Die Grammatik-Übersetzungsmethode, die im 19. Jahrhundert in Europa entwickelt wurde, zielt darauf ab, den Lernenden zu ermöglichen, sich in die Bildungsgüter anderer Kulturen einzuarbeiten und literarische Texte zu verstehen, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse von Grammatikregeln und deren Anwendung in Übersetzungsübungen liegt. Diese Methode wird insbesondere in vielen ägyptischen Bildungseinrichtungen weiterhin verwendet, um die schriftlichen Fertigkeiten der Schüler zu fördern, während das Hörverstehen und das Sprechen weniger Beachtung finden. Es wird argumentiert, dass der heutige Fremdsprachenunterricht stärker auf Kommunikation und kulturellen Austausch fokussiert sein sollte, anstatt ausschließlich auf grammatikalische Strukturen und literarische Werke zu setzen.