Finanzwissen und Finanzplanungs-
kompetenz der Deutschen
Dezember 2017
Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage
im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
Zentrale Ergebnisse
Die Deutschen überschätzen ihre Finanzkompetenz
Nach eigenem Bekunden interessieren sich die Deutschen durchaus für Wirtschaftsthemen
(fast die Hälfte sogar stark oder sehr stark), und drei Viertel (75%) meinen auch, sie
würden sich in Finanzangelegenheiten gut auskennen. Doch diese Selbsteinschätzung hält
den tatsächlichen Finanzkenntnissen kaum stand:
 Fast die Hälfte der Befragten (49%) bekundet, dass sie „keine Ahnung“ davon hat, was an
der Börse geschieht.
 Ein Viertel (26%) weiß nicht, was „Inflation“ bedeutet, und lediglich die Hälfte (52%) kann
die ungefähre Höhe der gegenwärtigen Inflationsrate angeben.
 Ebenfalls nahezu die Hälfte der Deutschen (44%) kann nicht sagen, was ein
„Investmentfonds“ ist.
 Sechs von zehn Befragten (59%) können nichts mit dem Begriff „Gesetzliche
Einlagensicherung“ anfangen.
 Für ihre eigene Finanzplanung nimmt sich lediglich rund die Hälfte der Befragten (49%)
regelmäßig Zeit, in der Regel einmal pro Woche oder pro Monat.
 Fast acht von zehn Deutschen (78%) haben sich zwar schon ernsthaft mit ihrer
Altersvorsorge beschäftigt; das Sparen fürs Alter nimmt unter den Sparmotiven aber nur
eine untergeordnete Rolle ein (24%).
Ein auf der Basis der Umfragedaten ermittelter Finanzplanungsindex zeigt: Ein Viertel
(26%) der Befragten verfügt über kaum hinreichende und mehr als ein weiteres Drittel
(37%) gar über schlechte Voraussetzungen für eigene Finanz- und
Vorsorgeentscheidungen. Gemessen an einer gleichlautenden Erhebung von 2014 hat sich
die Finanzplanungskompetenz der Deutschen damit noch verschlechtert. Vor allem Jüngere
unter 30 Jahren verfügen über deutlich weniger Finanzkompetenz als ältere Befragte.
2
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
16
31
37
12
5
Gesamt
sehr stark stark etwas kaum gar nicht
Interesse an Wirtschaftsthemen
C05: Ganz grundsätzlich: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Interessieren Sie sich …?
„Für Wirtschaft interessiere ich mich …“
Nach eigenem Bekunden interessieren sich die Deutschen durchaus für
Wirtschaft, fast die Hälfte (47%) sogar stark oder sehr stark.
3
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
Einschätzung eigener Finanzkenntnisse
C06: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Sie persönlich zu?
Basis: 1.004 Männer und Frauen
27
27
48
23
19
29
5
20
"In Geld- und
Finanzfragen kenne
ich mich gut aus."
"Von dem, was an
der Börse
geschieht, habe ich
keine Ahnung."
Trifft voll und ganz zu Trifft eher zu
Trifft eher nicht zu Trifft überhaupt nicht zu
Drei Viertel meinen zwar, sie würden sich in Finanzangelegenheiten (eher) gut aus-
kennen, doch die Hälfte (49%) weiß zugleich nicht, was an der Börse geschieht.
4
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
5 6 6 4 4 6
19 18
27
20
14
17
48
59 41
53
50 42
27
17
26 22
32 34 trifft voll und ganz zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar nicht zu
Einschätzung eigener Finanzkenntnisse
alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J.
„In Geld- und Finanzangelegenheiten kenne ich
mich gut aus.“
Dass sie sich in Finanzfragen gut auskennen, sagen zwar weniger als ein Drittel,
doch insgesamt schätzen die Befragten ihre Kenntnisse dennoch optimistisch ein.
nach Alter
C06: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Sie persönlich zu?
5
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
Höhe „Inflationsrate“
74
26
Falsch oder
nicht
gewusst
Richtig
gewusst
Kenntnis „Inflationsrate“
Erklärung „Inflationsrate“
6
52
22
Falsch oder
nicht
gewusst
Richtig
gewusst
C07: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht?
C08: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zurzeit in etwa ist? („richtig“=1,0 bis 2,4%)
Drei Viertel wissen, was die „Inflationsrate“ ist, nur die Hälfte kann
jedoch ihre momentan ungefähre Höhe nennen.
