dp payoff all about derivative investments

Afrikas Zeit ist gekommen

Nr. 4 | April 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch
CHF 12.50 | EUR 8.–

3

Das Kleingedruckte
bei Derivaten

11

Liquidation der US-Notenbank

28

Die Kreditbonität der Emittenten
wird zum Thema
37

dp payoff all about derivative investments | April 2008
2

OPINION

INHALT

SEITE

OPINION
Finanzkrise zeigt ihre Krallen

2

FOCUS
Afrikas Zeit ist gekommen

3

Die Luxusgüterindustrie bangt um die Erhaltung
einer starken Konjunktur

7

Das Kleingedruckte bei Derivaten

11

Reverse Convertibles richtig handeln

15

INTERVIEW
Interview mit Bernard Loriol

18

PRODUCT NEWS
Daniel Manser

Coupon mit zusätzlicher Partizipation

20

Chefredaktor payoff

Innovation für vorsichtige Anleger

21

Minen- und Metallgesellschaften bleiben auf der Gewinnerseite 22
Reizvoll für Liebhaber des Exotischen

Die Finanzkrise
zeigt ihre Krallen
Liest man sich durch den Blätterwald, so scheinen
die Märkte einen Boden gefunden zu haben. Führende Medien berichten teils bereits, der Sell-off
habe stattgefunden; man gewinnt den Eindruck,
ab jetzt geht’s nur noch aufwärts. Die Realität
sieht leider anders aus; die ehemalige Subprimekrise, welche mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Liquiditätskrise mutierte, wuchert wie ein
Krebsgeschwür im Fleisch der Finanzmärkte. Es
gilt in diesen Zeiten mehr denn je, kühlen Kopf zu
bewahren. payoff möchte Sie dabei unterstützen.
Mit unserer neuen Rubrik «Rating Watch» werfen
wir künftig regelmässig einen Blick auf die Bonität der Emittenten; dies um Hektik zu vermeiden,
aber gegebenenfalls auch um wachzurütteln.
Doch nicht nur die Herausgeber Strukturierter
Produkte nehmen wir unter die Lupe, auch auf
unsere eigenen Produktvorstellungen werfen wir
nochmals einem kritischen Blick. Die «Product
News Review» zeigt auf, wie sich die beschriebenen Produkte in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt haben, ob die Erwartungen erfüllt
wurden und ob sich ein Einstieg zum aktuellen
Zeitpunkt lohnt.
Der Schwarze Kontinent galt in Investorenkreisen
lange Zeit als Rotes Tuch. Investments in Afrika waren hoch riskant und nur in den seltensten
Fällen rentabel. Doch ist dem heute noch so? In
unserem Lead-Artikel zeigen wir Ihnen die ungeahnte Auferstehung Afrikas als Investment-Case,
denn die immensen Rohstoffvorkommen wecken
Begehrlichkeiten bei Investoren rund um den Globus. payoff wagt sich auf die spannende Safari.

dp payoff all about derivative investments | April 2008

23

MUSTERPORTFOLIOS
Die Besonderheiten von Strukturierten Produkten
in Baisse-Märkten

25

PRODUCT NEWS REVIEW
Produktevorstellungen und was daraus wurde

26

ECONOMIC ASPECTS
Liquidation der US-Notenbank

28

DERIVE
Verdauungsphase bei Anglo American

29

Mit Goldminen dem Abwärtstrend trotzen

30

Platin – noch lange nicht ausgereizt

31

LEARNING CURVE
Outperformance-Bonus-Zertifikat – Die neue Produktkategorie 33

INVESTMENT IDEAS
Auf fallende Kurse setzen

35

Merrill Lynch Africa Lions Index Zertifikate

36

RATING WATCH
Die Kreditbonität der Emittenten wird zum Thema

37

MARKET MONITOR
Attraktive Neuemissionen

40

Meistgehandelte derivative Hebelprodukte

41

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte

42

STYLE
Rund um Lifestyle

43

READER’S SERVICE
Reader’s Voice

46

Ticker News

47

Impressum

47
3

FOCUS

Afrikas Zeit ist gekommen

Bild: www.sxc.hu

Afrika war lange nur ein weisser Fleck auf der Zertifikate-Landkarte. Mittlerweile katapultierten
neue Strukturierte Produkte Afrika aber auf das Radar aufmerksamer Anleger. Exorbitante Gewinne und lukrative Aussichten rufen immer mehr Renditejäger auf den Plan. Nicht alle Zertifikate halten aber, was sie versprechen.
Platin, Diamanten, Metallerze und Uran. Bei
den Agrargütern sticht der hohe Weltmarktanteil bei Kakao (rund 70 Prozent) hervor.
Der in den letzten Jahren auf verschiedenen
Wirtschaftsebenen vollzogene Wandel hat
nebst steigender Rohstoffpreise viel zur wirtschaftlichen Erholung beigetragen. Viele der
53 afrikanischen Staaten befinden sich auf
gutem Wege und mehr als 60 Prozent von
ihnen besitzen mittlerweile funktionierende
Demokratien.

Wie eine Horde wilder Zebras stürzen sich die rohstoffhungrigen Nationen der Welt
mittlerweile auf das aufstrebende Afrika.

Dieter Haas| Afrika, von vielen als der verlorene Kontinent bezeichnet, beginnt sich
aufzurappeln. Der weltweite Rohstoffhunger
bringt es mit sich, dass immer mehr Länder
ihre Fühler gegen Süden ausstrecken. Allen
voran erkannte China die strategische Bedeutung und bemüht sich seit längerem um
gute wirtschaftliche Zusammenarbeit. Europa tut sich diesbezüglich schwerer. Dem im
Dezember in Lissabon abgehaltenen AfrikaGipfel gelang es nicht, ein ökonomisches
Partnerschaftsabkommen unter Dach und
Fach zu bringen. Gemäss dem senegale-

sischen Präsidenten Abdoulaye Wade erklärt
sich der Unterschied in der wirtschaftlichen
Zusammenarbeit mit Afrika wie folgt: «Die
Chinesen reden nicht lange, sie handeln –
und sie handeln sehr schnell, sehr schnell,
sehr schnell.»
Dabei wird die Rolle Afrikas im Zuge der Globalisierung immer wichtiger, nicht zuletzt
dank umfangreicher Rohstoffvorkommen.
Der flächenmässig nach Asien zweitgrösste
Kontinent besitzt rund 10 Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven und verfügt
über reichhaltige Bodenschätze wie Gold,

dp payoff all about derivative investments | April 2008

«Afrika, der flächenmässig
nach Asien zweitgrösste
Kontinent besitzt rund 10 Prozent
der weltweit nachgewiesenen
Ölreserven und verfügt über
reichhaltige Bodenschätze wie
Gold, Platin, Diamanten, Metallerze und Uran.»
Hohe reale Wachstumsraten und
boomende Börsen
Die wirtschaftliche Erstarkung ermöglichte
in diesem Jahrzehnt ein reales Wirtschaftswachstum von durchschnittlich fünf Prozent p.a. (vgl. Grafik). Für das laufende Jahr
rechnet der Internationale Währungsfonds
mit einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes von sieben Prozent, verglichen mit
einer weltweiten Zuwachsrate von 4,1 Prozent und einer solchen von 1,8 Prozent in
den westlichen Industrieländern. Wie >
4

FOCUS

Reale Wachstumsraten BIP

einander wenig ausgeprägt. Im erweiterten
Kreise der Schwellenländer (Next Eleven),
denen eine nachhaltige Wachstumsfähigkeit
zugeschrieben wird, finden sich mit Ägypten
und Nigeria lediglich zwei Länder aus Afrika.
Nationen wie Kongo oder Äthiopien, die fast
so viele Einwohner wie Deutschland besitzen, wurden nicht berücksichtigt.

%
8
7
6
5
4
3
2
1
0
-1
1980

1984

Industrieländer

1988

1992

Afrika

1996

2000

2004

2008

Welt

Quelle: IWF

ein kenianisches Sprichwort sagt: «Chovya
chovya humaliza buyu la asali» oder auf
Deutsch: «Tropfen für Tropfen füllt sich der
Honigtopf».
Die wirtschaftliche Morgenröte schlägt sich
auch an den Aktienmärkten nieder. Die Performance war in letzter Zeit geradezu atemberaubend, das gilt auch unter Berücksich-

«Die wirtschaftliche Entwicklung
Afrikas ist erst in geringem
Masse an das Weltgeschehen
gekoppelt.»

Positive Diversifikationsaspekte
Die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas ist
erst in geringem Masse an das Weltgeschehen gekoppelt. Trotz überdurchschnittlicher
Erträge weisen die afrikanischen Märkte eine
recht niedrige Korrelation zu den Börsen der
klassischen Industrieländer auf. Selbst innerhalb Afrikas sind die Abhängigkeiten unter-

Verschiedenartige Konzepte bei den
Derivaten
Von der tollen Performance an Afrikas Börsen konnten Privatanleger erst in geringem
Ausmass profitieren. Auf Zertifikatsebene
gab es bis vor kurzem einzig Angebote für
Ägypten, Marokko oder Südafrika. Seit Januar wurde das Länderangebot um Nigeria
erweitert. Investitionen in einzelne Märkte
bergen aber grössere Risiken als regionale
oder kontinentale. Mit der Lancierung einiger Gesamtafrika umfassender Angebote
wurde diese Lücke zumindest teilweise geschlossen.
Das Fehlen eines von allen Seiten akzeptierten
Afrika-Indexes erschwerte die Aufgabe der
Emittenten. Banken wie ABN AMRO, Merrill
Lynch oder UBS haben daher eigene Benchmarks definiert. Der UBS African Index UBCIAFRI ähnelt in seiner Art dem Merrill Lynch
Africa Lions Index MLEIAFLE. Im Unterschied

Aktienmärkte Afrika – Performance in USD (Stichtag 20.3.2008)
Sambia All Share Index
Malawi Domestic Index

tigung allfälliger Währungsrisiken. In Dollar
berechnet legten in den vergangenen drei
Jahren etliche Börsen über 100 Prozent zu.
Die beste Performance weist Sambia auf
gefolgt von Malawi. Abgesehen von Südafrika und Ägypten sind die Märkte punkto
Grösse und Liquidität aber recht klein und
für ausländische Investoren nur schwer zugänglich. Viele afrikanische Länder verfügen
zudem nach wie vor über keine Börsen. Aus
diesem Grunde wird häufig der Weg über Direktinvestitionen gesucht. Die Summe der
ausländischen Direktinvestitionen hat sich
dabei von zehn Milliarden Dollar zu Beginn
des Jahrtausends auf 36 Milliarden im Jahre
2006 erhöht und dürfte seither weiter angewachsen sein.

Marokko All Share Index
Nigeria All Share Index
Westafrika BRVM Composite Index
Mauritius All Share Index
Ägypten CASE 30 Index
Uganda All Share Index
Südafrika JSE All Share Index
Tunesien BVMT Index
Botswana Domestic Companies Index
Kenia 20 Index
Namibia Local Companies Index
Ghana All Share Index
Swasiland All Share Index
-100

0

3 Jahre
Quelle: Bloomberg, AFM

dp payoff all about derivative investments | April 2008

100
1 Jahr

200

300

400

500

600 700 %
5

FOCUS

zu diesem wird aufgrund von Liquiditätsüberlegungen bislang auf lokale Werte der Börsen
Nigeria und Marokko verzichtet und ist die Titelzahl auf 15 beschränkt. Der dritte im Bunde,
der S&P Custom/ABN AMRO Africa Resources
Index, konzentriert sich ausschliesslich auf
Unternehmen aus dem Rohstoffsektor. Ein
grafischer Vergleich der drei Indizes in CHF
zeigt gewisse Unterschiede. Am besten schnitt
in der Beobachtungsperiode der MLEIAFLE ab.

Afrika-Indizes in CHF (indexiert auf den Emissionstag [9.7.07] des UBCIAFRI)
%
110
105
100
95
90
85
80

«Die wirtschaftliche Morgenröte
schlägt sich auch an den Aktienmärkten nieder. Die Performance
war in letzter Zeit geradezu
atemberaubend, das gilt auch
unter Berücksichtigung allfälliger
Währungsrisiken.»

Diese Robustheit ist dem im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich breiter abgestützten Indexmodell zu verdanken.
Einen anderen Weg beschritt DWS GO mit
ihrem in Deutschland kotierten 3rd Wave
Emerging Africa Zertifikat. Das Partizipationsprodukt lehnt sich an einen eigens für
das Zertifikat konzipierten Spezialfonds, was

75
70
65
60
29.3.07

29.5.07

UBCIAFRI

29.7.07

MLEIAFLE

29.9.07

29.11.07

29.1.08

29.3.08

ABNZAFRI

Quelle: Bloomberg

im Gegensatz zu den Zertifikaten auf Indizes
eine schnelle Allokation an die jeweils aktuelle Marktsituation ermöglicht.
Eile mit Weile
Auf dem Weg zum Erfolg muss zwar immer
wieder mit Rückschlägen gerechnet werden,
aber die Zeit hat für Afrikaner ohnehin eine

andere Bedeutung als für uns Europäer. So
hält man sich am besten an das kenianische
Sprichwort «Haraka haraka haina baraka»,
das sinngemäss mit «Eile bringt keinen Segen» übersetzt werden kann. Ein Engagement
in die Schätze Afrikas erfordert Geduld. Wer
diese mitbringt, muss sich über ein erfolgreiches Resultat keine Sorgen machen.

Ausgewählte Afrika-Zertifikate (CCY=Handelswährung)

Ticker/WKN
MLAIU
MLAIC
AFRIU
AFRIC
AFRII
UB1AGP
UB3ZWJ
UB31Q3
DWS0H9
JTOPI
AFROE
CAIRO
CASOE
MAROK
NGRIA
LBB1Y0
AA0F70
CB5DSM

Börse
Scoach
Scoach
Scoach
Scoach
Scoach
OTC
OTC
OTC
EUWAX
Scoach
Scoach
Scoach
Scoach
Scoach
Scoach
EUWAX
EUWAX
EUWAX

Basiswert
ML Africa Lions Index
ML Africa Lions Index
S&P/ABN Africa ex SA Res. TR Index
S&P/ABN Africa ex SA Res. TR Index
Basket
UBS African Index
UBS African Index
UBS African Index
DWS 3rd Wave Emerging Africa Fund
FTSE/JSE Top 40 Index
FTSE/JSE Top 40 Index
CASE-30 Index
CASE-30 Index
Morocco CasablancaCFG25 Index
ABN AMRO Nigeria Price Return Index
Afrika Opportunity Zertifikat 3/17
Central Africa Resources TR Index
Commerzbank Afrika Top 10 Index

Quelle: Derivative Partners AG

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Typ
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Bonus
Bonus
Bonus
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker
Tracker

Laufzeit
10.12.09
10.12.09
open-end
open-end
08.11.10
28.01.11
28.01.11
28.01.11
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
23.03.17
open-end
open-end

CCY
USD
CHF
USD
CHF
EUR
CHF
EUR
USD
EUR
USD
CHF
USD
CHF
USD
USD
EUR
EUR
EUR

Ausgabe Geldkurs
kurs 19.03.08
100.00
103.20
100.00
91.05
100.00
140.00
100.00
114.10
101.80
84.70
76.88
68.01
76.88
68.84
76.88
69.15
50.25
50.84
1.46
3.49
39.96
34.75
9.52
20.00
16.42
20.10
17.91
41.40
100.00
108.70
100.00
93.06
105.94
119.25
100
81.55

Performance
ab Emission
in % CCY in % CHF
3.20
-9.91
-8.95
-8.95
40.00
22.09
14.10
14.10
-16.80
-21.69
-11.54
-11.54
-10.46
-14.10
-10.05
-18.68
1.17
-4.23
139.04
119.58
-13.04
-13.04
110.08
88.50
22.41
22.41
131.16
107.78
8.70
-0.50
-6.94
-9.93
12.56
8.07
-18.45
-23.44
EFG Financial Products AG
Brandschenkestrasse 90
P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich
Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com

MEHRERE CHANCEN UND BIS ZU
19.00% COUPON
Zeichnungsschluss: 18.4.2008 / 14.00 CET
Investmentidee
Den aktuellen Multi Chance Barrier Reverse Convertibles liegen Länderbaskets zugrunde (Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und gesamter
EU-Raum). Die fünf Basiswerte eines jeden Baskets wurden aufgrund der
jeweils höchsten Börsenkapitalisierung ausgewählt. Damit ein Multi Chance
Barrier Reverse Convertible den bedingten Kapitalschutz verliert, müssen drei
der fünf grössten Firmen eines Landes einen deutlichen Wertverlust erleiden.

Produktbeschreibung
Die Investition in einen Multi Chance Barrier Reverse Convertible ermöglicht
dem Anleger in den Genuss von garantierten Couponzahlungen zu kommen
und von einem bedingten Kapitalschutz profitieren zu können. Wird das Barrier Level während der Barrier Beobachtungsperiode von nicht mehr als zwei
der Basiswerte berührt oder unterschritten oder handeln sämtliche Basiswerte
per Verfall oberhalb deren Anfangslevel, erhält der Anleger am Rückzahlungsdatum die Denomination ausbezahlt.

Konditionen
Ein Jahr Laufzeit
Kapitalschutz solange nicht mehr als zwei Basiswerte das Barrier
Level berühren oder durchbrechen
40’000’000 CHF/EUR Emissionsvolumen pro Struktur
Stückelung: CHF/EUR 1’000 je Zertifikat
In Prozent gehandelt, Marchzins wird separat ausgewiesen (clean)
Alle Produkte werden an der SWX Swiss Exchange kotiert

Andernfalls wird dem Anleger am Rückzahlungsdatum derjenige Basiswert
mit der Schlechtesten Kursentwicklung per Verfall unter Berücksichtigung des
entsprechenden Ausübungsverhältnisses geliefert.

BASISWERTE

COUPON

ABB / Nestlé / Novartis / Roche / UBS

16.40%

BARRIER
LEVEL
80.00%

WÄHRUNG

VALOR

CHF

3877224
3877225

Daimler / Deutsche Telekom / E.ON / Porsche / Siemens

19.00%

80.00%

EUR

E.ON / Total / Nokia / Banco Santander / Telefonica

16.30%

80.00%

EUR

3877227

Electr. de France / Total / France Telecom / Sanofi-Aventis / Suez

15.40%

80.00%

EUR

3877226

ENEL / ENI / Generali / Intensa Sanpaolo / Unicredito

13.20%

80.00%

EUR

3877228

WEITERE PRODUKTE IN ZEICHNUNG
15 Worst of Barrier Reverse Convertibles auf schweizer und europäische Aktien mit Barrier Level zwischen 74% bis 78%, einem Jahr
Laufzeit, Coupons von 15.00% bis 23.50% und Barrier Beobachtung nur in der zweiten Hälfte der Laufzeit.2

15 Autocallable Discount Zertifikate auf schweizer und europäische
Aktien mit Barrier Levels von 60% bis 69%, Ausgabepreisen zwischen 76.80% und 89.50%, drei Jahren Laufzeit und 100% Trigger
Level.1
15 Barrier Reverse Convertibles auf schweizer und europäische
Aktien mit Barrier Level zwischen 70% und 79%, einem Jahr Laufzeit, Coupons von 6.87% bis 16.64% und Barrier Beobachtung nur
in der zweiten Hälfte der Laufzeit.1

1

Zeichnungsschluss am 11.4.2008

2

Zeichnungsschluss am 18.4.2008

Ihre Hausbank nimmt gerne Ihre Zeichnung entgegen.
EFG International tritt als Garantin für die Verpflichtungen der Emittentin gemäss den allgemeinen Produktebedingungen auf. EFG International ist Teil der EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der
Schweiz.*
Financial Engineering & Distribution, Tel. +41 58 800 1111. www.efgfp.com
Jan Schoch, Michael Hölzle, Christoph Baumann, Gian-Marc Albertini, Patricia Benz, Laura Deneke, Florian Streiff.
Wichtige rechtliche Informationen:
Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle
Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage
im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen
Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art.
5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41
(0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1110 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen für Europa, Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen
und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht).
* Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 6.3bn Tier 1) & Assets on Balance Sheet (CHF 83.4bn CHF)
© EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten.

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7

FOCUS

Die Luxusgüterindustrie bangt um die Erhaltung einer starken Konjunktur

Bild: www.sxc.hu

Vom 3. bis 10. April wird die Chemie- und Pharmastadt Basel zum Mekka der Luxusliebhaber.
An der «Baselworld», der weltweit führenden Uhren- und Schmuckmesse, treffen sich alle, die
in der Branche Rang und Namen haben. Neuheiten werden vorgestellt, Trends werden gesetzt;
und dieses Jahr wird wohl auch erstmals wieder seit langem über eine Abschwächung der
Nachfrage gejammert.

Die nahende Abschwächung der Weltkonjunktur wird auch an Luxusartikel-Produzenten nicht
spurlos vorbeigehen.

Dieter Haas| Mit Luxusgüterherstellern liess
sich bis Mitte 2007 sehr viel Geld verdienen.
Ihre Wachstumsdynamik schien keine Grenzen zu kennen. Vor allem in Schwellenländern vergrösserte sich die Zahl vermögender
Bevölkerungsschichten. China ist in der Zwischenzeit der drittgrösste Konsument von
Luxuswaren. Länder wie Indien, Russland
oder Brasilien verzeichneten ebenfalls starke
Zuwächse. Die Aussichten wurden bis vor
kurzem in den rosigsten Farben geschildert.
So rechnete der World Wealth Report in seiner im Frühsommer 2007 erstellten Ausgabe
mit einer jährlichen Steigerung des Vermö-

gens der Reichen und Superreichen bis ins
Jahr 2011 um knapp sieben Prozent. Diese
Prognose wurde aber unter der Annahme
erstellt, dass keine Risiken wie höhere Energiepreise und Wachstumsabschwächungen
in wichtigen Märkten eintreten. In der Zwischenzeit hat die von den USA ausgegangene Finanzkrise aber immer mehr Bereiche
erfasst. Auch die lange Zeit als konjunkturresistent geltende Luxusgüterbranche wurde in
Mitleidenschaft gezogen. Der Slogan «Luxus
hat immer Konjunktur» entpuppte sich in der
rauen Wirklichkeit als schöner Spruch mit
wenig Aussagegehalt. Das verwundert wenig,

dp payoff all about derivative investments | April 2008

konnte doch in volkswirtschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen werden, dass gerade Artikel des gehobenen Bedarfs besonders
elastisch auf Einkommensschwankungen reagieren. Einzig Luxusgüter der obersten Premium Kategorie wie Yachten oder Privatjets,
oder absolute Nischenprodukte sind vom Auf
und Ab in der Wirtschaft weniger betroffen.
Die Rückschläge der diversen Luxusindizes
waren daher bloss eine Bestätigung altbekannter Tatsachen. Da die Hersteller von Luxusgütern in den letzten Jahren innerhalb der
Konsumgüterbranche die Unternehmen mit
dem höchsten Wachstum waren, notierten
die Aktien zudem meist mit einem Aufschlag
gegenüber dem Marktdurchschnitt. Überraschende Umsatzrückgänge und bescheidene
Ausblicke von Firmen wie Tiffany, Burberry
und Richemont führten daher zu überdurchschnittlichen Kursabschlägen. Wie der Grafik entnommen werden kann, waren dabei
sämtliche Customized Indizes in ähnlichem
Ausmass betroffen.
Gesunde Korrektur in einem langfristigen
Aufwärtstrend
Der Megatrend Luxus, der im Zeitraum 2003
bis 2007 für satte Renditen gesorgt hatte,
wurde somit in den letzten Monaten auf den
Boden der Realität zurückgeholt. Die Ingredienzien, die zur überdurchschnittlichen
Entwicklung in der vergangenen Hausse geführt haben, bestehen allerdings weiterhin.
So führt die Globalisierung auch künftig zu
8

FOCUS

einem starken Anstieg der Zahl der Reichen
und Superreichen in den prosperierenden
Schwellenländern. Die aktuelle Verlangsamung des weltweiten Wachstums wirkt sich
dabei lediglich befristet bremsend aus. Sobald die Talsohle erreicht ist, dürfte aber wieder neuer Schwung in die Luxusgüterbranche
kommen. Der Hunger nach Statussymbolen,
gerade in den aufstrebenden Märkten, ist
ungebrochen. Die besten Chancen weisen
weltweit operierende Unternehmen mit traditionsreichen Marken auf. Diese vermögen
dank hoher Markteintrittsbarrieren für Neueinsteiger sowie einer starken Preissetzungsmacht rasch von einem sich verbessernden
Umfeld zu profitieren.

Luxusgüterindizes in Euro (indexiert ab 26.3.2007)
%
115
110
105
100
95
90
85
80
75
70

Mit Zertifikaten in Luxus investieren
Mit Strukturierten Produkten lässt sich
gezielt und breit diversifiziert auf dieses
Marktsegment setzen. Es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten der Partizipation.
Aufgrund der gegenwärtig etwas holprigen
Konjunkturlage ist keine Eile geboten. Es
steht somit ausreichend Zeit zur Verfügung zum Studium der unterschiedlichen
Konzepte. Rückblickend betrachtet dauerte es erstaunlich lange, bis die Banken
sich diesem Thema angenommen haben.
Obwohl die Branche seit 2003 die beste
Performance innerhalb des Konsumsektors
aufwies, wurden erst zu Beginn des Jahres 2007 gezielte Investments kreiert. Im

29.3.07

26.5.07

DB1LUX

26.7.07

ABNZLUX

26.9.07

26.11.07

26.1.08

SBOKLX

Quelle: Bloomberg

Nachhinein scheint es, als ob die meisten
der seither emittierten Zertifikate spät oder
sogar zu spät auf den Zug aufgesprungen
sind. Der am längsten in der Schweiz kotierte Basket LUXUS verteuerte sich bis
Mitte 2007 um beinahe 40 Prozent. In der
Zwischenzeit stürzte die Performance aber
unter den Ausgabekurs. Mitverantwortlich
für den Kursrückgang war die mit lediglich
zehn Titeln zu stark konzentrierte Auswahl.
Obwohl etwas breiter aufgestellt, schneidet
HSLUX nur wenig besser ab. Beide Baskets

laufen noch bis Anfang kommenden Jahres.
Den Letzten beissen bekanntlich die Hunde
oder wer zu spät kommt, den bestraft das
Leben. So gesehen weist das noch bis
September 2010 laufende Tracker-Zertifikat
BKBLX der BKB ein äusserst unglückliches
Timing auf. Seit der Emission ging es praktisch stetig bergab. Da es allerdings von
den aufgeführten Baskets über die längste
Restlaufzeit verfügt, besteht wenigstens
Grund zur Hoffnung, dass sich das triste
>
Bild in der Restlaufzeit noch aufhellt.

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* Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass diese Telefonlinie aufgezeichnet wird. Wir gehen
von Ihrer Zustimmung aus.

dp payoff all about derivative investments | April 2008
9

FOCUS

Auf Indizes basierende Lösungen
bringen Vorteile
Anfangs 2007 wurden erstmals Indexlösungen auf das Luxusgütersegment erstellt.
Diese vermögen die Schwäche der Baskets,
die aufgrund der statischen Zusammensetzung keinen Raum für Anpassungen bieten,
auszumerzen. Daneben ermöglichen die
Open-end-Konstruktionen dem Anleger
eine zeitlich unbegrenzte Beteiligung.
Im Auftrag der BNP Paribas kreierte die
Deutsche Börse AG den World Luxury Index, der die 20 grössten Unternehmen der
Luxusgüterindustrie vereint. Um eine ausgewogene Mischung zu erhalten wird darauf geachtet, dass weder Einzeltitel noch
Sub-Sektoren im Index überrepräsentiert
sind und dadurch die Wertentwicklung dominieren. Eine Alternative ist das von der
Dresdner Bank lancierte Indexzertifikat auf

den S-BOX Luxus & Lifestyle. Es umfasst
ebenfalls 20 Werte. Im Gegensatz zum
World Luxury Index werden anfallende Dividenden reinvestiert. Das gilt auch für den
DWS Global Luxury TR Index von DWS GO.
Alle drei erwähnten Konzepte sind lediglich
in Deutschland kotiert. Wer Produkte vorzieht, die an der heimischen Börse notieren,
der findet derzeit nur eine von ABN AMRO
in Zusammenarbeit mit Standard & Poors
entwickelte Indexlösung. Der ABN AMRO
Luxury Total Return Index umfasst im Minimum acht und im Maximum 15 Titel. Um
in das Auswahlverfahren zu gelangen, müssen die Unternehmen den grössten Teil des
Umsatzes mit Luxusgütern erzielen. Ferner
müssen die Gesellschaften eine Mindestkapitalisierung von einer Milliarde Euro aufweisen und strenge Liquiditätsvorschriften
erfüllen. Die Auswahl wird halbjährlich neu

justiert. Die anfallenden Dividenden werden proportional auf die Indexmitglieder
reinvestiert. Wegen der gewählten Gleichgewichtungsformel erhalten die kleineren
im Index enthaltenen Unternehmen wie
Burberry Group oder Polo Ralph Lauren ein
überproportionales Gewicht in Relation zu
den grössten Unternehmen wie Daimler
und LVMH. Diese Art der Indexberechnung
mit einem eingebauten Small und Mid Cap
Bias ist eher selten anzutreffen.
Nichts überstürzen
Die vergangenen Monate haben klar vor Augen geführt, dass auch bei etablierten Megatrends Vorsicht angebracht ist. Solange
die Weltkonjunktur stottert, sind Luxusanlagen kein Muss. Mit einem Wiedereinstieg
in den Luxusbereich sollte wohl besser
noch etwas zugewartet werden.

Ausgewählte Baskets und Open-end Zertifikate auf Luxusgüterindizes
WKN/
Ticker
LUXCH
LUXUT
BN1LUX
DWS0LU
DR0NUM
HSLUX
LUXUS
BKBLX

Emittent
ABN AMRO
ABN AMRO
BNP Paribas
DWS GO
Dresdner Bank
Credit Suisse
UBS
BKB

Underlying
ABN AMRO Luxury TR Index
ABN AMRO Luxury TR Index
World Luxury Index
DWS Global Luxury TR Index
S-BOX Luxus & Lifestyle Index
Basket
Basket
Basket

Verfall
open-end
open-end
open-end
open-end
open-end
20.01.09
23.01.09
17.09.10

Lancierung
15.05.07
15.05.07
01.03.07
13.03.07
01.12.06
30.01.07
30.01.06
24.05.07

CCY
CHF
USD
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR

Kurs
06.03.08
72.5
87.2
7.62
38.03
95.05
72.05
995
72.05

Quelle: Derivative Partners AG

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Währung:
CHF
Ticker

Valor

Basiswert

Spot

GAZCA
GAZCB
GAZCS
LKOCG
LKOCH
LKOCS
SNGCC
SNGCD
SNGCS

3847353
3847354
3847355
3847356
3847357
3847358
3847359
3847360
3847361

Gazprom
Gazprom
Gazprom
Lukoil
Lukoil
Lukoil
Surgut-Neftegaz
Surgut-Neftegaz
Surgut-Neftegaz

49.10
49.10
49.10
73.40
73.40
73.40
45.20
45.20
45.20

Ausübungspreis
52
54
56
74
76
78
46
48
50

Ratio

Verfallsdatum

Typ

40:1
40:1
50:1
50:1
80:1
80:1
50:1
50:1
50:1

19.09.2008
19.12.2008
19.06.2009
19.09.2008
19.12.2008
19.06.2009
19.09.2008
19.12.2008
19.06.2009

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Aktueller Kurs
vom 17.3.2008 (Geld)
0.13
0.16
0.16
0.20
0.14
0.17
0.12
0.14
0.17

Aktueller Kurs
vom 17.3.2008 (Brief)
0.14
0.17
0.17
0.21
0.15
0.18
0.13
0.15
0.18

Dieses Dokument stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion dar. Bitte verlangen Sie vor einem Anlageentscheid die vollständigen Produkteinformationen, insbesondere
hinsichtlich produktespezi scher Risiken, Emissionspreis und allfälliger Gebühren. Diese können unter der entsprechenden Telefonnummer kostenlos bestellt werden.
Dieses Anlageprodukt beinhaltet Anlagen in Emerging Markets. Emerging Markets sind in Ländern mit einer oder mehreren der folgenden Eigenschaften angesiedelt: Ein gewisses Mass an fehlender politischer
Stabilität, unsichere Finanzmärkte und wirtschaftliche Entwicklung, ein sich im Aufbau be ndender Kapitalmarkt oder eine schwache Wirtschaft. Anlagen in Emerging Markets sind üblicherweise mit erhöhten Risiken
verbunden, wie politischem Risiko, wirtschaftlichen Risiken, Kreditrisiken, Währungsrisiken, Marktliquiditätsrisiken, rechtlichen Risiken, Erfüllungsrisiken, Marktrisiken, Aktionärs- und Gläubigerrisiken.

Für weitere Informationen rufen Sie uns an:
Institutionelle Anleger, Firmen und Banken 044 335 76 00*
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* Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche auf unseren Linien aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
11

FOCUS

Das Kleingedruckte bei Derivaten

Bild: www.sxc.hu

Entscheidend für den Erfolg an der Börse ist die richtige Einschätzung der Marktlage. Für den
Käufer von derivativen Finanzinstrumenten spielen daneben aber auch die «Nebenkosten» eine
Rolle, zu denen die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs, allfällige Managementgebühren und
Finanzierungskosten gehören.

Aufgepasst, denn zu grosse Spreads bei Strukturierten Produkten können das Anlegerportemonnaie unnötig belasten.

Martin Plüss| Der Kurs eines Strukturierten
Produkts muss zuerst die Geld-Brief-Spanne, auf englisch Spread genannt, übersteigen, damit überhaupt ein Gewinn erzielt
werden kann. Je kleiner diese Spanne ist,
desto eher ist die Position im Gewinn. Je
kürzer ein Engagement dauert, desto wichtiger ist es, dass das Produkt eine möglichst geringe Spanne aufweist. So mag es
ein Anleger verschmerzen, wenn ein Basiswert nach fünf Jahren 100 Prozent zugelegt
hat, sein Zertifikat aber wegen des Spreads
nur 98 Prozent. Möchte er aber schon nach
wenigen Tagen verkaufen, weil der Basiswert 10 Prozent angestiegen ist, so bleibt

ihm, je nach Höhe des Spreads und der
Gebühren, möglicherweise weniger als die
Hälfte des Gewinns. Eine analoge Situation
besteht übrigens auch bei vielen Fonds, da
diese nur mit einem Ausgabeaufschlag von
üblicherweise 1,5 bis 2,0 Prozent gekauft
werden können.
Grosse Unterschiede bei Spreads
Bei Anlageprodukten auf gängige Basiswerte (grosse Indizes oder Blue Chips)
sollte der Spread bei normalen Marktbedingungen unter einem Prozent liegen. Dass
dies möglich ist, zeigen die meisten Banken. Allerdings können die Unterschiede

dp payoff all about derivative investments | April 2008

zwischen den Emittenten durchaus beachtlich sein. So bewegte sich am 17. März
2008 der Spread der 35 in der Schweiz
kotierten Bonus-Zertifikate auf die UBSAktie zwischen 0,4 und 4,8 Prozent. Weniger gravierend war der Unterschied bei den
acht Tracker-Zertifikaten auf den Dax. Hier
waren Spannen zwischen 0,08 und 0,41
Prozent zu beobachten. Handelt es sich bei
den Basiswerten um Titel mit geringer Liquidität und/oder grossen Schwankungen,
so können deutlich höhere Spreads auftreten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn
die Basiswerte aus wenig entwickelten
Märkten stammen. Bei diesen Titeln ist
das Hedging für den Emittenten besonders
schwierig. Allerdings fällt auch auf, dass
der Spread häufig dort am grössten ist, wo
die Konkurrenz am kleinsten ist, das heisst,
wenn es nur wenige vergleichbare Produkte
gibt. Stammen die Basiswerte aus anderen
Zeitzonen, so ist es üblich, dass der Spread
bei geschlossenen lokalen Börsen höher
ist, als wenn diese geöffnet sind. Generell
lässt sich auch sagen, dass Produkte auf
mehrere Basiswerte (Multi Reverse Convertibles oder Multi Bonus-Zertifikate) höhere
Spreads aufweisen als jene, die auf einen
einzelnen Basiswert lauten.
Bei Hebel-Produkten kann nicht so einfach
ein «vernünftiger» Spread in Prozent angegeben werden. Hier kommt es darauf an,
wie sehr sie im Geld oder aus dem Geld liegen. Da es zumindest zu den gängigen Basiswerten meist von verschiedenen Emissionsbanken Warrants mit ähnlichen >
12

FOCUS

Ausübungspreisen und Laufzeiten gibt,
empfiehlt sich ein Vergleich der verschiedenen Papiere. Dabei ist nicht der absolute
Spread (1, 2 oder mehrere Rappen) zu betrachten, sondern immer der prozentuale.
Sowohl für Anlageprodukte als auch für Hebel-Produkte gilt, dass eine hohe Volatilität
zu erhöhten Spreads führt. Dies lässt sich
auch in der momentan nervösen Börsenlage feststellen. In derartigen Situationen

«Bei Anlageprodukten auf
gängige Basiswerte sollte
der Spread bei normalen Marktbedingungen unter einem Prozent
liegen.»
sind Basiswerte mit geringerer Volatilität
und hoher Liquidität zu bevorzugen. So
weisen derzeit Warrants auf den SMI generell einen bedeutend geringeren Spread auf
als diejenigen auf den SLI oder den SMIM.
Ärgerlich ist es, wenn der Spread plötzlich

angehoben wird, was durchaus geschehen
kann. Hier lohnt sich eine Rückfrage beim
Emittenten. Manchmal erhält man dann
überraschende Erklärungen. So erhielt
payoff von einer Bank, deren Mini-Futures
auf Gold und Silber seit einiger Zeit extrem
hohe Spreads aufweisen, die folgende Auskunft: «Die betreffenden Produkte sind in
erster Linie an institutionelle Investoren
gerichtet. Auf Anfrage stellen wir gerne
wieder engere Spreads. Der Bid-Preis entspricht derzeit ziemlich genau dem Fair
Value, lediglich die Offerseite ist erhöht.
Somit erleiden bereits investierte Anleger
keinen Schaden.»
Keine Kursstellung – das grosse
Ärgernis
Ein hoher Spread ist unangenehm, noch
ärgerlicher ist es aber, wenn an der Börse
gar kein Kurs gestellt wird. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Ein möglicher
Grund sind Ereignisse, welche die Aktienkurse kurzfristig sehr stark bewegen können, wie zum Beispiel die überraschende

Leitzinssenkung der US Notenbank am 22.
Januar dieses Jahres. Dem Anleger bleibt
dann nichts anderes übrig als zu warten,
bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Üblicherweise kann spätestens nach einer
Stunde wieder mit einem Kurs gerechnet
werden. Dauern die Turbulenzen allerdings
länger, so kann es geschehen, dass Kurse
über mehrere Tage nicht gestellt werden.
Dies war zum Beispiel am 17. und 18. März
der Fall, als der SMI zuerst 5 Prozent verlor und anschliessend wieder 3,5 Prozent
gewann. An solchen Tagen ist es für den
Emittenten besonders schwierig, einen
fairen Kurs zu ermitteln, da nicht nur die
Basiswerte, sondern auch die Volatilitäten
grossen Schwankungen unterliegen. Im Zusammenhang mit der aktuellen Finanzkrise
kam hinzu, dass nach dem Zusammenbruch von Bear Stearns die Finanzierungskosten einiger Banken stark anstiegen, da
der Markt ihre Bonität deutlich zurückstufte, was ebenfalls Einfluss auf die Preise von
Strukturierten Produkten hat (siehe Seite
34). Für den Anleger der rasch reagieren

