Die Grammatik-Übersetzungsmethode, entwickelt von Karl Plötz, Ollendorf und Franz Ahn, dominierte den neusprachlichen Unterricht in Europa von 1840 bis 1940 und wird bis heute teilweise verwendet. Der Unterricht verfolgen traditionell einen frontal-deduktiven Ansatz, der auf Grammatikvermittlung und Übersetzung basiert, während moderne Kritik an der Methode betont, dass sie die mündliche Kommunikationsfähigkeit vernachlässigt und die Schüler in eine passive Rolle drängt. Es wird gefordert, den Unterricht durch induktive Methoden und aktive Lernformen zu reformieren, um den Anforderungen des zeitgenössischen Sprachunterrichts gerecht zu werden.