Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz
Mobile Anwendungen und ihr
Einfluss auf Bibliotheken
Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler
Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft
Jahrestagung FHB, Chur, 14. Juni 2013
MOBILE NUTZUNG UND
SMARTPHONES
Mobile Internetnutzung Schweiz
0
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mobiles Internet Smartphones Tablets Netbooks
2011
2012
Seite 3Accenture Mobile Web Watch Survey 2012
Mobile Internetnutzung nimmt rasant zu (Schweiz)
!  Small Screen Devices: 3 Mio. Nutzer in der Schweiz und etwa 60% der
Internetnutzer im Frühjahr 2013
!  Zahl hat sich seit 2010 verdoppelt
!  40% der User greift täglich mit mobilem Gerät aufs Internet zu
!  Tablets werden von fast einer Mio User (+20% im letzten Jahr) genutzt
!  Nutzung des Internets mit Smartphones (52.7%) hat erstmals Kategorie der
Laptop-/Netbooks (47.6%) überholt
!  86% der Tablet-Nutzer verwenden zwei oder mehrere Geräte
!  Frauen holen auf: waren es 2011 nur ein Drittel, sind aktuell 45% Frauen
Tablet-User
Seite 4Quelle: Net-Metrix.ch
Seite 5
Mobiles Internet = Big Business
Seite 6Sonntagszeitung vom 9.6.2013
Bedeutung des mobilen Internets
!  Fazit: auch wenn es bereits erste Ermüdungserscheinungen gibt
(Smartphone fatigue)*, hat das mobile Internet gerade bei den jüngeren
Generationen eine enorme Bedeutung
Seite 7http://www.kidsandmedia.co.uk/
*http://www.zdnet.com/smartphone-fatigue-may-become-the-new-
normal-7000016555/
Wer hat’s erfunden? Erfolgsstory iPhone und Apps
!  iPhone erscheint Juni 2007
!  März 2009 (iPhone 3G):
!  17 Mio verkauft
!  35‘000 Apps
!  1 Mrd. Downloads
!  Oktober 2011: iPhone 4S
!  180 Mio verkauft (Jan 2012)
!  500’000 Apps
!  25 Mrd Apps verkauft
!  Oktober 2012: iPhone 5
!  Mai 2013:
!  356 Mio iPhone verkauft
!  50 Mrd Apps verkauft
!  825’000 Apps
Die Konkurrenz holt auf…
Seite 9http://skotgat.com/top-smartphones-year-2012
...und überholt: Android als beliebtestes Betriebssystem
Seite 10Schweiz ist jedoch Apple-Land – ca. 50% Anteil
multifunktionale Tablets: iPad
!  iPad von Apple verhilft dem Konzept Tablets zum
Durchbruch
!  Multifunktionale Geräte
!  Unter vielem anderem auch für eBooks…
!  Apps für verschiedene Plattformen (Kindle,
iBooks, books.ch etc.)
!  Dokumente lesen und bearbeiten
!  Multimedia-Inhalte
!  Integrierter Webzugriff (WLAN oder 3G)
!  Sehr schnell, sehr mobil
!  Aber: die Tablets sind keine Small Screen
Devices und werden von den Browsern in der
Regel nicht wie Smartphones behandelt…
Konkurrenz fürs iPad
!  Android
!  mit 9/10 Zoll-Bildschirm
!  Samsung Galaxy Tab 2 10.1
!  ASUS Eee Pad Transformer
!  Lenovo Thinkpad
!  Mit 7-Zoll-Bildschirm
!  Kindle Fire
!  Google Nexus
!  iPad mini (7.9”)
!  Windows 8
!  Microsoft Surface
!  uvm...
Bevorzugte Nutzungsarten internetfähiger Mobilgeräte
Seite 13http://www.vprt.de
Nutzung von Smartphones und Tablets
Seite 14
Internetnutzung mit Smartphones
!  Die Internetnutzung hat sich durch die Apps auf
Smartphones massiv verändert:
!  Browser ist nur noch ein Zugang zum Internet unter
vielen
!  Apps nutzen optimierte Online-Inhalte direkt
!  Wetter, Börse, Karten, Videos
!  Soziale Netzwerke: Facebook, Xing, LinkedIn,
Twitter, Instagram, …
!  News: Spiegel, TagesAnzeiger, NZZ, Welt,
Süddeutsche…
!  TV: Zatoo, Wilmaa, Tagesschau…
!  Reisen: DB Navigator, SBB…
!  Suche: Google, local.ch, aroundMe,
WolframAlpha…
!  Cloud-Dienste: Dropbox, iCloud, Google Drive…
!  in Verbindung mit ortsbasierter Information
!  Foursquare, Facebook, Twitter, Layar
WebApps statt native Apps
!  «klassische» App wird im Store geladen (iTunes Store, Android Store etc.)
