59

400:1

Open-End

CHF 1.51

6’945

SMI®

Short

XSMIX

7’587.10

7’436.18

400:1

Open-End

CHF 1.75

6’945

SMI®

Short

XSMIJ

7’589.53

7’438.56

400:1

Open-End

CHF 1.76

6’945

SMI®

Short

XSMIQ

7’659.58

7’507.21

400:1

Open-End

CHF 1.93

6’945

DAX®

Long

XDAXG

5’608.06

5’712.00

400:1

Open-End

CHF 2.43

6’173

DAX®

Long

XDAXL

5’625.19

5’712.00

400:1

Open-End

CHF 2.37

6’173

DAX®

Long

XDAXH

5’708.20

5’814.00

400:1

Open-End

CHF 2.03

6’173

DAX®

Short

XDAXS

6’401.75

6’272.00

400:1

Open-End

CHF 1.04

6’173

DAX®

Short

XDAXT

6’501.78

6’370.00

400:1

Open-End

CHF 1.43

6’173

DAX®

Short

XDAXU

6’601.81

6’468.00

400:1

Open-End

CHF 1.84

6’173

1

Stop Loss 1

Ratio

Laufzeit

Preis 1

Referenz 1

Stand: 25.09.2008, 17:30 Uhr

Profitieren Sie nun auch bei Mini-Futures von der Kompetenz der Deutsche Bank AG
und partizipieren Sie mit Hebelwirkung sowie ohne Laufzeitbeschränkung an der Wertentwicklung des SMI® und DAX® Index. Dabei vermindert der Risikopuffer (Stop Loss)
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Marktumfeld ein transparentes Pricing ohne Volatilitätseinfluss und ermöglichen dem
Anleger sowohl auf steigende (Mini-Future Long) als auch auf fallende (Mini-Future
Short) Kurse zu setzen.

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Leistung aus Leidenschaft.
Steuerhinweis:
Die Deutsche Bank AG übernimmt keine Haftung für Steuerfolgen. Sie empfiehlt, sich vor einer Anlage in diese Wertpapiere von einem Steuerberater im Zusammenhang mit den steuerlichen Folgen beraten zu lassen.
Disclaimer:
Die Mini-Futures stellen keine Beteiligung an einer kollektiven Kapitalanlage gemäss dem schweizerischen Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen („KAG“) dar und unterstehen somit nicht der Bewilligung der
Eidgenössischen Bankenkommission. Für den Anleger besteht deshalb kein Anlegerschutz nach dem KAG.
Dieses Inserat stellt keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a bzw. 1156 OR sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements dar. Der Offering Circular in englischer Sprache kann bei X-markets (an der obigen
Adresse) bezogen werden. Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität des dem Produkt zugrundeliegenden Basiswertes ab, sondern
auch von der Bonität der Emittentin.
MiFID: Weitere Auskünfte gemäss MiFID erhalten Sie unter www.globalmarkets.db.com/riskdisclosures
16

FOCUS

HOLT® – eine Methodik zur möglichen Erzielung überdurchschnittlicher Renditen
Wer auf Indizes setzt, sollte sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden geben. Strukturierte
Produkte auf HOLT®-Indizes bieten Zugang zu einer repräsentativen Auswahl an interessanten
Aktien mit überdurchschnittlichem Potenzial aufgrund ihrer Entwicklung in der Vergangenheit.
besteht. HOLT®-Indizes sind hingegen dazu
entwickelt worden, um zu versuchen, eine
überdurchschnittliche Performance zu erreichen. Das Auswahlverfahren beruht auf einer
proprietären Methodik, die von HOLT®, einem
Performance- und Bewertungsdienst der Credit Suisse, entwickelt wurde.
Vergleiche auf Cashflow-Basis
Das HOLT®-Modell identifiziert systematisch Investments aufgrund professioneller

Die Credit Suisse HOLT®-Indizes
Regional
HS60 Index

Mit den Strukturierten Produkten auf die Credit Suisse HOLT®-Indizes
ist der Anleger vorne dabei.

HS50 Shariah Index
HS Market Neutral Index
HS60 Europe Index

Mattias Sundström, Credit Suisse| Das
Bewusstsein, dass die eigenen Kenntnisse
über Marktchancen und Titelauswahl nicht
ausreichen, um eine bessere Anlageperformance als der Durchschnitt zu erzielen, hat
viele Anleger dazu bewogen, sich an Marktindizes auszurichten. Dies ist auch ein Grund
dafür, dass die Zahl der Indizes stark zugenommen hat. Ein passives Engagement in spezifischen Märkten, Regionen oder Sektoren ist
jedoch kaum eine geeignete Strategie zur Erzielung einer überdurchschnittlichen Anlageperformance. Erfolgreiches Anlegen bedingt
auch die Anwendung zusätzlicher Intelligenz –
jener Intelligenz, die den Credit Suisse HOLT®Indizes zugrunde liegt. Die meisten Benchmark-Indizes sind so angelegt, dass sie die

grössten Unternehmen, also diejenigen mit
der grössten Marktkapitalisierung innerhalb
einer bestimmten Region oder Industrie, be-

HS60 US Index
HS40 Japan Index
CS Nordics Index
CS Switzerland Index

«Ein passives Engagement in
spezifischen Märkten, Regionen
oder Sektoren ist jedoch
kaum eine geeignete Strategie zur Erzielung einer
überdurchschnittlichen Anlageperformance.»
rücksichtigen. Dies führt mitunter zu einer
unausgewogenen Abbildung eines «Marktes»,
wie am Beispiel des SMI ersichtlich wird, der
überwiegend aus Finanz- und Pharmaaktien

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

CS Germany Index
Thematic
CS Agriculture Index
CS Emerging Markets Infrastructure Index
CS Family Index
CS Global Warming Index
CS Healthy Living Index
CS Social Awareness Index
CS Water Index
17 FOCUS

Ausgewählte HOLT®-Index-Lösungen*

CertificatesPLUS auf den Credit Suisse Water Index

CertificatesPLUS auf den Credit Suisse Emerging Markets
Infrastructure Index

Anlagestrategie
Mit dem CertificatePLUS partizipiert der Anleger unlimitiert an der Performance eines Index zum Thema Wasser. Zugleich erhält der Anleger
einen bedingten Kapitalschutz. Dieser gilt, solange der Index einen vordefinierten Schwellenwert nicht unterschreitet.

Anlagestrategie
Mit dem CertificatePLUS partizipiert der Anleger unlimitiert an der
Performance eines Index zum Thema Infrastruktur in aufstrebenden
Ländern. Zugleich erhält der Anleger einen bedingten Kapitalschutz.
Dieser gilt, solange der Index einen vordefinierten Schwellenwert nicht
unterschreitet.

Kapitalschutz
Der Anleger profitiert nur von einem bedingten Kapitalschutz.

Kapitalschutz
Der Anleger profitiert nur von einem bedingten Kapitalschutz.

Basiswert
Der Basiswert Credit Suisse Water Index «Powered by HOLT®» besteht
aus den 30 attraktivsten Aktien aus dem Wassersektor hinsichtlich
Leistungsfähigkeit, aktuellem Geschäftsgang und Bewertung. Die Aktien im Index sind gleich gewichtet und werden halbjährlich aufgrund
von Daten, basierend auf HOLT®, neu ausgewählt.

Basiswert
Der Basiswert Credit Suisse Emerging Markets Infrastructure Index
«Powered by HOLT®» gibt dem Investor die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von 40 Aktien teilzunehmen, die in Beziehung mit dem
Thema Infrastruktur in Wachstumsmärkten stehen. Die Aktien im
Index sind gleich gewichtet und werden halbjährlich aufgrund von
Daten, basierend auf HOLT®, neu ausgewählt.

Quelle: Credit Suisse

Betrachtung von Unternehmensentwicklung und -bewertung. Mit dieser einzigartigen Methodik werden Bilanzdaten in
Cashflowrenditen des Investments (CFROI)
umgewandelt. Gegenwärtig umfasst die
HOLT®-Datenbank rund 20’000 Unternehmen in 60 Ländern und schafft eine
direkte Vergleichbarkeit der betrachteten
Firmen. Als Bewertungskriterium für eine
Aufnahme in den Index gilt die Fähigkeit,
nachhaltig Cashflows zu generieren. Für
die zukünftige Wertschöpfung ist dies ein
weit zuverlässigerer Indikator als die relative Marktgrösse eines Unternehmens.
Die HOLT®-Methodik identifiziert
konsistent Aktien, die kollektiv in der
Vergangenheit den Markt übertrafen.
Simulationen auf Basis historischer Daten
zeigen, dass die HOLT®-Methodik im regelbasierten Screening-Verfahren eine Auswahl
von Aktien ermöglicht, die eine bessere Performance als entsprechende Benchmarks
erzielen können. Die HOLT®-ScreeningMethodik wird seit 30 Jahren ständig weiterentwickelt und verbessert, um innerhalb
ihres Anwendungsbereiches eine grösstmögliche Breite, Stringenz und Aktualität
bieten zu können. Anders als konkurrierende
Datenbanken deckt HOLT® auch analytisch
komplexere Industrien ab, wie etwa die

Bereiche Finanzen und Immobilien. Der
flexible HOLT®-Screening-Algorithmus identifiziert Anlagemöglichkeiten sowohl innerhalb als auch über mehrere Regionen,
Währungen und Sektoren hinweg. In der
Folge wird eine massgeschneiderte Auswahl
an Kandidaten generiert, etwa für einen
thematischen Benchmark wie der Credit
Suisse Water Index oder als Abbild eines
regionalen Marktes wie beispielsweise beim
CS-Switzerland-Index.

«Der flexible HOLT®-ScreeningAlgorithmus identifiziert
Anlagemöglichkeiten
sowohl innerhalb als auch
über mehrere Regionen,
Währungen und
Sektoren hinweg.»
Potenziell nachhaltige Performance
Anhand von Simulationen auf Basis historischer Daten identifiziert die HOLT®Methodik erwiesenermassen konsistent Aktien, welche in der Vergangenheit kollektiv
den Markt übertrafen. Infolge dessen wird
auch von den HOLT®-Indizes angenommen,
dass sie sich überdurchschnittlich entwickeln. Jeder HOLT®-Index wird anhand hi-

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

storischer Performancedaten getestet und
so die konzeptionelle Gültigkeit und das Anlagepotenzial des Index eruiert. Erst nach
erfolgter Prüfung gilt der Index als qualifiziert und wird am Markt eingeführt. Unabhängige Daten von Standard&Poor’s bestätigen, dass die HOLT®-Indizes eine starke
historische Performance zeigen. Dies beweisen unter anderem die beiden HOLT®Indizes CS Global Warming und CS Water,
die seit ihrem Basisdatum (14.2.2002) eine
kumulative Performance von rund 222 Prozent beziehungsweise 289 Prozent erzielt
haben (Stand 11.9.2008).
Auf der Grundlage dieser nachhaltigen Performance hat die Credit Suisse verschiedene Angebote rund um ihre HOLT®-Indizes
entwickelt. Diese beinhalten eine Palette
von strukturierten Produkten und Zertifikaten, mit denen Anleger beispielsweise
von globalen Themen wie Wasser oder Infrastruktur profitieren und sich an interessanten Unternehmen in bestimmten Regionen oder Ländern beteiligen können.

* Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar. Bitte
verlangen Sie vor einem Anlageentscheid die vollständige
Produkteinformationen, insbesondere hinsichtlich produktespezifischer Risiken, Emissionspreis und allfälliger Gebühren.
Historische Renditeangaben und Finanzmarktszenarien sind
keine Garantie für laufende und zukünftige Ergebnisse.
18

FOCUS

Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten –
auf Vermögensverwalter zugeschnitten
Mit Blick auf die anhaltenden Finanzmarktturbulenzen stellt das Kontrahentenrisiko derzeit die
grösste Herausforderung für die Vermögensverwaltungsbranche dar. Die Einführung und Umsetzung der UCITS III-Richtlinie hat neben der zunehmenden Verbreitung von Alpha-Transferund zuletzt auch Active-Extension («130/30»)-Strategien dazu beigetragen, dass Fondsmanager in zunehmend hohem Masse Derivate für ihre Zwecke einsetzen.

Byron Baldwin, Eurex Institutional
Investor Business Development Team|
Die von Eurex Clearing angebotenen
OTC-Handelsfunktionalitäten erfüllen die
Anforderungen von Vermögensverwaltern
in perfekter Weise, da sie einerseits die
Flexibilität des individuell ausgestalteten
ausserbörslichen Handels in Aktien- und
Fixed Income-Derivaten und andererseits
dank Eurex Clearing als zentralem Kontrahenten den Vorteil eines erheblich reduzierten Kontrahentenrisikos bieten. Hinzu
kommen die Effizienz und Sicherheit standardisierter Clearing- und Abwicklungsprozesse sowie der Vorteil der Verrechnung
von Margin-Anforderungen zwischen bestehenden börslichen Derivatepositionen
und OTC-Transaktionen in Futures und Optionen, die über Eurex getätigt werden.
Nachdem Eurex Clearing die Entgelte für
OTC-Transaktionen zuletzt deutlich reduziert
hat, ist ihr OTC-Serviceangebot preislich noch

attraktiver geworden. Darüber hinaus hat Eurex Clearing neben der Einführung einer neuen OTC-Funktionalität ihr ausserbörsliches
Angebot insgesamt weiter verbessert. Dank
dieser zusätzlichen preislichen sowie funktionalen Vorteile hat das OTC-Handelsvolumen
an Eurex eine spektakuläre Zunahme verzeichnet und im Mai 2008 das Rekordniveau
von 99’383’966 Kontrakten erreicht.
Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten im Überblick
Eurex bietet ein breites Spektrum unterschiedlicher OTC-Handelsfunktionalitäten,
von denen speziell auch Vermögensverwalter
profitieren:
– OTC Block Trades
– OTC Flexible Futures und Flexible Options
– OTC Exchange for Physicals
(EFPI und EFP Trades)
– OTC Exchange for Swaps (EFS Trades)
– Multilateral Trade Registration (MTR)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

OTC Block Trades
Die Eurex Clearing OTC Block Trade-Funktionalität (BTF) bietet ein Höchstmass an
Liquidität und Handelsflexibilität, die Vermögensverwaltern unter anderem die Nutzung
übergelagerter Portfoliostrategien («Overlays») oder globaler taktischer Vermögensstrukturierung («GTAA») in den verschiedenen europäischen Anlageklassen unter
Einsatz von Eurex-Produkten erleichtert.
Die OTC Block Trade-Funktionalität erlaubt
Marktteilnehmern die Eingabe von Geschäften in Eurex-Derivaten ausserhalb des Orderbuchs, ohne auf die Abwicklung dieser

«Ausserdem betreibt ein
Emittent im Normalfall auch ein
aktives Market Making, was
die Handelbarkeit im Vergleich
zu den oft spärlich gehandelten
Wandelanleihen verbessert.»
Geschäfte durch Eurex Clearing verzichten
zu müssen. Für jedes zum Block-Handel zugelassene Produkt gilt eine bestimmte Mindestanzahl von zu handelnden Kontrakten2.
Für Aktien-Futures und die neuen Dow Jones
EURO STOXX 50® Index-Dividenden-Futures
beispielsweise hat Eurex die Mindestabschlussgrösse für OTC Block Trades auf einen Kontrakt festgelegt, während für Dow
19  FOCUS

Eurex Clearing OTC -Handelsfunktionalitäten: Entwicklung der Handelsvolumina1
100’000’000

80’000’000

60’000’000

40’000’000

20’000’000

OTC-Optionen auf Fixed Income-Futures

OTC-Fixed Income-Futures

OTC-Aktienoptionen

OTC-Single Stock Futures

5.08

3.08

1.08

11.07

9.07

7.07

5.07

3.07

1.07

11.06

9.06

7.06

5.06

3.06

1.06

11.05

9.05

7.05

5.05

3.05

1.05

0

OTC-Aktienindexoptionen

OTC-Aktienindex-Futures
Quelle: Eurex (1: in Millionen Kontrakten, Einzelzählung)

Dow Jones EURO STOXX 50® Index-Futures
die Mindestanzahl bei 1’000 Kontrakten
liegt. Für Options- beziehungsweise Optionsvolatilitätsstrategien unter Verwendung von
Eurex-Futures und -Optionen steht ebenfalls
die BTF zur Verfügung3.
Die Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten zeichnen sich ausserdem durch eine
sehr attraktive Gebührenstruktur aus, vor
allem nachdem Eurex Clearing vor kurzem
die Höchstgebühren («Fee Caps») für Block
Trades in Aktienoptionen und Single Stock
Futures um weitere 50 bis 75 Prozent beziehungsweise bis zu 83 Prozent gesenkt hat.
Aktienoptionen
–	 Für OTC Block Trades auf A-Konten (Kundengeschäft) wurde das maximale Entgelt für sämtliche Aktienoptionen auf jeweils EUR* 200 reduziert. Für deutsche,
Schweizer und skandinavische Aktienoptionen entspricht dies einer Gebührenreduktion um 50 Prozent.
–	 Für OTC Block Trades auf P-Konten (Eigenhandel) wurde das maximale Entgelt
für sämtliche Aktienoptionen auf jeweils
EUR* 100 und damit um 50 bis 75 Prozent reduziert.
*	Für nicht auf Euro lautende Produkte gelten die 
umgerechneten und gerundeten Beträge in der 
jeweiligen Produktwährung.

Single Stock Futures
–	 Die Gebühren für den Orderbuch-Handel
wurden für sämtliche Single Stock Futures
einheitlich auf EUR* 0,20 pro Kontrakt reduziert.
–	 Das maximale Block Trade-Entgelt wurde
ebenfalls verringert und beträgt jetzt für
sämtliche Single Stock Futures jeweils EUR*
200. Für die verschiedenen SSF-Segmente
entspricht dies einer Entgeltreduzierung in
folgenden Höhen:
–	 83 Prozent für das
skandinavische Segment,
–	 66 Prozent für Futures auf deutsche
und Schweizer Aktien und
–	 33 Prozent für die meisten
anderen Single Stock Futures.

OTC Flexible Futures und
Flexible Options
Die OTC-Funktionalität für Flexible Futures
erlaubt Fondsmanagern die individuelle Ausgestaltung ihrer Eurex-Futures-Kontrakte in
Bezug auf die folgenden Parameter:
–	 Fälligkeit – Bei einem OTC Flexible FuturesGeschäft können die Marktteilnehmer
selbst bestimmen, wann der Terminkontrakt

2 Eine Liste der für OTC Block Trades zulässigen Eurex-Produkte
mit der jeweiligen Mindestgröße steht unter http://www.eurexchange.com/trading/wholesale/block_trades_de.html bereit. 
 
3 Die unter der OTC Block Trade-Funktionalität zulässigen Kombinationen von Eurex-Futures und -Optionen sind unter http://
www.eurexchange.com/trading/wholesale/vola_trades_de.html
abrufbar.

Deutsche, Schweizer und Skandinavische Aktienoptionen
	

A-Konten	 P-Konten	

M-Konten(RMM/PMM)	

M-Konten(AMM)

Alte Fee Caps*	

400 3	

400 3	

80 3	

40 3

Neue Fee Caps*	

200 3	

100 3	

80 3	

40 3

Sonstige Aktienoptionen
	

A-Konten	

P-Konten	

M-Konten(RMM/PMM)	

M-Konten(AMM)

Alte Fee Caps*	

200 3	

200 3	

40 3	

20 3

Neue Fee Caps*	 200 3	

100 3	

40 3	

20 3

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
20

FOCUS

Skandinavische SSFs
Entgelt pro Kontrakt**

Maximales Entgelt**

Alte Fee Caps*

0,60 3

1’200 3

Neue Fee Caps*

0,20 3

200 3

Deutsche & Schweizer SSFs
Entgelt pro Kontrakt**

Maximales Entgelt**

Alte Fee Caps*

0,30 3

600 3

Neue Fee Caps*

0,20 3

200 3

Entgelt pro Kontrakt**

Maximales Entgelt**

Alte Fee Caps*

0,30 3

300 3

Neue Fee Caps*

0,20 3

200 3

Sonstige SSFs

Quelle: Eurex (* Für nicht in EUR-denominierte Produkte gelten die umgerechneten und gerundeten Beträge in der jeweiligen
Produktwährung. ** sämtliche Konten)

fällig wird. Mögliche Fälligkeitstermine sind
der jeweils nächste Börsentag bis hin zu
dem Tag, an dem der an Eurex gehandelte
Standard-Futures-Kontrakt mit der letzten
Fälligkeit ausläuft.
– Erfüllungsart – In den meisten Fällen besteht die Möglichkeit, die Erfüllungsmodalitäten für Aktien-Futures individuell zu
vereinbaren (das heisst entweder Erfüllung

durch Barausgleich oder durch physische
Lieferung).
Bei der OTC-Funktionalität für Flexible Options4
haben Vermögensverwalter indes die Möglichkeit, für ihre Eurex-Optionskontrakte die folgenden Parameter individuell und damit ihren
Bedürfnissen entsprechend festzulegen:
– Ausübungspreis – Der gewählte Ausübungspreis kann entweder über dem höch-

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

sten Ausübungspreis der entsprechenden
regulären Optionsserie liegen oder der
niedrigste Ausübungspreis einer Option
sein (LEPOs) oder auch dazwischen liegen.
Maximale Ausübungspreise für Flexible

«Die Produkte setzen sich zusammen aus einer Obligation und
einer Call-Option.»
Options sind begrenzt auf das 2,5-fache
des höchsten verfügbaren Standard-Basispreises im jeweiligen Produkt.
– Verfalltag – Als Verfalltag kann jeder Börsentag gewählt werden. Die Spanne reicht
vom jeweils nächsten Handelstag bis hin
zum längsten, aktuell gehandelten Standard-Verfalltermin des jeweiligen Standardprodukts.
– Ausübungsart – Sowohl Amerikanische
als auch Europäische Optionen werden unterstützt.
– Erfüllungsart – Die Erfüllung kann entweder durch Barausgleich oder durch physische Lieferung erfolgen.

4 Die OTC Flexible Futures-Funktionalität steht für Single
Stock Futures, Aktienindex-Futures und EXTF-Futures zur
Verfügung, während die OTC-Funktionalität für Flexible Options für Optionen auf Fixed Income- und Geldmarkt-Futures,
Aktienoptionen/Low Exercise Price-Optionen (LEPOs),
Aktienindexoptionen sowie EXTF-Optionen verfügbar ist.
21

FOCUS

OTC Exchange for Physicals (EFPI und
EFP) und OTC Exchange for Swaps (EFS)
Die OTC EFPI und EFP Trade-Funktionalität5 ermöglichen an Eurex den Kauf (Verkauf) eines Aktienindex-Future (EFPI) beziehungsweise Fixed Income-Future (EFP) und
den gleichzeitigen Verkauf (Kauf) von Aktien

«Die OTC Block Trade-Funktionalität erlaubt Marktteilnehmern
die Eingabe von Geschäften
in Eurex-Derivaten ausserhalb
des Orderbuchs, ohne auf
die Abwicklung dieser Geschäfte
durch Eurex Clearing verzichten
zu müssen.»

beziehungsweise Anleihen, die als Basiswerte zugelassen sind. Im Rahmen der EFS
Trade-Funktionalität6 werden dagegen durch
den gleichzeitigen Kauf/Verkauf Eurex Fixed
Income-Futures gegen klassische Zins-Swaps
getauscht. Um speziell den Anforderungen der
Vermögensverwaltungsbranche gerecht zu
werden, wurde die EFP-Funktionalität zuletzt
um Nicht-Eurex-Zins-Futures und durationsgewichtete Geschäfte (das heisst Zinskurvenund Zins-Spread-Geschäfte) und die EFS-Funktionalität um Zins-Swaptions erweitert.
Vermögensverwalter können nun zum Beispiel Euro-Schatz- gegen Euro-Bund-Futures,
Euro-Bobl-/Schatz-/Bund-Barbell-Spreads,
EURIBOR-Futures gegen Swaps sowie Swaptions gegen Euro-Bobl-Futures außerhalb des
Orderbuchs handeln und gleichzeitig von der
börslichen Abwicklung der Futures-Positionen profitieren7.
Multilateral Trade Registration (MTR)
Die innovative Multilateral Trade Registration (MTR)-Funktionalität erlaubt anstatt der
Eingabe von separaten bilateralen Block
Trades die Eingabe von OTC Block Trades mit
einem Käufer oder Verkäufer sowie mehreren Kontrahenten. Bei Aktienoptionen werden die Block Trade-Entgeltobergrenzen auf
alle Teilgeschäfte angewendet, die über die
MTR-Funktionalität eingegeben werden. Für
Vermögensverwalter, die in Aktienoptionen
handeln, entsteht dadurch ein signifikanter
Kostenvorteil. Schliesslich verringert sich
durch die MTR-Funktionalität auch der admi-

Eurex Clearing Multilateral Trade Registration-Funktionalität8

Multilaterales Geschäft

Broker
Initiale Order/
Liquiditätsanfrage

Liquiditätsbeitrag von
Teilnehmer A
Liquiditätsbeitrag von
Teilnehmer B

Liquiditätsbeitrag von
Teilnehmer C

nistrative Aufwand beim OTC-Derivatehandel,
da grosse Orders nicht mehr in mehrere bilaterale Block Trades aufgesplittet werden und
sich somit die Zahl der zu registrierenden
Transaktionen für Nutzer wie Portfoliomanager reduziert.

«Nachdem Eurex Clearing
die Entgelte für OTC-Transaktionen zuletzt deutlich reduziert
hat, ist ihr OTC-Serviceangebot
preislich noch attraktiver
geworden.»

Mehr Vorteile bei geringerem Risiko
Die Eurex Clearing Wholesale-Handelsfunktionalitäten ermöglichen Teilnehmern
Geschäftsabschlüsse außerhalb des Orderbuchs zu niedrigen Kosten9. Die jüngsten
Entgeltreduzierungen für OTC-Transaktionen haben diesen Service von Eurex nun

preislich noch attraktiver gemacht. Aktuell
stehen mehr als 700 Eurex-Produkte für
den OTC-Handel zur Verfügung. Die Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten
bieten Vermögensverwaltern neben der
Flexibilität des individuell ausgestalteten
ausserbörslichen Handels in Derivaten die
gleichen Vorteile, wie sie Börsenteilnehmer geniessen: ein erheblich reduziertes
Kontrahentenrisiko dank Eurex Clearing als
zentralem Kontrahenten sowie die Effizienz
und Sicherheit standardisierter Clearingund Abwicklungsprozesse. Durch Nutzung
der OTC-Handelsfunktionalitäten erhalten
Vermögensverwalter Zugang zum modernen und hoch entwickelten Clearing-Angebot der Börse.
Byron Baldwin
Eurex Institutional Investor Business
Development Team
T +44-207-8 62 72 32
byron.baldwin@eurexchange.com
www.eurexclearing.com

5 siehe http://www.eurexchange.com/trading/wholesale/efpi_de.html
6 siehe http://www.eurexchange.com/trading/wholesale/efs_de.html
7 siehe http://www.eurexchange.com/download/trading/flyer_enhancement_wholesale.pdf (nur in Englisch verfügbar)
8 siehe http://www.eurexclearing.com/services/eurex_derivatives/multi_trade_en.html
9 Nähere Einzelheiten werden durch die Eurex-Publikation «Eurex Clearing – OTC Multilateral Trade Registration. Trade more for
less» (nur in Englisch verfügbar) erläutert: http://www.eurexchange.com/download/documents/publications/EC_OTC.pdf.

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
Im Derivat-Markt gibt es viel Bewegung.
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23

INTERVIEW

Interview mit Dr. Thomas Schulz
payoff sprach mit Dr. Thomas Schulz, Head of Equity Derivatives & Structured
Products, Credit Suisse Investment Banking über die aktuelle Lage und die Trends
bei Strukturierten Produkten.
Interview Daniel Manser, Fotos Elena Weber
Mit der Beantragung für Gläubigerschutz
von Lehman Brothers geriet der Markt für
Strukturierte Produkte in den letzten Wochen arg ins Taumeln. Haben Sie eine derart dramatische Entwicklung erwartet?
Die Entwicklung in den letzten Tagen an der
Wallstreet mit Merrill Lynch, Lehman und AIG
konnte in diesem Ausmass nicht vorausgesehen werden. Die Entwicklung der Funding
Spreads über die letzten Monate deutete jedoch darauf hin, dass das Ausfallrisiko verschiedener Emissionshäuser gestiegen war.

Wie manifestierten sich die Implikationen aus den Marktturbulenzen für die
Credit Suisse. Welche Bereiche haben
mit der aktuellen Situation am meisten
zu kämpfen?
In meinem Bereich hatten wir viel zu tun
mit der hohen Volatilität der Märkte sowie
der teilweisen Illiquidität einzelner Preisparameter wie z.B. der Korrelation. Dies hielt

und hält uns auf Trab. Weiter hat sich der
Markt fürs Funding stark verändert.
Gleichzeitig hatten wir in den letzten Wochen sehr viele Anfragen von institutionellen Kunden und Vertriebspartnern im
In- und Ausland erhalten die bestehende
Positionen von anderen Banken zu uns
transferieren wollen, oder die eine erweiterte Zusammenarbeit mit uns suchen.
Dies freut uns natürlich, da wir in den letzten Jahren unsere Derivate-Plattform global
und in der Schweiz konsequent verbessert
haben, und auch ambitiöse Pläne für die
Zukunft hegen. In diesem Sinn bieten sich
für uns auch sehr viele Möglichkeiten.
Welche Bereiche im globalen Derivatgeschäft sehen sich Ihrer Meinung nach
in den kommenden zwölf Monaten mit
den grössten Problemen konfrontiert
und wie könnten diese am ehesten gelöst
werden?
Nun, das Ganze wird kaum spurlos an der
Industrie vorbeigehen.
Die für uns grösste Herausforderung ist der
Erhalt des Vertrauens unserer Kunden. Wir
werden Lösungen entwickeln müssen, die
dem erhöhten Risikobewusstsein unserer
Kunden Rechnung tragen und ihren Bedürfnissen nach mehr Transparenz entsprechen.
Dies bedingt eine weitere Optimierung der
Zusammenarbeit zwischen den Emittenten
und den Vertriebspartnern.
Auf der Handelsseite müssen die Banken
das Risikomanagement und -controlling basierend auf den jüngsten Erfahrungen weiter optimieren. Insgesamt muss der Handel
mit kurzfristig eher sinkendem Volumen
in Strukturierten Produkten rechnen, aber

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

gleichzeitig seine Systeme in Bezug auf Effizienz, Service und Risk Management weiter
optimieren.
Kommen wir zur Rolle der Notenbanken.
Diese zeigten im fragilen Marktumfeld
eine entschlossene Haltung und stellten
den Banken jederzeit genügend Liquidität
zur Verfügung. Wie beurteilen Sie die Vorgehensweise und auch die Zusammenarbeit der Notenbanken untereinander?
Die Notenbanken haben professionell und
marktnah agiert, wenn man die Herausforderungen berücksichtigt, die zu bewältigen waren. Die USD-TAF (Term Auction Facility), an
welcher auch europäische Notenbanken teilnahmen und immer noch teilnehmen, zeigt
die enge Zusammenarbeit der Notenbanken
auf globaler Ebene.
Wo legt die Credit Suisse Ihre Schwerpunkte bei der Ausschöpfung der zukünftigen Trends bei Zertifikaten?
Als Emittent von Zertifikaten sehen wir unseren Schwerpunkt darin, es unseren Kunden zu ermöglichen, schon mit kleinen Beträgen in ein Produkt zu investieren, das auf
ihre Bedürfnisse, ihre Markteinschätzung
und ihre Situation massgeschneidert ist. Ein
grosses Gewicht hat auch der Kundenservice. Wir haben eine neue Website lanciert
und unseren Sekundärmarkt auf die asiatische Zeitzone ausgedehnt. Wir sind also
bereits fünf mal 18 Stunden pro Woche für
unsere Kunden da. Als eine der wenigen Banken mit einer wirklich globalen Plattform ist
die Credit Suisse in der Lage, die ganze Palette von Underlyings in allen Asset Classes,
von Equity über Fixed Income, Währungen,
24

INTERVIEW

Commodities bis zu Fund-Linked Produkten
anzubieten. Wir haben bereits ca. 20 dynamische, hauseigene Indizes auf interessante
Themen wie Wasser, Agriculture, Alternative
Energy, Emerging Market Infrastructure und
Healthy Living lanciert. Diese Indizes sind dynamisch und versuchen, nur die attraktivsten
Titel eines Themas im Index zu halten. Der
Anleger kann damit ohne grossen Aufwand
in diese Themen investieren. Wir beabsichtigen, dieses Angebot künftig noch weiter
auszubauen. Last but not least unterstützen
wir Aktivitäten, welche die Transparenz erhöhen und die Informationen für die Anleger
verbessern.
Derzeit liegen in den Schweizer Depots
Strukturierte Produkte in der Höhe von
CHF 320 Mrd. respektive rund 6,8 Prozent der gesamten Anlagesumme. Wie
hoch wird der Marktanteil der Strukturierten Produkte Ihrer Meinung nach

noch steigen, oder sind wir bereits auf
einem Peak angelangt?
Kurzfristig rechne ich mit einer Konsolidierung. In der langen Phase steigender Aktienkurse haben viele Anleger in Zertifikate investiert, welche in solchen Marktbedingungen
gute Ergebnisse erzielen. Der Markt hat sich
nun aber leider anders entwickelt. Entsprechend blieben auch die erzielten Anlageergebnisse unter den Erwartungen.
Mittelfristig bin ich davon überzeugt, dass
der Anteil der Strukturierten Produkte in
den Depots der Kunden über die Zeit weiter
steigen wird, da die Zertifikate, richtig eingesetzt, viele Vorteile haben, welche keine andere Produktklasse anbieten kann.
Die Schweiz verfügt über eine sehr liberale Gesetzgebung bezüglich der Regulierung der Derivatbranche. Ist der Weg der
Selbstregulierung durch die Finanzindustrie Erfolg versprechend oder erwarten

Dr. Thomas Schulz ist Head Equity Derivatives and Structured Products Switzerland bei Credit Suisse Investment Banking.
Zudem ist er Mitglied des «Management
Commitee Trading Switzerland» sowie des
«Global Equity Derivatives Commitee». Er
übte während seiner Karriere verschiedene
Management-Funktionen bei der Credit
Suisse im Asset Management und Private
Banking aus.

