SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
New Work in traditionellen Industrieunternehmen
- von der strategischen Verankerung bis zur operativen Umsetzung -
…oder auch: Mythos New Work – auf einmal alles anders?
Steffen Fischer
Zentralgeschäftsführer Personal ifm electronic gmbh
Leiter der Fachgruppe Strategisches Personalmanagement bei BPM
1
 Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
 Kurzvorstellung ifm
 New Work - was ist das?
 Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?
 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements
Inhaltsübersicht
2
3
 Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
 Kurzvorstellung ifm
 New Work - was ist das?
 Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?
 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements
Inhaltsübersicht
4
5
Warum stellt sich ifm diese Frage
bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
6
Ein traditionelles Industrieunternehmen
ist jedenfalls nicht:
• Ein agiles Startup
• Ein Fancy Marketingunternehmen
• Ein Internetunternehmen ohne Produktion und Wertschöpfungstiefe.
Vielmehr gibt es:
• In der Regel eine lange Historie
• Komplexe arbeitsteilige Prozesse
• Ein eher traditionelles Verständnis in der Aufbau- und Ablauforganisation.
Warum stellt sich ifm diese Frage
bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
 Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
 Kurzvorstellung ifm
 New Work - was ist das?
 Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?
 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements
7
Inhaltsübersicht
ifm ist ein internationales
familiengeführtes Unternehmen
• Kurze Entscheidungswege.
• Konsequente Umsetzung der Strategie.
• Hohe Innovationskraft und Flexibilität.
• Durchgängige Unternehmenskultur.
• Einfache und wirksame Organisation.
• Gründung: 1969
• Umsatz 2017: über 880 Mio. €
• Mitarbeiter: rund 6.700 weltweit
• Vorsitzende
des Vorstands: Martin Buck
Michael Marhofer
• Vorstandsmitglieder: Christoph von Rosenberg
Dr. Thomas May
Benno Kathan
8
Kurzvorstellung ifm
Stetes Wachstum
Seit der Firmengründung im Jahr 1969
entwickelt, produziert und vertreibt
die ifm-Unternehmensgruppe weltweit
Sensoren, Steuerungen und Systeme für die
industrielle Automatisierung.
Heute gehört die in zweiter Generation
familiengeführte ifm-Gruppe mit mehr
als 6.700 Beschäftigten zu den weltweiten
Branchenführern und erwirtschaftete im Jahr
2017 einen Umsatz von über 880 Mio. EURO.
9
Kurzvorstellung ifm
Übersicht ifm-Produkte
10
Neben Automatisierungstechnik / Sensoren
steht zunehmend die Vernetzung der Datenwelt
im Vordergrund
Kurzvorstellung ifm
Einsatzbereiche ifm-Produkte
11
Kurzvorstellung ifm
Unternehmensawards
ifm wurde mehrfach für ihre Personalarbeit
ausgezeichnet. Hier eine Auswahl:
• Ausgezeichneter
Ausbildungsbetrieb 2015 / 2016 / 2017 / 2018
• Focus 2016 / 2017 / 2018
• Kununu Top Company
• Kununu Open Company
• Mitglied im Unternehmensnetzwerk
„Erfolgsfaktor Familie“
• Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2017
12
Kurzvorstellung ifm
Präsenz mit Potenzial
13
• Seit der Gründung 1969
steht der Kunde im Fokus.
• Kompetente Betreuung vor Ort für über
150.000 Kunden in mehr als 80 Ländern.
• Vertreten mit rund 1.500 Vertriebs- und
Servicemitarbeitern und zusätzlich
Handelspartnern weltweit.
• Über 95 % der Produkte werden durch
eigene Niederlassungen verkauft.
• Experten vor Ort sorgen weltweit für
individuelle und vertrauensvolle Betreuung
unserer Kunden.
„ifm-Mitarbeiter müssen weltweit im engen Kontakt mit Kunden ein
Vertrauensverhältnis entwickeln,
das offen und ehrlich die Interessen beider Seiten berücksichtigt.“
Auszug aus der ifm-Philosophie
Kurzvorstellung ifm
 Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
 Kurvorstellung ifm
 New Work - was ist das?
 Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?
