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Willkommen!
Dr. Sascha Bechmann
Aspekte der Vermittlung
grammatischer Kompetenzen
im Schulunterricht
Dr. Sascha Bechmann
Justus-Liebig-Universität Gießen
Wintersemester 2013/14
sascha.bechmann@germanistik.uni-giessen.de
Telefonische Sprechstunde nach Vereinbarung

Dr. Sascha Bechmann
Aspekte der Vermittlung grammatischer
Kompetenzen im Schulunterricht
Es geht um ausgewählte Aspekte:
Warum?
Seit wann?
Wie? (Konzepte, Methoden. etc.)
Mit welchem Ziel?
Mit welchen Rahmenbedingungen?
Dr. Sascha Bechmann
Aspekte der Vermittlung grammatischer
Kompetenzen im Schulunterricht

= Didaktische Konzepte im Grammatikunterricht

Dr. Sascha Bechmann
grammatischer

Aspekte der Vermittlung
Kompetenzen im Schulunterricht

Was ist Grammatik? Wozu braucht man sie?
Spannungsfeld zwischen Schulgrammatik und
Fachwissenschaft (Linguistik)
Grammatikfehler oder innovativer
Sprachgebrauch?
Normen und Regeln (Sinn und Unsinn)
Dr. Sascha Bechmann
Aspekte der Vermittlung grammatischer

Kompetenzen im Schulunterricht
Was muss ein Schüler wissen?
Was muss ein Schüler können?
Wer legt fest, was als Kompetenz gilt?
Ist die Festlegung immer sinnvoll?

Dr. Sascha Bechmann
Aspekte der Vermittlung grammatischer Kompetenzen im

Schulunterricht
Der Fokus liegt auf dem muttersprachlichen Unterricht
Betrachtung unterschiedlicher Schulformen im Hinblick
auf Bildungsstandards für das Fach Deutsch
Bewertung grammatischer Fehler durch die Lehrerin/den
Lehrer
Einbindung des Grammatikunterrichts in das Fach
Deutsch
Dr. Sascha Bechmann
Warum sollte ich dieses
Seminar besuchen?
Lohnen sich all diese Gedanken über
den Grammatikunterricht überhaupt?

Gibt es denn ein Problem?
Dr. Sascha Bechmann
„Bei einem Tag der offenen Tür an einem Kölner
Gymnasium erklärte ein junger freundlicher Deutschlehrer
den Fünftklässlern lehrplangemäß, dass sich bei
zusammengesetzten Substantiven der Artikel stets nach
dem letzten Substantiv richtet, weswegen es die
Kohlmeise heißt und nicht der Kohlmeise. Der Unterricht
war eine kleine Meisterleistung in Didaktik. Phase für Phase
wurden die Kinder dazu gebracht, zusammengesetzte
Substantive zu sezieren. Und als Ergebnis ihrer
Anstrengungen hatten sie am Ende die besagte Regel
gelernt...
Dr. Sascha Bechmann
...Dass die Unterrichtsstunde völlig verschwendete Zeit
war, steht auf einem anderen Blatt als dem Lehrplan. Kein
einziges deutsches Kind auf einem Gymnasium im
Alter von zehn oder elf Jahren sagt der Kohlmeise oder
die Blumentopf. Das Kennen der Regel hinter einer
Sache, mit der man ohnehin kein Problem hat, ist nicht nur
überflüssig, sondern völlig langweilig. Nahezu die Hälfte
des von vielen Kindern zu Recht als öde betrachteten
Grammatikunterrichts könnte auf diese Weise gekürzt
werden.“
Richard David Precht (2013): Anna, die Schule und der liebe Gott, S.
117

Dr. Sascha Bechmann
„Deutsch ist eine lebendige Sprache und dazu gehört, dass man ihre
Grammatik beherrscht. Aber muss man zugleich wissen, wie die
grammatischen Bezeichnungen heißen? Falls Sie dieser Ansicht sind,
bitte ich Sie, mir zwei Fragen zu beantworten.

