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Sitzung 10, 30. Mai 2016
• LVB/Feedback
• Rückblick Lektionen
• Texte zuordnen
• Ausblick
phwa.ch/lvb
Diskussionen sollten sich an konkretem
Material orientieren. Die Studierenden haben
keine Vorstellungen der Möglichkeiten. Man
müsste ihnen gute und schlechte
Arbeitsblätter/Fragestellungen/
Unterrichtspläne erst einmal zeigen, bevor sie
sich darüber eine produktive Meinung bilden
können.
Durch generell mehr »fiktive«
Unterrichtsplanung und Besprechung von
Unterrichtsaufbau / Unterrichtsmethoden.
Gruppenarbeiten dazu.
Das Programm der Veranstaltung ist nicht
sehr präzise. Mir ist im Vorfeld nicht immer
klar, was das Thema der Sitzung sein wird
und was mich erwartet. Arbeitsaufträge
erteilst du meist in den letzten paar Minuten,
weshalb sie oftmals auch etwas untergehen.
Ich habe rückblickend auch den Eindruck,
dass wir womöglich etwas viel Zeit für die
Themenwahl der Übungslektionen (Lyrik und
Heimatverlust) brauchten. Vielleicht könnte
man - anstatt der Themenwahl - etwas mehr
Zeit aufwenden, um das Programm der
Unterrichtseinheit zu planen.
Ich wäre über praktische Tipps sehr froh - wie
man in welcher Situation reagieren sollte. Wir
behandeln Vieles, jedoch manchmal zu
oberflächlich, d.h., ich würde beispielsweise
gerne wissen, wie ich reagieren soll, wenn die
SuS nicht interessiert sind, obwohl sie
motiviert wären. Wir haben solche Fragen in
den letzten Wochen behandelt, jedoch wäre
ich froh, wenn man das systematischer
(aufbauend, wenn so etwas überhaupt
möglich ist) angehen würde und von Anfang
an.
Ich möchte mir nicht die ganze
fachdidaktische Literatur im Selbststudium
erarbeiten müssen (sondern in der
Veranstaltung und danach über die evtl.
auftauchenden Fragen und Schwierigkeiten
diskutieren), also das Wesentliche von der
Lehrperson erfahren. Auch würde ich gerne
Schritt für Schritt den Aufbau einer Lektion
mit der LP durchgehen (mit sämtlichen
Analysen, Lernzielen etc.). Ausserdem hätte
ich gerne mehr Werkzeuge, Tipps und
Methoden erhalten.
Dialogisches Lernen Ruf/Gallin
Ruf/Badr, 2005
phwa.ch/ifekriterien
Was kann man mit den Gedichten im
Unterricht machen?
Was macht man, wenn jemand ein
rassistisches Gedicht verfasst?
Theorie lesen?
Umgang mit Weltliteratur?
Schauspielhaus-Spielplan
Schweizer Literatur
Sitzung 9, 9. Mai 2016
• LVB/Feedback
• Rückblick Teamteaching
• Unterrichtsgespräche
• Lernzieltaxonomie
phwa.ch/lvb
Tuckman
Erst war die Philosophie kompetent für alles;
dann war die Philosophie kompetent für
einiges; schließlich ist die Philosophie
kompetent nur noch für eines: nämlich das
Eingeständnis der eigenen Inkompetenz.
Marquard, Inkompetenzkompensationskompetenz
Praktisch jede Wissenschaft und jedes
Handeln sieht sich mit den Grenzen des
Wissens sowie mehr oder weniger großer
Unsicherheit konfrontiert. So wird die
Forderung nach Kompetenz tatsächlich ein
Indiz für die Kompensation von
Inkompetenz: Denn Kompetenz als
dynamisches Können ist systemisch,
entwicklungsoffen und - nicht zuletzt -
reflexiv.
Marquard, Inkompetenzkompensationskompetenz
Deswegen erlaubt sie das Finden von Wegen
und Lösungen auch dort, wo vorab
Zuständigkeiten nicht geklärt, Fertigkeiten
nicht eingeübt und Wissensbausteine nicht
vorkonfiguriert wurden. Anders gesagt:
Inkompetenzkompensationskompetenz oder
generell Kompetenz bedeutet auch, dass
neben das Lernen von Wissen das Lernen von
Entscheiden, als Ausnutzen von Nichtwissen
treten muss.
kompetenzrahmen.de
Metzger et al., 1993
Metzger et al., 1993
Metzger et al., 1993
Sitzung 8, 2. Mai 2016
• Aktuelles / Protokoll
• Rückblick Lektionen
• Lernzieltaxonomie
Die wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes
Unterrichtsgespräch sind für mich Echtheit,
Sensibilität und Motivation. Das sind
bekanntlich Eigenschaften, die sich durch
Lektüre kaum fördern lassen.
Wer nichts von anderen wissen will, ist für
jedes Gespräch ungeeignet; wer nichts von der
Klasse wissen will, sollte kein Lehrgespräch
führen.
Wagner, Mündliche Kommunikation in der Schule
Sie brauchen eine Kommunikationssituation, in
der sie gemäß einer nicht zu den Regeln
passenden Intention handeln und so ein
Gegenüber und ein Publikum irritieren; aber
auch weitere Aktionen anschlussfähig machen
(Strafen, weiteres Trollen, Weitererzählen etc.).
Wampfler, Warum die Schule Trolle braucht
Trolle stellen Kontingenz her. Durch die
Herstellung einer ‚Krise’ in alltäglichen
Interaktionen zeigen sie zunächst einfach auf, nach
welchen Regeln Schule überhaupt funktioniert.
Insbesondere können sie die Regeln, Mechanismen
und Routinen offen legen, die oft versteckt sind und
unbewusst. Dazu gehören, und das ist eine
provisorische Sammlung: Rollenmuster, Wertungen
von Inhalten und Methoden, Definitionen von
Leistung und Erfolg, Normierungen von
Verhaltensweisen, Grenzen von Fächern und
Disziplinen.
Wampfler, Warum die Schule Trolle braucht
Metzger et al., 1993
Metzger et al., 1993
Metzger et al., 1993
Sitzung 7, 25. April 2016
Ich […] stieß ich auf meine Strümpfe, welche da
gehäuft und in althergebrachter Art, gerollt und
eingeschlagen, ruhten, so daß jedes Paar das
Aussehen einer kleinen Tasche hatte. Nichts ging mir
über das Vergnügen, meine Hand so tief wie
möglich in ihr Inneres zu versenken. Und nicht nur
ihrer wolligen Wärme wegen. Es war »Das
Mitgebrachte«, das ich immer im eingerollten Innern
in der Hand hielt und das mich derart in die Tiefe
zog. Wenn ich es mit der Faust umspannt und mich
nach Kräften in dem Besitz der weichen, wollenen
Masse bestätigt hatte, fing der zweite Teil des Spiels
an, der die atemraubende Enthüllung brachte.
Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke«
Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke«
Denn nun ging ich daran, »Das Mitgebrachte« aus
seiner wollenen Tasche auszuwickeln. Ich zog es
immer näher an mich heran, bis das Bestürzende
vollzogen war: »Das Mitgebrachte« seiner Tasche
ganz entwunden, jedoch sie selbst nicht mehr
vorhanden war. Nicht oft genug konnte ich so die
Probe auf jene rätselhafte Wahrheit machen: daß
Form und Inhalt, Hülle und Verhülltes, »Das
Mitgebrachte« und die Tasche eines waren. Eines –
und zwar ein Drittes: jener Strumpf, in den sie beide
sich verwandelt hatten.
Ulf Abraham, 2001
• Rückblick Flemo-Boxen
• Das Müller-Gedicht
• 3-Phasen-Modell
• Lernzieltaxonomie
Flemo-Box

