dp payoff all about derivative investments

Nr. 5 | Mai 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch
CHF 12.50 | EUR 8.–

Strompreise am Gängelband von
Öl und Kohle
3
Ex oriente lux – Aus dem Osten
(kommt) das Licht

7

LTCM: Déjà-vu nach einem Jahrzehnt
11
Credit Spreads sagen mehr als
tausend Worte
42

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

EUROTOTO
Seite 36
2

OPINION

INHALT

SEITE

OPINION
10,93 Prozent

2

FOCUS
Strompreise am Gängelband von Öl und Kohle
3
Ex oriente lux – Aus dem Osten (kommt) das Licht
7
LTCM: Déjà-vu nach einem Jahrzehnt
11
DBLCI – der erfolgreiche Rohstoffindex der Deutschen Bank 15

INTERVIEW
Interview mit Dr. Hans-Bernd Menzel

18

PRODUCT NEWS
Daniel Manser
Chefredaktor payoff

10,93 Prozent
Zu einer Jahresrendite von über 10 Prozent würde
wohl kaum ein Anleger nein sagen. Die langfristigen
Durchschnittsrenditen der westlichen Aktienmärkte liegen bei rund 8 Prozent. Mit einer Rendite
von 10 Prozent erzielt ein Anleger gegenüber dem
langjährigen Schnitt folglich eine Outperformance
von 25 Prozent, nicht schlecht also. Noch besser
wird das Ganze, wenn sich diese Rendite innerhalb
eines guten Monats erzielen lässt. Hirngespinste,
Wunschvorstellungen, Tagträume? Mit Nichten,
denn genau soviel beträgt der Anstieg des SMI
seit dem Tief am 17 März bis Ende letzter Woche.
Natürlich hinkt diese Betrachtungsweise etwas,
aber sie verdeutlicht auch, dass sich in schwierigen Börsenphasen immer wieder Chancen bieten. Man muss diese lediglich nutzen, ganz nach
dem Motto: «Denn Mutigen gehört die Welt».
Mutig oder gar übermütig waren auch die Investoren in den LTCM, den Long Term Capital Management Fund. Viele Investoren können sich
sicher noch an dieses Debakel erinnern. Dieses
Jahr «feiert» der Niedergang des als genial gegoltenen Investmentvehikels sein 10-jähriges Jubiläum. payoff rollt den Fall nochmals auf und zeigt,
wie viele damalige Fehler auch bei der aktuellen
Finanzkrise wieder gemacht wurden, respektive
wie wenig Lehren aus der Vergangenheit gezogen
wurden.
Die Hoffnung, dass mit der Strompreisliberalisierung die Preise sinken würden, zerschlägt sich,
ganz im Gegenteil, wir müssen uns auf einen
deutlichen Strompreisanstieg gefasst machen.
Weshalb dem so ist, lesen Sie in unserem LeadArtikel.

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Die beste Aktie bestimmt die Auszahlung
Adios España!
Take the Double-Rebound!
Interview mit Omar Alami
Mit Kohle Gewinne zu Tage fördern
Regelbasierte Asset Allokation mit «RAII»
Interview mit Jonathan Wilmot

20
21
22
23
24
25
26

MUSTERPORTFOLIOS
Rohstoffe – aktuelle Outperformance bei über 25 Prozent

27

PRODUCT NEWS REVIEW
Produktvorstellungen und was daraus wurde

29

DERIVE
Chinas Gigant wankt
The same procedure as every year?
Anhaltender Aufwärtstrend bei Agrarrohstoffen

33
34
35

EURO TOTO
Das Gewinnspiel zur Fussball-EM

36

LEARNING CURVE
Ein Stern schafft Transparenz

37

INVESTMENT IDEAS
Den Einstieg nachträglich optimieren
Open-end-Zertifikate auf den ML Gulf Investible Index

39
40

RATING WATCH
Credit Spreads sagen mehr als tausend Worte

42

MARKET MONITOR
Attraktive Neuemissionen
Meistgehandelte derivative Hebelprodukte
Meistgehandelte derivative Anlageprodukte

45
46
47

STYLE
Derivate im Rampenlicht

48

READER’S SERVICE
Reader’s Voice
Ticker News
Impressum

50
51
51
3

FOCUS

Strompreise am Gängelband von Öl und Kohle

Bild: www.sxc.hu

Der Bundesrat hat im März die neue Stromversorgungs- und die revidierte Energieverordnung
verabschiedet. Diese beiden Verordnungen konkretisieren die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen für die Strommarktöffnung für Grossverbraucher sowie die Einführung der kostendeckenden Einspeisevergütung per 1. Januar 2009. Hoffnungen auf sinkende Preise sind allerdings fehl am Platz. National oder international zusammengesetzte Branchenzertifikate dürften
auch in Zukunft unter Strom stehen und den Anlegern viel Freude bereiten.
Immerhin förderte der stark gestiegene
grenzüberschreitende Stromhandel die Konvergenz der Strompreise innerhalb Europas.
Diese Divergenzen hängen unter anderem
mit dem vorhandenen Mix der einzelnen
Länder zusammen. So gewann Schweden
2007 knapp 46 Prozent seiner Elektrizität
aus Wasserkraft, während in Frankreich
Kernkraftwerke rund 77 Prozent des Strombedarfs abdeckten.

Elektrisierende Aussichten für den Strommarkt! Die Nachfrage nach Strom wird in den kommenden Jahren weiterhin stark zunehmen.
Dieter Haas| Das Stromversorgungsgesetz schafft die Voraussetzungen für eine
schrittweise Öffnung des schweizerischen
Strommarktes und die Stärkung der Versorgungssicherheit, so der offizielle Tenor. Das
ist allerdings keineswegs sicher. Mit der anstehenden Liberalisierung zieht die Schweiz
mit der EU gleich. Diese hat bereits sehr viel
früher mit der Öffnung der Märkte begonnen,
was die Entwicklung von Börsen wie der European Energy Exchange EEX (siehe auch Interview mit Dr. Hans-Bernd Menzel) begünstigt

hat und dem Energiehandel zu einem starken
Aufschwung verhalf. Die Erfahrung der letzten
Jahre zeigte allerdings, dass es dadurch nicht
zu einer Senkung der Preise gekommen ist.
Im Gegenteil verteuerte sich die Elektrizität
europaweit, unabhängig davon, wie stark oder
schwach die Liberalisierung vorangeschritten
ist. Die Hoffnung, dass ein ausgeprägterer
Wettbewerb für steigende Investitionen, Produktivitätssteigerungen, sinkende Gewinnmargen und tiefere Preise sorgt, erfüllte sich
somit bislang nicht.

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Die Schweiz keine Insel der
Glückseligen
In unserem Land, das knapp 56 Prozent der
elektrischen Energie durch Wasserkraft erzeugt, liegen die Preise bereits auf europäischem Niveau. Gemäss Atel, der grössten
Stromgruppe der Schweiz, droht für die Zeit
2025/2030 eine Stromlücke von 25 TWh,
die zu einem Fünftel durch den Ausbau von
erneuerbaren Energiequellen, zu vier Fünfteln
durch Kernenergie, Gas, Kohle oder Import geschlossen werden soll. Das lässt wenig Hoffnung für sinkende Notierungen aufkommen.
Die über dem Produktionswachstum liegende
Nachfrage sowie kurzfristige Faktoren wie die
aktuell sehr niedrigen Wasserreserven in den
Stauseen könnten die Preise jederzeit in noch
luftigere Sphären katapultieren. Hinzu kommt
die enge Korrelation zu den Rohstoffpreisen.
Die an der EEX gehandelten Strom-Kontrakte
folgen den Öl- und Kohlepreisen nahezu ohne
Zeitverzug.
>
4

FOCUS

25

gesehen, mehr als ordentlich. Nach der
Konsolidierungsphase in den vergangenen
Monaten stehen die Ampeln kurz vor dem
Umschalten von orange auf grün. Der aktuelle Jahresmittelwert des Schweizer
Elektrizitätspreisindex (SWEP) zeigt wieder
eine steigende Tendenz und lässt keinerlei
Anzeichen von Schwäche im langfristigen
Trend erkennen. Daneben spielt auch die
stark gestiegene Volatilität der kurzfristigen
Strompreise in die Karten der Versorger.
Ihr immer bedeutsameres Handelsgeschäft
profitiert von den zunehmenden Schwankungen, ja blüht in einem solchen Umfeld richtig auf. Traten die Ausschläge in
früheren Phasen vor allem in kalten Wintern
auf, sind die Spitzen in heissen Sommern
ein neueres Phänomen.

europaweit steigenden Stromhungers bis
auf weiteres problemlos verteidigen können. Selbst während der jüngsten Börsenturbulenzen hielt sich die Branche, relativ

Anlagemöglichkeiten mit Derivaten
Trotz der anhaltenden Hausse gibt es
bislang kein einziges Tracker-Zertifikat
auf den Strompreis! Noch traut sich kein
Emittent an die Sache heran, dabei dürfte
der Eisbrecher mit einer regen Nachfrage
rechnen. Anleger müssen sich vorläufig
mit einer indirekten Beteiligung an diesem attraktiven Sektor begnügen. Zwei

Aktienmarkt Schweiz: SPI und Sektorindizes
Technologie

-7,6

-27,9

Finanzdienstleistungen

0,2

-14,2

Versorger

19,6

-8,2

Telekommunikation

-2,5

-14,8

Verbraucherservice

3,1

-13,4

Gesundheitswesen

0,5

-15,3

Verbrauchsgüter

9,2

-4,8

Industrieunternehmen

4,2

-9,6

6,3
5,3

Grundstoffe
Öl & Gas

-23,2

SPI

2,5

-11,1
-35

-30

-25

-20

-15

-10

0

-5

5

10

15

20

Performance p.a. in % (31.12.99 –18.04.08)
Performance 2008 (28.12.07–18.04.08)
Quelle: SWX, Derivative Partners AG

CHF/MWh
600

6’000
5’500

550

528

5’000

500

4’500

450
395

4’000
3’500

391

400
350

328

3’000

300

2’500

250

2’000

200

1’500

150

1’000

100
50

500

0
3.1.08

20.12.06

23.15.05

29.12.04

5.1.04

30.12.02

2.1.02

0
29.12.00

Der Sektor des Jahrzehnts
Die Versorger führen mit einer durchschnittlichen jährlichen Performance seit Ende
1999 von beinahe 20 Prozent die Branchenrangliste des Aktienmarktes Schweiz mit
klarem Vorsprung an. Diese Spitzenposition
werden sie in Anbetracht des schweiz- und

Energieversorger und SWEP-Index

30.12.99

Des nasskalten Wetters der vergangenen
Wochen überdrüssig, erhofft sich manch
einer ein langanhaltendes Hoch wie in den
Jahren 2003 und 2006. Für die Entwicklung der Strompreise wären solche klimatischen Wohlfühlphasen aber Gift und das
schottische Sprichwort: «Lächeln ist billiger
als Strom. Und gibt mehr Licht!» einzig ein
scherzhafter Trost. Wird Europa von einer
Hitzewelle ergriffen, laufen überall Klimageräte und die Stromnachfrage steigt. Kühlwasserprobleme bei Kraftwerken schränken
die Produktion parallel dazu ein.
Angesichts der begrenzten Erzeugungs- und
Übertragungskapazitäten besteht zudem
wenig Spielraum zur Ausdehnung des Angebots. Manche sprechen bereits von einer
zunehmenden Gefahr drohender Stromausfälle. Damit bei uns nicht zwischenzeitlich
die Lichter ausgehen, besteht eine absolute
Notwendigkeit zum Ausbau der nationalen
Stromnetze und zur besseren Nutzung der
Kupplungsstellen zwischen den Ländern.

Index Energieversorger
SWEP-Jahresmittel-indexiert
SWEP-Tageskurse (rechte Skala)
Linear (SWEP-Tageskurse, rechte Skale)
Quelle: EGL, SWX

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
5

FOCUS

der aufgeführten Zertifikate enthalten
Schweizer Firmen. Es handelt sich um
VZSTM und ECSEL. Während ECSEL rein
schweizerisch zusammengesetzt ist, umfasst VZSTM Konzerne aus ganz Europa.
Im Warenkorb von ECEEL befinden sich
ausschliesslich Firmen aus dem EU-Raum.
VOLTA legt das Schwergewicht auf die
USA und ELCHF sowie ELECT auf Asien.
Zur Verbreiterung der Auswahl wurden in

der Tabelle auch Zertifikate auf Utilities
berücksichtigt, bei denen die reinen Elektrizitätsgesellschaften nur einen Teil der
Gesamtmenge ausmachen. Die geringere
Fokussierung wird durch bessere Risikoeigenschaften kompensiert. Gut gefallen
die Open-end-Zertifikate DJXTY und das
OTC gehandelte UBS-Zertifikat (Valor:
1’371’601), welche bereits seit Dezember 2001 beziehungsweise Februar 2002

auf dem Markt sind. Leider fehlen hier die
Schweizer Unternehmen, die punkto Performance in den letzten Jahren noch besser abgeschnitten haben als der DJ Euro
Stoxx Utilities Index. Optimal scheint ein
Mix aus ECSEL für den Schweizer Touch
und DJXTY für den Rest. Mit dieser Kombination besitzt der Anleger «den Fünfer und
das Weggli» und setzt seinem Portfolio die
nötige Dosis Spannung zu.

Ausgewählte Strom-/Utilities-Zertifikate
Ticker/Valor
ECSEL
VZSTM
ECEEL
VOLTA
ELCHF
ELECT
DJXTY
1’371’601
ECEUT
FTGUT
DJUTI

Basiswert
Swiss Electricity Basket
Strombasket II
European Electricity Basket
High Voltage Energy
Dev. Asian Electricity Index
Dev. Asian Electricity Index
DJ Euro Stoxx Utilities
DJ Euro Stoxx Utilities
European Utilities Basket
FTSE Global Utilities Idex
DJ Sector Titans Utilities

Typ
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker

Laufzeit
11.01.10
04.12.08
08.02.10
13.05.09
open-end
open-end
open-end
open-end
18.01.10
open-end
open-end

CCY
CHF
CHF
EUR
USD
CHF
USD
EUR
EUR
EUR
EUR
USD

Launch
11.01.08
12.04.07
15.02.08
14.05.07
29.10.07
29.10.07
10.12.01
14.02.02
18.01.08
12.06.02
09.11.01

Ausgabekurs
100.00
96.40
101.00
100.00
100.00
100.00
28.69
27.36
100.00
36.06
10.87

Quelle: Derivative Partners AG

Lugano · Zürich · Genf

Exchange Traded Product Day

08

Informieren Sie sich noch heute unter www.scoach.ch
oder www.swx.ch

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Geldkurs
16.04.08
94.50
110.40
98.25
109.30
61.80
70.80
55.20
47.15
95.10
49.10
18.20

Perf. ab
Emission
-5.50
14.52
-2.72
9.30
-38.20
-29.20
92.40
72.33
-4.90
36.16
67.48

CHF-Perf.
p.a. in %
14.21
-9.37

14.36
13.09
7.70
4.41
Booming Russia
Profiting from the Strength of Growth.
Capped Barrier Outperformance Zertifikate
• Starkes Wirtschaftswachstum
• Fortschreitende wirtschaftliche
Diversifikation
• Unternehmensfreundliche Fiskalpolitik
• Steigende frei verfügbare Einkommen
• Konsumkredit unterstützt das
Wirtschaftswachstum
• Veränderte Konsumpräferenzen
Russland erlebt das zehnte Jahr in Folge mit
robustem wirtschaftlichem Wachstum. Das
Vertrauen in die nationale Ökonomie und die
Stärkung des Rubels schlagen sich in steigenden Konsumausgaben und höheren Inlandinvestitionen (u. a. Infrastruktur) nieder. Hohe
Energiepreise und eine stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen auf den Weltmärkten
schützen Russland vor Liquiditätsengpässen
und sichern die finanzielle Basis für eine
beschleunigte Diversifikation der Wirtschaft
zugunsten der innovativen Industriebereiche.
Kapitalschutz
Renditeoptimierung

Capped Barrier Outperformance
Zertifikate auf den Russian Basket
Capped Barrier Outperformance Zertifikate
ermöglichen, innerhalb einer bestimmten
Preisspanne überproportional an einem Kursanstieg des Basiswerts zu partizipieren.
Gleichzeitig ist das investierte Kapital bis zum
Erreichen einer Barriere geschützt. Partizipieren auch Sie mit unserem neuen Produkt am
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Performance vom Russian Traded Index
RTS im Vergleich
420
350
280
210
140
70

2004
2005
2006
2007
MSCI Emerging Market
RTS Russian Traded Index

100% CPN auf Clariden Leu (Gue) Russia Equity Fund
100% CPN Bullish auf Russischen Rubel gegen Euro
Multi BRC Russlands Rohstoff-Riesen
Multi BRC Russische Stahl-Giganten
Capped Barrier Outperformance Zertifikat

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Capped Barrier Outperformance Zertifikate
auf einen Basket von VimpelCom, Mobile
TeleSystems, Gazprom, Lukoil ADR‘s
Emittent
Clariden Leu Ltd, Nassau
Basiswerte VIP UN/MBT UN/OGZD LI/LKOD LI
Laufzeit
14.5.2008 bis 14.5.2010
Cap
EUR 1500 (150% 1)
Barrier
EUR 690 (69% 1)
Partizipation
indikativ 130%
Emissionspreis
EUR 1000 (100% 1)
Stückelung
EUR 1000 = 1 CBOC
Valor/ISIN
3970362/CH0039703621
Ticker
CBOCR
Zeichnungsfrist bis
30. April 2008
1

des Basketwerts bei Fixierung

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*Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Gespräche auf dieser Telefonlinie aufgezeichnet werden. Wir gehen von Ihrer Zustimmung aus.
Dieses Inserat dient Marketingzwecken; es ist nicht das Ergebnis einer Finanzanalyse. Folglich unterliegt es nicht den von der Schweizerischen Bankiervereinigung herausgegebenen «Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse». Die
obigen Angaben dienen lediglich der Information und beinhalten weder eine Offerte noch eine Einladung zur Offertstellung oder eine Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Finanzprodukten. Die Termsheets sowie die entsprechenden rechtlich verbindlichen Konditionen (inklusive Risikohinweise und Verkaufsrestriktionen) der einzelnen Produkte können bei der Clariden Leu AG bezogen werden. Diese Produkte sind komplexe strukturierte Finanzinstrumente. Sie stellen keine kollektive Kapitalanlage im Sinne
des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) dar und unterliegen daher nicht den Vorschriften des KAG und der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Der Anleger kann den Schutz des KAG nicht beanspruchen. Der Anleger
ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität der dem Produkt zugrunde liegenden Basiswerte ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten. Weitere Informationen finden Sie
in der Broschüre „Besondere Risiken im Effektenhandel“, welche bei der Clariden Leu AG kostenlos bezogen werden kann. Dieses Inserat stellt weder ein Kotierungsinserat noch einen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar.
7

FOCUS

FOCUS

7

Ex oriente lux –
Aus dem Osten (kommt) das Licht

Bild: www.sxc.hu

Die Börsen der Golfstaaten legen tendenziell zu. Der hohe Ölpreis, die mögliche Abkoppelung
weiterer Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) vom US-Dollar und massive staatliche Investitionen beflügeln die arabischen Märkte. Das Angebot an Strukturierten Produkten wächst.
Dennoch lassen sich Unterschiede innerhalb der Region «Middle East» ausmachen.
Market (MSM) in Oman (Performance 2008:
plus 22,80 Prozent), die «outperformen» und
die Pole-Position einnehmen. Der saudische
Aktienmarkt hinkt weit zurück und ist seit
Jahresanfang um rund 14 Prozent gefallen.
Ein Indiz dafür, dass es auch in dieser Boomregion zu Kursverlusten kommen kann und
sich mitunter eine Diversifikation lohnt.

Pulsierend wie das Nachtleben in Dubai können auch Finanzanlagen in den Golf-Staaten das
Depot zum Pulsieren bringen.
Alexander Heftrich| Die Aktienmärkte am
Persischen Golf trotzten in den vergangenen
Wochen und Monaten der negativen Stim-

«Die fortdauernden Spekulationen über eine Abkoppelung vom
US-Dollar verleihen den Börsen
im Nahen Osten daher zusätzliche
Attraktivität.»
mung vieler Leitbörsen. Nach dem heftigen
Kurseinbruch der Jahre 2005 und 2006
haben sich die arabischen Märkte im vergangenen und im laufenden Jahr bisher gut

gehalten und zählen zu den lukrativsten Handelsplätzen weltweit. Dieser positive Trend
könnte anhalten, zumal für die Region Greater Middle East (GME) in den kommenden
drei Jahren mit einem Wirtschaftswachstum
von fünf bis acht Prozent gerechnet wird.
Allerdings gibt es auch hierbei deutliche
Unterschiede in der Performance, so dass
es schwer fällt, die Region «Middle East» als
ein Ganzes zu erfassen. Die Handelsplätze in
Ägypten gehören, gemessen an der Marktkapitalisierung, zu den wichtigsten Börsen des
Nahen Ostens, jedoch sind es die Indizes in
Kuwait (Performance 2008: plus 16 Prozent,
Stand: 19.04.08) und der Muscat Securities

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Ölpreis und Prestigeobjekte sorgen für
Kursfantasie
Diverse Gründe sprechen für ein Investment in
diese Region. In erster Linie ist es der enorme
Anstieg des Ölpreises bis in den Bereich von
116 US-Dollar, der die Rally antreibt. Die Region Middle East ist mit einem Anteil von 35
Prozent an der weltweiten Ölproduktion und
gut 60 Prozent der nachgewiesenen Reserven das weltweit wichtigste Ölfördergebiet.
Da der Ölpreis nach Meinung vieler Experten
hoch bleiben wird, sorgt allein das schon für
positive Stimmung an den meisten Börsen
der Region. Neben Infrastrukturmassnahmen
lenken viele Länder mit Grossprojekten, wie
dem Bau von Luxushotels oder einer hochmodernen Formel-1-Strecke den Fokus auf
sich. Die Staatsfonds der Golfstaaten haben
im vergangenen Jahr 38 Prozent der Käufe
aller Staatsfonds der Welt auf sich vereinigt,
gesamthaft 183 Transaktionen mit einem Volumen von USD 83 Mrd.
Abkoppelung vom US-Dollar anvisiert
Fünf der sechs Mitglieder des Golfkooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC),
8

FOCUS

nämlich die Vereinigten Arabischen Emirate,
Saudi-Arabien, Katar, Oman und Bahrain,
haben derzeit ihre Währungen an den Greenback gebunden. Dies bedeutet, dass sie

«Die Region Middle East ist mit
einem Anteil von 35 Prozent an
der weltweiten Ölproduktion und
gut 60 Prozent der nachgewiesenen Reserven das weltweit
wichtigste Ölfördergebiet.»
den Wechselkurs zwischen ihren jeweiligen
Währungen und dem Dollar immer konstant
halten müssen. Diese Koppelung an den USDollar wurde in den vergangenen Monaten
wegen der anhaltenden Dollar-Schwäche zunehmend zur Belastung. Die fortdauernden
Spekulationen über eine Abkoppelung vom
US-Dollar verleihen den Börsen im Nahen
Osten daher zusätzliche Attraktivität. Ein solcher Schritt wurde von Kuwait im letzten Jahr
bereits vollzogen und könnte mittelfristig zu
einer Aufwertung der heimischen Währungen
führen, an der ausländische Anleger dann
ebenfalls partizipieren würden.
Angebot an Strukturierten Produkten
dieser Region steigt
Als Reaktion auf die steigenden Kurse und
die sich bietenden vielfältigen Möglichkeiten
ist das Angebot an Zertifikaten auf die Golf-

Wachstumsraten am Beispiel Ägyptens
%
8
6
4
2
0
-2
1980

1985

Ägypten

Welt

1990

1995

2000

2005

Aufstrebende Volkswirtschaften

Quelle: IMF Survey March 08

Region zuletzt massiv gestiegen. Jüngst hat
Merrill Lynch mit der Emission des Gulf-Investible-Indexzertifikates die Angebotspalette
nochmals erweitert – der zugrundeliegende
Index spiegelt die Wertentwicklung der 20
grössten und liquidesten Aktien der Börsen
in Abu Dhabi, Bahrain, Dubai, Kuwait, Oman
und Katar wider. Mit dem Ende 2005 emittierten Tracker-Zertifikat auf Islamic Blue
Chips (VZIBC) ist die Vontobel im Markt-

segment Middle East vertreten. Die Wertentwicklung von rund 13 Prozent in den vergangenen drei Monaten ist ordentlich; eine
regelmässige vierteljährliche Anpassung
findet statt. Der Stellenwert der Golfregion
für die Bank Vontobel wurde auch mit der
Gründung der Tochtergesellschaft Vontobel
Financial Products Ltd. Ende letzten Jahres
deutlich. Die Bank Vontobel emittiert künftig nicht mehr von den Cayman Islands son-

Auswahl an Zertifikaten mit Anlageregion Middle East

Symbol, Emittent Basiswert
WKN
DB5281
DB
DB Dubai Top Select
ABN9LJ
ABN
ABN AMRO Middle East
TR Index
UB6RDP
UBS
UBS Middle East TR Index
DWS0JC
DWS
DWS Middle East TR Index
VZIBC
VT
VT Islamic Blue Chip Basket
DUBDB
DB
DB Dubai Index
ABCDB
DB
DB Abu Dhabi Index
MLGIC
ML
ML Gulf Investible Index
EMIRA
ABN
Emirates Property &
Infrastructure TR Index
ARABU
ABN
ABN Middle East TR Index
UAETR
ABN
MSCI United Arab Emirates
TR Index
MLDCH
ML
ML Dubai Investable Index

Produkttyp

Börsenplatz

Tracker
Tracker

Scoach Europa
Scoach Europa

Performance
Emissions- Verfall
seit 01.01.08 Währung
tag
oder Emission
01.12.2005 Open-end
-1.7%
EUR
23.08.2006 Open-end
-3.7%
EUR

Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker

Scoach Europa
Scoach Europa
Scoach CH
Scoach CH
Scoach CH
Scoach CH
Scoach CH

25.01.2008
19.12.2007
27.12.2005
27.11.2007
27.11.2007
05.03.2008
03.08.2007

Tracker
Tracker

Scoach CH
Scoach CH

Tracker

Scoach CH

Quelle: Derivative Partners AG

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Open-end
Open-end
19.12.2014
3.12.2008
3.12.2008
Open-end
Open-end

-7.1%
8.9%
-2.0%
-15.3%
-9.1%
0.0%
-8.2%

EUR
EUR
USD
CHF
CHF
CHF
CHF

23.08.2006 Open-end
25.02.2008 Open-end

9.7%
1.1%

USD
USD

02.02.2007 Open-end

-18.5%

CHF
9

FOCUS

Nachfrage nach Öl im in Millionen Barrell
pro Tag (weltweit)

WTI Crude Oil pro Barrell in USD
USD
120

90

100

88
80
60

86

40

84

20

WTI Crude Oil in USD
Quelle: IMF Survey March 08

Quelle: Bloomberg

dern aus Dubai. An der Scoach Schweiz werden bereits eine Vielzahl an Strukturierten
Produkten mit Anlagefokus Naher Osten
gehandelt (vgl. Tabelle). Besonders sticht
das Open-end-Tracker-Zertifikat ARABU der
ABN AMRO auf den ABN Middle East TR Index heraus. Das in USD gehandelte Zertifikat konnte seit dem ersten Januar 2008 mit
einer Performance von gut 10 Prozent aufwarten. Aber auch das an der Scoach Europa kotierte Tracker-Zertifikat DWS0JC (EUR)
auf den DWS Middle East TR Index konnte
mit einer Performance von rund 9 Prozent
gut mithalten. Interessierte Anleger sollten
prinzipiell bei allen Produkten der GolfRegion auf die Währungsentwicklung Acht
geben. Einige Zertifikate haben den US-Dollar als Referenzwährung, andere beziehen
sich auf lokale Währungen. Verluste können
hier drohen. Hierbei eignen sich Mini Shorts
wie CHFBP oder XXSNX besonders gut um
Dollar-Positionen abzusichern. Die andere
Seite der Medaille sind die sich ergebenden
Chancen.
Bewahrheiten sich die kurz- und mittelfristigen Prognosen für die Golfstaaten, so ist
ein Investment durchaus lohnenswert. Der
Anleger sollte allerdings eine möglichst
breite Diversifikation anstreben, sowohl
branchenbezogen als auch länderspezifisch.

Comic

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

04.08

10.06

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11

FOCUS

LTCM: Déjà-vu nach einem Jahrzehnt
Der spektakuläre Zusammenbruch des Hedge-Fonds «Long Term Capital Management» im Jahr
1998 zeigt in der Retroperspektive vielerlei Parallelen zur aktuellen Diskussion um Transparenz
und effizientes Risikomanagement.

Bild: www.sxc.hu

Dimon müssen die Geschehnisse ein Déjàvu der besonderen Art gewesen sein, denn
vor knapp 10 Jahren wurde in den selben
Räumlichkeiten in Anwesenheit von ihm
und anderen Kollegen diverser Banken und
Investmenthäuser ein ähnliches Rettungspaket durch das FED koordiniert. Dimon
war zu dieser Zeit Präsident der damals neu
formierten Citigroup. Damals hiess der todkranke Patient «Long Term Capital Management», welcher sofortige Liquiditätshilfen
in Höhe von 3,6 Milliarden US-Dollar benötigte. Sollte diese Notfall-Unterstützung
versagt bleiben, drohte ein Dickicht aus
komplizierten Finanzprodukten mit einem
Nennwert von rund einer Billion US-Dollar
einzustürzen – ein globaler Finanzkollaps
wäre die Folge gewesen.

Der LTCM, einst ein prachtvolles Finanzkonstrukt, doch schlussendlich nur noch eine Ruine.

Martin Raab| Die Extremkräfte der Börse
sind bekanntlich stets für Überraschungen
gut. Diese Erfahrung musste jüngst auch
Jamie Dimon, der Chef der Investmentbank
J.P. Morgan machen. Statt das wohlverdiente Wochenende zu geniessen, sass der
52-jährige Wall-Street-Veteran am 16. März
2008 im stickigen Konferenzraum der New
Yorker Filiale der US-Notenbank FED – hitzige Krisensitzung statt Tennismatch mit
seinen drei Töchtern. Einziger Agendapunkt

des sonntäglichen Treffens war die überraschende Beinahe-Pleite des Mitbewerbers
Bear Stearns. Den gestrauchelten Kollegen
musste schleunigst geholfen werden. Die
verzweifelte Lösung lautete, J.P. Morgan
soll Bear Stearns zum Schnäppchenpreis
erwerben und im Gegenzug alle Verbindlichkeiten des Mitbewerbers übernehmen.
Hierfür stellt die US-Notenbank rekordverdächtige Liquiditätshilfen von über 30 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Für Jamie

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

LTCM: Ein Startrader, zwei Nobelpreisträger und ein Ex-Notenbankpräsident
Innerhalb der damals hierzulande noch
kaum wahrgenommenen Hedge-FondsBranche war Long Term Capital Management, kurz LTCM, einer der schillerndsten
seiner Art. Der Chef des in Greenwich/Connecticut beheimateten Hedge-Fonds, John
Meriwether, galt als Startrader im Bondhandel. Zwar musste er im August 1991 bei
Salomon Brothers seinen Hut nehmen, weil
es unter seiner Ägide zu Manipulationen
bei Auktionen von US-Staatsobligationen
gekommen war, doch er nahm es sportlich
und gründete nach drei Jahren Auszeit seinen eigenen Hedge-Fonds: LTCM. Mit an
Bord waren die zwei prominenten Wirt- >
12 FOCUS

schaftsnobelpreisträger Robert Merton und
Myron Scholes, letzterer gilt als Erfinder
der mathematischen Methode zur Ermittlung eines fairen Optionspreises. Das von
Meriwether zusammengestellte «A-Team»
wurde durch den ehemaligen Vizevorsitzenden der US-Notenbank, David Mullins,
vervollständigt.
LTCM war an der Wallstreet schnell in aller
Munde, wurden doch anfangs Rekordrenditen von 40 Prozent p.a. mit komplexen Arbitragegeschäften erwirtschaftet. Die sogenannte «Fixed Income Arbitrage» versucht

«Über Zweifel am Risikograd
war man auch damals erhaben,
arglos zückten die Investoren ihre
Scheckbücher.»
unter Ausnutzung gleichzeitig bestehender
Differenzen in der Realverzinsung von Obligationen Gewinn zu schlagen. Bonds aus
Emerging Marktes eigneten sich wegen der
großen Renditesprünge besonders gut dafür. Die komplexen statistischen Grundlagen für diese Handelsstrategien stammten

aus der Feder der beiden Nobelpreisträger.
Umgesetzt wurde die Trading-Strategie
durch Futures-Kontrakte auf die jeweiligen
Bondindizes. Diese Terminmarktgeschäfte
werden branchenüblich durch üppige Kreditlinien finanziert (Margins), was es den
Tradern damals wie heute erlaubte, das Investitionsvolumen deutlich über die eigentliche Kapitalbasis hinaus auszudehnen.
Investoren im Renditerausch ignorieren
das Risiko
Angelockt von ständigen Rekordrenditen
wollten immer mehr Investoren an der
«Geldmaschine» LTCM beteiligt sein. Über
Zweifel am Risikograd oder der Dauerhaftigkeit derartiger Geschäfte war man auch
damals erhaben, arglos zückten die Investoren ihre Scheckbücher. Mit dabei auch
die Credit Suisse und die Schweizerische
Bankgesellschaft. Letztere brachte nach
der Fusion zur UBS im Jahr 1997 ihre Tochter «Warburg Dillon Read» ein, welche an
LTCM beteiligt war. Diese zunächst unbedenkliche Mitgift beraubte im Schicksalsjahr 1998 die UBS um 790 Millionen Franken. Wie im Nachhinein bekannt wurde,
herrschten Unklarheiten im Risikomanage-

ment zwischen Zürich und New York, ferner
soll es abenteuerliche Transaktionen in der
bankinternen
Eigen/Fremdmittel-Steuerung mit der LTCM-Beteiligung gegeben haben. Der gigantische Verlust im 3. Quartal
1998 in Höhe von 911 Millionen Franken
kostete dem damaligen Verwaltungsratspräsident Mathis Cabiallavetta den Kopf.
Zu schwer waren die Reputation und der
Aktienkurs der bis dato erfolgsverwöhnten
Grossbank unter Druck geraten.
Doch die UBS stand keinesfalls alleine auf
der Verliererseite: Vergleichbar mit den
bizarren «Collateralized Debt Obligations»
(CDOs) auf minderwertige Kreditforderungen, deren Einknicken den Anfang der
US-Hypothekenkrise besiegelte, hinterfragten auch im Falle des LTCM nur wenige
Investoren die komplexen Transaktionen
kritisch. Leider schien man ausserdem an
Art und Umfang des LTCM-internen Risikomanagements uninteressiert. «Ausser Meriwether und den beiden Professoren kannte
keiner in diesem Laden das tatsächliche Risiko – geschweige denn die Investoren des
Fonds», stellt Roger Lowenstein ernüchtert
fest. Der Journalist und Autor aus New York

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dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
13 FOCUS

hat sich für das Buch «When Genius Failed»
intensiv mit dem LTCM-Zusammenbruch
befasst. Mit den anschwellenden Kapitalzuflüssen auf Investorenseite nahm auch
die Dimension der Arbitrage-Geschäfte ein
gigantisches Ausmass an. LTCM unterhielt
zwischenzeitlich bei allen namhaften Investmentbanken umfangreiche Kreditlinien. Die
Vielzahl der Banken und Investmenthäuser
war naturgemäss an der Ausführung der jeweiligen Käufe und Verkäufe von LTCM interessiert, was durch deren Masse üppige
Gebühreneinnahmen versprach. John Meriwether hausierte bei allen Banken, um billige Kreditlinien zu bekommen. Meist wurde
man sich letztlich handelseinig – vorausgesetzt LTCM wickelte ein Teil ihrer Handelsaktivitäten exklusiv über die jeweilige Bank
ab. Schon damals fehlte Aufsichtsbehörden
und Banken ein klarer Gesamtüberblick,

«Geht die Kurswette nicht auf,
rast der Fonds mit 400-fachem
Hebel ins Verderben.»

wer welche wie gearteten Wertpapiere hält
und wieviel Kredit wie gesichert an wen
vergeben wurde. Die Parallelen zu den aktuellen Diskussionen rund um das Thema
Transparenz sind erschreckend deutlich.
400:1 gehebelt ins Verderben
Im Herbst 1997 hatte John Meriwether
schliesslich den Zenit erreicht. Das USWirtschaftsmagazin «Business Week» feierte LTCM ironischerweise als die «komplexe, hoch intellektuelle Hochzeit von
Mathematik, Finanztheorie und Börsenexperten». Zum folgenden Jahreswechsel
97/98 hatte LTCM Finanzanlagen im Wert
von 125 Milliarden US-Dollar unter Verwaltung, jedoch basierten diese lediglich
auf USD 4,8 Milliarden Cash. Der durchschnittliche Hebel lag bei 28:1, sprich man
spekulierte mit dem 28-fachen Volumen
dessen, was an Kontoguthaben tatsächlich
vorhanden war. Nachdem die über Kreditlinien erworbenen Derivate aber wiederum
eine eigene Hebelfunktion erzeugten, lag
der wirtschaftliche Hebel bei rund 400:1.
Das bedeutet schlicht: Geht die Kurswette
nicht auf, rast der Fonds mit 400-fachem
Hebel ins Verderben. Glücklicherweise ist

dem hiesigen Derivate-Anleger mit Strukturierten Produkten eine deutliche sensiblere
Risikosteuerung möglich. Derartig halsbrecherische Nebenwirkungen gibt es selbst
bei den so betitelten «Hebel-Produkten»
nicht. Ferner existiert bei Strukturierten
Produkten keine Nachschusspflicht des Anlegers. Damit bleibt das Risiko im schlimmsten Fall auf den Kapitaleinsatz beschränkt
– was in angespannten Marktsituationen
eine nicht zu unterschätzende Sicherheit
für Kapital und Nerven ist.
Siegessicher und exorbitant gehebelt
machte sich John Meriwether auf die Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten im
Obligationenmarkt. Im Frühsommer 1998
analysierte er, dass US-Staatsanleihen, im
Vergleich zu europäischen Papieren, relativ teuer waren. Er setzte daher auf eine
Kurskorrektur bei den US-Staatsbonds und
eine Aufwertung von Obligationen aus Europa und aufstrebender Drittstaaten. Die
Strategie schien anfangs aufzugehen, doch
stellte am 17. August 1998 Russland überraschend den Zins- und Tilgungsdienst für
sämtliche Staatsanleihen ein. Chaos und
Panik überkam die Bondmärkte, nachdem
bereits die Asienkrise heftige Kursturbulenzen am Finanzmarkt auslöste. Die Flucht
der Anleger in erstklassige Obligationen
machte die Strategie von Meriwether völlig
zunichte. Ende August 1998 hatte LTCM bereits 44 Prozent seines Kapitals verloren.
Der Hegde Fund glich einem defekten Satelliten, der mit Höchstgeschwindigkeit auf
die Finanzmärkte raste.
US-Notenbank spielte schon damals
Börsen-Feuerwehr
Als schliesslich im September 1998 auch
noch die Kreditwürdigkeit von brasilianischen Bonds herabgestuft wurde, schien
der Exodus bei LTCM zum Greifen nahe. Die
Kapitalbasis des Fonds von 4,7 Mrd. USDollar Anfang des Jahres schmolz auf 600
Mio. US-Dollar zusammen. «Margin-Calls»
diverser Banken, sprich das Einfordern von
zusätzlichen Sicherheiten für bestehende
Futures-Positionen, konnten nicht mehr bedient werden. Das Schliessen der FuturesPositionen bescherte weitere Verluste und
täglich stieg das Risiko, dass die ausserbörslich abgeschlossenen Derivate von LTCM
eine weltweite Kettenreaktion auslösen.
Wie bei den Wirren im Herbst letzten Jah-

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

res war auch damals unklar, welche Banken
und Investmenthäuser durch ein Gewirr an
Finanzinstrumenten wie verkettet sind.
In buchstäblich letzter Minute zog schliesslich die US-Notenbank die Notbremse und
arrangierte, ähnlich wie im Falle Bear Stearns, ein umfangreiches Rettungspaket. Wi-

«Der Hegde Fund glich einem
defekten Satelliten, der mit
Höchstgeschwindigkeit auf die
Finanzmärkte raste.»
derwillig – weil oft als Investoren bei LTCM
direkt beteiligt - stimmten letztlich die Vertreter von 11 Banken der quasi-Liquidation
des Hedge-Fonds zu. Sie erhielten im Gegenzug 90 Prozent der Anteile an LTCM,
10 Prozent durfte Pleitier Meriwether behalten. Pikantes Detail: Bear Stearns verweigerte bis zuletzt jegliche Hilfe. Man sei
durch die Funktion des Clearing-Agent von
LTCM schon genug gestraft worden, hiess
es damals. Knapp 10 Jahre später spielt
Bear Stearns bekanntermassen selbst die
Hauptrolle in einem Finanzmarkt-Drama,
diesmal allerdings als tödlich getroffener
Star ohne Wiederkehr.
Wall-Street-Legende Meriwether aktuell
wieder in Not
Ziemlich lebendig, ja schon fast trotzig, gab
sich seit den Wirren im Herbst 1998 der LTCM-Gründer Meriwether. 14 Monate nach
der Rekordpleite gründete die exzentrische
Wall-Street-Legende einen neuen Fonds
namens «JWM Partners», diesmal allerdings
ohne die beiden Finanzmarkt-Professoren.
Die Anlagestrategie war wieder auf «FixedIncome-Arbitrage» ausgerichtet und Meriwether sammelte auf Anhieb die unglaubliche Summe von einer Milliarde US-Dollar
ein - als wäre nichts gewesen. Doch man
ahnt es: Auch beim zweiten Streich ist das
Investorenkapital wieder in Gefahr geraten.
Aktuell ist bereits mehr als ein Drittel des
Vermögens durch Kursverluste vernichtet
worden, die Tendenz verheisst neue Hiobsbotschaften. Nicht zuletzt durch die identische Postanschrift von LTCM und JWM in
Greenwich, könnte einigen Investoren und
ihrem Kapital schon bald ein besonderes
Déjà-vu drohen.
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Basiswert am Laufzeitende über 125% des Fixingstandes notiert
Basiswert Rohstoffkorb mit 5 Energieträgern:
Rohöl (Brent), Kohle, Gasöl,
Elektrizität (Deutschland), Erdgas (Grossbritannien)
Laufzeit von knapp 3½ Jahren
Kotierung wird an der SWX Swiss Exchange beantragt
Valor 3689124 / ISIN CH0036891247

Steigende Preise für Gas, Strom und Öl nähren die Ansicht, dass
der Aufwärtstrend bei Energierohstoffen möglicherweise bis weit
ins nächste Jahrzehnt anhalten könnte. Die Lage auf dem Ölmarkt
ist angespannt, und der Kohleimport in China nimmt zu. Dies und
der wachsende Bedarf an neuen Kapazitäten in Nordeuropa sowie
steigende Bau- und Rohstoffkosten gehören zu den Schlüsselfaktoren des Preisauftriebs. Die 100% Kapitalgeschützten Zertifikate
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Basiswert

Rohstoffkorb mit 5 Energieträgern

Liberierung

02.05.2008

Emittentin

Lehman Brothers Treasury Co. B.V.

