Präsentation Fachdidaktik I

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Präsentation Fachdidaktik I

  1. 1. Fachdidaktik I
 Philippe Wampfler, Februar 2015
 fd.phwa.ch
  2. 2. Sitzung 12, 18. Mai 2015
  3. 3. • Rückblick Protokoll • Rückblick Übungslektionen 8 • schriftliche Rückmeldungen • Heidelberger Modell • Feedback
  4. 4. Hermeneutik Verstehen als Gespräch Spracherwerb familiäre Vorlesegespräche Gesprächstheorie TZI Heidelberger 
 Modell {
  5. 5. Themenzentrierte Interaktion (Ruth Cohn) Sei die Chairperson deiner selbst! Störungen haben Vorrang! Verantworte dein Tun!
  6. 6. Hilfsregeln der TZI Vertrete dich selbst in deinen Aussagen! echte Fragen stellen authentische und selektive Kommunikation Vermeide Interpretationen/ Verallgemeinerungen Seitengespräche haben Vorrang Körpersignale beachten eigene Reaktion beschreiben
  7. 7. Feedback »Wo gibt es Verbesserungspotential?«
 a) Gestaltung des Moduls
 b) Administration
 c) Einstieg Übungslektionen Wünsche fürs nächste Semester
  8. 8. Sitzung 11, 11. Mai 2015
  9. 9. • Rückblick Protokoll • Rückblick Übungslektionen 6 und 7 • Rückblick / Ausblick • Prüfungsaufgaben abschließen • Rückmeldungen geben
  10. 10. • K. der Episoden, Handlungsstränge, Figuren • Verknüpfung von Narrationsgliedern • Zahl der Narrationen und ihre Führung • Strukturierung der Zeit in/durch Erzählung • Figurenrede • erforderliches sozialhistorisches, fachliches, psychologisches (…) Vorwissen • sprachliche Komplexität und Fremdheit • Intertextualität • Polyvalenz • angestrebte Deutungsverfahren • Abweichung von Textsortenvorgaben • Editionsgeschichte Komplexitätskriterien Erzähltexte
  11. 11. Walter Summermatter, Tages-Anzeiger, 11. Mai 2015
  12. 12. phwa.ch/newsletter
  13. 13. Metzger et al., 1993
  14. 14. • Vierergruppen • Prüfungsfragen vorlegen • kritisch diskutieren • eine gute Prüfungsfrage der Gruppe 
 vorstellen • Zeit: 20’
  15. 15. Sitzung 10, 4. Mai 2015
  16. 16. • Rückblick Protokoll • Rückblick Übungslektionen 4 und 5 • Komplexitätskriterien • Maturaprüfung • Planung der Prüfung
  17. 17. • K. der Episoden, Handlungsstränge, Figuren • Verknüpfung von Narrationsgliedern • Zahl der Narrationen und ihre Führung • Strukturierung der Zeit in/durch Erzählung • Figurenrede • erforderliches sozialhistorisches, fachliches, psychologisches (…) Vorwissen • sprachliche Komplexität und Fremdheit • Intertextualität • Polyvalenz • angestrebte Deutungsverfahren • Abweichung von Textsortenvorgaben Komplexitätskriterien Erzähltexte
  18. 18. Dialogisches Lernen Ruf/Gallin
  19. 19. Metzger et al., 1993
  20. 20. Aspekte der Notengebung Verhältnis mündlich - schriftlich Kriterien und Lernziele explizit festhalten Lektionenzahl als Rahmen verschiedene Prüfungsanlässe Selbstbeurteilung Verhandlungen/Rundung Taxonomiestufen