Sie von Seiten der EBK in den nächsten
Jahren regulatorische Schritte?
Die Selbstregulierung und die Erhöhung der
Transparenz, wie sie durch den SVSP vorangetrieben wird, ist sehr zu begrüssen und
wird von der Credit Suisse aktiv unterstützt.
Mit dem vereinfachten Prospekt hat die
Schweiz bereits einen sehr hohen Standard,
was die Information der Anleger betrifft.
Kommen wir zum Schluss nochmals auf
die Finanzkrise zurück. Wie ist Ihre Einschätzung bezüglich der globalen Finanzplätze. Welche Finanzplätze werden als
Krisenprofiteure hervorgehen, und was
wird sich für die Schweiz verändern?
Die Schweiz kann von der Situation sicherlich profitieren, falls sie nun rasch die richtigen Massnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes ergreift,
wie sie im «Masterplan Finanzplatz Schweiz»
vorgeschlagen werden. Wir haben mit unserer starken Verankerung im Private Banking aber auch beispielsweise durch unsere
auf Privatkunden ausgerichteten ZertifikatPlattformen eine gute Ausgangsposition. Wir
dürfen aber nicht vergessen, dass wir uns
hier in einem globalen Wettbewerb befinden
und dass andere Finanzplätze ihre ambitiösen Strategien zielgerichtet umsetzen.
Herzlichen Dank für das Interview

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
25

PRODUCT NEWS

ASMUS, ASMEU – 130/30 Alpha Surprise Model Index Zertifikate von Merrill Lynch

Mehrwert in schwierigen Zeiten
In der gegenwärtigen Baisse bekommen Strategien Oberwasser, die nicht einseitig auf steigende
Kurse setzen. Zu den Produkten mit erweiterten Anlagemöglichkeiten gehören die 130/30-Ansätze.
Dieter Haas| Gegenwärtig können einem die Portfolio-Manager von
Aktienfonds leid tun. Diese sind gezwungen, auf Teufel komm raus
Aktien zu kaufen. Sinken die Märkte, stehen ihnen meist nur sehr
beschränkte Möglichkeiten zu, sich dem Trend zu widersetzen. Da
sind Verwalter von 130/30-Konzepten schon viel besser dran. Diese
können sich einer Baisse zwar ebenfalls nicht gänzlich entziehen,
besitzen aber ungleich bessere Instrumente, um sich davor zu schützen. Hinter der Zahlenkombination verbirgt sich eine Anlagestrategie, die vor bald 20 Jahren in den USA entwickelt wurde. Sie baut
darauf auf, dass teilweise auf fallende Kurse gesetzt werden kann.
Dadurch erhöht sich die Flexibilität und es besteht die Chance bei
fallenden Kursen eine bessere Rendite zu erzielen, verglichen mit
klassischen Long-only-Ansätzen.
Der von Merrill Lynch entwickelte Alpha Surprise Model TR Index
ist eines der ältesten Modelle und vermochte seit dem Start Ende
1999 den S&P 500 Performance Index im Schnitt um beinahe zehn
Prozent jährlich zu übertreffen, und das bei gleichzeitig wesentlich
geringeren Schwankungen der Erträge. Das Modell wählt aus dem
Anlageuniversum des S&P-500 Index Aktien aufgrund der Komponenten Surprise und Alpha rund 50 Titel aus. Beim Überraschungsmoment identifiziert das hauseigene Research-Team Aktien, von
denen angenommen wird, dass sie über den Markterwartungen liegende Resultate erzielen werden. Der Alpha-Aspekt basiert auf dem
Aufstöbern fundamental unterbewerteter Titel. Dieses zweistufige
Auswahlverfahren wird auf monatlicher Basis überprüft.
ASMUS und das in Euro notierende ASMEU setzen nun noch einen
drauf. Sie ermöglichen dem Anleger das Einnehmen einer Long-Position in der Höhe von 130 Prozent im ML Alpha Surprise Model TR
Index und gleichzeitig einer Short-Position in der Höhe von 30 Pro-

ASMUS versus S&P-500-TR und S&P-500-130/30-TR

zent im S&P 500 Index. Das erhöht die Partizipation am Basiswert.
Die Auswirkungen sind vor allem in Baissen offensichtlich, was die
letzten Monate eindrücklich gezeigt haben. So ermöglicht die ShortSeite eine deutliche Steigerung des Gesamtertrags und dies trotz
einer jährlichen Management Fee von einem Prozent (vgl. Grafik).
payoff-Einschätzung: Die Entwicklung von ASMUS in den vergangenen Monaten zeigt den Mehrwert eines 130/30-Ansatzes.
Zwar konnte das Startniveau nicht ganz gehalten werden, relativ zum
Performanceindex ist die erzielte Leistung aber höchst beachtlich.

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ASMUS, ASMEU

Return

100
96
92

Partizipation
Renditeoptimierung

88
84

Kapitalschutz

80
8.8.07

8.10.07

S&P-500-TR-Index

8.12.07

8.2.08

8.4.08

8.6.08

S&P-500 130/30-Strategie-TR-Index

Quelle: Bloomberg (indexiert in USD ab 8.8.2007)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

8.8.08

Risk

ASMUS
Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
26

PRODUCT NEWS

VXCHD – Tracker Zertifikat der Bank Vontobel auf den CHF 6-Monats Total Return Swap

«Cash is King»
In der Zeit fallender Messer an den Aktienmärkten erleben Geldmarktanlagen eine Renaissance.
Wurden die kärglichen Renditen früher belächelt, wäre manch einer froh, könnte sein Depot heute mit ihnen mithalten.
Dieter Haas| Tracker-Zertifikate auf Geldmarktanlagen zählen aktuell
zu den beliebtesten Anlageprodukten. Es gibt sie auf alle bekannten
Wechselkurse. In Zeiten akuter Krisen, wie wir sie jetzt durchleben,
fährt der Anleger mit der einheimischen Währung am besten. Wohl versprechen EUR, USD oder exotischere Valuten höhere Zinsen, als sie im
Schweizer Markt geboten werden, dafür zählt der Franken zu den weltweit solidesten Devisen. Mit anderen Worten steckt in ihm wesentlich
mehr Sicherheit. Ein Aspekt, der in der heutigen Zeit immer mehr an
Bedeutung gewinnt. Wer sein Geld parkieren will, um die Herbststürme
an den Finanzmärkten ohne Schaden überstehen zu können, der ist mit
Endlos-Geldmarkt-Zertifikaten gut bedient. Erstens erhält er einen Zins
und zweitens verliert er kein Geld. VXCHD, ein Tracker-Zertifikat auf
den CHF 6-Monats Total Return Swap, vereinigt alle positiven Attribute
auf sich. VXCHD bildet die Entwicklung einer festverzinslichen Anlage
im kurzfristigen Laufzeitbereich ab mit regelmässigen, reinvestierten

voll punkten (vgl. Grafik). Die vergangenen Monate haben wieder einmal
klar vor Augen geführt, dass grosse Chancen auch hohe Risiken beinhalten. Oft kommt der Investor mit kleinen Schritten weiter, als auf den
Supercoup zu hoffen!
Für die Verwaltung verrechnet die Bank eine jährliche Management Fee
von mindestens 7,5 Basispunkten und höchstens 17,5 Basispunkten. Die
Höhe orientiert sich dabei am vierteljährlichen Fixierungszeitpunkt des
6-Monats Rate. Der Spread im Sekundärhandel liegt bei 0,10 Prozent.
payoff-Einschätzung: Bei VXCHD handelt es sich um eine erstklassige Anlagemöglichkeit in schwierigen Zeiten. Schade eigentlich, dass
die Bank bislang keine ETSF auf Geldmarktanlagen anbietet. Dadurch
könnte das Emittentenrisiko komplett ausgeschieden werden, wodurch
auch sehr vorsichtige Anleger angelockt würden.

«In Zeiten akuter Krisen, wie wir sie jetzt
durchleben, fährt der Anleger mit der einheimischen
Währung am besten.»
Zinserträgen sowie einer vierteljährlichen Anpassung an das aktuelle
6-Monats-Zinsniveau. Die so erzielte Performance übertrifft diejenige
von Callgeld. Positiv zu vermerken ist das geringe Emittentenrisiko der
ausgebenden Bank im Gegensatz zu vielen US-Instituten.
Die Kursentwicklung von VXCHD seit der Lancierung im Januar 2005
zeigt stetig nach oben und vermag auch die Benchmark zu übertreffen.
So langweilig es auf den ersten Blick aussehen mag, im Vergleich mit
der heftig schwankenden Schweizer Börse konnte es seit Mitte 2007

VXCHD versus SMIC (SMI-TR-Index)

Risk-Return-Diagramm

%
115
110

VXCHD

Return

105
100
95

Partizipation

90

Renditeoptimierung

85
80

Kapitalschutz

75
2.1.07

SMIC

2.5.07

2.9.07

2.1.08

2.5.08

2.9.08

Risk

VXCHD

Quelle: Bloomberg (indexiert ab 2.1.2007)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
27

MUSTERPORTFOLIO

Musterportfolio Optimierung:
Bye bye Lehman Brothers
Am 15. September ist es in unserem Musterportfolio Optimierung zum grössten anzunehmenden
Unfall gekommen. Ausgerechnet das als Absicherung gegen sinkende Kurse gekaufte inverse
Twin-Win Zertifikat LBBBJ hat einen Totalverlust zu verzeichnen.
Nachdem die Emissionsbank Lehman Brothers Gläubigerschutz beantragt hat, wird dieses Papier an der SWX nicht mehr gehandelt.
In der Presse waren Berichte zu lesen, dass man mit einer Rückzahlung von 60 Prozent des Nominalwerts rechnen könne. Anderer
Meinung sind allerdings die Besitzer von Obligationen der gescheiterten Bank. Die an der SWX kotierten Anleihen von Lehman Brothers notieren gegenwärtig im Bereich von 20 Prozent. So lange für
LBBBJ kein Kurs gestellt wird, schreiben wir das Produkt, das einen
theoretischen Wert von CHF 12’845 hätte, auf 0 ab. Es hat sich hier
gezeigt, wie wichtig die bereits bei der Lancierung angekündigte Diversifizierung in Bezug auf die Emittenten ist. Natürlich wäre es noch
klüger gewesen, das Papier am 12. September rechtzeitig zu verkaufen. Allerdings deuteten damals alle Zeichen auf eine Übernahme
von Lehman Brothers hin. Mit der Inkonsequenz des US-Finanzministeriums, welches alle in Schieflage geratenen Unternehmen mit
einer einzigen Ausnahme rettet, haben wir nicht gerechnet. Mit diesem Totalverlust hat natürlich das Musterportfolio massiv an Wert
eingebüsst und liegt nun 8 Prozent hinter dem SPI und 4 Prozent
hinter dem SMI.
Zusätzliches Pech hatten wir mit der Kursentwicklung der Aktie
von Zurich Financial Services. Diese erreichte am 8. Juli 2008 ein
Intraday-Tief von CHF 244, was 0,2 Prozent unter der Barriere des
Bonus-Zertifikats VZDZH lag. Damit ist die Hoffnung auf eine Bonuszahlung von CHF 443.55 zerstört worden. Trotzdem haben wir an
diesem Investment festgehalten, da wir die Aktie von ZFS für sehr
günstig bewertet hielten. Dass diese Beurteilung richtig war, zeigt
die Tatsache, dass VZDZH seit dem Tiefstpunkt 21,1 Prozent zulegte,
der SPI dagegen im gleichen Zeitraum nur 3,7 Prozent.
Ob der Rückstand auf die Referenzindizes wieder verringert werden
kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Börsen ab. Wenn
sich die fulminante Erleichterungsrallye fortsetzt, so kann das

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Musterportfolio nicht mithalten, da die Kapitalschutzprodukte und
Discount-Zertifikate als „Bremser“ wirken. Bei einer Seitwärtsbewegung oder wieder fallenden Kursen könnte allerdings ein Aufholen
möglich sein.

Das Musterportfolio Schweiz Optimierung im Vergleich
105
100
95
90
85
80
75
70
31.12.07

19.2.08

MP Optimierung

19.4.08

SPI

29.5.08

18.7.08

6.9.08

SMI

Quelle: Derivative Partners AG

News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren
Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung»
und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/
Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen.
28

MUSTERPORTFOLIOS

Zusammensetzung Musterportfolio Optimierung
Symbol

Basiswert

Emittent

Verfall

Strike bzw.

Stückzahl/

Kurs vom

Bonuslevel

Nominalwert

Wert

Produkttyp

19.09.08

EFBGC

SMI

EFG

10.07.09

6’501.86

10’000

101.98%

10’198.0

Kapitalschutz ohne Cap

ZKB51E

SMI

ZKB

16.12.10

7’567.40

10’000

98.65%

9’865.0

Kapitalschutz ohne Cap

ACF061

Actelion

Actelion

22.11.11

54.17

5’000

114.80%

5’740.0

Wandelanleihe

KAR07

Kardex

Kardex

29.06.11

72.00

4’000

96.00%

3’840.0

Wandelanleihe

SMIAO

SMI

Sal.Opp.

13.04.10

7’840.79

125

89.95

11’243.8

Twin-Win Zertifikat

LBBBJ

SMI

Lehman Br

02.03.10

8’843.65

10’000

0.00%

0.0

Inverses Twin-Win Zertifikat

SMIXL

SMI

GS

15.02.10

7’797.20

1

7220.00

7’220.0

Bonus-Zertifikat

SMITA

SMI

BKB

10.09.11

8’847.11

5

704.00

3’520.0

Bonus-Zertifikat

VZDZH

Zurich

Vontobel

16.07.10

443.55

15

272.50

4’087.5

Bonus-Zertifikat

DRHRS

Holcim

Dresdner

19.10.09

131%

4’000

63.13%

2’525.2

Multi Bonus-Zertifikat

Richemont

Bank

Swiss Re
BSDAB

SMI

Sarasin

14.01.09

6’881.00

45

65.00

2’925.0

Discount Zertifikat

ABBCD

ABB

ZKB

06.10.08

32.00

100

23.60

2’360.0

Discount Zertifikat

SYNCB

Syngenta

ZKB

06.10.08

265.00

8

256.25

2’050.0

Discount Zertifikat

VCCLN

Clariant

Vontobel

18.02.09

9.50

290

8.85

2’566.5

Discount Zertifikat

SOBOO

Sonova

Clariden Leu

10.08.09

75.00

23

66.60

1’531.8

Discount Zertifikat

EFAVE

Sulzer

EFG

18.04.11

116.90

4’000

89.85%

3’594.0

Barrier Discount Zertifikat

Cash

48.1

Marchzinsen

20

Total

73’334.9

Quelle: Derivate Partners AG

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8

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die Strukturierte Produkte Messe
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Kongresshaus auf www.payoff.ch
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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
29

PRODUCT NEWS REVIEW

Produktvorstellungen und was daraus wurde
In der Product News Review analysieren wir den Erfolg oder Misserfolg der vor einem Jahr im
payoff express oder payoff magazine präsentierten Strukturierten Produkte.

CORNA – Starke Korrektur nach Gewinnexplosion
Der im payoff magazine 10/07 vorgestellte vorsichtige Mini-long
auf Mais legte dank der bis Mitte Jahr dauernden Rohstoffhausse mächtig zu. Seither ging es im Sog der Abwärtsspirale, die nahezu alle Rohstoffe erfasste, rasant nach unten. Dennoch konnte
CORNA innert Jahresfrist einen stattlichen Gewinn verbuchen.
Die kommenden Monate werden im Spannungsfeld zwischen
CORNA versus Mais
400

Wirtschaftsabschwächung und Währungsturbulenzen stehen.
Gerät der US-Dollar abermals auf die schiefe Bahn, würde dies,
ungeachtet der konjunkturellen Probleme, den Rohstoffen wieder
Auftrieb verleihen. Die fundamentale Lage bei Mais bleibt dank
stetig steigender Nachfrage längerfristig attraktiv. Auf kurze Sicht
überlagern akzeptable Ernteaussichten und der stark gesunkene
Ölpreis das Bild. Trotz allem liegt die Wahrscheinlichkeit für eine
Wiederaufnahme des Aufwärtstrends höher als eine ungebremste
Talfahrt. Vor einem Neuengagement sollte jedoch eine Bodenbildung abgewartet werden.

350
300

Symbol: CORNO

ISIN: CH0033209351

Fazit

250

Produkttyp

Mini-long

Basiswert

Mais – USD 547.00

➚

Emittent

ABN AMRO

Ausblick

Verfall

Open-end

➚

200
150
100
50
23.8.07 23.10.07
Mais

23.12.07

23.2.08

23.4.08

23.6.08

23.8.08

CORNA

Performance
seit Vorstellung

Quelle: Bloomberg

+ 130,14 Prozent

Quelle: Derivative Partners AG

BRUMI – Nichts für schwache Nerven
Die von uns im payoff magazine 10/07 geäusserte Einschätzung:
«Der Handel mit Emissionsrechten und damit auch der Preis für
die Zertifikate wird ab 2008 an Dynamik gewinnen… daher ist der
Emissionszeitpunkt für dieses Butterfly-Zertifikat optimal» traf
voll ins Schwarze. Das Thema Klimaveränderung hat sich in diesem Fall ausbezahlt. Der starke Rückgang der Energiepreise im
Sommer ging aber nicht spurlos an den CO2-Futures vorbei. Der
BRUMI versus CO2-Future
%
220

EUR
30

200

28

180

26

160

24

140

22

120

Grund für das hektische Auf und Ab der letzten Wochen liegt in
Konstruktion. So profitiert der Anleger überdurchschnittlich, wenn
der Basiswert zwischen dem Ausübungspreis bei EUR 18 und dem
Cap bei EUR 30 notiert. Darüber hinaus schrumpft der Gewinn und
löst sich oberhalb des Stopp Levels bei EUR 42 in Luft aus. Unterhalb des Ausübungspreises von EUR 18 widerfährt ihm dasselbe,
BRUMI würde das Zeitliche segnen. In Anbetracht der kurzen
Restlaufzeit sollte bei bestehenden Positionen unbedingt mit
Stopp Loss-Limiten gearbeitet werden, sonst geht womöglich der
bestehende Gewinn ganz flöten.

26.11.07

4.2.08

CO2-Future
BRUMI
Ausübungspreis – rechte Skala

14.4.08

23.6.08

CO2-Future – rechte Skala

Quelle: Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

1.9.08

Butterfly Zertifikat auf CO2

Basiswert

CO2-Future 2008 – EUR 24.68

➚

Emittent

Valartis

Ausblick

16
17.9.07

Produkttyp

18

80

ISIN: CH0033878627

20

100

Symbol: BRUMI

Verfall

10.12.2008

➙

Performance
seit Vorstellung

+ 79,89 Prozent

Quelle: Derivative Partners AG

Fazit
30

PRODUCT NEWS REVIEW

JPABE – Kapitalschutz sei Dank
Die bei der Produktvorstellung im payoff magazine 10/07 geäusserte Vorsicht in Bezug auf die allgemeine Marktkonstellation war
im nach hinein betrachtet leider berechtigt. Das Produkt hat inzwischen die Barriere bei EUR 3’403.73 verletzt. Dadurch ist der Twin
Win-Mechanismus ausser Kraft gesetzt. Bei einem klassischen Twin
Win wäre der Anleger nicht mehr geschützt und würde denselben
Verlust erleiden wie der Basiswert. Nicht so bei JPABE. Hier wird
ihm bei Verfall 100 Prozent des Kapitals zurückerstattet, sofern

der DJ Stoxx 50 auf oder unterhalb des bei 4’538.31 Indexpunkten
liegenden Ausübungspreises schliesst. Darüber käme er nach wie
vor in den Genuss einer im Vergleich zum Standardtyp allerdings
wesentlich niedrigeren Beteiligung von 55 Prozent am Kursanstieg.
Aktuell besteht ausser dem Emittenten- kein Kursrisiko mehr, notiert doch JPABE auf dem Niveau des Floors. Viel mehr als der
Ausgabepreis von 100 Prozent dürfte bis zum Verfall am 17. Juli
2009 aber nicht herausspringen.

JPABE versus DJ Euro Stoxx 50
%
110

EUR
4’600

105

4’400

100

4’200

95

4’000

90

3’800

85

3’600

80

3’400

75

3’200

70

3’000

65
18.7.07

2’800

SX5E

26.9.07
JPABE

5.12.07

13.2.08

Bond Floor

23.4.08

2.7.08

SX5E – rechte Skala

Quelle: Bloomberg (indexiert in EUR ab 18.7.07)

Symbol: JPABE

ISIN: CH0032392539

Fazit

Produkttyp

Kapitalschutz ohne Cap auf DJ
Eurostoxx 50 – EUR 3’253.52

Basiswert

DJ Eurostoxx 50

Emittent

JPMorgan

10.9.08

Verfall

17.7.2009

Barriere

Performance

- 4,38 Prozent

➘
Ausblick

➚

Quelle: Derivative Partners AG

Anzeige

Börsentäglich handelbar an der Scoach

Zinsprodukte von ABN AMRO
Produkt
Schweizer Franken
Zins Zertifikat
Euro Spar Zertifikat

Basiswert
(Geldmarktsätze)
CHF

Aktueller
Zins p.a.
2,33%

Verfall

Währung

Valor

Open End

CHF

3’615’096

EUR
3-Monatszinssatz
USD

4,963%

19. Juli 2013

EUR

4’299’582

US Dollar
Zins Zertifikat
Australischer Dollar
AUD
Zins Zertifikat
Südafrikanischer Rand ZAR
Zins Zertifikat
Türkische Lira
TRY
Zins Zertifikat

2,41%

Open End

USD

2’161’441

6,20%

Open End

CHF

2’161’437

10,75%

Open End

CHF

2’161’436

13,75%

Open End

CHF

2’158’232

Stand 26. September 2008

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
Risikohinweis: Dieses Werbeinserat stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes sowie keinen
Emissionsprospekt im Sinne von Art.652a resp. 1156 OR dar. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache kann
direkt bei ABN AMRO Bank N.V., Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044/6316262 bezogen werden. Die Produkte
qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven
Kapitalanlagen (KAG) und sind daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission unterstellt. Die
Anleger sind dem Konkursrisiko der Emittentin ausgesetzt. Die Produkte sind weder für den Vertrieb in den Vereinigten
Staaten, Grossbritannien oder den Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt.

Weitere Informationen zu diesen und anderen interessanten Produkten von ABN AMRO

044 631 62 62
www.abnamromarkets.ch
abnamro.pip@ch.abnamro.com

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
31

DERIVE

Apple Computer – Marschhalt oder Korrektur?
Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener:
Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com
APPLE INC.
US0378331005 | AAPL | USA

USD 140.91
Analyse vom 20-Sept-2008
Schlusskurs vom 19-Sept-2008
APPLE INC. Gehört zur Branche «Technologie» und dort zum Sektor «Computer Hardware». Mit einer Marktkapitalisierung von USD
124.83 Mrd. zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften.
Während der letzten 12 Monate lag der Kurs zwischen USD 198.95
und USD 119.46. Der aktuelle Preis von USD 140.91 liegt 29,2 Prozent unter dem höchsten und 18,0 Prozent über dem tiefsten Wert
in dieser Periode. Ergebnis seit 19. September 2007: APPLE INC.:
0,1 Prozent, Technologie: -11,2 Prozent, SP500: -17,9 Prozent
Vergleich (19. September 2008 – 19. September 2008)

Preis
– Bei USD 140 fundamental beschränktes Kurspotenzial
von 5 –15%
– Branchenpotenzial Technologie: sehr gut, > 15 Prozent
Gewinnprognosen
– Seit dem 23.07.08 negatives Gewinnprognosemomentum
Technische Tendenz
– Negativer Markttrend seit Sep. 2008
Risiko
– Hohe Anfälligkeit auf unternehmensspezifische Ereignisse
bei mittlerer Anfälligkeit auf Marktschwankungen
– Hohe über einen Monat gestiegene Volatilität

30 %

15 %

WKN: VON8OL

SP500

Handelsplatz

Quelle: thescreener.com

Fundamentale und
technische Analyse

Risikoanalyse*

Neutral

Mittleres Risiko

Sehr
negativ

Sehr Hohes
positiv Risiko

Geringes
Risiko

Gesamteindruck
Negativ

Eher negativ

Neutral

Eher positiv

Positiv

Muss der Apfel geerntet werden?
Die Erfolgsgeschichte steht vor einer wichtigen Bewährungsprobe.
Nach dem ausgezeichneten dritten Quartal hat die Börse auf die
Ende Juli bekannt gegebene deutliche Reduktion der Gewinnprognose für das vierte Quartal erst verhalten reagiert. Die Euphorie
ist fast ungebrochen. Dabei scheint aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der USA eine Verlangsamung der Verkäufe immer
wahrscheinlicher zu werden. Die Bäume wachsen auch bei Apple
nicht in den Himmel. Eine Verstärkung der Werbeanstrengungen
zur Aufrechterhaltung der Dynamik würde zumindest temporär zu
einer Schmälerung der Gewinnmargen führen. Das technische Bild

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

USD 83.00

Coupon

Sept-08

Scoach CH

13,35 Prozent
USD 175,74

Barriere

USD 105,44

payoff Rating

Jul-08

18.9.09

Briefkurs (25.9.08 – 17.30 Uhr)

Mai-08

Bank Vontobel

Verfall

Mrz-08
TEC@US

Emittent

****

Risikoklasse

AAPL

Jan-08

AAPL – USD 131,43

Ausübungspreis

Nov-07

Barrier Reverse Convertibles

Basiswert

-30%

Anlageprodukte

Produkttyp

-15 %

Valor: 4’481’507

Produktkategorie

0%

mittel

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch

sieht ebenfalls durchzogen aus. Die Aktie befindet sich seit mehr
als einem Jahr in einer breiten Seitwärtsbewegung, mit dem Allzeithöchst vom 27. Dezember 2007 von USD 231,50 als oberer und
dem Tiefst vom 17. März 2008 von USD 123,90 als unterer Grenze.
Wer daran glaubt, dass die Tiefstände der letzten Monate halten,
für den eignet sich der jüngst emittierte Barrier Reverse Convertible
VON8OL. Dessen Barriere liegt bei USD 105,44 und somit deutlich
unter dem Tief des laufenden Jahres. Für Skeptiker kann der Kauf
mit einem Put abgesichert werden. In Frage kommt der in Franken
gehandelte europäische Put Warrant AAPUZ (Strike USD 150, Verfall 20.3.09, Bezugsverhältnis 1:100).
32

DERIVE

S&P 500 in stürmischen Gewässern
Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading
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S&P500 (daily)

Quelle: tradesignal.com

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Im Gleichklang mit den meisten anderen Standardaktienindizes musste
der S&P500 zuletzt mit 1.134 Punkten ein neues Jahrestief hinnehmen.
Der Fall unter die Parallele (akt. bei 1.146 Punkten) zum seit Oktober
2007 dominierenden Baissetrend erwies sich allerdings als eine Übertreibung nach unten. Das o.g. Jahrestief (1.134 Punkte) dürfte damit
zwar zunächst einen wichtigen zyklischen Tiefpunkt markieren, dennoch
besteht kein Anlass zu übertriebenem Optimismus. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die jüngste Erholung im Bereich der
Widerstandszone bei 1.251/70 Punkten im Sande verlief. Hier fallen die
zyklischen Tiefs vom März und Januar dieses Jahres mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Baisseimpulses seit Mai 2008 zusammen.
Für eine nachhaltige Verbesserung der technischen Grundverfassung –
übergeordnet gilt unverändert der im Oktober 2007 etablierte Abwärtstrend (akt. bei 1.365 Punkten) – müsste der S&P500 die angeführte
Widerstandszone überspringen, wodurch ein so genanntes 1-2-3-Tief
vervollständigt würde. Als wirklicher Meilenstein auf dem Weg zu einem
neuen tragfähigen Aufwärtsimpuls wäre aber erst ein Spurt über den
o.g. Baissetrend zu werten. Vorher stellt aber bereits die 200-Tages-Linie
(akt. bei 1.339 Punkten) eine hohe Hürde dar. Unsere vorsichtige Einschätzung wird von den trendfolgenden Indikatoren bestätigt. So sind
MACD und Aroon auf Monatsbasis klar «short» positioniert. Aber auch
im Tagesbereich mahnen die beiden Trendfolger zur Zurückhaltung. Auf
der Unterseite gilt es, die Kombination aus der unteren Trendkanalbegrenzung und dem jüngsten Verlaufstief bei 1.146/34 Punkten zu verteidigen. Ansonsten entstünde nochmals ein prozyklisches Verkaufssignal.
Jörg Scherer, Technischer Analyst, HSBC Trinkaus

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Der US-Aktienmarkt im Griff der Bären
Wer in den letzten Monaten auf steigende Kurse in den USA gesetzt hatte, erlitt deutliche Kurseinbussen (vgl. Tabelle Seite 4).
Die Markttechnik zeigt auch nach der jüngsten Rally bestenfalls ein
gemischtes Bild. Ein Ausbrechen aus dem gegenwärtigen Abwärtstrend scheint wenig realistisch. Anlageprodukte, die auf sinkende
Kurse setzen, bleiben en vogue. So ist die Talsohle der gegenwärtigen Wirtschaftsabschwächung in den Vereinigten Staaten noch
längst nicht erreicht. Der stete Rückgang der Beschäftigung, eine
mittlerweile stagnierende Industrieproduktion und seit Monaten
rückläufige Realeinkommen werden die realen Umsätze in der Produktion und Handel weiter schrumpfen lassen. Es dürfte mindestens
bis Mitte 2009 dauern, ehe ein Erreichen des Tiefpunktes in Sichtweite kommt. Somit müssen sich die Anleger gedulden, bis es wieder
aufwärts geht, auch wenn die Börsen meist früher Anzeichen einer
Trendwende signalisieren. Wo genau der Aktienmarkt seinen Boden
finden wird, ist schwer vorauszusagen. Einige Experten schliessen
mittlerweile ein Testen der Tiefst des Jahres 2002 nicht mehr aus.
Diese liegen im Bereich von 750 Punkten beim S&P-500 Index. Eine
Beimischung eines Short Tracker-Zertifikates hilft daher bis auf weiteres, den Schaden auf Positionen in amerikanischen Aktien zu begrenzen. Es bringt nichts, den Kopf einfach in den Sand zu stecken
und auf bessere Zeiten zu hoffen. Ein bisschen Vorsorge lässt das
Geschehen wesentlich entspannter beobachten.

Symbol (WKN): GS0QQP

ISIN: DE000GS0QQP1

Produktkategorie

Anlageprodukte

Produkttyp

Tracker-Zertifikat (Short)

Basiswert

S&P 500 – USD 1’205,07

Emittent

Goldman Sachs

Verfall

Open-end

Handelsplatz

Scoach DE

Briefkurs (25.9.08 – 17.30 Uhr)

EUR 112.58

Finanzierungs-/Stop Loss Level

USD 2’371,74

Bezugsverhältnis

7.042:1

payoff Rating

****

Risikoklasse

mittel

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch
33

DERIVE

Mithalten in Haussen und Profit schlagen
aus Baissen
Derivative Partners – Empfehlung für Oktober 2008
DYNMC versus DJ Euro Stoxx 50
%
150
140
130
120
110
100
90
80
70
1.11.06

SX5E

1.2.07

1.5.07

1.8.07

1.11.07

1.2.08

1.5.08

1.8.08

DYNMC

Quelle: Bloomberg (indexiert in EUR ab 1.11.06)

Kommentar Derivative Partners AG
Anleger die im Sommer 1999 eine Indexanlage in den Performance Index DJ Euro Stoxx 50 (SX5E) erworben hätten, wären
neun Jahre später um keinen Euro Cent reicher. Real gesehen,
war die Investition sogar ein Verlustgeschäft. Die Mär, dass Aktienanlagen, wenn sie nur lange genug gehalten werden, satte
Erträge bringen, muss relativiert werden. Erinnert sei in diesem
Zusammenhang an Japan. Bald 20 Jahre nach dem Allzeithöchst
dümpeln die dortigen Börsenindizes in Gefilden weit entfernt von
ihren einstigen Rekordständen. Konzepte, die beide Seiten einer
Medaille berücksichtigen, versprechen einen grösseren Erfolg als
simples Kaufen und Liegenlassen. Die Kredit- und Liquiditätskrise wird uns noch einige Zeit beschäftigen. Die daraus erwachsenden Belastungen werden die Gewinne auf Monate hinaus
belasten. Das sind keine besonders günstigen Voraussetzungen
für boomende Börsen. Anlagen, die einseitig auf steigende Notierungen bauen, werden es daher inskünftig schwer haben.
Clevere Long/Short-Konstruktionen hingegen durchbrechen die
klassischen Börsenzyklen und ermöglichen das Erzielen einer
stetigen Rendite in allen Marktphasen. Der auf den DJ Euro Stoxx
50 basierende Momentum Strategie Basket berücksichtigt beide
Richtungen zu gleichen Teilen. Das fördert den Anlagespass und
lässt Bären ins Leere laufen. Trotz einer recht üppigen jährlichen
Management Fee von 2,40 Prozent hat sich ein Erwerb bislang
mehr als gelohnt.
DERIVATIVE PARTNERS AG

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

DYNMC – Freude herrscht!
Beim zweiten Momentum Strategie Basket der Bank Sarasin wurden
die Kinderkrankheiten des ersten auf den SMI bezogenen DYNMX
eliminiert. Der Basket besteht aus vier statt wie beim DYNMX nur
aus drei Investitionslinien. Ferner wird die Short-Seite durch den
Index abgedeckt und nicht durch einzelne Titel wie beim SMI Momentum Strategie Basket. Positive Auswirkungen brachten auch die
Ausweitung der Haltedauer und die Verlängerung der Formationsperiode (Bestimmungszeitraum für die Selektion der Winner). All diese Modifikationen führten dazu, dass der Kursverlauf des DYNMC
bei einem vergleichbaren Gewinnpotenzial zum DYNMX wesentlich
schwankungsärmer ist.
Das Konzept funktioniert einwandfrei (vgl. Grafik). In der Hausse vermochte es mehr oder weniger mit dem Basiswert Schritt zu halten.
Sinkt hingegen die Börse, dann zeigt sich die wahre Stärke des Zertifikates. Hier vermag es seine Überlegenheit voll auszuspielen. Während der DJ Euro Stoxx 50 im laufenden Jahr eine markante Einbusse
erlitt, legte DYNMC kräftig zu. Dass die Long-Seite mit wenigen
Titeln gespielt wird, unterstützt das Ganze. In der Regel vermögen
sich nur wenige Aktien einem negativen Marktumfeld zu entziehen.
DYNMC bleibt für die kommenden Monate eine Top-Anlage und
verdient einen Platz in einem diversifizierten Portfolio. Der einzige
Wermutstropfen für einen Schweizer Anleger ist die im Falle einer
Wirtschaftsabschwächung zu erwartende weitere Abschwächung
des Euro-Franken Wechselkurses.