 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements
15
Inhaltsübersicht
Der ursprüngliche Begriff New Work
stammt (wohl) von dem Philosophen
Frithjof Bergmann aus dem Jahre 1984:
Der Begriff New Work bezeichnet in
Bergmanns Theorie eine bestimmte Art
der Arbeit, welche von den Beschäftigten
als sinnvoll angesehen wird. Wegen der
erkannten Sinnhaftigkeit wollen die
Beschäftigten diese Arbeit auch „wirklich
erledigen“.
New Work - was ist das?
16
• Arbeit soll also keine unangenehme Tätigkeit sein, sondern eher ein Bedürfnis und zutiefst erfüllend.
• Die Technik befreit die Menschen vom Zwang, immer am gleichen Ort arbeiten zu müssen. Neue Orte
fördern zudem Inspiration und Kreativität. Um die so gewonnene Freiheit zu nutzen, braucht es das Vertrauen
auf der Seite der Arbeitgeber.
• Das Ende strenger Hierarchien Ansatz: Die Abschaffung strenger Hierarchien habe den Vorteil, dass
innovative Impulse und Wissenstransfer in alle Richtungen stattfinden können. Jeder profitiert von jedem. Der
Wegfall von starren Befehlsstrukturen führt jedoch nicht ins Chaos, sondern hat eine andere Form der
Organisation zur Folge.
17
New Work - was ist das?
Selbstorganisierende Netzwerke
Ansatz: Ein neues Verständnis von Arbeit sieht die Mitarbeiter eines Unternehmens als Teilhaber oder Teile
eines Netzwerks. Netzwerke bestehen aus Menschen mit sehr unterschiedlichen, individuellen Fähigkeiten und
Stärken. Während diese durch starre Routinen und bloße Arbeitsanweisungen ignoriert werden, bietet ein
Netzwerk Raum zur Entfaltung.
18
New Work - was ist das?
• Zufriedenheit als Motivation
Ansatz: Wenn Mitarbeiter über Wahlfreiheit verfügen, wo und wann sie arbeiten, steigt ihre Produktivität.
Menschen haben unterschiedliche Biorhythmen mit Hoch- und Tiefphasen. Wenn individuelle
Leistungsphasen intensiv genutzt werden können, stellen sich wohl eher Erfolgserlebnisse ein. Diese
steigern wiederum das Selbstvertrauen und die Motivation. Wer nicht zur Anwesenheit gezwungen ist, kann
zudem seine persönliche Work-Life-Balance leichter herstellen. Auch tagsüber private Termine
wahrzunehmen, für die Familie da zu sein und produktiv zu arbeiten schließt sich nicht per se aus.
Mitarbeiter, die frei über ihren Tagesablauf bestimmen können, sind hoch motiviert, weil sie über das
wertvollste Gut verfügen: Zeit.
19
New Work - was ist das?
• Ernsthaft nach bestmöglichen Arbeitsbedingungen fragen: Wer seinen Job liebt, arbeitet
motiviert, ist innovativ und kreativ. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
verändern sich und die Digitalisierung schafft die Möglichkeit „neue Arbeitswelten“, von
denen die Mitarbeiter, aber auch die Unternehmen profitieren können. … „Evolution des
Schreibtisches“
• Für immer mehr Tätigkeiten ist die Anwesenheit in einem Unternehmen nicht zwingend
nötig. Die Digitalisierung ermöglicht es, Dokumente auf allen möglichen Geräten, zu jeder
Tageszeit und an jedem beliebigen Ort zu bearbeiten. Videokonferenzen, Chats und
Gespräche befreien ebenfalls von einem festen Ort.
21
New Work - was ist das?
 Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
 Kurzvorstellung ifm
 New Work - was ist das?
 Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?
 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements
22
Inhaltsübersicht
23
ifm als attraktiver Arbeitgeber
Wie stehen wir zu Ansätzen, die unter New Work / Arbeitswelt 4.0
diskutiert werden ?
24
Wie hat sich die ifm dem
Thema New Work genähert?
Auszug aus der Vorstandsentscheidung:
Es werden zudem Trends zu New Work / Arbeitswelt 4.0 diskutiert und dazu die Positionierung der ifm-
Geschäftsleitung.
Statement und Entscheidung zum Homeoffice:
Nach wie vor gilt der Präsenzarbeitsplatz als die Norm.
Alle Abweichungen sind Einzelfälle, die ifm nähert sich dem Thema vorsichtig und definitiv nicht in der
Breite.
25
Wie hat sich die ifm dem
Thema New Work genähert?
26
