cc by thbernhardt & kadewe 2012Blogs als LernmediumAkzeptanz und Nutzungsintensitätin Onlinekursen12. September 2012Dipl.-...
Überblick1. Motivation2. Lernen durch Blogs3. Konzeption und Einsatz4. Ergebnisse5. Zusammenfassung und Ausblick
http://egs.uni-bremen.deMotivation | eGeneral-Studies-Angebot der Uni BremenFoto: Pressestelle der Uni Bremen
Churches (2009, basierend auf Anderson & Krathwohl 2001; übersetzt durch Autoren)Lernen durch Blogs1: ERINNERN | erkennen,...
http://blogs.uni-bremen.de/estudi/Erfolgreich studieren mit dem Internet | #eSTUDI‣ semesterbegleitendes Online-Selbstlern...
Modul EpisodenA GrundlagenOrganisatorisches, Web 2.0 & Lernen,Persönliche Lernumgebung gestaltenB Erfolgreich studierenKri...
Zentrale Instrumente in #eSTUDI1. #eSTUDI-Seminarblog mit Modulen unterteilt in Episoden,Aufgaben zu den Modulen und Tutor...
2 Seminare: #eSTUDI & Lernen im Mitmachnetz (LiM)#eSTUDI‣ Durcharbeiten der 7 Module mitLernvideos und weiterführendenRess...
Betreuungskonzept‣ Seminarleiter: Prof. Dr. Karsten D. Wolf‣ Key-Tutoren: Stefan Neitzel und Jaci Eidemann‣ Episoden-Guide...
Ablauf eines ModulsErste Woche Zweite WocheMontag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag...
Stand: 21.08.12#eSTUDI | Die Zahlen‣ 7 Module und 20 Episoden‣ mehr als 400 Minuten Lernvideos‣ je 28 RundschauenSoSe10 Wi...
N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)I | Beteiligung am Bloggen und AufwandseinschätzungWenigN=19SollN=31VielN=27Sig.Aufwan...
N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)II | Selbsteingeschätzte vs. tatsächliche Blogarbeit‣ Vergleich tätsächlicher Umfang B...
N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)III | Blogpartizipation über Kommentare & Trackbacks‣ selber Kommentare gesetzt31 %44 ...
N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)IV | Qualität der Studentenblogs‣ 4 Kriterien mit insgesamt max. 10 Punkten (inkl. 2 Z...
N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)V | Zusammenhang Blogarbeit und Lernerfolg‣ Mehrheit der Studierende hat Lernziele err...
Zusammenfassung‣ Paradoxon: weniger gemacht, aber den Aufwand höher eingeschätzt‣ mögliche Ursache: Intensität der Blogarb...
http://blogs.uni-bremen.de/feedbackr/Ausblick | Peer-Tutoring
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!th.bernhardt | wolf @uni-bremen.de0421 / 218 69 141 | 140elearning2null.de | ifeb.uni-b...
Quellen‣ Anderson, L. W. & Krathwohl, D. A. (2001). A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing: a Revisionof Bloom’s...
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Blogs als Lernmedium – Akzeptanz und Nutzungsintensität in Onlinekursen

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Vortragsfolien zur Fullpaperpräsentation auf der GMW-Tagung 2012 an der TU Wien

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Blogs als Lernmedium – Akzeptanz und Nutzungsintensität in Onlinekursen

  1. 1. cc by thbernhardt & kadewe 2012Blogs als LernmediumAkzeptanz und Nutzungsintensitätin Onlinekursen12. September 2012Dipl.-Medienwiss. Thomas BernhardtProf. Dr. Karsten D. WolfAG Didaktik multimedialer LernumgebungenErziehungs- und Bildungswissenschaften (FB12)http://www.flickr.com/photos/bwr/313825369/
  2. 2. Überblick1. Motivation2. Lernen durch Blogs3. Konzeption und Einsatz4. Ergebnisse5. Zusammenfassung und Ausblick
  3. 3. http://egs.uni-bremen.deMotivation | eGeneral-Studies-Angebot der Uni BremenFoto: Pressestelle der Uni Bremen
  4. 4. Churches (2009, basierend auf Anderson & Krathwohl 2001; übersetzt durch Autoren)Lernen durch Blogs1: ERINNERN | erkennen, auflisten, beschreiben, identifizieren, beschaffen,auffinden, Lesezeichen setzen, soziales vernetzen, favorisieren, suchen.2: VERSTEHEN | interpretieren, zusammenfassen, vergleichen, erklären,veranschaulichen, erweitertes suchen, twittern, kategorisieren, kommentieren.3: ANWENDEN | umsetzen, hochladen,teilen, bearbeiten.4: ANALYSIEREN | attribuieren, strukturieren,integrieren, verschlagworten.5: ERPROBEN / BEWERTEN | revidieren,mitteilen, kollaborieren, netzwerken.6: ERZEUGEN | Gestalten, filmen, animieren, (video-)bloggen,abmischen, Video und Audio senden, Regie führen, produzieren.
  5. 5. http://blogs.uni-bremen.de/estudi/Erfolgreich studieren mit dem Internet | #eSTUDI‣ semesterbegleitendes Online-Selbstlernangebot aufgeteilt in7 Module mit 20 Episoden‣ Fokus: Förderung von Kompetenzen zumEinsatz digitaler Medien im Lernprozess‣ Werkzeuge des Web 2.0 und deren Potentialfür Erfolg im Studium‣ Einbettung in Konzept einer persönlichenLern- und Arbeitsumgebung‣ Reflexion von Lernprozessen zum Ausbaueigener Lernstrategien‣ Mix an Methodenkompetenzen fürlebenslangen Lernprozess
  6. 6. Modul EpisodenA GrundlagenOrganisatorisches, Web 2.0 & Lernen,Persönliche Lernumgebung gestaltenB Erfolgreich studierenKriterien erfolgreichen Studierens, Lernen planen,Effektiv lernenC Informationen sammelnVorlesungsbesuch, Informationssuche,InformationsströmeD Wissen verarbeitenInfoströme bewältigen, Informationenstrukturieren, Wissen reflektierenE Artefakte darstellenWissensartefakte bearbeiten, Kollaborativarbeiten, Belegen und ZitierenF Ergebnisse darstellenPrüfungen vorbereiten, Präsentation vonErgebnissen, Sich selbst darstellenG Sich austauschen Online kommunizieren & Netzwerken
  7. 7. Zentrale Instrumente in #eSTUDI1. #eSTUDI-Seminarblog mit Modulen unterteilt in Episoden,Aufgaben zu den Modulen und Tutoring-Bereich mit wöchentlicherscheinender #eSTUDI-Rundschau2. Persönlich geführter Weblog jedes Studierenden zurReflexion des Gelernten3. #eSTUDI-Seminargruppe auf UBlogs mit Seminarforum fürschnelles Feedback bei grundsätzlichen Fragen zum Seminar4. Stud.IP dient lediglich der Teilnehmerverwaltung und ggf. zentralenAnsprache per E-Mail
  8. 8. 2 Seminare: #eSTUDI & Lernen im Mitmachnetz (LiM)#eSTUDI‣ Durcharbeiten der 7 Module mitLernvideos und weiterführendenRessourcen‣ Reflexionsaufgaben zum Thema imeigenen Weblog und Diskurs in dereSTUDI-Community durchKommentieren bei Kommilitonen‣ Anwendung des Gelernten in derpersönlichen Lernumgebung zumselbstgewählten Lernprojekt undDokumentation im eigenen Weblog#LiM‣ Überarbeitung und Präsentation einerEpisode aus eSTUDI-Seminar unterAnreicherung um Beispiele aus demBildungskontext‣ Seminarinteraktion offline bei LiM‘sund online bei eSTUDI‘s(als studentische/r Tutor/in)‣ persönliche Reflexion des Gelerntenim Seminar-Weblog
  9. 9. Betreuungskonzept‣ Seminarleiter: Prof. Dr. Karsten D. Wolf‣ Key-Tutoren: Stefan Neitzel und Jaci Eidemann‣ Episoden-Guides: Teilnehmenden des #LiM-SeminarsSeminarleiter Karsten WolfKey-Tutorin JacieSTUDI1eSTUDI2eSTUDI3eSTUDI4eSTUDI5eSTUDI6eSTUDI7eSTUDI8eSTUDI9eSTUDI10eSTUDI11eSTUDI..Key-Tutor StefaneSTUDI20eSTUDI21eSTUDI22eSTUDI23eSTUDI24eSTUD25eSTUDI26eSTUDI27eSTUDI28eSTUDI29eSTUDI30eSTUDI..Team A-2 Team A-3 Team B-2 Team B-3 Team C-1 Team C-2 Team C-3 Team D-1 Team ...
  10. 10. Ablauf eines ModulsErste Woche Zweite WocheMontag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag FreitagModul mitAufgabenReflexions-aufgabeReflexions-aufgabeReflexions-aufgabeReflexions-aufgabeReflexions-aufgabeReflexions-aufgabeReflexions-aufgabeReflexions-aufgabeeSTUDI-RundschauKommentar(e)PLE-AufgabePLE-AufgabePLE-AufgabePLE-AufgabePLE-AufgabePLE-AufgabePLE-AufgabePLE-AufgabeeSTUDI-RundschauPLE-AufgabePLE-AufgabeFeedback Feedbackbeantworten hinterlassengebenveröffentlichenbündeln zuKommentar(e)lösen schreibenbietenverdichten zuKey-Tutoren&LiM‘s#eSTUDI‘s
  11. 11. Stand: 21.08.12#eSTUDI | Die Zahlen‣ 7 Module und 20 Episoden‣ mehr als 400 Minuten Lernvideos‣ je 28 RundschauenSoSe10 WiSe10/11 SoSe11 WiSe11/12 SoSe12Anmeldungen 112 178 83 63 68Blogs 51 80 45 34 40Blogeinträge min. 440 min. 360 min. 250 min. 200 min. 250Kommentare min. 400 min. 360 min. 250 min. 200 min. 250Mindestzahl an Tasks 24 41 31 22 30Dozent, Key-Tutoren 1, 2 1, 2 1, 3 1, 2 1, 2studentische Tutoren 10 12 13 13 36
  12. 12. N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)I | Beteiligung am Bloggen und AufwandseinschätzungWenigN=19SollN=31VielN=27Sig.Aufwandseinschätzung:... Schreiben eines neuen Beitrages 3,16 2,45 2,44 ,012... Reflexion über das Gelernte 3,53 2,77 3,00 ,047... Bezug nehmen auf andere Beiträge 3,68 2,81 2,67 ,003Der Zeitaufwand für das Führen des Blogs ist angemessen. 3,50 4,16 4,19 ,026‣ im Durchschnitt schrieben die Studierende die geforderten14 Beiträge (AM=15,97, MD=14, MO13)‣ allerdings große Streuung (SD=19,5), daher ordinalskalierte Variablegebildet: Wenig <13 Beiträge, Soll = 13 o. 14, Viel >14 BeiträgeSkala von 1 „gar nicht aufwendig” bis 5 „sehr aufwendig”Skala von 1 „stimme gar nicht zu” bis 5 „stimme völlig zu”
  13. 13. N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)II | Selbsteingeschätzte vs. tatsächliche Blogarbeit‣ Vergleich tätsächlicher Umfang Blogarbeit aus Bloganalyse mitselbsteingeschätzter Häufigkeit „Beiträge schreiben“ aus Fragebogen‣ Reduktion auf drei Gruppen: „einmal alle zwei Wochen” und seltenerentsprach Gruppe A, „einmal pro Woche” entsprach Gruppe B und„täglich” und „mehrmals pro Woche” entsprach der Gruppe CA B C NWenigschreiber 5 14 0 19Soll-Erfüller 4 24 3 31Vielschreiber 2 19 6 27N 11 57 9 77
  14. 14. N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)III | Blogpartizipation über Kommentare & Trackbacks‣ selber Kommentare gesetzt31 %44 %25 %1x pro Woche oder mehr1-2x im Monatseltener‣ Trackbacks nur von sechsPersonen‣ allerdings starker, positiverZusammenhang zwischender Gesamtzahl erhaltenerKommentare und der Anzahlgeschriebener Beiträge(rPearson=,825**)
  15. 15. N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)IV | Qualität der Studentenblogs‣ 4 Kriterien mit insgesamt max. 10 Punkten (inkl. 2 Zusatzpunkten)im Durchschnitt nur 5 erreicht (AM=4,69; MD=4; MO=3)0 Punkte 1 Punkt 2 PunkteInhalt & Reflexion 3 41 33Lernprojekt 15 48 14Vernetzung 45 25 7Medienintegration 43 18 16Zusatz 11 43 23
  16. 16. N=77 (aus Einsatz SoSe10 bis WiSe11)V | Zusammenhang Blogarbeit und Lernerfolg‣ Mehrheit der Studierende hat Lernziele erreicht (AM=3,7 bis 4,12, MO=4)‣ signifikanter, positiver Zusammenhang von rPearson=,487** zwischen Anzahlerfüllter Aufgaben und Summenscore erreichter Lernziele:Je mehr Aufgaben die Studierenden bearbeitet haben, desto höher wardie Selbsteinschätzung des eigenen Lernerfolges.AM MO SD Min Max NWerkzeuge hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für das Studium bewerten 4,12 4 ,810 1 5 74Lernen mit Web-Anwendungen zielorientiert unterstützen 4,06 4 ,879 1 5 77Lernen selbst organisieren 3,84 4 ,859 1 5 77Grundregeln der Medienkompetenz im Studium benutzen 3,84 4 ,859 1 5 77Eigene Lerntechniken und -strategien mit neuen, erfolgreich anreichern 3,82 4 ,905 1 5 76Skala von 1 „gar nicht erreicht“ bis 5 „vollständig erreicht“
  17. 17. Zusammenfassung‣ Paradoxon: weniger gemacht, aber den Aufwand höher eingeschätzt‣ mögliche Ursache: Intensität der Blogarbeit ging über das Maß hinaus,welches für eine General Studies Veranstaltung mit 3 CP erwartet wurde‣ über 70% dieser Gruppe der „überlasteten Wenigschreiber“überschätzen subjektiv den Umfang ihrer geleisteten Blogarbeit‣ typischer, verteilter Diskurs nur in Ansätzen (trotz Zusammenhang)‣ Blogs werden als öffentliches Hausaufgabenheft verstanden‣ Zusammenhang zwischen Lernzielen und abgearbeiteter Aufgaben:Eignung des Weblogs als Medium zur Intensivierung vonLernprozessen in Onlineseminaren
  18. 18. http://blogs.uni-bremen.de/feedbackr/Ausblick | Peer-Tutoring
  19. 19. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!th.bernhardt | wolf @uni-bremen.de0421 / 218 69 141 | 140elearning2null.de | ifeb.uni-bremen.de/wordpress_wolf/@thbernhardt | @kadeweMailOfficeBlogTwitterThomas Bernhardt | Karsten D. Wolf
  20. 20. Quellen‣ Anderson, L. W. & Krathwohl, D. A. (2001). A Taxonomy for Learning, Teaching, and Assessing: a Revisionof Bloom’s Taxonomy of Educational Objectives. New York [u.a.]: Longman.‣ Churches, A. (2009, Januar 4). Bloom’s Digital Taxonomy. Abgerufen von:http://edorigami.wikispaces.com/file/view/bloom%27s+Digital+taxonomy+v3.01.pdf [08.06.12]

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