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Intelliact AG
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CH-8050 Zürich
Tel. +41 (44) 315 67 40
Mail mail@intelliact.ch
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Fortschrittsübersicht bei Änderungen
Marco Egli, Patrick Henseler, 02.03.2015
INTELLIACT
PLM OPEN HOURS
Abstract
 In diesen PLM Open Hours werden die zentralen Herausforderungen
im Prozess der Definition, der Durchführung und der Koordination
von Produktänderungen beleuchtet.
 Wir zeigen die Bedeutung einer verlässlichen und aktuellen
Fortschrittsübersicht bei Änderungen und vermitteln einen Überblick
der anfallenden Aufgaben sowie involvierten Bereiche und Systeme
entlang des Produktlebenszyklus.
 Überdies vermitteln diese PLM Open Hours, welche Konzepte und
schlanken Lösungsansätze sich für eine effiziente und durchgängige
Umsetzung von Änderungen bewähren.
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 2
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
Inhalt
 Herausforderungen bei der «Abwicklung von Änderungen»
 Typische Fragestellungen im Kontext einer Änderung
 Ziele
 Phasen des Änderungsablaufs
 Basis der Fortschrittsübersicht
 Fazit
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 3
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
Herausforderung «Nachvollziehbarkeit» – Historie und Fortschritt von
Änderungen sind oft schwer nachzuvollziehen
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 4
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
 Geografisch separierte Standorte (Werke und Lager) aufgrund
Globalisierungstrend
 Viele am Digitalen Produkt beteiligte Rollen entlang der
Wertschöpfungskette
 Heterogene Landschaft an «Best in Class»-Systemen entlang der
Wertschöpfungskette/des Produktlebenszyklus
 Q-System, PDM, ERP, …
 Umfang einer Änderung
 Änderungen am Produkt sind wesentlich umfassender als ECR, ECO und ECN
 Beginnt «weiter vorne»: Anstoss für Änderung, kann potentiell von überall her
angestossen werden
 Endet «weiter hinten»:
– Umsetzung in Produktion, Beschaffung, Lagerung, Service etc.
– u.U. an verschiedenen Standorten
 Verständnisprobleme aufgrund Vielfalt an heterogenen Aufgaben über sämtliche
Rollen hinweg
Herausforderung «Ineffizienz» – Verzögerungsfaktoren als häufige
Realität
 Ineffiziente Change-Tracking-Systeme im Einsatz, die den heutigen
Realitäten und Anforderungen nicht mehr gewachsen sind:
 z.B. Änderungsmappen (Papierform)
 Von Enterprise Systemen losgelöste Applikationen/Hilfsmittel (Excel)
 Engineering-Änderung und deren Umsetzung in der Produktion – in der
Realität oft separate Prozesse
 Auf die Design-Änderung folgende Aufgaben werden nicht systematisch definiert und
deren Umsetzung in der Produktion nicht nachverfolgt
 Information und Möglichkeit der Einflussnahme von Produktion, Logistik, Service etc.
auf eine Änderung erfolgt in vielen Fällen zu spät
 «Können wir das Produkt nach erfolgter Änderung überhaupt mit den vorhandenen
Mitteln produzieren?»
 Iterationen aufgrund zu wenig differenzierter Behandlung von
verschiedenen Änderungs-Kategorien
 Design-getriebene vs. Prozess-getriebene Änderungen
 Fehlende Integration von Design- und Produktqualitätsbetrachtungen bei
Änderungen in der Produktion
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 5
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
Typische Fragestellungen im Kontext einer Änderung
 Welche Materialien / Artikel / Verkaufsprodukte sind von einer Änderung
betroffen?
 Wie sind die entsprechenden Lagerbestände?
 Gibt es dafür laufende Produktionsaufträge?
 Wie wird das Phase-Out gehandhabt?
 In welcher Phase befindet sich ein Antrag, Auftrag?
 Welche Änderung hat die Zeichnung XY erfahren?
 Welche Änderungen können gebündelt werden?
 Welche Änderung betrifft Produkt Management und Marketing?
 An welchen Standorten ist die Änderung in der Produktion bereits umgesetzt?
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 6
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
 Mix an Informationen aus Enterprise-Systemen sowie Aufgaben
und Entscheidungen, die in Verbindung mit diesen Objekten stehen
Ziele
 Effizienz, Beschleunigung
 Nachvollziehbarkeit und Transparenz über den gesamten Umfang
einer Änderung (über Engineering hinaus)
 Inkl. Prozess, d.h. Entscheidungen und Aufgaben
 Rückmeldung der Änderungsumsetzung (Nachweis der Wirksamkeit)
 Gewissheit (Aktualität und Verlässlichkeit von Informationen)
 Vollständigkeit – Einbindung sämtlicher Standorte und beteiligter
Rollen
 Übersicht der (umgesetzten) Aufgaben im Bereich
Produktentwicklung und Produktion
 Akzeptanz
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 7
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
Phasen des Änderungsablaufs
 Grundsätzlicher Ablauf einer Änderung (Änderungsobjekte):
 Legende
 PR: Änderungsanstoss, Optimierungsvorschlag (Problem Report)
 ECR: Änderungsantrag (Engineering Change Request)
 ECO: Änderungsauftrag (Engineering Change Order)
 ECN: Änderungsmitteilung (Engineering Change Notice)
 CR: Änderungs-Report (Change Report)
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 8
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
PR ECR ECO ECN CRUmsetzung
«Roter Faden» als Basis der Fortschrittsübersicht
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 9
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
PR ECR ECO ECN
Antrag Bewertung Auftrag DurchführungAnstoss Umsetzung
CR
 Artikel
 Dokumente
 E-BOM
 …
Q-Systeme PDM ERP
 Artikel
 Dokumente
 E-BOM
 …
 Arbeitspläne
 Prüfpläne
 Fertigungsaufträge
 M-BOMs
 Lagerbestände
 …
 Aufgaben
 Entscheidungen festhalten
 Diskussion/Kommentare
«Roter
Faden»
Objekte
System-
Klassen
Abschluss
«Best-in-Class»-Systeme
Fortschritts
-Übersicht
Freigabe Produktstammdaten- und Dokumenten-Revisionen
1 2 3 4 5 7 8
Spezifischer Kontext-Bezug
Umsetzung
Information
6
 Artikel
 Dokumente
 E-BOM
 …
etablierte Routinen (Engineering)
Routinen fehlen oftmals («um Engineering herum»)
 Arbeitspläne
 Prüfpläne
 Fertigungsaufträge
 M-BOMs
 Lagerbestände
 …
 Apps als Lösungsansatz zur Fortschrittsübersicht
(Kontext-spezifische Objekt-Daten-Integration)
 Artikel
 …
Phasen
einer
Änderung
Fazit
 Der Änderungsprozess
 Ist einer der am meisten “gelebten” Prozesse in Unternehmen
 Erfordert das Zusammenwirken vieler Rollen bzw. Personen
 Erstreckt sich über unterschiedliche Standorte
 Wird in verschiedenen Systemen und Applikationen durchgeführt
 Effizienzsteigerung und Verlässlichkeit lassen sich dabei erreichen,…
 …wenn rasch und einfach ersichtlich ist, in welchem Schritt sich eine Änderung
befindet
 …wenn es für alle Beteiligten klar ist, wer (noch) was in einer Änderung zu tun hat
 … wenn es einfach ist, die vollzogenen Änderungen für Artikel, Dokumente,
Prüfpläne, Fertigungsaufträge einfach zu überblicken
 Als Lösungsansatz bieten sich Apps an
 Diese verknüpfen Daten und Informationen der von der Änderung betroffenen
Objekte aus den einzelnen Systemen und Applikationen…
 …und liefern kontextbezogene Rückmeldungen (Visualisierungen) zum
Änderungsfortschritt bzw. zur Umsetzung von Aufgaben und Entscheidungen
PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 10
PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN

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PLM Open Hours - Fortschrittsübersicht bei Änderungen

  • 1. Intelliact AG Siewerdtstrasse 8 CH-8050 Zürich Tel. +41 (44) 315 67 40 Mail mail@intelliact.ch Web http://www.intelliact.ch Fortschrittsübersicht bei Änderungen Marco Egli, Patrick Henseler, 02.03.2015 INTELLIACT PLM OPEN HOURS
  • 2. Abstract  In diesen PLM Open Hours werden die zentralen Herausforderungen im Prozess der Definition, der Durchführung und der Koordination von Produktänderungen beleuchtet.  Wir zeigen die Bedeutung einer verlässlichen und aktuellen Fortschrittsübersicht bei Änderungen und vermitteln einen Überblick der anfallenden Aufgaben sowie involvierten Bereiche und Systeme entlang des Produktlebenszyklus.  Überdies vermitteln diese PLM Open Hours, welche Konzepte und schlanken Lösungsansätze sich für eine effiziente und durchgängige Umsetzung von Änderungen bewähren. PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 2 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
  • 3. Inhalt  Herausforderungen bei der «Abwicklung von Änderungen»  Typische Fragestellungen im Kontext einer Änderung  Ziele  Phasen des Änderungsablaufs  Basis der Fortschrittsübersicht  Fazit PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 3 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
  • 4. Herausforderung «Nachvollziehbarkeit» – Historie und Fortschritt von Änderungen sind oft schwer nachzuvollziehen PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 4 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN  Geografisch separierte Standorte (Werke und Lager) aufgrund Globalisierungstrend  Viele am Digitalen Produkt beteiligte Rollen entlang der Wertschöpfungskette  Heterogene Landschaft an «Best in Class»-Systemen entlang der Wertschöpfungskette/des Produktlebenszyklus  Q-System, PDM, ERP, …  Umfang einer Änderung  Änderungen am Produkt sind wesentlich umfassender als ECR, ECO und ECN  Beginnt «weiter vorne»: Anstoss für Änderung, kann potentiell von überall her angestossen werden  Endet «weiter hinten»: – Umsetzung in Produktion, Beschaffung, Lagerung, Service etc. – u.U. an verschiedenen Standorten  Verständnisprobleme aufgrund Vielfalt an heterogenen Aufgaben über sämtliche Rollen hinweg
  • 5. Herausforderung «Ineffizienz» – Verzögerungsfaktoren als häufige Realität  Ineffiziente Change-Tracking-Systeme im Einsatz, die den heutigen Realitäten und Anforderungen nicht mehr gewachsen sind:  z.B. Änderungsmappen (Papierform)  Von Enterprise Systemen losgelöste Applikationen/Hilfsmittel (Excel)  Engineering-Änderung und deren Umsetzung in der Produktion – in der Realität oft separate Prozesse  Auf die Design-Änderung folgende Aufgaben werden nicht systematisch definiert und deren Umsetzung in der Produktion nicht nachverfolgt  Information und Möglichkeit der Einflussnahme von Produktion, Logistik, Service etc. auf eine Änderung erfolgt in vielen Fällen zu spät  «Können wir das Produkt nach erfolgter Änderung überhaupt mit den vorhandenen Mitteln produzieren?»  Iterationen aufgrund zu wenig differenzierter Behandlung von verschiedenen Änderungs-Kategorien  Design-getriebene vs. Prozess-getriebene Änderungen  Fehlende Integration von Design- und Produktqualitätsbetrachtungen bei Änderungen in der Produktion PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 5 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
  • 6. Typische Fragestellungen im Kontext einer Änderung  Welche Materialien / Artikel / Verkaufsprodukte sind von einer Änderung betroffen?  Wie sind die entsprechenden Lagerbestände?  Gibt es dafür laufende Produktionsaufträge?  Wie wird das Phase-Out gehandhabt?  In welcher Phase befindet sich ein Antrag, Auftrag?  Welche Änderung hat die Zeichnung XY erfahren?  Welche Änderungen können gebündelt werden?  Welche Änderung betrifft Produkt Management und Marketing?  An welchen Standorten ist die Änderung in der Produktion bereits umgesetzt? PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 6 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN  Mix an Informationen aus Enterprise-Systemen sowie Aufgaben und Entscheidungen, die in Verbindung mit diesen Objekten stehen
  • 7. Ziele  Effizienz, Beschleunigung  Nachvollziehbarkeit und Transparenz über den gesamten Umfang einer Änderung (über Engineering hinaus)  Inkl. Prozess, d.h. Entscheidungen und Aufgaben  Rückmeldung der Änderungsumsetzung (Nachweis der Wirksamkeit)  Gewissheit (Aktualität und Verlässlichkeit von Informationen)  Vollständigkeit – Einbindung sämtlicher Standorte und beteiligter Rollen  Übersicht der (umgesetzten) Aufgaben im Bereich Produktentwicklung und Produktion  Akzeptanz PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 7 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN
  • 8. Phasen des Änderungsablaufs  Grundsätzlicher Ablauf einer Änderung (Änderungsobjekte):  Legende  PR: Änderungsanstoss, Optimierungsvorschlag (Problem Report)  ECR: Änderungsantrag (Engineering Change Request)  ECO: Änderungsauftrag (Engineering Change Order)  ECN: Änderungsmitteilung (Engineering Change Notice)  CR: Änderungs-Report (Change Report) PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 8 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN PR ECR ECO ECN CRUmsetzung
  • 9. «Roter Faden» als Basis der Fortschrittsübersicht PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 9 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN PR ECR ECO ECN Antrag Bewertung Auftrag DurchführungAnstoss Umsetzung CR  Artikel  Dokumente  E-BOM  … Q-Systeme PDM ERP  Artikel  Dokumente  E-BOM  …  Arbeitspläne  Prüfpläne  Fertigungsaufträge  M-BOMs  Lagerbestände  …  Aufgaben  Entscheidungen festhalten  Diskussion/Kommentare «Roter Faden» Objekte System- Klassen Abschluss «Best-in-Class»-Systeme Fortschritts -Übersicht Freigabe Produktstammdaten- und Dokumenten-Revisionen 1 2 3 4 5 7 8 Spezifischer Kontext-Bezug Umsetzung Information 6  Artikel  Dokumente  E-BOM  … etablierte Routinen (Engineering) Routinen fehlen oftmals («um Engineering herum»)  Arbeitspläne  Prüfpläne  Fertigungsaufträge  M-BOMs  Lagerbestände  …  Apps als Lösungsansatz zur Fortschrittsübersicht (Kontext-spezifische Objekt-Daten-Integration)  Artikel  … Phasen einer Änderung
  • 10. Fazit  Der Änderungsprozess  Ist einer der am meisten “gelebten” Prozesse in Unternehmen  Erfordert das Zusammenwirken vieler Rollen bzw. Personen  Erstreckt sich über unterschiedliche Standorte  Wird in verschiedenen Systemen und Applikationen durchgeführt  Effizienzsteigerung und Verlässlichkeit lassen sich dabei erreichen,…  …wenn rasch und einfach ersichtlich ist, in welchem Schritt sich eine Änderung befindet  …wenn es für alle Beteiligten klar ist, wer (noch) was in einer Änderung zu tun hat  … wenn es einfach ist, die vollzogenen Änderungen für Artikel, Dokumente, Prüfpläne, Fertigungsaufträge einfach zu überblicken  Als Lösungsansatz bieten sich Apps an  Diese verknüpfen Daten und Informationen der von der Änderung betroffenen Objekte aus den einzelnen Systemen und Applikationen…  …und liefern kontextbezogene Rückmeldungen (Visualisierungen) zum Änderungsfortschritt bzw. zur Umsetzung von Aufgaben und Entscheidungen PLM OPEN HOURS _ 02.03.2015 10 PLM OPEN HOURS – FORTSCHRITTSÜBERSICHT BEI ÄNDERUNGEN