Symbol: DYNMC

Valor: 2’695’120

Produktkategorie

Anlageprodukte

Produkttyp

Tracker-Zertifikate

Basiswert

SX5E – 3’204,29

Emittent

Bank Sarasin

Verfall

30.10.16

Handelsplatz

Scoach CH

Briefkurs (25.9.08 – 17.30 Uhr) EUR 1’399,00
payoff Rating

****

Risikoklasse

mittel

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch
34

INSIDER

Edelmetalle und Zinsen vor der Trendwende?
Den Amerikanern steht das Wasser bis zum Hals. Ein riesiges Zahlungsdefizit, sinkende
Immobilienpreise, zahlreiche Bankenkonkurse und eine nicht enden wollende Finanzkrise
bedrohen das gesamte Weltwirtschaftssystem.
Dieter Haas| Vor diesem Hintergrund grenzen die niedrigen Zinsen für US-Staatsanleihen schon fast an ein Wunder. Die beabsichtigte Verstaatlichung der gigantischen
Verluste der Privatwirtschaft dürfte im
Endeffekt deutlich mehr als eine Billion
Dollar kosten. Allein schon die Dimension
der Rettungsaktion sprengt jeden Rahmen. So beträgt das Bruttoinlandsprodukt
der USA rund 14 Billionen Dollar und die
Staatsverschuldung beträgt bereits jetzt
um die zehn Billionen Dollar. Bei der Behebung der aktuellen Probleme wird der
Staat die Hauptlast zu tragen haben, auch
wenn es den Amerikanern gelingt, einen
Teil der Kosten an Dritte weiterzureichen.
Der US-Bürger muss wohl oder übel einen
Teil des Scherfleins beitragen, was im Endeffekt einer Steuererhöhung gleich kommt.
Seine Aufnahmekapazität ist angesichts

kaum vorhandener Ersparnisse allerdings
begrenzt. Wegen der hohen Bedeutung
des Privatkonsums für das wirtschaftliche
Wohlergehen des Landes würden sich die
USA damit ins eigene Fleisch schneiden.
Somit bleibt als Ausweg einzig die Aufnahme neuer Schulden, da sich die angehäuften Probleme nicht einfach in ein stilles
Kämmerlein schliessen lassen.
Steigende Zinsen bei
Regierungsanleihen
Durch die massive Verlagerung von Schulden auf die öffentliche Hand wird der
Markt gegenüber US-Staatsanleihen eine
höhere Risikoprämie einfordern. Das heisst im Klartext: über alle Laufzeiten hinweg
steigende Zinsen. Eine solche Entwicklung
belastet mit Sicherheit die US-Konjunktur
und schwächt den bereits angeschlagenen

Gold und US-Zinsen 1973 –1980
%
15

USD pro Unze
900

14

800

13

700

12

600

11

500

10

400

9

300

8

200

7

100
0

6
2.1.73

20.3.74

10.6.75

26.8.76

22.11.77

10-Year US-Treasury Constant Maturity Rate – Linke Spalte
Quelle: St.Louis Fed/Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

14.2.79

13.5.80

Gold – Rechte Spalte

US-Dollar. Eine Schwindsucht des Greenbacks würde jedoch die Rohstoffhausse
neu anheizen und zu einem kräftigen Anstieg der importierten Inflation führen. Ein
Ausbruch aus diesem Teufelskreis scheint
kaum mehr möglich, zumal die Regierung
und die Notenbank alles daran setzen werden, eine Deflation zu vermeiden. Diese
wird als grösseres Übel angesehen, was
angesichts der gegenwärtigen Finanzlage
nicht überrascht. Noch immer glaubt die
weltweite Anlegergemeinde, dass es den
Amerikanern gelingt, eine Lösung für die
Probleme zu finden, analog einem Zauberer, der ein Kaninchen aus einem leeren
Hut auftauchen lässt. Die Hoffnung stirbt
bekanntlich zuletzt.
Edelmetalle beginnen wieder
zu glänzen
Steigende Inflationsrisiken und die sich zuspitzende Finanzkrise haben den Edelmetallen zu neuem Leben verholfen. So blieb
selbst in der letzten Korrektur die Nachfrage nach physisch gedeckten Produkten
rege. Vielerorts traten Verknappungen bei
der Lieferung von Münzen auf. Bereits in
den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als die Teuerung weltweit aus dem
Ruder lief, konnte ähnliches festgestellt
werden. Zinsen und Edelmetalle wie Gold
und Silber verhielten sich während rund
sieben Jahren wie siamesische Zwillinge
(vgl. Grafik). Inflationsbereinigt müsste der
Goldpreis im Vergleich mit den Höchstkursen im Januar 1980 heute weit über
USD 2’000 liegen. Nach Ansicht mancher
Experten ist die Erreichung neuer realer
Spitzen lediglich aufgeschoben, aber nicht
aufgehoben.
35

LEARNING CURVE

Exchangeable-Zertifikate – Wandelanleihe und
Zertifikat vereint
Seit dem 1. September ist die Swiss Derivative Map um eine neue Kategorie erweitert worden.
Mit den Exchangeable-Zertifikaten ist die Zahl der Produkttypen in der Gruppe der Kapitalschutzprodukte nun auf fünf angewachsen.

Von der Raupe zum Schmetterling, über solche Eigenschaften verfügen auch die
Exchangeable-Zertifikate. Bloss wandelt sich hier die Obligation in eine Aktie um.

Martin Plüss | Bei den Exchangeable-Zertifikaten handelt es sich im Prinzip um nichts
anderes als um eine «Kopie» der seit langem
bekannten Wandelanleihen. Während aber
bei jenen gewöhnlich ein Industrieunternehmen eine Anleihe auf eigene Aktien herausgibt, tritt bei den Exchangeable Bonds
eine Bank als Emittentin auf. Diese garantiert auch für die Rückzahlung des Kapitals,
was je nach Bonität gegenüber der Garantie
durch ein Industrieunternehmen ein Vorteil sein kann. Ein klarer Vorzug gegenüber
den üblichen Wandelanleihen besteht darin,
dass die detaillierten Produktbedingungen
in einem Termsheet publiziert werden und
jederzeit im Internet (auf www.payoff.ch

oder auf der Homepage der entsprechenden
Bank) zu finden sind. Ausserdem betreibt
ein Emittent im Normalfall auch ein aktives
Market Making, was die Handelbarkeit im
Vergleich zu den oft spärlich gehandelten
Wandelanleihen verbessert.
Funktionsweise
Die Produkte setzen sich zusammen aus
einer Obligation und einer Call-Option. Mit
den Zinsen der Obligation wird der Kapitalschutz von 100 Prozent per Verfall garantiert. Bei einzelnen Zertifikaten erhält der
Anleger einen Teil der Zinsen ausbezahlt.
Dies ist möglich, wenn das Zinsniveau hoch
ist oder wenn der Preis der Option dank

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

tiefer Volatilität des Basiswerts oder hohem Ausübungspreis niedrig ist. Die CallOption erlaubt es, das Zertifikat gegen eine
im Voraus festgelegte Anzahl Basiswerte zu
tauschen. Für den Privatanleger ist es allerdings einfacher, das Zertifikat vor dem Verfall zu verkaufen. Während der Laufzeit verändert sich der Wert des Produkts mit dem
Wert des Calls. Dabei ist zu beachten, dass
der Kapitalschutz nur für den Verfallstermin
gilt. Während der Laufzeit sind auch tiefere
Kurse möglich, da die Option an Wert verlieren kann, die Zinsen aus der Obligation sich
aber erst mit der Zeit anhäufen.
Die Struktur dieser Produkte ist natürlich
auch der Steuerbehörde bekannt. Sie betrachtet die Differenz zwischen dem Kapitalschutz und dem so genannten Nettobarwert, also dem Obligationsteil, als Zins, der
als Einkommen versteuert werden muss.
Der Nettobarwert ist bei den meisten Produkten im Termsheet angegeben.
Unterschiede zu den anderen Kapitalschutzprodukten
Exchangeable-Zertifikate wurden bisher der
Kategorie «Kapitalschutzprodukte ohne Cap»
zugeteilt. Doch bestehen zu den anderen
Produkten dieser Kategorie (von den Emittenten zum Beispiel Unit, Protein oder Capital Protected Note genannt) bedeutsame
Unterschiede. Diese ergeben sich daraus,
dass bei den Exchangeable Zertifikaten der
Ausübungspreis des Calls (der so genannte
Wandelpreis) über dem Kursniveau des Basiswerts bei Emission liegt. Damit erzielt der
Anleger bei Verfall erst dann einen Gewinn,
36

LEARNING CURVE

Exchangeable-Zertifikat und klassisches Kapitalschutz-Zertifikat
Wert Zertifikat in Prozent
180

160

140

120

100

80
80

100

SMIEB

120

140

160

ZKB51F

180

200
220
SMI in Prozent

Vergleich von zwei Zertifikaten auf den SMI
erkennen: SMIEB (Exchangeable-Zertifikat
der UBS mit einem Wandelpreis von 114,9
Prozent des Ausgangswertes) und ZKB51F
(«Protein» der ZKB mit einem Kapitalschutz
von 100 Prozent und einer Partizipation von
60,5 Prozent). Beide Produkte wurden im
Jahr 2005 emittiert und haben eine Laufzeit
von fünf Jahren. Das Auszahlungsdiagramm
zeigt, dass bei einem starken Anstieg des
Basiswerts der Exchangeable im Vorteil ist.
Während bei den klassischen Kapitalschutzprodukten ohne Cap fast ausschliesslich
Indizes als Basiswerte auftreten, sind es
bei den Exchangeable-Zertifikaten hauptsächlich Einzelaktien. Daneben gibt es aber
auch Zertifikate auf Indizes wie den SMI,
den SMIM, den DJ Euro Stoxx 50 oder den
Standard & Poors 500. Natürlich ist in diesen Fällen keine Wandlung möglich, sondern
die Tilgung erfolgt in jedem Fall durch einen
Barbetrag.

Quelle: Derivative Partners AG

wenn der Basiswert den Wandelpreis überschreitet. Die Höhe der Partizipation am
Kursanstieg des Basiswerts wird bestimmt
durch die Differenz zwischen dem Wandelpreis und dem Referenzkurs bei Emission. Je
kleiner diese so genannte Wandelprämie ist,
desto höher fällt die Partizipation aus. Im Un-

terschied zu den übrigen Kapitalschutzprodukten ist diese aber nicht konstant, sondern
sie wird durch die Kursentwicklung des Basiswertes beeinflusst. Je höher dieser steigt,
desto höher wird auch die Partizipation. Die
unterschiedlichen Auszahlungsbedingungen
der beiden Produktgruppen lassen sich im

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Vorzeitige Rückzahlung
Bei den meisten klassischen Wandelanleihen
hat der Emittent das Recht, diese vorzeitig
zu kündigen und zu 100 Prozent zurückzuzahlen. Bei den Exchangeable Zertifikaten
ist das nicht üblich. Um unangenehmen
Überraschungen vorzubeugen, muss der
Anleger aber trotzdem vor einem Kauf das
Termsheet genau lesen und auf allfällige
Kündigungsklauseln durchsuchen.
37

INVESTMENT IDEA

Präsentiert von Goldman Sachs

In Rohstoffe investieren
Mit dem neuen Kapitalschutz-Produkt von Goldman Sachs auf einen diversifizierten Rohstoffkorb
an der Kursentwicklung des Rohstoffmarktes partizipieren.

Trotz der jüngsten Preiskorrekturen verzeichneten die meisten Rohstoffe in den vergangenen Jahren deutliche Kursgewinne. So
hat die Anlageklasse Rohstoffe an Bedeutung
gewonnen. Ob als Portfoliodiversifikation, Inflationsschutz oder zur Renditeoptimierung –
in den Depots vieler Privatanleger haben Rohstoffe inzwischen einen festen Platz. Dabei ist
eine Investition in Energieträger, Metalle oder
Landwirtschaftsprodukte immer auch eine
Investition in Knappheit. Denn während die
Nachfrage vor allem in den Emerging Markets
zunimmt, sind die Ressourcen von Ölfeldern
und Minen oder die landwirtschaftlichen Anbauflächen begrenzt. Rohstoffe unterscheiden
sich daher in vielerlei Hinsicht von anderen Anlagesegmenten. Erdöl, Gold, Silber oder Erdgas, aber auch nachwachsende Rohstoffe, die
durch landwirtschaftlichen Anbau regelmässig
erneuert werden, stehen zu einem gegebenen
Zeitraum immer nur in begrenzter Menge zur
Verfügung. Es ist folglich vor allem die aktuelle sowie die erwartete zukünftige Knappheit
eines Rohstoffs, die den Marktpreis bestimmt.
Nach der jüngsten Preiskorrektur an den Rohstoffmärkten vergrössert Goldman Sachs seine
Palette von Kapitalschutz-Produkten. Mit dem
neuen Kapitalschutz-Produkt haben Anleger

die Möglichkeit, in einen diversifizierten Korb
aus Rohstoffen zu investieren. Das Produkt
ist zudem währungsgesichert, so dass der
USD/EUR-Wechselkurs keinen Einfluss auf die
Wertentwicklung des Zertifikats hat.
Mit dem neuen Kapitalschutz-Produkt sind Anleger vor unerwünschten Kursentwicklungen
geschützt. Es entsteht kein Verlust, wenn der
Stand des Basiswertekorbs bei Fälligkeit geringer ist als am Festlegungstag, da das Zertifikat
am Laufzeitende mindestens den Nominalbetrag auszahlt. An der positiven Wertentwicklung des Basiswertekorbs bei Fälligkeit nimmt
der Anleger mit einer Partizipationsrate von
100 Prozent teil. Die Partizipationsrate von
100 Prozent ist indikativ und wird am Festlegungstag bestimmt sowie unter www.goldmansachs.ch veröffentlicht. Die Partizipationsrate
kann durch die vorherrschenden Marktbedingungen signifikant höher oder tiefer ausfallen
als 100 Prozent. Der Kapitalschutz sichert
Anleger gegen das Marktrisiko einer negativen
Kursentwicklung ab. Investoren tragen bei diesem Produkt aber dennoch das Kreditrisiko
des Emittenen.
Die Wertentwicklung des Basiswertekorbs wird
anhand der monatlichen Durchschnittskurse
in den letzten drei Jahren der Laufzeit des Produkts bestimmt. In den letzten drei Jahren der
Laufzeit wird also eine sogenannte «asiatische
Performanceberechnung» angewandt. Kommt
es kurz vor Fälligkeit des Produkts zu einem
Symbol* Valor
COMDI

Basiswertekorb

4367541 NYMEX Light, Sweet Crude
Oil Future (20%),

Zusammensetzung des Basiswertekorbs

12 %

20 %

12 %

16 %

16 %
16 %

Gold
Rohöl (WTI)
Heizöl
Kupfer

Nickel
Mais
Sojabohnen

Quelle: Goldman Sachs International

deutlichen Kurseinbruch, ist der Investor aufgrund dieser Performanceermittlung davon
weniger betroffen. In einem stetigen Aufwärtstrend kann diese Methode der Durchschnittsbildung allerdings Rendite kosten.
Weitere Informationen erhalten Sie über
unsere Webseite www.goldman-sachs.ch, sowie direkt unter Tel. +41 (0)44 224 11 44.
Währung

Ausgabepreis Fälligkeit

quanto EUR EUR 100

LME Copper Spot (16%),
NYMEX Heating Oil Future (16%),
LME Nickel Spot (16%),
CBOT Corn Future (12%),
CBOT Soybeans Future (12%),
One Troy Ounce of Fine Gold (8%)
* Es ist vorgesehen, das Produkt an der SWX Swiss Exchange zu kotieren.
Marketingphase: bis 1. Oktober 2008
Quelle: Goldman Sachs (Stand: 24.9.2008)

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

8%

01.10.2013
38

INVESTMENT IDEA

Präsentiert von Merrill Lynch

ML Factor Index Zertifikat
Merrill Lynch hat mit dem ML Factor Index eine alternative Lösung entwickelt, die es Anlegern
ermöglicht, auf ein passiv verwaltetes Produkt zu setzen, dessen Performance derjenigen des
Hedge-Fonds-Gesamtmarkts entspricht. Das in USD notierende Zertifikat mit dem Symbol
FACTR basiert auf diesem Index.
Branchen-Benchmark. Wissenschaftliche
Studien haben aufgezeigt, dass ein grosser
Anteil der Rendite von Hedge Fonds mit
Hilfe von liquiden, öffentlich verfügbaren
Anlagen nachgebildet werden kann. Der
Merrill Lynch Factor Index macht diese
Forschungsergebnisse durch einen regelbasierten, ermessensfreien Algorithmus
nutzbar.

Highlights:
– Einfache, transparente und kostengünstige Alternative zu Hedge Fonds
– Nachbildung des Hedge Fund Research
Inc. (HFRI) Fund Weighted Composite
Index
– Eliminierung des mit einem einzigen
Manager verbundenen Risikos
– Niedrige Korrelation mit traditionellen
Anlageklassen
– Geringe Mindestanlage
– Tägliche Handelbarkeit, das Zertifikat
ist an der Scoach Schweiz kotiert
– Laufzeit bis März 2106, jährliche
Verwaltungsgebühr 1 Prozent
– ISIN: XS0284391306 / Valorennummer:
2’894’585 / Symbol: FACTR

Liquide, passive Partizipation am Hedge
Fonds Markt
Durch den zunehmenden Wettbewerb
unter aktiv verwalteten Hedge Fonds wird
es für durchschnittliche Hedge Fonds Manager schwieriger, nach Gebühren eine
bessere Wertentwicklung als die Benchmark aufzuweisen. Passive Strategien sind
daher die logische Konsequenz in einem
immer reifer und effizienter werdenden
Markt. Als Benchmark zur Messung der
Gesamtperformance des Hedge-FondsMarkts dient der Hedge Fund Research Inc.
Weighted Composite Index (HFRI-Index),
der sich aus über 2’000 gleich gewichteten
Fonds zusammensetzt. Beim HFRI-Index
handelt es sich um eine nicht investierbare

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

Struktur und Konstruktion des ML
Factor Index
Der Index besteht aus einem dynamischen
Portfolio der folgenden sechs Indexbestandteile: S&P 500, Russell 2000, MSCI
EAFE, MSCI Emerging Markets, US-Dollar
Index und USD-1-Monats-LIBOR. Diese
maximierten im Backtesting statistische
Signifikanz, Prognosegüte und Stabilität
der Korrelation mit dem Hedge Fonds Index HFRI. Die Gewichtung der einzelnen
Indexbestandteile wird jeden Monat anhand einer von Merrill Lynch definierten
Handlungsvorschrift ermittelt. Sie kann
positiv oder negativ sein, was jeweils eine
Kauf- bzw. Verkaufsposition des betreffenden Bestandteils anzeigt. Grundlage der
Berechnung sind die Renditen des HFRIIndex. Die durchschnittliche Korrelation
zwischen dem ML Factor Index und dem
HFRI Weighted Composite Index liegt bei
95 Prozent.
Weitere Informationen sowie Produktbroschüren finden Sie auf unserer Webseite
www.merrillinvest.ch sowie direkt unter
Tel. 044 297 77 77.

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass
die Gespräche auf der angegebenen Linie
aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf
gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser
Geschäftspraxis einverstanden sind.
39

RATING WATCH

Ein Monat zum vergessen
Der September 2008 wird als der bisher wohl schwärzeste Monat der Finanz- und Bankenwelt
in die Geschichtsbücher eingehen. Mit Lehman Brothers, Merrill Lynch, AIG, Washington Mutual,
HBOS sowie Fanny Mae und Freddy Mac sind sieben grosse Finanzhäuser konkurs gegangen,
übernommen oder verstaatlicht worden.
Daniel Manser| Dass die US-Hypothekarund Geschäftsbanken in den kommenden
Monaten reihenweise von der Bildfläche verschwinden werden, wurde in der SeptemberAusgabe bereits thematisiert. Doch was hat
sich in den vergangenen Wochen verändert?
Wo tun sich neue Krisenherde auf?
Nachdem sich die Krise nach dem Fall Lehman Brothers zu akzentuieren begann, hat
der amerikanische Staat mit Interventionen
und Liquiditätsspritzen resolut durchgegriffen. Dabei muss sich Finanzminister Paulson
endlich bewusst geworden sein, was für immense Kräfte an den Märkten wirken. Kräfte,
die nicht zwingend zum Wohl des Systems
beitragen. Sich dessen bewusst, wurden als
Notmassnahme «shortselling restrictions»
eingeführt. Dieser Schritt ist als eine Art Ausgangssperre für Finanzmarktakteure zu verstehen. Ähnlich einem Land das durch Unruhen und Tumulte erschüttert wird, wird durch
ein solches Verbot sehr schnell eine gewisse
Beruhigung der Situation erreicht. Selbstverständlich sind sich aber alle bewusst, dass
damit nur ein Symptom und nicht etwa die

Ursache bekämpft werden konnte. Dieses
Verbot ist trotz seiner mangelhaften Praktikabilität positiv zu werten, da einer grossen
Macht am Markt die Flügel gestutzt werden,
den Hedgefonds. Mit dem Verbot von ungedeckten Leerverkäufen können diese ihr Spiel
mit den Finanzhäusern nicht mehr so einfach
durchziehen. Diese Einschränkung führt aber
auch dazu, dass gewisse Hedgefonds ihre
Handelsstrategie nicht mehr umsetzen können. Da zudem einige Fonds aufgrund der
Turbulenzen in Liquiditätsnot gerieten, ist aus
dieser Szene in den kommenden Wochen mit
Schliessungen und teils massiven Verlusten
zu rechnen.
Geldmarktfonds mit dem Wasser
am Hals
Ein weiterer Krisenherd tut sich im Lager
der Geldmarktfonds auf. Diese investierten
in der Vergangenheit nicht etwa nur in sim-

ple Geldmarktanleihen, sondern versuchten
ebenfalls von den höheren Renditen komplexer Geldmarktinstrumente zu profitieren.
Dass die Handelbarkeit und Bewertung dieser Konstrukte plötzlich schwierig werden
könnte, damit rechnete niemand. In der vergangenen Woche haben nun Anleger viel Geld
aus den Geldmarktfonds abgezogen, so dass
die Liquidität zum Teil knapp wurde. Wird
dieser Geldabfluss in den nächsten Wochen
nicht nachlassen, werden viele Fonds Mühe
bekunden, ihre Investments zu einem fairen
Wert flüssig zu machen. Eine Illiquidität eines
Geldmarktfonds wiederum könnte einen noch
nie dagewesenen Run aus diesen Papieren
verursachen, was verheerende Schäden hinterlassen könnte.
Es bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die für
diese Krise verantwortlich sind auch die Verantwortung für deren baldige Beendigung
übernehmen.

Ausführlichere Angaben zu der Bedeutung der einzelnen Ratings finden Sie im payoff
magazine 04/08 auf der Seite 38. www.payoff.ch (Rubrik payoff magazine)

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
40

RATING WATCH

Ratings im Überblick
S&P,
Fitch, ZKB
AAA

Moody's
Aaa

Ratings und Credit Spreads von in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten
Beschreibung

Kredit-Rating

Credit

Verände- Trend

Moody’s

Spreads*

rung zum

in Basis-

Vormo-

punkten,

Emittent

nat

S&P

Fitch

ZKB

Beste
Qualität von
Schuldtiteln

Stand
23.9.08
ABN AMRO

Aa1

AA

Aa2

AA–

Aa3

+17

➘

+24

➘

A+

A1

A

A2

A–

A3

BBB+

Baa1

BBB

Baa2

BBB–

Baa3

BB+

Ba1

BB

Ba2

BB–

Ba3

B+

B1

B

B2

B–

B3

CCC+

Caa

Befriedigende
Qualität
von
Schuldtiteln

+31

➘

Spekulativ

AA-

-

70

Aargauische Kantonalbank

-

AAA

-

AAA

-

Bank am Bellevue

-

-

-

-

-

Bank of America

Aa2

AA-

A+

-

117

A1

-

-

AA-

-

Bank Sal. Oppenheim

-

-

A

-

-

Bank Sarasin

-

-

-

-

-

Bank Vontobel

A2

A

-

A+

-

Banque Cantonale Vaudoise

A1

A+

-

A

-

-

-

-

-

-

Aa2

AA-

AA

-

98

-

AA+

-

AA

-

Bayerische Hypovereinsbank

A1

A+

A

-

41

+9

BNP Paribas

Aa1

AA+

AA

-

40

+10

BSI **

A1

AA

AA-

-

36

+6

Citigroup

Gute bis
angemessene Qualität von
Schuldtiteln

AA-

Bank Julius Bär

Hohe
Qualität von
Schuldtiteln

Aa2

Aa3

AA-

AA-

-

205

+73

Clariden Leu

AA+

Aa2

-

-

-

-

-

48

+10

Banque Pasche SA
Barclays
Basler Kantonalbank

Commerzbank

A

Crédit Agricole

Aa1

AA-

AA-

-

53

+9

Credit Suisse

Aa1

AA-

AA-

A+

61

+16

Deutsche Bank

Aa1

AA-

AA-

-

80

+33

A

A+

-

50

+6

-

-

-

-

EFG Financial Products

A2

-

A

-

-

Aa3

AA-

AA-

-

450

+298

-

-

AA

-

81

+46

JP Morgan

Aaa

AA

AA-

-

111

+51

Merrill Lynch

A2

A

A+

-

459

+30

Morgan Stanley

A1

A+

AA-

-

1018

+711

Rabobank

Aaa

AAA

AA+

-

42

+6

Société Générale

Aa2

AA-

AA-

-

54

+9

UBS

Aa2

AA-

AA-

AA

114

+48

-

-

-

-

-

Aaa

AAA

-

AAA

-

Dresdner Kleinwort
Sehr
spekulativ

CCC

DWS GO

HSBC Trinkhaus & Burkhardt AG

CCC–
CC

Ca

Hochspekulativ

C

C

Extrem
spekulativ

D

Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB

Emittent
ist zahlungsunfähig bzw. in
Zahlungsverzug

➘
➘
➘
➘
➘

-

Goldman Sachs

Deutlich
spekulativ

Aa3

A

➘
➘
➘
➘

Valartis Bank
Zürcher Kantonalbank

➘

Aa3

* Die Credit Spreads beziehen sich auf das jeweilige Mutterhaus, einjährige Laufzeit
** Die BSI ist eine Tochter der Assicurazioni Generali SpA
Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB, Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

➘
➘
➘
➘
➘
➘
➘
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23. + 24.
OKTOBER 2008
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ZÜRICH
DONNERSTAG 10 –19 UHR
FREITAG 10 –18 UHR

JIM ROGERS presented by ABN AMRO Bank
KLAUS TÖPFER ehem. Bundesumweltminister
MARIA D. LAMAS Head FP & Investment Advisory, Credit Suisse
ULRICH TILGNER Korrespondent /Autor
GEROLD BÜHRER Präsident Economiesuisse
CHRISTIAN LEVRAT Nationalrat, Präsident SP Schweiz

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42

MARKET MONITOR

Attraktive Neuemissionen
Partizipations-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

SBBAS

4511492

BASF/EON/Siemens

SOP

JFHBI

4601393

JB Swiss Healthcare Basket

JB

OTC

4567694

WTI Crude Oil Future

CS

Produkt-Typ

Subtyp Partizipation Barriere

Bonus Level 1. Handelstag

Verfall

Bonus-Zertifikate

Bull

116%

06.10.08

31.10.09

EUR

Outperformance-Zertifikate

Bull

06.10.08

14.09.09

CHF

Bonus-Zertifikate

Bull

10.10.08

11.10.11

USD

52-55%
200%
60%

Währung

Partizipations-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

REVWB

4542701

ArcelorMIttal/Nokia/Total S.A. GS

NNSRC

4604655

Nestlé/Novartis/Syngenta

Subtyp

Coupon

Barriere

1. Handelstag

Verfall

Barrier Reverse Convertibles

CLEU

Produkt-Typ

Währung

Bull

13.50%

50%

03.10.08

05.10.09

EUR

Barrier Reverse Convertibles

Bull (Lookback)

10%

69%

14.10.08

14.10.09

CHF

Kapitalschutz-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

Produkt-Typ

Subtyp Kaptitalschutz Cap Level

Partizipation 1. Handelstag Verfall
100%

07.10.08

01.10.12

CHF

EFBPK

4404624 Oil/Coal/Gold/Cooper

EFG

Kapitalschutz mit Cap

Bull

95%

AUTOP

4299601 ABN Amro Autopliot Basket

ABN

Kapitalschutz ohne Cap

Bull

100%

100%

06.10.08

08.10.12

EUR

ZKB

Kapitalschutz ohne Cap

Bull

97%

100-110%

06.10.08

06.10.10

CHF

ZKB8H6 4594621 Gold ETF/Silber ETF/
Platin ETF/Palladium ETF

155%-171%

Währung

Alle Angaben verstehen sich als indikativ

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dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
43

MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte
Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte der Woche 37. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Art

Symbol

Valor

Emit.

Verfall

Strike

Kurs
Basiswert

Kurs
Produkt

Währung

Umsatz
in CHF

Basiswert

Produkttyp

ABB N

Warrants

Call

ABBOM

2546944

VT

18.12.2009

30.00

23.56

0.10

CHF

7’207’381

Ciba SC N

Warrants

Call

CIBDF

3971757

DB

19.12.2008

32.50

48.12

0.90

CHF

3’423’216

Credit Suisse Group N

Warrants

Call

CSGEF

4513275

EFG

16.01.2009

51.00

49.04

0.35

CHF

5’464’394

DAX Index

Knock-out Warrants

Put

KDAXR

4252581

ZKB

19.09.2008

7’700.00

6’001.00

5.60

CHF

11’652’250

Devisen EUR/USD

Mini-Futures

Short

XXSUX

3883223

GS

open end

1.83

1.42

42.20

USD

1’009’160

Devisen USD/CHF

Warrants

Call

USDSA

3923109

UBS

26.09.2008

0.95

1.11

1.60

CHF

1’393’600

DJ Industrial Index

Warrants

Put

DJICI

2815085

GS

19.12.2008

13’000.00

10’917.51

2.28

CHF

1’511’200

Gold fix PM

Warrants

Put

XAUWB

3703446

UBS

12.12.2008

900.00

778.39

1.47

CHF

1’663’054

Holcim N

Warrants

Call

HOLDQ

4354617

BAER

20.03.2009

85.00

89.55

0.30

CHF

723’100

Lonza Group N

Warrants

Call

LONGD

4302899

GS

19.06.2009

165.00

150.10

1.10

CHF

769’910

Nestlé N

Warrants

Call

NESKR

3205405

ZKB

19.12.2008

48.00

49.26

0.44

CHF

1’329’891

Novartis N

Warrants

Call

NOVZQ

4295586

ZKB

16.01.2009

56.00

59.75

0.42

CHF

1’711’490

Petroplus Holdings AG

Warrants

Call

PPHDZ

4514311

DB

20.03.2009

54.00

31.02

0.30

CHF

3’120’120

Quadrant AG

Warrants

Call

QUADC

3888310

DB

20.03.2009

110.00

120.00

0.21

CHF

681’860

Roche GS

Warrants

Call

ROGZT

4313628

ZKB

21.11.2008

180.00

183.80

0.44

CHF

14’910’329

S&P 500 Index

Knock-out Warrants

Put

SSPXT

4385432

VT

19.12.2008

1’375.00

1’192.70

1.03

CHF

1’955’400

S&P GSCI ER Index

Warrants

Put

PGSCI

3881783

GS

16.03.2009

730.88

-

56.90

EUR

1’901’900

SLI Price Index

Warrants

Put

SLIDA

4348650

DB

17.10.2008

1‘020.00

1‘030.43

0.14

CHF

972’000

SMI Index

Knock-out Warrants

Call

KSMJE

4443958

ZKB

19.09.2008

6‘700.00

6‘856.10

0.49

CHF

85’469’264

Swiss Life Holdg N

Warrants

Call

SLHDV

3719908

DB

19.12.2008

235.00

174.10

0.02

CHF

1’368’511

Swiss RE N

Warrants

Call

RUKEX

4525858

EFG

20.02.2009

68.00

58.40

0.16

CHF

20’983’516

Syngenta N

Warrants

Call

SYNDM

3724857

DB

20.03.2009

250.00

256.00

0.39

CHF

4’858’884

UBS N

Warrants

Call

UBEFD

4340452

EFG

20.02.2009

25.00

18.55

0.15

CHF

20’361’728

Volkswagen

Warrants

Call

VOWWT

2411044

UBS

05.12.2008

50.00

207.23

24.70

CHF

1’758’000

Zurich Financial Services

Warrants

Call

ZUROO

4322812

ZKB

16.01.2009

310.00

266.25

0.12

CHF

24’169’976

Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch

Unlimited
Indexzertifikate

Wählen Sie aus der umfangreichen Palette Ihren
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und ohne Ausgabeaufschlag.

SLI, SLI TR, SMI, SMIM, SPI ICB Supersector 8300
„Banks“, SPI ICB Supersector 1300 „Chemicals“,
SPI ICB Supersector 8700 „Financial Services“,
SPI ICB Supersector 3500 „Food & Beverage“, SPI
ICB Industry 4500 „Health Care“, SPI ICB Supersector 8500 „Insurance“.
www.zertifikate.commerzbank.de

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
44

MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte
Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte der Woche 37. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Basiswert

Produkttyp

Produktname

Symbol Valor

ABB/Nestlé/Roche GS

Barrier Reverse Convertibles

Barrier Reverse Convertible

LBBBV

ABN Water TR Index

Tracker Certificates

Zertifikat

WATCH 2205578

Amazon/Apple/Google

Barrier Reverse Convertibles

Inverse Barrier Reverse Convertible AGABR

CHF 6M Swap

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXCHD 2049435

VT

CIT Infrastructure Basket

Tracker Certificates

Zertifikat

USIFR

3071570

CS Basket of 20 Stocks

Kapitalschutz mit Coupon

3477453

Emit.