Zu welcher Wortgruppe gehört „manche“?
Und wozu gehört „dort“?
Glückwunsch, wenn Sie das wissen, Sie haben es ja schließlich in der
fünften Klasse gelernt (...). Wenn Sie es nicht wissen, schadet es auch
nichts. Sie sitzen dann in einem Boot mit 88% aller Germanistikstudenten,
die ebenfalls nicht wussten, dass „manche“ ein Pronomen ist und „dort“
ein Adverb.“
Richard David Precht (2013): Anna, die Schule und der liebe Gott, S. 259

Dr. Sascha Bechmann
Richtig oder falsch?
„Im Herbst diesen Jahres werden wir
umziehen!“
Niemand würde sagen: Der Fahrer diesen Autos oder Die Hose
diesen Kindes. Warum dieser Fehler?

Würden Sie das als Fehler anstreichen?

Dr. Sascha Bechmann
„Im Herbst diesen Jahres werden wir umziehen“
Benennen Sie den grammatischen Fehler!
Letztes, voriges, nächstes = Adjektive
Dieses = Demonstrativpronomen
Fehlerursache: Analogiebildung zu letzten Jahres, vorigen Jahres
und nächsten Jahres

Dr. Sascha Bechmann
Richtig oder falsch?
„Des Nachts wandelte ich durch die Straßen!“
Es handelt sich im Grunde um denselben Fehler: Der Genitiv des
femininen Substantivs Nacht heißt der Nacht und nicht des Nachts.
Hier: Analogiebildung zu des Morgens, des Mittags, des Tages (alle
Maskulina)

Würden Sie das als Fehler anstreichen?

Dr. Sascha Bechmann
Dr. Sascha Bechmann
Was folgt daraus?
„Wichtiger als deklaratives Wissen über Grammatik und fehlerfreies
Schreiben ist es, sich variantenreich und elegant ausdrücken zu
können, und zwar sowohl schriftlich als auch mündlich.“
Richard David Precht (2013): Anna, die Schule und der liebe Gott, S. 261

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Sie sehen:
Wir müssen uns mal
unterhalten...!

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Seminarplan

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Organisatorisches
• Anmeldung bei StudIP
– Hinterlegte Inhalte, Passwörter

• Hinweise zu Seminarleistungen
– Aktive Teilnahme
– Präsentation / Seminararbeit
– Termine / Fristen

• Literatur / Semesterapparat
• Sprechstunde
• Fragen
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Anmeldung
• Melden Sie sich - falls noch
nicht geschehen - für das
gewünschte Blockseminar
bei StudIP an
• Sie können dort auf Dateien
zugreifen (Literatur,
Präsentationen, etc)
• Zum Schreiben benötigen
Sie eine
Schreibberechtigung
– Das Kennwort lautet
„Grammatik“

•

Unter Dateien finden Sie
auch den Seminarplan,
einen detaillierten
Seminarfahrplan mit
organisatorischen Hinweisen
und diese Präsentation

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Seminarfahrplan
• Unter Dateien/Vorbesprechung können Sie
einen „Seminarfahrplan“ mit den wichtigsten
Informationen zu diesem Seminar abrufen
• Der Seminarfahrplan enthält
–
–
–
–
–

Seminarbeschreibung
Seminarablauf (Seminarplan)
Organisatorische Hinweise
Literaturliste
Seminararbeitsthemen
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Teilnahmebedingungen
• Aktive Teilnahme
– Beteiligung an den Diskussionen
– Lektüre der Grundlagentexte (keine Angst, es sind gar
nicht so viele)

– Falls kein Leistungsnachweis erforderlich ist:
Kurze Sekundärtextvorstellung (5 Minuten)
• Anmeldung als „Textexperte“ per E-Mail ab sofort
möglich
• Alle Texte stehen zur freien Auswahl
• Bitte ein knappes Handout mit Kernthesen erstellen

• Regelmäßige Teilnahme
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Leistungsnachweis I
•

Übernahme einer Präsentation
– ca. 45 Minuten mit anschließender Kurseinbindung
• Gruppenpräsentationen sind erwünscht! (max. 15 Minuten/TeilnehmerIn)

– Alternativ: Podiumsdiskussion zum Thema „Wozu
Grammatikunterricht?“ in der ersten Sitzung
– Die Übernahme von Präsentationsthemen ist ab dem 24.10.2013
möglich.
• Selbsteintrag in StudIP unter Teilnehmer/-innen/Funktionen/Gruppen
• Bei „vollen“ Gruppen (mehr als 2 Personen) bitte E-Mail an mich

– Erstellung von PPT-Präsentation und Handout und Einstellung der
Daten in StudIP
• Jede Präsentationsgruppe besitzt außerdem einen eigenen
Dokumentenordner zum internen Austausch.