Schlussfixierung

14.09.2011

Nominalbetrag

EUR 1’000

Rückzahlungsdatum

21.09.2011

Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch
Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88
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Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.**
* Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007.
Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder
registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und
an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem
Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie
ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen
nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der
Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in
Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen
können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman
Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
15

FOCUS

DBLCI – der erfolgreiche Rohstoffindex
der Deutschen Bank

Bild: www.sxc.hu

In den letzten Jahren ist die Bedeutung von Rohstoffen deutlich gestiegen. Selbst in den aktuellen
Turbulenzen hält die Rohstoffnachfrage weiter an. Aber nicht nur die erhöhte Nachfrage aus den
Schwellenländern hat zu steigenden Rohstoffpreisen geführt, sondern auch die Erkenntnis, dass
Rohstoffinvestments einen glättenden Effekt auf die Performance eines Portfolios haben.

Kein Ende in Sicht an der Front der Energiepreis-Hausse. 118 USD pro Barrel und Tendenz
weiter steigend.
Jeannette Mutzner, X-markets, Deutsche
Bank, Zürich Branch| Aufgrund ihrer negativen Korrelation zu traditionellen Anlageklassen und des damit einhergehenden
Diversifikationseffekts eignen sich Rohstoffe
ideal zur Optimierung eines Anlageportfolios. Des weiteren können Rohstoffe auch
vor Inflation schützen, da steigende Rohstoffpreise meist mit hohen Inflationsraten
einhergehen. Rohstoffindizes bieten Investoren, die positiv gegenüber dem Rohstoffsektor eingestellt sind, eine einfache und
kostengünstige Möglichkeit, in Rohstoffe
zu investieren. Rohstoffindizes werden üblicherweise nicht auf der Grundlage von Spot-

sondern auf der Grundlage von Futures-Preisen berechnet. Um eine physische Lieferung
aus den Futures-Kontrakten zu vermeiden,

werden. Man bezeichnet diesen Vorgang als
«Rollen». Befindet sich die Terminkurve der
Futures-Kontrakte in Backwardation (sinkende Terminkurve), können durch das «Rollen»
positive Renditen erzielt werden. Für Rohstoffe, deren Terminkurve sich im Contango
(steigende Kurse) befindet, entstehen durch
das Rollen Verluste.
Die Deutsche Bank lancierte im Jahr 2003
eine «Rohstoffindex – Familie», die sich aus
verschiedenen Subindizes zusammensetzt.
Der DBLCI, «Deutsche Bank Liquid Commodity Index», setzt sich aus sechs der
liquidesten Rohstoffe Öl, Heizöl, Weizen,
Mais, Aluminium und Gold zusammen. Die
Gewichtung ist fest und wird einmal jährlich
auf die ursprünglichen Werte angepasst.
Daher können die Gewichte der einzelnen
Rohstoffe aufgrund von Preisbewegungen
während des Jahres variieren.
DBLCI-MR: Elemente und ihre Allokation
Gewichte per 8. Januar 2008
Mais 11,1 %

«Zu Beginn des Jahres 2008
wurde insbesondere Aluminium
übergewichtet, da der langjährige
Preisdurchschnitt wesentlich
unter dem jährlichen Durchschnitt lag.»

Rohöl 33,3 %

Gold 9,8%

Aluminium 22,3%
Heizöl 19,0 %

müssen diese kurz vor ihrem Ablauf verkauft
und Kontrakte längerer Restlaufzeit gekauft

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Weizen 4,6 %

Quelle: Deutsche Bank
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Investmentstil
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Sektoren
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EFG International ist Teil der EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz.1
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Jan Schoch, Michael Hölzle, Christophe Spanier, Alex Pou-Cuturi, Christoph Baumann, Gian-Marc Albertini, Patricia Benz, Laura
Deneke, Florian Streiff.
Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung
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Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG
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Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht).
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Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 6.3bn Tier 1) & Assets on Balance Sheet (CHF 83.4bn CHF)
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FOCUS

Historischer Vergleich verschiedener Rohstoffindizes

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04.03

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04.07

10.07

S&P GSCI Total Return

Quelle: Deutsche Bank

Untersuchungen haben gezeigt, dass der
Diversifikationseffekt nur minimal steigt,
wenn mehr als diese sechs Rohstoffe in
einen Index miteingebunden werden. Daher umfasst der DBLCI im Vergleich zu anderen Indizes nur diese sechs Rohstoffe,
welche eine repräsentative Abdeckung des
Marktes erlauben. So sind zwei Energie-,
zwei Agrar- und zwei Metallwerte darin enthalten.
Beim DBLCI werden Kontrakte auf Öl und
Heizöl monatlich, alle übrigen Rohstoffe
jährlich gerollt. Der Grund hierfür besteht
darin, dass Futures auf Energiewerte
typischer weise über eine fallende Terminkurve (Backwardation) verfügen und somit
durch das Rollen im Vergleich zu den übrigen vier Rohstoffen Rollgewinne generiert
werden können. Die geringe Anzahl von
Rohstoffen und die damit verbundenen
Rollstrategien erlauben eine kostengünstige Handhabung und tragen zur Performance des DBLCIs bei.
Die DBLCI-Familie hat verschiedene Unterindizes, unterteilt nach Sektoren und
Strategien. Erwähnenswert an dieser Stelle
ist der bis anhin einzige dynamische Rohstoffindex, der DBLCI– «Mean Reversion».
Er verfolgt bei der Investition in Rohstoffe
keinen statischen, sondern einen dynamischen Ansatz. Im Gegensatz zum klassischen DBLCI findet die Neugewichtung
nicht einmal pro Jahr an einem festgelegten

Datum, sondern aufgrund von Durchschnittspreisen statt. Die dynamische Allokationsstrategie des DBLCI–MR übergewichtet
«günstige» Rohstoffe und untergewichtet
«teure» Rohstoffe. Zu Beginn des Jahres
2008 wurde insbesondere Aluminium übergewichtet, da der langjährige Preisdurchschnitt wesentlich unter dem jährlichen
Durchschnitt lag.

Die Einschätzung, ob ein Rohstoff relativ
günstig oder teuer ist, erfolgt nach einem
bestimmten Algorithmus. Weicht der Einjahresdurchschnitt eines Rohstoffpreises
um mehr als fünf Prozent vom Fünfjahresdurchschnitt ab, so wird das Gewicht angepasst. Rohstoffe, deren Preise über dem
Durchschnitt liegen, das heisst relativ teuer
sind, werden untergewichtet. Rohstoffe, die
unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegen,
also relativ günstig sind, werden dagegen
übergewichtet.
Ein weiteres Familienmitglied ist der DBLCI –
MR Plus Index. Er kombiniert die Strategie
des DBLCI – MR Index mit einer quantitativen Momentum Strategie. Vereinfacht
bedeutet das, dass bei fallenden Rohstoffpreisen die Geldmarktkomponente erhöht
wird. Somit werden allfällige Kursrückgänge abgefedert und negative Kursauschläge
geglättet.
Im Vergleich zu den meisten anderen Rohstoffindizes und anderen Assetklassen
konnte der DBLCI – MR Plus kontinuierlich
höhere Renditen mit einer niedrigeren Volatilität generieren. Dies wirkt sich auch
positiv auf das Sharp Ratio aus.
Die Deutsche Bank kann die unterschiedlichsten Strukturen auf diese Index-Familie
anbieten, welche auch in Kürze an der
Scoach gehandelt werden können.

Für 2008 hat der DBLCI-MR Aluminum übergewichtet
100
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
1989

1991

WTI
Quelle: Deutsche Bank

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

1993
Heating Oil

1995

1997

Gold

1999
Aluminium

2001

2003

Wheat

2005
Corn

2007
18

INTERVIEW

Interview mit Dr. Hans-Bernd Menzel
payoff sprach mit Dr. Hans-Bernd Menzel, CEO der European Energy Exchange (EEX) über die
EEX und den europäischen Strommarkt.
Dieter Haas| Zehn Jahre nach der Liberalisierung des EU-Elektrizitätsmarktes
zeigt sich: Die Handelsmärkte gewinnen
an Fahrt. Das belegen die Wachstumsraten beim gehandelten Stromvolumen
sowie die Vielzahl der Marktteilnehmer.
Ende 2007 waren bei der EEX 191 Teilnehmer registriert, 33 mehr als im Jahr
davor. Zudem verbuchte die Börse am
Spot- sowie am Terminmarkt ein zweistelliges Plus – 2007 wurden 1’273
Terawattstunden (TWh) gehandelt,
2006 waren es 1’133 TWh. Hinzu kommen die ausserbörslichen Geschäfte,
die ein Mehrfaches des Börsenhandels
ausmachen. Welche Wachstumserwartungen hegen Sie für 2008 und die folgenden Jahre und worauf basieren Ihre
Annahmen?
Die EEX hat im Jahr 2007 ihre europäische
Wachstumsstrategie konsequent weiter
verfolgt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2007 konnten wir die Umsatzerlöse
erneut steigern – auf EUR 39,8 Mio. Der
Jahresüberschuss erhöhte sich auf EUR 8,3
Mio. nach 5,6 Mio. im Vorjahr. Grundlage
dieser Ergebnisse sind deutlich gestiegene
Handelsteilnehmerzahlen, weiter gestiegene Transaktionsvolumina, sowie ein
hervorragendes Clearinggeschäft unserer
Tochter European Commodity Clearing AG
(ECC).
Vor dem Hintergrund des mit unseren Projekten in Verbindung stehenden hohen Investitionsbedarfs rechnet die EEX für das
laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis
auf Vorjahresniveau.
Wie hoch ist inzwischen der Anteil des
über die Börse gehandelten Stroms?

Am physischen Spotmarkt für Strom an der
EEX wurden im vergangenen Jahr 124 TWh
Strom umgesetzt. Diese Zahl entspricht
ca. 25 Prozent des physischen Verbrauchs
in Deutschland (543 TWh). Weitaus höhere
Volumina sind jedoch in langfristigen Terminmarktkontrakten an der EEX gebunden,
denn der Spotmarkt wird von Marktteilnehmern «nur» für die kurzfristige Optimierung
des Strombedarfs benutzt.
Dass es sich längst um einen europäischen
Marktplatz handelt, wird durch die Zahl
der Handelsteilnehmer belegt. So sind am
Spotmarkt der EEX jeden Tag etwa 120 Handelsteilnehmer aktiv. Aufschlussreich ist insbesondere die Anzahl der Netto-Verkäufer,
sprich der Teilnehmer, die mehr verkaufen
als kaufen. Im Jahresmittel 2007 waren das
bereits mehr als 40 Teilnehmer, wovon über
die Hälfte aus dem europäischen Ausland
kommen.
Der Aufsichtsrat der EEX hat im Dezember 2007 mit seiner Zustimmung zur
Zusammenlegung der Strom-Spot- und
-Terminmärkte von EEX und der französischen Powernext in eigene Gesellschaften den Grundstein zu einer PanEuropäischen Energiebörse gelegt. Als
teilnehmer- und umsatzstärkste Energiebörse Kontinentaleuropas nimmt die
EEX dabei eine Führungsposition ein.
Welches sind die weiteren geplanten
Schritte im Bestreben nach einer Europäisierung des börslichen Energiehandels?
Das Geschäftsjahr 2008 steht ganz im
Zeichen des zügigen Ausbaus des europäischen Wachstums durch Partnerschaften in
Handel und Clearing. An erster Stelle ist hier

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

die Zusammenarbeit mit der französischen
Powernext zu nennen. Weiterhin wird es in
diesem Jahr auch darum gehen, dass weitere potenzielle Partner wie zum Beispiel die
belgische Strombörse Belpex, mit der wir
bereits einen «Letter of Intent» abgeschlossen haben, in die Kooperation eingebunden
werden können. Unser Kooperationsmodell
ist offen in alle Richtungen.
Wo liegen die grössten Hindernisse auf
dem Wege zu einem europäischen Binnenmarkt für Strom?
Bereits jetzt ist eine hohe Korrelation der
europäischen Börsenpreise für Strom zu beobachten. Damit es zu einem europäischen
Binnenmarkt für Strom kommt, müssen noch
verschiedene Herausforderungen bewältigt
werden. Ein reales (physikalisches) Hindernis für den Stromhandel stellen Engpässe an
vielen europäischen Grenzübergangsstellen
dar. Eine Verbesserung des Managements
von grenzüberschreitenden Engpässen
durch sogenannte Market Coupling-Projekte
ist deshalb von zentraler Bedeutung.
Die EEX verfolgt eine Multi-CommodityStrategie. Können Sie unseren Lesern
erläutern, was die EEX darunter versteht
und bestehen Ausbaupläne bezüglicher
neuer Handelsbereiche wie Öl- oder
Wetterfutures?
Mein Verständnis einer Multi-CommodityStrategie ist es, auf einem integrierten
Handels- und Clearing-System eine Vielfalt
von Produkten und Dienstleistungen für
den Markt anzubieten. An der EEX werden
derzeit Strom, Erdgas und CO2-Emissionsberechtigungen, sowohl kurzfristig am
Spotmarkt als auch langfristig, am Termin-
19

INTERVIEW

markt gehandelt. Darüber hinaus bietet die
EEX den Handel mit finanziellen Kohle-Futures an. Ein umfangreiches Projekt innerhalb der Multi-Commodity-Strategie war im
letzten Jahr der Start des Erdgashandels
am Spot- und Terminmarkt der Börse. Ziel
ist es, den Handel mit Erdgas als zweites
Standbein neben Strom zu etablieren und
den Handel mit CO2-Emissionsberechtigungen auszubauen. Eine Ausweitung auf
Handelsbereiche wie Öl- und Wetterfutures
ist hingegen nicht geplant.
Welche Massnahmen planen Sie zur Verbesserung der Transparenz sowie der
Liquidität, unter anderem im Bereich
lang laufender Terminkontrakte?
Durch die Veröffentlichung aktueller Marktdaten schafft der börsliche Handel per se
Transparenz im Markt. Ein Vorteil, von dem
auch der deutsche Gasmarkt seit dem Start
des börslichen Gashandels profitiert. Die
EEX hat im Rahmen ihrer Transparenzinitiative das Informationsangebot im Jahr 2007
deutlich erweitert. Standen die Gebotskurven am Tag nach der Auktion (am Spotmarkt
für Strom) traditionell um 16.00 Uhr zur
Verfügung, können die Teilnehmer diese
inzwischen um 9.00 Uhr einsehen, d.h. vor
der nächsten Auktion. Dieser Zeitgewinn
ermöglicht es dem Analysten, Liquidität,
Preisbildung und Bieterverhalten besser
nachzuvollziehen und daraus Rückschlüsse
für die weitere Entwicklung der Preise zu
erkennen.
Zur Verbesserung der Liquidität im Terminmarkt «Strom» wurde bereits letztes Jahr ein
Massnahmenpaket aufgesetzt. Dieses beinhaltet neben dem Ausbau des Customer
Relationship Managements die technische

Anbindung von Teilnehmern an das internationale Handelssystem Trayport sowie ein
tragfähiges Kundenmanagement. Die Massnahmen stellen einen kontinuierlichen Prozess dar, der bereits Wirkung zeigt. So konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres
der Abwärtstrend am Strom-Terminmarkt
gebremst werden.
Wie sieht die Risikokontrolle im StromTerminmarkt aus? Wird in absehbarer
Zeit ein Commitment of Trader-Report
(Daten einzelner Händlergruppen) für
die verschiedenen an der EEX gehandelten Futures veröffentlicht, auch wenn
wichtige Erzeuger sich einer solchen Offenlegungspflicht für Handelsgeschäfte
eher widersetzen?
Was Sie Risikokontrolle nennen, nennen
wir Handelsüberwachung. An der EEX gibt
es mit der Handelsüberwachungsstelle ein
eigenständiges und unabhängiges Börsenorgan nach dem deutschen Börsengesetz, das
nur den Weisungen der Börsenaufsichtsbehörde (angesiedelt im Sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministerium) untersteht.
Die Handelsüberwachungsstelle, kurz HÜSt,
untersucht täglich das Marktverhalten aller
Teilnehmer der EEX und stellt so sicher, dass
der Handel an der Börse manipulationsfrei
erfolgt.
Mit der geplanten Liberalisierung des
schweizerischen Strommarktes ergeben sich neue Möglichkeiten. Wie will
die EEX daraus Nutzen schlagen?
Wir haben im Dezember 2006 den Spothandel für das Marktgebiet Schweiz aufgenommen, der sehr erfolgreich läuft. Mittlerweile
sind 24 Handelsteilnehmer aus der Schweiz

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Dr. Hans-Bernd Menzel (1955) war nach
seinem Studium an der Universität in
Köln und anschliessender Promotion
im Jahr 1983 als Dozent für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule
Rheinland-Pfalz beschäftigt. Gleichzeitig
lehrte er als Gastdozent an der Ecole Supérieure de Commerce in Montpellier und
war ausserdem Mitarbeiter am Institut für
EDV-Anwendungen in Worms.
Vor seiner Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden der in Leipzig ansässigen
European Energy Exchange AG (EEX) im
Jahr 2002 fungierte Menzel seit 1990 als
geschäftsführender Gesellschafter einer
renommierten Finanzmanagement-Beratungsgesellschaft in Frankfurt am Main,
der er seit 1987 angehörte.

an der EEX aktiv. Von Gesamtvolumen am
Terminmarkt Strom (1’150 TWh) kommen
147 TWh aus der Schweiz. Diese positive
Entwicklung wird sich mit Sicherheit auch in
Zukunft fortsetzen.
Kommt es in absehbarer Zeit zu einer
Verschmelzung des SWEP (Swiss Electricity Price Index) mit dem von der EEX
gehandelten Phelix (Physical Electricity
Index)?
Aufgrund von Engpässen an der deutschschweizerischen Grenze wird es in absehbarer Zeit nicht zu einer Verschmelzung des
Phelix und des SWEP kommen.
Herr Dr. Menzel, vielen Dank für das
Interview.
20 PRODUCT NEWS

WKN: SEL75J – Protect-Best-of-Bonus-Cap-Aktien-Zertifikat von Sal. Oppenheim

Die beste Aktie bestimmt die Auszahlung
Sal. Oppenheim und Merrill Lynch haben jüngst auf dem deutschen Markt Best-of-Zertifikate ausgegeben. Bei dieser Variante erhält der Anleger am Ende der Laufzeit einen zu Beginn festgelegten
Bonus, wenn sich mindestens eine Aktie stets über einer fixierten Sicherheitsschwelle gehalten hat.

Dieter Haas|Im Gegensatz zum üblichen «Worst-of»-Prinzip bietet das neuartige «Best-of»-Konzept eine höhere Sicherheit. Diese
muss aber durch eine geringere Rendite von derzeit acht bis dreizehn Prozent erkauft werden, da Best-of-Optionen teurer sind als
Worst-of-Optionen. Die Barriere beim Best-of-Mechanismus liegt
zudem näher an den aktuellen Kursen der Basiswerte als bei der
herkömmlichen Art, dafür gilt eine Verletzung erst dann als eingetreten, wenn alle Aktien (meistens drei an der Zahl) gleichzeitig
unter den Grenzwert fallen. Passiert dies, kann sich der Anleger
damit trösten, dass er bei Fälligkeit die Performance des besten
Basiswertes erhält, allerdings nur bis zum definierten Höchstbetrag (Bonus Level). Da die Erfolgschancen bei den Best-of-Zertifikaten höher liegen als bei den klassischen Worst-of-Papieren, verläuft die Kursentwicklung während der eher kurzen Laufzeit in der
Regel träger. Diese Stabilität ist um so ausgeprägter, je geringer
die Korrelation zwischen den einzelnen Aktien ist.
Sal. Oppenheim hat mittlerweile sechs Zertifikate dieses Typs
emittiert, deren Chancen für die Erreichung des maximalen Bonuslevels sehr unterschiedlich sind (vgl. Tabelle). Die beiden Zertifikate mit der aktuell attraktivsten Bonusrendite (SEL82Q und
SEL82S) weisen bereits ein erhöhtes Risiko auf. Alle ausgewählten
Basiswerte lagen per 11.4.2008 unter dem Ausgabekurs und im
Falle von Siemens bereits unterhalb der Barriere. Besser sieht die
Situation bei den mit Finanztitel gespickten SEL82R und SEL82U
aus. Das beste Chancen-/Risikoprofil beinhalten nach Lage der
Dinge die Körbe SEL75H und SEL75J mit den niedrig korrelierten
Basiswerten Allianz, BASF und Daimler. Zwar ist die mögliche Bo-

nusrendite per annum nicht gerade üppig, dafür sollte es wenigstens einem der Titel gelingen, die Sicherheitsschwelle zu halten.
Alle erwähnten Produkte haben eine Laufzeit bis zum 26.06.09
und sind an der Scoach Europe handelbar.

Protect-Best-of-Bonus-Cap-Zertifikate von Sal. Oppenheim

Risk-Return-Diagramm

Basiswerte

Bonuslevel BonusRisikorendite p.a. puffer

SEL75H Allianz, BASF, Daimler 113,00 EUR
SEL75J Allianz, BASF, Daimler 111,00 EUR
SEL82R BNP Paribas,
117,00 EUR
Deutsche Bank, Fortis
SEL82U BNP Paribas,
112,50 EUR
Deutsche Bank, Fortis
SEL82Q Deutsche Bank,
113,00 EUR
Deutsche Telekom, Siemens
SEL82S Deutsche Telekom,
112,00 EUR
France Télécom, Telefonica

8,40%
6,50%
9,84%

27,38%
31,91%
28,68%

7,23%

37,60%

18,60%

17,30%

12,17%

SEL75J

18,27%

Quelle: Sal. Oppenheim

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Return

WKN

payoff-Einschätzung: Die Protect-Best-of-Bonus-Cap-Zertifikate sind
eine gelungene Weiterentwicklung, welche dem Anleger höhere Sicherheiten bieten. Tritt dennoch eine Barriereverletzung ein, bekommt er
bei Fälligkeit nicht die Niete ausgeliefert, sondern erhält eine Rendite,
die sich an der Aktie mit der besten Performance ausrichtet, aber nicht
höher als der zum voraus festgelegte Höchstbetrag ausfallen kann. Von
den angebotenen Zertifikaten gefällt uns SEL75J am besten.

Partizipation
Renditeoptimierung

Kapitalschutz
Risk
Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
21 PRODUCT NEWS

IBEXA – Leverage Bear Zertifikat der Société Générale auf den IBEX 35 Index

Adios España!
Der Aktienmarkt Spaniens tendiert seit längerer Zeit südwärts. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Da kommt ein Bear-Outperformance-Zertifikat sehr gelegen. Damit lässt sich die Ferienkasse
mit einem willkommenen Zustupf für einen geplanten Abstecher ins 17. deutsche Bundesland
(Mallorca) oder eine andere Destination auf der iberischen Halbinsel füllen.
Dieter Haas| Das Leverage-Bear-Zertifikat hat trotz des nicht gerade
leicht verständlichen Termsheets seine Reize und besitzt ein attraktives,
selten angebotenes Payoff. Es ermöglicht eine leicht überproportionale
Beteiligung am Kursrückgang des spanischen Leitindex IBEX 35 unterhalb des Ausübungskurses von 15’318.50 Punkten.
Der Blue-Chip-Index Spaniens setzt sich, wie es der Namenszusatz
vermuten lässt, aus 35 Gesellschaften zusammen. Die Gewichtung
orientiert sich in erster Linie an der Marktkapitalisierung der einzelnen
Gesellschaften, was dazu führt, dass die fünf grössten Titel inzwischen
rund 65 Prozent des Index für sich reklamieren. Zu ihnen zählen in absteigender Reihenfolge Telefonica, Banco Santander, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA), Iberdrola und Repsol. In seiner Zusammensetzung wird der IBEX 35 von den Sektoren Finanzen, Telekommunikation
und Energie dominiert. Aufgrund der Ungleichgewichtung bestimmen,
ähnlich wie beim SMI, wenige Titel den Kursverlauf.
Für 2008 und 2009 rechnet die Researchabteilung von BBVA mit einem
starken Einbruch der Investitionen im Wohnungs- und Immobiliensektor
in Spanien. Dies wird zu einem deutlichen Rückgang der Wachstumsrate des BIP führen. Licht am Ende des Tunnels sehen die Experten erst
für die zweite Hälfte 2009. Die Chancen, dass sich die Baisse am spanischen Aktienmarkt bis anfangs 2009, dem Verfalltermin von IBEXA,
fortsetzt, stehen somit gut. Der Mechanismus ist dabei so konstruiert,
dass der Zertifikatsinhaber je mehr profitiert, desto stärker der Basiswert unter den Ausgangskurs fällt. Sinkt der IBEX um zehn Prozent,
steigt das Outperformance Zertifikat um den Faktor 1,05. Bei einem
Rückgang um 30 Prozent erhöht sich die Beteiligungsrate auf 1,12 und
so weiter. Das an der Scoach Schweiz kotierte Anlageprodukt mit einer

Stückelung von EUR 1’000 weist im Sekundärhandel in der Regel einen
Spread von einem Prozent auf.

IBEX-35

Risk-Return-Diagramm

payoff-Einschätzung: Wegen des Kursrutsches des IBEX 35 unmittelbar
nach der Emission von IBEXA liegt das Bear-Outperformance Zertifikat
bereits komfortabel im Gewinn. Die selten offerierte Rarität, die analog
einer Obligation gehandelt wird, notierte bislang nie unter pari. Für die
restliche Laufzeit stehen die Sterne für einen Ausbau des Ertragszuwachses weiterhin günstig. IBEXA olé!

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15’000
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13’000

Return

12’000
11’000
10’000

Partizipation

9’000

Renditeoptimierung

8’000
7’000
6’000
5’000

Kapitalschutz
10.3.00 10.3.01 10.3.02

IBEX

10.3.03

Ø-200-Tage

10.3.04 10.3.05

10.3.06

10.3.07 10.3.08

Risk

Strike Price-IBEXA

Quelle: Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
22 PRODUCT NEWS

Einjährige 0 – 42 Prozent Rebound Notes der BNP Paribas

Take the Double-Rebound!
Maximal 40 bis 42 Prozent Jahresrendite bietet eine Rebound Note. Die Note kann mit einem
Barrier Reverse Convertible verglichen werden, im Vergleich zum älteren Bruder ist diese Variante
allerdings viel spekulativer, aber im Erfolgsfall auch viel rentabler.
Martin Egli| Mit einer Rebound Note kann der Anleger seit Mitte März 2008 auf das Paar Actelion/Holcim (Valor 3’806’179),
denominiert in EUR, oder auf das Aktien-Duo ABB/Swatch (Valor
3’875’226, gehandelt in CHF) setzen. Nach einem Jahr gibt es bei
beiden Zertifikaten drei mögliche Auszahlungs-Szenarien: Liegt am
Beobachtungszeitpunkt Mitte März 2009 keine der Aktien unter
dem Strike von 100 Prozent, so wird ein Coupon von 40 Prozent
bei der Note auf ABB/Swatch oder ein Coupon von 42 Prozent bei
der Note auf Actelion/Holcim ausbezahlt. Liegt eine der beiden
Aktien zwischen 80 und 100 Prozent des Strike Levels, so wird
der Nominalbetrag zu 100 Prozent zurückbezahlt, der Coupon
entfällt. Schliesst mindestens eine der Aktien unter der Barriere
von 80 Prozent, so erfolgt die Lieferung dieses Titels gemäss vordefiniertem Bezugsverhältnis. Vergleichbar ist die Rebound Note
mit einem Barrier Reverse Convertible, bloss ist der Coupon nicht
garantiert.
Beobachtet wird die Barriere nicht über die gesamte Laufzeit, sondern von Bedeutung ist einzig die Schlussfixierung der Basiswerte,
welche für beide Paare Mitte März 2009 stattfindet, gerade in volatilen Zeiten ein grosser Vorteil. Eine Verletzung der Schwelle von

80 Prozent während der Laufzeit hat somit weder Einfluss auf den
garantierten Rückzahlungsbetrag noch auf den möglichen – sehr
hohen – Coupon von gut 40 Prozent p.a. Glücklicherweise wurden
die Kurse Mitte März 2008 fixiert, dies nach einer längeren Periode
von teils markanten und in vielen Werten unerwartet starken Kursrückgängen. Dies erhöht unserer Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit auf eine Auszahlung des Coupons. Die beste Chance auf
Erfolg bietet das Produkt auf ABB/Swatch (Valor 3’875’226), hier
notieren die beiden Basiswerte zur Zeit knapp oberhalb des Strike
Levels. Bei der Rebound Note auf Actelion und Holcim notiert die
Aktie von Actelion hingegen bereits jetzt gut 10 Prozent unterhalb
des Strikes (vgl. Grafik).
payoff-Einschätzung: Geht der Anleger von steigenden Kursen aus,
könnte sich dieses Investment auszahlen. Besteht aber Zweifel an
einer Börsen-Tendenz Richtung Norden, ist es empfehlenswert, die
Finger von diesem eher riskanten Produkt zu lassen. Die Beobachtung der Barriere ausschliesslich per Schlussfixierung nimmt immerhin viel Risiko aus dem ansonsten recht spekulativen Engagement
heraus.

Basiswerte angeglichen an die Barriere und den Strike

Risk-Return-Diagramm

in %
160
140

Hebel
Return

120
100
80

Valor: 3’806’179
Valor: 3’875’226

Partizipation

Renditeoptimierung

60
40

Kapitalschutz

20
01.06

04.06

ABB

07.06

Swatch

10.06

01.07

Actelion

04.07

07.07

Holcim

10.07

01.08

Barriere

Quelle: Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

04.08

Risk

Strike

Quelle: Derivative Partners AG
23 PRODUCT NEWS

Interview mit Omar Alami
Head of Portfolio Solutions Switzerland, BNP Paribas

Die neuen Rebound Notes geben dem
Investor die Möglichkeit, die Verluste
der vergangenen Monate wieder aufzuholen, solange die Märkte stabil bleiben. Was waren die Beweggründe, ein
solches Produkt zu lancieren?
Im aktuell nervösen Marktumfeld suchen
Investoren nach neuen Investitionsmöglichkeiten. Das Umfeld ist gekennzeichnet
durch einen Kurszerfall an den europäischen Märkten, höhere Volatilität und
niedrige Visibilität infolge der Finanzkrise.
Mit dem «Rebound»-Produkt erfolgt ein
Engagement in einem Markt auf deutlich
tieferem Niveau und einem kurzen bis mittellangen Anlagehorizont. Man verkauft
Volatilität zu einem Zeitpunkt, wo sie hoch
steht und optimiert damit seine Anlage in
zwei Richtungen.
Die Coupons der erst kürzlich emittierten Rebound Notes bewegen sich
im Raum von rund 40 Prozent p.a. Wie
können solch hohe Coupons bezahlt
werden?
Der Grund für den hohen Coupon liegt in
der hohen Volatilität der Märkte. Zudem
ist der Coupon nicht garantiert, weil er nur
ausbezahlt wird, wenn beide Aktien höher
als am Anfang notieren. Heute wird die
Ungewissheit an den Märkten reichlich belohnt, wenn Anleger einsteigen. Vielleicht
noch ein kleiner Vergleich mit einem Produkt mit garantiertem Coupon: Reverse
Convertibles mit zwei Basiswerten und 20
Prozent-Puffer werden oft mit einem garantierten Coupon von 15 Prozent ausgestattet. Die Differenz zwischen den beiden Cou-

pons (40 vs. 15 Prozent) ist die Belohnung
des Marktes dafür, dass beide Aktien nach
einem Jahr zumindest auf gleicher Höhe wie
zum Anfangszeitpunkt stehen müssen.
Bietet die BNP Paribas andere innovative Produkte, die in der jetztigen Börsenlage interessant für den Anleger
sein könnten?
In den letzten Monaten haben viele Produkte Barrieren verletzt, weil die Märkte
stark gefallen sind. Wir haben mit den
«Recoverix-Notes» eine Lösung entwickelt,
die es diesen Kunden ermöglichen soll, die
Verluste bei gleich bleibenden Marktverhältnissen wieder auszugleichen. Das Prinzip ist einfach: Ein Anleger verkauft seine
bisher gehaltene Position und kauft eine
Recoverix-Lösung zum gleichen Preis, zum
aktuellen Kurs und angepassten SchutzPuffern. Das sind immer massgeschneiderte Lösungen, bei denen wir zuerst die
Positionen eines Kunden analysieren und
ihm dann eine entsprechende Lösung auf
der Basis des Preises seiner bisher gehaltenen Produkte anbieten.
BNP Paribas kotiert keine Strukturierten
Produkte an der Derivatbörse Scoach.
Beabsichtigen Sie, künftig Produkte zu
listen?
Wir haben die Vorarbeiten geleistet, um
einfache Produkte wie Reverse Convertibles an der Scoach emittieren zu können.
In den kommenden Monaten wird eine breite Palette innovativer Produkte emittiert
werden, aber das Tempo hierfür hängt nicht
nur von uns ab.

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Omar Alami arbeitet bei der BNP Paribas als Head of Portfolio Solutions
Switzerland. Zuvor arbeitete er bei der
HSBC in deren Derivat-Abteilung. Alami
verfügt über einen Master in Banking,
Insurance und Finance Engineering
sowie über einen Master of Science in
Finance, jeweils von der Dauphine Universität in Paris.

Was erwartet die BNP Paribas in den
kommenden Monaten für ein Börsenumfeld. Geht ihr Research von steigenden Börsenkursen in Zentraleuropa
aus? Wenn ja, welche Sektoren sollten
bevorzugt werden?
Unsere Analysten erwarten gemäss ihrem
jüngsten Strategiebericht für den breiten
DJ Stoxxx 600-Index, in dem auch etliche

«Heute wird die Ungewissheit an
den Märkten reichlich belohnt,
wenn Anleger einsteigen.»
Schweizer Firmen enthalten sind, für den
Juni ein Kursziel von 335 Punkten und bis
Jahresende einen Stand von 382 Punkten.
Das entspricht einem Aufwärtspotenzial
von 23 Prozent gegenüber dem aktuellen
Stand. Attraktive Sektoren sind gemäss den
Analysten die Aktien von Versicherungen,
Luxusgüter-Herstellern, der Öl- und Gasindustrie, Pharmawerte, Telecom-Netzbetreiber und ausgesuchte Transportwerte.
Herzlichen Dank für dieses Interview.
24 PRODUCT NEWS

WKN: UB1CAL – Open-end-Index Zertifikat der UBS auf den Stowe Global Coal TR Index (EUR)

Mit Kohle Gewinne zu Tage fördern
Das UBS Kohle-Indexzertifikat bietet Anlegern eine indirekte Beteiligung an diesem wichtigen Energieträger. Der Basiswert enthält 20 Unternehmungen der globalen Kohleindustrie.
Dieter Haas| Die US Energy Information Administration (www.
eia.doe.gov/oiaf/ieo/coal.html) prognostiziert in ihrem Outlook
2007 einen Anstieg des weltweiten Kohlebedarfs von 74 Prozent
für den Zeitraum von 2004 bis 2030. Begleitet wird die starke
Nachfragesteigerung durch eine Ausweitung des internationalen
Kohlehandels von 44 Prozent. Wegen des überdurchschnittlichen
Wachstums erwartet die EIA, dass sich der Anteil der Kohle an der
gesamten Energieversorgung von 26 Prozent im Jahre 2004 auf
28 Prozent im Jahr 2030 ausweiten wird. Diese Daten werden im

«Die US Energy Information Administration prognostiziert in ihrem Outlook 2007 einen Anstieg
des weltweiten Kohlebedarfs von 74 Prozent für den
Zeitraum von 2004 bis 2030.»
neusten Report vom Mai 2008 wohl eher nach oben korrigiert.
Die Zukunftsaussichten der weltweiten Kohleindustrie sind somit
hervorragend und ein Zertifikat, welches die Branche global abdeckt, trifft voll ins Schwarze. Als Basiswert wurde der Stowe Coal
Index (TCOALE) verwendet, der Unternehmen beinhaltet, die in unterschiedlichen Segmenten der globalen Kohleindustrie tätig sind
(http://stowe.snetglobalindexes.com). Zu den fünf grössten Indexpositionen mit Gewichten um acht Prozent zählen Bumi Resources

Stowe Global Coal TR Index versus ABN AMBRO World Coal TR Index
340
320
300
280
260
240
220
200
180
160
140
120
100
80

(Indonesien), China Shenhua Energy Co. und die drei US-Konzerne
CONSOL Energy, Peabody und Joy Global.
Konkurrenz erwächst dem Zertifikat durch die bereits im November 2006 emittierten Partizipations-Produkte von ABN AMRO
(siehe dp-Derive im payoff magazine 12/07). Diese basieren auf
einem von der Bank kreierten Kohleindex (ABNZCOAL). Der ABNZCOAL Index setzt sich im Gegensatz zu TCOALE aus nur 15
Unternehmungen zusammen, die alle gleich gewichtet sind. Beim
TCOALE, welcher 39 Titel beinhaltet, handelt es sich dagegen um
einen kapitalisierungsgewichteten und free-float-adjustierten Index. Ein Vergleich in gleicher Währung zeigt leichte Vorteile des
TCOALE (vgl. Grafik). Beide verzeichneten in den letzten Jahren
satte Kursgewinne. Selbst die gegenwärtig schwierige Börsenphase haben sie mit Bravour gemeistert.
Das jüngst in Euro liberierte Open-end-Zertifikat der UBS mit der
Wertpapierkennnummer UB1CAL ist an der Scoach Europe kotiert.
Die Emittentin verrechnet eine Risk Management Gebühr von 0,3
Prozent pro Quartal und der Spread im Sekundärhandel beträgt in
der Regel etwas mehr als ein Prozent.
payoff-Einschätzung: Die attraktive Branche dürfte auch in den kommenden Monaten sowohl relativ wie absolut zu den Gewinnern zählen. Der
Ansatz von UB1CAL ist solide und verspricht ein volles Ausschöpfen
des Potentials der weltweiten Kohleindustrie.

Risk-Return-Diagramm

Return

UB1CAL

Partizipation
Renditeoptimierung

Kapitalschutz
31.12.04 30.6.05

TCOALE (USD)

31.12.05

30.6.06

31.12.06

30.6.07

31.12.07

Risk

ABNZCOAL

Quelle: Bloomberg (indexiert in USD)

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
25 PRODUCT NEWS

Regelbasierte Asset Allokation mit «RAII»
Risk Appetite Investable Indices, oder kurz RAII verfolgen einen Ansatz zur Erzielung eines Mehrwertes gegenüber einem klassisch ausgewogenen Portfolio, welches sich zu je 50 Prozent aus
Aktien- und Obligationenanlagen zusammensetzt.
Dieter Haas| Das Konzept basiert auf einem disziplinierten, regelbasierten Ansatz. Es reduziert die Risiken (Abbau von Aktien), wenn die
Anleger sehr optimistisch sind und erhöht sie im umgekehrten Fall.
Gemessen wird die Stimmung mit dem CS Global Risk Appetite Index

«Der Nutzen von Stimmungsindikatoren kommt
besonders in Extremsituationen zum Tragen und ist
vor allem erfolgreich in Kombination mit längerfristigen Bewertungskennzahlen.»
(GRAI) durch die Vornahme einer Quantifizierung kurzfristiger Chancen/Risiko-Beziehungen von Obligationen- und Aktienmärkten. Das
Universum umfasst gegenwärtig 64 Obligationen- und 41 Aktienindizes.
Die Benchmark wird seit 1997 veröffentlicht und wurde bis ins Jahre
1981 zurückgerechnet. Der GRAI ist die Schlüsselgrösse für die Festlegung der Allokation des RAII-Portfolios. Das Modell benützt neben
dem CS GRAI auch Bewertungskennzahlen sowie Trendfolge- und Stop
Loss- Faktoren zur Bestimmung der Aktien- und Obligationengewichte
innerhalb des RAII (vgl. Grafik). Der Nutzen von Stimmungsindikatoren
kommt besonders in Extremsituationen zum Tragen und ist vor allem
erfolgreich in Kombination mit längerfristigen Bewertungskennzahlen.

