Grundlagen des E-Assessment Teil 3: Alternatives E-Assessment   Kurs 11:  Grundlagen des E-Assessment Lehrgang eCompetence...
Formatives E-Assessment
Aus (Meta-) Studien wissen wir ... <ul><li>Kommentare wirken sich stärker auf lernen aus als Kommentar plus Noten oder nur...
Aspekte formativen Prüfens <ul><li>Fragen: Was ist das Lernziel, wo steht der Lernende, wie schaut der Weg zum Ziel aus? <...
Fünf Strategien ... <ul><li>Clarifying, understanding, and sharing learning intentions </li></ul><ul><ul><li>curriculum ph...
Feedback-Regeln <ul><li>es sollte IMMER konstruktiv sein, d. h. es sollte Perspektiven für die Zukunft aufzeigen; </li></u...
ÜBUNG: Unter Einbehaltung der Feedback-Regeln: Formulieren Sie ein konstruktives Feedback an den Koch Ihres (letzten) Mitt...
Beispiel der Teilnehmer/innen <ul><li>„ Die Suppe hat mir geschmeckt, vielleicht könnten Sie in Zukunft mehr Meeresfrüchte...
E-Portfolio als alternatives E-Assessment
Faire Prüfungen … Quelle:  http://e-campus.uibk.ac.at/planet-et-fix/M5/Pictures/baum_klettern_pruefung.gif
E-Portfolio-Arbeit: Was das ist ... <ul><li>Ein „ePortfolio“ ist eine digitale Sammlung von </li></ul><ul><li>„ mit Geschi...
E-Portfolio … nicht ganz neu <ul><li>Vorläufer  sind u.a. Pensenbücher aus der Montessori-Pädagogik, Arbeitsplan und Schul...
E-Portfolio-Prozesse (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006)
Auswahl von Artefakte für unterschiedliche Zwecke
Mögliche Ausrichtungen des E-Portfolios: Produktorientierung ...vs. ... Prozessorientierung <ul><li>beinhaltet statische A...
E-Portfolio-Szenario ... im Jahr 2010
Unterschiedliche Reichweiten des E-Portfolio-Einsatzes <ul><li>kann  punktuell  eingesetzt werden, ein E-Portfolio wird da...
Prozess 1: Klärung der Zielsetzung <ul><li>(auf Ebene einer Klasse, eines Kurses, einer Lerngemeinschaft) </li></ul><ul><l...
Prozess 2: Sammeln (OSP)
Prozess 2: Sammeln
Prozess 3: Reflexion und Steuerung (pepplepad)
Prozess 3: Reflexion und Steuerung
Prozess 3: Reflexion und Steuerung (Queens University Belfast, UK)
Prozess 4: Präsentation (pepplepad)
Prozess 5: Bewertung und Evaluation (OSP)
Prozess 5: Bewertung und Evaluation
Prozess 5: Bewertung und Evaluation (WebCT)
E-Portfolio als alternatives Assessment <ul><li>Damit eine faire, objektive und korrekte Beurteilung möglich ist, sollte d...
E-Portfolio (an sich) bewerten ... (I) <ul><li>Auswahl von Material (z. B. relevantes Material - alles, was mit dem gesetz...
E-Portfolio (an sich) bewerten ... (II) <ul><li>Einsatz von Multimedia (steigert Inhalt und integriert geeignetes und zwec...
E-Portfolio bewerten: Indikatoren für eine gelungene Reflexion <ul><li>Zielgruppe und Zweck des E-Portfolios sind beschrie...
http://www.flickr.com/photos/dhammza/253987999/sizes/l/ Diskussion Welche Nachweise würden Sie mir in Ihrem E-Portfolio er...
Mehr zu E-Portfolios: MOSEP Tutorials Screenshot Projekt „MOSEP“,  http:// mosep.org
E-Assessment von Gruppen
Kooperatives Lernen <ul><li>Unter dem Stichwort „Computerunterstütztes kooperatives Lernen“ wird seit Anfang der 1990er Ja...
Tools und Möglichkeiten … <ul><li>Wiki-Technologie, Kollaboratives Schreiben mit Google-Doc </li></ul><ul><li>Weblogs </li...
Hindernisse kooperativen Lernens … <ul><li>Das „Da-mach-ichs-doch-gleich-lieber-selbst“-Phänomen – Studierende mit guten V...
Mögliche Kriterien für die Bewertung von Gruppenarbeit (-diskussionen) (I) <ul><li>Präsentation neuer Ideen </li></ul><ul>...
Mögliche Kriterien für die Bewertung von Gruppenarbeit (-diskussionen) (II) <ul><li>Zusammenfassung der Konzepte aus der L...
Diskussion Werden bei Ihnen Gruppenarbeiten  angenommen/bewertet? Wie gehen Sie dabei vor? Wie könnten Sie dabei mit  Web-...
Abschluss: Sie sind gefragt! E-Assessment aus Ihrer Perspektive Zeitraum
Gruppenarbeit – Diskussion Welches E-Assessment-Verfahren werden Sie  zukünftig genauer anschauen/einsetzen? Welche Gründe...
Kontakt  Dr. Sandra Schaffert  Salzburg Research  Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Schaffert (2009). Grundlagen des E-Assessment -Teil 3

1.693 Aufrufe

Veröffentlicht am

Sandra Schaffert (2009). Grundlagen des E-Assessment - Teil 3 (Alternatives E-Assessment). Workshopunterlagen zu Kurs 11: Grundlagen des E-Assessment
Lehrgang eCompetence 2008/2009

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
1 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.693
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
33
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
14
Kommentare
0
Gefällt mir
1
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Schaffert (2009). Grundlagen des E-Assessment -Teil 3

  1. 1. Grundlagen des E-Assessment Teil 3: Alternatives E-Assessment Kurs 11: Grundlagen des E-Assessment Lehrgang eCompetence 2008/2009 5. März 2009, Universität Wien Dr. Sandra Schaffert, Salzburg Research, Weblog E-Assessment – http://pruefung.net Sandra Schaffert 2009 http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
  2. 2. Formatives E-Assessment
  3. 3. Aus (Meta-) Studien wissen wir ... <ul><li>Kommentare wirken sich stärker auf lernen aus als Kommentar plus Noten oder nur Noten </li></ul><ul><li>Die Qualität des Feedback ist maßgeblich für das Lernen </li></ul><ul><li>Das Setzen von Prozesszielen ist effektiver als das Setzen von Produktzielen </li></ul><ul><li>Formatives Feedback steht in einem engen Zusammenhang mit positiven Haltungen gegenüber Lerne </li></ul><ul><li>Black & Wiliam (1998). Inside the Black Box: Raising Standards Through Classroom Assessment. http://powayusd.sdcoe.k12.ca.us/projects/literacy/SSTTL/AssessDocs/PDFs/BlackBox_Article.pdf </li></ul>
  4. 4. Aspekte formativen Prüfens <ul><li>Fragen: Was ist das Lernziel, wo steht der Lernende, wie schaut der Weg zum Ziel aus? </li></ul><ul><li>Lehrende </li></ul><ul><ul><li>Klärung und Austausch zum Lernziel </li></ul></ul><ul><ul><li>Diskussionen führen oder Aufgaben geben, die klären, wo der Lernende gerade steht </li></ul></ul><ul><ul><li>Feedback geben, dass dem Lernenden Wege und Möglichkeiten aufzeigt </li></ul></ul><ul><li>Peers </li></ul><ul><ul><li>Verstehen und Teilen Lernabsichten </li></ul></ul><ul><ul><li>Werden als Lernressource für Lernende eingebunden, aktiviert </li></ul></ul><ul><li>Lernende </li></ul><ul><ul><li>Verstehen ihre Lernabsichten </li></ul></ul><ul><ul><li>Werden als Eigentümer und Verantwortliche ihres Lernens verstanden und aktiviert </li></ul></ul><ul><ul><li>(Nach Wiliam (o.J.) http://www.slideshare.net/yish/formative-eassessment-some-theoretical-resources-presentation ) </li></ul></ul>
  5. 5. Fünf Strategien ... <ul><li>Clarifying, understanding, and sharing learning intentions </li></ul><ul><ul><li>curriculum philosophy (goals and horizons) </li></ul></ul><ul><li>Engineering effective classroom discussions, tasks and activities that elicit evidence of learning </li></ul><ul><ul><li>classroom discourse, interactive whole-class teaching </li></ul></ul><ul><li>Providing feedback that moves learners forward </li></ul><ul><ul><li>feedback </li></ul></ul><ul><li>Activating students as learning resources for one another </li></ul><ul><ul><li>collaborative learning, reciprocal teaching, peer-assessment </li></ul></ul><ul><li>Activating students as owners of their own learning </li></ul><ul><ul><li>metacognition, motivation, interest, attribution, self-assessment </li></ul></ul><ul><ul><li>(Wiliam & Thompson, 2007) </li></ul></ul>
  6. 6. Feedback-Regeln <ul><li>es sollte IMMER konstruktiv sein, d. h. es sollte Perspektiven für die Zukunft aufzeigen; </li></ul><ul><li>es sollte beschreibend sein, d. h. es sollte keine Beurteilung (Noten) oder Interpretationen enthalten; </li></ul><ul><li>es sollte konkret sein, nicht allgemein oder pauschal; </li></ul><ul><li>es sollte in der Ich-Form formuliert sein (&quot;Meiner Meinung nach...&quot;); </li></ul><ul><li>es sollte nicht negativ sein. </li></ul><ul><li>(Stangl http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/FeedbackRegeln.shtml ) </li></ul>
  7. 7. ÜBUNG: Unter Einbehaltung der Feedback-Regeln: Formulieren Sie ein konstruktives Feedback an den Koch Ihres (letzten) Mittagsessen. Illustration: http://www.flickr.com/photos/malias/41415099/
  8. 8. Beispiel der Teilnehmer/innen <ul><li>„ Die Suppe hat mir geschmeckt, vielleicht könnten Sie in Zukunft mehr Meeresfrüchte dazugeben, damit der Geschmack nach Fisch noch intensiver ist. Bei den Hauptspeisen war eine Vielfalt am Buffet gegeben und das Wildschwein hat mir gut geschmeckt. Die Erbsenschoten und der Reis waren gut, jedoch schon kalt. Das Dessert mit Früchten und Pudding hat mir geschmeckt“. </li></ul><ul><li>Kommentar: Wir waren beim Chinesen, es gab Buffet ;-) </li></ul>
  9. 9. E-Portfolio als alternatives E-Assessment
  10. 10. Faire Prüfungen … Quelle: http://e-campus.uibk.ac.at/planet-et-fix/M5/Pictures/baum_klettern_pruefung.gif
  11. 11. E-Portfolio-Arbeit: Was das ist ... <ul><li>Ein „ePortfolio“ ist eine digitale Sammlung von </li></ul><ul><li>„ mit Geschick gemachten Arbeiten“ einer Person (=lat. Artefakte) , </li></ul><ul><li>die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung </li></ul><ul><li>in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. </li></ul><ul><li>Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. </li></ul><ul><li>Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf. </li></ul><ul><li>(Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006) </li></ul><ul><li>Zur Einführung: Graham Attwell: E-Portfolio Entwicklung und Verwendung via http://wiki.mosep.org/Mosep/ </li></ul>
  12. 12. E-Portfolio … nicht ganz neu <ul><li>Vorläufer sind u.a. Pensenbücher aus der Montessori-Pädagogik, Arbeitsplan und Schultagebuch aus der Freinet-Pädagogik </li></ul><ul><li>heute: Werkstattbücher, Arbeitsproben für Zulassungen an der Kunsthochschulen, Ausbildung von Pädagog/inn/en </li></ul>
  13. 13. E-Portfolio-Prozesse (Hilzensauer & Hornung-Prähauser 2006)
  14. 14. Auswahl von Artefakte für unterschiedliche Zwecke
  15. 15. Mögliche Ausrichtungen des E-Portfolios: Produktorientierung ...vs. ... Prozessorientierung <ul><li>beinhaltet statische Artefakte </li></ul><ul><li>zeigt formale Qualifikation </li></ul><ul><li>dient der Selbstvermarktung </li></ul><ul><li>dient der summativen Bewertung </li></ul><ul><li>beinhaltet dynamische Artefakte </li></ul><ul><li>zeigt Kompetenzen, auch informell erworbene </li></ul><ul><li>dient der Kommunikation, Peer-Review </li></ul><ul><li>geeignet für formative Bewertung </li></ul><ul><ul><li>beruht auf: Kalz, Marco (2006). Building Eclectic Personal Learning Landscapes with Open Source Tools, , NL) http://blog.marcokalz.de/media/kalz_oe05.pdf Konferenz Open Source for Education in Europe (Heerlen </li></ul></ul>
  16. 16. E-Portfolio-Szenario ... im Jahr 2010
  17. 17. Unterschiedliche Reichweiten des E-Portfolio-Einsatzes <ul><li>kann punktuell eingesetzt werden, ein E-Portfolio wird dabei für einen bestimmten Zweck entwickelt. </li></ul><ul><ul><li>z. B. in einzelnen Seminaren in der Lehrerausbildung, z. B. an der Universität Passau (D), Universität Salzburg (A), ... </li></ul></ul><ul><li>kann auch in Form eines E-Portfolio-Systems den konzeptionellen Rahmen für das Lernen in einer Bildungseinrichtung darstellen, </li></ul><ul><ul><li>z. B. an den Universitäten Inholland (NL) und Queens University (UK) </li></ul></ul><ul><li>und wird auch als Konzept für die Gestaltung lebenslangen Lernens , über Institutionen, Lebensalter hinweg betrachtet </li></ul><ul><ul><li>z. B. Portfolio Medienkompetenz (D), Northern Ireland Integrated Managed Learning Environment (UK), NL Portfolio (NL) </li></ul></ul><ul><li>und auch über Ländergrenzen hinweg betrachtet </li></ul><ul><ul><li>z. B. European Digital Portfolio for Educators (EU-Projekt EDIPED), die Europass-Initiative, das Europäische Sprachenportfolio, European Portfolio Initiatives Coordination Committee (EPICC) </li></ul></ul>
  18. 18. Prozess 1: Klärung der Zielsetzung <ul><li>(auf Ebene einer Klasse, eines Kurses, einer Lerngemeinschaft) </li></ul><ul><li>Zweck </li></ul><ul><li>Lernziele </li></ul><ul><li>Struktur der Arbeit </li></ul><ul><li>Dauer </li></ul><ul><li>Publikum (andere Lerner, Lehrer, externe Bewerter) </li></ul><ul><li>Bewertungskriterien </li></ul><ul><li>technische Ressourcen </li></ul><ul><li>Voraussetzungen der Zielgruppe </li></ul><ul><li>Voraussetzungen der Tutoren </li></ul>
  19. 19. Prozess 2: Sammeln (OSP)
  20. 20. Prozess 2: Sammeln
  21. 21. Prozess 3: Reflexion und Steuerung (pepplepad)
  22. 22. Prozess 3: Reflexion und Steuerung
  23. 23. Prozess 3: Reflexion und Steuerung (Queens University Belfast, UK)
  24. 24. Prozess 4: Präsentation (pepplepad)
  25. 25. Prozess 5: Bewertung und Evaluation (OSP)
  26. 26. Prozess 5: Bewertung und Evaluation
  27. 27. Prozess 5: Bewertung und Evaluation (WebCT)
  28. 28. E-Portfolio als alternatives Assessment <ul><li>Damit eine faire, objektive und korrekte Beurteilung möglich ist, sollte der Lehrer die Lernziele &quot;operationalisieren&quot;, also messbar machen. </li></ul><ul><li>In der E-Portfolio-Arbeit sind die Lernenden in der Regel in diesen Prozess integriert. </li></ul>
  29. 29. E-Portfolio (an sich) bewerten ... (I) <ul><li>Auswahl von Material (z. B. relevantes Material - alles, was mit dem gesetzten Zweck und der Zielgruppe zusammenhängt, sorgfältig ausgewählt, zum Sammeln von eindeutigen Pluspunkten geeignet, keine unfertigen oder trivialen Materialien). </li></ul><ul><li>Reflexionsniveau (zeigt z. B. tieferes Verständnis, illustriert Selbsterkenntnis und Wachstum, enthält Feedback von anderen und Reaktion darauf). </li></ul><ul><li>Inhalt (zeigt z. B. beträchtliche Überlegungen über einen bestimmten Zeitraum hinweg, ist in den Kontext eingebettet, zeigt Persönlichkeit und Nachdenken, alle Texte sind korrekt). </li></ul>
  30. 30. E-Portfolio (an sich) bewerten ... (II) <ul><li>Einsatz von Multimedia (steigert Inhalt und integriert geeignetes und zweckdienliches Material von hoher Qualität aus Audio/Video, nicht ablenkend). </li></ul><ul><li>Design (z. B. ordentliche und elegante Grafiken sind in Übereinstimmung mit dem Zweck des Portfolios und seinem Ersteller, keine ablenkenden Elemente, Verbindungen sind gut gemacht). </li></ul><ul><li>Navigation (z. B. klar und unmittelbar, ermöglicht es den Nutzern ihre eigenen Wege zu finden, komplett verlinkt mit Hyperlinks). Challis, D. (2005): Towards the Mature ePortfolio : Some Implicatios for Higher Education . In: Canadian Journal of Learning and Technology. Vol. 31(3). </li></ul>
  31. 31. E-Portfolio bewerten: Indikatoren für eine gelungene Reflexion <ul><li>Zielgruppe und Zweck des E-Portfolios sind beschrieben oder offensichtlich; </li></ul><ul><li>bezieht sich auf die berufliche und die persönliche Entwicklung; </li></ul><ul><li>reflektierende Kommentare über den Nachweis sowie reflektierende Kommentare darüber, was dieser Nachweis über den Schüler aussagt, sind im E-Portfolio integriert; </li></ul><ul><li>enthält kurzfristige Ziele (Kenntnisse, die der Lerner erwerben/verbessern muss); </li></ul><ul><li>enthält langfristige Ziele (berufliche und/oder persönliche Ziele); </li></ul><ul><li>Interpretation der eigenen Leistungen des Lerners ist festgehalten. </li></ul><ul><li>(Penn State, 2006 http:// psu.edu ) </li></ul>
  32. 32. http://www.flickr.com/photos/dhammza/253987999/sizes/l/ Diskussion Welche Nachweise würden Sie mir in Ihrem E-Portfolio erbringen, dass Sie die Lernziele dieser Veranstaltung erreicht haben?
  33. 33. Mehr zu E-Portfolios: MOSEP Tutorials Screenshot Projekt „MOSEP“, http:// mosep.org
  34. 34. E-Assessment von Gruppen
  35. 35. Kooperatives Lernen <ul><li>Unter dem Stichwort „Computerunterstütztes kooperatives Lernen“ wird seit Anfang der 1990er Jahre geforscht, weil die herkömmlichen Ansätze des Lernens mit dem Computer, z. B. die Einbindung von anderen Lernenden nicht ausreichend berücksichtigt haben, die soziale Einbindung aber als entscheidend für Lernerfolge betrachtet wird </li></ul><ul><li>(Pfister & Wessner 1999). </li></ul>
  36. 36. Tools und Möglichkeiten … <ul><li>Wiki-Technologie, Kollaboratives Schreiben mit Google-Doc </li></ul><ul><li>Weblogs </li></ul><ul><li>Diskussionsforen </li></ul><ul><li>… das Web 2.0 bietet neue Formen kollaborativen Arbeitens, dass die einzelnen Beiträge der Mitglieder u.U. deutlicher dokumentiert und sichtbar machen hilft </li></ul>
  37. 37. Hindernisse kooperativen Lernens … <ul><li>Das „Da-mach-ichs-doch-gleich-lieber-selbst“-Phänomen – Studierende mit guten Voraussetzungen übernehmen oft die Hauptarbeit und Beiträge schlechterer Gruppenmitglieder </li></ul><ul><li>Das „Kann-und-mag-ich-nicht-mach-du“-Phänomen – im Untersuchungsfall ging es um einen Statistikkurs, wobei bei einigen die Mathematik auf große Ablehnung stieß </li></ul><ul><li>Das „Ich-hab-meinen-Teil-erledigt“-Phänomen – Studierende fühlen sich nur für ihre Teilaufgaben verantwortlich, nicht für das Gesamtergebnis </li></ul><ul><li>Das „Gruppenarbeit-nein-danke“-Phänomen – durch Schwierigkeiten in der Kooperation verlieren Studierende die Lust an der Gruppenarbeit (oder haben sie bereits verloren) </li></ul><ul><li>Das „Hans-der-machts-dann-eh“-Phänomen – einzelne Gruppenmitglieder überlassen die Arbeit den anderen, der so genannten „Free-Rider-Effekt“ </li></ul><ul><li>Das „Ja-bin-ich-denn-der-Depp“-Phänomen – derjenige der die Hauptlast hat, ist zunehmend verärgert, der so genannten „Sucker-Effekt“ </li></ul><ul><li>(Renkl, Gruber & Mandl 1996, S. 135ff) </li></ul>
  38. 38. Mögliche Kriterien für die Bewertung von Gruppenarbeit (-diskussionen) (I) <ul><li>Präsentation neuer Ideen </li></ul><ul><li>Aufbau auf den Beiträgen von anderen </li></ul><ul><li>Kritische Beiträge </li></ul><ul><li>Kohärente Zusammenfassung von Diskussionen </li></ul><ul><li>Einführung und Integration von gesammeltem Wissen </li></ul><ul><li>Verknüpfung der theoretischen Diskussion mit eigenen Erfahrungen </li></ul><ul><li>Effektive Kollaboration mit anderen Beitragenden </li></ul><ul><li>Nutzung der Möglichkeiten des Tools, um die Informationen gelungen zu präsentieren und zu strukturieren </li></ul><ul><li>Korrekte, konsistente und klar geschriebene Beiträge </li></ul><ul><li>Creanor (2000) </li></ul>
  39. 39. Mögliche Kriterien für die Bewertung von Gruppenarbeit (-diskussionen) (II) <ul><li>Zusammenfassung der Konzepte aus der Literatur </li></ul><ul><li>Weiterbringen der Diskussion </li></ul><ul><li>Identifikation von Stärken in den Beiträgen </li></ul><ul><li>Wo angemessen, wir konstruktive Kritik geübt </li></ul><ul><li>Vorschläge für Lösungen bei Problemen </li></ul><ul><li>Links zu qualitativ hochwertigen und relevanten Quellen (online und offline) werden gegeben </li></ul><ul><li>Gebrauch von Multimedia bei der Darstellung von Informationen </li></ul><ul><li>Das Verhalten entspricht der erwarteten Norm </li></ul><ul><li>(Creanor 2000) </li></ul>
  40. 40. Diskussion Werden bei Ihnen Gruppenarbeiten angenommen/bewertet? Wie gehen Sie dabei vor? Wie könnten Sie dabei mit Web-2.0-Tools vorgehen? http://www.flickr.com/photos/dhammza/88536167/
  41. 41. Abschluss: Sie sind gefragt! E-Assessment aus Ihrer Perspektive Zeitraum
  42. 42. Gruppenarbeit – Diskussion Welches E-Assessment-Verfahren werden Sie zukünftig genauer anschauen/einsetzen? Welche Gründe sprechen dafür, dagegen? http://www.flickr.com/photos/dhammza/811462408/sizes/o/
  43. 43. Kontakt Dr. Sandra Schaffert Salzburg Research Jakob-Haringer-Str. 5/III A-5020 Salzburg Phone: +43-662-2288-429 Fax: +43-662-2288-222 [email_address] http://edumedia.salzburgresearch.at (Anwendungsfeld) http:// sandra.schaffert.ws (Weblog mit allen Aktivitäten) http:// pruefung.net (Weblog zu E-Assessment)

×