– Die Literatur für die Präsentation ergibt sich aus dem Seminarplan.
Ergänzende Literatur sollte konsultiert werden!
– PPT-Folien und Handout sind zeitnah mit dem Dozenten
abzustimmen (per Mail).

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Zum Eintragen auf
den Pfeil klicken!

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Hinweise zu Präsentationen
• Eine Präsentation erfordert begleitende Medien (z.B.
PPT).
• Gestalten Sie Ihre Präsentation anregend und
interessant.
– Kein monotones Vorlesen
• Strukturieren Sie Ihre Präsentation sinnvoll.
• Binden Sie die übrigen SeminarteilnehmerInnen mit
ein!
• Halten Sie sich kurz (max. 15 Minuten/TeilnehmerIn).
• Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.
• Haben Sie Mut.
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Leistungsnachweis II
•

Seminararbeit
– Umfang 12-15 Seiten (3.600-4.500 Wörter) bei Übernahme einer
Präsentationsleistung
– Die Arbeit muss eine erkennbare eigene wissenschaftliche Leistung
beinhalten:
• Begründete Wertung, Kritik, eigene Überlegungen über die
Sekundärliteratur hinaus

– Themenvorschläge im Seminarfahrplan unter V.
• Eigene Vorschläge sind möglich.
• Wichtig: Fachdidaktischer und/oder sprachwissenschaftlicher
Schwerpunkt.

– Gliederungsübersicht und Literaturliste sind vor Beginn der
Ausarbeitung mit dem Dozenten abzusprechen (per Mail oder
telefonisch).
– Themenübernahmen sind ab sofort möglich.
– Abgabetermin: 31.3.2014
• Abgabe elektronisch möglich!

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Anforderungen an die
Seminararbeit
• Unter Dateien/Allgemeiner Dateiordner finden Sie
– ein Merkblatt mit allgemeinen Hinweisen zur Anfertigung
einer wissenschaftlichen Arbeit sowie
– meine Bewertungskriterien.

• Bitte beachten Sie die allgemeinen Formvorschriften!
– Allgemein gilt:
• Ränder: 2,5cm (Korrekturrand rechts 4cm), Schriftgröße 12,
1,5facher Zeilenabstand
• Einleitung, Hauptteil, Schluss
• Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis zählen nicht als
Text!
• Deckblatt gemäß den Vorgaben des Instituts (siehe Merkblatt)
• Abgabe der Arbeit elektronisch möglich (und gewünscht)

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Literatur und Materialien

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Hinweise zur Lektüre
•

•
•

•

Dem Seminarplan können Sie
die für die jeweilige Sitzung
notwendige Pflichtlektüre
entnehmen.
Pflichttexte sind dort fett
gedruckt.
Alle Pflichttexte sind in StudIP
zeitnah eingestellt und stehen
dort zum Download bereit.
Grundlagentexte bitte lesen,
ausdrucken und als
Arbeitsgrundlage mitbringen.

•
•

•
•

Erstellen Sie sich am besten
einen Leseordner.
Weiterführende Literatur (im
Seminarplan nicht fett gedruckt)
finden Sie im elektronischen
Semesterapparat.
Der Semesterapparat ist mit
StudIP verknüpft (eSemApp).
Ein ausführliches
Literaturverzeichnis zu diesem
Seminar finden Sie im
Semesterfahrplan unter
Dateien.

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Sprechstunde
• Als externer Lehrbeauftragter habe ich kein
Büro in Gießen und Sie können mich daher
nicht besuchen kommen...
• Sie können mir aber jederzeit schreiben!
– sascha.bechmann@germanistik.uni-giessen.de

• Gerne vereinbare ich mit Ihnen per E-Mail
eine telefonische Sprechstunde.
• Ansonsten stehe ich Ihnen nach den
Seminartagen mit Rat und Tat zur Seite.
Dr. Sascha Bechmann
Danke für Ihre
Aufmerksamkeit!
Bei Fragen fragen...!!!