!  Kostenlos oder kostenpflichtig, Store verdient mit
!  Für Marketing wichtig: User suchen gezielt nach Apps
!  Für jede Plattform braucht es eigene Version, die gewartet werden muss
!  Grosser Aufwand für Produktion und Betrieb
!  WebApps sind mobilfreundliche Websites, die eine ähnliche Funktionalität
wie Apps aufweisen
!  Plattformunabhängig, update über Website
!  Technologie: HTML5 und jQuery mobile
!  Kostenloser, freier Zugang übers (mobile) Web
Nutzerverhalten ändert sich
!  Mobil wird das Internet anders genutzt:
!  Kürzere Einheiten
!  Sehr gezielter Zugriff (kein Stöbern/Browsing)
!  Zur Überbrückung (kurzer) Pausen – an der Bushaltestelle
!  Unterwegs -> geobasierte Information wird wichtiger
!  Und: die mit Mobiltelefonen ausgerüsteten Kids planen weniger im Voraus,
sondern informieren sich erst unterwegs (Erkenntnis eines Vaters von
Teenagern…)
!  Und gleiche Aussagen lassen sich auch in Bezug auf das Lesen von E-Books
auf E-Readern und Tablets machen
MOBILE DIENSTE MIT BEZUG
ZU BIBLIOTHEKEN
QR#Codes#
QR-Code
!  Der QR-Code (Quick Response) besteht aus einer quadratischen Matrix aus
schwarzen und weissen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen.
!  Es können Texte hinterlegt werden, aber auch URLs.
!  Dadurch Verbindung von realer Welt mit Web übers Smartphone möglich!
!  Zum Entschlüsseln des QR-Code benötigt man ein Smartphone mit Kamera
und der entsprechenden Software:
!  i-nigma, BeeTagg, QR-Code Reader, Zxing, Barcode…
!  …und mobiles Internet, um eine URL im Browser aufzulösen
Einsatz von QR-Code
!  Auf Plakaten mit Link zur URL
!  Schulungsplakate mit Link zur Webseite und Anmeldung für den Kurs
!  Mit Link zu Kalendereintrag, E-Mail etc.
!  Ideal: mobile-friendly Webseiten…
!  An Bücherregalen mit Link zu Neuerwerbungslisten
!  An Objekten in Ausstellungen mit zusätzlicher Information
!  Als elektronischer Bibliotheksausweis
!  Als mobil nutzbare Information in Bibliothekskatalogen (Signatur, Standort)
!  Zur Indoor-Navigation (mit hinterlegtem Link zu Plänen)
!  …
Lawrence Tech Library:
http://ltulib.wordpress.com/2010/09/28/qr-codes-in-the-stacks/
Ortsbasierte#Informa3on#
Das Smartphone als GPS
!  Das Smartphone weiss, wo Du bist
!  Das Smartphone weiss, was sich in
Deiner Nähe befindet
!  Das Smartphone zeigt Dir den Weg…
!  …und ebenso die (meisten) Tablets
!  Voraussetzung: GPS-Modul
!  Anwendung: z.B. Google Maps
mobile
Foursquare (on iPhone)
Facebook Places, nun in Facebook Pages integriert
Google Places – jetzt in Google+ integriert
Ortsbasierter Auskunftsdienst: Localmind
Augmented Reality
Seite 29
Mobile Verlagsangebote
! Web of Knowledge
! EBSCO
! IEEE
! JSTOR
! PubMed
! Science
! SciFinder
! Springer Link….
Mobile Websites
oder WebApps
!
!