Kurs
Kurs
Verfall Basiswert Produkt

LB 12.12.2008

Umsatz
Währung in CHF

-

1.00

CHF

open end

-

112.20

CHF

2’002’781

3791479 CLEU 13.11.2008

-

100.35

USD

5’380’683

open end

-

105.30

CHF

8’669’264

CIT 10.05.2010

-

91.20

USD

5’417’030

ABN

2’181’137

Opportunity Note Plus

OPSTS

3981350

CS 09.11.2009

-

95.97

EUR

3’059’084

DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Kapitalschutz mit Knock-Out

Shark Note

LBACJ

3689122

LB 12.03.2010

3’151.17

82.32

EUR

2’718’080

EUR 6M Swap

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXEUD

2049441

open end

-

111.00

Gazprom/Lukoil/Petrobras

Barrier Reverse Convertibles

Knock-In Reverse Convertible

JPOLP

3221972

JPM 26.09.2008

-

84.38

USD

Gold fix PM

Tracker Certificates

Tracer

PMTAA

2607471

UBS

GS Asian Currency Basket

Outperformance Certificates

Leveraged Certificates

CMSUS 3565328

Holcim N

Barrier Reverse Convertibles

Knock-In ICE

IBEX 35 Index

Outperformance Certificates

Leverage Bear Certificate

VT

EUR 34’202’892
2’384’474

open end

778.39

77.50

USD 15’499’104

GS 15.05.2009

-

97.03

USD 40’707’684

JKHOE

4246626 BAER 15.05.2009

89.55

84.15

CHF

2’445’000

IBEXA

3640863

SOG 27.01.2009 10’869.20

143.20

EUR

2’601’224
7’686’848

JB EUR Overnight Basket

Tracker Certificates

Zertifikat

JFOVH

4495012 BAER 11.08.2009

- 10‘030.00

EUR

JB US Banks Basket

Tracker Certificates

Zertifikat

JBUBB

4344893 BAER 22.12.2009

-

USD 17’876’676

Newmont Mining

Discount Certificates

Toro

TONEW 3407242

RICI Enhanced Energy Index

Tracker Certificates

Zertifikat

RIEHE

3396400

CS 12.09.2008
ABN

86.50

27.11

-

USD

2’989’275

-

113.90

USD

2’520’939
2’039’425

open end

Royal Dutch Shell

Barrier Reverse Convertibles

Barrier Reverse Convertible

RDSBC

4360139 CLEU 02.07.2009

20.68

92.75

CHF

Silver

Tracker Certificates

Voncert

VZOSI

3694272

open end

10.92

10.80

USD 11’373’934

SMI Index

Tracker Certificates

X-pert

SMIDB

1746806

DB

open end

6’856.10

69.05

CHF

2’853’000

SWX Immofdsindex TR

Tracker Certificates

Tracker

IMMIT

2414112

ZKB

open end

-

206.30

CHF

2’320’178

USD 6M Swap

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXUSD

2049445

VT

open end

-

114.90

USD 12’936’777

VT Managed Risk Switzerland

Tracker Certificates

Dynamic Voncert

VZCRC

3704211

VT

open end

-

99.60

CHF 30’060’000

ZKB Erneuerbare Energie Bskt

Tracker Certificates

Proper

ERNEU

2315997

ZKB 14.11.2008

-

179.70

EUR

2’044’381

Zurich Financial Services

Barrier Reverse Convertibles

Defensiver Europäischer Leman

BCV71H 3453706

BCV 02.10.2008

266.25

94.00

CHF

2’747’344

VT

TR Index

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Anlagemöglichkeiten?
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Bedürfnisse

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
45

STYLE & PEOPLE

atelieroffen – Nadja Ullmanns Mikrokosmos
Es ist mehr als ein schweizweit einzigartiges
Kunstkonzept, das Nadja Ullmann 2007 im Zürcher Kreis 5 erfolgreich ins Leben gerufen hat.
atelieroffen an der Heinrichstrasse 71 in Zürich
ist zugleich installatives Schaufenster, Arbeitsraum, Galerie und Laden, ein unabhängiger
Kunstraum als künstlerische Position, eine Aufforderung zur Reflexion und zum Innehalten, ein
Treffpunkt zum Stöbern und Plaudern, sowie
eine kreative Plattform, die den Dialog provoziert und die Sinne aktiviert. Im Atelier, im Laden
und in der Galerie hängen an die 300 beeindruckende Werke. Am ansprechendsten aber
ist das Zusammenspiel eben dieser Werke als
Gesamtkunstwerk.
«atelieroffen» ist Installation an sich. Auch deshalb, so die Künstlerin, gäbe es bisher ausserhalb ihres Ateliers beinahe keine
Ausstellungen. Man müsste schon die ganzen Wände mitnehmen...
Es sind sensible kreative Umsetzungen, «zweieinhalbdimensionale» Kunstwerke, die Geschichten erzählen und Spielraum zur
Eigeninterpretation lassen, durch ihre Vielschichtigkeit berühren und dank ungewöhnlicher Textur auch berührt werden wollen
und dürfen. atelieroffen präsentiert ab 26. September 2008 «Zwischenfälle»
www.atelieroffen.ch

Fitbit – einfach gesund leben
Anfangs September, während den TechCrunch50 Tagungen in San Francisco, gewann das Fitbit die Aufmerksamkeit und das
Lob vieler Besucher. Der «Fitbit Tracker» ist ein ultrakompaktes, drahtloses, tragbares Gerät, welches automatisch die Körperaktivität einer Person berechnet. Damit sollen Gesundheit und Kondition ohne grossen Aufwand im Alltag gesteigert werden.
Das Gerät kann an den Kleidern befestigt oder in die Hosentasche gesteckt werden und zeichnet Tag und Nacht alle Bewegungen auf. Es berechnet nicht nur verbrannte
Kalorien, Körperaktivität, Schritte und zurückgelegte Strecke, sondern auch noch die Dauer
und Qualität des Schlafs, zum Beispiel, wie oft
wir uns während der Nacht gedreht haben oder
sogar, nach wie vielen Minuten wir eingeschlafen sind! Die Daten können drahtlos auf einen
PC übertragen werden. Auf einer Website kann
der Benutzer die gespeicherten Informationen
abrufen, die Fortschritte auf ein persönliches
Ziel messen, Empfehlungen zu Gesundheit
oder Ernährung finden und mit anderen Benutzern Netzwerke bilden und Informationen austauschen.
Der Fitbit Tracker wird 100 USD kosten und ist
erst ab 2009 erhältlich. Vorbestellt werden kann
er aber jetzt schon auf www.fitbit.com
46

STYLE & PEOPLE

Autopilot – eine dynamische Absolute-Return-Strategie
Carmine Meoli (PIP Sales) von ABN AMRO
in London und Moritz Seibert (RBS Equity Index Derivatives) präsentierten am
4. September 08 im Zunfthaus zur
Meisen in Zürich in ihrer ersten gemeinsamen Roadshow die «Autopilot»-Strategie, ein Strukturiertes Produkt der nächsten
Generation, welches hundertprozentigen
Kapitalschutz per Verfall anbietet.
Nach einer warmen Begrüssung und
einer kurzen Einleitung von Carmine Meoli,
folgte eine ausführliche Darstellung der
«Autopilot»-Strategie durch Moritz Seibert.

J. Moritz Seibert, Carmine Meoli, beide
RBS/ABN AMRO (von links)

Lancierung des «Swiss Derivative Institute (SDI)»
Am 19. September 2008 wurde im Hotel Widder die Gründung des «Swiss Derivative Institute» bekanntgegeben. Die drei
Träger des Instituts, die fineo AG, die fundabilis GmbH und die Derivative Partners AG informierten über den Zweck, die Ziele
und die Angebote des neuen unabhängigen Finanz-Weiterbildungsdienstleisters in Zürich.
Weitere Details zum Angebot finden Sie unter: www.swissderivativeinstitute.ch

Daniel Wehrli und
Dr. Heinz Kubli, fundabilis

Fabrizio Collesano von DWS
unterhält sich mit Daniel Manser,
Derivative Partners Media

Michèle Jäger und Severine Willi
von der BKB

Walter U. Käser von Sal. Oppenheim
(links) und Lorenzo Martino von Citi
(mitte)

André Buck von Bank Vontobel und
Dr. Christoph Steiner von Naegeli &
Partners Attorneys at Law (rechts)

Reto Casserini, fineo

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
47

READER’S VOICE

Leser fragen, payoff antwortet

Reader’s Voice

Vor einiger Zeit hatte ich etwas Pech
mit einem Multi-Aktien-Bonus-Zertifikat.
Einer der enthaltenen Titel hat den Barrier Level unterschritten, weshalb ich mit
der Lieferung der betreffenden Aktie gerechnet habe. Zu meinem Überraschen
bekam ich jedoch einen Geldbetrag ausbezahlt. Im Termsheet wurde klar von
der Lieferung der Aktie geschrieben. Wie
kann das sein?
J. L.

Im Normalfall kommt es bei dieser Art von
Produkten selbstverständlich zur Titellieferung, wenn eine Barriere während der
Laufzeit verletzt wurde. Sie erhalten dann
die Anzahl der Aktien, welche für den jeweiligen Basiswert im Termsheet als Ratio
bestimmt wurde. Dieses Ratio wird an Hand
des Verhältnisses des Nominalwertes ihres
Zertifikates zum Kurswert jedes der darin
enthaltenen Titel am Tag der Fixierung be-

stimmt. Zum Beispiel wird also bei einem
Nominalwert von CHF 1’000 eine Aktie, die
mit einem Kurs von CH 25 fixiert wird, mit
einem Ratio von 40 Aktien pro Zertifikat zu
Buche stehen. Nun ist es jedoch selten der
Fall, dass sich der Kurs eines Basiswertes
zum massgeblichen Zeitpunkt exakt so zum
Nominalwert verhält, dass man nach der
Division auf einen runden Betrag kommt.
Deshalb kommt es beim Verhältnis von Aktien pro Zertifikat meistens dazu, dass auch
Bruchteile von Aktien zum Ratio gehören.
Schliesslich wollen weder Sie noch der Emittent auf den Rundungsbetrag verzichten.
Für diese Bruchteile kann selbstverständlich keine Lieferung eines «Aktienteiles» erfolgen, weshalb Sie hiefür gewöhnlich eine
Barauszahlung erhalten. Dass Sie für Ihr
Zertifikat überhaupt keine Aktien angedient,
sondern nur einen Geldbetrag erhielten,
lässt darauf schliessen, dass der Kurs des
betreffenden Basiswertes zum Zeitpunkt
der Fixierung höher war als der Nominalwert
Ihres Produktes. Dies führte zu einem Ratio
von weniger als 1, weshalb Sie nur Geld und
keine Aktie bekamen. Dass im Termsheet
trotzdem von Titellieferung geschrieben
wurde, rührt wohl daher, dass andere Basiswerte ihres Multi-Aktien-Bonus-Zertifikates
ein Ratio grösser 1 hatten.

Vorschau und Veranstaltungen

Im nächsten payoff magazine
berichten wir unter anderem über…

Veranstaltungskalender
23.–24.10.08 Messe für
Zürich
Strukturierte Produkte

www.stp-messe.ch

29.–30.10.08 Salon Romand
de la Finance

Genf

www.salonfinance.ch

04.-06.02.09 Fonds 2009

Zürich

www.fondsmesse.ch

In der kommenden Ausgabe des payoff magazine befassen wir uns
mit Real Estate Investment Trusts (REITs). Auch über die Funktionsweise des Risikomanagements bei Emittenten von Strukturierten
Produkten werden wir berichten und diesen komplizierten Prozess
detailliert erklären.
Die payoff-Musterportfolios entwickeln sich besser als die zugehörigen Indizes. In unserer nächsten Ausgabe stellen wir das Musterportfolio Rohstoffe detailliert vor und erklären, was die Beweggründe für die getätigten Transaktionen waren, respektive, was wir
für die Zukunft planen.
All dies und vieles mehr im nächsten payoff magazine.

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
48

TICKER NEWS

Ticker News
Quelle: flickr.com; Autor: wallyg

IMPRESSUM
HERAUSGEBERIN
Derivative Partners Media AG
Splügenstrasse 10, 8002 Zürich
Telefon 043 305 05 30
www.derivativepartners.com
CHEFREDAKTION
Daniel Manser
REDAKTIONSLEITUNG
Andreas Stocker
AUTORENTEAM
Massimo Bardelli, Dieter Haas,
Alexander Heftrich, Christian König,
Martin Plüss, Enrico Rossi, Tobias Walter
redaktion@derivativepartners.com

Reinhard Bellet Nachfolger von
Siegfried Piel bei euderas
Nachdem Siegfried Piel wegen der Wirecard-Affäre von seinem Posten bei der
Sal. Oppenheim als Leiter des Handels
und des Derivategeschäfts sowie neu
ernannter Präsident des europäischen
Derivateverbands euderas zurücktreten musste, lag eine Neubesetzung des
Präsidentenpostens auf der Hand. Piels
Nachfolger bei euderas soll Reinhard
Bellet, geschäftsführender Direktor Derivate beim X-Markets-Team der Deutsche
Bank AG in Frankfurt, werden.
Strukturierte Produkte weltweit auf
Erfolgskurs
Europa gilt bekanntlich als die weltweite
Hochburg von Strukturierten Produkten.
Aber auch in ferneren Teilen der Erde
sind Derivate mittlerweile etablierte Anlageinstrumente. So wurde 2007 rund
USD 600 Mrd. an der Hongkonger Börse umgesetzt. In der Schweiz betrug
der Umsatz in der gleichen Periode CHF
74 Mrd. Experten meinen hierzu, dass
Asiaten vielfach Trader-Naturen sind,
zudem ist das steuerliche Umfeld sehr
attraktiv.

Die zweite Strukturierte Produkte
Messe
Am 23. und 24. Oktober 2008 findet im
Kongresshaus Zürich zum zweiten Mal
die Strukturierte Produkte Messe statt.
An der von Scoach Schweiz AG und dem
Schweizerischen Verband für Strukturierte Produkte SVSP gemeinsam veranstalteten Messe präsentieren rund 30
Aussteller ein breites Produktangebot.
Das Rahmenprogramm bietet Fachreferate ausgewiesener Spezialisten, Podiumsgespräche zu aktuellen Anlagethemen und Ausbildungsreferate. Mehr
Informationen zu der Messe finden Sie
auf der Seite 11 dieses payoff magazine.
Gratistickets können auf www.payoff.ch
bestellt werden.
Frischer Wind im US-Aktienhandel
Die US-Optionsbörse ISE will gemeinsam
mit der alternativen Handelsplattform
DirectEdge die grossen US-Börsen NYSE
und Nasdaq im Aktienhandel konkurrenzieren. Der Marktanteil von DirectEdge
und ISE wird bis anhin in diesem Segment auf 6 Prozent geschätzt. Die ISE
war im Dezember 2007 von der Eurex
übernommen worden.

Marc Zahn verlässt Scoach
Marc Zahn, CEO der Scoach Schweiz AG und Scoach Europa AG, verlässt das Unternehmen
per Ende Dezember 2008. Er wird ausserhalb der SIX Group eine neue Aufgabe im Private
Banking übernehmen.

dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008

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kategorisch ausgeschlossen.