Allokations Modell

Allocation Model

CS GLOBAL RISK APPETITE INDEX

Auf den Überlegungen des GRAI aufbauend, lancierte die CS den RAII
Europa (TR). Er beinhaltet ein Aktienportfolio, das den MSCI EMU
Index abbildet sowie ein Obligationenportfolio, welches sich am Citigroup EMU Government Bond Index orientiert. Die Gewichtung erfolgt mit Hilfe des Allokationsmodells. Im Backtesting errechnete sich
für die letzten 20 Jahre eine Überrendite des RAII Europa gegenüber
einem ausgewogenen 50:50 Portfolio von jährlich rund fünf Prozent
(vgl. Tabelle). Die absoluten Erträge überstiegen diejenigen von Aktien
und dies mit einer durchschnittlichen Volatilität von 10 bis 11 Prozent
im Vergleich zu einer solchen von 17 bis 20 Prozent bei reinen Aktienanlagen. Der durchschnittliche Aktienanteil von RAII Europa bewegte
sich je nach Zeitrahmen zwischen 48 und 59 Prozent.
Kaufgründe für ein RAII-Produkt
RAII eignet sich als Portfolioergänzung für verschiedene Situationen:
Obligationenportfolios:
Höherer Ertrag ohne Eingehen von zusätzlicher Risiken und gleicher oder besserer Sharpe Ratio
Ausgewogene Portfolios:
Zusatzertrag für vergleichbare Risiken im Vergleich zu einem passiven 50:50 Ansatz
Alternative Anlagen:
Die pro-forma-Erträge von RAII überstiegen diejenigen eines breit
angelegten Hedge Fund Index, allerdings unter Inkaufnahme einer
kurzfristig höheren Volatilität
Aktienportfolios:
Aktienähnliche Erträge bei beträchtlich geringeren Risiken und
einem besseren Schutz gegenüber Kursrückschlägen

Valuation Indicators
Trend Following Model

CAGR Analyse – RAII Europa (TR) (net of fees)
20 Yrs 15 Yrs 10 Yrs 5 Yrs

Stop Loss
Rules

3 Yrs 1 Yrs

Weight Bonds Portfolio
0 – 100 %

Risk Appetite Investable Index Value
Quelle: Credit Suisse

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

10,4%

10,6%

Bond Portfolio
Weight Equities Portfolio
0 – 100 %

Equity Portfolio

7,6%

7,3%

5,3%

3,7%

2,8%

3,7%

50(E):50(B)

9,4%

9,4%

5,7% 10,1%

6,9%

-0,9%

14,8%

14,7%

12,3% 12,8%

RAII Europe (TR)

Quelle: Credit Suisse (29.Februar 2008)

4,9% 16,3% 10,6% -6,2%

10,1% 11,0%
26 PRODUCT NEWS

Interview mit Jonathan Wilmot
Chief Global Strategist, Credit Suisse

Sehr geehrter Herr Wilmot, die globalen
Finanzmärkte sind schlecht in das Jahr
2008 gestartet. Welcher Markt respektive welche Branche hat Sie in den letzten
drei Monaten positiv bzw. negativ überrascht?
Wir hatten für das globale Wachstum sowie
Risiko-Anlagen ein schlechtes erstes Quartal erwartet, aber der aggressive Ausverkauf
an den Aktien- und Kreditmärkten war für
uns eine Überraschung, auch der komplette
Liquiditätszusammenbruch in gewissen Be-

«Viele Studien zeigen, dass Investoren und Trader sich entweder
übertrieben optimistisch oder
pessimistisch verhalten, was
langfristig zu Einbussen in der
Performance führt.»
reichen der Obligationenmärkte um den Beinahekollaps der Bear Stearns. Ebenso war
der Anstieg der Rohstoffpreise – speziell
Nahrungsmittel und Energie – viel stärker
als aufgrund fundamentaler Faktoren grundsätzlich zu erwarten gewesen ist, während
die Schwäche des Dollars eher voraussehbar
war. Die Kombination all dieser Elemente ist
eine Art von «Marktversagen», dass für die
Weltwirtschaft eine echte Bedrohung darstellt und auch das gesellschaftliche und politische Gleichgewicht in gewissen Ländern
auf die Probe stellt. Die derzeitigen Rufe
nach mehr Regulierung könnten aus meiner
Sicht aber auch kontraproduktiv sein.
Derzeit werden überdurchschnittlich
hohe Volatilitäten gehandelt. Erachten

Sie die aktuelle Marktverfassung als zu
emotional, empfehlen Sie den Verkauf
von Volatilität zu den jetztigen Konditionen?
Um die Positionsliquidation der Société Générale im Januar und die Bear Stearns Krise
Mitte März waren die Märkte extrem emotional, dies zeigte sich auch in der Entwicklung unseres seit langem etablierten Global
Investor Risk Appetite Index (GRAI). Glücklicherweise konnten gewisse Anzeichen der
Stabilisation in den Kredit- und Aktienmärkten ausgemacht werden. Aber trotzdem
ist unser Risiko-Indikator noch erhöht und
befindet sich in der sogenannten «PanikZone», wie wir diesen Bereich auch nennen.
Normalerweise würde dies bedeuten, dass
riskante Anlagen kurzfristig weiter Potenzial für eine Erholung hätten, was auch eine
sinkende implizite Volatilität im Aktienmarkt
mit sich bringen würde. Damit sich aber der
«Risiko-Appetit» nachhaltig erholen kann,
ist eine effektivere Strategie der politischen
Entscheidungsträger sowie eine Rückkehr
zu günstigeren Energiepreisen notwendig.
Währungen sind ein anderes Thema. Auch
bei sich stabilisierenden Aktien- und Kreditmärkten gehen wir nicht von einer Erholung
der US-amerikanischen Währung aus, ganz
im Gegenteil: Wir erwarten weiterhin eine
leichte Zunahme des Euros und des Schweizer Frankens gegenüber dem US-Dollar.
Mit den «Credit Suisse Risk Appetite
Investable Indices» (RAII) lanciert Ihre
Bank eine Indexfamilie mit einem Absolute Return Ansatz. Was sind kurz
zusammengefasst die Vorteile dieser
neuen Indizes?
Der Ansatz ist ziehmlich einfach: Man ersetzt

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Jonathan Wilmot ist Managing Director
und Chief Global Strategist bei Credit
Suisse Investment Banking in London. In
seiner Tätigkeit konzentriert er sich auf
wichtige langfristige und zyklische Themen in der Weltwirtschaft sowie deren
Auswirkungen auf die globalen Kapitalflüsse und die Kurse der Anlagewerte.
menschliche Emotionen durch ein diszipliniertes Regelwerk, welches definiert, wann
und wie eine Allokation in hochwertige Obligationen und Aktien vorgenommen werden
muss. Viele Studien zeigen, dass Investoren
und Trader sich entweder übertrieben optimistisch oder pessimistisch verhalten, was
langfristig zu Einbussen in der Performance
führt. Unser Index wurde bis 1984 zurück
getestet. Die aus diesem langen Bewertungszeitraum hervorgehenden Daten zeigen robuste Resultate und deuten auf ein
Modell hin, welches unter einer Vielzahl von
abrupten Veränderungen und besonderen
Börsenumständen funktioniert. Wir werden
in Kürze eine globale Version des Index
auflegen, welcher in Emerging Markets, die
USA und Japan investiert und vergleichbare
Renditen vorweisen kann.
Ist es beabsichtigt, auf diese Indizes
Strukturierte Produkte zu lancieren?
Ja, das Produkt eignet sich gut für institutionelle und private Anleger und wir werden
in Kürze eine Vielzahl an Produkten, abgestimmt auf das jeweilige Investorensegment, anbieten.
Herzlichen Dank für dieses Interview
Deutsche Uebersetzung des englischen
Originalinterviews
27 MUSTERPORTFOLIOS

Musterportfolio Rohstoffe –
aktuelle Outperformance bei über 25 Prozent
dem RICI Commodity Index. Der RICI Commodity Index ist der am
breitesten diversifizierte Rohstoffindex. Der Mini Long AA0X56
hat den RICI Enhanced Agriculture Index als Underlying (vgl. dpDerive), wodurch der Agrarsektor bewusst als Ganzes verstärkt
wird. Aufgrund der bestehenden Angebotsknappheit wurden drei
Mini Longs auf Brent Öl, Platin und Silber berücksichtigt. Im Vergleich zur Benchmark weist das Portfolio auf Vollwertbasis ein
leichtes Übergewicht im Energie- sowie ein leichtes Untergewicht
im Metallsektor auf.
Bis zum 18. April belief sich die Performance des Musterdepots
Rohstoffe nach Transaktionskosten auf plus 33,4 Prozent und
übertraf diejenige der Benchmark um 25,6 Prozent! Die Rohstoffhausse der letzten Monate widerspiegelt sich in erster Linie in den
in USD gemessenen Indizes. Umgerechnet in Franken entwickelte
sich die Referenzgrösse DJAIGCHTR seit dem Start des Musterdepots bis vor kurzem seitwärts.
Für die kommenden Monate erwarten wir eine Fortsetzung der positiven Entwicklung bei den Rohstoffen und zwar sowohl in USD
wie auch in anderen Währungen.

Das Musterportfolio Rohstoffe hat sich bis Anfang März hervorragend entwickelt und vermochte sich immer weiter von der Benchmark abzusetzen. Die heftige Korrektur an den Rohstoffmärkten
im März traf unser Depot trotz der Reduktion der eingesetzten Hebel-Produkte überdurchschnittlich. Da wir aus langfristigen Überlegungen keine Depotabsicherung vornehmen und in der Regel mit
einem Leverage arbeiten, ist das allerdings nicht weiter verwunderlich. Der Einsatz der Hebel-Produkte erfolgt allerdings nur im
Rahmen der erreichten relativen Outperformance.
Bei der Zusammensetzung wird auf eine ausgewogene Verteilung
des Emittentenrisikos geachtet. Rund 75 bis 100 Prozent des Depots entfallen auf Partizipations-Produkte (zumeist Tracker- und
Bonus-Zertifikate oder ETFs). Hebel-Produkte werden im Rahmen
der erreichten Outperformance zur Benchmark eingesetzt und
können derzeit einen Umfang zwischen 0 und 25 Prozent annehmen. Die Anzahl der gehaltenen Positionen bewegt sich in der Regel zwischen fünf und zehn.
Unter den ausgewählten Tracker-Zertifikaten befinden sich gegenwärtig der in Deutschland kotierte ETF auf den DJ-AIG mit der
WKN-Nummer A0KRKC sowie die in der Schweiz kotierten GSCID
auf den GSCI Total Return Index und MRAI auf den RICI Agriculture
Index.
Mit den im Depot befindlichen fünf Mini Longs werden Schwerpunkte gesetzt. Es wurden dabei bewusst solche mit niedrigen
Stop Loss Levels gewählt. Der Mini Long ABN36E basiert auf

News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren
Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung»
und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/
Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen.

Zusammensetzung Musterportfolio Rohstoffe

Ticker/WKN Börse

Emittent Basiswert Typ

Laufzeit

Ratio CCY

Kurs
CHF-Wert
18.04.08 Anzahl 18.04.08

Gewicht CCY
in %
18.04.08

A0KRKC - ETF XETRA ETFS

DJ-AIG

Tracker

open-end

EUR

14.58

2000

46’962.18

35.2%

1.6105

GSCID - ETF

SWX

AXA

GSCI-TR

Tracker

open-end

USD

86.50

500

44’039.31

33.0%

1.0183

MRAI - ETF

SWX

ABN

RICI-AI

Tracker

open-end

USD

172.50

100

17’564.81

13.2%

1.0183

ABN37E

EUWAX ABN

RICI

Mini Long open-end 0.01

EUR

13.94

400

8’980.15

6.7%

1.6105

AA0X56

EUWAX ABN

RIAEC

Mini Long open-end 0.01

EUR

4.25

1000

6’844.63

5.1%

1.6105

BCOJK

SWX

ABN

Brent

Mini Long open-end 1

CHF

34.30

100

3’430.00

2.6%

1.0000

MXPTC

SWX

VON

Platin

Mini Long open-end 100

CHF

7.47

400

2’988.00

2.2%

1.0000

MXAGC

SWX

VON

Silber

Mini Long open-end 2

CHF

2.58

1000

2’580.00

1.9%

1.0000

7.01

0.0%

133’396.09

100.0%

CASH
Quelle: Derivative Partners AG

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
28 MUSTERPORTFOLIOS

Musterportfolio Rohstoffe versus DJAIGCHTR (in CHF)

%
55
50
45
40
35
30
25
20
15
10
5
0
-5
-10
4.5.07
DJAIGCHTR

4.7.07

4.9.07

4.11.07

4.1.08

4.3.08

MP-Rohstoffe

Quelle: Derivative Partners AG

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Börsentäglich handelbar an der Scoach

Der Index für Afrika
Open End Zertifikate
auf den S&P® Africa 40 Index
® Partizipation am Wachstumspotenzial
des afrikanischen Kontinents
® Investment in die 40 grössten,
börsennotierten Unternehmen Afrikas
® Offizieller Standard & Poor’s Index
® Open End - ohne fixe Laufzeit
® In CHF oder USD
® Valoren:

3'861’016 (CHF)
3'861’015 (USD)

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen
wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
Risikohinweis:
Dieses Werbeinserat stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes sowie keinen
Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache
kann direkt bei ABN AMRO Bank N.V., Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044 / 631 62 62 bezogen werden.
Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die
kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission
unterstellt. Die Anleger sind dem Konkursrisiko der Emittentin ausgesetzt. Die Produkte sind weder für den Vertrieb
in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder den Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt.

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Weitere Informationen zu diesen oder anderen interessanten Produkten von ABN AMRO

044 631 62 62
www.abnamromarkets.ch
abnamro.pip@ch.abnamro.com
29 PRODUCT NEWS REVIEW

Produktvorstellungen und was daraus wurde
In der Product News Review stellen wir Ihnen die Strukturierten Produkte nochmals vor, die
im payoff express oder payoff magazine vor einem Jahr präsentiert wurden.

VIECH – ISIN: CH0030263922
Im payoff magazine 05/07 wurden unter
dem Titel «Good morning Vietnam» die
Tracker-Zertifikate VIECH (CHF) und
VIEUS (USD) vorgestellt. Vietnam zählte
damals zu den «Hot Issues». Hohe Wachstumsraten sorgten für viel Fantasie. Der
Ho Chi Minh Stock Index kletterte rasant
nach oben und erreichte im März 2007
sein bisheriges Allzeithöchst. Dieses
übertraf den Startkurs vom 28. Juli 2000
beinahe um das Zwölffache! Seither ging
es erst langsam und zuletzt immer schneller bergab. Das Timing der Emission war
somit äusserst unglücklich gewählt.
Rückblickend betrachtet lässt sich sagen:
«Nur der frühe Vogel fängt den Wurm».
Der Titel des damaligen Artikels hätte gescheiter mit «Good bye Vietnam» betitelt
werden sollen. Selbst der schweizerische
Gesamtindex SPI, der im internationalen
Vergleich zuletzt weiss Gott nicht zu den
Spitzenreitern zählte, schlug VIECH um
Längen. Das langfristige Wachstumspotential von Vietnam ist zwar zweifellos grösser als dasjenige von Helvetien, auf kurze

Open-end Zertifikat auf Vietnam in CHF (VIECH) versus SPI
120
110
100
90
80
70
60
50
40
03.04.07

03.06.07

VIECH

03.08.07

03.10.07

03.12.07

03.02.08

03.04.08

SPI

Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung VIECH)

Sicht überwiegen jedoch weiterhin die Risiken und es sollte mit Neuengagements

zugewartet werden. Wer auf Vietnam setzt,
braucht Geduld und einen langen Atem.

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Unternehmensfinanzierung 08 –
Trends in der Finanzierungslandschaft

Vorname:

4. Juni 2008, Widder Hotel, Zürich

Nachname:

Titel / Funktion:

Unternehmen:
Strasse / Nr.:

Strategic Partner: IFZ Institut für Finanzdienstleistungen Zug

Media Partner:

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

PLZ / Ort:
Datum / Unterschrift:
E-Mail:
30 PRODUCT NEWS REVIEW

200
180
160
140
120
100
80
60
40
20.10.06

20.01.07

MLURC

SPI

20.04.07

20.07.07

20.10.07

20.01.08

MLURC-indexiert auf SPI ab 5.4.07

Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung MLURC)

der anziehen. Sobald sich an den Weltbörsen
eine Stabilisierung abzeichnet, dürften sich

Uran-Zertifikate aus dem Tal der Tränen herausarbeiten.

Open-end Zertifikat auf SWX Immofondsindex (IMMIT) versus SWIIT, SPI und SBIDGT

%
135
130
125
120
115
110
105
100
95

SWIIT

IMMIT

Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung IMMIT)

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

SBIDGT

26.04.08

26.01.08

26.10.07

26.07.07

26.04.07

26.01.07

26.07.06
SPI

26.10.06

90
26.04.06

IMMIT – ISIN: CH0024141126
Das Open-end-Zertifikat IMMIT der ZKB auf
den SWX Immofondsindex (SWIIT) wurde im
Rahmen der Swiss Derivative Awards 2007
Spezialausgabe (payoff special 03/07) unseren
Lesern vorgestellt. Es offeriert den Anlegern die
Möglichkeit, mit wenig Aufwand in ein breit diversifiziertes Schweizer Immobilienportfolio zu
investieren. Das Zertifikat erfreut sich grosser
Beliebtheit, findet doch ein reger Handel darin
statt. Der Kursverlauf von Immobilienfonds ähnelt demjenigen von Obligationen. So führen
Zinssenkungen zu höheren Obligationenkursen
und tendenziell auch zu einem Anstieg der Immobilienpreise, während Zinssteigerungen bei
Obligationen zu einer Baisse und gleichzeitig
zu sinkenden Immobilienpreisen führen. In
Hochzinsphasen und speziell auch bei Inflation
zeigt allerdings die Erfahrung, dass Immobilien
wesentlich besser abschneiden als Obligationen, da die Mietzinsen typischerweise in solchen Phasen gesteigert werden können. Der
Sachwertcharakter von Immobilienanlagen
stellt damit einen grossen Vorteil gegenüber
Obligationen dar. Im Vergleich zu Aktien sticht
die wesentlich geringere Schwankungsbreite
vorteilhaft hervor.

Open-end Zertifikat auf Uran MLURC (CHF) versus SPI

26.01.06

MLURC – ISIN: CH0027018107
Den Open-end-Zertifikaten von Merrill Lynch
auf Uran MLURC (CHF) und MLURU (USD),
welche in der Ausgabe des payoff magazine
04/07 präsentiert wurden, widerfuhr ein ähnliches Schicksal wie den Anlage-Produkten
auf Vietnam. Basierend auf der bisherigen
Gesamtlaufzeit sieht das Bild jedoch erfreulicher aus. Im Vergleich zum SPI startete
MLURC fulminant. Parallel zum Kursanstieg
des Urans stieg das Zertifikat in CHF um gut
90 Prozent. Sowohl der Rohstoff wie auch die
Zertifikate erreichten im Frühsommer 2007
ihre vorläufigen Allzeithöchstkurse. Nach dem
Erscheinen im payoff hielt der Aufwärtstrend
somit noch wenige Wochen an. Der ab Sommer einsetzende Preiszerfall des Urans auf
mittlerweile fast die Hälfte des einst erreichten Rekordwertes hat der Hausse bei MLURC
und MLURU die Spitze gebrochen. Mittlerweile heisst die Devise für einen Anleger, der
die Zertifikate ab Emission im Portfolio hält:
«Wie gewonnen, so zerronnen». Längerfristig
sollte der Preis von Uran, das zu den vier
wichtigsten endlichen Energieträgern zählt,
aufgrund des weltweiten Energiehungers wie-
31

PRODUCT NEWS REVIEW

CLOCH – ISIN: CH0027413977
Dank ihres innovativen Ansatzes eroberten
die Zertifikate auf die verschiedenen CYD-Indizes anlässlich des Swiss Derivative Awards
2007 den zweiten Platz bei den Partizipations-Produkten (siehe payoff special 03/07).
Ein grafischer Vergleich der diversen CHFVarianten mit dem bekannten, in CHF umgerechneten Rohstoffindex DJ-AIG zeigt ein
gemischtes Bild. CLOCH, bei dem nur in diejenigen Rohstoffe investiert wird, bei welchen
eine Backwardation-Situation vorherrscht,
vermochte mit dem DJ-AIG performancemässig mitzuhalten. Weniger erfolgreich schnitt
CMNCH ab, welches auf dem «CYD Market
Neutral Plus Commodity Index» basiert. Hier
werden im jeweiligen Rohstoff gleichzeitig
eine Long- und eine Short-Position in Futures
mit unterschiedlichen Fälligkeiten und Preisen eingegangen, um eine vom Spotpreis
unabhängige Performance zu erwirtschaften.
Am schlechtesten abgeschnitten hat bislang
CMSCH auf den «CYD Long Short Commodity
Index». Hier werden Futures in Backwardation
gekauft und in Contango verkauft. Die Zertifikate auf die verschiedenen CYD-Indizes vermochten die hoch gesteckten Erwartungen
bisher nicht zu erfüllen.

Open-end-Zertifikat in CHF auf CYD Long Only (CLOCH), CYD Long/Short (CLSCH), CYD
Market Neutral versus DJAIGTR in CHF (CMNCH)

VZWIR – ISIN: CH0030643354
Dank Wireless Local Area Network oder kurz
WLAN könnte dieser Artikel statt im Büro
draussen unter freiem Himmel verfasst werden, sofern es das Wetter zulässt. WirelessAnwendungen wird ein überdurchschnittliches
Wachstumspotential zugeschrieben. Diese
Überlegung stand wohl «Pate» hinter dem bis
24. April 2009 laufenden Basket der Bank Vontobel. Rund 80 Prozent der 15 ausgewählten
Titel sind amerikanische Gesellschaften, daneben wurde je eine griechische (Cosmote Mobile), spanische (Telefonica) und kanadische (Wilan) Gesellschaft in der Auswahl berücksichtigt.
Im payoff magazine 05/07 wurde die etwas
kurze Laufzeit bemängelt. Wie die Kursentwicklung der vergangenen Monate im Vergleich zum
S&P-500 zeigt, bringt das Konzept durchaus einen Mehrwert und liegt in USD seit der Emission immer noch im Plus. Ob es angesichts der
trüben Perspektiven gelingen wird, nebst der
relativen auch eine absolute Performance zu
erzielen, erscheint aus heutiger Sicht fraglich.
Damit die Funken richtig sprühen, müssten die
Börsen bald wieder Tritt fassen.

Wireless Technologie Basket in USD (VZWIR) versus S&P-500

120
115
110
105
100
95
90
85
80
75
70
20.11.06
DJAIGTR

20.02.07
CLOCH

20.05.07
CLSCH

20.08.07

20.11.07

20.02.08

04.01.08

04.03.08

CMNCH

Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung der Zertifikate )

140
135
130
125
120
115
110
105
100
95
90
85
80
04.05.07

04.07.07

VZWIR

04.09.07

S&P-500

Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung VZWIR)

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

04.11.07
32 PRODUCT NEWS REVIEW

ESXMX – ISIN: GB00B10NH047
In der letztjährigen Mai-Ausgabe des payoff
express wurden verschiedene HöchststandZertifikate vorgestellt. Darunter befand sich
ESXMX. Bei diesem bis März 2013 laufenden
Anlageprodukt erhält der Anleger eine Rückzahlung zum höchsten Kurs, auf dem der DJ
Euro Stoxx 50-Index (SX5E) an einem der
Beobachtungstage (jeweils der 24. eines Monats) notierte. Die Auszahlung zu diesem Maximalwert erfolgt jedoch nur, falls es während
der Laufzeit zu keiner Verletzung der Barriere
(EUR 1935.45) kommt. Diese wurde bei 50
Prozent des Indexstandes bei Emission am
3. März 2006 festgelegt. Trotz des Kursrückganges in den letzten Monaten liegt die Barriere immer noch weit unterhalb des aktuellen
Indexstandes. Da es sich um eine europäische Option handelt, wirkt der HöchststandEffekt jedoch erst gegen Schluss der Laufzeit.
Bis dahin verläuft die Kursentwicklung von
ESXMX und des Basiswertes nahezu parallel.
Wer auf ESXMX setzt, sollte das Zertifikat bis
zum Verfall halten und davon überzeugt sein,
dass die Barriere bis März 2013 hält und die
alten Tiefstkurse von März 2003 nicht wieder
erreicht werden.

7Y EUR Highscore Zertifikat von GS auf DJ Euro Stoxx 50 (ESXMX)
versus DJ EuroStoxx 50 (SX5E)
60

6’000

55

5’500

50

5’000

45

4’500

40

4’000

35

3’500

30

3’000

25

2’500

20

2’000

15

1’500
31.12.97 22.11.99
ESXMX - linke Skala

Quelle: Bloomberg

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dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

8.10.01

1.09.03

SX5E - rechte Skala

20.07.05

6.06.06 25.04.08
33 DERIVE

Chinas Gigant wankt
Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener:
Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com
PETROCHINA CO
HKD 9.82
CNE1000003W8 |
Analyse vom 19. April 2008
857 | Hong Kong
Schlusskurs vom 18. April 2008
PETROCHINA CO gehört zur Branche «Öl & Gas» und dort zum Sektor «Öl & Gas Produzenten». Mit einer Marktkaptalisierung von USD
397.47 Mrd. zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften. Der
aktuelle Preis von HKD 9.82 liegt 49,9 Prozent unter ihrem höchsten
und 10,5 Prozent über ihrem tiefsten Wert in dieser Periode. Ergebnis
seit 18. April 2007: PETROCHINA CO: -27,8 Prozent, Öl & Gas: -2,2
Prozent, HANGSENG: -12,2 Prozent
Vergleich (18. April 2007 – 18. April 2008)
125 %

Preis
– Fundamentales Kurspotenzial bei HKD 10.0: Über 15 Prozent.
– Branchenpotenzial Öl & Gas: Sehr gut
Gewinnprognosen
– Negative Gewinnrevisionen der Analysten.
Technische Tendenz
– Negative Einzeltendenz in
– positivem Branchenumfeld.
Risiko
– Petrochina weist ein hohes Beta von 1,3 und ein gesamthaft
hohes Risiko auf.
– Hohe Korrelation mit dem HANGSENG Index.

100%
75 %
50%

Symbol: PCCDP

Valor: 3’473’280

25 %

Produktkategorie

Hebel-Produkte

Produkttyp

Put Warrant

Basiswert

Petrochina – HKD 11.67

Emittent

Deutsche Bank

0%
-25 %
Jun-07
PETROCHINA

Aug-07
HANGSENG

Okt-07
ENE@WO

Dez-07

Feb-07

Apr-08

Quelle: thescreener.com

Verfall (Bewertungstag)

19.09.2008

Handelsplatz

Scoach CH

Briefkurs (24.4.08 – 17.30 Uhr) CHF 0.59
Strike

HKD 14.00

Leverage

2.86

Prämie p.a.

14 Prozent

Ratio

0.75

payoff Rating

* * * * *

Risikoklasse

Chinas Gigant wankt
Der Aktienkurs des grössten chinesischen Ölkonzerns, einer Tochter der
staatlichen China National Petroleum Corp. (CNPC), geriet in jüngster
Zeit trotz steigender Preise des schwarzen Goldes unter Druck. Wegen
der starken Investitionstätigkeit im Sudan, das einen bedeutenden Anteil der chinesischen Ölimporte abdeckt, ist das Unternehmen Zielscheibe zahlreicher einflussreicher Menschenrechtsbewegungen in den USA
geworden. Die Tätigkeiten im afrikanischen Land waren auch Anlass für
Warren Buffett, seine Beteiligung sukzessive zu reduzieren. Für 2008
stehen in der strategischen Zielsetzung der Ausbau der Ressourcen, verstärkte Marketinganstrengungen und die Internationalisierung im Vordergrund. Es scheint somit mehr ein Jahr des Übergangs zu werden.

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

hoch

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch

Für die kommenden Monate dürften die Kurse trotz steigender Rohstoffpreise weiter konsolidieren. Wir räumen daher der Short-Seite kurz- und
mittelfristig das grössere Potential ein. Gute Erfolgschancen besitzt
PCCDP, welcher einen Strike von 14 und eine Restlaufzeit bis zum
19. September 2008 aufweist. Wer gerne hoch pokert, für den kommt
auch der in Deutschland unter der WKN-Nummer DB7ZSR (Strike 9.0,
Verfall 10.12.08) angebotene Put Warrant in Frage. Für Anleger, die eine
positive Haltung dem Unternehmen gegenüber hegen, ist derzeit Ebbe,
da momentan keine attraktiven Call Warrants offeriert werden. Die Ausübungspreise der kotierten Calls liegen allesamt deutlich über der aktuellen Kursnotierung, was in Kombination mit einer zumeist sehr kurzen
Restlaufzeit wenig Fantasie beinhaltet.
34 DERIVE

The same procedure as every year?
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10y-Swap CHF (weekly)

Quelle: tradesignal.com

Keine Entspannung an der Zinsfront
Im Juli 2007 hat der 10y-Swapsatz bei 3,73 Prozent einen zyklischen
Hochpunkt ausgebildet. In der Folge kam es zu einer Korrektur, die
aber insgesamt den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigt. So
wurde zunächst die Kreuzunterstützung aus einem langfristigen
Aufwärtstrend (akt. bei 3,21 Prozent) und der 90-Tages-Linie (akt. bei
3,12 Prozent) bestätigt. Gleichzeitig korrigierte der 10y-Swapsatz lediglich 38,2 Prozent des gesamten Aufwärtsimpulses. Kommt es im
Anschluss an eine Aufwärtsbewegung lediglich zu einem FibonacciRetracement um 38,2 Prozent, so muss in der Folge mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von neuen Verlaufshochs ausgegangen
werden. Darüber hinaus ist die Korrektur seit dem Sommer 2007 als
abwärtsgerichtete Korrekturflagge im übergeordneten Aufwärtstrend
zu interpretieren, was auf Sicht der nächsten Monate ebenfalls auf
neue Zinshochs schließen lässt. Die quantitativen Indikatoren legen
derzeit auch weiter steigende Zinssätze nahe. So weisen die Trendfolger MACD und Aroon aktuell klare Kaufsignale aus. In diesem Umfeld
dürfte das Zinshoch vom Juli 2007 bei 3,73 Prozent nur eine Zwischenstation darstellen. Danach ergeben sich aus Fibonacci-Projektionen weitere Anlaufmarken bei der psychologischen Marke von 4,00
Prozent bzw. bei 4,16 Prozent. Das zuletzt genannte Fibonacci Level
deckt sich dabei fast punktgenau mit dem rechnerischen Kursziel aus
der beschriebenen Korrekturflagge von 4,15 Prozent. Das Szenario
weiter steigender Zinssätze wäre dagegen zu verwerfen, wenn die
o.g. Schlüsselunterstützungen aus der 90-Tages-Linie und dem langfristigen Abwärtstrend unterschritten würden. Jörg Scherer, HSBC

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

ZCSLN mildert Zinssorgen
Die Zinsentwicklung am Schweizer Kapitalmarkt weist in den letzten
Jahren sehr ähnliche Muster auf. Jeweils im zweiten Quartal waren
deutliche Anstiege zu verzeichnen. Entweder versuchen die Banken,
sich über steigende Zinsen für entgangene Gewinne beziehungsweise eingefahrene Verluste in anderen Geschäftszweigen schadlos
zu halten oder die aufkeimende Inflation erzwingt schlicht eine Anpassung der Sätze an realistische Niveaus. Was immer hinter den
jüngsten Avancen steckt, für Schuldner aller Couleur ist dies eine
unerfreuliche Entwicklung, die geradezu nach Absicherung schreit.
Dem Anleger stehen leider nur wenige Produkte zur Auswahl. Im kotierten Bereich bietet gegenwärtig einzig die Bank Vontobel Calls an.
Ein Schönheitsfehler sind lediglich die im Sekundärhandel gestellten
Spreads, welche nach unserer Auffassung etwas gar üppig sind.
Trotz des zu zahlenden Aufpreises bieten ZCSLN (Strike 3.25) oder
ZCSLM (Strike 3.50) hohe Gewinnchancen. Beide Calls laufen bis
zum 14. Juli 2008. Das ist zwar kurz, allerdings deutet vieles darauf
hin, dass gerade in diesen Wochen die Gefahr steigender Zinsen am
grössten ist. Steigen die CHF-10-Jahres-Swaps bis Mitte Juli 2008
analog 2006, 2007 an, dann könnten sie ein Niveau von bis zu 4.20
Prozent erreichen! Für den Fall, dass die Zinsaussichten ab Mitte Juli
weiterhin trübe sind, kann in eine längere Laufzeit gewechselt werden. Dafür kommen ZCSLO (Strike 3.00) oder ZCSLP (Strike 3.30)
in Frage.
Der Zug ist zwar bereits angefahren, aber ein Aufspringen dürfte
sich immer noch lohnen.

Symbol: ZCSLN

Valor: 3’263’413

Produktkategorie

Hebel-Produkte

Produkttyp

Call Warrant

Basiswert

CHF-10-Jahres-Swap – 3.57 Prozent

Emittent

Bank Vontobel

Verfall

14.7.2008

Handelsplatz

Scoach CH

Briefkurs (24.4.08 – 17.30 Uhr) CHF 0.37
Leverage

24.02

Delta

0,89

Ratio

1:100

payoff Rating

* * * * *

Risikoklasse

hoch

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch

dp payoff all about derivative investments | April 2008
35 DERIVE

Anhaltender Aufwärtstrend bei Agrarrohstoffen
Derivative Partners – Empfehlung für Mai 2008

Rogers Agriculture Commodity Indizes (indexiert per 31.11.04)
%
240
220
200
180
160
140
120
100
80
30.11.04

30.5.05

30.11.05

30.5.06

RICI-Agriculture TR Index
RICI Enhanced Agriculture ER Index

30.11.06

30.5.07

30.11.07

RICI-Agriculture ER Index
RIEHA

Quelle: Bloomberg

Kommentar Derivative Partners AG
Agrarrohstoffe verzeichneten in den letzten Monaten starke
Kurssteigerungen. Mit Index-Trackern auf Einzelwerte oder Indizes wie etwa den RICI Agricultural Index gelang es wegen der zumeist in Contango notierenden Futureskursen nur teilweise, von
dieser Entwicklung zu profitieren. Das ständige Rollen erforderte
seinen Tribut. Bessere Voraussetzungen bietet der RICI Enhanced Agriculture Index, der die spezifische Situation im jeweiligen
Rohstoffmarkt berücksichtigt. Für jeden der 21 im Index enthaltenen Komponenten wird ein eigener Roll-Kalender erstellt. Mit
zusätzlichen Filtern wie der Saisonalität, Zyklen und der Liquidität
erhält das Konzept eine zusätzliche Optimierung. Wie die Grafik
zeigt, ist die verbesserte Indexkreation der alten Form deutlich
überlegen. Wer breit diversifiziert auf Agrargüter setzt, sollte daher den neuartigen Indexkonzepten den Vorzug geben.
Die jüngsten Kurskorrekturen haben die Übertreibungen eliminiert und bieten gute Einstiegsgelegenheiten, zumal die langfristigen Aussichten unverändert günstig sind. Angesichts der
seit 1980 stagnierenden Getreideanbaufläche und einer starken
Zunahme der Nachfrage in den Emerging Markets ist nicht mit
einer schnellen Abkühlung der Lebensmittelpreise zu rechnen.
Daneben sorgen der steigende Bedarf an Biotreibstoffen sowie
klimatische Veränderungen für ein Anhalten der angespannten
Lagersituation. Dank der niedrigen Korrelationen zu anderen Anlageklassen besitzen Rohstoffe zudem sehr vorteilhafte, Risiko
mindernde Diversifikationseigenschaften.
DERIVATIVE PARTNERS AG

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Tracker-Produkte für defensive- und Mini Longs für
mutige Investoren
Anleger, die eine 1:1 Partizipation auf den RICI Enhanced Agriculture Index suchen, werden unter den in der Schweiz kotierten Derivaten fündig. RIEHA in USD, oder die beiden Quanto-Zertifikate
RIACH (CHF) respektive RIAGE (EUR) bieten eine hundertprozentige Beteiligung an der Kursentwicklung des unserer Meinung
nach besten Agrar-Index.
Für Anleger, die gewillt und fähig sind, mehr Risiken einzugehen,
bieten die an der Scoach Europe gelisteten Mini Longs das optimale Betätigungsfeld. Derzeit finden sich fünf Exemplare mit
unterschiedlichen Stop Loss Levels. Der aktuell niedrigste (WKN:
AA0X54) liegt bei einem Indexstand von 1045, der aggressivste
(WKN: AA0X58) bei einem solchen von 1540. Beim letztgenannten
besteht wegen der Nähe zum aktuellen Indexniveau von 1766.49
Punkten eine erhöhte Gefahr ausgestoppt zu werden. Es empfiehlt
sich beim Kauf eines Mini Longs, eine möglichst konservative
Einschätzung des maximal möglichen Rückschlagpotenzials vorzunehmen, um keine unnötigen Risiken einzugehen. Aus diesem
Blickwinkel betrachtet, weist der Mini Long mit der WKN-Nummer
AA0X55 und einem Stop Loss Level bei 1155 Indexpunkten das
derzeit günstigste Chancen/Risiko-Profil auf. Selbst bei einer
Fortsetzung der jüngsten Korrektur scheint eine Verletzung der
Barriere unwahrscheinlich. Nichts ist ärgerlicher als die Tatsache,
Recht zu haben, aber zu aggressiv an eine Sache herangegangen
zu sein und dadurch im dümmsten Augenblick aus dem Markt
geworfen zu werden. Mit AA0X55 sollte dieses Malheur nicht
passieren. Das Euro-Wechselkursrisiko der Mini Longs sowie die
offerierten Spreads sind in Anbetracht der grossen Kurschancen
vernachlässigbar.

Symbol: RIEHA

Valor: 3’396’406

Produktkategorie

Anlage-Produkte

Produkttyp

Tracker-Zertifikat

Basiswert

RICI Enhanced Agriculture Index –
USD 1785.26

Emittent

ABN AMRO

Verfall

Open-end

Handelsplatz

Scoach CH

Briefkurs (24.4.08 – 17.30 Uhr) USD 122.33
Management Fee:

1,5 Prozent p.a.

payoff Rating

* * *

Risikoklasse

mittel

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch
36 EUROTOTO

EURO TOTO – Das Gewinnspiel zur Fussball-EM
Bild: www.sxc.hu

Die Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich rückt näher und der Fussball-Virus greift immer mehr um sich. Mit dem EURO TOTO von X-markets können auch Sie zu den Gewinnern zählen.

Schon bald rollt er wieder, der Ball um den
sich alles dreht!

Noch müssen wir uns rund einen Monat gedulden, bevor am 7. Juni 2008 der Schiedsrichter die Fussball-Europameisterschaft
anpfeift. Für gut drei Wochen wird sich das
kleine Helvetien im Ballfieber befinden.
Doch bereits jetzt ist die Vorfreude spürbar.
In Strassen und Shops gewinnt die Farbe
rot nach und nach an Terrain, die Medien
berichten schon umfassend vom bevorste-

henden Spektakel und die Kids (und einige
Erwachsene) sammeln schon eifrig PaniniBildchen. Stimmen Sie sich auf das bevorstehende Grossereignis ein und verkürzen
Sie sich die Wartezeit, denn auch Sie als
payoff-Leserin oder –Leser können «part of
the game» sein!
X-markets, die Derivatspezialisten der
Deutschen Bank, lanciert in Zusammenarbeit mit der Finanz & Wirtschaft und dem
payoff magazine ein Totospiel zum fussballerischen Highlight. Auf www.toto08.ch/toto
kann der eifrige Ball-Interessierte seine Einschätzungen zu den Spielergebnissen abgeben. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise mit
einem Gesamtwert von über CHF 7’000.–.
Doch auch wenn Sie kein Fussballkenner
sind haben Sie gute Chancen auf einen Gewinn, denn dank einer Prognose-Funktion,
der alle bereits abgegebenen Tipps zu Grunde liegen, können auch Fussball-Laien einfach erkennen, wer jeweils der Favorit des
Spiels ist. Doch schauen Sie sich’s doch am
besten gleich selber an.
Viel Glück und Spass in den kommenden
aufregenden Fussball-Wochen!

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dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Die Preise im Überblick
1. Preis:
Zertifikate von X-markets/Deutsche
Bank im Wert von CHF 3000.–
2. Preis
Zertifikate von X-markets/Deutsche
Bank im Wert von CHF 2000.–
3.–5. Preis
jeweils ein Fussballtrikot der Schweizer
Mannschaft, bedruckt mit dem Namen
des Gewinners
6. –25. Preis
jeweils ein Jahresabonnement der Finanz
& Wirtschaft oder vom payoff magazine

Nutzen Sie Ihre Chance und geben Sie
Ihren Tipp noch heute ab. Mit Fachwissen und ein bisschen Glück gehören Sie
vielleicht schon bald zu den Gewinnern.
Die Teilnahme am EURO TOTO ist für alle
kostenlos. www.toto08.ch/toto
37 LEARNING CURVE

Ein Stern schafft Transparenz
Das erfolgreiche Kategorisierungsmodell des Schweizerischen Verbandes für Strukturierte Produkte (SVSP) platzt aus allen Nähten. Die enorme Zunahme der gelisteten Strukturierten Produkte führte 2007 zur Eröffnung von zusätzlichen Produkttypen und einer Zunahme von nicht
klassifizierbaren «Diverse» Produkten. Um das Modell kompakt zu halten, wurde deshalb die
Einführung eines Zusatz-Attributs zu bestehenden Produkttypen beschlossen – a star is born.
Bild: www.sxc.hu

die Flut an neuen «Diverse»-Produkten einzudämmen, ohne dafür die Nachteile, die
eine Erweiterung des bekannten und etablierten Kategorisierungsmodells mit sich
bringen, in Kauf nehmen zu müssen.
Mögliche Zusatzattribute
1. Recovery
Ein Knock-in wird rückgängig gemacht.
2. Hard Call
Ein definiertes Szenario führt zu einer
frühzeitigen Rückzahlung (z.B. triggered
Auto-Call).

Der Kategorisierungs-Stern soll die Transparenz Strukturierter Produkte weiter erhöhen.

Peter Keller, Head Operations & Standards
SVSP| Das Jahr 2007 war ein Erfolgsjahr
für Strukturierte Produkte. Trotz dem in der
zweiten Jahreshälfte volatilen Marktumfeld
wurde der Umsatz an der Scoach im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent gesteigert. Die Anzahl der gelisteten Produkte
erhöhte sich im gleichen Zeitraum sogar
um 97 Prozent, nahezu eine Verdoppelung!
Die starke Zunahme von gelisteten Produkten hatte auch eine Erweiterung um
zusätzliche Produkttypen im Kategorisierungsmodell des Schweizerischen Verbandes für Strukturierte Produkte (SVSP)
zur Folge. So wurden 2007 drei neue
Produkttypen eingeführt. Da für die Kategorisierung eines Produktes nicht der

Basiswert oder die Laufzeit, sondern das
Auszahlungs-Profil (Payoff-Struktur) bei
Rückzahlung des Produktes massgebend
ist, können neue Produkte, die bereits eine
kleine Abweichung im Auszahlungsprofil
aufweisen nicht mehr bestehenden Produkttypen zugeordnet werden.
Ziel des SVSP ist es, das Kategorisierungsmodell möglichst überschaubar und kompakt zu halten. Der Zuwachs von neuen Produkten führte dazu, dass neue Produkttypen
eröffnet werden mussten und zugleich der
Anteil der nicht klassifizierbaren Produkte
laufend zunahm. Diese wurden mangels Alternative dem Produkttyp «Diverse» zugeteilt. Der SVSP entschloss sich deshalb, mit
der Einführung der «Stern-Kategorisierung»

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

3. Soft call
Der Emittent hat die Möglichkeit, das
Produkt frühzeitig zu callen (Rückruf des
Produktes).
4. Coupon at risk
Es besteht die Möglichkeit (ein Szenario),
dass der Coupon nicht ausbezahlt wird.
5. Fluctuating Trigger
Der Trigger verändert sich während der
Laufzeit des Produktes.
6. Lookback
Knock-In und/oder Strike werden erst
nach einer Loockbackphase (Zeitlich verzögert) festgelegt.
7. European Knock-In
Es gibt keine Knock-In Frist, nur der letzte
Tag (close price) ist für den Barrier-Watch
relevant.
38 LEARNING CURVE

Erreicht wird dieses Ziel ab dem 1. Mai
2008 mit der Einführung eines Zusatz Attributs für bestehende Produkttypen. Damit dürfte sich die Anzahl der «Diverse»Produkte um bis zu 40 Prozent reduzieren.
Sollte das Strukturierte Produkt einem
Produkttyp im Wesentlichen – bezogen auf
das Auszahlungsprofil - entsprechen, aber
Abweichungen (auch im Auszahlungsprofil)
oder Zusatz-Komponenten aufweisen, wird
das Produkt diesem Typ zugeordnet und
mit einem «*» (Stern) als Zusatz versehen.
Die Abweichungen bzw. Zusatzkomponenten werden in einem separaten Feld auf
dem Produkt-Index exakt beschrieben.
Derivative Partners Research AG, welche
bereits das bestehende Kategorisierungsmodell umsetzt, ist als Beauftragte des
SVSP für die Vergabe des Stern-Attributs
verantwortlich. Damit ist die Kontinuität
und Unabhängigkeit gewährleistet.
Der Emittent hat die Möglichkeit, die Verwendung des Stern-Attributs für entsprechende Produkte vorzuschlagen. Dieser
Vorschlag wird von der Beauftragten des
Verbandes (Derivative Partners Research
AG) geprüft. Der Emittent ist nicht befugt,
selber Umteilungen vorzunehmen. Das gewährleistet eine einheitliche Handhabung
des Stern-Attributs und des beschreibenden

Datenfelds. Initial werden sämtliche gelisteten Produkte überprüft und falls nötig
mit dem Stern-Attribut ausgestattet. Das
heisst, dass nicht nur neue Produkte ab dem
1. Mai 2008 mit dem Stern-Attribut versehen werden können, sondern auch sämtliche bestehenden Produkte überprüft und
gegebenenfalls mit dem Zusatz-Attribut gekennzeichnet werden. Dies führt zwangsläu-

«Ein wesentlicher Vorteil des
Zusatz-Attributs besteht darin,
dass viele bisher als «Diverse»
eingestufte Produkte neu einem
Produkttyp zugeordnet werden
können.»
fig auch zu Umkategorisierungen von bestehenden Produkten.
Ein wesentlicher Vorteil des Zusatz-Attributs besteht darin, dass viele bisher als
«Diverse» eingestufte Produkte neu einem
Produkttyp zugeordnet werden können. Dadurch wird das Verständnis (und damit auch
die Attraktivität) dieser Produkte deutlich
erhöht. Der Anleger stellt mit der Zuordnung zu einer Kategorie auf einen Blick fest,
ob das Produkt seine Markterwartungen

widerspiegelt. Das neue Stern-Attribut
wird analog zur bisherigen SVSP-Kategorisierung veröffentlicht. Die Informationen
sind sowohl auf der Website des Verbandes
www.svsp-verband.ch, bei Emittenten sowie
zu einem späteren Zeitpunkt bei sämtlichen
bekannten Daten-Vendoren erhältlich. Um
den gestiegen Informationsanforderungen
gerecht zu werden, wird auf der VerbandsWebsite der aktualisierte Produkte-Index
neu täglich (bisher monatlich) mit allen
relevanten Informationen zur Verfügung
gestellt. Das Stern-Attribut ermöglicht dem
Verband, trotz laufend neu emittierter Produkte sein erfolgreiches Kategorisierungsmodell kompakt zu halten. Dies kommt
dem Anleger zu Gute, da es so bedeutend
einfacher ist, den Überblick zu behalten. Im
Weiteren kann dank des Zusatz-Attributs
die Menge an momentan als «Diverse»
klassifizierten Produkten substanziell verringert werden. Die Umkategorisierung in
bestehende Produkttypen hat sowohl für
die Emittenten wie auch für die Anleger
Vorteile. Die Verständlichkeit des Produkts
wird gesteigert und damit auch die Attraktivität und Nachfrage nach dem Produkt.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Verband unter info@svsp-verband.ch gerne
zur Verfügung.

