Eine (kritische) Rückschau auf  E-Portfolios und ein Ausblick  auf (neue) Herausforderungen 27. November 2009 Campus Innov...
Abstract Salzburg Research veranstaltete im Jahr 2005 die erste Konferenz im deutschsprachigen Raum, die sich schwerpunktm...
Wie es sich entwickelte ...
2003 <ul><li>2003: first international ePortfolio conference (Poitiers, FR) </li></ul><ul><li>Forderung dort: bis 2010 sol...
2005 <ul><li>ePortfolio Forum, Salzburg  1. deutschsprachige Fachtagung </li></ul>Veronika Hornung-Prähauser, Salzburg Res...
2006 <ul><li>2006 startet das erste EC-finanzierte  E-Portfolio-Projekt </li></ul>10/2007:  ePortfolio Training Course for...
Wo stehen wir eigentlich?
Aktueller Einsatz (an Hochschulen)
Vier Varianten des E-Portfolio-Einsatzes an Hochschulen s.  Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
Publikationen zu (E-) Portfolio
Wissenschaftliche Publikationen (deutschspr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Pro...
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Themen im Wandel Häufigkeitsanalyse & Darstellung  mit Hilfe von Wordle.net
E-Portfolio-Konferenz 2003
E-Portfolio-Konferenz 2004
E-Portfolio-Konferenz 2005
E-Portfolio-Konferenz 2006
E-Portfolio-Konferenz 2007
Kritischer Blick ...
1. Das leidige: Über was reden wir eigentlich?
(E-) Portfolio überall...
E-Portfolio-Inflation
Unterschiedliche Verständnisse  - auch in der Pädagogik <ul><li>E-Portfolio als Konzept </li></ul><ul><li>E-Portfolio-Meth...
... Und auch noch verwandte Konzepte <ul><li>PDP  –  Personal Development Planning </li></ul><ul><li>Lerntagebuch </li></u...
2. Vermittelte Selbstorganisation  –  (wie) geht das?
Pädagogische Dialektik  <ul><li>Mit Methode zu Selbstorganisationskompetenzen  </li></ul><ul><li>- eine  an sich bekannt „...
Praktische Herausforderung BLABLABLABLABLA ...  oder ...?!
Offene Lernansätze sind kein Allheilmittel! <ul><li>empirisch nicht eindeutig und v.a. nicht für jede Schülergruppe nachwe...
Matthäus-Effekt ...? <ul><li>“ Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe.“ </li></ul><ul><li>–  Mt 25,2...
Selbstgesteuertes Lernen kann man auch  „verschult“ lernen! <ul><li>Untersuchung zum Erwerb von Lernstrategien: herkömmlic...
Und dann auch  noch: wirtschaftliche Interessen <ul><li>„ selbstorganisierte Formen des Lernens und Arbeitens [werden] zun...
3. Tools, Tools, Tools ... F l uch oder Segen?
<ul><li>Screenshot von deiner softwareanalyse … </li></ul>Toolanalysen zeigen ...
Schwachstellen der „E-Portfolio-Tools“ <ul><li>Formulare „ad hoc“ implementiert </li></ul><ul><li>Reguliert vieles, wenig ...
E-Portfolio mit Social Software in Großveranstaltungen – Slidecasting 2.0 <ul><li>F olgende Screenshots und Beschreibungen...
 
 
 
Multimedia-Einsatz in E-Portfolio-Tools?
z. B. Machinima-Produktion von Lerndokumentation & Reflexion des Lernens <ul><li>Dreher & Dreher (tbp 2010) </li></ul>
E-Portfolio-Tools: ... Passt das zum Web 2.0?
E-Portfolio-Tool(s) ... wie es ausschauen könnte Siehe dazu auch  Schaffert & Kalz 2009
Kritik im Telegrammstil („Twitter-Stil“)
4. Lebenslang E-Portfolio?
5.  Prüfungen als heimlicher Lehrplan.  (n i cht nur das lernen muss sich ändern!)
Prüfen im E-Portfolio-Prozess <ul><li>Lerner bestimmen  Ziele und Lernen mit </li></ul><ul><li>Lerner sind bei der Entwick...
6. Keine Binsenweisheit: Änderungen der Lehrenden und Institutionen notwendig!
7. Der weisse Fleck:  Wie wird eigentlich gelernt?
Konkrete Beschreibung der  Lernsituation fehlt! (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006) description gap: learning settings,...
Wie geht ’ s weiter?
 
Wie geht’s es weiter? Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=200908...
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!  Dr. Sandra Schaffert, Wolf Hilzensauer Salzburg Research  Jakob-Haringer-Str. 5/...
Referenzen <ul><li>Bremer, H. & Biittlingmayer, U. (2008). Die Ideologie des selbstgesteuerten Lernens und die „sozialen S...
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Schaffert & Hilzensauer: Eine (kritische) Rueckschau auf E-Portfolios und ein Ausblick auf (neue) Herausforderungen

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Veröffentlicht am

Vortrag auf der Campus Innovation, 27.11.2009.

Veröffentlicht in: Bildung, Business, Technologie
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Schaffert & Hilzensauer: Eine (kritische) Rueckschau auf E-Portfolios und ein Ausblick auf (neue) Herausforderungen

  1. 1. Eine (kritische) Rückschau auf E-Portfolios und ein Ausblick auf (neue) Herausforderungen 27. November 2009 Campus Innovation, Hamburg Sandra Schaffert & Wolf Hilzensauer Salzburg Research Sa Sandra Schaffert & Wolf Hilzensauer 2009 http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
  2. 2. Abstract Salzburg Research veranstaltete im Jahr 2005 die erste Konferenz im deutschsprachigen Raum, die sich schwerpunktmäßig mit der E-Portfolio-Arbeit befasste und leitete in den Jahren 2006 bis 2008 das erste von der europäischen Kommission ko-finanzierten Projekt mit einem E-Portfolio-Schwerpunkt (Projektkürzel „MOSEP“). In ihrem Beitrag zu CAMPUS INNOVATION werden Wolf Hilzensauer und Sandra Schaffert einen kritischen Überblick über die Erfahrungen mit und Forschung zu E-Portfolios geben und Herausforderungen, auch im Hinblick auf neue Anwendungen im technologiegestützten Lernen benennen.
  3. 3. Wie es sich entwickelte ...
  4. 4. 2003 <ul><li>2003: first international ePortfolio conference (Poitiers, FR) </li></ul><ul><li>Forderung dort: bis 2010 sollen alle EU-Bürger ein E-Portfolio haben </li></ul>
  5. 5. 2005 <ul><li>ePortfolio Forum, Salzburg 1. deutschsprachige Fachtagung </li></ul>Veronika Hornung-Prähauser, Salzburg Research
  6. 6. 2006 <ul><li>2006 startet das erste EC-finanzierte E-Portfolio-Projekt </li></ul>10/2007: ePortfolio Training Course for Teachers 10-2007: Study for Practitioners in Schools & career counselling Wolf Hilzensauer, Salzburg Research
  7. 7. Wo stehen wir eigentlich?
  8. 8. Aktueller Einsatz (an Hochschulen)
  9. 9. Vier Varianten des E-Portfolio-Einsatzes an Hochschulen s. Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
  10. 10. Publikationen zu (E-) Portfolio
  11. 11. Wissenschaftliche Publikationen (deutschspr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand Oktober 2009
  12. 12. Wissenschaftliche Publikationen (engl.spr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand November 2009
  13. 13. Wissenschaftliche Publikationen (international) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand November 2009 ACHTUNG: KEINE EINSCHRÄNKUNG AUF BILDUNGSFORSCHUNG!
  14. 14. Aktuelle Debatte Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=20090814160850
  15. 15. Themen im Wandel Häufigkeitsanalyse & Darstellung mit Hilfe von Wordle.net
  16. 16. E-Portfolio-Konferenz 2003
  17. 17. E-Portfolio-Konferenz 2004
  18. 18. E-Portfolio-Konferenz 2005
  19. 19. E-Portfolio-Konferenz 2006
  20. 20. E-Portfolio-Konferenz 2007
  21. 21. Kritischer Blick ...
  22. 22. 1. Das leidige: Über was reden wir eigentlich?
  23. 23. (E-) Portfolio überall...
  24. 24. E-Portfolio-Inflation
  25. 25. Unterschiedliche Verständnisse - auch in der Pädagogik <ul><li>E-Portfolio als Konzept </li></ul><ul><li>E-Portfolio-Methode </li></ul><ul><li>E-Portfolio-Werkzeuge (Tools, Software) </li></ul><ul><li>U nterschiedliche Zwecke und Schwerpunkte der E-Portfolio-Arbeit </li></ul>
  26. 26. ... Und auch noch verwandte Konzepte <ul><li>PDP – Personal Development Planning </li></ul><ul><li>Lerntagebuch </li></ul><ul><li>Lernjournal </li></ul><ul><li>... </li></ul><ul><li>( international ausserdem: unterschiedliche Bildungssysteme!) </li></ul>
  27. 27. 2. Vermittelte Selbstorganisation – (wie) geht das?
  28. 28. Pädagogische Dialektik <ul><li>Mit Methode zu Selbstorganisationskompetenzen </li></ul><ul><li>- eine an sich bekannt „paradoxe“ Herausforderung </li></ul>
  29. 29. Praktische Herausforderung BLABLABLABLABLA ... oder ...?!
  30. 30. Offene Lernansätze sind kein Allheilmittel! <ul><li>empirisch nicht eindeutig und v.a. nicht für jede Schülergruppe nachweisbar (Müller-Naendrup, 2008) </li></ul><ul><li>Es gibt ganz heterogene „Selbsts“ (Bremer & Bittlingmayer, 2008) </li></ul><ul><li>Selbstbestimmung und Selbstorganisation ist ein bildungsbürgerliches Ideal (s. Bittlingmayer) </li></ul>
  31. 31. Matthäus-Effekt ...? <ul><li>“ Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe.“ </li></ul><ul><li>– Mt 25,29 </li></ul><ul><li>- auch bei der E-Portfolio-Arbeit? </li></ul>Quelle: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a6/Saint_Matthew2.jpg/150px-Saint_Matthew2.jpg
  32. 32. Selbstgesteuertes Lernen kann man auch „verschult“ lernen! <ul><li>Untersuchung zum Erwerb von Lernstrategien: herkömmliche Verfahren vs. Lerntagebuch: keine großen Unterschiede bei Studierenden! </li></ul><ul><li>S iehe Pachner (2009) </li></ul>
  33. 33. Und dann auch noch: wirtschaftliche Interessen <ul><li>„ selbstorganisierte Formen des Lernens und Arbeitens [werden] zunehmend in den Dienst der Verbesserung des „Humankapitals“ gestellt.“ (Reinmann, 2009) </li></ul>
  34. 34. 3. Tools, Tools, Tools ... F l uch oder Segen?
  35. 35. <ul><li>Screenshot von deiner softwareanalyse … </li></ul>Toolanalysen zeigen ...
  36. 36. Schwachstellen der „E-Portfolio-Tools“ <ul><li>Formulare „ad hoc“ implementiert </li></ul><ul><li>Reguliert vieles, wenig Raum für Kreatives </li></ul><ul><li>E iniges nur schwer möglich (Peer Reviewing!) </li></ul><ul><li>Textlastig </li></ul><ul><li>Einbindung von Social-Software-Tools nur eingeschränkt) </li></ul><ul><li>passt nicht so richtig zum Alltag an Hochschulen (Grossveranstaltungen, schlechte Betreuungssituation) </li></ul>
  37. 37. E-Portfolio mit Social Software in Großveranstaltungen – Slidecasting 2.0 <ul><li>F olgende Screenshots und Beschreibungen beruhen auf der Lösung „Slidecasting 2.0“ von Peter Purgatshofer,TU Wien </li></ul>
  38. 41. Multimedia-Einsatz in E-Portfolio-Tools?
  39. 42. z. B. Machinima-Produktion von Lerndokumentation & Reflexion des Lernens <ul><li>Dreher & Dreher (tbp 2010) </li></ul>