2008 10 payoff magazine

  • 1.
    dp payoff allabout derivative investments Weltmacht auf der Suche nach sich selbst Nr. 10 | Oktober 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch CHF 12.50 | EUR 8.– 3 Tracker-Zertifikate und Exchange Traded Funds im Vergleich 7 Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern – eine Momentaufnahme 13 Rating Watch: Ein Monat zum vergessen dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 39
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    2 OPINION INHALT SEITE OPINION What’s next? 3 FOCUS Weltmacht aufder Suche nach sich selbst 3 Tracker-Zertifikate und Exchange Traded Funds im Vergleich 7 Strukturierte Produkte – Messe 2008 11 Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern – eine Momentaufnahme 13 HOLT – eine Methodik zur möglichen Erzielung überdurchschnittlicher Renditen 16 Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten – auf Vermögensverwalter zugeschnitten 18 Daniel Manser INTERVIEW Chefredaktor payoff Interview mit Dr. Thomas Schulz 23 PRODUCT NEWS What’s next? Mehrwert in schwierigen Zeiten 25 Die Baisse fordert ihren Tribut 26 MUSTERPORTFOLIOS Nach den historischen Ereignissen im September ist der globale Finanzmarkt nicht mehr das, was er vorher war. Die Einschnitte, an den Märkten selber aber auch auf geldpolitischer Seite, waren gravierend und werden ihre Spuren in den Geschichtsbüchern hinterlassen. Die Stärke der Krise hat viele überrascht und auch deren Dauer wird den Pessimisten recht geben. Die massiven Staatsinterventionen werden dem System zumindest kurzfristig zu Stabilität verhelfen, da der grösste Druck von den US-Hypothekarinstituten, den Investmentbanken und der Versicherungsbranche genommen wurde. Doch andere Bereiche des Systems sind nach wie vor infiziert. So muss aus den Reihen der Hedgefonds, mit Hiobsbotschaften gerechnet werden (nicht zuletzt wegen den staatlichen «shortselling restrictions»). Auch bei den Geldmarktfonds lauern Risiken, das Hauptproblem aber liegt im CDS-Markt. Dieser ist schon alleine aufgrund seiner Grösse als systemkritisch zu betrachten und noch alles andere als unter Kontrolle. Erst wenn es den Notenbanken und Staaten gelingt, dieses Schreckgespenst zu verbannen, können sich die Märkte wirklich erholen. Bis dahin bleibt viel Ungewissheit. Mit dem Fall von Lehman Brothers haben auch in der Schweiz viele Privatanleger Geld verloren. Nun wird den Banken teils vorgeworfen, sie hätten falsch oder unzureichend über die Risiken aufgeklärt. Eine von payoff in Auftrag gegebene Studie des Instituts für schweizerisches Bankenwesen der Universität Zürich zeigt, wie gut die Bankberater über Strukturierte Produkte wirklich Bescheid wissen (vgl. Seite 13). dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Musterportfolio Optimierung: Bye bye Lehman Brothers 27 PRODUCT NEWS REVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde 29 DERIVE Apple Computer – Marschhalt oder Korrektur? S&P 500 in stürmischen Gewässern 31 32 Mithalten in Haussen und Profit schlagen aus Baissen 33 INSIDER Edelmetalle und Zinsen vor der Trendwende? 34 LEARNING CURVE Exchangeable-Zertifikate – Wandelanleihe und Zertifikat vereint 35 INVESTMENT IDEAS In Rohstoffe investieren ML Factor Index Zertifikat 37 38 RATING WATCH Einen Monat zum vergessen 39 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen Meistgehandelte derivative Hebel-Produkte 42 43 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 44 STYLE & PEOPLE Rund um Lifestyle 45 READER’S SERVICE Reader’s Voice Ticker News Impressum 47 48 48
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    3 FOCUS Weltmacht auf derSuche nach sich selbst Bild: www.oerlikon.com Olympia ist ade - Michael Phelps für den Augenblick vergessen. Die Finanzkrise zieht ihre Bahnen. Der Ursprung des Übels liegt in den USA, die vor grossen Herausforderungen stehen. Das dürfte mitunter die dringendste Aufgabe des im November neu gewählten amerikanischen Präsidenten sein. Die US-Wirtschaft befindet sich zurzeit im Tal der Tränen. Ob Obama oder McCain, Bushs Nachfolger wir kein leichtes Erbe antreten. Alexander Heftrich| Konjunkturlokomotive auf Abwegen Amerika ist wegen der Finanzkrise schwer angeschlagen: Allein die US-Steuerzahler müssen wohl 700 Milliarden Dollar auf ihren Schultern tragen. Mit den USA fällt die treibende Kraft der globalen Konjunktur aus. Übernimmt keiner diese Rolle, könnte das einem Absturz der Weltwirtschaft gleichkommen. Die US-Investmentbank Merrill Lynch rettete sich im letzten Moment unter das Dach der Bank of America, Lehman Brothers ging pleite und beim grössten Versicherer der Welt, bei der American International Group (AIG) musste das Management nur deshalb nicht die Läden zuziehen, weil die amerikanische Regierung das Institut kurzerhand verstaatlichte. Bilanz der Regierung Bush Will man die Volkswirtschaft eines Landes in einem bestimmten Zeitraum beurteilen, so liefert ein Überblick der wesentlichen Indikatoren Näheres. Dabei fällt die Bilanz der Jahre 2001 bis 2008 eher gemischt aus. Mit mehr als 80 Monaten ununterbrochenen Wachstums zählt die Expansionsphase unter Bush zu den längsten der amerikanischen Geschichte. Lag die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) unter Clinton je- dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 doch bei 3,5 Prozent, so fiel sie unter Bush auf 2,5 Prozent. Das war der zweitlangsamste Aufschwung nach einer Rezession seit den 1950er Jahren. Auch im Vergleich mit Europa sind die Zahlen eindrucksvoll. In den Jahren 2001 bis 2007 wuchs die Wirtschaft in den USA pro Jahr um 2,5 Prozent, im Euro-Raum dagegen nur um 2,0 Prozent. Die Ursachen dafür sind primär das stärkere Bevölkerungs- und Produktivitätswachstum der USA. Das Einkommensniveau pro Kopf lag in den Vereinigten Staaten 2007 insbesondere wegen der deutlich längeren Jahresarbeitszeit der Amerikaner um 27 Prozent höher als in Deutschland. Eine weitere Stütze der Wirtschaft waren die niedrigen Zinsen der Jahre 2001 bis 2005. Im April 2008 lag der Zinssatz bei zwei Prozent, um die Immobilien- und Finanzkrise zu bekämpfen. Allerdings trug diese expansive Geldpolitik zu einem Anstieg der Inflationsrate bei. Im Sommer 2008 erreichte diese, auch wegen der hohen Energie- und Nahrungsmittelpreise und des schwachen Dollars, mit fünf Prozent den höchsten Wert seit 16 Jahren. Grund für die allgemein schlechte Stimmungslage ist die schwere Krise am Hypotheken- und Finanzmarkt, deren Folgen zunehmend in der Realwirtschaft sichtbar werden. Mit billigen Krediten leisteten sich die Konsumenten vieles, vielleicht sogar zu viel. Als Folge stieg beispielsweise der Anteil von Haushalten, die in den eigenen vier Wänden lebten, zwischen 2004 und 2006 von 64 auf 69 Prozent. In der Erwartung stetiger Wertzuwächse und dauerhaft niedriger Zinsen begannen sich viele Haushalte und die Finanzbranche unvernünftig zu verhalten. Mehr
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    4 FOCUS Ausgewählte Open-end ZertifikateUSA Symbol/ Basiswert ISIN WKN Kurse vom Emittent Börse CCY 22.09.08 Performance in CHF Last Geld Brief 1M 3M 6M 1Y 11.25 11.20 11.25 -4.99 -2.72 -2.74 -27.53 TRACKER-ZERTIFIKATE DJ Industrial Index DE0006418544 DJIDR DRB CH USD DJ Industrial Index CH0014686668 DJXOE ABN CH USD 112.60 112.20 112.60 -4.77 -2.59 -2.76 -27.46 DJ Industrial Index GB00B11DPQ58 DJIOP GS CH CHF 122.10 122.00 122.10 -4.20 -1.73 -1.17 -24.80 DJ Industrial Index DE0007223521 722352 DB CH S&P 500 Index CH0012591092 VZOSP VT CH USD S&P 500 Index DE0007093361 SPXDB DB CH S&P 500 Index CH0012745979 SPWIN UBS CH USD S&P 500 Index CH0013211526 SPXIT ZKB CH USD S&P 500 Index DE0006418528 SPIDR DRB CH USD S&P 500 Index CH0014176900 SPIAB ABN CH USD 123.50 123.10 S&P 500 Index CH0014326133 SPTOP UBS CH USD 123.30 123.10 S&P 500 Index GB00B11DPX26 SPXOP GS CH CHF S&P 500 Index CH0035291316 EFG CH USD Short-Zertifikat auf S&P 500 DE000GS0QQP1 GS0QQP GS DE EUR 111.14 ECSPX EUR EUR 77.54 75.75 125.10 124.90 8.50 8.34 187.30 177.00 75.77 -3.19 -2.81 -2.59 -26.49 125.10 -6.19 -3.63 -0.77 8.34 -5.87 -4.07 -0.24 -26.91 na 186.00 -9.33 -8.01 -4.21 -31.04 12.40 12.35 12.40 -5.45 -4.00 0.08 -27.72 12.35 12.30 12.35 -6.21 -3.68 0.06 -28.05 123.50 -5.94 -3.63 -0.19 -28.15 130.00 -0.82 1.21 13.40 13.35 4.71 na 13.40 -5.48 -3.43 na na 123.20 -6.22 -3.76 -0.96 na 110.41 110.54 1.87 8.59 8.43 8.61 na 123.20 122.90 STRATEGIE ZERTIFIKATE US Sector Rotator CH0017509180 VZOUA VT CH USD 111.50 111.50 113.20 -9.51 -11.68 -1.44 US Sector Rotator -II CH0017509172 VZOUS VT CH USD 132.20 130.00 132.00 -5.57 -6.70 -1.31 na US Sector Rotator -II LU0317758505 - ETSF VEXUSA1 VT CH USD 81.89 -5.72 -7.55 0.13 na Alpha Index US CH0023435313 ALFUS 81.89 81.89 ABN CH USD 96.20 96.20 102.00 -6.70 -4.90 3.51 -17.17 VT Best of US Funds CH0027543732 VZBOU VT CH USD 88.50 88.50 89.80 na -7.81 2.73 -25.94 ML 130/30 Alpha Surprise XS0311661440 ASMUS ML CH USD 93.35 93.35 94.30 -3.97 0.89 9.91 -18.13 ML 130/30 Alpha Surprise XS0311660632 ASMEU ML CH 92.45 92.45 93.40 -4.11 -4.23 4.78 -13.75 VT Managed Risk USA CH0037042121 VZCRU 96.45 97.40 EUR VT CH USD 97.05 na -0.70 S&P US Stars Perf.Strategy TR NL0000734077 AA0CKL ABN DE EUR 88.44 1.28 1.90 16.64 -14.59 USA Fundamental Value TR DE000AA0G6T5 AA0G6T ABN DE EUR 73.62 -4.82 -2.12 -1.17 -26.92 IPOX 30 US TR NL0000713519 ABN DE EUR 70.84 -6.26 -7.76 9.45 -14.75 AA0AYS na na DJ Industrial Index INDU USD 11628.06 -7.02 -4.03 -5.64 -29.17 S&P 500 Index SPX USD -8.34 -5.46 -3.96 -29.76 1292.20 Quelle: Bloomberg, Termsheets (CCY=Handelswährung; na=keine Berechnung möglich) und mehr Bürger verschuldeten sich, auch Personen ohne nennenswertes Eigenkapital und geringer Bonität nahmen Hypothekenkredite auf. Gesamtwirtschaftlich lässt sich sagen, dass der Anteil des obersten Einkommensfünftels aller Haushalte am Gesamteinkommen vor Steuern zwischen 2001 und 2005 von 52,3 auf 55,1 Prozent, des obersten einen Prozents sogar von 14,7 auf 18,1 Prozent empor schnell- te. Dagegen ging der Anteil der unteren drei Einkommensfünftel von 27,7 auf 25,8 Prozent zurück. Viele Amerikaner betrachten die Einkommenskluft als Problem und machen dafür die Globalisierung verantwortlich. Obama contra McCain Beide Bewerber um das Präsidentenamt gehen parteikonform. McCain setzt auf die von dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 den Republikanern seit der Amtszeit von Ronald Reagan propagierten Instrumente der Angebotspolitik (supply-side economics), die das Wirtschaftswachstum primär über Steuersenkungen ankurbeln will. So fordert er, Bushs Steuersenkungen, die Ende 2010 auslaufen, unbegrenzt zu verlängern. Das erstaunt, weil der Senator 2001 und 2003 gegen ebendiese Steuersenkungen mit dem Argument ge-
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    5 FOCUS stimmt hatte, siegefährdeten den Staatshaushalt und begünstigten die Reichen. Zudem plädiert er dafür, die Unternehmenssteuern um zehn Prozentpunkte zu kürzen, den Kinderfreibetrag zu verdoppeln sowie die «Alternative Minimalsteuer» zu reduzieren, die verhindern soll, dass Bezieher hoher Einkommen wegen geschickter Nutzung von Schlupflöchern keine Steuern bezahlen. Obama dagegen orientiert sich an den wirtschaftspolitischen Rezepten der Demokraten und plädiert für staatliche Eingriffe, um die Einkommensungleichheit zu bekämpfen. Obama will die Steuern auf Einkommen über 250’000 Dollar von 35 auf 39,8 Prozent heraufsetzen. Ausserdem sieht sein Wirtschaftsplan eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer von 15 auf 25 Prozent und der Steuer auf Zufallsprofite für Ölunternehmen vor. Dow Jones – Durchschnittsverlauf Wahljahre % 115 113 111 109 107 105 103 101 99 97 95 Jan Mit Shorts punkten Auf die Entwicklung der amerikanischen Leitindizes zu setzen, hat sich in jüngster Vergangenheit nicht bezahlt gemacht. Auffallend ist, dass der Tracker von Goldman Sachs (DJIOP) auf den DJ Industrial Index wesentlich stärker im Minus notierte als das Vergleichsprodukt von ABN AMRO (DJXOE). Goldman Sachs konnte aber mit einem anderen, in Deutschland kotierten Produkt aufwarten. Anleger, die sich vor einem Jahr den entsprechenden Short-Tracker auf den S&P 500 (WKN: GS0QQP) ins Depot Feb Mrz Apr Amtsführende Partei gewinnt Mai Jun Jul Aug Sept Okt Nov Dez Amtsführende Partei verliert Quelle: Bloomberg geholt haben, können sich per 22.09.2008 über eine annehmliche Performance in Höhe von 8,61 Prozent freuen (umgerechnet in CHF). Da der Derivatmarkt natürlich ausgeklügelt ist, gibt es auch ein kleines überschaubares Angebot auf die amerikanischen Parteien. Das auf ei- nen Sieg der Republikaner setzende Papier der Deutschen Bank (WKN: DB1REP) mit Fälligkeit zum 19.06.2009 ist mit Titeln der Öl- und Gasindustrie ausgestattet. Unternehmen der Windoder Solarenergiebranche sind bevorzugt in dem Alternativpapier mit Sieg der Demokraten wieder zu finden (WKN: DB1SVV). Anzeige Clariden Leu Structured Products Room for Your Development. Besuchen Sie uns am Stand K14 und lassen Sie sich innovative Lösungen zeigen. www.claridenleu.com/sp dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    EFG Financial ProductsAG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com SETZEN SIE AUF ROHSTOFFE. Die Lage an den Rohstoffmärkten entspannte sich in den vergangen Wochen und die Rohstoffpreise pendelten sich teilweise auf deutlich tieferen Niveaus ein. Dennoch sind viele Analysten der Meinung, dass sich die Angebots-/Nachfragesituation nicht fundamental verändert hat. Es wird trotz des aktuellen Marktumfeldes ein beständiger Anstieg der Rohstoffpreise erwartet. Für Anleger, die an der weiteren Entwicklung ausgewählter Rohstoffmärkte partizipieren wollen bietet sich nun ein durchaus attraktiver Einstiegszeitpunkt. KAPITALSCHUTZ ZERTIFIKAT MIT COUPON UND INDIVIDUELLEN CAPS Zeichnungsschluss 31.10.2008 Basket (gleichgewichtet): Öl, Kupfer, Aluminium, Nickel, Blei, Zink, Heizöl und Kohle 100% Kapitalschutz Quanto EUR Garantierter jährlicher Coupon von 1% Vier Jahre Laufzeit BASISWERT INDIVIDUELLE CAPS* VALOR SWX SYMBOL THEMA Kohle / Öl / Heizöl 125% - 135% 4405656 EFBQQ Energiebasket Kohle / Kupfer / Öl 140% - 150% 4405657 EFBQR Energiebasket Kupfer / Aluminium / Nickel / Blei / Zink 135% - 145% 4405658 EFBQS Industriemetallbasket *Werden bei Fixierung festgelegt. BESUCHEN SIE UNS AM MESSESTAND E9 UND ERFAHREN SIE MEHR ÜBER TRANSPARENZ UND SICHERHEIT. Ihre Hausbank nimmt gerne Ihre Zeichnung entgegen. EFG International tritt als Garantin für die Verpflichtungen der Emittentin gemäss den allgemeinen Produktebedingungen auf. Financial Engineering & Distribution, Tel. +41 58 800 1111. www.efgfp.com Jan Schoch, Michael Hölzle, Christophe Spanier, Sofiane Zaiem, Christoph Baumann, Patricia Benz, Laura Deneke, Florian Streiff, David Schmid, Marco Kott. Dieses Inserat dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1010 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen für Europa, Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht). **Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 7.3bn Tier 1) und Assets on Balance Sheet (CHF 116.7bn CHF) © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied bei EFG Financial Products AG ist ein Schweizer Effektenhändler und gehört zur EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz**.
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    7 FOCUS Tracker-Zertifikate und ExchangeTraded Funds im Vergleich Die Anhängerschaft passiver Anlageformen wird immer grösser. Dabei buhlen Tracker-Zertifikate und Exchange Traded Funds um die Gunst der Investoren. Beide haben Vor- und Nachteile, wie eine Analyse der gelisteten Produkte auf Schweizer Aktienindizes zeigt. Bild: www.sxc.hu tité négligeable» abgetan worden. Banken und Pleite schienen so fremd wie Hund und Katze. Mittlerweile sind die beiden schon fast wie siamesische Zwillinge. Aus den USA kommt eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Elf Institute haben bereits das Zeitliche gesegnet und etliche weitere stehen mit einem Bein im Grab. Die Bonität «Die als Schuldverschreibung konzipierten TrackerZertifikate weisen im Unterschied zu einem ETF ein Emittentenrisiko auf.» Beim genaueren Hinschauen können trotz der grossen Ähnlichkeit frappante Unterschiede bei ETFs und Tracker-Zertifikaten erkannt werden. Dieter Haas| Was teuer ist, muss nicht zwingend gut sein. Das gilt für viele aktiv gemanagte Fonds. Nur ganz wenige können die hohen Gebühren durch eine entsprechende Leistung rechtfertigen. Die überwiegende Mehrheit scheitert beim Versuch den Vergleichsindex zu schlagen. Kein Wunder nimmt seit Jahren das Interesse an passiven, kostengünstigen Produkten rapide zu. Exchange Traded Funds (ETFs) und TrackerZertifikate auf alle möglichen Basiswerte schiessen wie Pilze aus dem Boden. Das Geschäft boomt und jeder möchte ein Stück vom Kuchen für sich in Anspruch nehmen. Es gibt kaum ein Institut, welches nicht in diesem Markt Präsenz markiert. Für den An- leger wird die Suche nach dem optimalen Instrument immer schwieriger. Wer denkt, die Wahl eines passiven Instrumentes sei eine einfache Angelegenheit, der irrt. Es harren einige Stolpersteine auf dem Weg zur idealen Lösung. Sondervermögen versus steuerliche Vorteile Da ist einmal der Aspekt der Sicherheit. Die als Schuldverschreibung konzipierten Tracker-Zertifikate weisen im Unterschied zu einem ETF ein Emittentenrisiko auf. Geht das ausgebende Institut Konkurs, dann droht dem Anleger ein Totalverlust. Vor wenigen Jahren wäre das als «quanti- dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 sollte daher gründlich durchleuchtet werden. Als Trumpfkarte können Tracker-Zertifikate steuerliche Vorteile ins Feld führen, sofern es sich beim Basiswert um einen Performanceindex handelt. Ein solcher berücksichtigt neben der Kursentwicklung der einzelnen Marktmitglieder auch die anfallenden Dividendenzahlungen. Während ETFs in der Regel eine Dividende ausschütten, werden Tracker-Zertifikate meistens thesaurierend konstruiert. Das heisst im Klartext, dass der Emittent alle Zahlungen, welche die Indexmitglieder ihren Anteilseignern zukommen lassen, sofort wieder anlegt. Ein Vergleich zwischen den Tracker-Zertifikaten SMINI auf den Kursindex SMI und SMILE auf den Performanceindex SMIC offenbart schonungslos die Schwächen des ersten. SMILE erzielte gegenüber SMINI
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    FOCUS Transparenz und Umsetzung Wernach Informationen dürstet, der kommt bei Exchange Traded Funds in den Genuss 190 180 170 160 150 140 130 120 110 100 SMILE 30.6.08 31.12.07 30.6.07 31.12.06 30.6.06 31.12.05 30.6.05 90 31.12.04 Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten Abgesehen von den erwähnten Unterschieden gibt es viele Parallelen zwischen den zwei Produkttypen. Sowohl Tracker wie ETFs können wie eine Aktie gehandelt werden. Bei den Kriterien Laufzeit, Handelbarkeit, Gebühren, Kursstellung und Liquidität bestehen meist nur geringe Differenzen. Allerdings absorbieren ETFs grössere Volumen besser, da hinter ihnen meist ein grösseres Gesamtvermögen steht. Dank ihrer offenen Architektur kennen sie keine Grenzen des Wachstums, während Tracker mit einer festen Emissionsgrösse ausgegeben werden. Hinsichtlich der jährlichen Gebühren liegen die meisten im Bereich zwischen 0,20 und 0,50 Prozent. Dabei gilt: «je aufwändiger die Geschichte, desto teurer wird das Ganze». So verlangt die Basler Kantonalbank für den Tracker auf den SMIC 0,35 Prozent, für den auf den etwas umfangreicheren SLIC 0,40 Prozent und für den komplexeren SMIMC 0,50 Prozent SMI-Tracker-Zertifikate auf Kurs- (SMINI) und Performanceindex (SMILE) 30.6.04 seit Ende 1993 einen Mehrertrag von rund 14 Prozent! Das geht auf die Dauer ganz schön ins Tuch. 31.12.03 8 SMINI Quelle: Bloomberg von regelässigen Reportings. TrackerZertifikate unterliegen keinen derartigen Pflichten. Inhalt und Qualität der Berichterstattung unterscheiden sich allerdings von Emittent zu Emittent. Während sich einige mit dem absoluten Minimum begnügen, liefern andere wertvolle Zusatzangaben. So finden sich auf den monatlichen Fact Sheets der Credit Suisse Tracker Angaben zum Portfolioumsatz. Damit wird die durchschnittliche Schwankung der Renditeabweichung zwischen Fonds und Basiswert «Als Trumpfkarte können Tracker-Zertifikate steuerliche Vorteile ins Feld führen, sofern es sich beim Basiswert um einen Performanceindex handelt.» Aktienindex Schweiz 1910-2008 3.6 3.4 3.2 3.0 2.8 verstanden. Damit diese möglichst gering gehalten werden kann, setzen ETFs häufig Derivate ein, allein schon, um Zu- oder Abflüsse besser steuern zu können. Häufig werden zum Ausgleich von Zusatzkosten und Dividenden auch Swaps eingesetzt. Bei Schweizer Aktienindizes kommt ansonsten das Prinzip der «Full Replication» zur Anwendung. Es werden also alle im Index enthaltenen Titel auch effektiv gehalten. 2.6 2.4 2.2 2.0 1.8 1.6 1.4 Quelle: Derivative Partners AG (loarithmiert, 1=10; 100=2; 1000=3) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Jan 10 Jan 00 Jan 90 Jan 80 Jan 70 Jan 60 Jan 50 Jan 40 Jan 30 Jan 20 Jan 10 1.2 Tracker-Zertifikate besser als gedacht Generell schnitten in den vergangenen 12 Monaten die Blue Chip Indizes SMIC und
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    9 FOCUS SLIC etwas besserab als die in der Hausse zwischen 2003 und 2007 beliebteren Mid- und Small Caps. Erstaunlicherweise vermochten die Tracker-Zertifikate sehr gut mit den Exchange Traded Funds mitzu- «Wer nach Informationen dürstet, der kommt bei Exchange Traded Funds in den Genuss von regelässigen Reportings.» halten. Ein Vergleich der an der SWX oder Scoach CH kotierten Partizipationsprodukte auf Schweizer Indizes zeigt meist nur geringe Unterschiede (vgl. Tabelle). Wegen der Baisse seit Sommer 2007 liegen alle ertragsmässig unter Wasser. Einzig ein in Deutschland kotiertes Short Tracker-Zertifikat der Berliner Landesbank auf den SMI (Knock-out bei einem SMI-Stand von 12’000 Punkten) verzeichnete ein kräftiges Plus. Schade nur, dass es bislang das einzige seiner Art ist. Für einen Wiedereinstieg in den Aktienmarkt braucht sich der Anleger nicht zu beeilen, auch wenn es immer wieder einmal zu kräftigen Zwischenerholungen kommt. Die gegenwärtige Situation kann mit den Worten Churchills umschrieben werden: «Dies ist nicht das Ende. Das ist noch nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist vielleicht das Ende des Anfangs.» Immerhin zeigt das langfristige, logarithmische Chartbild des Schweizer Aktienmarktes einen intakten Aufwärtstrend. Wir befinden uns allerdings im oberen Bereich des Trendkanals. Küsst der Markt irgendwann in den kommenden Monaten die untere Begrenzung, dann müsste er sich gegenüber dem aktuellen Stand mehr als halbieren. Nachdem die Basler Kantonalbank kürzlich erstmals ein Zertifikat auf den SPI auf den Markt gebracht hat, wäre es eigentlich höchste Zeit, dass auch in der Schweiz ein klassisches Open-end Short Produkt auf den SMI oder den SLI aufgelegt würde. Leider ist die Börse keine Einbahnstrasse. Wer bricht das Eis? Tracker-Zertifikate und ETF auf Schweizer Indizes ISIN-Nummer Symbol/ WKN Emittent ETF/Tracker auf SMIC LU0274221281 XSMI CH0008899764 XMSMI CH0017142719 FRESMI DE0005933964 SMIEX CH0012189293 SMILE CH0013042301 GOSMI CH0030281882 BKBSM CH0035291399 ECSMC ETF/Tracker auf SLIC CH0031768937 XMSLI CH0032912732 UBSLI CH0031828707 BKBLI CH0032193697 VZSLI CH0032085224 SLITR CH0035291381 ECSLC ETF/Tracker auf SMIMC CH0019852802 XMSMM CH0019960134 VZSMM CH0020040371 SMITR CH0020510944 SMMIT CH0029235089 BKBMI CH0035291381 ECSMT Tracker auf SPI CH0045070742 BKSPI Short-Tracker auf SMI DE000LBB11K4 LBB11K Typ Börse Laufzeit MF in % CCY Kurs 10.09.08 Performance in CHF 3M 6M 1Jahr 10637.68 72.73 71.75 71.04 71.97 102.60 51.40 105.70 106.30 1248.96 107.01 106.80 124.50 124.70 124.60 155.40 1548.00 139.31 152.10 152.50 15.70 153.80 155.40 6007.68 60.15 -1.17 -2.06 -3.52 -4.22 -2.73 -2.10 -1.63 -1.49 -1.53 -3.58 -6.16 -6.41 -3.91 -3.90 -3.86 -6.56 -6.24 -7.50 -6.60 -6.65 -4.86 -6.60 -6.56 -2.25 30.20 CS VON UBS ZKB BKB EFG ETF Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker CH CH CH CH CH CH open-end open-end open-end open-end open-end open-end 0.45 0.50 0.40 0.40 0.50 0.40 BKB Tracker CH open-end 0.45 SMIC CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF SLIC CHF CHF CHF CHF CHF CHF SMIMC CHF CHF CHF CHF CHF CHF SPI CHF LBB Tracker DE 30.06.17 0.50 EUR DB CS UBS iShares UBS BSI BKB EFG ETF ETF ETF ETF Tracker Tracker Tracker Tracker CH CH CH CH CH CH CH CH open-end open-end open-end open-end open-end open-end open-end open-end 0.30 0.35 0.35 0.50 0.40 0.40 0.35 0.20 CS UBS BKB VON UBS EFG ETF ETF Tracker Tracker Tracker Tracker CH CH CH CH CH CH open-end open-end open-end open-end open-end open-end 0.35 0.35 0.40 0.50 0.40 0.40 Quelle: Bloomberg, Termsheets (MF= Management Fee; CCY=Handelswährung) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 4.01 1.69 1.70 0.85 0.69 3.43 3.32 4.88 1.33 -1.52 -1.82 1.02 1.01 0.32 -1.56 -1.35 -3.24 -1.65 -1.65 0.64 -1.95 -1.56 2.99 2.44 -4.52 Total Return 1Jahr -14.05 -17.68 -16.35 -17.07 -17.19 -15.63 -14.97 -14.47 -14.05 -16.67 -15.20 -14.62 -15.58 -15.63 -14.97 -14.47 -15.25 -17.69 -15.25 -16.66 -15.65 -15.68 -15.60 -15.65 -15.68 -15.60 -17.87 -19.53 -18.38 -18.66 -16.31 -18.40 -17.87 -19.37 -18.38 -18.66 -16.31 -18.40 -14.29 -14.29 46.82 46.82
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    Sie denken an stetigeInnovation. Wir auch an Anlageprodukte. Besuchen Sie uns an der Strukturierten Produkte Messe 2008. Kongresshaus Zürich, 23.–24. Oktober, Stand K1 Seit über 150 Jahren schreibt die Credit Suisse Erfolgsgeschichte mit innovativen Anlageprodukten. Wir bieten Ihnen ein umfassendes Angebot an Strukturierten Produkten in allen Anlageklassen. Entdecken Sie, welche unserer Produkte am besten zu Ihren individuellen Bedürfnissen passen und besuchen Sie uns im Kongresshaus Zürich oder rufen Sie uns an: Institutionelle Anleger, Banken und Firmen 044 335 76 00* Privatpersonen 044 333 32 55* Unabhängige Vermögensverwalter 044 332 20 20* www.credit-suisse.com/structuredproducts Neue Perspektiven. Für Sie. Die Credit Suisse ist einer der offiziellen Hauptsponsoren der Finanzmesse für Strukturierte Produkte am 23. und 24. Oktober 2008 im Kongresshaus Zürich. * Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche auf unseren Linien aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
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    11 FOCUS Strukturierte Produkte –Messe 2008 Bild: www.oerlikon.com Unter dem Motto: «Bei jedem Börsenklima erfolgreich investieren» findet vom 23. bis 24. Oktober 2008 im Kongresshaus in Zürich die zweite Messe über Strukturierte Produkte statt. Gegen 40 Aussteller und ein attraktives Rahmenprogamm, gespickt mit hochkarätigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft warten auf die Besucher. Bei jedem Börsenwetter – sei es nun eisig kalt oder tropisch warm – Strukturierte Produkte bieten für jede Börsenlage attraktive Anlagemöglichkeiten. Dieter Haas| Nach dem Erfolg des letzten Jahres findet heuer die Veranstaltung zum zweiten Male statt. Der vom Schweizerischen Verband für Strukturierte Produkte gemeinsam mit der Derivatbörse Scoach organisierte Anlass gibt dem interessierten Anleger einen umfassenden Überblick über den in den letzten Jahren stark gewachsenen Markt. Trotz der Börsenturbulenzen, oder gerade deswegen, nahm der relative Anteil am Gesamtvermögen in Kundendepots der Banken weiter zu und betrug zuletzt 6,79 Prozent. Wertmässig besassen in- und ausländische Depotinhaber Mitte des Jahres CHF 320 Milliarden an Strukturierten Produkten. Nebst der Möglichkeit, sich vor Ort bei den Ausstellern zu informieren wird ein reich befrachtetes Rahmenprogramm angeboten. Dieses enthält Vorträge hochkarätiger Referenten aus Politik und Wirtschaft, Roundtable-Gespräche zu wichtigen Themen und Ausbildungsreferate. Die Eröffnungsrede hält der in Fachkreisen bestens bekannte Rohstoff- und China-Experte Jim Rogers. Der Amerikaner hat den USA den Rücken gekehrt und lebt inzwischen in dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Singapur, um näher am Puls des Geschehens zu sein. Seine Referate sind immer sehr lebendig und leicht verständlich gehalten. Prof. Dr. Klaus Töpfer, der ehemalige Deutsche Umweltminister spricht am Donnerstag zum Thema: «Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltwirtschaft» und der dem breiten Publikum bestens bekannte Korrespondent Ulrich Tilgner über: «Ölpreis und politische Entwicklung im Mittleren Osten – Auswirkungen auf die Weltwirtschaft». Daneben hat der Investor an den zwei Tagen Gelegenheit, sich in den Referaten über die Funktionsmechanismen und Einsatzmöglichkeiten der gesamten Palette der Hebel- und Anlageprodukte zu informieren. Anerkannte Experten der Branche orientieren über die Swiss Derivative Map, Steuerfragen, den Einsatz in der Vermögensverwaltung, neue Entwicklungen, Megatrends und über die Resultate einer nationalen Umfrage zu Strukturierten Produkten. Drei Roundtable-Gespräche zu den Themen Finanzplatz Schweiz, Risiken des globalen Finanzmarktes und Marktausblick runden das vielfältige Rahmenprogramm ab. Das ist aber nicht alles. Manche Aussteller bieten dem Besucher zusätzliche Präsentationen an ihren Ständen. Weitere Informationen zu der Messe finden Sie unter www.stp-messe.ch. Ein Besuch der Messe am 23. und oder 24. Oktober im Kongresshaus in Zürich bringt den Investor auf den neusten Stand des Wissens in diesem attraktiven, immer bedeutenderen Anlagesegment. Ein Angebot, das sich niemand entgehen lassen sollte!
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    12 FOCUS Entwicklung der StrukturiertenProdukte in Schweizer Depots (Mrd. CHF) Mrd. CHF 400 % 7.5 350 7.0 300 6.5 250 6.0 200 5.5 150 5.0 100 4.5 50 4.0 0 3.5 Mrz 05 Sept 05 Strukturierte Produkte Mrz 06 Sept 06 Mrz 07 Sept 07 Mrz 08 In % des Gesamtvermögens - rechte Skala Quelle: SNB Anzeige Strukturiert handeln. Ohne Experimente. Bei Scoach werden nur Produkte gehandelt, die strengsten Kriterien standhalten. Im Gegensatz zu ausserbörslich gehandelten Produkten, durchlaufen börsengehandelte strukturierte Produkte ein geregeltes Kotierungsverfahren und erfüllen klare Voraussetzungen in Bezug auf die Sicherheit der Anleger. Die neutrale Marktüberwachung garantiert zudem eine faire Preisbildung. Europas Börse für strukturierte Produkte: www.scoach.ch dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    13 FOCUS Aus- undWeiterbildung von Anlageberatern – eine Momentaufnahme Stetige Produktinnovationen und ein wachsender Bekanntheitsgrad führen dazu, dass Schweizer Banken Strukturierte Produkte immer häufiger auch bei Privatkunden einsetzen. Dieser Umstand in Kombination mit der Komplexität der Produkte sorgt für eine fortlaufend wachsende Relevanz des Bereichs Strukturierte Produkte in der Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern. Im Rahmen einer Studie des Instituts für schweizerisches Bankwesen (ISB) der Universität Zürich wurde eine Momentaufnahme der aktuellen Aus- und Weiterbildung im Bereich Strukturierte Produkte in der Deutschschweizer Bankenlandschaft festgehalten und analysiert. Erwartungsgemäss werden bei den kleineren Regionalbanken Strukturierte Produkte in der Ausbildung weniger stark gewichtet. Bei der Weiterbildung fallen diese Resultate noch deutlicher aus. Durchschnittlich beträgt die «Nur drei Finanzinstitute schätzen ihre Ausbildung zu Strukturierten Produkten besser ein als diejenige bei Finanzprodukten allgemein.» Der Ausbildungsstand von Anlageberatern im Bereich der Strukturierten Produkte ist gemäss Aussage der Banken zufriedenstellend. Fabian Forrer & Benjamin Wilding| Kontaktiert wurden alle Deutschschweizer Banken mit einer Bilanzsumme von mehr als 200 Mio. CHF, was einem Drittel des gesamten Bankenbestandes in der Schweiz entspricht. Mit einem schriftlichen Fragebogen wurden die für den Bereich Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern zuständigen Personen befragt. Von den 100 angefragten Banken gingen 49 ausgefüllte Fragebogen ein, was eine sehr gute Rücklaufquote von fast 50 Prozent ergibt. In die Untersuchung wurden neben Kantonal-, Gross- und Regionalbanken auch Privatbankiers, Börsenbanken und ausländisch beherrschte Banken miteinbezogen. Bei den folgenden Analysen muss beachtet werden, dass die untersuchten Banken unterschiedliche Kundensegmente ansprechen. Zudem divergieren die «Assets under Management». Beinahe die Hälfte der untersuchten Banken sind Regionalbanken und verfügen über weniger als 10 Mrd. CHF «Assets under Management». Momentaufnahme der Ausbildung Bei der Analyse der Ausbildungszeit, die ein Anlageberater pro Jahr aufbringt, zeigt sich, dass bei knapp der Hälfte der befragten Institute mindestens ein Drittel der für Finanzprodukte aufgewendeten Ausbildungszeit in Strukturierte Produkte investiert wird. Durchschnittlich beträgt die Ausbildungsdauer für Strukturierte Produkte 16 Stunden pro Jahr, dies entspricht 26 Prozent der gesamten Ausbildungszeit bezüglich Finanzprodukte. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Weiterbildungszeit neun Stunden pro Jahr (42 Prozent der gesamten Weiterbildungszeit für Finanzprodukte). Bei 60 Prozent der Banken wird mindestens die Hälfte der verfügbaren Weiterbildungszeit für Finanzprodukte im Bereich Strukturierte Produkte genutzt. Dies zeigt die Aktualität des Themas und den Nachholbedarf in der Weiterbildung. Die Untersuchung zeigt zudem, dass über ein Viertel der Banken bereits über einen spezifischen Lehrgang für Strukturierte Produkte verfügt. Verbreitet sind solche Lehrgänge bei Gross- und Privatbanken, während bei ausländisch beherrschten Banken sowie Kantonal-, Regional- und Börsenbanken selten ein spezifischer Lehrgang angeboten wird. Mit Ausnahme der ausländisch beherrschten Banken zeigen diese Banken wenig Interesse, künftig einen spezifischen Lehrgang anzubieten. Dies obwohl das Bedürfnis der Kunden nach mehr und verbesserter Information vorhanden ist, wie auch die Resultate einer Studie1 des ISB zum Anlageverhalten deutlich zeigen. Auffallend ist zudem, dass die «Swiss Derivative Map», die zur Transparenz beitragen soll, bei zwei von fünf Banken weder in der Aus- noch in der Weiterbildung verwendet wird.