Exemplarischer Auszug aus dem SVSP-Produkte-Index
Emittent

Produktenamen

Produktetyp

Produktekategorie

Produktetyp

ABN Amro

Discount Zertifikat

Discount Zertifikate

Renditeoptimierungs-Produkte

310

ABN Amro

Laggard Note

Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

ABN Amro

Reverse Exchangeable
Securities

Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

Bank Julius Bär Knock-In Quadruple ICE Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

Bank Julius Bär Knock-In Quintuple ICE

Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

Bank Julius Bär Knock-In Triple ICE

Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

Bank Julius Bär Trigger Knock-In ICE

Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

Bank Vontobel Multi Defender Vonti

Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

Bank Vontobel Multi Defender Vonti
mit Lookback

Barrier Reverse Convertibles

Renditeoptimierungs-Produkte

340

Bank Vontobel Bonus Income Note

Kapitalschutz mit Coupon

Kapitalschutz-Produkte

Kapitalschutz mit Coupon

Kapitalschutz-Produkte

460

Beschreibung
Zusatz-Attribut

YES

Coupon at Risk

YES

Hard Call

YES

Lookback

YES

Soft Call

460

Bank Vontobel Callable Daily Range
Accrual Note

ZusatzAttribut

Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP)

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
39 INVESTMENT IDEA

Präsentiert von Goldman Sachs

Den Einstieg nachträglich optimieren
Das Timing stellt bei jeder Geldanlage eine gewisse Herausforderung dar. Es gelingt
kaum einem Anleger, zum Tiefstpreis einzusteigen und zum Höchstkurs zu verkaufen.
Eine Innovation im Derivate Bereich kann Investoren helfen, den Einstieg nachträglich
zu optimieren.
Mit dem Market Timer partizipieren Anleger
immer an der Kursentwicklung (Preisperformance) des Basiswertes bis zum Verfalltag.
Darüber hinaus erhalten Investoren durch
den Market Timer Mechanismus möglicherweise noch eine zusätzliche Rendite, vorausgesetzt die Barriere wird während der Laufzeit nicht verletzt. Diese zusätzliche Rendite
entspricht der Differenz zwischen dem Einstandskurs des Basiswertes und dem
tiefsten beobachteten Tagesschlussskurs
der ersten zwölf Monate ausgedrückt in Prozent des Einstandskurses.
Die Market Timer Produkte richten sich somit an Investoren, die mittel- bis langfristig
eine Kurserholung an den Aktienmärkten
erwarten, kurzfristig allerdings weitere Korrekturen befürchten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite www.goldman-sachs.ch sowie
direkt unter Tel. 044 224 11 44.

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dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
40 INVESTMENT IDEA

Präsentiert von Merrill Lynch

Open-end-Zertifikate auf den ML
Gulf Investible Index
Die Tracker-Zertifikate auf den Merrill Lynch Gulf Investible Index ermöglichen Anlegern eine Beteiligung an den boomenden Märkten der Golf-Region. Steigende Rohstoffpreise bewirken einen enormen
Liquiditätszufluss, der die Wirtschaft der ganzen Region erfasst. Der wirtschaftliche Aufschwung führt
zu hohen Wachstumsraten, die im Besonderen die noch unterentwickelten Finanzmärkte beflügeln.

Highlights:
– Breit diversifizierte Beteiligung an liquiden
Unternehmen mit hoher Börsenkapitalisierung in der aufstrebenden Golf-Region.
– Hohe Renditen und niedrige Korrelation
mit den Aktienmärkten der Industrienationen machen dieses Investment zu einer
geeigneten Portfolio-Beimischung.
– Durch eine hohe Gewichtung des Finanzsektors wird eine gehebelte Partizipation
am wirtschaftlichen Wachstum erreicht.
– Die niedrige Gewichtung des Rohstoffsektors verringert den direkten Einfluss der
volatilen Rohstoffpreise auf das Gesamtportfolio.
– Die relativ niedrigen Börsenbewertungen
lassen Raum für fundamentale Kurssteigerungen.
– Bietet die Möglichkeit, in Aktien rohstoffreicher Volkswirtschaften diversifiziert zu
investieren.
– Gesunde und überschüssige Zahlungsbilanzen in den meisten der im Index enthaltenen Staaten.
– Die Index-Zusammensetzung wird halbjährlich von Merrill Lynch angepasst.
– Durch die erhöhten Infrastrukturausgaben
und den Ausbau der Tourismusbranche

werden die Infrastruktur-, Technologieund Konstruktionsunternehmen überproportional profitieren.
– Durch das erhöhte Interesse internationaler Anleger könnten Liquiditätszuflüsse
die Wirtschaft und den Aktienmarkt zusätzlich ankurbeln.
– Backtesting zeigt überlegene Performance
des Gulf Investible Index verglichen mit
ähnlichen Indizes, da sich das Merrill
Lynch-Produkt auf die rohstoffstärksten
Märkte der Region begrenzt.
– Keine Management-Gebühr und keine
Partizipation an Dividenden.
ML Gulf Investible Index
Der ML GULF Investible Index enthält im Regelfall 20 Titel aus 6 erfolsversprechenden
Ländern der Golf-Region. Der zulässige
Höchstwert eines einzelnen Titels wurde auf
15 Prozent begrenzt. Um sicherzustellen,
dass investiert werden kann, muss der Mindestanteil an für Ausländer zugelassenen

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Beteiligungen grösser als 15 Prozent sein.
Bei der jeweils halbjährlich durchgeführten
Überprüfung der Auswahl können zusätzliche Titel aufgenommen werden, sofern
sie eine Gesamtmarktkapitalisierung von
jeweils mindestens einer Milliarde US-Dollar
und über eine halbjährige Periode einen
durchschnittlichen Tages-Umsatz von USD
10 Millionen aufweisen. Folgende Staaten
sind im Index enthalten: Bahrain, Vereinigte
Arabische Emirate (Abu Dhabi und Dubai),
Kuwait, Oman und Qatar.
Zertifikate auf den ML Gulf Investible
Index in drei verschiedenen Währungen
Merrill Lynch offeriert den Anlegern eine
Beteiligungsmöglichkeit an der Kursentwicklung des Index in den Währungen USD,
EUR und CHF.
Weitere Informationen sowie Produktbroschüren finden Sie auf unserer Webseite www.merrillinvest.ch sowie direkt unter
Tel. 044 297 77 77.
Tracker Zertifikat auf den S-BOX® Afrika
Performance-Index: Der schlafende Riese
Handelsstart SWX: 2. Mai 2008

Partizipieren am Aufstieg eines Kontinents
Zugrunde liegender Index

Referenzquellen

Währung
des Zertifikats

Emissionspreis

Valor / ISIN

S-BOX® Afrika Index

S-BOX Africa Index®
ISIN: DE000A0SYVR0
Reuters RIC: .SBOXAFRI

CHF

CHF 162.57 (101% des Indexstandes
am Referenztag umgerechnet in CHF)

3897810
DE000DB3EPZ4

S-BOX® Afrika Index

S-BOX Africa Index®
ISIN: DE000A0SYVR0
Reuters RIC: .SBOXAFRI

EUR

EUR 102.81 (101% des Indexstandes
am Referenztag)

3897811
DE000DB3EQA5

Zertifikate auf S-BOX® Afrika Index:

Kontakt X-markets:

Mit dem S-BOX® Afrika Performance-Index Zertifikat ermöglicht X-markets dem
Anleger in einen allfälligen wirtschaftlichen Auf- und Umbruch Afrikas zu investieren.
Der S-BOX® Afrika Performance-Index wird anfänglich gebildet aus 16 grossen Unternehmen aus der Infrastruktur-, Telekommunikations-, Bau-, Banken- und Einzelhandelsbranche, welche jeweils mindestens 75% ihres Umsatzes in Afrika erwirtschaften.
Maximal können zukünftig 20 Unternehmen in diesen Index aufgenommen werden.

X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten
Investment-Kompetenz der Deutschen Bank.
www.x-markets.ch
Hotline: +41 44 227 34 20
E-mail: x-markets.ch@db.com

Der Anleger partizipiert linear an der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index.
Allgemeine Informationen zum Zertifikat:
Emittentin

Deutsche Bank AG, Frankfurt

Emissionsvolumen

Bis zu 50’000 Zertifikate in CHF, respektive
75’000 Zertifikate in EUR

Indexwährung

EUR

Zeichnungsperiode

16. April 2008 bis 25. April 2008, 15:00 (MEZ)

Referenztag

25. April 2008

Erster Handelstag

2. Mai 2008

Laufzeit

Open End

Kotierung

Leistung aus Leidenschaft.

SWX Swiss Exchange

SVSP Produkttyp

210 Tracker Zertifikat

Verkaufseinschränkungen

USA, US Personen, UK, Europäischer Wirtschaftsraum,
Kanada, Japan

Steuerhinweis:
Die Deutsche Bank AG übernimmt keine Haftung für Steuerfolgen. Sie empfiehlt potentiellen Anlegern, sich vor einer Anlage in diese Wertpapiere von einem Steuerberater im Zusammenhang mit den steuerlichen Folgen beraten zu lassen.
Disclaimer:
Diese strukturierten Produkte stellen keine Beteiligung an einer kollektiven Kapitalanlage gemäss Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen KAG dar und unterstehen somit nicht einer Bewilligungspflicht der Eidgenössischen
Bankenkommission. Für den Anleger besteht deshalb kein Anlegerschutz nach dem KAG. Dieses Inserat stellt keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements dar. Der Prospekt in englischer Sprache kann bei der X-markets bezogen werden (Adresse siehe oben).
Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität der dem Produkt zugrundeliegenden Basiswerte ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten.
Das Verlustpotenzial entspricht der prozentualen Verringerung des Wertes des Basiswertes zwischen dem Emissionstag und dem Verfalltag. Dies kann zu einem vollständigen Verlust des investierten Kapitals führen.
MiFID: Weitere Informationen zu Risiken gemäss MiFID können Sie im Internet unter folgender Adresse erhalten: http://globalmarkets.db.com/riskdisclosures
42 RATING WATCH

Credit Spreads sagen mehr als tausend Worte
Die Bewertungen der grossen Rating-Agenturen beziehen sich auf die langfristige Kreditfähigkeit
von Unternehmen. Für Anleger, die in Strukturierte Produkte investieren, ist aber vor allem die
kurz- und mittelfristige Bonität der Emittentin von Interesse. Eine verlässliche Aussage darüber
lässt sich am einfachsten anhand der Credit Spreads machen.
Daniel Manser| Das Erstaunen mancher Anleger war gross, als die kapitalgeschützten
Produkte von Lehman Brothers von heute
auf morgen plötzlich weniger wert waren
(siehe Artikel Rating Watch payoff April 08).
Für viele war nicht nachvollziehbar, wie es
dazu kam. Der Grund dafür ist aber einfach
zu finden, die Credit Spreads der Bank hatten sich ausgeweitet. Was heisst das jetzt
aber konkret für den Privatanleger, wie ist
dieser Vorgang zu beurteilen, wo liegen die
Risiken und vor allem, wo liegen die Chancen?
Der Credit Spread lügt nie
Die Differenz zwischen dem risikolosen
Zinssatz und dem Marktsatz, den ein
Schuldner bezahlen muss nennt sich Credit Spread (spread = Ausbreitung). Dieser
Wert impliziert damit die aktuelle Einschätzung der Bonität eines Schuldners durch
den Markt. Im Gegensatz zu den eher statischen Ratings der Agenturen wie Moody’s
oder Fitch, die ihre Bewertungen mit eine
relativ grossen Time Lag ändern, passt sich
der Credit Spread ohne Zeitverzögerung der
Marktmeinung an. Dies ist damit auch der
Hauptvorteil des Credit Spreads; die Meinungen aller Marktteilnehmer sind darin
berücksichtigt und die Spreads sind sehr
zeitnah. Nachteilig bei den Credit Spreads
ist die gegenüber den herkömmlichen Ratings viel höhere Volatilität und auch die
relativ tiefe Bedeutung der fundamentalen
Kriterien. Die Credit Spreads sind denn
auch stark beeinflusst von am Markt vorherrschenden Meinungen und Emotionen,
zwei Faktoren, die bei den offiziellen Ratings ausgeklammert sind. Wie sich dies
auswirkt lässt sich am Beispiel der UBS erkennen. Im Zuge der Kreditkrise geriet auch
der Schweizer Branchenleader in die Kritik,
grosse Abschreiber liessen die historisch
stabile UBS erzittern. Dies zeigte sich sofort
an der Ausdehnung des einjährigen Credit

Spreads, der am 17. März sein Höchst bei
über 188 Basispunkten erreichte (siehe
Grafik). Die 188 Basispunkte bedeuten in
diesem Fall, dass die UBS an diesem Tag
für ein einjähriges Darlehen 1,88 Prozent
mehr Zins bezahlen musste als der risikolose Zins zu diesem Zeitpunkt betrug. Zum
Vergleich: In normalen Marktphasen lag der
Credit Spread für die UBS bei sehr tiefen 10
bis 20 Basispunkten.
Credit Spread, oder doch AgenturRating?
Worauf soll sich nun ein Anleger stützen,
auf den Credit Spread oder auf die AgenturRatings? Die Antwort lautet auf beides. Die
Agentur-Ratings geben Aufschluss über die
langfristige Kreditfähigkeit eines Unternehmens, basierend auf fundamentalen Daten.

Die Credit Spreads bilden den Gegenpart
mit der Abbildung der Marktmeinung. Und
wie meistens liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Für Privatanleger beachtenswert
ist die Tatsache, dass der Credit Spread, anders als das Rating, Einfluss auf das Pricing
eines Produkts hat. Steigt der Spread an,
verlieren die Produkte dieser Emittentin automatisch an Wert, da sich der sogenannte
Bondfloor verringert. Umgekehrt verteuert
sich ein Produkt bei einem abnehmenden
Spread. Wie diese Mechanismen genau
funktionieren erklären wir im nächsten
payoff magazine. Um sich einen Überblick
verschaffen zu können, sind in der nebenstehenden Tabelle die verfügbaren Credit
Spreads aus dem Interbanken-Handel aufgelistet. Diese Darstellung wird monatlich
aktualisiert werden.

Die Entwicklung des Credit Spreads der UBS

in bps
200

150

100

50

0
31.10.07 30.11.07
Quelle: Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

31.12.07

31.1.08

29.2.08

31.3.08
43 RATING WATCH

Ratings im Überblick

Ratings und Credit Spreads von in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten

S&P,
Fitch, ZKB

Moody's

Beschreibung

AAA

Aaa

Beste Qualität von
Schuldtiteln

AA+

Aa1

Hohe Qualität von
Schuldtiteln

AA

Aa2

Emittent

Kredit-Rating

Credit Spreads*
in Basispunkten,
Stand 23.04.08

A1

A

A2

ABN AMRO

Aa2

AA-

AA-

-

44

Aargauische Kantonalbank

-

AAA

-

AAA

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

Bank Julius Bär
Gute bis angemessene Qualität von
Schuldtiteln

ZKB

-

-

Aa3

AA-

-

Bank Sal. Oppenheim
A+

Fitch

Banca del Gottardo

Aa3

S&P

Bank am Bellevue
AA–

Moody’s

-

-

A

-

-

Bank Sarasin

-

-

-

-

-

Bank Vontobel

-

-

-

A+

-

Banque Cantonale Vaudoise

BB+

Ba1

BB

B+

B1

B

B2

B–

Deutlich spekulativ

B3

-

Basler Kantonalbank

-

AA+

-

AA

-

Bayerische Hypovereinsbank

A1

A+

A

-

-

Aa3

AA-

AA-

-

105

-

-

-

-

-

Aa1

AA-

AA-

A+

45

Deutsche Bank

Aa1

AA

AA-

-

35

Aa2

A

A+

-

44

-

-

-

-

-

A2

-

A

-

-

Aa3

AA-

AA-

-

119

HSBC

-

-

AA

-

29

Aaa

AA

AA-

-

60

Lehman Brothers

Ba3

-

EFG Finanical Products

Ba2

BB–

Spekulativ

AA

DWS GO

Baa3

AA+

JP Morgan

BBB–

Aa1

Clariden Leu

Baa2

-

Goldman Sachs

BBB

Befriedigende Qualität von Schuldtiteln

-

-

Dresdner Kleinwort

Baa1

A

-

Credit Suisse

BBB+

-

-

Citigroup

A3

A+

-

BNP Paribas

A–

A1

Banque Pasche SA

A1

A+

AA-

-

288

Sehr spekulativ

CCC

A+

A+

-

220

Aaa

AAA

AA+

-

30

Société Générale

Aa2

AA-

AA-

-

40

UBS

Caa

A1

Rabobank
CCC+

Merrill Lynch

Aa1

AA-

AA-

AA

60

Valartis Bank

CCC–

-

-

-

-

-

Zürcher Kantonalbank

Aaa

AAA

-

AAA

-

* Die Credit Spreads beziehen sich auf das jeweilige Mutterhaus, 1-jährige Laufzeit
CC

Ca

Hochspekulativ

C

C

Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB, Bloomberg

Extrem spekulativ

D

Emittent ist zahlungsunfähig bzw. in
Zahlungsverzug

Ausführlichere Angaben zu den einzelnen Ratings finden Sie im payoff magazine 04/08
auf der Seite 38. www.payoff.ch (Rubrik payoff magazine)

Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
44 VORSCHAU

Veranstaltungen 2008

Im nächsten payoff

4.6.2008

Unternehmensfinanzierung 08

Zürich

www.academyexecution.ch

18.6.2008

Strukturierte
Produkte 08

Zürich

www.academyexecution.ch

3.–5. 9.08

SFOA
Montreux
Bürgenstock Meetings

23.–24.10.08 Messe für
Zürich
Strukturierte Produkte

www.sfoa.org

www.stp-messe.ch

29.–30.10.08 Salon Romand
de la Finance

Genf

www.salonfinance.ch

04.-06.02.09 Fonds 2009

Zürich

www.fondsmesse.ch

Im nächsten payoff magazine berichten wir unter anderem
über…
Wir befinden uns bereits vier Monate im Jahr 2008 und alle
relevanten Leitindizes sind im roten Bereich. Da der Mensch
von Grunde auf ein geborener Optimist ist, fällt es meist nicht
leicht, auf fallende Kurse zu setzten, auch wenn es rational
betrachtet die richtige Entscheidung wäre. In der kommenden
payoff-Ausgabe vom Monat Juni befassen wir uns deshalb mit
dem Thema «Geld verdienen in der Krise».
Die payoff-Musterportfolios entwickeln sich besser als die
zugehörigen Indizes. In unserer nächsten Ausgabe stellen wir
das Musterportfolio Schweiz Wachstum detailliert vor und erklären, was die Beweggründe für die getätigten Transaktionen
waren, respektive, was wir für die Zukunft planen.
All dies und vieles mehr im nächsten payoff magazine.

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00800 3374 5463

Zürich Luzern Genf Frankfurt München Köln London Mailand Vaduz Luxemburg Salzburg Wien Madrid Marbella Dubai Grand Cayman Vancouver New York

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
45 MARKET MONITOR

Attraktive Neuemissionen
Partizipations-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

Produkt-Typ

Subtyp

1. Handelstag

Verfall

Währung

AFEDB

3897810

S-BOX Africa Index

DB

Tracker-Zertifikate

Bull

02.05.2008

Open-end

CHF

JFLAD

3948761

JB Latin America Commodity Stocks Basket

JB

Tracker-Zertifikate

Bull

30.04.2008

23.04.2010

USD

SPAFR

3861016

S&P® Africa 40 Index

ABN

Tracker-Zertifikate

Bull

29.04.2008

Open-end

CHF

VZINF

3968028

VT Infrastructure Basket

VT

Tracker-Zertifikate

Bull

16.05.2008

29.05.2009

CHF

Renditeoptimierungs-Produkte
Symbol Valor

Knock-in

1. Handelstag Verfall

EFBAC

3877330 Clariant/Nobel Bio./ EFG
Novartis/Roche/Syngenta

Basiswert

Emittent

Barrier Reverse Convertibles Bull
19.90%
(Multi Chance)

Produkt-Typ

Subtyp

Coupon

79%

22.05.2008

18.05.2009

Währung
CHF

REVRL

3881952 ABB

GS

Barrier Reverse Convertibles Bull

10.25%

65% (indikativ)

09.05.2008

04.05.2009

CHF

RCSRE

3964668 Swiss Re

ML

Barrier Reverse Convertibles Bull

12.52% (indikativ) 70%

07.05.2008

27.04.2009

CHF

Kapitalschutz-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

Produkt-Typ

Kaptitalschutz

Cap Level

Partizipationsrate

1. Handelstag

SMIBB

3913710

SMI

BKB

Kapitalschutz mit Cap

100%

120%

100%

07.05.2008

15.03.2013

AKUBS

3950704

UBS

VT

Kapitalschutz mit Cap

90%

140%

85.80%

05.05.2008

24.04.2009

RUBCL

3970349

Devisen EUR/RUB

CLEU

Kapitalschutz ohne Cap

100%

260% (indikativ)

14.05.2008

07.05.2010

CNSMI

3971696

SMI

CLEU

Kapitalschutz mit Cap

100%

130%

100% (indikativ)

14.05.2008

07.05.2010

CL Russia Equity Fund

CLEU

Kapitalschutz mit Cap

100%

Siehe Termsheet

Siehe Termsheet

09.05.2008

29.04.2011

RFUND 3970344

Verfall

Anzeige

Warrants im Rampenlicht

ZKBull
Symbol

Geld

Brief

Size

Strike

Ratio:1

Verfall

ABBKB

0.24

0.25

400K

32

10

19. Sep 08

Valor
3431596

Telefon: +41(0)44 293 66 65

ADEZX

0.20

0.21

250K

60

25

19. Sep 08

3583333

Reuters: ZKBULL

BAEKS

0.28

0.29

250K

75

30

19. Sep 08

3712550

Bloomberg: ZBULL <go>

BALKB

0.30

0.31

350K

110

25

19. Sep 08

3570330

CFRKS

0.31

0.33

150K

62.5

20

19. Sep 08

3803387

CIBZS

0.32

0.33

150K

35

15

19. Sep 08

3864007

CLAKK

0.28

0.29

200K

9

5

19. Sep 08

3689964

CSGZC

0.26

0.27

500K

55

20

19. Sep 08

3803390

GIVKB

0.19

0.20

150K

1000

500

19. Sep 08

3435851

HOLKU

0.24

0.25

215K

105

30

19. Sep 08

3831916

LONKF

0.44

0.45

200K

140

30

19. Sep 08

3508448

ROGKB

0.51

0.53

500K

175

30

17. Okt 08

3968047

RUKZW

0.45

0.46

250K

85

20

19. Sep 08

3583331

SCMKW

0.43

0.44

150K

350

80

19. Sep 08

3864012

SLHKT

0.20

0.21

250K

300

100

19. Sep 08

3440852

SYNKL

0.41

0.43

250K

310

80

19. Sep 08

3674077

SYSKH

0.26

0.27

100K

145

30

19. Sep 08

3831926

UBSZF

0.43

0.44

450K

35

10

19. Sep 08

3803396

SMIFH

0.62

0.63

400K

7400

500

20. Jun 08

3865134

SMIAL

0.49

0.50

400K

7500

500

20. Jun 08

3727652

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche unter obiger Telefonnummer
aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser
Geschäftspraxis einverstanden sind.

Kurse vom

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

28.04.08

Keine der hierin enthaltenen Informationen begründet ein Angebot oder eine
Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion. Des weiteren stellt das
Inserat keinen Emissionsprospekt gemäss Art. 652a bzw. 1156 des schweizerischen Obligationenrechts (OR) sowie kein Kotierungsinserat gemäss dem
Kotierungsreglement dar. Die für die Produkte massgebenden Prospekte können
unter documentation@zkb.ch bezogen werden. Angaben ohne Gewähr.
46 MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Hebelprodukte
Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 18. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Emit.

Verfall

Strike

Kurs
Basiswert

3186664

ZKB

20.06.2008

27

30.90

0.81

CHF

2285245

3876899

VT

15.08.2008

100

114.45

0.82

CHF

1306000

CSGZJ

3803401

ZKB

19.12.2008

50

56.10

0.30

CHF

1097053

WDAXB

3906040

DB

16.05.2008

6300

6896.58

2.50

CHF

3201380

SEURW

3933831

VT

21.11.2008

1.66

1.56

1.01

CHF

391750

Call

USDKG

3886223

VT

23.05.2008

0.95

1.04

0.61

CHF

360000

Warrants

Call

FINDS

3724827

DB

19.09.2008

500

561.00

0.39

CHF

355140

Mini-Futures

Long

XAUJW

3669941

ABN

Open end

831.79

885.51

5.45

USD

832441

Google Inc. A-Shs

Warrants

Call

GOONO

3767913

VT

19.09.2008

530

347.64

0.39

CHF

322910

Logitech

Warrants

Call

LOGIA

3843597

DB

19.09.2008

26

31.74

0.40

CHF

465250

Natural Gas Future JUN 08

Warrants

Call

GASMC

3614745

VT

27.05.2008

9

-

0.49

CHF

808000

Nestlé N

Warrants

Call

NESKC

3186681

ZKB

20.06.2008

490

491.00

0.41

CHF

460500

Nikkei 225 Index

Knock-out Warrants

Put

SNIKP

3706375

VT

13.06.2008

15000

13863.47

0.56

CHF

505000

OC Oerlikon N

Warrants

Call

OERIE

3843602

DB

20.06.2008

340

227.90

0.26

CHF

2462050

Basiswert

Produkttyp

Art

Symbol

Valor

ABB N

Warrants

Call

ABBKT

Brent Crude Oil Future SEP 08

Warrants

Call

OILUB

Credit Suisse Group N

Warrants

Call

DAX Index

Knock-out Warrants

Call

Devisen EUR/USD

Knock-out Warrants

Put

Devisen USD/CHF

Warrants

Georg Fischer N
Gold fix PM

Kurs
Produkt CCY CHF Umsatz

Roche GS

Warrants

Call

ROGDQ

3721129

DB

19.09.2008

175

175.50

0.23

CHF

1130251

SMI Index

Knock-out Warrants

Call

SSMIF

3905198

VT

20.06.2008

7050

7509.48

0.85

CHF

2515472

Swiss RE N

Warrants

Call

RUKIL

3570565

DB

19.09.2008

86

86.80

0.44

CHF

7744750

Syngenta N

Warrants

Call

SYNZW

3415908

CS

19.12.2008

240

314.50

0.95

CHF

565900

UBS N

Warrants

Call

UBSEY

3798553

DB

19.12.2008

32.5

36.74

0.46

CHF

1744296

Zurich Financial Services

Warrants

Call

ZURKM

3635449

ZKB

19.12.2008

340

312.00

0.32

CHF

5855450

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dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
47 MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte
Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 18. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Basiswert

Produkttyp

Produktname

Symbol Valor

Emit.

Kurs
Kurs
Verfall Basiswert Produkt

Ø CHF
CCY Umsatz

AXA / BNP / Sanofi-Aventis / SG / Total Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible BIGFR

3085216

CLEU

16.05.2008

-

51.60

EUR

Bovespa Index

Tracker Certificates

2117536

ABN

open-end

64700.70

38.30

USD 879882

Credit Suisse / Merrill Lynch / UBS

Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible JPCMU

3747768

JPM

13.05.2008

-

98.59

USD 747204

DJ EURO STOXX 50 (Price) Index

Various Yield Enhancement

3689352

GS

20.01.2009

3796.17

95.50

EUR

870021

E.ON / Nokia / Siemens

Barrier Reverse Convertibles Knock-In Triple ICE

JBEOC

3851152

BAER

12.03.2009

-

97.45

EUR

612000

Eni / E.ON / RWE / Suez

Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible ESRER

3784806

CLEU

23.02.2009

-

100.75

EUR 1680144

EUR 6M Swap

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXEUD

2049441

VT

open-end

-

109.30

EUR

Gold fix PM

Tracker Certificates

Parti

GOLDK

1447557

DRB

open-end

885.51

886.00

USD 1128436

ML Gold and Silver Bskt.

Tracker Certificates

Zertifikat

GOSIP

3861537

ML

07.03.2011

-

82.20

USD 2130688

ML Uranium Companies Basket

Tracker Certificates

Zertifikat

URAJB

2842976

ML

23.02.2010

-

54.90

USD 1652224

Nikkei 225 Index

Tracker Certificates

Quasi Perpetual Certificate NKYCS

1523192

CS

open-end

13863.47

138.70

CHF

803400

Nokia -A-

Reverse Convertibles

Reverse Convertible

NOKRC 3399142

CS

19.09.2008

18.46

77.64

GBP

1005430

Zertifikat

Bloc Plus Certificate

BRASI

BLCAI

788000

980045

RICI Enhanced Agriculture Index

Tracker Certificates

Zertifikat

RIAGE

3396407

ABN

open-end

-

120.70

EUR

1046127

Roche GS

Discount Certificates

ToY

JTROW

3535731

BAER

06.11.2008

175.5

164.40

CHF

703180

S&P 500 Index

Various Yield Enhancement

Bloc Plus Certificate

SPXXT

3341126

GS

21.08.2008

1388.29

96.85

EUR

689733

SARA Schweizer Industrie Basket

Tracker Certificates

SaraZert

SWIND

3498265

SARA

26.10.2009

-

105.80

CHF

1058000

Siemens AG N

Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible SIEAK

3771129

SOP

18.02.2009

74.75

85.54

EUR

684272

Swiss Life / Swiss Re / Zurich

Barrier Reverse Convertibles Multi Defender Vonti

VON7NB 3309936

VT

10.09.2008

-

86.00

CHF 1314000

UBS Bloomberg CMCI Sugar TR Index

Tracker Certificates

PERLES

TSBCI

3565739

UBS

open-end

- 1149.00

USD 1026666

UBS N

Bonus Certificates

Certificate Plus

JPCEU

3561618

JPM

08.01.2010

36.74

699.00

CHF

6825000

Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch

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dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
48 STYLE

Derivate im Rampenlicht
Die Gewinner des Swiss Derivative Awards 2008 sind bekannt! Im Festsaal des Kaufleuten traf sich am 17. April zum dritten
Mal die immer grösser werdende Derivate-Gemeinschaft. Die bereits etablierte Preisvergabe wurde dieses Jahr vom Chefredaktor der Handelszeitung Martin Spieler, unterstützt von Ex-Miss Schweiz Fiona Hefti, präsentiert. Als grosse Gewinnerin
des Abends ging die UBS hervor, die gleich drei der begehrten Awards gewann. Der Vertreter der UBS, der Aktien- und
Rohstoffderivate-Experte Fabian Schlederer, hatte auch persönlich ein glückliches Händchen. Er durfte neben den AwardPokalen auch noch den Sponsoring-Preis in Form einer Maserati-Probefahrt mit nach Hause nehmen. Der Special Award ging
an den Schweizerischen Verband für Strukturierte Produkte, der damit für sein besonderes Engagement für den Derivatmarkt
ausgezeichnet wurde. payoff präsentiert Ihnen einige Impressionen der diesjährigen Awards. Alles weitere zu den Awards und
eine detaillierte Beschreibung der Sieger-Produkte finden Sie in unserem payoff special zu den Awards 2008, downloadbar
unter www.payoff.ch (Rubrik payoff magazine).

Daniel Manser, Derivative Partners im Siegerinterview mit Fabian
Schlederer von der UBS

Martin Spieler, Handelszeitung und Ex Miss Schweiz Fiona Hefti
moderierten gemeinsam die Verleihung der Swiss Derivative
Awards 2008

Die Gewinner der Swiss Derivative Awards auf einen Blick.
Kategorie

Platzierung Symbol/Valor

Produkt

Hebel-Produkte

1. Rang

BULLY

Bull-Spread-Zertifikat auf CO2

Hebel-Produkte

2. Rang

SIGMA

Spread Warrant auf Weizen / Mais

UBS AG

Partizipations-Produkte

1. Rang

3205475

Harvest 5 Year Plan Beneficiaries TR Index

DWS GO

Partizipations-Produkte

2. Rang

HEALU/HEALE/HEALC

ABN AMRO / Adamant Healthcare Momentum Index

ABN AMRO

Renditeoptimierungs-Produkte

1. Rang

Diverse

Multi Chance (3 von 5) Barrier Reverse Convertibles

EFG Financial Products

Renditeoptimierungs-Produkte

2. Rang

Diverse

Lookback Barrier Reverse Convertibles

Kapitalschutz-Produkte

1. Rang

3524343

Currency Accrual Bill

Kapitalschutz-Produkte

2. Rang

3231031

Asymmetric Dispersion Zertifikat

Community Awards

1. Rang

-

Hebel-Produkte

Community Awards

1. Rang

-

Anlage-Produkte

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Bank
Valartis Bank

Clariden Leu
UBS AG
Société Générale
Bank Vontobel
UBS AG
49 STYLE

Thomas Schmidlin, Clariden Leu (links) und
Eric Wasescha, SVSP - beide glückliche
Award-Gewinner

Experten Talk - Georg von Wattenwyl, Bank
Vontobel, Marc Zahn, Scoach Schweiz AG
und Claudio Topatigh, ZKB (von links)

Lars Brandau, Deutscher Derivat Verband,
Philipp Henrich, xtp Transaction Partners,
Claudio Topatigh, ZKB und Wolfgang Gerhard
von der Sal. Oppenheim (von links)

Marc Bürki , Swissquote (links) und Giorgio
Saraco, Scoach Schweiz AG in angeregter
Diskussion

SVSP confidential - Roger Studer (links) und
Peter Keller tauschen sich aus

Maria Lissevitch, Credit Suisse und Eric Wasescha, SVSP genossen den Abend sichtlich

Maserati Fans Nouchine Shohreh, Lehman Brothers (links) und
Antje Boschke von der Deutschen Bank

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

Deutschland Connection - Heiko Weyand von der HSBC (links) fachsimpelt mit Klaus Oppermann von der Commerzbank

dp payoff all about derivative investments | April 2008
50 READER’S VOICE

Leser fragen, payoff antwortet

Reader’s Voice

Sehr geehrte payoff-Redaktion. Auf was
habe ich Anrecht im Falle einer Zahlungsunfähigkeit eines Emittenten, beispielsweise bei einem Exchangeable Bond mit
der UBS-Aktie als Basiswert? Habe ich ein
Anrecht, bis zum Verfall zu wandeln, oder
geht die Obligation in die Konkursmasse?
U.M.
Strukturierte Produkte sind Schuldverschreibungen des Emittenten. Bei einem
Konkurs werden sie gleich behandelt wie
nachrangige Obligationen. Der Inhaber
dieser Papiere wird damit zum Gläubiger
dritter Klasse. Zu den Forderungen erster
Klasse gehören unter anderem Löhne oder
Pensionskassenbeiträge.
Zweitklassforderungen sind AHV, IV, Krankenversicherungs- oder Unfallversicherungsbeiträge.
Wieviel der Gläubiger schliesslich von sei-

nem investierten Kapital erhält, entscheidet sich erst nach Abschluss des Konkursverfahrens, das sich über mehrere Jahre
hinziehen kann. So haben zum Beispiel die
Obligationäre der SAirgroup (Swissair) erst
im November 2007, also sechs Jahre nach
dem Konkurs, eine erste Abschlagszahlung
von rund fünf Prozent des Nominalwerts
erhalten. Der Konkursverwalter rechnet
damit, dass die Gläubiger schliesslich insgesamt eine Konkursdividende zwischen 8
bis 13 Prozent erhalten werden. Er macht
aber keine Prognose darüber, wann der
Restbetrag ausbezahlt wird. Bis das ganze Verfahren abgeschlossen ist, kann es
durchaus noch einige Jahre dauern.
Eine Wandlung eines Exchangeable Bonds
in Aktien ist nicht möglich, da dies einer
Gläubiger-Bevorzugung gleich käme.
Wer das Emittentenrisiko eliminieren will,

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

kann dies durch den Erwerb eines ETSF
(Exchange Traded Structured Fund) bewerkstelligen. Hierbei wird für ein Strukturiertes
Produkt ein Sondervermögen gegründet,
welches gemäss SchKG nicht in die Konkursmasse einfliesst, sondern wie bei
einem Fonds oder ETF (Exchange Traded
Fund) geschützt ist. Selbstverständlich ist
die Elimination des Emittentenrisikos nicht
kostenlos. Bei der Bank Vontobel weist der
jeweilige ETSF Im Vergleich zu den identischen Strukturierten Produkten eine 0,19
Prozentpunkte höhere Verwaltungsgebühr
auf. Zur Zeit hat in der Schweiz einzig die
Bank Vontobel fünf ETSFs im Angebot. Ansonsten empfiehlt es sich, auf das Emittentenrating zu schauen. Aktuelle Ratings
von in der Schweiz tätigen Emittenten finden Sie in diesem payoff unter der Rubrik
RATING WATCH.
51 TICKER NEWS

Ticker News
Quelle: flickr.com; Autor: wallyg

IMPRESSUM
HERAUSGEBERIN:
Derivative Partners Media AG
Splügenstrasse 10, 8002 Zürich
Telefon 043 305 05 30
www.derivativepartners.com
AUTORENTEAM:
Daniel Manser/verantwortlich, Massimo Bardelli,
Martin Egli, Dieter Haas, Alexander Heftrich,
Martin Plüss, Martin Raab, Andreas Stocker,
Thomas Wicki
redaktion@derivativepartners.com
MARKETING:
Elena Weber
elena.weber@derivativepartners.com
LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG:
Koller Werbung GmbH
Unteres Ziel 3, 9050 Appenzell
www.kollerwerbung.ch

Bank Vontobel emittiert neu
aus Dubai
Die Vontobel Financial Products Ltd. ist
am 6. November 2007 als 100-prozentige
Tochtergesellschaft der Vontobel Holding
AG im Dubai International Financial Centre
gegründet worden. Ab dem 29.03.2008
werden alle Strukturierten Produkte von
der Tochtergesellschaft in Dubai emittiert.
Bis anhin lief das Emissionsgeschäft über
die Vontobel-Tochter auf den Cayman Islands.
Derivative Partners Media AG mit
neuem Partner
Die Derivative Partners Media AG begrüsst
DWS GO als neuen Partner. Mit diesem Neuzugang sind mittlerweile 21 in der Schweiz
aktive Emittenten Partner von dp Media, der
Herausgeberin des payoff magazine und der
Betreiberin von www.payoff.ch, dem führenden Portal für Strukturierte Produkte in der
Schweiz.

Bank Julius Bär mit neuer DerivatPlattform
Die Bank Julius Bär lancierte vor kurzem eine
neue Plattform für ihre Angebotspalette an
Strukturierten Produkten. Weitere Informationen zu dem neuen Portal finden Sie unter
http://derivatives.juliusbaer.com.
Umsätze an der SWX und Scoach
Im März 2008 sind an der SWX Swiss Exchange, SWX Europe und Scoach Schweiz
insgesamt CHF 172,5 Mrd. umgesetzt worden. Dies entspricht einem Minus von 12,2
Prozent gegenüber dem Vormonat. Im 1.
Quartal betrug der Umsatz CHF 606,6 Mrd.,
eine Steigerung von 1,7 Prozent gegenüber
dem Vorquartal mit CHF 596,6 Mrd. Umsatz.
Der Umsatz an Strukturierten Produkten belief sich im März auf CHF 5,45 Mrd., einem
Minus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorquartal wurde
der Umsatz an Derivaten im ersten Jahresviertel um 0,4 Prozent gesteigert.

Die Swiss Derivative Map 2008 ist da
Am 19. April 2008 feierte die Swiss Derivative Map 2008 als Beilage in der Finanz & Wirtschaft ihr Debüt. Ab sofort kann sie wieder online über www.payoff.ch (Rubrik Know How/
Swiss Derivative Map) gratis bestellt werden. Die Map ist als A3 Faltflyer auf Deutsch oder als
Poster (70x100cm) in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich.

dp payoff all about derivative investments | Mai 2008

DRUCK:
Effingerhof AG
Storchengasse 15, 5201 Brugg
www.effingerhof.ch
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www.payoff.ch (Rubrik «payoff magazine»)
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payoff erscheint 12-mal jährlich
1-Jahres-Abo Druckausgabe: CHF 129.–
Online-Abo (per E-Mail): kostenlos
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Wird in gedruckter Form und als E-Mail
an über 23’000 Anleger verschickt
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Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten
Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine
Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit.
Derivative Partners AG und Dritte unternehmen
alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit
der präsentierten Informationen zu gewährleisten,
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enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser,
die aufgrund der in diesem Magazin veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf
eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche.
Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden,
die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder
Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird
kategorisch ausgeschlossen.

2008 05 payoff magazine

  • 1.
    dp payoff allabout derivative investments Nr. 5 | Mai 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch CHF 12.50 | EUR 8.– Strompreise am Gängelband von Öl und Kohle 3 Ex oriente lux – Aus dem Osten (kommt) das Licht 7 LTCM: Déjà-vu nach einem Jahrzehnt 11 Credit Spreads sagen mehr als tausend Worte 42 dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 EUROTOTO Seite 36
  • 2.
    2 OPINION INHALT SEITE OPINION 10,93 Prozent 2 FOCUS Strompreise amGängelband von Öl und Kohle 3 Ex oriente lux – Aus dem Osten (kommt) das Licht 7 LTCM: Déjà-vu nach einem Jahrzehnt 11 DBLCI – der erfolgreiche Rohstoffindex der Deutschen Bank 15 INTERVIEW Interview mit Dr. Hans-Bernd Menzel 18 PRODUCT NEWS Daniel Manser Chefredaktor payoff 10,93 Prozent Zu einer Jahresrendite von über 10 Prozent würde wohl kaum ein Anleger nein sagen. Die langfristigen Durchschnittsrenditen der westlichen Aktienmärkte liegen bei rund 8 Prozent. Mit einer Rendite von 10 Prozent erzielt ein Anleger gegenüber dem langjährigen Schnitt folglich eine Outperformance von 25 Prozent, nicht schlecht also. Noch besser wird das Ganze, wenn sich diese Rendite innerhalb eines guten Monats erzielen lässt. Hirngespinste, Wunschvorstellungen, Tagträume? Mit Nichten, denn genau soviel beträgt der Anstieg des SMI seit dem Tief am 17 März bis Ende letzter Woche. Natürlich hinkt diese Betrachtungsweise etwas, aber sie verdeutlicht auch, dass sich in schwierigen Börsenphasen immer wieder Chancen bieten. Man muss diese lediglich nutzen, ganz nach dem Motto: «Denn Mutigen gehört die Welt». Mutig oder gar übermütig waren auch die Investoren in den LTCM, den Long Term Capital Management Fund. Viele Investoren können sich sicher noch an dieses Debakel erinnern. Dieses Jahr «feiert» der Niedergang des als genial gegoltenen Investmentvehikels sein 10-jähriges Jubiläum. payoff rollt den Fall nochmals auf und zeigt, wie viele damalige Fehler auch bei der aktuellen Finanzkrise wieder gemacht wurden, respektive wie wenig Lehren aus der Vergangenheit gezogen wurden. Die Hoffnung, dass mit der Strompreisliberalisierung die Preise sinken würden, zerschlägt sich, ganz im Gegenteil, wir müssen uns auf einen deutlichen Strompreisanstieg gefasst machen. Weshalb dem so ist, lesen Sie in unserem LeadArtikel. dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Die beste Aktie bestimmt die Auszahlung Adios España! Take the Double-Rebound! Interview mit Omar Alami Mit Kohle Gewinne zu Tage fördern Regelbasierte Asset Allokation mit «RAII» Interview mit Jonathan Wilmot 20 21 22 23 24 25 26 MUSTERPORTFOLIOS Rohstoffe – aktuelle Outperformance bei über 25 Prozent 27 PRODUCT NEWS REVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde 29 DERIVE Chinas Gigant wankt The same procedure as every year? Anhaltender Aufwärtstrend bei Agrarrohstoffen 33 34 35 EURO TOTO Das Gewinnspiel zur Fussball-EM 36 LEARNING CURVE Ein Stern schafft Transparenz 37 INVESTMENT IDEAS Den Einstieg nachträglich optimieren Open-end-Zertifikate auf den ML Gulf Investible Index 39 40 RATING WATCH Credit Spreads sagen mehr als tausend Worte 42 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen Meistgehandelte derivative Hebelprodukte Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 45 46 47 STYLE Derivate im Rampenlicht 48 READER’S SERVICE Reader’s Voice Ticker News Impressum 50 51 51
  • 3.
    3 FOCUS Strompreise am Gängelbandvon Öl und Kohle Bild: www.sxc.hu Der Bundesrat hat im März die neue Stromversorgungs- und die revidierte Energieverordnung verabschiedet. Diese beiden Verordnungen konkretisieren die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen für die Strommarktöffnung für Grossverbraucher sowie die Einführung der kostendeckenden Einspeisevergütung per 1. Januar 2009. Hoffnungen auf sinkende Preise sind allerdings fehl am Platz. National oder international zusammengesetzte Branchenzertifikate dürften auch in Zukunft unter Strom stehen und den Anlegern viel Freude bereiten. Immerhin förderte der stark gestiegene grenzüberschreitende Stromhandel die Konvergenz der Strompreise innerhalb Europas. Diese Divergenzen hängen unter anderem mit dem vorhandenen Mix der einzelnen Länder zusammen. So gewann Schweden 2007 knapp 46 Prozent seiner Elektrizität aus Wasserkraft, während in Frankreich Kernkraftwerke rund 77 Prozent des Strombedarfs abdeckten. Elektrisierende Aussichten für den Strommarkt! Die Nachfrage nach Strom wird in den kommenden Jahren weiterhin stark zunehmen. Dieter Haas| Das Stromversorgungsgesetz schafft die Voraussetzungen für eine schrittweise Öffnung des schweizerischen Strommarktes und die Stärkung der Versorgungssicherheit, so der offizielle Tenor. Das ist allerdings keineswegs sicher. Mit der anstehenden Liberalisierung zieht die Schweiz mit der EU gleich. Diese hat bereits sehr viel früher mit der Öffnung der Märkte begonnen, was die Entwicklung von Börsen wie der European Energy Exchange EEX (siehe auch Interview mit Dr. Hans-Bernd Menzel) begünstigt hat und dem Energiehandel zu einem starken Aufschwung verhalf. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigte allerdings, dass es dadurch nicht zu einer Senkung der Preise gekommen ist. Im Gegenteil verteuerte sich die Elektrizität europaweit, unabhängig davon, wie stark oder schwach die Liberalisierung vorangeschritten ist. Die Hoffnung, dass ein ausgeprägterer Wettbewerb für steigende Investitionen, Produktivitätssteigerungen, sinkende Gewinnmargen und tiefere Preise sorgt, erfüllte sich somit bislang nicht. dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Die Schweiz keine Insel der Glückseligen In unserem Land, das knapp 56 Prozent der elektrischen Energie durch Wasserkraft erzeugt, liegen die Preise bereits auf europäischem Niveau. Gemäss Atel, der grössten Stromgruppe der Schweiz, droht für die Zeit 2025/2030 eine Stromlücke von 25 TWh, die zu einem Fünftel durch den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen, zu vier Fünfteln durch Kernenergie, Gas, Kohle oder Import geschlossen werden soll. Das lässt wenig Hoffnung für sinkende Notierungen aufkommen. Die über dem Produktionswachstum liegende Nachfrage sowie kurzfristige Faktoren wie die aktuell sehr niedrigen Wasserreserven in den Stauseen könnten die Preise jederzeit in noch luftigere Sphären katapultieren. Hinzu kommt die enge Korrelation zu den Rohstoffpreisen. Die an der EEX gehandelten Strom-Kontrakte folgen den Öl- und Kohlepreisen nahezu ohne Zeitverzug. >
  • 4.
    4 FOCUS 25 gesehen, mehr alsordentlich. Nach der Konsolidierungsphase in den vergangenen Monaten stehen die Ampeln kurz vor dem Umschalten von orange auf grün. Der aktuelle Jahresmittelwert des Schweizer Elektrizitätspreisindex (SWEP) zeigt wieder eine steigende Tendenz und lässt keinerlei Anzeichen von Schwäche im langfristigen Trend erkennen. Daneben spielt auch die stark gestiegene Volatilität der kurzfristigen Strompreise in die Karten der Versorger. Ihr immer bedeutsameres Handelsgeschäft profitiert von den zunehmenden Schwankungen, ja blüht in einem solchen Umfeld richtig auf. Traten die Ausschläge in früheren Phasen vor allem in kalten Wintern auf, sind die Spitzen in heissen Sommern ein neueres Phänomen. europaweit steigenden Stromhungers bis auf weiteres problemlos verteidigen können. Selbst während der jüngsten Börsenturbulenzen hielt sich die Branche, relativ Anlagemöglichkeiten mit Derivaten Trotz der anhaltenden Hausse gibt es bislang kein einziges Tracker-Zertifikat auf den Strompreis! Noch traut sich kein Emittent an die Sache heran, dabei dürfte der Eisbrecher mit einer regen Nachfrage rechnen. Anleger müssen sich vorläufig mit einer indirekten Beteiligung an diesem attraktiven Sektor begnügen. Zwei Aktienmarkt Schweiz: SPI und Sektorindizes Technologie -7,6 -27,9 Finanzdienstleistungen 0,2 -14,2 Versorger 19,6 -8,2 Telekommunikation -2,5 -14,8 Verbraucherservice 3,1 -13,4 Gesundheitswesen 0,5 -15,3 Verbrauchsgüter 9,2 -4,8 Industrieunternehmen 4,2 -9,6 6,3 5,3 Grundstoffe Öl & Gas -23,2 SPI 2,5 -11,1 -35 -30 -25 -20 -15 -10 0 -5 5 10 15 20 Performance p.a. in % (31.12.99 –18.04.08) Performance 2008 (28.12.07–18.04.08) Quelle: SWX, Derivative Partners AG CHF/MWh 600 6’000 5’500 550 528 5’000 500 4’500 450 395 4’000 3’500 391 400 350 328 3’000 300 2’500 250 2’000 200 1’500 150 1’000 100 50 500 0 3.1.08 20.12.06 23.15.05 29.12.04 5.1.04 30.12.02 2.1.02 0 29.12.00 Der Sektor des Jahrzehnts Die Versorger führen mit einer durchschnittlichen jährlichen Performance seit Ende 1999 von beinahe 20 Prozent die Branchenrangliste des Aktienmarktes Schweiz mit klarem Vorsprung an. Diese Spitzenposition werden sie in Anbetracht des schweiz- und Energieversorger und SWEP-Index 30.12.99 Des nasskalten Wetters der vergangenen Wochen überdrüssig, erhofft sich manch einer ein langanhaltendes Hoch wie in den Jahren 2003 und 2006. Für die Entwicklung der Strompreise wären solche klimatischen Wohlfühlphasen aber Gift und das schottische Sprichwort: «Lächeln ist billiger als Strom. Und gibt mehr Licht!» einzig ein scherzhafter Trost. Wird Europa von einer Hitzewelle ergriffen, laufen überall Klimageräte und die Stromnachfrage steigt. Kühlwasserprobleme bei Kraftwerken schränken die Produktion parallel dazu ein. Angesichts der begrenzten Erzeugungs- und Übertragungskapazitäten besteht zudem wenig Spielraum zur Ausdehnung des Angebots. Manche sprechen bereits von einer zunehmenden Gefahr drohender Stromausfälle. Damit bei uns nicht zwischenzeitlich die Lichter ausgehen, besteht eine absolute Notwendigkeit zum Ausbau der nationalen Stromnetze und zur besseren Nutzung der Kupplungsstellen zwischen den Ländern. Index Energieversorger SWEP-Jahresmittel-indexiert SWEP-Tageskurse (rechte Skala) Linear (SWEP-Tageskurse, rechte Skale) Quelle: EGL, SWX dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
  • 5.
    5 FOCUS der aufgeführten Zertifikateenthalten Schweizer Firmen. Es handelt sich um VZSTM und ECSEL. Während ECSEL rein schweizerisch zusammengesetzt ist, umfasst VZSTM Konzerne aus ganz Europa. Im Warenkorb von ECEEL befinden sich ausschliesslich Firmen aus dem EU-Raum. VOLTA legt das Schwergewicht auf die USA und ELCHF sowie ELECT auf Asien. Zur Verbreiterung der Auswahl wurden in der Tabelle auch Zertifikate auf Utilities berücksichtigt, bei denen die reinen Elektrizitätsgesellschaften nur einen Teil der Gesamtmenge ausmachen. Die geringere Fokussierung wird durch bessere Risikoeigenschaften kompensiert. Gut gefallen die Open-end-Zertifikate DJXTY und das OTC gehandelte UBS-Zertifikat (Valor: 1’371’601), welche bereits seit Dezember 2001 beziehungsweise Februar 2002 auf dem Markt sind. Leider fehlen hier die Schweizer Unternehmen, die punkto Performance in den letzten Jahren noch besser abgeschnitten haben als der DJ Euro Stoxx Utilities Index. Optimal scheint ein Mix aus ECSEL für den Schweizer Touch und DJXTY für den Rest. Mit dieser Kombination besitzt der Anleger «den Fünfer und das Weggli» und setzt seinem Portfolio die nötige Dosis Spannung zu. Ausgewählte Strom-/Utilities-Zertifikate Ticker/Valor ECSEL VZSTM ECEEL VOLTA ELCHF ELECT DJXTY 1’371’601 ECEUT FTGUT DJUTI Basiswert Swiss Electricity Basket Strombasket II European Electricity Basket High Voltage Energy Dev. Asian Electricity Index Dev. Asian Electricity Index DJ Euro Stoxx Utilities DJ Euro Stoxx Utilities European Utilities Basket FTSE Global Utilities Idex DJ Sector Titans Utilities Typ Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Laufzeit 11.01.10 04.12.08 08.02.10 13.05.09 open-end open-end open-end open-end 18.01.10 open-end open-end CCY CHF CHF EUR USD CHF USD EUR EUR EUR EUR USD Launch 11.01.08 12.04.07 15.02.08 14.05.07 29.10.07 29.10.07 10.12.01 14.02.02 18.01.08 12.06.02 09.11.01 Ausgabekurs 100.00 96.40 101.00 100.00 100.00 100.00 28.69 27.36 100.00 36.06 10.87 Quelle: Derivative Partners AG Lugano · Zürich · Genf Exchange Traded Product Day 08 Informieren Sie sich noch heute unter www.scoach.ch oder www.swx.ch dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Geldkurs 16.04.08 94.50 110.40 98.25 109.30 61.80 70.80 55.20 47.15 95.10 49.10 18.20 Perf. ab Emission -5.50 14.52 -2.72 9.30 -38.20 -29.20 92.40 72.33 -4.90 36.16 67.48 CHF-Perf. p.a. in % 14.21 -9.37 14.36 13.09 7.70 4.41
  • 6.
    Booming Russia Profiting fromthe Strength of Growth. Capped Barrier Outperformance Zertifikate • Starkes Wirtschaftswachstum • Fortschreitende wirtschaftliche Diversifikation • Unternehmensfreundliche Fiskalpolitik • Steigende frei verfügbare Einkommen • Konsumkredit unterstützt das Wirtschaftswachstum • Veränderte Konsumpräferenzen Russland erlebt das zehnte Jahr in Folge mit robustem wirtschaftlichem Wachstum. Das Vertrauen in die nationale Ökonomie und die Stärkung des Rubels schlagen sich in steigenden Konsumausgaben und höheren Inlandinvestitionen (u. a. Infrastruktur) nieder. Hohe Energiepreise und eine stetig steigende Nachfrage nach Rohstoffen auf den Weltmärkten schützen Russland vor Liquiditätsengpässen und sichern die finanzielle Basis für eine beschleunigte Diversifikation der Wirtschaft zugunsten der innovativen Industriebereiche. Kapitalschutz Renditeoptimierung Capped Barrier Outperformance Zertifikate auf den Russian Basket Capped Barrier Outperformance Zertifikate ermöglichen, innerhalb einer bestimmten Preisspanne überproportional an einem Kursanstieg des Basiswerts zu partizipieren. Gleichzeitig ist das investierte Kapital bis zum Erreichen einer Barriere geschützt. Partizipieren auch Sie mit unserem neuen Produkt am überdurchschnittlichen Wachstum Russlands. Performance vom Russian Traded Index RTS im Vergleich 420 350 280 210 140 70 2004 2005 2006 2007 MSCI Emerging Market RTS Russian Traded Index 100% CPN auf Clariden Leu (Gue) Russia Equity Fund 100% CPN Bullish auf Russischen Rubel gegen Euro Multi BRC Russlands Rohstoff-Riesen Multi BRC Russische Stahl-Giganten Capped Barrier Outperformance Zertifikat Clariden Leu Structured Products. Room for your Development. Capped Barrier Outperformance Zertifikate auf einen Basket von VimpelCom, Mobile TeleSystems, Gazprom, Lukoil ADR‘s Emittent Clariden Leu Ltd, Nassau Basiswerte VIP UN/MBT UN/OGZD LI/LKOD LI Laufzeit 14.5.2008 bis 14.5.2010 Cap EUR 1500 (150% 1) Barrier EUR 690 (69% 1) Partizipation indikativ 130% Emissionspreis EUR 1000 (100% 1) Stückelung EUR 1000 = 1 CBOC Valor/ISIN 3970362/CH0039703621 Ticker CBOCR Zeichnungsfrist bis 30. April 2008 1 des Basketwerts bei Fixierung Clariden Leu bietet Ihnen für jeden Risikoappetit das massgeschneiderte Strukturierte Produkt zum Thema Russland. Weitere Produkte dazu finden Sie im untenstehenden blauen Kasten . Mehr Informationen: Tel. +41 (0) 844 844 002* structured.products@claridenleu.com www.claridenleu.com/themen *Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Gespräche auf dieser Telefonlinie aufgezeichnet werden. Wir gehen von Ihrer Zustimmung aus. Dieses Inserat dient Marketingzwecken; es ist nicht das Ergebnis einer Finanzanalyse. Folglich unterliegt es nicht den von der Schweizerischen Bankiervereinigung herausgegebenen «Richtlinien zur Sicherstellung der Unabhängigkeit der Finanzanalyse». Die obigen Angaben dienen lediglich der Information und beinhalten weder eine Offerte noch eine Einladung zur Offertstellung oder eine Empfehlung zum Erwerb oder Verkauf von Finanzprodukten. Die Termsheets sowie die entsprechenden rechtlich verbindlichen Konditionen (inklusive Risikohinweise und Verkaufsrestriktionen) der einzelnen Produkte können bei der Clariden Leu AG bezogen werden. Diese Produkte sind komplexe strukturierte Finanzinstrumente. Sie stellen keine kollektive Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) dar und unterliegen daher nicht den Vorschriften des KAG und der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Der Anleger kann den Schutz des KAG nicht beanspruchen. Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität der dem Produkt zugrunde liegenden Basiswerte ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Besondere Risiken im Effektenhandel“, welche bei der Clariden Leu AG kostenlos bezogen werden kann. Dieses Inserat stellt weder ein Kotierungsinserat noch einen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar.
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    7 FOCUS FOCUS 7 Ex oriente lux– Aus dem Osten (kommt) das Licht Bild: www.sxc.hu Die Börsen der Golfstaaten legen tendenziell zu. Der hohe Ölpreis, die mögliche Abkoppelung weiterer Staaten des Golfkooperationsrates (GCC) vom US-Dollar und massive staatliche Investitionen beflügeln die arabischen Märkte. Das Angebot an Strukturierten Produkten wächst. Dennoch lassen sich Unterschiede innerhalb der Region «Middle East» ausmachen. Market (MSM) in Oman (Performance 2008: plus 22,80 Prozent), die «outperformen» und die Pole-Position einnehmen. Der saudische Aktienmarkt hinkt weit zurück und ist seit Jahresanfang um rund 14 Prozent gefallen. Ein Indiz dafür, dass es auch in dieser Boomregion zu Kursverlusten kommen kann und sich mitunter eine Diversifikation lohnt. Pulsierend wie das Nachtleben in Dubai können auch Finanzanlagen in den Golf-Staaten das Depot zum Pulsieren bringen. Alexander Heftrich| Die Aktienmärkte am Persischen Golf trotzten in den vergangenen Wochen und Monaten der negativen Stim- «Die fortdauernden Spekulationen über eine Abkoppelung vom US-Dollar verleihen den Börsen im Nahen Osten daher zusätzliche Attraktivität.» mung vieler Leitbörsen. Nach dem heftigen Kurseinbruch der Jahre 2005 und 2006 haben sich die arabischen Märkte im vergangenen und im laufenden Jahr bisher gut gehalten und zählen zu den lukrativsten Handelsplätzen weltweit. Dieser positive Trend könnte anhalten, zumal für die Region Greater Middle East (GME) in den kommenden drei Jahren mit einem Wirtschaftswachstum von fünf bis acht Prozent gerechnet wird. Allerdings gibt es auch hierbei deutliche Unterschiede in der Performance, so dass es schwer fällt, die Region «Middle East» als ein Ganzes zu erfassen. Die Handelsplätze in Ägypten gehören, gemessen an der Marktkapitalisierung, zu den wichtigsten Börsen des Nahen Ostens, jedoch sind es die Indizes in Kuwait (Performance 2008: plus 16 Prozent, Stand: 19.04.08) und der Muscat Securities dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Ölpreis und Prestigeobjekte sorgen für Kursfantasie Diverse Gründe sprechen für ein Investment in diese Region. In erster Linie ist es der enorme Anstieg des Ölpreises bis in den Bereich von 116 US-Dollar, der die Rally antreibt. Die Region Middle East ist mit einem Anteil von 35 Prozent an der weltweiten Ölproduktion und gut 60 Prozent der nachgewiesenen Reserven das weltweit wichtigste Ölfördergebiet. Da der Ölpreis nach Meinung vieler Experten hoch bleiben wird, sorgt allein das schon für positive Stimmung an den meisten Börsen der Region. Neben Infrastrukturmassnahmen lenken viele Länder mit Grossprojekten, wie dem Bau von Luxushotels oder einer hochmodernen Formel-1-Strecke den Fokus auf sich. Die Staatsfonds der Golfstaaten haben im vergangenen Jahr 38 Prozent der Käufe aller Staatsfonds der Welt auf sich vereinigt, gesamthaft 183 Transaktionen mit einem Volumen von USD 83 Mrd. Abkoppelung vom US-Dollar anvisiert Fünf der sechs Mitglieder des Golfkooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC),
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    8 FOCUS nämlich die VereinigtenArabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Oman und Bahrain, haben derzeit ihre Währungen an den Greenback gebunden. Dies bedeutet, dass sie «Die Region Middle East ist mit einem Anteil von 35 Prozent an der weltweiten Ölproduktion und gut 60 Prozent der nachgewiesenen Reserven das weltweit wichtigste Ölfördergebiet.» den Wechselkurs zwischen ihren jeweiligen Währungen und dem Dollar immer konstant halten müssen. Diese Koppelung an den USDollar wurde in den vergangenen Monaten wegen der anhaltenden Dollar-Schwäche zunehmend zur Belastung. Die fortdauernden Spekulationen über eine Abkoppelung vom US-Dollar verleihen den Börsen im Nahen Osten daher zusätzliche Attraktivität. Ein solcher Schritt wurde von Kuwait im letzten Jahr bereits vollzogen und könnte mittelfristig zu einer Aufwertung der heimischen Währungen führen, an der ausländische Anleger dann ebenfalls partizipieren würden. Angebot an Strukturierten Produkten dieser Region steigt Als Reaktion auf die steigenden Kurse und die sich bietenden vielfältigen Möglichkeiten ist das Angebot an Zertifikaten auf die Golf- Wachstumsraten am Beispiel Ägyptens % 8 6 4 2 0 -2 1980 1985 Ägypten Welt 1990 1995 2000 2005 Aufstrebende Volkswirtschaften Quelle: IMF Survey March 08 Region zuletzt massiv gestiegen. Jüngst hat Merrill Lynch mit der Emission des Gulf-Investible-Indexzertifikates die Angebotspalette nochmals erweitert – der zugrundeliegende Index spiegelt die Wertentwicklung der 20 grössten und liquidesten Aktien der Börsen in Abu Dhabi, Bahrain, Dubai, Kuwait, Oman und Katar wider. Mit dem Ende 2005 emittierten Tracker-Zertifikat auf Islamic Blue Chips (VZIBC) ist die Vontobel im Markt- segment Middle East vertreten. Die Wertentwicklung von rund 13 Prozent in den vergangenen drei Monaten ist ordentlich; eine regelmässige vierteljährliche Anpassung findet statt. Der Stellenwert der Golfregion für die Bank Vontobel wurde auch mit der Gründung der Tochtergesellschaft Vontobel Financial Products Ltd. Ende letzten Jahres deutlich. Die Bank Vontobel emittiert künftig nicht mehr von den Cayman Islands son- Auswahl an Zertifikaten mit Anlageregion Middle East Symbol, Emittent Basiswert WKN DB5281 DB DB Dubai Top Select ABN9LJ ABN ABN AMRO Middle East TR Index UB6RDP UBS UBS Middle East TR Index DWS0JC DWS DWS Middle East TR Index VZIBC VT VT Islamic Blue Chip Basket DUBDB DB DB Dubai Index ABCDB DB DB Abu Dhabi Index MLGIC ML ML Gulf Investible Index EMIRA ABN Emirates Property & Infrastructure TR Index ARABU ABN ABN Middle East TR Index UAETR ABN MSCI United Arab Emirates TR Index MLDCH ML ML Dubai Investable Index Produkttyp Börsenplatz Tracker Tracker Scoach Europa Scoach Europa Performance Emissions- Verfall seit 01.01.08 Währung tag oder Emission 01.12.2005 Open-end -1.7% EUR 23.08.2006 Open-end -3.7% EUR Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Scoach Europa Scoach Europa Scoach CH Scoach CH Scoach CH Scoach CH Scoach CH 25.01.2008 19.12.2007 27.12.2005 27.11.2007 27.11.2007 05.03.2008 03.08.2007 Tracker Tracker Scoach CH Scoach CH Tracker Scoach CH Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Open-end Open-end 19.12.2014 3.12.2008 3.12.2008 Open-end Open-end -7.1% 8.9% -2.0% -15.3% -9.1% 0.0% -8.2% EUR EUR USD CHF CHF CHF CHF 23.08.2006 Open-end 25.02.2008 Open-end 9.7% 1.1% USD USD 02.02.2007 Open-end -18.5% CHF
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    9 FOCUS Nachfrage nach Ölim in Millionen Barrell pro Tag (weltweit) WTI Crude Oil pro Barrell in USD USD 120 90 100 88 80 60 86 40 84 20 WTI Crude Oil in USD Quelle: IMF Survey March 08 Quelle: Bloomberg dern aus Dubai. An der Scoach Schweiz werden bereits eine Vielzahl an Strukturierten Produkten mit Anlagefokus Naher Osten gehandelt (vgl. Tabelle). Besonders sticht das Open-end-Tracker-Zertifikat ARABU der ABN AMRO auf den ABN Middle East TR Index heraus. Das in USD gehandelte Zertifikat konnte seit dem ersten Januar 2008 mit einer Performance von gut 10 Prozent aufwarten. Aber auch das an der Scoach Europa kotierte Tracker-Zertifikat DWS0JC (EUR) auf den DWS Middle East TR Index konnte mit einer Performance von rund 9 Prozent gut mithalten. Interessierte Anleger sollten prinzipiell bei allen Produkten der GolfRegion auf die Währungsentwicklung Acht geben. Einige Zertifikate haben den US-Dollar als Referenzwährung, andere beziehen sich auf lokale Währungen. Verluste können hier drohen. Hierbei eignen sich Mini Shorts wie CHFBP oder XXSNX besonders gut um Dollar-Positionen abzusichern. Die andere Seite der Medaille sind die sich ergebenden Chancen. Bewahrheiten sich die kurz- und mittelfristigen Prognosen für die Golfstaaten, so ist ein Investment durchaus lohnenswert. Der Anleger sollte allerdings eine möglichst breite Diversifikation anstreben, sowohl branchenbezogen als auch länderspezifisch. Comic dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 04.08 10.06 04.05 10.03 04.02 10.00 04.99 10.97 04.96 10.94 04.93 10.91 1Q2008 04.90 1Q2007 10.88 1Q2006 04.87 0 82
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    Some think global commodities. Wethink smart nancial solutions. Best provider of structured products in Switzerland. Euromoney Private Banking Awards 2008. Private Banking • Investment Banking • Asset Management Credit Suisse Commodities Universe. Credit Suisse offers a wide range of financial products and services with exposure to global commodities markets. Our broad spectrum of coverage includes: Precious metals (Gold, Silver, Platinum, Palladium) Energy (WTI, Brent, Heating Oil, Gasoline, Natural Gas, Gasoil, Coal) Base metals (Copper, Aluminium, Zinc, Nickel, Lead, Tin, Cobalt, Molybdenum) Soft commodities (Corn, Wheat, Soybeans, Sugar, Coffee, Rice, Orange Juice, Cotton, Cocoa) Freight and commodity indices (S&P GSCI™, DJ-AIG) Our team of experienced professionals provides innovative derivative solutions including trading, hedging services and structured products. Plain vanilla and exotic structures linked to single commodities, baskets and hybrids are issued in all major currencies. We cover all client segments – from investors seeking exposure to commodity markets, to producers wishing to manage risks. The broad scope of off-the-shelf and tailor-made structured solutions corresponds to individual risk-return preferences and investment needs. Credit Suisse offers a long-term relationship of loyalty, a high standard of after-sales service and individualized customer benefits to corporate and institutional clients. We open the world of commodities to private clients through our dedicated Relationship Managers. Over 150 years of expertise in investment solutions makes Credit Suisse your reliable partner in commodities markets. For more information please call: Institutional investors, companies and banks – Investment products 044 335 76 00* – Commodities ow and derivatives 044 333 53 91* Private individuals 044 333 32 55* External asset managers 044 332 20 20* www.credit-suisse.com/structuredproducts Thinking New Perspectives. *We would like to inform you that all conversations on our phone lines will be recorded. When we receive your call we assume that you agree to this business practice.
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    11 FOCUS LTCM: Déjà-vu nacheinem Jahrzehnt Der spektakuläre Zusammenbruch des Hedge-Fonds «Long Term Capital Management» im Jahr 1998 zeigt in der Retroperspektive vielerlei Parallelen zur aktuellen Diskussion um Transparenz und effizientes Risikomanagement. Bild: www.sxc.hu Dimon müssen die Geschehnisse ein Déjàvu der besonderen Art gewesen sein, denn vor knapp 10 Jahren wurde in den selben Räumlichkeiten in Anwesenheit von ihm und anderen Kollegen diverser Banken und Investmenthäuser ein ähnliches Rettungspaket durch das FED koordiniert. Dimon war zu dieser Zeit Präsident der damals neu formierten Citigroup. Damals hiess der todkranke Patient «Long Term Capital Management», welcher sofortige Liquiditätshilfen in Höhe von 3,6 Milliarden US-Dollar benötigte. Sollte diese Notfall-Unterstützung versagt bleiben, drohte ein Dickicht aus komplizierten Finanzprodukten mit einem Nennwert von rund einer Billion US-Dollar einzustürzen – ein globaler Finanzkollaps wäre die Folge gewesen. Der LTCM, einst ein prachtvolles Finanzkonstrukt, doch schlussendlich nur noch eine Ruine. Martin Raab| Die Extremkräfte der Börse sind bekanntlich stets für Überraschungen gut. Diese Erfahrung musste jüngst auch Jamie Dimon, der Chef der Investmentbank J.P. Morgan machen. Statt das wohlverdiente Wochenende zu geniessen, sass der 52-jährige Wall-Street-Veteran am 16. März 2008 im stickigen Konferenzraum der New Yorker Filiale der US-Notenbank FED – hitzige Krisensitzung statt Tennismatch mit seinen drei Töchtern. Einziger Agendapunkt des sonntäglichen Treffens war die überraschende Beinahe-Pleite des Mitbewerbers Bear Stearns. Den gestrauchelten Kollegen musste schleunigst geholfen werden. Die verzweifelte Lösung lautete, J.P. Morgan soll Bear Stearns zum Schnäppchenpreis erwerben und im Gegenzug alle Verbindlichkeiten des Mitbewerbers übernehmen. Hierfür stellt die US-Notenbank rekordverdächtige Liquiditätshilfen von über 30 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Für Jamie dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 LTCM: Ein Startrader, zwei Nobelpreisträger und ein Ex-Notenbankpräsident Innerhalb der damals hierzulande noch kaum wahrgenommenen Hedge-FondsBranche war Long Term Capital Management, kurz LTCM, einer der schillerndsten seiner Art. Der Chef des in Greenwich/Connecticut beheimateten Hedge-Fonds, John Meriwether, galt als Startrader im Bondhandel. Zwar musste er im August 1991 bei Salomon Brothers seinen Hut nehmen, weil es unter seiner Ägide zu Manipulationen bei Auktionen von US-Staatsobligationen gekommen war, doch er nahm es sportlich und gründete nach drei Jahren Auszeit seinen eigenen Hedge-Fonds: LTCM. Mit an Bord waren die zwei prominenten Wirt- >
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    12 FOCUS schaftsnobelpreisträger RobertMerton und Myron Scholes, letzterer gilt als Erfinder der mathematischen Methode zur Ermittlung eines fairen Optionspreises. Das von Meriwether zusammengestellte «A-Team» wurde durch den ehemaligen Vizevorsitzenden der US-Notenbank, David Mullins, vervollständigt. LTCM war an der Wallstreet schnell in aller Munde, wurden doch anfangs Rekordrenditen von 40 Prozent p.a. mit komplexen Arbitragegeschäften erwirtschaftet. Die sogenannte «Fixed Income Arbitrage» versucht «Über Zweifel am Risikograd war man auch damals erhaben, arglos zückten die Investoren ihre Scheckbücher.» unter Ausnutzung gleichzeitig bestehender Differenzen in der Realverzinsung von Obligationen Gewinn zu schlagen. Bonds aus Emerging Marktes eigneten sich wegen der großen Renditesprünge besonders gut dafür. Die komplexen statistischen Grundlagen für diese Handelsstrategien stammten aus der Feder der beiden Nobelpreisträger. Umgesetzt wurde die Trading-Strategie durch Futures-Kontrakte auf die jeweiligen Bondindizes. Diese Terminmarktgeschäfte werden branchenüblich durch üppige Kreditlinien finanziert (Margins), was es den Tradern damals wie heute erlaubte, das Investitionsvolumen deutlich über die eigentliche Kapitalbasis hinaus auszudehnen. Investoren im Renditerausch ignorieren das Risiko Angelockt von ständigen Rekordrenditen wollten immer mehr Investoren an der «Geldmaschine» LTCM beteiligt sein. Über Zweifel am Risikograd oder der Dauerhaftigkeit derartiger Geschäfte war man auch damals erhaben, arglos zückten die Investoren ihre Scheckbücher. Mit dabei auch die Credit Suisse und die Schweizerische Bankgesellschaft. Letztere brachte nach der Fusion zur UBS im Jahr 1997 ihre Tochter «Warburg Dillon Read» ein, welche an LTCM beteiligt war. Diese zunächst unbedenkliche Mitgift beraubte im Schicksalsjahr 1998 die UBS um 790 Millionen Franken. Wie im Nachhinein bekannt wurde, herrschten Unklarheiten im Risikomanage- ment zwischen Zürich und New York, ferner soll es abenteuerliche Transaktionen in der bankinternen Eigen/Fremdmittel-Steuerung mit der LTCM-Beteiligung gegeben haben. Der gigantische Verlust im 3. Quartal 1998 in Höhe von 911 Millionen Franken kostete dem damaligen Verwaltungsratspräsident Mathis Cabiallavetta den Kopf. Zu schwer waren die Reputation und der Aktienkurs der bis dato erfolgsverwöhnten Grossbank unter Druck geraten. Doch die UBS stand keinesfalls alleine auf der Verliererseite: Vergleichbar mit den bizarren «Collateralized Debt Obligations» (CDOs) auf minderwertige Kreditforderungen, deren Einknicken den Anfang der US-Hypothekenkrise besiegelte, hinterfragten auch im Falle des LTCM nur wenige Investoren die komplexen Transaktionen kritisch. Leider schien man ausserdem an Art und Umfang des LTCM-internen Risikomanagements uninteressiert. «Ausser Meriwether und den beiden Professoren kannte keiner in diesem Laden das tatsächliche Risiko – geschweige denn die Investoren des Fonds», stellt Roger Lowenstein ernüchtert fest. Der Journalist und Autor aus New York Anzeige Suchen Sie in turbulenten Zeiten nach AAA Bonität? Rabobank, maßgeschneiderte Ideen für unsere Kunden. Seit 1986 zum 20. Mal in Folge von Standard & Poor’s und Moody’s ausgezeichnet mit der Bestnote für Bonität (AAA/Aaa) Strukturierte Produkte für Ihre individuellen Bedürfnisse dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    13 FOCUS hat sichfür das Buch «When Genius Failed» intensiv mit dem LTCM-Zusammenbruch befasst. Mit den anschwellenden Kapitalzuflüssen auf Investorenseite nahm auch die Dimension der Arbitrage-Geschäfte ein gigantisches Ausmass an. LTCM unterhielt zwischenzeitlich bei allen namhaften Investmentbanken umfangreiche Kreditlinien. Die Vielzahl der Banken und Investmenthäuser war naturgemäss an der Ausführung der jeweiligen Käufe und Verkäufe von LTCM interessiert, was durch deren Masse üppige Gebühreneinnahmen versprach. John Meriwether hausierte bei allen Banken, um billige Kreditlinien zu bekommen. Meist wurde man sich letztlich handelseinig – vorausgesetzt LTCM wickelte ein Teil ihrer Handelsaktivitäten exklusiv über die jeweilige Bank ab. Schon damals fehlte Aufsichtsbehörden und Banken ein klarer Gesamtüberblick, «Geht die Kurswette nicht auf, rast der Fonds mit 400-fachem Hebel ins Verderben.» wer welche wie gearteten Wertpapiere hält und wieviel Kredit wie gesichert an wen vergeben wurde. Die Parallelen zu den aktuellen Diskussionen rund um das Thema Transparenz sind erschreckend deutlich. 400:1 gehebelt ins Verderben Im Herbst 1997 hatte John Meriwether schliesslich den Zenit erreicht. Das USWirtschaftsmagazin «Business Week» feierte LTCM ironischerweise als die «komplexe, hoch intellektuelle Hochzeit von Mathematik, Finanztheorie und Börsenexperten». Zum folgenden Jahreswechsel 97/98 hatte LTCM Finanzanlagen im Wert von 125 Milliarden US-Dollar unter Verwaltung, jedoch basierten diese lediglich auf USD 4,8 Milliarden Cash. Der durchschnittliche Hebel lag bei 28:1, sprich man spekulierte mit dem 28-fachen Volumen dessen, was an Kontoguthaben tatsächlich vorhanden war. Nachdem die über Kreditlinien erworbenen Derivate aber wiederum eine eigene Hebelfunktion erzeugten, lag der wirtschaftliche Hebel bei rund 400:1. Das bedeutet schlicht: Geht die Kurswette nicht auf, rast der Fonds mit 400-fachem Hebel ins Verderben. Glücklicherweise ist dem hiesigen Derivate-Anleger mit Strukturierten Produkten eine deutliche sensiblere Risikosteuerung möglich. Derartig halsbrecherische Nebenwirkungen gibt es selbst bei den so betitelten «Hebel-Produkten» nicht. Ferner existiert bei Strukturierten Produkten keine Nachschusspflicht des Anlegers. Damit bleibt das Risiko im schlimmsten Fall auf den Kapitaleinsatz beschränkt – was in angespannten Marktsituationen eine nicht zu unterschätzende Sicherheit für Kapital und Nerven ist. Siegessicher und exorbitant gehebelt machte sich John Meriwether auf die Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten im Obligationenmarkt. Im Frühsommer 1998 analysierte er, dass US-Staatsanleihen, im Vergleich zu europäischen Papieren, relativ teuer waren. Er setzte daher auf eine Kurskorrektur bei den US-Staatsbonds und eine Aufwertung von Obligationen aus Europa und aufstrebender Drittstaaten. Die Strategie schien anfangs aufzugehen, doch stellte am 17. August 1998 Russland überraschend den Zins- und Tilgungsdienst für sämtliche Staatsanleihen ein. Chaos und Panik überkam die Bondmärkte, nachdem bereits die Asienkrise heftige Kursturbulenzen am Finanzmarkt auslöste. Die Flucht der Anleger in erstklassige Obligationen machte die Strategie von Meriwether völlig zunichte. Ende August 1998 hatte LTCM bereits 44 Prozent seines Kapitals verloren. Der Hegde Fund glich einem defekten Satelliten, der mit Höchstgeschwindigkeit auf die Finanzmärkte raste. US-Notenbank spielte schon damals Börsen-Feuerwehr Als schliesslich im September 1998 auch noch die Kreditwürdigkeit von brasilianischen Bonds herabgestuft wurde, schien der Exodus bei LTCM zum Greifen nahe. Die Kapitalbasis des Fonds von 4,7 Mrd. USDollar Anfang des Jahres schmolz auf 600 Mio. US-Dollar zusammen. «Margin-Calls» diverser Banken, sprich das Einfordern von zusätzlichen Sicherheiten für bestehende Futures-Positionen, konnten nicht mehr bedient werden. Das Schliessen der FuturesPositionen bescherte weitere Verluste und täglich stieg das Risiko, dass die ausserbörslich abgeschlossenen Derivate von LTCM eine weltweite Kettenreaktion auslösen. Wie bei den Wirren im Herbst letzten Jah- dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 res war auch damals unklar, welche Banken und Investmenthäuser durch ein Gewirr an Finanzinstrumenten wie verkettet sind. In buchstäblich letzter Minute zog schliesslich die US-Notenbank die Notbremse und arrangierte, ähnlich wie im Falle Bear Stearns, ein umfangreiches Rettungspaket. Wi- «Der Hegde Fund glich einem defekten Satelliten, der mit Höchstgeschwindigkeit auf die Finanzmärkte raste.» derwillig – weil oft als Investoren bei LTCM direkt beteiligt - stimmten letztlich die Vertreter von 11 Banken der quasi-Liquidation des Hedge-Fonds zu. Sie erhielten im Gegenzug 90 Prozent der Anteile an LTCM, 10 Prozent durfte Pleitier Meriwether behalten. Pikantes Detail: Bear Stearns verweigerte bis zuletzt jegliche Hilfe. Man sei durch die Funktion des Clearing-Agent von LTCM schon genug gestraft worden, hiess es damals. Knapp 10 Jahre später spielt Bear Stearns bekanntermassen selbst die Hauptrolle in einem Finanzmarkt-Drama, diesmal allerdings als tödlich getroffener Star ohne Wiederkehr. Wall-Street-Legende Meriwether aktuell wieder in Not Ziemlich lebendig, ja schon fast trotzig, gab sich seit den Wirren im Herbst 1998 der LTCM-Gründer Meriwether. 14 Monate nach der Rekordpleite gründete die exzentrische Wall-Street-Legende einen neuen Fonds namens «JWM Partners», diesmal allerdings ohne die beiden Finanzmarkt-Professoren. Die Anlagestrategie war wieder auf «FixedIncome-Arbitrage» ausgerichtet und Meriwether sammelte auf Anhieb die unglaubliche Summe von einer Milliarde US-Dollar ein - als wäre nichts gewesen. Doch man ahnt es: Auch beim zweiten Streich ist das Investorenkapital wieder in Gefahr geraten. Aktuell ist bereits mehr als ein Drittel des Vermögens durch Kursverluste vernichtet worden, die Tendenz verheisst neue Hiobsbotschaften. Nicht zuletzt durch die identische Postanschrift von LTCM und JWM in Greenwich, könnte einigen Investoren und ihrem Kapital schon bald ein besonderes Déjà-vu drohen.