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
56
44
Nicht
gewusst
Richtig
gewusst
Kenntnis „Investmentfonds“
Erklärung „Investmentfonds“
7
C09: Können Sie mir sagen, was ein „Investmentfonds“ ist?
C10: Und um was handelt es sich dabei?
78
9
8
1
1
Finanzprodukt, das Kapital
zusammenführt, das in
Anlagen investiert wird
Aktien / Aktienanteile
Geldanlage
In Immobilien investieren
Wertpapiere
Fast die Hälfte der Deutschen (44%) weiß nicht, was ein Investmentfonds ist.
Gegebene Erklärungen
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
Kenntnis „Gesetzliche Einlagensicherung“
Basis: 1.004 Männer und Frauen
C11: Können Sie mir sagen, was man unter der „gesetzlichen Einlagensicherung“ versteht?
41%
Ja
59%
Nein
Gesetzliche
Einlagen-
sicherung
Sechs von zehn Deutschen (59%) können mit dem Begriff „Gesetzliche
Einlagensicherung“ nichts anfangen.
8
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
49
28
14
8
regelmäßig
ab und zu
selten
nie
Zeit für eigene Finanzplanung
Basis: 1.004 Männer und Frauen / 921 Männer und Frauen, diesich Zeit für ihre finanziellen Angelegenheitennehmen(lt. C12)
C12: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern?
C13: Und wie oft nehmen Sie sich die Zeit konkret?
„Für meine Finanzplanung nehme ich
mir … Zeit für meine Finanzplanung.“
Für ihre eigene Finanzplanung nimmt sich nur rund die Hälfte der Befragten
regelmäßig Zeit – in der Regel einmal pro Woche oder pro Monat.
31
46
15
7
2
mindestens einmal in der
Woche
mindestens einmal im Monat
mindestens einmal im
Vierteljahr
mindestens einmal im Jahr
weniger als einmal im Jahr
„Und zwar …“
9
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
10
23
7 1
9 10
11
20
9
10
9 9
30
25
37
29
28
31
48
32
46
58
53 48
trifft voll und ganz zu
trifft eher zu
trifft eher nicht zu
trifft gar nicht zu
Beschäftigung mit der Altersvorsorge
alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J.
„Ich habe mich schon ernsthaft mit
meiner Altersvorsorge beschäftigt.“
C06: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Sie persönlich zu?
Fast acht von zehn Deutschen (78%) haben sich schon ernsthaft mit der eigenen
Altersvorsorge beschäftigt. Am meisten trifft das auf die mittleren Jahrgänge zu.
nach Alter
10
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
53
27
20
regelmäßig
ab und zu
so gut wie nie
33
26
24
9
zur Sicherheit für Notfälle
um mir später etwas
Größeres leisten zu können
für das Alter
um mir ein eigenes
Vermögen aufzubauen
Sparverhalten und -motive
Basis: 1.004 Männer und Frauen / 802 Männer und Frauen, diezumindest ab und zu Geld sparen (lt. C14)
C14: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil? /
C15: Und wofür sparen Sie hauptsächlich?
„Ich spare …“ „Ich spare …“
Die Hälfte der Befragten spart regelmäßig, ein Fünftel aber so gut wie nie. Wenn
gespart wird, dann zur Vorsorge für Notfälle, für späteren Konsum oder fürs Alter.
11
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
Index Finanzplanungskompetenz
Gesamtindex aus Einzelfragen
12
37
26
19
18
gut
eher gut
eher schlecht
schlecht
Ein Viertel (26%) verfügt über kaum hinreichende und weitere 37% gar über
schlechte Voraussetzungen für eigene Finanz- und Vorsorgeentscheidungen.
Finanzkompetenz:
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
Index Finanzplanungskompetenz
Index Finanzplanungskompetenz
13
26
37
30
26
26
19
18 18
gut
eher gut
eher schlecht
schlecht
20172014
Gemessen an einer gleichlautenden Erhebung von vor drei Jahren hat sich
die Finanzplanungskompetenz der Deutschen noch verschlechtert.
Finanzkompetenz:
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
37
50
35 34 32 36
26
25
26 24 26
27
19
15
18 21 21
18
18
10
20 21 21 18
gut
eher gut
eher schlecht
schlecht
Finanzkompetenz:
Index Finanzplanungskompetenz
alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J.
Index Finanzkompetenz aus sechs Einzelfragen
Vor allem Jüngere unter 30 Jahren verfügen über deutlich weniger
Finanzkompetenz als ältere Befragte.
nach Alter
14
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent
Definition: Finanzkompetenz-Index
15
Für die Einordnung der Finanzkompetenz des Befragten wurden die Ergebnisse von sechs
Einzelfragen herangezogen:
 Interesse an Wirtschaftsthemen
 Einschätzung eigener Börsenkenntnisse
 Einschätzung eigener Finanzkenntnisse
 Regelmäßigkeit der eigenen Finanzplanung
 Regelmäßigkeit des Sparverhaltens
 Beschäftigung mit der Altersvorsorge
Wenn bei mindestens vier der sechs Fragen die höchste bzw. positivste Kategorie genannt
wurde, erfolgte die Zuweisung in die erste Gruppe („gut"), bei drei Fragen mit entsprechenden
Nennungen in die zweite Gruppe („eher gut"), bei zwei Fragen in die dritte Gruppe
(„eher schlecht"). Wurde nur bei einer oder gar keiner Frage die positivste Kategorie
angegeben, erfolgt die Zuweisung in die vierte Gruppe („schlecht").
Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz 2017; in Prozent 16
Informationen zur Umfrage
Erhebungszeitraum: Oktober 2017
Stichprobe: 1.004 Befragte (deutschsprachige Wohnbevölkerung)
ab 18 Jahre
Erhebungsmethode: CATI - Computer-Assisted Telephone Interview
Auftraggeber: Bundesverband deutscher Banken, Berlin
Erhebung: GfK – Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg
Die Ergebnisse der Studie sind repräsentativ für die erwachsene deutsch-sprachige
Wohnbevölkerung in Deutschland. Alle Angaben in Prozent. Fehlende Prozentpunkte
zu 100% = „weiß nicht“/keine Angabe; rundungsbedingte Abweichungen zu 100%
möglich.

umfrage charts finanzwissen final

  • 1.
    Finanzwissen und Finanzplanungs- kompetenzder Deutschen Dezember 2017 Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage im Auftrag des Bundesverbands deutscher Banken
  • 2.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent Zentrale Ergebnisse Die Deutschen überschätzen ihre Finanzkompetenz Nach eigenem Bekunden interessieren sich die Deutschen durchaus für Wirtschaftsthemen (fast die Hälfte sogar stark oder sehr stark), und drei Viertel (75%) meinen auch, sie würden sich in Finanzangelegenheiten gut auskennen. Doch diese Selbsteinschätzung hält den tatsächlichen Finanzkenntnissen kaum stand:  Fast die Hälfte der Befragten (49%) bekundet, dass sie „keine Ahnung“ davon hat, was an der Börse geschieht.  Ein Viertel (26%) weiß nicht, was „Inflation“ bedeutet, und lediglich die Hälfte (52%) kann die ungefähre Höhe der gegenwärtigen Inflationsrate angeben.  Ebenfalls nahezu die Hälfte der Deutschen (44%) kann nicht sagen, was ein „Investmentfonds“ ist.  Sechs von zehn Befragten (59%) können nichts mit dem Begriff „Gesetzliche Einlagensicherung“ anfangen.  Für ihre eigene Finanzplanung nimmt sich lediglich rund die Hälfte der Befragten (49%) regelmäßig Zeit, in der Regel einmal pro Woche oder pro Monat.  Fast acht von zehn Deutschen (78%) haben sich zwar schon ernsthaft mit ihrer Altersvorsorge beschäftigt; das Sparen fürs Alter nimmt unter den Sparmotiven aber nur eine untergeordnete Rolle ein (24%). Ein auf der Basis der Umfragedaten ermittelter Finanzplanungsindex zeigt: Ein Viertel (26%) der Befragten verfügt über kaum hinreichende und mehr als ein weiteres Drittel (37%) gar über schlechte Voraussetzungen für eigene Finanz- und Vorsorgeentscheidungen. Gemessen an einer gleichlautenden Erhebung von 2014 hat sich die Finanzplanungskompetenz der Deutschen damit noch verschlechtert. Vor allem Jüngere unter 30 Jahren verfügen über deutlich weniger Finanzkompetenz als ältere Befragte. 2
  • 3.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 16 31 37 12 5 Gesamt sehr stark stark etwas kaum gar nicht Interesse an Wirtschaftsthemen C05: Ganz grundsätzlich: Wie stark interessieren Sie sich für Wirtschaft? Interessieren Sie sich …? „Für Wirtschaft interessiere ich mich …“ Nach eigenem Bekunden interessieren sich die Deutschen durchaus für Wirtschaft, fast die Hälfte (47%) sogar stark oder sehr stark. 3
  • 4.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent Einschätzung eigener Finanzkenntnisse C06: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Sie persönlich zu? Basis: 1.004 Männer und Frauen 27 27 48 23 19 29 5 20 "In Geld- und Finanzfragen kenne ich mich gut aus." "Von dem, was an der Börse geschieht, habe ich keine Ahnung." Trifft voll und ganz zu Trifft eher zu Trifft eher nicht zu Trifft überhaupt nicht zu Drei Viertel meinen zwar, sie würden sich in Finanzangelegenheiten (eher) gut aus- kennen, doch die Hälfte (49%) weiß zugleich nicht, was an der Börse geschieht. 4
  • 5.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 5 6 6 4 4 6 19 18 27 20 14 17 48 59 41 53 50 42 27 17 26 22 32 34 trifft voll und ganz zu trifft eher zu trifft eher nicht zu trifft gar nicht zu Einschätzung eigener Finanzkenntnisse alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J. „In Geld- und Finanzangelegenheiten kenne ich mich gut aus.“ Dass sie sich in Finanzfragen gut auskennen, sagen zwar weniger als ein Drittel, doch insgesamt schätzen die Befragten ihre Kenntnisse dennoch optimistisch ein. nach Alter C06: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Sie persönlich zu? 5
  • 6.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent Höhe „Inflationsrate“ 74 26 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst Kenntnis „Inflationsrate“ Erklärung „Inflationsrate“ 6 52 22 Falsch oder nicht gewusst Richtig gewusst C07: Können Sie mir sagen, was man unter der „Inflationsrate“ versteht? C08: Wissen Sie, wie hoch die Inflationsrate in Deutschland zurzeit in etwa ist? („richtig“=1,0 bis 2,4%) Drei Viertel wissen, was die „Inflationsrate“ ist, nur die Hälfte kann jedoch ihre momentan ungefähre Höhe nennen.
  • 7.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 56 44 Nicht gewusst Richtig gewusst Kenntnis „Investmentfonds“ Erklärung „Investmentfonds“ 7 C09: Können Sie mir sagen, was ein „Investmentfonds“ ist? C10: Und um was handelt es sich dabei? 78 9 8 1 1 Finanzprodukt, das Kapital zusammenführt, das in Anlagen investiert wird Aktien / Aktienanteile Geldanlage In Immobilien investieren Wertpapiere Fast die Hälfte der Deutschen (44%) weiß nicht, was ein Investmentfonds ist. Gegebene Erklärungen
  • 8.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent Kenntnis „Gesetzliche Einlagensicherung“ Basis: 1.004 Männer und Frauen C11: Können Sie mir sagen, was man unter der „gesetzlichen Einlagensicherung“ versteht? 41% Ja 59% Nein Gesetzliche Einlagen- sicherung Sechs von zehn Deutschen (59%) können mit dem Begriff „Gesetzliche Einlagensicherung“ nichts anfangen. 8
  • 9.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 49 28 14 8 regelmäßig ab und zu selten nie Zeit für eigene Finanzplanung Basis: 1.004 Männer und Frauen / 921 Männer und Frauen, diesich Zeit für ihre finanziellen Angelegenheitennehmen(lt. C12) C12: Wie häufig nehmen Sie sich die Zeit, um sich um Ihre finanziellen Angelegenheiten zu kümmern? C13: Und wie oft nehmen Sie sich die Zeit konkret? „Für meine Finanzplanung nehme ich mir … Zeit für meine Finanzplanung.“ Für ihre eigene Finanzplanung nimmt sich nur rund die Hälfte der Befragten regelmäßig Zeit – in der Regel einmal pro Woche oder pro Monat. 31 46 15 7 2 mindestens einmal in der Woche mindestens einmal im Monat mindestens einmal im Vierteljahr mindestens einmal im Jahr weniger als einmal im Jahr „Und zwar …“ 9