  21. 21. lineare Skala Note Punkte 6 20 5.75 19 5.5 18 5.25 17 5 16 Note Punkte/Punktemaxium*5+1 4 12 … … 3 8 … …
  22. 22. Tipps zur Notenskala immer auf Prüfung angeben 
 (»mit x Punkten erhalten Sie eine 6, mit 0.6x eine 4«) eher streng ansetzen - bei Korrektur gegebenenfalls milder werden nicht feiner als Viertelnoten gute Noten machen Milde zeigen spart Energie
  23. 23. Frage 13 Lesen Sie in VdM die Seiten 102 bis 104 (von „Sie konnte nicht ahnen, was sie mit dieser Bemerkung bei ihm auslöste“ bis und mit „’Woran merkst du das?’“). Erläutern Sie, warum diese Seiten zugleich wenig und viel zu „lesen“ geben. (3B) Frage 14 a) Nennen Sie zwei Vor- und zwei Nachteile von Intertextualität. (A2) (2 Punkte) b) Darf ein Zeitungsartikel intertextuell sein? Begründen Sie ihre Antwort. (C5) (2 Punkte)
  24. 24. Sitzung 9, 24. April 2015
  25. 25. • Rückblick Protokoll • Rückblick Übungslektionen 1-3 • Feedback zu ÜL • Besprechung Pfeiffer, Teil I • Planung der Prüfung
  26. 26. Protokoll 8. Sitzung
  27. 27. Cover der Schülerinnen und Schüler
  28. 28. Den Auftrag selbst bearbeiten, um die Perspektive der Lernenden kennen zu lernen. Offenheit für Fragen zeigen. Sich mit anderen LP austauschen. Administration erledigen. Einzelgespräche führen. Was tut LP während Klasse Auftrag bearbeitet?
  29. 29. Wikipedia-Einträge überarbeiten
  30. 30. Zu erledigen bis Sonntag, 3. Mai, 20 Uhr loser Bezug zu eigener Lektion pro Person in eurer Gruppe eine halbe Frage (mathematisch runden) erste Frage: B/C - 2/3/4 zweite Frage: C/D - 5/6 dritte Frage: A/B - 1/2 Auftrag Prüfungsfragen
  31. 31. Sitzung 8, 12. April 2015
  32. 32. • Rückblick Protokoll • Grundlagen erarbeiten • VdM-Einstieg 6 • Feedback Planung • Termine Sprechstunden vereinbaren
  33. 33. Protokoll 7. Sitzung ! wir müssen darauf achten, dass wir beim Text bleiben bzw. stärker auf den Text eingehen (uns durch weitere Themen nicht zu sehr davon entfernen) ! Zeitmanagement-Problem: 1. SuS entdecken lassen braucht Zeit 2. wir bereiten stets zu viel Stoff vor → Reduktion! ! Streitpunkt Tabellen: Klare Übersicht oder Einschränkung? ! Frage, die während des Unterrichts vorkam: Wie kommt man von der Handlungsebene auf die formale/ narrative Ebene? Weiterführende Überlegungen/ Fragen Jede Gruppe konzentriert sich auf ein bestimmtes Thema oder Leitmotiv des Werkes: Klammern wir andere wichtige Themen eventuell aus? Gehen wir mit SuS auf die Gesamtgeschichte, auf die Zusammenhänge und den Verlauf der Handlung genug ein?
  34. 34. Bücher 
 bearbeiten I
  35. 35. Bücher 
 bearbeiten II 1. Je aktiver man liest, desto mehr merkt man sich. 2. Maximal 10% hervorheben. 3. Orientierung erleichtern (Stichworte). 4. Fragen klären (Erklärungen, Unklarheiten). 5. Ziel: Vorbereitung auf Unterricht.
  36. 36. 22. April
 [2 Lektionen, 9.50] [2 Lektionen] Von Semiotik zu VdM
 Schriftbild als Zeichen
 Cover
 visuell auffällig gestaltete Textpassagen
 
