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ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016
SMART METERING SYSTEME ALS
BAUSTEIN DER ENERGIESTRAGIE 2050
EIN STÜCK NETZINTELLIGENZ
©BéatriceDevènes
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 2
INHALT
 Energiestrategie 2050
 Herausforderungen für die Netze
 Smart Grid Roadmap
 Die Rolle von Smart Metering in Smart Grids
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 3
ENERGIESTRATEGIE 2050
ENERGIEEFFIZIENZ: RICHTWERTE
Durchschnittlicher Energieverbrauch pro Person
Senkung gegenüber Stand im Jahr 2000
- 16% im Jahr 2020
- 43% im Jahr 2035
Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Person
Senkung gegenüber Stand im Jahr 2000
- 3% im Jahr 2020
- 13% im Jahr 2035
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 4
ENERGIESTRATEGIE 2050
PRODUKTION ERNEUERBARE: RICHTWERTE
Durchschnittliche inländische Produktion erneuerbare
Energien ohne Wasserkraft
 4’400 GWh im Jahr 2020
 14’500 GWh (SR: 11’400 GWh) im Jahr 2035
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ENERGIESTRATEGIE 2050
STROMPRODUKTION UND LANDESVERBRAUCH
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2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050
TWh
bestehende Wasserkraftwerke neue Wasserkraftwerke bestehende Kernkraftwerke
bestehende fossile KW bestehende Bezugsrechte bestehende Erneuerbare*
neue fossile WKK neue Erneuerbare* neue Kombikraftwerke
neue Kernkraftwerke neue Importe Bruttonachfrage
Hydrologisches Jahr*) gekoppelt und ungekoppelt
(c) Prognos 2012
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ENERGIESTRATEGIE 2050
PARADIGMENWECHSEL STROMPRODUKTION
0
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20
25
2000 2010 2020 2030 2040 2050
TWh
KVA (50 % EE-Anteil) ARA Deponiegas
Biomasse (Holzgas) Biomasse (Holz) Biogas
Photovoltaik Windenergie Geothermie
(c) Prognos AG 2012
 Kleinteilige Produktion / Einspeisung in Verteilnetzen
 Produktion nicht ohne Weiteres prognostizierbar oder steuerbar
 Produktion übersteigt zeitweise Verbrauch
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ELEKTRISCHE NETZE
HERAUSFORDERUNGEN UND LÖSUNGSWEGE
 Netzkapazität und Netzrückwirkungen
 Gleichgewicht Produktion und Verbrauch
 Netzfehler und Schutzkonzepte
 Sichere Datenaufnahme und Datenmanagement
 Erhöhung der Energieeffizienz
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POTENTIALE NEUER NETZTECHNOLOGIEN
SMART GRIDS
 Vorteile Smart Grids gegenüber konventionellen Lösungen
 Bestehende Infrastruktur besser ausnutzen
 Weniger Zubau neuer Infrastruktur
 Schutz von Raum - Landschaft - Boden – Umwelt
Land / Kosten VN – „konv.“ VN – „Smart“
CH (BFE)1 12.6 Mrd. CHF 4.3 Mrd. CHF
CH (VSE)2 15.3 Mrd. CHF 8.8 Mrd. CHF
D (dena)3 45 Mrd. € 22 Mrd. €
CH (BFE)4 15.2 Mrd. CHF 12 Mrd. CHF
1consentec (2012): Auswirkungen eines verstärkten Ausbaus der dezentralen Erzeugung auf die Schweizer Verteilnetze
2consentec (2012): Auswirkungen dezentraler Einspeisung auf die Verteilungsnetze der Schweiz
3dena (2012): Ausbau und Innovationsbedarf der Stromverteilnetze in Deutschland
4consentec (2015): Entwicklung der Netzkosten in der Schweiz vor dem Hintergrund des derzeitigen Bedarfs, der ES2050 und der Strategie Stromnetze
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ELEKTRISCHE NETZE
HERAUSFORDERUNGEN UND LÖSUNGSWEGE
 Netzkapazität und Netzrückwirkungen
 Gleichgewicht Produktion und Verbrauch
 Netzfehler und Schutzkonzepte
 Sichere Datenaufnahme und Datenmanagement
 Erhöhung der Energieeffizienz
Smart Grids Roadmap
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SMART GRIDS
DEFINITION DER SMART GRID ROADMAP
 Definition
«Smart Grids sind elektrische Netze, die unter Einbezug von Mess-, Informations-
und Kommunikationsinfrastruktur den Austausch elektrischer Energie intelligent
und effizient sicherstellen»
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NATIONALE SMART GRID ROADMAP
VERSTÄNDNIS – KONSENS - AKTION
Ziele:
 Bündelt technisches Wissen
 Erzeugt gemeinsames Grundverständnis und Vision Smart Grids
 Bietet Orientierungshilfe / identifiziert Handlungsbedarf
 Initiiert koordiniertes Vorgehen zur Realisierung der Vision
2015 2050
System
sicherintelligent
günstigeffizient
System
effizient
sicher
günstig
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 12
VISION SMART GRIDS
WIE SIEHT DIE ZUKUNFT DER NETZE AUS?