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Präsentation Vorbesprechung Seminar Schulgrammatik

  • 1.
  • 2.
    Aspekte der Vermittlung grammatischerKompetenzen im Schulunterricht Dr. Sascha Bechmann Justus-Liebig-Universität Gießen Wintersemester 2013/14 sascha.bechmann@germanistik.uni-giessen.de Telefonische Sprechstunde nach Vereinbarung Dr. Sascha Bechmann
  • 3.
    Aspekte der Vermittlunggrammatischer Kompetenzen im Schulunterricht Es geht um ausgewählte Aspekte: Warum? Seit wann? Wie? (Konzepte, Methoden. etc.) Mit welchem Ziel? Mit welchen Rahmenbedingungen? Dr. Sascha Bechmann
  • 4.
    Aspekte der Vermittlunggrammatischer Kompetenzen im Schulunterricht = Didaktische Konzepte im Grammatikunterricht Dr. Sascha Bechmann
  • 5.
    grammatischer Aspekte der Vermittlung Kompetenzenim Schulunterricht Was ist Grammatik? Wozu braucht man sie? Spannungsfeld zwischen Schulgrammatik und Fachwissenschaft (Linguistik) Grammatikfehler oder innovativer Sprachgebrauch? Normen und Regeln (Sinn und Unsinn) Dr. Sascha Bechmann
  • 6.
    Aspekte der Vermittlunggrammatischer Kompetenzen im Schulunterricht Was muss ein Schüler wissen? Was muss ein Schüler können? Wer legt fest, was als Kompetenz gilt? Ist die Festlegung immer sinnvoll? Dr. Sascha Bechmann
  • 7.
    Aspekte der Vermittlunggrammatischer Kompetenzen im Schulunterricht Der Fokus liegt auf dem muttersprachlichen Unterricht Betrachtung unterschiedlicher Schulformen im Hinblick auf Bildungsstandards für das Fach Deutsch Bewertung grammatischer Fehler durch die Lehrerin/den Lehrer Einbindung des Grammatikunterrichts in das Fach Deutsch Dr. Sascha Bechmann
  • 8.
    Warum sollte ichdieses Seminar besuchen? Lohnen sich all diese Gedanken über den Grammatikunterricht überhaupt? Gibt es denn ein Problem? Dr. Sascha Bechmann
  • 9.
    „Bei einem Tagder offenen Tür an einem Kölner Gymnasium erklärte ein junger freundlicher Deutschlehrer den Fünftklässlern lehrplangemäß, dass sich bei zusammengesetzten Substantiven der Artikel stets nach dem letzten Substantiv richtet, weswegen es die Kohlmeise heißt und nicht der Kohlmeise. Der Unterricht war eine kleine Meisterleistung in Didaktik. Phase für Phase wurden die Kinder dazu gebracht, zusammengesetzte Substantive zu sezieren. Und als Ergebnis ihrer Anstrengungen hatten sie am Ende die besagte Regel gelernt... Dr. Sascha Bechmann
  • 10.
    ...Dass die Unterrichtsstundevöllig verschwendete Zeit war, steht auf einem anderen Blatt als dem Lehrplan. Kein einziges deutsches Kind auf einem Gymnasium im Alter von zehn oder elf Jahren sagt der Kohlmeise oder die Blumentopf. Das Kennen der Regel hinter einer Sache, mit der man ohnehin kein Problem hat, ist nicht nur überflüssig, sondern völlig langweilig. Nahezu die Hälfte des von vielen Kindern zu Recht als öde betrachteten Grammatikunterrichts könnte auf diese Weise gekürzt werden.“ Richard David Precht (2013): Anna, die Schule und der liebe Gott, S. 117 Dr. Sascha Bechmann
  • 11.
    „Deutsch ist einelebendige Sprache und dazu gehört, dass man ihre Grammatik beherrscht. Aber muss man zugleich wissen, wie die grammatischen Bezeichnungen heißen? Falls Sie dieser Ansicht sind, bitte ich Sie, mir zwei Fragen zu beantworten. Zu welcher Wortgruppe gehört „manche“? Und wozu gehört „dort“? Glückwunsch, wenn Sie das wissen, Sie haben es ja schließlich in der fünften Klasse gelernt (...). Wenn Sie es nicht wissen, schadet es auch nichts. Sie sitzen dann in einem Boot mit 88% aller Germanistikstudenten, die ebenfalls nicht wussten, dass „manche“ ein Pronomen ist und „dort“ ein Adverb.“ Richard David Precht (2013): Anna, die Schule und der liebe Gott, S. 259 Dr. Sascha Bechmann
  • 12.
    Richtig oder falsch? „ImHerbst diesen Jahres werden wir umziehen!“ Niemand würde sagen: Der Fahrer diesen Autos oder Die Hose diesen Kindes. Warum dieser Fehler? Würden Sie das als Fehler anstreichen? Dr. Sascha Bechmann
  • 13.
    „Im Herbst diesenJahres werden wir umziehen“ Benennen Sie den grammatischen Fehler! Letztes, voriges, nächstes = Adjektive Dieses = Demonstrativpronomen Fehlerursache: Analogiebildung zu letzten Jahres, vorigen Jahres und nächsten Jahres Dr. Sascha Bechmann
  • 14.
    Richtig oder falsch? „DesNachts wandelte ich durch die Straßen!“ Es handelt sich im Grunde um denselben Fehler: Der Genitiv des femininen Substantivs Nacht heißt der Nacht und nicht des Nachts. Hier: Analogiebildung zu des Morgens, des Mittags, des Tages (alle Maskulina) Würden Sie das als Fehler anstreichen? Dr. Sascha Bechmann
  • 15.
  • 16.
    Was folgt daraus? „Wichtigerals deklaratives Wissen über Grammatik und fehlerfreies Schreiben ist es, sich variantenreich und elegant ausdrücken zu können, und zwar sowohl schriftlich als auch mündlich.“ Richard David Precht (2013): Anna, die Schule und der liebe Gott, S. 261 Dr. Sascha Bechmann
  • 17.
    Sie sehen: Wir müssenuns mal unterhalten...! Dr. Sascha Bechmann
  • 18.
  • 19.
  • 20.
    Organisatorisches • Anmeldung beiStudIP – Hinterlegte Inhalte, Passwörter • Hinweise zu Seminarleistungen – Aktive Teilnahme – Präsentation / Seminararbeit – Termine / Fristen • Literatur / Semesterapparat • Sprechstunde • Fragen Dr. Sascha Bechmann
  • 21.
    Anmeldung • Melden Siesich - falls noch nicht geschehen - für das gewünschte Blockseminar bei StudIP an • Sie können dort auf Dateien zugreifen (Literatur, Präsentationen, etc) • Zum Schreiben benötigen Sie eine Schreibberechtigung – Das Kennwort lautet „Grammatik“ • Unter Dateien finden Sie auch den Seminarplan, einen detaillierten Seminarfahrplan mit organisatorischen Hinweisen und diese Präsentation Dr. Sascha Bechmann
  • 22.
  • 23.
    Seminarfahrplan • Unter Dateien/Vorbesprechungkönnen Sie einen „Seminarfahrplan“ mit den wichtigsten Informationen zu diesem Seminar abrufen • Der Seminarfahrplan enthält – – – – – Seminarbeschreibung Seminarablauf (Seminarplan) Organisatorische Hinweise Literaturliste Seminararbeitsthemen Dr. Sascha Bechmann
  • 24.
    Teilnahmebedingungen • Aktive Teilnahme –Beteiligung an den Diskussionen – Lektüre der Grundlagentexte (keine Angst, es sind gar nicht so viele) – Falls kein Leistungsnachweis erforderlich ist: Kurze Sekundärtextvorstellung (5 Minuten) • Anmeldung als „Textexperte“ per E-Mail ab sofort möglich • Alle Texte stehen zur freien Auswahl • Bitte ein knappes Handout mit Kernthesen erstellen • Regelmäßige Teilnahme Dr. Sascha Bechmann
  • 25.
    Leistungsnachweis I • Übernahme einerPräsentation – ca. 45 Minuten mit anschließender Kurseinbindung • Gruppenpräsentationen sind erwünscht! (max. 15 Minuten/TeilnehmerIn) – Alternativ: Podiumsdiskussion zum Thema „Wozu Grammatikunterricht?“ in der ersten Sitzung – Die Übernahme von Präsentationsthemen ist ab dem 24.10.2013 möglich. • Selbsteintrag in StudIP unter Teilnehmer/-innen/Funktionen/Gruppen • Bei „vollen“ Gruppen (mehr als 2 Personen) bitte E-Mail an mich – Erstellung von PPT-Präsentation und Handout und Einstellung der Daten in StudIP • Jede Präsentationsgruppe besitzt außerdem einen eigenen Dokumentenordner zum internen Austausch. – Die Literatur für die Präsentation ergibt sich aus dem Seminarplan. Ergänzende Literatur sollte konsultiert werden! – PPT-Folien und Handout sind zeitnah mit dem Dozenten abzustimmen (per Mail). Dr. Sascha Bechmann