Native Apps von Verlagen
IEEE – von der Suche zum Volltext
App Springer Link
Seite 33
Oder Springer Link mobile
Seite 34
Verlagsangebote mobil
!  Mobile Websites haben den Vorteil, dass man auch aus externen Quellen
(z.B. dem mobilen Bibliothekskatalog) darauf zugreifen kann
!  Apps dienen in der Regel der Recherche, ev. auch Push-Mitteilungen
(Nachrichten)
!  Nachteil: können nicht verlinkt werden; die App muss installiert werden
!  Zugriff auf die Ressourcen erfolgt immer via WWW und bedingt eine
entsprechende Infrastruktur (VPN oder Proxy)
!  Zum Teil bieten Verlage beides an: App und mobile Website
Seite 35
M5
Library#
http://www.lib.umich.edu/mobile-technology/
mlibrary-mobile
M-libraries
!  Umfassende Liste von Bibliotheken mit mobiler Website und/oder mobilen
Katalogen
!  http://www.libsuccess.org/index.php?title=M-Libraries
Anforderungen an mobile Bibliotheksangebote
!  Was interessiert Nutzer, wenn sie unterwegs sind?
!  Inhalte: Öffnungszeiten, Lageplan, Adresse, Telefon
!  Mehrwerte: geobasierte Information, augmented Reality, soziale Netze,
Webcams, Rauminformation, freie Arbeitsplätze, Barcode-Scanner...
!  Form: wenig Text, kleinere Informationshäppchen; keine Geschichte, keine
Selbstdarstellung
!  Mobilfreundliche Darstellung
!  Kurze Ladezeiten
!  Optimierte Darstellung für diverse Smartphones
!  Optimierung für Tablets
!  Frage: native App oder WebApp?
Seite 38
Mobile Bibliotheksangebote: NCSU Libraries
!  Pionier-Bibliothek, bietet Webcams, Raumreservation u.v.m.
BSB mobile
!  Früher mobiler Katalog – mit Optimierungspotential bez. Usability
Seite 40
EPFL Library
!  Recherche und Titelanzeige mobil
Seite 41
Rero mobile
!  Recherche und Titelanzeige mobil, keine Bestellmöglichkeit
Seite 42
Swissbib
!  Recherche und Titelanzeige mobil, Bestellung im OPAC
Seite 43
WebApp der ETH-Bibliothek
!  Idealfall: vom mobilen Katalogeintrag zum EPUB-Dokument (in der ETH E-
Collection)
Mobiler Bibliothekskatalog – Integration des
Benutzerkontos
Seite 45
Brüche im mobilen Erlebnis
!  SFX-Menu nicht mobil optimiert; Ressource im PDF-Format
Seite 46
Mobile Homepage und Google Places mobil
Web App Max Frisch-Archiv
!  Rundgang mit Route und Tondokumenten
!  Audio wird gestreamt (benötigt hohe Bandbreite und Flatrate)
Fazit
!  Viele mobilen Bibliothekskataloge bieten kein vollständiges mobiles
Nutzererlebnis:
!  Oft fehlende Bestell- oder Reservationsmöglichkeit
!  Oft keine Integration des Benutzerkontos
!  Usability ist oft mangelhaft (Übersichtlichkeit, Navigation mit kleinen
Buttons, Pfeilen oder Seitenzahlen)
!  Beim Zugriff auf wissenschaftliche Ressourcen gibt es mehrere Brüche:
!  SFX-Menu ist nicht mobil optimiert (Alternative: Direktlink auf DOI)
!  Verlagsangebote sind im PDF-Format, das auf Small Screen Devices nicht
benutzerfreundlich ist
!  Tablets können „normale“ Webseiten zwar einwandfrei darstellen, die
Navigation ist jedoch oft eingeschränkt (zu kleine Pfeile, Seitenzahlen) und
entsprechen nicht den Möglichkeiten der Gestensteuerung auf Tablets.
Seite 49
Herausforderungen
!  Integration aller Bibliotheksangebote
!  Integration der Recherche
!  Integration Benutzerkonto mit Bestellmöglichkeit
!  Eigene Volltextangebote mobil optimieren
!  PDF und EPUB-Versionen der Dokumente
!  EPUB passt sich der Bildschirmgrösse an -> ideal für mobile Nutzung
!  Verlagsangebote mobil
!  Angebote als PDF und EPUB!
Seite 50
Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz Seite 51
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit.

Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken

  • 1.
