Digitale
Transformation
– wie gelingt
wirklich neue
Wertschöpfung
jenseits von
Technikfixierung &
Cargo-Kulten?
Roundtable - Digitale Transformation
Roundtable - Digitale Transformation
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
„Digitale Transformation bleibt in Deutschland meist auf der Tech-
nologieebene stecken.“ Spätestens seit diesem Warn- und Weckruf
von Holger Schmidt und der Umfrage von BearingPoint ahnt man,
dass etwas schief läuft in Deutschland, selbst wenn digitalisiert wird.
Zu selten wird wirklich die Logik der Wertschöpfung verändert. So
wird im besten Fall die Effizienz optimiert, aber die Chance auf neue
„Mehr-Werte“ wird verpasst. Die Frage ist: Warum ist das so?
Noch wichtiger sind aber andere Fragen: Wie sollte es stattdessen
sein und wie kommen wir dahin? Was also hilft statt der Technik-
zentrierung oder der Cargo-Kulte? Es freut uns, dass wir in diesem
Roundtable führende Köpfe der Transformation versammelt haben,
um diese essentiellen Fragen für unsere Zukunft zu beantworten.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Team der Competence Site
Clemens Lutsch
Clemens Lutsch arbeitet seit 1994 im Bereich
Usability / User Experience. Er betreut und ent-
wickelt bei Centigrade das Dienstleistungsan-
gebot „UX Strategie“, in dem unter anderem
neue Wege bei Innovationsmanagement, der
Organisationsentwicklung und der Integration des
Human-Centred Designs in die Unternehmens-
kultur begangen werden. Der Industrieanthro-
pologe und Trainer arbeitete an internationalen
Standards im Feld Software-Ergonomie, wie zum
Beispiel als Editor des Projektes ISO 9241- Part
161. Clemens Lutsch war zwei Jahre Fach-
vorstand der GermanUPA und ist im Beirat der
Personenzertifizierungsstelle des Fraunhofer In-
stitutes.
Roundtable - Digitalisierung - was läuft schief?
„Digitale Transformation bleibt in Deutschland meist auf der Tech-
nologieebene stecken.“ Spätestens seit diesem Weckruf von Holger
Schmidt und der Umfrage von BearingPoint ahnt man, dass etwas
schief läuft in Deutschland. Selbst wenn digitalisiert wird, kommt
man oft über Technik-Fetisch und Cargo-Kulte nicht hinaus.
Wie bewerten Sie – vielleicht etwas differenzierter - den Status-Quo
der Digitalisierung? Was läuft noch schief und warum? Was verhin-
dert den echten Erfolg?
Digitalisierung –
was läuft schief
und warum?
Roundtable - Digitalisierung - was läuft schief?
Clemens Lutsch
Digitalisierung ist ein vielschichtiges Vorhaben, keine einmalige Aktion oder
Kampagne, die man für ein halbes Jahr interessant findet. Sie findet auf vielen,
unterschiedlichen Ebenen statt, von denen nur einige wenige direkt mit Tech-
nik zu tun haben. Darüber hinaus bedingt das Thema auch neue, ganzheitliche
Herangehensweisen zum Verständnis von Arbeit, Personal, Qualifikation oder
Qualitätsmodellen. Da ist ein Einstieg in den Prozess der Digitalisierung nicht so
einfach zu finden. Leider beginnen Projekte mit dem Leitsatz „Digitalisierung“
immer noch zu oft mit einer Software, mobilen Lösungen oder (noch schlim-
mer) mit dem Ausrufen einer „mobile first“ Maxime. Das ist jedoch in der Regel
der falsche Anfang und verbaut im schlimmsten Falle den Blick auf die notwen-
digen Fragestellungen, die in diesem Spannungsfeld gelöst werden müssen.
„Leider beginnen Projekte mit dem Leitsatz „Digitalisie-
rung“ immer noch zu oft mit einer Software, mobilen
Lösungen oder (noch schlimmer) mit dem Ausrufen
einer „mobile first“ Maxime.“
Clemens Lutsch
Digitalisierung
was läuft schief
Roundtable - Zielszenarien Wertschöpfung
Digitalisierung –
Zielszenarien für
eine neue
Wertschöpfung?
Zunächst wurde bei der Digitalisierung oft intern und lokal gedacht
und Effizienz optimiert. Das ruft nach neuem Marktfokus, Denken in
Mehrwerten und Value@Scale.
Reicht das? Was ist Ihr Zielszenario für ein Neudenken von Wert-
schöpfung, Märkten und Organisationen? Wie würden Sie die per-
fekte „Digitalisierung“ beschreiben?
Roundtable - Zielszenarien Wertschöpfung
„Die „perfekte“ Digitalisierung ist schwer zu definieren.
Aber wir sind in der Nähe, wenn alle Beteiligten ihre
spezifischen Ziele in ihrem jeweilig spezifischen Hand-
lungskontext effektiv, effizient, zufriedenstellend [...]
erreichen können.“
Clemens Lutsch
Zielszenarien
Wertschöpfung
Clemens Lutsch
Digitalisierung beinhaltet nicht nur das Bestreben nach Effizienz, sondern eben
auch nach “anderem Arbeiten“. Somit verbessert eine strategisch sinnvolle Di-
gitalisierung nicht vorhandene Arbeit, sie erschließt neue, alternative Arbeits-
modelle, welche weitreichendere Effekte haben kann. Die „perfekte“ Digitalisie-
rung ist schwer zu definieren. Aber wir sind in der Nähe, wenn alle Beteiligten
ihre spezifischen Ziele in ihrem jeweilig spezifischen Handlungskontext effektiv,
effizient, zufriedenstellend und auch mit einer positiven Stimmung erreichen
können (was amüsanter Weise so ziemlich auch die Definition von Gebrauchs-
tauglichkeit ist).
Roundtable - Fokus und Vorgehen
Digitale
Transformation –
Fokus und Vorgehen?
Selbst wenn Unternehmen die Sinnhaftigkeit eines Wandels z.B. auf
Ebene des Top-Managements verstanden haben, fällt die Transfor-
mation nicht vom Himmel. Eine Fehlfokussierung auf „vor allem Tech-
nik“ muss aktiv überwunden werden und auch das Wegdefinieren in
Richtung einzelner unverbundener Inseln.
Was ist der richtige Fokus der Transformation und wie identifiziert
man die richtigen Prioritäten für den Wandel? Wie sorgt man dafür,
dass die Transformation in der Breite jenseits einzelner Inseln der
Glückseligkeit gelingt? Wie nimmt man alle mit, die man mitnehmen
möchte und überwindet Skepsis und negative „Einstellungseffekte“?
Was sind die wichtigsten Maßnahmen, damit der Erfolg am Ende
gelingt?
Roundtable - Fokus und Vorgehen
Clemens Lutsch
Transformation ist ein Teil des Change Managements. Und als solcher entsteht
natürlich auch die Ablehnung von Änderungen, bis hin zum aktiven „dagegen
sein“. Wenn man sich dessen bewusst ist, so kann man diese Veränderungs-
dynamik aktiv in den Tranformationsprozess einbinden und ins Positive ver-
ändern. Dafür ist es essentiell, die Beteiligten als wertvolle Stakeholder einzu-
binden, sie also zum aktiven Teil der Transformation zu machen. Somit wird
Digitale Transformation nicht mehr eine Funktion der Technologien, sondern
zu einem mensch-zentrierten Vorgehen. Dazu gehört auch das Lernen aus Feh-
lern, das Hinterfragen von Ansätzen, das Prüfen von Lösungen – und das immer
und immer wieder. Wir erreichen durch dieses iterative Vorgehen eine höhere
Akzeptanz und eine höhere Aufgabenangemessenheit der Ergebnisse von Digi-
taler Transformation.
„Somit wird Digitale Transformation nicht mehr
eine Funktion der Technologien, sondern zu einem
mensch-zentrierten Vorgehen.“
Clemens Lutsch
Fokus
und Vorgehen
Roundtable - eigener Beitrag
Digitale
Transformation -
eigener Beitrag für
den Standort Deutschland?
In Worst Case Szenarien kommt es zu dystopischen Entwicklungen
mit Prekariat, zunehmender Dualisierung und Destabilisierung unse-
rer Demokratie.
Wie realistisch sind solche Szenarien? Was kann „man“ dagegen tun,
was tun Sie?
Roundtable - eigener Beitrag
Clemens Lutsch
Leider wird die Diskussion zur Digitalen Transformation in Deutschland sehr
stark in zwei Extremen geführt. Das eine Extrem sind die Menschen, Verbände
und Organisationen, die nur die Technik im Vordergrund sehen. Mit dem zit-
ternden Finger nach dem „ach so coolen“ Silicon Valley zeigend, mit mahnender
Stimme darüber klagend, wie langsam wir hier in Deutschland sind. Das an-
dere Extrem scheint Digitalsierung als Arbeitsplatzkiller oder als Totengräber
des alten Modelles Arbeitnehmer/Arbeitsplatz/Arbeitszeit zu verteufeln. Beide
schneiden an den Kern der Sache, schaden aber dem Vorhaben indem sie zu
sehr den Blick auf das Ganze unmöglich machen. Wir sehen Digitalisierung als
einen naheliegenden Schritt bei der menschzentrierten Gestaltung der Arbeit
und von interaktiven Systemen. Dabei ist uns klar, dass es nicht die eine 100%
richtige und immer gültige Antwort geben kann, sondern wir es vielmehr mit
einem Paradigmenwechsel zu tun haben. Dafür stehen Instrumente aus dem
Humancentred Design zur Verfügung, die uns helfen das wir an einer Zukunft
arbeiten, in der ein Mensch ein wichtiger Bestandteil der Arbeitswelt bleibt.
eigener
Beitrag
„Dabei ist uns klar, dass es nicht die eine 100% richtige
und immer gültige Antwort geben kann, sondern wir es
vielmehr mit einem Paradigmenwechsel zu tun haben.“
Clemens Lutsch

Roundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - Centigrade

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    Digitale Transformation – wie gelingt wirklichneue Wertschöpfung jenseits von Technikfixierung & Cargo-Kulten? Roundtable - Digitale Transformation
  • 2.
    Roundtable - DigitaleTransformation Liebe Leserinnen und liebe Leser, „Digitale Transformation bleibt in Deutschland meist auf der Tech- nologieebene stecken.“ Spätestens seit diesem Warn- und Weckruf von Holger Schmidt und der Umfrage von BearingPoint ahnt man, dass etwas schief läuft in Deutschland, selbst wenn digitalisiert wird. Zu selten wird wirklich die Logik der Wertschöpfung verändert. So wird im besten Fall die Effizienz optimiert, aber die Chance auf neue „Mehr-Werte“ wird verpasst. Die Frage ist: Warum ist das so? Noch wichtiger sind aber andere Fragen: Wie sollte es stattdessen sein und wie kommen wir dahin? Was also hilft statt der Technik- zentrierung oder der Cargo-Kulte? Es freut uns, dass wir in diesem Roundtable führende Köpfe der Transformation versammelt haben, um diese essentiellen Fragen für unsere Zukunft zu beantworten. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Team der Competence Site
  • 3.
    Clemens Lutsch Clemens Lutscharbeitet seit 1994 im Bereich Usability / User Experience. Er betreut und ent- wickelt bei Centigrade das Dienstleistungsan- gebot „UX Strategie“, in dem unter anderem neue Wege bei Innovationsmanagement, der Organisationsentwicklung und der Integration des Human-Centred Designs in die Unternehmens- kultur begangen werden. Der Industrieanthro- pologe und Trainer arbeitete an internationalen Standards im Feld Software-Ergonomie, wie zum Beispiel als Editor des Projektes ISO 9241- Part 161. Clemens Lutsch war zwei Jahre Fach- vorstand der GermanUPA und ist im Beirat der Personenzertifizierungsstelle des Fraunhofer In- stitutes.
  • 4.
    Roundtable - Digitalisierung- was läuft schief? „Digitale Transformation bleibt in Deutschland meist auf der Tech- nologieebene stecken.“ Spätestens seit diesem Weckruf von Holger Schmidt und der Umfrage von BearingPoint ahnt man, dass etwas schief läuft in Deutschland. Selbst wenn digitalisiert wird, kommt man oft über Technik-Fetisch und Cargo-Kulte nicht hinaus. Wie bewerten Sie – vielleicht etwas differenzierter - den Status-Quo der Digitalisierung? Was läuft noch schief und warum? Was verhin- dert den echten Erfolg? Digitalisierung – was läuft schief und warum?
  • 5.
    Roundtable - Digitalisierung- was läuft schief? Clemens Lutsch Digitalisierung ist ein vielschichtiges Vorhaben, keine einmalige Aktion oder Kampagne, die man für ein halbes Jahr interessant findet. Sie findet auf vielen, unterschiedlichen Ebenen statt, von denen nur einige wenige direkt mit Tech- nik zu tun haben. Darüber hinaus bedingt das Thema auch neue, ganzheitliche Herangehensweisen zum Verständnis von Arbeit, Personal, Qualifikation oder Qualitätsmodellen. Da ist ein Einstieg in den Prozess der Digitalisierung nicht so einfach zu finden. Leider beginnen Projekte mit dem Leitsatz „Digitalisierung“ immer noch zu oft mit einer Software, mobilen Lösungen oder (noch schlim- mer) mit dem Ausrufen einer „mobile first“ Maxime. Das ist jedoch in der Regel der falsche Anfang und verbaut im schlimmsten Falle den Blick auf die notwen- digen Fragestellungen, die in diesem Spannungsfeld gelöst werden müssen. „Leider beginnen Projekte mit dem Leitsatz „Digitalisie- rung“ immer noch zu oft mit einer Software, mobilen Lösungen oder (noch schlimmer) mit dem Ausrufen einer „mobile first“ Maxime.“ Clemens Lutsch Digitalisierung was läuft schief
  • 6.
    Roundtable - ZielszenarienWertschöpfung Digitalisierung – Zielszenarien für eine neue Wertschöpfung? Zunächst wurde bei der Digitalisierung oft intern und lokal gedacht und Effizienz optimiert. Das ruft nach neuem Marktfokus, Denken in Mehrwerten und Value@Scale. Reicht das? Was ist Ihr Zielszenario für ein Neudenken von Wert- schöpfung, Märkten und Organisationen? Wie würden Sie die per- fekte „Digitalisierung“ beschreiben?
  • 7.
    Roundtable - ZielszenarienWertschöpfung „Die „perfekte“ Digitalisierung ist schwer zu definieren. Aber wir sind in der Nähe, wenn alle Beteiligten ihre spezifischen Ziele in ihrem jeweilig spezifischen Hand- lungskontext effektiv, effizient, zufriedenstellend [...] erreichen können.“ Clemens Lutsch Zielszenarien Wertschöpfung Clemens Lutsch Digitalisierung beinhaltet nicht nur das Bestreben nach Effizienz, sondern eben auch nach “anderem Arbeiten“. Somit verbessert eine strategisch sinnvolle Di- gitalisierung nicht vorhandene Arbeit, sie erschließt neue, alternative Arbeits- modelle, welche weitreichendere Effekte haben kann. Die „perfekte“ Digitalisie- rung ist schwer zu definieren. Aber wir sind in der Nähe, wenn alle Beteiligten ihre spezifischen Ziele in ihrem jeweilig spezifischen Handlungskontext effektiv, effizient, zufriedenstellend und auch mit einer positiven Stimmung erreichen können (was amüsanter Weise so ziemlich auch die Definition von Gebrauchs- tauglichkeit ist).
  • 8.
    Roundtable - Fokusund Vorgehen Digitale Transformation – Fokus und Vorgehen? Selbst wenn Unternehmen die Sinnhaftigkeit eines Wandels z.B. auf Ebene des Top-Managements verstanden haben, fällt die Transfor- mation nicht vom Himmel. Eine Fehlfokussierung auf „vor allem Tech- nik“ muss aktiv überwunden werden und auch das Wegdefinieren in Richtung einzelner unverbundener Inseln. Was ist der richtige Fokus der Transformation und wie identifiziert man die richtigen Prioritäten für den Wandel? Wie sorgt man dafür, dass die Transformation in der Breite jenseits einzelner Inseln der Glückseligkeit gelingt? Wie nimmt man alle mit, die man mitnehmen möchte und überwindet Skepsis und negative „Einstellungseffekte“? Was sind die wichtigsten Maßnahmen, damit der Erfolg am Ende gelingt?
  • 9.
    Roundtable - Fokusund Vorgehen Clemens Lutsch Transformation ist ein Teil des Change Managements. Und als solcher entsteht natürlich auch die Ablehnung von Änderungen, bis hin zum aktiven „dagegen sein“. Wenn man sich dessen bewusst ist, so kann man diese Veränderungs- dynamik aktiv in den Tranformationsprozess einbinden und ins Positive ver- ändern. Dafür ist es essentiell, die Beteiligten als wertvolle Stakeholder einzu- binden, sie also zum aktiven Teil der Transformation zu machen. Somit wird Digitale Transformation nicht mehr eine Funktion der Technologien, sondern zu einem mensch-zentrierten Vorgehen. Dazu gehört auch das Lernen aus Feh- lern, das Hinterfragen von Ansätzen, das Prüfen von Lösungen – und das immer und immer wieder. Wir erreichen durch dieses iterative Vorgehen eine höhere Akzeptanz und eine höhere Aufgabenangemessenheit der Ergebnisse von Digi- taler Transformation. „Somit wird Digitale Transformation nicht mehr eine Funktion der Technologien, sondern zu einem mensch-zentrierten Vorgehen.“ Clemens Lutsch Fokus und Vorgehen
  • 10.
    Roundtable - eigenerBeitrag Digitale Transformation - eigener Beitrag für den Standort Deutschland? In Worst Case Szenarien kommt es zu dystopischen Entwicklungen mit Prekariat, zunehmender Dualisierung und Destabilisierung unse- rer Demokratie. Wie realistisch sind solche Szenarien? Was kann „man“ dagegen tun, was tun Sie?
  • 11.
    Roundtable - eigenerBeitrag Clemens Lutsch Leider wird die Diskussion zur Digitalen Transformation in Deutschland sehr stark in zwei Extremen geführt. Das eine Extrem sind die Menschen, Verbände und Organisationen, die nur die Technik im Vordergrund sehen. Mit dem zit- ternden Finger nach dem „ach so coolen“ Silicon Valley zeigend, mit mahnender Stimme darüber klagend, wie langsam wir hier in Deutschland sind. Das an- dere Extrem scheint Digitalsierung als Arbeitsplatzkiller oder als Totengräber des alten Modelles Arbeitnehmer/Arbeitsplatz/Arbeitszeit zu verteufeln. Beide schneiden an den Kern der Sache, schaden aber dem Vorhaben indem sie zu sehr den Blick auf das Ganze unmöglich machen. Wir sehen Digitalisierung als einen naheliegenden Schritt bei der menschzentrierten Gestaltung der Arbeit und von interaktiven Systemen. Dabei ist uns klar, dass es nicht die eine 100% richtige und immer gültige Antwort geben kann, sondern wir es vielmehr mit einem Paradigmenwechsel zu tun haben. Dafür stehen Instrumente aus dem Humancentred Design zur Verfügung, die uns helfen das wir an einer Zukunft arbeiten, in der ein Mensch ein wichtiger Bestandteil der Arbeitswelt bleibt. eigener Beitrag „Dabei ist uns klar, dass es nicht die eine 100% richtige und immer gültige Antwort geben kann, sondern wir es vielmehr mit einem Paradigmenwechsel zu tun haben.“ Clemens Lutsch