flemo.net
1. eigener Vorschlag
2. Lehrprobe: Analyse phwa.ch/1
3. Lehrprobe: Verlauf phwa.ch/3
4. 3-Phasen-Modell phwa.ch/4
5. Bezüge zum Text von Anders
Poem
Verfilmung von Gedichten durch Ralf Schmerberg
Heiner Müller - Ich kann dir…
Ich kann dir die Welt nicht zu Füßen legen
Sie gehört mir nicht. Ich werde dir keinen Stern
Pflücken:
Ich habe kein Geld für Blumen und keine Zeit
Verse zu machen nur für dich: mein Leben
Wird so und so zu knapp sein für ein ganzes.
Wenn ich dir sage: für dich werd ich alles tun
Werde ich dir eine Lüge sagen. (Du weißt es)
Ich liebe dich mit meiner ganzen Liebe.
Drei-Phasen-Modell 

(Frederking, 2001)
Metzger et al., 1993
Sitzung 6, 18. April 2016
Ich […] stieß ich auf meine Strümpfe, welche da
gehäuft und in althergebrachter Art, gerollt und
eingeschlagen, ruhten, so daß jedes Paar das
Aussehen einer kleinen Tasche hatte. Nichts ging mir
über das Vergnügen, meine Hand so tief wie
möglich in ihr Inneres zu versenken. Und nicht nur
ihrer wolligen Wärme wegen. Es war »Das
Mitgebrachte«, das ich immer im eingerollten Innern
in der Hand hielt und das mich derart in die Tiefe
zog. Wenn ich es mit der Faust umspannt und mich
nach Kräften in dem Besitz der weichen, wollenen
Masse bestätigt hatte, fing der zweite Teil des Spiels
an, der die atemraubende Enthüllung brachte.
Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke«
Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke«
Denn nun ging ich daran, »Das Mitgebrachte« aus
seiner wollenen Tasche auszuwickeln. Ich zog es
immer näher an mich heran, bis das Bestürzende
vollzogen war: »Das Mitgebrachte« seiner Tasche
ganz entwunden, jedoch sie selbst nicht mehr
vorhanden war. Nicht oft genug konnte ich so die
Probe auf jene rätselhafte Wahrheit machen: daß
Form und Inhalt, Hülle und Verhülltes, »Das
Mitgebrachte« und die Tasche eines waren. Eines –
und zwar ein Drittes: jener Strumpf, in den sie beide
sich verwandelt hatten.
• Rückblick Lektionen und Protokoll
• Besprechung Aufsätze
• Struktur einer Lektion: verfeinert
• Auftrag: Jigsaw
Bücher 

bearbeiten I
Bücher 

bearbeiten II
1. Je aktiver man liest, desto mehr merkt man sich.
2. Maximal 10% hervorheben.
3. Orientierung erleichtern (Stichworte).
4. Fragen klären (Erklärungen, Unklarheiten).
5. Ziel: Vorbereitung auf Unterricht.
Placemat
Flemo-Box

flemo.net
Das Instrument erlaubt, abstrakte Konstellationen
sichtbar zu machen und zwingt die Gruppen, zu
kommunizieren. Tatsächlich entstehen jeweils
intensiveDiskussionen, nicht nur bei der spontanen,
sondern auch bei der überlegten Reaktion.
Die Lernenden pflichten sich bei oderversuchen, die
anderen von der eigenen Vorgehensweise zu
überzeugen. Sie sind manchmal erstaunt oder
überrascht über die Reaktionen der anderen.
Manchmal ändern sie dann die eigene
Vorgehensweise oder sie verteidigen die eigene
Lösung vehement.
Akkir 2012
L Analytisch-erarbeitender Unterricht
1. Pre-Reading
2. Textbegegnung
3. Spontanphase
4. Verständniskontr.
5. Problemeröffnung
6. Methodenreflexion
7. Erarbeitung
8. Verarbeitung
9. Ergebnissicherung
10. Transfer
nach Einecke, 2008
Sitzung 5, 3. April 2016
• Extremreduktionen
• Protokoll
• Zeitmanagement / Strukturierung
• Struktur einer Lektion
• Auftrag: Jigsaw
Verhör Daniel Saladin

