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Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 1
meinungsraum.at
April 2017
-
Radio Wien “Menschlichkeit”
Studiennummer: M_3010
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 2
Inhalt
1. Studienbeschreibung
2. Ergebnisse
3. Summary
4. Stichprobenbeschreibung
5. Rückfragen/Kontakt
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 3
Studienbeschreibung
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 4
1.1 Studienbeschreibung
Auftraggeber Radio Wien
Thematik Menschlichkeit
Zielgruppe
Wien und Speckgürtel im Alter von 14-65 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Schulbildung
und Bezirk
Stichprobenmethode
Panel-Umfrage anhand des meinungsraum.at online-Panel (dzt. rund 30.000 PanelistInnen in ganz
Österreich)
Nettostichprobe 300 Interviews
Interviewdauer ca. 3 Minuten
Responserate 40%
Feldzeit 06.04.2017 bis 10.04.2017
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit:
- verzichten wir auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie z.B. Österreicher/Innen. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung
geschlechtsneutral.
- zeigen wir bei Bedarf Datenbeschriftungen mit 2% und weniger nicht an
Mittelwerte werden exklusive „Weiß nicht“/“Keine Angabe“ berechnet
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 5
Ergebnisse
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 6
Q1 “Hilfsbereitschaft” und “Mitgefühl” machen am häufigsten “Menschlichkeit” aus
Was macht für Sie persönlich „Menschlichkeit“ aus?
Spontane Nennung, Angaben in %, n=300
35%
23%
17%
11%
9%
9%
8%
6%
6%
5%
5%
4%
4%
4%
3%
3%
2%
2%
2%
22%
9%
0% 10% 20% 30% 40% 50%
Hilfsbereitschaft / Helfen / Unterstützen
Empathie / Mitgefühl / Einfühlungsvermögen
Respekt / Achtung
Toleranz / Akzeptanz
(Nächsten-)Liebe
Altruismus / sozial engagieren
Freundlichkeit / Herzlichkeit
Ehrlichkeit
Verständnis
Rücksicht
Emotionen / Gefühle (zeigen)
Eingehen auf andere
Fehler machen / keine Perfektion
Offenheit
Gleichbehandlung
Miteinander (statt gegeneinander)
Höflichkeit / Zivilisiertheit / Manieren
Zuhören
Andere behandeln wie man selber behandelt werden möchte
Sonstiges
Weiß nicht / keine Angabe
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 7
Q2 Fast die Hälfte der WienerInnen wünscht sich mehr Menschlichkeit in der Politik
In welchen Bereichen würden Sie sich mehr Menschlichkeit im Umgang wünschen?
Mehrfachnennung (max. 3), Angaben in %, n=300
47%
43%
40%
33%
31%
19%
17%
16%
13%
2%
3%
0% 10% 20% 30% 40% 50%
In der Politik
Am Arbeitsplatz
In der Medizin/in Spitälern etc.
In der Wirtschaft
Unter Nachbarn
In Schulen
In den EU-Gremien
In der Familie
In religiösen Gemeinschaften
In keinem dieser Bereiche
Keine Angabe / weiß nicht
Männer: 27%, Frauen: 52%
Männer: 22%, Frauen: 12%
Ohne Matura: 9%, mit Matura: 18%
Ohne Matura: 27%, mit Matura: 42%
14-29j.: 24%, 30-49j.: 29%, 50-65j.: 42%
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 8
Q3 Mitmenschlichkeit führt zu “besserer Zusammenarbeit” und “bereichert”
Warum ist Ihrer Meinung nach Mitmenschlichkeit im Umgang sinnvoll?
Mehrfachnennung (max. 3), Angaben in %, n=300
50%
47%
40%
39%
30%
24%
23%
17%
2%
2%
0% 10% 20% 30% 40% 50%
Weil man so besser zusammenarbeitet und mehr erreicht
Weil es jeden Menschen bereichert, offen und verständnisvoll mit
anderen umzugehen
Weil die Welt dadurch besser wird
Weil man Konflikte nur so wirklich lösen kann
Weil damit der Zusammenhalt gestärkt wird
Weil es moralisch richtig ist
Weil es glücklich macht
Weil man damit Kränkungen vermeiden kann
Ich finde Mitmenschlichkeit im Umgang nicht sinnvoll.
Keine Angabe / weiß nicht
14-29j.: 18%, 30-49j.: 24%, 50-65j.: 32%
14-29j.: 27%, 30-49j.: 29%, 50-65j.: 51%
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 9
Q4 39% mögen die Idee eines vereinten Europas, mehr als ein Viertel sorgt sich um europäische Zukunft
Wie stehen Sie am ehesten zu Europa?
Einfachnennung, Angaben in %, n=300
39%
27%
16%
7%
6%
5%
0% 10% 20% 30% 40% 50%
Ich mag die Idee eines vereinten, friedlichen Europas und hoffe auf
eine gute gemeinsame Zukunft.
Ich sorge mich um die Zukunft Europas und hoffe auf einen
deutlichen Kurswechsel.
Ich halte ein vereintes Europa für eine Illusion und hoffe auf die
Rückbesinnung auf nationale Stärke.
Ich finde die wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas sehr gut und
wichtig für die Zukunft.
Europa ist mir egal, für mich ist nur die Entwicklung in Österreich
wichtig.
Weiß nicht/keine Angabe
Ohne Matura: 33%, mit Matura: 18%
Ohne Matura: 30%, mit Matura: 53%
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 10
Q5 Unterschiedliche moralische Ansichten sind am bedrohlichsten/unangenehmsten, fremde Berufe
sind interessant/bereichernd
Wie empfinden Sie unterschiedliche Arten von Fremdheit?
5-er Skala, Angaben in %, n=300, absteigend sortiert nach Top 2
13%
13%
7%
9%
2%
5%
3%
3%
2%
34%
29%
31%
16%
17%
14%
11%
8%
3%
35%
44%
42%
53%
40%
53%
65%
66%
39%
15%
10%
17%
17%
26%
24%
13%
16%
41%
3%
4%
3%
6%
15%
5%
8%
8%
16%
0% 25% 50% 75% 100%
Wenn jemand andere moralische Ansichten hat
Wenn mir fremde Menschen in Gruppen begegnen
Wenn jemand eine mir fremde Art von Gestik und Körpersprache hat
Wenn jemand einen anderen religiösen Glauben praktiziert
Wenn jemand eine andere Sprache spricht
Wenn jemand andere politische Ansichten hat
Wenn jemand andersartige Kleidung trägt
Wenn jemand eine andere sexuelle Orientierung hat
Wenn jemand einen mir völlig fremden Beruf ausübt
bedrohlich unangenehm egal interessant bereichernd
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 11
Q6 “Soziale Gerechtigkeit” wird für ein vereintes Europa am wichtigsten gesehen
Was ist für Sie in einem vereinten Europa am wichtigsten?
Mehrfachnennung (max. 3), Angaben in %, n=300
57%
43%
41%
39%
37%
19%
11%
2%
0% 25% 50% 75% 100%
Soziale Gerechtigkeit
Rechtsstaatlichkeit
Mitsprache und Gleichbehandlung aller
Individuelle Freiheit
Trennung von Kirche und Staat
Kulturelle Vielfalt
Ich bin an keinem vereinten Europa interessiert.
Keine Angabe / weiß nicht
Ohne Matura: 36%, mit Matura: 52%
Ohne Matura: 14%, mit Matura: 25%
Ohne Matura: 14%, mit Matura: 5%
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 12
Q7 Der eigene Einfluss auf die Gesellschaft wird von den meisten als gering eingeschätzt
Wie groß sehen Sie Ihre eigene Verantwortung für eine menschliche, friedvolle, wertschätzende Gesellschaft?
Einfachnennung, Angaben in %, n=300
36%
34%
18%
6%
5%
0% 10% 20% 30% 40% 50%
Ich kann mich nur in meinem engsten Umfeld für einen solchen
Umgang miteinander einsetzen.
Ich sehe zwar meine Verantwortung für die Gesellschaft, halte
meinen Einfluss aber leider für sehr gering.
Ich kann durch mein Verhalten sehr viel beeinflussen und
übernehme auch bewusst die Verantwortung dafür.
Ich kann gar nichts dafür tun, das hängt von anderen ab.
Weiß nicht/keine Angabe
14-29j.: 10%, 30-49j.: 6%, 50-65j.: 2%
14-29j.: 11%, 30-49j.: 19%, 50-65j.: 26%
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 13
Summary
3. Summary -1
In der Zeit von 06.04. bis 10.04.2017 wurden insgesamt 300 online Interviews zum Thema „Menschlichkeit “ repräsentativ für die Wiener Bevölkerung
im Alter zwischen 14 und 65 Jahren durchgeführt.
Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar:
„Menschlichkeit“ hat für die meisten WienerInnen mit „Hilfsbereitschaft“ und „Mitgefühl“ zu tun
o Mehr als ein Drittel der Befragten (35%) assoziiert „Menschlichkeit“ mit „Hilfsbereitschaft, Helfen und Unterstützung“, fast ein Viertel (23%) verbindet
damit (die Fähigkeit zur) „Empathie, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl“. Gegenseitiger „Respekt und Achtung“ ist für 17% ein wichtiger
Bestandteil von Menschlichkeit.
o Auch die meisten anderen genannten Begriffe sind in erster Linie auf den Umgang mit anderen Menschen bezogen – u.a. „Toleranz und Akzeptanz“
(11%), „(Nächsten-)Liebe“ (9%) und „Altruismus / soziales Engagement“ (9%).
o Einige Eigenschaften gehen stärker in eine andere Richtung – hier steht keine bestimmte Art des Umgangs oder der Wahrnehmung im
Vordergrund, sondern eher eine Definition des „Menschen“ oder „menschlichen“ an sich: darunter fallen Begriffe wie „Emotionen / Gefühle (zeigen)“
(5%) oder „Fehler machen, keine Perfektion“ (4%).
Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Menschlichkeit in der Politik
o 47% der WienerInnen wünschen sich mehr Menschlichkeit in der Politik. Auf den Plätzen zwei und drei folgen „am Arbeitsplatz“ (43%) und „in der
Medizin/in Spitälern“ (40%) – wobei der Wunsch nach mehr Menschlichkeit in der Medizin bei Frauen signifikant höher ist als bei Männern (52% zu
27%). Eine mögliche Erklärung ist, dass Frauen mehr Kontakt mit medizinischen Einrichtungen haben. Nicht nur durch Schwangerschaft oder
eigene Kinder, sondern auch, weil sie generell häufiger zum Arzt gehen.
o Auch die „Wirtschaft“ ist ein Bereich, der für ein Drittel der Befragten mehr Menschlichkeit braucht (33%).
o Mehr Menschlichkeit in der „Nachbarschaft“ ist vor allem für ältere Befragte relevant – während nur 24% der 14-29jährigen dies wünschen, sind es
bei den Befragten 50+ 42%. Möglicherweise gewinnt dieser Lebensbereich erst im Alter an Bedeutung oder er hat generell in der heutigen Zeit
einen geringeren Wert.
o „Religiöse Gemeinschaften“ sind der Bereich, in dem sich die wenigsten Befragten mehr Menschlichkeit wünschen (13%). Das verwundert in Zeiten
der laufenden Diskussionen um Islam und Islamismus. Möglicherweise wird der Begriff „religiöse Gemeinschaft“ stärker mit der katholischen Kirche
assoziiert, was auch erklären würde, warum eher formal höher gebildete in diesem Kontext mehr Menschlichkeit fordern (18%).
3. Summary -2
Der eigene Beitrag für eine menschliche, friedvolle, wertschätzende Gesellschaft wird als gering erlebt
o Insgesamt schätzt die große Mehrheit der Befragten (70%) den eigenen Beitrag für eine menschliche Gesellschaft als gering ein:
o Während 34% zwar eine gesellschaftliche Verantwortung für eine menschliche Gesellschaft sehen, den eigenen Einfluss aber als gering
erachten, sind 36% davon überzeugt nur im engsten Umfeld etwas ausrichten zu können. Letztere scheinen die eigene Verantwortung
daher auch auf diesen Bereich zu begrenzen.
o Nur ein Fünftel glaubt durch das eigene Verhalten sehr viel beeinflussen zu können (18%), 6% erleben sich in dieser Hinsicht (nahezu) komplett
ohnmächtig. Der Effekt des Alters ist hier sehr auffällig – der Anteil derer, die den eigenen Einfluss auf die Gesellschaft als sehr stark erleben, ist bei
den älteren WienerInnen deutlich höher als bei den jüngeren (50+: 26%, 14-29j: 11%) – gleichzeitig ist der Anteil der „Ohnmächtigen“ bei den
älteren Befragten deutlich geringer (50+: 2%, 14-29j: 10%).
Warum „Mitmenschlichkeit“ zeigen? Was bringt das?
o Bei den Gründen für „Mitmenschlichkeit“ dominiert erstaunlicherweise ein recht „leistungsorientierter“ Grund: für die Hälfte der Befragten ist ein
wichtiger Grund, „weil man so besser zusammenarbeitet und mehr erreicht“. Eine interessante Argumentation, die man auch gut in einem
wirtschaftlichen denkenden Kontext einbringen könnte.
o Erst auf dem zweiten Platz folgt der persönliche Gewinn: es „bereichert , offen und verständnisvoll mit anderen umzugehen“ (47%).
o Für 40% trägt Mitmenschlichkeit zu einer „besseren Welt“ bei – Platz drei.
o 39% sind davon überzeugt, dass man nur auf diesem Wege „Konflikte wirklich lösen kann“, wobei dies vor allem ältere WienerInnen so sehen (50+:
51%). Dies könnte daran liegen, dass ältere Personen in dieser Hinsicht über mehr (Lebens-)Erfahrung verfügen.
o Auch für den „Zusammenhalt“ wird Mitmenschlichkeit als wichtig erachtet, fast ein Drittel der Befragten sieht dies so (30%).
o Bei der „Moral“ existieren erneut signifikante Unterschiede nach dem Alter: Während nur 18% der 14-29jährigen Mitmenschlichkeit sinnvoll
erachten, weil „es moralisch richtig ist“, sehen dies 32% der Befragten 50+ so.
3. Summary -3
Die Einstellung zu „Europa“ ist vielfältig – kritische Meinungen überwiegen:
o 39% mögen die Idee eines „vereinten, friedlichen Europas und hoffen auf eine gute gemeinsame Zukunft“. Mehr als ein Viertel (27%) der Befragten
machen sich „Sorgen um die Zukunft Europas und erhoffen sich einen deutlichen Kurswechsel“.
o Bei beiden Aussagen gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Person „ohne“ und „mit Matura“ - Personen ohne Matura erhoffen sich deutlich
häufiger einen „Kurswechsel“ und geben seltener an die „Idee eines vereinten, friedlichen Europas“ gut zu finden.
o 16% der Befragten halten ein „vereintes Europa für eine Illusion und hoffen auf die Rückbesinnung auf nationale Stärke“, für 6% sind nur die
„Entwicklungen in Österreich wichtig“ – hier zeigen sich zwar keine signifikanten Unterschiede nach formaler Bildung, aber Tendenzen wie oben
beschrieben machen sich auch bei diesen Aussagen bemerkbar.
Wichtigster Aspekt für ein „vereintes Europa“ – „Soziale Gerechtigkeit“
o 57% der WienerInnen halten „soziale Gerechtigkeit“ als wichtig für ein „vereintes Europa“.
o Die weiteren Themen liegen sehr eng beieinander: „Rechtsstaatlichkeit“ (43%), „Mitsprache und Gleichbehandlung aller“ (41%), „Individuelle
Freiheit“ (39%) und „Trennung von Kirche und Staat“ (37%).
o Kulturelle Vielfalt wird nur von 19% der WienerInnen als wichtig erachtet, 11% sprechen sich klar gegen ein vereintes Europa aus.
Unterschiedliche moralische Einstellung am unangehmsten/bedrohlichsten
o Eine „unterschiedliche moralische Einstellung“ löst bei den WienerInnen am ehesten ein unangenehmes bzw. bedrohliches Gefühl aus (47%),
gefolgt von „fremden Menschen in Gruppen“ (42%) und „Personen mit fremder Körpersprache oder Gestik“ (38%).
o Wenn „jemand einen anderen religiösen Glauben praktiziert“ sind die positive und negative Empfindungen ausgeglichen – ein Viertel empfindet es
als „bedrohlich/unangenehm“, 23% als „interessant/bereichernd“, 53% ist es „egal.
o Ein „fremder Beruf“ oder eine „andere Sprache“ sind Arten der Fremdheit, die am häufigsten positive Emotionen auslösen – 57% bzw. 41%
empfinden dies als „interessant/bereichernd“.
o „Andersartige Kleidung“ oder „andere sexuelle Orientierung“ wird am emotionslosesten betrachtet - zwei Drittel der Befragten ist dies „egal“.
o Die stärksten Effekte treten bei der formalen Bildung auf: Personen ohne Matura empfinden Fremdheit bei „religiösem Glauben“, „Sprache“,
„sexueller Orientierung“, „Kleidung“, „moralischen Ansichten“ und „Gestik/Körpersprache“ negativer als Personen mit Matura.
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 15
Stichprobenbeschreibung
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 16
4.1 Stichprobenbeschreibung
Sie sind...
Sample size 300
männlich 48%
weiblich 52%
Wie alt sind Sie?
Sample size 300
14 - 19 Jahre 3%
20 - 29 Jahre 26%
30 - 39 Jahre 23%
40 - 49 Jahre 23%
50 - 59 Jahre 17%
60 - 65 Jahre 8%
In welchem Bundesland wohnen Sie?
Sample size 300
Niederösterreich 13%
Wien 87%
Was ist Ihre höchste bereits abgeschlossene Schulbildung?
Sample size 300
Pflichtschule (Volks-, Haupt-, Mittelschule,
Polytechnikum)
8%
Berufsschule (Lehre), Fach-/Handelsschule (ohne
Matura)
52%
Matura (AHS / BHS) / Hochschulreife 19%
Hochschulverwandte Ausbildung (Akademie, College, ...) 5%
Fachhochschul-/Uniabschluss, Hochschule 16%
Sind Sie berufstätig?
Sample size 300
Vollzeit berufstätig (30+ Stunden/Woche) 53%
Teilzeit berufstätig (bis 29 Stunden/Woche) 9%
Lehrling 0%
Schüler 2%
Student 9%
In Umschulung 0%
Zurzeit Arbeitslos 9%
In Pension 12%
Im Haushalt tätig 3%
Anderes, nicht berufstätig 2%
Wie viele Personen (Sie eingeschlossen) leben in Ihrem Haushalt?
Sample size 300
1 Person 27%
2 Personen 44%
3 Personen 14%
4 Personen 12%
Mehr als 4 Personen 4%
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 17
4.2 Stichprobenbeschreibung
In welchem Bezirk wohnen Sie?
Sample size 262
1010 1%
1020 5%
1030 5%
1040 1%
1050 3%
1060 2%
1070 3%
1080 2%
1090 2%
1100 9%
1110 6%
1120 8%
1130 2%
1140 5%
1150 3%
1160 8%
1170 2%
1180 3%
1190 5%
1200 6%
1210 9%
1220 8%
1230 3%
Wie viele Kinder unter 14 Jahren leben in Ihrem Haushalt?
Sample size 300
Keine Kinder unter 14 Jahren 84%
1 Kind 6%
2 Kinder 8%
3 Kinder 1%
4 Kinder 0%
Mehr als 4 Kinder 1%
Bitte geben Sie Ihren Familienstand an:
Sample size 300
Verheiratet 35%
Ledig, mit Partner im Haushalt 21%
Ledig, ohne Partner im Haushalt oder Single 33%
Geschieden/Verwitwet, mit Partner im Haushalt 3%
Geschieden/Verwitwet, ohne Partner im Haushalt 8%
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 18
Rückfragen/Kontakt
Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 19
5. Rückfragen/Kontakt
Studienleitung:
Tel:
Mobil:
Mail:
Web:
Christian Hintermayer
+43 (0)1 512 8900 22
+43 (0) 664 518 01 99
christian.hintermayer@meinungsraum.at
www.meinungsraum.at

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M_Radio Wien_Menschlichkeit_April 2017

  • 1. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 1 meinungsraum.at April 2017 - Radio Wien “Menschlichkeit” Studiennummer: M_3010
  • 2. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 2 Inhalt 1. Studienbeschreibung 2. Ergebnisse 3. Summary 4. Stichprobenbeschreibung 5. Rückfragen/Kontakt
  • 3. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 3 Studienbeschreibung
  • 4. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 4 1.1 Studienbeschreibung Auftraggeber Radio Wien Thematik Menschlichkeit Zielgruppe Wien und Speckgürtel im Alter von 14-65 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Schulbildung und Bezirk Stichprobenmethode Panel-Umfrage anhand des meinungsraum.at online-Panel (dzt. rund 30.000 PanelistInnen in ganz Österreich) Nettostichprobe 300 Interviews Interviewdauer ca. 3 Minuten Responserate 40% Feldzeit 06.04.2017 bis 10.04.2017 Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit: - verzichten wir auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie z.B. Österreicher/Innen. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung geschlechtsneutral. - zeigen wir bei Bedarf Datenbeschriftungen mit 2% und weniger nicht an Mittelwerte werden exklusive „Weiß nicht“/“Keine Angabe“ berechnet
  • 5. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 5 Ergebnisse
  • 6. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 6 Q1 “Hilfsbereitschaft” und “Mitgefühl” machen am häufigsten “Menschlichkeit” aus Was macht für Sie persönlich „Menschlichkeit“ aus? Spontane Nennung, Angaben in %, n=300 35% 23% 17% 11% 9% 9% 8% 6% 6% 5% 5% 4% 4% 4% 3% 3% 2% 2% 2% 22% 9% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Hilfsbereitschaft / Helfen / Unterstützen Empathie / Mitgefühl / Einfühlungsvermögen Respekt / Achtung Toleranz / Akzeptanz (Nächsten-)Liebe Altruismus / sozial engagieren Freundlichkeit / Herzlichkeit Ehrlichkeit Verständnis Rücksicht Emotionen / Gefühle (zeigen) Eingehen auf andere Fehler machen / keine Perfektion Offenheit Gleichbehandlung Miteinander (statt gegeneinander) Höflichkeit / Zivilisiertheit / Manieren Zuhören Andere behandeln wie man selber behandelt werden möchte Sonstiges Weiß nicht / keine Angabe
  • 7. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 7 Q2 Fast die Hälfte der WienerInnen wünscht sich mehr Menschlichkeit in der Politik In welchen Bereichen würden Sie sich mehr Menschlichkeit im Umgang wünschen? Mehrfachnennung (max. 3), Angaben in %, n=300 47% 43% 40% 33% 31% 19% 17% 16% 13% 2% 3% 0% 10% 20% 30% 40% 50% In der Politik Am Arbeitsplatz In der Medizin/in Spitälern etc. In der Wirtschaft Unter Nachbarn In Schulen In den EU-Gremien In der Familie In religiösen Gemeinschaften In keinem dieser Bereiche Keine Angabe / weiß nicht Männer: 27%, Frauen: 52% Männer: 22%, Frauen: 12% Ohne Matura: 9%, mit Matura: 18% Ohne Matura: 27%, mit Matura: 42% 14-29j.: 24%, 30-49j.: 29%, 50-65j.: 42%
  • 8. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 8 Q3 Mitmenschlichkeit führt zu “besserer Zusammenarbeit” und “bereichert” Warum ist Ihrer Meinung nach Mitmenschlichkeit im Umgang sinnvoll? Mehrfachnennung (max. 3), Angaben in %, n=300 50% 47% 40% 39% 30% 24% 23% 17% 2% 2% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Weil man so besser zusammenarbeitet und mehr erreicht Weil es jeden Menschen bereichert, offen und verständnisvoll mit anderen umzugehen Weil die Welt dadurch besser wird Weil man Konflikte nur so wirklich lösen kann Weil damit der Zusammenhalt gestärkt wird Weil es moralisch richtig ist Weil es glücklich macht Weil man damit Kränkungen vermeiden kann Ich finde Mitmenschlichkeit im Umgang nicht sinnvoll. Keine Angabe / weiß nicht 14-29j.: 18%, 30-49j.: 24%, 50-65j.: 32% 14-29j.: 27%, 30-49j.: 29%, 50-65j.: 51%
  • 9. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 9 Q4 39% mögen die Idee eines vereinten Europas, mehr als ein Viertel sorgt sich um europäische Zukunft Wie stehen Sie am ehesten zu Europa? Einfachnennung, Angaben in %, n=300 39% 27% 16% 7% 6% 5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Ich mag die Idee eines vereinten, friedlichen Europas und hoffe auf eine gute gemeinsame Zukunft. Ich sorge mich um die Zukunft Europas und hoffe auf einen deutlichen Kurswechsel. Ich halte ein vereintes Europa für eine Illusion und hoffe auf die Rückbesinnung auf nationale Stärke. Ich finde die wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas sehr gut und wichtig für die Zukunft. Europa ist mir egal, für mich ist nur die Entwicklung in Österreich wichtig. Weiß nicht/keine Angabe Ohne Matura: 33%, mit Matura: 18% Ohne Matura: 30%, mit Matura: 53%
  • 10. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 10 Q5 Unterschiedliche moralische Ansichten sind am bedrohlichsten/unangenehmsten, fremde Berufe sind interessant/bereichernd Wie empfinden Sie unterschiedliche Arten von Fremdheit? 5-er Skala, Angaben in %, n=300, absteigend sortiert nach Top 2 13% 13% 7% 9% 2% 5% 3% 3% 2% 34% 29% 31% 16% 17% 14% 11% 8% 3% 35% 44% 42% 53% 40% 53% 65% 66% 39% 15% 10% 17% 17% 26% 24% 13% 16% 41% 3% 4% 3% 6% 15% 5% 8% 8% 16% 0% 25% 50% 75% 100% Wenn jemand andere moralische Ansichten hat Wenn mir fremde Menschen in Gruppen begegnen Wenn jemand eine mir fremde Art von Gestik und Körpersprache hat Wenn jemand einen anderen religiösen Glauben praktiziert Wenn jemand eine andere Sprache spricht Wenn jemand andere politische Ansichten hat Wenn jemand andersartige Kleidung trägt Wenn jemand eine andere sexuelle Orientierung hat Wenn jemand einen mir völlig fremden Beruf ausübt bedrohlich unangenehm egal interessant bereichernd
  • 11. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 11 Q6 “Soziale Gerechtigkeit” wird für ein vereintes Europa am wichtigsten gesehen Was ist für Sie in einem vereinten Europa am wichtigsten? Mehrfachnennung (max. 3), Angaben in %, n=300 57% 43% 41% 39% 37% 19% 11% 2% 0% 25% 50% 75% 100% Soziale Gerechtigkeit Rechtsstaatlichkeit Mitsprache und Gleichbehandlung aller Individuelle Freiheit Trennung von Kirche und Staat Kulturelle Vielfalt Ich bin an keinem vereinten Europa interessiert. Keine Angabe / weiß nicht Ohne Matura: 36%, mit Matura: 52% Ohne Matura: 14%, mit Matura: 25% Ohne Matura: 14%, mit Matura: 5%
  • 12. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 12 Q7 Der eigene Einfluss auf die Gesellschaft wird von den meisten als gering eingeschätzt Wie groß sehen Sie Ihre eigene Verantwortung für eine menschliche, friedvolle, wertschätzende Gesellschaft? Einfachnennung, Angaben in %, n=300 36% 34% 18% 6% 5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Ich kann mich nur in meinem engsten Umfeld für einen solchen Umgang miteinander einsetzen. Ich sehe zwar meine Verantwortung für die Gesellschaft, halte meinen Einfluss aber leider für sehr gering. Ich kann durch mein Verhalten sehr viel beeinflussen und übernehme auch bewusst die Verantwortung dafür. Ich kann gar nichts dafür tun, das hängt von anderen ab. Weiß nicht/keine Angabe 14-29j.: 10%, 30-49j.: 6%, 50-65j.: 2% 14-29j.: 11%, 30-49j.: 19%, 50-65j.: 26%
  • 13. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 13 Summary
  • 14. 3. Summary -1 In der Zeit von 06.04. bis 10.04.2017 wurden insgesamt 300 online Interviews zum Thema „Menschlichkeit “ repräsentativ für die Wiener Bevölkerung im Alter zwischen 14 und 65 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse stellen sich wie folgt dar: „Menschlichkeit“ hat für die meisten WienerInnen mit „Hilfsbereitschaft“ und „Mitgefühl“ zu tun o Mehr als ein Drittel der Befragten (35%) assoziiert „Menschlichkeit“ mit „Hilfsbereitschaft, Helfen und Unterstützung“, fast ein Viertel (23%) verbindet damit (die Fähigkeit zur) „Empathie, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl“. Gegenseitiger „Respekt und Achtung“ ist für 17% ein wichtiger Bestandteil von Menschlichkeit. o Auch die meisten anderen genannten Begriffe sind in erster Linie auf den Umgang mit anderen Menschen bezogen – u.a. „Toleranz und Akzeptanz“ (11%), „(Nächsten-)Liebe“ (9%) und „Altruismus / soziales Engagement“ (9%). o Einige Eigenschaften gehen stärker in eine andere Richtung – hier steht keine bestimmte Art des Umgangs oder der Wahrnehmung im Vordergrund, sondern eher eine Definition des „Menschen“ oder „menschlichen“ an sich: darunter fallen Begriffe wie „Emotionen / Gefühle (zeigen)“ (5%) oder „Fehler machen, keine Perfektion“ (4%). Fast die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Menschlichkeit in der Politik o 47% der WienerInnen wünschen sich mehr Menschlichkeit in der Politik. Auf den Plätzen zwei und drei folgen „am Arbeitsplatz“ (43%) und „in der Medizin/in Spitälern“ (40%) – wobei der Wunsch nach mehr Menschlichkeit in der Medizin bei Frauen signifikant höher ist als bei Männern (52% zu 27%). Eine mögliche Erklärung ist, dass Frauen mehr Kontakt mit medizinischen Einrichtungen haben. Nicht nur durch Schwangerschaft oder eigene Kinder, sondern auch, weil sie generell häufiger zum Arzt gehen. o Auch die „Wirtschaft“ ist ein Bereich, der für ein Drittel der Befragten mehr Menschlichkeit braucht (33%). o Mehr Menschlichkeit in der „Nachbarschaft“ ist vor allem für ältere Befragte relevant – während nur 24% der 14-29jährigen dies wünschen, sind es bei den Befragten 50+ 42%. Möglicherweise gewinnt dieser Lebensbereich erst im Alter an Bedeutung oder er hat generell in der heutigen Zeit einen geringeren Wert. o „Religiöse Gemeinschaften“ sind der Bereich, in dem sich die wenigsten Befragten mehr Menschlichkeit wünschen (13%). Das verwundert in Zeiten der laufenden Diskussionen um Islam und Islamismus. Möglicherweise wird der Begriff „religiöse Gemeinschaft“ stärker mit der katholischen Kirche assoziiert, was auch erklären würde, warum eher formal höher gebildete in diesem Kontext mehr Menschlichkeit fordern (18%).
  • 15. 3. Summary -2 Der eigene Beitrag für eine menschliche, friedvolle, wertschätzende Gesellschaft wird als gering erlebt o Insgesamt schätzt die große Mehrheit der Befragten (70%) den eigenen Beitrag für eine menschliche Gesellschaft als gering ein: o Während 34% zwar eine gesellschaftliche Verantwortung für eine menschliche Gesellschaft sehen, den eigenen Einfluss aber als gering erachten, sind 36% davon überzeugt nur im engsten Umfeld etwas ausrichten zu können. Letztere scheinen die eigene Verantwortung daher auch auf diesen Bereich zu begrenzen. o Nur ein Fünftel glaubt durch das eigene Verhalten sehr viel beeinflussen zu können (18%), 6% erleben sich in dieser Hinsicht (nahezu) komplett ohnmächtig. Der Effekt des Alters ist hier sehr auffällig – der Anteil derer, die den eigenen Einfluss auf die Gesellschaft als sehr stark erleben, ist bei den älteren WienerInnen deutlich höher als bei den jüngeren (50+: 26%, 14-29j: 11%) – gleichzeitig ist der Anteil der „Ohnmächtigen“ bei den älteren Befragten deutlich geringer (50+: 2%, 14-29j: 10%). Warum „Mitmenschlichkeit“ zeigen? Was bringt das? o Bei den Gründen für „Mitmenschlichkeit“ dominiert erstaunlicherweise ein recht „leistungsorientierter“ Grund: für die Hälfte der Befragten ist ein wichtiger Grund, „weil man so besser zusammenarbeitet und mehr erreicht“. Eine interessante Argumentation, die man auch gut in einem wirtschaftlichen denkenden Kontext einbringen könnte. o Erst auf dem zweiten Platz folgt der persönliche Gewinn: es „bereichert , offen und verständnisvoll mit anderen umzugehen“ (47%). o Für 40% trägt Mitmenschlichkeit zu einer „besseren Welt“ bei – Platz drei. o 39% sind davon überzeugt, dass man nur auf diesem Wege „Konflikte wirklich lösen kann“, wobei dies vor allem ältere WienerInnen so sehen (50+: 51%). Dies könnte daran liegen, dass ältere Personen in dieser Hinsicht über mehr (Lebens-)Erfahrung verfügen. o Auch für den „Zusammenhalt“ wird Mitmenschlichkeit als wichtig erachtet, fast ein Drittel der Befragten sieht dies so (30%). o Bei der „Moral“ existieren erneut signifikante Unterschiede nach dem Alter: Während nur 18% der 14-29jährigen Mitmenschlichkeit sinnvoll erachten, weil „es moralisch richtig ist“, sehen dies 32% der Befragten 50+ so.
  • 16. 3. Summary -3 Die Einstellung zu „Europa“ ist vielfältig – kritische Meinungen überwiegen: o 39% mögen die Idee eines „vereinten, friedlichen Europas und hoffen auf eine gute gemeinsame Zukunft“. Mehr als ein Viertel (27%) der Befragten machen sich „Sorgen um die Zukunft Europas und erhoffen sich einen deutlichen Kurswechsel“. o Bei beiden Aussagen gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Person „ohne“ und „mit Matura“ - Personen ohne Matura erhoffen sich deutlich häufiger einen „Kurswechsel“ und geben seltener an die „Idee eines vereinten, friedlichen Europas“ gut zu finden. o 16% der Befragten halten ein „vereintes Europa für eine Illusion und hoffen auf die Rückbesinnung auf nationale Stärke“, für 6% sind nur die „Entwicklungen in Österreich wichtig“ – hier zeigen sich zwar keine signifikanten Unterschiede nach formaler Bildung, aber Tendenzen wie oben beschrieben machen sich auch bei diesen Aussagen bemerkbar. Wichtigster Aspekt für ein „vereintes Europa“ – „Soziale Gerechtigkeit“ o 57% der WienerInnen halten „soziale Gerechtigkeit“ als wichtig für ein „vereintes Europa“. o Die weiteren Themen liegen sehr eng beieinander: „Rechtsstaatlichkeit“ (43%), „Mitsprache und Gleichbehandlung aller“ (41%), „Individuelle Freiheit“ (39%) und „Trennung von Kirche und Staat“ (37%). o Kulturelle Vielfalt wird nur von 19% der WienerInnen als wichtig erachtet, 11% sprechen sich klar gegen ein vereintes Europa aus. Unterschiedliche moralische Einstellung am unangehmsten/bedrohlichsten o Eine „unterschiedliche moralische Einstellung“ löst bei den WienerInnen am ehesten ein unangenehmes bzw. bedrohliches Gefühl aus (47%), gefolgt von „fremden Menschen in Gruppen“ (42%) und „Personen mit fremder Körpersprache oder Gestik“ (38%). o Wenn „jemand einen anderen religiösen Glauben praktiziert“ sind die positive und negative Empfindungen ausgeglichen – ein Viertel empfindet es als „bedrohlich/unangenehm“, 23% als „interessant/bereichernd“, 53% ist es „egal. o Ein „fremder Beruf“ oder eine „andere Sprache“ sind Arten der Fremdheit, die am häufigsten positive Emotionen auslösen – 57% bzw. 41% empfinden dies als „interessant/bereichernd“. o „Andersartige Kleidung“ oder „andere sexuelle Orientierung“ wird am emotionslosesten betrachtet - zwei Drittel der Befragten ist dies „egal“. o Die stärksten Effekte treten bei der formalen Bildung auf: Personen ohne Matura empfinden Fremdheit bei „religiösem Glauben“, „Sprache“, „sexueller Orientierung“, „Kleidung“, „moralischen Ansichten“ und „Gestik/Körpersprache“ negativer als Personen mit Matura.
  • 17. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 15 Stichprobenbeschreibung
  • 18. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 16 4.1 Stichprobenbeschreibung Sie sind... Sample size 300 männlich 48% weiblich 52% Wie alt sind Sie? Sample size 300 14 - 19 Jahre 3% 20 - 29 Jahre 26% 30 - 39 Jahre 23% 40 - 49 Jahre 23% 50 - 59 Jahre 17% 60 - 65 Jahre 8% In welchem Bundesland wohnen Sie? Sample size 300 Niederösterreich 13% Wien 87% Was ist Ihre höchste bereits abgeschlossene Schulbildung? Sample size 300 Pflichtschule (Volks-, Haupt-, Mittelschule, Polytechnikum) 8% Berufsschule (Lehre), Fach-/Handelsschule (ohne Matura) 52% Matura (AHS / BHS) / Hochschulreife 19% Hochschulverwandte Ausbildung (Akademie, College, ...) 5% Fachhochschul-/Uniabschluss, Hochschule 16% Sind Sie berufstätig? Sample size 300 Vollzeit berufstätig (30+ Stunden/Woche) 53% Teilzeit berufstätig (bis 29 Stunden/Woche) 9% Lehrling 0% Schüler 2% Student 9% In Umschulung 0% Zurzeit Arbeitslos 9% In Pension 12% Im Haushalt tätig 3% Anderes, nicht berufstätig 2% Wie viele Personen (Sie eingeschlossen) leben in Ihrem Haushalt? Sample size 300 1 Person 27% 2 Personen 44% 3 Personen 14% 4 Personen 12% Mehr als 4 Personen 4%
  • 19. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 17 4.2 Stichprobenbeschreibung In welchem Bezirk wohnen Sie? Sample size 262 1010 1% 1020 5% 1030 5% 1040 1% 1050 3% 1060 2% 1070 3% 1080 2% 1090 2% 1100 9% 1110 6% 1120 8% 1130 2% 1140 5% 1150 3% 1160 8% 1170 2% 1180 3% 1190 5% 1200 6% 1210 9% 1220 8% 1230 3% Wie viele Kinder unter 14 Jahren leben in Ihrem Haushalt? Sample size 300 Keine Kinder unter 14 Jahren 84% 1 Kind 6% 2 Kinder 8% 3 Kinder 1% 4 Kinder 0% Mehr als 4 Kinder 1% Bitte geben Sie Ihren Familienstand an: Sample size 300 Verheiratet 35% Ledig, mit Partner im Haushalt 21% Ledig, ohne Partner im Haushalt oder Single 33% Geschieden/Verwitwet, mit Partner im Haushalt 3% Geschieden/Verwitwet, ohne Partner im Haushalt 8%
  • 20. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 18 Rückfragen/Kontakt
  • 21. Radio Wien - Menschlichkeit - April 2017 Seite 19 5. Rückfragen/Kontakt Studienleitung: Tel: Mobil: Mail: Web: Christian Hintermayer +43 (0)1 512 8900 22 +43 (0) 664 518 01 99 christian.hintermayer@meinungsraum.at www.meinungsraum.at