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dp payoff all about derivative investments | April 2008
13 FOCUS

möchte ist es höchst unangenehm, wenn er
an der Börse keinen Kurs vorfindet. Er hat
dann nur die Möglichkeit, seine Hausbank
anzurufen, die sich mit dem Emittenten
in Verbindung setzen, muss um den Kaufoder Verkaufsauftrag auszuführen. Am
besten ist es aber wohl ohnehin, in derart
hektischen Phasen die Ruhe zu bewahren
und nichts zu überstürzen.
Neben den genannten Ursachen kann es
auch vorkommen, dass Kurse auf Grund
von technischen Problemen oder Fehleingaben beim Emittenten nicht oder falsch
gestellt sind. In diesem Fall empfiehlt es
sich, direkt beim Emittenten nachzufragen.
Im Normalfall wird dieser die Panne umgehend beheben.
Managementgebühren gibt es auch bei
Strukturierten Produkten
Viele Anleger sind der Meinung, Managementgebühren existierten nur bei Fonds,
nicht aber bei Strukturierten Produkten.
Das ist ein Irrtum. Bei Tracker-Zertifikaten
sind Kosten für das Management durchaus
üblich. Handelt es sich um ein passives Investment in einen gängigen Index, so sind
diese im Allgemeinen klein. Ein Beispiel
dazu ist SMILE, ein Tracker auf den SMI Total Return Index, wo die Management-Gebühr bei bescheidenen 0,4 Prozent pro Jahr
liegt. Wird mit dem Zertifikat aber eine spezielle Strategie umgesetzt, so können auch

«Bei Tracker-Zertifikaten
sind Kosten für das Management
durchaus üblich.»
2 Prozent oder mehr erreicht werden, wie
zum Beispiel bei DYNMX der Bank Sarasin
(2,8 Prozent) oder VZOES der Bank Vontobel (1,4 Prozent). Beziehen sich Zertifikate
auf einen von der Bank selbst berechneten
Index, so legt sie meist eine Management
Fee für den Index fest. Leider ist dies im
Termsheet nicht immer ersichtlich. Teuer
wird es, wenn Zertifikate auf Zertifikate
oder Fonds herausgegeben werden. Hier
bezahlt man oft doppelte Gebühren, nämlich für die Basiswerte und für das Dachzertifikat.
Für traditionelle, statisch zusammengesetzte Baskets ist zwar keine Managem-

entgebühr zu entrichten, doch muss die
Behandlung der Dividendenauszahlung beachtet werden. In den meisten Fällen werden diese dem Anleger nicht oder höchstens teilweise ausbezahlt. Dies ist auch
bei Zertifikaten auf reine Preis-Indizes (wie
zum Beispiel den SMI) der Fall. Hier muss
vor einem Kauf das Termsheet auf diesen
Punkt hin untersucht werden. Besonders
bei Basiswerten, die traditionell mit hohen Dividenden aufwarten, kann eine Basketlösung teuer werden. Bei vielen SMITrackern ist im Termsheet kein Hinweis
auf die Dividendenauszahlung zu finden.
Ausnahmen bilden zum Beispiel VZOCH
(jährlich werden dem Zertifikat 0,6 Prozent seines Werts gutgeschrieben; es folgt
also eine Re-Investition der Dividenden),
SMIIT (jährliche Ausschüttung von 0,75
Prozent) oder SMIXE (Auszahlung von 60
Prozent der effektiven Dividenden). Nachdem wegen des Kurszerfalls die meisten
SMI-Aktien Dividendenrenditen von 3 bis 6
Prozent aufweisen, ist SMIXE um ein Vielfaches attraktiver als die anderen beiden
Produkte. Erheblich besser fährt der Anleger allerdings mit dem oben erwähnten
SMILE auf den SMI Total Return Index, in
den die Dividenden mit eingerechnet sind.
Baskets auf dividendenlose Werte werden
mit einem Aufschlag auf den effektiven
Wert verkauft.
Mini-Futures: Die Finanzierungskosten
nicht vergessen
Mini-Futures sind eine relativ neue ProduktKategorie und deshalb den Anlegern noch
nicht so vertraut. Bei diesen Produkten
erwirbt der Käufer im Prinzip den Basiswert, bezahlt dafür aber nur einen kleinen
Teil des Preises. Den Rest des Kaufpreises
übernimmt die Emissionsbank. Dafür verlangt sie einen Zins. Dieser setzt sich zusammen aus dem LIBOR (aktuell rund
2,55 Prozent) und einer Marge der Bank.
Auf dem Termsheet ist dafür üblicherweise eine Spanne angegeben, in der sich
diese Marge bewegt. Gegenwärtig liegen
diese im Bereich von 3,0 bis 3,5 Prozent.
Kummuliert entstehen also Finanzierungskosten im Bereich von 5,5 bis 6,0 Prozent
p.a. Erfreulich ist, dass Goldman Sachs die
aktuelle Marge auf www.goldman-sachs.ch
publiziert. Es ist zu hoffen, dass dieses
Beispiel bei den anderen Emittenten von

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Mini-Futures bald Schule macht. Die Verrechnung des Zinses geschieht dadurch,
dass der Ausübungspreis (hier Finanzierungslevel genannt) täglich um einen kleinen Betrag angehoben wird. Zu beachten
ist, dass der Zins auf den Finanzierungsle-

«Wer mit einem
gestellten Kurs unzufrieden
ist, darf sich nicht scheuen,
direkt bei der Emissionsbank
nachzufragen.»
vel und nicht etwa auf den Wert des MiniFutures erhoben wird. Welche Folgen das
hat, soll an einem fiktiven Beispiel gezeigt
werden: Liegt der Kurs einer Aktie bei CHF
120, der Finanzierungslevel bei CHF 100,
so beträgt der Wert des Mini-Futures CHF
20. Steigt der Finanzierungslevel innerhalb
eines Jahrs um 5 Prozent auf CHF 105,
dann verliert der Mini-Future bei gleichbleibendem Aktienkurs CHF 5, also 25 Prozent
seines Werts. Allerdings kann der Zins teilweise durch die Dividenden ausgeglichen
werden, welche dem Halter des Futures
gutgeschrieben werden, was ebenfalls
durch Anpassung des Finanzierungslevels
geschieht.
Ratschläge für den Anleger
Wer ein Produkt kaufen will, beobachtet
am besten die Kursstellung über einige
Tage. Wer auf Grund einer Spezialsituation rasch einen Put oder Call kaufen will,
soll sich trotzdem die Zeit nehmen, verschiedene Produkte zu vergleichen. Im
Weiteren ist es ratsam, sich dabei an jene
Emissionsbanken zu halten, mit denen bislang gute Erfahrungen gemacht wurden. In
unsicheren Situationen mit hoher Volatilität sind ausserdem Basiswerte mit relativ
geringer Volatilität und hoher Liquidität zu
bevorzugen. Wer mit einem gestellten Kurs
unzufrieden ist, darf sich nicht scheuen, direkt bei der Emissionsbank nachzufragen.
Schliesslich ist bei Tracker-Zertifikaten die
Behandlung der Dividenden abzuklären.
Möglicherweise kommt es günstiger, den
Basket durch den Erwerb der Aktien selbst
nachzubilden. Wer diese einfachen Regeln
befolgt, wird sich weniger über schlechte
Erfahrungen ärgern müssen.
Werte bewahren.
Sicherheit und Diversifikation.

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wird das Zertifikat zu 100% zurückgezahlt.

Basiswert

Gold (gemäss London Gold Market)

Beobachtungstage

28.03.2009, 28.03.2010, 28.03.2011

Emittentin

Lehman Brothers Treasury Co. B.V.

Liberierung

11.04.2008

Nominalbetrag

EUR 1’000 bzw. CHF 1’000

Schlussfixierung

28.03.2011

Kapitalschutz

100%

Rückzahlungsdatum

11.04.2011

Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch
Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88
E-Mail: solution@lehman.com, www.lehman.com/structuredinvestments

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E-Mail info@npb-bank.ch, www.npb-bank.ch

Lehman Brothers: 8x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Fixed Income. 5x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Equities.*
Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.**
* Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007.
Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder
registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und
an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem
Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie
ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen
nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der
Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in
Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen
können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman
Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
15

FOCUS

Reverse Convertibles richtig handeln
Reverse Convertibles erfreuen sich grosser Beliebtheit bei den Schweizer Anlegern. Neben dem
bedingten Kapitalschutz, dem garantierten Coupon und der auf den ersten Blick einfachen Auszahlungsstruktur gibt es aber doch noch einige Kleinigkeiten, auf die ein Anleger im Falle eines
Kaufs achten sollte.
Bild: www.sxc.hu

lich zahlen. Bei einem vorzeitigen Verkauf
erhalten die Anleger dementsprechend die
aufgelaufenen Marchzinsen. Der Abrechnungsbetrag, d.h. die Summe aus Clean
Price und Marchzinsen wird auch «Dirty Pri-

«Bei Reverse Convertibles
erfolgt die Zinszahlung grundsätzlich per Verfall, d.h. derjenige,
der den Reverse Convertible am
Verfalltag in seinem Depot
hält, kommt in den Genuss der
gesamten Zinszahlung.»

Heiko Weyand, Head of Sales, HSBC| Reverse Convertibles, Barrier Reverse Convertibles oder Multi Reverse Convertibles
mit unterjährigen Laufzeiten erfreuen sich
in der Schweiz nicht nur in volatilen Börsenphasen grosser Beliebtheit. Gelegentlich tauchen von Investoren aber Fragen
auf, wie viel ein Reverse Convertible denn
nun tatsächlich kostet. Die Geld- und Briefkurse von Reverse Convertibles notieren
aufgrund des Charakters einer Obligation
in Prozent des Nennwerts (Denomination).
Das heisst, für einen mit einem Nennwert
in Höhe von CHF 1’000 ausgestatteten Reverse Convertible, der zu einem Briefkurs

in Höhe von 98,90 Prozent notiert, zahlen
Anleger bei Erwerb CHF 989.00. Hinzu
kommen – sofern der Kurs als so genann-

«Bei Kursen unter pari ist
die erzielbare Performance
für Investoren tendenziell höher
als bei Kursen auf oder sogar
über pari.»
ter «Clean Price» angegeben wird – die
bis zum Erwerbszeitpunkt aufgelaufenen
Marchzinsen. Diese müssen Anleger beim
Erwerb eines Reverse Convertibles zusätz-

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Payoff-Diagramm
Reverse Convertible
Gewinn
Cap
0
Strike

Verlust

Ba
sis
we
rt

Wer Reverse Convertibles richtig einsetzt, kann entspannt zurücklehnen.

ce» genannt. Anhand der Prozentnotierung
als «Clean Price» ist für Investoren sofort
erkennbar, ob Reverse Convertibles unter
oder über pari notieren. Bei Kursen unter

Quelle: Schweizerischer Verband
für Strukturierte Produkte (SVSP)
16 FOCUS

Payoff-Diagramm
Barrier Reverse Convertible
Gewinn
Cap

Convertible wird entweder als Coupon pro
Jahr (p.a.) angegeben oder als Coupon für
die Gesamtlaufzeit. Ist der Reverse Convertible z.B. mit einem Coupon von 15,25
Prozent p.a. und mit einem Nennbetrag
von CHF 1’000 ausgestattet, bedeutet dies

Knock-in
0

Verlust

Ba
sis
we
rt

Strike

Quelle: Schweizerischer Verband
für Strukturierte Produkte (SVSP)

pari ist die erzielbare Performance für Investoren tendenziell höher als bei Kursen
auf oder sogar über pari. (Eine ausführliche
Erklärung der beiden Begriffe «Clean Price»
und «Dirty price» findet sich im payoff magazine vom März 2008, Seite 10.)

«Die HSBC wendet eine taggenaue Abrechnungsmethode,
die sogenannte ‹actual/actual›
Methode, an.»

«Die Zinszahlung (Coupon) erfolgt
grundsätzlich am Verfallstag für
die Zeit zwischen dem Beginn des
Zinslaufes und der Rückzahlung
des Reverse Convertible.»
nur für den Fall, dass das Wertpapier eine
Restlaufzeit von exakt einem Jahr hat, dass
Investoren eine Zinszahlung in Höhe von
(15,25 x 1’000)/100, also CHF 152.50 erhalten. Sollte die Restlaufzeit kürzer als ein
Jahr ausfallen, wird die Zinszahlung bei Verfall die CHF 152.50 unterschreiten. In der
Regel erfolgt eine Berechnung der dem Investor zustehenden Zinsen nach dem Prin-

zip, dass mathematisch jeder Monat mit 30
Tagen berechnet wird, folglich hat das mathematische Jahr auch nur 360 Tage, nämlich zwölf mal 30 Tage. Die HSBC dagegen
wendet eine taggenaue Abrechnungsmethode an, die sogenannte «actual/actual»
Methode. Berücksichtigt wird folglich auch,
ob es sich um ein Schaltjahr handelt wie
2008 oder nicht. Bei Barrier Reverse Convertibles darf zudem die Barriere während
der Laufzeit nie berührt oder unterschritten
worden sein.
Bei Reverse Convertibles erfolgt die Zinszahlung grundsätzlich per Verfall, d.h. derjenige, der den Reverse Convertible am Verfalltag in seinem Depot hält, kommt in den
Genuss der gesamten Zinszahlung. Verkauft
ein Anleger nun seinen Reverse Convertible
während der Laufzeit, erhält er neben dem
aktuellen Verkaufspreis die sogenannten
Marchzinsen, sprich die Zinsen, die vom Beginn des Zinslaufs des Produkts bis zum Tag
des Verkaufs/Erwerbs aufgelaufen sind.

Die Zinszahlung bei der actual/actual-Methode errechnet sich wie folgt:

Zinszahlung = (Zinstage x Nennwert x Coupon) /(365 x 100)
Die Zinszahlung (Coupon) erfolgt grundsätzlich am Verfallstag für die Zeit zwischen dem Beginn des Zinslaufes und der
Rückzahlung des Reverse Convertible. Die
Höhe der Zinszahlung für einen Reverse

Die Zinszahlung bei der herkömmlichen Reverse Convertible Berechnungsmethode
errechnet sich wie folgt:

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dp payoff all about derivative investments | April 2008

Zinszahlung = (Zinstage x Nennwert x Coupon) /(360 x 100)
17

FOCUS

Interview mit Heiko Weyand
Head of Marketing Retail Products Team, HSBC
Sehr geehrter Herr Weyand, Reverse
Convertible Produkte erfreuen sich in
der Schweiz grosser Beliebtheit. Nichtsdestotrotz geriet diese Produktart in
jüngster Zeit wegen häufig auftretender
Barrierenverletzungen in Kritik. Auf was
muss ein Anleger in jetztigen Marktumfeld achten wenn er in einen Reverse
Convertible investieren möchte?
Investoren sollten sich nicht von ihrer Gier
leiten lassen und auf allzu hohe Coupons
schielen. Die Banken bieten ausreichend
Produkte mit defensivem Charakter und akzeptablen Renditechancen an wie z.B. einen
Revervse Convertibles mit 10,50 Prozent
Coupon auf Nestlé (TANES). Gerade bei moderaten oder auch schwachen Kursentwicklungen können Revervse Convertibles eine
Alternative zum Direktinvestment sein.
Die Clean und Dirty Pricing Methoden
sind bei Coupon-Produkten heiss diskutiert. Für das Clean Pricing spricht die
einfache Erkennbarkeit des aktuellen
Produktwerts exklusive Coupon. Für die
Dirty Pricing Methode spricht die hohe
Transparenz, da der effektive Wert des
Produktes inklusive Marchzinsen erkennbar ist. Wie stellt die HSBC die Kurse von Reverse Convertibles bzw. was
ist Ihrer Meinung nach die bessere und
transparentere Pricing Methode für den
Anleger?
Für den Investor ist die Suche doch gar
nicht so schwer, da Websites wie www.
payoff.ch oder www.cash.ch absolute und
jährliche Renditen berechnen und kostenlos

zur Verfügung stellen. Bislang hat sich das
Clean Pricing durchgesetzt, so dass fast alle
Banken diese Methode benutzen. Vor allem
die Einheitlichkeit der Darstellung führt zur
Transparenz. Daher benutzen auch wir diese
Methode.
Mangelnde Transparenz wird Strukturierten Produkten immer wieder vorgeworfen. Was unternimmt die HSBC, um
die Transparenz von Strukturierten Produkten zu erhöhen?
Nur Kunden, die mit Strukturierten Produkten erfolgreich waren, werden auch zukünftig Strukturierte kaufen. Deshalb klären
wir Anleger intensiv mit allen Chancen und
Risiken auf. Unser Standardwerk «Zertifikate
und Warrants» sowie der brandneue Nachfolger «Fragen und Antworten zu Anlagezertifikaten und Hebelprodukten» eignen sich
für Einsteiger und auch Berater. Dazu kommen Seminare – aktuell mit unseren Partnern Scoach und Swissquote – oder unsere
kostenlose Hotline. Wir bedienen übrigens
anders als einige Wettbewerber die Anrufe
von Kunden nicht über ein Call Center, sondern machen es selbst.
Welche Produktneuheiten und Innovationen können die Schweizer Investoren in
den kommenden Monaten von der HSBC
erwarten?
Wir stehen für Kontinuität und stetes Wachstum. Daher ziehen wir faires Pricing, konstante Spreads und stabile Handelssysteme
zwanghaften Produktneuerungen vor. Wir
wollen unser Angebot an Scoach-gelisteten

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Der studierter Ökonom Heiko Weyand
(34) leitet die Derivat-Abteilung Marketing Retail Products von HSBC Trinkaus
& Burkhardt. Der gebürtige Saarländer
verfügt über mehr als acht Jahre Erfahrung im Derivatgeschäft und arbeitete
in London und München. Heiko Weyand studierte in Leipzig und Aberdeen
(Schottland), ist verheiratet und lebt
mit seiner Frau und seiner Tochter in
Düsseldorf.

Warrants und Zertifikaten in diesem Jahr auf
rund 1’000 Produkte ausbauen. Da werden
klassische Warrants und Mini-Futures dabei
sein, aber auch Reverse Convertibles und
verschiedene Multi-Strukturen.
Welchen Einfluss hat die momentan
schlechte Stimmung an den Märkten auf
die Konstruktion von neuen Produkten?
Worauf achten Sie derzeit besonders?
Wir spüren eine konstante Nachfrage nach
Hebel-Produkten. Ansonsten ist natürlich
Sicherheit gefragt, die sich beispielsweise
über Kapitalschutz-Produkte, hohe Risikopuffer oder einer exzellenten Bonität wie bei
HSBC realisieren lässt.
Vielen Dank für dieses Interview.
18

INTERVIEW

Interview mit Bernard Loriol, CEO BAC Fund
Afrika ist im Aufschwung, der Boom in den BRIC-Staaten führt zu einer stark steigenden
Nachfrage bei den Rohstoffen. Bernard Loriol, auch bekannt als «Mister Platin», sprach mit
payoff über Afrika, Rohstoffe und Platin, und die Chancen die sich in den kommenden Jahren
auf dem Schwarzen Kontinent bieten werden.
Nach dem grossen Erfolg mit dem BAC
Mining South Africa Fund, dem weltweit
einzigen Fonds, der ausschliesslich
in Produktions- und Explorationsunternehmen der Platingruppenmetalle
investiert, plant Ihre Gesellschaft die
Lancierung des BAC Africa Natural Resources Fund. Was waren die zentralen
Beweggründe für diesen Schritt?
Hauptgrund für die Lancierung des BAC
Africa Natural Resources Fund ist das momentan sehr attraktive Umfeld für Rohstoffe. Zurzeit befinden wir uns in einem
Rohstoff-Superzyklus, der vor gut acht
Jahren begonnen hat und erst in seinen Anfängen steckt. Bis anhin gab es neben dem
jetzigen Superzyklus die amerikanische Industrialisierung, die Ende des 19. Jahrhunderts begann und gut 40 Jahre andauerte.
Der zweite Superzyklus war der europäische Wiederaufbau nach dem zweiten
Weltkrieg und der dritte Superzyklus war
die Industrialisierung in Japan, welche sich
über 20 Jahre erstreckte. Diese Zyklen wurden von jeweils einer Bevölkerungsanzahl
von rund 100 bis 300 Millionen getragen.
Betrachtet man den jetzigen Zyklus, ausgelöst durch China und Indien, reden wir von
einer Bevölkerungsanzahl von rund drei Milliarden. Hinzu kommen die Urbanisierung
sowie das Wachstum der Weltbevölkerung,
welche jährlich um 70 Millionen Einwohner
zunimmt. Im Jahre 2008 leben rund 3 von
6,5 Milliarden Menschen in Städten. Diese
Zahl wird sich bis 2030 auf rund 5 von ins-

gesamt 8,3 Milliarden Menschen erhöhen.
Dies führt dazu, dass das Einkommen der
BRIC-Mittelklasse stark zunimmt. Heute
verfügen nur 300 Millionen Einwohner der
BRIC-Länder über ein Jahreseinkommen
von USD 3’000, im Jahre 2020 werden es
etwa 1,4 Milliarden sein. Wenn man noch
einen Blick auf die realen Zinsen wirft konkretisieren diese das Bild weiter, denn tiefe
Zinsen wirken sich vorteilhaft auf die Rohstoffpreise aus. Deshalb wird Afrika in den
kommenden Jahren enorm von der stark
steigenden Nachfrage im Rohstoffsektor
profitieren und ist deshalb aus Anlegersicht
sehr attraktiv. Der Boom ist keineswegs am
Ende, sondern hat erst begonnen.
Gegenwärtig sind in Afrika an 16 Börsen insgesamt nur 522 Gesellschaften
gelistet mit einer Börsenkapitalisierung
von 120 Milliarden USD. Dies entspricht
einem Anteil am MSCI Emerging Markets Index von 6 Prozent. Welche Branchen sind Ihrer Meinung nach in Afrika
am erfolgversprechendsten?
Unternehmen die in der Förderung bzw.
Produktion von natürlichen Ressourcen
tätig sind bieten die interessantesten Anlagemöglichkeiten. Dazu gehören der Minen-,
Energie-, Agrikultur-, Holz- sowie der Nahrungsmittelsektor. Der Infrastruktur-Sektor
ist aus meiner Sicht nicht attraktiv, da hier
die Chinesen mit möglichen Grossinvestitionen die Preise in den Keller treiben
könnten.

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Gibt es Länder die ein besonders gutes
Investitionsklima aufweisen oder andererseits Länder, wo von Investments abgeraten werden sollte?
Südafrika ist das «Zugangs-Portal» des
Schwarzen Kontinents, aus diesem Grund
sicherlich das attraktivste Land Afrikas. Zudem erachte ich den Kongo als interessant.
Was macht Kongo so attraktiv und welche Unternehmen stehen im Vordergrund?
Vor 10 Jahren gab es in Afrika noch 13
Kriege, während es heute nur noch drei sind.
Die politische Stabilität hat somit markant
zugenommen. Betrachtet man die Vorkommen an natürlichen Ressourcen ist der heutige Kongo vergleichbar mit dem Kanada der
Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Da ein grosser Teil der Ressourcen noch
unentdeckt ist, wird die Attraktivität des
Kongos zusätzlich erhöht. Ich arbeite aus
diesem Grund mit zwei Kongo-Experten zusammen, die mich in der Titelselektion beratend unterstützten.
Wie sieht es generell mit der Handelbarkeit, Liquidität der afrikanischen Börsen ausserhalb des etablierten Marktes
Südafrika aus? Welches sind die grössten Probleme für einen ausländischen
Investor?
Die Märkte abseits von Südafrika sind für
den privaten Anleger zu riskant. Will man
hier erfolgreich investieren, sollte man über
19

INTERVIEW

ein ausgezeichnetes Wissen der einzelnen
Länder und zudem über ein gutes Beziehungsnetzwerk verfügen. Fonds bieten hier
eine gute Alternative für den Privatanleger.
Die meisten afrikanischen Unternehmen sind
neben der Börse in Johannesburg an ausländischen Börsenplätzen kotiert, wie zum Beispiel in Sydney, Toronto oder London.
Sie bieten auf Ihren Platinfonds auch
massgeschneiderte Strukturierte Produkte an. Wird dieses Angebot genutzt
und sind weitere ähnliche Produkte zu
erwarten?
Wir haben bereits mit verschiedenen Emittenten Strukturierte Produkte emittiert und
werden dieses Geschäftsfeld in Zukunft
weiter ausbauen. Dabei muss angemerkt
werden, dass wir mit niemandem exklusiv
Derivate lancieren.
Sie gelten nach Ihrem grossen Erfolg
inzwischen als «Mister Platin». Wo liegt
der Platinpreis Ende 2008?
Meiner Meinung nach wird sich der Platinkurs Ende 2008 im Bereich von USD
2’000 bis USD 2’500 bewegen. Dabei wird
er aber wohl näher an der oberen Begrenzung liegen.
Wie gross sind Ihrer Meinung nach die
Gefahren, dass durch den starken Kurszerfall des Rands in den letzten Wochen,
Lohnforderungen von Seiten der Beleg-

schaft der Minenunternehmen auftreten und diese allenfalls zu Streiks führen könnten?
Der schwache Rand ist grundsätzlich positiv
für Minenunternehmen, denn das Personal
wird in Rand bezahlt. Erlöse aus Rohstoffverkäufen im Gegenzug werden in US-Dollar
abgerechnet. Die momentane Schwäche
des Rand ist hauptsächlich auf die Auflösung der Carry Trades zurückzuführen. Es ist
davon auszugehen, dass der Rand bis 2010
an Wert gewinnen wird, denn dann findet
die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika
statt. Dies wird sicherlich positive Einflüsse
auf das Land haben.

Bernard Loriol, geboren 1957 in Biel, ist
Gründer und CEO der Best Asset Class
(BAC) Fondsgesellschaft. BAC ist spezialisiert in Edelmetall und vor allem PlatinAnlagen. Loriol verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Finanzmarkt. Er arbeitete unter
anderem als Hedge Fonds Entwickler bei
Harcourt und als Freelancer in der Schweiz,
Südafrika und Madagaskar. Er war Mitglied
der Geschäftsleitung der Bank Darrier
Hentsch in Genf und übte die Funktion des
CIO bei der Swss Life aus. Loriol studierte
Ökonomie an der Universität von Genf und
ist Hauptmann in der Schweizer Armee.

Wie beurteilen Sie die jüngst aufgetretenen Elektrizitätsprobleme in Südafrika,
die zu einer Ausweitung der Angebotslücke führten und damit die Platinhausse
noch beschleunigt haben. Hat der Staat
hier ein strukturelles Problem?
Ich war während vier Monaten in Südafrika,
genau während der Zeit als die Elektrizitätsprobleme auftraten. Das Problem wurde
aber in den Medien total übertrieben dargestellt. In dieser Zeit hatte ich nur zweimal
einen Stromausfall miterlebt. Der Staat hat
auf jeden Fall kein strukturelles Problem.
Wenn es ein Problem mit der Stromversorgung gibt, wird der Minen-Sektor sowieso
als erster bedient, da dieser Sektor der mit
Abstand wichtigste Abnehmer der Stromerzeuger ist.

Welches sind Ihre Favoriten bei den Produktions- und Explorationsunternehmen im Bereich der Platinmetalle?
Grundsätzlich können alle Platin-Explorationsunternehmen als unterbewertet bezeichnet werden. Historisch gesehen war
die Bewertungsdifferenz des Platinpreises
und der fördernden Firmen noch nie so
hoch wie heute. Zu meinen Favoriten bei
den Platinproduktionsunternehmen zählen
Anooraq Resources Corp, Impala Platinum,
Aquarius Platinum und Northern Platinum.
Meine Favoriten bei den Platinexplorationsunternehmen sind Platinum Australia und
Wesizwe Platinum.

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Herr Loriol, vielen Dank für dieses Interview.
20 PRODUCT NEWS

Barrier Reverse Convertibles mit Partizpiation auf SMI-Titel von Vontobel

Coupon mit zusätzlicher Partizipation
Vontobel bringt neu Barrier Reverse Convertibles, die neben dem üblichen Coupon noch eine
100-prozentige Partizipation am Basiswert erlauben. Dadurch ergeben sich gewisse Parallelen zu
einem Bonus-Zertifikat.
Andreas Stocker|Ein herkömmlicher Barrier Reverse Convertible
zeichnet sich durch den garantierten Coupon aus, der in jedem Fall
ausbezahlt wird, auch wenn eine Barrierenberührung stattgefunden
hat. Nachteilig ist dabei, dass an einer positiven Performance des Basiswertes nicht partizipiert werden kann. Bei Bonus-Zertifikaten verhält es sich anders. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass der Anleger
an einer positiven Entwicklung des Underlyings beteiligt ist, dagegen
geht die Bonuszahlung verlustig, falls die Barriere während der Laufzeit
verletzt wurde. Mit dem neuen Barrier Reverse Convertible mit Partizipation der Bank Vontobel kombiniert die Emittentin die Vorteile dieser
beiden Produktarten. Neben dem garantierten Coupon partizipiert der
Anleger an der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Aktien. Die
neue Produktkreation ist somit eine Art «eierlegende Wollmilchsau»,
doch wie immer bringen positive Produkteigenschaften auch Nachteiliges mit sich.
Die Bank Vontobel emittierte am 7. März 2008 vier Zertifikate auf die
Basiswerte UBS, Credit Suisse, Swiss Re und Zurich FS. Die Zertifikate
laufen jeweils bis zum 26.06.2009 und sind an der Scoach handelbar.
Auf den ersten Blick mag das Produkt durchaus interessant erscheinen, bekommt man doch neben der 100-prozentigen Partizipation
noch einen Coupon (vgl. Tabelle) von 4,75 bis 6,35 Prozent ausbezhalt.
Leider hat die Konstruktion auch ihre Tücken, denn alle zusätzlichen
Partizipationseigenschaften müssen teuer erkauft werden. In diesem
Falle mit einer Barriere, die unter den momentanen Marktverhältnissen zu hoch angesetzt ist (zwischen 73 und 80 Prozent), vor allem, weil
es sich um Finanztitel als Basiswerte handelt. Kurze Zeit nach Emission hat deshalb die hohe Volatilität am Schweizer Aktienmarkt bereits
ihr erstes Opfer unter den neu emittierten Zertifikaten gefordert. Bei

Barrier Reverse Convertibles mit Partizipation

VON8EQ, dem Produkt mit der UBS als Basiswert, wurde die Barriere
verletzt, dies nach gerade mal zehn Tagen im Sekundärmarkt.
payoff-Einschätzung: Eine neue und innovative Produktart, die leider
anhand der teuer zu erkaufenden Partizipationsrate sowie des Coupons jeweils mit einer äusserst knappen Barriere ausgestattet wurde.
Sollte ein Anleger an einem vergleichbaren Produkt mit unlimitierter
Partizipation interessiert sein, empiehlt es sich, auf Bonus-Zertifikate
mit tiefer Barriere zurückzugreifen.

MULTI-BONUS-ZERTIFIKAT
Hohe Renditechance, starker Schutz

Novartis/Credit Suisse/Swiss Life

läuft
ngsfrist
Zeichnu l 2008.
4. Apri
bis
771190
Valor: 3

–> 25% Bonus-Rendite
–> 60% BARRIER-Level (ind.)
–> 363 Tage Laufzeit
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Risk-Return-Diagramm

Hebel

Coupon Barriere in CHF Abstand
zur Barriere in %
27. März 2008

Swiss Re

VON8EP 5.80%

67.28 (80%)

22.94%

CS Group

VON8EO 6.35%

37.96 (73%)

25.87%

Zürich FS

VON8ER 4.75%

242.91 (74%)

23.60%

UBS

VON8EQ 6.10%

26.8 (78%)

Barriere berührt

VON8EP, VON8EO,
VON8ER, VON8EG

Return

Basiswert Ticker

Renditeoptimierung

Kapitalschutz
Risk

Quelle: Derivative Partners AG

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Quelle: Derivative Partners AG

Partizipation
21

PRODUCT NEWS

LastLook Barrier Reverse Convertibles der Clariden Leu

Innovation für vorsichtige Anleger
Der starke Rückgang an den Aktienmärkten führte zu zahlreichen Barrierenverletzungen. Mit den
LastLook Barrier Reverse Convertibles (BRC) werden im Vergleich zur klassischen Variante zwei
Risikofaktoren reduziert.
Dieter Haas| Im Gegensatz zu den Standard BRC gilt bei den LastLook
die Barriere nur im Zeitpunkt des Verfalls. Eine Verletzung der Kursschwelle während der Laufzeit hat keinen Einfluss auf die garantierte
Rückzahlung (vgl. Grafik). Einzig, wenn am Schlussfixierungstag mindestens einer der Werte unter der zudem sehr tief angesetzten Barriere
notiert, wird dem Anleger der Basiswert mit der grössten Negativperformance geliefert.

«Eine Verletzung der Kursschwelle während der
Laufzeit hat keinen Einfluss auf die garantierte
Rückzahlung.»
Gegenüber den klassischen BRC bietet die neue Alternative einige Vorteile. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass es zu einer Verletzung
der Kursschwelle kommt, da die Barriere nur am Schlussfixierungstag
von Bedeutung ist. Somit eignet sich diese Variante gerade in schwankungsreichen Märkten. Wegen den zusätzlichen Sicherheiten fällt der in
jedem Fall halbjährlich ausbezahlte Coupon im Vergleich zu den Standard BRC etwas geringer aus. Die Höhe hängt dabei in erster Linie von
der Volatilität der Basiswerte sowie der Korrelation untereinander ab.
Die fünf offerierten Zertifikate weisen Coupons zwischen 8,75 Prozent
(JPALL) und 18 Prozent (CUBLL) auf. Die Barrieren liegen indikativ zwischen 65 Prozent (UCMLL) und 75 Prozent (CUBLL). Erfreulicherweise
handelt es sich mit Ausnahme von URZLL (UBS, Zurich, Roche) jeweils
um Trios der gleichen Branche. So hat der Investor die Wahl zwischen
Pharma (JPALL in USD), Versicherungen (MACLL in EUR), Konsumgü-

Hypothetischer Kursverlauf eines LastLook BRC

ter des gehobenen Bedarfs (UCMLL) und Banken (CUBLL). Unglücklicherweise fiel beim LastLook CUBLL (CS, UBS, Bär) der Fixierungstag
(25.3.08) just auf einen starken Börsentag. Das lässt unseres Erachtens
die Gefahr einer Barriereverletzung eines der drei Titel am Verfalltag
trotz bereits erheblicher Kursrückgänge als eher hoch erscheinen. Von
den fünf angebotenen LastLooks besitzt JPALL voraussichtlich die besten Chancen, dass die Barriere in rund zwölf Monaten von keiner der
drei Aktien (Johnson&Johnson, Pfizer, Abbott) durchbrochen wird. Da
das Produkt in USD denominiert ist, könnte aber allenfalls ein weiterer
Kurszerfall des US Dollars einem Investor, der in Franken operiert, einen
Strich durch die Rechnung machen.
payoff-Einschätzung: LastLook BRC sind eine leicht verständliche Innovation, die sich für defensive Anleger eignet, die mehrheitlich von einer
Seitwärtsphase aller enthaltenen Titel ausgehen. Oft ist dabei der Spatz
in der Hand (tiefer Coupon) der Taube auf dem Dach (hoher Coupon)
vorzuziehen.

Risk-Return-Diagramm

180
160

Hebel

140
120

80
60

UCMLL
JPALL URZLL

Return

100

Barriere 75%

Renditeoptimierung

40

MACLL

20

CUBLL

Kapitalschutz

0
Produkt Lebensdauer

Basiswert 1

Partizipation

Basiswert 2

Barrieren Beobachtungstag

Risk

Basiswert 3

Quelle: Clariden Leu

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Quelle: Derivative Partners AG
22 PRODUCT NEWS

MINEN – Open-end Zertifikat der UBS auf den UBS Metals & Mining Index

Minen- und Metallgesellschaften bleiben
auf der Gewinnerseite
Die Rohstoffhausse bescherte den Minen- und Metallgesellschaften in den letzten Jahren grosse
Gewinne. Die Ampeln stehen trotz der jüngsten Korrekturen weiterhin auf grün. Der Sektor sollte
in keinem diversifizierten Depot fehlen.
Dieter Haas| Das im April 2006 lancierte und in der Schweiz kotierte
Zertifikat MINEN basiert auf dem UBS Metals & Mining Index. Der zugrunde liegende Basiswert konzentriert sich auf die 15 weltweit grössten Gesellschaften des Metall- und Miningsektors. Die Gewichtung

«Die Ampeln stehen trotz der jüngsten Korrekturen
im Rohstosssektor weiterhin auf grün.»
erfolgt aufgrund der Börsenkapitalisierung der Titel mit einem maximal
zulässigen Einzelgewicht von zehn Prozent zum Zeitpunkt des alljährlich stattfindenden Rebalancings. Für die Berechnung werden die Dividendenzahlungen angerechnet. Es handelt sich somit um einen Total
Return Index. Als Gegenleistung für den Indexunterhalt verrechnet die
Bank eine marktkonforme jährliche Management Fee von 0,8 Prozent.
Da das Zertifikat in CHF emittiert wurde, bestehen für den Anleger keine direkten Währungsrisiken. Die sieben grössten Positionen Rio Tinto, Xstrata, BHP Billiton, Southern Copper, Freeport-McMoRan, Anglo
American und Vale decken kurz vor dem nächsten Rebalancing-Datum
rund fünf Sechstel des gegenwärtigen Index ab. Vor allem Rio Tinto
legte in den letzten Monaten wegen der Übernahmeofferte von BHP, re-

MINEN, DJAIGCHTR, SPI (indexiert)

lativ gesehen, markant zu und steigerte sein Indexgewicht im Vergleich
zu den übrigen Titeln überdurchschnittlich. Derartige Verschiebungen
innert eines Jahres sind keine Seltenheit. Durch regelmässige Justierungen schaffen Indexlösungen diesem Sachverhalt Abhilfe. Bei Zertifikaten, die auf statisch zusammengesetzten Baskets beruhen, können
im Lauf der Zeit grosse Ungleichheiten entstehen, was zu erhöhten Risiken führen kann.
Wie die Grafik zeigt, schlägt der Dow Jones AIG Commodity Index in
Franken über einen Zeitraum von gut zehn Jahren den Gesamtmarktindex SPI. Noch besser schnitt das Zertifikat MINEN ab. Es übertrifft,
gemessen ab dem Zeitpunkt der Emission, sowohl den Dow Jones AIG
wie auch den SPI. Vergangene Tage sind an den Finanzmärkten zwar
Schnee von gestern, aber die Aussichten der Metall- und Minenindustrie sind angesichts des ungestillten Rohstoffhungers vor allem in den
aufstrebenden Ländern auch in den kommenden Jahren glänzend.
payoff-Einschätzung: Das Zertifikat MINEN ermöglicht langfristig orientierten Anlegern, sich fokussiert an den weltweit grössten Unternehmen dieser aussichtsreichen Branche zu beteiligen. Sofern es nicht zu
einer weltweiten Rezession kommt, dürfte die überdurchschnittliche
Entwicklung der Branche anhalten.