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    Energie. Antriebskraft für IhrPortfolio. 100% Kapitalgeschützte Zertifikate von Lehman Brothers auf 5 Energieträger 100% Kapitalgarantie bei Laufzeitende 125% des Nominalbetrags, wenn der Basiswert am Laufzeitende zwischen 100% und 125% des Fixingstandes notiert 100% Partizipation an der Rohstoffperformance, wenn der Basiswert am Laufzeitende über 125% des Fixingstandes notiert Basiswert Rohstoffkorb mit 5 Energieträgern: Rohöl (Brent), Kohle, Gasöl, Elektrizität (Deutschland), Erdgas (Grossbritannien) Laufzeit von knapp 3½ Jahren Kotierung wird an der SWX Swiss Exchange beantragt Valor 3689124 / ISIN CH0036891247 Steigende Preise für Gas, Strom und Öl nähren die Ansicht, dass der Aufwärtstrend bei Energierohstoffen möglicherweise bis weit ins nächste Jahrzehnt anhalten könnte. Die Lage auf dem Ölmarkt ist angespannt, und der Kohleimport in China nimmt zu. Dies und der wachsende Bedarf an neuen Kapazitäten in Nordeuropa sowie steigende Bau- und Rohstoffkosten gehören zu den Schlüsselfaktoren des Preisauftriebs. Die 100% Kapitalgeschützten Zertifikate von Lehman Brothers auf 5 Energieträger bieten Investoren die Chance auf höhere Renditen sowie die Möglichkeit, an einer positiven Entwicklung des Sektors insgesamt zu partizipieren. Notiert der Rohstoffkorb am Laufzeitende zwischen 100% und 125% des Fixingstandes, erhält der Investor bei Laufzeitende 125% des Nominalbetrags. Notiert der Rohstoffkorb am Laufzeitende über 125% des Fixingstandes, partizipieren Sie zu 100% an der Rohstoffperformance. Ihr Investment ist aufgrund der Kapitalgarantie am Laufzeitende zu 100% gegen fallende Preise abgesichert. Basiswert Rohstoffkorb mit 5 Energieträgern Liberierung 02.05.2008 Emittentin Lehman Brothers Treasury Co. B.V. Schlussfixierung 14.09.2011 Nominalbetrag EUR 1’000 Rückzahlungsdatum 21.09.2011 Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88 E-Mail: solution@lehman.com, www.lehman.com/structuredinvestments Member of Lehman Brothers: 8x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Fixed Income. 5x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Equities.* Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.** * Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007. Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
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    15 FOCUS DBLCI – dererfolgreiche Rohstoffindex der Deutschen Bank Bild: www.sxc.hu In den letzten Jahren ist die Bedeutung von Rohstoffen deutlich gestiegen. Selbst in den aktuellen Turbulenzen hält die Rohstoffnachfrage weiter an. Aber nicht nur die erhöhte Nachfrage aus den Schwellenländern hat zu steigenden Rohstoffpreisen geführt, sondern auch die Erkenntnis, dass Rohstoffinvestments einen glättenden Effekt auf die Performance eines Portfolios haben. Kein Ende in Sicht an der Front der Energiepreis-Hausse. 118 USD pro Barrel und Tendenz weiter steigend. Jeannette Mutzner, X-markets, Deutsche Bank, Zürich Branch| Aufgrund ihrer negativen Korrelation zu traditionellen Anlageklassen und des damit einhergehenden Diversifikationseffekts eignen sich Rohstoffe ideal zur Optimierung eines Anlageportfolios. Des weiteren können Rohstoffe auch vor Inflation schützen, da steigende Rohstoffpreise meist mit hohen Inflationsraten einhergehen. Rohstoffindizes bieten Investoren, die positiv gegenüber dem Rohstoffsektor eingestellt sind, eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, in Rohstoffe zu investieren. Rohstoffindizes werden üblicherweise nicht auf der Grundlage von Spot- sondern auf der Grundlage von Futures-Preisen berechnet. Um eine physische Lieferung aus den Futures-Kontrakten zu vermeiden, werden. Man bezeichnet diesen Vorgang als «Rollen». Befindet sich die Terminkurve der Futures-Kontrakte in Backwardation (sinkende Terminkurve), können durch das «Rollen» positive Renditen erzielt werden. Für Rohstoffe, deren Terminkurve sich im Contango (steigende Kurse) befindet, entstehen durch das Rollen Verluste. Die Deutsche Bank lancierte im Jahr 2003 eine «Rohstoffindex – Familie», die sich aus verschiedenen Subindizes zusammensetzt. Der DBLCI, «Deutsche Bank Liquid Commodity Index», setzt sich aus sechs der liquidesten Rohstoffe Öl, Heizöl, Weizen, Mais, Aluminium und Gold zusammen. Die Gewichtung ist fest und wird einmal jährlich auf die ursprünglichen Werte angepasst. Daher können die Gewichte der einzelnen Rohstoffe aufgrund von Preisbewegungen während des Jahres variieren. DBLCI-MR: Elemente und ihre Allokation Gewichte per 8. Januar 2008 Mais 11,1 % «Zu Beginn des Jahres 2008 wurde insbesondere Aluminium übergewichtet, da der langjährige Preisdurchschnitt wesentlich unter dem jährlichen Durchschnitt lag.» Rohöl 33,3 % Gold 9,8% Aluminium 22,3% Heizöl 19,0 % müssen diese kurz vor ihrem Ablauf verkauft und Kontrakte längerer Restlaufzeit gekauft dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Weizen 4,6 % Quelle: Deutsche Bank
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    16 FOCUS EFG Financial ProductsAG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com 100% KAPITALSCHUTZ ZERTIFIKATE MIT COUPON UND INDIVIDUELLEM CAP Produktbeschreibung Unsere neusten Kapitalschutz Zertifikate mit Coupon und Individuellem Cap ermöglichen Ihnen am Aufwärtstrend der Basiswerte eines Baskets zu partizipieren und gleichzeitig von einem 100%igen Kapitalschutz sowie garantierten Minimum Coupon von 3% in CHF und 7% in EUR profitieren zu können. Sämtliche Produkte dieses Typs haben eine Laufzeit von drei Jahren und bieten Renditemöglichkeiten bis zu 32%. Ihre Markterwartung Sie sind verunsichert durch die fallenden Börsenkurse. Trotzdem sind Sie optimistisch für einzelne Länder und Industriesektoren oder Sie interessieren sich für einen bestimmten Investmentstil. Sie wollen Kapitalschutz, Minimumverzinsung und eine direkte Partizipation an schweizer oder europäischen Blue Chip Baskets. Konditionen Drei Jahre Laufzeit Auf schweizer und europäische Blue Chips 100% Kapitalschutz Alle Produkte werden an der SWX Swiss Exchange kotiert WÄHRUNG MIN. COUPON INDIV. CAP VALOR CHF CHF CHF CHF EUR EUR EUR EUR EUR EUR 3.00% 3.00% 3.00% 3.00% 7.00% 7.00% 7.00% 7.00% 7.00% 7.00% 27.00% 26.00% 23.00% 22.00% 27.00% 27.00% 27.00% 25.00% 24.00% 24.00% 3877283 3877284 3877286 3877285 3877292 3877288 3877291 3877289 3877290 3877287 Länder Big 10 Schweiz Blue Chips** Big 5 Schweiz Blue Chips* Big 5 Italien Blue Chips* Big 5 Frankreich Blue Chips* Big 10 Europa Blue Chips** Big 5 Europa Blue Chips* Big 5 Deutschland Blue Chips* CHF CHF EUR EUR EUR EUR EUR 3.00% 3.00% 7.00% 7.00% 7.00% 7.00% 7.00% 22.00% 20.00% 32.00% 28.00% 28.00% 26.00% 24.00% 3877308 3877293 3877296 3877295 3877309 3877297 3877294 Investmentstil Swiss Blue Chips High Dividend** Swiss Blue Chips Combined Value Score Basket** Swiss Blue Chips Low Price to Earnings Basket** Swiss Blue Chips Low Volatility Basket** Swiss Blue Chips Low Price to Book Basket** European Blue Chips High Dividend Basket** European Blue Chips Low Price to Book Basket** European Blue Chips Low Volatility Basket** European Blue Chips Low Combined Value Score Basket** European Blue Chips Low Price to Earnings Basket** CHF CHF CHF CHF CHF EUR EUR EUR EUR EUR 3.00% 3.00% 3.00% 3.00% 3.00% 7.00% 7.00% 7.00% 7.00% 7.00% 24.00% 24.00% 23.00% 23.00% 22.00% 32.00% 31.00% 30.00% 29.00% 28.00% 3877298 3877302 3877299 3877301 3877300 3877303 3877305 3877306 3877307 3877304 Sektoren Swiss Technologie/Telekommunikation Blue Chips* Swiss Industrie Blue Chips* Swiss Konsumgüter Blue Chips* Swiss Versicherung Blue Chips* European Energie Blue Chips* European Industrie Blue Chips* European Nahrungsmittel & Getränke Blue Chips* European Versicherung Blue Chips* European Energie Blue Chips* European Technologie Blue Chips* * Zeichnungsschluss am 16.5.2008 ** Zeichnungsschluss am 23.5.2008 Ihre Hausbank nimmt gerne Ihre Zeichnung entgegen. EFG International tritt als Garantin für die Verpflichtungen der Emittentin gemäss den allgemeinen Produktebedingungen auf. EFG International ist Teil der EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz.1 Financial Engineering & Distribution, Tel. +41 58 800 1111. www.efgfp.com Jan Schoch, Michael Hölzle, Christophe Spanier, Alex Pou-Cuturi, Christoph Baumann, Gian-Marc Albertini, Patricia Benz, Laura Deneke, Florian Streiff. Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1010 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen für Europa, Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht). 1 Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 6.3bn Tier 1) & Assets on Balance Sheet (CHF 83.4bn CHF) © EFG Financial Products AG. Alle Rechte dp payoff all about derivativevorbehalten. investments | Mai 2008 Mitglied bei Kapitalschutz-Produkte er InLänder od Sektoren, ahl ile Ihrer W z! vestmentst ut Kapitalsch mit vollem
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    17 FOCUS Historischer Vergleich verschiedenerRohstoffindizes 430 380 330 280 230 180 130 80 04.03 10.03 04.04 DBLCI-MR Total Return 10.04 04.05 10.05 S&P GSCI 04.06 10.06 04.07 10.07 S&P GSCI Total Return Quelle: Deutsche Bank Untersuchungen haben gezeigt, dass der Diversifikationseffekt nur minimal steigt, wenn mehr als diese sechs Rohstoffe in einen Index miteingebunden werden. Daher umfasst der DBLCI im Vergleich zu anderen Indizes nur diese sechs Rohstoffe, welche eine repräsentative Abdeckung des Marktes erlauben. So sind zwei Energie-, zwei Agrar- und zwei Metallwerte darin enthalten. Beim DBLCI werden Kontrakte auf Öl und Heizöl monatlich, alle übrigen Rohstoffe jährlich gerollt. Der Grund hierfür besteht darin, dass Futures auf Energiewerte typischer weise über eine fallende Terminkurve (Backwardation) verfügen und somit durch das Rollen im Vergleich zu den übrigen vier Rohstoffen Rollgewinne generiert werden können. Die geringe Anzahl von Rohstoffen und die damit verbundenen Rollstrategien erlauben eine kostengünstige Handhabung und tragen zur Performance des DBLCIs bei. Die DBLCI-Familie hat verschiedene Unterindizes, unterteilt nach Sektoren und Strategien. Erwähnenswert an dieser Stelle ist der bis anhin einzige dynamische Rohstoffindex, der DBLCI– «Mean Reversion». Er verfolgt bei der Investition in Rohstoffe keinen statischen, sondern einen dynamischen Ansatz. Im Gegensatz zum klassischen DBLCI findet die Neugewichtung nicht einmal pro Jahr an einem festgelegten Datum, sondern aufgrund von Durchschnittspreisen statt. Die dynamische Allokationsstrategie des DBLCI–MR übergewichtet «günstige» Rohstoffe und untergewichtet «teure» Rohstoffe. Zu Beginn des Jahres 2008 wurde insbesondere Aluminium übergewichtet, da der langjährige Preisdurchschnitt wesentlich unter dem jährlichen Durchschnitt lag. Die Einschätzung, ob ein Rohstoff relativ günstig oder teuer ist, erfolgt nach einem bestimmten Algorithmus. Weicht der Einjahresdurchschnitt eines Rohstoffpreises um mehr als fünf Prozent vom Fünfjahresdurchschnitt ab, so wird das Gewicht angepasst. Rohstoffe, deren Preise über dem Durchschnitt liegen, das heisst relativ teuer sind, werden untergewichtet. Rohstoffe, die unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegen, also relativ günstig sind, werden dagegen übergewichtet. Ein weiteres Familienmitglied ist der DBLCI – MR Plus Index. Er kombiniert die Strategie des DBLCI – MR Index mit einer quantitativen Momentum Strategie. Vereinfacht bedeutet das, dass bei fallenden Rohstoffpreisen die Geldmarktkomponente erhöht wird. Somit werden allfällige Kursrückgänge abgefedert und negative Kursauschläge geglättet. Im Vergleich zu den meisten anderen Rohstoffindizes und anderen Assetklassen konnte der DBLCI – MR Plus kontinuierlich höhere Renditen mit einer niedrigeren Volatilität generieren. Dies wirkt sich auch positiv auf das Sharp Ratio aus. Die Deutsche Bank kann die unterschiedlichsten Strukturen auf diese Index-Familie anbieten, welche auch in Kürze an der Scoach gehandelt werden können. Für 2008 hat der DBLCI-MR Aluminum übergewichtet 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 1989 1991 WTI Quelle: Deutsche Bank dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 1993 Heating Oil 1995 1997 Gold 1999 Aluminium 2001 2003 Wheat 2005 Corn 2007
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    18 INTERVIEW Interview mit Dr.Hans-Bernd Menzel payoff sprach mit Dr. Hans-Bernd Menzel, CEO der European Energy Exchange (EEX) über die EEX und den europäischen Strommarkt. Dieter Haas| Zehn Jahre nach der Liberalisierung des EU-Elektrizitätsmarktes zeigt sich: Die Handelsmärkte gewinnen an Fahrt. Das belegen die Wachstumsraten beim gehandelten Stromvolumen sowie die Vielzahl der Marktteilnehmer. Ende 2007 waren bei der EEX 191 Teilnehmer registriert, 33 mehr als im Jahr davor. Zudem verbuchte die Börse am Spot- sowie am Terminmarkt ein zweistelliges Plus – 2007 wurden 1’273 Terawattstunden (TWh) gehandelt, 2006 waren es 1’133 TWh. Hinzu kommen die ausserbörslichen Geschäfte, die ein Mehrfaches des Börsenhandels ausmachen. Welche Wachstumserwartungen hegen Sie für 2008 und die folgenden Jahre und worauf basieren Ihre Annahmen? Die EEX hat im Jahr 2007 ihre europäische Wachstumsstrategie konsequent weiter verfolgt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 2007 konnten wir die Umsatzerlöse erneut steigern – auf EUR 39,8 Mio. Der Jahresüberschuss erhöhte sich auf EUR 8,3 Mio. nach 5,6 Mio. im Vorjahr. Grundlage dieser Ergebnisse sind deutlich gestiegene Handelsteilnehmerzahlen, weiter gestiegene Transaktionsvolumina, sowie ein hervorragendes Clearinggeschäft unserer Tochter European Commodity Clearing AG (ECC). Vor dem Hintergrund des mit unseren Projekten in Verbindung stehenden hohen Investitionsbedarfs rechnet die EEX für das laufende Geschäftsjahr mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. Wie hoch ist inzwischen der Anteil des über die Börse gehandelten Stroms? Am physischen Spotmarkt für Strom an der EEX wurden im vergangenen Jahr 124 TWh Strom umgesetzt. Diese Zahl entspricht ca. 25 Prozent des physischen Verbrauchs in Deutschland (543 TWh). Weitaus höhere Volumina sind jedoch in langfristigen Terminmarktkontrakten an der EEX gebunden, denn der Spotmarkt wird von Marktteilnehmern «nur» für die kurzfristige Optimierung des Strombedarfs benutzt. Dass es sich längst um einen europäischen Marktplatz handelt, wird durch die Zahl der Handelsteilnehmer belegt. So sind am Spotmarkt der EEX jeden Tag etwa 120 Handelsteilnehmer aktiv. Aufschlussreich ist insbesondere die Anzahl der Netto-Verkäufer, sprich der Teilnehmer, die mehr verkaufen als kaufen. Im Jahresmittel 2007 waren das bereits mehr als 40 Teilnehmer, wovon über die Hälfte aus dem europäischen Ausland kommen. Der Aufsichtsrat der EEX hat im Dezember 2007 mit seiner Zustimmung zur Zusammenlegung der Strom-Spot- und -Terminmärkte von EEX und der französischen Powernext in eigene Gesellschaften den Grundstein zu einer PanEuropäischen Energiebörse gelegt. Als teilnehmer- und umsatzstärkste Energiebörse Kontinentaleuropas nimmt die EEX dabei eine Führungsposition ein. Welches sind die weiteren geplanten Schritte im Bestreben nach einer Europäisierung des börslichen Energiehandels? Das Geschäftsjahr 2008 steht ganz im Zeichen des zügigen Ausbaus des europäischen Wachstums durch Partnerschaften in Handel und Clearing. An erster Stelle ist hier dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 die Zusammenarbeit mit der französischen Powernext zu nennen. Weiterhin wird es in diesem Jahr auch darum gehen, dass weitere potenzielle Partner wie zum Beispiel die belgische Strombörse Belpex, mit der wir bereits einen «Letter of Intent» abgeschlossen haben, in die Kooperation eingebunden werden können. Unser Kooperationsmodell ist offen in alle Richtungen. Wo liegen die grössten Hindernisse auf dem Wege zu einem europäischen Binnenmarkt für Strom? Bereits jetzt ist eine hohe Korrelation der europäischen Börsenpreise für Strom zu beobachten. Damit es zu einem europäischen Binnenmarkt für Strom kommt, müssen noch verschiedene Herausforderungen bewältigt werden. Ein reales (physikalisches) Hindernis für den Stromhandel stellen Engpässe an vielen europäischen Grenzübergangsstellen dar. Eine Verbesserung des Managements von grenzüberschreitenden Engpässen durch sogenannte Market Coupling-Projekte ist deshalb von zentraler Bedeutung. Die EEX verfolgt eine Multi-CommodityStrategie. Können Sie unseren Lesern erläutern, was die EEX darunter versteht und bestehen Ausbaupläne bezüglicher neuer Handelsbereiche wie Öl- oder Wetterfutures? Mein Verständnis einer Multi-CommodityStrategie ist es, auf einem integrierten Handels- und Clearing-System eine Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen für den Markt anzubieten. An der EEX werden derzeit Strom, Erdgas und CO2-Emissionsberechtigungen, sowohl kurzfristig am Spotmarkt als auch langfristig, am Termin-
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    19 INTERVIEW markt gehandelt. Darüberhinaus bietet die EEX den Handel mit finanziellen Kohle-Futures an. Ein umfangreiches Projekt innerhalb der Multi-Commodity-Strategie war im letzten Jahr der Start des Erdgashandels am Spot- und Terminmarkt der Börse. Ziel ist es, den Handel mit Erdgas als zweites Standbein neben Strom zu etablieren und den Handel mit CO2-Emissionsberechtigungen auszubauen. Eine Ausweitung auf Handelsbereiche wie Öl- und Wetterfutures ist hingegen nicht geplant. Welche Massnahmen planen Sie zur Verbesserung der Transparenz sowie der Liquidität, unter anderem im Bereich lang laufender Terminkontrakte? Durch die Veröffentlichung aktueller Marktdaten schafft der börsliche Handel per se Transparenz im Markt. Ein Vorteil, von dem auch der deutsche Gasmarkt seit dem Start des börslichen Gashandels profitiert. Die EEX hat im Rahmen ihrer Transparenzinitiative das Informationsangebot im Jahr 2007 deutlich erweitert. Standen die Gebotskurven am Tag nach der Auktion (am Spotmarkt für Strom) traditionell um 16.00 Uhr zur Verfügung, können die Teilnehmer diese inzwischen um 9.00 Uhr einsehen, d.h. vor der nächsten Auktion. Dieser Zeitgewinn ermöglicht es dem Analysten, Liquidität, Preisbildung und Bieterverhalten besser nachzuvollziehen und daraus Rückschlüsse für die weitere Entwicklung der Preise zu erkennen. Zur Verbesserung der Liquidität im Terminmarkt «Strom» wurde bereits letztes Jahr ein Massnahmenpaket aufgesetzt. Dieses beinhaltet neben dem Ausbau des Customer Relationship Managements die technische Anbindung von Teilnehmern an das internationale Handelssystem Trayport sowie ein tragfähiges Kundenmanagement. Die Massnahmen stellen einen kontinuierlichen Prozess dar, der bereits Wirkung zeigt. So konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres der Abwärtstrend am Strom-Terminmarkt gebremst werden. Wie sieht die Risikokontrolle im StromTerminmarkt aus? Wird in absehbarer Zeit ein Commitment of Trader-Report (Daten einzelner Händlergruppen) für die verschiedenen an der EEX gehandelten Futures veröffentlicht, auch wenn wichtige Erzeuger sich einer solchen Offenlegungspflicht für Handelsgeschäfte eher widersetzen? Was Sie Risikokontrolle nennen, nennen wir Handelsüberwachung. An der EEX gibt es mit der Handelsüberwachungsstelle ein eigenständiges und unabhängiges Börsenorgan nach dem deutschen Börsengesetz, das nur den Weisungen der Börsenaufsichtsbehörde (angesiedelt im Sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministerium) untersteht. Die Handelsüberwachungsstelle, kurz HÜSt, untersucht täglich das Marktverhalten aller Teilnehmer der EEX und stellt so sicher, dass der Handel an der Börse manipulationsfrei erfolgt. Mit der geplanten Liberalisierung des schweizerischen Strommarktes ergeben sich neue Möglichkeiten. Wie will die EEX daraus Nutzen schlagen? Wir haben im Dezember 2006 den Spothandel für das Marktgebiet Schweiz aufgenommen, der sehr erfolgreich läuft. Mittlerweile sind 24 Handelsteilnehmer aus der Schweiz dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Dr. Hans-Bernd Menzel (1955) war nach seinem Studium an der Universität in Köln und anschliessender Promotion im Jahr 1983 als Dozent für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Rheinland-Pfalz beschäftigt. Gleichzeitig lehrte er als Gastdozent an der Ecole Supérieure de Commerce in Montpellier und war ausserdem Mitarbeiter am Institut für EDV-Anwendungen in Worms. Vor seiner Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden der in Leipzig ansässigen European Energy Exchange AG (EEX) im Jahr 2002 fungierte Menzel seit 1990 als geschäftsführender Gesellschafter einer renommierten Finanzmanagement-Beratungsgesellschaft in Frankfurt am Main, der er seit 1987 angehörte. an der EEX aktiv. Von Gesamtvolumen am Terminmarkt Strom (1’150 TWh) kommen 147 TWh aus der Schweiz. Diese positive Entwicklung wird sich mit Sicherheit auch in Zukunft fortsetzen. Kommt es in absehbarer Zeit zu einer Verschmelzung des SWEP (Swiss Electricity Price Index) mit dem von der EEX gehandelten Phelix (Physical Electricity Index)? Aufgrund von Engpässen an der deutschschweizerischen Grenze wird es in absehbarer Zeit nicht zu einer Verschmelzung des Phelix und des SWEP kommen. Herr Dr. Menzel, vielen Dank für das Interview.
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    20 PRODUCT NEWS WKN:SEL75J – Protect-Best-of-Bonus-Cap-Aktien-Zertifikat von Sal. Oppenheim Die beste Aktie bestimmt die Auszahlung Sal. Oppenheim und Merrill Lynch haben jüngst auf dem deutschen Markt Best-of-Zertifikate ausgegeben. Bei dieser Variante erhält der Anleger am Ende der Laufzeit einen zu Beginn festgelegten Bonus, wenn sich mindestens eine Aktie stets über einer fixierten Sicherheitsschwelle gehalten hat. Dieter Haas|Im Gegensatz zum üblichen «Worst-of»-Prinzip bietet das neuartige «Best-of»-Konzept eine höhere Sicherheit. Diese muss aber durch eine geringere Rendite von derzeit acht bis dreizehn Prozent erkauft werden, da Best-of-Optionen teurer sind als Worst-of-Optionen. Die Barriere beim Best-of-Mechanismus liegt zudem näher an den aktuellen Kursen der Basiswerte als bei der herkömmlichen Art, dafür gilt eine Verletzung erst dann als eingetreten, wenn alle Aktien (meistens drei an der Zahl) gleichzeitig unter den Grenzwert fallen. Passiert dies, kann sich der Anleger damit trösten, dass er bei Fälligkeit die Performance des besten Basiswertes erhält, allerdings nur bis zum definierten Höchstbetrag (Bonus Level). Da die Erfolgschancen bei den Best-of-Zertifikaten höher liegen als bei den klassischen Worst-of-Papieren, verläuft die Kursentwicklung während der eher kurzen Laufzeit in der Regel träger. Diese Stabilität ist um so ausgeprägter, je geringer die Korrelation zwischen den einzelnen Aktien ist. Sal. Oppenheim hat mittlerweile sechs Zertifikate dieses Typs emittiert, deren Chancen für die Erreichung des maximalen Bonuslevels sehr unterschiedlich sind (vgl. Tabelle). Die beiden Zertifikate mit der aktuell attraktivsten Bonusrendite (SEL82Q und SEL82S) weisen bereits ein erhöhtes Risiko auf. Alle ausgewählten Basiswerte lagen per 11.4.2008 unter dem Ausgabekurs und im Falle von Siemens bereits unterhalb der Barriere. Besser sieht die Situation bei den mit Finanztitel gespickten SEL82R und SEL82U aus. Das beste Chancen-/Risikoprofil beinhalten nach Lage der Dinge die Körbe SEL75H und SEL75J mit den niedrig korrelierten Basiswerten Allianz, BASF und Daimler. Zwar ist die mögliche Bo- nusrendite per annum nicht gerade üppig, dafür sollte es wenigstens einem der Titel gelingen, die Sicherheitsschwelle zu halten. Alle erwähnten Produkte haben eine Laufzeit bis zum 26.06.09 und sind an der Scoach Europe handelbar. Protect-Best-of-Bonus-Cap-Zertifikate von Sal. Oppenheim Risk-Return-Diagramm Basiswerte Bonuslevel BonusRisikorendite p.a. puffer SEL75H Allianz, BASF, Daimler 113,00 EUR SEL75J Allianz, BASF, Daimler 111,00 EUR SEL82R BNP Paribas, 117,00 EUR Deutsche Bank, Fortis SEL82U BNP Paribas, 112,50 EUR Deutsche Bank, Fortis SEL82Q Deutsche Bank, 113,00 EUR Deutsche Telekom, Siemens SEL82S Deutsche Telekom, 112,00 EUR France Télécom, Telefonica 8,40% 6,50% 9,84% 27,38% 31,91% 28,68% 7,23% 37,60% 18,60% 17,30% 12,17% SEL75J 18,27% Quelle: Sal. Oppenheim dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Return WKN payoff-Einschätzung: Die Protect-Best-of-Bonus-Cap-Zertifikate sind eine gelungene Weiterentwicklung, welche dem Anleger höhere Sicherheiten bieten. Tritt dennoch eine Barriereverletzung ein, bekommt er bei Fälligkeit nicht die Niete ausgeliefert, sondern erhält eine Rendite, die sich an der Aktie mit der besten Performance ausrichtet, aber nicht höher als der zum voraus festgelegte Höchstbetrag ausfallen kann. Von den angebotenen Zertifikaten gefällt uns SEL75J am besten. Partizipation Renditeoptimierung Kapitalschutz Risk Quelle: Derivative Partners AG Hebel
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    21 PRODUCT NEWS IBEXA– Leverage Bear Zertifikat der Société Générale auf den IBEX 35 Index Adios España! Der Aktienmarkt Spaniens tendiert seit längerer Zeit südwärts. Ein Ende ist nicht in Sicht. Da kommt ein Bear-Outperformance-Zertifikat sehr gelegen. Damit lässt sich die Ferienkasse mit einem willkommenen Zustupf für einen geplanten Abstecher ins 17. deutsche Bundesland (Mallorca) oder eine andere Destination auf der iberischen Halbinsel füllen. Dieter Haas| Das Leverage-Bear-Zertifikat hat trotz des nicht gerade leicht verständlichen Termsheets seine Reize und besitzt ein attraktives, selten angebotenes Payoff. Es ermöglicht eine leicht überproportionale Beteiligung am Kursrückgang des spanischen Leitindex IBEX 35 unterhalb des Ausübungskurses von 15’318.50 Punkten. Der Blue-Chip-Index Spaniens setzt sich, wie es der Namenszusatz vermuten lässt, aus 35 Gesellschaften zusammen. Die Gewichtung orientiert sich in erster Linie an der Marktkapitalisierung der einzelnen Gesellschaften, was dazu führt, dass die fünf grössten Titel inzwischen rund 65 Prozent des Index für sich reklamieren. Zu ihnen zählen in absteigender Reihenfolge Telefonica, Banco Santander, Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA), Iberdrola und Repsol. In seiner Zusammensetzung wird der IBEX 35 von den Sektoren Finanzen, Telekommunikation und Energie dominiert. Aufgrund der Ungleichgewichtung bestimmen, ähnlich wie beim SMI, wenige Titel den Kursverlauf. Für 2008 und 2009 rechnet die Researchabteilung von BBVA mit einem starken Einbruch der Investitionen im Wohnungs- und Immobiliensektor in Spanien. Dies wird zu einem deutlichen Rückgang der Wachstumsrate des BIP führen. Licht am Ende des Tunnels sehen die Experten erst für die zweite Hälfte 2009. Die Chancen, dass sich die Baisse am spanischen Aktienmarkt bis anfangs 2009, dem Verfalltermin von IBEXA, fortsetzt, stehen somit gut. Der Mechanismus ist dabei so konstruiert, dass der Zertifikatsinhaber je mehr profitiert, desto stärker der Basiswert unter den Ausgangskurs fällt. Sinkt der IBEX um zehn Prozent, steigt das Outperformance Zertifikat um den Faktor 1,05. Bei einem Rückgang um 30 Prozent erhöht sich die Beteiligungsrate auf 1,12 und so weiter. Das an der Scoach Schweiz kotierte Anlageprodukt mit einer Stückelung von EUR 1’000 weist im Sekundärhandel in der Regel einen Spread von einem Prozent auf. IBEX-35 Risk-Return-Diagramm payoff-Einschätzung: Wegen des Kursrutsches des IBEX 35 unmittelbar nach der Emission von IBEXA liegt das Bear-Outperformance Zertifikat bereits komfortabel im Gewinn. Die selten offerierte Rarität, die analog einer Obligation gehandelt wird, notierte bislang nie unter pari. Für die restliche Laufzeit stehen die Sterne für einen Ausbau des Ertragszuwachses weiterhin günstig. IBEXA olé! STRUKTURIERTE PRODUKTE Das Problem oder die Lösung? w mit Intervie ardt ng Gerh Wolfga –> Marktlage – Stresstest für Barrieren –> Barrieren gerissen – was tun? –> Strategien für individuelle Markterwartungen --- Telefon: 044 214 23 55 --- Internet: www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster Privatbank. 16’000 15’000 14’000 IBEXA 13’000 Return 12’000 11’000 10’000 Partizipation 9’000 Renditeoptimierung 8’000 7’000 6’000 5’000 Kapitalschutz 10.3.00 10.3.01 10.3.02 IBEX 10.3.03 Ø-200-Tage 10.3.04 10.3.05 10.3.06 10.3.07 10.3.08 Risk Strike Price-IBEXA Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
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    22 PRODUCT NEWS Einjährige0 – 42 Prozent Rebound Notes der BNP Paribas Take the Double-Rebound! Maximal 40 bis 42 Prozent Jahresrendite bietet eine Rebound Note. Die Note kann mit einem Barrier Reverse Convertible verglichen werden, im Vergleich zum älteren Bruder ist diese Variante allerdings viel spekulativer, aber im Erfolgsfall auch viel rentabler. Martin Egli| Mit einer Rebound Note kann der Anleger seit Mitte März 2008 auf das Paar Actelion/Holcim (Valor 3’806’179), denominiert in EUR, oder auf das Aktien-Duo ABB/Swatch (Valor 3’875’226, gehandelt in CHF) setzen. Nach einem Jahr gibt es bei beiden Zertifikaten drei mögliche Auszahlungs-Szenarien: Liegt am Beobachtungszeitpunkt Mitte März 2009 keine der Aktien unter dem Strike von 100 Prozent, so wird ein Coupon von 40 Prozent bei der Note auf ABB/Swatch oder ein Coupon von 42 Prozent bei der Note auf Actelion/Holcim ausbezahlt. Liegt eine der beiden Aktien zwischen 80 und 100 Prozent des Strike Levels, so wird der Nominalbetrag zu 100 Prozent zurückbezahlt, der Coupon entfällt. Schliesst mindestens eine der Aktien unter der Barriere von 80 Prozent, so erfolgt die Lieferung dieses Titels gemäss vordefiniertem Bezugsverhältnis. Vergleichbar ist die Rebound Note mit einem Barrier Reverse Convertible, bloss ist der Coupon nicht garantiert. Beobachtet wird die Barriere nicht über die gesamte Laufzeit, sondern von Bedeutung ist einzig die Schlussfixierung der Basiswerte, welche für beide Paare Mitte März 2009 stattfindet, gerade in volatilen Zeiten ein grosser Vorteil. Eine Verletzung der Schwelle von 80 Prozent während der Laufzeit hat somit weder Einfluss auf den garantierten Rückzahlungsbetrag noch auf den möglichen – sehr hohen – Coupon von gut 40 Prozent p.a. Glücklicherweise wurden die Kurse Mitte März 2008 fixiert, dies nach einer längeren Periode von teils markanten und in vielen Werten unerwartet starken Kursrückgängen. Dies erhöht unserer Ansicht nach die Wahrscheinlichkeit auf eine Auszahlung des Coupons. Die beste Chance auf Erfolg bietet das Produkt auf ABB/Swatch (Valor 3’875’226), hier notieren die beiden Basiswerte zur Zeit knapp oberhalb des Strike Levels. Bei der Rebound Note auf Actelion und Holcim notiert die Aktie von Actelion hingegen bereits jetzt gut 10 Prozent unterhalb des Strikes (vgl. Grafik). payoff-Einschätzung: Geht der Anleger von steigenden Kursen aus, könnte sich dieses Investment auszahlen. Besteht aber Zweifel an einer Börsen-Tendenz Richtung Norden, ist es empfehlenswert, die Finger von diesem eher riskanten Produkt zu lassen. Die Beobachtung der Barriere ausschliesslich per Schlussfixierung nimmt immerhin viel Risiko aus dem ansonsten recht spekulativen Engagement heraus. Basiswerte angeglichen an die Barriere und den Strike Risk-Return-Diagramm in % 160 140 Hebel Return 120 100 80 Valor: 3’806’179 Valor: 3’875’226 Partizipation Renditeoptimierung 60 40 Kapitalschutz 20 01.06 04.06 ABB 07.06 Swatch 10.06 01.07 Actelion 04.07 07.07 Holcim 10.07 01.08 Barriere Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 04.08 Risk Strike Quelle: Derivative Partners AG
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    23 PRODUCT NEWS Interviewmit Omar Alami Head of Portfolio Solutions Switzerland, BNP Paribas Die neuen Rebound Notes geben dem Investor die Möglichkeit, die Verluste der vergangenen Monate wieder aufzuholen, solange die Märkte stabil bleiben. Was waren die Beweggründe, ein solches Produkt zu lancieren? Im aktuell nervösen Marktumfeld suchen Investoren nach neuen Investitionsmöglichkeiten. Das Umfeld ist gekennzeichnet durch einen Kurszerfall an den europäischen Märkten, höhere Volatilität und niedrige Visibilität infolge der Finanzkrise. Mit dem «Rebound»-Produkt erfolgt ein Engagement in einem Markt auf deutlich tieferem Niveau und einem kurzen bis mittellangen Anlagehorizont. Man verkauft Volatilität zu einem Zeitpunkt, wo sie hoch steht und optimiert damit seine Anlage in zwei Richtungen. Die Coupons der erst kürzlich emittierten Rebound Notes bewegen sich im Raum von rund 40 Prozent p.a. Wie können solch hohe Coupons bezahlt werden? Der Grund für den hohen Coupon liegt in der hohen Volatilität der Märkte. Zudem ist der Coupon nicht garantiert, weil er nur ausbezahlt wird, wenn beide Aktien höher als am Anfang notieren. Heute wird die Ungewissheit an den Märkten reichlich belohnt, wenn Anleger einsteigen. Vielleicht noch ein kleiner Vergleich mit einem Produkt mit garantiertem Coupon: Reverse Convertibles mit zwei Basiswerten und 20 Prozent-Puffer werden oft mit einem garantierten Coupon von 15 Prozent ausgestattet. Die Differenz zwischen den beiden Cou- pons (40 vs. 15 Prozent) ist die Belohnung des Marktes dafür, dass beide Aktien nach einem Jahr zumindest auf gleicher Höhe wie zum Anfangszeitpunkt stehen müssen. Bietet die BNP Paribas andere innovative Produkte, die in der jetztigen Börsenlage interessant für den Anleger sein könnten? In den letzten Monaten haben viele Produkte Barrieren verletzt, weil die Märkte stark gefallen sind. Wir haben mit den «Recoverix-Notes» eine Lösung entwickelt, die es diesen Kunden ermöglichen soll, die Verluste bei gleich bleibenden Marktverhältnissen wieder auszugleichen. Das Prinzip ist einfach: Ein Anleger verkauft seine bisher gehaltene Position und kauft eine Recoverix-Lösung zum gleichen Preis, zum aktuellen Kurs und angepassten SchutzPuffern. Das sind immer massgeschneiderte Lösungen, bei denen wir zuerst die Positionen eines Kunden analysieren und ihm dann eine entsprechende Lösung auf der Basis des Preises seiner bisher gehaltenen Produkte anbieten. BNP Paribas kotiert keine Strukturierten Produkte an der Derivatbörse Scoach. Beabsichtigen Sie, künftig Produkte zu listen? Wir haben die Vorarbeiten geleistet, um einfache Produkte wie Reverse Convertibles an der Scoach emittieren zu können. In den kommenden Monaten wird eine breite Palette innovativer Produkte emittiert werden, aber das Tempo hierfür hängt nicht nur von uns ab. dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Omar Alami arbeitet bei der BNP Paribas als Head of Portfolio Solutions Switzerland. Zuvor arbeitete er bei der HSBC in deren Derivat-Abteilung. Alami verfügt über einen Master in Banking, Insurance und Finance Engineering sowie über einen Master of Science in Finance, jeweils von der Dauphine Universität in Paris. Was erwartet die BNP Paribas in den kommenden Monaten für ein Börsenumfeld. Geht ihr Research von steigenden Börsenkursen in Zentraleuropa aus? Wenn ja, welche Sektoren sollten bevorzugt werden? Unsere Analysten erwarten gemäss ihrem jüngsten Strategiebericht für den breiten DJ Stoxxx 600-Index, in dem auch etliche «Heute wird die Ungewissheit an den Märkten reichlich belohnt, wenn Anleger einsteigen.» Schweizer Firmen enthalten sind, für den Juni ein Kursziel von 335 Punkten und bis Jahresende einen Stand von 382 Punkten. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von 23 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand. Attraktive Sektoren sind gemäss den Analysten die Aktien von Versicherungen, Luxusgüter-Herstellern, der Öl- und Gasindustrie, Pharmawerte, Telecom-Netzbetreiber und ausgesuchte Transportwerte. Herzlichen Dank für dieses Interview.
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    24 PRODUCT NEWS WKN:UB1CAL – Open-end-Index Zertifikat der UBS auf den Stowe Global Coal TR Index (EUR) Mit Kohle Gewinne zu Tage fördern Das UBS Kohle-Indexzertifikat bietet Anlegern eine indirekte Beteiligung an diesem wichtigen Energieträger. Der Basiswert enthält 20 Unternehmungen der globalen Kohleindustrie. Dieter Haas| Die US Energy Information Administration (www. eia.doe.gov/oiaf/ieo/coal.html) prognostiziert in ihrem Outlook 2007 einen Anstieg des weltweiten Kohlebedarfs von 74 Prozent für den Zeitraum von 2004 bis 2030. Begleitet wird die starke Nachfragesteigerung durch eine Ausweitung des internationalen Kohlehandels von 44 Prozent. Wegen des überdurchschnittlichen Wachstums erwartet die EIA, dass sich der Anteil der Kohle an der gesamten Energieversorgung von 26 Prozent im Jahre 2004 auf 28 Prozent im Jahr 2030 ausweiten wird. Diese Daten werden im «Die US Energy Information Administration prognostiziert in ihrem Outlook 2007 einen Anstieg des weltweiten Kohlebedarfs von 74 Prozent für den Zeitraum von 2004 bis 2030.» neusten Report vom Mai 2008 wohl eher nach oben korrigiert. Die Zukunftsaussichten der weltweiten Kohleindustrie sind somit hervorragend und ein Zertifikat, welches die Branche global abdeckt, trifft voll ins Schwarze. Als Basiswert wurde der Stowe Coal Index (TCOALE) verwendet, der Unternehmen beinhaltet, die in unterschiedlichen Segmenten der globalen Kohleindustrie tätig sind (http://stowe.snetglobalindexes.com). Zu den fünf grössten Indexpositionen mit Gewichten um acht Prozent zählen Bumi Resources Stowe Global Coal TR Index versus ABN AMBRO World Coal TR Index 340 320 300 280 260 240 220 200 180 160 140 120 100 80 (Indonesien), China Shenhua Energy Co. und die drei US-Konzerne CONSOL Energy, Peabody und Joy Global. Konkurrenz erwächst dem Zertifikat durch die bereits im November 2006 emittierten Partizipations-Produkte von ABN AMRO (siehe dp-Derive im payoff magazine 12/07). Diese basieren auf einem von der Bank kreierten Kohleindex (ABNZCOAL). Der ABNZCOAL Index setzt sich im Gegensatz zu TCOALE aus nur 15 Unternehmungen zusammen, die alle gleich gewichtet sind. Beim TCOALE, welcher 39 Titel beinhaltet, handelt es sich dagegen um einen kapitalisierungsgewichteten und free-float-adjustierten Index. Ein Vergleich in gleicher Währung zeigt leichte Vorteile des TCOALE (vgl. Grafik). Beide verzeichneten in den letzten Jahren satte Kursgewinne. Selbst die gegenwärtig schwierige Börsenphase haben sie mit Bravour gemeistert. Das jüngst in Euro liberierte Open-end-Zertifikat der UBS mit der Wertpapierkennnummer UB1CAL ist an der Scoach Europe kotiert. Die Emittentin verrechnet eine Risk Management Gebühr von 0,3 Prozent pro Quartal und der Spread im Sekundärhandel beträgt in der Regel etwas mehr als ein Prozent. payoff-Einschätzung: Die attraktive Branche dürfte auch in den kommenden Monaten sowohl relativ wie absolut zu den Gewinnern zählen. Der Ansatz von UB1CAL ist solide und verspricht ein volles Ausschöpfen des Potentials der weltweiten Kohleindustrie. Risk-Return-Diagramm Return UB1CAL Partizipation Renditeoptimierung Kapitalschutz 31.12.04 30.6.05 TCOALE (USD) 31.12.05 30.6.06 31.12.06 30.6.07 31.12.07 Risk ABNZCOAL Quelle: Bloomberg (indexiert in USD) dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
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    25 PRODUCT NEWS RegelbasierteAsset Allokation mit «RAII» Risk Appetite Investable Indices, oder kurz RAII verfolgen einen Ansatz zur Erzielung eines Mehrwertes gegenüber einem klassisch ausgewogenen Portfolio, welches sich zu je 50 Prozent aus Aktien- und Obligationenanlagen zusammensetzt. Dieter Haas| Das Konzept basiert auf einem disziplinierten, regelbasierten Ansatz. Es reduziert die Risiken (Abbau von Aktien), wenn die Anleger sehr optimistisch sind und erhöht sie im umgekehrten Fall. Gemessen wird die Stimmung mit dem CS Global Risk Appetite Index «Der Nutzen von Stimmungsindikatoren kommt besonders in Extremsituationen zum Tragen und ist vor allem erfolgreich in Kombination mit längerfristigen Bewertungskennzahlen.» (GRAI) durch die Vornahme einer Quantifizierung kurzfristiger Chancen/Risiko-Beziehungen von Obligationen- und Aktienmärkten. Das Universum umfasst gegenwärtig 64 Obligationen- und 41 Aktienindizes. Die Benchmark wird seit 1997 veröffentlicht und wurde bis ins Jahre 1981 zurückgerechnet. Der GRAI ist die Schlüsselgrösse für die Festlegung der Allokation des RAII-Portfolios. Das Modell benützt neben dem CS GRAI auch Bewertungskennzahlen sowie Trendfolge- und Stop Loss- Faktoren zur Bestimmung der Aktien- und Obligationengewichte innerhalb des RAII (vgl. Grafik). Der Nutzen von Stimmungsindikatoren kommt besonders in Extremsituationen zum Tragen und ist vor allem erfolgreich in Kombination mit längerfristigen Bewertungskennzahlen. Allokations Modell Allocation Model CS GLOBAL RISK APPETITE INDEX Auf den Überlegungen des GRAI aufbauend, lancierte die CS den RAII Europa (TR). Er beinhaltet ein Aktienportfolio, das den MSCI EMU Index abbildet sowie ein Obligationenportfolio, welches sich am Citigroup EMU Government Bond Index orientiert. Die Gewichtung erfolgt mit Hilfe des Allokationsmodells. Im Backtesting errechnete sich für die letzten 20 Jahre eine Überrendite des RAII Europa gegenüber einem ausgewogenen 50:50 Portfolio von jährlich rund fünf Prozent (vgl. Tabelle). Die absoluten Erträge überstiegen diejenigen von Aktien und dies mit einer durchschnittlichen Volatilität von 10 bis 11 Prozent im Vergleich zu einer solchen von 17 bis 20 Prozent bei reinen Aktienanlagen. Der durchschnittliche Aktienanteil von RAII Europa bewegte sich je nach Zeitrahmen zwischen 48 und 59 Prozent. Kaufgründe für ein RAII-Produkt RAII eignet sich als Portfolioergänzung für verschiedene Situationen: Obligationenportfolios: Höherer Ertrag ohne Eingehen von zusätzlicher Risiken und gleicher oder besserer Sharpe Ratio Ausgewogene Portfolios: Zusatzertrag für vergleichbare Risiken im Vergleich zu einem passiven 50:50 Ansatz Alternative Anlagen: Die pro-forma-Erträge von RAII überstiegen diejenigen eines breit angelegten Hedge Fund Index, allerdings unter Inkaufnahme einer kurzfristig höheren Volatilität Aktienportfolios: Aktienähnliche Erträge bei beträchtlich geringeren Risiken und einem besseren Schutz gegenüber Kursrückschlägen Valuation Indicators Trend Following Model CAGR Analyse – RAII Europa (TR) (net of fees) 20 Yrs 15 Yrs 10 Yrs 5 Yrs Stop Loss Rules 3 Yrs 1 Yrs Weight Bonds Portfolio 0 – 100 % Risk Appetite Investable Index Value Quelle: Credit Suisse dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 10,4% 10,6% Bond Portfolio Weight Equities Portfolio 0 – 100 % Equity Portfolio 7,6% 7,3% 5,3% 3,7% 2,8% 3,7% 50(E):50(B) 9,4% 9,4% 5,7% 10,1% 6,9% -0,9% 14,8% 14,7% 12,3% 12,8% RAII Europe (TR) Quelle: Credit Suisse (29.Februar 2008) 4,9% 16,3% 10,6% -6,2% 10,1% 11,0%
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    26 PRODUCT NEWS Interviewmit Jonathan Wilmot Chief Global Strategist, Credit Suisse Sehr geehrter Herr Wilmot, die globalen Finanzmärkte sind schlecht in das Jahr 2008 gestartet. Welcher Markt respektive welche Branche hat Sie in den letzten drei Monaten positiv bzw. negativ überrascht? Wir hatten für das globale Wachstum sowie Risiko-Anlagen ein schlechtes erstes Quartal erwartet, aber der aggressive Ausverkauf an den Aktien- und Kreditmärkten war für uns eine Überraschung, auch der komplette Liquiditätszusammenbruch in gewissen Be- «Viele Studien zeigen, dass Investoren und Trader sich entweder übertrieben optimistisch oder pessimistisch verhalten, was langfristig zu Einbussen in der Performance führt.» reichen der Obligationenmärkte um den Beinahekollaps der Bear Stearns. Ebenso war der Anstieg der Rohstoffpreise – speziell Nahrungsmittel und Energie – viel stärker als aufgrund fundamentaler Faktoren grundsätzlich zu erwarten gewesen ist, während die Schwäche des Dollars eher voraussehbar war. Die Kombination all dieser Elemente ist eine Art von «Marktversagen», dass für die Weltwirtschaft eine echte Bedrohung darstellt und auch das gesellschaftliche und politische Gleichgewicht in gewissen Ländern auf die Probe stellt. Die derzeitigen Rufe nach mehr Regulierung könnten aus meiner Sicht aber auch kontraproduktiv sein. Derzeit werden überdurchschnittlich hohe Volatilitäten gehandelt. Erachten Sie die aktuelle Marktverfassung als zu emotional, empfehlen Sie den Verkauf von Volatilität zu den jetztigen Konditionen? Um die Positionsliquidation der Société Générale im Januar und die Bear Stearns Krise Mitte März waren die Märkte extrem emotional, dies zeigte sich auch in der Entwicklung unseres seit langem etablierten Global Investor Risk Appetite Index (GRAI). Glücklicherweise konnten gewisse Anzeichen der Stabilisation in den Kredit- und Aktienmärkten ausgemacht werden. Aber trotzdem ist unser Risiko-Indikator noch erhöht und befindet sich in der sogenannten «PanikZone», wie wir diesen Bereich auch nennen. Normalerweise würde dies bedeuten, dass riskante Anlagen kurzfristig weiter Potenzial für eine Erholung hätten, was auch eine sinkende implizite Volatilität im Aktienmarkt mit sich bringen würde. Damit sich aber der «Risiko-Appetit» nachhaltig erholen kann, ist eine effektivere Strategie der politischen Entscheidungsträger sowie eine Rückkehr zu günstigeren Energiepreisen notwendig. Währungen sind ein anderes Thema. Auch bei sich stabilisierenden Aktien- und Kreditmärkten gehen wir nicht von einer Erholung der US-amerikanischen Währung aus, ganz im Gegenteil: Wir erwarten weiterhin eine leichte Zunahme des Euros und des Schweizer Frankens gegenüber dem US-Dollar. Mit den «Credit Suisse Risk Appetite Investable Indices» (RAII) lanciert Ihre Bank eine Indexfamilie mit einem Absolute Return Ansatz. Was sind kurz zusammengefasst die Vorteile dieser neuen Indizes? Der Ansatz ist ziehmlich einfach: Man ersetzt dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Jonathan Wilmot ist Managing Director und Chief Global Strategist bei Credit Suisse Investment Banking in London. In seiner Tätigkeit konzentriert er sich auf wichtige langfristige und zyklische Themen in der Weltwirtschaft sowie deren Auswirkungen auf die globalen Kapitalflüsse und die Kurse der Anlagewerte. menschliche Emotionen durch ein diszipliniertes Regelwerk, welches definiert, wann und wie eine Allokation in hochwertige Obligationen und Aktien vorgenommen werden muss. Viele Studien zeigen, dass Investoren und Trader sich entweder übertrieben optimistisch oder pessimistisch verhalten, was langfristig zu Einbussen in der Performance führt. Unser Index wurde bis 1984 zurück getestet. Die aus diesem langen Bewertungszeitraum hervorgehenden Daten zeigen robuste Resultate und deuten auf ein Modell hin, welches unter einer Vielzahl von abrupten Veränderungen und besonderen Börsenumständen funktioniert. Wir werden in Kürze eine globale Version des Index auflegen, welcher in Emerging Markets, die USA und Japan investiert und vergleichbare Renditen vorweisen kann. Ist es beabsichtigt, auf diese Indizes Strukturierte Produkte zu lancieren? Ja, das Produkt eignet sich gut für institutionelle und private Anleger und wir werden in Kürze eine Vielzahl an Produkten, abgestimmt auf das jeweilige Investorensegment, anbieten. Herzlichen Dank für dieses Interview Deutsche Uebersetzung des englischen Originalinterviews
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    27 MUSTERPORTFOLIOS Musterportfolio Rohstoffe– aktuelle Outperformance bei über 25 Prozent dem RICI Commodity Index. Der RICI Commodity Index ist der am breitesten diversifizierte Rohstoffindex. Der Mini Long AA0X56 hat den RICI Enhanced Agriculture Index als Underlying (vgl. dpDerive), wodurch der Agrarsektor bewusst als Ganzes verstärkt wird. Aufgrund der bestehenden Angebotsknappheit wurden drei Mini Longs auf Brent Öl, Platin und Silber berücksichtigt. Im Vergleich zur Benchmark weist das Portfolio auf Vollwertbasis ein leichtes Übergewicht im Energie- sowie ein leichtes Untergewicht im Metallsektor auf. Bis zum 18. April belief sich die Performance des Musterdepots Rohstoffe nach Transaktionskosten auf plus 33,4 Prozent und übertraf diejenige der Benchmark um 25,6 Prozent! Die Rohstoffhausse der letzten Monate widerspiegelt sich in erster Linie in den in USD gemessenen Indizes. Umgerechnet in Franken entwickelte sich die Referenzgrösse DJAIGCHTR seit dem Start des Musterdepots bis vor kurzem seitwärts. Für die kommenden Monate erwarten wir eine Fortsetzung der positiven Entwicklung bei den Rohstoffen und zwar sowohl in USD wie auch in anderen Währungen. Das Musterportfolio Rohstoffe hat sich bis Anfang März hervorragend entwickelt und vermochte sich immer weiter von der Benchmark abzusetzen. Die heftige Korrektur an den Rohstoffmärkten im März traf unser Depot trotz der Reduktion der eingesetzten Hebel-Produkte überdurchschnittlich. Da wir aus langfristigen Überlegungen keine Depotabsicherung vornehmen und in der Regel mit einem Leverage arbeiten, ist das allerdings nicht weiter verwunderlich. Der Einsatz der Hebel-Produkte erfolgt allerdings nur im Rahmen der erreichten relativen Outperformance. Bei der Zusammensetzung wird auf eine ausgewogene Verteilung des Emittentenrisikos geachtet. Rund 75 bis 100 Prozent des Depots entfallen auf Partizipations-Produkte (zumeist Tracker- und Bonus-Zertifikate oder ETFs). Hebel-Produkte werden im Rahmen der erreichten Outperformance zur Benchmark eingesetzt und können derzeit einen Umfang zwischen 0 und 25 Prozent annehmen. Die Anzahl der gehaltenen Positionen bewegt sich in der Regel zwischen fünf und zehn. Unter den ausgewählten Tracker-Zertifikaten befinden sich gegenwärtig der in Deutschland kotierte ETF auf den DJ-AIG mit der WKN-Nummer A0KRKC sowie die in der Schweiz kotierten GSCID auf den GSCI Total Return Index und MRAI auf den RICI Agriculture Index. Mit den im Depot befindlichen fünf Mini Longs werden Schwerpunkte gesetzt. Es wurden dabei bewusst solche mit niedrigen Stop Loss Levels gewählt. Der Mini Long ABN36E basiert auf News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung» und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/ Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen. Zusammensetzung Musterportfolio Rohstoffe Ticker/WKN Börse Emittent Basiswert Typ Laufzeit Ratio CCY Kurs CHF-Wert 18.04.08 Anzahl 18.04.08 Gewicht CCY in % 18.04.08 A0KRKC - ETF XETRA ETFS DJ-AIG Tracker open-end EUR 14.58 2000 46’962.18 35.2% 1.6105 GSCID - ETF SWX AXA GSCI-TR Tracker open-end USD 86.50 500 44’039.31 33.0% 1.0183 MRAI - ETF SWX ABN RICI-AI Tracker open-end USD 172.50 100 17’564.81 13.2% 1.0183 ABN37E EUWAX ABN RICI Mini Long open-end 0.01 EUR 13.94 400 8’980.15 6.7% 1.6105 AA0X56 EUWAX ABN RIAEC Mini Long open-end 0.01 EUR 4.25 1000 6’844.63 5.1% 1.6105 BCOJK SWX ABN Brent Mini Long open-end 1 CHF 34.30 100 3’430.00 2.6% 1.0000 MXPTC SWX VON Platin Mini Long open-end 100 CHF 7.47 400 2’988.00 2.2% 1.0000 MXAGC SWX VON Silber Mini Long open-end 2 CHF 2.58 1000 2’580.00 1.9% 1.0000 7.01 0.0% 133’396.09 100.0% CASH Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    28 MUSTERPORTFOLIOS Musterportfolio Rohstoffeversus DJAIGCHTR (in CHF) % 55 50 45 40 35 30 25 20 15 10 5 0 -5 -10 4.5.07 DJAIGCHTR 4.7.07 4.9.07 4.11.07 4.1.08 4.3.08 MP-Rohstoffe Quelle: Derivative Partners AG Anzeige Börsentäglich handelbar an der Scoach Der Index für Afrika Open End Zertifikate auf den S&P® Africa 40 Index ® Partizipation am Wachstumspotenzial des afrikanischen Kontinents ® Investment in die 40 grössten, börsennotierten Unternehmen Afrikas ® Offizieller Standard & Poor’s Index ® Open End - ohne fixe Laufzeit ® In CHF oder USD ® Valoren: 3'861’016 (CHF) 3'861’015 (USD) Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Risikohinweis: Dieses Werbeinserat stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache kann direkt bei ABN AMRO Bank N.V., Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044 / 631 62 62 bezogen werden. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission unterstellt. Die Anleger sind dem Konkursrisiko der Emittentin ausgesetzt. Die Produkte sind weder für den Vertrieb in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder den Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt. dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Weitere Informationen zu diesen oder anderen interessanten Produkten von ABN AMRO 044 631 62 62 www.abnamromarkets.ch abnamro.pip@ch.abnamro.com
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    29 PRODUCT NEWSREVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde In der Product News Review stellen wir Ihnen die Strukturierten Produkte nochmals vor, die im payoff express oder payoff magazine vor einem Jahr präsentiert wurden. VIECH – ISIN: CH0030263922 Im payoff magazine 05/07 wurden unter dem Titel «Good morning Vietnam» die Tracker-Zertifikate VIECH (CHF) und VIEUS (USD) vorgestellt. Vietnam zählte damals zu den «Hot Issues». Hohe Wachstumsraten sorgten für viel Fantasie. Der Ho Chi Minh Stock Index kletterte rasant nach oben und erreichte im März 2007 sein bisheriges Allzeithöchst. Dieses übertraf den Startkurs vom 28. Juli 2000 beinahe um das Zwölffache! Seither ging es erst langsam und zuletzt immer schneller bergab. Das Timing der Emission war somit äusserst unglücklich gewählt. Rückblickend betrachtet lässt sich sagen: «Nur der frühe Vogel fängt den Wurm». Der Titel des damaligen Artikels hätte gescheiter mit «Good bye Vietnam» betitelt werden sollen. Selbst der schweizerische Gesamtindex SPI, der im internationalen Vergleich zuletzt weiss Gott nicht zu den Spitzenreitern zählte, schlug VIECH um Längen. Das langfristige Wachstumspotential von Vietnam ist zwar zweifellos grösser als dasjenige von Helvetien, auf kurze Open-end Zertifikat auf Vietnam in CHF (VIECH) versus SPI 120 110 100 90 80 70 60 50 40 03.04.07 03.06.07 VIECH 03.08.07 03.10.07 03.12.07 03.02.08 03.04.08 SPI Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung VIECH) Sicht überwiegen jedoch weiterhin die Risiken und es sollte mit Neuengagements zugewartet werden. Wer auf Vietnam setzt, braucht Geduld und einen langen Atem. Anzeige Ja, ich nehme an der Konferenz Unternehmensfinanzierung 08 vom 4.6.08 zum Preis von CHF 950.– exkl. 7.6 % MwSt. teil. Ja, ich nehme an der Konferenz Unternehmensfinanzierung 08 vom 4.6.08 zum Preis von CHF 750.–* exkl. 7.6 % MwSt. teil. T JETZ EN! ELD ANM 2. Jahrestagung *Abonnenten unserer Medienpartner profitieren von den Sonderkonditionen von über 20% Rabatt. Einsenden oder faxen an: Academy for Best Execution GmbH, Andrea Steiner Pfadacher 5, CH-8623 Wetzikon, Fax +41 (0)43 488 18 61 Info-Telefon: +41 (0)43 488 18 60, www.academy-execution.ch Unternehmensfinanzierung 08 – Trends in der Finanzierungslandschaft Vorname: 4. Juni 2008, Widder Hotel, Zürich Nachname: Titel / Funktion: Unternehmen: Strasse / Nr.: Strategic Partner: IFZ Institut für Finanzdienstleistungen Zug Media Partner: dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 PLZ / Ort: Datum / Unterschrift: E-Mail:
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    30 PRODUCT NEWSREVIEW 200 180 160 140 120 100 80 60 40 20.10.06 20.01.07 MLURC SPI 20.04.07 20.07.07 20.10.07 20.01.08 MLURC-indexiert auf SPI ab 5.4.07 Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung MLURC) der anziehen. Sobald sich an den Weltbörsen eine Stabilisierung abzeichnet, dürften sich Uran-Zertifikate aus dem Tal der Tränen herausarbeiten. Open-end Zertifikat auf SWX Immofondsindex (IMMIT) versus SWIIT, SPI und SBIDGT % 135 130 125 120 115 110 105 100 95 SWIIT IMMIT Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung IMMIT) dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 SBIDGT 26.04.08 26.01.08 26.10.07 26.07.07 26.04.07 26.01.07 26.07.06 SPI 26.10.06 90 26.04.06 IMMIT – ISIN: CH0024141126 Das Open-end-Zertifikat IMMIT der ZKB auf den SWX Immofondsindex (SWIIT) wurde im Rahmen der Swiss Derivative Awards 2007 Spezialausgabe (payoff special 03/07) unseren Lesern vorgestellt. Es offeriert den Anlegern die Möglichkeit, mit wenig Aufwand in ein breit diversifiziertes Schweizer Immobilienportfolio zu investieren. Das Zertifikat erfreut sich grosser Beliebtheit, findet doch ein reger Handel darin statt. Der Kursverlauf von Immobilienfonds ähnelt demjenigen von Obligationen. So führen Zinssenkungen zu höheren Obligationenkursen und tendenziell auch zu einem Anstieg der Immobilienpreise, während Zinssteigerungen bei Obligationen zu einer Baisse und gleichzeitig zu sinkenden Immobilienpreisen führen. In Hochzinsphasen und speziell auch bei Inflation zeigt allerdings die Erfahrung, dass Immobilien wesentlich besser abschneiden als Obligationen, da die Mietzinsen typischerweise in solchen Phasen gesteigert werden können. Der Sachwertcharakter von Immobilienanlagen stellt damit einen grossen Vorteil gegenüber Obligationen dar. Im Vergleich zu Aktien sticht die wesentlich geringere Schwankungsbreite vorteilhaft hervor. Open-end Zertifikat auf Uran MLURC (CHF) versus SPI 26.01.06 MLURC – ISIN: CH0027018107 Den Open-end-Zertifikaten von Merrill Lynch auf Uran MLURC (CHF) und MLURU (USD), welche in der Ausgabe des payoff magazine 04/07 präsentiert wurden, widerfuhr ein ähnliches Schicksal wie den Anlage-Produkten auf Vietnam. Basierend auf der bisherigen Gesamtlaufzeit sieht das Bild jedoch erfreulicher aus. Im Vergleich zum SPI startete MLURC fulminant. Parallel zum Kursanstieg des Urans stieg das Zertifikat in CHF um gut 90 Prozent. Sowohl der Rohstoff wie auch die Zertifikate erreichten im Frühsommer 2007 ihre vorläufigen Allzeithöchstkurse. Nach dem Erscheinen im payoff hielt der Aufwärtstrend somit noch wenige Wochen an. Der ab Sommer einsetzende Preiszerfall des Urans auf mittlerweile fast die Hälfte des einst erreichten Rekordwertes hat der Hausse bei MLURC und MLURU die Spitze gebrochen. Mittlerweile heisst die Devise für einen Anleger, der die Zertifikate ab Emission im Portfolio hält: «Wie gewonnen, so zerronnen». Längerfristig sollte der Preis von Uran, das zu den vier wichtigsten endlichen Energieträgern zählt, aufgrund des weltweiten Energiehungers wie-
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    31 PRODUCT NEWS REVIEW CLOCH– ISIN: CH0027413977 Dank ihres innovativen Ansatzes eroberten die Zertifikate auf die verschiedenen CYD-Indizes anlässlich des Swiss Derivative Awards 2007 den zweiten Platz bei den Partizipations-Produkten (siehe payoff special 03/07). Ein grafischer Vergleich der diversen CHFVarianten mit dem bekannten, in CHF umgerechneten Rohstoffindex DJ-AIG zeigt ein gemischtes Bild. CLOCH, bei dem nur in diejenigen Rohstoffe investiert wird, bei welchen eine Backwardation-Situation vorherrscht, vermochte mit dem DJ-AIG performancemässig mitzuhalten. Weniger erfolgreich schnitt CMNCH ab, welches auf dem «CYD Market Neutral Plus Commodity Index» basiert. Hier werden im jeweiligen Rohstoff gleichzeitig eine Long- und eine Short-Position in Futures mit unterschiedlichen Fälligkeiten und Preisen eingegangen, um eine vom Spotpreis unabhängige Performance zu erwirtschaften. Am schlechtesten abgeschnitten hat bislang CMSCH auf den «CYD Long Short Commodity Index». Hier werden Futures in Backwardation gekauft und in Contango verkauft. Die Zertifikate auf die verschiedenen CYD-Indizes vermochten die hoch gesteckten Erwartungen bisher nicht zu erfüllen. Open-end-Zertifikat in CHF auf CYD Long Only (CLOCH), CYD Long/Short (CLSCH), CYD Market Neutral versus DJAIGTR in CHF (CMNCH) VZWIR – ISIN: CH0030643354 Dank Wireless Local Area Network oder kurz WLAN könnte dieser Artikel statt im Büro draussen unter freiem Himmel verfasst werden, sofern es das Wetter zulässt. WirelessAnwendungen wird ein überdurchschnittliches Wachstumspotential zugeschrieben. Diese Überlegung stand wohl «Pate» hinter dem bis 24. April 2009 laufenden Basket der Bank Vontobel. Rund 80 Prozent der 15 ausgewählten Titel sind amerikanische Gesellschaften, daneben wurde je eine griechische (Cosmote Mobile), spanische (Telefonica) und kanadische (Wilan) Gesellschaft in der Auswahl berücksichtigt. Im payoff magazine 05/07 wurde die etwas kurze Laufzeit bemängelt. Wie die Kursentwicklung der vergangenen Monate im Vergleich zum S&P-500 zeigt, bringt das Konzept durchaus einen Mehrwert und liegt in USD seit der Emission immer noch im Plus. Ob es angesichts der trüben Perspektiven gelingen wird, nebst der relativen auch eine absolute Performance zu erzielen, erscheint aus heutiger Sicht fraglich. Damit die Funken richtig sprühen, müssten die Börsen bald wieder Tritt fassen. Wireless Technologie Basket in USD (VZWIR) versus S&P-500 120 115 110 105 100 95 90 85 80 75 70 20.11.06 DJAIGTR 20.02.07 CLOCH 20.05.07 CLSCH 20.08.07 20.11.07 20.02.08 04.01.08 04.03.08 CMNCH Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung der Zertifikate ) 140 135 130 125 120 115 110 105 100 95 90 85 80 04.05.07 04.07.07 VZWIR 04.09.07 S&P-500 Quelle: Bloomberg (indexiert ab Liberierung VZWIR) dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 04.11.07
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    32 PRODUCT NEWSREVIEW ESXMX – ISIN: GB00B10NH047 In der letztjährigen Mai-Ausgabe des payoff express wurden verschiedene HöchststandZertifikate vorgestellt. Darunter befand sich ESXMX. Bei diesem bis März 2013 laufenden Anlageprodukt erhält der Anleger eine Rückzahlung zum höchsten Kurs, auf dem der DJ Euro Stoxx 50-Index (SX5E) an einem der Beobachtungstage (jeweils der 24. eines Monats) notierte. Die Auszahlung zu diesem Maximalwert erfolgt jedoch nur, falls es während der Laufzeit zu keiner Verletzung der Barriere (EUR 1935.45) kommt. Diese wurde bei 50 Prozent des Indexstandes bei Emission am 3. März 2006 festgelegt. Trotz des Kursrückganges in den letzten Monaten liegt die Barriere immer noch weit unterhalb des aktuellen Indexstandes. Da es sich um eine europäische Option handelt, wirkt der HöchststandEffekt jedoch erst gegen Schluss der Laufzeit. Bis dahin verläuft die Kursentwicklung von ESXMX und des Basiswertes nahezu parallel. Wer auf ESXMX setzt, sollte das Zertifikat bis zum Verfall halten und davon überzeugt sein, dass die Barriere bis März 2013 hält und die alten Tiefstkurse von März 2003 nicht wieder erreicht werden. 7Y EUR Highscore Zertifikat von GS auf DJ Euro Stoxx 50 (ESXMX) versus DJ EuroStoxx 50 (SX5E) 60 6’000 55 5’500 50 5’000 45 4’500 40 4’000 35 3’500 30 3’000 25 2’500 20 2’000 15 1’500 31.12.97 22.11.99 ESXMX - linke Skala Quelle: Bloomberg Anzeige dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 8.10.01 1.09.03 SX5E - rechte Skala 20.07.05 6.06.06 25.04.08
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    33 DERIVE Chinas Gigantwankt Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener: Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com PETROCHINA CO HKD 9.82 CNE1000003W8 | Analyse vom 19. April 2008 857 | Hong Kong Schlusskurs vom 18. April 2008 PETROCHINA CO gehört zur Branche «Öl & Gas» und dort zum Sektor «Öl & Gas Produzenten». Mit einer Marktkaptalisierung von USD 397.47 Mrd. zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften. Der aktuelle Preis von HKD 9.82 liegt 49,9 Prozent unter ihrem höchsten und 10,5 Prozent über ihrem tiefsten Wert in dieser Periode. Ergebnis seit 18. April 2007: PETROCHINA CO: -27,8 Prozent, Öl & Gas: -2,2 Prozent, HANGSENG: -12,2 Prozent Vergleich (18. April 2007 – 18. April 2008) 125 % Preis – Fundamentales Kurspotenzial bei HKD 10.0: Über 15 Prozent. – Branchenpotenzial Öl & Gas: Sehr gut Gewinnprognosen – Negative Gewinnrevisionen der Analysten. Technische Tendenz – Negative Einzeltendenz in – positivem Branchenumfeld. Risiko – Petrochina weist ein hohes Beta von 1,3 und ein gesamthaft hohes Risiko auf. – Hohe Korrelation mit dem HANGSENG Index. 100% 75 % 50% Symbol: PCCDP Valor: 3’473’280 25 % Produktkategorie Hebel-Produkte Produkttyp Put Warrant Basiswert Petrochina – HKD 11.67 Emittent Deutsche Bank 0% -25 % Jun-07 PETROCHINA Aug-07 HANGSENG Okt-07 ENE@WO Dez-07 Feb-07 Apr-08 Quelle: thescreener.com Verfall (Bewertungstag) 19.09.2008 Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (24.4.08 – 17.30 Uhr) CHF 0.59 Strike HKD 14.00 Leverage 2.86 Prämie p.a. 14 Prozent Ratio 0.75 payoff Rating * * * * * Risikoklasse Chinas Gigant wankt Der Aktienkurs des grössten chinesischen Ölkonzerns, einer Tochter der staatlichen China National Petroleum Corp. (CNPC), geriet in jüngster Zeit trotz steigender Preise des schwarzen Goldes unter Druck. Wegen der starken Investitionstätigkeit im Sudan, das einen bedeutenden Anteil der chinesischen Ölimporte abdeckt, ist das Unternehmen Zielscheibe zahlreicher einflussreicher Menschenrechtsbewegungen in den USA geworden. Die Tätigkeiten im afrikanischen Land waren auch Anlass für Warren Buffett, seine Beteiligung sukzessive zu reduzieren. Für 2008 stehen in der strategischen Zielsetzung der Ausbau der Ressourcen, verstärkte Marketinganstrengungen und die Internationalisierung im Vordergrund. Es scheint somit mehr ein Jahr des Übergangs zu werden. dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 hoch Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch Für die kommenden Monate dürften die Kurse trotz steigender Rohstoffpreise weiter konsolidieren. Wir räumen daher der Short-Seite kurz- und mittelfristig das grössere Potential ein. Gute Erfolgschancen besitzt PCCDP, welcher einen Strike von 14 und eine Restlaufzeit bis zum 19. September 2008 aufweist. Wer gerne hoch pokert, für den kommt auch der in Deutschland unter der WKN-Nummer DB7ZSR (Strike 9.0, Verfall 10.12.08) angebotene Put Warrant in Frage. Für Anleger, die eine positive Haltung dem Unternehmen gegenüber hegen, ist derzeit Ebbe, da momentan keine attraktiven Call Warrants offeriert werden. Die Ausübungspreise der kotierten Calls liegen allesamt deutlich über der aktuellen Kursnotierung, was in Kombination mit einer zumeist sehr kurzen Restlaufzeit wenig Fantasie beinhaltet.
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    34 DERIVE The sameprocedure as every year? Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading auf www.hsbc-zertifikate.ch 10y-Swap CHF (weekly) Quelle: tradesignal.com Keine Entspannung an der Zinsfront Im Juli 2007 hat der 10y-Swapsatz bei 3,73 Prozent einen zyklischen Hochpunkt ausgebildet. In der Folge kam es zu einer Korrektur, die aber insgesamt den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigt. So wurde zunächst die Kreuzunterstützung aus einem langfristigen Aufwärtstrend (akt. bei 3,21 Prozent) und der 90-Tages-Linie (akt. bei 3,12 Prozent) bestätigt. Gleichzeitig korrigierte der 10y-Swapsatz lediglich 38,2 Prozent des gesamten Aufwärtsimpulses. Kommt es im Anschluss an eine Aufwärtsbewegung lediglich zu einem FibonacciRetracement um 38,2 Prozent, so muss in der Folge mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von neuen Verlaufshochs ausgegangen werden. Darüber hinaus ist die Korrektur seit dem Sommer 2007 als abwärtsgerichtete Korrekturflagge im übergeordneten Aufwärtstrend zu interpretieren, was auf Sicht der nächsten Monate ebenfalls auf neue Zinshochs schließen lässt. Die quantitativen Indikatoren legen derzeit auch weiter steigende Zinssätze nahe. So weisen die Trendfolger MACD und Aroon aktuell klare Kaufsignale aus. In diesem Umfeld dürfte das Zinshoch vom Juli 2007 bei 3,73 Prozent nur eine Zwischenstation darstellen. Danach ergeben sich aus Fibonacci-Projektionen weitere Anlaufmarken bei der psychologischen Marke von 4,00 Prozent bzw. bei 4,16 Prozent. Das zuletzt genannte Fibonacci Level deckt sich dabei fast punktgenau mit dem rechnerischen Kursziel aus der beschriebenen Korrekturflagge von 4,15 Prozent. Das Szenario weiter steigender Zinssätze wäre dagegen zu verwerfen, wenn die o.g. Schlüsselunterstützungen aus der 90-Tages-Linie und dem langfristigen Abwärtstrend unterschritten würden. Jörg Scherer, HSBC dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 ZCSLN mildert Zinssorgen Die Zinsentwicklung am Schweizer Kapitalmarkt weist in den letzten Jahren sehr ähnliche Muster auf. Jeweils im zweiten Quartal waren deutliche Anstiege zu verzeichnen. Entweder versuchen die Banken, sich über steigende Zinsen für entgangene Gewinne beziehungsweise eingefahrene Verluste in anderen Geschäftszweigen schadlos zu halten oder die aufkeimende Inflation erzwingt schlicht eine Anpassung der Sätze an realistische Niveaus. Was immer hinter den jüngsten Avancen steckt, für Schuldner aller Couleur ist dies eine unerfreuliche Entwicklung, die geradezu nach Absicherung schreit. Dem Anleger stehen leider nur wenige Produkte zur Auswahl. Im kotierten Bereich bietet gegenwärtig einzig die Bank Vontobel Calls an. Ein Schönheitsfehler sind lediglich die im Sekundärhandel gestellten Spreads, welche nach unserer Auffassung etwas gar üppig sind. Trotz des zu zahlenden Aufpreises bieten ZCSLN (Strike 3.25) oder ZCSLM (Strike 3.50) hohe Gewinnchancen. Beide Calls laufen bis zum 14. Juli 2008. Das ist zwar kurz, allerdings deutet vieles darauf hin, dass gerade in diesen Wochen die Gefahr steigender Zinsen am grössten ist. Steigen die CHF-10-Jahres-Swaps bis Mitte Juli 2008 analog 2006, 2007 an, dann könnten sie ein Niveau von bis zu 4.20 Prozent erreichen! Für den Fall, dass die Zinsaussichten ab Mitte Juli weiterhin trübe sind, kann in eine längere Laufzeit gewechselt werden. Dafür kommen ZCSLO (Strike 3.00) oder ZCSLP (Strike 3.30) in Frage. Der Zug ist zwar bereits angefahren, aber ein Aufspringen dürfte sich immer noch lohnen. Symbol: ZCSLN Valor: 3’263’413 Produktkategorie Hebel-Produkte Produkttyp Call Warrant Basiswert CHF-10-Jahres-Swap – 3.57 Prozent Emittent Bank Vontobel Verfall 14.7.2008 Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (24.4.08 – 17.30 Uhr) CHF 0.37 Leverage 24.02 Delta 0,89 Ratio 1:100 payoff Rating * * * * * Risikoklasse hoch Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    35 DERIVE Anhaltender Aufwärtstrendbei Agrarrohstoffen Derivative Partners – Empfehlung für Mai 2008 Rogers Agriculture Commodity Indizes (indexiert per 31.11.04) % 240 220 200 180 160 140 120 100 80 30.11.04 30.5.05 30.11.05 30.5.06 RICI-Agriculture TR Index RICI Enhanced Agriculture ER Index 30.11.06 30.5.07 30.11.07 RICI-Agriculture ER Index RIEHA Quelle: Bloomberg Kommentar Derivative Partners AG Agrarrohstoffe verzeichneten in den letzten Monaten starke Kurssteigerungen. Mit Index-Trackern auf Einzelwerte oder Indizes wie etwa den RICI Agricultural Index gelang es wegen der zumeist in Contango notierenden Futureskursen nur teilweise, von dieser Entwicklung zu profitieren. Das ständige Rollen erforderte seinen Tribut. Bessere Voraussetzungen bietet der RICI Enhanced Agriculture Index, der die spezifische Situation im jeweiligen Rohstoffmarkt berücksichtigt. Für jeden der 21 im Index enthaltenen Komponenten wird ein eigener Roll-Kalender erstellt. Mit zusätzlichen Filtern wie der Saisonalität, Zyklen und der Liquidität erhält das Konzept eine zusätzliche Optimierung. Wie die Grafik zeigt, ist die verbesserte Indexkreation der alten Form deutlich überlegen. Wer breit diversifiziert auf Agrargüter setzt, sollte daher den neuartigen Indexkonzepten den Vorzug geben. Die jüngsten Kurskorrekturen haben die Übertreibungen eliminiert und bieten gute Einstiegsgelegenheiten, zumal die langfristigen Aussichten unverändert günstig sind. Angesichts der seit 1980 stagnierenden Getreideanbaufläche und einer starken Zunahme der Nachfrage in den Emerging Markets ist nicht mit einer schnellen Abkühlung der Lebensmittelpreise zu rechnen. Daneben sorgen der steigende Bedarf an Biotreibstoffen sowie klimatische Veränderungen für ein Anhalten der angespannten Lagersituation. Dank der niedrigen Korrelationen zu anderen Anlageklassen besitzen Rohstoffe zudem sehr vorteilhafte, Risiko mindernde Diversifikationseigenschaften. DERIVATIVE PARTNERS AG dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Tracker-Produkte für defensive- und Mini Longs für mutige Investoren Anleger, die eine 1:1 Partizipation auf den RICI Enhanced Agriculture Index suchen, werden unter den in der Schweiz kotierten Derivaten fündig. RIEHA in USD, oder die beiden Quanto-Zertifikate RIACH (CHF) respektive RIAGE (EUR) bieten eine hundertprozentige Beteiligung an der Kursentwicklung des unserer Meinung nach besten Agrar-Index. Für Anleger, die gewillt und fähig sind, mehr Risiken einzugehen, bieten die an der Scoach Europe gelisteten Mini Longs das optimale Betätigungsfeld. Derzeit finden sich fünf Exemplare mit unterschiedlichen Stop Loss Levels. Der aktuell niedrigste (WKN: AA0X54) liegt bei einem Indexstand von 1045, der aggressivste (WKN: AA0X58) bei einem solchen von 1540. Beim letztgenannten besteht wegen der Nähe zum aktuellen Indexniveau von 1766.49 Punkten eine erhöhte Gefahr ausgestoppt zu werden. Es empfiehlt sich beim Kauf eines Mini Longs, eine möglichst konservative Einschätzung des maximal möglichen Rückschlagpotenzials vorzunehmen, um keine unnötigen Risiken einzugehen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, weist der Mini Long mit der WKN-Nummer AA0X55 und einem Stop Loss Level bei 1155 Indexpunkten das derzeit günstigste Chancen/Risiko-Profil auf. Selbst bei einer Fortsetzung der jüngsten Korrektur scheint eine Verletzung der Barriere unwahrscheinlich. Nichts ist ärgerlicher als die Tatsache, Recht zu haben, aber zu aggressiv an eine Sache herangegangen zu sein und dadurch im dümmsten Augenblick aus dem Markt geworfen zu werden. Mit AA0X55 sollte dieses Malheur nicht passieren. Das Euro-Wechselkursrisiko der Mini Longs sowie die offerierten Spreads sind in Anbetracht der grossen Kurschancen vernachlässigbar. Symbol: RIEHA Valor: 3’396’406 Produktkategorie Anlage-Produkte Produkttyp Tracker-Zertifikat Basiswert RICI Enhanced Agriculture Index – USD 1785.26 Emittent ABN AMRO Verfall Open-end Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (24.4.08 – 17.30 Uhr) USD 122.33 Management Fee: 1,5 Prozent p.a. payoff Rating * * * Risikoklasse mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
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    36 EUROTOTO EURO TOTO– Das Gewinnspiel zur Fussball-EM Bild: www.sxc.hu Die Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich rückt näher und der Fussball-Virus greift immer mehr um sich. Mit dem EURO TOTO von X-markets können auch Sie zu den Gewinnern zählen. Schon bald rollt er wieder, der Ball um den sich alles dreht! Noch müssen wir uns rund einen Monat gedulden, bevor am 7. Juni 2008 der Schiedsrichter die Fussball-Europameisterschaft anpfeift. Für gut drei Wochen wird sich das kleine Helvetien im Ballfieber befinden. Doch bereits jetzt ist die Vorfreude spürbar. In Strassen und Shops gewinnt die Farbe rot nach und nach an Terrain, die Medien berichten schon umfassend vom bevorste- henden Spektakel und die Kids (und einige Erwachsene) sammeln schon eifrig PaniniBildchen. Stimmen Sie sich auf das bevorstehende Grossereignis ein und verkürzen Sie sich die Wartezeit, denn auch Sie als payoff-Leserin oder –Leser können «part of the game» sein! X-markets, die Derivatspezialisten der Deutschen Bank, lanciert in Zusammenarbeit mit der Finanz & Wirtschaft und dem payoff magazine ein Totospiel zum fussballerischen Highlight. Auf www.toto08.ch/toto kann der eifrige Ball-Interessierte seine Einschätzungen zu den Spielergebnissen abgeben. Zu gewinnen gibt es attraktive Preise mit einem Gesamtwert von über CHF 7’000.–. Doch auch wenn Sie kein Fussballkenner sind haben Sie gute Chancen auf einen Gewinn, denn dank einer Prognose-Funktion, der alle bereits abgegebenen Tipps zu Grunde liegen, können auch Fussball-Laien einfach erkennen, wer jeweils der Favorit des Spiels ist. Doch schauen Sie sich’s doch am besten gleich selber an. Viel Glück und Spass in den kommenden aufregenden Fussball-Wochen! Anzeige Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Die Preise im Überblick 1. Preis: Zertifikate von X-markets/Deutsche Bank im Wert von CHF 3000.– 2. Preis Zertifikate von X-markets/Deutsche Bank im Wert von CHF 2000.– 3.–5. Preis jeweils ein Fussballtrikot der Schweizer Mannschaft, bedruckt mit dem Namen des Gewinners 6. –25. Preis jeweils ein Jahresabonnement der Finanz & Wirtschaft oder vom payoff magazine Nutzen Sie Ihre Chance und geben Sie Ihren Tipp noch heute ab. Mit Fachwissen und ein bisschen Glück gehören Sie vielleicht schon bald zu den Gewinnern. Die Teilnahme am EURO TOTO ist für alle kostenlos. www.toto08.ch/toto
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    37 LEARNING CURVE EinStern schafft Transparenz Das erfolgreiche Kategorisierungsmodell des Schweizerischen Verbandes für Strukturierte Produkte (SVSP) platzt aus allen Nähten. Die enorme Zunahme der gelisteten Strukturierten Produkte führte 2007 zur Eröffnung von zusätzlichen Produkttypen und einer Zunahme von nicht klassifizierbaren «Diverse» Produkten. Um das Modell kompakt zu halten, wurde deshalb die Einführung eines Zusatz-Attributs zu bestehenden Produkttypen beschlossen – a star is born. Bild: www.sxc.hu die Flut an neuen «Diverse»-Produkten einzudämmen, ohne dafür die Nachteile, die eine Erweiterung des bekannten und etablierten Kategorisierungsmodells mit sich bringen, in Kauf nehmen zu müssen. Mögliche Zusatzattribute 1. Recovery Ein Knock-in wird rückgängig gemacht. 2. Hard Call Ein definiertes Szenario führt zu einer frühzeitigen Rückzahlung (z.B. triggered Auto-Call). Der Kategorisierungs-Stern soll die Transparenz Strukturierter Produkte weiter erhöhen. Peter Keller, Head Operations & Standards SVSP| Das Jahr 2007 war ein Erfolgsjahr für Strukturierte Produkte. Trotz dem in der zweiten Jahreshälfte volatilen Marktumfeld wurde der Umsatz an der Scoach im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent gesteigert. Die Anzahl der gelisteten Produkte erhöhte sich im gleichen Zeitraum sogar um 97 Prozent, nahezu eine Verdoppelung! Die starke Zunahme von gelisteten Produkten hatte auch eine Erweiterung um zusätzliche Produkttypen im Kategorisierungsmodell des Schweizerischen Verbandes für Strukturierte Produkte (SVSP) zur Folge. So wurden 2007 drei neue Produkttypen eingeführt. Da für die Kategorisierung eines Produktes nicht der Basiswert oder die Laufzeit, sondern das Auszahlungs-Profil (Payoff-Struktur) bei Rückzahlung des Produktes massgebend ist, können neue Produkte, die bereits eine kleine Abweichung im Auszahlungsprofil aufweisen nicht mehr bestehenden Produkttypen zugeordnet werden. Ziel des SVSP ist es, das Kategorisierungsmodell möglichst überschaubar und kompakt zu halten. Der Zuwachs von neuen Produkten führte dazu, dass neue Produkttypen eröffnet werden mussten und zugleich der Anteil der nicht klassifizierbaren Produkte laufend zunahm. Diese wurden mangels Alternative dem Produkttyp «Diverse» zugeteilt. Der SVSP entschloss sich deshalb, mit der Einführung der «Stern-Kategorisierung» dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 3. Soft call Der Emittent hat die Möglichkeit, das Produkt frühzeitig zu callen (Rückruf des Produktes). 4. Coupon at risk Es besteht die Möglichkeit (ein Szenario), dass der Coupon nicht ausbezahlt wird. 5. Fluctuating Trigger Der Trigger verändert sich während der Laufzeit des Produktes. 6. Lookback Knock-In und/oder Strike werden erst nach einer Loockbackphase (Zeitlich verzögert) festgelegt. 7. European Knock-In Es gibt keine Knock-In Frist, nur der letzte Tag (close price) ist für den Barrier-Watch relevant.