zitiert nach: Ninck, Die nackte Wahrheit
Verhör Daniel Saladin

zitiert nach: Ninck, Die nackte Wahrheit
Zeitmanagement
Semesterplanung
Ferien
Prüfungen
Einheit
L
Vorgaben: LP - Fachschaft - Vergleichstest
L Strukturierung einer Lektion
1. Eröffnung der Lektion
2. Unterrichtseinstieg (O - M - E - I)
3. Erarbeitungsphase
4. Ergebnissicherung
nach Ried, 2004
L Methodische Entscheidungen
1. Konzeption
2. Aktionsformen
3. Sozialformen
4. Artikulation
5. Lehrgriffe
6. Medien
nach Ried, 2004
Sitzung 4, 20. März 2016
• Protokoll
• Rückblick Unterrichtsbesuche
• Übungslektionen
• didaktische Reduktion Weiterführung
• Planung Lektionen
1.

Lehrplan /
Literaturgeschichte / 

Gedichtanalyse
2.

Thematisch: Tod /
normierte Schreibung /
Glaube…
3.

Kulturgeschichtliche
Überlegungen,
Texterschließung
4.

5.

Reduktionsstrategien
148 Viel Stoff – wenig Zeit
3Z-Formel
Phase
Vorbereitung
Zweck
Zielgruppe, Zeitbudget und Lernziele abstimmen.
Idee
Inhalte lassen sich unterschiedlich stark konzentrieren. Zunächst gilt es, den
Rahmen für alle weiteren inhaltlichen und methodischen Entscheidungen zu
bestimmen. Dabei hilft die 3Z-Formel: Zielgruppe, Zeitbudget und (Lern-)Ziele
sind aufeinander bezogen.
Vorgehen
Klären Sie die folgenden Aspekte hinsichtlich Ihrer Lehrveranstaltung (soweit
dies möglich ist):
• Zielgruppe: Anzahl Personen, persönlicher und beruflicher Hinter-
grund, Vorkenntnisse, Erfahrungen, Erwartungen;
• Zeitbudget: zeitlicher Rahmen, Dauer und Häufigkeit der einzelnen
Lehreinheiten;
• Ziele: unterschieden nach Wissen und Können, möglichst formuliert
als zu erwerbende Kompetenzen.
Ziele
Zielgruppe
Zeit
(c) Prof. Dr. Martin Lehner
3Z-Formel
unwesentliche Inhalte
ausscheiden
Siebe der Reduktion
Extremreduktion
Checks: 

a) Prioritäten

b) Substanz
Gruppenaufteilung
Vorbereitung Unterschiedliche Perspektiven einnehmen: reduzieren,
strukturieren und Details ergänzen.
Idee
Bei der Aufbereitung von Inhalten kann es sinnvoll sein, verschiedene Perspek-
tiven einzubringen. Das «innere» Reduktionsteam fokussiert auf die Aspekte:
Reduktion, Struktur und Details.
Vorgehen
Vergegenwärtigen Sie sich die Rahmenbedingungen Ihres didaktischen Han-
delns, z. B. anhand der 3Z-Formel. Bei der anschließenden Transformation von
Der Reduzierer
Der Strukturierer
Der Spezialist
„Das ist viel zu viel! - Da kannst
du noch etwas weglassen!“
„Wie sind die Zusammenhänge?
Welches Ordnungsprinzip gilt
hier?“
„Da fehlt noch was! – Hast du
auch an xyz gedacht?“
Das „innere Team“ bei der
Reduktionsarbeit
Aufgabe
Ausgangslage: Didaktische Analyse
Extremreduktion vornehmen
planen

Zielgruppe: G2A

Zeit: eine Lektion

Ziel: diese Erkenntnis (reduziert)
entstehen lassen
Sitzung 3, 6. März 2016
• Protokoll
• Rückblick Unterrichtsbesuche
• Übungslektionen
• didaktische Reduktion
phwa.ch/neuemedien
phwa.ch/barock
• Absenzen
• ß
• Matura
• Reclam vs. Reader
• Aus Schülerarbeiten vorlesen
Didaktische Reduktion
»Neue Inhaltlichkeit«

»didaktische Analyse«, Klafki 1958
Gegenwartsbedeutung
Zukunftsbedeutung
Sachstruktur
exemplarische Bedeutung
Zugänglichkeit
Didaktische Reduktion

nach Grüner, 1967
horizontal
vertikal
Konkretisierung
Mengeneinschränkung
Siebe der Reduktion
10 Minuten
1 Lektion
10 Lektionen
Beispiel Genie-Begriff
Kant: »Genie ist die angeborne
Gemütsanlage, durch welche die Natur
der Kunst die Regel gibt«
Mit dem G. wurde nach der Aufklärung
die Individualität und Originalität
künstlerischen Schaffens betont.
Werkstatt: Werther - Kant - Schiller -
Lavater im Gespräch mit Sherlock -
Porombka - Kracht - Dagi Bee.
Reduktionsstrategien
148 Viel Stoff – wenig Zeit
3Z-Formel
Phase
Vorbereitung
Zweck
Zielgruppe, Zeitbudget und Lernziele abstimmen.
Idee
Inhalte lassen sich unterschiedlich stark konzentrieren. Zunächst gilt es, den
Rahmen für alle weiteren inhaltlichen und methodischen Entscheidungen zu
bestimmen. Dabei hilft die 3Z-Formel: Zielgruppe, Zeitbudget und (Lern-)Ziele
sind aufeinander bezogen.
Vorgehen
Klären Sie die folgenden Aspekte hinsichtlich Ihrer Lehrveranstaltung (soweit
dies möglich ist):
• Zielgruppe: Anzahl Personen, persönlicher und beruflicher Hinter-
grund, Vorkenntnisse, Erfahrungen, Erwartungen;
• Zeitbudget: zeitlicher Rahmen, Dauer und Häufigkeit der einzelnen
Lehreinheiten;
• Ziele: unterschieden nach Wissen und Können, möglichst formuliert
als zu erwerbende Kompetenzen.
Ziele
Zielgruppe
Zeit
(c) Prof. Dr. Martin Lehner
3Z-Formel
unwesentliche Inhalte
ausscheiden
Siebe der Reduktion
Extremreduktion
Checks: 

a) Prioritäten

b) Substanz
Gruppenaufteilung
Vorbereitung Unterschiedliche Perspektiven einnehmen: reduzieren,
strukturieren und Details ergänzen.
Idee
Bei der Aufbereitung von Inhalten kann es sinnvoll sein, verschiedene Perspek-
tiven einzubringen. Das «innere» Reduktionsteam fokussiert auf die Aspekte:
Reduktion, Struktur und Details.
Vorgehen
Vergegenwärtigen Sie sich die Rahmenbedingungen Ihres didaktischen Han-
delns, z. B. anhand der 3Z-Formel. Bei der anschließenden Transformation von
Der Reduzierer
Der Strukturierer
Der Spezialist
„Das ist viel zu viel! - Da kannst
du noch etwas weglassen!“
„Wie sind die Zusammenhänge?
Welches Ordnungsprinzip gilt
hier?“
„Da fehlt noch was! – Hast du
auch an xyz gedacht?“
Das „innere Team“ bei der
Reduktionsarbeit
Aufgabe
Ausgangslage: Theoretische Einsicht
sowie Lektüre des Gedicht als »Stoff«.
Extremreduktion vornehmen
planen

Zielgruppe: G2A

Zeit: eine Lektion

Ziel: diese Erkenntnis (reduziert)
entstehen lassen
Sitzung 2, 29. Februar 2016
• Lyrikprojekt
• Vorstellungen von gutem DU -
Weiterführung
• Organisatorisches: 

a) Übungslektionen

b) Gruppenbildung Lektüre

c) Kursziele

d) Protokolle
• Unterricht beobachten
Digitales Arbeitsblatt
International Baccalaureate
1. Doppelabschluss, letzte zwei Jahre vor Matur  
2. 6 Fächer; in Wettingen: 

D - F/Sp - Engl - Mathe - Bio - Geschichte
3. Anschluss an Immersion
4. In Wettingen: Selektion vier Jahre vor Natur
Mythos Orpheus Mythos Ikarus
Mythos Wasserfrau
Heimat(verlust)
Tod
Liebeslyrik
Hybris
A. »Alfred Andersch war in Bezug auf den
Nationalsozialismus ein heuchlerischer
Opportunist.«
B. »Es ist nicht schlimm, ‚vor allem‘
zusammenzuschreiben, in 15 Jahren wird das so
im Duden stehen.« 
C. »Natürlich haben Mädchen bessere
Mündlichnoten, Frauen sind ohnehin
kommunikativer.«
D. »Homöopathie? Glauben Sie wirklich, dass
Traubenzucker und Wasser Sie heilen können?«  
Bahnhof Wettingen
Sitzung 1, 22. Februar 2016
• Vorstellung/Einführung
• Programm
• Organisatorisches
• Vorstellungen von gutem
Deutschunterricht
• Lyrikprojekt
FD I
FD II
Übungslektionen
Prüfung
fd.phwa.ch
13 persönliche Prinzipien

für den gymnasialen Unterricht

Philippe Wampfler, Februar 2016
0.

Prinzipien sind weniger wichtig als die
Erfordernisse der Situation.
1.

Es gibt keinen »Stoff«. 

Und keinen Stoffdruck.
2.

Das Schulzimmer ist ein Machtraum. 

Das verpflichtet zu Zurückhaltung.
3.

»Von einem Wegweiser erwartet
man schließlich auch nicht, dass er
den angezeigten Weg geht.«
Max Scheler in einer Anekdote zugeschrieben.
4.

»Der Freiheit der Lehre entspringt
die Freiheit des Lernens. Keine
Autorität, keine vorschriftsmäßige
Lebensführung und schulmäßige
Studienleitung darf den Studenten
beherrschen. Er hat die Freiheit, zu
verkommen.«
Karl Jaspers: Die Idee der Universität. Berlin, 1946, S. 52
5.

Digitale Sprüche >

humanistische
Sprüche.
5.

Abkürzungen sind erlaubt. Oft nötig.

oder

Die ersten 95% benötigen gleich viel
Aufwand wie die letzten 5%.
6.

Unsicherheit ist ein Antrieb.

Sie zu verstecken ist menschlich.

Aber nicht nötig.
phwa.ch/unsicherheit
7.

Wir »lernen« nicht fürs
Leben, sondern für die
Schule.

Fürs Lernen braucht es die
Schule nicht. 

Aus »lernen« kann lernen
entstehen.
8.

Lernen kann nicht mit Noten
bewertet werden. 

»Lernen« schon.
9.

Wer motiviert ist, eignet sich
Handwerk an. 

Handwerkliches Geschick kann
Motivation erzeugen.
10.

Immer selber lernen. 

Selber lesen. 

Selber schreiben.
11.

Lernumgebungen mehrmals
verwenden kann wirkungsvoll sein. 

Aber auch lähmend.
12.

Neue Medien ersetzen bewährte
Lernprozesse nicht. 

Sie ergänzen sie.
13.

Die alte Gewohnheit aber, bei allem
Geschehen an Ziele […] zu denken, ist
so mächtig, daß der Denker Mühe hat,
sich selber die Ziellosigkeit der Welt
nicht wieder als Absicht zu denken.
Nietzsche, Der Wille zur Macht II
Das Rezept-Problem

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  • 1. Sitzung 10, 30. Mai 2016
  • 2. • LVB/Feedback • Rückblick Lektionen • Texte zuordnen • Ausblick
  • 3.
  • 5.
  • 6.
  • 7. Diskussionen sollten sich an konkretem Material orientieren. Die Studierenden haben keine Vorstellungen der Möglichkeiten. Man müsste ihnen gute und schlechte Arbeitsblätter/Fragestellungen/ Unterrichtspläne erst einmal zeigen, bevor sie sich darüber eine produktive Meinung bilden können.
  • 8. Durch generell mehr »fiktive« Unterrichtsplanung und Besprechung von Unterrichtsaufbau / Unterrichtsmethoden. Gruppenarbeiten dazu.
  • 9. Das Programm der Veranstaltung ist nicht sehr präzise. Mir ist im Vorfeld nicht immer klar, was das Thema der Sitzung sein wird und was mich erwartet. Arbeitsaufträge erteilst du meist in den letzten paar Minuten, weshalb sie oftmals auch etwas untergehen. Ich habe rückblickend auch den Eindruck, dass wir womöglich etwas viel Zeit für die Themenwahl der Übungslektionen (Lyrik und Heimatverlust) brauchten. Vielleicht könnte man - anstatt der Themenwahl - etwas mehr Zeit aufwenden, um das Programm der Unterrichtseinheit zu planen.
  • 10. Ich wäre über praktische Tipps sehr froh - wie man in welcher Situation reagieren sollte. Wir behandeln Vieles, jedoch manchmal zu oberflächlich, d.h., ich würde beispielsweise gerne wissen, wie ich reagieren soll, wenn die SuS nicht interessiert sind, obwohl sie motiviert wären. Wir haben solche Fragen in den letzten Wochen behandelt, jedoch wäre ich froh, wenn man das systematischer (aufbauend, wenn so etwas überhaupt möglich ist) angehen würde und von Anfang an.
  • 11. Ich möchte mir nicht die ganze fachdidaktische Literatur im Selbststudium erarbeiten müssen (sondern in der Veranstaltung und danach über die evtl. auftauchenden Fragen und Schwierigkeiten diskutieren), also das Wesentliche von der Lehrperson erfahren. Auch würde ich gerne Schritt für Schritt den Aufbau einer Lektion mit der LP durchgehen (mit sämtlichen Analysen, Lernzielen etc.). Ausserdem hätte ich gerne mehr Werkzeuge, Tipps und Methoden erhalten.
  • 12.
  • 16.
  • 17.
  • 18.
  • 19.
  • 20.
  • 21.
  • 22. Was kann man mit den Gedichten im Unterricht machen? Was macht man, wenn jemand ein rassistisches Gedicht verfasst?
  • 23. Theorie lesen? Umgang mit Weltliteratur? Schauspielhaus-Spielplan Schweizer Literatur
  • 24. Sitzung 9, 9. Mai 2016
  • 25. • LVB/Feedback • Rückblick Teamteaching • Unterrichtsgespräche • Lernzieltaxonomie
  • 28.
  • 29. Erst war die Philosophie kompetent für alles; dann war die Philosophie kompetent für einiges; schließlich ist die Philosophie kompetent nur noch für eines: nämlich das Eingeständnis der eigenen Inkompetenz. Marquard, Inkompetenzkompensationskompetenz
  • 30. Praktisch jede Wissenschaft und jedes Handeln sieht sich mit den Grenzen des Wissens sowie mehr oder weniger großer Unsicherheit konfrontiert. So wird die Forderung nach Kompetenz tatsächlich ein Indiz für die Kompensation von Inkompetenz: Denn Kompetenz als dynamisches Können ist systemisch, entwicklungsoffen und - nicht zuletzt - reflexiv. Marquard, Inkompetenzkompensationskompetenz
  • 31. Deswegen erlaubt sie das Finden von Wegen und Lösungen auch dort, wo vorab Zuständigkeiten nicht geklärt, Fertigkeiten nicht eingeübt und Wissensbausteine nicht vorkonfiguriert wurden. Anders gesagt: Inkompetenzkompensationskompetenz oder generell Kompetenz bedeutet auch, dass neben das Lernen von Wissen das Lernen von Entscheiden, als Ausnutzen von Nichtwissen treten muss. kompetenzrahmen.de
  • 35.
  • 36.
  • 37.
  • 38.
  • 39.
  • 40. Sitzung 8, 2. Mai 2016
  • 41. • Aktuelles / Protokoll • Rückblick Lektionen • Lernzieltaxonomie
  • 42.
  • 43.
  • 44.
  • 45.
  • 46.
  • 47.
  • 48.
  • 49. Die wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Unterrichtsgespräch sind für mich Echtheit, Sensibilität und Motivation. Das sind bekanntlich Eigenschaften, die sich durch Lektüre kaum fördern lassen. Wer nichts von anderen wissen will, ist für jedes Gespräch ungeeignet; wer nichts von der Klasse wissen will, sollte kein Lehrgespräch führen. Wagner, Mündliche Kommunikation in der Schule
  • 50. Sie brauchen eine Kommunikationssituation, in der sie gemäß einer nicht zu den Regeln passenden Intention handeln und so ein Gegenüber und ein Publikum irritieren; aber auch weitere Aktionen anschlussfähig machen (Strafen, weiteres Trollen, Weitererzählen etc.). Wampfler, Warum die Schule Trolle braucht
  • 51. Trolle stellen Kontingenz her. Durch die Herstellung einer ‚Krise’ in alltäglichen Interaktionen zeigen sie zunächst einfach auf, nach welchen Regeln Schule überhaupt funktioniert. Insbesondere können sie die Regeln, Mechanismen und Routinen offen legen, die oft versteckt sind und unbewusst. Dazu gehören, und das ist eine provisorische Sammlung: Rollenmuster, Wertungen von Inhalten und Methoden, Definitionen von Leistung und Erfolg, Normierungen von Verhaltensweisen, Grenzen von Fächern und Disziplinen. Wampfler, Warum die Schule Trolle braucht
  • 55.
  • 56. Sitzung 7, 25. April 2016
  • 57.
  • 58. Ich […] stieß ich auf meine Strümpfe, welche da gehäuft und in althergebrachter Art, gerollt und eingeschlagen, ruhten, so daß jedes Paar das Aussehen einer kleinen Tasche hatte. Nichts ging mir über das Vergnügen, meine Hand so tief wie möglich in ihr Inneres zu versenken. Und nicht nur ihrer wolligen Wärme wegen. Es war »Das Mitgebrachte«, das ich immer im eingerollten Innern in der Hand hielt und das mich derart in die Tiefe zog. Wenn ich es mit der Faust umspannt und mich nach Kräften in dem Besitz der weichen, wollenen Masse bestätigt hatte, fing der zweite Teil des Spiels an, der die atemraubende Enthüllung brachte. Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke«
  • 59. Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke« Denn nun ging ich daran, »Das Mitgebrachte« aus seiner wollenen Tasche auszuwickeln. Ich zog es immer näher an mich heran, bis das Bestürzende vollzogen war: »Das Mitgebrachte« seiner Tasche ganz entwunden, jedoch sie selbst nicht mehr vorhanden war. Nicht oft genug konnte ich so die Probe auf jene rätselhafte Wahrheit machen: daß Form und Inhalt, Hülle und Verhülltes, »Das Mitgebrachte« und die Tasche eines waren. Eines – und zwar ein Drittes: jener Strumpf, in den sie beide sich verwandelt hatten.
  • 61. • Rückblick Flemo-Boxen • Das Müller-Gedicht • 3-Phasen-Modell • Lernzieltaxonomie
  • 63. 1. eigener Vorschlag 2. Lehrprobe: Analyse phwa.ch/1 3. Lehrprobe: Verlauf phwa.ch/3 4. 3-Phasen-Modell phwa.ch/4 5. Bezüge zum Text von Anders
  • 64. Poem Verfilmung von Gedichten durch Ralf Schmerberg
  • 65. Heiner Müller - Ich kann dir… Ich kann dir die Welt nicht zu Füßen legen Sie gehört mir nicht. Ich werde dir keinen Stern Pflücken: Ich habe kein Geld für Blumen und keine Zeit Verse zu machen nur für dich: mein Leben Wird so und so zu knapp sein für ein ganzes. Wenn ich dir sage: für dich werd ich alles tun Werde ich dir eine Lüge sagen. (Du weißt es) Ich liebe dich mit meiner ganzen Liebe.
  • 66.
  • 68.
  • 70.
  • 71. Sitzung 6, 18. April 2016
  • 72. Ich […] stieß ich auf meine Strümpfe, welche da gehäuft und in althergebrachter Art, gerollt und eingeschlagen, ruhten, so daß jedes Paar das Aussehen einer kleinen Tasche hatte. Nichts ging mir über das Vergnügen, meine Hand so tief wie möglich in ihr Inneres zu versenken. Und nicht nur ihrer wolligen Wärme wegen. Es war »Das Mitgebrachte«, das ich immer im eingerollten Innern in der Hand hielt und das mich derart in die Tiefe zog. Wenn ich es mit der Faust umspannt und mich nach Kräften in dem Besitz der weichen, wollenen Masse bestätigt hatte, fing der zweite Teil des Spiels an, der die atemraubende Enthüllung brachte. Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke«
  • 73. Benjamin, Kindheit um 1900, »Schränke« Denn nun ging ich daran, »Das Mitgebrachte« aus seiner wollenen Tasche auszuwickeln. Ich zog es immer näher an mich heran, bis das Bestürzende vollzogen war: »Das Mitgebrachte« seiner Tasche ganz entwunden, jedoch sie selbst nicht mehr vorhanden war. Nicht oft genug konnte ich so die Probe auf jene rätselhafte Wahrheit machen: daß Form und Inhalt, Hülle und Verhülltes, »Das Mitgebrachte« und die Tasche eines waren. Eines – und zwar ein Drittes: jener Strumpf, in den sie beide sich verwandelt hatten.
  • 74. • Rückblick Lektionen und Protokoll • Besprechung Aufsätze • Struktur einer Lektion: verfeinert • Auftrag: Jigsaw
  • 75.
  • 76.
  • 78. Bücher 
 bearbeiten II 1. Je aktiver man liest, desto mehr merkt man sich. 2. Maximal 10% hervorheben. 3. Orientierung erleichtern (Stichworte). 4. Fragen klären (Erklärungen, Unklarheiten). 5. Ziel: Vorbereitung auf Unterricht.
  • 80.
  • 81.
  • 82.
  • 83.
  • 84.
  • 85.
  • 87.
  • 88.
  • 89.
  • 90.
  • 91.
  • 92.
  • 93. Das Instrument erlaubt, abstrakte Konstellationen sichtbar zu machen und zwingt die Gruppen, zu kommunizieren. Tatsächlich entstehen jeweils intensiveDiskussionen, nicht nur bei der spontanen, sondern auch bei der überlegten Reaktion. Die Lernenden pflichten sich bei oderversuchen, die anderen von der eigenen Vorgehensweise zu überzeugen. Sie sind manchmal erstaunt oder überrascht über die Reaktionen der anderen. Manchmal ändern sie dann die eigene Vorgehensweise oder sie verteidigen die eigene Lösung vehement. Akkir 2012
  • 94. L Analytisch-erarbeitender Unterricht 1. Pre-Reading 2. Textbegegnung 3. Spontanphase 4. Verständniskontr. 5. Problemeröffnung 6. Methodenreflexion 7. Erarbeitung 8. Verarbeitung 9. Ergebnissicherung 10. Transfer nach Einecke, 2008
  • 95. Sitzung 5, 3. April 2016
  • 96. • Extremreduktionen • Protokoll • Zeitmanagement / Strukturierung • Struktur einer Lektion • Auftrag: Jigsaw
  • 97.
  • 98. Verhör Daniel Saladin
 zitiert nach: Ninck, Die nackte Wahrheit
  • 99. Verhör Daniel Saladin
 zitiert nach: Ninck, Die nackte Wahrheit
  • 101. L Strukturierung einer Lektion 1. Eröffnung der Lektion 2. Unterrichtseinstieg (O - M - E - I) 3. Erarbeitungsphase 4. Ergebnissicherung nach Ried, 2004
  • 102. L Methodische Entscheidungen 1. Konzeption 2. Aktionsformen 3. Sozialformen 4. Artikulation 5. Lehrgriffe 6. Medien nach Ried, 2004
  • 103.
  • 104. Sitzung 4, 20. März 2016
  • 105. • Protokoll • Rückblick Unterrichtsbesuche • Übungslektionen • didaktische Reduktion Weiterführung • Planung Lektionen
  • 106.
  • 107.
  • 108.
  • 109.
  • 110.
  • 111.
  • 112.
  • 113.
  • 114. 1.
 Lehrplan / Literaturgeschichte / 
 Gedichtanalyse 2.
 Thematisch: Tod / normierte Schreibung / Glaube… 3.
 Kulturgeschichtliche Überlegungen, Texterschließung 4.
 5.

  • 115. Reduktionsstrategien 148 Viel Stoff – wenig Zeit 3Z-Formel Phase Vorbereitung Zweck Zielgruppe, Zeitbudget und Lernziele abstimmen. Idee Inhalte lassen sich unterschiedlich stark konzentrieren. Zunächst gilt es, den Rahmen für alle weiteren inhaltlichen und methodischen Entscheidungen zu bestimmen. Dabei hilft die 3Z-Formel: Zielgruppe, Zeitbudget und (Lern-)Ziele sind aufeinander bezogen. Vorgehen Klären Sie die folgenden Aspekte hinsichtlich Ihrer Lehrveranstaltung (soweit dies möglich ist): • Zielgruppe: Anzahl Personen, persönlicher und beruflicher Hinter- grund, Vorkenntnisse, Erfahrungen, Erwartungen; • Zeitbudget: zeitlicher Rahmen, Dauer und Häufigkeit der einzelnen Lehreinheiten; • Ziele: unterschieden nach Wissen und Können, möglichst formuliert als zu erwerbende Kompetenzen. Ziele Zielgruppe Zeit (c) Prof. Dr. Martin Lehner 3Z-Formel unwesentliche Inhalte ausscheiden Siebe der Reduktion Extremreduktion Checks: 
 a) Prioritäten
 b) Substanz
  • 116. Gruppenaufteilung Vorbereitung Unterschiedliche Perspektiven einnehmen: reduzieren, strukturieren und Details ergänzen. Idee Bei der Aufbereitung von Inhalten kann es sinnvoll sein, verschiedene Perspek- tiven einzubringen. Das «innere» Reduktionsteam fokussiert auf die Aspekte: Reduktion, Struktur und Details. Vorgehen Vergegenwärtigen Sie sich die Rahmenbedingungen Ihres didaktischen Han- delns, z. B. anhand der 3Z-Formel. Bei der anschließenden Transformation von Der Reduzierer Der Strukturierer Der Spezialist „Das ist viel zu viel! - Da kannst du noch etwas weglassen!“ „Wie sind die Zusammenhänge? Welches Ordnungsprinzip gilt hier?“ „Da fehlt noch was! – Hast du auch an xyz gedacht?“ Das „innere Team“ bei der Reduktionsarbeit
  • 117. Aufgabe Ausgangslage: Didaktische Analyse Extremreduktion vornehmen planen
 Zielgruppe: G2A
 Zeit: eine Lektion
 Ziel: diese Erkenntnis (reduziert) entstehen lassen
  • 118. Sitzung 3, 6. März 2016
  • 119. • Protokoll • Rückblick Unterrichtsbesuche • Übungslektionen • didaktische Reduktion
  • 120.
  • 122. • Absenzen • ß • Matura • Reclam vs. Reader • Aus Schülerarbeiten vorlesen
  • 123.
  • 124.
  • 126.
  • 127.
  • 128. »Neue Inhaltlichkeit«
 »didaktische Analyse«, Klafki 1958 Gegenwartsbedeutung Zukunftsbedeutung Sachstruktur exemplarische Bedeutung Zugänglichkeit
  • 129. Didaktische Reduktion
 nach Grüner, 1967 horizontal vertikal Konkretisierung Mengeneinschränkung
  • 130. Siebe der Reduktion 10 Minuten 1 Lektion 10 Lektionen
  • 131. Beispiel Genie-Begriff Kant: »Genie ist die angeborne Gemütsanlage, durch welche die Natur der Kunst die Regel gibt« Mit dem G. wurde nach der Aufklärung die Individualität und Originalität künstlerischen Schaffens betont. Werkstatt: Werther - Kant - Schiller - Lavater im Gespräch mit Sherlock - Porombka - Kracht - Dagi Bee.
  • 132. Reduktionsstrategien 148 Viel Stoff – wenig Zeit 3Z-Formel Phase Vorbereitung Zweck Zielgruppe, Zeitbudget und Lernziele abstimmen. Idee Inhalte lassen sich unterschiedlich stark konzentrieren. Zunächst gilt es, den Rahmen für alle weiteren inhaltlichen und methodischen Entscheidungen zu bestimmen. Dabei hilft die 3Z-Formel: Zielgruppe, Zeitbudget und (Lern-)Ziele sind aufeinander bezogen. Vorgehen Klären Sie die folgenden Aspekte hinsichtlich Ihrer Lehrveranstaltung (soweit dies möglich ist): • Zielgruppe: Anzahl Personen, persönlicher und beruflicher Hinter- grund, Vorkenntnisse, Erfahrungen, Erwartungen; • Zeitbudget: zeitlicher Rahmen, Dauer und Häufigkeit der einzelnen Lehreinheiten; • Ziele: unterschieden nach Wissen und Können, möglichst formuliert als zu erwerbende Kompetenzen. Ziele Zielgruppe Zeit (c) Prof. Dr. Martin Lehner 3Z-Formel unwesentliche Inhalte ausscheiden Siebe der Reduktion Extremreduktion Checks: 
 a) Prioritäten
 b) Substanz
  • 133. Gruppenaufteilung Vorbereitung Unterschiedliche Perspektiven einnehmen: reduzieren, strukturieren und Details ergänzen. Idee Bei der Aufbereitung von Inhalten kann es sinnvoll sein, verschiedene Perspek- tiven einzubringen. Das «innere» Reduktionsteam fokussiert auf die Aspekte: Reduktion, Struktur und Details. Vorgehen Vergegenwärtigen Sie sich die Rahmenbedingungen Ihres didaktischen Han- delns, z. B. anhand der 3Z-Formel. Bei der anschließenden Transformation von Der Reduzierer Der Strukturierer Der Spezialist „Das ist viel zu viel! - Da kannst du noch etwas weglassen!“ „Wie sind die Zusammenhänge? Welches Ordnungsprinzip gilt hier?“ „Da fehlt noch was! – Hast du auch an xyz gedacht?“ Das „innere Team“ bei der Reduktionsarbeit
  • 134. Aufgabe Ausgangslage: Theoretische Einsicht sowie Lektüre des Gedicht als »Stoff«. Extremreduktion vornehmen planen
 Zielgruppe: G2A
 Zeit: eine Lektion
 Ziel: diese Erkenntnis (reduziert) entstehen lassen
  • 135. Sitzung 2, 29. Februar 2016
  • 136. • Lyrikprojekt • Vorstellungen von gutem DU - Weiterführung • Organisatorisches: 
 a) Übungslektionen
 b) Gruppenbildung Lektüre
 c) Kursziele
 d) Protokolle • Unterricht beobachten
  • 137.
  • 138.
  • 140. International Baccalaureate 1. Doppelabschluss, letzte zwei Jahre vor Matur   2. 6 Fächer; in Wettingen: 
 D - F/Sp - Engl - Mathe - Bio - Geschichte 3. Anschluss an Immersion 4. In Wettingen: Selektion vier Jahre vor Natur
  • 141. Mythos Orpheus Mythos Ikarus Mythos Wasserfrau Heimat(verlust) Tod Liebeslyrik Hybris
  • 142. A. »Alfred Andersch war in Bezug auf den Nationalsozialismus ein heuchlerischer Opportunist.« B. »Es ist nicht schlimm, ‚vor allem‘ zusammenzuschreiben, in 15 Jahren wird das so im Duden stehen.«  C. »Natürlich haben Mädchen bessere Mündlichnoten, Frauen sind ohnehin kommunikativer.« D. »Homöopathie? Glauben Sie wirklich, dass Traubenzucker und Wasser Sie heilen können?«  
  • 144. Sitzung 1, 22. Februar 2016
  • 145. • Vorstellung/Einführung • Programm • Organisatorisches • Vorstellungen von gutem Deutschunterricht • Lyrikprojekt
  • 146.
  • 149. 13 persönliche Prinzipien
 für den gymnasialen Unterricht
 Philippe Wampfler, Februar 2016
  • 150. 0.
 Prinzipien sind weniger wichtig als die Erfordernisse der Situation.
  • 151. 1.
 Es gibt keinen »Stoff«. 
 Und keinen Stoffdruck.
  • 152. 2.
 Das Schulzimmer ist ein Machtraum. 
 Das verpflichtet zu Zurückhaltung.
  • 153. 3.
 »Von einem Wegweiser erwartet man schließlich auch nicht, dass er den angezeigten Weg geht.« Max Scheler in einer Anekdote zugeschrieben.
  • 154. 4.
 »Der Freiheit der Lehre entspringt die Freiheit des Lernens. Keine Autorität, keine vorschriftsmäßige Lebensführung und schulmäßige Studienleitung darf den Studenten beherrschen. Er hat die Freiheit, zu verkommen.« Karl Jaspers: Die Idee der Universität. Berlin, 1946, S. 52
  • 156. 5.
 Abkürzungen sind erlaubt. Oft nötig.
 oder
 Die ersten 95% benötigen gleich viel Aufwand wie die letzten 5%.
  • 157. 6.
 Unsicherheit ist ein Antrieb.
 Sie zu verstecken ist menschlich.
 Aber nicht nötig. phwa.ch/unsicherheit
  • 158. 7.
 Wir »lernen« nicht fürs Leben, sondern für die Schule.
 Fürs Lernen braucht es die Schule nicht. 
 Aus »lernen« kann lernen entstehen.
  • 159. 8.
 Lernen kann nicht mit Noten bewertet werden. 
 »Lernen« schon.
  • 160. 9.
 Wer motiviert ist, eignet sich Handwerk an. 
 Handwerkliches Geschick kann Motivation erzeugen.
  • 161. 10.
 Immer selber lernen. 
 Selber lesen. 
 Selber schreiben.
  • 162. 11.
 Lernumgebungen mehrmals verwenden kann wirkungsvoll sein. 
 Aber auch lähmend.
  • 163. 12.
 Neue Medien ersetzen bewährte Lernprozesse nicht. 
 Sie ergänzen sie.
  • 164.
  • 165. 13.
 Die alte Gewohnheit aber, bei allem Geschehen an Ziele […] zu denken, ist so mächtig, daß der Denker Mühe hat, sich selber die Ziellosigkeit der Welt nicht wieder als Absicht zu denken. Nietzsche, Der Wille zur Macht II