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    14 FOCUS Aus- und Weiterbildungim Bereich Strukturierte Produkte – Selbsteinschätzung der Banken 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% -2 -1 sehr verbesserungsbedürftig Finanzprodukte 0 1 2 sehr gut Strukturierte Produkte Quelle: Instituts für schweizerisches Bankwesen (ISB) Relevanz der Strukturierten Produkte im Vergleich mit anderen Finanzprodukten Obschon Strukturierte Produkte eine junge Anlagemöglichkeit darstellen, sind sie von grosser Bedeutung in der Aus- und Weiterbildung. Mit Ausnahme der Regionalbanken schätzen die Banken die Relevanz von Strukturierten Produkten im Vergleich zu Aktien, Fonds und Obligationen stets als mindestens äquivalent ein. Das einzige Finanzprodukt, das über die ganze Branche gesehen in etwa gleich viel Aufmerksamkeit in der Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern erhält, ist die Anlageklasse der Fonds (vgl. Abbildung 1). al nicht mehr Zeit im Bereich Strukturierte Produkte ein. Auf der anderen Seite sind ein Drittel der Finanzinstitute der Meinung, dass ihre Ausbildung im Bereich Strukturierte Produkte im Vergleich zu derjenigen zu Finanzprodukten schlechter ist. Der Anteil dieser Institute setzt sich grösstenteils aus Kantonal- und Regionalbanken zusammen. Banken, die sich selbst eine verbesserungswürdige Ausbildung attestieren, wenden im Vergleich zu anderen Banken weniger Zeit für Aus- und Weiterbildung in Strukturierte Produkte auf. Jedoch zeigt sich, dass ein geringer Zeitaufwand keineswegs zu nicht zufriedenstellender Bildung führen muss. Die Umfrage lässt zudem den Schluss zu, dass die Banken mit der eigenen Ausbildung zu Finanzprodukten zufriedener sind als mit derjenigen zu Strukturierten Produkten, welche durchschnittlich als eher ungenügend empfunden wird (vgl. Abbildung 2). Fazit und Ausblick Strukturierte Produkte haben bereits heute einen festen Platz in der Aus- und Weiterbildung von Anlageberatern. Dies ist auch zentral, werden doch rund die Hälfte aller Besitzer von Strukturierten Produkten von Anlageberatern auf diese Anlagekategorie aufmerksam gemacht, ausserdem werden über 70 Prozent der Besitzer vor dem Kauf von einem Bankberater beraten1. Es verwundert deshalb nicht, dass 70 Prozent der befragten Banken gewillt sind, Strukturierte Produkte in der Aus- und Weiterbildung in Zukunft noch stärker zu gewichten. Dieser von den meisten Banken beschrittene Weg ist sicherlich auch notwendig, um die Bedürfnisse der Kunden nach vermehrter Information und Transparenz abdecken zu können. 1 Die entsprechende Studie zum «Anlegerverhalten bei Strukturierten Produkten» erscheint im Oktober 2008. Als wie wichtig, gemessen in investierter Aus- und Weiterbildungszeit, schätzen Sie das Thema «Strukturierte Produkte» im Vergleich zu anderen Produkten ein? 14 «70 Prozent der befragten Banken sind gewillt, Strukturierte Produkte in der Aus- und Weiterbildung in Zukunft noch stärker zu gewichten.» 12 10 8 6 Selbsteinschätzung Trotz der Relevanz, welche Strukturierte Produkte in der Aus- und Weiterbildung geniessen, zeigen sich überraschende Resultate, wenn die Banken zur Selbsteinschätzung ihrer Aus- und Weiterbildung befragt werden. Nur drei Finanzinstitute schätzen ihre Ausbildung zu Strukturierten Produkten besser ein als diejenige bei Finanzprodukten allgemein. Diese drei Banken setzen jedoch prozentu- 4 2 0 -2 -1 unwichtig Nicht Regionalbanken 0 Regionalbanken Quelle: Instituts für schweizerisches Bankwesen (ISB) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 1 2 wichtiger
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    15 FOCUS Mini-Futures auf den SMI®und den DAX® Neu an der SWX: Mini-Futures der Deutschen Bank Basiswert Typ Ticker Strike 1 SMI® Long XSMIE 6’052.58 6’164.04 400:1 Open-End CHF 2.40 6’945 SMI® Long XSMIV 6’156.58 6’273.00 400:1 Open-End CHF 2.14 6’945 SMI® Long XSMIT 6’254.93 6’370.11 400:1 Open-End CHF 1.89 6’945 SMI® Long XSMID 6’423.43 6’541.72 400:1 Open-End CHF 1.47 6’945 SMI® Short XSMIR 7’299.30 7’154.00 400:1 Open-End CHF 1.03 6’945 SMI® Short XSMIH 7’489.57 7’340.59 400:1 Open-End CHF 1.51 6’945 SMI® Short XSMIX 7’587.10 7’436.18 400:1 Open-End CHF 1.75 6’945 SMI® Short XSMIJ 7’589.53 7’438.56 400:1 Open-End CHF 1.76 6’945 SMI® Short XSMIQ 7’659.58 7’507.21 400:1 Open-End CHF 1.93 6’945 DAX® Long XDAXG 5’608.06 5’712.00 400:1 Open-End CHF 2.43 6’173 DAX® Long XDAXL 5’625.19 5’712.00 400:1 Open-End CHF 2.37 6’173 DAX® Long XDAXH 5’708.20 5’814.00 400:1 Open-End CHF 2.03 6’173 DAX® Short XDAXS 6’401.75 6’272.00 400:1 Open-End CHF 1.04 6’173 DAX® Short XDAXT 6’501.78 6’370.00 400:1 Open-End CHF 1.43 6’173 DAX® Short XDAXU 6’601.81 6’468.00 400:1 Open-End CHF 1.84 6’173 1 Stop Loss 1 Ratio Laufzeit Preis 1 Referenz 1 Stand: 25.09.2008, 17:30 Uhr Profitieren Sie nun auch bei Mini-Futures von der Kompetenz der Deutsche Bank AG und partizipieren Sie mit Hebelwirkung sowie ohne Laufzeitbeschränkung an der Wertentwicklung des SMI® und DAX® Index. Dabei vermindert der Risikopuffer (Stop Loss) die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts. Unsere Mini-Futures bieten im aktuell volatilen Marktumfeld ein transparentes Pricing ohne Volatilitätseinfluss und ermöglichen dem Anleger sowohl auf steigende (Mini-Future Long) als auch auf fallende (Mini-Future Short) Kurse zu setzen. Kontakt X-markets: X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.xmarkets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Leistung aus Leidenschaft. Steuerhinweis: Die Deutsche Bank AG übernimmt keine Haftung für Steuerfolgen. Sie empfiehlt, sich vor einer Anlage in diese Wertpapiere von einem Steuerberater im Zusammenhang mit den steuerlichen Folgen beraten zu lassen. Disclaimer: Die Mini-Futures stellen keine Beteiligung an einer kollektiven Kapitalanlage gemäss dem schweizerischen Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen („KAG“) dar und unterstehen somit nicht der Bewilligung der Eidgenössischen Bankenkommission. Für den Anleger besteht deshalb kein Anlegerschutz nach dem KAG. Dieses Inserat stellt keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a bzw. 1156 OR sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements dar. Der Offering Circular in englischer Sprache kann bei X-markets (an der obigen Adresse) bezogen werden. Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität des dem Produkt zugrundeliegenden Basiswertes ab, sondern auch von der Bonität der Emittentin. MiFID: Weitere Auskünfte gemäss MiFID erhalten Sie unter www.globalmarkets.db.com/riskdisclosures
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    16 FOCUS HOLT® – eineMethodik zur möglichen Erzielung überdurchschnittlicher Renditen Wer auf Indizes setzt, sollte sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden geben. Strukturierte Produkte auf HOLT®-Indizes bieten Zugang zu einer repräsentativen Auswahl an interessanten Aktien mit überdurchschnittlichem Potenzial aufgrund ihrer Entwicklung in der Vergangenheit. besteht. HOLT®-Indizes sind hingegen dazu entwickelt worden, um zu versuchen, eine überdurchschnittliche Performance zu erreichen. Das Auswahlverfahren beruht auf einer proprietären Methodik, die von HOLT®, einem Performance- und Bewertungsdienst der Credit Suisse, entwickelt wurde. Vergleiche auf Cashflow-Basis Das HOLT®-Modell identifiziert systematisch Investments aufgrund professioneller Die Credit Suisse HOLT®-Indizes Regional HS60 Index Mit den Strukturierten Produkten auf die Credit Suisse HOLT®-Indizes ist der Anleger vorne dabei. HS50 Shariah Index HS Market Neutral Index HS60 Europe Index Mattias Sundström, Credit Suisse| Das Bewusstsein, dass die eigenen Kenntnisse über Marktchancen und Titelauswahl nicht ausreichen, um eine bessere Anlageperformance als der Durchschnitt zu erzielen, hat viele Anleger dazu bewogen, sich an Marktindizes auszurichten. Dies ist auch ein Grund dafür, dass die Zahl der Indizes stark zugenommen hat. Ein passives Engagement in spezifischen Märkten, Regionen oder Sektoren ist jedoch kaum eine geeignete Strategie zur Erzielung einer überdurchschnittlichen Anlageperformance. Erfolgreiches Anlegen bedingt auch die Anwendung zusätzlicher Intelligenz – jener Intelligenz, die den Credit Suisse HOLT®Indizes zugrunde liegt. Die meisten Benchmark-Indizes sind so angelegt, dass sie die grössten Unternehmen, also diejenigen mit der grössten Marktkapitalisierung innerhalb einer bestimmten Region oder Industrie, be- HS60 US Index HS40 Japan Index CS Nordics Index CS Switzerland Index «Ein passives Engagement in spezifischen Märkten, Regionen oder Sektoren ist jedoch kaum eine geeignete Strategie zur Erzielung einer überdurchschnittlichen Anlageperformance.» rücksichtigen. Dies führt mitunter zu einer unausgewogenen Abbildung eines «Marktes», wie am Beispiel des SMI ersichtlich wird, der überwiegend aus Finanz- und Pharmaaktien dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 CS Germany Index Thematic CS Agriculture Index CS Emerging Markets Infrastructure Index CS Family Index CS Global Warming Index CS Healthy Living Index CS Social Awareness Index CS Water Index
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    17 FOCUS Ausgewählte HOLT®-Index-Lösungen* CertificatesPLUSauf den Credit Suisse Water Index CertificatesPLUS auf den Credit Suisse Emerging Markets Infrastructure Index Anlagestrategie Mit dem CertificatePLUS partizipiert der Anleger unlimitiert an der Performance eines Index zum Thema Wasser. Zugleich erhält der Anleger einen bedingten Kapitalschutz. Dieser gilt, solange der Index einen vordefinierten Schwellenwert nicht unterschreitet. Anlagestrategie Mit dem CertificatePLUS partizipiert der Anleger unlimitiert an der Performance eines Index zum Thema Infrastruktur in aufstrebenden Ländern. Zugleich erhält der Anleger einen bedingten Kapitalschutz. Dieser gilt, solange der Index einen vordefinierten Schwellenwert nicht unterschreitet. Kapitalschutz Der Anleger profitiert nur von einem bedingten Kapitalschutz. Kapitalschutz Der Anleger profitiert nur von einem bedingten Kapitalschutz. Basiswert Der Basiswert Credit Suisse Water Index «Powered by HOLT®» besteht aus den 30 attraktivsten Aktien aus dem Wassersektor hinsichtlich Leistungsfähigkeit, aktuellem Geschäftsgang und Bewertung. Die Aktien im Index sind gleich gewichtet und werden halbjährlich aufgrund von Daten, basierend auf HOLT®, neu ausgewählt. Basiswert Der Basiswert Credit Suisse Emerging Markets Infrastructure Index «Powered by HOLT®» gibt dem Investor die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von 40 Aktien teilzunehmen, die in Beziehung mit dem Thema Infrastruktur in Wachstumsmärkten stehen. Die Aktien im Index sind gleich gewichtet und werden halbjährlich aufgrund von Daten, basierend auf HOLT®, neu ausgewählt. Quelle: Credit Suisse Betrachtung von Unternehmensentwicklung und -bewertung. Mit dieser einzigartigen Methodik werden Bilanzdaten in Cashflowrenditen des Investments (CFROI) umgewandelt. Gegenwärtig umfasst die HOLT®-Datenbank rund 20’000 Unternehmen in 60 Ländern und schafft eine direkte Vergleichbarkeit der betrachteten Firmen. Als Bewertungskriterium für eine Aufnahme in den Index gilt die Fähigkeit, nachhaltig Cashflows zu generieren. Für die zukünftige Wertschöpfung ist dies ein weit zuverlässigerer Indikator als die relative Marktgrösse eines Unternehmens. Die HOLT®-Methodik identifiziert konsistent Aktien, die kollektiv in der Vergangenheit den Markt übertrafen. Simulationen auf Basis historischer Daten zeigen, dass die HOLT®-Methodik im regelbasierten Screening-Verfahren eine Auswahl von Aktien ermöglicht, die eine bessere Performance als entsprechende Benchmarks erzielen können. Die HOLT®-ScreeningMethodik wird seit 30 Jahren ständig weiterentwickelt und verbessert, um innerhalb ihres Anwendungsbereiches eine grösstmögliche Breite, Stringenz und Aktualität bieten zu können. Anders als konkurrierende Datenbanken deckt HOLT® auch analytisch komplexere Industrien ab, wie etwa die Bereiche Finanzen und Immobilien. Der flexible HOLT®-Screening-Algorithmus identifiziert Anlagemöglichkeiten sowohl innerhalb als auch über mehrere Regionen, Währungen und Sektoren hinweg. In der Folge wird eine massgeschneiderte Auswahl an Kandidaten generiert, etwa für einen thematischen Benchmark wie der Credit Suisse Water Index oder als Abbild eines regionalen Marktes wie beispielsweise beim CS-Switzerland-Index. «Der flexible HOLT®-ScreeningAlgorithmus identifiziert Anlagemöglichkeiten sowohl innerhalb als auch über mehrere Regionen, Währungen und Sektoren hinweg.» Potenziell nachhaltige Performance Anhand von Simulationen auf Basis historischer Daten identifiziert die HOLT®Methodik erwiesenermassen konsistent Aktien, welche in der Vergangenheit kollektiv den Markt übertrafen. Infolge dessen wird auch von den HOLT®-Indizes angenommen, dass sie sich überdurchschnittlich entwickeln. Jeder HOLT®-Index wird anhand hi- dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 storischer Performancedaten getestet und so die konzeptionelle Gültigkeit und das Anlagepotenzial des Index eruiert. Erst nach erfolgter Prüfung gilt der Index als qualifiziert und wird am Markt eingeführt. Unabhängige Daten von Standard&Poor’s bestätigen, dass die HOLT®-Indizes eine starke historische Performance zeigen. Dies beweisen unter anderem die beiden HOLT®Indizes CS Global Warming und CS Water, die seit ihrem Basisdatum (14.2.2002) eine kumulative Performance von rund 222 Prozent beziehungsweise 289 Prozent erzielt haben (Stand 11.9.2008). Auf der Grundlage dieser nachhaltigen Performance hat die Credit Suisse verschiedene Angebote rund um ihre HOLT®-Indizes entwickelt. Diese beinhalten eine Palette von strukturierten Produkten und Zertifikaten, mit denen Anleger beispielsweise von globalen Themen wie Wasser oder Infrastruktur profitieren und sich an interessanten Unternehmen in bestimmten Regionen oder Ländern beteiligen können. * Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar. Bitte verlangen Sie vor einem Anlageentscheid die vollständige Produkteinformationen, insbesondere hinsichtlich produktespezifischer Risiken, Emissionspreis und allfälliger Gebühren. Historische Renditeangaben und Finanzmarktszenarien sind keine Garantie für laufende und zukünftige Ergebnisse.
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    18 FOCUS Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten– auf Vermögensverwalter zugeschnitten Mit Blick auf die anhaltenden Finanzmarktturbulenzen stellt das Kontrahentenrisiko derzeit die grösste Herausforderung für die Vermögensverwaltungsbranche dar. Die Einführung und Umsetzung der UCITS III-Richtlinie hat neben der zunehmenden Verbreitung von Alpha-Transferund zuletzt auch Active-Extension («130/30»)-Strategien dazu beigetragen, dass Fondsmanager in zunehmend hohem Masse Derivate für ihre Zwecke einsetzen. Byron Baldwin, Eurex Institutional Investor Business Development Team| Die von Eurex Clearing angebotenen OTC-Handelsfunktionalitäten erfüllen die Anforderungen von Vermögensverwaltern in perfekter Weise, da sie einerseits die Flexibilität des individuell ausgestalteten ausserbörslichen Handels in Aktien- und Fixed Income-Derivaten und andererseits dank Eurex Clearing als zentralem Kontrahenten den Vorteil eines erheblich reduzierten Kontrahentenrisikos bieten. Hinzu kommen die Effizienz und Sicherheit standardisierter Clearing- und Abwicklungsprozesse sowie der Vorteil der Verrechnung von Margin-Anforderungen zwischen bestehenden börslichen Derivatepositionen und OTC-Transaktionen in Futures und Optionen, die über Eurex getätigt werden. Nachdem Eurex Clearing die Entgelte für OTC-Transaktionen zuletzt deutlich reduziert hat, ist ihr OTC-Serviceangebot preislich noch attraktiver geworden. Darüber hinaus hat Eurex Clearing neben der Einführung einer neuen OTC-Funktionalität ihr ausserbörsliches Angebot insgesamt weiter verbessert. Dank dieser zusätzlichen preislichen sowie funktionalen Vorteile hat das OTC-Handelsvolumen an Eurex eine spektakuläre Zunahme verzeichnet und im Mai 2008 das Rekordniveau von 99’383’966 Kontrakten erreicht. Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten im Überblick Eurex bietet ein breites Spektrum unterschiedlicher OTC-Handelsfunktionalitäten, von denen speziell auch Vermögensverwalter profitieren: – OTC Block Trades – OTC Flexible Futures und Flexible Options – OTC Exchange for Physicals (EFPI und EFP Trades) – OTC Exchange for Swaps (EFS Trades) – Multilateral Trade Registration (MTR) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 OTC Block Trades Die Eurex Clearing OTC Block Trade-Funktionalität (BTF) bietet ein Höchstmass an Liquidität und Handelsflexibilität, die Vermögensverwaltern unter anderem die Nutzung übergelagerter Portfoliostrategien («Overlays») oder globaler taktischer Vermögensstrukturierung («GTAA») in den verschiedenen europäischen Anlageklassen unter Einsatz von Eurex-Produkten erleichtert. Die OTC Block Trade-Funktionalität erlaubt Marktteilnehmern die Eingabe von Geschäften in Eurex-Derivaten ausserhalb des Orderbuchs, ohne auf die Abwicklung dieser «Ausserdem betreibt ein Emittent im Normalfall auch ein aktives Market Making, was die Handelbarkeit im Vergleich zu den oft spärlich gehandelten Wandelanleihen verbessert.» Geschäfte durch Eurex Clearing verzichten zu müssen. Für jedes zum Block-Handel zugelassene Produkt gilt eine bestimmte Mindestanzahl von zu handelnden Kontrakten2. Für Aktien-Futures und die neuen Dow Jones EURO STOXX 50® Index-Dividenden-Futures beispielsweise hat Eurex die Mindestabschlussgrösse für OTC Block Trades auf einen Kontrakt festgelegt, während für Dow
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    19  FOCUS Eurex ClearingOTC -Handelsfunktionalitäten: Entwicklung der Handelsvolumina1 100’000’000 80’000’000 60’000’000 40’000’000 20’000’000 OTC-Optionen auf Fixed Income-Futures OTC-Fixed Income-Futures OTC-Aktienoptionen OTC-Single Stock Futures 5.08 3.08 1.08 11.07 9.07 7.07 5.07 3.07 1.07 11.06 9.06 7.06 5.06 3.06 1.06 11.05 9.05 7.05 5.05 3.05 1.05 0 OTC-Aktienindexoptionen OTC-Aktienindex-Futures Quelle: Eurex (1: in Millionen Kontrakten, Einzelzählung) Dow Jones EURO STOXX 50® Index-Futures die Mindestanzahl bei 1’000 Kontrakten liegt. Für Options- beziehungsweise Optionsvolatilitätsstrategien unter Verwendung von Eurex-Futures und -Optionen steht ebenfalls die BTF zur Verfügung3. Die Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten zeichnen sich ausserdem durch eine sehr attraktive Gebührenstruktur aus, vor allem nachdem Eurex Clearing vor kurzem die Höchstgebühren («Fee Caps») für Block Trades in Aktienoptionen und Single Stock Futures um weitere 50 bis 75 Prozent beziehungsweise bis zu 83 Prozent gesenkt hat. Aktienoptionen – Für OTC Block Trades auf A-Konten (Kundengeschäft) wurde das maximale Entgelt für sämtliche Aktienoptionen auf jeweils EUR* 200 reduziert. Für deutsche, Schweizer und skandinavische Aktienoptionen entspricht dies einer Gebührenreduktion um 50 Prozent. – Für OTC Block Trades auf P-Konten (Eigenhandel) wurde das maximale Entgelt für sämtliche Aktienoptionen auf jeweils EUR* 100 und damit um 50 bis 75 Prozent reduziert. * Für nicht auf Euro lautende Produkte gelten die  umgerechneten und gerundeten Beträge in der  jeweiligen Produktwährung. Single Stock Futures – Die Gebühren für den Orderbuch-Handel wurden für sämtliche Single Stock Futures einheitlich auf EUR* 0,20 pro Kontrakt reduziert. – Das maximale Block Trade-Entgelt wurde ebenfalls verringert und beträgt jetzt für sämtliche Single Stock Futures jeweils EUR* 200. Für die verschiedenen SSF-Segmente entspricht dies einer Entgeltreduzierung in folgenden Höhen: – 83 Prozent für das skandinavische Segment, – 66 Prozent für Futures auf deutsche und Schweizer Aktien und – 33 Prozent für die meisten anderen Single Stock Futures. OTC Flexible Futures und Flexible Options Die OTC-Funktionalität für Flexible Futures erlaubt Fondsmanagern die individuelle Ausgestaltung ihrer Eurex-Futures-Kontrakte in Bezug auf die folgenden Parameter: – Fälligkeit – Bei einem OTC Flexible FuturesGeschäft können die Marktteilnehmer selbst bestimmen, wann der Terminkontrakt 2 Eine Liste der für OTC Block Trades zulässigen Eurex-Produkte mit der jeweiligen Mindestgröße steht unter http://www.eurexchange.com/trading/wholesale/block_trades_de.html bereit.    3 Die unter der OTC Block Trade-Funktionalität zulässigen Kombinationen von Eurex-Futures und -Optionen sind unter http:// www.eurexchange.com/trading/wholesale/vola_trades_de.html abrufbar. Deutsche, Schweizer und Skandinavische Aktienoptionen A-Konten P-Konten M-Konten(RMM/PMM) M-Konten(AMM) Alte Fee Caps* 400 3 400 3 80 3 40 3 Neue Fee Caps* 200 3 100 3 80 3 40 3 Sonstige Aktienoptionen A-Konten P-Konten M-Konten(RMM/PMM) M-Konten(AMM) Alte Fee Caps* 200 3 200 3 40 3 20 3 Neue Fee Caps* 200 3 100 3 40 3 20 3 dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    20 FOCUS Skandinavische SSFs Entgelt proKontrakt** Maximales Entgelt** Alte Fee Caps* 0,60 3 1’200 3 Neue Fee Caps* 0,20 3 200 3 Deutsche & Schweizer SSFs Entgelt pro Kontrakt** Maximales Entgelt** Alte Fee Caps* 0,30 3 600 3 Neue Fee Caps* 0,20 3 200 3 Entgelt pro Kontrakt** Maximales Entgelt** Alte Fee Caps* 0,30 3 300 3 Neue Fee Caps* 0,20 3 200 3 Sonstige SSFs Quelle: Eurex (* Für nicht in EUR-denominierte Produkte gelten die umgerechneten und gerundeten Beträge in der jeweiligen Produktwährung. ** sämtliche Konten) fällig wird. Mögliche Fälligkeitstermine sind der jeweils nächste Börsentag bis hin zu dem Tag, an dem der an Eurex gehandelte Standard-Futures-Kontrakt mit der letzten Fälligkeit ausläuft. – Erfüllungsart – In den meisten Fällen besteht die Möglichkeit, die Erfüllungsmodalitäten für Aktien-Futures individuell zu vereinbaren (das heisst entweder Erfüllung durch Barausgleich oder durch physische Lieferung). Bei der OTC-Funktionalität für Flexible Options4 haben Vermögensverwalter indes die Möglichkeit, für ihre Eurex-Optionskontrakte die folgenden Parameter individuell und damit ihren Bedürfnissen entsprechend festzulegen: – Ausübungspreis – Der gewählte Ausübungspreis kann entweder über dem höch- Anzeige Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 sten Ausübungspreis der entsprechenden regulären Optionsserie liegen oder der niedrigste Ausübungspreis einer Option sein (LEPOs) oder auch dazwischen liegen. Maximale Ausübungspreise für Flexible «Die Produkte setzen sich zusammen aus einer Obligation und einer Call-Option.» Options sind begrenzt auf das 2,5-fache des höchsten verfügbaren Standard-Basispreises im jeweiligen Produkt. – Verfalltag – Als Verfalltag kann jeder Börsentag gewählt werden. Die Spanne reicht vom jeweils nächsten Handelstag bis hin zum längsten, aktuell gehandelten Standard-Verfalltermin des jeweiligen Standardprodukts. – Ausübungsart – Sowohl Amerikanische als auch Europäische Optionen werden unterstützt. – Erfüllungsart – Die Erfüllung kann entweder durch Barausgleich oder durch physische Lieferung erfolgen. 4 Die OTC Flexible Futures-Funktionalität steht für Single Stock Futures, Aktienindex-Futures und EXTF-Futures zur Verfügung, während die OTC-Funktionalität für Flexible Options für Optionen auf Fixed Income- und Geldmarkt-Futures, Aktienoptionen/Low Exercise Price-Optionen (LEPOs), Aktienindexoptionen sowie EXTF-Optionen verfügbar ist.
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    21 FOCUS OTC Exchange forPhysicals (EFPI und EFP) und OTC Exchange for Swaps (EFS) Die OTC EFPI und EFP Trade-Funktionalität5 ermöglichen an Eurex den Kauf (Verkauf) eines Aktienindex-Future (EFPI) beziehungsweise Fixed Income-Future (EFP) und den gleichzeitigen Verkauf (Kauf) von Aktien «Die OTC Block Trade-Funktionalität erlaubt Marktteilnehmern die Eingabe von Geschäften in Eurex-Derivaten ausserhalb des Orderbuchs, ohne auf die Abwicklung dieser Geschäfte durch Eurex Clearing verzichten zu müssen.» beziehungsweise Anleihen, die als Basiswerte zugelassen sind. Im Rahmen der EFS Trade-Funktionalität6 werden dagegen durch den gleichzeitigen Kauf/Verkauf Eurex Fixed Income-Futures gegen klassische Zins-Swaps getauscht. Um speziell den Anforderungen der Vermögensverwaltungsbranche gerecht zu werden, wurde die EFP-Funktionalität zuletzt um Nicht-Eurex-Zins-Futures und durationsgewichtete Geschäfte (das heisst Zinskurvenund Zins-Spread-Geschäfte) und die EFS-Funktionalität um Zins-Swaptions erweitert. Vermögensverwalter können nun zum Beispiel Euro-Schatz- gegen Euro-Bund-Futures, Euro-Bobl-/Schatz-/Bund-Barbell-Spreads, EURIBOR-Futures gegen Swaps sowie Swaptions gegen Euro-Bobl-Futures außerhalb des Orderbuchs handeln und gleichzeitig von der börslichen Abwicklung der Futures-Positionen profitieren7. Multilateral Trade Registration (MTR) Die innovative Multilateral Trade Registration (MTR)-Funktionalität erlaubt anstatt der Eingabe von separaten bilateralen Block Trades die Eingabe von OTC Block Trades mit einem Käufer oder Verkäufer sowie mehreren Kontrahenten. Bei Aktienoptionen werden die Block Trade-Entgeltobergrenzen auf alle Teilgeschäfte angewendet, die über die MTR-Funktionalität eingegeben werden. Für Vermögensverwalter, die in Aktienoptionen handeln, entsteht dadurch ein signifikanter Kostenvorteil. Schliesslich verringert sich durch die MTR-Funktionalität auch der admi- Eurex Clearing Multilateral Trade Registration-Funktionalität8 Multilaterales Geschäft Broker Initiale Order/ Liquiditätsanfrage Liquiditätsbeitrag von Teilnehmer A Liquiditätsbeitrag von Teilnehmer B Liquiditätsbeitrag von Teilnehmer C nistrative Aufwand beim OTC-Derivatehandel, da grosse Orders nicht mehr in mehrere bilaterale Block Trades aufgesplittet werden und sich somit die Zahl der zu registrierenden Transaktionen für Nutzer wie Portfoliomanager reduziert. «Nachdem Eurex Clearing die Entgelte für OTC-Transaktionen zuletzt deutlich reduziert hat, ist ihr OTC-Serviceangebot preislich noch attraktiver geworden.» Mehr Vorteile bei geringerem Risiko Die Eurex Clearing Wholesale-Handelsfunktionalitäten ermöglichen Teilnehmern Geschäftsabschlüsse außerhalb des Orderbuchs zu niedrigen Kosten9. Die jüngsten Entgeltreduzierungen für OTC-Transaktionen haben diesen Service von Eurex nun preislich noch attraktiver gemacht. Aktuell stehen mehr als 700 Eurex-Produkte für den OTC-Handel zur Verfügung. Die Eurex Clearing OTC-Handelsfunktionalitäten bieten Vermögensverwaltern neben der Flexibilität des individuell ausgestalteten ausserbörslichen Handels in Derivaten die gleichen Vorteile, wie sie Börsenteilnehmer geniessen: ein erheblich reduziertes Kontrahentenrisiko dank Eurex Clearing als zentralem Kontrahenten sowie die Effizienz und Sicherheit standardisierter Clearingund Abwicklungsprozesse. Durch Nutzung der OTC-Handelsfunktionalitäten erhalten Vermögensverwalter Zugang zum modernen und hoch entwickelten Clearing-Angebot der Börse. Byron Baldwin Eurex Institutional Investor Business Development Team T +44-207-8 62 72 32 byron.baldwin@eurexchange.com www.eurexclearing.com 5 siehe http://www.eurexchange.com/trading/wholesale/efpi_de.html 6 siehe http://www.eurexchange.com/trading/wholesale/efs_de.html 7 siehe http://www.eurexchange.com/download/trading/flyer_enhancement_wholesale.pdf (nur in Englisch verfügbar) 8 siehe http://www.eurexclearing.com/services/eurex_derivatives/multi_trade_en.html 9 Nähere Einzelheiten werden durch die Eurex-Publikation «Eurex Clearing – OTC Multilateral Trade Registration. Trade more for less» (nur in Englisch verfügbar) erläutert: http://www.eurexchange.com/download/documents/publications/EC_OTC.pdf. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    Im Derivat-Markt gibtes viel Bewegung. Und eine Zürcher Konstante. Im Dickicht der vielen Angebote an Hebel-, Partizipations-, Renditeoptimierungs- und Kapitalschutz-Produkten schafft die ZKB Übersicht und zeigt Ihnen den Weg zum gewünschten Ziel. Unsere erfahrenen Spezialisten für strukturierte Produkte erreichen Sie über Tel. +41 (0)44 293 66 65 oder E-Mail derivate@zkb.ch. www.zkb.ch/strukturierteprodukte
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    23 INTERVIEW Interview mit Dr.Thomas Schulz payoff sprach mit Dr. Thomas Schulz, Head of Equity Derivatives & Structured Products, Credit Suisse Investment Banking über die aktuelle Lage und die Trends bei Strukturierten Produkten. Interview Daniel Manser, Fotos Elena Weber Mit der Beantragung für Gläubigerschutz von Lehman Brothers geriet der Markt für Strukturierte Produkte in den letzten Wochen arg ins Taumeln. Haben Sie eine derart dramatische Entwicklung erwartet? Die Entwicklung in den letzten Tagen an der Wallstreet mit Merrill Lynch, Lehman und AIG konnte in diesem Ausmass nicht vorausgesehen werden. Die Entwicklung der Funding Spreads über die letzten Monate deutete jedoch darauf hin, dass das Ausfallrisiko verschiedener Emissionshäuser gestiegen war. Wie manifestierten sich die Implikationen aus den Marktturbulenzen für die Credit Suisse. Welche Bereiche haben mit der aktuellen Situation am meisten zu kämpfen? In meinem Bereich hatten wir viel zu tun mit der hohen Volatilität der Märkte sowie der teilweisen Illiquidität einzelner Preisparameter wie z.B. der Korrelation. Dies hielt und hält uns auf Trab. Weiter hat sich der Markt fürs Funding stark verändert. Gleichzeitig hatten wir in den letzten Wochen sehr viele Anfragen von institutionellen Kunden und Vertriebspartnern im In- und Ausland erhalten die bestehende Positionen von anderen Banken zu uns transferieren wollen, oder die eine erweiterte Zusammenarbeit mit uns suchen. Dies freut uns natürlich, da wir in den letzten Jahren unsere Derivate-Plattform global und in der Schweiz konsequent verbessert haben, und auch ambitiöse Pläne für die Zukunft hegen. In diesem Sinn bieten sich für uns auch sehr viele Möglichkeiten. Welche Bereiche im globalen Derivatgeschäft sehen sich Ihrer Meinung nach in den kommenden zwölf Monaten mit den grössten Problemen konfrontiert und wie könnten diese am ehesten gelöst werden? Nun, das Ganze wird kaum spurlos an der Industrie vorbeigehen. Die für uns grösste Herausforderung ist der Erhalt des Vertrauens unserer Kunden. Wir werden Lösungen entwickeln müssen, die dem erhöhten Risikobewusstsein unserer Kunden Rechnung tragen und ihren Bedürfnissen nach mehr Transparenz entsprechen. Dies bedingt eine weitere Optimierung der Zusammenarbeit zwischen den Emittenten und den Vertriebspartnern. Auf der Handelsseite müssen die Banken das Risikomanagement und -controlling basierend auf den jüngsten Erfahrungen weiter optimieren. Insgesamt muss der Handel mit kurzfristig eher sinkendem Volumen in Strukturierten Produkten rechnen, aber dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 gleichzeitig seine Systeme in Bezug auf Effizienz, Service und Risk Management weiter optimieren. Kommen wir zur Rolle der Notenbanken. Diese zeigten im fragilen Marktumfeld eine entschlossene Haltung und stellten den Banken jederzeit genügend Liquidität zur Verfügung. Wie beurteilen Sie die Vorgehensweise und auch die Zusammenarbeit der Notenbanken untereinander? Die Notenbanken haben professionell und marktnah agiert, wenn man die Herausforderungen berücksichtigt, die zu bewältigen waren. Die USD-TAF (Term Auction Facility), an welcher auch europäische Notenbanken teilnahmen und immer noch teilnehmen, zeigt die enge Zusammenarbeit der Notenbanken auf globaler Ebene. Wo legt die Credit Suisse Ihre Schwerpunkte bei der Ausschöpfung der zukünftigen Trends bei Zertifikaten? Als Emittent von Zertifikaten sehen wir unseren Schwerpunkt darin, es unseren Kunden zu ermöglichen, schon mit kleinen Beträgen in ein Produkt zu investieren, das auf ihre Bedürfnisse, ihre Markteinschätzung und ihre Situation massgeschneidert ist. Ein grosses Gewicht hat auch der Kundenservice. Wir haben eine neue Website lanciert und unseren Sekundärmarkt auf die asiatische Zeitzone ausgedehnt. Wir sind also bereits fünf mal 18 Stunden pro Woche für unsere Kunden da. Als eine der wenigen Banken mit einer wirklich globalen Plattform ist die Credit Suisse in der Lage, die ganze Palette von Underlyings in allen Asset Classes, von Equity über Fixed Income, Währungen,
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    24 INTERVIEW Commodities bis zuFund-Linked Produkten anzubieten. Wir haben bereits ca. 20 dynamische, hauseigene Indizes auf interessante Themen wie Wasser, Agriculture, Alternative Energy, Emerging Market Infrastructure und Healthy Living lanciert. Diese Indizes sind dynamisch und versuchen, nur die attraktivsten Titel eines Themas im Index zu halten. Der Anleger kann damit ohne grossen Aufwand in diese Themen investieren. Wir beabsichtigen, dieses Angebot künftig noch weiter auszubauen. Last but not least unterstützen wir Aktivitäten, welche die Transparenz erhöhen und die Informationen für die Anleger verbessern. Derzeit liegen in den Schweizer Depots Strukturierte Produkte in der Höhe von CHF 320 Mrd. respektive rund 6,8 Prozent der gesamten Anlagesumme. Wie hoch wird der Marktanteil der Strukturierten Produkte Ihrer Meinung nach noch steigen, oder sind wir bereits auf einem Peak angelangt? Kurzfristig rechne ich mit einer Konsolidierung. In der langen Phase steigender Aktienkurse haben viele Anleger in Zertifikate investiert, welche in solchen Marktbedingungen gute Ergebnisse erzielen. Der Markt hat sich nun aber leider anders entwickelt. Entsprechend blieben auch die erzielten Anlageergebnisse unter den Erwartungen. Mittelfristig bin ich davon überzeugt, dass der Anteil der Strukturierten Produkte in den Depots der Kunden über die Zeit weiter steigen wird, da die Zertifikate, richtig eingesetzt, viele Vorteile haben, welche keine andere Produktklasse anbieten kann. Die Schweiz verfügt über eine sehr liberale Gesetzgebung bezüglich der Regulierung der Derivatbranche. Ist der Weg der Selbstregulierung durch die Finanzindustrie Erfolg versprechend oder erwarten Dr. Thomas Schulz ist Head Equity Derivatives and Structured Products Switzerland bei Credit Suisse Investment Banking. Zudem ist er Mitglied des «Management Commitee Trading Switzerland» sowie des «Global Equity Derivatives Commitee». Er übte während seiner Karriere verschiedene Management-Funktionen bei der Credit Suisse im Asset Management und Private Banking aus. Sie von Seiten der EBK in den nächsten Jahren regulatorische Schritte? Die Selbstregulierung und die Erhöhung der Transparenz, wie sie durch den SVSP vorangetrieben wird, ist sehr zu begrüssen und wird von der Credit Suisse aktiv unterstützt. Mit dem vereinfachten Prospekt hat die Schweiz bereits einen sehr hohen Standard, was die Information der Anleger betrifft. Kommen wir zum Schluss nochmals auf die Finanzkrise zurück. Wie ist Ihre Einschätzung bezüglich der globalen Finanzplätze. Welche Finanzplätze werden als Krisenprofiteure hervorgehen, und was wird sich für die Schweiz verändern? Die Schweiz kann von der Situation sicherlich profitieren, falls sie nun rasch die richtigen Massnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes ergreift, wie sie im «Masterplan Finanzplatz Schweiz» vorgeschlagen werden. Wir haben mit unserer starken Verankerung im Private Banking aber auch beispielsweise durch unsere auf Privatkunden ausgerichteten ZertifikatPlattformen eine gute Ausgangsposition. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir uns hier in einem globalen Wettbewerb befinden und dass andere Finanzplätze ihre ambitiösen Strategien zielgerichtet umsetzen. Herzlichen Dank für das Interview dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    25 PRODUCT NEWS ASMUS, ASMEU– 130/30 Alpha Surprise Model Index Zertifikate von Merrill Lynch Mehrwert in schwierigen Zeiten In der gegenwärtigen Baisse bekommen Strategien Oberwasser, die nicht einseitig auf steigende Kurse setzen. Zu den Produkten mit erweiterten Anlagemöglichkeiten gehören die 130/30-Ansätze. Dieter Haas| Gegenwärtig können einem die Portfolio-Manager von Aktienfonds leid tun. Diese sind gezwungen, auf Teufel komm raus Aktien zu kaufen. Sinken die Märkte, stehen ihnen meist nur sehr beschränkte Möglichkeiten zu, sich dem Trend zu widersetzen. Da sind Verwalter von 130/30-Konzepten schon viel besser dran. Diese können sich einer Baisse zwar ebenfalls nicht gänzlich entziehen, besitzen aber ungleich bessere Instrumente, um sich davor zu schützen. Hinter der Zahlenkombination verbirgt sich eine Anlagestrategie, die vor bald 20 Jahren in den USA entwickelt wurde. Sie baut darauf auf, dass teilweise auf fallende Kurse gesetzt werden kann. Dadurch erhöht sich die Flexibilität und es besteht die Chance bei fallenden Kursen eine bessere Rendite zu erzielen, verglichen mit klassischen Long-only-Ansätzen. Der von Merrill Lynch entwickelte Alpha Surprise Model TR Index ist eines der ältesten Modelle und vermochte seit dem Start Ende 1999 den S&P 500 Performance Index im Schnitt um beinahe zehn Prozent jährlich zu übertreffen, und das bei gleichzeitig wesentlich geringeren Schwankungen der Erträge. Das Modell wählt aus dem Anlageuniversum des S&P-500 Index Aktien aufgrund der Komponenten Surprise und Alpha rund 50 Titel aus. Beim Überraschungsmoment identifiziert das hauseigene Research-Team Aktien, von denen angenommen wird, dass sie über den Markterwartungen liegende Resultate erzielen werden. Der Alpha-Aspekt basiert auf dem Aufstöbern fundamental unterbewerteter Titel. Dieses zweistufige Auswahlverfahren wird auf monatlicher Basis überprüft. ASMUS und das in Euro notierende ASMEU setzen nun noch einen drauf. Sie ermöglichen dem Anleger das Einnehmen einer Long-Position in der Höhe von 130 Prozent im ML Alpha Surprise Model TR Index und gleichzeitig einer Short-Position in der Höhe von 30 Pro- ASMUS versus S&P-500-TR und S&P-500-130/30-TR zent im S&P 500 Index. Das erhöht die Partizipation am Basiswert. Die Auswirkungen sind vor allem in Baissen offensichtlich, was die letzten Monate eindrücklich gezeigt haben. So ermöglicht die ShortSeite eine deutliche Steigerung des Gesamtertrags und dies trotz einer jährlichen Management Fee von einem Prozent (vgl. Grafik). payoff-Einschätzung: Die Entwicklung von ASMUS in den vergangenen Monaten zeigt den Mehrwert eines 130/30-Ansatzes. Zwar konnte das Startniveau nicht ganz gehalten werden, relativ zum Performanceindex ist die erzielte Leistung aber höchst beachtlich. MULTI-BONUS-ZERTIFIKAT Sie jetzt! 008. 2 Zeichnen Oktober zum 3. Bis Attraktive Bonus-Rendite mit konservativem Quartett SMI®/DJ EURO STOXX 50®/S&P 500®/NIKKEI 225® –> 14% Bonus-Rendite –> 60% (ind.) BARRIER-Level –> Laufzeit bis 16. April 2010 --- www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster unabhängiger Privatbank. Risk-Return-Diagramm % 108 104 ASMUS, ASMEU Return 100 96 92 Partizipation Renditeoptimierung 88 84 Kapitalschutz 80 8.8.07 8.10.07 S&P-500-TR-Index 8.12.07 8.2.08 8.4.08 8.6.08 S&P-500 130/30-Strategie-TR-Index Quelle: Bloomberg (indexiert in USD ab 8.8.2007) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 8.8.08 Risk ASMUS Quelle: Derivative Partners AG Hebel
