Eine (kritische) Rückschau auf  E-Portfolios und ein Ausblick  auf (neue) Herausforderungen 27. November 2009 Campus Innov...
Abstract Salzburg Research veranstaltete im Jahr 2005 die erste Konferenz im deutschsprachigen Raum, die sich schwerpunktm...
Wie es sich entwickelte ...
2003 <ul><li>2003: first international ePortfolio conference (Poitiers, FR) </li></ul><ul><li>Forderung dort: bis 2010 sol...
2005 <ul><li>ePortfolio Forum, Salzburg  1. deutschsprachige Fachtagung </li></ul>Veronika Hornung-Prähauser, Salzburg Res...
2006 <ul><li>2006 startet das erste EC-finanzierte  E-Portfolio-Projekt </li></ul>10/2007:  ePortfolio Training Course for...
Wo stehen wir eigentlich?
Aktueller Einsatz (an Hochschulen)
Vier Varianten des E-Portfolio-Einsatzes an Hochschulen s.  Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
Publikationen zu (E-) Portfolio
Wissenschaftliche Publikationen (deutschspr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Pro...
Wissenschaftliche Publikationen (engl.spr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Proze...
Wissenschaftliche Publikationen (international) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in P...
Aktuelle Debatte  Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=2009081416...
Themen im Wandel Häufigkeitsanalyse & Darstellung  mit Hilfe von Wordle.net
E-Portfolio-Konferenz 2003
E-Portfolio-Konferenz 2004
E-Portfolio-Konferenz 2005
E-Portfolio-Konferenz 2006
E-Portfolio-Konferenz 2007
Kritischer Blick ...
1. Das leidige: Über was reden wir eigentlich?
(E-) Portfolio überall...
E-Portfolio-Inflation
Unterschiedliche Verständnisse  - auch in der Pädagogik <ul><li>E-Portfolio als Konzept </li></ul><ul><li>E-Portfolio-Meth...
... Und auch noch verwandte Konzepte <ul><li>PDP  –  Personal Development Planning </li></ul><ul><li>Lerntagebuch </li></u...
2. Vermittelte Selbstorganisation  –  (wie) geht das?
Pädagogische Dialektik  <ul><li>Mit Methode zu Selbstorganisationskompetenzen  </li></ul><ul><li>- eine  an sich bekannt „...
Praktische Herausforderung BLABLABLABLABLA ...  oder ...?!
Offene Lernansätze sind kein Allheilmittel! <ul><li>empirisch nicht eindeutig und v.a. nicht für jede Schülergruppe nachwe...
Matthäus-Effekt ...? <ul><li>“ Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe.“ </li></ul><ul><li>–  Mt 25,2...
Selbstgesteuertes Lernen kann man auch  „verschult“ lernen! <ul><li>Untersuchung zum Erwerb von Lernstrategien: herkömmlic...
Und dann auch  noch: wirtschaftliche Interessen <ul><li>„ selbstorganisierte Formen des Lernens und Arbeitens [werden] zun...
3. Tools, Tools, Tools ... F l uch oder Segen?
<ul><li>Screenshot von deiner softwareanalyse … </li></ul>Toolanalysen zeigen ...
Schwachstellen der „E-Portfolio-Tools“ <ul><li>Formulare „ad hoc“ implementiert </li></ul><ul><li>Reguliert vieles, wenig ...
E-Portfolio mit Social Software in Großveranstaltungen – Slidecasting 2.0 <ul><li>F olgende Screenshots und Beschreibungen...
 
 
 
Multimedia-Einsatz in E-Portfolio-Tools?
z. B. Machinima-Produktion von Lerndokumentation & Reflexion des Lernens <ul><li>Dreher & Dreher (tbp 2010) </li></ul>
E-Portfolio-Tools: ... Passt das zum Web 2.0?
E-Portfolio-Tool(s) ... wie es ausschauen könnte Siehe dazu auch  Schaffert & Kalz 2009
Kritik im Telegrammstil („Twitter-Stil“)
4. Lebenslang E-Portfolio?
5.  Prüfungen als heimlicher Lehrplan.  (n i cht nur das lernen muss sich ändern!)
Prüfen im E-Portfolio-Prozess <ul><li>Lerner bestimmen  Ziele und Lernen mit </li></ul><ul><li>Lerner sind bei der Entwick...
6. Keine Binsenweisheit: Änderungen der Lehrenden und Institutionen notwendig!
7. Der weisse Fleck:  Wie wird eigentlich gelernt?
Konkrete Beschreibung der  Lernsituation fehlt! (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006) description gap: learning settings,...
Wie geht ’ s weiter?
 
Wie geht’s es weiter? Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=200908...
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!  Dr. Sandra Schaffert, Wolf Hilzensauer Salzburg Research  Jakob-Haringer-Str. 5/...
Referenzen <ul><li>Bremer, H. & Biittlingmayer, U. (2008). Die Ideologie des selbstgesteuerten Lernens und die „sozialen S...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Schaffert & Hilzensauer: Eine (kritische) Rueckschau auf E-Portfolios und ein Ausblick auf (neue) Herausforderungen

2.221 Aufrufe

Veröffentlicht am

Vortrag auf der Campus Innovation, 27.11.2009.

Veröffentlicht in: Bildung, Business, Technologie
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
2.221
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
130
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
11
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie
  • Rückschau und Entwicklung Status Quo ... Wo stehen wir gerade? Kritischer Blick ... 7 Aspekte
  • Ital. „portafoglio“ – portare (tragen), foglio (Blatt); s. Häcker (2006) Reformpädagogische Vorläufer (s. Häcker 2006) Anfang der 1990er Jahre: „Electronic Portfolio“ im Nordamerikanischen
  • European Institute for E-Learning (EIfEL
  • H äufig eingesetzt v.a. in der Lehreraus- und weiterbildung Was bei dieser Übersicht so schwierig ist: -&gt; unterschiedliche Verständnisse, auch: Ansätze, die nicht E-Portfolio heissen, aber tatsächlich sind usw.
  • Aus der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus Der Hype-Zyklus stellt dar, welche Phasen der öffentlichen Aufmerksamkeit eine neue Technologie bei deren Einführung durchläuft. Der Begriff des Hype-Zyklus wurde von der Gartner -Beraterin Jackie Fenn geprägt (The Microsoft System Software Hype Cycle Strikes Again, Jackie Fenn, 1995) und dient heute Technologieberatern zur Bewertung in der Einführung neuer Technologien. Der einfache Hype-Zyklus wird nach dieser Definition in fünf Abschnitte unterteilt: technologischer Auslöser: Die erste Phase ist der technologische Auslöser oder Durchbruch, Projektbeginn oder ein sonstiges Ereignis, welches auf beachtliches Interesse des Fachpublikums stößt. Trittbrettfahrer steigen auf das neue Thema auf. Gipfel der überzogenen Erwartungen: In der nächsten Phase überstürzen sich die Berichte und erzeugen oft übertriebenen Enthusiasmus und unrealistische Erwartungen . Es mag durchaus erfolgreiche Anwendungen der neuen Technologie geben, aber die meisten kämpfen mit Kinderkrankheiten. Tal der Enttäuschungen: Technologien kommen im Tal der Enttäuschungen an, weil sie nicht alle Erwartungen erfüllen können und schnell nicht mehr aktuell sind. Als Konsequenz ebbt die Berichterstattung ab. Pfad der Erleuchtung: Obwohl die Berichterstattung über die Technologie stark abgenommen hat, führen realistische Einschätzungen wieder auf den Pfad der Erleuchtung . Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie. Plateau der Produktivität: Eine Technologie erreicht ein Plateau der Produktivität , wenn die Vorteile allgemein anerkannt und akzeptiert werden. Die Technologie wird immer solider und entwickelt sich in zweiter oder dritter Generation weiter. Die Endhöhe dieses Plateaus hängt stark davon ab, ob die Technologie in Massen- oder Nischenmärkten angenommen wird.
  • (Analyse der Beiträge der E-Portfolio-Konferenzen)
  • E-Portfolio als Konzept (Rahmen für pädagogisches Handeln in Einrichtungen, theoretisch eingebettet etc.) E-Portfolio-Methode (konkretes didaktisches Handeln, z. B. im Rahmen eines Seminars) E-Portfolio-Werkzeuge (Tools, Software) U nterschiedliche Zwecke und Schwerpunkte der E-Portfolioarbeit: alternatives Assessment, Tool zur Lernkompetenzentwicklung, wissenschaftliches Arbeiten, Entscheidungshilfe für Studienfächerwahl, Unterstützung bei Bewerbungsverfahren (...)
  • Fazit: Man kann es für sehr vieles verwenden, ein einheitliches Verständnis ist nicht in Sicht. Das muss nicht so sein – andere vergleichbare Konzepte (allerdings auch ältere) wie Cognitive Apprenticeship oder Situiertes Lernen und PBL sind „eindeutiger“ definiert und verwendet
  • „ over-reflecting“ hat das Gabi Reinmann in ihrer Keynote am morgen bezeichnet
  • Die Vorteile von offenen Lernarrangements in Schulen sind empirisch nicht eindeutig und v.a. nicht für jede Schülergruppe nachweisbar, weder im Bezug auf Persönlichkeits- und Einstellungveränderungen, Lernzeitnutzung und Lernzuwachs (Müller-Naendrup, 2008) Es gibt ganz heterogene „Selbsts“ (Bremer &amp; Bittlingmeyer, 2008) Die Idee der Selbstbestimmung und Selbstorganisation ist ein bildungsbürgerliches Ideal und spricht nur bestimmte Milieus an (-&gt; Erwachsenenbildung, s. Bittlingmeyer)
  • Matthäus: Wer hat, dem wird gegeben B ei E-Portfolio bekannt: Schüler mit gutem und fehlerfreiem schriftlichen Ausdruck schneiden besser ab. Empirisch unklar, ob und wie schwächere Schüler und Studenten profitieren. Anmerkung: EU-Projekt LinksUp untersucht Inclusion-Aspekte von Web-2.0-Lernarrangements, auch E-Portfolio-Arbeit
  • Im Original: Um Arbeitsplätze zu erhalten, Innovationen voranzutreiben und die Produktivität von Regionen, Nationen und Kontinenten im globalen Wettbewerb zu steigern, werden selbstorganisierte Formen des Lernens und Arbeitens werden zunehmend in den Dienst der Verbesserung des „Humankapitals“ gestellt.“ (Reinmann, 2009)
  • Formulare, beispielsweise bei „Reflexion“ sind ad hoc implementiert Reguliert vieles, wenig Raum für Kreatives – als Struktur wenig „anregend“, „inspirierend“ E iniges nur schwer möglich (Peer Reviewing!) Textlastig (Wie wäre es mit Multimedia!) Einbindung von Social-Software-Tools nur eingeschränkt möglich (YouTube, FlickR, etc.) D ann auch: passt nicht so richtig zum Alltag an Hochschulen (Grossveranstaltungen, schlechte Betreuungssituation)
  • Aus Wikipedia: Als Machinima bezeichnet man Filme , die mit Hilfe von Game-Engines produziert werden. Dieses Kunstwort setzt sich aus &amp;quot;machine&amp;quot;, &amp;quot;cinema&amp;quot; und &amp;quot;animation&amp;quot; zusammen. Machinimas können in Echtzeit wiedergegeben werden, werden aber häufig auch als Video-Dateien (z. B. avi, mov) zum Download angeboten um ein größeres Publikum zu erreichen.
  • Stephen Downes dazu: „ I just want to say, the picture of e-portfolios is looking more and more like the picture of personal learning environments, a convergence that was probably inevitable.
  • Von der Wiege bis zur Bahre – wollen wir das eigentlich? Uniweites Konzept – auja! Interoperabilität, Datenschutz, Kontrolle über private Daten, ich persönlich wünsche mir nicht „die“ eine E-Portfolio-Software“ und halte das auch für unrealistisch Auch Datenschutz/Privatsphäre sind hier ein Thema. -&gt; Meyer Schönberger
  • Lehrende, macht doch mal ein E-Portfolio ...
  • Aus der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hype-Zyklus Der Hype-Zyklus stellt dar, welche Phasen der öffentlichen Aufmerksamkeit eine neue Technologie bei deren Einführung durchläuft. Der Begriff des Hype-Zyklus wurde von der Gartner -Beraterin Jackie Fenn geprägt (The Microsoft System Software Hype Cycle Strikes Again, Jackie Fenn, 1995) und dient heute Technologieberatern zur Bewertung in der Einführung neuer Technologien. Der einfache Hype-Zyklus wird nach dieser Definition in fünf Abschnitte unterteilt: technologischer Auslöser: Die erste Phase ist der technologische Auslöser oder Durchbruch, Projektbeginn oder ein sonstiges Ereignis, welches auf beachtliches Interesse des Fachpublikums stößt. Trittbrettfahrer steigen auf das neue Thema auf. Gipfel der überzogenen Erwartungen: In der nächsten Phase überstürzen sich die Berichte und erzeugen oft übertriebenen Enthusiasmus und unrealistische Erwartungen . Es mag durchaus erfolgreiche Anwendungen der neuen Technologie geben, aber die meisten kämpfen mit Kinderkrankheiten. Tal der Enttäuschungen: Technologien kommen im Tal der Enttäuschungen an, weil sie nicht alle Erwartungen erfüllen können und schnell nicht mehr aktuell sind. Als Konsequenz ebbt die Berichterstattung ab. Pfad der Erleuchtung: Obwohl die Berichterstattung über die Technologie stark abgenommen hat, führen realistische Einschätzungen wieder auf den Pfad der Erleuchtung . Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie. Plateau der Produktivität: Eine Technologie erreicht ein Plateau der Produktivität , wenn die Vorteile allgemein anerkannt und akzeptiert werden. Die Technologie wird immer solider und entwickelt sich in zweiter oder dritter Generation weiter. Die Endhöhe dieses Plateaus hängt stark davon ab, ob die Technologie in Massen- oder Nischenmärkten angenommen wird.
  • Schaffert & Hilzensauer: Eine (kritische) Rueckschau auf E-Portfolios und ein Ausblick auf (neue) Herausforderungen

    1. 1. Eine (kritische) Rückschau auf E-Portfolios und ein Ausblick auf (neue) Herausforderungen 27. November 2009 Campus Innovation, Hamburg Sandra Schaffert & Wolf Hilzensauer Salzburg Research Sa Sandra Schaffert & Wolf Hilzensauer 2009 http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
    2. 2. Abstract Salzburg Research veranstaltete im Jahr 2005 die erste Konferenz im deutschsprachigen Raum, die sich schwerpunktmäßig mit der E-Portfolio-Arbeit befasste und leitete in den Jahren 2006 bis 2008 das erste von der europäischen Kommission ko-finanzierten Projekt mit einem E-Portfolio-Schwerpunkt (Projektkürzel „MOSEP“). In ihrem Beitrag zu CAMPUS INNOVATION werden Wolf Hilzensauer und Sandra Schaffert einen kritischen Überblick über die Erfahrungen mit und Forschung zu E-Portfolios geben und Herausforderungen, auch im Hinblick auf neue Anwendungen im technologiegestützten Lernen benennen.
    3. 3. Wie es sich entwickelte ...
    4. 4. 2003 <ul><li>2003: first international ePortfolio conference (Poitiers, FR) </li></ul><ul><li>Forderung dort: bis 2010 sollen alle EU-Bürger ein E-Portfolio haben </li></ul>
    5. 5. 2005 <ul><li>ePortfolio Forum, Salzburg 1. deutschsprachige Fachtagung </li></ul>Veronika Hornung-Prähauser, Salzburg Research
    6. 6. 2006 <ul><li>2006 startet das erste EC-finanzierte E-Portfolio-Projekt </li></ul>10/2007: ePortfolio Training Course for Teachers 10-2007: Study for Practitioners in Schools & career counselling Wolf Hilzensauer, Salzburg Research
    7. 7. Wo stehen wir eigentlich?
    8. 8. Aktueller Einsatz (an Hochschulen)
    9. 9. Vier Varianten des E-Portfolio-Einsatzes an Hochschulen s. Hornung-Prähauser, Geser, Hilzensauer & Schaffert 2007,39
    10. 10. Publikationen zu (E-) Portfolio
    11. 11. Wissenschaftliche Publikationen (deutschspr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand Oktober 2009
    12. 12. Wissenschaftliche Publikationen (engl.spr.) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand November 2009
    13. 13. Wissenschaftliche Publikationen (international) Zahl der Veröffentlichungen die sich bei der Stichwortsuche anteilig (in Prozent) auf die Zahl der Gesamtveröffentlichungen finden lassen, Stand November 2009 ACHTUNG: KEINE EINSCHRÄNKUNG AUF BILDUNGSFORSCHUNG!
    14. 14. Aktuelle Debatte Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=20090814160850
    15. 15. Themen im Wandel Häufigkeitsanalyse & Darstellung mit Hilfe von Wordle.net
    16. 16. E-Portfolio-Konferenz 2003
    17. 17. E-Portfolio-Konferenz 2004
    18. 18. E-Portfolio-Konferenz 2005
    19. 19. E-Portfolio-Konferenz 2006
    20. 20. E-Portfolio-Konferenz 2007
    21. 21. Kritischer Blick ...
    22. 22. 1. Das leidige: Über was reden wir eigentlich?
    23. 23. (E-) Portfolio überall...
    24. 24. E-Portfolio-Inflation
    25. 25. Unterschiedliche Verständnisse - auch in der Pädagogik <ul><li>E-Portfolio als Konzept </li></ul><ul><li>E-Portfolio-Methode </li></ul><ul><li>E-Portfolio-Werkzeuge (Tools, Software) </li></ul><ul><li>U nterschiedliche Zwecke und Schwerpunkte der E-Portfolio-Arbeit </li></ul>
    26. 26. ... Und auch noch verwandte Konzepte <ul><li>PDP – Personal Development Planning </li></ul><ul><li>Lerntagebuch </li></ul><ul><li>Lernjournal </li></ul><ul><li>... </li></ul><ul><li>( international ausserdem: unterschiedliche Bildungssysteme!) </li></ul>
    27. 27. 2. Vermittelte Selbstorganisation – (wie) geht das?
    28. 28. Pädagogische Dialektik <ul><li>Mit Methode zu Selbstorganisationskompetenzen </li></ul><ul><li>- eine an sich bekannt „paradoxe“ Herausforderung </li></ul>
    29. 29. Praktische Herausforderung BLABLABLABLABLA ... oder ...?!
    30. 30. Offene Lernansätze sind kein Allheilmittel! <ul><li>empirisch nicht eindeutig und v.a. nicht für jede Schülergruppe nachweisbar (Müller-Naendrup, 2008) </li></ul><ul><li>Es gibt ganz heterogene „Selbsts“ (Bremer & Bittlingmayer, 2008) </li></ul><ul><li>Selbstbestimmung und Selbstorganisation ist ein bildungsbürgerliches Ideal (s. Bittlingmayer) </li></ul>
    31. 31. Matthäus-Effekt ...? <ul><li>“ Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe.“ </li></ul><ul><li>– Mt 25,29 </li></ul><ul><li>- auch bei der E-Portfolio-Arbeit? </li></ul>Quelle: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a6/Saint_Matthew2.jpg/150px-Saint_Matthew2.jpg
    32. 32. Selbstgesteuertes Lernen kann man auch „verschult“ lernen! <ul><li>Untersuchung zum Erwerb von Lernstrategien: herkömmliche Verfahren vs. Lerntagebuch: keine großen Unterschiede bei Studierenden! </li></ul><ul><li>S iehe Pachner (2009) </li></ul>
    33. 33. Und dann auch noch: wirtschaftliche Interessen <ul><li>„ selbstorganisierte Formen des Lernens und Arbeitens [werden] zunehmend in den Dienst der Verbesserung des „Humankapitals“ gestellt.“ (Reinmann, 2009) </li></ul>
    34. 34. 3. Tools, Tools, Tools ... F l uch oder Segen?
    35. 35. <ul><li>Screenshot von deiner softwareanalyse … </li></ul>Toolanalysen zeigen ...
    36. 36. Schwachstellen der „E-Portfolio-Tools“ <ul><li>Formulare „ad hoc“ implementiert </li></ul><ul><li>Reguliert vieles, wenig Raum für Kreatives </li></ul><ul><li>E iniges nur schwer möglich (Peer Reviewing!) </li></ul><ul><li>Textlastig </li></ul><ul><li>Einbindung von Social-Software-Tools nur eingeschränkt) </li></ul><ul><li>passt nicht so richtig zum Alltag an Hochschulen (Grossveranstaltungen, schlechte Betreuungssituation) </li></ul>
    37. 37. E-Portfolio mit Social Software in Großveranstaltungen – Slidecasting 2.0 <ul><li>F olgende Screenshots und Beschreibungen beruhen auf der Lösung „Slidecasting 2.0“ von Peter Purgatshofer,TU Wien </li></ul>
    38. 41. Multimedia-Einsatz in E-Portfolio-Tools?
    39. 42. z. B. Machinima-Produktion von Lerndokumentation & Reflexion des Lernens <ul><li>Dreher & Dreher (tbp 2010) </li></ul>
    40. 43. E-Portfolio-Tools: ... Passt das zum Web 2.0?
    41. 44. E-Portfolio-Tool(s) ... wie es ausschauen könnte Siehe dazu auch Schaffert & Kalz 2009
    42. 45. Kritik im Telegrammstil („Twitter-Stil“)
    43. 46. 4. Lebenslang E-Portfolio?
    44. 47. 5. Prüfungen als heimlicher Lehrplan. (n i cht nur das lernen muss sich ändern!)
    45. 48. Prüfen im E-Portfolio-Prozess <ul><li>Lerner bestimmen Ziele und Lernen mit </li></ul><ul><li>Lerner sind bei der Entwicklung der Bewertungskriterien beteiligt </li></ul><ul><li>Eigene Interessen und Kompetenzen können bei der Bewertung eingebracht werden </li></ul><ul><li>Wertschätzendes Feedback (Kommentare, keine Noten) </li></ul><ul><li>Peer-Bewertungen, evt. au ch Selbstbewertungen </li></ul><ul><li>Hilzensauer & Schaffert, 2010 </li></ul>
    46. 49. 6. Keine Binsenweisheit: Änderungen der Lehrenden und Institutionen notwendig!
    47. 50. 7. Der weisse Fleck: Wie wird eigentlich gelernt?
    48. 51. Konkrete Beschreibung der Lernsituation fehlt! (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006) description gap: learning settings, concrete assignments, … fitting: all „open“ educational approaches
    49. 52. Wie geht ’ s weiter?
    50. 54. Wie geht’s es weiter? Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gartner_Hype_Zyklus.svg&filetimestamp=20090814160850
    51. 55. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Sandra Schaffert, Wolf Hilzensauer Salzburg Research Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +43-662-2288-222 [email_address] http://edumedia.salzburgresearch.at http://sandra.schaffert.ws (Sandra’s personal Weblog) http://hilzensauer.com (Wolf’s personal Weblog)
    52. 56. Referenzen <ul><li>Bremer, H. & Biittlingmayer, U. (2008). Die Ideologie des selbstgesteuerten Lernens und die „sozialen Spiele“ in Bildungseinrichtungen. In: Verein der Förderer der Schulhefte (Hrsg.): Offen und frei? Beiträge zur Diskussion Offener Lernformen. Studienverlag, Innsbruck, S. 30-51. </li></ul><ul><li>Dreher, N. & Dreher, H. (2010). Using Machinima Documentary in Virtual Environments to Re-invigorate Students Learning Systems Development. Tbp: I-Jet (January 2010) </li></ul><ul><li>Hornung-Prähauser, V., Geser, G., Hilzenhauser,W. & Schaffert, S. (2007). Vorstudie zu didaktischen, organisatorischen und technologischen Grundlagen von E-Portfolios und Analyse internationaler Beispiele und Erfahrungen mit E-Portfolio-Implementierungen an der Hochschule. URL: http://edumedia.salzburgresearch.at </li></ul><ul><li>Müller-Naendrup, B. (2008). Was brigen offene Lernsituationen? Forschungsbefunde zur Öffnung des Unterrichts- und ihre Probleme. In: Verein der Förderer der Schulhefte (Hrsg.): Offen und frei? Beiträge zur Diskussion Offener Lernformen. Studienverlag, Innsbruck, S 52-70. </li></ul><ul><li>Pachner, A. (2009). Entwicklung und Förderung von selbst gesteuertem Lernen in Blended-Learning-Umgebungen: Eine Interventionsstudie zum Vergleich von Lernstrategietraining und Lerntagebuch. </li></ul><ul><li>Reinmann, Gabi (2009). Selbstorganisation auf dem Prüfstand: Das Web 2.0 und seine Grenzen(losigkeit). URL: http://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2009/01/selbstorganisation_web20_artikel_jan09.pdf </li></ul>

    ×