    Mitglied der FHOFachhochschule Ostschweiz Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft Jahrestagung FHB, Chur, 14. Juni 2013
  • 2.
  • 3.
    Mobile Internetnutzung Schweiz 0 10 20 30 40 50 60 70 80 mobilesInternet Smartphones Tablets Netbooks 2011 2012 Seite 3Accenture Mobile Web Watch Survey 2012
  • 4.
    Mobile Internetnutzung nimmtrasant zu (Schweiz) !  Small Screen Devices: 3 Mio. Nutzer in der Schweiz und etwa 60% der Internetnutzer im Frühjahr 2013 !  Zahl hat sich seit 2010 verdoppelt !  40% der User greift täglich mit mobilem Gerät aufs Internet zu !  Tablets werden von fast einer Mio User (+20% im letzten Jahr) genutzt !  Nutzung des Internets mit Smartphones (52.7%) hat erstmals Kategorie der Laptop-/Netbooks (47.6%) überholt !  86% der Tablet-Nutzer verwenden zwei oder mehrere Geräte !  Frauen holen auf: waren es 2011 nur ein Drittel, sind aktuell 45% Frauen Tablet-User Seite 4Quelle: Net-Metrix.ch
  • 5.
  • 6.
    Mobiles Internet =Big Business Seite 6Sonntagszeitung vom 9.6.2013
  • 7.
    Bedeutung des mobilenInternets !  Fazit: auch wenn es bereits erste Ermüdungserscheinungen gibt (Smartphone fatigue)*, hat das mobile Internet gerade bei den jüngeren Generationen eine enorme Bedeutung Seite 7http://www.kidsandmedia.co.uk/ *http://www.zdnet.com/smartphone-fatigue-may-become-the-new- normal-7000016555/
  • 8.
    Wer hat’s erfunden?Erfolgsstory iPhone und Apps !  iPhone erscheint Juni 2007 !  März 2009 (iPhone 3G): !  17 Mio verkauft !  35‘000 Apps !  1 Mrd. Downloads !  Oktober 2011: iPhone 4S !  180 Mio verkauft (Jan 2012) !  500’000 Apps !  25 Mrd Apps verkauft !  Oktober 2012: iPhone 5 !  Mai 2013: !  356 Mio iPhone verkauft !  50 Mrd Apps verkauft !  825’000 Apps
  • 9.
    Die Konkurrenz holtauf… Seite 9http://skotgat.com/top-smartphones-year-2012
  • 10.
    ...und überholt: Androidals beliebtestes Betriebssystem Seite 10Schweiz ist jedoch Apple-Land – ca. 50% Anteil
  • 11.
    multifunktionale Tablets: iPad ! iPad von Apple verhilft dem Konzept Tablets zum Durchbruch !  Multifunktionale Geräte !  Unter vielem anderem auch für eBooks… !  Apps für verschiedene Plattformen (Kindle, iBooks, books.ch etc.) !  Dokumente lesen und bearbeiten !  Multimedia-Inhalte !  Integrierter Webzugriff (WLAN oder 3G) !  Sehr schnell, sehr mobil !  Aber: die Tablets sind keine Small Screen Devices und werden von den Browsern in der Regel nicht wie Smartphones behandelt…
  • 12.
    Konkurrenz fürs iPad ! Android !  mit 9/10 Zoll-Bildschirm !  Samsung Galaxy Tab 2 10.1 !  ASUS Eee Pad Transformer !  Lenovo Thinkpad !  Mit 7-Zoll-Bildschirm !  Kindle Fire !  Google Nexus !  iPad mini (7.9”) !  Windows 8 !  Microsoft Surface !  uvm...
  • 13.
    Bevorzugte Nutzungsarten internetfähigerMobilgeräte Seite 13http://www.vprt.de
  • 14.
    Nutzung von Smartphonesund Tablets Seite 14
  • 15.
    Internetnutzung mit Smartphones ! Die Internetnutzung hat sich durch die Apps auf Smartphones massiv verändert: !  Browser ist nur noch ein Zugang zum Internet unter vielen !  Apps nutzen optimierte Online-Inhalte direkt !  Wetter, Börse, Karten, Videos !  Soziale Netzwerke: Facebook, Xing, LinkedIn, Twitter, Instagram, … !  News: Spiegel, TagesAnzeiger, NZZ, Welt, Süddeutsche… !  TV: Zatoo, Wilmaa, Tagesschau… !  Reisen: DB Navigator, SBB… !  Suche: Google, local.ch, aroundMe, WolframAlpha… !  Cloud-Dienste: Dropbox, iCloud, Google Drive… !  in Verbindung mit ortsbasierter Information !  Foursquare, Facebook, Twitter, Layar
  • 16.
    WebApps statt nativeApps !  «klassische» App wird im Store geladen (iTunes Store, Android Store etc.) !  Kostenlos oder kostenpflichtig, Store verdient mit !  Für Marketing wichtig: User suchen gezielt nach Apps !  Für jede Plattform braucht es eigene Version, die gewartet werden muss !  Grosser Aufwand für Produktion und Betrieb !  WebApps sind mobilfreundliche Websites, die eine ähnliche Funktionalität wie Apps aufweisen !  Plattformunabhängig, update über Website !  Technologie: HTML5 und jQuery mobile !  Kostenloser, freier Zugang übers (mobile) Web
  • 17.
    Nutzerverhalten ändert sich ! Mobil wird das Internet anders genutzt: !  Kürzere Einheiten !  Sehr gezielter Zugriff (kein Stöbern/Browsing) !  Zur Überbrückung (kurzer) Pausen – an der Bushaltestelle !  Unterwegs -> geobasierte Information wird wichtiger !  Und: die mit Mobiltelefonen ausgerüsteten Kids planen weniger im Voraus, sondern informieren sich erst unterwegs (Erkenntnis eines Vaters von Teenagern…) !  Und gleiche Aussagen lassen sich auch in Bezug auf das Lesen von E-Books auf E-Readern und Tablets machen
  • 18.
    MOBILE DIENSTE MITBEZUG ZU BIBLIOTHEKEN
  • 19.
  • 20.
    QR-Code !  Der QR-Code(Quick Response) besteht aus einer quadratischen Matrix aus schwarzen und weissen Punkten, die die kodierten Daten binär darstellen. !  Es können Texte hinterlegt werden, aber auch URLs. !  Dadurch Verbindung von realer Welt mit Web übers Smartphone möglich! !  Zum Entschlüsseln des QR-Code benötigt man ein Smartphone mit Kamera und der entsprechenden Software: !  i-nigma, BeeTagg, QR-Code Reader, Zxing, Barcode… !  …und mobiles Internet, um eine URL im Browser aufzulösen
  • 21.
    Einsatz von QR-Code ! Auf Plakaten mit Link zur URL !  Schulungsplakate mit Link zur Webseite und Anmeldung für den Kurs !  Mit Link zu Kalendereintrag, E-Mail etc. !  Ideal: mobile-friendly Webseiten… !  An Bücherregalen mit Link zu Neuerwerbungslisten !  An Objekten in Ausstellungen mit zusätzlicher Information !  Als elektronischer Bibliotheksausweis !  Als mobil nutzbare Information in Bibliothekskatalogen (Signatur, Standort) !  Zur Indoor-Navigation (mit hinterlegtem Link zu Plänen) !  … Lawrence Tech Library: http://ltulib.wordpress.com/2010/09/28/qr-codes-in-the-stacks/
  • 23.
  • 24.
    Das Smartphone alsGPS !  Das Smartphone weiss, wo Du bist !  Das Smartphone weiss, was sich in Deiner Nähe befindet !  Das Smartphone zeigt Dir den Weg… !  …und ebenso die (meisten) Tablets !  Voraussetzung: GPS-Modul !  Anwendung: z.B. Google Maps mobile
  • 25.
  • 26.
    Facebook Places, nunin Facebook Pages integriert
  • 27.
    Google Places –jetzt in Google+ integriert
  • 28.
  • 29.
  • 30.
    Mobile Verlagsangebote ! Web ofKnowledge ! EBSCO ! IEEE ! JSTOR ! PubMed ! Science ! SciFinder ! Springer Link…. Mobile Websites oder WebApps ! !
  • 31.
  • 32.
    IEEE – vonder Suche zum Volltext
  • 33.
  • 34.
    Oder Springer Linkmobile Seite 34
  • 35.