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    38 LEARNING CURVE Erreichtwird dieses Ziel ab dem 1. Mai 2008 mit der Einführung eines Zusatz Attributs für bestehende Produkttypen. Damit dürfte sich die Anzahl der «Diverse»Produkte um bis zu 40 Prozent reduzieren. Sollte das Strukturierte Produkt einem Produkttyp im Wesentlichen – bezogen auf das Auszahlungsprofil - entsprechen, aber Abweichungen (auch im Auszahlungsprofil) oder Zusatz-Komponenten aufweisen, wird das Produkt diesem Typ zugeordnet und mit einem «*» (Stern) als Zusatz versehen. Die Abweichungen bzw. Zusatzkomponenten werden in einem separaten Feld auf dem Produkt-Index exakt beschrieben. Derivative Partners Research AG, welche bereits das bestehende Kategorisierungsmodell umsetzt, ist als Beauftragte des SVSP für die Vergabe des Stern-Attributs verantwortlich. Damit ist die Kontinuität und Unabhängigkeit gewährleistet. Der Emittent hat die Möglichkeit, die Verwendung des Stern-Attributs für entsprechende Produkte vorzuschlagen. Dieser Vorschlag wird von der Beauftragten des Verbandes (Derivative Partners Research AG) geprüft. Der Emittent ist nicht befugt, selber Umteilungen vorzunehmen. Das gewährleistet eine einheitliche Handhabung des Stern-Attributs und des beschreibenden Datenfelds. Initial werden sämtliche gelisteten Produkte überprüft und falls nötig mit dem Stern-Attribut ausgestattet. Das heisst, dass nicht nur neue Produkte ab dem 1. Mai 2008 mit dem Stern-Attribut versehen werden können, sondern auch sämtliche bestehenden Produkte überprüft und gegebenenfalls mit dem Zusatz-Attribut gekennzeichnet werden. Dies führt zwangsläu- «Ein wesentlicher Vorteil des Zusatz-Attributs besteht darin, dass viele bisher als «Diverse» eingestufte Produkte neu einem Produkttyp zugeordnet werden können.» fig auch zu Umkategorisierungen von bestehenden Produkten. Ein wesentlicher Vorteil des Zusatz-Attributs besteht darin, dass viele bisher als «Diverse» eingestufte Produkte neu einem Produkttyp zugeordnet werden können. Dadurch wird das Verständnis (und damit auch die Attraktivität) dieser Produkte deutlich erhöht. Der Anleger stellt mit der Zuordnung zu einer Kategorie auf einen Blick fest, ob das Produkt seine Markterwartungen widerspiegelt. Das neue Stern-Attribut wird analog zur bisherigen SVSP-Kategorisierung veröffentlicht. Die Informationen sind sowohl auf der Website des Verbandes www.svsp-verband.ch, bei Emittenten sowie zu einem späteren Zeitpunkt bei sämtlichen bekannten Daten-Vendoren erhältlich. Um den gestiegen Informationsanforderungen gerecht zu werden, wird auf der VerbandsWebsite der aktualisierte Produkte-Index neu täglich (bisher monatlich) mit allen relevanten Informationen zur Verfügung gestellt. Das Stern-Attribut ermöglicht dem Verband, trotz laufend neu emittierter Produkte sein erfolgreiches Kategorisierungsmodell kompakt zu halten. Dies kommt dem Anleger zu Gute, da es so bedeutend einfacher ist, den Überblick zu behalten. Im Weiteren kann dank des Zusatz-Attributs die Menge an momentan als «Diverse» klassifizierten Produkten substanziell verringert werden. Die Umkategorisierung in bestehende Produkttypen hat sowohl für die Emittenten wie auch für die Anleger Vorteile. Die Verständlichkeit des Produkts wird gesteigert und damit auch die Attraktivität und Nachfrage nach dem Produkt. Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Verband unter info@svsp-verband.ch gerne zur Verfügung. Exemplarischer Auszug aus dem SVSP-Produkte-Index Emittent Produktenamen Produktetyp Produktekategorie Produktetyp ABN Amro Discount Zertifikat Discount Zertifikate Renditeoptimierungs-Produkte 310 ABN Amro Laggard Note Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 ABN Amro Reverse Exchangeable Securities Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 Bank Julius Bär Knock-In Quadruple ICE Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 Bank Julius Bär Knock-In Quintuple ICE Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 Bank Julius Bär Knock-In Triple ICE Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 Bank Julius Bär Trigger Knock-In ICE Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 Bank Vontobel Multi Defender Vonti Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 Bank Vontobel Multi Defender Vonti mit Lookback Barrier Reverse Convertibles Renditeoptimierungs-Produkte 340 Bank Vontobel Bonus Income Note Kapitalschutz mit Coupon Kapitalschutz-Produkte Kapitalschutz mit Coupon Kapitalschutz-Produkte 460 Beschreibung Zusatz-Attribut YES Coupon at Risk YES Hard Call YES Lookback YES Soft Call 460 Bank Vontobel Callable Daily Range Accrual Note ZusatzAttribut Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    39 INVESTMENT IDEA Präsentiertvon Goldman Sachs Den Einstieg nachträglich optimieren Das Timing stellt bei jeder Geldanlage eine gewisse Herausforderung dar. Es gelingt kaum einem Anleger, zum Tiefstpreis einzusteigen und zum Höchstkurs zu verkaufen. Eine Innovation im Derivate Bereich kann Investoren helfen, den Einstieg nachträglich zu optimieren. Mit dem Market Timer partizipieren Anleger immer an der Kursentwicklung (Preisperformance) des Basiswertes bis zum Verfalltag. Darüber hinaus erhalten Investoren durch den Market Timer Mechanismus möglicherweise noch eine zusätzliche Rendite, vorausgesetzt die Barriere wird während der Laufzeit nicht verletzt. Diese zusätzliche Rendite entspricht der Differenz zwischen dem Einstandskurs des Basiswertes und dem tiefsten beobachteten Tagesschlussskurs der ersten zwölf Monate ausgedrückt in Prozent des Einstandskurses. Die Market Timer Produkte richten sich somit an Investoren, die mittel- bis langfristig eine Kurserholung an den Aktienmärkten erwarten, kurzfristig allerdings weitere Korrekturen befürchten. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite www.goldman-sachs.ch sowie direkt unter Tel. 044 224 11 44. Anzeige dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    40 INVESTMENT IDEA Präsentiertvon Merrill Lynch Open-end-Zertifikate auf den ML Gulf Investible Index Die Tracker-Zertifikate auf den Merrill Lynch Gulf Investible Index ermöglichen Anlegern eine Beteiligung an den boomenden Märkten der Golf-Region. Steigende Rohstoffpreise bewirken einen enormen Liquiditätszufluss, der die Wirtschaft der ganzen Region erfasst. Der wirtschaftliche Aufschwung führt zu hohen Wachstumsraten, die im Besonderen die noch unterentwickelten Finanzmärkte beflügeln. Highlights: – Breit diversifizierte Beteiligung an liquiden Unternehmen mit hoher Börsenkapitalisierung in der aufstrebenden Golf-Region. – Hohe Renditen und niedrige Korrelation mit den Aktienmärkten der Industrienationen machen dieses Investment zu einer geeigneten Portfolio-Beimischung. – Durch eine hohe Gewichtung des Finanzsektors wird eine gehebelte Partizipation am wirtschaftlichen Wachstum erreicht. – Die niedrige Gewichtung des Rohstoffsektors verringert den direkten Einfluss der volatilen Rohstoffpreise auf das Gesamtportfolio. – Die relativ niedrigen Börsenbewertungen lassen Raum für fundamentale Kurssteigerungen. – Bietet die Möglichkeit, in Aktien rohstoffreicher Volkswirtschaften diversifiziert zu investieren. – Gesunde und überschüssige Zahlungsbilanzen in den meisten der im Index enthaltenen Staaten. – Die Index-Zusammensetzung wird halbjährlich von Merrill Lynch angepasst. – Durch die erhöhten Infrastrukturausgaben und den Ausbau der Tourismusbranche werden die Infrastruktur-, Technologieund Konstruktionsunternehmen überproportional profitieren. – Durch das erhöhte Interesse internationaler Anleger könnten Liquiditätszuflüsse die Wirtschaft und den Aktienmarkt zusätzlich ankurbeln. – Backtesting zeigt überlegene Performance des Gulf Investible Index verglichen mit ähnlichen Indizes, da sich das Merrill Lynch-Produkt auf die rohstoffstärksten Märkte der Region begrenzt. – Keine Management-Gebühr und keine Partizipation an Dividenden. ML Gulf Investible Index Der ML GULF Investible Index enthält im Regelfall 20 Titel aus 6 erfolsversprechenden Ländern der Golf-Region. Der zulässige Höchstwert eines einzelnen Titels wurde auf 15 Prozent begrenzt. Um sicherzustellen, dass investiert werden kann, muss der Mindestanteil an für Ausländer zugelassenen dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Beteiligungen grösser als 15 Prozent sein. Bei der jeweils halbjährlich durchgeführten Überprüfung der Auswahl können zusätzliche Titel aufgenommen werden, sofern sie eine Gesamtmarktkapitalisierung von jeweils mindestens einer Milliarde US-Dollar und über eine halbjährige Periode einen durchschnittlichen Tages-Umsatz von USD 10 Millionen aufweisen. Folgende Staaten sind im Index enthalten: Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate (Abu Dhabi und Dubai), Kuwait, Oman und Qatar. Zertifikate auf den ML Gulf Investible Index in drei verschiedenen Währungen Merrill Lynch offeriert den Anlegern eine Beteiligungsmöglichkeit an der Kursentwicklung des Index in den Währungen USD, EUR und CHF. Weitere Informationen sowie Produktbroschüren finden Sie auf unserer Webseite www.merrillinvest.ch sowie direkt unter Tel. 044 297 77 77.
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    Tracker Zertifikat aufden S-BOX® Afrika Performance-Index: Der schlafende Riese Handelsstart SWX: 2. Mai 2008 Partizipieren am Aufstieg eines Kontinents Zugrunde liegender Index Referenzquellen Währung des Zertifikats Emissionspreis Valor / ISIN S-BOX® Afrika Index S-BOX Africa Index® ISIN: DE000A0SYVR0 Reuters RIC: .SBOXAFRI CHF CHF 162.57 (101% des Indexstandes am Referenztag umgerechnet in CHF) 3897810 DE000DB3EPZ4 S-BOX® Afrika Index S-BOX Africa Index® ISIN: DE000A0SYVR0 Reuters RIC: .SBOXAFRI EUR EUR 102.81 (101% des Indexstandes am Referenztag) 3897811 DE000DB3EQA5 Zertifikate auf S-BOX® Afrika Index: Kontakt X-markets: Mit dem S-BOX® Afrika Performance-Index Zertifikat ermöglicht X-markets dem Anleger in einen allfälligen wirtschaftlichen Auf- und Umbruch Afrikas zu investieren. Der S-BOX® Afrika Performance-Index wird anfänglich gebildet aus 16 grossen Unternehmen aus der Infrastruktur-, Telekommunikations-, Bau-, Banken- und Einzelhandelsbranche, welche jeweils mindestens 75% ihres Umsatzes in Afrika erwirtschaften. Maximal können zukünftig 20 Unternehmen in diesen Index aufgenommen werden. X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.x-markets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Der Anleger partizipiert linear an der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Index. Allgemeine Informationen zum Zertifikat: Emittentin Deutsche Bank AG, Frankfurt Emissionsvolumen Bis zu 50’000 Zertifikate in CHF, respektive 75’000 Zertifikate in EUR Indexwährung EUR Zeichnungsperiode 16. April 2008 bis 25. April 2008, 15:00 (MEZ) Referenztag 25. April 2008 Erster Handelstag 2. Mai 2008 Laufzeit Open End Kotierung Leistung aus Leidenschaft. SWX Swiss Exchange SVSP Produkttyp 210 Tracker Zertifikat Verkaufseinschränkungen USA, US Personen, UK, Europäischer Wirtschaftsraum, Kanada, Japan Steuerhinweis: Die Deutsche Bank AG übernimmt keine Haftung für Steuerfolgen. Sie empfiehlt potentiellen Anlegern, sich vor einer Anlage in diese Wertpapiere von einem Steuerberater im Zusammenhang mit den steuerlichen Folgen beraten zu lassen. Disclaimer: Diese strukturierten Produkte stellen keine Beteiligung an einer kollektiven Kapitalanlage gemäss Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen KAG dar und unterstehen somit nicht einer Bewilligungspflicht der Eidgenössischen Bankenkommission. Für den Anleger besteht deshalb kein Anlegerschutz nach dem KAG. Dieses Inserat stellt keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements dar. Der Prospekt in englischer Sprache kann bei der X-markets bezogen werden (Adresse siehe oben). Der Anleger ist dem Emittentenrisiko ausgesetzt; die Werthaltigkeit seiner Anlage hängt somit nicht nur von der Entwicklung und Bonität der dem Produkt zugrundeliegenden Basiswerte ab, sondern auch von der Bonität des Emittenten. Das Verlustpotenzial entspricht der prozentualen Verringerung des Wertes des Basiswertes zwischen dem Emissionstag und dem Verfalltag. Dies kann zu einem vollständigen Verlust des investierten Kapitals führen. MiFID: Weitere Informationen zu Risiken gemäss MiFID können Sie im Internet unter folgender Adresse erhalten: http://globalmarkets.db.com/riskdisclosures
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    42 RATING WATCH CreditSpreads sagen mehr als tausend Worte Die Bewertungen der grossen Rating-Agenturen beziehen sich auf die langfristige Kreditfähigkeit von Unternehmen. Für Anleger, die in Strukturierte Produkte investieren, ist aber vor allem die kurz- und mittelfristige Bonität der Emittentin von Interesse. Eine verlässliche Aussage darüber lässt sich am einfachsten anhand der Credit Spreads machen. Daniel Manser| Das Erstaunen mancher Anleger war gross, als die kapitalgeschützten Produkte von Lehman Brothers von heute auf morgen plötzlich weniger wert waren (siehe Artikel Rating Watch payoff April 08). Für viele war nicht nachvollziehbar, wie es dazu kam. Der Grund dafür ist aber einfach zu finden, die Credit Spreads der Bank hatten sich ausgeweitet. Was heisst das jetzt aber konkret für den Privatanleger, wie ist dieser Vorgang zu beurteilen, wo liegen die Risiken und vor allem, wo liegen die Chancen? Der Credit Spread lügt nie Die Differenz zwischen dem risikolosen Zinssatz und dem Marktsatz, den ein Schuldner bezahlen muss nennt sich Credit Spread (spread = Ausbreitung). Dieser Wert impliziert damit die aktuelle Einschätzung der Bonität eines Schuldners durch den Markt. Im Gegensatz zu den eher statischen Ratings der Agenturen wie Moody’s oder Fitch, die ihre Bewertungen mit eine relativ grossen Time Lag ändern, passt sich der Credit Spread ohne Zeitverzögerung der Marktmeinung an. Dies ist damit auch der Hauptvorteil des Credit Spreads; die Meinungen aller Marktteilnehmer sind darin berücksichtigt und die Spreads sind sehr zeitnah. Nachteilig bei den Credit Spreads ist die gegenüber den herkömmlichen Ratings viel höhere Volatilität und auch die relativ tiefe Bedeutung der fundamentalen Kriterien. Die Credit Spreads sind denn auch stark beeinflusst von am Markt vorherrschenden Meinungen und Emotionen, zwei Faktoren, die bei den offiziellen Ratings ausgeklammert sind. Wie sich dies auswirkt lässt sich am Beispiel der UBS erkennen. Im Zuge der Kreditkrise geriet auch der Schweizer Branchenleader in die Kritik, grosse Abschreiber liessen die historisch stabile UBS erzittern. Dies zeigte sich sofort an der Ausdehnung des einjährigen Credit Spreads, der am 17. März sein Höchst bei über 188 Basispunkten erreichte (siehe Grafik). Die 188 Basispunkte bedeuten in diesem Fall, dass die UBS an diesem Tag für ein einjähriges Darlehen 1,88 Prozent mehr Zins bezahlen musste als der risikolose Zins zu diesem Zeitpunkt betrug. Zum Vergleich: In normalen Marktphasen lag der Credit Spread für die UBS bei sehr tiefen 10 bis 20 Basispunkten. Credit Spread, oder doch AgenturRating? Worauf soll sich nun ein Anleger stützen, auf den Credit Spread oder auf die AgenturRatings? Die Antwort lautet auf beides. Die Agentur-Ratings geben Aufschluss über die langfristige Kreditfähigkeit eines Unternehmens, basierend auf fundamentalen Daten. Die Credit Spreads bilden den Gegenpart mit der Abbildung der Marktmeinung. Und wie meistens liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Für Privatanleger beachtenswert ist die Tatsache, dass der Credit Spread, anders als das Rating, Einfluss auf das Pricing eines Produkts hat. Steigt der Spread an, verlieren die Produkte dieser Emittentin automatisch an Wert, da sich der sogenannte Bondfloor verringert. Umgekehrt verteuert sich ein Produkt bei einem abnehmenden Spread. Wie diese Mechanismen genau funktionieren erklären wir im nächsten payoff magazine. Um sich einen Überblick verschaffen zu können, sind in der nebenstehenden Tabelle die verfügbaren Credit Spreads aus dem Interbanken-Handel aufgelistet. Diese Darstellung wird monatlich aktualisiert werden. Die Entwicklung des Credit Spreads der UBS in bps 200 150 100 50 0 31.10.07 30.11.07 Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 31.12.07 31.1.08 29.2.08 31.3.08
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    43 RATING WATCH Ratingsim Überblick Ratings und Credit Spreads von in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten S&P, Fitch, ZKB Moody's Beschreibung AAA Aaa Beste Qualität von Schuldtiteln AA+ Aa1 Hohe Qualität von Schuldtiteln AA Aa2 Emittent Kredit-Rating Credit Spreads* in Basispunkten, Stand 23.04.08 A1 A A2 ABN AMRO Aa2 AA- AA- - 44 Aargauische Kantonalbank - AAA - AAA - - - - - - - - - - - Bank Julius Bär Gute bis angemessene Qualität von Schuldtiteln ZKB - - Aa3 AA- - Bank Sal. Oppenheim A+ Fitch Banca del Gottardo Aa3 S&P Bank am Bellevue AA– Moody’s - - A - - Bank Sarasin - - - - - Bank Vontobel - - - A+ - Banque Cantonale Vaudoise BB+ Ba1 BB B+ B1 B B2 B– Deutlich spekulativ B3 - Basler Kantonalbank - AA+ - AA - Bayerische Hypovereinsbank A1 A+ A - - Aa3 AA- AA- - 105 - - - - - Aa1 AA- AA- A+ 45 Deutsche Bank Aa1 AA AA- - 35 Aa2 A A+ - 44 - - - - - A2 - A - - Aa3 AA- AA- - 119 HSBC - - AA - 29 Aaa AA AA- - 60 Lehman Brothers Ba3 - EFG Finanical Products Ba2 BB– Spekulativ AA DWS GO Baa3 AA+ JP Morgan BBB– Aa1 Clariden Leu Baa2 - Goldman Sachs BBB Befriedigende Qualität von Schuldtiteln - - Dresdner Kleinwort Baa1 A - Credit Suisse BBB+ - - Citigroup A3 A+ - BNP Paribas A– A1 Banque Pasche SA A1 A+ AA- - 288 Sehr spekulativ CCC A+ A+ - 220 Aaa AAA AA+ - 30 Société Générale Aa2 AA- AA- - 40 UBS Caa A1 Rabobank CCC+ Merrill Lynch Aa1 AA- AA- AA 60 Valartis Bank CCC– - - - - - Zürcher Kantonalbank Aaa AAA - AAA - * Die Credit Spreads beziehen sich auf das jeweilige Mutterhaus, 1-jährige Laufzeit CC Ca Hochspekulativ C C Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB, Bloomberg Extrem spekulativ D Emittent ist zahlungsunfähig bzw. in Zahlungsverzug Ausführlichere Angaben zu den einzelnen Ratings finden Sie im payoff magazine 04/08 auf der Seite 38. www.payoff.ch (Rubrik payoff magazine) Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    44 VORSCHAU Veranstaltungen 2008 Imnächsten payoff 4.6.2008 Unternehmensfinanzierung 08 Zürich www.academyexecution.ch 18.6.2008 Strukturierte Produkte 08 Zürich www.academyexecution.ch 3.–5. 9.08 SFOA Montreux Bürgenstock Meetings 23.–24.10.08 Messe für Zürich Strukturierte Produkte www.sfoa.org www.stp-messe.ch 29.–30.10.08 Salon Romand de la Finance Genf www.salonfinance.ch 04.-06.02.09 Fonds 2009 Zürich www.fondsmesse.ch Im nächsten payoff magazine berichten wir unter anderem über… Wir befinden uns bereits vier Monate im Jahr 2008 und alle relevanten Leitindizes sind im roten Bereich. Da der Mensch von Grunde auf ein geborener Optimist ist, fällt es meist nicht leicht, auf fallende Kurse zu setzten, auch wenn es rational betrachtet die richtige Entscheidung wäre. In der kommenden payoff-Ausgabe vom Monat Juni befassen wir uns deshalb mit dem Thema «Geld verdienen in der Krise». Die payoff-Musterportfolios entwickeln sich besser als die zugehörigen Indizes. In unserer nächsten Ausgabe stellen wir das Musterportfolio Schweiz Wachstum detailliert vor und erklären, was die Beweggründe für die getätigten Transaktionen waren, respektive, was wir für die Zukunft planen. All dies und vieles mehr im nächsten payoff magazine. Anzeige Bei hohen Marktrisiken die Partizipation reduzieren. Die neue Generation von Indizes der Bank Vontobel. Vontobel Managed Risk Index TR Ihre Idee: Sie möchten in einen Aktien- oder Rohstoffindex investieren, jedoch nicht demselben Risiko ausgesetzt sein wie die Direktanlage und auf die Chance, bessere Renditen als der Vergleichsindex zu erwirtschaften, nicht verzichten. Unsere Lösung: Zusammen mit der swissQuant Group haben wir eine neue Generation von Indizes entwickelt. Die Dynamic VONCERTs auf den Vontobel Managed Risk Index TR streben über die Beobachtung und die Steuerung der Volatilität eine bessere Wertentwicklung als der Vergleichsindex an. Weitere Informationen zu diesen Produkten finden Sie auf www.derinet.ch Private Banking Investment Banking Asset Management Telefon +41 (0)58 283 78 88 www.derinet.ch Gratis Hotline für strukturierte Produkte 00800 Deriline 00800 3374 5463 Zürich Luzern Genf Frankfurt München Köln London Mailand Vaduz Luxemburg Salzburg Wien Madrid Marbella Dubai Grand Cayman Vancouver New York dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    45 MARKET MONITOR AttraktiveNeuemissionen Partizipations-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Subtyp 1. Handelstag Verfall Währung AFEDB 3897810 S-BOX Africa Index DB Tracker-Zertifikate Bull 02.05.2008 Open-end CHF JFLAD 3948761 JB Latin America Commodity Stocks Basket JB Tracker-Zertifikate Bull 30.04.2008 23.04.2010 USD SPAFR 3861016 S&P® Africa 40 Index ABN Tracker-Zertifikate Bull 29.04.2008 Open-end CHF VZINF 3968028 VT Infrastructure Basket VT Tracker-Zertifikate Bull 16.05.2008 29.05.2009 CHF Renditeoptimierungs-Produkte Symbol Valor Knock-in 1. Handelstag Verfall EFBAC 3877330 Clariant/Nobel Bio./ EFG Novartis/Roche/Syngenta Basiswert Emittent Barrier Reverse Convertibles Bull 19.90% (Multi Chance) Produkt-Typ Subtyp Coupon 79% 22.05.2008 18.05.2009 Währung CHF REVRL 3881952 ABB GS Barrier Reverse Convertibles Bull 10.25% 65% (indikativ) 09.05.2008 04.05.2009 CHF RCSRE 3964668 Swiss Re ML Barrier Reverse Convertibles Bull 12.52% (indikativ) 70% 07.05.2008 27.04.2009 CHF Kapitalschutz-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Kaptitalschutz Cap Level Partizipationsrate 1. Handelstag SMIBB 3913710 SMI BKB Kapitalschutz mit Cap 100% 120% 100% 07.05.2008 15.03.2013 AKUBS 3950704 UBS VT Kapitalschutz mit Cap 90% 140% 85.80% 05.05.2008 24.04.2009 RUBCL 3970349 Devisen EUR/RUB CLEU Kapitalschutz ohne Cap 100% 260% (indikativ) 14.05.2008 07.05.2010 CNSMI 3971696 SMI CLEU Kapitalschutz mit Cap 100% 130% 100% (indikativ) 14.05.2008 07.05.2010 CL Russia Equity Fund CLEU Kapitalschutz mit Cap 100% Siehe Termsheet Siehe Termsheet 09.05.2008 29.04.2011 RFUND 3970344 Verfall Anzeige Warrants im Rampenlicht ZKBull Symbol Geld Brief Size Strike Ratio:1 Verfall ABBKB 0.24 0.25 400K 32 10 19. Sep 08 Valor 3431596 Telefon: +41(0)44 293 66 65 ADEZX 0.20 0.21 250K 60 25 19. Sep 08 3583333 Reuters: ZKBULL BAEKS 0.28 0.29 250K 75 30 19. Sep 08 3712550 Bloomberg: ZBULL <go> BALKB 0.30 0.31 350K 110 25 19. Sep 08 3570330 CFRKS 0.31 0.33 150K 62.5 20 19. Sep 08 3803387 CIBZS 0.32 0.33 150K 35 15 19. Sep 08 3864007 CLAKK 0.28 0.29 200K 9 5 19. Sep 08 3689964 CSGZC 0.26 0.27 500K 55 20 19. Sep 08 3803390 GIVKB 0.19 0.20 150K 1000 500 19. Sep 08 3435851 HOLKU 0.24 0.25 215K 105 30 19. Sep 08 3831916 LONKF 0.44 0.45 200K 140 30 19. Sep 08 3508448 ROGKB 0.51 0.53 500K 175 30 17. Okt 08 3968047 RUKZW 0.45 0.46 250K 85 20 19. Sep 08 3583331 SCMKW 0.43 0.44 150K 350 80 19. Sep 08 3864012 SLHKT 0.20 0.21 250K 300 100 19. Sep 08 3440852 SYNKL 0.41 0.43 250K 310 80 19. Sep 08 3674077 SYSKH 0.26 0.27 100K 145 30 19. Sep 08 3831926 UBSZF 0.43 0.44 450K 35 10 19. Sep 08 3803396 SMIFH 0.62 0.63 400K 7400 500 20. Jun 08 3865134 SMIAL 0.49 0.50 400K 7500 500 20. Jun 08 3727652 Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche unter obiger Telefonnummer aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Kurse vom dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 28.04.08 Keine der hierin enthaltenen Informationen begründet ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion. Des weiteren stellt das Inserat keinen Emissionsprospekt gemäss Art. 652a bzw. 1156 des schweizerischen Obligationenrechts (OR) sowie kein Kotierungsinserat gemäss dem Kotierungsreglement dar. Die für die Produkte massgebenden Prospekte können unter documentation@zkb.ch bezogen werden. Angaben ohne Gewähr.
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    46 MARKET MONITOR Meistgehandeltederivative Hebelprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 18. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Emit. Verfall Strike Kurs Basiswert 3186664 ZKB 20.06.2008 27 30.90 0.81 CHF 2285245 3876899 VT 15.08.2008 100 114.45 0.82 CHF 1306000 CSGZJ 3803401 ZKB 19.12.2008 50 56.10 0.30 CHF 1097053 WDAXB 3906040 DB 16.05.2008 6300 6896.58 2.50 CHF 3201380 SEURW 3933831 VT 21.11.2008 1.66 1.56 1.01 CHF 391750 Call USDKG 3886223 VT 23.05.2008 0.95 1.04 0.61 CHF 360000 Warrants Call FINDS 3724827 DB 19.09.2008 500 561.00 0.39 CHF 355140 Mini-Futures Long XAUJW 3669941 ABN Open end 831.79 885.51 5.45 USD 832441 Google Inc. A-Shs Warrants Call GOONO 3767913 VT 19.09.2008 530 347.64 0.39 CHF 322910 Logitech Warrants Call LOGIA 3843597 DB 19.09.2008 26 31.74 0.40 CHF 465250 Natural Gas Future JUN 08 Warrants Call GASMC 3614745 VT 27.05.2008 9 - 0.49 CHF 808000 Nestlé N Warrants Call NESKC 3186681 ZKB 20.06.2008 490 491.00 0.41 CHF 460500 Nikkei 225 Index Knock-out Warrants Put SNIKP 3706375 VT 13.06.2008 15000 13863.47 0.56 CHF 505000 OC Oerlikon N Warrants Call OERIE 3843602 DB 20.06.2008 340 227.90 0.26 CHF 2462050 Basiswert Produkttyp Art Symbol Valor ABB N Warrants Call ABBKT Brent Crude Oil Future SEP 08 Warrants Call OILUB Credit Suisse Group N Warrants Call DAX Index Knock-out Warrants Call Devisen EUR/USD Knock-out Warrants Put Devisen USD/CHF Warrants Georg Fischer N Gold fix PM Kurs Produkt CCY CHF Umsatz Roche GS Warrants Call ROGDQ 3721129 DB 19.09.2008 175 175.50 0.23 CHF 1130251 SMI Index Knock-out Warrants Call SSMIF 3905198 VT 20.06.2008 7050 7509.48 0.85 CHF 2515472 Swiss RE N Warrants Call RUKIL 3570565 DB 19.09.2008 86 86.80 0.44 CHF 7744750 Syngenta N Warrants Call SYNZW 3415908 CS 19.12.2008 240 314.50 0.95 CHF 565900 UBS N Warrants Call UBSEY 3798553 DB 19.12.2008 32.5 36.74 0.46 CHF 1744296 Zurich Financial Services Warrants Call ZURKM 3635449 ZKB 19.12.2008 340 312.00 0.32 CHF 5855450 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Anzeige Jetzt informieren! www.hsbc-zertifikate.ch Tel.: 00800 4000 9100 Reverse Convertibles – Aktien mit Zinszahlung. Garantierter Coupon Verzinsung über dem Marktniveau bei Auflegung Performance auch in Seitwärtsmärkten möglich Aktienlieferung per Verfall möglich z. B. ABB (TDABB), UBS (TAUBS), Nestlé (TANES) Die Programm Dokumentation und die Endgültigen Bedingungen erhalten Sie unter www.hsbc-zertifikate.ch. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG Marketing Retail Products Königsallee 21/23 D-40212 Düsseldorf dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    47 MARKET MONITOR Meistgehandeltederivative Anlageprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 18. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Basiswert Produkttyp Produktname Symbol Valor Emit. Kurs Kurs Verfall Basiswert Produkt Ø CHF CCY Umsatz AXA / BNP / Sanofi-Aventis / SG / Total Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible BIGFR 3085216 CLEU 16.05.2008 - 51.60 EUR Bovespa Index Tracker Certificates 2117536 ABN open-end 64700.70 38.30 USD 879882 Credit Suisse / Merrill Lynch / UBS Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible JPCMU 3747768 JPM 13.05.2008 - 98.59 USD 747204 DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Various Yield Enhancement 3689352 GS 20.01.2009 3796.17 95.50 EUR 870021 E.ON / Nokia / Siemens Barrier Reverse Convertibles Knock-In Triple ICE JBEOC 3851152 BAER 12.03.2009 - 97.45 EUR 612000 Eni / E.ON / RWE / Suez Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible ESRER 3784806 CLEU 23.02.2009 - 100.75 EUR 1680144 EUR 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXEUD 2049441 VT open-end - 109.30 EUR Gold fix PM Tracker Certificates Parti GOLDK 1447557 DRB open-end 885.51 886.00 USD 1128436 ML Gold and Silver Bskt. Tracker Certificates Zertifikat GOSIP 3861537 ML 07.03.2011 - 82.20 USD 2130688 ML Uranium Companies Basket Tracker Certificates Zertifikat URAJB 2842976 ML 23.02.2010 - 54.90 USD 1652224 Nikkei 225 Index Tracker Certificates Quasi Perpetual Certificate NKYCS 1523192 CS open-end 13863.47 138.70 CHF 803400 Nokia -A- Reverse Convertibles Reverse Convertible NOKRC 3399142 CS 19.09.2008 18.46 77.64 GBP 1005430 Zertifikat Bloc Plus Certificate BRASI BLCAI 788000 980045 RICI Enhanced Agriculture Index Tracker Certificates Zertifikat RIAGE 3396407 ABN open-end - 120.70 EUR 1046127 Roche GS Discount Certificates ToY JTROW 3535731 BAER 06.11.2008 175.5 164.40 CHF 703180 S&P 500 Index Various Yield Enhancement Bloc Plus Certificate SPXXT 3341126 GS 21.08.2008 1388.29 96.85 EUR 689733 SARA Schweizer Industrie Basket Tracker Certificates SaraZert SWIND 3498265 SARA 26.10.2009 - 105.80 CHF 1058000 Siemens AG N Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertible SIEAK 3771129 SOP 18.02.2009 74.75 85.54 EUR 684272 Swiss Life / Swiss Re / Zurich Barrier Reverse Convertibles Multi Defender Vonti VON7NB 3309936 VT 10.09.2008 - 86.00 CHF 1314000 UBS Bloomberg CMCI Sugar TR Index Tracker Certificates PERLES TSBCI 3565739 UBS open-end - 1149.00 USD 1026666 UBS N Bonus Certificates Certificate Plus JPCEU 3561618 JPM 08.01.2010 36.74 699.00 CHF 6825000 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Anzeige ‡ sprintzertifikate ‡ Verdoppeln Sie Ihre Kursgewinne zwischen Start und Zielkurs! Wählen Sie Ihre Favoriten aus mehr als 600 Sprintzertifikaten auf 85 Basiswerte. ‡ ideen nach vorn ‡ Attraktive Anlagevarianten auf Credit Suisse, Nestlé, Novartis, Roche, UBS und Zurich Financial Services. Alle Informationen erhalten Sie hier! / / / / / / www.zertifikate.commerzbank.de / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / Hotline: +49 (0) 69 13 64 78 45 / / / / / / dp payoff all about derivative investments | Mai 2008
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    48 STYLE Derivate imRampenlicht Die Gewinner des Swiss Derivative Awards 2008 sind bekannt! Im Festsaal des Kaufleuten traf sich am 17. April zum dritten Mal die immer grösser werdende Derivate-Gemeinschaft. Die bereits etablierte Preisvergabe wurde dieses Jahr vom Chefredaktor der Handelszeitung Martin Spieler, unterstützt von Ex-Miss Schweiz Fiona Hefti, präsentiert. Als grosse Gewinnerin des Abends ging die UBS hervor, die gleich drei der begehrten Awards gewann. Der Vertreter der UBS, der Aktien- und Rohstoffderivate-Experte Fabian Schlederer, hatte auch persönlich ein glückliches Händchen. Er durfte neben den AwardPokalen auch noch den Sponsoring-Preis in Form einer Maserati-Probefahrt mit nach Hause nehmen. Der Special Award ging an den Schweizerischen Verband für Strukturierte Produkte, der damit für sein besonderes Engagement für den Derivatmarkt ausgezeichnet wurde. payoff präsentiert Ihnen einige Impressionen der diesjährigen Awards. Alles weitere zu den Awards und eine detaillierte Beschreibung der Sieger-Produkte finden Sie in unserem payoff special zu den Awards 2008, downloadbar unter www.payoff.ch (Rubrik payoff magazine). Daniel Manser, Derivative Partners im Siegerinterview mit Fabian Schlederer von der UBS Martin Spieler, Handelszeitung und Ex Miss Schweiz Fiona Hefti moderierten gemeinsam die Verleihung der Swiss Derivative Awards 2008 Die Gewinner der Swiss Derivative Awards auf einen Blick. Kategorie Platzierung Symbol/Valor Produkt Hebel-Produkte 1. Rang BULLY Bull-Spread-Zertifikat auf CO2 Hebel-Produkte 2. Rang SIGMA Spread Warrant auf Weizen / Mais UBS AG Partizipations-Produkte 1. Rang 3205475 Harvest 5 Year Plan Beneficiaries TR Index DWS GO Partizipations-Produkte 2. Rang HEALU/HEALE/HEALC ABN AMRO / Adamant Healthcare Momentum Index ABN AMRO Renditeoptimierungs-Produkte 1. Rang Diverse Multi Chance (3 von 5) Barrier Reverse Convertibles EFG Financial Products Renditeoptimierungs-Produkte 2. Rang Diverse Lookback Barrier Reverse Convertibles Kapitalschutz-Produkte 1. Rang 3524343 Currency Accrual Bill Kapitalschutz-Produkte 2. Rang 3231031 Asymmetric Dispersion Zertifikat Community Awards 1. Rang - Hebel-Produkte Community Awards 1. Rang - Anlage-Produkte dp payoff all about derivative investments | April 2008 Bank Valartis Bank Clariden Leu UBS AG Société Générale Bank Vontobel UBS AG
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    49 STYLE Thomas Schmidlin,Clariden Leu (links) und Eric Wasescha, SVSP - beide glückliche Award-Gewinner Experten Talk - Georg von Wattenwyl, Bank Vontobel, Marc Zahn, Scoach Schweiz AG und Claudio Topatigh, ZKB (von links) Lars Brandau, Deutscher Derivat Verband, Philipp Henrich, xtp Transaction Partners, Claudio Topatigh, ZKB und Wolfgang Gerhard von der Sal. Oppenheim (von links) Marc Bürki , Swissquote (links) und Giorgio Saraco, Scoach Schweiz AG in angeregter Diskussion SVSP confidential - Roger Studer (links) und Peter Keller tauschen sich aus Maria Lissevitch, Credit Suisse und Eric Wasescha, SVSP genossen den Abend sichtlich Maserati Fans Nouchine Shohreh, Lehman Brothers (links) und Antje Boschke von der Deutschen Bank dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 Deutschland Connection - Heiko Weyand von der HSBC (links) fachsimpelt mit Klaus Oppermann von der Commerzbank dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    50 READER’S VOICE Leserfragen, payoff antwortet Reader’s Voice Sehr geehrte payoff-Redaktion. Auf was habe ich Anrecht im Falle einer Zahlungsunfähigkeit eines Emittenten, beispielsweise bei einem Exchangeable Bond mit der UBS-Aktie als Basiswert? Habe ich ein Anrecht, bis zum Verfall zu wandeln, oder geht die Obligation in die Konkursmasse? U.M. Strukturierte Produkte sind Schuldverschreibungen des Emittenten. Bei einem Konkurs werden sie gleich behandelt wie nachrangige Obligationen. Der Inhaber dieser Papiere wird damit zum Gläubiger dritter Klasse. Zu den Forderungen erster Klasse gehören unter anderem Löhne oder Pensionskassenbeiträge. Zweitklassforderungen sind AHV, IV, Krankenversicherungs- oder Unfallversicherungsbeiträge. Wieviel der Gläubiger schliesslich von sei- nem investierten Kapital erhält, entscheidet sich erst nach Abschluss des Konkursverfahrens, das sich über mehrere Jahre hinziehen kann. So haben zum Beispiel die Obligationäre der SAirgroup (Swissair) erst im November 2007, also sechs Jahre nach dem Konkurs, eine erste Abschlagszahlung von rund fünf Prozent des Nominalwerts erhalten. Der Konkursverwalter rechnet damit, dass die Gläubiger schliesslich insgesamt eine Konkursdividende zwischen 8 bis 13 Prozent erhalten werden. Er macht aber keine Prognose darüber, wann der Restbetrag ausbezahlt wird. Bis das ganze Verfahren abgeschlossen ist, kann es durchaus noch einige Jahre dauern. Eine Wandlung eines Exchangeable Bonds in Aktien ist nicht möglich, da dies einer Gläubiger-Bevorzugung gleich käme. Wer das Emittentenrisiko eliminieren will, dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 kann dies durch den Erwerb eines ETSF (Exchange Traded Structured Fund) bewerkstelligen. Hierbei wird für ein Strukturiertes Produkt ein Sondervermögen gegründet, welches gemäss SchKG nicht in die Konkursmasse einfliesst, sondern wie bei einem Fonds oder ETF (Exchange Traded Fund) geschützt ist. Selbstverständlich ist die Elimination des Emittentenrisikos nicht kostenlos. Bei der Bank Vontobel weist der jeweilige ETSF Im Vergleich zu den identischen Strukturierten Produkten eine 0,19 Prozentpunkte höhere Verwaltungsgebühr auf. Zur Zeit hat in der Schweiz einzig die Bank Vontobel fünf ETSFs im Angebot. Ansonsten empfiehlt es sich, auf das Emittentenrating zu schauen. Aktuelle Ratings von in der Schweiz tätigen Emittenten finden Sie in diesem payoff unter der Rubrik RATING WATCH.
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    51 TICKER NEWS TickerNews Quelle: flickr.com; Autor: wallyg IMPRESSUM HERAUSGEBERIN: Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10, 8002 Zürich Telefon 043 305 05 30 www.derivativepartners.com AUTORENTEAM: Daniel Manser/verantwortlich, Massimo Bardelli, Martin Egli, Dieter Haas, Alexander Heftrich, Martin Plüss, Martin Raab, Andreas Stocker, Thomas Wicki redaktion@derivativepartners.com MARKETING: Elena Weber elena.weber@derivativepartners.com LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG: Koller Werbung GmbH Unteres Ziel 3, 9050 Appenzell www.kollerwerbung.ch Bank Vontobel emittiert neu aus Dubai Die Vontobel Financial Products Ltd. ist am 6. November 2007 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Vontobel Holding AG im Dubai International Financial Centre gegründet worden. Ab dem 29.03.2008 werden alle Strukturierten Produkte von der Tochtergesellschaft in Dubai emittiert. Bis anhin lief das Emissionsgeschäft über die Vontobel-Tochter auf den Cayman Islands. Derivative Partners Media AG mit neuem Partner Die Derivative Partners Media AG begrüsst DWS GO als neuen Partner. Mit diesem Neuzugang sind mittlerweile 21 in der Schweiz aktive Emittenten Partner von dp Media, der Herausgeberin des payoff magazine und der Betreiberin von www.payoff.ch, dem führenden Portal für Strukturierte Produkte in der Schweiz. Bank Julius Bär mit neuer DerivatPlattform Die Bank Julius Bär lancierte vor kurzem eine neue Plattform für ihre Angebotspalette an Strukturierten Produkten. Weitere Informationen zu dem neuen Portal finden Sie unter http://derivatives.juliusbaer.com. Umsätze an der SWX und Scoach Im März 2008 sind an der SWX Swiss Exchange, SWX Europe und Scoach Schweiz insgesamt CHF 172,5 Mrd. umgesetzt worden. Dies entspricht einem Minus von 12,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im 1. Quartal betrug der Umsatz CHF 606,6 Mrd., eine Steigerung von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal mit CHF 596,6 Mrd. Umsatz. Der Umsatz an Strukturierten Produkten belief sich im März auf CHF 5,45 Mrd., einem Minus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorquartal wurde der Umsatz an Derivaten im ersten Jahresviertel um 0,4 Prozent gesteigert. Die Swiss Derivative Map 2008 ist da Am 19. April 2008 feierte die Swiss Derivative Map 2008 als Beilage in der Finanz & Wirtschaft ihr Debüt. Ab sofort kann sie wieder online über www.payoff.ch (Rubrik Know How/ Swiss Derivative Map) gratis bestellt werden. Die Map ist als A3 Faltflyer auf Deutsch oder als Poster (70x100cm) in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich. dp payoff all about derivative investments | Mai 2008 DRUCK: Effingerhof AG Storchengasse 15, 5201 Brugg www.effingerhof.ch ABOS UND ADRESSÄNDERUNGEN: www.payoff.ch (Rubrik «payoff magazine») ERSCHEINUNGSWEISE/ABO: payoff erscheint 12-mal jährlich 1-Jahres-Abo Druckausgabe: CHF 129.– Online-Abo (per E-Mail): kostenlos AUFLAGE: Wird in gedruckter Form und als E-Mail an über 23’000 Anleger verschickt RISIKOHINWEIS/DISCLAIMER: Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit. Derivative Partners AG und Dritte unternehmen alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit der präsentierten Informationen zu gewährleisten, doch machen sie keinerlei Zusagen über die Korrektheit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser, die aufgrund der in diesem Magazin veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen.