SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz Seite 1
E-Books in Wissenschaftlichen
Bibliotheken
Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler
Schweizerisches Institut für
Informationswissenschaft, HTW Chur
Hannover, 18. März 2014
Seite 2
Inhalt
 Erscheinungsformen von E-Books
 Grundlagen zu E-Books
 Herausforderungen für Bibliotheken
ERSCHEINUNGSFORMEN VON
E-BOOKS
Seite 3
Erscheinungsformen
 Text und Bild, als Datei zum Herunterladen
 EPUB-Format, Mobipocket-Format, PDF
 Mit DRM: In Online-Shops, Onleihe, Aggregatoren
 Ohne DRM: Wissenschaftliche E-Books (PDF)
 Text, Multimedia, Interaktion, als Datei zum Herunterladen (enhanced E-
Book)
 EPUB 3, KF8, iBooks
 Text und Bild, ev. Interaktion, ev. Multimedia als Website
 Text, Bild, Multimedia, Interaktion als App
 Gamebooks
Seite 4
Gemeinsamkeiten der Erscheinungsformen
• Allen Formen gemeinsam ist, dass für deren Nutzung ein digitales Gerät nötig
ist (E-Reader, PC, Laptop, Tablet, Smartphone, usw.)!
• Verwendetes Gerät bestimmt das “Lesevergnügen” mit
• Ohne elektrische Energie kein funktionierendes Gerät
• ohne funktionierendes Gerät gar kein “Lesevergnügen”
• Nicht alle Geräte unterstützen alle Formate
• Nicht alle Geräte unterstützen alle Funktionen
• Nicht alle Inhalte sind frei verfügbar
• Einschränkung via DRM -> Nutzung auf bestimmte Geräte beschränkt
• Einschränkung via Zugriff (IP-Range) -> Nutzung nur in bestimmten
Netzwerken möglich
Seite 5
Gemeinsamkeiten (2)
 Allen Formen gemeinsam ist, dass die Geräte (Hard- und Software) für deren
Nutzung Zusatzfunktionen zur Verfügung stellen! Zum Beispiel:
• Wörterbuch, Glossar
• Markierungen, Annotationen
• Buchzeichen
• Vorlesefunktion
Seite 6
Definitionen von E-Books
„Ein E-Book ist die digitale Publikation von Inhalten für die Nutzung auf
Lesegeräten, die die Inhalte auf Displays darstellen und Funktionen zur
Nutzung bereitstellen.“
Ursula Welsch, Uwe Matrisch (2011): E-Books konzipieren und produzieren.
Taching am See: MedienEdition Welsch
„Ein E-Book ist ein Informationssystem, das digitale Inhalte und Funktionen
für deren Nutzung auf Geräten bereitstellt.“ (Eigene Definition Bruno Wenk)
Seite 7
GRUNDLAGEN ZU E-BOOKS
Seite 9
Buchmarkt: Durchbruch der E-Books?
 In USA: ja (aber...)
 Amazon verkauft mehr E-Books als gedruckte Bücher
 Anteil der E-Books am Buchmarkt liegt aktuell bei 22.5% (bei
Publikumsverlagen)
 Im deutschen Sprachraum: langsam aber sicher...
 Angebot kleiner, aber Tendenz wachsend (Amazon.de mit 235„000
deutschsprachigen E-Books, Stand 03/2014)
 Verkaufszahlen/Umsatz: Anteil aktuell gegen 10% (Schätzung)
Verbreitung von E-Books in Deutschland
 Studie von BITKOM zeigt rasantes Wachstum:
 2012: 11% nutzen E-Books
 2013: 21% nutzen E-Books
 2010 waren es erst 4%, die eine „Anschaffung in Erwägung zogen“
 Tablets und E-Reader als Treiber
http://www.bitkom.org/73639_73632.aspx
http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64018_77541.aspx
Seite 12
Seite 13
http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_PK_Charts_E-
Books_Studie_01_10_2013_final.pdf
Seite 14
http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_PK_Charts_E-
Books_Studie_01_10_2013_final.pdf
Kaufverhalten
 Jeff Bezos (Amazon):
 „Kindle-Kunden in Deutschland kaufen in den zwölf Monaten nach der Kindle-
Anschaffung dreimal so viele Bücher bei uns wie vor dem Kauf. Sie kaufen
jedoch nicht nur mehr E-Books, sondern auch mehr Papier-Bücher. Sie
kaufen beides.“
 Studie der Universität Hamburg, Institut für Marketing und Medien (2012):
 „Eine Kannibalisierung gedruckter Bücher findet kaum statt.“
 22 Prozent der E-Book-Nutzer kaufen auch mindestens drei gedruckte
Hardcover-Bücher im Jahr - verglichen mit 15 Prozent der Befragten, die
keine E-Books lesen.
http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article109822043/Die-Leute-lesen-sogar-im-Supermarkt.html
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/computer_nt/article109745065/E-Book-Leser-kaufen-weiterhin-gedruckte-Buecher.html
Leseverhalten
 Nochmals Jeff Bezos, hier zum Leseverhalten:
 „Unsere Zahlen sagen uns aber, dass die Kunden insgesamt mehr lesen. [...]
Man kann seine gesamte Bibliothek mit sich herumtragen. Die neuen Kindle
lassen sich leichter lesen als ein gedrucktes Buch. Die Leute lesen am
Flughafen, sogar in der Supermarktschlange, überall.“
 Die Online-Anbieter analysieren das Leseverhalten der NutzerInnen
 Und sie ziehen ihre Schlüsse daraus:
 Amazon hat erkannt, dass lange Sachbücher oft nicht zu Ende gelesen
werden
 Und bietet neu das Format Kindle Singles an – kurze Texte zu tiefem Preis
(Sachtexte und Kurzgeschichten)
Seite 16
Seite 17http://www.bitkom.org/files/documents/E-Reader.jpg
Verbreitung von Tablets und E-Readern (USA, Jan 2014)
Seite 18
Vor- und Nachteile von E-Ink Readern
Vorteile
 papierähnliche Anzeige
 stabiles Bild, kein Flimmern
 breiter Sichtwinkel
 reflektiert Umgebungslicht
 hoher Kontrastumfang
 energiesparend
 leicht
Nachteile
 langsamer Bildwechsel
 keine Animation möglich
 nur Graustufen
 limitierter Touchscreen
 meist an Shop gebunden
 Auswahl an E-Book-Anbietern
beschränkt
 Entweder Kindle oder EPUB
 Keine Apple iBooks
 PDF schlecht lesbar
Fazit E-Books (Studie BITKOM)
 Akzeptanz von E-Books steigt mit der Verbreitung von Tablets und E-
Readern
 Alternative Nutzungsmodelle gewinnen an Bedeutung (Flatrate, Leihmodelle)
 Teilen von Textstellen über soziale Medien nimmt zu
 Bücher werden multimedial
 Das E-Books als Schulbuch der Zukunft (aktuell, leicht)
 Selbstpublizieren kommt aus der Nische
Seite 20
http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_PK_Charts_E-
Books_Studie_01_10_2013_final.pdf
HERAUSFORDERUNGEN FÜR
BIBLIOTHEKEN
E-Books als Katalysatoren der Veränderung
 Wie verändern E-Books die klassischen bibliothekarischen Tätigkeiten?
 Sammeln/Erwerben
 Ordnen/Katalogisieren
 Bereitstellen
 Vermitteln
Seite 22
Veränderungspotential bei Sammeln/Erwerbung
 Auswahl von Titeln
 Vorwiegend als Pakete, analog zu E-Journals
 Kaum Auswahl von Einzeltiteln
 Eher durch Akzessions- oder LizenzspezialistInnen als durch
FachreferentInnen
 Patron Driven Acquisition
 Vorauswahl durch Fachpersonen
 Kaufentscheid durch Kunden
 Konsequenz: Veränderung der Tätigkeitsprofile von FachreferentInnen
 Stärkerer Einbezug von direkten Kundenwünschen
Seite 23
Erwerbung
 Prinzipiell sind Kauf oder Lizenzierung möglich
 Problematik bei Lizenzierung: Katalogisate bleiben im Katalog, auch wenn
Zugriff auf E-Book nicht mehr möglich ist
 Herausforderung 1:
 Formate: Verlage bieten in der Regel nur ein Format, das PDF.
 Für mobile Nutzung wären (auch) EPUB-Formate wünschenswert, werden
von Verlagen aber (noch) kaum angeboten.
Seite 24
Erwerbung von Open E-Books
 Herausforderung 2: Auswahl frei verfügbarer E-Books läuft quer zu den
eingespielten Prozessen in Bibliotheken:
 Problem: Qualitätssicherung bei Auswahl
 Aber: es gibt auch Verlagsangebote mit Open E-Books (z.B.
www.openbookspublishers.com)
 oder Klassiker als Open E-Books, z.B. vom Project Gutenberg
www.gutenberg.org (aktuell: 43„890 E-Books),
 Auch diese Open E-Books finden sich kaum in Bibliotheken!
 Nur wenn (Open) E-Books von Aggregatoren im Rahmen von Paketen
angeboten werden, werden sie erworben.
Seite 25
Seite 26
Seite 27
Open E-Books in Libraries...
Seite 28
Sammeln
 Herausforderung Archivierung:
 Wer ist für die Archivierung zuständig? Verlage oder Bibliotheken?
 Herausforderung Bestandeszahlen:
 Was wird als E-Book definiert (gilt auch für Katalogisierung und
Recherche)? Auch retrodigitalisierte Bücher? Oder nur, wenn sie über
Datenbanken lizenziert werden?
 Welche Dokumente zählen zum Bestand? Nur gekaufte und lizenzierte?
Nur katalogisierte? Oder auch nur potentiell über PDA angebotene Titel?
Seite 29
Folgen der Erwerbung von E-Books als Pakete
 Verwirrende Situation für NutzerInnen:
 (grössere) zeitliche Differenz zwischen Kauf und Recht auf Zugang auf der
Plattform der Verlage und Freischaltung im OPAC
 Tendenziell muss man aktuellste E-Books nicht im OPAC, sondern auf
den Plattformen der Verlage suchen (wollen Bibliotheken dies wirklich?)
 Und die Lösung?
 Titel einspielen, freischalten und später (ev.) Katalogisat korrigieren
Seite 30
Veränderungspotential bei der Erschliessung
 E-Books verstärken den Trend zur Übernahme von Metadaten und
Fremddaten
 Einkauf von Medium samt Katalogdaten
 Unified Resource Management
 Outsourcing der Erschliessung
 Volltext Retrieval und semantische Verfahren statt Sacherschliessung
 Recherche auch in Abstracts oder im Volltext möglich
 Formal- und Sacherschliessung verlieren an Bedeutung, kein
Kerngeschäft mehr für Bibliotheken
 Neue Aufgaben für Formalkatalogisierung
 Z.B. Metadaten in Repositories pflegen
 Neue Aufgaben für Sachkatalogisierung
 Index/Thesaurus pflegen als Grundlage für Linked Open Data
Katalogisierung freier E-Books
 Herausforderung Katalogisierung von freien E-Books (als EPUB)
 Wäre via Link auf Datei im Repositorium möglich. Aber dafür sind die
Repositories meist nicht vorgesehen (nur Hochschulpublikationen)
 Variante: Katalogisierung einer (allenfalls vorhandenen) Web-Version als
Online-Ressource (eigentlich Webseite)
 Anforderung an Autoren von offenen E-Books: auch als Webversion
veröffentlichen
 Zudem: bei Webversion ist ein persistent identifier wichtig, damit der Link
vertrauenswürdig ist
 Mangel beim Project Gutenberg: keine DOI und keine URN
 Viele Repositorien bieten diese Funktionalität, meist aber nur für
Publikationen von Hochschulangehörigen
Seite 32
Seite 33
Veränderungspotential bei der Bereitstellung
 Suchbarkeit im OPAC: da gibt es für einige Bibliotheken noch Hausaufgaben
zu erledigen!
 Problematik der Definition von E-Book: was wird zu den E-Books
gezählt, wie wird das im OPAC bezeichnet (warum nicht „E-Book“?)
 Oft muss unter „Online-Ressource“ und Kombination mit „Buch“ gesucht
werden
 Einige OPACs bieten keine sinnvolle Suchmöglichkeit nach E-Books
Seite 34
Seite 35
erweiterte Suche (=komplizierte Suche)
 Weniger elegant: erweiterte Suche/Suchfilter
 Erweiterte Suche: Materialart „Online Ressourcen (ohne Zeitschr.)“ wählen
„Online Publ. (ohne Zeitschriften)“
 Link zum Datenbank-Infosystem DBIS
 Suche in der Rubrik Datenbanken
Seite 36
Seite 37
Bereitstellung: Beelzebub DRM
 Paradox: E-Books sind im Vergleich zu gedruckten Büchern nur
eingeschränkt nutzbar
 Angebot in Öffentlichen Bibliotheken in der Regel als elektronische „Ausleihe“
(temporärer Zugriff auf Datei, z.B. Onleihe oder Ciando)
 Zugang wird über DRM geregelt (Adobe Adept), nutzbar via Adobe Digital
Editions (bzw. Bluefire Reader auf Tablets)
 Nutzer muss sich individuell eine Adobe ID besorgen
 Nutzung auf persönlichen Gebrauch eingeschränkt
 Nutzung auf bestimmten Geräten nicht möglich (Kindle)
 Beratungs- und störungsintensiv
Seite 38
DRM (2)
 Wissenschaftliche Bibliotheken handeln sich diese Probleme mit DRM über
PDA-Modelle oder E-Lending-Angebote auch ein (Beispiel: E-Lending
Pilotprojekt der ETH-Bibliothek)
 Aber: nur so ist (momentan) ein Angebot für externe Nutzer (also Nicht-
Hochschulangehörige) möglich
 Problematik von unterschiedlichen Zugangsprinzipien bei PDF-basierten
Angeboten und DRM geschützten Inhalten: weitere Verwirrung für Nutzer
Seite 39
Pilotprojekt E-Lending der ETH-Bibliothek
Seite 40
Sichtbarkeit der Bibliotheken
 Bezug analog zu E-Journals über Website der Verlage, meist mit
Zwischenschritt (SFX). Problem: Sichtbarkeit der Bibliothek als "Enabler" auf
Verlagsseiten. Lösung: Authentifizierung (AAI) und dadurch Personalisierung
auf Anbieterseite?
 Problem auch bei Plattformen wie Springer Reference: Sichtbarkeit der
Bibliothek... Ev. gut sichtbarer Verweis auf die Bibliothek als Bezugsquelle
beim digitalen Wasserzeichen mitliefern?
Seite 41
Download von PDF-Dokumenten
 Die meisten Wissenschaftsverlage bieten E-Books als PDF-Dokumente, pro
Kapitel ein Dokument, an.
 Zusammenstellen ganzer E-Books ist mühsam (und eigentlich nicht erlaubt)
 Folge: Kapitel werden losgelöst vom Kontext gelesen
 Neu: Springer bietet seit Sommer 2013 komplette Dokumente als PDF an.
 Folgen für Nutzungsstatistik: gemäss Counter-Standard werden
heruntergeladene Kapitel gezählt.
 Bei komplettem PDF gilt der Download für alle Kapitel. Dadurch dürften die
Nutzungszahlen der Springer E-Books steigen...
Seite 42
Seite 43
Integration in Reference Management Systeme
 Nahtlose Integration in die Arbeitsumgebung ist eine wichtige Voraussetzung
für die Nutzung und Akzeptanz von E-Books
 Reference Management Systeme können Metadaten von Websites und aus
digitalen Files extrahieren
 Angebote der Verlage sind heute deutlich verbessert
 z.T. sind Metadaten in den Files enthalten
 Sichtbar, z.B. in der Fusszeile
 Funktion als „weiches DRM“, „social DRM“
 Als XMP Panel für PDF (Bsp. Elsevier, Nature)
 Download von Metadaten in verschiedenen Zitatformaten (RIS, TXT, BIB)
 Aus Bibliothekskatalogen sind die Metadaten oft fehlerhaft (RIS-Format wird
nicht unterstützt)
Seite 44
Metadaten in PDF-Eigenschaften (Elsevier)
Seite 45
Download in div. Zitatstilen
Seite 46
und der Autor?
Vermittlung von E-Books als Herausforderung
 Fazit vieler Studien: viele Nutzer kennen Angebot der Bibliotheken an E-
Books nicht
 Problem: E-Books als virtuelles Produkt – oder eben eine Dienstleistung (vgl.
Vortrag von Sebastian Mundt)
 Herausforderung: wie kann diese Dienstleistung sichtbar gemacht und aktiv
vermittelt werden?
 Ansatz: Aktivitäten, Veranstaltungen, Events rund um E-Books
Seite 47
Neue Entwicklungen im Bereich E-Books
 Multimediale Inhalte und Interaktion in E-Books
 Webversionen wie Springer Smartbooks (www.springer.com/smartbooks)
 EPUB3
 Interessant für digitale Lehrbücher – Selbstproduktion?
 Sackgasse iBooks Author (nur für Apple-Plattformen), andere
Produktionswege sind aber noch steinig...
 Für interaktive Elemente sind Programmierkenntnisse nötig
(Javascript) oder interaktive Grafiken mit SVG (=XML)
 Geschäftsmodelle für digitale Lehrbücher (Einzelverkauf an Studierende)...
 Didaktisch sinnvolle Integration der multimedialen und interaktiven
Elemente
 Vgl. Vortrag von Oliver Obst zur iPad-Toolbox „easyphysikum“
Seite 48
Neue Entwicklungen im Bereich E-Books
 Aufgabe von Bibliotheken: Unterstützung beim E-Publishing
 Beratung zu Publikationskanälen und Lizenzmodellen
 Open Access Monographs
 Dienstleistungen im Bereich Programmierung interaktiver Elemente?
 Entwicklung eines Authoring-Tools für offene Formate als Desiderat
Seite 49
Neues Know-how in Bibliotheken gefordert
 Neue Dienstleistungen fordern neue Kenntnisse seitens des
Bibliothekspersonals
 Nutzung der diversen E-Book-Formate auf unterschiedlichen Endgeräten
 Neue Beratungs- und Schulungsangebote
 Schulungen für E-Books und Reader/Tablets
 Integration in Referenz Management Systeme
 Optimierung der OPACs und Discovery-Tools
 Schulungsangebote für div. Systeme
 E-Publishing, Produktion von E-Books, Veröffentlichung unter Open Access
auf Repository
 Java und SVG/XML-Kenntnisse für interaktive Elemente
 Kenntnisse von Lizenzmodellen (auch Creative Commons)
 ….
Fazit
 E-Books beschleunigen den Wandel in bisherigen Kernbereichen von
Bibliotheken
 E-Books bieten neue Möglichkeiten für Bibliotheken und BibliothekarInnen
 Um die Chancen nutzen zu können, braucht es neues Know-how
 Und wohl auch eine neue Einstellung seitens der Institutionen und der
Mitarbeitenden
Seite 51
Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz Seite 52
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit.