    Verlagsangebote mobil !  MobileWebsites haben den Vorteil, dass man auch aus externen Quellen (z.B. dem mobilen Bibliothekskatalog) darauf zugreifen kann !  Apps dienen in der Regel der Recherche, ev. auch Push-Mitteilungen (Nachrichten) !  Nachteil: können nicht verlinkt werden; die App muss installiert werden !  Zugriff auf die Ressourcen erfolgt immer via WWW und bedingt eine entsprechende Infrastruktur (VPN oder Proxy) !  Zum Teil bieten Verlage beides an: App und mobile Website Seite 35
  • 36.
  • 37.
    M-libraries !  Umfassende Listevon Bibliotheken mit mobiler Website und/oder mobilen Katalogen !  http://www.libsuccess.org/index.php?title=M-Libraries
  • 38.
    Anforderungen an mobileBibliotheksangebote !  Was interessiert Nutzer, wenn sie unterwegs sind? !  Inhalte: Öffnungszeiten, Lageplan, Adresse, Telefon !  Mehrwerte: geobasierte Information, augmented Reality, soziale Netze, Webcams, Rauminformation, freie Arbeitsplätze, Barcode-Scanner... !  Form: wenig Text, kleinere Informationshäppchen; keine Geschichte, keine Selbstdarstellung !  Mobilfreundliche Darstellung !  Kurze Ladezeiten !  Optimierte Darstellung für diverse Smartphones !  Optimierung für Tablets !  Frage: native App oder WebApp? Seite 38
  • 39.
    Mobile Bibliotheksangebote: NCSULibraries !  Pionier-Bibliothek, bietet Webcams, Raumreservation u.v.m.
  • 40.
    BSB mobile !  Frühermobiler Katalog – mit Optimierungspotential bez. Usability Seite 40
  • 41.
    EPFL Library !  Rechercheund Titelanzeige mobil Seite 41
  • 42.
    Rero mobile !  Rechercheund Titelanzeige mobil, keine Bestellmöglichkeit Seite 42
  • 43.
    Swissbib !  Recherche undTitelanzeige mobil, Bestellung im OPAC Seite 43
  • 44.
    WebApp der ETH-Bibliothek ! Idealfall: vom mobilen Katalogeintrag zum EPUB-Dokument (in der ETH E- Collection)
  • 45.
    Mobiler Bibliothekskatalog –Integration des Benutzerkontos Seite 45
  • 46.
    Brüche im mobilenErlebnis !  SFX-Menu nicht mobil optimiert; Ressource im PDF-Format Seite 46
  • 47.
    Mobile Homepage undGoogle Places mobil
  • 48.
    Web App MaxFrisch-Archiv !  Rundgang mit Route und Tondokumenten !  Audio wird gestreamt (benötigt hohe Bandbreite und Flatrate)
  • 49.
    Fazit !  Viele mobilenBibliothekskataloge bieten kein vollständiges mobiles Nutzererlebnis: !  Oft fehlende Bestell- oder Reservationsmöglichkeit !  Oft keine Integration des Benutzerkontos !  Usability ist oft mangelhaft (Übersichtlichkeit, Navigation mit kleinen Buttons, Pfeilen oder Seitenzahlen) !  Beim Zugriff auf wissenschaftliche Ressourcen gibt es mehrere Brüche: !  SFX-Menu ist nicht mobil optimiert (Alternative: Direktlink auf DOI) !  Verlagsangebote sind im PDF-Format, das auf Small Screen Devices nicht benutzerfreundlich ist !  Tablets können „normale“ Webseiten zwar einwandfrei darstellen, die Navigation ist jedoch oft eingeschränkt (zu kleine Pfeile, Seitenzahlen) und entsprechen nicht den Möglichkeiten der Gestensteuerung auf Tablets. Seite 49
  • 50.
    Herausforderungen !  Integration allerBibliotheksangebote !  Integration der Recherche !  Integration Benutzerkonto mit Bestellmöglichkeit !  Eigene Volltextangebote mobil optimieren !  PDF und EPUB-Versionen der Dokumente !  EPUB passt sich der Bildschirmgrösse an -> ideal für mobile Nutzung !  Verlagsangebote mobil !  Angebote als PDF und EPUB! Seite 50
  • 51.
    Mitglied der FHOFachhochschule Ostschweiz Seite 51 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.