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    26 PRODUCT NEWS VXCHD –Tracker Zertifikat der Bank Vontobel auf den CHF 6-Monats Total Return Swap «Cash is King» In der Zeit fallender Messer an den Aktienmärkten erleben Geldmarktanlagen eine Renaissance. Wurden die kärglichen Renditen früher belächelt, wäre manch einer froh, könnte sein Depot heute mit ihnen mithalten. Dieter Haas| Tracker-Zertifikate auf Geldmarktanlagen zählen aktuell zu den beliebtesten Anlageprodukten. Es gibt sie auf alle bekannten Wechselkurse. In Zeiten akuter Krisen, wie wir sie jetzt durchleben, fährt der Anleger mit der einheimischen Währung am besten. Wohl versprechen EUR, USD oder exotischere Valuten höhere Zinsen, als sie im Schweizer Markt geboten werden, dafür zählt der Franken zu den weltweit solidesten Devisen. Mit anderen Worten steckt in ihm wesentlich mehr Sicherheit. Ein Aspekt, der in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wer sein Geld parkieren will, um die Herbststürme an den Finanzmärkten ohne Schaden überstehen zu können, der ist mit Endlos-Geldmarkt-Zertifikaten gut bedient. Erstens erhält er einen Zins und zweitens verliert er kein Geld. VXCHD, ein Tracker-Zertifikat auf den CHF 6-Monats Total Return Swap, vereinigt alle positiven Attribute auf sich. VXCHD bildet die Entwicklung einer festverzinslichen Anlage im kurzfristigen Laufzeitbereich ab mit regelmässigen, reinvestierten voll punkten (vgl. Grafik). Die vergangenen Monate haben wieder einmal klar vor Augen geführt, dass grosse Chancen auch hohe Risiken beinhalten. Oft kommt der Investor mit kleinen Schritten weiter, als auf den Supercoup zu hoffen! Für die Verwaltung verrechnet die Bank eine jährliche Management Fee von mindestens 7,5 Basispunkten und höchstens 17,5 Basispunkten. Die Höhe orientiert sich dabei am vierteljährlichen Fixierungszeitpunkt des 6-Monats Rate. Der Spread im Sekundärhandel liegt bei 0,10 Prozent. payoff-Einschätzung: Bei VXCHD handelt es sich um eine erstklassige Anlagemöglichkeit in schwierigen Zeiten. Schade eigentlich, dass die Bank bislang keine ETSF auf Geldmarktanlagen anbietet. Dadurch könnte das Emittentenrisiko komplett ausgeschieden werden, wodurch auch sehr vorsichtige Anleger angelockt würden. «In Zeiten akuter Krisen, wie wir sie jetzt durchleben, fährt der Anleger mit der einheimischen Währung am besten.» Zinserträgen sowie einer vierteljährlichen Anpassung an das aktuelle 6-Monats-Zinsniveau. Die so erzielte Performance übertrifft diejenige von Callgeld. Positiv zu vermerken ist das geringe Emittentenrisiko der ausgebenden Bank im Gegensatz zu vielen US-Instituten. Die Kursentwicklung von VXCHD seit der Lancierung im Januar 2005 zeigt stetig nach oben und vermag auch die Benchmark zu übertreffen. So langweilig es auf den ersten Blick aussehen mag, im Vergleich mit der heftig schwankenden Schweizer Börse konnte es seit Mitte 2007 VXCHD versus SMIC (SMI-TR-Index) Risk-Return-Diagramm % 115 110 VXCHD Return 105 100 95 Partizipation 90 Renditeoptimierung 85 80 Kapitalschutz 75 2.1.07 SMIC 2.5.07 2.9.07 2.1.08 2.5.08 2.9.08 Risk VXCHD Quelle: Bloomberg (indexiert ab 2.1.2007) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
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    27 MUSTERPORTFOLIO Musterportfolio Optimierung: Bye byeLehman Brothers Am 15. September ist es in unserem Musterportfolio Optimierung zum grössten anzunehmenden Unfall gekommen. Ausgerechnet das als Absicherung gegen sinkende Kurse gekaufte inverse Twin-Win Zertifikat LBBBJ hat einen Totalverlust zu verzeichnen. Nachdem die Emissionsbank Lehman Brothers Gläubigerschutz beantragt hat, wird dieses Papier an der SWX nicht mehr gehandelt. In der Presse waren Berichte zu lesen, dass man mit einer Rückzahlung von 60 Prozent des Nominalwerts rechnen könne. Anderer Meinung sind allerdings die Besitzer von Obligationen der gescheiterten Bank. Die an der SWX kotierten Anleihen von Lehman Brothers notieren gegenwärtig im Bereich von 20 Prozent. So lange für LBBBJ kein Kurs gestellt wird, schreiben wir das Produkt, das einen theoretischen Wert von CHF 12’845 hätte, auf 0 ab. Es hat sich hier gezeigt, wie wichtig die bereits bei der Lancierung angekündigte Diversifizierung in Bezug auf die Emittenten ist. Natürlich wäre es noch klüger gewesen, das Papier am 12. September rechtzeitig zu verkaufen. Allerdings deuteten damals alle Zeichen auf eine Übernahme von Lehman Brothers hin. Mit der Inkonsequenz des US-Finanzministeriums, welches alle in Schieflage geratenen Unternehmen mit einer einzigen Ausnahme rettet, haben wir nicht gerechnet. Mit diesem Totalverlust hat natürlich das Musterportfolio massiv an Wert eingebüsst und liegt nun 8 Prozent hinter dem SPI und 4 Prozent hinter dem SMI. Zusätzliches Pech hatten wir mit der Kursentwicklung der Aktie von Zurich Financial Services. Diese erreichte am 8. Juli 2008 ein Intraday-Tief von CHF 244, was 0,2 Prozent unter der Barriere des Bonus-Zertifikats VZDZH lag. Damit ist die Hoffnung auf eine Bonuszahlung von CHF 443.55 zerstört worden. Trotzdem haben wir an diesem Investment festgehalten, da wir die Aktie von ZFS für sehr günstig bewertet hielten. Dass diese Beurteilung richtig war, zeigt die Tatsache, dass VZDZH seit dem Tiefstpunkt 21,1 Prozent zulegte, der SPI dagegen im gleichen Zeitraum nur 3,7 Prozent. Ob der Rückstand auf die Referenzindizes wieder verringert werden kann, hängt von der weiteren Entwicklung der Börsen ab. Wenn sich die fulminante Erleichterungsrallye fortsetzt, so kann das Anzeige dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Musterportfolio nicht mithalten, da die Kapitalschutzprodukte und Discount-Zertifikate als „Bremser“ wirken. Bei einer Seitwärtsbewegung oder wieder fallenden Kursen könnte allerdings ein Aufholen möglich sein. Das Musterportfolio Schweiz Optimierung im Vergleich 105 100 95 90 85 80 75 70 31.12.07 19.2.08 MP Optimierung 19.4.08 SPI 29.5.08 18.7.08 6.9.08 SMI Quelle: Derivative Partners AG News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung» und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/ Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen.
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    28 MUSTERPORTFOLIOS Zusammensetzung Musterportfolio Optimierung Symbol Basiswert Emittent Verfall Strikebzw. Stückzahl/ Kurs vom Bonuslevel Nominalwert Wert Produkttyp 19.09.08 EFBGC SMI EFG 10.07.09 6’501.86 10’000 101.98% 10’198.0 Kapitalschutz ohne Cap ZKB51E SMI ZKB 16.12.10 7’567.40 10’000 98.65% 9’865.0 Kapitalschutz ohne Cap ACF061 Actelion Actelion 22.11.11 54.17 5’000 114.80% 5’740.0 Wandelanleihe KAR07 Kardex Kardex 29.06.11 72.00 4’000 96.00% 3’840.0 Wandelanleihe SMIAO SMI Sal.Opp. 13.04.10 7’840.79 125 89.95 11’243.8 Twin-Win Zertifikat LBBBJ SMI Lehman Br 02.03.10 8’843.65 10’000 0.00% 0.0 Inverses Twin-Win Zertifikat SMIXL SMI GS 15.02.10 7’797.20 1 7220.00 7’220.0 Bonus-Zertifikat SMITA SMI BKB 10.09.11 8’847.11 5 704.00 3’520.0 Bonus-Zertifikat VZDZH Zurich Vontobel 16.07.10 443.55 15 272.50 4’087.5 Bonus-Zertifikat DRHRS Holcim Dresdner 19.10.09 131% 4’000 63.13% 2’525.2 Multi Bonus-Zertifikat Richemont Bank Swiss Re BSDAB SMI Sarasin 14.01.09 6’881.00 45 65.00 2’925.0 Discount Zertifikat ABBCD ABB ZKB 06.10.08 32.00 100 23.60 2’360.0 Discount Zertifikat SYNCB Syngenta ZKB 06.10.08 265.00 8 256.25 2’050.0 Discount Zertifikat VCCLN Clariant Vontobel 18.02.09 9.50 290 8.85 2’566.5 Discount Zertifikat SOBOO Sonova Clariden Leu 10.08.09 75.00 23 66.60 1’531.8 Discount Zertifikat EFAVE Sulzer EFG 18.04.11 116.90 4’000 89.85% 3’594.0 Barrier Discount Zertifikat Cash 48.1 Marchzinsen 20 Total 73’334.9 Quelle: Derivate Partners AG Anzeige 8 Bestellen Sie ihr Gratisticket für die Strukturierte Produkte Messe am 23./24. Oktober im Zürcher Kongresshaus auf www.payoff.ch nur solange Vorrat. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    29 PRODUCT NEWS REVIEW Produktvorstellungenund was daraus wurde In der Product News Review analysieren wir den Erfolg oder Misserfolg der vor einem Jahr im payoff express oder payoff magazine präsentierten Strukturierten Produkte. CORNA – Starke Korrektur nach Gewinnexplosion Der im payoff magazine 10/07 vorgestellte vorsichtige Mini-long auf Mais legte dank der bis Mitte Jahr dauernden Rohstoffhausse mächtig zu. Seither ging es im Sog der Abwärtsspirale, die nahezu alle Rohstoffe erfasste, rasant nach unten. Dennoch konnte CORNA innert Jahresfrist einen stattlichen Gewinn verbuchen. Die kommenden Monate werden im Spannungsfeld zwischen CORNA versus Mais 400 Wirtschaftsabschwächung und Währungsturbulenzen stehen. Gerät der US-Dollar abermals auf die schiefe Bahn, würde dies, ungeachtet der konjunkturellen Probleme, den Rohstoffen wieder Auftrieb verleihen. Die fundamentale Lage bei Mais bleibt dank stetig steigender Nachfrage längerfristig attraktiv. Auf kurze Sicht überlagern akzeptable Ernteaussichten und der stark gesunkene Ölpreis das Bild. Trotz allem liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends höher als eine ungebremste Talfahrt. Vor einem Neuengagement sollte jedoch eine Bodenbildung abgewartet werden. 350 300 Symbol: CORNO ISIN: CH0033209351 Fazit 250 Produkttyp Mini-long Basiswert Mais – USD 547.00 ➚ Emittent ABN AMRO Ausblick Verfall Open-end ➚ 200 150 100 50 23.8.07 23.10.07 Mais 23.12.07 23.2.08 23.4.08 23.6.08 23.8.08 CORNA Performance seit Vorstellung Quelle: Bloomberg + 130,14 Prozent Quelle: Derivative Partners AG BRUMI – Nichts für schwache Nerven Die von uns im payoff magazine 10/07 geäusserte Einschätzung: «Der Handel mit Emissionsrechten und damit auch der Preis für die Zertifikate wird ab 2008 an Dynamik gewinnen… daher ist der Emissionszeitpunkt für dieses Butterfly-Zertifikat optimal» traf voll ins Schwarze. Das Thema Klimaveränderung hat sich in diesem Fall ausbezahlt. Der starke Rückgang der Energiepreise im Sommer ging aber nicht spurlos an den CO2-Futures vorbei. Der BRUMI versus CO2-Future % 220 EUR 30 200 28 180 26 160 24 140 22 120 Grund für das hektische Auf und Ab der letzten Wochen liegt in Konstruktion. So profitiert der Anleger überdurchschnittlich, wenn der Basiswert zwischen dem Ausübungspreis bei EUR 18 und dem Cap bei EUR 30 notiert. Darüber hinaus schrumpft der Gewinn und löst sich oberhalb des Stopp Levels bei EUR 42 in Luft aus. Unterhalb des Ausübungspreises von EUR 18 widerfährt ihm dasselbe, BRUMI würde das Zeitliche segnen. In Anbetracht der kurzen Restlaufzeit sollte bei bestehenden Positionen unbedingt mit Stopp Loss-Limiten gearbeitet werden, sonst geht womöglich der bestehende Gewinn ganz flöten. 26.11.07 4.2.08 CO2-Future BRUMI Ausübungspreis – rechte Skala 14.4.08 23.6.08 CO2-Future – rechte Skala Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 1.9.08 Butterfly Zertifikat auf CO2 Basiswert CO2-Future 2008 – EUR 24.68 ➚ Emittent Valartis Ausblick 16 17.9.07 Produkttyp 18 80 ISIN: CH0033878627 20 100 Symbol: BRUMI Verfall 10.12.2008 ➙ Performance seit Vorstellung + 79,89 Prozent Quelle: Derivative Partners AG Fazit
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    30 PRODUCT NEWS REVIEW JPABE– Kapitalschutz sei Dank Die bei der Produktvorstellung im payoff magazine 10/07 geäusserte Vorsicht in Bezug auf die allgemeine Marktkonstellation war im nach hinein betrachtet leider berechtigt. Das Produkt hat inzwischen die Barriere bei EUR 3’403.73 verletzt. Dadurch ist der Twin Win-Mechanismus ausser Kraft gesetzt. Bei einem klassischen Twin Win wäre der Anleger nicht mehr geschützt und würde denselben Verlust erleiden wie der Basiswert. Nicht so bei JPABE. Hier wird ihm bei Verfall 100 Prozent des Kapitals zurückerstattet, sofern der DJ Stoxx 50 auf oder unterhalb des bei 4’538.31 Indexpunkten liegenden Ausübungspreises schliesst. Darüber käme er nach wie vor in den Genuss einer im Vergleich zum Standardtyp allerdings wesentlich niedrigeren Beteiligung von 55 Prozent am Kursanstieg. Aktuell besteht ausser dem Emittenten- kein Kursrisiko mehr, notiert doch JPABE auf dem Niveau des Floors. Viel mehr als der Ausgabepreis von 100 Prozent dürfte bis zum Verfall am 17. Juli 2009 aber nicht herausspringen. JPABE versus DJ Euro Stoxx 50 % 110 EUR 4’600 105 4’400 100 4’200 95 4’000 90 3’800 85 3’600 80 3’400 75 3’200 70 3’000 65 18.7.07 2’800 SX5E 26.9.07 JPABE 5.12.07 13.2.08 Bond Floor 23.4.08 2.7.08 SX5E – rechte Skala Quelle: Bloomberg (indexiert in EUR ab 18.7.07) Symbol: JPABE ISIN: CH0032392539 Fazit Produkttyp Kapitalschutz ohne Cap auf DJ Eurostoxx 50 – EUR 3’253.52 Basiswert DJ Eurostoxx 50 Emittent JPMorgan 10.9.08 Verfall 17.7.2009 Barriere Performance - 4,38 Prozent ➘ Ausblick ➚ Quelle: Derivative Partners AG Anzeige Börsentäglich handelbar an der Scoach Zinsprodukte von ABN AMRO Produkt Schweizer Franken Zins Zertifikat Euro Spar Zertifikat Basiswert (Geldmarktsätze) CHF Aktueller Zins p.a. 2,33% Verfall Währung Valor Open End CHF 3’615’096 EUR 3-Monatszinssatz USD 4,963% 19. Juli 2013 EUR 4’299’582 US Dollar Zins Zertifikat Australischer Dollar AUD Zins Zertifikat Südafrikanischer Rand ZAR Zins Zertifikat Türkische Lira TRY Zins Zertifikat 2,41% Open End USD 2’161’441 6,20% Open End CHF 2’161’437 10,75% Open End CHF 2’161’436 13,75% Open End CHF 2’158’232 Stand 26. September 2008 Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Risikohinweis: Dieses Werbeinserat stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art.652a resp. 1156 OR dar. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache kann direkt bei ABN AMRO Bank N.V., Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044/6316262 bezogen werden. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission unterstellt. Die Anleger sind dem Konkursrisiko der Emittentin ausgesetzt. Die Produkte sind weder für den Vertrieb in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder den Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt. Weitere Informationen zu diesen und anderen interessanten Produkten von ABN AMRO 044 631 62 62 www.abnamromarkets.ch abnamro.pip@ch.abnamro.com dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    31 DERIVE Apple Computer –Marschhalt oder Korrektur? Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener: Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com APPLE INC. US0378331005 | AAPL | USA USD 140.91 Analyse vom 20-Sept-2008 Schlusskurs vom 19-Sept-2008 APPLE INC. Gehört zur Branche «Technologie» und dort zum Sektor «Computer Hardware». Mit einer Marktkapitalisierung von USD 124.83 Mrd. zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften. Während der letzten 12 Monate lag der Kurs zwischen USD 198.95 und USD 119.46. Der aktuelle Preis von USD 140.91 liegt 29,2 Prozent unter dem höchsten und 18,0 Prozent über dem tiefsten Wert in dieser Periode. Ergebnis seit 19. September 2007: APPLE INC.: 0,1 Prozent, Technologie: -11,2 Prozent, SP500: -17,9 Prozent Vergleich (19. September 2008 – 19. September 2008) Preis – Bei USD 140 fundamental beschränktes Kurspotenzial von 5 –15% – Branchenpotenzial Technologie: sehr gut, > 15 Prozent Gewinnprognosen – Seit dem 23.07.08 negatives Gewinnprognosemomentum Technische Tendenz – Negativer Markttrend seit Sep. 2008 Risiko – Hohe Anfälligkeit auf unternehmensspezifische Ereignisse bei mittlerer Anfälligkeit auf Marktschwankungen – Hohe über einen Monat gestiegene Volatilität 30 % 15 % WKN: VON8OL SP500 Handelsplatz Quelle: thescreener.com Fundamentale und technische Analyse Risikoanalyse* Neutral Mittleres Risiko Sehr negativ Sehr Hohes positiv Risiko Geringes Risiko Gesamteindruck Negativ Eher negativ Neutral Eher positiv Positiv Muss der Apfel geerntet werden? Die Erfolgsgeschichte steht vor einer wichtigen Bewährungsprobe. Nach dem ausgezeichneten dritten Quartal hat die Börse auf die Ende Juli bekannt gegebene deutliche Reduktion der Gewinnprognose für das vierte Quartal erst verhalten reagiert. Die Euphorie ist fast ungebrochen. Dabei scheint aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der USA eine Verlangsamung der Verkäufe immer wahrscheinlicher zu werden. Die Bäume wachsen auch bei Apple nicht in den Himmel. Eine Verstärkung der Werbeanstrengungen zur Aufrechterhaltung der Dynamik würde zumindest temporär zu einer Schmälerung der Gewinnmargen führen. Das technische Bild dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 USD 83.00 Coupon Sept-08 Scoach CH 13,35 Prozent USD 175,74 Barriere USD 105,44 payoff Rating Jul-08 18.9.09 Briefkurs (25.9.08 – 17.30 Uhr) Mai-08 Bank Vontobel Verfall Mrz-08 TEC@US Emittent **** Risikoklasse AAPL Jan-08 AAPL – USD 131,43 Ausübungspreis Nov-07 Barrier Reverse Convertibles Basiswert -30% Anlageprodukte Produkttyp -15 % Valor: 4’481’507 Produktkategorie 0% mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch sieht ebenfalls durchzogen aus. Die Aktie befindet sich seit mehr als einem Jahr in einer breiten Seitwärtsbewegung, mit dem Allzeithöchst vom 27. Dezember 2007 von USD 231,50 als oberer und dem Tiefst vom 17. März 2008 von USD 123,90 als unterer Grenze. Wer daran glaubt, dass die Tiefstände der letzten Monate halten, für den eignet sich der jüngst emittierte Barrier Reverse Convertible VON8OL. Dessen Barriere liegt bei USD 105,44 und somit deutlich unter dem Tief des laufenden Jahres. Für Skeptiker kann der Kauf mit einem Put abgesichert werden. In Frage kommt der in Franken gehandelte europäische Put Warrant AAPUZ (Strike USD 150, Verfall 20.3.09, Bezugsverhältnis 1:100).
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    32 DERIVE S&P 500 instürmischen Gewässern Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading auf www.hsbc-zertifikate.ch S&P500 (daily) Quelle: tradesignal.com Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer Im Gleichklang mit den meisten anderen Standardaktienindizes musste der S&P500 zuletzt mit 1.134 Punkten ein neues Jahrestief hinnehmen. Der Fall unter die Parallele (akt. bei 1.146 Punkten) zum seit Oktober 2007 dominierenden Baissetrend erwies sich allerdings als eine Übertreibung nach unten. Das o.g. Jahrestief (1.134 Punkte) dürfte damit zwar zunächst einen wichtigen zyklischen Tiefpunkt markieren, dennoch besteht kein Anlass zu übertriebenem Optimismus. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die jüngste Erholung im Bereich der Widerstandszone bei 1.251/70 Punkten im Sande verlief. Hier fallen die zyklischen Tiefs vom März und Januar dieses Jahres mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des Baisseimpulses seit Mai 2008 zusammen. Für eine nachhaltige Verbesserung der technischen Grundverfassung – übergeordnet gilt unverändert der im Oktober 2007 etablierte Abwärtstrend (akt. bei 1.365 Punkten) – müsste der S&P500 die angeführte Widerstandszone überspringen, wodurch ein so genanntes 1-2-3-Tief vervollständigt würde. Als wirklicher Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen tragfähigen Aufwärtsimpuls wäre aber erst ein Spurt über den o.g. Baissetrend zu werten. Vorher stellt aber bereits die 200-Tages-Linie (akt. bei 1.339 Punkten) eine hohe Hürde dar. Unsere vorsichtige Einschätzung wird von den trendfolgenden Indikatoren bestätigt. So sind MACD und Aroon auf Monatsbasis klar «short» positioniert. Aber auch im Tagesbereich mahnen die beiden Trendfolger zur Zurückhaltung. Auf der Unterseite gilt es, die Kombination aus der unteren Trendkanalbegrenzung und dem jüngsten Verlaufstief bei 1.146/34 Punkten zu verteidigen. Ansonsten entstünde nochmals ein prozyklisches Verkaufssignal. Jörg Scherer, Technischer Analyst, HSBC Trinkaus dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Der US-Aktienmarkt im Griff der Bären Wer in den letzten Monaten auf steigende Kurse in den USA gesetzt hatte, erlitt deutliche Kurseinbussen (vgl. Tabelle Seite 4). Die Markttechnik zeigt auch nach der jüngsten Rally bestenfalls ein gemischtes Bild. Ein Ausbrechen aus dem gegenwärtigen Abwärtstrend scheint wenig realistisch. Anlageprodukte, die auf sinkende Kurse setzen, bleiben en vogue. So ist die Talsohle der gegenwärtigen Wirtschaftsabschwächung in den Vereinigten Staaten noch längst nicht erreicht. Der stete Rückgang der Beschäftigung, eine mittlerweile stagnierende Industrieproduktion und seit Monaten rückläufige Realeinkommen werden die realen Umsätze in der Produktion und Handel weiter schrumpfen lassen. Es dürfte mindestens bis Mitte 2009 dauern, ehe ein Erreichen des Tiefpunktes in Sichtweite kommt. Somit müssen sich die Anleger gedulden, bis es wieder aufwärts geht, auch wenn die Börsen meist früher Anzeichen einer Trendwende signalisieren. Wo genau der Aktienmarkt seinen Boden finden wird, ist schwer vorauszusagen. Einige Experten schliessen mittlerweile ein Testen der Tiefst des Jahres 2002 nicht mehr aus. Diese liegen im Bereich von 750 Punkten beim S&P-500 Index. Eine Beimischung eines Short Tracker-Zertifikates hilft daher bis auf weiteres, den Schaden auf Positionen in amerikanischen Aktien zu begrenzen. Es bringt nichts, den Kopf einfach in den Sand zu stecken und auf bessere Zeiten zu hoffen. Ein bisschen Vorsorge lässt das Geschehen wesentlich entspannter beobachten. Symbol (WKN): GS0QQP ISIN: DE000GS0QQP1 Produktkategorie Anlageprodukte Produkttyp Tracker-Zertifikat (Short) Basiswert S&P 500 – USD 1’205,07 Emittent Goldman Sachs Verfall Open-end Handelsplatz Scoach DE Briefkurs (25.9.08 – 17.30 Uhr) EUR 112.58 Finanzierungs-/Stop Loss Level USD 2’371,74 Bezugsverhältnis 7.042:1 payoff Rating **** Risikoklasse mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
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    33 DERIVE Mithalten in Haussenund Profit schlagen aus Baissen Derivative Partners – Empfehlung für Oktober 2008 DYNMC versus DJ Euro Stoxx 50 % 150 140 130 120 110 100 90 80 70 1.11.06 SX5E 1.2.07 1.5.07 1.8.07 1.11.07 1.2.08 1.5.08 1.8.08 DYNMC Quelle: Bloomberg (indexiert in EUR ab 1.11.06) Kommentar Derivative Partners AG Anleger die im Sommer 1999 eine Indexanlage in den Performance Index DJ Euro Stoxx 50 (SX5E) erworben hätten, wären neun Jahre später um keinen Euro Cent reicher. Real gesehen, war die Investition sogar ein Verlustgeschäft. Die Mär, dass Aktienanlagen, wenn sie nur lange genug gehalten werden, satte Erträge bringen, muss relativiert werden. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Japan. Bald 20 Jahre nach dem Allzeithöchst dümpeln die dortigen Börsenindizes in Gefilden weit entfernt von ihren einstigen Rekordständen. Konzepte, die beide Seiten einer Medaille berücksichtigen, versprechen einen grösseren Erfolg als simples Kaufen und Liegenlassen. Die Kredit- und Liquiditätskrise wird uns noch einige Zeit beschäftigen. Die daraus erwachsenden Belastungen werden die Gewinne auf Monate hinaus belasten. Das sind keine besonders günstigen Voraussetzungen für boomende Börsen. Anlagen, die einseitig auf steigende Notierungen bauen, werden es daher inskünftig schwer haben. Clevere Long/Short-Konstruktionen hingegen durchbrechen die klassischen Börsenzyklen und ermöglichen das Erzielen einer stetigen Rendite in allen Marktphasen. Der auf den DJ Euro Stoxx 50 basierende Momentum Strategie Basket berücksichtigt beide Richtungen zu gleichen Teilen. Das fördert den Anlagespass und lässt Bären ins Leere laufen. Trotz einer recht üppigen jährlichen Management Fee von 2,40 Prozent hat sich ein Erwerb bislang mehr als gelohnt. DERIVATIVE PARTNERS AG dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 DYNMC – Freude herrscht! Beim zweiten Momentum Strategie Basket der Bank Sarasin wurden die Kinderkrankheiten des ersten auf den SMI bezogenen DYNMX eliminiert. Der Basket besteht aus vier statt wie beim DYNMX nur aus drei Investitionslinien. Ferner wird die Short-Seite durch den Index abgedeckt und nicht durch einzelne Titel wie beim SMI Momentum Strategie Basket. Positive Auswirkungen brachten auch die Ausweitung der Haltedauer und die Verlängerung der Formationsperiode (Bestimmungszeitraum für die Selektion der Winner). All diese Modifikationen führten dazu, dass der Kursverlauf des DYNMC bei einem vergleichbaren Gewinnpotenzial zum DYNMX wesentlich schwankungsärmer ist. Das Konzept funktioniert einwandfrei (vgl. Grafik). In der Hausse vermochte es mehr oder weniger mit dem Basiswert Schritt zu halten. Sinkt hingegen die Börse, dann zeigt sich die wahre Stärke des Zertifikates. Hier vermag es seine Überlegenheit voll auszuspielen. Während der DJ Euro Stoxx 50 im laufenden Jahr eine markante Einbusse erlitt, legte DYNMC kräftig zu. Dass die Long-Seite mit wenigen Titeln gespielt wird, unterstützt das Ganze. In der Regel vermögen sich nur wenige Aktien einem negativen Marktumfeld zu entziehen. DYNMC bleibt für die kommenden Monate eine Top-Anlage und verdient einen Platz in einem diversifizierten Portfolio. Der einzige Wermutstropfen für einen Schweizer Anleger ist die im Falle einer Wirtschaftsabschwächung zu erwartende weitere Abschwächung des Euro-Franken Wechselkurses. Symbol: DYNMC Valor: 2’695’120 Produktkategorie Anlageprodukte Produkttyp Tracker-Zertifikate Basiswert SX5E – 3’204,29 Emittent Bank Sarasin Verfall 30.10.16 Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (25.9.08 – 17.30 Uhr) EUR 1’399,00 payoff Rating **** Risikoklasse mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
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    34 INSIDER Edelmetalle und Zinsenvor der Trendwende? Den Amerikanern steht das Wasser bis zum Hals. Ein riesiges Zahlungsdefizit, sinkende Immobilienpreise, zahlreiche Bankenkonkurse und eine nicht enden wollende Finanzkrise bedrohen das gesamte Weltwirtschaftssystem. Dieter Haas| Vor diesem Hintergrund grenzen die niedrigen Zinsen für US-Staatsanleihen schon fast an ein Wunder. Die beabsichtigte Verstaatlichung der gigantischen Verluste der Privatwirtschaft dürfte im Endeffekt deutlich mehr als eine Billion Dollar kosten. Allein schon die Dimension der Rettungsaktion sprengt jeden Rahmen. So beträgt das Bruttoinlandsprodukt der USA rund 14 Billionen Dollar und die Staatsverschuldung beträgt bereits jetzt um die zehn Billionen Dollar. Bei der Behebung der aktuellen Probleme wird der Staat die Hauptlast zu tragen haben, auch wenn es den Amerikanern gelingt, einen Teil der Kosten an Dritte weiterzureichen. Der US-Bürger muss wohl oder übel einen Teil des Scherfleins beitragen, was im Endeffekt einer Steuererhöhung gleich kommt. Seine Aufnahmekapazität ist angesichts kaum vorhandener Ersparnisse allerdings begrenzt. Wegen der hohen Bedeutung des Privatkonsums für das wirtschaftliche Wohlergehen des Landes würden sich die USA damit ins eigene Fleisch schneiden. Somit bleibt als Ausweg einzig die Aufnahme neuer Schulden, da sich die angehäuften Probleme nicht einfach in ein stilles Kämmerlein schliessen lassen. Steigende Zinsen bei Regierungsanleihen Durch die massive Verlagerung von Schulden auf die öffentliche Hand wird der Markt gegenüber US-Staatsanleihen eine höhere Risikoprämie einfordern. Das heisst im Klartext: über alle Laufzeiten hinweg steigende Zinsen. Eine solche Entwicklung belastet mit Sicherheit die US-Konjunktur und schwächt den bereits angeschlagenen Gold und US-Zinsen 1973 –1980 % 15 USD pro Unze 900 14 800 13 700 12 600 11 500 10 400 9 300 8 200 7 100 0 6 2.1.73 20.3.74 10.6.75 26.8.76 22.11.77 10-Year US-Treasury Constant Maturity Rate – Linke Spalte Quelle: St.Louis Fed/Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 14.2.79 13.5.80 Gold – Rechte Spalte US-Dollar. Eine Schwindsucht des Greenbacks würde jedoch die Rohstoffhausse neu anheizen und zu einem kräftigen Anstieg der importierten Inflation führen. Ein Ausbruch aus diesem Teufelskreis scheint kaum mehr möglich, zumal die Regierung und die Notenbank alles daran setzen werden, eine Deflation zu vermeiden. Diese wird als grösseres Übel angesehen, was angesichts der gegenwärtigen Finanzlage nicht überrascht. Noch immer glaubt die weltweite Anlegergemeinde, dass es den Amerikanern gelingt, eine Lösung für die Probleme zu finden, analog einem Zauberer, der ein Kaninchen aus einem leeren Hut auftauchen lässt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Edelmetalle beginnen wieder zu glänzen Steigende Inflationsrisiken und die sich zuspitzende Finanzkrise haben den Edelmetallen zu neuem Leben verholfen. So blieb selbst in der letzten Korrektur die Nachfrage nach physisch gedeckten Produkten rege. Vielerorts traten Verknappungen bei der Lieferung von Münzen auf. Bereits in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, als die Teuerung weltweit aus dem Ruder lief, konnte ähnliches festgestellt werden. Zinsen und Edelmetalle wie Gold und Silber verhielten sich während rund sieben Jahren wie siamesische Zwillinge (vgl. Grafik). Inflationsbereinigt müsste der Goldpreis im Vergleich mit den Höchstkursen im Januar 1980 heute weit über USD 2’000 liegen. Nach Ansicht mancher Experten ist die Erreichung neuer realer Spitzen lediglich aufgeschoben, aber nicht aufgehoben.
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    35 LEARNING CURVE Exchangeable-Zertifikate –Wandelanleihe und Zertifikat vereint Seit dem 1. September ist die Swiss Derivative Map um eine neue Kategorie erweitert worden. Mit den Exchangeable-Zertifikaten ist die Zahl der Produkttypen in der Gruppe der Kapitalschutzprodukte nun auf fünf angewachsen. Von der Raupe zum Schmetterling, über solche Eigenschaften verfügen auch die Exchangeable-Zertifikate. Bloss wandelt sich hier die Obligation in eine Aktie um. Martin Plüss | Bei den Exchangeable-Zertifikaten handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als um eine «Kopie» der seit langem bekannten Wandelanleihen. Während aber bei jenen gewöhnlich ein Industrieunternehmen eine Anleihe auf eigene Aktien herausgibt, tritt bei den Exchangeable Bonds eine Bank als Emittentin auf. Diese garantiert auch für die Rückzahlung des Kapitals, was je nach Bonität gegenüber der Garantie durch ein Industrieunternehmen ein Vorteil sein kann. Ein klarer Vorzug gegenüber den üblichen Wandelanleihen besteht darin, dass die detaillierten Produktbedingungen in einem Termsheet publiziert werden und jederzeit im Internet (auf www.payoff.ch oder auf der Homepage der entsprechenden Bank) zu finden sind. Ausserdem betreibt ein Emittent im Normalfall auch ein aktives Market Making, was die Handelbarkeit im Vergleich zu den oft spärlich gehandelten Wandelanleihen verbessert. Funktionsweise Die Produkte setzen sich zusammen aus einer Obligation und einer Call-Option. Mit den Zinsen der Obligation wird der Kapitalschutz von 100 Prozent per Verfall garantiert. Bei einzelnen Zertifikaten erhält der Anleger einen Teil der Zinsen ausbezahlt. Dies ist möglich, wenn das Zinsniveau hoch ist oder wenn der Preis der Option dank dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 tiefer Volatilität des Basiswerts oder hohem Ausübungspreis niedrig ist. Die CallOption erlaubt es, das Zertifikat gegen eine im Voraus festgelegte Anzahl Basiswerte zu tauschen. Für den Privatanleger ist es allerdings einfacher, das Zertifikat vor dem Verfall zu verkaufen. Während der Laufzeit verändert sich der Wert des Produkts mit dem Wert des Calls. Dabei ist zu beachten, dass der Kapitalschutz nur für den Verfallstermin gilt. Während der Laufzeit sind auch tiefere Kurse möglich, da die Option an Wert verlieren kann, die Zinsen aus der Obligation sich aber erst mit der Zeit anhäufen. Die Struktur dieser Produkte ist natürlich auch der Steuerbehörde bekannt. Sie betrachtet die Differenz zwischen dem Kapitalschutz und dem so genannten Nettobarwert, also dem Obligationsteil, als Zins, der als Einkommen versteuert werden muss. Der Nettobarwert ist bei den meisten Produkten im Termsheet angegeben. Unterschiede zu den anderen Kapitalschutzprodukten Exchangeable-Zertifikate wurden bisher der Kategorie «Kapitalschutzprodukte ohne Cap» zugeteilt. Doch bestehen zu den anderen Produkten dieser Kategorie (von den Emittenten zum Beispiel Unit, Protein oder Capital Protected Note genannt) bedeutsame Unterschiede. Diese ergeben sich daraus, dass bei den Exchangeable Zertifikaten der Ausübungspreis des Calls (der so genannte Wandelpreis) über dem Kursniveau des Basiswerts bei Emission liegt. Damit erzielt der Anleger bei Verfall erst dann einen Gewinn,
