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Social Media Tagung für
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Diözese Feldkirch
12. September 2013
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•  Social Media Managerin der
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I: Was ist das Social Web?
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Diözese Feldkirch
12. September 2013
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•  Herz: CC by-nc-sa Fr. Stephen MSC
•  Brille: Flickr CC by-nc-nd Severin Sadjina
•  Frau: CC by nd1mbee
•  Marienkäfer: CC by-nc-sa Thomas Tpunkt
•  Fragezeichen: CC by-nc florianmarquart
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•  Petersplatz: NBC News
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  • 11. Informations- management Wie orientiere ich mich in der Welt? Beziehungs- management Wo stehe ich in der Welt? Identitäts- management Wer bin ich? Nutzungspraktiken Jan Schmidt
  • 12. Informationsmanagement •  Selektieren, Filtern, Bewerten und Verwalten von Informationen •  Sachauseinandersetzung: Wie orientiere ich mich in der Welt? •  Web 1.0 Angebote & Social Web •  Suchmaschinen & Beziehungsnetzwerk
  • 13. Beziehungsmanagement •  Pflege bestehender Kontakte, neue Kontakte finden •  Oft Management der “weak ties”, der losen Bekanntschaften •  Sozialauseinandersetzung: Welche Position habe ich in der sozialen Umgebung? •  Vor allem im Social Web
  • 14. Identitätsmanagement •  Zugänglichmachen von Aspekten der eigenen Person •  Teilweise unkontrolliert, teilweise strategisch (z.B. Unterschied Business- Plattformen und Facebook) •  Identität wird von Anderen mitgestaltet •  Selbstauseinandersetzung: Wer bin ich? •  Vor allem im Social Web
  • 15. 89% der Menschen zwischen 14 und 29 sagen, sie können sich ein Leben ohne Internet nicht vorstellen.
  • 16. Persönliche Öffentlichkeiten •  Persönliche Relevanz •  Kleineres Publikum, oft persönlicher Kontakt •  Modus: Konversation betreiben, Dialog Journalismus •  Journalistische Nachrichtenfaktoren •  Unverbundenes Publikum •  Modus: Publizieren
  • 17. Sinusstudien als Sehhilfe für die Pastoral •  Lebensweltforschung: grundlegende Werte, Lebensstile, Geschmack und Ästhetik •  Gesellschaft zerfällt in 10 Milieus, die einander oft hochgradig fremd sind •  Kirche “erreicht” nur noch 3 Milieus •  Für Sinnfragen und Religion interessieren sich fast alle
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  • 20. Digital Outsiders •  Die im Alltag der Pfarren etc. dominanten meist älteren Milieus •  Internet spielt keine Rolle im Alltag •  Verunsicherung, Überforderung, Exklusion •  Erreichbarkeit für kirchliche Kommunikation: über das Internet so gut wie nicht •  Pastorale Herausforderung: Digital Gap
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  • 22. Digital Immigrants •  GelegenheitsnutzerInnen des Internets •  Verantwortungsbewusstsein, Skepsis •  Erreichbarkeit für kirchliche Kommunikation: teilweise via Internet und Social Media – aber wenig Produser-Verhalten •  Pastorale Herausforderung: Verbindung Offline-Online •  Viele Hauptamtliche
  • 23. Kommunikationsbeispiele: •  Facebook-Seite einer Pfarrgemeinde •  Blog über Kirchenrenovierung •  Kommentierbare spirituelle Impulse auf Facebook oder im Blog •  Fotos eine kirchlichen Veranstaltung auf Flickr •  Blended Learning Bildungsangebot •  Elternbildungsangebote zu Social Media Digital Immigrants
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  • 25. Digital Natives •  “Wir gehen nicht online, wir sind online” •  Postmoderner, multioptionaler, vernetzt-entgrenzter Lebensstil •  “kirchenferne” Milieus •  Erreichbarkeit für kirchliche Kommunikation: fast ausschließlich übers Internet; was nicht im Internet zu finden ist, gibt es nicht •  Pastorale Herausforderung: Netzinkulturation
  • 26.
  • 27. Inkulturation auf der Agora Paulus hätte gebloggt?
  • 29. Wir “surfen” nicht im Internet und das Internet ist für uns kein “Ort” und kein “virtueller Raum”. Für uns ist das Internet keine externe Erweiterung unserer Wirklichkeit, sondern ein Teil von ihr: eine unsichtbare, aber jederzeit präsente Schicht, die mit der körperlichen Umgebung verflochten ist. Piotr Czerksi http://www.zeit.de/digital/internet/2012-02/wir-die-netz-kinder
  • 30. Verkündigung 2.0 ist die Geschichte Gottes mit den Menschen gemeinsam weiter- zuerzählen.
  • 31. Ziel der Nutzung von Social Media ist nicht die “Verlebendigung” der Kirche sondern die Kommunikation des Evangeliums.
  • 32. Nicht die Kirche (oder die eine ihrer Organisationseinheiten) verkünden wir, sondern Jesus Christus
  • 33.
  • 36. Oft spielt sich die “wichtige” Kommunikation hinter dem Vorhang ab: in Direct Messages, im Chat, in geschlossenen Gruppen …
  • 37. Generieren wir Nutzen? Schaffen wir “Mehrwert”? Sind wir relevant? Wie erreichen die Menschen Kirche?
  • 38. Mut zur Nische und zur Lücke
  • 39. Es braucht engagierte Menschen, die sowieso ihr Charisma in der Internet- Kommunikation haben. „Digital Natives“ kann man nicht machen, nur suchen.
  • 40. Was kann Kirche konkret tun? Was passiert sowieso schon?
  • 41. Die Relevanz des Social Web wird kurzfristig überschätzt und langfristig unterschätzt.
  • 42. Social Media betrifft fast alle Bereiche der Pastoral
  • 43. •  Kommunikation/Presse •  Jugendarbeit •  Pfarren •  Bildungseinrichtungen •  Religionsunterricht •  …. Message: Wir sind ansprechbar, erreichbar und bekennen uns prinzipiell zur Antwort. Social Media in bestehenden pastoralen Bereichen
  • 44. •  Neue kleine und grosse neue pastorale Projekte, geleitet von Menschen mit Charisma fürs Social Web. •  Mit dem Spirit von Paulus am Aeropag. •  Nicht nur im Internet. •  “Risikokapital” Message: Von Dir, Digital Native, lerne ich, lernen wir. Netzinkulturation
  • 46. Social Media findet in der Kirche vor allem dezentral statt.
  • 47. Supporten! •  Verlinken, was schon da ist •  Kompetente Ansprechperson benennen •  Vernetzung vorantreiben (Barcamp?) •  MitarbeiterInnen-Weiterbildung, am besten anknüpfend an Arbeitsbereiche •  Personalauswahl und -entwicklung •  Social Media Guideslines gemeinsam entwickeln •  Ermutigen und bekräftigen wie Papst Franziskus auf Twitter
  • 49. Netzpolitik und Medienethik •  Kirche gestaltet Gesellschaft – auch den Lebensraum Internet •  Kompetenzaufbau notwendig •  Sozialwort 2.0 –  Informationelle Selbstbestimmung –  Digital Gap –  Commons als neue Kooperationsmodelle –  Faire Handys/PCs/Software, Strom, … •  Was nach innen gelebt wird, kann in der Gesellschaft umso glaubwürdiger vertreten werden.
  • 51. Web 2.0 ist mehr als Facebook Social Media Tagung für EntscheidungsträgerInnen Diözese Feldkirch 12. September 2013
  • 52. Credits •  Musikhören: CC by-sa Ed Yourdon •  Herz: CC by-nc-sa Fr. Stephen MSC •  Brille: Flickr CC by-nc-nd Severin Sadjina •  Frau: CC by nd1mbee •  Marienkäfer: CC by-nc-sa Thomas Tpunkt •  Fragezeichen: CC by-nc florianmarquart •  Like: CC by owenwbrown •  2 Mädchen: CC by-sa Mr. Theklan •  Rohre: CC by-nc Roel Wijnants •  4 Computer: CC by br1dotcom •  Lions/Ants: CC by Helge Fahrnberger •  Petersplatz: NBC News •  Akropolis: CC by-nc-nd Loic Pinseel •  Vorhang: CC by-nc-sa Bildbunt •  Kreuz: CC by-nc bogenfreund http://www.flickr.com/photos/bogenfreund/2332202713/ •  Hände, Pad: CC by LeWeb13 http://www.flickr.com/photos/leweb3/6482046915/ •  Wall: CC by florianplag http://www.flickr.com/photos/florianplag/4700659211/in/photostream/ •  Relate: CC by-nc-sa Windmills Marketing http://www.flickr.com/photos/nealschaffer/4902866564/ •  iPad Galerie: CC by-nc-sa Wooly Matt http://www.flickr.com/photos/woolner/4877086806/in/photostream/ •  Lücke: CC by-nc-nd westpark •  Eisberg: Intersection Consulting •  Jesus-Handy: CC by-sa LivingOS •  60 Sektunden: http://blog.qmee.com/qmee-online-in-60-seconds/ •  Laptop und Handy: CC by Johan Larsson •  Demo: CC by-sa Freiheit statt Angst Berlin 2008 •  Frau mit Laptop: Flickr CC by-nc-sa Will_Macilwaine •  Buttons: Flickr CC by-nc-sa KEXINO