  • 26.
    Zum Eintragen auf denPfeil klicken! Dr. Sascha Bechmann
  • 27.
    Hinweise zu Präsentationen •Eine Präsentation erfordert begleitende Medien (z.B. PPT). • Gestalten Sie Ihre Präsentation anregend und interessant. – Kein monotones Vorlesen • Strukturieren Sie Ihre Präsentation sinnvoll. • Binden Sie die übrigen SeminarteilnehmerInnen mit ein! • Halten Sie sich kurz (max. 15 Minuten/TeilnehmerIn). • Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. • Haben Sie Mut. Dr. Sascha Bechmann
  • 28.
    Leistungsnachweis II • Seminararbeit – Umfang12-15 Seiten (3.600-4.500 Wörter) bei Übernahme einer Präsentationsleistung – Die Arbeit muss eine erkennbare eigene wissenschaftliche Leistung beinhalten: • Begründete Wertung, Kritik, eigene Überlegungen über die Sekundärliteratur hinaus – Themenvorschläge im Seminarfahrplan unter V. • Eigene Vorschläge sind möglich. • Wichtig: Fachdidaktischer und/oder sprachwissenschaftlicher Schwerpunkt. – Gliederungsübersicht und Literaturliste sind vor Beginn der Ausarbeitung mit dem Dozenten abzusprechen (per Mail oder telefonisch). – Themenübernahmen sind ab sofort möglich. – Abgabetermin: 31.3.2014 • Abgabe elektronisch möglich! Dr. Sascha Bechmann
  • 29.
    Anforderungen an die Seminararbeit •Unter Dateien/Allgemeiner Dateiordner finden Sie – ein Merkblatt mit allgemeinen Hinweisen zur Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit sowie – meine Bewertungskriterien. • Bitte beachten Sie die allgemeinen Formvorschriften! – Allgemein gilt: • Ränder: 2,5cm (Korrekturrand rechts 4cm), Schriftgröße 12, 1,5facher Zeilenabstand • Einleitung, Hauptteil, Schluss • Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis zählen nicht als Text! • Deckblatt gemäß den Vorgaben des Instituts (siehe Merkblatt) • Abgabe der Arbeit elektronisch möglich (und gewünscht) Dr. Sascha Bechmann
  • 30.
  • 31.
    Hinweise zur Lektüre • • • • DemSeminarplan können Sie die für die jeweilige Sitzung notwendige Pflichtlektüre entnehmen. Pflichttexte sind dort fett gedruckt. Alle Pflichttexte sind in StudIP zeitnah eingestellt und stehen dort zum Download bereit. Grundlagentexte bitte lesen, ausdrucken und als Arbeitsgrundlage mitbringen. • • • • Erstellen Sie sich am besten einen Leseordner. Weiterführende Literatur (im Seminarplan nicht fett gedruckt) finden Sie im elektronischen Semesterapparat. Der Semesterapparat ist mit StudIP verknüpft (eSemApp). Ein ausführliches Literaturverzeichnis zu diesem Seminar finden Sie im Semesterfahrplan unter Dateien. Dr. Sascha Bechmann
  • 32.
    Sprechstunde • Als externerLehrbeauftragter habe ich kein Büro in Gießen und Sie können mich daher nicht besuchen kommen... • Sie können mir aber jederzeit schreiben! – sascha.bechmann@germanistik.uni-giessen.de • Gerne vereinbare ich mit Ihnen per E-Mail eine telefonische Sprechstunde. • Ansonsten stehe ich Ihnen nach den Seminartagen mit Rat und Tat zur Seite. Dr. Sascha Bechmann
  • 33.
    Danke für Ihre Aufmerksamkeit! BeiFragen fragen...!!! Dr. Sascha Bechmann

Hinweis der Redaktion