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Krisenkommunikation
       In Zeiten der 24-Stunden-Kommunikation:
               Ausnahmefall oder Normalzustand?
Fachtagung | 13. Oktober 2011 | Düsseldorf
In Zeiten der 24-Stunden-Kommunikation:

    Gibt es eigentlich noch den Spezial-            Ähnliche Fälle zeigen, dass Unternehmen
                                                    und Institutionen oft noch nicht wirklich dia-
    fall Krisenkommunikation? Oder ist
                                                    logbereit mit breiten Bevölkerungsschichten
    die Krise nicht inzwischen der Nor-             sind. Das Anspruchsdenken von Kunden,
    malzustand für Kommunikateure?                  Konsumenten, Anwohnern und Bürgern
                                                    allgemein hat sich durch das Netz aber
    Die Stimmen der PR-Chefs werden zahlrei-        deutlich gewandelt. Der Forderung nach au-
    cher, die auf Grund des beschleunigten Me-      thentischer Kommunikation rund um die Uhr
    diensystems ihren Job vor allen Dingen darin    lässt sich nur durch immense Anstrengungen
    sehen, ein Feuerchen nach dem anderen           sicherstellen. Zunehmend entdecken Nicht-
    auszutreten, bevor es sich zu einem Groß-       regierungsorganisationen diese Schwäche
    brand entwickeln und die eigene Organisa-       von Unternehmen und bauen darauf ihre
    tion zu verzehren droht.                        Kampagnen auf.

    Der Trend zur Skandalisierung in den Mas-     Keine Krise ist wie die andere. Führt man
    senmedien ist auf Grund des verschärf-        sich die großen und kleinen Katastrophen
    ten Wettbewerbs ungebrochen. Hinzu            vor Augen, die in den vergangenen Monaten
    kommt eine Vielzahl neuer digitaler Kanäle,   Unternehmen und Organisationen erfasst
    die schneller als etablierte Medien arbeiten  haben, scheint es kaum Gemeinsamkeiten
    und eine enorme Reichweite entfalten kön-     zu geben: Finanzmarktkrise, „Drückerkönig“,
    nen. Foren, Blogs, twitter, soziale Netzwer-  Wikileaks, „Wutbürger“, EHEC, „Goldener
    ke – das Web 2.0 erhöht                                         Windbeutel“,       feindliche
    die Krisenanfälligkeit, die Es gibt kein Unternehmen Übernahmen, Sexparties,
    nächste facebook-Welle                                          mögliche Atomunfälle, Tel-
                                  und keine Organisation,
    ist nur ein paar Klicks ent-                                    dafax. Die Fälle zeigen aber
    fernt. Bislang galt die Maß- die nicht von einer Krise          eins: Es gibt kein Unter-
    gabe, dass erst der Sprung erwischt werden könnte.              nehmen und keine Organi-
    in die etablierten Medien                                       sation, die nicht von einer
    tatsächlich den Ausbruch einer Krise bedeu-   Krise erwischt werden könnte. Es sind eben
    tet. Die Greenpeace-Kampagne gegen die        nicht nur Konzerne in den sogenannten „High
    Verwendung von Palmöl in Schokoriegeln        Risk“-Bereichen, etwa der Öl-, Chemie-
    des Herstellers Nestlé ist jedoch eine Zäsur, oder Stromindustrie, die sich entsprechend
    da hier erstmals ein Unternehmen mittels      vorbereiten müssen. Auch hervorragend be-
    einer orchestrierten Online-Kampagne zu       leumundete Nichtregierungsorganisationen,
    einer Verhaltensänderung gezwungen wurde      Verbände oder Dienstleister können von Kri-
    – auch weil es die Kontrolle über seine eige- sen betroffen sein, wie eine ARD-Reportage
    ne Internetseite bei facebook verlor.         zeigt, die dem World Wildlife Fund For Nature




                         Hartmut Gahmann                                 Dr. Frank Laurich
                         Nestlé Deutschland AG                           HSH Nordbank
                         Krisenkommunikation 2010                        Krisenkommunikation 2010



2
Ausnahmefall oder Normalzustand?

(WWF) unlautere Motive unterstellte. Alle    verlassen können, im Ernstfall die Füh-
Unternehmungen sind potentiell gefährdet,    rung übernehmen und auch unbequeme
die Deutungshoheit über das eigene Han-      Entscheidungen durchdrücken.
deln zu verlieren.
                                                                Wie Kommunikatoren
Letztlich steht dann                                            Krisen eindämmen und
                           Für die kommunikative Be-
nicht nur das Image                                             die    Glaubwürdigkeit
einer Organisation auf wältigung von Krisen gibt es ihrer Organisation be-
dem Spiel, sondern im keinen Masterplan.                        wahren können, verra-
Extremfall die Organi-                                          ten Ihnen die Referen-
sation selbst, ihre „licence to operate“. Oft ten der Fachtagung Krisenkommunikation.
ist dabei nicht der eigentliche Missstand     Erfahrene Kommunikatoren präsentieren
entscheidend für das öffentliche Urteil,      im Rahmen von Best-Cases, Fachvorträ-
sondern der Umgang mit Vorwürfen und          gen, Diskussionsrunden und Hintergrund-
Kritik. Hier kann und muss eine professio-    gesprächen ihre konkreten Erlebnisse,
nelle Kommunikation ansetzen. Es gilt,        Konzepte und Lösungsansätze.
den Skandal im Skandal zu verhindern.

Die Gründe für eine Unternehmenskri-          Lernen und diskutieren Sie, wie Sie
se mögen vielfältig sein – Korruption,        • in Krisenzeiten erfolgreich
Missmanagement,        Arbeitsplatzabbau,       kommunizieren.
Übernahmen oder Produktfehler – eines         • Ihre Kommunikationsstrategie in
jedoch ist immer gleich: Der Kampf um           Krisenzeiten optimieren.
die Deutungshoheit in der Öffentlichkeit      • Krisensituationen positiv für sich
muss schnell und effektiv geführt wer-          nutzen.
den. Abwiegeln, ignorieren oder verharm-
losen sind keine Erfolg versprechenden        Gründe, diese Veranstaltung zu
Optionen. Informationen sollten schnell,      besuchen
direkt und mittels Multiplikatoren an die     • Die eigene Arbeit reflektieren und
Öffentlichkeit weitergegeben werden. Im         neue Ideen sammeln.
besten Fall sorgt der Kommunikations-         • Aus der Praxis guter Krisenkommuni-
manager dafür, dass es überhaupt nicht          katoren lernen.
zu einer Krise kommt. Ein gutes Issues-       • Der Ausbau Ihres Kommunikations-
und Erwartungsmanagement hilft Unter-           netzwerkes.
nehmen, mögliche Probleme frühzeitig          • Gelerntes anwenden: direkte Vertie-
zu erkennen und entsprechend gegen-             fung im Rahmen eines der drei ange-
zusteuern. Auch das Webmonitoring ist           botenen Workshops am Folgetag.
ein wichtiges Mittel zur Krisenprävention.
                                              Was können Sie erwarten?
Für die kommunikative Bewältigung von         • Keynotes, Vorträge und aktuelle
Krisen gibt es keinen Masterplan. Eine der      Praxisbeispiele von erfahrenen
wesentlichen Voraussetzungen dafür ist          Referenten.
die Vernetzung und die Stellung der Un-       • Verschiedene Themenschwerpunkte
ternehmenskommunikation in der Organi-          in den Panelsträngen am Nachmittag.
sationsstruktur. Die Kommunikation muss       • Abschlussdiskussion mit Impulsvor-
sich auf den Rückhalt des Vorstands             trag und Raum für Fragen.


                                                                                         3
Referenten


                   Holger Eichele                    durch ACS verließ sie das Unternehmen
                   BMELV                             nach mehr als 17 Jahren. Die ehemalige
                   ist seit Dezember 2009 Leiter     Journalistin hat den in den 1990er Jahren ein-
                   des Pressereferates im Bun-       geleiteten Wandel vom klassischen Bauun-
    desministerium für Ernährung, Landwirtschaft     ternehmen zum internationalsten Baudienst-
    und Verbraucherschutz. Der Journalist war zu-    leister der Welt intern und extern erfolgreich
    letzt Büroleiter und Hauptstadtkorrespondent     kommunikativ gestaltet. Zuvor arbeitete sie
    der Mediengruppe Ippen, zu der große regio-      als Pressesprecherin der Wirtschaftsverei-
    nale Tageszeitungen wie Münchener Merkur,        nigung Deutsches Verkehrsforum in Bonn
    Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, tz         sowie der Bahntochter Transfracht Deutsche
    und Westfälischer Anzeiger gehören. Holger       Transportgesellschaft in Frankfurt am Main.
    Eichele studierte an der Freien Universität
    Berlin und begann seine berufliche Laufbahn                    Dr. Susanne Lapp
    1991 als Volontär beim Merkur.                                 Fraport
                                                                   ist seit 2010 Leiterin Konzern-
                  Volker Heck                                      Information & Notfall-Kommu-
                  RWE                                nikation der Fraport AG. Zuvor leitete sie
                  ist seit 2006 Leiter Konzern-      dort von 2004 an die Interne Kommunikation
                  kommunikation der RWE AG.          & Medienproduktion, nachdem sie bereits in
    Von 2003 bis 2006 leitete er die Konzern-        unterschiedlichen Positionen in der Unter-
    Energie-/ Umweltpolitik sowie die Konzern-       nehmenskommunikation in Politik und Wirt-
    Außenbüros der RWE AG. Zuvor war Heck            schaft tätig gewesen war. 2000 promovierte
    als Leiter der Presseabteilung für die Kon-      sie am Institut für Weltwirtschaft in Kiel.
    zernkommunikation zuständig. Von 1994 bis
    1999 verantwortete er die Unternehmensent-                     Susanne Marell
    wicklung der RWE Energie AG und die Kon-                       BASF Gruppe
    zernentwicklung der heutigen RWE AG.                           ist seit 2011 Vice President
                                                                   Corporate Brand Management
                  Matthias von Herrmann              der BASF Gruppe. Zuvor war sie von 2000 bis
                  Initiative „Parkschützer“          2011 als Vice President Corporate Communi-
                  hat Politikwissenschaft, VWL       cations bei Cognis weltweit verantwortlich für
                  und Chemie studiert. Bundes-       den Bereich Corporate Communications. Sie
    weit bekannt wurde er als ehrenamtlicher         verfügt über eine langjährige Erfahrung in
    Pressesprecher der Initiative „Parkschützer“.    Marketing und Kommunikation. U.a. war sie
    Die Parkschützer stellen sich gegen Stuttgart    für die Unternehmen Schering, AgrEvo und
    21, also gegen die Tieferlegung und Verklei-     Aventis Crop Science tätig. Die diplomierte
    nerung des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Mat-       Ökonomin ist Lösungsorientierte Kurzberate-
    thias von Herrmann ist selbstständig tätig als   rin und verfügt über eine mehrjährige Coa-
    Trainer und Berater im Bereich Presse- und       chingausbildung.
    Öffentlichkeitsarbeit.
                                                                  Martin Rücker
                Jutta Hobbiebrunken                               foodwatch
                HOCHTIEF (ehemals)                                ist seit Januar 2009 Presse-
                hat bis Mai 2011 die Konzern-                     sprecher und leitet die Pres-
                kommunikation der HOCHTIEF           se- und Öffentlichkeitsarbeit von foodwatch.
    AG in Essen geleitet. Nach der Übernahme         Aufgabe des gelernten Journalisten ist es,

4
seinen ehemaligen Kollegen die Themen             gierungssprecher der Landesregierung von
und Positionen von foodwatch schmackhaft          Nordrhein-Westfalen und leitete dort das
zu machen.                                        Landespresse- und Informationsamt. Der
                                                  diplomierte Volkswirt und gelernte Journalist
               Dr. Oliver Scherenberg             arbeitete unter anderem für die Nachrich-
               Unverzagt von Have                 tenagentur „Reuters“, die Wochenzeitung
               ist Rechtsanwalt in der Me-        „Die Zeit“ und als leitender Redakteur für die
               dienrechts- und IP-Kanzlei         „Süddeutsche Zeitung“.
Unverzagt von Have in Hamburg. Er verant-
wortet dort den Rechtsbereich „Reputations-                     André Wigger
management und Krisenkommunikation“.                            Burson-Marsteller
Weitere Tätigkeitsschwerpunkte von Dr.                          ist seit dem Jahr 2005 für Bur-
Scherenberg sind das Lizenzvertragsrecht,                       son-Marsteller tätig. Er verfügt
der Technologietransfer, das Patent- und          über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der
Markenrecht, das IT-Recht sowie das Recht         Kommunikationsberatung und hat in die-
des unlauteren Wettbewerbs. Frühere be-           ser Zeit ausschließlich für führende Agen-
rufliche Stationen waren unter anderem die        turen gearbeitet. Als Seniorberater hat er
internationale Kanzlei Freshfields Bruckhaus      Kommunikationsprogramme für zahlreiche
Deringer und das Patentverwertungsunter-          nationale und multinationale Unternehmen
nehmen IP Bewertungs AG.                          entwickelt und umgesetzt. Im Jahr 2006
                                                  übernahm er die Leitung der Corporate/
               David Schraven                     Financial Practice und ist seit 2010 zudem
               WAZ-Mediengruppe                   verantwortlich für die Bereiche Technology
               ist seit 2010 Leiter des Res-      und Brand Marketing.
               sorts Recherche innerhalb der
WAZ-Mediengruppe. Bereits während des                            Marco Vollmar
Studiums der Slawistik, Politologie und Ge-                      WWF Deutschland
schichte arbeitete er als freier Journalist für                  hat seit Mai 2011 die Ge-
die Neue Zürcher Zeitung, taz und den WDR.                       schäftsleitung Öffentlichkeits-
Er war Mitbegründer des „Nachrichtenbüros         arbeit & Politik des WWF Deutschland inne.
Zentralasien/ Kirgisien“ und Gründungsge-         Zuvor verantwortete er fünf Jahre lang das
schäftsführer der taz-Redaktion Ruhr. Ne-         deutschsprachige Online- und Radioange-
ben seiner Tätigkeit als Journalist arbeitete     bot der Deutschen Welle in Bonn. Von 2002
er als Dozent an der Universität Essen im Be-     bis 2006 leitete er die Fernsehdirektion der
reich Nachrichtenschreiben. Ab 2000 arbeite-      Deutschen Welle in Berlin. Davor war er als
te er als Redakteur und immer wieder auch als     Politik- und Wirtschaftsredakteur für den
freier Journalist bei verschiedenen Zeitungen.    MDR, den SWR und DW-TV in Berlin tä-
2007 wurde David Schraven in den Vorstand         tig. Vollmar studierte an den Universitäten
des Netzwerks Recherche gewählt.                  in Bonn und Paris Politische Wissenschaft,
                                                  Geschichte und Volkswirtschaftslehre. Er
             Oliver Schumacher                    engagiert sich ehrenamtlich für die Interna-
             Deutsche Bahn                        tionalen Journalistenprogramme IJP e.V.
             ist seit 2006 Konzernsprecher        und organisiert jährlich einen Journalisten-
             bei der Deutschen Bahn AG            austausch zwischen Deutschland und dem
und seit Juni 2007 zusätzlich Leiter Unter-       südlichen Afrika.
nehmenskommunikation. Zuvor war er Re-

                                                                                                   5
Programm


    9.00 Uhr    Begrüßung durch den Moderator
    	           	 	Wolf-Dieter Rühl, Geschäftsführender Redakteur, prmagazin


    9.10 Uhr    Keynote: Permanente Krisen-PR? Der Medienwandel und seine Auswirkungen
                auf die Unternehmenskommunikation
                  Oliver Schumacher, Leiter Unternehmenskommunikation, Deutsche Bahn


    10.00 Uhr   Vorausdenken statt Voraussagen: Strategisches Issues Management als
                Frühwarnsystem
                  Susanne Marell, Vice President Corporate Brand Management, BASF Gruppe
                Welche Themen werden wahrscheinlich schon morgen in der Öffentlichkeit kon-
                trovers diskutiert? Welche Entwicklungen sollte man im Auge behalten? Welche
                Vorbereitungen müssen unternehmensintern getroffen werden? – Effektives
                Issues Management und Themenmonitoring geben Antworten auf diese Fragen
                und unterstützen die Kommunikation, potentielle Risikothemen frühzeitig zu er-
                kennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

    10.45 Uhr   Kaffeepause

    11.15 Uhr   Zwischen Dioxin, Fukushima und EHEC: Neue Herausforderungen an das
                Krisenmanagement von Bund und Ländern
                  Holger Eichele, Pressesprecher/ Referatsleiter Presse, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft
                und Verbraucherschutz

                Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
                stand dieses Jahr häufig im medialen Fokus. Welche Grundmuster gibt es bei
                Krisen, welche Konsequenzen sind zu ziehen, wie kommunizieren Bund und
                Länder?

    12.00 Uhr   Zwischen Ignoranz und Hysterie – Krisenmanagement in der vernetzten
                Gesellschaft
                  André Wigger, Managing Director Corporate Communications, Technology and Brand Marketing,
                Burson-Marsteller

                Social Media verändern die Spielregeln der Krisenkommunikation und des
                Issues Managements im 21. Jahrhundert fundamental. In der vernetzten Gesell-
                schaft ist die Reputation eines Unternehmens ständig in Gefahr, rund um die
                Uhr und rund um den Globus. Sind Unternehmen für diese Herausforderung
                gerüstet? Und wie können sie sich vorbereiten?

    12.45 Uhr   Mittagspause




6
13. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 690 Euro zzgl. MwSt.



            Panelstränge
            Instrumente und Maßnahmen                              Treiber/ Anspruchsgruppen in der
                                                                   Krise
13.45 Uhr    Medienarbeit in der Krise                             Kommunikation der Mutbürger
              Dr. Susanne Lapp, Leiterin Konzern-Information         	Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Ini-
             und Notfall-Kommunikation, Fraport                    tiative „Parkschützer“

             Dr. Lapp beleuchtet vier Schwerpunkte                 Der Erfolg der Proteste gegen das
             der Medienarbeit in der Krisenkommu-                  Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 ist nicht
             nikation:                                             zuletzt einer konsequenten Kommu-
             1. „Luck is with the prepared mind“ –                 nikation zu verdanken. Matthias von
                die richtige Krisenvorbereitung                    Herrmann beleuchtet in seinem Vor-
             2. Prinzipien für die Kommunikation in                trag Kommunikationsstrategie und
                der Krise                                          einzelne Maßnahmen der Bürger-
             3. Wie hat das Social Web die Krisen-                 initiative.
                kommunikation verändert?
             4. Nach der Krise ist vor der Krise – Wo-
                rauf es beim De-Briefing ankommt?

14.30 Uhr    Krisenkommunikation in sozialen                       Abtauchen, Leugnen, Lügen – die
             Netzwerken                                            beliebtesten Fehler bei Medienan-
              	 Marco Vollmar, Geschäftsleitung Öffentlichkeits-   fragen
             arbeit und Politik, WWF Deutschland                   	David Schraven, Ressortleiter Recherche, WAZ-
             Die Umweltschutzorganisation WWF                      Mediengruppe

             sieht sich nach einer ARD-Reportage                   Schraven berichtet aus der Praxis, was
             massiven Anschuldigungen und Vor-                     Pressesprecher in Krisensituationen
             würfen ausgesetzt. Die Krisenkommu-                   aus Sicht des recherchierenden Jour-
             nikation konzentriert sich auf die so-                nalisten immer wieder falsch machen.
             zialen Netzwerke. Mit einem eigenen                   Dass aber auch Medienvertreter mit-
             Diskussionsforum, einer sog. „Mind-                   unter in ihrer Krisen-PR versagen, zeigt
             Map“ und dem „WWF-Faktencheck“                        sein kurzer Exkurs zum Vorstands-
             gelingt es, die Stimmung zu drehen.                   wechsel beim netzwerk recherche.

15.15 Uhr    Presserecht während der Krise:                        Der „Goldene Windbeutel“ – Von
             Feuern aus allen Rohren?                              falschen Werbeversprechen und fal-
              	 Dr. Oliver Scherenberg, Rechtsanwalt, UNVER-       schen Hoffnungen in die Krisen-PR
             ZAGT VON HAVE                                          	 Martin Rücker, Pressesprecher, Leiter Presse-
             Privatleute, Unternehmen und Orga-                    und Öffentlichkeitsarbeit, foodwatch

             nisationen können sich gegen falsche                  Martin Rücker stellt in seinem Vortrag
             oder verzerrende Berichterstattung mit                die kommunikativen Maßnahmen rund
             den Mitteln des Presserechts wehren.                  um die foodwatch-Wahl zur „dreistes-
             Welche Meldungen sind angreifbar,                     ten Werbelüge des Jahres“ vor - und
             welche nicht? Warum ist es manchmal                   berichtet, wie Krisenberater die Krise
             ratsamer, die rechtlichen Waffen im                   der Lebensmittelwirtschaft noch ver-
             Schrank zu lassen? Wie können online                  schärfen.
             massenweise verbreitete Falschmel-
             dungen „eingefangen“ werden?
                                                                                                                       7
16.00 Uhr   Kaffeepause

    16.30 Uhr   Kommunikation von industriellen Großprojekten – keine Chance gegen den
                „Wutbürger“?
                	 	Volker Heck, Leiter Konzernkommunikation, RWE
                Große Infrastrukturprojekte zu realisieren, ist in Deutschland immer schwieriger
                geworden: Ob Autobahnbrücken, Überlandleitungen, Kohle- oder Pumpspei-
                cherkraftwerke – pressure groups wie Bürgerinitiativen können die Verfahren
                jahrelang blockieren, wenn nicht verhindern. Was kann Kommunikation in sol-
                chen Situationen bewirken, wo sind ihre Grenzen?

    17.15 Uhr   Kommunikation in der Übernahmeschlacht
                	 	Jutta Hobbiebrunken, ehem. Leiterin Konzerkommunikation, HOCHTIEF
                Wenn das eigene Unternehmen Ziel eines unerwarteten und ungewollten Über-
                nahmeversuchs wird, startet die Kommunikation gegenüber dem Angreifer mit
                deutlichen Nachteilen: Der Bieter hat seine PR-Strategie schon fertig, der Ver-
                teidiger muss sie erst noch entwickeln. Die Kommunikation ist erfolgskritisch,
                denn letztendlich entscheidet nur eine Gruppe: die Aktionäre. Welche Möglich-
                keiten und Grenzen hat die Kommunikation in dieser Situation?

    18.00 Uhr   Abschlussdiskussion mit einem Impulsvortrag zum Thema „Erfolgreich aus
                der Krise“
    	           	Caroline Bahnemann, Stellv. Leiterin Stabsstelle Kommunikation und Presse, Universitätsmedizin Mainz


    18.30 Uhr   Ende der Veranstaltung




8
W1: Krisenkommunikation im Social Web
14. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 450 Euro zzgl. MwSt.
                                                                                           scm
                                                                                           school for communication and management




                                                                                     Teilnehmerzahl: 6 - 14



Beschreibung
Für Krisenmanager in Unternehmen hat sich im                       Uwe Wache
Zeitalter des Social Webs zwar nicht alles aber                    Klenk & Hoursch
doch vieles geändert. Geordnete Prozesse und           ist Managing Partner und Vorstand der Klenk &
die handelnden Personen selbst haben zwar              Hoursch AG, einer partnergeführten Agentur für
nach wie vor eine herausragende Bedeutung für          methodische Unternehmenskommunikation. Er ist
                                                       vor allem in den Bereichen Crisis & Issues und Me-
erfolgreiches Bewältigen von Krisensituationen.
                                                       dia Relations tätig. In mehr als 25 Jahren in der Kom-
Immer häufiger sind es jedoch Foren, Chats             munikationsberatung war er zuvor unter anderem als
oder Diskussionen in Social Network Platt-             Geschäftsführer des Frankfurter Büros bei Burson-
formen, auf denen Krisenthemen angestoßen              Marsteller, als Geschäftsführer bei Leipziger & Partner
werden, die in der Folge von klassischen Me-           und als Vorstand der Fink & Fuchs AG tätig.
                                                       Im Workshop unterstützen ihn seine Kollegen Michael
dien aufgegriffen und dadurch weiter verstärkt         Manger und Tobias Müller.
werden. Da Internetnutzer rund um den Glo-
bus Zugriff auf Informationen haben und un-
tereinander vernetzt sind, werden Krisenherde          Inhalt                        Änderungen vorbehalten!
damit noch schwerer lokalisierbar und noch un-         9.00 – 17.00 Uhr, inkl. 2 Pausen à 30 Min. +
berechenbarer als bisher – mit entsprechenden          1 Pause à 60 Min.
Konsequenzen für die Krisenkommunikation. Im           Krisenkommunikation Essentials
Workshop erfahren Sie von einem erfahrenen             • Erfolgsstrategien in Krisenmanagement und
Praktiker, wie Sie sich auf den Krisenfall vorberei-     -kommunikation
ten können, welche Tools Ihnen bei Krisen-             • Klassifizierung von Krisen
prävention und -management Hilfe bieten und            • Spielregeln und typische Fehler in der Krise
vor welchen Herausforderungen Sie als Krisen-          • Aus der Krise lernen – nach der Krise ist vor
manager im Zeitalter des Social Webs stehen.             der Krise
Neben mehreren Impulsvorträgen zu den                  Spannungsfeld Krise – Social Media
Schwerpunkthemen des Workshops stehen vor              • Welche Veränderungen bringt das Social
allem auch praxisorientierte Gruppenarbeiten             Web?
sowie der intensive Austausch zwischen den             • Herausforderungen für Unternehmen:
Teilnehmern und dem Trainerteam im Vorder-               • Kommunikativ – Wie die Krise bewerten?
grund.                                                   • Organisatorisch – Wie die Organisation
                                                           Social Media-fähig machen?
Methodik                                                 • Technisch – Mit welchen Tools arbeiten?
Ausgewogener Wechsel zwischen Theorie und              Tools
Praxis. Das Seminar besteht aus Vortragsteilen         • Themen- und Krisenmonitoring im Social
und Workshopteilen zum praxisorientierten Er-            Web
fahrungsaustausch.                                     • Social Media Guidelines
                                                       • Krisenhandbücher und Szenario-Planung
Zielgruppe                                             • Online Krisenmanagement
Der Workshop ist geeignet für Mitglieder der           Toolkit
Unternehmens- und Geschäftsleitung, Presse-            • Checkliste Strategie: Erfolgreiche Prävention
sprecher und Kommunikationschefs sowie                   und wirksames Krisenmanagement im
Mitarbeiter in Presse- und PR-Stäben von                 Webzeitalter
Unternehmen, Verbänden, Institutionen und              • Checkliste Tools: Wie ein robustes Setup
Agenturen.                                               aufgesetzt und im Ernstfall eingesetzt wird
                                                                                                                                     9
scm
     school for communication and management
                                                 W2: Krisen-PR – Kontroversen, Konflikte, Krisen
                                               14. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 450 Euro zzgl. MwSt.

     Teilnehmerzahl: 6 - 14

     Beschreibung
     Eine Flut von Medienanfragen, überraschte,
                                                                                           Jörg-Michael Junginger
     entsetzte oder gar schockierte Mitarbeiter, die
                                                                                           media advice
     Unternehmensführung in Aufruhr. Der Krisen-
     fall ist da! Nun steht die Glaubwürdigkeit des                            berät und trainiert seit 1993 Führungskräfte zu allen
                                                                               Fragen des öffentlichen Auftritts. In seiner 30-jährigen
     Unternehmens, seiner Manager und der Marke                                journalistischen Tätigkeit war er für Tageszeitungen,
     mit ihren Kernwerten auf dem Spiel. Eine heikle                           Magazine und TV-Sender als Redakteur, Reporter,
     Situation, die operativ und kommunikativ be-                              Interviewer und Live-Kommentator tätig und wurde
     wältigt werden muss. Die Zuständigkeit und das                            2003 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.
     Vertrauen in das unternehmerische Handeln
     werden in Frage gestellt. Da ist entscheidend,                            Inhalt                         Änderungen vorbehalten!
     schnell zum Mitgestalter des Geschehens zu                                9.00 – 17.00 Uhr, inkl. 2 Pausen à 30 Min. +
     werden, aus der bloßen Reaktion auf die Krisen-                           1 Pause à 60 Min.
     situation so schnell wie möglich herauszufinden.                          Ruhe vor dem Sturm
     Im Seminar lernen Sie unter Anleitung eines er-                           • Was macht Krisen aus?
     fahrenen Praktikers und Trainers, wie Sie sich                            • Auslöser und Aufhänger, Verarbeitung
     auf Stunde X vorbereiten und wie Sie im Fall                              • Sensoren und Stimmungen/ Krisenprävention
     der Fälle zielgerichtet agieren.                                          • Krisenradar und Themenmanagement
                                                                               • Risikoabschätzung
     Methodik                                                                  • Antizipative Strategien
     Teilnehmererfahrungen und praktische The-                                 • Pläne und Handbücher für Krisenszenarien
     men aus dem Teilnehmerumfeld stehen bei                                   Die akute Krisenphase
     der Gruppenarbeit im Vordergrund. Basis des                               • D-Day – wie rasch sind Sie handlungsfähig?
     Seminars bilden praxisbezogene Einführungs-                               • Wie werden wir wahrgenommen? Die
     referate. Ergänzt werden diese durch Fallstudien,                           ersten Stunden entscheiden
     Ad-hoc-Monologe, Lerndialoge, Interviews,                                 • Senden unter Druck! Inhalte der Krisen-PR in
     Gruppenarbeit und Rollentausch.                                             der akuten Phase
                                                                               • Der „Industrie-Irrtum“, eine öffentliche Sach-
     Zielgruppe                                                                  diskussion zu führen
     Das Seminar ist geeignet für Mitglieder der Un-                           • Was Medien wirklich wollen! Verantwortli-
     ternehmens- und Geschäftsleitung, Pressespre-                               che zwischen Botschaft, Quote und Unter-
     cher und Kommunikationschefs sowie Mitarbei-                                haltungswert
     ter in Presse- und PR-Stäben von Unternehmen,                             • Notfallstatement, Erstmeldung oder weg-
     Verbänden, Institutionen und Agenturen.                                     ducken? – Senden oder schweigen?
                                                                               Nach der Krise ist vor der Krise
                                                                               • Stärken und Schwächen und Struktur und
                                                                                 Verantwortlichkeiten? Alarm-, Melde- und
         Der Workshop zeigt gnadenlos die                                        Kommunikationswege?
         Schwächen bei einem so wichtigen Thema                                • Evaluation von Krisen-PR. Was taugten
         auf. Insbesondere PR-Spezialisten müssen                                Botschaften und Handbücher?
         sich und ihrem Arbeitgeber regelmäßig den                             • Wie reagierten Sie auf kommunikatives Stör-
         “Spiegel” vorhalten.                                                    feuer? Sind Ihre Schutzschilde intakt?
         Karsten Wurzer, kohlpharma



10
W3: Rhetorik im Medienumgang in Krisensituationen
14. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 450 Euro zzgl. MwSt.
                                                                                            scm
                                                                                            school for communication and management




                                                                                      Teilnehmerzahl: 6 - 10


Beschreibung
„Krisen“ sind heute fester Bestandteil jeder Nach-                Norbert L. Esser
richtensendung und Talkrunde – und damit auch                     Wortgestaltung
geübter „Kommunikations-Alltag“ von zuständigen       gründete 2007 die Firma Wortgestaltung. Zuvor war er seit
Akteuren in Unternehmen und Verbänden? Weit           1989 als Leiter Unternehmenskommunikation des BHW-
gefehlt! Denn was da manche Unternehmensspre-         Konzerns tätig. Von 1978 bis 1989 leitete er die Abteilung
cher, Vorstände oder „Experten“ so von sich ge-       Öffentlichkeitsarbeit in der CDU-Bundesgeschäftsstelle in
                                                      Bonn.
ben, wie sie sich vor Kamera und Mikrophon win-
den, das verstärkt oft eher den „Krisen-Eindruck“
und entwickelt sich damit nicht selten zu einem       Inhalt                          Änderungen vorbehalten!
Kommunikationsdesaster. Weil inhaltlich, rheto-       9.00 – 17.00 Uhr, inkl. 2 Pausen à 30 Min. +
risch und im Erscheinungsbild schlecht vorbere-       1 Pause à 60 Min.
itet, weil unprofessionell mit hochprofessionellen    „It’s not what you say, it’s what they hear“
Medien – und damit der breiten Öffentlichkeit         •	Was	Journalisten	und	das	breite	Publikum	er-		
– kommuniziert wird. Wie bereitet man sich vor?         warten
Wie verhält man sich rhetorisch, wenn man plöt-       •	5-Satz-Technik
zlich mit Kamera und Mikrofon konfrontiert oder       •	Tipps	zur	Argumentation
in einer Diskussionsrunde scharf angegriffen wird?    •	Die	Formulierung	von	Kernbotschaften
Was erwarten die Medien, wie vermittelt man           •	Das	30-Sekunden-Statement
Botschaften kompetent, glaubwürdig und verstän-       •	Das	Krisen-/	Notfall-Statement
dlich.	Wie	findet	man	persönliche	Akzeptanz?	Fra-     „Und was sagen Sie dazu?“
gen, auf die der sowohl in der politischen als auch   •	Die	zielgerichtete	Vorbereitung
in der wirtschaftlichen Kommunikation erfahrene       •	Klärung	der	Rahmenbedingungen
Referent detailliert eingeht – und die vor allem      •	Frage-	und	Antworttechniken
an teilnehmerbezogenen, praktischen Beispielen        •	Tipps	für	Krisensituationen
behandelt und in Gruppenarbeiten und Übungen          •	Blocken,	Überbrücken,	Kreuzen
umgesetzt werden.                                     •	Schlagfertigkeit
                                                      •	Das	Interview/	Todsünden	im	Interview
Zielgruppe                                            •	Reaktion	auf	Nachfragen
Das Seminar ist geeignet für Kommunika-               Machen Sie „eine gute Figur“
tionschefs und Pressesprecher aus Unterneh-           •	Die	Bedeutung	nonverbaler	Kommunikation
men, Verbänden und Organisationen sowie für           •	Überzeugendes	Verhalten,	speziell	bei	TV-	 	
Vorstände und Geschäftsführer, die sich in Kri-         Auftritten
sensituationen den Medien stellen müssen.             •	Wirkungsvolles	Sprechen/	wie	Wörter	wirken
                                                      Krisenkommunikation „live“
                                                      Besondere Herausforderungen in besonderen
                                                      Situationen
                                                      •	Der	Unglücksfall	mit	Opfern
 Das Seminar war praxisnah. Herr Esser blickt         •	Tipps	für	einen	kühlen	Kopf
 auf einen breiten Erfahrungsschatz zurück -          •	Die	Krisen-Pressekonferenz
 das wirkt glaubwürdig.                               •	Die	TV-/	Podiums-Diskussion
 Dr. Anne-Gret Iturriaga Abarzua, INEOS Köln          •	Zwischenrufe/	Störungen,	unerwartete	Ein-	 	
                                                        wände, negative Redewendungen
                                                      Verhalten am Ende von Statements, Interviews
                                                      oder TV-Diskussionen
                                                                                                                                      11
Anmeldung
                             Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00 | Post: K2, Weichselstr. 6, 10247 Berlin | online: www.krisenpr-tagung.de



    Ja, ich nehme an der Fachtagung „Krisenkommuni-                   Ja, ich nehme an folgendem scm-Workshop am 14.
    kation“ am 13. Oktober 2011 teil und akzeptiere die               Oktober 2011 ergänzend zur Tagung (Kombipreis –
    Teilnahmebedingungen sowie die AGB.                               KP) oder auch einzeln (Einzelpreis – EP) teil und ak-
                                                                      zeptiere die Teilnahmebedingungen sowie die AGB.
    O 690,00 Euro für die Teilnahme an der Fachtagung
      am 13. Oktober 2011.                                            W1: Krisenkommunikation im Social Web
    O 621,00 Euro für BdP-, DJV-, DPRG-, FCP-, GPRA-,                 O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro
      PRVA- und SPRG-Mitglieder bei einer Teilnahme                   W2:	Krisen-PR	–	Kontroversen,	Konflikte,	Krisen	
      an der Fachtagung am 13. Oktober 2011.                          O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro
      Bitte Nachweis faxen an +49 (0) 30 47 98 98 00.                 W3: Rhetorik im Medienumgang
    O 655,50 Euro für eine Early-Bird-Anmeldung bis                   O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro
      zum 9. September 2011 bei einer Teilnahme an
      der Fachtagung am 13. Oktober 2011.                             Bei Anmeldung von mehr als zwei Personen eines Un-
    O 552,00 Euro für Abonnenten des prmagazins bei                   ternehmens erhalten Sie einen Nachlass von 10 Pro-
      einer Teilnahme an der Fachtagung am 13. Okto-                  zent auf Ihre Buchung. Alle Preise verstehen sich zzgl.
      ber 2011.                                                       der gesetzlichen MwSt.




    O Ich kann nicht teilnehmen. Senden Sie mir bitte                 Datenschutz-Hinweis: Sie können bei uns der Verwendung Ihrer
      die Tagungsunterlagen zum Preis von 100,- Euro                  Daten widersprechen, wenn Sie in Zukunft keine Prospekte mehr erhal-
      zzgl. MwSt. zu.                                                 ten möchten. (§28 VI BDSG).




    Ihre Daten                                                        Abweichende Rechnungsadresse


     Name | Vorname                                                    Name | Vorname


     Titel                                                             Titel


     Firma | Institution                                               Firma | Institution


     Funktion | Abteilung                                              Funktion | Abteilung


     Straße | Postfach                                                 Straße | Postfach


     PLZ | Ort                                                         PLZ | Ort


     Telefon | Telefax                                                 Ort, Datum               Unterschrift
                                                                                                                                             Bitte hier abtrennen!




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1
Organisatorisches/ Teilnahmebedingungen/ AGB


                                                               Tagungsort ist das NH Hotel Düsseldorf City-Nord. Das
                                                               4-Sterne-Hotel ist nur zwei Haltestellen vom Flughafen
                                                               entfernt und mit dem Auto über die A52 sehr gut zu er-
                                                               reichen. Mit der Bahn gelangen Sie in 10 Minuten in das
                                                               Stadtzentrum von Düsseldorf.

                                                               Tagungskoordination
                                      NH Hotel City-Nord                  Theresa Schulz
                                      Münsterstr. 230-238
                                                                          Tel.: +49 (0) 30 47 98 97 89
                                      40470 Düsseldorf
                                                                          E-Mail: theresa.schulz@k2-gipfel.de

Den Tagungsteilnehmern steht ein begrenztes Zimmer-            •	 Annullierung weniger als 14 Kalendertage vor Veran-
kontingent im Tagungshotel zur Verfügung. Nähere Infor-           staltungsbeginn: gesamte Teilnahmegebühr
mationen zur Zimmerreservierung erhalten Sie bei Anmel-        Bei Umbuchung einer Veranstaltung fallen folgende Gebüh-
dung in Ihrer Bestätigung. Beachten Sie bitte, sich für eine   ren an:
Reservierung frühzeitig mit uns in Verbindung zu setzen!       	•	Umbuchung bis zu 28 Kalendertagen vor Veranstal-
                                                                  tungsbeginn: keine Kosten
AGB                                                            •	 Umbuchung bei weniger als 28 Kalendertagen vor
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Fachtagungen veran-           Veranstaltungsbeginn: 200 Euro
staltet von K2 und Workshops veranstaltet von der scm c/o      Bei Nichtteilnahme wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe
prismus communications GmbH                                    in Rechnung gestellt. Entscheidend ist der Eingang der Stornie-
                                                               rungserklärung bei der K2 bzw. scm in schriftlicher Form. Ein
1. Preisnachlässe                                              Ersatzteilnehmer kann jederzeit kostenfrei benannt werden.
Mitglieder von BdP, DJV, DPRG, FCP, PRVA und SPRG
sowie Mitarbeiter von GPRA-Mitgliedsagenturen erhalten         3. Absagen und Änderungen
einen Rabatt von 10 Prozent auf die Teilnahmegebühr der        Programmänderungen aus wichtigem Anlass behält sich der
Tagung. Die persönliche Mitgliedschaft des Teilnehmers muss    Veranstalter vor. Insbesondere ist der Veranstalter berech-
zum Zeitpunkt der Buchung bestehen und schriftlich nach-       tigt, in begründeten Fällen die Veranstaltung von anderen, als
gewiesen werden. Abonnenten des prmagazins gewähren            den angegebenen Referenten durchführen zu lassen. Bei zu
wir einen Rabatt von 20 Prozent auf die Teilnahmegebühr        geringer Teilnehmerzahl und aus anderen dringenden Grün-
von Tagungen (andere Rabatte sind nicht aufrechenbar). Bei     den, kann der Veranstalter die Veranstaltung verschieben,
Anmeldung bis zum 9. September 2011 erhalten alle übrigen      absagen oder mit anderen Veranstaltungen zusammenlegen.
Anmeldenden einen Frühbucherrabatt von fünf Prozent. Dies      Dem Teilnehmer steht in diesem Fall ein Rücktrittsrecht zu.
gilt nicht bei einer kombinierten Buchung von Tagung und       Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Aufwendungs-
Workshop, hier gilt der ausgeschriebene Kombinationspreis.     ersatz (Stornogebühren für gebuchte Anreise, Übernachtung,
Bei gleichzeitiger Anmeldung von drei Teilnehmern des glei-    Arbeitsausfall oder anderen Schäden), bestehen nicht.
chen Unternehmens gewähren wir einen Gruppen-Rabatt
von zehn Prozent.                                              4. Bild- und Filmmaterial
                                                               Der Teilnehmer ist einverstanden, dass die K2 und ihre
2. Annullierung und Umbuchung                                  Veranstaltungspartner scm und prmagazin grundsätzlich
Bei Annullierung einer Veranstaltungsbuchung fallen folgende   berechtigt sind, von Veranstaltungen Foto- und Filmmate-
Gebühren an:                                                   rial zu fertigen und damit der eventuellen Abbildung seiner
•	 Annullierung	bis zu 28 Kalendertagen vor Veranstal-         Person, um dieses als Referenzmaterial zu veröffentlichen.
   tungsbeginn: keine Kosten
•	 Annullierung bis zu 14 Kalendertagen vor Veranstal-         5. Gerichtsstand
   tungsbeginn: 50 Prozent der gesamten Teilnahmegebühr        Gerichtsstand ist Berlin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.krisenpr-tagung.de oder www.k2-gipfel.de                                            12
Kommunikations-
             Gipfel K2 | 2011


K2 ist eine Kooperation des prmagazins und der scm. Die Partner fördern mit ihrer Tagungsreihe den Aus-
tausch über Kommunikation und tragen damit zur weiteren Professionalisierung der Branche bei. Das Angebot
versteht sich als Ergänzung zu etablierten Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung im Feld der Public Relations.
Im Zentrum von K2 steht der Erfahrungsaustausch: Namhafte Kommunikationsexperten vernetzen ihr Wissen,
geben es weiter und diskutieren aktuelle Entwicklungen innerhalb der Disziplin.




 K2, Weichselstraße 6, 10247 Berlin          K2 ist eine Kooperation von:                                             Premiumpartner:
 Tel.: +49 (0) 30 47 98 97 89
 Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00
 info@k2-gipfel.de | www.k2-gipfel.de                                       scm
                                                                            school for communication and management

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Broschuere zur K2-Tagung Krisenkommunikation

  • 1. Krisenkommunikation In Zeiten der 24-Stunden-Kommunikation: Ausnahmefall oder Normalzustand? Fachtagung | 13. Oktober 2011 | Düsseldorf
  • 2. In Zeiten der 24-Stunden-Kommunikation: Gibt es eigentlich noch den Spezial- Ähnliche Fälle zeigen, dass Unternehmen und Institutionen oft noch nicht wirklich dia- fall Krisenkommunikation? Oder ist logbereit mit breiten Bevölkerungsschichten die Krise nicht inzwischen der Nor- sind. Das Anspruchsdenken von Kunden, malzustand für Kommunikateure? Konsumenten, Anwohnern und Bürgern allgemein hat sich durch das Netz aber Die Stimmen der PR-Chefs werden zahlrei- deutlich gewandelt. Der Forderung nach au- cher, die auf Grund des beschleunigten Me- thentischer Kommunikation rund um die Uhr diensystems ihren Job vor allen Dingen darin lässt sich nur durch immense Anstrengungen sehen, ein Feuerchen nach dem anderen sicherstellen. Zunehmend entdecken Nicht- auszutreten, bevor es sich zu einem Groß- regierungsorganisationen diese Schwäche brand entwickeln und die eigene Organisa- von Unternehmen und bauen darauf ihre tion zu verzehren droht. Kampagnen auf. Der Trend zur Skandalisierung in den Mas- Keine Krise ist wie die andere. Führt man senmedien ist auf Grund des verschärf- sich die großen und kleinen Katastrophen ten Wettbewerbs ungebrochen. Hinzu vor Augen, die in den vergangenen Monaten kommt eine Vielzahl neuer digitaler Kanäle, Unternehmen und Organisationen erfasst die schneller als etablierte Medien arbeiten haben, scheint es kaum Gemeinsamkeiten und eine enorme Reichweite entfalten kön- zu geben: Finanzmarktkrise, „Drückerkönig“, nen. Foren, Blogs, twitter, soziale Netzwer- Wikileaks, „Wutbürger“, EHEC, „Goldener ke – das Web 2.0 erhöht Windbeutel“, feindliche die Krisenanfälligkeit, die Es gibt kein Unternehmen Übernahmen, Sexparties, nächste facebook-Welle mögliche Atomunfälle, Tel- und keine Organisation, ist nur ein paar Klicks ent- dafax. Die Fälle zeigen aber fernt. Bislang galt die Maß- die nicht von einer Krise eins: Es gibt kein Unter- gabe, dass erst der Sprung erwischt werden könnte. nehmen und keine Organi- in die etablierten Medien sation, die nicht von einer tatsächlich den Ausbruch einer Krise bedeu- Krise erwischt werden könnte. Es sind eben tet. Die Greenpeace-Kampagne gegen die nicht nur Konzerne in den sogenannten „High Verwendung von Palmöl in Schokoriegeln Risk“-Bereichen, etwa der Öl-, Chemie- des Herstellers Nestlé ist jedoch eine Zäsur, oder Stromindustrie, die sich entsprechend da hier erstmals ein Unternehmen mittels vorbereiten müssen. Auch hervorragend be- einer orchestrierten Online-Kampagne zu leumundete Nichtregierungsorganisationen, einer Verhaltensänderung gezwungen wurde Verbände oder Dienstleister können von Kri- – auch weil es die Kontrolle über seine eige- sen betroffen sein, wie eine ARD-Reportage ne Internetseite bei facebook verlor. zeigt, die dem World Wildlife Fund For Nature Hartmut Gahmann Dr. Frank Laurich Nestlé Deutschland AG HSH Nordbank Krisenkommunikation 2010 Krisenkommunikation 2010 2
  • 3. Ausnahmefall oder Normalzustand? (WWF) unlautere Motive unterstellte. Alle verlassen können, im Ernstfall die Füh- Unternehmungen sind potentiell gefährdet, rung übernehmen und auch unbequeme die Deutungshoheit über das eigene Han- Entscheidungen durchdrücken. deln zu verlieren. Wie Kommunikatoren Letztlich steht dann Krisen eindämmen und Für die kommunikative Be- nicht nur das Image die Glaubwürdigkeit einer Organisation auf wältigung von Krisen gibt es ihrer Organisation be- dem Spiel, sondern im keinen Masterplan. wahren können, verra- Extremfall die Organi- ten Ihnen die Referen- sation selbst, ihre „licence to operate“. Oft ten der Fachtagung Krisenkommunikation. ist dabei nicht der eigentliche Missstand Erfahrene Kommunikatoren präsentieren entscheidend für das öffentliche Urteil, im Rahmen von Best-Cases, Fachvorträ- sondern der Umgang mit Vorwürfen und gen, Diskussionsrunden und Hintergrund- Kritik. Hier kann und muss eine professio- gesprächen ihre konkreten Erlebnisse, nelle Kommunikation ansetzen. Es gilt, Konzepte und Lösungsansätze. den Skandal im Skandal zu verhindern. Die Gründe für eine Unternehmenskri- Lernen und diskutieren Sie, wie Sie se mögen vielfältig sein – Korruption, • in Krisenzeiten erfolgreich Missmanagement, Arbeitsplatzabbau, kommunizieren. Übernahmen oder Produktfehler – eines • Ihre Kommunikationsstrategie in jedoch ist immer gleich: Der Kampf um Krisenzeiten optimieren. die Deutungshoheit in der Öffentlichkeit • Krisensituationen positiv für sich muss schnell und effektiv geführt wer- nutzen. den. Abwiegeln, ignorieren oder verharm- losen sind keine Erfolg versprechenden Gründe, diese Veranstaltung zu Optionen. Informationen sollten schnell, besuchen direkt und mittels Multiplikatoren an die • Die eigene Arbeit reflektieren und Öffentlichkeit weitergegeben werden. Im neue Ideen sammeln. besten Fall sorgt der Kommunikations- • Aus der Praxis guter Krisenkommuni- manager dafür, dass es überhaupt nicht katoren lernen. zu einer Krise kommt. Ein gutes Issues- • Der Ausbau Ihres Kommunikations- und Erwartungsmanagement hilft Unter- netzwerkes. nehmen, mögliche Probleme frühzeitig • Gelerntes anwenden: direkte Vertie- zu erkennen und entsprechend gegen- fung im Rahmen eines der drei ange- zusteuern. Auch das Webmonitoring ist botenen Workshops am Folgetag. ein wichtiges Mittel zur Krisenprävention. Was können Sie erwarten? Für die kommunikative Bewältigung von • Keynotes, Vorträge und aktuelle Krisen gibt es keinen Masterplan. Eine der Praxisbeispiele von erfahrenen wesentlichen Voraussetzungen dafür ist Referenten. die Vernetzung und die Stellung der Un- • Verschiedene Themenschwerpunkte ternehmenskommunikation in der Organi- in den Panelsträngen am Nachmittag. sationsstruktur. Die Kommunikation muss • Abschlussdiskussion mit Impulsvor- sich auf den Rückhalt des Vorstands trag und Raum für Fragen. 3
  • 4. Referenten Holger Eichele durch ACS verließ sie das Unternehmen BMELV nach mehr als 17 Jahren. Die ehemalige ist seit Dezember 2009 Leiter Journalistin hat den in den 1990er Jahren ein- des Pressereferates im Bun- geleiteten Wandel vom klassischen Bauun- desministerium für Ernährung, Landwirtschaft ternehmen zum internationalsten Baudienst- und Verbraucherschutz. Der Journalist war zu- leister der Welt intern und extern erfolgreich letzt Büroleiter und Hauptstadtkorrespondent kommunikativ gestaltet. Zuvor arbeitete sie der Mediengruppe Ippen, zu der große regio- als Pressesprecherin der Wirtschaftsverei- nale Tageszeitungen wie Münchener Merkur, nigung Deutsches Verkehrsforum in Bonn Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, tz sowie der Bahntochter Transfracht Deutsche und Westfälischer Anzeiger gehören. Holger Transportgesellschaft in Frankfurt am Main. Eichele studierte an der Freien Universität Berlin und begann seine berufliche Laufbahn Dr. Susanne Lapp 1991 als Volontär beim Merkur. Fraport ist seit 2010 Leiterin Konzern- Volker Heck Information & Notfall-Kommu- RWE nikation der Fraport AG. Zuvor leitete sie ist seit 2006 Leiter Konzern- dort von 2004 an die Interne Kommunikation kommunikation der RWE AG. & Medienproduktion, nachdem sie bereits in Von 2003 bis 2006 leitete er die Konzern- unterschiedlichen Positionen in der Unter- Energie-/ Umweltpolitik sowie die Konzern- nehmenskommunikation in Politik und Wirt- Außenbüros der RWE AG. Zuvor war Heck schaft tätig gewesen war. 2000 promovierte als Leiter der Presseabteilung für die Kon- sie am Institut für Weltwirtschaft in Kiel. zernkommunikation zuständig. Von 1994 bis 1999 verantwortete er die Unternehmensent- Susanne Marell wicklung der RWE Energie AG und die Kon- BASF Gruppe zernentwicklung der heutigen RWE AG. ist seit 2011 Vice President Corporate Brand Management Matthias von Herrmann der BASF Gruppe. Zuvor war sie von 2000 bis Initiative „Parkschützer“ 2011 als Vice President Corporate Communi- hat Politikwissenschaft, VWL cations bei Cognis weltweit verantwortlich für und Chemie studiert. Bundes- den Bereich Corporate Communications. Sie weit bekannt wurde er als ehrenamtlicher verfügt über eine langjährige Erfahrung in Pressesprecher der Initiative „Parkschützer“. Marketing und Kommunikation. U.a. war sie Die Parkschützer stellen sich gegen Stuttgart für die Unternehmen Schering, AgrEvo und 21, also gegen die Tieferlegung und Verklei- Aventis Crop Science tätig. Die diplomierte nerung des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Mat- Ökonomin ist Lösungsorientierte Kurzberate- thias von Herrmann ist selbstständig tätig als rin und verfügt über eine mehrjährige Coa- Trainer und Berater im Bereich Presse- und chingausbildung. Öffentlichkeitsarbeit. Martin Rücker Jutta Hobbiebrunken foodwatch HOCHTIEF (ehemals) ist seit Januar 2009 Presse- hat bis Mai 2011 die Konzern- sprecher und leitet die Pres- kommunikation der HOCHTIEF se- und Öffentlichkeitsarbeit von foodwatch. AG in Essen geleitet. Nach der Übernahme Aufgabe des gelernten Journalisten ist es, 4
  • 5. seinen ehemaligen Kollegen die Themen gierungssprecher der Landesregierung von und Positionen von foodwatch schmackhaft Nordrhein-Westfalen und leitete dort das zu machen. Landespresse- und Informationsamt. Der diplomierte Volkswirt und gelernte Journalist Dr. Oliver Scherenberg arbeitete unter anderem für die Nachrich- Unverzagt von Have tenagentur „Reuters“, die Wochenzeitung ist Rechtsanwalt in der Me- „Die Zeit“ und als leitender Redakteur für die dienrechts- und IP-Kanzlei „Süddeutsche Zeitung“. Unverzagt von Have in Hamburg. Er verant- wortet dort den Rechtsbereich „Reputations- André Wigger management und Krisenkommunikation“. Burson-Marsteller Weitere Tätigkeitsschwerpunkte von Dr. ist seit dem Jahr 2005 für Bur- Scherenberg sind das Lizenzvertragsrecht, son-Marsteller tätig. Er verfügt der Technologietransfer, das Patent- und über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Markenrecht, das IT-Recht sowie das Recht Kommunikationsberatung und hat in die- des unlauteren Wettbewerbs. Frühere be- ser Zeit ausschließlich für führende Agen- rufliche Stationen waren unter anderem die turen gearbeitet. Als Seniorberater hat er internationale Kanzlei Freshfields Bruckhaus Kommunikationsprogramme für zahlreiche Deringer und das Patentverwertungsunter- nationale und multinationale Unternehmen nehmen IP Bewertungs AG. entwickelt und umgesetzt. Im Jahr 2006 übernahm er die Leitung der Corporate/ David Schraven Financial Practice und ist seit 2010 zudem WAZ-Mediengruppe verantwortlich für die Bereiche Technology ist seit 2010 Leiter des Res- und Brand Marketing. sorts Recherche innerhalb der WAZ-Mediengruppe. Bereits während des Marco Vollmar Studiums der Slawistik, Politologie und Ge- WWF Deutschland schichte arbeitete er als freier Journalist für hat seit Mai 2011 die Ge- die Neue Zürcher Zeitung, taz und den WDR. schäftsleitung Öffentlichkeits- Er war Mitbegründer des „Nachrichtenbüros arbeit & Politik des WWF Deutschland inne. Zentralasien/ Kirgisien“ und Gründungsge- Zuvor verantwortete er fünf Jahre lang das schäftsführer der taz-Redaktion Ruhr. Ne- deutschsprachige Online- und Radioange- ben seiner Tätigkeit als Journalist arbeitete bot der Deutschen Welle in Bonn. Von 2002 er als Dozent an der Universität Essen im Be- bis 2006 leitete er die Fernsehdirektion der reich Nachrichtenschreiben. Ab 2000 arbeite- Deutschen Welle in Berlin. Davor war er als te er als Redakteur und immer wieder auch als Politik- und Wirtschaftsredakteur für den freier Journalist bei verschiedenen Zeitungen. MDR, den SWR und DW-TV in Berlin tä- 2007 wurde David Schraven in den Vorstand tig. Vollmar studierte an den Universitäten des Netzwerks Recherche gewählt. in Bonn und Paris Politische Wissenschaft, Geschichte und Volkswirtschaftslehre. Er Oliver Schumacher engagiert sich ehrenamtlich für die Interna- Deutsche Bahn tionalen Journalistenprogramme IJP e.V. ist seit 2006 Konzernsprecher und organisiert jährlich einen Journalisten- bei der Deutschen Bahn AG austausch zwischen Deutschland und dem und seit Juni 2007 zusätzlich Leiter Unter- südlichen Afrika. nehmenskommunikation. Zuvor war er Re- 5
  • 6. Programm 9.00 Uhr Begrüßung durch den Moderator Wolf-Dieter Rühl, Geschäftsführender Redakteur, prmagazin 9.10 Uhr Keynote: Permanente Krisen-PR? Der Medienwandel und seine Auswirkungen auf die Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher, Leiter Unternehmenskommunikation, Deutsche Bahn 10.00 Uhr Vorausdenken statt Voraussagen: Strategisches Issues Management als Frühwarnsystem Susanne Marell, Vice President Corporate Brand Management, BASF Gruppe Welche Themen werden wahrscheinlich schon morgen in der Öffentlichkeit kon- trovers diskutiert? Welche Entwicklungen sollte man im Auge behalten? Welche Vorbereitungen müssen unternehmensintern getroffen werden? – Effektives Issues Management und Themenmonitoring geben Antworten auf diese Fragen und unterstützen die Kommunikation, potentielle Risikothemen frühzeitig zu er- kennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. 10.45 Uhr Kaffeepause 11.15 Uhr Zwischen Dioxin, Fukushima und EHEC: Neue Herausforderungen an das Krisenmanagement von Bund und Ländern Holger Eichele, Pressesprecher/ Referatsleiter Presse, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stand dieses Jahr häufig im medialen Fokus. Welche Grundmuster gibt es bei Krisen, welche Konsequenzen sind zu ziehen, wie kommunizieren Bund und Länder? 12.00 Uhr Zwischen Ignoranz und Hysterie – Krisenmanagement in der vernetzten Gesellschaft André Wigger, Managing Director Corporate Communications, Technology and Brand Marketing, Burson-Marsteller Social Media verändern die Spielregeln der Krisenkommunikation und des Issues Managements im 21. Jahrhundert fundamental. In der vernetzten Gesell- schaft ist die Reputation eines Unternehmens ständig in Gefahr, rund um die Uhr und rund um den Globus. Sind Unternehmen für diese Herausforderung gerüstet? Und wie können sie sich vorbereiten? 12.45 Uhr Mittagspause 6
  • 7. 13. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 690 Euro zzgl. MwSt. Panelstränge Instrumente und Maßnahmen Treiber/ Anspruchsgruppen in der Krise 13.45 Uhr Medienarbeit in der Krise Kommunikation der Mutbürger Dr. Susanne Lapp, Leiterin Konzern-Information Matthias von Herrmann, Pressesprecher der Ini- und Notfall-Kommunikation, Fraport tiative „Parkschützer“ Dr. Lapp beleuchtet vier Schwerpunkte Der Erfolg der Proteste gegen das der Medienarbeit in der Krisenkommu- Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 ist nicht nikation: zuletzt einer konsequenten Kommu- 1. „Luck is with the prepared mind“ – nikation zu verdanken. Matthias von die richtige Krisenvorbereitung Herrmann beleuchtet in seinem Vor- 2. Prinzipien für die Kommunikation in trag Kommunikationsstrategie und der Krise einzelne Maßnahmen der Bürger- 3. Wie hat das Social Web die Krisen- initiative. kommunikation verändert? 4. Nach der Krise ist vor der Krise – Wo- rauf es beim De-Briefing ankommt? 14.30 Uhr Krisenkommunikation in sozialen Abtauchen, Leugnen, Lügen – die Netzwerken beliebtesten Fehler bei Medienan- Marco Vollmar, Geschäftsleitung Öffentlichkeits- fragen arbeit und Politik, WWF Deutschland David Schraven, Ressortleiter Recherche, WAZ- Die Umweltschutzorganisation WWF Mediengruppe sieht sich nach einer ARD-Reportage Schraven berichtet aus der Praxis, was massiven Anschuldigungen und Vor- Pressesprecher in Krisensituationen würfen ausgesetzt. Die Krisenkommu- aus Sicht des recherchierenden Jour- nikation konzentriert sich auf die so- nalisten immer wieder falsch machen. zialen Netzwerke. Mit einem eigenen Dass aber auch Medienvertreter mit- Diskussionsforum, einer sog. „Mind- unter in ihrer Krisen-PR versagen, zeigt Map“ und dem „WWF-Faktencheck“ sein kurzer Exkurs zum Vorstands- gelingt es, die Stimmung zu drehen. wechsel beim netzwerk recherche. 15.15 Uhr Presserecht während der Krise: Der „Goldene Windbeutel“ – Von Feuern aus allen Rohren? falschen Werbeversprechen und fal- Dr. Oliver Scherenberg, Rechtsanwalt, UNVER- schen Hoffnungen in die Krisen-PR ZAGT VON HAVE Martin Rücker, Pressesprecher, Leiter Presse- Privatleute, Unternehmen und Orga- und Öffentlichkeitsarbeit, foodwatch nisationen können sich gegen falsche Martin Rücker stellt in seinem Vortrag oder verzerrende Berichterstattung mit die kommunikativen Maßnahmen rund den Mitteln des Presserechts wehren. um die foodwatch-Wahl zur „dreistes- Welche Meldungen sind angreifbar, ten Werbelüge des Jahres“ vor - und welche nicht? Warum ist es manchmal berichtet, wie Krisenberater die Krise ratsamer, die rechtlichen Waffen im der Lebensmittelwirtschaft noch ver- Schrank zu lassen? Wie können online schärfen. massenweise verbreitete Falschmel- dungen „eingefangen“ werden? 7
  • 8. 16.00 Uhr Kaffeepause 16.30 Uhr Kommunikation von industriellen Großprojekten – keine Chance gegen den „Wutbürger“? Volker Heck, Leiter Konzernkommunikation, RWE Große Infrastrukturprojekte zu realisieren, ist in Deutschland immer schwieriger geworden: Ob Autobahnbrücken, Überlandleitungen, Kohle- oder Pumpspei- cherkraftwerke – pressure groups wie Bürgerinitiativen können die Verfahren jahrelang blockieren, wenn nicht verhindern. Was kann Kommunikation in sol- chen Situationen bewirken, wo sind ihre Grenzen? 17.15 Uhr Kommunikation in der Übernahmeschlacht Jutta Hobbiebrunken, ehem. Leiterin Konzerkommunikation, HOCHTIEF Wenn das eigene Unternehmen Ziel eines unerwarteten und ungewollten Über- nahmeversuchs wird, startet die Kommunikation gegenüber dem Angreifer mit deutlichen Nachteilen: Der Bieter hat seine PR-Strategie schon fertig, der Ver- teidiger muss sie erst noch entwickeln. Die Kommunikation ist erfolgskritisch, denn letztendlich entscheidet nur eine Gruppe: die Aktionäre. Welche Möglich- keiten und Grenzen hat die Kommunikation in dieser Situation? 18.00 Uhr Abschlussdiskussion mit einem Impulsvortrag zum Thema „Erfolgreich aus der Krise“ Caroline Bahnemann, Stellv. Leiterin Stabsstelle Kommunikation und Presse, Universitätsmedizin Mainz 18.30 Uhr Ende der Veranstaltung 8
  • 9. W1: Krisenkommunikation im Social Web 14. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 450 Euro zzgl. MwSt. scm school for communication and management Teilnehmerzahl: 6 - 14 Beschreibung Für Krisenmanager in Unternehmen hat sich im Uwe Wache Zeitalter des Social Webs zwar nicht alles aber Klenk & Hoursch doch vieles geändert. Geordnete Prozesse und ist Managing Partner und Vorstand der Klenk & die handelnden Personen selbst haben zwar Hoursch AG, einer partnergeführten Agentur für nach wie vor eine herausragende Bedeutung für methodische Unternehmenskommunikation. Er ist vor allem in den Bereichen Crisis & Issues und Me- erfolgreiches Bewältigen von Krisensituationen. dia Relations tätig. In mehr als 25 Jahren in der Kom- Immer häufiger sind es jedoch Foren, Chats munikationsberatung war er zuvor unter anderem als oder Diskussionen in Social Network Platt- Geschäftsführer des Frankfurter Büros bei Burson- formen, auf denen Krisenthemen angestoßen Marsteller, als Geschäftsführer bei Leipziger & Partner werden, die in der Folge von klassischen Me- und als Vorstand der Fink & Fuchs AG tätig. Im Workshop unterstützen ihn seine Kollegen Michael dien aufgegriffen und dadurch weiter verstärkt Manger und Tobias Müller. werden. Da Internetnutzer rund um den Glo- bus Zugriff auf Informationen haben und un- tereinander vernetzt sind, werden Krisenherde Inhalt Änderungen vorbehalten! damit noch schwerer lokalisierbar und noch un- 9.00 – 17.00 Uhr, inkl. 2 Pausen à 30 Min. + berechenbarer als bisher – mit entsprechenden 1 Pause à 60 Min. Konsequenzen für die Krisenkommunikation. Im Krisenkommunikation Essentials Workshop erfahren Sie von einem erfahrenen • Erfolgsstrategien in Krisenmanagement und Praktiker, wie Sie sich auf den Krisenfall vorberei- -kommunikation ten können, welche Tools Ihnen bei Krisen- • Klassifizierung von Krisen prävention und -management Hilfe bieten und • Spielregeln und typische Fehler in der Krise vor welchen Herausforderungen Sie als Krisen- • Aus der Krise lernen – nach der Krise ist vor manager im Zeitalter des Social Webs stehen. der Krise Neben mehreren Impulsvorträgen zu den Spannungsfeld Krise – Social Media Schwerpunkthemen des Workshops stehen vor • Welche Veränderungen bringt das Social allem auch praxisorientierte Gruppenarbeiten Web? sowie der intensive Austausch zwischen den • Herausforderungen für Unternehmen: Teilnehmern und dem Trainerteam im Vorder- • Kommunikativ – Wie die Krise bewerten? grund. • Organisatorisch – Wie die Organisation Social Media-fähig machen? Methodik • Technisch – Mit welchen Tools arbeiten? Ausgewogener Wechsel zwischen Theorie und Tools Praxis. Das Seminar besteht aus Vortragsteilen • Themen- und Krisenmonitoring im Social und Workshopteilen zum praxisorientierten Er- Web fahrungsaustausch. • Social Media Guidelines • Krisenhandbücher und Szenario-Planung Zielgruppe • Online Krisenmanagement Der Workshop ist geeignet für Mitglieder der Toolkit Unternehmens- und Geschäftsleitung, Presse- • Checkliste Strategie: Erfolgreiche Prävention sprecher und Kommunikationschefs sowie und wirksames Krisenmanagement im Mitarbeiter in Presse- und PR-Stäben von Webzeitalter Unternehmen, Verbänden, Institutionen und • Checkliste Tools: Wie ein robustes Setup Agenturen. aufgesetzt und im Ernstfall eingesetzt wird 9
  • 10. scm school for communication and management W2: Krisen-PR – Kontroversen, Konflikte, Krisen 14. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 450 Euro zzgl. MwSt. Teilnehmerzahl: 6 - 14 Beschreibung Eine Flut von Medienanfragen, überraschte, Jörg-Michael Junginger entsetzte oder gar schockierte Mitarbeiter, die media advice Unternehmensführung in Aufruhr. Der Krisen- fall ist da! Nun steht die Glaubwürdigkeit des berät und trainiert seit 1993 Führungskräfte zu allen Fragen des öffentlichen Auftritts. In seiner 30-jährigen Unternehmens, seiner Manager und der Marke journalistischen Tätigkeit war er für Tageszeitungen, mit ihren Kernwerten auf dem Spiel. Eine heikle Magazine und TV-Sender als Redakteur, Reporter, Situation, die operativ und kommunikativ be- Interviewer und Live-Kommentator tätig und wurde wältigt werden muss. Die Zuständigkeit und das 2003 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Vertrauen in das unternehmerische Handeln werden in Frage gestellt. Da ist entscheidend, Inhalt Änderungen vorbehalten! schnell zum Mitgestalter des Geschehens zu 9.00 – 17.00 Uhr, inkl. 2 Pausen à 30 Min. + werden, aus der bloßen Reaktion auf die Krisen- 1 Pause à 60 Min. situation so schnell wie möglich herauszufinden. Ruhe vor dem Sturm Im Seminar lernen Sie unter Anleitung eines er- • Was macht Krisen aus? fahrenen Praktikers und Trainers, wie Sie sich • Auslöser und Aufhänger, Verarbeitung auf Stunde X vorbereiten und wie Sie im Fall • Sensoren und Stimmungen/ Krisenprävention der Fälle zielgerichtet agieren. • Krisenradar und Themenmanagement • Risikoabschätzung Methodik • Antizipative Strategien Teilnehmererfahrungen und praktische The- • Pläne und Handbücher für Krisenszenarien men aus dem Teilnehmerumfeld stehen bei Die akute Krisenphase der Gruppenarbeit im Vordergrund. Basis des • D-Day – wie rasch sind Sie handlungsfähig? Seminars bilden praxisbezogene Einführungs- • Wie werden wir wahrgenommen? Die referate. Ergänzt werden diese durch Fallstudien, ersten Stunden entscheiden Ad-hoc-Monologe, Lerndialoge, Interviews, • Senden unter Druck! Inhalte der Krisen-PR in Gruppenarbeit und Rollentausch. der akuten Phase • Der „Industrie-Irrtum“, eine öffentliche Sach- Zielgruppe diskussion zu führen Das Seminar ist geeignet für Mitglieder der Un- • Was Medien wirklich wollen! Verantwortli- ternehmens- und Geschäftsleitung, Pressespre- che zwischen Botschaft, Quote und Unter- cher und Kommunikationschefs sowie Mitarbei- haltungswert ter in Presse- und PR-Stäben von Unternehmen, • Notfallstatement, Erstmeldung oder weg- Verbänden, Institutionen und Agenturen. ducken? – Senden oder schweigen? Nach der Krise ist vor der Krise • Stärken und Schwächen und Struktur und Verantwortlichkeiten? Alarm-, Melde- und Der Workshop zeigt gnadenlos die Kommunikationswege? Schwächen bei einem so wichtigen Thema • Evaluation von Krisen-PR. Was taugten auf. Insbesondere PR-Spezialisten müssen Botschaften und Handbücher? sich und ihrem Arbeitgeber regelmäßig den • Wie reagierten Sie auf kommunikatives Stör- “Spiegel” vorhalten. feuer? Sind Ihre Schutzschilde intakt? Karsten Wurzer, kohlpharma 10
  • 11. W3: Rhetorik im Medienumgang in Krisensituationen 14. Oktober 2011 | NH Hotel Düsseldorf City-Nord | 450 Euro zzgl. MwSt. scm school for communication and management Teilnehmerzahl: 6 - 10 Beschreibung „Krisen“ sind heute fester Bestandteil jeder Nach- Norbert L. Esser richtensendung und Talkrunde – und damit auch Wortgestaltung geübter „Kommunikations-Alltag“ von zuständigen gründete 2007 die Firma Wortgestaltung. Zuvor war er seit Akteuren in Unternehmen und Verbänden? Weit 1989 als Leiter Unternehmenskommunikation des BHW- gefehlt! Denn was da manche Unternehmensspre- Konzerns tätig. Von 1978 bis 1989 leitete er die Abteilung cher, Vorstände oder „Experten“ so von sich ge- Öffentlichkeitsarbeit in der CDU-Bundesgeschäftsstelle in Bonn. ben, wie sie sich vor Kamera und Mikrophon win- den, das verstärkt oft eher den „Krisen-Eindruck“ und entwickelt sich damit nicht selten zu einem Inhalt Änderungen vorbehalten! Kommunikationsdesaster. Weil inhaltlich, rheto- 9.00 – 17.00 Uhr, inkl. 2 Pausen à 30 Min. + risch und im Erscheinungsbild schlecht vorbere- 1 Pause à 60 Min. itet, weil unprofessionell mit hochprofessionellen „It’s not what you say, it’s what they hear“ Medien – und damit der breiten Öffentlichkeit • Was Journalisten und das breite Publikum er- – kommuniziert wird. Wie bereitet man sich vor? warten Wie verhält man sich rhetorisch, wenn man plöt- • 5-Satz-Technik zlich mit Kamera und Mikrofon konfrontiert oder • Tipps zur Argumentation in einer Diskussionsrunde scharf angegriffen wird? • Die Formulierung von Kernbotschaften Was erwarten die Medien, wie vermittelt man • Das 30-Sekunden-Statement Botschaften kompetent, glaubwürdig und verstän- • Das Krisen-/ Notfall-Statement dlich. Wie findet man persönliche Akzeptanz? Fra- „Und was sagen Sie dazu?“ gen, auf die der sowohl in der politischen als auch • Die zielgerichtete Vorbereitung in der wirtschaftlichen Kommunikation erfahrene • Klärung der Rahmenbedingungen Referent detailliert eingeht – und die vor allem • Frage- und Antworttechniken an teilnehmerbezogenen, praktischen Beispielen • Tipps für Krisensituationen behandelt und in Gruppenarbeiten und Übungen • Blocken, Überbrücken, Kreuzen umgesetzt werden. • Schlagfertigkeit • Das Interview/ Todsünden im Interview Zielgruppe • Reaktion auf Nachfragen Das Seminar ist geeignet für Kommunika- Machen Sie „eine gute Figur“ tionschefs und Pressesprecher aus Unterneh- • Die Bedeutung nonverbaler Kommunikation men, Verbänden und Organisationen sowie für • Überzeugendes Verhalten, speziell bei TV- Vorstände und Geschäftsführer, die sich in Kri- Auftritten sensituationen den Medien stellen müssen. • Wirkungsvolles Sprechen/ wie Wörter wirken Krisenkommunikation „live“ Besondere Herausforderungen in besonderen Situationen • Der Unglücksfall mit Opfern Das Seminar war praxisnah. Herr Esser blickt • Tipps für einen kühlen Kopf auf einen breiten Erfahrungsschatz zurück - • Die Krisen-Pressekonferenz das wirkt glaubwürdig. • Die TV-/ Podiums-Diskussion Dr. Anne-Gret Iturriaga Abarzua, INEOS Köln • Zwischenrufe/ Störungen, unerwartete Ein- wände, negative Redewendungen Verhalten am Ende von Statements, Interviews oder TV-Diskussionen 11
  • 12. Anmeldung Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00 | Post: K2, Weichselstr. 6, 10247 Berlin | online: www.krisenpr-tagung.de Ja, ich nehme an der Fachtagung „Krisenkommuni- Ja, ich nehme an folgendem scm-Workshop am 14. kation“ am 13. Oktober 2011 teil und akzeptiere die Oktober 2011 ergänzend zur Tagung (Kombipreis – Teilnahmebedingungen sowie die AGB. KP) oder auch einzeln (Einzelpreis – EP) teil und ak- zeptiere die Teilnahmebedingungen sowie die AGB. O 690,00 Euro für die Teilnahme an der Fachtagung am 13. Oktober 2011. W1: Krisenkommunikation im Social Web O 621,00 Euro für BdP-, DJV-, DPRG-, FCP-, GPRA-, O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro PRVA- und SPRG-Mitglieder bei einer Teilnahme W2: Krisen-PR – Kontroversen, Konflikte, Krisen an der Fachtagung am 13. Oktober 2011. O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro Bitte Nachweis faxen an +49 (0) 30 47 98 98 00. W3: Rhetorik im Medienumgang O 655,50 Euro für eine Early-Bird-Anmeldung bis O EP 450,00 Euro O KP 410,00 Euro zum 9. September 2011 bei einer Teilnahme an der Fachtagung am 13. Oktober 2011. Bei Anmeldung von mehr als zwei Personen eines Un- O 552,00 Euro für Abonnenten des prmagazins bei ternehmens erhalten Sie einen Nachlass von 10 Pro- einer Teilnahme an der Fachtagung am 13. Okto- zent auf Ihre Buchung. Alle Preise verstehen sich zzgl. ber 2011. der gesetzlichen MwSt. O Ich kann nicht teilnehmen. Senden Sie mir bitte Datenschutz-Hinweis: Sie können bei uns der Verwendung Ihrer die Tagungsunterlagen zum Preis von 100,- Euro Daten widersprechen, wenn Sie in Zukunft keine Prospekte mehr erhal- zzgl. MwSt. zu. ten möchten. (§28 VI BDSG). Ihre Daten Abweichende Rechnungsadresse Name | Vorname Name | Vorname Titel Titel Firma | Institution Firma | Institution Funktion | Abteilung Funktion | Abteilung Straße | Postfach Straße | Postfach PLZ | Ort PLZ | Ort Telefon | Telefax Ort, Datum Unterschrift Bitte hier abtrennen! E-Mail Ort, Datum Unterschrif  1
  • 13. Organisatorisches/ Teilnahmebedingungen/ AGB Tagungsort ist das NH Hotel Düsseldorf City-Nord. Das 4-Sterne-Hotel ist nur zwei Haltestellen vom Flughafen entfernt und mit dem Auto über die A52 sehr gut zu er- reichen. Mit der Bahn gelangen Sie in 10 Minuten in das Stadtzentrum von Düsseldorf. Tagungskoordination NH Hotel City-Nord Theresa Schulz Münsterstr. 230-238 Tel.: +49 (0) 30 47 98 97 89 40470 Düsseldorf E-Mail: theresa.schulz@k2-gipfel.de Den Tagungsteilnehmern steht ein begrenztes Zimmer- • Annullierung weniger als 14 Kalendertage vor Veran- kontingent im Tagungshotel zur Verfügung. Nähere Infor- staltungsbeginn: gesamte Teilnahmegebühr mationen zur Zimmerreservierung erhalten Sie bei Anmel- Bei Umbuchung einer Veranstaltung fallen folgende Gebüh- dung in Ihrer Bestätigung. Beachten Sie bitte, sich für eine ren an: Reservierung frühzeitig mit uns in Verbindung zu setzen! • Umbuchung bis zu 28 Kalendertagen vor Veranstal- tungsbeginn: keine Kosten AGB • Umbuchung bei weniger als 28 Kalendertagen vor Allgemeine Geschäftsbedingungen für Fachtagungen veran- Veranstaltungsbeginn: 200 Euro staltet von K2 und Workshops veranstaltet von der scm c/o Bei Nichtteilnahme wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe prismus communications GmbH in Rechnung gestellt. Entscheidend ist der Eingang der Stornie- rungserklärung bei der K2 bzw. scm in schriftlicher Form. Ein 1. Preisnachlässe Ersatzteilnehmer kann jederzeit kostenfrei benannt werden. Mitglieder von BdP, DJV, DPRG, FCP, PRVA und SPRG sowie Mitarbeiter von GPRA-Mitgliedsagenturen erhalten 3. Absagen und Änderungen einen Rabatt von 10 Prozent auf die Teilnahmegebühr der Programmänderungen aus wichtigem Anlass behält sich der Tagung. Die persönliche Mitgliedschaft des Teilnehmers muss Veranstalter vor. Insbesondere ist der Veranstalter berech- zum Zeitpunkt der Buchung bestehen und schriftlich nach- tigt, in begründeten Fällen die Veranstaltung von anderen, als gewiesen werden. Abonnenten des prmagazins gewähren den angegebenen Referenten durchführen zu lassen. Bei zu wir einen Rabatt von 20 Prozent auf die Teilnahmegebühr geringer Teilnehmerzahl und aus anderen dringenden Grün- von Tagungen (andere Rabatte sind nicht aufrechenbar). Bei den, kann der Veranstalter die Veranstaltung verschieben, Anmeldung bis zum 9. September 2011 erhalten alle übrigen absagen oder mit anderen Veranstaltungen zusammenlegen. Anmeldenden einen Frühbucherrabatt von fünf Prozent. Dies Dem Teilnehmer steht in diesem Fall ein Rücktrittsrecht zu. gilt nicht bei einer kombinierten Buchung von Tagung und Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Aufwendungs- Workshop, hier gilt der ausgeschriebene Kombinationspreis. ersatz (Stornogebühren für gebuchte Anreise, Übernachtung, Bei gleichzeitiger Anmeldung von drei Teilnehmern des glei- Arbeitsausfall oder anderen Schäden), bestehen nicht. chen Unternehmens gewähren wir einen Gruppen-Rabatt von zehn Prozent. 4. Bild- und Filmmaterial Der Teilnehmer ist einverstanden, dass die K2 und ihre 2. Annullierung und Umbuchung Veranstaltungspartner scm und prmagazin grundsätzlich Bei Annullierung einer Veranstaltungsbuchung fallen folgende berechtigt sind, von Veranstaltungen Foto- und Filmmate- Gebühren an: rial zu fertigen und damit der eventuellen Abbildung seiner • Annullierung bis zu 28 Kalendertagen vor Veranstal- Person, um dieses als Referenzmaterial zu veröffentlichen. tungsbeginn: keine Kosten • Annullierung bis zu 14 Kalendertagen vor Veranstal- 5. Gerichtsstand tungsbeginn: 50 Prozent der gesamten Teilnahmegebühr Gerichtsstand ist Berlin. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.krisenpr-tagung.de oder www.k2-gipfel.de 12
  • 14. Kommunikations- Gipfel K2 | 2011 K2 ist eine Kooperation des prmagazins und der scm. Die Partner fördern mit ihrer Tagungsreihe den Aus- tausch über Kommunikation und tragen damit zur weiteren Professionalisierung der Branche bei. Das Angebot versteht sich als Ergänzung zu etablierten Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung im Feld der Public Relations. Im Zentrum von K2 steht der Erfahrungsaustausch: Namhafte Kommunikationsexperten vernetzen ihr Wissen, geben es weiter und diskutieren aktuelle Entwicklungen innerhalb der Disziplin. K2, Weichselstraße 6, 10247 Berlin K2 ist eine Kooperation von: Premiumpartner: Tel.: +49 (0) 30 47 98 97 89 Fax: +49 (0) 30 47 98 98 00 info@k2-gipfel.de | www.k2-gipfel.de scm school for communication and management