 Mehr Informationen, neue Steuerungen und Betriebsmittel erlauben bessere Netzplanung, Reduktion
Netzausbau und effizienteren Betrieb der Netze
 Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch (Systembilanz) durch intelligente, marktbasierte
Steuerung von Verbrauch (Smart Home / Elektromobile etc.), Speicherung, Produktion EE und
Gebäude über neue Akteure (Aggregatoren)
 Intelligente Verbrauchssteuerung / Speicherung zudem für Eigenverbrauch
 Regelwerk für Verhältnis zwischen Interessen von Netz und Markt
Smart Grid kappt dort und dann Einspeisung / Verbrauch wo nötig
 IKT-Infrastruktur vor Missbrauch und Angriffen geschützt - Rückfalllösungen
 Regulierung setzt Anreize für Einsatz von effizienter, intelligenter Technik
 Konvergenz verschiedener Energienetze (Strom, Gas, Wärme) nimmt zu
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 13
SMART GRID TECHNOLOGIEN
DIE ROLLE DER INFORMATIONSTECHNIK
BFE 2014 - Smart Grid Roadmap
Consentec 2013 - Zustandsanalyse
und Entwicklungsbedarf von
Technologien für ein Schweizer
Smart Grid
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 14
SMART GRID TECHNOLOGIEN
DIE ROLLE DER INFORMATIONSTECHNIK
IKT
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 15
INTELLIGENTE MESSSYSTEME
VIELSEITIGE NUTZEN
 Energieeffizienz und
Stromverbrauchseinsparungen
 Sensibilisierung Verbraucher
 Geringere Prozesskosten Lieferantenwechsel
 Besserer Kundenzugang
 Effizientere Handhabung dezentraler
Einspeisung
 Basis für Energiedienstleistungsmarkt
 Unterstützung Flexibilitätsbereitstellung
 Unterstützung Smart Market & Smart Home
Ecoplan2015 – Smart Metering Roll
Out – Kosten und Nutzen.
Aktualisierung des Smart Meter
Impact Assessment.
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 16
ENERGIESTRATEGIE 2050
EINFÜHRUNG VON SMART METERING
Grundlagen für die Einführung von Smart
Metering
 Klare Rahmenbedingungen für die Einführung
von Smart Meterings
 Klare Rahmenbedingungen für Einsatz
intelligenter Steuer- und Regelsysteme
 Vorgaben für einen bundeseinheitlichen
Datenschutz
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 17
INTELLIGENTE MESSSYSTEME
TECHNISCHE MINDESTANFORDERUNGEN
 Interoperabilität und Automatisierung
 Offene Standards / Schnittsstellen Interoperabilität)
 Messen, Speichern, Versenden Stromverbrauch mit 15 Minuten-Auflösung
 Sicheres, bidirektionales Kommunikationssystem
 Visualisierung Messwerte für Verbraucher / Kunden
 Einbindung weitere Messgeräte z. B. Wasser, Gas, Wärme
 Fehler- und Missbrauchserkennung
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 18
INTELLIGETE MESSSYSTEME
MÖGLICHE EINFÜHRUNGSMODALITÄTEN
 Einbau konformer Messsysteme ab 1. Jahr Inkrafttreten
 Abdeckungsgrad mind. 80% bis 2025
 Bestandesschutz:
 mechanische Geräte ohne IKT-Anbindung: 10 Jahre
 intelligente, aber nicht konforme Systeme:
rest.Lebensdauer
 Hausaufgaben gemacht:
Grundlagendokument zur Einführung früh verfügbar
Regulierung
hochniedrig
AT D
CH
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 19
UND AUSSERHALB DER SCHWEIZ?
INTERNATIONALER VERGLEICH
 Auf Basis 3. Energiebinnemarktpaket der EU
 Empfehlung Einführung Smart Metering bis 2020
auf Basis einer Kosten-Nutzen Analyse
 Datenschutz und Datensicherheit gewährleisten
 Mindestfunktionalitäten (EU) berücksichtigen -
Nutzen für Verbraucher und System sicherstellen
European Commission 2014 – Cost-benefit analyses &
state of play of smart metering deployment in the EU-27
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 20
SMART GRID ROADMAP UND SMART METERING
SMART TAKE AWAY
 Definition: Smart Grids sind elektrische Netze, die unter Einbezug von Mess-, und IKT den Austausch elektrischer
Energie intelligent sicherstellen.
 Konventioneller versus intelligenter Netzausbau:
 Viele technische Lösungen (z. B. regelbare Ortsnetztransformatoren bereits heute kosteneffizient)
 Einspeisemanagement (Abregelung) kosteneffizient
 Batterien nur für netzdienlichen Einsatz absehbar nicht rentabel
 Verbrauchsmanagement und virtuelle Kraftwerke in Zukunft marktorientiert
(DSM, Smart Home, Smart Markets)
 Regelwerk / Koordination Flexibilitäten (Produktion; Verbrauch; Stromspeicher) für Markt und Netz notwendig
 Anreizsystem Netzregulierung prüfen
 Smart Metering Systeme sinnvoll wegen Nutzen bei Endkunden: Kosteneffizienz bei Mieterwechsel,
Stromablesung, Stromeinsparungen, Eigenverbrauch.
 Vernetzung Technologien in Zukunft dank sicherer IKT und Datenmanagement sinnvoll; Erhöhung Effizienz
 Datenschutz jederzeit gewährleisten
ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 21
WEITERE INFORMATIONEN
MATTHIAS.GALUS@BFE.ADMIN.CH
WWW.BFE.ADMIN.CH/SMARTGRIDS

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Smart Metering Systeme als Baustein der Energiestrategie 2050

  • 1. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 SMART METERING SYSTEME ALS BAUSTEIN DER ENERGIESTRAGIE 2050 EIN STÜCK NETZINTELLIGENZ ©BéatriceDevènes
  • 2. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 2 INHALT  Energiestrategie 2050  Herausforderungen für die Netze  Smart Grid Roadmap  Die Rolle von Smart Metering in Smart Grids
  • 3. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 3 ENERGIESTRATEGIE 2050 ENERGIEEFFIZIENZ: RICHTWERTE Durchschnittlicher Energieverbrauch pro Person Senkung gegenüber Stand im Jahr 2000 - 16% im Jahr 2020 - 43% im Jahr 2035 Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Person Senkung gegenüber Stand im Jahr 2000 - 3% im Jahr 2020 - 13% im Jahr 2035
  • 4. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 4 ENERGIESTRATEGIE 2050 PRODUKTION ERNEUERBARE: RICHTWERTE Durchschnittliche inländische Produktion erneuerbare Energien ohne Wasserkraft  4’400 GWh im Jahr 2020  14’500 GWh (SR: 11’400 GWh) im Jahr 2035 Wasserkraft 37’400 GWh im Jahr 2035 Geltendes Energiegesetz: Durchschnittliche inländische Produktion erneuerbare Energien ohne Wasserkraft + 5‘400 GWh im Jahr 2030 gegenüber Stand im Jahr 2000 Wasserkraft + 2‘000 GWh im Jahr 2030 gegenüber Stand im Jahr 2000
  • 5. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 5 ENERGIESTRATEGIE 2050 STROMPRODUKTION UND LANDESVERBRAUCH 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 110 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050 TWh bestehende Wasserkraftwerke neue Wasserkraftwerke bestehende Kernkraftwerke bestehende fossile KW bestehende Bezugsrechte bestehende Erneuerbare* neue fossile WKK neue Erneuerbare* neue Kombikraftwerke neue Kernkraftwerke neue Importe Bruttonachfrage Hydrologisches Jahr*) gekoppelt und ungekoppelt (c) Prognos 2012
  • 6. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 6 ENERGIESTRATEGIE 2050 PARADIGMENWECHSEL STROMPRODUKTION 0 5 10 15 20 25 2000 2010 2020 2030 2040 2050 TWh KVA (50 % EE-Anteil) ARA Deponiegas Biomasse (Holzgas) Biomasse (Holz) Biogas Photovoltaik Windenergie Geothermie (c) Prognos AG 2012  Kleinteilige Produktion / Einspeisung in Verteilnetzen  Produktion nicht ohne Weiteres prognostizierbar oder steuerbar  Produktion übersteigt zeitweise Verbrauch
  • 7. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 7 ELEKTRISCHE NETZE HERAUSFORDERUNGEN UND LÖSUNGSWEGE  Netzkapazität und Netzrückwirkungen  Gleichgewicht Produktion und Verbrauch  Netzfehler und Schutzkonzepte  Sichere Datenaufnahme und Datenmanagement  Erhöhung der Energieeffizienz
  • 8. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 8 POTENTIALE NEUER NETZTECHNOLOGIEN SMART GRIDS  Vorteile Smart Grids gegenüber konventionellen Lösungen  Bestehende Infrastruktur besser ausnutzen  Weniger Zubau neuer Infrastruktur  Schutz von Raum - Landschaft - Boden – Umwelt Land / Kosten VN – „konv.“ VN – „Smart“ CH (BFE)1 12.6 Mrd. CHF 4.3 Mrd. CHF CH (VSE)2 15.3 Mrd. CHF 8.8 Mrd. CHF D (dena)3 45 Mrd. € 22 Mrd. € CH (BFE)4 15.2 Mrd. CHF 12 Mrd. CHF 1consentec (2012): Auswirkungen eines verstärkten Ausbaus der dezentralen Erzeugung auf die Schweizer Verteilnetze 2consentec (2012): Auswirkungen dezentraler Einspeisung auf die Verteilungsnetze der Schweiz 3dena (2012): Ausbau und Innovationsbedarf der Stromverteilnetze in Deutschland 4consentec (2015): Entwicklung der Netzkosten in der Schweiz vor dem Hintergrund des derzeitigen Bedarfs, der ES2050 und der Strategie Stromnetze
  • 9. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 9 ELEKTRISCHE NETZE HERAUSFORDERUNGEN UND LÖSUNGSWEGE  Netzkapazität und Netzrückwirkungen  Gleichgewicht Produktion und Verbrauch  Netzfehler und Schutzkonzepte  Sichere Datenaufnahme und Datenmanagement  Erhöhung der Energieeffizienz Smart Grids Roadmap
  • 10. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 10 SMART GRIDS DEFINITION DER SMART GRID ROADMAP  Definition «Smart Grids sind elektrische Netze, die unter Einbezug von Mess-, Informations- und Kommunikationsinfrastruktur den Austausch elektrischer Energie intelligent und effizient sicherstellen»
  • 11. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 11 NATIONALE SMART GRID ROADMAP VERSTÄNDNIS – KONSENS - AKTION Ziele:  Bündelt technisches Wissen  Erzeugt gemeinsames Grundverständnis und Vision Smart Grids  Bietet Orientierungshilfe / identifiziert Handlungsbedarf  Initiiert koordiniertes Vorgehen zur Realisierung der Vision 2015 2050 System sicherintelligent günstigeffizient System effizient sicher günstig
  • 12. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 12 VISION SMART GRIDS WIE SIEHT DIE ZUKUNFT DER NETZE AUS?  Mehr Informationen, neue Steuerungen und Betriebsmittel erlauben bessere Netzplanung, Reduktion Netzausbau und effizienteren Betrieb der Netze  Gleichgewicht zwischen Produktion und Verbrauch (Systembilanz) durch intelligente, marktbasierte Steuerung von Verbrauch (Smart Home / Elektromobile etc.), Speicherung, Produktion EE und Gebäude über neue Akteure (Aggregatoren)  Intelligente Verbrauchssteuerung / Speicherung zudem für Eigenverbrauch  Regelwerk für Verhältnis zwischen Interessen von Netz und Markt Smart Grid kappt dort und dann Einspeisung / Verbrauch wo nötig  IKT-Infrastruktur vor Missbrauch und Angriffen geschützt - Rückfalllösungen  Regulierung setzt Anreize für Einsatz von effizienter, intelligenter Technik  Konvergenz verschiedener Energienetze (Strom, Gas, Wärme) nimmt zu
  • 13. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 13 SMART GRID TECHNOLOGIEN DIE ROLLE DER INFORMATIONSTECHNIK BFE 2014 - Smart Grid Roadmap Consentec 2013 - Zustandsanalyse und Entwicklungsbedarf von Technologien für ein Schweizer Smart Grid
  • 14. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 14 SMART GRID TECHNOLOGIEN DIE ROLLE DER INFORMATIONSTECHNIK IKT
  • 15. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 15 INTELLIGENTE MESSSYSTEME VIELSEITIGE NUTZEN  Energieeffizienz und Stromverbrauchseinsparungen  Sensibilisierung Verbraucher  Geringere Prozesskosten Lieferantenwechsel  Besserer Kundenzugang  Effizientere Handhabung dezentraler Einspeisung  Basis für Energiedienstleistungsmarkt  Unterstützung Flexibilitätsbereitstellung  Unterstützung Smart Market & Smart Home Ecoplan2015 – Smart Metering Roll Out – Kosten und Nutzen. Aktualisierung des Smart Meter Impact Assessment.
  • 16. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 16 ENERGIESTRATEGIE 2050 EINFÜHRUNG VON SMART METERING Grundlagen für die Einführung von Smart Metering  Klare Rahmenbedingungen für die Einführung von Smart Meterings  Klare Rahmenbedingungen für Einsatz intelligenter Steuer- und Regelsysteme  Vorgaben für einen bundeseinheitlichen Datenschutz
  • 17. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 17 INTELLIGENTE MESSSYSTEME TECHNISCHE MINDESTANFORDERUNGEN  Interoperabilität und Automatisierung  Offene Standards / Schnittsstellen Interoperabilität)  Messen, Speichern, Versenden Stromverbrauch mit 15 Minuten-Auflösung  Sicheres, bidirektionales Kommunikationssystem  Visualisierung Messwerte für Verbraucher / Kunden  Einbindung weitere Messgeräte z. B. Wasser, Gas, Wärme  Fehler- und Missbrauchserkennung
  • 18. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 18 INTELLIGETE MESSSYSTEME MÖGLICHE EINFÜHRUNGSMODALITÄTEN  Einbau konformer Messsysteme ab 1. Jahr Inkrafttreten  Abdeckungsgrad mind. 80% bis 2025  Bestandesschutz:  mechanische Geräte ohne IKT-Anbindung: 10 Jahre  intelligente, aber nicht konforme Systeme: rest.Lebensdauer  Hausaufgaben gemacht: Grundlagendokument zur Einführung früh verfügbar Regulierung hochniedrig AT D CH
  • 19. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 19 UND AUSSERHALB DER SCHWEIZ? INTERNATIONALER VERGLEICH  Auf Basis 3. Energiebinnemarktpaket der EU  Empfehlung Einführung Smart Metering bis 2020 auf Basis einer Kosten-Nutzen Analyse  Datenschutz und Datensicherheit gewährleisten  Mindestfunktionalitäten (EU) berücksichtigen - Nutzen für Verbraucher und System sicherstellen European Commission 2014 – Cost-benefit analyses & state of play of smart metering deployment in the EU-27
  • 20. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 20 SMART GRID ROADMAP UND SMART METERING SMART TAKE AWAY  Definition: Smart Grids sind elektrische Netze, die unter Einbezug von Mess-, und IKT den Austausch elektrischer Energie intelligent sicherstellen.  Konventioneller versus intelligenter Netzausbau:  Viele technische Lösungen (z. B. regelbare Ortsnetztransformatoren bereits heute kosteneffizient)  Einspeisemanagement (Abregelung) kosteneffizient  Batterien nur für netzdienlichen Einsatz absehbar nicht rentabel  Verbrauchsmanagement und virtuelle Kraftwerke in Zukunft marktorientiert (DSM, Smart Home, Smart Markets)  Regelwerk / Koordination Flexibilitäten (Produktion; Verbrauch; Stromspeicher) für Markt und Netz notwendig  Anreizsystem Netzregulierung prüfen  Smart Metering Systeme sinnvoll wegen Nutzen bei Endkunden: Kosteneffizienz bei Mieterwechsel, Stromablesung, Stromeinsparungen, Eigenverbrauch.  Vernetzung Technologien in Zukunft dank sicherer IKT und Datenmanagement sinnvoll; Erhöhung Effizienz  Datenschutz jederzeit gewährleisten
  • 21. ZHAW ENERGIE- UND UMWELTFORUM ▪ MATTHIAS GALUS – STV. LEITER NETZE ▪ 14.06.2016 21 WEITERE INFORMATIONEN MATTHIAS.GALUS@BFE.ADMIN.CH WWW.BFE.ADMIN.CH/SMARTGRIDS