  • 10.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 10 23 7 1 9 10 11 20 9 10 9 9 30 25 37 29 28 31 48 32 46 58 53 48 trifft voll und ganz zu trifft eher zu trifft eher nicht zu trifft gar nicht zu Beschäftigung mit der Altersvorsorge alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J. „Ich habe mich schon ernsthaft mit meiner Altersvorsorge beschäftigt.“ C06: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen auf Sie persönlich zu? Fast acht von zehn Deutschen (78%) haben sich schon ernsthaft mit der eigenen Altersvorsorge beschäftigt. Am meisten trifft das auf die mittleren Jahrgänge zu. nach Alter 10
  • 11.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 53 27 20 regelmäßig ab und zu so gut wie nie 33 26 24 9 zur Sicherheit für Notfälle um mir später etwas Größeres leisten zu können für das Alter um mir ein eigenes Vermögen aufzubauen Sparverhalten und -motive Basis: 1.004 Männer und Frauen / 802 Männer und Frauen, diezumindest ab und zu Geld sparen (lt. C14) C14: Von dem Geld, das Sie zur freien Verfügung haben, sparen Sie davon einen bestimmten Teil? / C15: Und wofür sparen Sie hauptsächlich? „Ich spare …“ „Ich spare …“ Die Hälfte der Befragten spart regelmäßig, ein Fünftel aber so gut wie nie. Wenn gespart wird, dann zur Vorsorge für Notfälle, für späteren Konsum oder fürs Alter. 11
  • 12.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent Index Finanzplanungskompetenz Gesamtindex aus Einzelfragen 12 37 26 19 18 gut eher gut eher schlecht schlecht Ein Viertel (26%) verfügt über kaum hinreichende und weitere 37% gar über schlechte Voraussetzungen für eigene Finanz- und Vorsorgeentscheidungen. Finanzkompetenz:
  • 13.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent Index Finanzplanungskompetenz Index Finanzplanungskompetenz 13 26 37 30 26 26 19 18 18 gut eher gut eher schlecht schlecht 20172014 Gemessen an einer gleichlautenden Erhebung von vor drei Jahren hat sich die Finanzplanungskompetenz der Deutschen noch verschlechtert. Finanzkompetenz:
  • 14.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 37 50 35 34 32 36 26 25 26 24 26 27 19 15 18 21 21 18 18 10 20 21 21 18 gut eher gut eher schlecht schlecht Finanzkompetenz: Index Finanzplanungskompetenz alle 18-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. ab 60 J. Index Finanzkompetenz aus sechs Einzelfragen Vor allem Jüngere unter 30 Jahren verfügen über deutlich weniger Finanzkompetenz als ältere Befragte. nach Alter 14
  • 15.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent Definition: Finanzkompetenz-Index 15 Für die Einordnung der Finanzkompetenz des Befragten wurden die Ergebnisse von sechs Einzelfragen herangezogen:  Interesse an Wirtschaftsthemen  Einschätzung eigener Börsenkenntnisse  Einschätzung eigener Finanzkenntnisse  Regelmäßigkeit der eigenen Finanzplanung  Regelmäßigkeit des Sparverhaltens  Beschäftigung mit der Altersvorsorge Wenn bei mindestens vier der sechs Fragen die höchste bzw. positivste Kategorie genannt wurde, erfolgte die Zuweisung in die erste Gruppe („gut"), bei drei Fragen mit entsprechenden Nennungen in die zweite Gruppe („eher gut"), bei zwei Fragen in die dritte Gruppe („eher schlecht"). Wurde nur bei einer oder gar keiner Frage die positivste Kategorie angegeben, erfolgt die Zuweisung in die vierte Gruppe („schlecht").
  • 16.
    Quelle: Bankenverband/GfK; Finanzkompetenz2017; in Prozent 16 Informationen zur Umfrage Erhebungszeitraum: Oktober 2017 Stichprobe: 1.004 Befragte (deutschsprachige Wohnbevölkerung) ab 18 Jahre Erhebungsmethode: CATI - Computer-Assisted Telephone Interview Auftraggeber: Bundesverband deutscher Banken, Berlin Erhebung: GfK – Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg Die Ergebnisse der Studie sind repräsentativ für die erwachsene deutsch-sprachige Wohnbevölkerung in Deutschland. Alle Angaben in Prozent. Fehlende Prozentpunkte zu 100% = „weiß nicht“/keine Angabe; rundungsbedingte Abweichungen zu 100% möglich.