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Das (noch) nicht genutzte Potential von E-Books
Das (noch) nicht genutzte Potential von E-BooksDas (noch) nicht genutzte Potential von E-Books
Das (noch) nicht genutzte Potential von E-Books
Rudolf Mumenthaler
 
Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken
Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf BibliothekenMobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken
Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Mumenthaler/Wenk E-books als neues Medium
Mumenthaler/Wenk E-books als neues MediumMumenthaler/Wenk E-books als neues Medium
Mumenthaler/Wenk E-books als neues Medium
Rudolf Mumenthaler
 
Der Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter Trendreport
Der Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter TrendreportDer Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter Trendreport
Der Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter Trendreport
Rudolf Mumenthaler
 
Innovationsmonitor für Hochschulbibliotheken
Innovationsmonitor für HochschulbibliothekenInnovationsmonitor für Hochschulbibliotheken
Innovationsmonitor für Hochschulbibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für BibliothekenTrends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Evaluación de presuntos medicamentos falsificados
Evaluación de presuntos medicamentos falsificadosEvaluación de presuntos medicamentos falsificados
Pp & bb
Pp & bbPp & bb
Pp & bb
janishong
 
Universidad tecnológica equinoccial
Universidad tecnológica equinoccialUniversidad tecnológica equinoccial
Universidad tecnológica equinoccial
MishellQuelal
 
Publicidad Efectiva en FB Cuarto Módulo
Publicidad Efectiva en FB Cuarto MóduloPublicidad Efectiva en FB Cuarto Módulo
Publicidad Efectiva en FB Cuarto Módulo
Raul Gabino Quilantan
 
Sernac
SernacSernac
Sernac
yuribaa
 
Ley 850 de 2003
Ley 850 de 2003Ley 850 de 2003
Ley 850 de 2003
Jairo Sandoval H
 
Huerto Curso_G9
Huerto Curso_G9Huerto Curso_G9
Huerto Curso_G9
emmaG9
 
Publicidad Efectiva FB Tercer Módulo
Publicidad Efectiva FB Tercer MóduloPublicidad Efectiva FB Tercer Módulo
Publicidad Efectiva FB Tercer Módulo
Raul Gabino Quilantan
 
Trabajo TDI
Trabajo TDITrabajo TDI
Trabajo TDI
Joaquin Torres
 
Explotación minera en América Latina y daño ambiental
Explotación minera en América Latina y daño ambientalExplotación minera en América Latina y daño ambiental
Explotación minera en América Latina y daño ambiental
Martin Alberto Belaustegui
 
Revista
RevistaRevista
Revista
kasstro21
 
Cholula pueblo mágico
Cholula  pueblo  mágicoCholula  pueblo  mágico
Cholula pueblo mágico
MaryBaezaAlvarado
 
México
MéxicoMéxico
Babel 17 Gruppe 2
Babel 17 Gruppe 2Babel 17 Gruppe 2
Babel 17 Gruppe 2
Erasmus+
 

Andere mochten auch (20)

Das (noch) nicht genutzte Potential von E-Books
Das (noch) nicht genutzte Potential von E-BooksDas (noch) nicht genutzte Potential von E-Books
Das (noch) nicht genutzte Potential von E-Books
 
Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken
Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf BibliothekenMobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken
Mobile Anwendungen und ihr Einfluss auf Bibliotheken
 
Mumenthaler/Wenk E-books als neues Medium
Mumenthaler/Wenk E-books als neues MediumMumenthaler/Wenk E-books als neues Medium
Mumenthaler/Wenk E-books als neues Medium
 
Der Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter Trendreport
Der Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter TrendreportDer Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter Trendreport
Der Horizon Report Library Edition - ein kollaborativ entwickelter Trendreport
 
Innovationsmonitor für Hochschulbibliotheken
Innovationsmonitor für HochschulbibliothekenInnovationsmonitor für Hochschulbibliotheken
Innovationsmonitor für Hochschulbibliotheken
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für BibliothekenTrends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
 
Evaluación de presuntos medicamentos falsificados
Evaluación de presuntos medicamentos falsificadosEvaluación de presuntos medicamentos falsificados
Evaluación de presuntos medicamentos falsificados
 
Pp & bb
Pp & bbPp & bb
Pp & bb
 
Universidad tecnológica equinoccial
Universidad tecnológica equinoccialUniversidad tecnológica equinoccial
Universidad tecnológica equinoccial
 
Publicidad Efectiva en FB Cuarto Módulo
Publicidad Efectiva en FB Cuarto MóduloPublicidad Efectiva en FB Cuarto Módulo
Publicidad Efectiva en FB Cuarto Módulo
 
Sernac
SernacSernac
Sernac
 
Ley 850 de 2003
Ley 850 de 2003Ley 850 de 2003
Ley 850 de 2003
 
Huerto Curso_G9
Huerto Curso_G9Huerto Curso_G9
Huerto Curso_G9
 
Publicidad Efectiva FB Tercer Módulo
Publicidad Efectiva FB Tercer MóduloPublicidad Efectiva FB Tercer Módulo
Publicidad Efectiva FB Tercer Módulo
 
Trabajo TDI
Trabajo TDITrabajo TDI
Trabajo TDI
 
Explotación minera en América Latina y daño ambiental
Explotación minera en América Latina y daño ambientalExplotación minera en América Latina y daño ambiental
Explotación minera en América Latina y daño ambiental
 
Revista
RevistaRevista
Revista
 
Cholula pueblo mágico
Cholula  pueblo  mágicoCholula  pueblo  mágico
Cholula pueblo mágico
 
México
MéxicoMéxico
México
 
Babel 17 Gruppe 2
Babel 17 Gruppe 2Babel 17 Gruppe 2
Babel 17 Gruppe 2
 

Ähnlich wie E-Books in Wissenschaftlichen Bibliotheken

eBooks 2014
eBooks 2014eBooks 2014
eBooks 2014
Jessica Hettich
 
eBooks für die Schule
eBooks für die SchuleeBooks für die Schule
eBooks für die Schule
Gabi Schneider
 
Open E-Books in Bibliotheken
Open E-Books in BibliothekenOpen E-Books in Bibliotheken
Open E-Books in Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Zukunft von Bibliotheken in der digitalen Informationsgesellschaft
Zukunft von Bibliotheken in der digitalen InformationsgesellschaftZukunft von Bibliotheken in der digitalen Informationsgesellschaft
Zukunft von Bibliotheken in der digitalen Informationsgesellschaft
Rudolf Mumenthaler
 
Einsatz von eReadern in Studium und Lehre
Einsatz von eReadern in Studium und LehreEinsatz von eReadern in Studium und Lehre
Einsatz von eReadern in Studium und Lehre
Rudolf Mumenthaler
 
E-Books und E-Reader
E-Books und E-ReaderE-Books und E-Reader
E-Books und E-Reader
Rudolf Mumenthaler
 
Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?
Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?
Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?
Martin Ebner
 
eReader_Bibliotheken_Bibtag
eReader_Bibliotheken_BibtageReader_Bibliotheken_Bibtag
eReader_Bibliotheken_Bibtag
Rudolf Mumenthaler
 
Zukunft von Bibliotheken 2016
Zukunft von Bibliotheken 2016Zukunft von Bibliotheken 2016
Zukunft von Bibliotheken 2016
Rudolf Mumenthaler
 
Sommerfeld leser-30
Sommerfeld leser-30Sommerfeld leser-30
Sommerfeld leser-30
Marcel Koch
 
iPhone als eReader
iPhone als eReaderiPhone als eReader
iPhone als eReader
Rudolf Mumenthaler
 
Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?
Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?
Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?
Martin Ebner
 
Das E-Book als Chance für Debütautoren?
Das E-Book als Chance für Debütautoren?Das E-Book als Chance für Debütautoren?
Das E-Book als Chance für Debütautoren?
Uwe Matrisch
 
Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?
Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?
Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?
Martin Ebner
 
Die Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien
Die Zukunft von Lern- und LehrmaterialienDie Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien
Die Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien
Martin Ebner
 
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifftWenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Edlef Stabenau
 
Akv tagung präsentation
Akv tagung präsentationAkv tagung präsentation
Akv tagung präsentation
Johannes Haupt
 

Ähnlich wie E-Books in Wissenschaftlichen Bibliotheken (20)

eBooks 2014
eBooks 2014eBooks 2014
eBooks 2014
 
eBooks für die Schule
eBooks für die SchuleeBooks für die Schule
eBooks für die Schule
 
Open E-Books in Bibliotheken
Open E-Books in BibliothekenOpen E-Books in Bibliotheken
Open E-Books in Bibliotheken
 
Zukunft von Bibliotheken in der digitalen Informationsgesellschaft
Zukunft von Bibliotheken in der digitalen InformationsgesellschaftZukunft von Bibliotheken in der digitalen Informationsgesellschaft
Zukunft von Bibliotheken in der digitalen Informationsgesellschaft
 
Einsatz von eReadern in Studium und Lehre
Einsatz von eReadern in Studium und LehreEinsatz von eReadern in Studium und Lehre
Einsatz von eReadern in Studium und Lehre
 
E-Book-Reader in Bibliotheken
E-Book-Reader in BibliothekenE-Book-Reader in Bibliotheken
E-Book-Reader in Bibliotheken
 
E booksprechstunde
E booksprechstundeE booksprechstunde
E booksprechstunde
 
E-Books und E-Reader
E-Books und E-ReaderE-Books und E-Reader
E-Books und E-Reader
 
Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?
Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?
Ist ein Lehrbuch morgen noch ein Buch?
 
eReader_Bibliotheken_Bibtag
eReader_Bibliotheken_BibtageReader_Bibliotheken_Bibtag
eReader_Bibliotheken_Bibtag
 
Zukunft von Bibliotheken 2016
Zukunft von Bibliotheken 2016Zukunft von Bibliotheken 2016
Zukunft von Bibliotheken 2016
 
Sommerfeld leser-30
Sommerfeld leser-30Sommerfeld leser-30
Sommerfeld leser-30
 
iPhone als eReader
iPhone als eReaderiPhone als eReader
iPhone als eReader
 
Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?
Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?
Ist das Lehrmittel der Zukunft noch ein Buch?
 
Das E-Book als Chance für Debütautoren?
Das E-Book als Chance für Debütautoren?Das E-Book als Chance für Debütautoren?
Das E-Book als Chance für Debütautoren?
 
Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?
Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?
Sind Schulbücher in Zukunft noch zwinged Bücher?
 
Die Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien
Die Zukunft von Lern- und LehrmaterialienDie Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien
Die Zukunft von Lern- und Lehrmaterialien
 
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifftWenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
Wenn die BibliotheksWelt auf die Wirklichkeit trifft
 
Enhanced e books
Enhanced e booksEnhanced e books
Enhanced e books
 
Akv tagung präsentation
Akv tagung präsentationAkv tagung präsentation
Akv tagung präsentation
 

Mehr von Rudolf Mumenthaler

Herding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in Switzerland
Herding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in SwitzerlandHerding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in Switzerland
Herding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in Switzerland
Rudolf Mumenthaler
 
Makerspaces - Workshop an der Hochschule Luzern
Makerspaces - Workshop an der Hochschule LuzernMakerspaces - Workshop an der Hochschule Luzern
Makerspaces - Workshop an der Hochschule Luzern
Rudolf Mumenthaler
 
Trends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für öffentliche BibliothekenTrends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur Praxis
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur PraxisTrends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur Praxis
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur Praxis
Rudolf Mumenthaler
 
Bibliotheken: Digitalisierung und Hochschulentwicklung
Bibliotheken: Digitalisierung und HochschulentwicklungBibliotheken: Digitalisierung und Hochschulentwicklung
Bibliotheken: Digitalisierung und Hochschulentwicklung
Rudolf Mumenthaler
 
Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?
Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?
Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?
Rudolf Mumenthaler
 
Herausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für BibliothekenHerausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?
Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?
Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?
Rudolf Mumenthaler
 
Ein Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW Chur
Ein Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW ChurEin Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW Chur
Ein Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW Chur
Rudolf Mumenthaler
 
Innovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen Bibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen BibliothekenInnovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen Bibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
Rudolf Mumenthaler
 
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche BibliothekenZukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für BibliothekenTrends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Innovationsmanagement in Schweizer Hochschulbibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer HochschulbibliothekenInnovationsmanagement in Schweizer Hochschulbibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer Hochschulbibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Horizon Report 2015 Library Edition
Horizon Report 2015 Library EditionHorizon Report 2015 Library Edition
Horizon Report 2015 Library Edition
Rudolf Mumenthaler
 
Herausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für BibliothekenHerausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Herausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für BibliothekenHerausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Herausforderungen für (Schweizer) Bibliotheken
Herausforderungen für (Schweizer) BibliothekenHerausforderungen für (Schweizer) Bibliotheken
Herausforderungen für (Schweizer) Bibliotheken
Rudolf Mumenthaler
 
Soziale Medien in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien in der WissenschaftskommunikationSoziale Medien in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien in der Wissenschaftskommunikation
Rudolf Mumenthaler
 
Bibliotheken und Social Media
Bibliotheken und Social MediaBibliotheken und Social Media
Bibliotheken und Social Media
Rudolf Mumenthaler
 

Mehr von Rudolf Mumenthaler (20)

Herding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in Switzerland
Herding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in SwitzerlandHerding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in Switzerland
Herding Cats - Cooperative Print Archiving (CPA) in Switzerland
 
Makerspaces - Workshop an der Hochschule Luzern
Makerspaces - Workshop an der Hochschule LuzernMakerspaces - Workshop an der Hochschule Luzern
Makerspaces - Workshop an der Hochschule Luzern
 
Trends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für öffentliche BibliothekenTrends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für öffentliche Bibliotheken
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur Praxis
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur PraxisTrends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur Praxis
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken – von der Theorie zur Praxis
 
Bibliotheken: Digitalisierung und Hochschulentwicklung
Bibliotheken: Digitalisierung und HochschulentwicklungBibliotheken: Digitalisierung und Hochschulentwicklung
Bibliotheken: Digitalisierung und Hochschulentwicklung
 
Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?
Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?
Partizipation in Bibliotheken als gesellschaftliche Aufgabe?
 
Herausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für BibliothekenHerausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für Bibliotheken
 
Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?
Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?
Do Medical Librarians Need a Specialist Degree Programme?
 
Ein Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW Chur
Ein Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW ChurEin Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW Chur
Ein Makerspace in der Ausbildung: das LibraryLab an der HTW Chur
 
Innovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen Bibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen BibliothekenInnovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen Bibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer Wissenschaftlichen Bibliotheken
 
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
Karsten Schuldt und Rudolf Mumenthaler: Volksschulbibliotheken im Kanton St. ...
 