Wie hat sich die ifm dem
Thema New Work genähert?
27
Wie hat sich die ifm dem
Thema New Work genähert?
30Steffen Fischer @ifm
Ein integrierter Strategieprozess sieht
folgende HR-Themen vor:
Wir gestalten das agile und dynamische Arbeiten 4.0 durch
neue digitale Arbeits-, Lehr- und Lernformen. Bei diesem
technischen und sozialen Veränderungsprozess begleiten wir
unsere Beschäftigten. Wir stimmen uns im Management
schwerpunktmäßig zu verschiedenen Kategorien ab.
Projekte:
• Arbeitsort: Attraktive Ausgestaltung der Arbeitsplätze in allen direkten und indirekten Bereichen
(inkl. Angebote für Pausengestaltung und BGM).
• Arbeitszeit: Möglichkeiten und Grenzen des mobilen Arbeitens sowie der Arbeitszeitflexibilität
und –selbstbestimmung.
• Arbeitsmethodiken: Verbesserung bewährter und Einführung neuer (agiler) Methodiken und Arbeitsweisen.
• Lernen: Verstärkte Nutzung digitaler Medien und technischer Möglichkeiten. Ausprobieren
neuer Lernformate und Ausbau gezielter Lernschwerpunkte.
• Führung: Verantwortung der Führungskräfte bei geänderten technischen und sozialen
Rahmenbedingungen.
Wie hat sich die ifm dem
Thema New Work genähert?
• Umgesetzt wurden zum einen am Standort Tettnang-Bechlingen eine Betriebsvereinbarung zur
sogenannten „Funktionszeit“ für die indirekt Beschäftigten, in der ein Wandel von einer klassischen
Kernarbeitszeit zu einer so genannten Funktionszeit vollzogen wird. Hierbei stellt ein im Wesentlichen sich
selbst steuerndes Team die Funktion der Abteilung sicher und die bis dato geltende anwesenheitsbedingte
Kernarbeitszeit entfällt. So kann individuellen Ansprüchen ebenso Rechnung getragen werden wie den
Anforderungen der jeweiligen Aufgabe und dem Funktionieren der betrieblichen Abläufe.
31
Wie hat sich die ifm dem
Thema New Work genähert?
• Seit November 2017 wurde auch ein Regelwerk zum Umgang mit Homeoffice innerhalb
der ifm-Unternehmensgruppe verabschiedet. Es gibt den entscheidenden Führungskräften
Rahmenbedingungen vor, wer in welchem Umfang auf welche Weise mobil oder zu Hause
arbeiten kann.
• Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden ca. 170 New Work-Ansätze zusammengestellt
und auf die Übertragbarkeit auf ifm überprüft:
32
Wie hat sich die ifm dem
Thema New Work genähert?
33
 Warum stellt sich diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles
Industrieunternehmen“?
 Kurzvorstellung ifm
 New Work - was ist das?
 Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?
 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements
34
Inhaltsübersicht
• New Work im Sinne möglichst moderner Arbeitsbedingungen und
einer auf individuelle Menschen zugeschnittenen Arbeitsorganisation
ist vom Trend her grundsätzlich unumgänglich.
• Das HR-Management wird hier zunehmend stärker gefordert, weil
auch die betrieblichen Abläufe sichergestellt werden und die
Maßnahmen unternehmensweit abgestimmt sein müssen.
• Nicht jedes Unternehmen wird aber alle Aspekte und die aufgeführten
Merkmale voll und ganz umsetzen können oder wollen. Doch an dem
Trend an sich kommt wohl keiner vorbei, weil dies die Beschäftigten
zunehmend einfordern.
35
Möglichkeiten und Grenzen
des Personalmanagement
• New Work ist ein unscharfer Begriff - er lässt sich nur unvollkommen
gegenüber anderen Begriffen abgrenzen. Unternehmen müssen
Umsetzungen immer im Kontext des jeweiligen Arbeitsfeldes oder
konkreteren Rahmenbedingungen des Unternehmens sehen.
• Nicht alles geht, nicht alles passt überall und Veränderungen
brauchen Akzeptanz und Zeit.
36
Möglichkeiten und Grenzen
des Personalmanagement
37
Ansprechpartner: Steffen Fischer
• Geschäftsführer Personal & Mitglied der
zentr. Geschäftsleitung ifm electronic gmbh
• Leiter der Fachgruppe „Strategisches
Personalmanagement“ beim Bundesverband
der Personalmanager BPM
Vielen Dank! Noch Fragen? Kontaktieren Sie mich gerne:
Steffen.fischer@ifm.com /in/FischerSteffen📩

Weitere ähnliche Inhalte

Was ist angesagt?

TRANSFORMATION DESIGN deutsch
TRANSFORMATION DESIGN deutschTRANSFORMATION DESIGN deutsch
TRANSFORMATION DESIGN deutsch
Clemens Frowein
 
Roundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - Centigrade
Roundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - CentigradeRoundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - Centigrade
Roundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - Centigrade
Competence Books
 
VERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change Management
VERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change ManagementVERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change Management
VERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change Management
Clemens Frowein
 
Infografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work Impulse
Infografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work ImpulseInfografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work Impulse
Infografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work Impulse
Competence Books
 
New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...
New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...
New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...
Competence Books
 
VIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIP
VIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIPVIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIP
VIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIP
Clemens Frowein
 
AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021
AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021
AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021
AYCON e.K.
 
Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?
Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?
Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?
Kathrin Scheel
 
TRANSFORMABILITY - agility for future organizations
TRANSFORMABILITY - agility for future organizations TRANSFORMABILITY - agility for future organizations
TRANSFORMABILITY - agility for future organizations
Clemens Frowein
 
UQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECON
UQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECONUQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECON
UQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECON
Marc Wagner
 
SwissQ Culture Code
SwissQ Culture CodeSwissQ Culture Code
SwissQ Culture Code
SwissQ Consulting AG
 
New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...
New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...
New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...
Competence Books
 
Future HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen Transformation
Future HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen TransformationFuture HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen Transformation
Future HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen Transformation
Marc Wagner
 
New Work & Virtuelle Zusammenarbeit
New Work & Virtuelle ZusammenarbeitNew Work & Virtuelle Zusammenarbeit
New Work & Virtuelle Zusammenarbeit
Marc Wagner
 
Das Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - Leseprobe
Das Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - LeseprobeDas Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - Leseprobe
Das Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - Leseprobe
Daniel Bartel
 
Gewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchen
Gewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchenGewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchen
Gewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchen
Competence Books
 
Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...
Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...
Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...
pragmatic solutions gmbh
 
Digital hr uv digital people_management slideshare_9_2016
Digital hr  uv  digital people_management slideshare_9_2016Digital hr  uv  digital people_management slideshare_9_2016
Digital hr uv digital people_management slideshare_9_2016
Ursula Vranken
 
Innovationskultur
InnovationskulturInnovationskultur
Innovationskultur
Heiko Gebauer
 
Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!
Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!
Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!
Learning Factory
 

Was ist angesagt? (20)

TRANSFORMATION DESIGN deutsch
TRANSFORMATION DESIGN deutschTRANSFORMATION DESIGN deutsch
TRANSFORMATION DESIGN deutsch
 
Roundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - Centigrade
Roundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - CentigradeRoundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - Centigrade
Roundtable Digitale Transformation - Clemens Lutsch - Centigrade
 
VERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change Management
VERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change ManagementVERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change Management
VERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT - Neues Change Management
 
Infografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work Impulse
Infografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work ImpulseInfografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work Impulse
Infografiken zum Thema New Work aus dem Competence Book New Work Impulse
 
New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...
New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...
New Work Impulse Teil 1 - Zwischen „Next Work“ und Gesellschaft 4.0 - Treiber...
 
VIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIP
VIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIPVIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIP
VIRTUAL COLLABORATION - VIRTUAL LEADERSHIP
 
AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021
AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021
AYCON Festschrift - 2-te Auflage 2021
 
Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?
Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?
Teil 1 | Zeitsprung | Erfolgsfaktor Neugier: Was ist Neugier?
 
TRANSFORMABILITY - agility for future organizations
TRANSFORMABILITY - agility for future organizations TRANSFORMABILITY - agility for future organizations
TRANSFORMABILITY - agility for future organizations
 
UQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECON
UQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECONUQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECON
UQBATE & PITCHIT - ENTREPRENEURSHIP bei der TELEKOM & DETECON
 
SwissQ Culture Code
SwissQ Culture CodeSwissQ Culture Code
SwissQ Culture Code
 
New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...
New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...
New Work zwischen Arbeitsplatz- Hedonismus und neuer System- Logik – was brin...
 
Future HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen Transformation
Future HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen TransformationFuture HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen Transformation
Future HR - Employee Experience im Zentrum der digitalen Transformation
 
New Work & Virtuelle Zusammenarbeit
New Work & Virtuelle ZusammenarbeitNew Work & Virtuelle Zusammenarbeit
New Work & Virtuelle Zusammenarbeit
 
Das Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - Leseprobe
Das Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - LeseprobeDas Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - Leseprobe
Das Handbuch für Startups (The Startup Owner's Manual auf Deutsch) - Leseprobe
 
Gewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchen
Gewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchenGewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchen
Gewinnmaximierung riskiert Zukunft und warum wir deshalb New Work brauchen
 
Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...
Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...
Warum Sie nicht Ihren Mitarbeitenden ändern sollten, sondern Ihr Managementsy...
 
Digital hr uv digital people_management slideshare_9_2016
Digital hr  uv  digital people_management slideshare_9_2016Digital hr  uv  digital people_management slideshare_9_2016
Digital hr uv digital people_management slideshare_9_2016
 
Innovationskultur
InnovationskulturInnovationskultur
Innovationskultur
 
Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!
Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!
Wenn der LEAN-Erfolg verpufft!
 

Ähnlich wie New Work in traditionellen Industrieunternehmen

Flexibles Arbeiten
Flexibles ArbeitenFlexibles Arbeiten
Flexibles Arbeiten
Thomas Treml
 
"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?
"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?
"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?
Sebastian Hollmann
 
Arbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer Branding
Arbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer BrandingArbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer Branding
Arbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer Branding
DoD!fferent
 
fireSIM - Werkzeuge für den Brandschutzingenieur
fireSIM - Werkzeuge für den BrandschutzingenieurfireSIM - Werkzeuge für den Brandschutzingenieur
fireSIM - Werkzeuge für den Brandschutzingenieur
Inspirit Beraten+Prüfen GmbH
 
New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?
New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?
New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?
Jürg Stuker
 
Erfolgsmodell Hybrid Cloud - Mittelstandsrunde
Erfolgsmodell Hybrid Cloud - MittelstandsrundeErfolgsmodell Hybrid Cloud - Mittelstandsrunde
Erfolgsmodell Hybrid Cloud - Mittelstandsrunde
Inspirit Beraten+Prüfen GmbH
 
Vortragsfolien vom 3. Symposium Change to Kaizen
Vortragsfolien vom 3. Symposium Change to KaizenVortragsfolien vom 3. Symposium Change to Kaizen
Vortragsfolien vom 3. Symposium Change to Kaizen
Learning Factory
 
neueweltdesarbeiten
neueweltdesarbeitenneueweltdesarbeiten
neueweltdesarbeiten
Dan Stanzel
 
Pt ik2.0 3-2015
Pt ik2.0 3-2015Pt ik2.0 3-2015
Ausweg aus den Irrwegen klassischer Organisationsentwicklung
Ausweg aus den Irrwegen klassischer OrganisationsentwicklungAusweg aus den Irrwegen klassischer Organisationsentwicklung
Ausweg aus den Irrwegen klassischer Organisationsentwicklung
Dr. Thomas Juli
 
Infront Instant Lab
Infront Instant Lab Infront Instant Lab
Infront Instant-Lab
Infront Instant-LabInfront Instant-Lab
Last 1000 Blumen blühen - Innovation für Genossenschaften
Last 1000 Blumen blühen - Innovation für GenossenschaftenLast 1000 Blumen blühen - Innovation für Genossenschaften
Last 1000 Blumen blühen - Innovation für Genossenschaften
Corporate Startup Summit
 
Bettgeschichte zur Innovationskultur
Bettgeschichte zur Innovationskultur Bettgeschichte zur Innovationskultur
Bettgeschichte zur Innovationskultur
FÖHR Agentur für Innovationskulturen
 
Employee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GAD
Employee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GADEmployee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GAD
Employee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GAD
Marc Wagner
 
go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018
go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018
go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018
addWings Services
 
Product Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führen
Product Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führenProduct Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führen
Product Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führen
Rainer Gibbert
 
Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...
Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...
Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...
Monika Kraus-Wildegger
 
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
Birgit Mallow
 

Ähnlich wie New Work in traditionellen Industrieunternehmen (20)

Flexibles Arbeiten
Flexibles ArbeitenFlexibles Arbeiten
Flexibles Arbeiten
 
Wer braucht das neue Office? Eine Analystenmeinung
Wer braucht das neue Office? Eine AnalystenmeinungWer braucht das neue Office? Eine Analystenmeinung
Wer braucht das neue Office? Eine Analystenmeinung
 
"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?
"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?
"New Work" - Revolution der Arbeitswelt?
 
Arbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer Branding
Arbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer BrandingArbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer Branding
Arbeitswelt der Zukunft und die Konsequenzen für das Employer Branding
 
fireSIM - Werkzeuge für den Brandschutzingenieur
fireSIM - Werkzeuge für den BrandschutzingenieurfireSIM - Werkzeuge für den Brandschutzingenieur
fireSIM - Werkzeuge für den Brandschutzingenieur
 
New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?
New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?
New Work - Wie sehen moderne Arbeitsumgebungen aus?
 
Erfolgsmodell Hybrid Cloud - Mittelstandsrunde
Erfolgsmodell Hybrid Cloud - MittelstandsrundeErfolgsmodell Hybrid Cloud - Mittelstandsrunde
Erfolgsmodell Hybrid Cloud - Mittelstandsrunde
 
Vortragsfolien vom 3. Symposium Change to Kaizen
Vortragsfolien vom 3. Symposium Change to KaizenVortragsfolien vom 3. Symposium Change to Kaizen
Vortragsfolien vom 3. Symposium Change to Kaizen
 
neueweltdesarbeiten
neueweltdesarbeitenneueweltdesarbeiten
neueweltdesarbeiten
 
Pt ik2.0 3-2015
Pt ik2.0 3-2015Pt ik2.0 3-2015
Pt ik2.0 3-2015
 
Ausweg aus den Irrwegen klassischer Organisationsentwicklung
Ausweg aus den Irrwegen klassischer OrganisationsentwicklungAusweg aus den Irrwegen klassischer Organisationsentwicklung
Ausweg aus den Irrwegen klassischer Organisationsentwicklung
 
Infront Instant Lab
Infront Instant Lab Infront Instant Lab
Infront Instant Lab
 
Infront Instant-Lab
Infront Instant-LabInfront Instant-Lab
Infront Instant-Lab
 
Last 1000 Blumen blühen - Innovation für Genossenschaften
Last 1000 Blumen blühen - Innovation für GenossenschaftenLast 1000 Blumen blühen - Innovation für Genossenschaften
Last 1000 Blumen blühen - Innovation für Genossenschaften
 
Bettgeschichte zur Innovationskultur
Bettgeschichte zur Innovationskultur Bettgeschichte zur Innovationskultur
Bettgeschichte zur Innovationskultur
 
Employee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GAD
Employee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GADEmployee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GAD
Employee Experience in action ... am Beispiel #MaX der Fiducia & GAD
 
go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018
go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018
go[ing] mad Arbeitsorganisation 3.0 - 2018
 
Product Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führen
Product Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führenProduct Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führen
Product Leadership - Wie deutsche Product Leader ihre Teams führen
 
Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...
Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...
Feelgood Management - Basis für besseres Arbeitsklima, mehr Agilität und Lern...
 
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
Experten-Webinar "Intrapreneure - eine Frage des Recruiting?"
 

New Work in traditionellen Industrieunternehmen

  • 1. New Work in traditionellen Industrieunternehmen - von der strategischen Verankerung bis zur operativen Umsetzung - …oder auch: Mythos New Work – auf einmal alles anders? Steffen Fischer Zentralgeschäftsführer Personal ifm electronic gmbh Leiter der Fachgruppe Strategisches Personalmanagement bei BPM 1
  • 2.  Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?  Kurzvorstellung ifm  New Work - was ist das?  Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?  Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements Inhaltsübersicht 2
  • 3. 3  Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?  Kurzvorstellung ifm  New Work - was ist das?  Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?  Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements Inhaltsübersicht
  • 4. 4
  • 5. 5 Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?
  • 6. 6 Ein traditionelles Industrieunternehmen ist jedenfalls nicht: • Ein agiles Startup • Ein Fancy Marketingunternehmen • Ein Internetunternehmen ohne Produktion und Wertschöpfungstiefe. Vielmehr gibt es: • In der Regel eine lange Historie • Komplexe arbeitsteilige Prozesse • Ein eher traditionelles Verständnis in der Aufbau- und Ablauforganisation. Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?
  • 7.  Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?  Kurzvorstellung ifm  New Work - was ist das?  Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?  Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements 7 Inhaltsübersicht
  • 8. ifm ist ein internationales familiengeführtes Unternehmen • Kurze Entscheidungswege. • Konsequente Umsetzung der Strategie. • Hohe Innovationskraft und Flexibilität. • Durchgängige Unternehmenskultur. • Einfache und wirksame Organisation. • Gründung: 1969 • Umsatz 2017: über 880 Mio. € • Mitarbeiter: rund 6.700 weltweit • Vorsitzende des Vorstands: Martin Buck Michael Marhofer • Vorstandsmitglieder: Christoph von Rosenberg Dr. Thomas May Benno Kathan 8 Kurzvorstellung ifm
  • 9. Stetes Wachstum Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt die ifm-Unternehmensgruppe weltweit Sensoren, Steuerungen und Systeme für die industrielle Automatisierung. Heute gehört die in zweiter Generation familiengeführte ifm-Gruppe mit mehr als 6.700 Beschäftigten zu den weltweiten Branchenführern und erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von über 880 Mio. EURO. 9 Kurzvorstellung ifm
  • 10. Übersicht ifm-Produkte 10 Neben Automatisierungstechnik / Sensoren steht zunehmend die Vernetzung der Datenwelt im Vordergrund Kurzvorstellung ifm
  • 12. Unternehmensawards ifm wurde mehrfach für ihre Personalarbeit ausgezeichnet. Hier eine Auswahl: • Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2015 / 2016 / 2017 / 2018 • Focus 2016 / 2017 / 2018 • Kununu Top Company • Kununu Open Company • Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ • Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2017 12 Kurzvorstellung ifm
  • 13. Präsenz mit Potenzial 13 • Seit der Gründung 1969 steht der Kunde im Fokus. • Kompetente Betreuung vor Ort für über 150.000 Kunden in mehr als 80 Ländern. • Vertreten mit rund 1.500 Vertriebs- und Servicemitarbeitern und zusätzlich Handelspartnern weltweit. • Über 95 % der Produkte werden durch eigene Niederlassungen verkauft. • Experten vor Ort sorgen weltweit für individuelle und vertrauensvolle Betreuung unserer Kunden. „ifm-Mitarbeiter müssen weltweit im engen Kontakt mit Kunden ein Vertrauensverhältnis entwickeln, das offen und ehrlich die Interessen beider Seiten berücksichtigt.“ Auszug aus der ifm-Philosophie Kurzvorstellung ifm
  • 14.  Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?  Kurvorstellung ifm  New Work - was ist das?  Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?  Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements 15 Inhaltsübersicht
  • 15. Der ursprüngliche Begriff New Work stammt (wohl) von dem Philosophen Frithjof Bergmann aus dem Jahre 1984: Der Begriff New Work bezeichnet in Bergmanns Theorie eine bestimmte Art der Arbeit, welche von den Beschäftigten als sinnvoll angesehen wird. Wegen der erkannten Sinnhaftigkeit wollen die Beschäftigten diese Arbeit auch „wirklich erledigen“. New Work - was ist das? 16
  • 16. • Arbeit soll also keine unangenehme Tätigkeit sein, sondern eher ein Bedürfnis und zutiefst erfüllend. • Die Technik befreit die Menschen vom Zwang, immer am gleichen Ort arbeiten zu müssen. Neue Orte fördern zudem Inspiration und Kreativität. Um die so gewonnene Freiheit zu nutzen, braucht es das Vertrauen auf der Seite der Arbeitgeber. • Das Ende strenger Hierarchien Ansatz: Die Abschaffung strenger Hierarchien habe den Vorteil, dass innovative Impulse und Wissenstransfer in alle Richtungen stattfinden können. Jeder profitiert von jedem. Der Wegfall von starren Befehlsstrukturen führt jedoch nicht ins Chaos, sondern hat eine andere Form der Organisation zur Folge. 17 New Work - was ist das?
  • 17. Selbstorganisierende Netzwerke Ansatz: Ein neues Verständnis von Arbeit sieht die Mitarbeiter eines Unternehmens als Teilhaber oder Teile eines Netzwerks. Netzwerke bestehen aus Menschen mit sehr unterschiedlichen, individuellen Fähigkeiten und Stärken. Während diese durch starre Routinen und bloße Arbeitsanweisungen ignoriert werden, bietet ein Netzwerk Raum zur Entfaltung. 18 New Work - was ist das?
  • 18. • Zufriedenheit als Motivation Ansatz: Wenn Mitarbeiter über Wahlfreiheit verfügen, wo und wann sie arbeiten, steigt ihre Produktivität. Menschen haben unterschiedliche Biorhythmen mit Hoch- und Tiefphasen. Wenn individuelle Leistungsphasen intensiv genutzt werden können, stellen sich wohl eher Erfolgserlebnisse ein. Diese steigern wiederum das Selbstvertrauen und die Motivation. Wer nicht zur Anwesenheit gezwungen ist, kann zudem seine persönliche Work-Life-Balance leichter herstellen. Auch tagsüber private Termine wahrzunehmen, für die Familie da zu sein und produktiv zu arbeiten schließt sich nicht per se aus. Mitarbeiter, die frei über ihren Tagesablauf bestimmen können, sind hoch motiviert, weil sie über das wertvollste Gut verfügen: Zeit. 19 New Work - was ist das?
  • 19. • Ernsthaft nach bestmöglichen Arbeitsbedingungen fragen: Wer seinen Job liebt, arbeitet motiviert, ist innovativ und kreativ. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändern sich und die Digitalisierung schafft die Möglichkeit „neue Arbeitswelten“, von denen die Mitarbeiter, aber auch die Unternehmen profitieren können. … „Evolution des Schreibtisches“ • Für immer mehr Tätigkeiten ist die Anwesenheit in einem Unternehmen nicht zwingend nötig. Die Digitalisierung ermöglicht es, Dokumente auf allen möglichen Geräten, zu jeder Tageszeit und an jedem beliebigen Ort zu bearbeiten. Videokonferenzen, Chats und Gespräche befreien ebenfalls von einem festen Ort. 21 New Work - was ist das?
  • 20.  Warum stellt sich ifm diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?  Kurzvorstellung ifm  New Work - was ist das?  Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?  Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements 22 Inhaltsübersicht
  • 21. 23
  • 22. ifm als attraktiver Arbeitgeber Wie stehen wir zu Ansätzen, die unter New Work / Arbeitswelt 4.0 diskutiert werden ? 24 Wie hat sich die ifm dem Thema New Work genähert?
  • 23. Auszug aus der Vorstandsentscheidung: Es werden zudem Trends zu New Work / Arbeitswelt 4.0 diskutiert und dazu die Positionierung der ifm- Geschäftsleitung. Statement und Entscheidung zum Homeoffice: Nach wie vor gilt der Präsenzarbeitsplatz als die Norm. Alle Abweichungen sind Einzelfälle, die ifm nähert sich dem Thema vorsichtig und definitiv nicht in der Breite. 25 Wie hat sich die ifm dem Thema New Work genähert?
  • 24. 26 Wie hat sich die ifm dem Thema New Work genähert?
  • 25. 27 Wie hat sich die ifm dem Thema New Work genähert?
  • 26. 30Steffen Fischer @ifm Ein integrierter Strategieprozess sieht folgende HR-Themen vor: Wir gestalten das agile und dynamische Arbeiten 4.0 durch neue digitale Arbeits-, Lehr- und Lernformen. Bei diesem technischen und sozialen Veränderungsprozess begleiten wir unsere Beschäftigten. Wir stimmen uns im Management schwerpunktmäßig zu verschiedenen Kategorien ab. Projekte: • Arbeitsort: Attraktive Ausgestaltung der Arbeitsplätze in allen direkten und indirekten Bereichen (inkl. Angebote für Pausengestaltung und BGM). • Arbeitszeit: Möglichkeiten und Grenzen des mobilen Arbeitens sowie der Arbeitszeitflexibilität und –selbstbestimmung. • Arbeitsmethodiken: Verbesserung bewährter und Einführung neuer (agiler) Methodiken und Arbeitsweisen. • Lernen: Verstärkte Nutzung digitaler Medien und technischer Möglichkeiten. Ausprobieren neuer Lernformate und Ausbau gezielter Lernschwerpunkte. • Führung: Verantwortung der Führungskräfte bei geänderten technischen und sozialen Rahmenbedingungen. Wie hat sich die ifm dem Thema New Work genähert?
  • 27. • Umgesetzt wurden zum einen am Standort Tettnang-Bechlingen eine Betriebsvereinbarung zur sogenannten „Funktionszeit“ für die indirekt Beschäftigten, in der ein Wandel von einer klassischen Kernarbeitszeit zu einer so genannten Funktionszeit vollzogen wird. Hierbei stellt ein im Wesentlichen sich selbst steuerndes Team die Funktion der Abteilung sicher und die bis dato geltende anwesenheitsbedingte Kernarbeitszeit entfällt. So kann individuellen Ansprüchen ebenso Rechnung getragen werden wie den Anforderungen der jeweiligen Aufgabe und dem Funktionieren der betrieblichen Abläufe. 31 Wie hat sich die ifm dem Thema New Work genähert?
  • 28. • Seit November 2017 wurde auch ein Regelwerk zum Umgang mit Homeoffice innerhalb der ifm-Unternehmensgruppe verabschiedet. Es gibt den entscheidenden Führungskräften Rahmenbedingungen vor, wer in welchem Umfang auf welche Weise mobil oder zu Hause arbeiten kann. • Im Rahmen einer Bachelorarbeit wurden ca. 170 New Work-Ansätze zusammengestellt und auf die Übertragbarkeit auf ifm überprüft: 32 Wie hat sich die ifm dem Thema New Work genähert?
  • 29. 33
  • 30.  Warum stellt sich diese Frage bzw.: Was ist ein „traditionelles Industrieunternehmen“?  Kurzvorstellung ifm  New Work - was ist das?  Wie hat sich die ifm – Unternehmensgruppe dem Thema New Work genähert?  Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagements 34 Inhaltsübersicht
  • 31. • New Work im Sinne möglichst moderner Arbeitsbedingungen und einer auf individuelle Menschen zugeschnittenen Arbeitsorganisation ist vom Trend her grundsätzlich unumgänglich. • Das HR-Management wird hier zunehmend stärker gefordert, weil auch die betrieblichen Abläufe sichergestellt werden und die Maßnahmen unternehmensweit abgestimmt sein müssen. • Nicht jedes Unternehmen wird aber alle Aspekte und die aufgeführten Merkmale voll und ganz umsetzen können oder wollen. Doch an dem Trend an sich kommt wohl keiner vorbei, weil dies die Beschäftigten zunehmend einfordern. 35 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagement
  • 32. • New Work ist ein unscharfer Begriff - er lässt sich nur unvollkommen gegenüber anderen Begriffen abgrenzen. Unternehmen müssen Umsetzungen immer im Kontext des jeweiligen Arbeitsfeldes oder konkreteren Rahmenbedingungen des Unternehmens sehen. • Nicht alles geht, nicht alles passt überall und Veränderungen brauchen Akzeptanz und Zeit. 36 Möglichkeiten und Grenzen des Personalmanagement
  • 33. 37 Ansprechpartner: Steffen Fischer • Geschäftsführer Personal & Mitglied der zentr. Geschäftsleitung ifm electronic gmbh • Leiter der Fachgruppe „Strategisches Personalmanagement“ beim Bundesverband der Personalmanager BPM Vielen Dank! Noch Fragen? Kontaktieren Sie mich gerne: Steffen.fischer@ifm.com /in/FischerSteffen📩