 (1. Hälfte VdM gelesen) 24. April 
 [1 Lektion, 8.55] Erzählperspektive
 Wer spricht? Wer sieht? 
 Wie funktionieren eckige Klammern? 
 
 Autor
 Erzähler 29. April 
 [2 Lektionen, 9.50] Déja-Vu
 Wiederholung und Varianz lineares Lesen 6. Mai 
 [2 Lektionen, 9.50] [2 Lektionen] Lesen
 Unterschiedliche Leseverfahren im Text
 Einführung in eine Theorie des Lesen
 
 (Vdm gelesen)
 Tarski-Theorie
  37. 37. 8. Mai 
 [1 Lektion, 8.55] Leitmotiv Ring - zirkuläre Erzählstruktur
 Arbeit mit Tabelle zu verschiedenen Handlungsorten/-zeiten
 Polyphonie mit Musikexkurs
 
 Leitmotiv
 Polyphonie 13. Mai 
 [2 Lektionen, 9.50] Krankengeschichte - kranke Geschichte
 
 
 
 15. Mai
 [1 Lektion, 8.55] Abschluss und Überblick 20. Mai
 [2 Lektionen, 9.50] Prüfung: 
 Interpretationsaufsatz
  38. 38. BASF-Studie, Rechtschreibung
  39. 39. BASF-Studie, Rechtschreibung
  40. 40. Sitzung 7, 30. März 2015
  41. 41. • Rückblick Protokoll • VdM-Einstieg 5 • Fragen und Antworten • Planung/Abgrenzung ganze Einheit • Rechtschreibkompetenzen
  42. 42. Protokoll 5. Sitzung
  43. 43. »Lernen durch Lehren« Lektionenvorbereitungen statt Referate* Lektüre mit erklärenden Inputs begleiten* Diskussionsleitungen* Lehraufgaben abgeben
 
 * = Bsp. auf fd.phwa.ch
  44. 44. für Maturaklasse
  45. 45. Verhör Daniel Saladin
 zitiert nach: Ninck, Die nackte Wahrheit
  46. 46. Verhör Daniel Saladin
 zitiert nach: Ninck, Die nackte Wahrheit
  47. 47. fd.phwa.ch
  48. 48. 22. April
 [2 Lektionen, 9.50] [2 Lektionen] Von Semiotik zu VdM
 Schriftbild als Zeichen
 Cover
 visuell auffällig gestaltete Textpassagen
 
 (1. Hälfte VdM gelesen) 24. April 
 [1 Lektion, 8.55] Erzählperspektive
 Wer spricht? Wer sieht? 
 Wie funktionieren eckige Klammern? 
 
 Autor
 Erzähler 29. April 
 [2 Lektionen, 9.50] Déja-Vu
 Wiederholung und Varianz lineares Lesen 6. Mai 
 [2 Lektionen, 9.50] [2 Lektionen] Lesen
 Unterschiedliche Leseverfahren im Text
 Einführung in eine Theorie des Lesen
 
 (Vdm gelesen)
 Tarski-Theorie
  49. 49. 8. Mai 
 [1 Lektion, 8.55] Leitmotiv Ring - zirkuläre Erzählstruktur
 Arbeit mit Tabelle zu verschiedenen Handlungsorten/-zeiten
 Polyphonie mit Musikexkurs
 
 Leitmotiv
 Polyphonie 13. Mai 
 [2 Lektionen, 9.50] Krankengeschichte - kranke Geschichte
 
 
 
 15. Mai
 [1 Lektion, 8.55] Abschluss und Überblick 20. Mai
 [2 Lektionen, 9.50] Prüfung: 
 Interpretationsaufsatz
  50. 50. BASF-Studie, Rechtschreibung
  51. 51. BASF-Studie, Rechtschreibung
  52. 52. Sitzung 6, 23. März 2015
  53. 53. • Rückblick Protokoll • VdM-Einstieg 4 • Auswertung 18. März - Beobachtung • (Rechtschreibekompetenzen)
  54. 54. Protokoll 5. Sitzung
  55. 55. Jigsaw
 Elliot Aronson, 1978 Interdependenz Kooperation Lernen durch Lehren vgl. Stary 2006
  56. 56. nach Stary 2006, S. 5
  57. 57. Stammgruppen Expertengruppen
  58. 58. Textbeispiele Jigsaw
 Semiotik/Kommunikation Studienbuch Linguistik, Kapitel 1.2 de Saussure: Auszüge aus Einleitung semiotisches Dreieck: Wikipedia Watzlawick: Paarungsverhalten / Axiome
  59. 59. a) die Sus können beurteilen, ob sie die Semiotik-Begriffe anwenden können. (Geniale Formulierung: es heisst nicht: die SuS können die Semiotik- Begriffe anwenden) Die LP macht sie mit den Begriffen vertraut, erwartet aber nicht, dass sie sie anwenden können.+++ b) Die SuS entwickeln eigen Urteile über Funktion von Normen. Naja. c) Die SuS erleben Beurteilung des Novellen-Projekts als fair und valide. Die LP ist sehr bemüht, gerecht und fair zu sein, und die Schüler erleben ihn auch so.
  60. 60. Feedback Reduktion führt zu falschen Aussagen passiver Schüler Beispiele bei kreativen Aufgaben Alltags- / Pausengesprächsbezug ungleiche Positionierung im Raum Angabe von Quellen
  61. 61. aus Ziegler 2011, S. 69
  62. 62. Hemden und Blusen nicht eng, nicht weit, nicht bunt keine Logos T-Shirts bei Frauen ja, bei Männern eher nicht Träger drei Finger breit keine sichtbaren Körperhaare keine Hoodies oder Faserpelz, dafür Strickjacken Männer immer lange Hosen, Frauen nicht kürzer als Knie »Je mehr Bart ein Mann trägt, desto gepflegter muss sein Outfit sein.« 
  63. 63. Evaluation Unterricht 1. Gesamteindruck 2. fachlich-pädagogische Aspekte 3. didaktische Aspekte 4. Interaktion
  64. 64. Sitzung 5, 16. März 2015
  65. 65. • Rückblick Protokoll • VdM-Einstieg 3 • Planung 18. März - Beobachtung • Extremreduktionen • Zeitplanung • (Rechtschreibekompetenzen)
  66. 66. • Wie lassen sich eine mehrere Lektionen umfassende Unterrichtseinheit und eine einzelne Lektion zeitlich sinnvoll planen (Zeitmanagement)? • Wie zeigt sich didaktische Reduktion und Zeitmanagement in den Lehrbüchern? Gibt es konkrete Angaben zu Zeitaufwand? Protokoll 4. Sitzung
  67. 67. Bahnhof Wettingen 9.30
  68. 68. Repetition und Festigung der semiotischen Begrifflichkeit Anwenden semiotischer Analyse in einfachen Übungen Einführung Begrifflichkeit Normen und Regularitäten Puffer: 
 Anwendung auf Eszett/Apostroph Ziele für die Lektionen 18. März
  69. 69. Sich auf einen oder zwei Aspekte konzentrieren. An Perspektive der Schülerinnen und Schüler denken! Auswertung in der nächsten FD- Lektion. Unterrichtsbeobachtung
  70. 70. Wie lange sollte für die Lektüre von Faust I aufgewendet werden?
  71. 71. Zeitmanagement Semesterplanung Ferien Prüfungen Einheit L Vorgaben: LP - Fachschaft - Vergleichstest
  72. 72. 1 2 3 • Konkreten Ablauf planen:
 Aktivitäten - Aufträge - Medien • Zeiten zuordnen
  73. 73. Sitzung 4, 9. März 2015
  74. 74. • Rückblick Protokoll • VdM-Einstieg 2 • Die G1A über gute LP • Auswertung Bildung - Kompetenzen • didaktische Reduktion
  75. 75. Die drängendsten Fragen sind augenblicklich wohl die nach der konkreten Gestaltung einer Unterrichtseinheit, der didaktischen Praxis. Wie wird aus Fragestellungen eine konkrete Unterrichtsstunde? Protokoll 3. Sitzung
  76. 76. Didaktische Reduktion
  77. 77. »Neue Inhaltlichkeit«
 »didaktische Analyse«, Klafki 1958 Gegenwartsbedeutung Zukunftsbedeutung Sachstruktur exemplarische Bedeutung Zugänglichkeit
  78. 78. Didaktische Reduktion
 nach Grüner, 1967 horizontal vertikal Konkretisierung Mengeneinschränkung
  79. 79. Siebe der Reduktion 10 Minuten 1 Lektion 10 Lektionen
  80. 80. Beispiel Genie-Begriff Kant: »Genie ist die angeborne Gemütsanlage, durch welche die Natur der Kunst die Regel gibt« Mit dem G. wurde nach der Aufklärung die Individualität und Originalität künstlerischen Schaffens betont. Werkstatt: Werther - Kant - Schiller - Lavater im Gespräch mit Sherlock - Porombka - Kracht - Dagi Bee.
  81. 81. Reduktionsstrategien 148 Viel Stoff – wenig Zeit 3Z-Formel Phase Vorbereitung Zweck Zielgruppe, Zeitbudget und Lernziele abstimmen. Idee Inhalte lassen sich unterschiedlich stark konzentrieren. Zunächst gilt es, den Rahmen für alle weiteren inhaltlichen und methodischen Entscheidungen zu bestimmen. Dabei hilft die 3Z-Formel: Zielgruppe, Zeitbudget und (Lern-)Ziele sind aufeinander bezogen. Vorgehen Klären Sie die folgenden Aspekte hinsichtlich Ihrer Lehrveranstaltung (soweit dies möglich ist): • Zielgruppe: Anzahl Personen, persönlicher und beruflicher Hinter- grund, Vorkenntnisse, Erfahrungen, Erwartungen; • Zeitbudget: zeitlicher Rahmen, Dauer und Häufigkeit der einzelnen Lehreinheiten; • Ziele: unterschieden nach Wissen und Können, möglichst formuliert als zu erwerbende Kompetenzen. Ziele Zielgruppe Zeit (c) Prof. Dr. Martin Lehner 3Z-Formel unwesentliche Inhalte ausscheiden Siebe der Reduktion Extremreduktion Checks: 
 a) Prioritäten
 b) Substanz
  82. 82. Aufgabe Ausgangslage: Theoretische Einsicht sowie Lektüre des Romans als »Stoff«. Extremreduktion vornehmen planen
 Zielgruppe: G1A
 Zeit: eine Lektion
 Ziel: diese Erkenntnis (reduziert) entstehen lassen
  83. 83. Gruppenaufteilung Vorbereitung Unterschiedliche Perspektiven einnehmen: reduzieren, strukturieren und Details ergänzen. Idee Bei der Aufbereitung von Inhalten kann es sinnvoll sein, verschiedene Perspek- tiven einzubringen. Das «innere» Reduktionsteam fokussiert auf die Aspekte: Reduktion, Struktur und Details. Vorgehen Vergegenwärtigen Sie sich die Rahmenbedingungen Ihres didaktischen Han- delns, z. B. anhand der 3Z-Formel. Bei der anschließenden Transformation von Der Reduzierer Der Strukturierer Der Spezialist „Das ist viel zu viel! - Da kannst du noch etwas weglassen!“ „Wie sind die Zusammenhänge? Welches Ordnungsprinzip gilt hier?“ „Da fehlt noch was! – Hast du auch an xyz gedacht?“ Das „innere Team“ bei der Reduktionsarbeit
  84. 84. »Verteidigung der Missionarsstellung« ist ein autoreflexiver (poetologischer/selbstreferentieller) Roman, dessen Handlung sich unablässig um Sprache (Aussprache, Fremdsprache, Tropik, Linguistik, etc.) und Erzählen (discours) dreht, während dessen verfremdende Schreibweise die semiotische Ebene der Zeichenmaterialität (Laut-/Schriftbild) in den Fokus unserer Aufmerksamkeit rückt.
  85. 85. Sitzung 3, 2. März 2015
  86. 86. Weiterführende Überlegungen und Assoziationen • Flexibilität und Kooperation sind wichtige Charakteristiken, die eine Lehrperson mitbringen sollte. • Das Wort der Lehrperson hat besonderes Gewicht, dessen sie sich bewusst sein muss.
 Das Klassenzimmer ist kein Ort für leichtfertige/gewagte Äusserungen die nicht im weiteren Sinn zum Unterricht gehören oder einem bestimmten didaktischen Zweck dienen. Offene Fragen • Inwiefern muss/darf sich der Deutschunterricht den Lesepräferenzen der SuS angleichen oder, umgekehrt, diese bewusst ignorieren und neues, ungewohntes Material vorstellen?
  87. 87. • VdM-Einstieg 1 • Aufgaben von Fachschaften • Gruppeneinteilung • 18. März 2015 • Bildung, Kompetenzen, Lehrpläne
  88. 88. Aufgaben von Fachschaften
  89. 89. Gruppe 1 - S. 1-41
 2. März
 22. April Lektion
 Yves / Renée / Karen Gruppe 2 - S. 42-89
 9. März
 24. April Lektion
 Nadia / Thomas / Raoul Gruppe 3 - S. 91-121
 16. März
 29. April Lektion
 Elena / Andrea / Carolina / Thomas / Aviva Gruppe 4 - S. 123-167
 23. März
 6. Mai Lektion
 Martina / Antoinette / Philipp Ch. Gruppe 5 - S. 169-202
 30. März
 8. Mai Lektion
 Claudio / Irena / Ladina / Susanne Gruppe 6 - S. 203-239
 13. April
 13. Mai Lektion
 Marko / Kerstin / Philipp St.
  90. 90. Sitzung 2, 23. Februar 2015
  91. 91. • Vorstellungen von gutem DU - Weiterführung • Organisatorisches: 
 a) Übungslektionen
 b) Gruppenbildung Lektüre
 c) Kursziele • Kompetenzen vs. Bildung
 Gruppenarbeit
  92. 92. Interesse für Fremdes schaffen SuS fühlen sich wohl, sind kreativ, äußern eine breite Palette von Meinungen und entwickeln Haltungen. Selbstorientiertes Lernen, auch außerhalb des Schulzimmers. Einsichten
  93. 93. Verhältnis von Literatur und Linguistik Gewicht von klassischer Literaturgeschichte bzw. Orientierungswissen? »eigenes« Lesen der SuS vs. literaturwissenschaftliche Lektüre Fragen
  94. 94. Lehrperson Fachschaft Lehrplan Klasse
  95. 95. Langeweile vermeiden Darf Lehrperson eine (provokative) Meinung vertreten? Herausforderungen
  96. 96. A. »Alfred Andersch war in Bezug auf den Nationalsozialismus ein heuchlerischer Opportunist.« B. »Es ist nicht schlimm, ‚vor allem‘ zusammenzuschreiben, in 15 Jahren wird das so im Duden stehen.«  C. »Natürlich haben Mädchen bessere Mündlichnoten, Frauen sind ohnehin kommunikativer.« D. »Homöopathie? Glauben Sie wirklich, dass Traubenzucker und Wasser Sie heilen können?«  
  97. 97. International Baccalaureate 1. Doppelabschluss, letzte zwei Jahre vor Matur   2. 6 Fächer; in Wettingen: 
 D - F/Sp - Engl - Mathe - Bio - Geschichte 3. Anschluss an Immersion 4. In Wettingen: Selektion vier Jahre vor Natur
  98. 98. Gruppe 1 - S. 1-41
 2. März
 22. April Lektion Gruppe 2 - S. 42-89
 9. März
 24. April Lektion Gruppe 3 - S. 91-121
 16. März
 29. April Lektion Gruppe 4 - S. 123-167
 23. März
 6. Mai Lektion Gruppe 5 - S. 169-202
 30. März
 8. Mai Lektion Gruppe 6 - S. 203-239
 13. April
 13. Mai Lektion
  99. 99. • Vorstellung/Einführung • Programm • Organisatorisches • Vorstellungen von gutem Deutschunterricht • Lektüreprojekt
  100. 100. Sitzung 1, 16. Februar 2015
  101. 101. 13 persönliche Prinzipien
 für den gymnasialen Unterricht
 Philippe Wampfler, Februar 2015
  102. 102. 0.
 Prinzipien sind weniger wichtig als die Erfordernisse der Situation.
  103. 103. 1.
 Es gibt keinen »Stoff«. 
 Und keinen Stoffdruck.
  104. 104. 2.
 Das Schulzimmer ist ein Machtraum. 
 Das verpflichtet zu Zurückhaltung.
  105. 105. 3.
 »Von einem Wegweiser erwartet man schließlich auch nicht, dass er den angezeigten Weg geht.« Max Scheler in einer Anekdote zugeschrieben.
  106. 106. 4.
 »Der Freiheit der Lehre entspringt die Freiheit des Lernens. Keine Autorität, keine vorschriftsmäßige Lebensführung und schulmäßige Studienleitung darf den Studenten beherrschen. Er hat die Freiheit, zu verkommen.« Karl Jaspers: Die Idee der Universität. Berlin, 1946, S. 52
  107. 107. 5.
 Digitale Sprüche >
 humanistische Sprüche.
  108. 108. 5.
 Abkürzungen sind erlaubt. Oft nötig.
 oder
 Die ersten 95% benötigen gleich viel Aufwand wie die letzten 5%.
  109. 109. 6.
 Unsicherheit ist ein Antrieb.
 Sie zu verstecken ist menschlich.
 Aber nicht nötig. phwa.ch/unsicherheit
  110. 110. 7.
 Wir »lernen« nicht fürs Leben, sondern für die Schule.
 Fürs Lernen braucht es die Schule nicht. 
 Aus »lernen« kann lernen entstehen.
  111. 111. 8.
 Lernen kann nicht mit Noten bewertet werden. 
 »Lernen« schon.
  112. 112. 9.
 Wer motiviert ist, eignet sich Handwerk an. 
 Handwerkliches Geschick kann Motivation erzeugen.
  113. 113. 10.
 Immer selber lernen. 
 Selber lesen. 
 Selber schreiben.
  114. 114. 11.
 Lernumgebungen mehrmals verwenden kann wirkungsvoll sein. 
 Aber auch lähmend.
  115. 115. 12.
 Neue Medien ersetzen bewährte Lernprozesse nicht. 
 Sie ergänzen sie.
  116. 116. 13.
 Die alte Gewohnheit aber, bei allem Geschehen an Ziele […] zu denken, ist so mächtig, daß der Denker Mühe hat, sich selber die Ziellosigkeit der Welt nicht wieder als Absicht zu denken. Nietzsche, Der Wille zur Macht II
  117. 117. Das Rezept-Problem
  118. 118. Meerenge-Metapher

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