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche BibliothekenZukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
Zukunft von Bibliotheken - Herausforderungen für Öffentliche Bibliotheken
 
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für BibliothekenTrends und Herausforderungen für Bibliotheken
Trends und Herausforderungen für Bibliotheken
 
Innovationsmanagement in Schweizer Hochschulbibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer HochschulbibliothekenInnovationsmanagement in Schweizer Hochschulbibliotheken
Innovationsmanagement in Schweizer Hochschulbibliotheken
 
Horizon Report 2015 Library Edition
Horizon Report 2015 Library EditionHorizon Report 2015 Library Edition
Horizon Report 2015 Library Edition
 
Herausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für BibliothekenHerausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für Bibliotheken
 
Herausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für BibliothekenHerausforderungen für Bibliotheken
Herausforderungen für Bibliotheken
 
Herausforderungen für (Schweizer) Bibliotheken
Herausforderungen für (Schweizer) BibliothekenHerausforderungen für (Schweizer) Bibliotheken
Herausforderungen für (Schweizer) Bibliotheken
 
Soziale Medien in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien in der WissenschaftskommunikationSoziale Medien in der Wissenschaftskommunikation
Soziale Medien in der Wissenschaftskommunikation
 
Bibliotheken und Social Media
Bibliotheken und Social MediaBibliotheken und Social Media
Bibliotheken und Social Media
 

Kürzlich hochgeladen

Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Wolfgang Geiler
 
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - EssenMedizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-EssenPsychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 
Microsoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation Wurzer
Microsoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation WurzerMicrosoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation Wurzer
Microsoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation Wurzer
MIPLM
 
Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍
Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍
Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍
Miguel Delamontagne
 
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-EssenDas Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
kylerkelson6767
 
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg EssenLehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
Team Studienorientierung (Universität Duisburg-Essen)
 

Kürzlich hochgeladen (8)

Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
Klimaabkühlung durch die CO2 Kanone, Konvektionskreislauf,Klimaabkühlung stat...
 
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - EssenMedizin an der Universität Duisburg - Essen
Medizin an der Universität Duisburg - Essen
 
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-EssenPsychologie an der Universität Duisburg-Essen
Psychologie an der Universität Duisburg-Essen
 
Microsoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation Wurzer
Microsoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation WurzerMicrosoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation Wurzer
Microsoft Roadshow Stuttgart AI-Presentation Wurzer
 
Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍
Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍
Unterrichten der Programmierung 📚 Python 🐍
 
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-EssenDas Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
Das Biologiestudium an der Universität Duisburg-Essen
 
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
Abortion Pills In Dubai☎️ "+971)555095267 " to buy abortion pills in Dubai, A...
 
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg EssenLehramt an der Universität Duisburg Essen
Lehramt an der Universität Duisburg Essen
 

E-Books in Wissenschaftlichen Bibliotheken

  • 1. Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz Seite 1 E-Books in Wissenschaftlichen Bibliotheken Prof. Dr. Rudolf Mumenthaler Schweizerisches Institut für Informationswissenschaft, HTW Chur Hannover, 18. März 2014
  • 2. Seite 2 Inhalt  Erscheinungsformen von E-Books  Grundlagen zu E-Books  Herausforderungen für Bibliotheken
  • 4. Erscheinungsformen  Text und Bild, als Datei zum Herunterladen  EPUB-Format, Mobipocket-Format, PDF  Mit DRM: In Online-Shops, Onleihe, Aggregatoren  Ohne DRM: Wissenschaftliche E-Books (PDF)  Text, Multimedia, Interaktion, als Datei zum Herunterladen (enhanced E- Book)  EPUB 3, KF8, iBooks  Text und Bild, ev. Interaktion, ev. Multimedia als Website  Text, Bild, Multimedia, Interaktion als App  Gamebooks Seite 4
  • 5. Gemeinsamkeiten der Erscheinungsformen • Allen Formen gemeinsam ist, dass für deren Nutzung ein digitales Gerät nötig ist (E-Reader, PC, Laptop, Tablet, Smartphone, usw.)! • Verwendetes Gerät bestimmt das “Lesevergnügen” mit • Ohne elektrische Energie kein funktionierendes Gerät • ohne funktionierendes Gerät gar kein “Lesevergnügen” • Nicht alle Geräte unterstützen alle Formate • Nicht alle Geräte unterstützen alle Funktionen • Nicht alle Inhalte sind frei verfügbar • Einschränkung via DRM -> Nutzung auf bestimmte Geräte beschränkt • Einschränkung via Zugriff (IP-Range) -> Nutzung nur in bestimmten Netzwerken möglich Seite 5
  • 6. Gemeinsamkeiten (2)  Allen Formen gemeinsam ist, dass die Geräte (Hard- und Software) für deren Nutzung Zusatzfunktionen zur Verfügung stellen! Zum Beispiel: • Wörterbuch, Glossar • Markierungen, Annotationen • Buchzeichen • Vorlesefunktion Seite 6
  • 7. Definitionen von E-Books „Ein E-Book ist die digitale Publikation von Inhalten für die Nutzung auf Lesegeräten, die die Inhalte auf Displays darstellen und Funktionen zur Nutzung bereitstellen.“ Ursula Welsch, Uwe Matrisch (2011): E-Books konzipieren und produzieren. Taching am See: MedienEdition Welsch „Ein E-Book ist ein Informationssystem, das digitale Inhalte und Funktionen für deren Nutzung auf Geräten bereitstellt.“ (Eigene Definition Bruno Wenk) Seite 7
  • 9. Buchmarkt: Durchbruch der E-Books?  In USA: ja (aber...)  Amazon verkauft mehr E-Books als gedruckte Bücher  Anteil der E-Books am Buchmarkt liegt aktuell bei 22.5% (bei Publikumsverlagen)  Im deutschen Sprachraum: langsam aber sicher...  Angebot kleiner, aber Tendenz wachsend (Amazon.de mit 235„000 deutschsprachigen E-Books, Stand 03/2014)  Verkaufszahlen/Umsatz: Anteil aktuell gegen 10% (Schätzung)
  • 10. Verbreitung von E-Books in Deutschland  Studie von BITKOM zeigt rasantes Wachstum:  2012: 11% nutzen E-Books  2013: 21% nutzen E-Books  2010 waren es erst 4%, die eine „Anschaffung in Erwägung zogen“  Tablets und E-Reader als Treiber http://www.bitkom.org/73639_73632.aspx http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64018_77541.aspx
  • 14. Kaufverhalten  Jeff Bezos (Amazon):  „Kindle-Kunden in Deutschland kaufen in den zwölf Monaten nach der Kindle- Anschaffung dreimal so viele Bücher bei uns wie vor dem Kauf. Sie kaufen jedoch nicht nur mehr E-Books, sondern auch mehr Papier-Bücher. Sie kaufen beides.“  Studie der Universität Hamburg, Institut für Marketing und Medien (2012):  „Eine Kannibalisierung gedruckter Bücher findet kaum statt.“  22 Prozent der E-Book-Nutzer kaufen auch mindestens drei gedruckte Hardcover-Bücher im Jahr - verglichen mit 15 Prozent der Befragten, die keine E-Books lesen. http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article109822043/Die-Leute-lesen-sogar-im-Supermarkt.html http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/computer_nt/article109745065/E-Book-Leser-kaufen-weiterhin-gedruckte-Buecher.html
  • 15. Leseverhalten  Nochmals Jeff Bezos, hier zum Leseverhalten:  „Unsere Zahlen sagen uns aber, dass die Kunden insgesamt mehr lesen. [...] Man kann seine gesamte Bibliothek mit sich herumtragen. Die neuen Kindle lassen sich leichter lesen als ein gedrucktes Buch. Die Leute lesen am Flughafen, sogar in der Supermarktschlange, überall.“  Die Online-Anbieter analysieren das Leseverhalten der NutzerInnen  Und sie ziehen ihre Schlüsse daraus:  Amazon hat erkannt, dass lange Sachbücher oft nicht zu Ende gelesen werden  Und bietet neu das Format Kindle Singles an – kurze Texte zu tiefem Preis (Sachtexte und Kurzgeschichten) Seite 16
  • 17. Verbreitung von Tablets und E-Readern (USA, Jan 2014) Seite 18
  • 18. Vor- und Nachteile von E-Ink Readern Vorteile  papierähnliche Anzeige  stabiles Bild, kein Flimmern  breiter Sichtwinkel  reflektiert Umgebungslicht  hoher Kontrastumfang  energiesparend  leicht Nachteile  langsamer Bildwechsel  keine Animation möglich  nur Graustufen  limitierter Touchscreen  meist an Shop gebunden  Auswahl an E-Book-Anbietern beschränkt  Entweder Kindle oder EPUB  Keine Apple iBooks  PDF schlecht lesbar
  • 19. Fazit E-Books (Studie BITKOM)  Akzeptanz von E-Books steigt mit der Verbreitung von Tablets und E- Readern  Alternative Nutzungsmodelle gewinnen an Bedeutung (Flatrate, Leihmodelle)  Teilen von Textstellen über soziale Medien nimmt zu  Bücher werden multimedial  Das E-Books als Schulbuch der Zukunft (aktuell, leicht)  Selbstpublizieren kommt aus der Nische Seite 20 http://www.bitkom.org/files/documents/BITKOM_PK_Charts_E- Books_Studie_01_10_2013_final.pdf
  • 21. E-Books als Katalysatoren der Veränderung  Wie verändern E-Books die klassischen bibliothekarischen Tätigkeiten?  Sammeln/Erwerben  Ordnen/Katalogisieren  Bereitstellen  Vermitteln Seite 22
  • 22. Veränderungspotential bei Sammeln/Erwerbung  Auswahl von Titeln  Vorwiegend als Pakete, analog zu E-Journals  Kaum Auswahl von Einzeltiteln  Eher durch Akzessions- oder LizenzspezialistInnen als durch FachreferentInnen  Patron Driven Acquisition  Vorauswahl durch Fachpersonen  Kaufentscheid durch Kunden  Konsequenz: Veränderung der Tätigkeitsprofile von FachreferentInnen  Stärkerer Einbezug von direkten Kundenwünschen Seite 23
  • 23. Erwerbung  Prinzipiell sind Kauf oder Lizenzierung möglich  Problematik bei Lizenzierung: Katalogisate bleiben im Katalog, auch wenn Zugriff auf E-Book nicht mehr möglich ist  Herausforderung 1:  Formate: Verlage bieten in der Regel nur ein Format, das PDF.  Für mobile Nutzung wären (auch) EPUB-Formate wünschenswert, werden von Verlagen aber (noch) kaum angeboten. Seite 24
  • 24. Erwerbung von Open E-Books  Herausforderung 2: Auswahl frei verfügbarer E-Books läuft quer zu den eingespielten Prozessen in Bibliotheken:  Problem: Qualitätssicherung bei Auswahl  Aber: es gibt auch Verlagsangebote mit Open E-Books (z.B. www.openbookspublishers.com)  oder Klassiker als Open E-Books, z.B. vom Project Gutenberg www.gutenberg.org (aktuell: 43„890 E-Books),  Auch diese Open E-Books finden sich kaum in Bibliotheken!  Nur wenn (Open) E-Books von Aggregatoren im Rahmen von Paketen angeboten werden, werden sie erworben. Seite 25
  • 27. Open E-Books in Libraries... Seite 28
  • 28. Sammeln  Herausforderung Archivierung:  Wer ist für die Archivierung zuständig? Verlage oder Bibliotheken?  Herausforderung Bestandeszahlen:  Was wird als E-Book definiert (gilt auch für Katalogisierung und Recherche)? Auch retrodigitalisierte Bücher? Oder nur, wenn sie über Datenbanken lizenziert werden?  Welche Dokumente zählen zum Bestand? Nur gekaufte und lizenzierte? Nur katalogisierte? Oder auch nur potentiell über PDA angebotene Titel? Seite 29
  • 29. Folgen der Erwerbung von E-Books als Pakete  Verwirrende Situation für NutzerInnen:  (grössere) zeitliche Differenz zwischen Kauf und Recht auf Zugang auf der Plattform der Verlage und Freischaltung im OPAC  Tendenziell muss man aktuellste E-Books nicht im OPAC, sondern auf den Plattformen der Verlage suchen (wollen Bibliotheken dies wirklich?)  Und die Lösung?  Titel einspielen, freischalten und später (ev.) Katalogisat korrigieren Seite 30
  • 30. Veränderungspotential bei der Erschliessung  E-Books verstärken den Trend zur Übernahme von Metadaten und Fremddaten  Einkauf von Medium samt Katalogdaten  Unified Resource Management  Outsourcing der Erschliessung  Volltext Retrieval und semantische Verfahren statt Sacherschliessung  Recherche auch in Abstracts oder im Volltext möglich  Formal- und Sacherschliessung verlieren an Bedeutung, kein Kerngeschäft mehr für Bibliotheken  Neue Aufgaben für Formalkatalogisierung  Z.B. Metadaten in Repositories pflegen  Neue Aufgaben für Sachkatalogisierung  Index/Thesaurus pflegen als Grundlage für Linked Open Data
  • 31. Katalogisierung freier E-Books  Herausforderung Katalogisierung von freien E-Books (als EPUB)  Wäre via Link auf Datei im Repositorium möglich. Aber dafür sind die Repositories meist nicht vorgesehen (nur Hochschulpublikationen)  Variante: Katalogisierung einer (allenfalls vorhandenen) Web-Version als Online-Ressource (eigentlich Webseite)  Anforderung an Autoren von offenen E-Books: auch als Webversion veröffentlichen  Zudem: bei Webversion ist ein persistent identifier wichtig, damit der Link vertrauenswürdig ist  Mangel beim Project Gutenberg: keine DOI und keine URN  Viele Repositorien bieten diese Funktionalität, meist aber nur für Publikationen von Hochschulangehörigen Seite 32
  • 33. Veränderungspotential bei der Bereitstellung  Suchbarkeit im OPAC: da gibt es für einige Bibliotheken noch Hausaufgaben zu erledigen!  Problematik der Definition von E-Book: was wird zu den E-Books gezählt, wie wird das im OPAC bezeichnet (warum nicht „E-Book“?)  Oft muss unter „Online-Ressource“ und Kombination mit „Buch“ gesucht werden  Einige OPACs bieten keine sinnvolle Suchmöglichkeit nach E-Books Seite 34
  • 35. erweiterte Suche (=komplizierte Suche)  Weniger elegant: erweiterte Suche/Suchfilter  Erweiterte Suche: Materialart „Online Ressourcen (ohne Zeitschr.)“ wählen „Online Publ. (ohne Zeitschriften)“  Link zum Datenbank-Infosystem DBIS  Suche in der Rubrik Datenbanken Seite 36
  • 37. Bereitstellung: Beelzebub DRM  Paradox: E-Books sind im Vergleich zu gedruckten Büchern nur eingeschränkt nutzbar  Angebot in Öffentlichen Bibliotheken in der Regel als elektronische „Ausleihe“ (temporärer Zugriff auf Datei, z.B. Onleihe oder Ciando)  Zugang wird über DRM geregelt (Adobe Adept), nutzbar via Adobe Digital Editions (bzw. Bluefire Reader auf Tablets)  Nutzer muss sich individuell eine Adobe ID besorgen  Nutzung auf persönlichen Gebrauch eingeschränkt  Nutzung auf bestimmten Geräten nicht möglich (Kindle)  Beratungs- und störungsintensiv Seite 38
  • 38. DRM (2)  Wissenschaftliche Bibliotheken handeln sich diese Probleme mit DRM über PDA-Modelle oder E-Lending-Angebote auch ein (Beispiel: E-Lending Pilotprojekt der ETH-Bibliothek)  Aber: nur so ist (momentan) ein Angebot für externe Nutzer (also Nicht- Hochschulangehörige) möglich  Problematik von unterschiedlichen Zugangsprinzipien bei PDF-basierten Angeboten und DRM geschützten Inhalten: weitere Verwirrung für Nutzer Seite 39
  • 39. Pilotprojekt E-Lending der ETH-Bibliothek Seite 40
  • 40. Sichtbarkeit der Bibliotheken  Bezug analog zu E-Journals über Website der Verlage, meist mit Zwischenschritt (SFX). Problem: Sichtbarkeit der Bibliothek als "Enabler" auf Verlagsseiten. Lösung: Authentifizierung (AAI) und dadurch Personalisierung auf Anbieterseite?  Problem auch bei Plattformen wie Springer Reference: Sichtbarkeit der Bibliothek... Ev. gut sichtbarer Verweis auf die Bibliothek als Bezugsquelle beim digitalen Wasserzeichen mitliefern? Seite 41
  • 41. Download von PDF-Dokumenten  Die meisten Wissenschaftsverlage bieten E-Books als PDF-Dokumente, pro Kapitel ein Dokument, an.  Zusammenstellen ganzer E-Books ist mühsam (und eigentlich nicht erlaubt)  Folge: Kapitel werden losgelöst vom Kontext gelesen  Neu: Springer bietet seit Sommer 2013 komplette Dokumente als PDF an.  Folgen für Nutzungsstatistik: gemäss Counter-Standard werden heruntergeladene Kapitel gezählt.  Bei komplettem PDF gilt der Download für alle Kapitel. Dadurch dürften die Nutzungszahlen der Springer E-Books steigen... Seite 42
  • 43. Integration in Reference Management Systeme  Nahtlose Integration in die Arbeitsumgebung ist eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung und Akzeptanz von E-Books  Reference Management Systeme können Metadaten von Websites und aus digitalen Files extrahieren  Angebote der Verlage sind heute deutlich verbessert  z.T. sind Metadaten in den Files enthalten  Sichtbar, z.B. in der Fusszeile  Funktion als „weiches DRM“, „social DRM“  Als XMP Panel für PDF (Bsp. Elsevier, Nature)  Download von Metadaten in verschiedenen Zitatformaten (RIS, TXT, BIB)  Aus Bibliothekskatalogen sind die Metadaten oft fehlerhaft (RIS-Format wird nicht unterstützt) Seite 44
  • 44. Metadaten in PDF-Eigenschaften (Elsevier) Seite 45
  • 45. Download in div. Zitatstilen Seite 46 und der Autor?
  • 46. Vermittlung von E-Books als Herausforderung  Fazit vieler Studien: viele Nutzer kennen Angebot der Bibliotheken an E- Books nicht  Problem: E-Books als virtuelles Produkt – oder eben eine Dienstleistung (vgl. Vortrag von Sebastian Mundt)  Herausforderung: wie kann diese Dienstleistung sichtbar gemacht und aktiv vermittelt werden?  Ansatz: Aktivitäten, Veranstaltungen, Events rund um E-Books Seite 47
  • 47. Neue Entwicklungen im Bereich E-Books  Multimediale Inhalte und Interaktion in E-Books  Webversionen wie Springer Smartbooks (www.springer.com/smartbooks)  EPUB3  Interessant für digitale Lehrbücher – Selbstproduktion?  Sackgasse iBooks Author (nur für Apple-Plattformen), andere Produktionswege sind aber noch steinig...  Für interaktive Elemente sind Programmierkenntnisse nötig (Javascript) oder interaktive Grafiken mit SVG (=XML)  Geschäftsmodelle für digitale Lehrbücher (Einzelverkauf an Studierende)...  Didaktisch sinnvolle Integration der multimedialen und interaktiven Elemente  Vgl. Vortrag von Oliver Obst zur iPad-Toolbox „easyphysikum“ Seite 48
  • 48. Neue Entwicklungen im Bereich E-Books  Aufgabe von Bibliotheken: Unterstützung beim E-Publishing  Beratung zu Publikationskanälen und Lizenzmodellen  Open Access Monographs  Dienstleistungen im Bereich Programmierung interaktiver Elemente?  Entwicklung eines Authoring-Tools für offene Formate als Desiderat Seite 49
  • 49. Neues Know-how in Bibliotheken gefordert  Neue Dienstleistungen fordern neue Kenntnisse seitens des Bibliothekspersonals  Nutzung der diversen E-Book-Formate auf unterschiedlichen Endgeräten  Neue Beratungs- und Schulungsangebote  Schulungen für E-Books und Reader/Tablets  Integration in Referenz Management Systeme  Optimierung der OPACs und Discovery-Tools  Schulungsangebote für div. Systeme  E-Publishing, Produktion von E-Books, Veröffentlichung unter Open Access auf Repository  Java und SVG/XML-Kenntnisse für interaktive Elemente  Kenntnisse von Lizenzmodellen (auch Creative Commons)  ….
  • 50. Fazit  E-Books beschleunigen den Wandel in bisherigen Kernbereichen von Bibliotheken  E-Books bieten neue Möglichkeiten für Bibliotheken und BibliothekarInnen  Um die Chancen nutzen zu können, braucht es neues Know-how  Und wohl auch eine neue Einstellung seitens der Institutionen und der Mitarbeitenden Seite 51
  • 51. Mitglied der FHO Fachhochschule Ostschweiz Seite 52 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.