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    36 LEARNING CURVE Exchangeable-Zertifikat undklassisches Kapitalschutz-Zertifikat Wert Zertifikat in Prozent 180 160 140 120 100 80 80 100 SMIEB 120 140 160 ZKB51F 180 200 220 SMI in Prozent Vergleich von zwei Zertifikaten auf den SMI erkennen: SMIEB (Exchangeable-Zertifikat der UBS mit einem Wandelpreis von 114,9 Prozent des Ausgangswertes) und ZKB51F («Protein» der ZKB mit einem Kapitalschutz von 100 Prozent und einer Partizipation von 60,5 Prozent). Beide Produkte wurden im Jahr 2005 emittiert und haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Das Auszahlungsdiagramm zeigt, dass bei einem starken Anstieg des Basiswerts der Exchangeable im Vorteil ist. Während bei den klassischen Kapitalschutzprodukten ohne Cap fast ausschliesslich Indizes als Basiswerte auftreten, sind es bei den Exchangeable-Zertifikaten hauptsächlich Einzelaktien. Daneben gibt es aber auch Zertifikate auf Indizes wie den SMI, den SMIM, den DJ Euro Stoxx 50 oder den Standard & Poors 500. Natürlich ist in diesen Fällen keine Wandlung möglich, sondern die Tilgung erfolgt in jedem Fall durch einen Barbetrag. Quelle: Derivative Partners AG wenn der Basiswert den Wandelpreis überschreitet. Die Höhe der Partizipation am Kursanstieg des Basiswerts wird bestimmt durch die Differenz zwischen dem Wandelpreis und dem Referenzkurs bei Emission. Je kleiner diese so genannte Wandelprämie ist, desto höher fällt die Partizipation aus. Im Un- terschied zu den übrigen Kapitalschutzprodukten ist diese aber nicht konstant, sondern sie wird durch die Kursentwicklung des Basiswertes beeinflusst. Je höher dieser steigt, desto höher wird auch die Partizipation. Die unterschiedlichen Auszahlungsbedingungen der beiden Produktgruppen lassen sich im Anzeige dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Vorzeitige Rückzahlung Bei den meisten klassischen Wandelanleihen hat der Emittent das Recht, diese vorzeitig zu kündigen und zu 100 Prozent zurückzuzahlen. Bei den Exchangeable Zertifikaten ist das nicht üblich. Um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen, muss der Anleger aber trotzdem vor einem Kauf das Termsheet genau lesen und auf allfällige Kündigungsklauseln durchsuchen.
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    37 INVESTMENT IDEA Präsentiert vonGoldman Sachs In Rohstoffe investieren Mit dem neuen Kapitalschutz-Produkt von Goldman Sachs auf einen diversifizierten Rohstoffkorb an der Kursentwicklung des Rohstoffmarktes partizipieren. Trotz der jüngsten Preiskorrekturen verzeichneten die meisten Rohstoffe in den vergangenen Jahren deutliche Kursgewinne. So hat die Anlageklasse Rohstoffe an Bedeutung gewonnen. Ob als Portfoliodiversifikation, Inflationsschutz oder zur Renditeoptimierung – in den Depots vieler Privatanleger haben Rohstoffe inzwischen einen festen Platz. Dabei ist eine Investition in Energieträger, Metalle oder Landwirtschaftsprodukte immer auch eine Investition in Knappheit. Denn während die Nachfrage vor allem in den Emerging Markets zunimmt, sind die Ressourcen von Ölfeldern und Minen oder die landwirtschaftlichen Anbauflächen begrenzt. Rohstoffe unterscheiden sich daher in vielerlei Hinsicht von anderen Anlagesegmenten. Erdöl, Gold, Silber oder Erdgas, aber auch nachwachsende Rohstoffe, die durch landwirtschaftlichen Anbau regelmässig erneuert werden, stehen zu einem gegebenen Zeitraum immer nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Es ist folglich vor allem die aktuelle sowie die erwartete zukünftige Knappheit eines Rohstoffs, die den Marktpreis bestimmt. Nach der jüngsten Preiskorrektur an den Rohstoffmärkten vergrössert Goldman Sachs seine Palette von Kapitalschutz-Produkten. Mit dem neuen Kapitalschutz-Produkt haben Anleger die Möglichkeit, in einen diversifizierten Korb aus Rohstoffen zu investieren. Das Produkt ist zudem währungsgesichert, so dass der USD/EUR-Wechselkurs keinen Einfluss auf die Wertentwicklung des Zertifikats hat. Mit dem neuen Kapitalschutz-Produkt sind Anleger vor unerwünschten Kursentwicklungen geschützt. Es entsteht kein Verlust, wenn der Stand des Basiswertekorbs bei Fälligkeit geringer ist als am Festlegungstag, da das Zertifikat am Laufzeitende mindestens den Nominalbetrag auszahlt. An der positiven Wertentwicklung des Basiswertekorbs bei Fälligkeit nimmt der Anleger mit einer Partizipationsrate von 100 Prozent teil. Die Partizipationsrate von 100 Prozent ist indikativ und wird am Festlegungstag bestimmt sowie unter www.goldmansachs.ch veröffentlicht. Die Partizipationsrate kann durch die vorherrschenden Marktbedingungen signifikant höher oder tiefer ausfallen als 100 Prozent. Der Kapitalschutz sichert Anleger gegen das Marktrisiko einer negativen Kursentwicklung ab. Investoren tragen bei diesem Produkt aber dennoch das Kreditrisiko des Emittenen. Die Wertentwicklung des Basiswertekorbs wird anhand der monatlichen Durchschnittskurse in den letzten drei Jahren der Laufzeit des Produkts bestimmt. In den letzten drei Jahren der Laufzeit wird also eine sogenannte «asiatische Performanceberechnung» angewandt. Kommt es kurz vor Fälligkeit des Produkts zu einem Symbol* Valor COMDI Basiswertekorb 4367541 NYMEX Light, Sweet Crude Oil Future (20%), Zusammensetzung des Basiswertekorbs 12 % 20 % 12 % 16 % 16 % 16 % Gold Rohöl (WTI) Heizöl Kupfer Nickel Mais Sojabohnen Quelle: Goldman Sachs International deutlichen Kurseinbruch, ist der Investor aufgrund dieser Performanceermittlung davon weniger betroffen. In einem stetigen Aufwärtstrend kann diese Methode der Durchschnittsbildung allerdings Rendite kosten. Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Webseite www.goldman-sachs.ch, sowie direkt unter Tel. +41 (0)44 224 11 44. Währung Ausgabepreis Fälligkeit quanto EUR EUR 100 LME Copper Spot (16%), NYMEX Heating Oil Future (16%), LME Nickel Spot (16%), CBOT Corn Future (12%), CBOT Soybeans Future (12%), One Troy Ounce of Fine Gold (8%) * Es ist vorgesehen, das Produkt an der SWX Swiss Exchange zu kotieren. Marketingphase: bis 1. Oktober 2008 Quelle: Goldman Sachs (Stand: 24.9.2008) dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 8% 01.10.2013
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    38 INVESTMENT IDEA Präsentiert vonMerrill Lynch ML Factor Index Zertifikat Merrill Lynch hat mit dem ML Factor Index eine alternative Lösung entwickelt, die es Anlegern ermöglicht, auf ein passiv verwaltetes Produkt zu setzen, dessen Performance derjenigen des Hedge-Fonds-Gesamtmarkts entspricht. Das in USD notierende Zertifikat mit dem Symbol FACTR basiert auf diesem Index. Branchen-Benchmark. Wissenschaftliche Studien haben aufgezeigt, dass ein grosser Anteil der Rendite von Hedge Fonds mit Hilfe von liquiden, öffentlich verfügbaren Anlagen nachgebildet werden kann. Der Merrill Lynch Factor Index macht diese Forschungsergebnisse durch einen regelbasierten, ermessensfreien Algorithmus nutzbar. Highlights: – Einfache, transparente und kostengünstige Alternative zu Hedge Fonds – Nachbildung des Hedge Fund Research Inc. (HFRI) Fund Weighted Composite Index – Eliminierung des mit einem einzigen Manager verbundenen Risikos – Niedrige Korrelation mit traditionellen Anlageklassen – Geringe Mindestanlage – Tägliche Handelbarkeit, das Zertifikat ist an der Scoach Schweiz kotiert – Laufzeit bis März 2106, jährliche Verwaltungsgebühr 1 Prozent – ISIN: XS0284391306 / Valorennummer: 2’894’585 / Symbol: FACTR Liquide, passive Partizipation am Hedge Fonds Markt Durch den zunehmenden Wettbewerb unter aktiv verwalteten Hedge Fonds wird es für durchschnittliche Hedge Fonds Manager schwieriger, nach Gebühren eine bessere Wertentwicklung als die Benchmark aufzuweisen. Passive Strategien sind daher die logische Konsequenz in einem immer reifer und effizienter werdenden Markt. Als Benchmark zur Messung der Gesamtperformance des Hedge-FondsMarkts dient der Hedge Fund Research Inc. Weighted Composite Index (HFRI-Index), der sich aus über 2’000 gleich gewichteten Fonds zusammensetzt. Beim HFRI-Index handelt es sich um eine nicht investierbare dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 Struktur und Konstruktion des ML Factor Index Der Index besteht aus einem dynamischen Portfolio der folgenden sechs Indexbestandteile: S&P 500, Russell 2000, MSCI EAFE, MSCI Emerging Markets, US-Dollar Index und USD-1-Monats-LIBOR. Diese maximierten im Backtesting statistische Signifikanz, Prognosegüte und Stabilität der Korrelation mit dem Hedge Fonds Index HFRI. Die Gewichtung der einzelnen Indexbestandteile wird jeden Monat anhand einer von Merrill Lynch definierten Handlungsvorschrift ermittelt. Sie kann positiv oder negativ sein, was jeweils eine Kauf- bzw. Verkaufsposition des betreffenden Bestandteils anzeigt. Grundlage der Berechnung sind die Renditen des HFRIIndex. Die durchschnittliche Korrelation zwischen dem ML Factor Index und dem HFRI Weighted Composite Index liegt bei 95 Prozent. Weitere Informationen sowie Produktbroschüren finden Sie auf unserer Webseite www.merrillinvest.ch sowie direkt unter Tel. 044 297 77 77. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
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    39 RATING WATCH Ein Monatzum vergessen Der September 2008 wird als der bisher wohl schwärzeste Monat der Finanz- und Bankenwelt in die Geschichtsbücher eingehen. Mit Lehman Brothers, Merrill Lynch, AIG, Washington Mutual, HBOS sowie Fanny Mae und Freddy Mac sind sieben grosse Finanzhäuser konkurs gegangen, übernommen oder verstaatlicht worden. Daniel Manser| Dass die US-Hypothekarund Geschäftsbanken in den kommenden Monaten reihenweise von der Bildfläche verschwinden werden, wurde in der SeptemberAusgabe bereits thematisiert. Doch was hat sich in den vergangenen Wochen verändert? Wo tun sich neue Krisenherde auf? Nachdem sich die Krise nach dem Fall Lehman Brothers zu akzentuieren begann, hat der amerikanische Staat mit Interventionen und Liquiditätsspritzen resolut durchgegriffen. Dabei muss sich Finanzminister Paulson endlich bewusst geworden sein, was für immense Kräfte an den Märkten wirken. Kräfte, die nicht zwingend zum Wohl des Systems beitragen. Sich dessen bewusst, wurden als Notmassnahme «shortselling restrictions» eingeführt. Dieser Schritt ist als eine Art Ausgangssperre für Finanzmarktakteure zu verstehen. Ähnlich einem Land das durch Unruhen und Tumulte erschüttert wird, wird durch ein solches Verbot sehr schnell eine gewisse Beruhigung der Situation erreicht. Selbstverständlich sind sich aber alle bewusst, dass damit nur ein Symptom und nicht etwa die Ursache bekämpft werden konnte. Dieses Verbot ist trotz seiner mangelhaften Praktikabilität positiv zu werten, da einer grossen Macht am Markt die Flügel gestutzt werden, den Hedgefonds. Mit dem Verbot von ungedeckten Leerverkäufen können diese ihr Spiel mit den Finanzhäusern nicht mehr so einfach durchziehen. Diese Einschränkung führt aber auch dazu, dass gewisse Hedgefonds ihre Handelsstrategie nicht mehr umsetzen können. Da zudem einige Fonds aufgrund der Turbulenzen in Liquiditätsnot gerieten, ist aus dieser Szene in den kommenden Wochen mit Schliessungen und teils massiven Verlusten zu rechnen. Geldmarktfonds mit dem Wasser am Hals Ein weiterer Krisenherd tut sich im Lager der Geldmarktfonds auf. Diese investierten in der Vergangenheit nicht etwa nur in sim- ple Geldmarktanleihen, sondern versuchten ebenfalls von den höheren Renditen komplexer Geldmarktinstrumente zu profitieren. Dass die Handelbarkeit und Bewertung dieser Konstrukte plötzlich schwierig werden könnte, damit rechnete niemand. In der vergangenen Woche haben nun Anleger viel Geld aus den Geldmarktfonds abgezogen, so dass die Liquidität zum Teil knapp wurde. Wird dieser Geldabfluss in den nächsten Wochen nicht nachlassen, werden viele Fonds Mühe bekunden, ihre Investments zu einem fairen Wert flüssig zu machen. Eine Illiquidität eines Geldmarktfonds wiederum könnte einen noch nie dagewesenen Run aus diesen Papieren verursachen, was verheerende Schäden hinterlassen könnte. Es bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die für diese Krise verantwortlich sind auch die Verantwortung für deren baldige Beendigung übernehmen. Ausführlichere Angaben zu der Bedeutung der einzelnen Ratings finden Sie im payoff magazine 04/08 auf der Seite 38. www.payoff.ch (Rubrik payoff magazine) Anzeige Jetzt informieren! www.hsbc-zertifikate.ch Tel.: 00800 4000 9100 Anruf kostenfrei Endlos-Turbo-Optionsscheine. attraktiver Leverage 1:1 Partizipation nahezu keine Volatilitätseinflüsse keine Laufzeitbegrenzung* sofortiger Knock-out möglich SWX gelistet * mit Kündigungsrecht der Emittentin Den Wertpapierprospekt erhalten Sie unter www.hsbc-zertifikate.ch HSBC Trinkaus & Burkhardt AG Marketing Retail Products Königsallee 21/23 D-40212 Düsseldorf dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    40 RATING WATCH Ratings imÜberblick S&P, Fitch, ZKB AAA Moody's Aaa Ratings und Credit Spreads von in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten Beschreibung Kredit-Rating Credit Verände- Trend Moody’s Spreads* rung zum in Basis- Vormo- punkten, Emittent nat S&P Fitch ZKB Beste Qualität von Schuldtiteln Stand 23.9.08 ABN AMRO Aa1 AA Aa2 AA– Aa3 +17 ➘ +24 ➘ A+ A1 A A2 A– A3 BBB+ Baa1 BBB Baa2 BBB– Baa3 BB+ Ba1 BB Ba2 BB– Ba3 B+ B1 B B2 B– B3 CCC+ Caa Befriedigende Qualität von Schuldtiteln +31 ➘ Spekulativ AA- - 70 Aargauische Kantonalbank - AAA - AAA - Bank am Bellevue - - - - - Bank of America Aa2 AA- A+ - 117 A1 - - AA- - Bank Sal. Oppenheim - - A - - Bank Sarasin - - - - - Bank Vontobel A2 A - A+ - Banque Cantonale Vaudoise A1 A+ - A - - - - - - Aa2 AA- AA - 98 - AA+ - AA - Bayerische Hypovereinsbank A1 A+ A - 41 +9 BNP Paribas Aa1 AA+ AA - 40 +10 BSI ** A1 AA AA- - 36 +6 Citigroup Gute bis angemessene Qualität von Schuldtiteln AA- Bank Julius Bär Hohe Qualität von Schuldtiteln Aa2 Aa3 AA- AA- - 205 +73 Clariden Leu AA+ Aa2 - - - - - 48 +10 Banque Pasche SA Barclays Basler Kantonalbank Commerzbank A Crédit Agricole Aa1 AA- AA- - 53 +9 Credit Suisse Aa1 AA- AA- A+ 61 +16 Deutsche Bank Aa1 AA- AA- - 80 +33 A A+ - 50 +6 - - - - EFG Financial Products A2 - A - - Aa3 AA- AA- - 450 +298 - - AA - 81 +46 JP Morgan Aaa AA AA- - 111 +51 Merrill Lynch A2 A A+ - 459 +30 Morgan Stanley A1 A+ AA- - 1018 +711 Rabobank Aaa AAA AA+ - 42 +6 Société Générale Aa2 AA- AA- - 54 +9 UBS Aa2 AA- AA- AA 114 +48 - - - - - Aaa AAA - AAA - Dresdner Kleinwort Sehr spekulativ CCC DWS GO HSBC Trinkhaus & Burkhardt AG CCC– CC Ca Hochspekulativ C C Extrem spekulativ D Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB Emittent ist zahlungsunfähig bzw. in Zahlungsverzug ➘ ➘ ➘ ➘ ➘ - Goldman Sachs Deutlich spekulativ Aa3 A ➘ ➘ ➘ ➘ Valartis Bank Zürcher Kantonalbank ➘ Aa3 * Die Credit Spreads beziehen sich auf das jeweilige Mutterhaus, einjährige Laufzeit ** Die BSI ist eine Tochter der Assicurazioni Generali SpA Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB, Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 ➘ ➘ ➘ ➘ ➘ ➘ ➘ ➘
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    Bei jedem Börsenklima erfolgreichinvestieren. 23. + 24. OKTOBER 2008 KONGRESSHAUS ZÜRICH DONNERSTAG 10 –19 UHR FREITAG 10 –18 UHR JIM ROGERS presented by ABN AMRO Bank KLAUS TÖPFER ehem. Bundesumweltminister MARIA D. LAMAS Head FP & Investment Advisory, Credit Suisse ULRICH TILGNER Korrespondent /Autor GEROLD BÜHRER Präsident Economiesuisse CHRISTIAN LEVRAT Nationalrat, Präsident SP Schweiz HAUPTSPONSOREN MEDIENPARTNER VERANSTALTER Verschaffen Sie sich als institutioneller und privater Anleger einen umfassenden Überblick. Tauschen Sie sich mit Experten aus und erfahren Sie mehr über aktuelle Trends und Entwicklungen. www.stp-messe.ch
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    42 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen Partizipations-Produkte SymbolValor Basiswert Emittent SBBAS 4511492 BASF/EON/Siemens SOP JFHBI 4601393 JB Swiss Healthcare Basket JB OTC 4567694 WTI Crude Oil Future CS Produkt-Typ Subtyp Partizipation Barriere Bonus Level 1. Handelstag Verfall Bonus-Zertifikate Bull 116% 06.10.08 31.10.09 EUR Outperformance-Zertifikate Bull 06.10.08 14.09.09 CHF Bonus-Zertifikate Bull 10.10.08 11.10.11 USD 52-55% 200% 60% Währung Partizipations-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent REVWB 4542701 ArcelorMIttal/Nokia/Total S.A. GS NNSRC 4604655 Nestlé/Novartis/Syngenta Subtyp Coupon Barriere 1. Handelstag Verfall Barrier Reverse Convertibles CLEU Produkt-Typ Währung Bull 13.50% 50% 03.10.08 05.10.09 EUR Barrier Reverse Convertibles Bull (Lookback) 10% 69% 14.10.08 14.10.09 CHF Kapitalschutz-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Subtyp Kaptitalschutz Cap Level Partizipation 1. Handelstag Verfall 100% 07.10.08 01.10.12 CHF EFBPK 4404624 Oil/Coal/Gold/Cooper EFG Kapitalschutz mit Cap Bull 95% AUTOP 4299601 ABN Amro Autopliot Basket ABN Kapitalschutz ohne Cap Bull 100% 100% 06.10.08 08.10.12 EUR ZKB Kapitalschutz ohne Cap Bull 97% 100-110% 06.10.08 06.10.10 CHF ZKB8H6 4594621 Gold ETF/Silber ETF/ Platin ETF/Palladium ETF 155%-171% Währung Alle Angaben verstehen sich als indikativ Anzeige dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    43 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivativeHebel-Produkte Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte der Woche 37. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Art Symbol Valor Emit. Verfall Strike Kurs Basiswert Kurs Produkt Währung Umsatz in CHF Basiswert Produkttyp ABB N Warrants Call ABBOM 2546944 VT 18.12.2009 30.00 23.56 0.10 CHF 7’207’381 Ciba SC N Warrants Call CIBDF 3971757 DB 19.12.2008 32.50 48.12 0.90 CHF 3’423’216 Credit Suisse Group N Warrants Call CSGEF 4513275 EFG 16.01.2009 51.00 49.04 0.35 CHF 5’464’394 DAX Index Knock-out Warrants Put KDAXR 4252581 ZKB 19.09.2008 7’700.00 6’001.00 5.60 CHF 11’652’250 Devisen EUR/USD Mini-Futures Short XXSUX 3883223 GS open end 1.83 1.42 42.20 USD 1’009’160 Devisen USD/CHF Warrants Call USDSA 3923109 UBS 26.09.2008 0.95 1.11 1.60 CHF 1’393’600 DJ Industrial Index Warrants Put DJICI 2815085 GS 19.12.2008 13’000.00 10’917.51 2.28 CHF 1’511’200 Gold fix PM Warrants Put XAUWB 3703446 UBS 12.12.2008 900.00 778.39 1.47 CHF 1’663’054 Holcim N Warrants Call HOLDQ 4354617 BAER 20.03.2009 85.00 89.55 0.30 CHF 723’100 Lonza Group N Warrants Call LONGD 4302899 GS 19.06.2009 165.00 150.10 1.10 CHF 769’910 Nestlé N Warrants Call NESKR 3205405 ZKB 19.12.2008 48.00 49.26 0.44 CHF 1’329’891 Novartis N Warrants Call NOVZQ 4295586 ZKB 16.01.2009 56.00 59.75 0.42 CHF 1’711’490 Petroplus Holdings AG Warrants Call PPHDZ 4514311 DB 20.03.2009 54.00 31.02 0.30 CHF 3’120’120 Quadrant AG Warrants Call QUADC 3888310 DB 20.03.2009 110.00 120.00 0.21 CHF 681’860 Roche GS Warrants Call ROGZT 4313628 ZKB 21.11.2008 180.00 183.80 0.44 CHF 14’910’329 S&P 500 Index Knock-out Warrants Put SSPXT 4385432 VT 19.12.2008 1’375.00 1’192.70 1.03 CHF 1’955’400 S&P GSCI ER Index Warrants Put PGSCI 3881783 GS 16.03.2009 730.88 - 56.90 EUR 1’901’900 SLI Price Index Warrants Put SLIDA 4348650 DB 17.10.2008 1‘020.00 1‘030.43 0.14 CHF 972’000 SMI Index Knock-out Warrants Call KSMJE 4443958 ZKB 19.09.2008 6‘700.00 6‘856.10 0.49 CHF 85’469’264 Swiss Life Holdg N Warrants Call SLHDV 3719908 DB 19.12.2008 235.00 174.10 0.02 CHF 1’368’511 Swiss RE N Warrants Call RUKEX 4525858 EFG 20.02.2009 68.00 58.40 0.16 CHF 20’983’516 Syngenta N Warrants Call SYNDM 3724857 DB 20.03.2009 250.00 256.00 0.39 CHF 4’858’884 UBS N Warrants Call UBEFD 4340452 EFG 20.02.2009 25.00 18.55 0.15 CHF 20’361’728 Volkswagen Warrants Call VOWWT 2411044 UBS 05.12.2008 50.00 207.23 24.70 CHF 1’758’000 Zurich Financial Services Warrants Call ZUROO 4322812 ZKB 16.01.2009 310.00 266.25 0.12 CHF 24’169’976 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Unlimited Indexzertifikate Wählen Sie aus der umfangreichen Palette Ihren Schweizer Index-Favoriten als Quanto oder NonQuanto Variante: Die Alternative zu Indexfonds: ohne Managementgebühren und ohne Ausgabeaufschlag. SLI, SLI TR, SMI, SMIM, SPI ICB Supersector 8300 „Banks“, SPI ICB Supersector 1300 „Chemicals“, SPI ICB Supersector 8700 „Financial Services“, SPI ICB Supersector 3500 „Food & Beverage“, SPI ICB Industry 4500 „Health Care“, SPI ICB Supersector 8500 „Insurance“. www.zertifikate.commerzbank.de dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    44 MARKET MONITOR Meistgehandelte derivativeAnlageprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 25 gefragtesten Basiswerte der Woche 37. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Basiswert Produkttyp Produktname Symbol Valor ABB/Nestlé/Roche GS Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible LBBBV ABN Water TR Index Tracker Certificates Zertifikat WATCH 2205578 Amazon/Apple/Google Barrier Reverse Convertibles Inverse Barrier Reverse Convertible AGABR CHF 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXCHD 2049435 VT CIT Infrastructure Basket Tracker Certificates Zertifikat USIFR 3071570 CS Basket of 20 Stocks Kapitalschutz mit Coupon 3477453 Emit. Kurs Kurs Verfall Basiswert Produkt LB 12.12.2008 Umsatz Währung in CHF - 1.00 CHF open end - 112.20 CHF 2’002’781 3791479 CLEU 13.11.2008 - 100.35 USD 5’380’683 open end - 105.30 CHF 8’669’264 CIT 10.05.2010 - 91.20 USD 5’417’030 ABN 2’181’137 Opportunity Note Plus OPSTS 3981350 CS 09.11.2009 - 95.97 EUR 3’059’084 DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Kapitalschutz mit Knock-Out Shark Note LBACJ 3689122 LB 12.03.2010 3’151.17 82.32 EUR 2’718’080 EUR 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXEUD 2049441 open end - 111.00 Gazprom/Lukoil/Petrobras Barrier Reverse Convertibles Knock-In Reverse Convertible JPOLP 3221972 JPM 26.09.2008 - 84.38 USD Gold fix PM Tracker Certificates Tracer PMTAA 2607471 UBS GS Asian Currency Basket Outperformance Certificates Leveraged Certificates CMSUS 3565328 Holcim N Barrier Reverse Convertibles Knock-In ICE IBEX 35 Index Outperformance Certificates Leverage Bear Certificate VT EUR 34’202’892 2’384’474 open end 778.39 77.50 USD 15’499’104 GS 15.05.2009 - 97.03 USD 40’707’684 JKHOE 4246626 BAER 15.05.2009 89.55 84.15 CHF 2’445’000 IBEXA 3640863 SOG 27.01.2009 10’869.20 143.20 EUR 2’601’224 7’686’848 JB EUR Overnight Basket Tracker Certificates Zertifikat JFOVH 4495012 BAER 11.08.2009 - 10‘030.00 EUR JB US Banks Basket Tracker Certificates Zertifikat JBUBB 4344893 BAER 22.12.2009 - USD 17’876’676 Newmont Mining Discount Certificates Toro TONEW 3407242 RICI Enhanced Energy Index Tracker Certificates Zertifikat RIEHE 3396400 CS 12.09.2008 ABN 86.50 27.11 - USD 2’989’275 - 113.90 USD 2’520’939 2’039’425 open end Royal Dutch Shell Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible RDSBC 4360139 CLEU 02.07.2009 20.68 92.75 CHF Silver Tracker Certificates Voncert VZOSI 3694272 open end 10.92 10.80 USD 11’373’934 SMI Index Tracker Certificates X-pert SMIDB 1746806 DB open end 6’856.10 69.05 CHF 2’853’000 SWX Immofdsindex TR Tracker Certificates Tracker IMMIT 2414112 ZKB open end - 206.30 CHF 2’320’178 USD 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXUSD 2049445 VT open end - 114.90 USD 12’936’777 VT Managed Risk Switzerland Tracker Certificates Dynamic Voncert VZCRC 3704211 VT open end - 99.60 CHF 30’060’000 ZKB Erneuerbare Energie Bskt Tracker Certificates Proper ERNEU 2315997 ZKB 14.11.2008 - 179.70 EUR 2’044’381 Zurich Financial Services Barrier Reverse Convertibles Defensiver Europäischer Leman BCV71H 3453706 BCV 02.10.2008 266.25 94.00 CHF 2’747’344 VT TR Index Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Suchen Sie nach interessanten Anlagemöglichkeiten? Rabobank, maßgeschneiderte Ideen für unsere Kunden. Seit 1986 zum 20. Mal in Folge von Standard & Poor’s und Moody’s ausgezeichnet mit der Bestnote für Bonität (AAA/Aaa) Strukturierte Produkte für Ihre individuellen Bedürfnisse dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    45 STYLE & PEOPLE atelieroffen– Nadja Ullmanns Mikrokosmos Es ist mehr als ein schweizweit einzigartiges Kunstkonzept, das Nadja Ullmann 2007 im Zürcher Kreis 5 erfolgreich ins Leben gerufen hat. atelieroffen an der Heinrichstrasse 71 in Zürich ist zugleich installatives Schaufenster, Arbeitsraum, Galerie und Laden, ein unabhängiger Kunstraum als künstlerische Position, eine Aufforderung zur Reflexion und zum Innehalten, ein Treffpunkt zum Stöbern und Plaudern, sowie eine kreative Plattform, die den Dialog provoziert und die Sinne aktiviert. Im Atelier, im Laden und in der Galerie hängen an die 300 beeindruckende Werke. Am ansprechendsten aber ist das Zusammenspiel eben dieser Werke als Gesamtkunstwerk. «atelieroffen» ist Installation an sich. Auch deshalb, so die Künstlerin, gäbe es bisher ausserhalb ihres Ateliers beinahe keine Ausstellungen. Man müsste schon die ganzen Wände mitnehmen... Es sind sensible kreative Umsetzungen, «zweieinhalbdimensionale» Kunstwerke, die Geschichten erzählen und Spielraum zur Eigeninterpretation lassen, durch ihre Vielschichtigkeit berühren und dank ungewöhnlicher Textur auch berührt werden wollen und dürfen. atelieroffen präsentiert ab 26. September 2008 «Zwischenfälle» www.atelieroffen.ch Fitbit – einfach gesund leben Anfangs September, während den TechCrunch50 Tagungen in San Francisco, gewann das Fitbit die Aufmerksamkeit und das Lob vieler Besucher. Der «Fitbit Tracker» ist ein ultrakompaktes, drahtloses, tragbares Gerät, welches automatisch die Körperaktivität einer Person berechnet. Damit sollen Gesundheit und Kondition ohne grossen Aufwand im Alltag gesteigert werden. Das Gerät kann an den Kleidern befestigt oder in die Hosentasche gesteckt werden und zeichnet Tag und Nacht alle Bewegungen auf. Es berechnet nicht nur verbrannte Kalorien, Körperaktivität, Schritte und zurückgelegte Strecke, sondern auch noch die Dauer und Qualität des Schlafs, zum Beispiel, wie oft wir uns während der Nacht gedreht haben oder sogar, nach wie vielen Minuten wir eingeschlafen sind! Die Daten können drahtlos auf einen PC übertragen werden. Auf einer Website kann der Benutzer die gespeicherten Informationen abrufen, die Fortschritte auf ein persönliches Ziel messen, Empfehlungen zu Gesundheit oder Ernährung finden und mit anderen Benutzern Netzwerke bilden und Informationen austauschen. Der Fitbit Tracker wird 100 USD kosten und ist erst ab 2009 erhältlich. Vorbestellt werden kann er aber jetzt schon auf www.fitbit.com
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    46 STYLE & PEOPLE Autopilot– eine dynamische Absolute-Return-Strategie Carmine Meoli (PIP Sales) von ABN AMRO in London und Moritz Seibert (RBS Equity Index Derivatives) präsentierten am 4. September 08 im Zunfthaus zur Meisen in Zürich in ihrer ersten gemeinsamen Roadshow die «Autopilot»-Strategie, ein Strukturiertes Produkt der nächsten Generation, welches hundertprozentigen Kapitalschutz per Verfall anbietet. Nach einer warmen Begrüssung und einer kurzen Einleitung von Carmine Meoli, folgte eine ausführliche Darstellung der «Autopilot»-Strategie durch Moritz Seibert. J. Moritz Seibert, Carmine Meoli, beide RBS/ABN AMRO (von links) Lancierung des «Swiss Derivative Institute (SDI)» Am 19. September 2008 wurde im Hotel Widder die Gründung des «Swiss Derivative Institute» bekanntgegeben. Die drei Träger des Instituts, die fineo AG, die fundabilis GmbH und die Derivative Partners AG informierten über den Zweck, die Ziele und die Angebote des neuen unabhängigen Finanz-Weiterbildungsdienstleisters in Zürich. Weitere Details zum Angebot finden Sie unter: www.swissderivativeinstitute.ch Daniel Wehrli und Dr. Heinz Kubli, fundabilis Fabrizio Collesano von DWS unterhält sich mit Daniel Manser, Derivative Partners Media Michèle Jäger und Severine Willi von der BKB Walter U. Käser von Sal. Oppenheim (links) und Lorenzo Martino von Citi (mitte) André Buck von Bank Vontobel und Dr. Christoph Steiner von Naegeli & Partners Attorneys at Law (rechts) Reto Casserini, fineo dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    47 READER’S VOICE Leser fragen,payoff antwortet Reader’s Voice Vor einiger Zeit hatte ich etwas Pech mit einem Multi-Aktien-Bonus-Zertifikat. Einer der enthaltenen Titel hat den Barrier Level unterschritten, weshalb ich mit der Lieferung der betreffenden Aktie gerechnet habe. Zu meinem Überraschen bekam ich jedoch einen Geldbetrag ausbezahlt. Im Termsheet wurde klar von der Lieferung der Aktie geschrieben. Wie kann das sein? J. L. Im Normalfall kommt es bei dieser Art von Produkten selbstverständlich zur Titellieferung, wenn eine Barriere während der Laufzeit verletzt wurde. Sie erhalten dann die Anzahl der Aktien, welche für den jeweiligen Basiswert im Termsheet als Ratio bestimmt wurde. Dieses Ratio wird an Hand des Verhältnisses des Nominalwertes ihres Zertifikates zum Kurswert jedes der darin enthaltenen Titel am Tag der Fixierung be- stimmt. Zum Beispiel wird also bei einem Nominalwert von CHF 1’000 eine Aktie, die mit einem Kurs von CH 25 fixiert wird, mit einem Ratio von 40 Aktien pro Zertifikat zu Buche stehen. Nun ist es jedoch selten der Fall, dass sich der Kurs eines Basiswertes zum massgeblichen Zeitpunkt exakt so zum Nominalwert verhält, dass man nach der Division auf einen runden Betrag kommt. Deshalb kommt es beim Verhältnis von Aktien pro Zertifikat meistens dazu, dass auch Bruchteile von Aktien zum Ratio gehören. Schliesslich wollen weder Sie noch der Emittent auf den Rundungsbetrag verzichten. Für diese Bruchteile kann selbstverständlich keine Lieferung eines «Aktienteiles» erfolgen, weshalb Sie hiefür gewöhnlich eine Barauszahlung erhalten. Dass Sie für Ihr Zertifikat überhaupt keine Aktien angedient, sondern nur einen Geldbetrag erhielten, lässt darauf schliessen, dass der Kurs des betreffenden Basiswertes zum Zeitpunkt der Fixierung höher war als der Nominalwert Ihres Produktes. Dies führte zu einem Ratio von weniger als 1, weshalb Sie nur Geld und keine Aktie bekamen. Dass im Termsheet trotzdem von Titellieferung geschrieben wurde, rührt wohl daher, dass andere Basiswerte ihres Multi-Aktien-Bonus-Zertifikates ein Ratio grösser 1 hatten. Vorschau und Veranstaltungen Im nächsten payoff magazine berichten wir unter anderem über… Veranstaltungskalender 23.–24.10.08 Messe für Zürich Strukturierte Produkte www.stp-messe.ch 29.–30.10.08 Salon Romand de la Finance Genf www.salonfinance.ch 04.-06.02.09 Fonds 2009 Zürich www.fondsmesse.ch In der kommenden Ausgabe des payoff magazine befassen wir uns mit Real Estate Investment Trusts (REITs). Auch über die Funktionsweise des Risikomanagements bei Emittenten von Strukturierten Produkten werden wir berichten und diesen komplizierten Prozess detailliert erklären. Die payoff-Musterportfolios entwickeln sich besser als die zugehörigen Indizes. In unserer nächsten Ausgabe stellen wir das Musterportfolio Rohstoffe detailliert vor und erklären, was die Beweggründe für die getätigten Transaktionen waren, respektive, was wir für die Zukunft planen. All dies und vieles mehr im nächsten payoff magazine. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008
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    48 TICKER NEWS Ticker News Quelle:flickr.com; Autor: wallyg IMPRESSUM HERAUSGEBERIN Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10, 8002 Zürich Telefon 043 305 05 30 www.derivativepartners.com CHEFREDAKTION Daniel Manser REDAKTIONSLEITUNG Andreas Stocker AUTORENTEAM Massimo Bardelli, Dieter Haas, Alexander Heftrich, Christian König, Martin Plüss, Enrico Rossi, Tobias Walter redaktion@derivativepartners.com Reinhard Bellet Nachfolger von Siegfried Piel bei euderas Nachdem Siegfried Piel wegen der Wirecard-Affäre von seinem Posten bei der Sal. Oppenheim als Leiter des Handels und des Derivategeschäfts sowie neu ernannter Präsident des europäischen Derivateverbands euderas zurücktreten musste, lag eine Neubesetzung des Präsidentenpostens auf der Hand. Piels Nachfolger bei euderas soll Reinhard Bellet, geschäftsführender Direktor Derivate beim X-Markets-Team der Deutsche Bank AG in Frankfurt, werden. Strukturierte Produkte weltweit auf Erfolgskurs Europa gilt bekanntlich als die weltweite Hochburg von Strukturierten Produkten. Aber auch in ferneren Teilen der Erde sind Derivate mittlerweile etablierte Anlageinstrumente. So wurde 2007 rund USD 600 Mrd. an der Hongkonger Börse umgesetzt. In der Schweiz betrug der Umsatz in der gleichen Periode CHF 74 Mrd. Experten meinen hierzu, dass Asiaten vielfach Trader-Naturen sind, zudem ist das steuerliche Umfeld sehr attraktiv. Die zweite Strukturierte Produkte Messe Am 23. und 24. Oktober 2008 findet im Kongresshaus Zürich zum zweiten Mal die Strukturierte Produkte Messe statt. An der von Scoach Schweiz AG und dem Schweizerischen Verband für Strukturierte Produkte SVSP gemeinsam veranstalteten Messe präsentieren rund 30 Aussteller ein breites Produktangebot. Das Rahmenprogramm bietet Fachreferate ausgewiesener Spezialisten, Podiumsgespräche zu aktuellen Anlagethemen und Ausbildungsreferate. Mehr Informationen zu der Messe finden Sie auf der Seite 11 dieses payoff magazine. Gratistickets können auf www.payoff.ch bestellt werden. Frischer Wind im US-Aktienhandel Die US-Optionsbörse ISE will gemeinsam mit der alternativen Handelsplattform DirectEdge die grossen US-Börsen NYSE und Nasdaq im Aktienhandel konkurrenzieren. Der Marktanteil von DirectEdge und ISE wird bis anhin in diesem Segment auf 6 Prozent geschätzt. Die ISE war im Dezember 2007 von der Eurex übernommen worden. Marc Zahn verlässt Scoach Marc Zahn, CEO der Scoach Schweiz AG und Scoach Europa AG, verlässt das Unternehmen per Ende Dezember 2008. Er wird ausserhalb der SIX Group eine neue Aufgabe im Private Banking übernehmen. dp payoff all about derivative investments | Oktober 2008 ANZEIGEN Elena Weber elena.weber@derivativepartners.com LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG Koller Werbung GmbH Unteres Ziel 3, 9050 Appenzell www.kollerwerbung.ch DRUCK Effingerhof AG Storchengasse 15, 5201 Brugg www.effingerhof.ch ABOS UND ADRESSÄNDERUNGEN www.payoff.ch (Rubrik «payoff magazine») ERSCHEINUNGSWEISE/ABO payoff erscheint 12-mal jährlich 1-Jahres-Abo Druckausgabe: CHF 129.– Online-Abo (per E-Mail): kostenlos AUFLAGE Wird in gedruckter Form und als E-Mail an über 25’000 Anleger verschickt RISIKOHINWEIS/DISCLAIMER Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit. Derivative Partners AG und Dritte unternehmen alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit der präsentierten Informationen zu gewährleisten, doch machen sie keinerlei Zusagen über die Korrektheit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser, die aufgrund der in diesem Magazin veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen.