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Seite 1Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
meinungsraum.at
November 2017
Radio Wien
Rollenklischees
in Rosa & Blau
Studiennummer: K_7450
Seite 2Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Inhalt
1. Studienbeschreibung
2. Ergebnisse
3. Summary
4. Stichprobenbeschreibung
5. Rückfragen/Kontakt
Seite 3Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Studienbeschreibung
Seite 4Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
1.1 Studienbeschreibung
Auftraggeber Radio Wien
Thematik Rollenklischees
Zielgruppe
Wien und Speckgürtel im Alter von 14-65 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Schulbildung
und Bundesland
Stichprobenmethode
Panel-Umfrage anhand des meinungsraum.at online-Panel (dzt. rund 30.000 PanelistInnen in ganz
Österreich)
Nettostichprobe 300 Interviews
Interviewdauer ca. 3 Minuten
Feldzeit 23.11.2017 – 27.11.2017
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit:
- verzichten wir auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie z.B. Österreicher/Innen. Entsprechende Begriffe
gelten im Sinne der Gleichbehandlung geschlechtsneutral.
- zeigen wir bei Bedarf Datenbeschriftungen mit 2% und weniger nicht an
Mittelwerte werden exklusive „Weiß nicht“/“Keine Angabe“ berechnet
Seite 5Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Ergebnisse
Seite 6Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Q1 Unterschiedliche Produktlinien:
Viele Spielzeughersteller haben unterschiedliche Produktlinien für Buben und Mädchen im Angebot (z.B. Lego,
Überraschungseier). Wie beurteilen Sie das?
Einfachnennung, Angaben in %, n=300
25%
31%
27%
11%
6%
Sehr gut Eher gut Weder noch Eher schlecht Sehr schlecht
MW
2,4
Seite 7Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Q2/Q3 Vor- und Nachteile:
Was sind für Sie die Vorteile/Nachteile von Spielzeug-Produktlinien speziell für Buben oder Mädchen?
Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300
42%
36%
30%
15%
1%
32%
0% 50% 100%
Machen die Auswahl eines geeignetes
Spielzeugs leichter
Kommen den Talenten und Neigungen von
Buben und Mädchen entgegen
Kommen bei Kindern besser an als neutrale
Spielsachen
Sind aufwändiger/schöner/origineller
Anderes
Ich sehe keinen Vorteil in getrennten
Produktlinien
50%
46%
38%
24%
20%
16%
1%
22%
0% 50% 100%
Verfestigen Klischees
Antrainieren von festgelegten Rollenbildern
Macht es Kindern schwerer, ihre eigenen Fähigkeiten
und Interessen unbeeinflusst zu entdecken
Tragen zur Fortschreibung von Ungleichbehandlung von
Männern und Frauen bei
Erhöhen den Kaufdruck, den Kinder auf ihre Eltern
ausüben
Ist teurer
Anderes
Ich sehe keinen Nachteil in getrennten Produktlinien
Vorteile Nachteile
Seite 8Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Q4 Motive nach Geschlecht:
Welchem Geschlecht würden Sie folgende Motive auf Kinder-T-Shirts zuordnen?
Einfachnennung, Angaben in %, n=300
69%
61%
58% 52% 52% 51%
34% 33%
14%
1% 5% 1% 1% 1%
2% 1% 1% 1% 1%
6%
1% 4%
29%
40%
50%
60%
66%
75%
81%
87%
88%
nur für Buben
nur für Mädchen
Seite 9Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
19%
49%
33%
44%
31%
37%
36%
8%
65%
3%
48%
47%
43%
29%
11%
9%
Hellblau
Rosa
Hellgrün
Weiß
Türkis
Hellgelb
Lila
AnderesMädchen Buben
Q5/Q6 Passende Farben:
In welcher der folgenden Farben würden Sie einer Familie mit einem neugeborenen Mädchen/Buben Bekleidung
schenken?
Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300
Seite 10Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Q7 Weihnachtseinkäufe:
Wenn Sie an Ihre heurigen Weihnachtseinkäufe denken: welches Kinderspielzeug werden Sie kaufen/haben Sie schon
gekauft?
Einfachnennung, Angaben in %, n=300
5%
21%
12%
45%
17%
0% 25% 50% 75% 100%
Ich schenke heuer nur geschlechtsspezifisches Kinderspielzeug
Teils/teils, ich schenke sowohl geschlechtsspezifisches als auch
geschlechtsneutrales Kinderspielzeug
Ich schenke heuer nur geschlechtsneutrales Kinderspielzeug
Ich schenke heuer generell kein Kinderspielzeug
Keine Angabe / weiß (noch) nicht
Seite 11Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
3. Summary
o Lediglich 5% der Befragten kauft explizit „nur geschlechtsspezifisches Spielzeug, 12% „geschlechtsneutral“
o Die geschlechtsspezifischen Produktlinien werden von 55% positiv beurteilt, wobei der Hauptvorteil nicht den Kindern zu gute kommt: 42%
sehen diesen in der leichteren Auswahl des Spielzeuges
o Die wesentlichen Nachteile werden vor allem für die Kinder gesehen: Verfestigen von Klischees und Antrainieren von Rollenbildern sind für
(knapp) die Hälfte der Befragten die Nachteile
o Bei der Frage nach den Motiven fällt auf: Die Zuordnung der „Mädchenmotive“ erfolgt auf deutlich höherem Level als die Zuordnung der
„Bubenmotive“: Knapp 90% ordnen z.B. Fee und Prinzessin in die Kategorie Mädchen ein, wohingegen die Top-Zuordnung bei Buben nur
auf 70% kommt. Typische Mädchenmotive sind also, wenn man so will, „typischer“ als die Bubenmotive
o Bei den Farben gibt es im Wesentlichen 3 klar den Geschlechtern zugeordnete Farben: Hellblau, Rosa und Lila. Alle anderen Farben
werden in gleichem Ausmaß als typisch für beide Geschlechter gesehen
Seite 12Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Stichprobenbeschreibung
Seite 13Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
4.1 Stichprobenbeschreibung
Geschlecht
Sample Size 300
männlich 48%
weiblich 52%
Bundesland
Sample Size 300
Niederösterreich 13%
Wien 87%
Alter
Sample Size 300
20 - 29 Jahre 29%
30 - 39 Jahre 23%
40 - 49 Jahre 23%
50 - 59 Jahre 17%
60 - 65 Jahre 8%
Schulbildung
Sample Size 300
Pflichtschule (Volks-, Haupt-, Mittelschule,
Polytechnikum) 9%
Berufsschule (Lehre), Fach-/Handelsschule (ohne
Matura) 51%
Matura (AHS / BHS) / Hochschulreife 21%
Hochschulverwandte Ausbildung (Akademie, College, ...) 3%
Fachhochschul-/Uniabschluss, Hochschule 17%
Seite 14Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
Rückfragen/Kontakt
Seite 15Radio Wien – Rollenklischees – November 2017
5. Rückfragen/Kontakt
Studienleitung: Roswitha Wachtler
Tel: +43 (0)1 512 8900 12
Mobil: +43 (0) 664 887 35 918
Mail: roswitha.wachtler@meinungsraum.at
Web: www.meinungsraum.at

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K_7450_Radio Wien_Rollen

  • 1. Seite 1Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 meinungsraum.at November 2017 Radio Wien Rollenklischees in Rosa & Blau Studiennummer: K_7450
  • 2. Seite 2Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Inhalt 1. Studienbeschreibung 2. Ergebnisse 3. Summary 4. Stichprobenbeschreibung 5. Rückfragen/Kontakt
  • 3. Seite 3Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Studienbeschreibung
  • 4. Seite 4Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 1.1 Studienbeschreibung Auftraggeber Radio Wien Thematik Rollenklischees Zielgruppe Wien und Speckgürtel im Alter von 14-65 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht, Alter, Schulbildung und Bundesland Stichprobenmethode Panel-Umfrage anhand des meinungsraum.at online-Panel (dzt. rund 30.000 PanelistInnen in ganz Österreich) Nettostichprobe 300 Interviews Interviewdauer ca. 3 Minuten Feldzeit 23.11.2017 – 27.11.2017 Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit: - verzichten wir auf eine geschlechterspezifische Differenzierung, wie z.B. Österreicher/Innen. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung geschlechtsneutral. - zeigen wir bei Bedarf Datenbeschriftungen mit 2% und weniger nicht an Mittelwerte werden exklusive „Weiß nicht“/“Keine Angabe“ berechnet
  • 5. Seite 5Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Ergebnisse
  • 6. Seite 6Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Q1 Unterschiedliche Produktlinien: Viele Spielzeughersteller haben unterschiedliche Produktlinien für Buben und Mädchen im Angebot (z.B. Lego, Überraschungseier). Wie beurteilen Sie das? Einfachnennung, Angaben in %, n=300 25% 31% 27% 11% 6% Sehr gut Eher gut Weder noch Eher schlecht Sehr schlecht MW 2,4
  • 7. Seite 7Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Q2/Q3 Vor- und Nachteile: Was sind für Sie die Vorteile/Nachteile von Spielzeug-Produktlinien speziell für Buben oder Mädchen? Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300 42% 36% 30% 15% 1% 32% 0% 50% 100% Machen die Auswahl eines geeignetes Spielzeugs leichter Kommen den Talenten und Neigungen von Buben und Mädchen entgegen Kommen bei Kindern besser an als neutrale Spielsachen Sind aufwändiger/schöner/origineller Anderes Ich sehe keinen Vorteil in getrennten Produktlinien 50% 46% 38% 24% 20% 16% 1% 22% 0% 50% 100% Verfestigen Klischees Antrainieren von festgelegten Rollenbildern Macht es Kindern schwerer, ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen unbeeinflusst zu entdecken Tragen zur Fortschreibung von Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei Erhöhen den Kaufdruck, den Kinder auf ihre Eltern ausüben Ist teurer Anderes Ich sehe keinen Nachteil in getrennten Produktlinien Vorteile Nachteile
  • 8. Seite 8Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Q4 Motive nach Geschlecht: Welchem Geschlecht würden Sie folgende Motive auf Kinder-T-Shirts zuordnen? Einfachnennung, Angaben in %, n=300 69% 61% 58% 52% 52% 51% 34% 33% 14% 1% 5% 1% 1% 1% 2% 1% 1% 1% 1% 6% 1% 4% 29% 40% 50% 60% 66% 75% 81% 87% 88% nur für Buben nur für Mädchen
  • 9. Seite 9Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 19% 49% 33% 44% 31% 37% 36% 8% 65% 3% 48% 47% 43% 29% 11% 9% Hellblau Rosa Hellgrün Weiß Türkis Hellgelb Lila AnderesMädchen Buben Q5/Q6 Passende Farben: In welcher der folgenden Farben würden Sie einer Familie mit einem neugeborenen Mädchen/Buben Bekleidung schenken? Mehrfachnennung, Angaben in %, n=300
  • 10. Seite 10Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Q7 Weihnachtseinkäufe: Wenn Sie an Ihre heurigen Weihnachtseinkäufe denken: welches Kinderspielzeug werden Sie kaufen/haben Sie schon gekauft? Einfachnennung, Angaben in %, n=300 5% 21% 12% 45% 17% 0% 25% 50% 75% 100% Ich schenke heuer nur geschlechtsspezifisches Kinderspielzeug Teils/teils, ich schenke sowohl geschlechtsspezifisches als auch geschlechtsneutrales Kinderspielzeug Ich schenke heuer nur geschlechtsneutrales Kinderspielzeug Ich schenke heuer generell kein Kinderspielzeug Keine Angabe / weiß (noch) nicht
  • 11. Seite 11Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 3. Summary o Lediglich 5% der Befragten kauft explizit „nur geschlechtsspezifisches Spielzeug, 12% „geschlechtsneutral“ o Die geschlechtsspezifischen Produktlinien werden von 55% positiv beurteilt, wobei der Hauptvorteil nicht den Kindern zu gute kommt: 42% sehen diesen in der leichteren Auswahl des Spielzeuges o Die wesentlichen Nachteile werden vor allem für die Kinder gesehen: Verfestigen von Klischees und Antrainieren von Rollenbildern sind für (knapp) die Hälfte der Befragten die Nachteile o Bei der Frage nach den Motiven fällt auf: Die Zuordnung der „Mädchenmotive“ erfolgt auf deutlich höherem Level als die Zuordnung der „Bubenmotive“: Knapp 90% ordnen z.B. Fee und Prinzessin in die Kategorie Mädchen ein, wohingegen die Top-Zuordnung bei Buben nur auf 70% kommt. Typische Mädchenmotive sind also, wenn man so will, „typischer“ als die Bubenmotive o Bei den Farben gibt es im Wesentlichen 3 klar den Geschlechtern zugeordnete Farben: Hellblau, Rosa und Lila. Alle anderen Farben werden in gleichem Ausmaß als typisch für beide Geschlechter gesehen
  • 12. Seite 12Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Stichprobenbeschreibung
  • 13. Seite 13Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 4.1 Stichprobenbeschreibung Geschlecht Sample Size 300 männlich 48% weiblich 52% Bundesland Sample Size 300 Niederösterreich 13% Wien 87% Alter Sample Size 300 20 - 29 Jahre 29% 30 - 39 Jahre 23% 40 - 49 Jahre 23% 50 - 59 Jahre 17% 60 - 65 Jahre 8% Schulbildung Sample Size 300 Pflichtschule (Volks-, Haupt-, Mittelschule, Polytechnikum) 9% Berufsschule (Lehre), Fach-/Handelsschule (ohne Matura) 51% Matura (AHS / BHS) / Hochschulreife 21% Hochschulverwandte Ausbildung (Akademie, College, ...) 3% Fachhochschul-/Uniabschluss, Hochschule 17%
  • 14. Seite 14Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 Rückfragen/Kontakt
  • 15. Seite 15Radio Wien – Rollenklischees – November 2017 5. Rückfragen/Kontakt Studienleitung: Roswitha Wachtler Tel: +43 (0)1 512 8900 12 Mobil: +43 (0) 664 887 35 918 Mail: roswitha.wachtler@meinungsraum.at Web: www.meinungsraum.at