  40. 43. E-Portfolio-Tools: ... Passt das zum Web 2.0?
  41. 44. E-Portfolio-Tool(s) ... wie es ausschauen könnte Siehe dazu auch Schaffert & Kalz 2009
  42. 45. Kritik im Telegrammstil („Twitter-Stil“)
  43. 46. 4. Lebenslang E-Portfolio?
  44. 47. 5. Prüfungen als heimlicher Lehrplan. (n i cht nur das lernen muss sich ändern!)
  45. 48. Prüfen im E-Portfolio-Prozess <ul><li>Lerner bestimmen Ziele und Lernen mit </li></ul><ul><li>Lerner sind bei der Entwicklung der Bewertungskriterien beteiligt </li></ul><ul><li>Eigene Interessen und Kompetenzen können bei der Bewertung eingebracht werden </li></ul><ul><li>Wertschätzendes Feedback (Kommentare, keine Noten) </li></ul><ul><li>Peer-Bewertungen, evt. au ch Selbstbewertungen </li></ul><ul><li>Hilzensauer & Schaffert, 2010 </li></ul>
  46. 49. 6. Keine Binsenweisheit: Änderungen der Lehrenden und Institutionen notwendig!
  47. 50. 7. Der weisse Fleck: Wie wird eigentlich gelernt?
  48. 51. Konkrete Beschreibung der Lernsituation fehlt! (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006) description gap: learning settings, concrete assignments, … fitting: all „open“ educational approaches
  49. 52. Wie geht ’ s weiter?
  50. 54. Wie geht’s es weiter? Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=20090814160850
  51. 55. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Sandra Schaffert, Wolf Hilzensauer Salzburg Research Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +43-662-2288-222 [email_address] http://edumedia.salzburgresearch.at http://sandra.schaffert.ws (Sandra’s personal Weblog) http://hilzensauer.com (Wolf’s personal Weblog)
  52. 56. Referenzen <ul><li>Bremer, H. & Biittlingmayer, U. (2008). Die Ideologie des selbstgesteuerten Lernens und die „sozialen Spiele“ in Bildungseinrichtungen. In: Verein der Förderer der Schulhefte (Hrsg.): Offen und frei? Beiträge zur Diskussion Offener Lernformen. Studienverlag, Innsbruck, S. 30-51. </li></ul><ul><li>Dreher, N. & Dreher, H. (2010). Using Machinima Documentary in Virtual Environments to Re-invigorate Students Learning Systems Development. Tbp: I-Jet (January 2010) </li></ul><ul><li>Hornung-Prähauser, V., Geser, G., Hilzenhauser,W. & Schaffert, S. (2007). Vorstudie zu didaktischen, organisatorischen und technologischen Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an der Hochschule. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at </li></ul><ul><li>Müller-Naendrup, B. (2008). Was brigen offene Lernsituationen? Forschungsbefunde zur Öffnung des Unterrichts- und ihre Probleme. In: Verein der Förderer der Schulhefte (Hrsg.): Offen und frei? Beiträge zur Diskussion Offener Lernformen. Studienverlag, Innsbruck, S 52-70. </li></ul><ul><li>Pachner, A. (2009). Entwicklung und Förderung von selbst gesteuertem Lernen in Blended-Learning-Umgebungen: Eine Interventionsstudie zum Vergleich von Lernstrategietraining und Lerntagebuch. </li></ul><ul><li>Reinmann, Gabi (2009). Selbstorganisation auf dem Prüfstand: Das Web 2.0 und seine Grenzen(losigkeit). URL: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2009/01/selbstorganisation_web20_artikel_jan09.pdf </li></ul>

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