Risk-Return-Diagramm

%
280
260
240

MINEN

220

Return

200
180
160

Partizipation

140

Renditeoptimierung

120
100
80

Kapitalschutz

60
15.12.97

SPI

15.12.99

DJAIGCHTR

15.12.01

15.12.03

15.12.05

15.12.07

Risk

MINEN

Quelle: Scoach, Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
23 PRODUCT NEWS

Valoren 3’615’101 und 3’615’100 – Open-end-Zertifikate von ABN AMRO auf seltene Metalle

Reizvoll für Liebhaber des Exotischen
Rohstoffe verzeichneten in den letzten Monaten eindrückliche Kursavancen. Dies gilt auch für
viele seltene Metalle. Einige davon wurden mit dem Open-end Zertifikat von ABN AMRO jetzt auch
Privatanlegern zugänglich gemacht.
Dieter Haas| Was auf den ersten Blick als echte Neuheit erscheint,
entpuppt sich in Tat und Wahrheit lediglich als Erweiterung des zu
Jahresbeginn in Euro an der EUWAX kotierten Zertifikates mit der
WKN-Nummer AA0R3X. Die beiden in der Schweiz in CHF (Valor
3’615’101) und USD (Valor 3’615’100) lancierten Produkte unterscheiden sich einzig in der offerierten Handelswährung. Im Gegensatz zu AA0R3X erfolgt der Sekundärhandel nur über den Emittenten, da die Scoach derzeit keine Produkte auf diese Basiswerte
akzeptiert! Der von der Bank zusammengestellte Basket enthält fünf

«Der von der Bank zusammengestellte Basket
enthält fünf seltene Metalle, wodurch sich eine gute
Risikodiversifikation ergibt.»

investieren. Bei der Gewichtung der einzelnen Komponenten (vgl. Grafik)
wurden die unterschiedlichen Handelsspannen der einzelnen Produkte
mit in die Überlegungen einbezogen. So sind die drei Metalle Rhodium,
Iridium und Ruthenium nicht besonders liquide und werden deshalb mit
sehr hohen Spreads zwischen fünf und 12,5 Prozent gehandelt. Die drei
Metallpositionen werden vom Emittenten physisch gehedgt. Während
Uran dem Energiesektor zuzuordnen ist und zusammen mit Erdöl, Kohle und Erdgas zu den wichtigsten, allerdings endlichen Energieträgern
zählt, werden die anderen vier auserwählten Rohstoffe in erster Linie in
der Industrie eingesetzt. Die wichtigsten Produzentenländer von Molybdän sind die USA, China und Chile. Bei Rhodium, Ruthenium und Iridium
stammt der grösste Teil der Produktion aus Südafrika.

seltene Metalle, wodurch sich eine gute Risikodiversifikation ergibt.
Jeweils Anfang Mai und November jeden Jahres werden die Gewichtungen neu justiert. Neben den zur Gruppe der Platinmetalle zählenden
Ruthenium, Rhodium und Iridium fanden mit Uran Participation Note
und Sprott Molybdenum zwei Gesellschaften Aufnahme in die Auswahl,
die in physisches Uran und zumindest teilweise in physisches Molybdän

payoff-Einschätzung: Die Open-end-Zertifikate auf seltene Metalle verbreitern das Angebot in der Anlagekategorie der Rohstoffe. Das am 21. Januar
emittierte Zertifikat AA0R3X startete furios und erreichte am 6. März zwischenzeitlich ein Plus von 24 Prozent. Wegen der Baisse der Rohstoffe in
der Osterwoche schmolz die Performance bis Gründonnerstag auf immer
noch stattliche sieben Prozent. Angesichts einer jährlichen Management
Fee von 1 bis 1,5 Prozent und dem sehr grossen Spread im Sekundärhandel eignen sich die Zertifikate aber nur für langfristig orientierte Anleger.

Gewichtung und Zusammensetzung

Risk-Return-Diagramm

VN:3’615’101
VN:3’165’100
WKN: AAOR3X

10% Iridum

20% Sprott Molybdenum
30% Rhodium

Return

10% Ruthenium

Partizipation
Renditeoptimierung

30% Uranium Participation
Note

Kapitalschutz
Risk
Quelle: ABN AMRO

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Quelle: Derivative Partners AG

Hebel
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dp payoff all about derivative investments | April 2008
25 MUSTERPORTFOLIOS

Die Besonderheiten von Strukturierten
Produkten in Baisse-Märkten
Der Kurszerfall an den Börsen hat auch unser Musterportfolio Schweiz
Optimierung in die Verlustzone befördert. Die Werteinbusse seit dem
Start am 23. März 2007 beträgt 17,9 Prozent, während der SPI in diesem
Zeitraum 20,6 Prozent verlor, der SMI sogar 22,9 Prozent. Dabei machten sich die Besonderheiten der Strukturierten Produkte auf unangenehme Weise bemerkbar. Ihre Preise hängen bekanntlich nicht nur vom
Kurs des Basiswerts ab, sondern auch von der Volatilität, dem Zinsniveau
und den Dividenden. Alle diese Punkte haben sich in den letzten Monaten für bestehende Produkte negativ entwickelt. Die Folge davon ist,
dass eine Reihe von Papieren in unserem Musterportfolio mittlerweile
einen deutlichen Discount aufweisen. Beim Outperformance-Zertifikat
OPSMI hat der Call mit Ausübungspreis bei 9102 Punkten, welcher
die Outperformance ermöglicht, praktisch keinen Wert mehr. Deshalb
kann er den Verzicht auf die Dividenden nicht mehr aufwiegen, zumal
durch die gesunkenen Aktienkurse die Dividendenrendite deutlich angestiegen ist. Dieser Nachteil wird durch einen Kursabschlag ausgeglichen. Eine ähnliche Situation besteht bei den eingeknockten BonusZertifikaten SLIPN, DRHRS und DRUCB. Eine ausführliche Erklärung
dazu findet sich in der Rubrik «Reader’s Voice» des payoff magazine
vom Februar 2008. Auf den ersten Blick weniger verständlich war die
Entwicklung von LBBBJ, einem inversen Twin-Win Zertifikat, das zur

Absicherung des Portfolios gekauft wurde. Während der SMI in der Woche vom 17. bis 20 März 1,8 Prozent verlor, gewann LBBBJ nicht etwa
an Wert, sondern büsste im Gegenteil 5,2 Prozent ein. Eine Rückfrage
bei der Emissionsbank Lehman Brothers ergab, dass diese derzeit auf
dem Markt markant höhere Zinsen bezahlen muss, was dazu führt,
dass auch Strukturierte Produkte mit diesen Zinsen berechnet werden
(siehe Seite 34). Damit hat die aktuelle Finanzkrise erstmals direkte
Auswirkungen auf das Pricing gelisteter Strukturierter Produkte in der
Schweiz, ein Szenario, welches vor einigen Monaten als unvorstellbar
abgetan worden wäre. Aus diesem Grund hat das Produkt die erhoffte Absicherungsfunktion bisher nur beschränkt übernehmen können.
Mittlerweile verringert alleine der Discount von OPSMI und LBBBJ die
Performance des gesamten Portfolios um 1,5 Prozent. Wir hoffen, dass
sich die Märkte in absehbarer Zeit wieder beruhigen, so dass sich die
Discounts langsam wieder abbauen.
News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren
Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung»
und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/
Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen.

Zusammensetzung Musterportfolio Optimierung
Symbol Basiswert

Emittent

Verfall

SMICH
ZKB51E
KAR07
SMIAO
LBBBJ
SLIZP
VZDZH
DBOER
DRHRS

UBS
ZKB
Kardex
Sal. Oppenheim
Lehman
Clariden Leu
Vontobel
Deutsche Bank
Dresdner
Bank

SMI
SMI
Kardex
SMI
SMI
SLI
Zurich
Oerlikon
Holcim
Richemont
Swiss Re
DRUCB Credit Suisse
UBS
BNP Paribas
ABBCD ABB
SYNCB Syngenta
TRNES Nestlé
VCCLN Clariant
OPSMI SMI
Marchzinsen
Cash
Total

30.05.11
16.12.10
29.06.11
13.04.10
02.03.10
07.07.10
16.07.10
20.06.08
19.10.09

Strike bzw.
Bonuslevel
9040
7567.4
72
7840.79
8843.65
1552.298
443.55
522.28
131%

Stückzahl/
Nominalwert
15’000
10’000
4’000
125
7’000
5
15
11
4’000

Kurs vom
20.03.08
96.90%
97.15%
95.00%
86.75
108.51%
689
289
388.5
63.29%

14535
9715
3800
10843.75
7595.7
3445
4335
4273.5
2531.6

Exchangeable Bond
Kapitalschutz ohne Cap
Wandelanleihe, Zins 2,25%
Twin-Win Zertifikat
Inverses Twin-Win Zertifikat
Bonus-Zertifikat
Bonus-Zertifikat
Capped Bonus-Zertifikat
Capped Multi Bonus-Zertifikat

Dresdner
Bank

19.10.09

125%

3’000

48.71%

1461.3

Capped Multi Bonus-Zertifikat

ZKB
ZKB
Credit Suisse
Vontobel
Goldman Sachs

06.10.08
06.10.08
19.12.08
18.02.09
18.06.10

32
265
475
9.50
9102.15

100
8
7
290
150

22.85
233
446
6.82
65.5

2285
1864
3122
1977.8
9825
94.45
440.15
82144.25

Quelle: Derivative Partners AG

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Wert

Produkttyp

Discount Zertifikat
Discount Zertifikat
Discount Zertifikat
Discount Zertifikat
Outperformance-Zertifikat
26 PRODUCT NEWS REVIEW

Produktvorstellungen und was daraus wurde
payoff express und payoff magazine stellt im Zweiwochentakt interessante Produktneuerungen des Schweizer Derivatemarkts vor. Dabei durchleuchten wir die Produkte objektiv sowie
auch kritisch, denn nicht jede Produktinnovation hält, was sie verspricht. In Zukunft werden wir
im payoff magazine jeweils die Strukturierten Produkte, die wir im Vorjahresmonat vorgestellt
haben, nochmals kurz durchleuchten und Ihnen zeigen, wie sie sich in den letzten zwölf Monaten entwickelt haben. Wir beginnen mit drei Produkten, die wir im payoff express vom vergangenen April vorgestellt haben.
FUNDA ist ein Open-end Tracker-Zertifikat
auf den ABN Amro Swiss Value Investing
Index. Das Investitionskonzept basiert auf
dem von Joel Greenblatt 2005 verfassten
Buch «The Little Book That Beats the Market». In diesem Buch wird ein neuartiges
Value-Investing-Konzept
beschrieben.
Wer seine Ratschläge befolgt, kann mit
Hilfe seiner Zauberformel www.magicformulainvesting.com überdurchschnittliche
Gewinne erzielen. Das Prinzip basiert auf
einer Kombination aus hoher Gewinn- und
Eigenkapitalrendite. Die Zusammensetzung
eines Portfolios erfolgt schrittweise. Alle
zwei bis drei Monate werden mittels der
Zauberformel fünf bis sieben Unternehmen
ausgewählt, bis zuletzt ein Portfolio von 20
bis 30 Aktien zusammengestellt ist. Die
ausgewählten Aktien werden jeweils ein
Jahr gehalten und anschliessend verkauft.
Offenbar schien die Methode aufzugehen
und die Performance von FUNDA konnte
durchaus überzeugen. FUNDA konnte den
SMI um solide 6,5 Prozent innerhalb der
letzten 12 Monaten übertreffen.

FUNDA im Vergleich zum SMI
10’000
10’000
9’500
9’000
8’500
8’000
7’500
7’000
6’500
4.07
SMI
Quelle: Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | April 2008

6.07

8.07

FUNDA angeglichen

10.07

12.07

2.08
27 PRODUCT NEWS REVIEW

Bei ERNII handelt es sich um ein Tracker-Zertifikat der ZKB auf einen Nachhaltigkeitsbasket. Dieser enthält 14 Aktien aus… den Branchen Windenergie, Geothermie, Wasserkraft
und Biomasse und verfällt am 9. April 2010.
Zu Beginn der Laufzeit performte ERNII hervorragend und erreichte anfangs Januar 2008
mit einem Plus von 55 Prozent seit Emission
den Höhepunkt. Danach ging es unter anderem wegen dem schwierigen Börsenumfeld
steil bergab. Vergleicht man ERNII mit dem
Global Alternative Energy Index, resultierte
eine leichte Underperformance von 9 Prozent. Gegenüber dem SMI konnte sich ERNII
aber mit einer Outperformance von gut 18
Prozent sehr gut behaupten. Sollte sich die
Lage an den Weltbörsen wieder stabilisieren,
räumen wir dem Tracker-Zertifikat gute Chancen ein, vorläufig empfiehlt es sich aber, bei
volatilen Nachhaltigkeits-Aktien mit Investments zuzuwarten.

ERNII im Vergleich mit dem SMI und dem Global Alternative Energy Index
Indexiert auf ERNII
160
150
140
130
120
110
90
80
70
04.07

06.07

08.07

Global Alt. Energy Ind.

10.07

12.07

02.08

ERNI

SMI

Quelle: Bloomberg

Das in Deutschland kotierte Open-EndZertifikat von Sal. Oppenheim auf einen
IMMOBILIEN-SELECT Basket (Kürzel SCL9RE,
Valor 3’011’067) investiert in gesamthaft
15 Aktien und REITs (Real Estate Investment
Trusts). Dabei wird nicht in Immobilien für
Private investiert, sondern ausschliesslich in
Unternehmen die Immobilienbestand halten.
Immobilien und REITs haben folgende interessante Charakteristika: Sie investieren überwiegend in die oft Wachstumsstarken Small- und
Midcaps, weil Immobilienunternehmen häufig
in diese Grössenkategorie fallen, und die Dividendenrendite der REITs-Unternehmen ist aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen hohen
Ausschüttungsquote häufig höher. Aufgrund
der Abschwächung des amerikanischen Immobilienmarktes und der daraus resultierten
Börsenschwäche konnte aber die Performance
von SCL9RE nicht überzeugen. Büsste das
Zertifikat doch seit Emission, dem 9. Mai 2007,
gut vierzig Prozent ein. Auch die Benchmark,
der EPRA Index konnte nicht übertroffen werden. Sollte sich die Lage in den USA wieder
beruhigen, was aber sicherlich noch etwas
dauern kann, eignet sich SCL9RE gut zur Diversifikation. Immerhin legte der EPRA Index
seit dem Jahr 2000 um 96 Prozent zu, während
der S&P 500 Index 8 Prozent verlor.

SCL9RE im Vergleich mit dem EPRA Index
110
100
90
80
70
60
50
40
5.07

6.07

7.07

8.07

EPRA Index angeglichen
Quelle: Bloomberg

dp payoff all about derivative investments | April 2008

9.07

10.07

SCCL9RE

11.07

12.07

1.08

2.08

3.08
28 ECONOMIC ASPECTS

Liquidation der US-Notenbank
Seit letztem Monat hat die US-Notenbank den Ausverkauf qualitativ hochwertiger Aktivposten
im Rahmen der «Term Auction Credits» forciert. Im Gegenzug deckt sie die passivseitigen Forderungen zunehmend mit Anleihen schwächerer Bonität.
Christian Fürst| Die Ereignisse der vergangenen Monate fanden im März scheinbar
den vorläufigen Höhepunkt der Verwerfungen.
Tatsächlich haben die Märkte relativ hohe Krisenresistenz bewiesen, was durchaus an eine
mögliche Bodenbildung glauben liesse. Man
sollte sich jedoch vom Schein nicht trügen lassen. Mit grossem Eifer versuchen die Mitglieder
der «Workinggroup on Financial Markets» den
steigenden Illiquiditätserscheinungen mittels
planwirtschaftlicher Instrumente entgegen zu
wirken. Völlig enthemmt wird eine Zwangsverstaatlichung maroder Junk-Unternehmen
vorangetrieben. Die damit einhergehende Inflationierung des US-Dollars wird dabei nicht
als negativer Nebeneffekt, sondern im Gegenteil als willkommene Zusatzstütze gesehen.
Man fürchtet sich vor einer unkontrollierten
Auflösung der Kreditwirtschaft, welche durch
mangelhafte Aufsichtseinrichtungen künstlich
aufgepumpt werden konnte. Es ist auszuschliessen, dass die geldpolitischen Instrumente die
zahlungsunfähigen Schuldner hinreichend erreichen werden. Vielmehr ist die Ausweitung
des monetären Angebotes insgesamt mit einer
Abnahme der Geldumlaufsgeschwindigkeit verbunden. Oder anders formuliert: Das vom Fed
bereitgestellte Geld wird parkiert, jedoch nicht
an die kreditnehmenden Marktteilnehmer wei-

ter gegeben. Dies verhindert weitestgehend
den inflationären Druck, welcher mit einer derartigen Geldmengenausweitung einher gehen
müsste. Gleichzeitig muss das Fed durch diese
Hortungseffekte überproportional viel Geld in
Umlauf bringen, um eine ausreichende Schmierung der wichtigsten Mittelflüsse auch innerhalb der Realwirtschaft sichern zu können.
Geldpolitisches Gebastel
Inzwischen scheut sich die Notenbank auch
nicht mehr vor offensichtlich geldpolitisch kontraproduktiven Neukreationen. So entfernt das
Fed seit kurzem in hohem Masse «hochwertige» US-Staatsanleihen kurzfristiger Laufzeit
aus ihrer Bilanz, um diese im Gegenzug durch
minderwertige Schuldguthaben im Rahmen der
«Term Auction Credits» innerhalb ihrer Aktiven
auszutauschen. Die Bonität des Feds nimmt dadurch drastisch ab. Demgegenüber weisen die
kreditnehmenden Geschäftsbanken erstmals in
der Geschichte der Vereinigten Staaten eine negative Eigenfinanzierung der vorgeschriebenen
Reserven aus. Das Banksystem ist in Übersee
somit nicht mehr in der Lage, die notwendigen
Sicherheitsreserven aus eigener Tasche zu
finanzieren. Bei näherer Betrachtung dieser
Finanzierungsmechanismen wird zudem augenscheinlich, dass es sich dabei nicht um eine vo-

Non-Borrowed Reserves of Depository Indstitutions
Mrd. USD
70
60
50
40
30
20
10
0
-10
-20
Jan 59

Jan 65

Jan 71

Jan 77

Jan 83

Quelle: St. Louise FED

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Jan 89

Jan 95

Jan 01

Jan 07

rübergehende Schieflage im sonst üblichen Rahmen temporärer Offenmarktgeschäfte handelt.
Vielmehr dürften diese Massnahmen längerfristig die aktivseitige Qualität der NotenbankBilanz reduzieren. Man muss davon ausgehen,
dass ständig neue Refinanzierungskonstrukte
geschaffen werden müssen, um den dahin siechenden Moloch über Wasser zu halten.
Im Endeffekt dürften diese geldpolitischen Aktionen falsche Anreize innerhalb des Finanzsystems bei gleichzeitig zunehmender Bonitätserosion des Fed führen. Man kann zudem zum
Schluss kommen, dass die Verstaatlichung
schlechter Schuldguthaben den Abschreibungsbedarf nicht beseitigt, sondern dieser vom Fed
getragen wird. Der Spielraum für eine weitere
Ausweitung der Geldmenge reduziert sich durch
eine Verschlechterung der Aktivpostenbonität
entsprechend, was den Weg für höchst gefährliche Deflationstendenzen ebnen würde.
Land unter
Manch einer kann gar nicht anders, als die Bodenbildung zu sehen. Es scheint zudem schier
dreist zu behaupten, dass die gemachten
geld- und fiskalpolitischen Anreize ins Leere
greifen. Das Mass an eingepreistem Pessimismus hinsichtlich der Wachstumsentwicklung in
Übersee ist jedoch bei weitem noch nicht auf
einem Niveau, welches per se eine Trendumkehr begünstigen würde. Eine Bodenfindung
nachhaltiger Natur scheint dadurch nach wie
vor in weiter Ferne. Einmal mehr bleibt leider
festzuhalten, dass Aktien und US-Dollar auch
für den vierten Monat des Jahres deutlich mehr
Risiken als Chancen aufweisen. Die überfällige
Wertkorrektur an den Rohstoffmärkten könnte
im weiteren manch einen dazu verleiten, vermeintliche Schnäppchen zu jagen. Wahrscheinlich wird die Abwärtsbewegung in den zyklisch
sensitiven Rohstoffen somit auch im kommenden Monat ungebremst fortgesetzt werden. Es
ist zudem weiterhin fraglich, ob Edelmetalle
dem Sog der Spekulationsbereinigungen widerstehen können.
* Der Autor gibt monatlich seine Sicht der
globalen Makroökonomie wider.
29 DERIVE

Verdauungsphase bei Anglo American
Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener:
Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com
ANGLO AMERICAN PLC
GBP 2,673.00
GB00B1XZS820|
Analyse vom 22. März 2008
AAL | Grossbritannien
Schlusskurs vom 21. März 2008
ANGLO AMERICAN PLC gehört zur Branche «Rohstoffe» und dort zum
Sektor «Minen». Mit einer Marktkapitalisierung von 70.05 Milliarden
US Dollar zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften und
liegt weltweit auf dem 7. Platz ihrer Branche. Während der letzten 12
Monate lag der Kurs zwischen GBP 3,486.00 und GBP 2,539.00. Der
aktuelle Preis von GBP 2,673.00 liegt 23.3 Prozent unter ihrem höchsten und 5.3 Prozent über ihrem tiefsten Wert in dieser Periode.
Vergleich (21. März 2007 – 21. März 2008)
60 %

Preis
– Fundamentales Kurspotential bei GBP 2’800: 5 –15 Prozent
– Branchenpotential Rohstoffe: gut
Gewinnprognosen
– Langfristig positives Gewinnprognosemomentum.
Technische Tendenz
– Negativer technischer Trend bei hoher Volatilität.
Risiko
– Anglo American weist ein hohes Beta von 1.4 und ein
gesamthaft mittleres Risiko auf.
– AAL korreliert stark (0.64 über ein Jahr vs. DJStoxx600) mit
den europäischen Börsen.

45 %
30 %
15 %

Symbol (WKN): SG0J18

AAL

Mai-07
Jul-07
Sep-07
DJ Stoxx 600
BAS@EP

Nov-07

Jan-07

Mrz-08

Quelle: thescreener.com

Capped-Bonus-Zertifikat

Basiswert
-30 %

Anlageprodukte

Produkttyp

-15 %

ISIN: DE000SG0J186

Produktkategorie

0%

Anglo American – GBP 29.93

Emittent

Société Générale

Verfall (Bewertungstag)

12.12.2008

Handelsplatz

Scoach DE

Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) EUR 38.52
Cap, Bonus-Schwelle

GBP 35.00

Barriere

GBP 16.50

Seitwärtsrendite p.a.

22,03 Prozent

Ratio

1:1

payoff Rating

* * *

Risikoklasse

Renditeoptimierung in Seitwärtstrends
Der Rohstoffgigant Anglo American erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordgewinn. Im laufenden Jahr hängt vieles davon ab, wie
stark sich die konjunkturelle Schwäche Amerikas auf andere Regionen
der Welt auswirkt. Die jüngste Dynamik dürfte wohl vorerst einer gemächlicheren Gangart weichen. So gesehen lohnt es sich nicht, allzu
hohe Risiken einzugehen. Da sich unter den in der Schweiz kotierten
Strukturierten Produkten auf Anglo American nur Calls mit deutlich über
den aktuellen Kursnotierungen liegenden Strikes finden, muss der Anleger das Angebot in Deutschland durchforsten, um interessante und risikoarme Alternativen zu finden. Die hohe Volatilität des Titels, die gerade
in den letzten Tagen wieder offenkundig wurde, macht es ratsam, im

dp payoff all about derivative investments | April 2008

mittel

Daten, Kurse

www.scoach.de

Falle von Barrieren-Produkten nur solche mit einer möglichst niedrigen
Kursschwelle zu wählen. Eine denkbare Variante mit überschaubaren
Risiken ist das Capped-Bonus-Zertifikat mit der WKN-Nummer SG0J18.
Seine Untergrenze liegt bei 16.50 britischen Pfund und die maximale
Obergrenze (Cap) bei GBP 35.00. Die bereits stark korrigierte Kursnotiz liegt derzeit etwa dazwischen. Somit besteht sowohl nach oben wie
nach unten genügend Luft, damit in der verbleibenden Restlaufzeit bis
zum 12. Dezember 2008 die Kursschwankungen innerhalb dieses optimalen Bereiches verharren. Die gegenwärtige Seitwärtsrendite von 22
Prozent ist äusserst attraktiv und die Wahrscheinlichkeit eines unteren
Barrierenereignisses eher gering.

dp payoff all about derivative investments | April 2008
30 DERIVE

Mit Goldminen dem Abwärtstrend trotzen
Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading
auf www.hsbc-zertifikate.ch
Amex Gold Bugs Index (daily)

Quelle: tradesignal.com

Amex Gold Bugs Index (daily) Weder Fisch noch Fleisch
Keine Frage: Die grundsätzliche Trendrichtung beim Amex Gold Bugs
Index zeigt nach oben. Allerdings wirft der Verfall seit dem Rekordstand von Mitte März bei 520 Punkten Fragen auf. Die drängenste ist
die, ob der Aufwärtstrend seit August 2007 (akt. bei 455 Punkten)
zusammen mit der Trendlinie, die die Hochs bei 463/489 und 520
Punkten verbindet, einen «bearishen Keil» bildet. Ein solches Chartmuster wäre ein Warnsignal. Euphorie scheint auch beim Blick auf
die quantitativen Indikatoren fehl am Platze zu sein. Auf Tagesbasis
haben die Trendfolger MACD und Aroon zuletzt auf «verkaufen» gedreht; ersterer droht nun auch bei wöchentlicher Berechnungsweise
seine Signallinie von oben zu durchschneiden. Einen weiteren Störfaktor stellt das sehr hohe Mass an öffentlicher Spekulation dar, das
die jüngsten CoT-Daten für den Goldpreis signalisieren. Ein zu hohes
Ausmaß an spekulativen Longpositionen dient in der Regel als Kontraindikator. Neuengagements drängen sich derzeit nicht auf. Vielmehr sollten Investoren ihr Pulver trocken halten, bis sich der Deckel
in Form der oberen Keilbegrenzung (akt. bei 525 Punkten) hebt. Andererseits bleiben bestehende Positionen aufgrund der übergeordneten Aufwärtstendenz haltenswert. Longinvestments sollten aber
auf Basis der Unterstützungszone bei 430/25 Punkten abgesichert
werden. Hier fällt das 38,2 Prozent-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses seit August 2007 mit verschiedenen Tiefpunkten der
jüngeren Vergangenheit zusammen. Bei einer negativen Weichenstellung wäre nämlich der erwähnte «bearishe Keil» endgültig komJörg Scherer, HSBC
plettiert.

dp payoff all about derivative investments | April 2008

AURUM für geduldige Investoren
Der AMEX Gold Bugs Index, auch HUI genannt, umfasst die nicht
gehedgten Goldproduzenten, welche an der Amex gehandelt werden. Die Abkürzung «Bugs» steht für «Basket of Unhedged Gold
Stocks». Nahezu vierzig Prozent des Indexgewichtes decken die
drei Unternehmen Goldcorp, Newmont Mining und Freeport McMoran ab.
Seit Mitte August 2007 stieg der Index stetig an. Die starken Gewinnmitnahmen der letzten Tage verletzten diesen Aufwärtstrend
bislang nicht. Die Fragilität des Finanzsystems und die anhaltende
Dollarschwäche dürften dazu führen, dass Gold und die Aktien der
Goldproduzenten in Bälde wieder anziehen werden. Die Bäume
wachsen zwar nicht gleich in den Himmel, aber die längerfristigen
Aussichten auf weiter steigende Notierungen bleiben günstig.
Mit Call-Warrants oder Mini-Longs, die es allerdings nur an der
Euwax gibt, sind im Falle eines optimalen Timings die grössten
Gewinne zu erzielen. Angesichts immer wiederkehrender, oftmals
sehr heftiger Rückschläge sind Hebel-Produkte auf den HUI aber
nichts für Anleger mit einem schwachen Nervenkostüm. Viel geeigneter sind die drei derzeit an der Börse kotierten Tracker-Zertifikate
HUIOP, HUIOE und AURUM. Während HUIOP in der Handelswährung CHF emittiert wurde, notieren HUIOE und AURUM in USD,
wie auch der zugrunde liegende Goldminenindex. Die Kursunterschiede zwischen HUIOE und AURUM sind lediglich marginal. Der
Anleger hat somit die Qual der Wahl. Wegen des in der Regel etwas engeren Spreads im Sekundärhandel besitzt AURUM leichte
Vorteile.

Symbol: AURUM

Valor: 1 728 107

Produktkategorie

Anlageprodukte

Produkttyp

Tracker-Zertifikate

Basiswert

HUI – USD 452.41

Emittent

UBS

Verfall

Open-end

Handelsplatz

Scoach CH

Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr)

USD 449.53

Ratio

1:1

payoff Rating

* * *

Risikoklasse

Mittel

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch
31

DERIVE

Platin – noch lange nicht ausgereizt
Derivative Partners – Empfehlung für April 2008

Nasdaq-100 (NDX), Platin und JPLAT
31.12.02

11.03.04

26.05.05

07.08.06

17.10.07

17.12.08

5’000

50

4’500

45

4’000

40

3’500

35

3’000

30

2’500

25

2’000

20

1’500

15

1’000

10

500

5

0
31.12.93

0
10.03.95

16.05.96

NDX in USD – linke Skala
JPLAT in USD – rechte Skala

24.07.97

01.10.98

09.12.99

PLATIN in USD – linke Skala

Quelle: Bloomberg

Kommentar Derivative Partners AG
Platin und der Platinminenindex JPLAT an der Börse Johannesburg stiegen bis vor kurzem ohne Unterlass. Das Ganze erinnert
an die Technologiehausse Ende der 90er-Jahre. Ein Zeit verschobener Vergleich der Kursverläufe weist erstaunliche Parallelen
auf. Allerdings befinden sich Platin und der JPLAT erst etwa dort,
wo der Nasdaq-100 Ende 1998 gestanden hat. Es besteht so gesehen noch ein erheblicher Kursspielraum. Dieser wird durch die
fundamentalen Aussichten von Platin untermauert. Das edle Metall weist bis mindestens 2020 eine Angebotslücke auf, was sich
preisstützend auswirken sollte. Da die Weltvorkommen von Platin
zu rund 95 Prozent auf Südafrika konzentriert sind, handelt es
sich bei JPLAT um einen globalen Produzentenindex.
Die grössten Nachfragerisiken, welche der Hausse von Platin die
Spitze brechen könnte, sind das Auftauchen von Substituten im
Katalysatorenbereich sowie bei Brennstoffzellen. Daneben hätte auch eine Weltrezession zumindest vorübergehend Auswirkungen auf den Bedarf. Für beide Hauptrisiken besteht derzeit
aber lediglich eine geringe Eintretenswahrscheinlichkeit.
Verläuft die sich anbahnende Entwicklung analog anderen Bubble-Beispielen aus der Vergangenheit, dann kommt es noch zu
einem raketenartigen Schlussanstieg. Die ansehnlichen Kurssteigerungen der jüngsten Vergangenheit wären dann lediglich als
Vorspiel für das eigentliche Finale anzusehen. Sofern die momentan labile Börsenverfassung nicht zu einer ernsthaften Infektion
des Weltwirtschaftswachstums führt, dürften Platinaktien somit
DERIVATIVE PARTNERS AG
weiterhin ganz vorne mitspielen.

dp payoff all about derivative investments | April 2008

XPTWG der Basket mit dem grössten Kursgewinnpotenzial
Wer nach Index-Tracker-Zertifikaten auf den JPLAT Ausschau hält,
der muss nach Deutschland ausweichen. Das von ABN AMRO
in Euro ausgegebene Open-end-Zertifikat mit der WKN-Nummer
ABN4B4 offeriert die Möglichkeit einer 1:1 Beteiligung. Dieselbe Emittentin bietet mit PLPAU (USD) und PLPAC (CHF) zwei in
der Schweiz kotierte Open-end-Zertifikate auf den ABN Platin und
Palladium Mining TR Index ABNZPLAT an. Bei einem langfristigen
Vergleich der beiden Indizes übertrifft die erzielte Performance
von ABNZPLAT diejenige von JPLAT.
Als Alternative zu einem Index Tracker kommen auch Baskets in
Frage (siehe payoff-Ausgabe vom August 2007). Die beste Mischung weist XPTWG auf. Nebst Platin- befinden sich auch Palladiumproduzenten in der Auswahl. Die dreizehn gleich gewichteten
Unternehmen sind geschickt ausgewählt. Es befinden sich etliche
Explorergesellschaften darunter, die in den kommenden Jahren
aufgrund der Angebotslücke sehr attraktive Perspektiven haben.
Äusserst vielversprechend ist dabei Anooraq Resources. Nicht
von ungefähr ist es aktuell die grösste Einzelposition im weltweit einzigen reinen Platinfonds BAC Mining Regions Managed
(www.bacfund.ch).
Einen anderen Weg der Zusammensetzung wurde beim Open-endZertifikat MLPLA beschritten. Hier liegt das Schwergewicht bei
den grossen Konzernen. So sind der Branchenführer Anglo Platinum und die russische Norilsk Nickel mit insgesamt 40 Prozent im
Warenkorb enthalten. Beide Titel fehlen bei XPTWG.

Symbol: XPTWG

Valor: 2'564’994

Produktkategorie

Anlageprodukte

Produkttyp

Tracker-Zertifikate (Basket)

Emittent

Merrill Lynch

Verfall

19.5.2010

Handelsplatz

Scoach CH

Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) USD 196.10
payoff Rating

* * *

Risikoklasse

mittel

Daten, Kurse, Termsheets

www.payoff.ch
X-markets, Ihr starker Partner
für strukturierte Produkte

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Investment-Kompetenz der Deutschen Bank.
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Leistung aus Leidenschaft.
33 LEARNING CURVE

Outperformance-Bonus-Zertifikat –
Die neue Produktkategorie

Outperformance-Bonus-Zertifikate – Eine leckere Kombination wie Kaffee und Kekse.

Bonus-Zertifikate bieten einen zusätzlichen Ertrag bei seitwärts tendierenden
Kursen, uneingeschränkte Partizipation
nach oben und bei fallenden Kursen mindestens die Auszahlung im Gegenwert des
Basiswertes. Bei einem herkömmlichen
Bonus-Zertifikat wird der Bonus Level
üblicherweise oberhalb des Strikes festgelegt (z. B. bei 120 Prozent des Ausübungspreises). Bei einem OutperformanceBonus-Zertifikat entspricht der Bonus Level
dem Strike-Preis von 100 Prozent. Während die Markterwartung eines Anlegers
bei einem Bonus-Zertifikat einem seitwärts
tendierenden oder leicht steigenden Basis-

wert entspricht, ist das OutperformanceBonus-Zertifikat - genau wie ein herkömmliches Outperformance-Zertifikat – nur für
steigende Basiswerte geeignet. Da der
Bonus Level auf der Höhe des Strikes angesetzt ist, kann bei einer Seitwärtsbewegung kein Gewinn erzielt werden. Dafür
gewährleistet der Outperformance-Faktor
eine überproportionale Partizipation, wenn
der Basiswert über den Strike-Preis steigt.
Wird während der Laufzeit die Barriere berührt, geht der bedingte Kapitalschutz verloren und das Outperformance-Bonus-Zertifikat wandelt sich in ein herkömmliches
Outperformance-Zertifikat.

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Konstruktion
Das Outperformance-Bonus-Zertifikat besteht aus drei Teilen. Als Basis des Zertifikats
dient die LEPO (Low Exercise Price Option =
Basiswert abzüglich Barwert der anfallenden
Dividenden). Dazu kommen eine «Down-andout-Put-Option», die wertlos verfällt, wenn der
Knock-in Level während der Laufzeit berührt
oder unterschritten wird, und eine Call-Option,
durch die der Outperformance-Faktor erreicht
werden kann. Der Down-and-out-Put enthält im
Vergleich zu einem gewöhnlichen Put-Warrant
einen Risikofaktor, was die Optionsprämie billiger werden lässt. Je näher der Kurs des Basiswertes bei der Barriere liegt, umso mehr steigt
das Risiko, dass die Barriere berührt wird. Auch
eine hohe Volatilität des Basiswertes und eine
lange Laufzeit erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwellenverletzung. Der OutperAuszahlungsprofil des
Outperformance-Bonus-Zertifikates

Gewinn

0

Knock-in
Strike

Verlust

Ba
sis
we
rt

Bild: www.sxc.hu

Der dynamische Derivatmarkt erfreut sich einer neuen Produktkategorie. Mit dem Outperformance-Bonus-Zertifikat werden die Eigenschaften eines Outperformance-Zertifikates und eines
Bonus-Zertifikates in einem Produkt vereint. Der Anleger profitiert folglich von einem bedingten
Kapitalschutz, kombiniert mit einem Outperformance-Faktor gegenüber dem Basiswert.

Quelle: Schweizerischer Verband
für Strukturierte Produkte (SVSP)
34 LEARNING CURVE

formance-Faktor wird durch die Call-Option
bestimmt. Er ist um so höher, je höher die
Dividenden des Basiswertes sind und je tiefer
dessen Volatilität ist.
Steuern
Das Outperformance-Bonus-Zertifikat gilt als
transparentes Produkt. Bei Laufzeiten unter einem Jahr ist das Produkt steuerfrei. Bei
Laufzeiten über einem Jahr fällt die modifizierte Differenzbesteuerung an. Dabei wird die
Wertdifferenz des Bondfloors bei Erwerb und
Verkauf besteuert. Im Sekundärmarkt wird
für in der Schweiz domizilierte Investoren die
Eidgenössische Umsatzabgabe erhoben. Diese beläuft sich bei Schweizer Titeln auf 15
Basispunkte und bei ausländischen Titeln auf
30 Basispunkte. Bis jetzt ist die Auswahl an
börsenkotierten Outperformance-Bonus-Zertifikaten noch relativ gering. Es kann aber davon
ausgegangen werden, dass die Anzahl zunehmen wird, vor allem wenn sich der Aktienmarkt
wieder beruhigt hat. Dann bietet ein Outperformance-Bonus-Zertifikates dem Anleger gute
Renditechancen, ohne auf einen bedingten Kapitalschutz verzichten zu müssen.

Outperformance-Bonus-Zertifikate (235)
Markterwartung
– Steigender Basiswert
– Basiswert wird während Laufzeit Knock-in nicht berühren
Merkmale
– Uneingeschränkte Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts
– Überproportionale Beteiligung an der positiven Entwicklung, falls der Basiswert bei
Verfall über dem Strike notiert
– Bedingter Kapitalschutz bis zum Knock-in (Teilschutz)
– Nach Berühren des Knock-in wandelt sich das Outperformance-Bonus- in ein Outperformance-Zertifikat
– Verzicht auf laufende Erträge zu Gunsten der Strategie
– Geringeres Risiko als Direktanlage, da Teilschutz bis zum Knock-in

Outperformance-Bonus-Zertifikat – Produktnamen der Emittenten
Credit Suisse
Zürcher Kantonalbank
UBS
Julius Bär

Bull Certificate Plus
Condinote Plus
Leveraged Perles Plus
Cushion *

* Mit Cushion bezeichnet die Bank Julius Bär alle Bonus-Zertifikate. Aus dem Termsheet wird
ersichtlich, bei welchen es sich um Outperformance-Bonus-Zertifikate handelt.

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dp payoff all about derivative investments | April 2008
35 INVESTMENT IDEA

Präsentiert von Goldman Sachs

Auf fallende Kurse setzen
Mit den meisten Anlageprodukten setzen Investoren prinzipiell auf steigende Kurse der
Basiswerte. Doch nun müssen Investoren auch in Szenarien mit fallenden Kursen nicht
auf Rendite verzichten. Im Gegenteil: Mit Open-End-Short-Zertifikaten können Anleger
von rückläufigen Notierungen sogar profitieren.
Open-End-Short-Zertifikate ermöglichen es
Anlegern, ohne Laufzeitbegrenzung an rückläufigen Notierungen zu partizipieren und börsentäglich eins zu eins an fallenden Kursen
des jeweiligen Basiswerts teilzunehmen.
Um dieses 1:1-Verhältnis zwischen einem
Rückgang des Basiswerts und einem Anstieg
des Open-End-Short-Zertifikats herzustellen,
wird das Zertifikat börsentäglich angepasst,
um den Hebel wieder auf minus eins zu setzen. Eine Gebühr für die Anpassung des Hebels erhebt Goldman Sachs nicht. Um jedoch
den Wert des Short-Zertifikats unverändert
zu lassen, wird in einem zweiten Schritt das
Ratio angepasst. So ist es Inhabern solcher
Anlageprodukte möglich eins zu eins an fallenden Kursen eines bestimmten Basiswertes
zu partizipieren.
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite www.goldman-sachs.ch sowie
direkt unter Tel. 044 224 11 44.

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dp payoff all about derivative investments | April 2008
36 INVESTMENT IDEA

Präsentiert von Merrill Lynch

Merrill Lynch Africa Lions Index Zertifikate
Schwellenländer wie China, Indien, Russland und Brasilien haben in letzter Zeit viel Investmentkapital
einsammeln können. Afrikanische Unternehmen dagegen finden bei der Mehrheit der Anleger nach wie
vor kaum Beachtung. Afrika kann indes seit kurzem mit einer soliden wirtschaftlichen Performance aufwarten, trotzdem erhält der Kontinent dafür noch immer nicht das volle Medien- und Anlegerinteresse.
Merrill Lynch bietet Investoren durch Partizipationszertifikate und kapitalgeschützte Zertifikate eine
hervorragende Möglichkeit, in einer frühen Entwicklungsphase in einen neuen aufstrebenden Markt
zu investieren. Die Zertifikate sind an den Merrill Lynch Africa Lions Index gebunden, der mit dem Ziel
geschaffen wurde, das afrikanische Anlageuniversum mit Hilfe von Research zu erschliessen.
Highlights:
– Möglichkeit, in einer frühen Entwicklungsphase in einen neuen aufstrebenden Markt
zu investieren.
– Afrikas Wachstum übertrifft mittlerweile die
globale Wachstumsrate.
– Afrikanische Aktienmärkte1 haben eine tiefe
Korrelation mit anderen regionalen Märkten.
– Index besteht aus 35 Unternehmen mit
einem Exposure zu mehr als 15 afrikanischen Ländern.
– Die Indexzusammensetzung wird halbjährlich durch Merrill Lynch Research angepasst.
– Broschüren in deutscher und englischer
Sprache erhältlich.
Afrika übertrifft die globale Wachstumsrate
Den jüngsten wirtschaftlichen Aufschwung
verdankt Afrika seinem Rohstoffreichtum.
Der Kontinent besitzt rund 10 Prozent der
weltweit nachgewiesenen Ölreserven und
liegt damit noch vor Asien und Lateinamerika.
Afrika verfügt auch über reichhaltige Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel, Platin
und Diamanten, die besonders von der Bau-,
Technologie- und Luxusgüterbranche nachgefragt werden. Der jüngste Höhenflug der Rohstoffpreise sowie die zunehmende Nachfrage
nach Rohstoffen von Ländern wie China und
Indien liessen das Wachstum Afrikas (durchschnittlich 5,0 Prozent seit 2001) über das
1

Mit Ausnahme von Südafrika

Symbol
MLAIE
MLAIC
MLAIU
MLAPE
MLAPU

2

weltweite Wirtschaftswachstum (4,2 Prozent
im selben Zeitraum) ansteigen.
Der Merrill Lynch Africa Lions Index
Der Merrill Lynch Africa Lions Index weist ein
bedeutendes operatives Engagement auf dem
afrikanischen Kontinent auf. Zur Zeit umfasst
der Index 35 Titel. Die Zusammensetzung des
Index wird halbjährlich von Merrill Lynch Research-Analysten überprüft.
Der Merrill Lynch Africa Lions Index bietet Anlegern ein sektoriell und regional gut diversifiziertes Exposure zu Afrika: Mit Ausnahme der
südafrikanischen Aktien sind 70 Prozent der
entsprechenden Indexbestandteile entweder

direkt an einer afrikanischen Börse kotiert oder
beziehen sich auf ausserhalb Afrikas kotierte
Unternehmen, die mindestens zwei Drittel
ihres Umsatzes in Afrika generieren. Weitere
20 Prozent des Merrill Lynch Africa Lions Index
beziehen sich auf Aktien von Unternehmen,
die aufgrund ihres namhaften Exposures2 vom
Wirtschaftswachstum in Afrika profitieren. Die
restlichen 10 Prozent der Aktien stammen von
Unternehmen, die entweder an der Börse von
Johannesburg kotiert sind oder hauptsächlich
in Südafrika exponiert sind2. Weitere Informationen sowie Produktbroschüren finden Sie auf
unserer Webseite www.merrillinvest.ch sowie
direkt unter Tel. 044 297 77 77.

Nach Auffassung von Merrill Lynch

Kategorie
Tracker-Zertifikat
Tracker-Zertifikat
Tracker-Zertifikat
Kapitalgeschütztes Zertifikat
Kapitalgeschütztes Zertifikat

Basiswert
ML Africa Lions Index (EUR)
ML Africa Lions Index (EUR)
ML Africa Lions Index (USD)
ML Africa Lions Index (EUR)
ML Africa Lions Index (USD)

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Währung
CHF
EUR
USD
EUR
USD

Laufzeit
Open End
Open End
Open End
5 Jahre
5 Jahre

Kapitalschutz
90%
90%

Partizipation
100%
100%
100%
90%
92%

Valor
3543621
3543618
3543620
3543622
3543623

Listing
Scoach
Scoach
Scoach
Scoach
Scoach
37 RATING WATCH

Die Kreditbonität der Emittenten wird
zum Thema
Noch vor kurzem wurde die Frage nach der Kreditwürdigkeit der Banken, welche am hiesigen
Markt Strukturierte Produkte herausgeben, mit einem vielsagenden Lächeln abgetan. Die
jüngsten Turbulenzen an den Kreditmärkten zeigen nun aber, dass Privatanleger diesem Aspekt
künftig vermehrt Beachtung schenken müssen.
Daniel Manser| Der Mitte März vereinbarte
Notverkauf von Bear Stearns an JP Morgan
hat die Bankenwelt in Panik versetzt. Mit Bear
Stearns traf es just dasjenige Unternehmen,
welches im vergangenen Juni den Auftakt in
der Kreditderivate-Krise machte. Damals
drohten zwei Hedge-Fonds der Bank, welche
fast ausschliesslich in CDOs investierten,
infolge von Zahlungsausfällen diverser Subprime-Kredite zu kollabieren. Was ursprünglich als isoliertes Problem angesehen wurde,
infizierte inzwischen weitere Bereiche des
Kreditsystems und erweist sich nun als noch
nicht gebannte Gefahr für das gesamte Finanzsystem.
Die Auswirkungen sind zunehmend auch im
Bereich der Strukturierten Produkte spürbar,
da die Rückzahlung der Papiere von der Bonität des Emittenten abhängig ist. Ausgehend
von den offiziellen Ratings, scheint die Welt in
Ordnung zu sein. Leider ist diese Sichtweise
trügerisch und entspricht nicht immer der Realität. Bessere Frühwarnsysteme für drohende
Rückstufungen oder für eine sich anbahnende
Insolvenz sind die Creditspreads zum risikofreien Zinssatz, die eine Bank bezahlen muss.
Direkte Folgen für Strukturierte Produkte
bei höheren Creditspreads
Im Falle von Bear Stearns ist der Kelch an den
Schweizer Investoren grösstenteils vorübergegangen, da keine Papiere des Institutes an der
Scoach Schweiz gelistet waren. Anders sieht
es aber beispielsweise beim Investmenthaus
Lehman Brothers aus. Gerüchte über Liquiditätsprobleme führten in der Osterwoche zu
einem massiven Einbruch des Aktienkurses
und zu teils empfindlichen Rückschlägen bei
Strukturierten Produkten von Lehman Brothers. In der nebenstehenden Grafik wird deutlich, wie sich die höheren Zinskosten, welche
Lehman Brothers am Markt bezahlen muss,
auf die Preise von Strukturierten Produkten

niederschlagen. Betroffen von diesem Szenario sind in erster Linie Produkte mit einer
mehrjährigen Restlaufzeit.
Krise bietet auch Chancen
Die nach unten korrigierten Preise von verschiedenen Produkten auf Lehman Brothers
bieten Glücksrittern aber auch Chancen. Sobald sich die Bonitätssituation der Emittentin
wieder normalisiert, werden auch unmittelbar
die Strukturierten Produkte davon profitieren.
Wer von der aktuellen Situation also Nutzen
ziehen möchte, der kann sich derzeit zu günstigen Konditionen einkaufen.

payoff Rating Watch
Künftig berichtet das payoff magazine
regelmässig über die Kredit-Ratings
von in der Schweiz aktiven DerivatEmittenten. Mit diesem Service möchten wir unsere Leser möglichst frühzeitig auf Veränderungen der Bonität
der verschiedenen Anbieter aufmerksam machen und damit die Gelegenheit bieten, allfällige Umschichtungen
rechtzeitig vornehmen zu können.

Ausgewählte Lehman Brothers Zertifikate auf den SMI
10’000

%
120

9’500

115

9’000

110

8’500

105

8’000

100

7’500

95

7’000

90

6’500

85

6’000

80

5’500

75
70

5’000
11.06.07

07.08.07

02.10.07

27.11.07

30.01.08

27.03.08

SMI – linke Skala

LBBBJ – rechte Skala

LBAAH – rechte Skala

LBAAI – rechte Skala

LBBBF – rechte Skala

LBCCA – rechte Skala

LBCCB – rechte Skala

LBCCT – rechte Skala

Quelle: Derivative Partners AG

dp payoff all about derivative investments | April 2008
38 RATING WATCH

Ratings im Überblick

Ratings aller in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten

S&P,
Fitch, ZKB

Moody's

Beschreibung

AAA

Aaa

Beste Qualität von Schuldtiteln,
d. h. höchste Sicherheit, Zins- und Tilgungszahlungen gelten praktisch als gewiss («exceptional», «triple-A», «gilt-edged» ).

Emittent

Kredit-Rating
Moody’s

AA

Aa2

AA–

A1

A

A–

BBB+

BBB

BBB–

BB+

A2

A3

Baa1

Baa2

Befriedigend, d. h. mittlerer Qualität. Diesen
Schuldtiteln haften gewisse spekulative Elemente an. Sie bieten bei sich verschlechternder
Wirtschaftslage nur mangelnden Schutz. Bei
stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen gelten sie
dagegen als sichere Anlagen («adequate»).

Baa3

Ba1

BB

Ba2

BB–

Ba3

Spekulative Elemente sind unverkennbar, aber
in einem guten wirtschaftlichen Umfeld besteht
noch ausreichende Sicherheit für Zins- und
Tilgungszahlungen. Bei sich verschlechternder
Wirtschaftslage sind Zins- und Tilgungsleistungen aber nicht immer gewährleistet («questionable»).

Aa2

AA-

AA-

–

Aargauische Kantonalbank

–

AAA

–

AAA

Banca del Gottardo

–

–

–

–

Bank am Bellevue

–

–

–

–

Bank Julius Bär

–

–

–

AA-

–

–

A

–

Bank Sarasin

–

–

–

–

Bank Vontobel

–

–

–

A+

Banque Cantonale Vaudoise

A1

A+

–

A

BNP Paribas

Aa1

AA+

AA

–

Basler Kantonalbank

–

AA+

–

AA

A1

A+

A

–

Citigroup

Aa3

AA-

AA

–

Clariden Leu

–

–

–

–

Credit Suisse

Aa2

A+

AA-

A+

Deutsche Bank

Aa1

AA

AA-

–

Dresdner Kleinwort

Aa2

A

A+

–

DWS GO *

Gute bis angemessene Qualität, d. h. relativ
hohe Sicherheit für Zins- und Tilgungszahlungen.
Diese Schuldtitel haben viele günstige Anlageeigenschaften, haben aber auch Elemente, die
sich bei Verschlechterung der wirtschaftlichen
Lage negativ auswirken können («good», «uppermedium-grade»).

ABN AMRO

Bank Sal. Oppenheim

Aa3

A+

Hohe Qualität, d. h. sehr hohe Sicherheit für
Zins- und Tilgungszahlungen («excellent»).

ZKB

–

–

–

–

EFG Finanical Products

Aa1

Fitch

Bayerische Hypovereinsbank

AA+

S&P

A2

–

A

–

Goldman Sachs

Aa3

AA-

AA-

–

HSBC

–

–

AA

–

JP Morgan

Aa2

AA-

AA-

–

Lehman Brothers

A1

A+

AA-

–

Merrill Lynch

A1

A+

A+

–

Rabobank

Aaa

AAA

AA+

–

Société Générale
B+

B1

B

B2

B–

B3

CCC+

Deutlich spekulative Elemente, hohes Risiko,
langfristige Zahlungserwartungen nur gering.
Diesen Schuldtiteln mangelt es an Charakteristika eines soliden Investments («poor»).
Sehr spekulativ, niedrige Qualität. Der Emittent
befindet sich bereits in finanziellen Schwierigkeiten, oder aber erste Zeichen für einen Zahlungsverzug sind klar zu erkennen («very poor»).

CC

Ca

Hochspekulativer Schuldtitel, der Emittent ist
vielfach in Zahlungsverzug, Zins- und Tilgungsleistungen sind nicht gewährleistet («extreme
poor»).

C

C

Äußerst spekulativer Schuldtitel, notleidender
Titel. Der Emittent ist in Zahlungsverzug, Zinsund Tilgungsleistungen sind nicht gesichert oder
bereits zum Teil eingestellt («lowest»).

CCC–

D

AA-

AA-

–

Aaa

AA

AA

AA

Valartis Bank

–

–

–

–

Zürcher Kantonalbank

Aaa

AAA

–

AAA

* spezieller Ausfallschutz durch Compartments

Caa

CCC

Aa2

UBS

Emittent ist zahlungsunfähig bzw. in Zahlungsverzug («default»).

Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB
39 VORSCHAU

Veranstaltungen 2008

Im nächsten payoff

17.4.08

Swiss
Derivative
Awards 2008

Zürich

www.swissderivative-awards.ch

4.6.2008

Unternehmensfinanzierung 08

Zürich

www.academyexecution.ch

18.6.2008

Strukturierte
Produkte 08

Zürich

www.academyexecution.ch

3.–5. 9.08

SFOA
Montreux
Bürgenstock Meetings

23.–24.10.08 Messe für
Zürich
Strukturierte Produkte

www.sfoa.org

www.stp-messe.ch

29.–30.10.08 Salon Romand
de la Finance

Genf

www.salonfinance.ch

04.-06.02.09 Fonds 2009

Zürich

www.fondsmesse.ch

Im nächsten payoff magazine berichten wir unter anderem
über…
China, das Reich der Mitte – aktuell sehr heiss diskutiert.
Schlagwörter sind die Olympischen Spiele, Tibet, der Dalai
Lama oder der Rohstoffguru Jim Rogers, der dieses Jahrhundert bereits jetzt als das Jahrhundert Chinas bezeichnet. Die
Chancen sind gross für den Anleger, leider ist aber auch die
Unkenntnis der ausländischen Investoren über den chinesischen Markt gross. In der Maiausgabe von payoff greifen wir
deshalb das Thema China auf.
Die payoff-Musterportfolios entwickeln sich besser als die
zugehörigen Indizes. In unserer nächsten Ausgabe stellen wir
das Musterportfolio Rohstoffe detailliert vor und erklären, was
die Beweggründe für die getätigten Transaktionen waren, respektive, was wir für die Zukunft planen.
All dies und vieles mehr im nächsten payoff magazine.

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Täglicher Sekundärmarkt von ABN AMRO

Seltene Metalle –
Erstmals handelbar

Open End Zertifikate
auf „Seltene Metalle“
® Fünf „Seltene Metalle“ (Rhodium, Ruthenium,
Iridium, Uran und Molybdän) in einem Zertifikat
vereint
® Einfache und transparente Investition
® Open End – keine Laufzeitbegrenzung
® Anlagen in CHF oder USD möglich
® Valoren: 3’615’101 (CHF)
3’615’100 (USD)
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden.
Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind.
Risikohinweis:
Dieses Werbeinserat stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes sowie keinen Emissionsprospekt
im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache kann direkt bei ABN AMRO
Bank N.V., Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044/631 62 62 bezogen werden. Die Zertifikate qualifizieren nicht als
Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind
daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission unterstellt. Die Anleger sind dem Konkursrisiko der
Emittentin ausgesetzt. Die Zertifikate sind weder für den Vertrieb in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder den
Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt.

Weitere Informationen zu diesen oder anderen interessanten Produkten von ABN AMRO

044 631 62 62
www.abnamromarkets.ch
abnamro.pip@ch.abnamro.com

dp payoff all about derivative investments | April 2008
40 MARKET MONITOR

Attraktive Neuemissionen
Hebel-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

Produkt-Typ

Subtyp

Stop Loss

1. Handelstag

Verfall

Währung

DJIYD

3872315

Dow Jones Industrial Average Index

ABN

Mini-Futures

Short

13910

18.3.2008

Open-end

USD

USBYC

3835908

UBS

ABN

Mini-Futures

Short

45.33

5.3.2008

Open-end

CHF

Hebel-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent

Produkt-Typ

Subtyp

Knock-in

Bonus Level 1. Handelstag

Verfall

RUKNO

Swiss Re

BKB

Bonus-Zertifikate

Bull

71%

122%

18.9.2009

3876095

4.4.2008

Währung
CHF

Renditeoptimierungs-Produkte
Symbol Valor

Basiswert

Emittent Produkt-Typ
BCV

BCV847 3899868 ABB
JPALL

Subtyp

Barrier Reverse Convertibles
Barrier Reverse Convertibles
Capped-Bonus-Zertifikat

Bull

3898072 Johnson & Johnson/ CL
Pfizer/Abbott

ZKB875 3878940 Swiss Market Index

ZKB

Bonus Level

Coupon

Knock-in

Bull

10.00%

56.5% (indikativ) 2.4.2008

27.3.2009

CHF

Bull

8.75%

69% (indikativ)

9.4.2009

3.4.2009

USD

76% (indikativ)

4.4.2008

28.9.2009

CHF

120%

1. Handelstag

Verfall

Währung

Kapitalschutz-Produkte
Symbol Valor

Subtyp Coupon

Kaptitalschutz

1. Handelstag

Verfall

RZCHT

3803094 Raiffeisen Zinspapier Rohstoffe VT

Basiswert

Emittent Produkt-Typ
Kapitalschutz mit Coupon

Bull

1% - 6%

100%

4.4.2008

28.3.2013

CHF

ASEDB

3752045 DB ASE Asien Aktienkorb

DB

Kapitalschutz mit Coupon

Bull

0% - 10.25%

100%

7.4.2008

1.4.2011

USD

ZKB

Kapitalschutz mit Coupon

Bull

1.4% - 6.4% (indikativ) 100%

11.4.2008

11.4.2012

CHF

ZKB874 3876601 ZKB Internationaler Aktien
Basket (Quanto)

Währung

Anzeige

Warrants im Rampenlicht

ZKBull
Symbol

Geld

Brief

Size

Strike

Ratio:1

Verfall

ABBZF

0.34

0.35

750K

24

15

19. Dez 08

Valor
3803398

Telefon: +41(0)44 293 66 65

ADEKU

0.42

0.43

200K

55

15

19. Sep 08

3674068

Reuters: ZKBULL

BAEZB

0.36

0.37

150K

70

30

19. Sep 08

3846490

Bloomberg: ZBULL <go>

BALKY

0.38

0.39

200K

90

30

19. Sep 08

3803386

CFRZK

0.29

0.30

200K

55

25

19. Sep 08

3864006

CIBZS

0.40

0.41

150K

35

15

19. Sep 08

3864007

CLAZM

0.25

0.26

200K

8

5

19. Sep 08

3864008

CSGDS

0.29

0.30

300K

47.5

25

19. Sep 08

3864009
3435851

GIVKB

0.13

0.14

200K

1000

500

19. Sep 08

HOLKJ

0.24

0.25

250K

100

50

19. Dez 08

3712565

LONKT

0.23

0.24

250K

130

50

19. Sep 08

3435856

ROGKH

0.25

0.26

500K

190

80

19. Dez 08

3674084

RUKZW

0.42

0.43

500K

85

20

19. Sep 08

3583331

SCMKY

0.35

0.37

150K

340

80

19. Dez 08

3864017

SLHZM

0.54

0.55

250K

240

75

19. Sep 08

3803394

SYNZF

0.64

0.65

200K

280

50

19. Sep 08

3480239

SYSKE

0.29

0.30

250K

135

40

19. Sep 08

3831925

UBSEU

0.41

0.43

300K

27.5

15

19. Dez 08

3864019

SMJCH

0.53

0.54

400K

7200

500

16. Mai 08

3798935

SMIAM

0.73

0.74

400K

7200

500

20. Jun 08

3727653

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche unter obiger Telefonnummer
aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser
Geschäftspraxis einverstanden sind.

Kurse vom

dp payoff all about derivative investments | April 2008

28.03.08

Keine der hierin enthaltenen Informationen begründet ein Angebot oder eine
Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion. Des weiteren stellt das
Inserat keinen Emissionsprospekt gemäss Art. 652a bzw. 1156 des schweizerischen Obligationenrechts (OR) sowie kein Kotierungsinserat gemäss dem
Kotierungsreglement dar. Die für die Produkte massgebenden Prospekte können
unter documentation@zkb.ch bezogen werden. Angaben ohne Gewähr.
41 MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Hebelprodukte
Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 13. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Emit.

Verfall

Strike

Kurs
Basiswert

2546944

VT

18.12.2009

30

26.94

SOYGH

3615076

ABN

Open end

939.72

-

Call

CSGQF

3721109

DB

20.03.2009

52.5

Call

CYTDR

3713295

DB

19.09.2008

65

Knock-out Warrants

Call

WDAXD

3886648

DB

18.04.2008

Devisen USD/CHF

Warrants

Put

USDPJ

3559489

ZKB

Gold fix PM

Warrants

Call

XAUCH

3144101

Long Wheat/Short Corn Strategy

Warrants

Put

SIGMA

3382045

Nasdaq Biotech Index

Warrants

Put

BIODX

3128475

Nestlé N

Warrants

Call

NESHF

3871423

Nikkei 225 Index

Knock-out Warrants

Put

SNIKR

3706374

Novartis N

Warrants

Call

NOVSH

3719860

OC Oerlikon N

Warrants

Call

UNADL

1913810

Roche GS

Warrants

Call

ROGKC

3635434

S&P 500 Index

Warrants

Put

SPXPT

SMI Index

Knock-out Warrants

Call

KSMJW

Swiss Life Holdg N

Warrants

Call

Swiss RE N

Warrants

UBS N
Zurich Financial Services

Basiswert

Produkttyp

Art

Symbol

Valor

ABB N

Warrants

Call

ABBOM

CBOT Soybean Future

Mini-Futures

Long

Credit Suisse Group N

Warrants

Cytos Biotechnology

Warrants

DAX Index

Kurs
Produkt CCY CHF Umsatz
0.22

CHF

4045421

41.50

USD

1386372

50.80

0.46

CHF

50439476

66.65

0.39

CHF

1146950

5800

6559.90

3.09

CHF

10425900

17.06.2008

1.09

0.99

0.96

CHF

1690610

CS

20.06.2008

650

931.17

2.88

CHF

1820280

UBS

30.09.2008

95

-

28.50

USD

1672335

GS

22.05.2009

1330

-

5.19

USD

1225410

GS

19.09.2008

500

496.5

1.33

CHF

1563500

VT

13.06.2008

14500

12820.47

0.98

CHF

980989

VT

20.06.2008

52

51.25

0.24

CHF

1370716

ZKB

19.12.2008

130

218.29

5.16

CHF

3078938

ZKB

19.12.2008

200

188.40

0.31

CHF

6072933

3439048

VT

19.12.2008

1500

1330.86

0.99

CHF

2244300

3886477

ZKB

20.06.2008

6500

7239.35

1.81

CHF

26402840

SLHDW

3339538

DB

20.06.2008

270

272.5

0.35

CHF

4341565

Call

RUKIL

3570565

DB

19.09.2008

86

86.70

0.44

CHF

24045730

Warrants

Call

UBSEY

3798553

DB

19.12.2008

32.5

28.98

0.25

CHF

11520204

Warrants

Call

ZURDE

3674324

DB

19.12.2008

320

313

0.43

CHF

38814984

Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch

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dp payoff all about derivative investments | April 2008
42 MARKET MONITOR

Meistgehandelte derivative Anlageprodukte
Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 13. Daten, Kurse und
Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch
Basiswert

Produkttyp

Produktname

Symbol Valor

Emit.

Kurs
Kurs
Verfall Basiswert Produkt

CCY

Ø CHF
Umsatz

ABN Valentine's Day Basket

Uncapped Capital Protected

Kapitalschutz Zertifikat

ABN05

2030055

ABN

14.02.2012

-

87.80

EUR

7085402

BNP Paribas

Various Products

Undefined

BNPOP

3896255

GS

open-end

64.20

-

EUR

8961560

DAX Index

Tracker Certificates

Bull Tracker

DAXTR

1601703

ZKB

open-end

6559.90

65.90

EUR

3350630

DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Various Yield Enhancement

Bloc Plus Certificate

ESXGI

3302108

GS

31.07.2008

3642.74

89.40

EUR

3131512

EUR 6M Swap

Tracker Certificates

Money Market Notes

VXEUD

2049441

VT

open-end

-

108.90

EUR

11557664

Gold fix PM

Uncapped Capital Protected

CPC

GOLCP

2932217

GS

13.08.2008

931.17

122.00

USD 300539648

Google Inc. A-Shs

Bonus Certificates

Bear Defender Voncert

VZBGO

2572229

VT

28.05.2009

283.95

287.00

USD

2525887

Bull Tracker

CARGO

3315901

GS

24.08.2010

-

75.60

EUR

4720142

GS Container & Shipping Basket Tracker Certificates
GS Oil, Metal & Mining Basket

Various Participation

Participation Certificate

OILMI

3442163

GS

18.10.2010

-

85.30

USD

4434747

JPM Equity Basket

Tracker Certificates

Bear Tracker

JPSNR

3375862

JPM

05.10.2009

- 10690.00

CHF

7585850

ML Global Water Basket

Tracker Certificates

Bull Tracker

GAQUA

3383779

ML

24.09.2010

-

77.90

EUR

3610872

Natural Gas Future

Tracker Certificates

Bull Tracker

NATUR

2015782

ABN

open-end

-

2.07

USD

3192072

Platin

Tracker Certificates

Bull Tracker

PLATI

1781994

ABN

open-end

2011

20.25

USD

6083448

S&P 500/Topix Index

Various Yield Enhancement

Bull Bear Certificate Plus

JPBBC

3002836

JPM

05.01.2009

-

725.00

S&P 500 Index

Various Yield Enhancement

Bloc Plus Certificate

SPXXT

3341126

GS

21.08.2008

1330.86

95.20

EUR

5594146

Silver

Tracker Certificates

Bull Tracker

SLVOE

2399110

GS

open-end

17.87

18.00

USD

4660630

UBS Bloomberg CMCI
Agriculture TR Index

Tracker Certificates

Perles

TAGCI

3372637

UBS

open-end

- 1454.00

USD

7996912

ZKB EURO-Anleihen IV Basket

Tracker Certificates

Proper

EURPR

3576768

ZKB

27.12.2012

-

102.85

EUR

3359115

ZKB Euro-Anleihen V Basket

Tracker Certificates

Proper

EUROB

3675058

ZKB

23.12.2010

-

101.65

EUR

5663245

ZKB Innovatoren Bskt

Tracker Certificates

Proper

INNOV

2192314

ZKB

11.07.2008

-

179.90

EUR

5753384

USD 10112720

Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch

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dp payoff all about derivative investments | April 2008
43

STYLE

The Dolder Grand Spa –
Ein inspirierendes Wohlfühlangebot
auf 4’000 Quadratmetern
Stress abbauen oder BodyRecycling?
Sei es, um die Börsenschrecken
zu verarbeiten oder um sich auf
die «nackten Tatsachen» des
Sommers vorzubereiten, spätestens jetzt sollte man sich ein
wenig Zeit für Körper und Seele
nehmen.

Europäische und japanische Einflüsse prägen das einzigartige Spa, entwickelt nach
einem Konzept der amerikanischen Spa-Expertin Sylvia Sepielli. Es umfasst eine
grosszügige Aqua Zone, 21 Behandlungsräume, Workout-, Movement- und MindBody-Studios sowie ein Angebot in Medical Wellness.
«Classic traditions with a techno beat», so lautet der Leitsatz, der das Spa Menü
prägt: Eine Mischung europäischer und Schweizer Therapien mit traditionellen japanischen Einflüssen, umgesetzt in modernster Infrastruktur.
The Dolder Resort, Kurhausstrasse 65, 8032 Zürich, www.doldergrand.ch

Hier vier TOP-Locations in Zürich, die das möglich machen.

Kennen Sie etwas Besonderes,
Einzigartiges, Kulturelles, Gastronomisches oder Kommerzielles?
Schreiben Sie es der Redaktion!
style@payoff.ch

Diamonds Private Gym – Ein Stück Luxus im Alltag
Exklusiv und luxuriös – das Diamonds Private Gym in Zürich, eröffnet von Tony
Ferraro, dem Visionär und Trendsetter der Fitness & Beauty Szene, bietet neue Dimensionen für das Wohlbefinden von Frau und Mann. Ein individuelles Training im
Private Gym ist wie ein Stück Luxus im Alltag für anspruchsvolle Gäste.
Hier bestimmt der Kunde seine Trainingszeiten, wann immer er will. Betreut wird er
individuell von einem Private Coach in einmaliger privater Atmosphäre. Für die Trainingssessions stehen die modernsten Geräte zur Verfügung, die in das individuelle
Programm integriert werden. Sehr beliebt, gross im Trend und zukunftsweisend ist
das Vibrationstraining. Der Kunde wird unter professioneller Betreuung «vom Rohdiamant zum Brillanten geschliffen» so Tony Ferraro.
Eine einmalige Möglichkeit in Zürich für alle Menschen, die im Alltag Aussergewöhnliches leisten und keine regelmässigen Fixzeiten zum Trainieren haben!
Diamonds Private Gym, Zollikerstrasse 3, 8008 Zürich,
www.diamondsprivategym.com

dp payoff all about derivative investments | April 2008
44 STYLE

asiaspa – Ein asiatisches Lebensgefühl über
den Dächern von Sihlcity
Auch wenn die Zeit manchmal nur für ein paar Stunden reicht, lohnt es sich dem
Alltag zu entfliehen um in eine andere Welt abzutauchen und dort Gesundheit, Genuss, Lebensfreude, Vitalität und Entspannung zu erleben.
Auf 2500 m2 bietet das asiaspa eine Wellnesswelt mit fünf verschiedenen Saunen
(separate Damensauna), ein Fitnesszentrum, eine Gastrolounge sowie eine Poollandschaft mit heissen, japanisch inspirierten Bädern. Den Gast erwartet ein Wellnessangebot der Superlative in fernöstlichem Ambiente. Japanisches Design wird
mit authentischen Einrichtungsgegenständen kombiniert. Exotische Gewürze und
Kräuter werden für Sauna-Aufgüsse und Massagen verwendet. Diverse asiatische
Teesorten können in der Wellnesslounge genossen werden. Ein neuartiges Zusammenspiel aus den Bereichen Wellness, Fitness und Lounging.
asiaspa, Kalandergasse 1, 8045 Zürich, www.asia-spa.com

LABO Spa – Das erste Day Spa in Zürich
Mitten im Zentrum der Stadt, nur fünf Minuten Fussweg vom Paradeplatz entfernt,
befindet sich eine Oase des Wohlbefindens. Im Zentrum stehen hier nicht einzelne Behandlungen, sondern das gesamte Erlebnis. Im Unterschied zu einem Spa
findet man hier keine ausladende Badelandschaft, sondern einladende Räume für
die individuelle Behandlung. Ein Day Spa unterscheidet sich von einem WellnessBereich eines Hotels oder Fitness-Clubs, denn oft handelt es sich dabei um nicht
viel mehr als Sauna und Sprudelbad mit Selbstbedienung. Das Labo Spa bietet
dagegen ein individuelles, auf die Kundenwünsche zugeschnittenes Angebot. Wer
sich nach wohltuender Ruhe sehnt, ist hier unter individueller Betreuung bestens
aufgehoben. Das Angebot umfasst ein Rundum-Verwöhnprogramm für Frau und
Mann, jeweils abgestimmt auf individuelle Ansprüche: Gesichts- und Körperpflege,
Maniküre und Pediküre, Enthaarungsbehandlungen und eine Vielzahl von Massageanwendungen.
LABO Spa, Talacker 41, 8001 Zürich, www.labospa.ch

dp payoff all about derivative investments | April 2008

dp payoff all about derivative investments | April 2008
46 READER’S VOICE

Leser fragen, payoff antwortet

Reader’s Voice zu Derivaten auf UBS

Im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung der UBS konnte man lesen, dass dadurch die Ausübungspreise und Bezugsverhältnisse bei derivativen Instrumenten
keine Änderung erfahren. Als Grund wurde eine Gleichbehandlung von Aktionären
und Besitzern von Derivaten genannt. Da
es für die Aktionäre kein Bezugsrecht
gibt, erfahren sie alle eine Verwässerung.
Diese muss deshalb auch von den Besitzern von Derivaten getragen werden.
Diese Argumentation ist nachvollziehbar.
Wie sieht es aber aus, wenn nun die Di-

vidende in Form von Aktien ausbezahlt
wird? Damit steigt für die Aktionäre ihr
Anteil an der UBS. Bei einer Gleichbehandlung müsste das Gleiche für die
Zertifikatsbesitzer gelten. Das heisst, es
müsste eine Anpassung des Bezugsverhältnisses erfolgen. Können Sie mir sagen, ob das tatsächlich der Fall ist? P.H.
Die Kapitalerhöhung der UBS von CHF 13
Mrd. hat tatsächlich keinen Einfluss auf die
Bezugsverhältnisse von Strukturierten Produkten mit der UBS-Aktie als Basiswert. Der

Comic

dp payoff all about derivative investments | April 2008

Grund liegt darin, dass das Fremdkapital über
eine Wandelanleihe aufgenommen wurde.
Die Ausgabe einer Wandelanleihe bewirkt
nie eine Änderung der Bedingungen für Zertifikate.
Bezüglich der Dividende gibt es einen Beschluss der Eurex, dass bei Optionen keine
Anpassungen erfolgen. Das Gleiche dürfte
für Strukturierte Produkte gelten. Als Begründung wird angegeben, dass bei der Preisfestlegung der Produkte schon mit einer Dividende gerechnet wurde. Diese wurde dazu
verwendet, die Auszahlungsstruktur des Produkts zu finanzieren. Aus diesem Grund haben Derivat-Besitzer nie ein Anrecht auf die
Dividende. Dass diese nun in Aktien statt in
bar ausbezahlt wird, ist dabei unerheblich.
Gemäss Angaben der UBS kann ca. eine neue
Aktie auf 20 UBS-Aktien bezogen werden. Das
genaue Bezugsverhältnis soll bis spätestens
am 23. April 2008 bekannt gegeben werden.
Zum aktuellen Börsenkurs vom 26.03.08
kann von einer Dividende von rund CHF 1,47
in Aktien ausgegangen werden. Bei der Emission der meisten gehandelten Derivate wurde
aber mit einer deutlich höheren Dividende gerechnet. Somit könnte man, etwas überspitzt
formuliert, sagen, dass der Inhaber von Strukturierten Produkten sogar von der Situation
profitiert. Sicherlich ist dies ein schwacher
Trost bei der bedauernswerten Performance
der Aktie in den vergangenen Monaten.
47 TICKER NEWS

Ticker News

IMPRESSUM

Quelle: flickr.com; Autor: wallyg

HERAUSGEBERIN:
Derivative Partners Media AG
Splügenstrasse 10, 8002 Zürich
Telefon 043 305 05 30
www.derivativepartners.com
AUTORENTEAM:
Daniel Manser/verantwortlich, Massimo Bardelli,
Martin Egli, Christian Fürst, Dieter Haas,
Alexander Heftrich, Martin Plüss, Martin Raab,
Tobias Steiner, Andreas Stocker, Thomas Wicki
redaktion@derivativepartners.com
MARKETING:
Elena Weber
elena.weber@derivativepartners.com
LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG:
Koller Werbung GmbH
Unteres Ziel 3, 9050 Appenzell
www.kollerwerbung.ch

Neue ETSFs an der Scoach
Im Bereich Exchange Trade Structured
Funds der Scoach wurden zwei neue Produkte kotiert, somit sind nun gesamthaft
fünf ETSFs handelbar. Die beiden neuen
Produkte von der Bank Vontobel sind einerseits ein SLI Bonus Tracker und andererseits ein internationaler Blue Chip Basket
mit 100 Prozent Kapitalschutz und Coupon.
Die Handelswährung ist in beiden Fällen
Schweizer Franken.
Neue Vorlesung des ISB
Im Frühlingssemester wird das Institut
für schweizerisches Bankwesen der Universität Zürich (ISB) eine Vorlesung über
Strukturierte Produkte anbieten. Aufgrund
des rapiden Wachstums des Schweizerischen Marktes für Strukturierte Produkte
herrscht Bedarf von Seiten der Studenten
für eine solche Veranstaltung. Professor
Mei Wang und Dr. Marc Oliver Rieger werden einen Überblick über den Schweizer
Markt vorstellen, wichtige Kategorien von
Strukturierten Produkten aufzeigen, sowie
deren Hedging und die theoretischen Modelle vorstellen.

Marktanteile der Emittenten in Deutschland nur leicht verändert
Am 18. März veröffentlichte der Deutsche
Derivate Verband zum ersten Mal die Marktanteile der Emittenten basierend auf dem
Marktvolumen und den Börsenumsätzen.
Die Börsenumsatzstatistik stellt die Umsätze aller Emittenten an allen Deutschen
Börsen dar, an denen Zertifikate gehandelt
werden. Über die Börsen werden knapp
40 Prozent aller Zertifikatsgeschäfte abgewickelt. Die Marktvolumenstatistik gibt das
in Zertifikaten investierte Vermögen – den
so genannten Open Interest – der Anleger in
Deutschland wieder. Dazu melden die Emittenten alle Zertifikategeschäfte, die in ihren
Handelssystemen aufgeführt sind. Bisher
nehmen an der Statistik 13 Emittenten teil,
was gut 70 Prozent des ausstehenden Volumens entspricht. Die Marktanteile der Zertifikatsanbieter haben sich im letzten Quartal
2007 nur geringfügig verändert. Weiterhin
Spitzenreiter beim Volumen ist die Deutsche
Bank mit einem Anteil von 22,6 Prozent und
bei den Umsätzen steht die Commerzbank
ganz oben auf dem Podest mit einem Anteil
von 28,8 Prozent.

CME Group kauft Nymex
Die Übernahme von New York Mercantile Exchange, kurz Nymex, durch die CME Group
scheint beinahe vollzogen zu sein. Die Chicagoer Terminbörse bietet nach Ablauf der Frist zur
eingehenden Prüfung der Nymex-Bücher 36 US-Dollar in bar und 0,1323 CME-Titel. Sofern
die Nymex-Aktionäre ihr Einverständnis geben wird der Deal im vierten Quartal 2008 abgeschlossen sein. Andere Börsengiganten wie die Eurex gaben kein Gebot für die Nymex ab.

dp payoff all about derivative investments | April 2008

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2008 04 payoff magazine

  • 1.
    dp payoff allabout derivative investments Afrikas Zeit ist gekommen Nr. 4 | April 2008 | 5. Jahrgang | www.payoff.ch CHF 12.50 | EUR 8.– 3 Das Kleingedruckte bei Derivaten 11 Liquidation der US-Notenbank 28 Die Kreditbonität der Emittenten wird zum Thema 37 dp payoff all about derivative investments | April 2008
  • 2.
    2 OPINION INHALT SEITE OPINION Finanzkrise zeigt ihreKrallen 2 FOCUS Afrikas Zeit ist gekommen 3 Die Luxusgüterindustrie bangt um die Erhaltung einer starken Konjunktur 7 Das Kleingedruckte bei Derivaten 11 Reverse Convertibles richtig handeln 15 INTERVIEW Interview mit Bernard Loriol 18 PRODUCT NEWS Daniel Manser Coupon mit zusätzlicher Partizipation 20 Chefredaktor payoff Innovation für vorsichtige Anleger 21 Minen- und Metallgesellschaften bleiben auf der Gewinnerseite 22 Reizvoll für Liebhaber des Exotischen Die Finanzkrise zeigt ihre Krallen Liest man sich durch den Blätterwald, so scheinen die Märkte einen Boden gefunden zu haben. Führende Medien berichten teils bereits, der Sell-off habe stattgefunden; man gewinnt den Eindruck, ab jetzt geht’s nur noch aufwärts. Die Realität sieht leider anders aus; die ehemalige Subprimekrise, welche mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Liquiditätskrise mutierte, wuchert wie ein Krebsgeschwür im Fleisch der Finanzmärkte. Es gilt in diesen Zeiten mehr denn je, kühlen Kopf zu bewahren. payoff möchte Sie dabei unterstützen. Mit unserer neuen Rubrik «Rating Watch» werfen wir künftig regelmässig einen Blick auf die Bonität der Emittenten; dies um Hektik zu vermeiden, aber gegebenenfalls auch um wachzurütteln. Doch nicht nur die Herausgeber Strukturierter Produkte nehmen wir unter die Lupe, auch auf unsere eigenen Produktvorstellungen werfen wir nochmals einem kritischen Blick. Die «Product News Review» zeigt auf, wie sich die beschriebenen Produkte in den vergangenen zwölf Monaten entwickelt haben, ob die Erwartungen erfüllt wurden und ob sich ein Einstieg zum aktuellen Zeitpunkt lohnt. Der Schwarze Kontinent galt in Investorenkreisen lange Zeit als Rotes Tuch. Investments in Afrika waren hoch riskant und nur in den seltensten Fällen rentabel. Doch ist dem heute noch so? In unserem Lead-Artikel zeigen wir Ihnen die ungeahnte Auferstehung Afrikas als Investment-Case, denn die immensen Rohstoffvorkommen wecken Begehrlichkeiten bei Investoren rund um den Globus. payoff wagt sich auf die spannende Safari. dp payoff all about derivative investments | April 2008 23 MUSTERPORTFOLIOS Die Besonderheiten von Strukturierten Produkten in Baisse-Märkten 25 PRODUCT NEWS REVIEW Produktevorstellungen und was daraus wurde 26 ECONOMIC ASPECTS Liquidation der US-Notenbank 28 DERIVE Verdauungsphase bei Anglo American 29 Mit Goldminen dem Abwärtstrend trotzen 30 Platin – noch lange nicht ausgereizt 31 LEARNING CURVE Outperformance-Bonus-Zertifikat – Die neue Produktkategorie 33 INVESTMENT IDEAS Auf fallende Kurse setzen 35 Merrill Lynch Africa Lions Index Zertifikate 36 RATING WATCH Die Kreditbonität der Emittenten wird zum Thema 37 MARKET MONITOR Attraktive Neuemissionen 40 Meistgehandelte derivative Hebelprodukte 41 Meistgehandelte derivative Anlageprodukte 42 STYLE Rund um Lifestyle 43 READER’S SERVICE Reader’s Voice 46 Ticker News 47 Impressum 47
  • 3.
    3 FOCUS Afrikas Zeit istgekommen Bild: www.sxc.hu Afrika war lange nur ein weisser Fleck auf der Zertifikate-Landkarte. Mittlerweile katapultierten neue Strukturierte Produkte Afrika aber auf das Radar aufmerksamer Anleger. Exorbitante Gewinne und lukrative Aussichten rufen immer mehr Renditejäger auf den Plan. Nicht alle Zertifikate halten aber, was sie versprechen. Platin, Diamanten, Metallerze und Uran. Bei den Agrargütern sticht der hohe Weltmarktanteil bei Kakao (rund 70 Prozent) hervor. Der in den letzten Jahren auf verschiedenen Wirtschaftsebenen vollzogene Wandel hat nebst steigender Rohstoffpreise viel zur wirtschaftlichen Erholung beigetragen. Viele der 53 afrikanischen Staaten befinden sich auf gutem Wege und mehr als 60 Prozent von ihnen besitzen mittlerweile funktionierende Demokratien. Wie eine Horde wilder Zebras stürzen sich die rohstoffhungrigen Nationen der Welt mittlerweile auf das aufstrebende Afrika. Dieter Haas| Afrika, von vielen als der verlorene Kontinent bezeichnet, beginnt sich aufzurappeln. Der weltweite Rohstoffhunger bringt es mit sich, dass immer mehr Länder ihre Fühler gegen Süden ausstrecken. Allen voran erkannte China die strategische Bedeutung und bemüht sich seit längerem um gute wirtschaftliche Zusammenarbeit. Europa tut sich diesbezüglich schwerer. Dem im Dezember in Lissabon abgehaltenen AfrikaGipfel gelang es nicht, ein ökonomisches Partnerschaftsabkommen unter Dach und Fach zu bringen. Gemäss dem senegale- sischen Präsidenten Abdoulaye Wade erklärt sich der Unterschied in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Afrika wie folgt: «Die Chinesen reden nicht lange, sie handeln – und sie handeln sehr schnell, sehr schnell, sehr schnell.» Dabei wird die Rolle Afrikas im Zuge der Globalisierung immer wichtiger, nicht zuletzt dank umfangreicher Rohstoffvorkommen. Der flächenmässig nach Asien zweitgrösste Kontinent besitzt rund 10 Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven und verfügt über reichhaltige Bodenschätze wie Gold, dp payoff all about derivative investments | April 2008 «Afrika, der flächenmässig nach Asien zweitgrösste Kontinent besitzt rund 10 Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven und verfügt über reichhaltige Bodenschätze wie Gold, Platin, Diamanten, Metallerze und Uran.» Hohe reale Wachstumsraten und boomende Börsen Die wirtschaftliche Erstarkung ermöglichte in diesem Jahrzehnt ein reales Wirtschaftswachstum von durchschnittlich fünf Prozent p.a. (vgl. Grafik). Für das laufende Jahr rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes von sieben Prozent, verglichen mit einer weltweiten Zuwachsrate von 4,1 Prozent und einer solchen von 1,8 Prozent in den westlichen Industrieländern. Wie >
  • 4.
    4 FOCUS Reale Wachstumsraten BIP einanderwenig ausgeprägt. Im erweiterten Kreise der Schwellenländer (Next Eleven), denen eine nachhaltige Wachstumsfähigkeit zugeschrieben wird, finden sich mit Ägypten und Nigeria lediglich zwei Länder aus Afrika. Nationen wie Kongo oder Äthiopien, die fast so viele Einwohner wie Deutschland besitzen, wurden nicht berücksichtigt. % 8 7 6 5 4 3 2 1 0 -1 1980 1984 Industrieländer 1988 1992 Afrika 1996 2000 2004 2008 Welt Quelle: IWF ein kenianisches Sprichwort sagt: «Chovya chovya humaliza buyu la asali» oder auf Deutsch: «Tropfen für Tropfen füllt sich der Honigtopf». Die wirtschaftliche Morgenröte schlägt sich auch an den Aktienmärkten nieder. Die Performance war in letzter Zeit geradezu atemberaubend, das gilt auch unter Berücksich- «Die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas ist erst in geringem Masse an das Weltgeschehen gekoppelt.» Positive Diversifikationsaspekte Die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas ist erst in geringem Masse an das Weltgeschehen gekoppelt. Trotz überdurchschnittlicher Erträge weisen die afrikanischen Märkte eine recht niedrige Korrelation zu den Börsen der klassischen Industrieländer auf. Selbst innerhalb Afrikas sind die Abhängigkeiten unter- Verschiedenartige Konzepte bei den Derivaten Von der tollen Performance an Afrikas Börsen konnten Privatanleger erst in geringem Ausmass profitieren. Auf Zertifikatsebene gab es bis vor kurzem einzig Angebote für Ägypten, Marokko oder Südafrika. Seit Januar wurde das Länderangebot um Nigeria erweitert. Investitionen in einzelne Märkte bergen aber grössere Risiken als regionale oder kontinentale. Mit der Lancierung einiger Gesamtafrika umfassender Angebote wurde diese Lücke zumindest teilweise geschlossen. Das Fehlen eines von allen Seiten akzeptierten Afrika-Indexes erschwerte die Aufgabe der Emittenten. Banken wie ABN AMRO, Merrill Lynch oder UBS haben daher eigene Benchmarks definiert. Der UBS African Index UBCIAFRI ähnelt in seiner Art dem Merrill Lynch Africa Lions Index MLEIAFLE. Im Unterschied Aktienmärkte Afrika – Performance in USD (Stichtag 20.3.2008) Sambia All Share Index Malawi Domestic Index tigung allfälliger Währungsrisiken. In Dollar berechnet legten in den vergangenen drei Jahren etliche Börsen über 100 Prozent zu. Die beste Performance weist Sambia auf gefolgt von Malawi. Abgesehen von Südafrika und Ägypten sind die Märkte punkto Grösse und Liquidität aber recht klein und für ausländische Investoren nur schwer zugänglich. Viele afrikanische Länder verfügen zudem nach wie vor über keine Börsen. Aus diesem Grunde wird häufig der Weg über Direktinvestitionen gesucht. Die Summe der ausländischen Direktinvestitionen hat sich dabei von zehn Milliarden Dollar zu Beginn des Jahrtausends auf 36 Milliarden im Jahre 2006 erhöht und dürfte seither weiter angewachsen sein. Marokko All Share Index Nigeria All Share Index Westafrika BRVM Composite Index Mauritius All Share Index Ägypten CASE 30 Index Uganda All Share Index Südafrika JSE All Share Index Tunesien BVMT Index Botswana Domestic Companies Index Kenia 20 Index Namibia Local Companies Index Ghana All Share Index Swasiland All Share Index -100 0 3 Jahre Quelle: Bloomberg, AFM dp payoff all about derivative investments | April 2008 100 1 Jahr 200 300 400 500 600 700 %
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    5 FOCUS zu diesem wirdaufgrund von Liquiditätsüberlegungen bislang auf lokale Werte der Börsen Nigeria und Marokko verzichtet und ist die Titelzahl auf 15 beschränkt. Der dritte im Bunde, der S&P Custom/ABN AMRO Africa Resources Index, konzentriert sich ausschliesslich auf Unternehmen aus dem Rohstoffsektor. Ein grafischer Vergleich der drei Indizes in CHF zeigt gewisse Unterschiede. Am besten schnitt in der Beobachtungsperiode der MLEIAFLE ab. Afrika-Indizes in CHF (indexiert auf den Emissionstag [9.7.07] des UBCIAFRI) % 110 105 100 95 90 85 80 «Die wirtschaftliche Morgenröte schlägt sich auch an den Aktienmärkten nieder. Die Performance war in letzter Zeit geradezu atemberaubend, das gilt auch unter Berücksichtigung allfälliger Währungsrisiken.» Diese Robustheit ist dem im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich breiter abgestützten Indexmodell zu verdanken. Einen anderen Weg beschritt DWS GO mit ihrem in Deutschland kotierten 3rd Wave Emerging Africa Zertifikat. Das Partizipationsprodukt lehnt sich an einen eigens für das Zertifikat konzipierten Spezialfonds, was 75 70 65 60 29.3.07 29.5.07 UBCIAFRI 29.7.07 MLEIAFLE 29.9.07 29.11.07 29.1.08 29.3.08 ABNZAFRI Quelle: Bloomberg im Gegensatz zu den Zertifikaten auf Indizes eine schnelle Allokation an die jeweils aktuelle Marktsituation ermöglicht. Eile mit Weile Auf dem Weg zum Erfolg muss zwar immer wieder mit Rückschlägen gerechnet werden, aber die Zeit hat für Afrikaner ohnehin eine andere Bedeutung als für uns Europäer. So hält man sich am besten an das kenianische Sprichwort «Haraka haraka haina baraka», das sinngemäss mit «Eile bringt keinen Segen» übersetzt werden kann. Ein Engagement in die Schätze Afrikas erfordert Geduld. Wer diese mitbringt, muss sich über ein erfolgreiches Resultat keine Sorgen machen. Ausgewählte Afrika-Zertifikate (CCY=Handelswährung) Ticker/WKN MLAIU MLAIC AFRIU AFRIC AFRII UB1AGP UB3ZWJ UB31Q3 DWS0H9 JTOPI AFROE CAIRO CASOE MAROK NGRIA LBB1Y0 AA0F70 CB5DSM Börse Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach OTC OTC OTC EUWAX Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach EUWAX EUWAX EUWAX Basiswert ML Africa Lions Index ML Africa Lions Index S&P/ABN Africa ex SA Res. TR Index S&P/ABN Africa ex SA Res. TR Index Basket UBS African Index UBS African Index UBS African Index DWS 3rd Wave Emerging Africa Fund FTSE/JSE Top 40 Index FTSE/JSE Top 40 Index CASE-30 Index CASE-30 Index Morocco CasablancaCFG25 Index ABN AMRO Nigeria Price Return Index Afrika Opportunity Zertifikat 3/17 Central Africa Resources TR Index Commerzbank Afrika Top 10 Index Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008 Typ Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Bonus Bonus Bonus Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Tracker Laufzeit 10.12.09 10.12.09 open-end open-end 08.11.10 28.01.11 28.01.11 28.01.11 open-end open-end open-end open-end open-end open-end open-end 23.03.17 open-end open-end CCY USD CHF USD CHF EUR CHF EUR USD EUR USD CHF USD CHF USD USD EUR EUR EUR Ausgabe Geldkurs kurs 19.03.08 100.00 103.20 100.00 91.05 100.00 140.00 100.00 114.10 101.80 84.70 76.88 68.01 76.88 68.84 76.88 69.15 50.25 50.84 1.46 3.49 39.96 34.75 9.52 20.00 16.42 20.10 17.91 41.40 100.00 108.70 100.00 93.06 105.94 119.25 100 81.55 Performance ab Emission in % CCY in % CHF 3.20 -9.91 -8.95 -8.95 40.00 22.09 14.10 14.10 -16.80 -21.69 -11.54 -11.54 -10.46 -14.10 -10.05 -18.68 1.17 -4.23 139.04 119.58 -13.04 -13.04 110.08 88.50 22.41 22.41 131.16 107.78 8.70 -0.50 -6.94 -9.93 12.56 8.07 -18.45 -23.44
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    EFG Financial ProductsAG Brandschenkestrasse 90 P.O. Box 1686, CH-8027 Zurich Phone +41 58 800 1111, www.efgfp.com MEHRERE CHANCEN UND BIS ZU 19.00% COUPON Zeichnungsschluss: 18.4.2008 / 14.00 CET Investmentidee Den aktuellen Multi Chance Barrier Reverse Convertibles liegen Länderbaskets zugrunde (Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und gesamter EU-Raum). Die fünf Basiswerte eines jeden Baskets wurden aufgrund der jeweils höchsten Börsenkapitalisierung ausgewählt. Damit ein Multi Chance Barrier Reverse Convertible den bedingten Kapitalschutz verliert, müssen drei der fünf grössten Firmen eines Landes einen deutlichen Wertverlust erleiden. Produktbeschreibung Die Investition in einen Multi Chance Barrier Reverse Convertible ermöglicht dem Anleger in den Genuss von garantierten Couponzahlungen zu kommen und von einem bedingten Kapitalschutz profitieren zu können. Wird das Barrier Level während der Barrier Beobachtungsperiode von nicht mehr als zwei der Basiswerte berührt oder unterschritten oder handeln sämtliche Basiswerte per Verfall oberhalb deren Anfangslevel, erhält der Anleger am Rückzahlungsdatum die Denomination ausbezahlt. Konditionen Ein Jahr Laufzeit Kapitalschutz solange nicht mehr als zwei Basiswerte das Barrier Level berühren oder durchbrechen 40’000’000 CHF/EUR Emissionsvolumen pro Struktur Stückelung: CHF/EUR 1’000 je Zertifikat In Prozent gehandelt, Marchzins wird separat ausgewiesen (clean) Alle Produkte werden an der SWX Swiss Exchange kotiert Andernfalls wird dem Anleger am Rückzahlungsdatum derjenige Basiswert mit der Schlechtesten Kursentwicklung per Verfall unter Berücksichtigung des entsprechenden Ausübungsverhältnisses geliefert. BASISWERTE COUPON ABB / Nestlé / Novartis / Roche / UBS 16.40% BARRIER LEVEL 80.00% WÄHRUNG VALOR CHF 3877224 3877225 Daimler / Deutsche Telekom / E.ON / Porsche / Siemens 19.00% 80.00% EUR E.ON / Total / Nokia / Banco Santander / Telefonica 16.30% 80.00% EUR 3877227 Electr. de France / Total / France Telecom / Sanofi-Aventis / Suez 15.40% 80.00% EUR 3877226 ENEL / ENI / Generali / Intensa Sanpaolo / Unicredito 13.20% 80.00% EUR 3877228 WEITERE PRODUKTE IN ZEICHNUNG 15 Worst of Barrier Reverse Convertibles auf schweizer und europäische Aktien mit Barrier Level zwischen 74% bis 78%, einem Jahr Laufzeit, Coupons von 15.00% bis 23.50% und Barrier Beobachtung nur in der zweiten Hälfte der Laufzeit.2 15 Autocallable Discount Zertifikate auf schweizer und europäische Aktien mit Barrier Levels von 60% bis 69%, Ausgabepreisen zwischen 76.80% und 89.50%, drei Jahren Laufzeit und 100% Trigger Level.1 15 Barrier Reverse Convertibles auf schweizer und europäische Aktien mit Barrier Level zwischen 70% und 79%, einem Jahr Laufzeit, Coupons von 6.87% bis 16.64% und Barrier Beobachtung nur in der zweiten Hälfte der Laufzeit.1 1 Zeichnungsschluss am 11.4.2008 2 Zeichnungsschluss am 18.4.2008 Ihre Hausbank nimmt gerne Ihre Zeichnung entgegen. EFG International tritt als Garantin für die Verpflichtungen der Emittentin gemäss den allgemeinen Produktebedingungen auf. EFG International ist Teil der EFG Bank European Financial Group – der drittgrössten Bankengruppe der Schweiz.* Financial Engineering & Distribution, Tel. +41 58 800 1111. www.efgfp.com Jan Schoch, Michael Hölzle, Christoph Baumann, Gian-Marc Albertini, Patricia Benz, Laura Deneke, Florian Streiff. Wichtige rechtliche Informationen: Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die in diesem Dokument erwähnten Finanzprodukte sind derivative Finanzinstrumente. Sie qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne von Art. 7 ff. des schweizerischen Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission. Die Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin resp. der Garantiegeberin ausgesetzt. Dieses Inserat stellt keinen vereinfachten Prospekt im Sinne von Art. 5 KAG sowie kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes dar. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei EFG Financial Products AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1110 oder über E-Mail: termsheet@efgfp.com bezogen werden. Verkaufsbeschränkungen für Europa, Hong Kong, Singapur, die USA, US-Personen und Vereinigtes Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht). * Quelle: The Banker, Financial Times, nach BIZ-Kernkapital (CHF 6.3bn Tier 1) & Assets on Balance Sheet (CHF 83.4bn CHF) © EFG Financial Products AG. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied bei Renditeoptimierungs-Produkte k erheit dan Mehr Sich ng erst Beobachtu Barrieren ufzeit! fte der La der 2. Häl in
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    7 FOCUS Die Luxusgüterindustrie bangtum die Erhaltung einer starken Konjunktur Bild: www.sxc.hu Vom 3. bis 10. April wird die Chemie- und Pharmastadt Basel zum Mekka der Luxusliebhaber. An der «Baselworld», der weltweit führenden Uhren- und Schmuckmesse, treffen sich alle, die in der Branche Rang und Namen haben. Neuheiten werden vorgestellt, Trends werden gesetzt; und dieses Jahr wird wohl auch erstmals wieder seit langem über eine Abschwächung der Nachfrage gejammert. Die nahende Abschwächung der Weltkonjunktur wird auch an Luxusartikel-Produzenten nicht spurlos vorbeigehen. Dieter Haas| Mit Luxusgüterherstellern liess sich bis Mitte 2007 sehr viel Geld verdienen. Ihre Wachstumsdynamik schien keine Grenzen zu kennen. Vor allem in Schwellenländern vergrösserte sich die Zahl vermögender Bevölkerungsschichten. China ist in der Zwischenzeit der drittgrösste Konsument von Luxuswaren. Länder wie Indien, Russland oder Brasilien verzeichneten ebenfalls starke Zuwächse. Die Aussichten wurden bis vor kurzem in den rosigsten Farben geschildert. So rechnete der World Wealth Report in seiner im Frühsommer 2007 erstellten Ausgabe mit einer jährlichen Steigerung des Vermö- gens der Reichen und Superreichen bis ins Jahr 2011 um knapp sieben Prozent. Diese Prognose wurde aber unter der Annahme erstellt, dass keine Risiken wie höhere Energiepreise und Wachstumsabschwächungen in wichtigen Märkten eintreten. In der Zwischenzeit hat die von den USA ausgegangene Finanzkrise aber immer mehr Bereiche erfasst. Auch die lange Zeit als konjunkturresistent geltende Luxusgüterbranche wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Slogan «Luxus hat immer Konjunktur» entpuppte sich in der rauen Wirklichkeit als schöner Spruch mit wenig Aussagegehalt. Das verwundert wenig, dp payoff all about derivative investments | April 2008 konnte doch in volkswirtschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen werden, dass gerade Artikel des gehobenen Bedarfs besonders elastisch auf Einkommensschwankungen reagieren. Einzig Luxusgüter der obersten Premium Kategorie wie Yachten oder Privatjets, oder absolute Nischenprodukte sind vom Auf und Ab in der Wirtschaft weniger betroffen. Die Rückschläge der diversen Luxusindizes waren daher bloss eine Bestätigung altbekannter Tatsachen. Da die Hersteller von Luxusgütern in den letzten Jahren innerhalb der Konsumgüterbranche die Unternehmen mit dem höchsten Wachstum waren, notierten die Aktien zudem meist mit einem Aufschlag gegenüber dem Marktdurchschnitt. Überraschende Umsatzrückgänge und bescheidene Ausblicke von Firmen wie Tiffany, Burberry und Richemont führten daher zu überdurchschnittlichen Kursabschlägen. Wie der Grafik entnommen werden kann, waren dabei sämtliche Customized Indizes in ähnlichem Ausmass betroffen. Gesunde Korrektur in einem langfristigen Aufwärtstrend Der Megatrend Luxus, der im Zeitraum 2003 bis 2007 für satte Renditen gesorgt hatte, wurde somit in den letzten Monaten auf den Boden der Realität zurückgeholt. Die Ingredienzien, die zur überdurchschnittlichen Entwicklung in der vergangenen Hausse geführt haben, bestehen allerdings weiterhin. So führt die Globalisierung auch künftig zu
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    8 FOCUS einem starken Anstiegder Zahl der Reichen und Superreichen in den prosperierenden Schwellenländern. Die aktuelle Verlangsamung des weltweiten Wachstums wirkt sich dabei lediglich befristet bremsend aus. Sobald die Talsohle erreicht ist, dürfte aber wieder neuer Schwung in die Luxusgüterbranche kommen. Der Hunger nach Statussymbolen, gerade in den aufstrebenden Märkten, ist ungebrochen. Die besten Chancen weisen weltweit operierende Unternehmen mit traditionsreichen Marken auf. Diese vermögen dank hoher Markteintrittsbarrieren für Neueinsteiger sowie einer starken Preissetzungsmacht rasch von einem sich verbessernden Umfeld zu profitieren. Luxusgüterindizes in Euro (indexiert ab 26.3.2007) % 115 110 105 100 95 90 85 80 75 70 Mit Zertifikaten in Luxus investieren Mit Strukturierten Produkten lässt sich gezielt und breit diversifiziert auf dieses Marktsegment setzen. Es gibt dabei verschiedene Möglichkeiten der Partizipation. Aufgrund der gegenwärtig etwas holprigen Konjunkturlage ist keine Eile geboten. Es steht somit ausreichend Zeit zur Verfügung zum Studium der unterschiedlichen Konzepte. Rückblickend betrachtet dauerte es erstaunlich lange, bis die Banken sich diesem Thema angenommen haben. Obwohl die Branche seit 2003 die beste Performance innerhalb des Konsumsektors aufwies, wurden erst zu Beginn des Jahres 2007 gezielte Investments kreiert. Im 29.3.07 26.5.07 DB1LUX 26.7.07 ABNZLUX 26.9.07 26.11.07 26.1.08 SBOKLX Quelle: Bloomberg Nachhinein scheint es, als ob die meisten der seither emittierten Zertifikate spät oder sogar zu spät auf den Zug aufgesprungen sind. Der am längsten in der Schweiz kotierte Basket LUXUS verteuerte sich bis Mitte 2007 um beinahe 40 Prozent. In der Zwischenzeit stürzte die Performance aber unter den Ausgabekurs. Mitverantwortlich für den Kursrückgang war die mit lediglich zehn Titeln zu stark konzentrierte Auswahl. Obwohl etwas breiter aufgestellt, schneidet HSLUX nur wenig besser ab. Beide Baskets laufen noch bis Anfang kommenden Jahres. Den Letzten beissen bekanntlich die Hunde oder wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. So gesehen weist das noch bis September 2010 laufende Tracker-Zertifikat BKBLX der BKB ein äusserst unglückliches Timing auf. Seit der Emission ging es praktisch stetig bergab. Da es allerdings von den aufgeführten Baskets über die längste Restlaufzeit verfügt, besteht wenigstens Grund zur Hoffnung, dass sich das triste > Bild in der Restlaufzeit noch aufhellt. Anzeige Clariden Leu Structured Products Room for Your Development. Innovative Lösungen auf Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe und Anlagefonds nach Mass. Beratung und Handel: Tel. +41 (0) 844 844 002* www.claridenleu.com/strukturierteprodukte * Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass diese Telefonlinie aufgezeichnet wird. Wir gehen von Ihrer Zustimmung aus. dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    9 FOCUS Auf Indizes basierendeLösungen bringen Vorteile Anfangs 2007 wurden erstmals Indexlösungen auf das Luxusgütersegment erstellt. Diese vermögen die Schwäche der Baskets, die aufgrund der statischen Zusammensetzung keinen Raum für Anpassungen bieten, auszumerzen. Daneben ermöglichen die Open-end-Konstruktionen dem Anleger eine zeitlich unbegrenzte Beteiligung. Im Auftrag der BNP Paribas kreierte die Deutsche Börse AG den World Luxury Index, der die 20 grössten Unternehmen der Luxusgüterindustrie vereint. Um eine ausgewogene Mischung zu erhalten wird darauf geachtet, dass weder Einzeltitel noch Sub-Sektoren im Index überrepräsentiert sind und dadurch die Wertentwicklung dominieren. Eine Alternative ist das von der Dresdner Bank lancierte Indexzertifikat auf den S-BOX Luxus & Lifestyle. Es umfasst ebenfalls 20 Werte. Im Gegensatz zum World Luxury Index werden anfallende Dividenden reinvestiert. Das gilt auch für den DWS Global Luxury TR Index von DWS GO. Alle drei erwähnten Konzepte sind lediglich in Deutschland kotiert. Wer Produkte vorzieht, die an der heimischen Börse notieren, der findet derzeit nur eine von ABN AMRO in Zusammenarbeit mit Standard & Poors entwickelte Indexlösung. Der ABN AMRO Luxury Total Return Index umfasst im Minimum acht und im Maximum 15 Titel. Um in das Auswahlverfahren zu gelangen, müssen die Unternehmen den grössten Teil des Umsatzes mit Luxusgütern erzielen. Ferner müssen die Gesellschaften eine Mindestkapitalisierung von einer Milliarde Euro aufweisen und strenge Liquiditätsvorschriften erfüllen. Die Auswahl wird halbjährlich neu justiert. Die anfallenden Dividenden werden proportional auf die Indexmitglieder reinvestiert. Wegen der gewählten Gleichgewichtungsformel erhalten die kleineren im Index enthaltenen Unternehmen wie Burberry Group oder Polo Ralph Lauren ein überproportionales Gewicht in Relation zu den grössten Unternehmen wie Daimler und LVMH. Diese Art der Indexberechnung mit einem eingebauten Small und Mid Cap Bias ist eher selten anzutreffen. Nichts überstürzen Die vergangenen Monate haben klar vor Augen geführt, dass auch bei etablierten Megatrends Vorsicht angebracht ist. Solange die Weltkonjunktur stottert, sind Luxusanlagen kein Muss. Mit einem Wiedereinstieg in den Luxusbereich sollte wohl besser noch etwas zugewartet werden. Ausgewählte Baskets und Open-end Zertifikate auf Luxusgüterindizes WKN/ Ticker LUXCH LUXUT BN1LUX DWS0LU DR0NUM HSLUX LUXUS BKBLX Emittent ABN AMRO ABN AMRO BNP Paribas DWS GO Dresdner Bank Credit Suisse UBS BKB Underlying ABN AMRO Luxury TR Index ABN AMRO Luxury TR Index World Luxury Index DWS Global Luxury TR Index S-BOX Luxus & Lifestyle Index Basket Basket Basket Verfall open-end open-end open-end open-end open-end 20.01.09 23.01.09 17.09.10 Lancierung 15.05.07 15.05.07 01.03.07 13.03.07 01.12.06 30.01.07 30.01.06 24.05.07 CCY CHF USD EUR EUR EUR EUR EUR EUR Kurs 06.03.08 72.5 87.2 7.62 38.03 95.05 72.05 995 72.05 Quelle: Derivative Partners AG Anzeige Suchen Sie in turbulenten Zeiten nach AAA Bonität? Rabobank, maßgeschneiderte Ideen für unsere Kunden. Seit 1986 zum 20. Mal in Folge von Standard & Poor’s und Moody’s ausgezeichnet mit der Bestnote für Bonität (AAA/Aaa) Strukturierte Produkte für Ihre individuellen Bedürfnisse dp payoff all about derivative investments | April 2008 Performance seit 29.6.07 -28.6% -13.7% -27.1% -29.7% -19.4% -33.5% -23.0% -27.6%
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    11 FOCUS Das Kleingedruckte beiDerivaten Bild: www.sxc.hu Entscheidend für den Erfolg an der Börse ist die richtige Einschätzung der Marktlage. Für den Käufer von derivativen Finanzinstrumenten spielen daneben aber auch die «Nebenkosten» eine Rolle, zu denen die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs, allfällige Managementgebühren und Finanzierungskosten gehören. Aufgepasst, denn zu grosse Spreads bei Strukturierten Produkten können das Anlegerportemonnaie unnötig belasten. Martin Plüss| Der Kurs eines Strukturierten Produkts muss zuerst die Geld-Brief-Spanne, auf englisch Spread genannt, übersteigen, damit überhaupt ein Gewinn erzielt werden kann. Je kleiner diese Spanne ist, desto eher ist die Position im Gewinn. Je kürzer ein Engagement dauert, desto wichtiger ist es, dass das Produkt eine möglichst geringe Spanne aufweist. So mag es ein Anleger verschmerzen, wenn ein Basiswert nach fünf Jahren 100 Prozent zugelegt hat, sein Zertifikat aber wegen des Spreads nur 98 Prozent. Möchte er aber schon nach wenigen Tagen verkaufen, weil der Basiswert 10 Prozent angestiegen ist, so bleibt ihm, je nach Höhe des Spreads und der Gebühren, möglicherweise weniger als die Hälfte des Gewinns. Eine analoge Situation besteht übrigens auch bei vielen Fonds, da diese nur mit einem Ausgabeaufschlag von üblicherweise 1,5 bis 2,0 Prozent gekauft werden können. Grosse Unterschiede bei Spreads Bei Anlageprodukten auf gängige Basiswerte (grosse Indizes oder Blue Chips) sollte der Spread bei normalen Marktbedingungen unter einem Prozent liegen. Dass dies möglich ist, zeigen die meisten Banken. Allerdings können die Unterschiede dp payoff all about derivative investments | April 2008 zwischen den Emittenten durchaus beachtlich sein. So bewegte sich am 17. März 2008 der Spread der 35 in der Schweiz kotierten Bonus-Zertifikate auf die UBSAktie zwischen 0,4 und 4,8 Prozent. Weniger gravierend war der Unterschied bei den acht Tracker-Zertifikaten auf den Dax. Hier waren Spannen zwischen 0,08 und 0,41 Prozent zu beobachten. Handelt es sich bei den Basiswerten um Titel mit geringer Liquidität und/oder grossen Schwankungen, so können deutlich höhere Spreads auftreten. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Basiswerte aus wenig entwickelten Märkten stammen. Bei diesen Titeln ist das Hedging für den Emittenten besonders schwierig. Allerdings fällt auch auf, dass der Spread häufig dort am grössten ist, wo die Konkurrenz am kleinsten ist, das heisst, wenn es nur wenige vergleichbare Produkte gibt. Stammen die Basiswerte aus anderen Zeitzonen, so ist es üblich, dass der Spread bei geschlossenen lokalen Börsen höher ist, als wenn diese geöffnet sind. Generell lässt sich auch sagen, dass Produkte auf mehrere Basiswerte (Multi Reverse Convertibles oder Multi Bonus-Zertifikate) höhere Spreads aufweisen als jene, die auf einen einzelnen Basiswert lauten. Bei Hebel-Produkten kann nicht so einfach ein «vernünftiger» Spread in Prozent angegeben werden. Hier kommt es darauf an, wie sehr sie im Geld oder aus dem Geld liegen. Da es zumindest zu den gängigen Basiswerten meist von verschiedenen Emissionsbanken Warrants mit ähnlichen >
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    12 FOCUS Ausübungspreisen und Laufzeitengibt, empfiehlt sich ein Vergleich der verschiedenen Papiere. Dabei ist nicht der absolute Spread (1, 2 oder mehrere Rappen) zu betrachten, sondern immer der prozentuale. Sowohl für Anlageprodukte als auch für Hebel-Produkte gilt, dass eine hohe Volatilität zu erhöhten Spreads führt. Dies lässt sich auch in der momentan nervösen Börsenlage feststellen. In derartigen Situationen «Bei Anlageprodukten auf gängige Basiswerte sollte der Spread bei normalen Marktbedingungen unter einem Prozent liegen.» sind Basiswerte mit geringerer Volatilität und hoher Liquidität zu bevorzugen. So weisen derzeit Warrants auf den SMI generell einen bedeutend geringeren Spread auf als diejenigen auf den SLI oder den SMIM. Ärgerlich ist es, wenn der Spread plötzlich angehoben wird, was durchaus geschehen kann. Hier lohnt sich eine Rückfrage beim Emittenten. Manchmal erhält man dann überraschende Erklärungen. So erhielt payoff von einer Bank, deren Mini-Futures auf Gold und Silber seit einiger Zeit extrem hohe Spreads aufweisen, die folgende Auskunft: «Die betreffenden Produkte sind in erster Linie an institutionelle Investoren gerichtet. Auf Anfrage stellen wir gerne wieder engere Spreads. Der Bid-Preis entspricht derzeit ziemlich genau dem Fair Value, lediglich die Offerseite ist erhöht. Somit erleiden bereits investierte Anleger keinen Schaden.» Keine Kursstellung – das grosse Ärgernis Ein hoher Spread ist unangenehm, noch ärgerlicher ist es aber, wenn an der Börse gar kein Kurs gestellt wird. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Ein möglicher Grund sind Ereignisse, welche die Aktienkurse kurzfristig sehr stark bewegen können, wie zum Beispiel die überraschende Leitzinssenkung der US Notenbank am 22. Januar dieses Jahres. Dem Anleger bleibt dann nichts anderes übrig als zu warten, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Üblicherweise kann spätestens nach einer Stunde wieder mit einem Kurs gerechnet werden. Dauern die Turbulenzen allerdings länger, so kann es geschehen, dass Kurse über mehrere Tage nicht gestellt werden. Dies war zum Beispiel am 17. und 18. März der Fall, als der SMI zuerst 5 Prozent verlor und anschliessend wieder 3,5 Prozent gewann. An solchen Tagen ist es für den Emittenten besonders schwierig, einen fairen Kurs zu ermitteln, da nicht nur die Basiswerte, sondern auch die Volatilitäten grossen Schwankungen unterliegen. Im Zusammenhang mit der aktuellen Finanzkrise kam hinzu, dass nach dem Zusammenbruch von Bear Stearns die Finanzierungskosten einiger Banken stark anstiegen, da der Markt ihre Bonität deutlich zurückstufte, was ebenfalls Einfluss auf die Preise von Strukturierten Produkten hat (siehe Seite 34). Für den Anleger der rasch reagieren Anzeige derinews der Bank Vontobel Strukturiert informiert, mit der aktuellen Ausgabe der derinews. Hauptthema April 2008: Auf der Schwelle zum Erfolg ratis zt g eren! Jet ni n abo » ck «kli Jeden Monat bringen die derinews frisches Anlagewissen. Das Neuste über strukturierte Produkte. Hintergründe über die Anlageklassen, die ihnen zugrunde liegen. Und Tipps, wie Sie clever handeln. Die derinews erhalten Sie kostenlos im Abo per Post oder E-Mail auf Deutsch oder Französisch. Am Besten gleich bestellen im Internet unter www.derinet.ch/derinews Private Banking Investment Banking Asset Management Telefon +41 (0)58 238 78 88 www.derinet.ch Zürich Luzern Genf Frankfurt München Köln London Mailand Vaduz Luxemburg Salzburg Wien Madrid Marbella Dubai Grand Cayman Vancouver New York dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    13 FOCUS möchte istes höchst unangenehm, wenn er an der Börse keinen Kurs vorfindet. Er hat dann nur die Möglichkeit, seine Hausbank anzurufen, die sich mit dem Emittenten in Verbindung setzen, muss um den Kaufoder Verkaufsauftrag auszuführen. Am besten ist es aber wohl ohnehin, in derart hektischen Phasen die Ruhe zu bewahren und nichts zu überstürzen. Neben den genannten Ursachen kann es auch vorkommen, dass Kurse auf Grund von technischen Problemen oder Fehleingaben beim Emittenten nicht oder falsch gestellt sind. In diesem Fall empfiehlt es sich, direkt beim Emittenten nachzufragen. Im Normalfall wird dieser die Panne umgehend beheben. Managementgebühren gibt es auch bei Strukturierten Produkten Viele Anleger sind der Meinung, Managementgebühren existierten nur bei Fonds, nicht aber bei Strukturierten Produkten. Das ist ein Irrtum. Bei Tracker-Zertifikaten sind Kosten für das Management durchaus üblich. Handelt es sich um ein passives Investment in einen gängigen Index, so sind diese im Allgemeinen klein. Ein Beispiel dazu ist SMILE, ein Tracker auf den SMI Total Return Index, wo die Management-Gebühr bei bescheidenen 0,4 Prozent pro Jahr liegt. Wird mit dem Zertifikat aber eine spezielle Strategie umgesetzt, so können auch «Bei Tracker-Zertifikaten sind Kosten für das Management durchaus üblich.» 2 Prozent oder mehr erreicht werden, wie zum Beispiel bei DYNMX der Bank Sarasin (2,8 Prozent) oder VZOES der Bank Vontobel (1,4 Prozent). Beziehen sich Zertifikate auf einen von der Bank selbst berechneten Index, so legt sie meist eine Management Fee für den Index fest. Leider ist dies im Termsheet nicht immer ersichtlich. Teuer wird es, wenn Zertifikate auf Zertifikate oder Fonds herausgegeben werden. Hier bezahlt man oft doppelte Gebühren, nämlich für die Basiswerte und für das Dachzertifikat. Für traditionelle, statisch zusammengesetzte Baskets ist zwar keine Managem- entgebühr zu entrichten, doch muss die Behandlung der Dividendenauszahlung beachtet werden. In den meisten Fällen werden diese dem Anleger nicht oder höchstens teilweise ausbezahlt. Dies ist auch bei Zertifikaten auf reine Preis-Indizes (wie zum Beispiel den SMI) der Fall. Hier muss vor einem Kauf das Termsheet auf diesen Punkt hin untersucht werden. Besonders bei Basiswerten, die traditionell mit hohen Dividenden aufwarten, kann eine Basketlösung teuer werden. Bei vielen SMITrackern ist im Termsheet kein Hinweis auf die Dividendenauszahlung zu finden. Ausnahmen bilden zum Beispiel VZOCH (jährlich werden dem Zertifikat 0,6 Prozent seines Werts gutgeschrieben; es folgt also eine Re-Investition der Dividenden), SMIIT (jährliche Ausschüttung von 0,75 Prozent) oder SMIXE (Auszahlung von 60 Prozent der effektiven Dividenden). Nachdem wegen des Kurszerfalls die meisten SMI-Aktien Dividendenrenditen von 3 bis 6 Prozent aufweisen, ist SMIXE um ein Vielfaches attraktiver als die anderen beiden Produkte. Erheblich besser fährt der Anleger allerdings mit dem oben erwähnten SMILE auf den SMI Total Return Index, in den die Dividenden mit eingerechnet sind. Baskets auf dividendenlose Werte werden mit einem Aufschlag auf den effektiven Wert verkauft. Mini-Futures: Die Finanzierungskosten nicht vergessen Mini-Futures sind eine relativ neue ProduktKategorie und deshalb den Anlegern noch nicht so vertraut. Bei diesen Produkten erwirbt der Käufer im Prinzip den Basiswert, bezahlt dafür aber nur einen kleinen Teil des Preises. Den Rest des Kaufpreises übernimmt die Emissionsbank. Dafür verlangt sie einen Zins. Dieser setzt sich zusammen aus dem LIBOR (aktuell rund 2,55 Prozent) und einer Marge der Bank. Auf dem Termsheet ist dafür üblicherweise eine Spanne angegeben, in der sich diese Marge bewegt. Gegenwärtig liegen diese im Bereich von 3,0 bis 3,5 Prozent. Kummuliert entstehen also Finanzierungskosten im Bereich von 5,5 bis 6,0 Prozent p.a. Erfreulich ist, dass Goldman Sachs die aktuelle Marge auf www.goldman-sachs.ch publiziert. Es ist zu hoffen, dass dieses Beispiel bei den anderen Emittenten von dp payoff all about derivative investments | April 2008 Mini-Futures bald Schule macht. Die Verrechnung des Zinses geschieht dadurch, dass der Ausübungspreis (hier Finanzierungslevel genannt) täglich um einen kleinen Betrag angehoben wird. Zu beachten ist, dass der Zins auf den Finanzierungsle- «Wer mit einem gestellten Kurs unzufrieden ist, darf sich nicht scheuen, direkt bei der Emissionsbank nachzufragen.» vel und nicht etwa auf den Wert des MiniFutures erhoben wird. Welche Folgen das hat, soll an einem fiktiven Beispiel gezeigt werden: Liegt der Kurs einer Aktie bei CHF 120, der Finanzierungslevel bei CHF 100, so beträgt der Wert des Mini-Futures CHF 20. Steigt der Finanzierungslevel innerhalb eines Jahrs um 5 Prozent auf CHF 105, dann verliert der Mini-Future bei gleichbleibendem Aktienkurs CHF 5, also 25 Prozent seines Werts. Allerdings kann der Zins teilweise durch die Dividenden ausgeglichen werden, welche dem Halter des Futures gutgeschrieben werden, was ebenfalls durch Anpassung des Finanzierungslevels geschieht. Ratschläge für den Anleger Wer ein Produkt kaufen will, beobachtet am besten die Kursstellung über einige Tage. Wer auf Grund einer Spezialsituation rasch einen Put oder Call kaufen will, soll sich trotzdem die Zeit nehmen, verschiedene Produkte zu vergleichen. Im Weiteren ist es ratsam, sich dabei an jene Emissionsbanken zu halten, mit denen bislang gute Erfahrungen gemacht wurden. In unsicheren Situationen mit hoher Volatilität sind ausserdem Basiswerte mit relativ geringer Volatilität und hoher Liquidität zu bevorzugen. Wer mit einem gestellten Kurs unzufrieden ist, darf sich nicht scheuen, direkt bei der Emissionsbank nachzufragen. Schliesslich ist bei Tracker-Zertifikaten die Behandlung der Dividenden abzuklären. Möglicherweise kommt es günstiger, den Basket durch den Erwerb der Aktien selbst nachzubilden. Wer diese einfachen Regeln befolgt, wird sich weniger über schlechte Erfahrungen ärgern müssen.
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    Werte bewahren. Sicherheit undDiversifikation. 100% Kapitalgeschützte Zertifikate von Lehman Brothers auf Gold 100% Kapitalschutz zum Laufzeitende Hohe Kupons von 8.00% (EUR-Zertifikat) bzw. 6.00% (CHF-Zertifikat) pro Laufzeitjahr möglich Bei Unterschreiten der Barriere von USD 1’000 garantierter Kupon von 1.50% (EUR-Zertifikat) bzw. 1.00% (CHF-Zertifikat) pro Laufzeitjahr Basiswert Gold (gemäss London Gold Market) 3 Jahre Laufzeit Nominalbetrag EUR 1’000 (Valor 3689119), CHF 1'000 (Valor 3689118) Valor 3689119 / ISIN CH0036891197 (EUR) Valor 3689118 / ISIN CH0036891189 (CHF) Kotierung wird an der SWX Swiss Exchange beantragt Die starken Schwankungen auf den Aktienmärkten und eine unsichere wirtschaftliche Perspektive könnten den Goldpreis in der Zukunft stützen. Der gegenwärtig schwache Dollar sowie die hohen Kosten für Abbau und Weiterverarbeitung haben ihn über den historischen Durchschnitt getrieben. Die 100% Kapitalgeschützten Zertifikate von Lehman Brothers auf Gold bieten Ihnen die Möglichkeit, von einem weiter steigenden Goldpreis zu profitieren und Ihr Portfolio im Rohstoffsektor zu diversifizieren. Notiert der Goldpreis an den 3 Beobachtungstagen über USD 1’000, erhalten Sie je einen Kupon in Höhe von 8.00% (EUR-Zertifikat) bzw. 6.00% (CHF-Zertifikat). Sollte der Preis für Gold jedoch stagnieren oder sinken, profitieren Sie trotzdem: Den garantierten Kupon in Höhe von je 1.50% (EUR-Zertifikat) bzw. 1.00% (CHF-Zertifikat) erhalten Sie in jedem Fall. Am Ende der Laufzeit wird das Zertifikat zu 100% zurückgezahlt. Basiswert Gold (gemäss London Gold Market) Beobachtungstage 28.03.2009, 28.03.2010, 28.03.2011 Emittentin Lehman Brothers Treasury Co. B.V. Liberierung 11.04.2008 Nominalbetrag EUR 1’000 bzw. CHF 1’000 Schlussfixierung 28.03.2011 Kapitalschutz 100% Rückzahlungsdatum 11.04.2011 Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch Talstrasse 82, 8001 Zürich, Tel: 044 287 88 88 E-Mail: solution@lehman.com, www.lehman.com/structuredinvestments Neue Privat Bank AG Limmatquai 122, 8022 Zürich, Tel: 044 265 11 88 E-Mail info@npb-bank.ch, www.npb-bank.ch Lehman Brothers: 8x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Fixed Income. 5x in Folge ausgezeichnet: Bestes US Research Equities.* Die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen in London, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen auf XETRA, die Nummer 1 beim Aktienhandelsvolumen an der Euronext.** * Quelle: Institutional Investor, US ** Quelle: LSE, XETRA und Euronext; Januar bis Dezember 2007. Die in diesem Dokument erwähnten strukturierten Produkte («Produkte») sind derivative Finanzinstrumente. Die Produkte qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher weder registriert bei noch überwacht von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK). Anleger sind dem Kreditrisiko der Emittentin bzw. der Garantiegeberin ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivatgeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater. Dieses Dokument stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglements der SWX Swiss Exchange sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Die Angaben in diesem Dokument dienen lediglich der Information und stellen weder eine Empfehlung zum Erwerb von Produkten noch eine Offerte oder eine Einladung zur Offertestellung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Der Kotierungsprospekt mit den allein massgeblichen Bedingungen sowie ausführlichen Risikohinweisen in englischer Sprache und weitere Informationen können beim Lead Manager, c/o Lehman Brothers International (Europe), Zurich Branch, Talstrasse 82, 8021 Zürich, oder per E-Mail unter solution@lehman.com bezogen werden. Die Produkte dürfen nicht in den U.S.A. oder an eine U.S.-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden. Die Performance der den Produkten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr auf die zukünftige Wertentwicklung dar. Der Wert der Produkte unterliegt den Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Produkte führen können. Der Erwerb von Produkten ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Lehman Brothers und/oder ein verbundenes Unternehmen können in Bezug auf die Produkte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Wert der Produkte beeinträchtigen. Marktpreise, Daten und andere in diesem Dokument enthaltene Informationen können Änderungen unterliegen, ohne dass ein Hinweis erfolgt. Lehman Brothers agiert weder als Berater noch als Treuhänder für Käufer der Produkte. © 2008 Lehman Brothers Inc. Alle Rechte vorbehalten. Mitglied der Securities Investor Protection Corporation (SIPC). Lehman Brothers International (Europe) ist durch die Financial Services Authority autorisiert und reguliert.
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    15 FOCUS Reverse Convertibles richtighandeln Reverse Convertibles erfreuen sich grosser Beliebtheit bei den Schweizer Anlegern. Neben dem bedingten Kapitalschutz, dem garantierten Coupon und der auf den ersten Blick einfachen Auszahlungsstruktur gibt es aber doch noch einige Kleinigkeiten, auf die ein Anleger im Falle eines Kaufs achten sollte. Bild: www.sxc.hu lich zahlen. Bei einem vorzeitigen Verkauf erhalten die Anleger dementsprechend die aufgelaufenen Marchzinsen. Der Abrechnungsbetrag, d.h. die Summe aus Clean Price und Marchzinsen wird auch «Dirty Pri- «Bei Reverse Convertibles erfolgt die Zinszahlung grundsätzlich per Verfall, d.h. derjenige, der den Reverse Convertible am Verfalltag in seinem Depot hält, kommt in den Genuss der gesamten Zinszahlung.» Heiko Weyand, Head of Sales, HSBC| Reverse Convertibles, Barrier Reverse Convertibles oder Multi Reverse Convertibles mit unterjährigen Laufzeiten erfreuen sich in der Schweiz nicht nur in volatilen Börsenphasen grosser Beliebtheit. Gelegentlich tauchen von Investoren aber Fragen auf, wie viel ein Reverse Convertible denn nun tatsächlich kostet. Die Geld- und Briefkurse von Reverse Convertibles notieren aufgrund des Charakters einer Obligation in Prozent des Nennwerts (Denomination). Das heisst, für einen mit einem Nennwert in Höhe von CHF 1’000 ausgestatteten Reverse Convertible, der zu einem Briefkurs in Höhe von 98,90 Prozent notiert, zahlen Anleger bei Erwerb CHF 989.00. Hinzu kommen – sofern der Kurs als so genann- «Bei Kursen unter pari ist die erzielbare Performance für Investoren tendenziell höher als bei Kursen auf oder sogar über pari.» ter «Clean Price» angegeben wird – die bis zum Erwerbszeitpunkt aufgelaufenen Marchzinsen. Diese müssen Anleger beim Erwerb eines Reverse Convertibles zusätz- dp payoff all about derivative investments | April 2008 Payoff-Diagramm Reverse Convertible Gewinn Cap 0 Strike Verlust Ba sis we rt Wer Reverse Convertibles richtig einsetzt, kann entspannt zurücklehnen. ce» genannt. Anhand der Prozentnotierung als «Clean Price» ist für Investoren sofort erkennbar, ob Reverse Convertibles unter oder über pari notieren. Bei Kursen unter Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP)
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    16 FOCUS Payoff-Diagramm Barrier ReverseConvertible Gewinn Cap Convertible wird entweder als Coupon pro Jahr (p.a.) angegeben oder als Coupon für die Gesamtlaufzeit. Ist der Reverse Convertible z.B. mit einem Coupon von 15,25 Prozent p.a. und mit einem Nennbetrag von CHF 1’000 ausgestattet, bedeutet dies Knock-in 0 Verlust Ba sis we rt Strike Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP) pari ist die erzielbare Performance für Investoren tendenziell höher als bei Kursen auf oder sogar über pari. (Eine ausführliche Erklärung der beiden Begriffe «Clean Price» und «Dirty price» findet sich im payoff magazine vom März 2008, Seite 10.) «Die HSBC wendet eine taggenaue Abrechnungsmethode, die sogenannte ‹actual/actual› Methode, an.» «Die Zinszahlung (Coupon) erfolgt grundsätzlich am Verfallstag für die Zeit zwischen dem Beginn des Zinslaufes und der Rückzahlung des Reverse Convertible.» nur für den Fall, dass das Wertpapier eine Restlaufzeit von exakt einem Jahr hat, dass Investoren eine Zinszahlung in Höhe von (15,25 x 1’000)/100, also CHF 152.50 erhalten. Sollte die Restlaufzeit kürzer als ein Jahr ausfallen, wird die Zinszahlung bei Verfall die CHF 152.50 unterschreiten. In der Regel erfolgt eine Berechnung der dem Investor zustehenden Zinsen nach dem Prin- zip, dass mathematisch jeder Monat mit 30 Tagen berechnet wird, folglich hat das mathematische Jahr auch nur 360 Tage, nämlich zwölf mal 30 Tage. Die HSBC dagegen wendet eine taggenaue Abrechnungsmethode an, die sogenannte «actual/actual» Methode. Berücksichtigt wird folglich auch, ob es sich um ein Schaltjahr handelt wie 2008 oder nicht. Bei Barrier Reverse Convertibles darf zudem die Barriere während der Laufzeit nie berührt oder unterschritten worden sein. Bei Reverse Convertibles erfolgt die Zinszahlung grundsätzlich per Verfall, d.h. derjenige, der den Reverse Convertible am Verfalltag in seinem Depot hält, kommt in den Genuss der gesamten Zinszahlung. Verkauft ein Anleger nun seinen Reverse Convertible während der Laufzeit, erhält er neben dem aktuellen Verkaufspreis die sogenannten Marchzinsen, sprich die Zinsen, die vom Beginn des Zinslaufs des Produkts bis zum Tag des Verkaufs/Erwerbs aufgelaufen sind. Die Zinszahlung bei der actual/actual-Methode errechnet sich wie folgt: Zinszahlung = (Zinstage x Nennwert x Coupon) /(365 x 100) Die Zinszahlung (Coupon) erfolgt grundsätzlich am Verfallstag für die Zeit zwischen dem Beginn des Zinslaufes und der Rückzahlung des Reverse Convertible. Die Höhe der Zinszahlung für einen Reverse Die Zinszahlung bei der herkömmlichen Reverse Convertible Berechnungsmethode errechnet sich wie folgt: Anzeige dp payoff all about derivative investments | April 2008 Zinszahlung = (Zinstage x Nennwert x Coupon) /(360 x 100)
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    17 FOCUS Interview mit HeikoWeyand Head of Marketing Retail Products Team, HSBC Sehr geehrter Herr Weyand, Reverse Convertible Produkte erfreuen sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Nichtsdestotrotz geriet diese Produktart in jüngster Zeit wegen häufig auftretender Barrierenverletzungen in Kritik. Auf was muss ein Anleger in jetztigen Marktumfeld achten wenn er in einen Reverse Convertible investieren möchte? Investoren sollten sich nicht von ihrer Gier leiten lassen und auf allzu hohe Coupons schielen. Die Banken bieten ausreichend Produkte mit defensivem Charakter und akzeptablen Renditechancen an wie z.B. einen Revervse Convertibles mit 10,50 Prozent Coupon auf Nestlé (TANES). Gerade bei moderaten oder auch schwachen Kursentwicklungen können Revervse Convertibles eine Alternative zum Direktinvestment sein. Die Clean und Dirty Pricing Methoden sind bei Coupon-Produkten heiss diskutiert. Für das Clean Pricing spricht die einfache Erkennbarkeit des aktuellen Produktwerts exklusive Coupon. Für die Dirty Pricing Methode spricht die hohe Transparenz, da der effektive Wert des Produktes inklusive Marchzinsen erkennbar ist. Wie stellt die HSBC die Kurse von Reverse Convertibles bzw. was ist Ihrer Meinung nach die bessere und transparentere Pricing Methode für den Anleger? Für den Investor ist die Suche doch gar nicht so schwer, da Websites wie www. payoff.ch oder www.cash.ch absolute und jährliche Renditen berechnen und kostenlos zur Verfügung stellen. Bislang hat sich das Clean Pricing durchgesetzt, so dass fast alle Banken diese Methode benutzen. Vor allem die Einheitlichkeit der Darstellung führt zur Transparenz. Daher benutzen auch wir diese Methode. Mangelnde Transparenz wird Strukturierten Produkten immer wieder vorgeworfen. Was unternimmt die HSBC, um die Transparenz von Strukturierten Produkten zu erhöhen? Nur Kunden, die mit Strukturierten Produkten erfolgreich waren, werden auch zukünftig Strukturierte kaufen. Deshalb klären wir Anleger intensiv mit allen Chancen und Risiken auf. Unser Standardwerk «Zertifikate und Warrants» sowie der brandneue Nachfolger «Fragen und Antworten zu Anlagezertifikaten und Hebelprodukten» eignen sich für Einsteiger und auch Berater. Dazu kommen Seminare – aktuell mit unseren Partnern Scoach und Swissquote – oder unsere kostenlose Hotline. Wir bedienen übrigens anders als einige Wettbewerber die Anrufe von Kunden nicht über ein Call Center, sondern machen es selbst. Welche Produktneuheiten und Innovationen können die Schweizer Investoren in den kommenden Monaten von der HSBC erwarten? Wir stehen für Kontinuität und stetes Wachstum. Daher ziehen wir faires Pricing, konstante Spreads und stabile Handelssysteme zwanghaften Produktneuerungen vor. Wir wollen unser Angebot an Scoach-gelisteten dp payoff all about derivative investments | April 2008 Der studierter Ökonom Heiko Weyand (34) leitet die Derivat-Abteilung Marketing Retail Products von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Der gebürtige Saarländer verfügt über mehr als acht Jahre Erfahrung im Derivatgeschäft und arbeitete in London und München. Heiko Weyand studierte in Leipzig und Aberdeen (Schottland), ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Düsseldorf. Warrants und Zertifikaten in diesem Jahr auf rund 1’000 Produkte ausbauen. Da werden klassische Warrants und Mini-Futures dabei sein, aber auch Reverse Convertibles und verschiedene Multi-Strukturen. Welchen Einfluss hat die momentan schlechte Stimmung an den Märkten auf die Konstruktion von neuen Produkten? Worauf achten Sie derzeit besonders? Wir spüren eine konstante Nachfrage nach Hebel-Produkten. Ansonsten ist natürlich Sicherheit gefragt, die sich beispielsweise über Kapitalschutz-Produkte, hohe Risikopuffer oder einer exzellenten Bonität wie bei HSBC realisieren lässt. Vielen Dank für dieses Interview.
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    18 INTERVIEW Interview mit BernardLoriol, CEO BAC Fund Afrika ist im Aufschwung, der Boom in den BRIC-Staaten führt zu einer stark steigenden Nachfrage bei den Rohstoffen. Bernard Loriol, auch bekannt als «Mister Platin», sprach mit payoff über Afrika, Rohstoffe und Platin, und die Chancen die sich in den kommenden Jahren auf dem Schwarzen Kontinent bieten werden. Nach dem grossen Erfolg mit dem BAC Mining South Africa Fund, dem weltweit einzigen Fonds, der ausschliesslich in Produktions- und Explorationsunternehmen der Platingruppenmetalle investiert, plant Ihre Gesellschaft die Lancierung des BAC Africa Natural Resources Fund. Was waren die zentralen Beweggründe für diesen Schritt? Hauptgrund für die Lancierung des BAC Africa Natural Resources Fund ist das momentan sehr attraktive Umfeld für Rohstoffe. Zurzeit befinden wir uns in einem Rohstoff-Superzyklus, der vor gut acht Jahren begonnen hat und erst in seinen Anfängen steckt. Bis anhin gab es neben dem jetzigen Superzyklus die amerikanische Industrialisierung, die Ende des 19. Jahrhunderts begann und gut 40 Jahre andauerte. Der zweite Superzyklus war der europäische Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg und der dritte Superzyklus war die Industrialisierung in Japan, welche sich über 20 Jahre erstreckte. Diese Zyklen wurden von jeweils einer Bevölkerungsanzahl von rund 100 bis 300 Millionen getragen. Betrachtet man den jetzigen Zyklus, ausgelöst durch China und Indien, reden wir von einer Bevölkerungsanzahl von rund drei Milliarden. Hinzu kommen die Urbanisierung sowie das Wachstum der Weltbevölkerung, welche jährlich um 70 Millionen Einwohner zunimmt. Im Jahre 2008 leben rund 3 von 6,5 Milliarden Menschen in Städten. Diese Zahl wird sich bis 2030 auf rund 5 von ins- gesamt 8,3 Milliarden Menschen erhöhen. Dies führt dazu, dass das Einkommen der BRIC-Mittelklasse stark zunimmt. Heute verfügen nur 300 Millionen Einwohner der BRIC-Länder über ein Jahreseinkommen von USD 3’000, im Jahre 2020 werden es etwa 1,4 Milliarden sein. Wenn man noch einen Blick auf die realen Zinsen wirft konkretisieren diese das Bild weiter, denn tiefe Zinsen wirken sich vorteilhaft auf die Rohstoffpreise aus. Deshalb wird Afrika in den kommenden Jahren enorm von der stark steigenden Nachfrage im Rohstoffsektor profitieren und ist deshalb aus Anlegersicht sehr attraktiv. Der Boom ist keineswegs am Ende, sondern hat erst begonnen. Gegenwärtig sind in Afrika an 16 Börsen insgesamt nur 522 Gesellschaften gelistet mit einer Börsenkapitalisierung von 120 Milliarden USD. Dies entspricht einem Anteil am MSCI Emerging Markets Index von 6 Prozent. Welche Branchen sind Ihrer Meinung nach in Afrika am erfolgversprechendsten? Unternehmen die in der Förderung bzw. Produktion von natürlichen Ressourcen tätig sind bieten die interessantesten Anlagemöglichkeiten. Dazu gehören der Minen-, Energie-, Agrikultur-, Holz- sowie der Nahrungsmittelsektor. Der Infrastruktur-Sektor ist aus meiner Sicht nicht attraktiv, da hier die Chinesen mit möglichen Grossinvestitionen die Preise in den Keller treiben könnten. dp payoff all about derivative investments | April 2008 Gibt es Länder die ein besonders gutes Investitionsklima aufweisen oder andererseits Länder, wo von Investments abgeraten werden sollte? Südafrika ist das «Zugangs-Portal» des Schwarzen Kontinents, aus diesem Grund sicherlich das attraktivste Land Afrikas. Zudem erachte ich den Kongo als interessant. Was macht Kongo so attraktiv und welche Unternehmen stehen im Vordergrund? Vor 10 Jahren gab es in Afrika noch 13 Kriege, während es heute nur noch drei sind. Die politische Stabilität hat somit markant zugenommen. Betrachtet man die Vorkommen an natürlichen Ressourcen ist der heutige Kongo vergleichbar mit dem Kanada der Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Da ein grosser Teil der Ressourcen noch unentdeckt ist, wird die Attraktivität des Kongos zusätzlich erhöht. Ich arbeite aus diesem Grund mit zwei Kongo-Experten zusammen, die mich in der Titelselektion beratend unterstützten. Wie sieht es generell mit der Handelbarkeit, Liquidität der afrikanischen Börsen ausserhalb des etablierten Marktes Südafrika aus? Welches sind die grössten Probleme für einen ausländischen Investor? Die Märkte abseits von Südafrika sind für den privaten Anleger zu riskant. Will man hier erfolgreich investieren, sollte man über
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    19 INTERVIEW ein ausgezeichnetes Wissender einzelnen Länder und zudem über ein gutes Beziehungsnetzwerk verfügen. Fonds bieten hier eine gute Alternative für den Privatanleger. Die meisten afrikanischen Unternehmen sind neben der Börse in Johannesburg an ausländischen Börsenplätzen kotiert, wie zum Beispiel in Sydney, Toronto oder London. Sie bieten auf Ihren Platinfonds auch massgeschneiderte Strukturierte Produkte an. Wird dieses Angebot genutzt und sind weitere ähnliche Produkte zu erwarten? Wir haben bereits mit verschiedenen Emittenten Strukturierte Produkte emittiert und werden dieses Geschäftsfeld in Zukunft weiter ausbauen. Dabei muss angemerkt werden, dass wir mit niemandem exklusiv Derivate lancieren. Sie gelten nach Ihrem grossen Erfolg inzwischen als «Mister Platin». Wo liegt der Platinpreis Ende 2008? Meiner Meinung nach wird sich der Platinkurs Ende 2008 im Bereich von USD 2’000 bis USD 2’500 bewegen. Dabei wird er aber wohl näher an der oberen Begrenzung liegen. Wie gross sind Ihrer Meinung nach die Gefahren, dass durch den starken Kurszerfall des Rands in den letzten Wochen, Lohnforderungen von Seiten der Beleg- schaft der Minenunternehmen auftreten und diese allenfalls zu Streiks führen könnten? Der schwache Rand ist grundsätzlich positiv für Minenunternehmen, denn das Personal wird in Rand bezahlt. Erlöse aus Rohstoffverkäufen im Gegenzug werden in US-Dollar abgerechnet. Die momentane Schwäche des Rand ist hauptsächlich auf die Auflösung der Carry Trades zurückzuführen. Es ist davon auszugehen, dass der Rand bis 2010 an Wert gewinnen wird, denn dann findet die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika statt. Dies wird sicherlich positive Einflüsse auf das Land haben. Bernard Loriol, geboren 1957 in Biel, ist Gründer und CEO der Best Asset Class (BAC) Fondsgesellschaft. BAC ist spezialisiert in Edelmetall und vor allem PlatinAnlagen. Loriol verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Finanzmarkt. Er arbeitete unter anderem als Hedge Fonds Entwickler bei Harcourt und als Freelancer in der Schweiz, Südafrika und Madagaskar. Er war Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Darrier Hentsch in Genf und übte die Funktion des CIO bei der Swss Life aus. Loriol studierte Ökonomie an der Universität von Genf und ist Hauptmann in der Schweizer Armee. Wie beurteilen Sie die jüngst aufgetretenen Elektrizitätsprobleme in Südafrika, die zu einer Ausweitung der Angebotslücke führten und damit die Platinhausse noch beschleunigt haben. Hat der Staat hier ein strukturelles Problem? Ich war während vier Monaten in Südafrika, genau während der Zeit als die Elektrizitätsprobleme auftraten. Das Problem wurde aber in den Medien total übertrieben dargestellt. In dieser Zeit hatte ich nur zweimal einen Stromausfall miterlebt. Der Staat hat auf jeden Fall kein strukturelles Problem. Wenn es ein Problem mit der Stromversorgung gibt, wird der Minen-Sektor sowieso als erster bedient, da dieser Sektor der mit Abstand wichtigste Abnehmer der Stromerzeuger ist. Welches sind Ihre Favoriten bei den Produktions- und Explorationsunternehmen im Bereich der Platinmetalle? Grundsätzlich können alle Platin-Explorationsunternehmen als unterbewertet bezeichnet werden. Historisch gesehen war die Bewertungsdifferenz des Platinpreises und der fördernden Firmen noch nie so hoch wie heute. Zu meinen Favoriten bei den Platinproduktionsunternehmen zählen Anooraq Resources Corp, Impala Platinum, Aquarius Platinum und Northern Platinum. Meine Favoriten bei den Platinexplorationsunternehmen sind Platinum Australia und Wesizwe Platinum. dp payoff all about derivative investments | April 2008 Herr Loriol, vielen Dank für dieses Interview.
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    20 PRODUCT NEWS BarrierReverse Convertibles mit Partizpiation auf SMI-Titel von Vontobel Coupon mit zusätzlicher Partizipation Vontobel bringt neu Barrier Reverse Convertibles, die neben dem üblichen Coupon noch eine 100-prozentige Partizipation am Basiswert erlauben. Dadurch ergeben sich gewisse Parallelen zu einem Bonus-Zertifikat. Andreas Stocker|Ein herkömmlicher Barrier Reverse Convertible zeichnet sich durch den garantierten Coupon aus, der in jedem Fall ausbezahlt wird, auch wenn eine Barrierenberührung stattgefunden hat. Nachteilig ist dabei, dass an einer positiven Performance des Basiswertes nicht partizipiert werden kann. Bei Bonus-Zertifikaten verhält es sich anders. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass der Anleger an einer positiven Entwicklung des Underlyings beteiligt ist, dagegen geht die Bonuszahlung verlustig, falls die Barriere während der Laufzeit verletzt wurde. Mit dem neuen Barrier Reverse Convertible mit Partizipation der Bank Vontobel kombiniert die Emittentin die Vorteile dieser beiden Produktarten. Neben dem garantierten Coupon partizipiert der Anleger an der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Aktien. Die neue Produktkreation ist somit eine Art «eierlegende Wollmilchsau», doch wie immer bringen positive Produkteigenschaften auch Nachteiliges mit sich. Die Bank Vontobel emittierte am 7. März 2008 vier Zertifikate auf die Basiswerte UBS, Credit Suisse, Swiss Re und Zurich FS. Die Zertifikate laufen jeweils bis zum 26.06.2009 und sind an der Scoach handelbar. Auf den ersten Blick mag das Produkt durchaus interessant erscheinen, bekommt man doch neben der 100-prozentigen Partizipation noch einen Coupon (vgl. Tabelle) von 4,75 bis 6,35 Prozent ausbezhalt. Leider hat die Konstruktion auch ihre Tücken, denn alle zusätzlichen Partizipationseigenschaften müssen teuer erkauft werden. In diesem Falle mit einer Barriere, die unter den momentanen Marktverhältnissen zu hoch angesetzt ist (zwischen 73 und 80 Prozent), vor allem, weil es sich um Finanztitel als Basiswerte handelt. Kurze Zeit nach Emission hat deshalb die hohe Volatilität am Schweizer Aktienmarkt bereits ihr erstes Opfer unter den neu emittierten Zertifikaten gefordert. Bei Barrier Reverse Convertibles mit Partizipation VON8EQ, dem Produkt mit der UBS als Basiswert, wurde die Barriere verletzt, dies nach gerade mal zehn Tagen im Sekundärmarkt. payoff-Einschätzung: Eine neue und innovative Produktart, die leider anhand der teuer zu erkaufenden Partizipationsrate sowie des Coupons jeweils mit einer äusserst knappen Barriere ausgestattet wurde. Sollte ein Anleger an einem vergleichbaren Produkt mit unlimitierter Partizipation interessiert sein, empiehlt es sich, auf Bonus-Zertifikate mit tiefer Barriere zurückzugreifen. MULTI-BONUS-ZERTIFIKAT Hohe Renditechance, starker Schutz Novartis/Credit Suisse/Swiss Life läuft ngsfrist Zeichnu l 2008. 4. Apri bis 771190 Valor: 3 –> 25% Bonus-Rendite –> 60% BARRIER-Level (ind.) –> 363 Tage Laufzeit --- Telefon: 044 214 23 55 --- Internet: www.oppenheim-derivate.ch --Intelligent investieren! Mit Europas grösster Privatbank. Risk-Return-Diagramm Hebel Coupon Barriere in CHF Abstand zur Barriere in % 27. März 2008 Swiss Re VON8EP 5.80% 67.28 (80%) 22.94% CS Group VON8EO 6.35% 37.96 (73%) 25.87% Zürich FS VON8ER 4.75% 242.91 (74%) 23.60% UBS VON8EQ 6.10% 26.8 (78%) Barriere berührt VON8EP, VON8EO, VON8ER, VON8EG Return Basiswert Ticker Renditeoptimierung Kapitalschutz Risk Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG Partizipation
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    21 PRODUCT NEWS LastLook BarrierReverse Convertibles der Clariden Leu Innovation für vorsichtige Anleger Der starke Rückgang an den Aktienmärkten führte zu zahlreichen Barrierenverletzungen. Mit den LastLook Barrier Reverse Convertibles (BRC) werden im Vergleich zur klassischen Variante zwei Risikofaktoren reduziert. Dieter Haas| Im Gegensatz zu den Standard BRC gilt bei den LastLook die Barriere nur im Zeitpunkt des Verfalls. Eine Verletzung der Kursschwelle während der Laufzeit hat keinen Einfluss auf die garantierte Rückzahlung (vgl. Grafik). Einzig, wenn am Schlussfixierungstag mindestens einer der Werte unter der zudem sehr tief angesetzten Barriere notiert, wird dem Anleger der Basiswert mit der grössten Negativperformance geliefert. «Eine Verletzung der Kursschwelle während der Laufzeit hat keinen Einfluss auf die garantierte Rückzahlung.» Gegenüber den klassischen BRC bietet die neue Alternative einige Vorteile. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass es zu einer Verletzung der Kursschwelle kommt, da die Barriere nur am Schlussfixierungstag von Bedeutung ist. Somit eignet sich diese Variante gerade in schwankungsreichen Märkten. Wegen den zusätzlichen Sicherheiten fällt der in jedem Fall halbjährlich ausbezahlte Coupon im Vergleich zu den Standard BRC etwas geringer aus. Die Höhe hängt dabei in erster Linie von der Volatilität der Basiswerte sowie der Korrelation untereinander ab. Die fünf offerierten Zertifikate weisen Coupons zwischen 8,75 Prozent (JPALL) und 18 Prozent (CUBLL) auf. Die Barrieren liegen indikativ zwischen 65 Prozent (UCMLL) und 75 Prozent (CUBLL). Erfreulicherweise handelt es sich mit Ausnahme von URZLL (UBS, Zurich, Roche) jeweils um Trios der gleichen Branche. So hat der Investor die Wahl zwischen Pharma (JPALL in USD), Versicherungen (MACLL in EUR), Konsumgü- Hypothetischer Kursverlauf eines LastLook BRC ter des gehobenen Bedarfs (UCMLL) und Banken (CUBLL). Unglücklicherweise fiel beim LastLook CUBLL (CS, UBS, Bär) der Fixierungstag (25.3.08) just auf einen starken Börsentag. Das lässt unseres Erachtens die Gefahr einer Barriereverletzung eines der drei Titel am Verfalltag trotz bereits erheblicher Kursrückgänge als eher hoch erscheinen. Von den fünf angebotenen LastLooks besitzt JPALL voraussichtlich die besten Chancen, dass die Barriere in rund zwölf Monaten von keiner der drei Aktien (Johnson&Johnson, Pfizer, Abbott) durchbrochen wird. Da das Produkt in USD denominiert ist, könnte aber allenfalls ein weiterer Kurszerfall des US Dollars einem Investor, der in Franken operiert, einen Strich durch die Rechnung machen. payoff-Einschätzung: LastLook BRC sind eine leicht verständliche Innovation, die sich für defensive Anleger eignet, die mehrheitlich von einer Seitwärtsphase aller enthaltenen Titel ausgehen. Oft ist dabei der Spatz in der Hand (tiefer Coupon) der Taube auf dem Dach (hoher Coupon) vorzuziehen. Risk-Return-Diagramm 180 160 Hebel 140 120 80 60 UCMLL JPALL URZLL Return 100 Barriere 75% Renditeoptimierung 40 MACLL 20 CUBLL Kapitalschutz 0 Produkt Lebensdauer Basiswert 1 Partizipation Basiswert 2 Barrieren Beobachtungstag Risk Basiswert 3 Quelle: Clariden Leu dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG
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    22 PRODUCT NEWS MINEN– Open-end Zertifikat der UBS auf den UBS Metals & Mining Index Minen- und Metallgesellschaften bleiben auf der Gewinnerseite Die Rohstoffhausse bescherte den Minen- und Metallgesellschaften in den letzten Jahren grosse Gewinne. Die Ampeln stehen trotz der jüngsten Korrekturen weiterhin auf grün. Der Sektor sollte in keinem diversifizierten Depot fehlen. Dieter Haas| Das im April 2006 lancierte und in der Schweiz kotierte Zertifikat MINEN basiert auf dem UBS Metals & Mining Index. Der zugrunde liegende Basiswert konzentriert sich auf die 15 weltweit grössten Gesellschaften des Metall- und Miningsektors. Die Gewichtung «Die Ampeln stehen trotz der jüngsten Korrekturen im Rohstosssektor weiterhin auf grün.» erfolgt aufgrund der Börsenkapitalisierung der Titel mit einem maximal zulässigen Einzelgewicht von zehn Prozent zum Zeitpunkt des alljährlich stattfindenden Rebalancings. Für die Berechnung werden die Dividendenzahlungen angerechnet. Es handelt sich somit um einen Total Return Index. Als Gegenleistung für den Indexunterhalt verrechnet die Bank eine marktkonforme jährliche Management Fee von 0,8 Prozent. Da das Zertifikat in CHF emittiert wurde, bestehen für den Anleger keine direkten Währungsrisiken. Die sieben grössten Positionen Rio Tinto, Xstrata, BHP Billiton, Southern Copper, Freeport-McMoRan, Anglo American und Vale decken kurz vor dem nächsten Rebalancing-Datum rund fünf Sechstel des gegenwärtigen Index ab. Vor allem Rio Tinto legte in den letzten Monaten wegen der Übernahmeofferte von BHP, re- MINEN, DJAIGCHTR, SPI (indexiert) lativ gesehen, markant zu und steigerte sein Indexgewicht im Vergleich zu den übrigen Titeln überdurchschnittlich. Derartige Verschiebungen innert eines Jahres sind keine Seltenheit. Durch regelmässige Justierungen schaffen Indexlösungen diesem Sachverhalt Abhilfe. Bei Zertifikaten, die auf statisch zusammengesetzten Baskets beruhen, können im Lauf der Zeit grosse Ungleichheiten entstehen, was zu erhöhten Risiken führen kann. Wie die Grafik zeigt, schlägt der Dow Jones AIG Commodity Index in Franken über einen Zeitraum von gut zehn Jahren den Gesamtmarktindex SPI. Noch besser schnitt das Zertifikat MINEN ab. Es übertrifft, gemessen ab dem Zeitpunkt der Emission, sowohl den Dow Jones AIG wie auch den SPI. Vergangene Tage sind an den Finanzmärkten zwar Schnee von gestern, aber die Aussichten der Metall- und Minenindustrie sind angesichts des ungestillten Rohstoffhungers vor allem in den aufstrebenden Ländern auch in den kommenden Jahren glänzend. payoff-Einschätzung: Das Zertifikat MINEN ermöglicht langfristig orientierten Anlegern, sich fokussiert an den weltweit grössten Unternehmen dieser aussichtsreichen Branche zu beteiligen. Sofern es nicht zu einer weltweiten Rezession kommt, dürfte die überdurchschnittliche Entwicklung der Branche anhalten. Risk-Return-Diagramm % 280 260 240 MINEN 220 Return 200 180 160 Partizipation 140 Renditeoptimierung 120 100 80 Kapitalschutz 60 15.12.97 SPI 15.12.99 DJAIGCHTR 15.12.01 15.12.03 15.12.05 15.12.07 Risk MINEN Quelle: Scoach, Bloomberg dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
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    23 PRODUCT NEWS Valoren3’615’101 und 3’615’100 – Open-end-Zertifikate von ABN AMRO auf seltene Metalle Reizvoll für Liebhaber des Exotischen Rohstoffe verzeichneten in den letzten Monaten eindrückliche Kursavancen. Dies gilt auch für viele seltene Metalle. Einige davon wurden mit dem Open-end Zertifikat von ABN AMRO jetzt auch Privatanlegern zugänglich gemacht. Dieter Haas| Was auf den ersten Blick als echte Neuheit erscheint, entpuppt sich in Tat und Wahrheit lediglich als Erweiterung des zu Jahresbeginn in Euro an der EUWAX kotierten Zertifikates mit der WKN-Nummer AA0R3X. Die beiden in der Schweiz in CHF (Valor 3’615’101) und USD (Valor 3’615’100) lancierten Produkte unterscheiden sich einzig in der offerierten Handelswährung. Im Gegensatz zu AA0R3X erfolgt der Sekundärhandel nur über den Emittenten, da die Scoach derzeit keine Produkte auf diese Basiswerte akzeptiert! Der von der Bank zusammengestellte Basket enthält fünf «Der von der Bank zusammengestellte Basket enthält fünf seltene Metalle, wodurch sich eine gute Risikodiversifikation ergibt.» investieren. Bei der Gewichtung der einzelnen Komponenten (vgl. Grafik) wurden die unterschiedlichen Handelsspannen der einzelnen Produkte mit in die Überlegungen einbezogen. So sind die drei Metalle Rhodium, Iridium und Ruthenium nicht besonders liquide und werden deshalb mit sehr hohen Spreads zwischen fünf und 12,5 Prozent gehandelt. Die drei Metallpositionen werden vom Emittenten physisch gehedgt. Während Uran dem Energiesektor zuzuordnen ist und zusammen mit Erdöl, Kohle und Erdgas zu den wichtigsten, allerdings endlichen Energieträgern zählt, werden die anderen vier auserwählten Rohstoffe in erster Linie in der Industrie eingesetzt. Die wichtigsten Produzentenländer von Molybdän sind die USA, China und Chile. Bei Rhodium, Ruthenium und Iridium stammt der grösste Teil der Produktion aus Südafrika. seltene Metalle, wodurch sich eine gute Risikodiversifikation ergibt. Jeweils Anfang Mai und November jeden Jahres werden die Gewichtungen neu justiert. Neben den zur Gruppe der Platinmetalle zählenden Ruthenium, Rhodium und Iridium fanden mit Uran Participation Note und Sprott Molybdenum zwei Gesellschaften Aufnahme in die Auswahl, die in physisches Uran und zumindest teilweise in physisches Molybdän payoff-Einschätzung: Die Open-end-Zertifikate auf seltene Metalle verbreitern das Angebot in der Anlagekategorie der Rohstoffe. Das am 21. Januar emittierte Zertifikat AA0R3X startete furios und erreichte am 6. März zwischenzeitlich ein Plus von 24 Prozent. Wegen der Baisse der Rohstoffe in der Osterwoche schmolz die Performance bis Gründonnerstag auf immer noch stattliche sieben Prozent. Angesichts einer jährlichen Management Fee von 1 bis 1,5 Prozent und dem sehr grossen Spread im Sekundärhandel eignen sich die Zertifikate aber nur für langfristig orientierte Anleger. Gewichtung und Zusammensetzung Risk-Return-Diagramm VN:3’615’101 VN:3’165’100 WKN: AAOR3X 10% Iridum 20% Sprott Molybdenum 30% Rhodium Return 10% Ruthenium Partizipation Renditeoptimierung 30% Uranium Participation Note Kapitalschutz Risk Quelle: ABN AMRO dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: Derivative Partners AG Hebel
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    24 ANZEIGEN Achten Sienicht nur beim Frühstück auf eine gesunde Mischung aus Getreide: www.scoach.ch Scoach, die europäische Börse für strukturierte Produkte, bietet Ihnen eine grosse Auswahl an Rohstoff-Investments. Ob Weizen, Gold oder Öl – hier finden Sie mit Sicherheit die passende Rohstoff-Anlage für Ihr Portfolio. dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    25 MUSTERPORTFOLIOS Die Besonderheitenvon Strukturierten Produkten in Baisse-Märkten Der Kurszerfall an den Börsen hat auch unser Musterportfolio Schweiz Optimierung in die Verlustzone befördert. Die Werteinbusse seit dem Start am 23. März 2007 beträgt 17,9 Prozent, während der SPI in diesem Zeitraum 20,6 Prozent verlor, der SMI sogar 22,9 Prozent. Dabei machten sich die Besonderheiten der Strukturierten Produkte auf unangenehme Weise bemerkbar. Ihre Preise hängen bekanntlich nicht nur vom Kurs des Basiswerts ab, sondern auch von der Volatilität, dem Zinsniveau und den Dividenden. Alle diese Punkte haben sich in den letzten Monaten für bestehende Produkte negativ entwickelt. Die Folge davon ist, dass eine Reihe von Papieren in unserem Musterportfolio mittlerweile einen deutlichen Discount aufweisen. Beim Outperformance-Zertifikat OPSMI hat der Call mit Ausübungspreis bei 9102 Punkten, welcher die Outperformance ermöglicht, praktisch keinen Wert mehr. Deshalb kann er den Verzicht auf die Dividenden nicht mehr aufwiegen, zumal durch die gesunkenen Aktienkurse die Dividendenrendite deutlich angestiegen ist. Dieser Nachteil wird durch einen Kursabschlag ausgeglichen. Eine ähnliche Situation besteht bei den eingeknockten BonusZertifikaten SLIPN, DRHRS und DRUCB. Eine ausführliche Erklärung dazu findet sich in der Rubrik «Reader’s Voice» des payoff magazine vom Februar 2008. Auf den ersten Blick weniger verständlich war die Entwicklung von LBBBJ, einem inversen Twin-Win Zertifikat, das zur Absicherung des Portfolios gekauft wurde. Während der SMI in der Woche vom 17. bis 20 März 1,8 Prozent verlor, gewann LBBBJ nicht etwa an Wert, sondern büsste im Gegenteil 5,2 Prozent ein. Eine Rückfrage bei der Emissionsbank Lehman Brothers ergab, dass diese derzeit auf dem Markt markant höhere Zinsen bezahlen muss, was dazu führt, dass auch Strukturierte Produkte mit diesen Zinsen berechnet werden (siehe Seite 34). Damit hat die aktuelle Finanzkrise erstmals direkte Auswirkungen auf das Pricing gelisteter Strukturierter Produkte in der Schweiz, ein Szenario, welches vor einigen Monaten als unvorstellbar abgetan worden wäre. Aus diesem Grund hat das Produkt die erhoffte Absicherungsfunktion bisher nur beschränkt übernehmen können. Mittlerweile verringert alleine der Discount von OPSMI und LBBBJ die Performance des gesamten Portfolios um 1,5 Prozent. Wir hoffen, dass sich die Märkte in absehbarer Zeit wieder beruhigen, so dass sich die Discounts langsam wieder abbauen. News und aktuelle Informationen zu Umschichtungen in unseren Musterportfolios «Schweiz-Wachstum», «Schweiz-Optimierung» und «Rohstoffe» können Sie auf www.payoff.ch (Community/ Forum/payoff Musterportfolios) jederzeit nachschlagen. Zusammensetzung Musterportfolio Optimierung Symbol Basiswert Emittent Verfall SMICH ZKB51E KAR07 SMIAO LBBBJ SLIZP VZDZH DBOER DRHRS UBS ZKB Kardex Sal. Oppenheim Lehman Clariden Leu Vontobel Deutsche Bank Dresdner Bank SMI SMI Kardex SMI SMI SLI Zurich Oerlikon Holcim Richemont Swiss Re DRUCB Credit Suisse UBS BNP Paribas ABBCD ABB SYNCB Syngenta TRNES Nestlé VCCLN Clariant OPSMI SMI Marchzinsen Cash Total 30.05.11 16.12.10 29.06.11 13.04.10 02.03.10 07.07.10 16.07.10 20.06.08 19.10.09 Strike bzw. Bonuslevel 9040 7567.4 72 7840.79 8843.65 1552.298 443.55 522.28 131% Stückzahl/ Nominalwert 15’000 10’000 4’000 125 7’000 5 15 11 4’000 Kurs vom 20.03.08 96.90% 97.15% 95.00% 86.75 108.51% 689 289 388.5 63.29% 14535 9715 3800 10843.75 7595.7 3445 4335 4273.5 2531.6 Exchangeable Bond Kapitalschutz ohne Cap Wandelanleihe, Zins 2,25% Twin-Win Zertifikat Inverses Twin-Win Zertifikat Bonus-Zertifikat Bonus-Zertifikat Capped Bonus-Zertifikat Capped Multi Bonus-Zertifikat Dresdner Bank 19.10.09 125% 3’000 48.71% 1461.3 Capped Multi Bonus-Zertifikat ZKB ZKB Credit Suisse Vontobel Goldman Sachs 06.10.08 06.10.08 19.12.08 18.02.09 18.06.10 32 265 475 9.50 9102.15 100 8 7 290 150 22.85 233 446 6.82 65.5 2285 1864 3122 1977.8 9825 94.45 440.15 82144.25 Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008 Wert Produkttyp Discount Zertifikat Discount Zertifikat Discount Zertifikat Discount Zertifikat Outperformance-Zertifikat
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    26 PRODUCT NEWSREVIEW Produktvorstellungen und was daraus wurde payoff express und payoff magazine stellt im Zweiwochentakt interessante Produktneuerungen des Schweizer Derivatemarkts vor. Dabei durchleuchten wir die Produkte objektiv sowie auch kritisch, denn nicht jede Produktinnovation hält, was sie verspricht. In Zukunft werden wir im payoff magazine jeweils die Strukturierten Produkte, die wir im Vorjahresmonat vorgestellt haben, nochmals kurz durchleuchten und Ihnen zeigen, wie sie sich in den letzten zwölf Monaten entwickelt haben. Wir beginnen mit drei Produkten, die wir im payoff express vom vergangenen April vorgestellt haben. FUNDA ist ein Open-end Tracker-Zertifikat auf den ABN Amro Swiss Value Investing Index. Das Investitionskonzept basiert auf dem von Joel Greenblatt 2005 verfassten Buch «The Little Book That Beats the Market». In diesem Buch wird ein neuartiges Value-Investing-Konzept beschrieben. Wer seine Ratschläge befolgt, kann mit Hilfe seiner Zauberformel www.magicformulainvesting.com überdurchschnittliche Gewinne erzielen. Das Prinzip basiert auf einer Kombination aus hoher Gewinn- und Eigenkapitalrendite. Die Zusammensetzung eines Portfolios erfolgt schrittweise. Alle zwei bis drei Monate werden mittels der Zauberformel fünf bis sieben Unternehmen ausgewählt, bis zuletzt ein Portfolio von 20 bis 30 Aktien zusammengestellt ist. Die ausgewählten Aktien werden jeweils ein Jahr gehalten und anschliessend verkauft. Offenbar schien die Methode aufzugehen und die Performance von FUNDA konnte durchaus überzeugen. FUNDA konnte den SMI um solide 6,5 Prozent innerhalb der letzten 12 Monaten übertreffen. FUNDA im Vergleich zum SMI 10’000 10’000 9’500 9’000 8’500 8’000 7’500 7’000 6’500 4.07 SMI Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | April 2008 6.07 8.07 FUNDA angeglichen 10.07 12.07 2.08
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    27 PRODUCT NEWSREVIEW Bei ERNII handelt es sich um ein Tracker-Zertifikat der ZKB auf einen Nachhaltigkeitsbasket. Dieser enthält 14 Aktien aus… den Branchen Windenergie, Geothermie, Wasserkraft und Biomasse und verfällt am 9. April 2010. Zu Beginn der Laufzeit performte ERNII hervorragend und erreichte anfangs Januar 2008 mit einem Plus von 55 Prozent seit Emission den Höhepunkt. Danach ging es unter anderem wegen dem schwierigen Börsenumfeld steil bergab. Vergleicht man ERNII mit dem Global Alternative Energy Index, resultierte eine leichte Underperformance von 9 Prozent. Gegenüber dem SMI konnte sich ERNII aber mit einer Outperformance von gut 18 Prozent sehr gut behaupten. Sollte sich die Lage an den Weltbörsen wieder stabilisieren, räumen wir dem Tracker-Zertifikat gute Chancen ein, vorläufig empfiehlt es sich aber, bei volatilen Nachhaltigkeits-Aktien mit Investments zuzuwarten. ERNII im Vergleich mit dem SMI und dem Global Alternative Energy Index Indexiert auf ERNII 160 150 140 130 120 110 90 80 70 04.07 06.07 08.07 Global Alt. Energy Ind. 10.07 12.07 02.08 ERNI SMI Quelle: Bloomberg Das in Deutschland kotierte Open-EndZertifikat von Sal. Oppenheim auf einen IMMOBILIEN-SELECT Basket (Kürzel SCL9RE, Valor 3’011’067) investiert in gesamthaft 15 Aktien und REITs (Real Estate Investment Trusts). Dabei wird nicht in Immobilien für Private investiert, sondern ausschliesslich in Unternehmen die Immobilienbestand halten. Immobilien und REITs haben folgende interessante Charakteristika: Sie investieren überwiegend in die oft Wachstumsstarken Small- und Midcaps, weil Immobilienunternehmen häufig in diese Grössenkategorie fallen, und die Dividendenrendite der REITs-Unternehmen ist aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen hohen Ausschüttungsquote häufig höher. Aufgrund der Abschwächung des amerikanischen Immobilienmarktes und der daraus resultierten Börsenschwäche konnte aber die Performance von SCL9RE nicht überzeugen. Büsste das Zertifikat doch seit Emission, dem 9. Mai 2007, gut vierzig Prozent ein. Auch die Benchmark, der EPRA Index konnte nicht übertroffen werden. Sollte sich die Lage in den USA wieder beruhigen, was aber sicherlich noch etwas dauern kann, eignet sich SCL9RE gut zur Diversifikation. Immerhin legte der EPRA Index seit dem Jahr 2000 um 96 Prozent zu, während der S&P 500 Index 8 Prozent verlor. SCL9RE im Vergleich mit dem EPRA Index 110 100 90 80 70 60 50 40 5.07 6.07 7.07 8.07 EPRA Index angeglichen Quelle: Bloomberg dp payoff all about derivative investments | April 2008 9.07 10.07 SCCL9RE 11.07 12.07 1.08 2.08 3.08
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    28 ECONOMIC ASPECTS Liquidationder US-Notenbank Seit letztem Monat hat die US-Notenbank den Ausverkauf qualitativ hochwertiger Aktivposten im Rahmen der «Term Auction Credits» forciert. Im Gegenzug deckt sie die passivseitigen Forderungen zunehmend mit Anleihen schwächerer Bonität. Christian Fürst| Die Ereignisse der vergangenen Monate fanden im März scheinbar den vorläufigen Höhepunkt der Verwerfungen. Tatsächlich haben die Märkte relativ hohe Krisenresistenz bewiesen, was durchaus an eine mögliche Bodenbildung glauben liesse. Man sollte sich jedoch vom Schein nicht trügen lassen. Mit grossem Eifer versuchen die Mitglieder der «Workinggroup on Financial Markets» den steigenden Illiquiditätserscheinungen mittels planwirtschaftlicher Instrumente entgegen zu wirken. Völlig enthemmt wird eine Zwangsverstaatlichung maroder Junk-Unternehmen vorangetrieben. Die damit einhergehende Inflationierung des US-Dollars wird dabei nicht als negativer Nebeneffekt, sondern im Gegenteil als willkommene Zusatzstütze gesehen. Man fürchtet sich vor einer unkontrollierten Auflösung der Kreditwirtschaft, welche durch mangelhafte Aufsichtseinrichtungen künstlich aufgepumpt werden konnte. Es ist auszuschliessen, dass die geldpolitischen Instrumente die zahlungsunfähigen Schuldner hinreichend erreichen werden. Vielmehr ist die Ausweitung des monetären Angebotes insgesamt mit einer Abnahme der Geldumlaufsgeschwindigkeit verbunden. Oder anders formuliert: Das vom Fed bereitgestellte Geld wird parkiert, jedoch nicht an die kreditnehmenden Marktteilnehmer wei- ter gegeben. Dies verhindert weitestgehend den inflationären Druck, welcher mit einer derartigen Geldmengenausweitung einher gehen müsste. Gleichzeitig muss das Fed durch diese Hortungseffekte überproportional viel Geld in Umlauf bringen, um eine ausreichende Schmierung der wichtigsten Mittelflüsse auch innerhalb der Realwirtschaft sichern zu können. Geldpolitisches Gebastel Inzwischen scheut sich die Notenbank auch nicht mehr vor offensichtlich geldpolitisch kontraproduktiven Neukreationen. So entfernt das Fed seit kurzem in hohem Masse «hochwertige» US-Staatsanleihen kurzfristiger Laufzeit aus ihrer Bilanz, um diese im Gegenzug durch minderwertige Schuldguthaben im Rahmen der «Term Auction Credits» innerhalb ihrer Aktiven auszutauschen. Die Bonität des Feds nimmt dadurch drastisch ab. Demgegenüber weisen die kreditnehmenden Geschäftsbanken erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten eine negative Eigenfinanzierung der vorgeschriebenen Reserven aus. Das Banksystem ist in Übersee somit nicht mehr in der Lage, die notwendigen Sicherheitsreserven aus eigener Tasche zu finanzieren. Bei näherer Betrachtung dieser Finanzierungsmechanismen wird zudem augenscheinlich, dass es sich dabei nicht um eine vo- Non-Borrowed Reserves of Depository Indstitutions Mrd. USD 70 60 50 40 30 20 10 0 -10 -20 Jan 59 Jan 65 Jan 71 Jan 77 Jan 83 Quelle: St. Louise FED dp payoff all about derivative investments | April 2008 Jan 89 Jan 95 Jan 01 Jan 07 rübergehende Schieflage im sonst üblichen Rahmen temporärer Offenmarktgeschäfte handelt. Vielmehr dürften diese Massnahmen längerfristig die aktivseitige Qualität der NotenbankBilanz reduzieren. Man muss davon ausgehen, dass ständig neue Refinanzierungskonstrukte geschaffen werden müssen, um den dahin siechenden Moloch über Wasser zu halten. Im Endeffekt dürften diese geldpolitischen Aktionen falsche Anreize innerhalb des Finanzsystems bei gleichzeitig zunehmender Bonitätserosion des Fed führen. Man kann zudem zum Schluss kommen, dass die Verstaatlichung schlechter Schuldguthaben den Abschreibungsbedarf nicht beseitigt, sondern dieser vom Fed getragen wird. Der Spielraum für eine weitere Ausweitung der Geldmenge reduziert sich durch eine Verschlechterung der Aktivpostenbonität entsprechend, was den Weg für höchst gefährliche Deflationstendenzen ebnen würde. Land unter Manch einer kann gar nicht anders, als die Bodenbildung zu sehen. Es scheint zudem schier dreist zu behaupten, dass die gemachten geld- und fiskalpolitischen Anreize ins Leere greifen. Das Mass an eingepreistem Pessimismus hinsichtlich der Wachstumsentwicklung in Übersee ist jedoch bei weitem noch nicht auf einem Niveau, welches per se eine Trendumkehr begünstigen würde. Eine Bodenfindung nachhaltiger Natur scheint dadurch nach wie vor in weiter Ferne. Einmal mehr bleibt leider festzuhalten, dass Aktien und US-Dollar auch für den vierten Monat des Jahres deutlich mehr Risiken als Chancen aufweisen. Die überfällige Wertkorrektur an den Rohstoffmärkten könnte im weiteren manch einen dazu verleiten, vermeintliche Schnäppchen zu jagen. Wahrscheinlich wird die Abwärtsbewegung in den zyklisch sensitiven Rohstoffen somit auch im kommenden Monat ungebremst fortgesetzt werden. Es ist zudem weiterhin fraglich, ob Edelmetalle dem Sog der Spekulationsbereinigungen widerstehen können. * Der Autor gibt monatlich seine Sicht der globalen Makroökonomie wider.
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    29 DERIVE Verdauungsphase beiAnglo American Diese Analyse wird Ihnen präsentiert von the Screener: Der Standard für unabhängige Aktienratings, www.thescreener.com ANGLO AMERICAN PLC GBP 2,673.00 GB00B1XZS820| Analyse vom 22. März 2008 AAL | Grossbritannien Schlusskurs vom 21. März 2008 ANGLO AMERICAN PLC gehört zur Branche «Rohstoffe» und dort zum Sektor «Minen». Mit einer Marktkapitalisierung von 70.05 Milliarden US Dollar zählt sie zu den grossen «large-cap» Gesellschaften und liegt weltweit auf dem 7. Platz ihrer Branche. Während der letzten 12 Monate lag der Kurs zwischen GBP 3,486.00 und GBP 2,539.00. Der aktuelle Preis von GBP 2,673.00 liegt 23.3 Prozent unter ihrem höchsten und 5.3 Prozent über ihrem tiefsten Wert in dieser Periode. Vergleich (21. März 2007 – 21. März 2008) 60 % Preis – Fundamentales Kurspotential bei GBP 2’800: 5 –15 Prozent – Branchenpotential Rohstoffe: gut Gewinnprognosen – Langfristig positives Gewinnprognosemomentum. Technische Tendenz – Negativer technischer Trend bei hoher Volatilität. Risiko – Anglo American weist ein hohes Beta von 1.4 und ein gesamthaft mittleres Risiko auf. – AAL korreliert stark (0.64 über ein Jahr vs. DJStoxx600) mit den europäischen Börsen. 45 % 30 % 15 % Symbol (WKN): SG0J18 AAL Mai-07 Jul-07 Sep-07 DJ Stoxx 600 BAS@EP Nov-07 Jan-07 Mrz-08 Quelle: thescreener.com Capped-Bonus-Zertifikat Basiswert -30 % Anlageprodukte Produkttyp -15 % ISIN: DE000SG0J186 Produktkategorie 0% Anglo American – GBP 29.93 Emittent Société Générale Verfall (Bewertungstag) 12.12.2008 Handelsplatz Scoach DE Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) EUR 38.52 Cap, Bonus-Schwelle GBP 35.00 Barriere GBP 16.50 Seitwärtsrendite p.a. 22,03 Prozent Ratio 1:1 payoff Rating * * * Risikoklasse Renditeoptimierung in Seitwärtstrends Der Rohstoffgigant Anglo American erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordgewinn. Im laufenden Jahr hängt vieles davon ab, wie stark sich die konjunkturelle Schwäche Amerikas auf andere Regionen der Welt auswirkt. Die jüngste Dynamik dürfte wohl vorerst einer gemächlicheren Gangart weichen. So gesehen lohnt es sich nicht, allzu hohe Risiken einzugehen. Da sich unter den in der Schweiz kotierten Strukturierten Produkten auf Anglo American nur Calls mit deutlich über den aktuellen Kursnotierungen liegenden Strikes finden, muss der Anleger das Angebot in Deutschland durchforsten, um interessante und risikoarme Alternativen zu finden. Die hohe Volatilität des Titels, die gerade in den letzten Tagen wieder offenkundig wurde, macht es ratsam, im dp payoff all about derivative investments | April 2008 mittel Daten, Kurse www.scoach.de Falle von Barrieren-Produkten nur solche mit einer möglichst niedrigen Kursschwelle zu wählen. Eine denkbare Variante mit überschaubaren Risiken ist das Capped-Bonus-Zertifikat mit der WKN-Nummer SG0J18. Seine Untergrenze liegt bei 16.50 britischen Pfund und die maximale Obergrenze (Cap) bei GBP 35.00. Die bereits stark korrigierte Kursnotiz liegt derzeit etwa dazwischen. Somit besteht sowohl nach oben wie nach unten genügend Luft, damit in der verbleibenden Restlaufzeit bis zum 12. Dezember 2008 die Kursschwankungen innerhalb dieses optimalen Bereiches verharren. Die gegenwärtige Seitwärtsrendite von 22 Prozent ist äusserst attraktiv und die Wahrscheinlichkeit eines unteren Barrierenereignisses eher gering. dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    30 DERIVE Mit Goldminendem Abwärtstrend trotzen Weitere Technische Analysen erhalten Sie kostenlos im täglichen Newsletter Daily Trading auf www.hsbc-zertifikate.ch Amex Gold Bugs Index (daily) Quelle: tradesignal.com Amex Gold Bugs Index (daily) Weder Fisch noch Fleisch Keine Frage: Die grundsätzliche Trendrichtung beim Amex Gold Bugs Index zeigt nach oben. Allerdings wirft der Verfall seit dem Rekordstand von Mitte März bei 520 Punkten Fragen auf. Die drängenste ist die, ob der Aufwärtstrend seit August 2007 (akt. bei 455 Punkten) zusammen mit der Trendlinie, die die Hochs bei 463/489 und 520 Punkten verbindet, einen «bearishen Keil» bildet. Ein solches Chartmuster wäre ein Warnsignal. Euphorie scheint auch beim Blick auf die quantitativen Indikatoren fehl am Platze zu sein. Auf Tagesbasis haben die Trendfolger MACD und Aroon zuletzt auf «verkaufen» gedreht; ersterer droht nun auch bei wöchentlicher Berechnungsweise seine Signallinie von oben zu durchschneiden. Einen weiteren Störfaktor stellt das sehr hohe Mass an öffentlicher Spekulation dar, das die jüngsten CoT-Daten für den Goldpreis signalisieren. Ein zu hohes Ausmaß an spekulativen Longpositionen dient in der Regel als Kontraindikator. Neuengagements drängen sich derzeit nicht auf. Vielmehr sollten Investoren ihr Pulver trocken halten, bis sich der Deckel in Form der oberen Keilbegrenzung (akt. bei 525 Punkten) hebt. Andererseits bleiben bestehende Positionen aufgrund der übergeordneten Aufwärtstendenz haltenswert. Longinvestments sollten aber auf Basis der Unterstützungszone bei 430/25 Punkten abgesichert werden. Hier fällt das 38,2 Prozent-Fibonacci-Retracement des Aufwärtsimpulses seit August 2007 mit verschiedenen Tiefpunkten der jüngeren Vergangenheit zusammen. Bei einer negativen Weichenstellung wäre nämlich der erwähnte «bearishe Keil» endgültig komJörg Scherer, HSBC plettiert. dp payoff all about derivative investments | April 2008 AURUM für geduldige Investoren Der AMEX Gold Bugs Index, auch HUI genannt, umfasst die nicht gehedgten Goldproduzenten, welche an der Amex gehandelt werden. Die Abkürzung «Bugs» steht für «Basket of Unhedged Gold Stocks». Nahezu vierzig Prozent des Indexgewichtes decken die drei Unternehmen Goldcorp, Newmont Mining und Freeport McMoran ab. Seit Mitte August 2007 stieg der Index stetig an. Die starken Gewinnmitnahmen der letzten Tage verletzten diesen Aufwärtstrend bislang nicht. Die Fragilität des Finanzsystems und die anhaltende Dollarschwäche dürften dazu führen, dass Gold und die Aktien der Goldproduzenten in Bälde wieder anziehen werden. Die Bäume wachsen zwar nicht gleich in den Himmel, aber die längerfristigen Aussichten auf weiter steigende Notierungen bleiben günstig. Mit Call-Warrants oder Mini-Longs, die es allerdings nur an der Euwax gibt, sind im Falle eines optimalen Timings die grössten Gewinne zu erzielen. Angesichts immer wiederkehrender, oftmals sehr heftiger Rückschläge sind Hebel-Produkte auf den HUI aber nichts für Anleger mit einem schwachen Nervenkostüm. Viel geeigneter sind die drei derzeit an der Börse kotierten Tracker-Zertifikate HUIOP, HUIOE und AURUM. Während HUIOP in der Handelswährung CHF emittiert wurde, notieren HUIOE und AURUM in USD, wie auch der zugrunde liegende Goldminenindex. Die Kursunterschiede zwischen HUIOE und AURUM sind lediglich marginal. Der Anleger hat somit die Qual der Wahl. Wegen des in der Regel etwas engeren Spreads im Sekundärhandel besitzt AURUM leichte Vorteile. Symbol: AURUM Valor: 1 728 107 Produktkategorie Anlageprodukte Produkttyp Tracker-Zertifikate Basiswert HUI – USD 452.41 Emittent UBS Verfall Open-end Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) USD 449.53 Ratio 1:1 payoff Rating * * * Risikoklasse Mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
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    31 DERIVE Platin – nochlange nicht ausgereizt Derivative Partners – Empfehlung für April 2008 Nasdaq-100 (NDX), Platin und JPLAT 31.12.02 11.03.04 26.05.05 07.08.06 17.10.07 17.12.08 5’000 50 4’500 45 4’000 40 3’500 35 3’000 30 2’500 25 2’000 20 1’500 15 1’000 10 500 5 0 31.12.93 0 10.03.95 16.05.96 NDX in USD – linke Skala JPLAT in USD – rechte Skala 24.07.97 01.10.98 09.12.99 PLATIN in USD – linke Skala Quelle: Bloomberg Kommentar Derivative Partners AG Platin und der Platinminenindex JPLAT an der Börse Johannesburg stiegen bis vor kurzem ohne Unterlass. Das Ganze erinnert an die Technologiehausse Ende der 90er-Jahre. Ein Zeit verschobener Vergleich der Kursverläufe weist erstaunliche Parallelen auf. Allerdings befinden sich Platin und der JPLAT erst etwa dort, wo der Nasdaq-100 Ende 1998 gestanden hat. Es besteht so gesehen noch ein erheblicher Kursspielraum. Dieser wird durch die fundamentalen Aussichten von Platin untermauert. Das edle Metall weist bis mindestens 2020 eine Angebotslücke auf, was sich preisstützend auswirken sollte. Da die Weltvorkommen von Platin zu rund 95 Prozent auf Südafrika konzentriert sind, handelt es sich bei JPLAT um einen globalen Produzentenindex. Die grössten Nachfragerisiken, welche der Hausse von Platin die Spitze brechen könnte, sind das Auftauchen von Substituten im Katalysatorenbereich sowie bei Brennstoffzellen. Daneben hätte auch eine Weltrezession zumindest vorübergehend Auswirkungen auf den Bedarf. Für beide Hauptrisiken besteht derzeit aber lediglich eine geringe Eintretenswahrscheinlichkeit. Verläuft die sich anbahnende Entwicklung analog anderen Bubble-Beispielen aus der Vergangenheit, dann kommt es noch zu einem raketenartigen Schlussanstieg. Die ansehnlichen Kurssteigerungen der jüngsten Vergangenheit wären dann lediglich als Vorspiel für das eigentliche Finale anzusehen. Sofern die momentan labile Börsenverfassung nicht zu einer ernsthaften Infektion des Weltwirtschaftswachstums führt, dürften Platinaktien somit DERIVATIVE PARTNERS AG weiterhin ganz vorne mitspielen. dp payoff all about derivative investments | April 2008 XPTWG der Basket mit dem grössten Kursgewinnpotenzial Wer nach Index-Tracker-Zertifikaten auf den JPLAT Ausschau hält, der muss nach Deutschland ausweichen. Das von ABN AMRO in Euro ausgegebene Open-end-Zertifikat mit der WKN-Nummer ABN4B4 offeriert die Möglichkeit einer 1:1 Beteiligung. Dieselbe Emittentin bietet mit PLPAU (USD) und PLPAC (CHF) zwei in der Schweiz kotierte Open-end-Zertifikate auf den ABN Platin und Palladium Mining TR Index ABNZPLAT an. Bei einem langfristigen Vergleich der beiden Indizes übertrifft die erzielte Performance von ABNZPLAT diejenige von JPLAT. Als Alternative zu einem Index Tracker kommen auch Baskets in Frage (siehe payoff-Ausgabe vom August 2007). Die beste Mischung weist XPTWG auf. Nebst Platin- befinden sich auch Palladiumproduzenten in der Auswahl. Die dreizehn gleich gewichteten Unternehmen sind geschickt ausgewählt. Es befinden sich etliche Explorergesellschaften darunter, die in den kommenden Jahren aufgrund der Angebotslücke sehr attraktive Perspektiven haben. Äusserst vielversprechend ist dabei Anooraq Resources. Nicht von ungefähr ist es aktuell die grösste Einzelposition im weltweit einzigen reinen Platinfonds BAC Mining Regions Managed (www.bacfund.ch). Einen anderen Weg der Zusammensetzung wurde beim Open-endZertifikat MLPLA beschritten. Hier liegt das Schwergewicht bei den grossen Konzernen. So sind der Branchenführer Anglo Platinum und die russische Norilsk Nickel mit insgesamt 40 Prozent im Warenkorb enthalten. Beide Titel fehlen bei XPTWG. Symbol: XPTWG Valor: 2'564’994 Produktkategorie Anlageprodukte Produkttyp Tracker-Zertifikate (Basket) Emittent Merrill Lynch Verfall 19.5.2010 Handelsplatz Scoach CH Briefkurs (27.3.08 – 17.30 Uhr) USD 196.10 payoff Rating * * * Risikoklasse mittel Daten, Kurse, Termsheets www.payoff.ch
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    X-markets, Ihr starkerPartner für strukturierte Produkte X-markets, Ihr Zugang zur weltweiten Investment-Kompetenz der Deutschen Bank. www.x-markets.ch Hotline: +41 44 227 34 20 E-mail: x-markets.ch@db.com Leistung aus Leidenschaft.
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    33 LEARNING CURVE Outperformance-Bonus-Zertifikat– Die neue Produktkategorie Outperformance-Bonus-Zertifikate – Eine leckere Kombination wie Kaffee und Kekse. Bonus-Zertifikate bieten einen zusätzlichen Ertrag bei seitwärts tendierenden Kursen, uneingeschränkte Partizipation nach oben und bei fallenden Kursen mindestens die Auszahlung im Gegenwert des Basiswertes. Bei einem herkömmlichen Bonus-Zertifikat wird der Bonus Level üblicherweise oberhalb des Strikes festgelegt (z. B. bei 120 Prozent des Ausübungspreises). Bei einem OutperformanceBonus-Zertifikat entspricht der Bonus Level dem Strike-Preis von 100 Prozent. Während die Markterwartung eines Anlegers bei einem Bonus-Zertifikat einem seitwärts tendierenden oder leicht steigenden Basis- wert entspricht, ist das OutperformanceBonus-Zertifikat - genau wie ein herkömmliches Outperformance-Zertifikat – nur für steigende Basiswerte geeignet. Da der Bonus Level auf der Höhe des Strikes angesetzt ist, kann bei einer Seitwärtsbewegung kein Gewinn erzielt werden. Dafür gewährleistet der Outperformance-Faktor eine überproportionale Partizipation, wenn der Basiswert über den Strike-Preis steigt. Wird während der Laufzeit die Barriere berührt, geht der bedingte Kapitalschutz verloren und das Outperformance-Bonus-Zertifikat wandelt sich in ein herkömmliches Outperformance-Zertifikat. dp payoff all about derivative investments | April 2008 Konstruktion Das Outperformance-Bonus-Zertifikat besteht aus drei Teilen. Als Basis des Zertifikats dient die LEPO (Low Exercise Price Option = Basiswert abzüglich Barwert der anfallenden Dividenden). Dazu kommen eine «Down-andout-Put-Option», die wertlos verfällt, wenn der Knock-in Level während der Laufzeit berührt oder unterschritten wird, und eine Call-Option, durch die der Outperformance-Faktor erreicht werden kann. Der Down-and-out-Put enthält im Vergleich zu einem gewöhnlichen Put-Warrant einen Risikofaktor, was die Optionsprämie billiger werden lässt. Je näher der Kurs des Basiswertes bei der Barriere liegt, umso mehr steigt das Risiko, dass die Barriere berührt wird. Auch eine hohe Volatilität des Basiswertes und eine lange Laufzeit erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwellenverletzung. Der OutperAuszahlungsprofil des Outperformance-Bonus-Zertifikates Gewinn 0 Knock-in Strike Verlust Ba sis we rt Bild: www.sxc.hu Der dynamische Derivatmarkt erfreut sich einer neuen Produktkategorie. Mit dem Outperformance-Bonus-Zertifikat werden die Eigenschaften eines Outperformance-Zertifikates und eines Bonus-Zertifikates in einem Produkt vereint. Der Anleger profitiert folglich von einem bedingten Kapitalschutz, kombiniert mit einem Outperformance-Faktor gegenüber dem Basiswert. Quelle: Schweizerischer Verband für Strukturierte Produkte (SVSP)
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    34 LEARNING CURVE formance-Faktorwird durch die Call-Option bestimmt. Er ist um so höher, je höher die Dividenden des Basiswertes sind und je tiefer dessen Volatilität ist. Steuern Das Outperformance-Bonus-Zertifikat gilt als transparentes Produkt. Bei Laufzeiten unter einem Jahr ist das Produkt steuerfrei. Bei Laufzeiten über einem Jahr fällt die modifizierte Differenzbesteuerung an. Dabei wird die Wertdifferenz des Bondfloors bei Erwerb und Verkauf besteuert. Im Sekundärmarkt wird für in der Schweiz domizilierte Investoren die Eidgenössische Umsatzabgabe erhoben. Diese beläuft sich bei Schweizer Titeln auf 15 Basispunkte und bei ausländischen Titeln auf 30 Basispunkte. Bis jetzt ist die Auswahl an börsenkotierten Outperformance-Bonus-Zertifikaten noch relativ gering. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Anzahl zunehmen wird, vor allem wenn sich der Aktienmarkt wieder beruhigt hat. Dann bietet ein Outperformance-Bonus-Zertifikates dem Anleger gute Renditechancen, ohne auf einen bedingten Kapitalschutz verzichten zu müssen. Outperformance-Bonus-Zertifikate (235) Markterwartung – Steigender Basiswert – Basiswert wird während Laufzeit Knock-in nicht berühren Merkmale – Uneingeschränkte Beteiligung am Kursanstieg des Basiswerts – Überproportionale Beteiligung an der positiven Entwicklung, falls der Basiswert bei Verfall über dem Strike notiert – Bedingter Kapitalschutz bis zum Knock-in (Teilschutz) – Nach Berühren des Knock-in wandelt sich das Outperformance-Bonus- in ein Outperformance-Zertifikat – Verzicht auf laufende Erträge zu Gunsten der Strategie – Geringeres Risiko als Direktanlage, da Teilschutz bis zum Knock-in Outperformance-Bonus-Zertifikat – Produktnamen der Emittenten Credit Suisse Zürcher Kantonalbank UBS Julius Bär Bull Certificate Plus Condinote Plus Leveraged Perles Plus Cushion * * Mit Cushion bezeichnet die Bank Julius Bär alle Bonus-Zertifikate. Aus dem Termsheet wird ersichtlich, bei welchen es sich um Outperformance-Bonus-Zertifikate handelt. Anzeige Swissquote ist die Schweizer Online-Bank, mit der Sie Ihr Vermögen selbst verwalten können. Profitieren Sie von unabhängigen Finanzinformationen sowie zahlreichen Analysetools und handeln Sie in Echtzeit mit Wertpapieren. Eröffnen Sie jetzt ein Konto auf www.swissquote.ch. dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    35 INVESTMENT IDEA Präsentiertvon Goldman Sachs Auf fallende Kurse setzen Mit den meisten Anlageprodukten setzen Investoren prinzipiell auf steigende Kurse der Basiswerte. Doch nun müssen Investoren auch in Szenarien mit fallenden Kursen nicht auf Rendite verzichten. Im Gegenteil: Mit Open-End-Short-Zertifikaten können Anleger von rückläufigen Notierungen sogar profitieren. Open-End-Short-Zertifikate ermöglichen es Anlegern, ohne Laufzeitbegrenzung an rückläufigen Notierungen zu partizipieren und börsentäglich eins zu eins an fallenden Kursen des jeweiligen Basiswerts teilzunehmen. Um dieses 1:1-Verhältnis zwischen einem Rückgang des Basiswerts und einem Anstieg des Open-End-Short-Zertifikats herzustellen, wird das Zertifikat börsentäglich angepasst, um den Hebel wieder auf minus eins zu setzen. Eine Gebühr für die Anpassung des Hebels erhebt Goldman Sachs nicht. Um jedoch den Wert des Short-Zertifikats unverändert zu lassen, wird in einem zweiten Schritt das Ratio angepasst. So ist es Inhabern solcher Anlageprodukte möglich eins zu eins an fallenden Kursen eines bestimmten Basiswertes zu partizipieren. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite www.goldman-sachs.ch sowie direkt unter Tel. 044 224 11 44. Anzeige dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    36 INVESTMENT IDEA Präsentiertvon Merrill Lynch Merrill Lynch Africa Lions Index Zertifikate Schwellenländer wie China, Indien, Russland und Brasilien haben in letzter Zeit viel Investmentkapital einsammeln können. Afrikanische Unternehmen dagegen finden bei der Mehrheit der Anleger nach wie vor kaum Beachtung. Afrika kann indes seit kurzem mit einer soliden wirtschaftlichen Performance aufwarten, trotzdem erhält der Kontinent dafür noch immer nicht das volle Medien- und Anlegerinteresse. Merrill Lynch bietet Investoren durch Partizipationszertifikate und kapitalgeschützte Zertifikate eine hervorragende Möglichkeit, in einer frühen Entwicklungsphase in einen neuen aufstrebenden Markt zu investieren. Die Zertifikate sind an den Merrill Lynch Africa Lions Index gebunden, der mit dem Ziel geschaffen wurde, das afrikanische Anlageuniversum mit Hilfe von Research zu erschliessen. Highlights: – Möglichkeit, in einer frühen Entwicklungsphase in einen neuen aufstrebenden Markt zu investieren. – Afrikas Wachstum übertrifft mittlerweile die globale Wachstumsrate. – Afrikanische Aktienmärkte1 haben eine tiefe Korrelation mit anderen regionalen Märkten. – Index besteht aus 35 Unternehmen mit einem Exposure zu mehr als 15 afrikanischen Ländern. – Die Indexzusammensetzung wird halbjährlich durch Merrill Lynch Research angepasst. – Broschüren in deutscher und englischer Sprache erhältlich. Afrika übertrifft die globale Wachstumsrate Den jüngsten wirtschaftlichen Aufschwung verdankt Afrika seinem Rohstoffreichtum. Der Kontinent besitzt rund 10 Prozent der weltweit nachgewiesenen Ölreserven und liegt damit noch vor Asien und Lateinamerika. Afrika verfügt auch über reichhaltige Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel, Platin und Diamanten, die besonders von der Bau-, Technologie- und Luxusgüterbranche nachgefragt werden. Der jüngste Höhenflug der Rohstoffpreise sowie die zunehmende Nachfrage nach Rohstoffen von Ländern wie China und Indien liessen das Wachstum Afrikas (durchschnittlich 5,0 Prozent seit 2001) über das 1 Mit Ausnahme von Südafrika Symbol MLAIE MLAIC MLAIU MLAPE MLAPU 2 weltweite Wirtschaftswachstum (4,2 Prozent im selben Zeitraum) ansteigen. Der Merrill Lynch Africa Lions Index Der Merrill Lynch Africa Lions Index weist ein bedeutendes operatives Engagement auf dem afrikanischen Kontinent auf. Zur Zeit umfasst der Index 35 Titel. Die Zusammensetzung des Index wird halbjährlich von Merrill Lynch Research-Analysten überprüft. Der Merrill Lynch Africa Lions Index bietet Anlegern ein sektoriell und regional gut diversifiziertes Exposure zu Afrika: Mit Ausnahme der südafrikanischen Aktien sind 70 Prozent der entsprechenden Indexbestandteile entweder direkt an einer afrikanischen Börse kotiert oder beziehen sich auf ausserhalb Afrikas kotierte Unternehmen, die mindestens zwei Drittel ihres Umsatzes in Afrika generieren. Weitere 20 Prozent des Merrill Lynch Africa Lions Index beziehen sich auf Aktien von Unternehmen, die aufgrund ihres namhaften Exposures2 vom Wirtschaftswachstum in Afrika profitieren. Die restlichen 10 Prozent der Aktien stammen von Unternehmen, die entweder an der Börse von Johannesburg kotiert sind oder hauptsächlich in Südafrika exponiert sind2. Weitere Informationen sowie Produktbroschüren finden Sie auf unserer Webseite www.merrillinvest.ch sowie direkt unter Tel. 044 297 77 77. Nach Auffassung von Merrill Lynch Kategorie Tracker-Zertifikat Tracker-Zertifikat Tracker-Zertifikat Kapitalgeschütztes Zertifikat Kapitalgeschütztes Zertifikat Basiswert ML Africa Lions Index (EUR) ML Africa Lions Index (EUR) ML Africa Lions Index (USD) ML Africa Lions Index (EUR) ML Africa Lions Index (USD) dp payoff all about derivative investments | April 2008 Währung CHF EUR USD EUR USD Laufzeit Open End Open End Open End 5 Jahre 5 Jahre Kapitalschutz 90% 90% Partizipation 100% 100% 100% 90% 92% Valor 3543621 3543618 3543620 3543622 3543623 Listing Scoach Scoach Scoach Scoach Scoach
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    37 RATING WATCH DieKreditbonität der Emittenten wird zum Thema Noch vor kurzem wurde die Frage nach der Kreditwürdigkeit der Banken, welche am hiesigen Markt Strukturierte Produkte herausgeben, mit einem vielsagenden Lächeln abgetan. Die jüngsten Turbulenzen an den Kreditmärkten zeigen nun aber, dass Privatanleger diesem Aspekt künftig vermehrt Beachtung schenken müssen. Daniel Manser| Der Mitte März vereinbarte Notverkauf von Bear Stearns an JP Morgan hat die Bankenwelt in Panik versetzt. Mit Bear Stearns traf es just dasjenige Unternehmen, welches im vergangenen Juni den Auftakt in der Kreditderivate-Krise machte. Damals drohten zwei Hedge-Fonds der Bank, welche fast ausschliesslich in CDOs investierten, infolge von Zahlungsausfällen diverser Subprime-Kredite zu kollabieren. Was ursprünglich als isoliertes Problem angesehen wurde, infizierte inzwischen weitere Bereiche des Kreditsystems und erweist sich nun als noch nicht gebannte Gefahr für das gesamte Finanzsystem. Die Auswirkungen sind zunehmend auch im Bereich der Strukturierten Produkte spürbar, da die Rückzahlung der Papiere von der Bonität des Emittenten abhängig ist. Ausgehend von den offiziellen Ratings, scheint die Welt in Ordnung zu sein. Leider ist diese Sichtweise trügerisch und entspricht nicht immer der Realität. Bessere Frühwarnsysteme für drohende Rückstufungen oder für eine sich anbahnende Insolvenz sind die Creditspreads zum risikofreien Zinssatz, die eine Bank bezahlen muss. Direkte Folgen für Strukturierte Produkte bei höheren Creditspreads Im Falle von Bear Stearns ist der Kelch an den Schweizer Investoren grösstenteils vorübergegangen, da keine Papiere des Institutes an der Scoach Schweiz gelistet waren. Anders sieht es aber beispielsweise beim Investmenthaus Lehman Brothers aus. Gerüchte über Liquiditätsprobleme führten in der Osterwoche zu einem massiven Einbruch des Aktienkurses und zu teils empfindlichen Rückschlägen bei Strukturierten Produkten von Lehman Brothers. In der nebenstehenden Grafik wird deutlich, wie sich die höheren Zinskosten, welche Lehman Brothers am Markt bezahlen muss, auf die Preise von Strukturierten Produkten niederschlagen. Betroffen von diesem Szenario sind in erster Linie Produkte mit einer mehrjährigen Restlaufzeit. Krise bietet auch Chancen Die nach unten korrigierten Preise von verschiedenen Produkten auf Lehman Brothers bieten Glücksrittern aber auch Chancen. Sobald sich die Bonitätssituation der Emittentin wieder normalisiert, werden auch unmittelbar die Strukturierten Produkte davon profitieren. Wer von der aktuellen Situation also Nutzen ziehen möchte, der kann sich derzeit zu günstigen Konditionen einkaufen. payoff Rating Watch Künftig berichtet das payoff magazine regelmässig über die Kredit-Ratings von in der Schweiz aktiven DerivatEmittenten. Mit diesem Service möchten wir unsere Leser möglichst frühzeitig auf Veränderungen der Bonität der verschiedenen Anbieter aufmerksam machen und damit die Gelegenheit bieten, allfällige Umschichtungen rechtzeitig vornehmen zu können. Ausgewählte Lehman Brothers Zertifikate auf den SMI 10’000 % 120 9’500 115 9’000 110 8’500 105 8’000 100 7’500 95 7’000 90 6’500 85 6’000 80 5’500 75 70 5’000 11.06.07 07.08.07 02.10.07 27.11.07 30.01.08 27.03.08 SMI – linke Skala LBBBJ – rechte Skala LBAAH – rechte Skala LBAAI – rechte Skala LBBBF – rechte Skala LBCCA – rechte Skala LBCCB – rechte Skala LBCCT – rechte Skala Quelle: Derivative Partners AG dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    38 RATING WATCH Ratingsim Überblick Ratings aller in der Schweiz tätigen Derivat-Emittenten S&P, Fitch, ZKB Moody's Beschreibung AAA Aaa Beste Qualität von Schuldtiteln, d. h. höchste Sicherheit, Zins- und Tilgungszahlungen gelten praktisch als gewiss («exceptional», «triple-A», «gilt-edged» ). Emittent Kredit-Rating Moody’s AA Aa2 AA– A1 A A– BBB+ BBB BBB– BB+ A2 A3 Baa1 Baa2 Befriedigend, d. h. mittlerer Qualität. Diesen Schuldtiteln haften gewisse spekulative Elemente an. Sie bieten bei sich verschlechternder Wirtschaftslage nur mangelnden Schutz. Bei stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen gelten sie dagegen als sichere Anlagen («adequate»). Baa3 Ba1 BB Ba2 BB– Ba3 Spekulative Elemente sind unverkennbar, aber in einem guten wirtschaftlichen Umfeld besteht noch ausreichende Sicherheit für Zins- und Tilgungszahlungen. Bei sich verschlechternder Wirtschaftslage sind Zins- und Tilgungsleistungen aber nicht immer gewährleistet («questionable»). Aa2 AA- AA- – Aargauische Kantonalbank – AAA – AAA Banca del Gottardo – – – – Bank am Bellevue – – – – Bank Julius Bär – – – AA- – – A – Bank Sarasin – – – – Bank Vontobel – – – A+ Banque Cantonale Vaudoise A1 A+ – A BNP Paribas Aa1 AA+ AA – Basler Kantonalbank – AA+ – AA A1 A+ A – Citigroup Aa3 AA- AA – Clariden Leu – – – – Credit Suisse Aa2 A+ AA- A+ Deutsche Bank Aa1 AA AA- – Dresdner Kleinwort Aa2 A A+ – DWS GO * Gute bis angemessene Qualität, d. h. relativ hohe Sicherheit für Zins- und Tilgungszahlungen. Diese Schuldtitel haben viele günstige Anlageeigenschaften, haben aber auch Elemente, die sich bei Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage negativ auswirken können («good», «uppermedium-grade»). ABN AMRO Bank Sal. Oppenheim Aa3 A+ Hohe Qualität, d. h. sehr hohe Sicherheit für Zins- und Tilgungszahlungen («excellent»). ZKB – – – – EFG Finanical Products Aa1 Fitch Bayerische Hypovereinsbank AA+ S&P A2 – A – Goldman Sachs Aa3 AA- AA- – HSBC – – AA – JP Morgan Aa2 AA- AA- – Lehman Brothers A1 A+ AA- – Merrill Lynch A1 A+ A+ – Rabobank Aaa AAA AA+ – Société Générale B+ B1 B B2 B– B3 CCC+ Deutlich spekulative Elemente, hohes Risiko, langfristige Zahlungserwartungen nur gering. Diesen Schuldtiteln mangelt es an Charakteristika eines soliden Investments («poor»). Sehr spekulativ, niedrige Qualität. Der Emittent befindet sich bereits in finanziellen Schwierigkeiten, oder aber erste Zeichen für einen Zahlungsverzug sind klar zu erkennen («very poor»). CC Ca Hochspekulativer Schuldtitel, der Emittent ist vielfach in Zahlungsverzug, Zins- und Tilgungsleistungen sind nicht gewährleistet («extreme poor»). C C Äußerst spekulativer Schuldtitel, notleidender Titel. Der Emittent ist in Zahlungsverzug, Zinsund Tilgungsleistungen sind nicht gesichert oder bereits zum Teil eingestellt («lowest»). CCC– D AA- AA- – Aaa AA AA AA Valartis Bank – – – – Zürcher Kantonalbank Aaa AAA – AAA * spezieller Ausfallschutz durch Compartments Caa CCC Aa2 UBS Emittent ist zahlungsunfähig bzw. in Zahlungsverzug («default»). Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB dp payoff all about derivative investments | April 2008 Quelle: S&P, Moody’s, Fitch, ZKB
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    39 VORSCHAU Veranstaltungen 2008 Imnächsten payoff 17.4.08 Swiss Derivative Awards 2008 Zürich www.swissderivative-awards.ch 4.6.2008 Unternehmensfinanzierung 08 Zürich www.academyexecution.ch 18.6.2008 Strukturierte Produkte 08 Zürich www.academyexecution.ch 3.–5. 9.08 SFOA Montreux Bürgenstock Meetings 23.–24.10.08 Messe für Zürich Strukturierte Produkte www.sfoa.org www.stp-messe.ch 29.–30.10.08 Salon Romand de la Finance Genf www.salonfinance.ch 04.-06.02.09 Fonds 2009 Zürich www.fondsmesse.ch Im nächsten payoff magazine berichten wir unter anderem über… China, das Reich der Mitte – aktuell sehr heiss diskutiert. Schlagwörter sind die Olympischen Spiele, Tibet, der Dalai Lama oder der Rohstoffguru Jim Rogers, der dieses Jahrhundert bereits jetzt als das Jahrhundert Chinas bezeichnet. Die Chancen sind gross für den Anleger, leider ist aber auch die Unkenntnis der ausländischen Investoren über den chinesischen Markt gross. In der Maiausgabe von payoff greifen wir deshalb das Thema China auf. Die payoff-Musterportfolios entwickeln sich besser als die zugehörigen Indizes. In unserer nächsten Ausgabe stellen wir das Musterportfolio Rohstoffe detailliert vor und erklären, was die Beweggründe für die getätigten Transaktionen waren, respektive, was wir für die Zukunft planen. All dies und vieles mehr im nächsten payoff magazine. Anzeige Täglicher Sekundärmarkt von ABN AMRO Seltene Metalle – Erstmals handelbar Open End Zertifikate auf „Seltene Metalle“ ® Fünf „Seltene Metalle“ (Rhodium, Ruthenium, Iridium, Uran und Molybdän) in einem Zertifikat vereint ® Einfache und transparente Investition ® Open End – keine Laufzeitbegrenzung ® Anlagen in CHF oder USD möglich ® Valoren: 3’615’101 (CHF) 3’615’100 (USD) Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Gespräche auf der angegebenen Linie aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Risikohinweis: Dieses Werbeinserat stellt kein Kotierungsinserat im Sinne des Kotierungsreglementes sowie keinen Emissionsprospekt im Sinne von Art. 652a resp. 1156 OR dar. Der alleinverbindliche Prospekt in englischer Sprache kann direkt bei ABN AMRO Bank N.V., Zweigniederlassung Zürich, unter der Tel. 044/631 62 62 bezogen werden. Die Zertifikate qualifizieren nicht als Anteile einer kollektiven Kapitalanlage im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und sind daher auch nicht der Aufsicht der Eidgenössischen Bankenkommission unterstellt. Die Anleger sind dem Konkursrisiko der Emittentin ausgesetzt. Die Zertifikate sind weder für den Vertrieb in den Vereinigten Staaten, Grossbritannien oder den Niederlanden, noch an US-Personen bestimmt. Weitere Informationen zu diesen oder anderen interessanten Produkten von ABN AMRO 044 631 62 62 www.abnamromarkets.ch abnamro.pip@ch.abnamro.com dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    40 MARKET MONITOR AttraktiveNeuemissionen Hebel-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Subtyp Stop Loss 1. Handelstag Verfall Währung DJIYD 3872315 Dow Jones Industrial Average Index ABN Mini-Futures Short 13910 18.3.2008 Open-end USD USBYC 3835908 UBS ABN Mini-Futures Short 45.33 5.3.2008 Open-end CHF Hebel-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ Subtyp Knock-in Bonus Level 1. Handelstag Verfall RUKNO Swiss Re BKB Bonus-Zertifikate Bull 71% 122% 18.9.2009 3876095 4.4.2008 Währung CHF Renditeoptimierungs-Produkte Symbol Valor Basiswert Emittent Produkt-Typ BCV BCV847 3899868 ABB JPALL Subtyp Barrier Reverse Convertibles Barrier Reverse Convertibles Capped-Bonus-Zertifikat Bull 3898072 Johnson & Johnson/ CL Pfizer/Abbott ZKB875 3878940 Swiss Market Index ZKB Bonus Level Coupon Knock-in Bull 10.00% 56.5% (indikativ) 2.4.2008 27.3.2009 CHF Bull 8.75% 69% (indikativ) 9.4.2009 3.4.2009 USD 76% (indikativ) 4.4.2008 28.9.2009 CHF 120% 1. Handelstag Verfall Währung Kapitalschutz-Produkte Symbol Valor Subtyp Coupon Kaptitalschutz 1. Handelstag Verfall RZCHT 3803094 Raiffeisen Zinspapier Rohstoffe VT Basiswert Emittent Produkt-Typ Kapitalschutz mit Coupon Bull 1% - 6% 100% 4.4.2008 28.3.2013 CHF ASEDB 3752045 DB ASE Asien Aktienkorb DB Kapitalschutz mit Coupon Bull 0% - 10.25% 100% 7.4.2008 1.4.2011 USD ZKB Kapitalschutz mit Coupon Bull 1.4% - 6.4% (indikativ) 100% 11.4.2008 11.4.2012 CHF ZKB874 3876601 ZKB Internationaler Aktien Basket (Quanto) Währung Anzeige Warrants im Rampenlicht ZKBull Symbol Geld Brief Size Strike Ratio:1 Verfall ABBZF 0.34 0.35 750K 24 15 19. Dez 08 Valor 3803398 Telefon: +41(0)44 293 66 65 ADEKU 0.42 0.43 200K 55 15 19. Sep 08 3674068 Reuters: ZKBULL BAEZB 0.36 0.37 150K 70 30 19. Sep 08 3846490 Bloomberg: ZBULL <go> BALKY 0.38 0.39 200K 90 30 19. Sep 08 3803386 CFRZK 0.29 0.30 200K 55 25 19. Sep 08 3864006 CIBZS 0.40 0.41 150K 35 15 19. Sep 08 3864007 CLAZM 0.25 0.26 200K 8 5 19. Sep 08 3864008 CSGDS 0.29 0.30 300K 47.5 25 19. Sep 08 3864009 3435851 GIVKB 0.13 0.14 200K 1000 500 19. Sep 08 HOLKJ 0.24 0.25 250K 100 50 19. Dez 08 3712565 LONKT 0.23 0.24 250K 130 50 19. Sep 08 3435856 ROGKH 0.25 0.26 500K 190 80 19. Dez 08 3674084 RUKZW 0.42 0.43 500K 85 20 19. Sep 08 3583331 SCMKY 0.35 0.37 150K 340 80 19. Dez 08 3864017 SLHZM 0.54 0.55 250K 240 75 19. Sep 08 3803394 SYNZF 0.64 0.65 200K 280 50 19. Sep 08 3480239 SYSKE 0.29 0.30 250K 135 40 19. Sep 08 3831925 UBSEU 0.41 0.43 300K 27.5 15 19. Dez 08 3864019 SMJCH 0.53 0.54 400K 7200 500 16. Mai 08 3798935 SMIAM 0.73 0.74 400K 7200 500 20. Jun 08 3727653 Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Gespräche unter obiger Telefonnummer aufgezeichnet werden. Bei Ihrem Anruf gehen wir davon aus, dass Sie mit dieser Geschäftspraxis einverstanden sind. Kurse vom dp payoff all about derivative investments | April 2008 28.03.08 Keine der hierin enthaltenen Informationen begründet ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion. Des weiteren stellt das Inserat keinen Emissionsprospekt gemäss Art. 652a bzw. 1156 des schweizerischen Obligationenrechts (OR) sowie kein Kotierungsinserat gemäss dem Kotierungsreglement dar. Die für die Produkte massgebenden Prospekte können unter documentation@zkb.ch bezogen werden. Angaben ohne Gewähr.
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    41 MARKET MONITOR Meistgehandeltederivative Hebelprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 13. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Emit. Verfall Strike Kurs Basiswert 2546944 VT 18.12.2009 30 26.94 SOYGH 3615076 ABN Open end 939.72 - Call CSGQF 3721109 DB 20.03.2009 52.5 Call CYTDR 3713295 DB 19.09.2008 65 Knock-out Warrants Call WDAXD 3886648 DB 18.04.2008 Devisen USD/CHF Warrants Put USDPJ 3559489 ZKB Gold fix PM Warrants Call XAUCH 3144101 Long Wheat/Short Corn Strategy Warrants Put SIGMA 3382045 Nasdaq Biotech Index Warrants Put BIODX 3128475 Nestlé N Warrants Call NESHF 3871423 Nikkei 225 Index Knock-out Warrants Put SNIKR 3706374 Novartis N Warrants Call NOVSH 3719860 OC Oerlikon N Warrants Call UNADL 1913810 Roche GS Warrants Call ROGKC 3635434 S&P 500 Index Warrants Put SPXPT SMI Index Knock-out Warrants Call KSMJW Swiss Life Holdg N Warrants Call Swiss RE N Warrants UBS N Zurich Financial Services Basiswert Produkttyp Art Symbol Valor ABB N Warrants Call ABBOM CBOT Soybean Future Mini-Futures Long Credit Suisse Group N Warrants Cytos Biotechnology Warrants DAX Index Kurs Produkt CCY CHF Umsatz 0.22 CHF 4045421 41.50 USD 1386372 50.80 0.46 CHF 50439476 66.65 0.39 CHF 1146950 5800 6559.90 3.09 CHF 10425900 17.06.2008 1.09 0.99 0.96 CHF 1690610 CS 20.06.2008 650 931.17 2.88 CHF 1820280 UBS 30.09.2008 95 - 28.50 USD 1672335 GS 22.05.2009 1330 - 5.19 USD 1225410 GS 19.09.2008 500 496.5 1.33 CHF 1563500 VT 13.06.2008 14500 12820.47 0.98 CHF 980989 VT 20.06.2008 52 51.25 0.24 CHF 1370716 ZKB 19.12.2008 130 218.29 5.16 CHF 3078938 ZKB 19.12.2008 200 188.40 0.31 CHF 6072933 3439048 VT 19.12.2008 1500 1330.86 0.99 CHF 2244300 3886477 ZKB 20.06.2008 6500 7239.35 1.81 CHF 26402840 SLHDW 3339538 DB 20.06.2008 270 272.5 0.35 CHF 4341565 Call RUKIL 3570565 DB 19.09.2008 86 86.70 0.44 CHF 24045730 Warrants Call UBSEY 3798553 DB 19.12.2008 32.5 28.98 0.25 CHF 11520204 Warrants Call ZURDE 3674324 DB 19.12.2008 320 313 0.43 CHF 38814984 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Anzeige dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    42 MARKET MONITOR Meistgehandeltederivative Anlageprodukte Die umsatzstärksten Produkte der 20 gefragtesten Basiswerte der Woche 13. Daten, Kurse und Termsheets aller Scoach-gelisteten Derivate finden Sie auf www.payoff.ch Basiswert Produkttyp Produktname Symbol Valor Emit. Kurs Kurs Verfall Basiswert Produkt CCY Ø CHF Umsatz ABN Valentine's Day Basket Uncapped Capital Protected Kapitalschutz Zertifikat ABN05 2030055 ABN 14.02.2012 - 87.80 EUR 7085402 BNP Paribas Various Products Undefined BNPOP 3896255 GS open-end 64.20 - EUR 8961560 DAX Index Tracker Certificates Bull Tracker DAXTR 1601703 ZKB open-end 6559.90 65.90 EUR 3350630 DJ EURO STOXX 50 (Price) Index Various Yield Enhancement Bloc Plus Certificate ESXGI 3302108 GS 31.07.2008 3642.74 89.40 EUR 3131512 EUR 6M Swap Tracker Certificates Money Market Notes VXEUD 2049441 VT open-end - 108.90 EUR 11557664 Gold fix PM Uncapped Capital Protected CPC GOLCP 2932217 GS 13.08.2008 931.17 122.00 USD 300539648 Google Inc. A-Shs Bonus Certificates Bear Defender Voncert VZBGO 2572229 VT 28.05.2009 283.95 287.00 USD 2525887 Bull Tracker CARGO 3315901 GS 24.08.2010 - 75.60 EUR 4720142 GS Container & Shipping Basket Tracker Certificates GS Oil, Metal & Mining Basket Various Participation Participation Certificate OILMI 3442163 GS 18.10.2010 - 85.30 USD 4434747 JPM Equity Basket Tracker Certificates Bear Tracker JPSNR 3375862 JPM 05.10.2009 - 10690.00 CHF 7585850 ML Global Water Basket Tracker Certificates Bull Tracker GAQUA 3383779 ML 24.09.2010 - 77.90 EUR 3610872 Natural Gas Future Tracker Certificates Bull Tracker NATUR 2015782 ABN open-end - 2.07 USD 3192072 Platin Tracker Certificates Bull Tracker PLATI 1781994 ABN open-end 2011 20.25 USD 6083448 S&P 500/Topix Index Various Yield Enhancement Bull Bear Certificate Plus JPBBC 3002836 JPM 05.01.2009 - 725.00 S&P 500 Index Various Yield Enhancement Bloc Plus Certificate SPXXT 3341126 GS 21.08.2008 1330.86 95.20 EUR 5594146 Silver Tracker Certificates Bull Tracker SLVOE 2399110 GS open-end 17.87 18.00 USD 4660630 UBS Bloomberg CMCI Agriculture TR Index Tracker Certificates Perles TAGCI 3372637 UBS open-end - 1454.00 USD 7996912 ZKB EURO-Anleihen IV Basket Tracker Certificates Proper EURPR 3576768 ZKB 27.12.2012 - 102.85 EUR 3359115 ZKB Euro-Anleihen V Basket Tracker Certificates Proper EUROB 3675058 ZKB 23.12.2010 - 101.65 EUR 5663245 ZKB Innovatoren Bskt Tracker Certificates Proper INNOV 2192314 ZKB 11.07.2008 - 179.90 EUR 5753384 USD 10112720 Aktuelle Daten und Termsheet: www.payoff.ch Anzeige ‡ unlimited turbozertifikate und warrants ‡ Jetzt neu auf alle Titel des SLI. Profitieren Sie von Werten wie ABB, Adecco, Clariant, Ciba Holding, Credit Suisse, Nestlé, Novartis, Roche, Swatch, Swiss Re, Swisscom, Syngenta, UBS und Zurich Financial Services. ‡ ideen nach vorn ‡ Handeln Sie jetzt in der FreeTrade Kampagne . Transaktionskostenfrei ab bei einem Ordervolumen von 1.000 Euro. Alle Informationen erhalten Sie hier! / / / / / / www.optionsscheine.commerzbank.de / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    43 STYLE The Dolder GrandSpa – Ein inspirierendes Wohlfühlangebot auf 4’000 Quadratmetern Stress abbauen oder BodyRecycling? Sei es, um die Börsenschrecken zu verarbeiten oder um sich auf die «nackten Tatsachen» des Sommers vorzubereiten, spätestens jetzt sollte man sich ein wenig Zeit für Körper und Seele nehmen. Europäische und japanische Einflüsse prägen das einzigartige Spa, entwickelt nach einem Konzept der amerikanischen Spa-Expertin Sylvia Sepielli. Es umfasst eine grosszügige Aqua Zone, 21 Behandlungsräume, Workout-, Movement- und MindBody-Studios sowie ein Angebot in Medical Wellness. «Classic traditions with a techno beat», so lautet der Leitsatz, der das Spa Menü prägt: Eine Mischung europäischer und Schweizer Therapien mit traditionellen japanischen Einflüssen, umgesetzt in modernster Infrastruktur. The Dolder Resort, Kurhausstrasse 65, 8032 Zürich, www.doldergrand.ch Hier vier TOP-Locations in Zürich, die das möglich machen. Kennen Sie etwas Besonderes, Einzigartiges, Kulturelles, Gastronomisches oder Kommerzielles? Schreiben Sie es der Redaktion! style@payoff.ch Diamonds Private Gym – Ein Stück Luxus im Alltag Exklusiv und luxuriös – das Diamonds Private Gym in Zürich, eröffnet von Tony Ferraro, dem Visionär und Trendsetter der Fitness & Beauty Szene, bietet neue Dimensionen für das Wohlbefinden von Frau und Mann. Ein individuelles Training im Private Gym ist wie ein Stück Luxus im Alltag für anspruchsvolle Gäste. Hier bestimmt der Kunde seine Trainingszeiten, wann immer er will. Betreut wird er individuell von einem Private Coach in einmaliger privater Atmosphäre. Für die Trainingssessions stehen die modernsten Geräte zur Verfügung, die in das individuelle Programm integriert werden. Sehr beliebt, gross im Trend und zukunftsweisend ist das Vibrationstraining. Der Kunde wird unter professioneller Betreuung «vom Rohdiamant zum Brillanten geschliffen» so Tony Ferraro. Eine einmalige Möglichkeit in Zürich für alle Menschen, die im Alltag Aussergewöhnliches leisten und keine regelmässigen Fixzeiten zum Trainieren haben! Diamonds Private Gym, Zollikerstrasse 3, 8008 Zürich, www.diamondsprivategym.com dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    44 STYLE asiaspa –Ein asiatisches Lebensgefühl über den Dächern von Sihlcity Auch wenn die Zeit manchmal nur für ein paar Stunden reicht, lohnt es sich dem Alltag zu entfliehen um in eine andere Welt abzutauchen und dort Gesundheit, Genuss, Lebensfreude, Vitalität und Entspannung zu erleben. Auf 2500 m2 bietet das asiaspa eine Wellnesswelt mit fünf verschiedenen Saunen (separate Damensauna), ein Fitnesszentrum, eine Gastrolounge sowie eine Poollandschaft mit heissen, japanisch inspirierten Bädern. Den Gast erwartet ein Wellnessangebot der Superlative in fernöstlichem Ambiente. Japanisches Design wird mit authentischen Einrichtungsgegenständen kombiniert. Exotische Gewürze und Kräuter werden für Sauna-Aufgüsse und Massagen verwendet. Diverse asiatische Teesorten können in der Wellnesslounge genossen werden. Ein neuartiges Zusammenspiel aus den Bereichen Wellness, Fitness und Lounging. asiaspa, Kalandergasse 1, 8045 Zürich, www.asia-spa.com LABO Spa – Das erste Day Spa in Zürich Mitten im Zentrum der Stadt, nur fünf Minuten Fussweg vom Paradeplatz entfernt, befindet sich eine Oase des Wohlbefindens. Im Zentrum stehen hier nicht einzelne Behandlungen, sondern das gesamte Erlebnis. Im Unterschied zu einem Spa findet man hier keine ausladende Badelandschaft, sondern einladende Räume für die individuelle Behandlung. Ein Day Spa unterscheidet sich von einem WellnessBereich eines Hotels oder Fitness-Clubs, denn oft handelt es sich dabei um nicht viel mehr als Sauna und Sprudelbad mit Selbstbedienung. Das Labo Spa bietet dagegen ein individuelles, auf die Kundenwünsche zugeschnittenes Angebot. Wer sich nach wohltuender Ruhe sehnt, ist hier unter individueller Betreuung bestens aufgehoben. Das Angebot umfasst ein Rundum-Verwöhnprogramm für Frau und Mann, jeweils abgestimmt auf individuelle Ansprüche: Gesichts- und Körperpflege, Maniküre und Pediküre, Enthaarungsbehandlungen und eine Vielzahl von Massageanwendungen. LABO Spa, Talacker 41, 8001 Zürich, www.labospa.ch dp payoff all about derivative investments | April 2008 dp payoff all about derivative investments | April 2008
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    46 READER’S VOICE Leserfragen, payoff antwortet Reader’s Voice zu Derivaten auf UBS Im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung der UBS konnte man lesen, dass dadurch die Ausübungspreise und Bezugsverhältnisse bei derivativen Instrumenten keine Änderung erfahren. Als Grund wurde eine Gleichbehandlung von Aktionären und Besitzern von Derivaten genannt. Da es für die Aktionäre kein Bezugsrecht gibt, erfahren sie alle eine Verwässerung. Diese muss deshalb auch von den Besitzern von Derivaten getragen werden. Diese Argumentation ist nachvollziehbar. Wie sieht es aber aus, wenn nun die Di- vidende in Form von Aktien ausbezahlt wird? Damit steigt für die Aktionäre ihr Anteil an der UBS. Bei einer Gleichbehandlung müsste das Gleiche für die Zertifikatsbesitzer gelten. Das heisst, es müsste eine Anpassung des Bezugsverhältnisses erfolgen. Können Sie mir sagen, ob das tatsächlich der Fall ist? P.H. Die Kapitalerhöhung der UBS von CHF 13 Mrd. hat tatsächlich keinen Einfluss auf die Bezugsverhältnisse von Strukturierten Produkten mit der UBS-Aktie als Basiswert. Der Comic dp payoff all about derivative investments | April 2008 Grund liegt darin, dass das Fremdkapital über eine Wandelanleihe aufgenommen wurde. Die Ausgabe einer Wandelanleihe bewirkt nie eine Änderung der Bedingungen für Zertifikate. Bezüglich der Dividende gibt es einen Beschluss der Eurex, dass bei Optionen keine Anpassungen erfolgen. Das Gleiche dürfte für Strukturierte Produkte gelten. Als Begründung wird angegeben, dass bei der Preisfestlegung der Produkte schon mit einer Dividende gerechnet wurde. Diese wurde dazu verwendet, die Auszahlungsstruktur des Produkts zu finanzieren. Aus diesem Grund haben Derivat-Besitzer nie ein Anrecht auf die Dividende. Dass diese nun in Aktien statt in bar ausbezahlt wird, ist dabei unerheblich. Gemäss Angaben der UBS kann ca. eine neue Aktie auf 20 UBS-Aktien bezogen werden. Das genaue Bezugsverhältnis soll bis spätestens am 23. April 2008 bekannt gegeben werden. Zum aktuellen Börsenkurs vom 26.03.08 kann von einer Dividende von rund CHF 1,47 in Aktien ausgegangen werden. Bei der Emission der meisten gehandelten Derivate wurde aber mit einer deutlich höheren Dividende gerechnet. Somit könnte man, etwas überspitzt formuliert, sagen, dass der Inhaber von Strukturierten Produkten sogar von der Situation profitiert. Sicherlich ist dies ein schwacher Trost bei der bedauernswerten Performance der Aktie in den vergangenen Monaten.
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    47 TICKER NEWS TickerNews IMPRESSUM Quelle: flickr.com; Autor: wallyg HERAUSGEBERIN: Derivative Partners Media AG Splügenstrasse 10, 8002 Zürich Telefon 043 305 05 30 www.derivativepartners.com AUTORENTEAM: Daniel Manser/verantwortlich, Massimo Bardelli, Martin Egli, Christian Fürst, Dieter Haas, Alexander Heftrich, Martin Plüss, Martin Raab, Tobias Steiner, Andreas Stocker, Thomas Wicki redaktion@derivativepartners.com MARKETING: Elena Weber elena.weber@derivativepartners.com LAYOUT/GESTALTUNG/UMSETZUNG: Koller Werbung GmbH Unteres Ziel 3, 9050 Appenzell www.kollerwerbung.ch Neue ETSFs an der Scoach Im Bereich Exchange Trade Structured Funds der Scoach wurden zwei neue Produkte kotiert, somit sind nun gesamthaft fünf ETSFs handelbar. Die beiden neuen Produkte von der Bank Vontobel sind einerseits ein SLI Bonus Tracker und andererseits ein internationaler Blue Chip Basket mit 100 Prozent Kapitalschutz und Coupon. Die Handelswährung ist in beiden Fällen Schweizer Franken. Neue Vorlesung des ISB Im Frühlingssemester wird das Institut für schweizerisches Bankwesen der Universität Zürich (ISB) eine Vorlesung über Strukturierte Produkte anbieten. Aufgrund des rapiden Wachstums des Schweizerischen Marktes für Strukturierte Produkte herrscht Bedarf von Seiten der Studenten für eine solche Veranstaltung. Professor Mei Wang und Dr. Marc Oliver Rieger werden einen Überblick über den Schweizer Markt vorstellen, wichtige Kategorien von Strukturierten Produkten aufzeigen, sowie deren Hedging und die theoretischen Modelle vorstellen. Marktanteile der Emittenten in Deutschland nur leicht verändert Am 18. März veröffentlichte der Deutsche Derivate Verband zum ersten Mal die Marktanteile der Emittenten basierend auf dem Marktvolumen und den Börsenumsätzen. Die Börsenumsatzstatistik stellt die Umsätze aller Emittenten an allen Deutschen Börsen dar, an denen Zertifikate gehandelt werden. Über die Börsen werden knapp 40 Prozent aller Zertifikatsgeschäfte abgewickelt. Die Marktvolumenstatistik gibt das in Zertifikaten investierte Vermögen – den so genannten Open Interest – der Anleger in Deutschland wieder. Dazu melden die Emittenten alle Zertifikategeschäfte, die in ihren Handelssystemen aufgeführt sind. Bisher nehmen an der Statistik 13 Emittenten teil, was gut 70 Prozent des ausstehenden Volumens entspricht. Die Marktanteile der Zertifikatsanbieter haben sich im letzten Quartal 2007 nur geringfügig verändert. Weiterhin Spitzenreiter beim Volumen ist die Deutsche Bank mit einem Anteil von 22,6 Prozent und bei den Umsätzen steht die Commerzbank ganz oben auf dem Podest mit einem Anteil von 28,8 Prozent. CME Group kauft Nymex Die Übernahme von New York Mercantile Exchange, kurz Nymex, durch die CME Group scheint beinahe vollzogen zu sein. Die Chicagoer Terminbörse bietet nach Ablauf der Frist zur eingehenden Prüfung der Nymex-Bücher 36 US-Dollar in bar und 0,1323 CME-Titel. Sofern die Nymex-Aktionäre ihr Einverständnis geben wird der Deal im vierten Quartal 2008 abgeschlossen sein. Andere Börsengiganten wie die Eurex gaben kein Gebot für die Nymex ab. dp payoff all about derivative investments | April 2008 DRUCK: Effingerhof AG Storchengasse 15, 5201 Brugg www.effingerhof.ch ABOS UND ADRESSÄNDERUNGEN: www.payoff.ch (Rubrik «payoff magazine») ERSCHEINUNGSWEISE/ABO: payoff erscheint 12-mal jährlich 1-Jahres-Abo Druckausgabe: CHF 129.– Online-Abo (per E-Mail): kostenlos AUFLAGE: Wird in gedruckter Form und als E-Mail an über 23’000 Anleger verschickt MAIL-VERSAND: KSC WebEngineering GmbH Stadelhoferstrasse 40, 8001 Zürich www.kscweb.ch RISIKOHINWEIS/DISCLAIMER: Für die Richtigkeit der über payoff verbreiteten Informationen und Ansichten, einschliesslich Informationen und Ansichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit. Derivative Partners AG und Dritte unternehmen alle zumutbaren Schritte, um die Zuverlässigkeit der präsentierten Informationen zu gewährleisten, doch machen sie keinerlei Zusagen über die Korrektheit, Zuverlässigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen und Ansichten. Leser, die aufgrund der in diesem Magazin veröffentlichten Inhalte Anlageentscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffentlichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des payoff aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen.