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popMUpro: Popmusik im Musikunterricht


         Musikpädagogisches Seminar
         Wintersemester 2011

Matthias Krebs
Agenda (24.10.2011)

        Der Begriff „Lebenskunst“ impliziert „die Möglichkeit und Anstrengung (…),
        das Leben auf reflektierte Weise zu führen und es nicht unbewusst einfach
        nur dahingehen zu lassen“ (Schmidt 2003).

        •   Vorstellungsrunde
        •   Kursablauf
        •   Fragestellungen

        •   Heute soll es noch nicht in erster Linie um Popmusik gehen,
            sondern Schwerpunkt ist die Mediennutzung von Kindern &
            Jugendlichen.

        •   Popmusik wird dann Schwerpunkt ab der kommenden Sitzung.

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Zum Kursablauf…

•   Fragen aufstellen
          Was ist Popmusik? Welche Bedeutung hat Popmusik?
•   Ausprobieren
          Was kennzeichnet Pop? Wie produziert man Popmusik?
•   Konzipieren
          Welche Möglichkeiten gibt es, Popmusik im MU zu produzieren?
•   Ausprobieren
          Wie gelingt das Konzept in der Unterrichtspraxis?
•   Auswerten
          Welche Schlüsse können gezogen werden?
•   Dokumentieren
          Welche Erkenntnisse gab es? Wie kann ich diese Veröffentlichen?


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Eure Fragen

•   Wie kann man das Theoretische behandeln?
     • Gibt es eine Theorie der Popmusik?


•   Welche Bedeutung hat Popmusik für Schüler?
     • Im Alltag allgemein?
     • Was Popmusik?
     • Warum gibt es Popmusik?


•   Wie wählt man Popmusik für Musikunterricht aus?




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Meine Fragen

•   Warum sollten sich MU mit jugendlicher Popkultur beschäftigen? Warum nicht?

•   Wie gehen Jugendliche im Alltag mit Musik um?
     • Was hören sie?
     • Wann hören sie Musik? Wie/Womit hören sie Musik?
     • Wie wird Musik von Jugendlichen noch genutzt?


•   Welche Möglichkeiten bestehen musikalisch tätig zu werden?
• Wie werden die Medien zum Musikmachen genutzt? Welche Strategien werden
    angewendet?
Ziel: Besser zu verstehen, was passiert, wenn Jugendliche Musik selbst
gestalten?

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- Infoveranstaltungen am 17. und 24. Oktober von 10 bis 12 Uhr in Lie 504

Sa: 26.11.
Sa: 10.12.
Sa: 07.01.
  Schulbesuch
Sa: 21.01.
  Schulbesuch
Sa: 04.02.

Jeweils von 10 bis 17Uhr mit Mittagspause, jeweils Lie 504


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Impuls – Bedeutung von Popmusik

•   Populäre Musik ein wesentlicher Teil der Musikkultur von Jugendlichen

•   Fähigkeit: Sich-Äußern-Können mit audiovisuellen Ausdrucksformen

•   Musikproduktionen Jugendlicher als Selbsterzeugnisse

•   Wer etwas über die Vorstellungen, die Lebensgefühle, das Welterleben von
    Kindern und Jugendlichen erfahren will, sollte ihnen die Chance geben, sich
    auch mittels eigener, selbst produzierter Medien auszudrücken.

•   Tatsache: Medien verändern die Art und Weise der Wahrnehmung und
    Aneignung von Wirklichkeit.

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Vorüberlegungen

•   Warum im MU Popmusik produzieren?
•   Wie können günstige Bedingungen für kreatives Schaffen hergestellt werden?
•   Wie könnte eine (medienpädagogische) Einführung aussehen?

        •    Jugendlich können optimal begleitet werden, wenn diese ihre
             Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Fragen artikulieren können.

        •    Voraussetzung ist auch eine Atmosphäre der gegenseitigen
             Wertschätzung zu schaffen, um sich vor der Gruppe öffnen zu können.




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Konzeption

•   Konzeption: Ist eine umfassende Zusammenstellung der Ziele und daraus
    abgeleiteten Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung eines größeren und
    deshalb strategisch zu planenden Vorhabens.




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Konzeption einer Auswertungsstunde
•  Was sind Ziele des Musikunterrichtes?
„Musikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine selbstbestimmte,
  verantwortungsvolle Teilnahme am Musikleben. …“



•   Mögliche Unterrichtsziele:
     • Soziale Interaktion
     • Ausprobieren
     • Sich musizierend erleben
     • Noten lernen
     • Traditionen, Kulturen kennenlernen
     • Musikwissenschaft



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Beispiel: mobile Endgeräte im Musikunterricht (mEiMu) (SoSe 2011)

•   Musikpädagogisches Proseminar an der Universität Potsdam
•   Das Projekt wird unter www.meimulab.wordpress.com dokumentiert.

•   24. Mai 2011 - Unterrichtsprojekt mEiMu-LAB
      • 11 Studierende
      • 5 verschiedene Projekte
      • 5 Musikstücke mit Videoaufnahme
      • Musikbesprechungen mit den
         SuS in Folgestunden, Hörspielproduktion
      • Videoergebnisse unter
             www.youtube.de/user/meimulab
•   Alle Konzepte zu den einzelnen Musikprojekten werden als Unterrichtsideen
    für Musiklehrerinnen und -lehrer auf dem Blog veröffentlicht.

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Erkenntnisse aus Studien zur Mediennutzung

WIE GEHEN JUGENDLICHE
 MIT MUSIK UND MEDIEN UM?

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JIM-Studie (12-19) – Freizeitaktivitäten (non-medial)
                                                 Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche




•    Die nicht-medialen Freizeitaktivitäten sind auch über die vergangenen Jahre
     betrachtet relativ stabil.
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JIM-Studie (12-19) – Freizeitaktivitäten (medial)
                                                                    Häufigkeit
                                                                    täglich/mehrmals pro Woche




•   Aus Sicht der Jugendlichen sind die wichtigsten Medienaktivitäten Musik hören
    (MP3 & CD) und die Nutzung des Internets.
•   Jugendliche lesen weiter regelmäßig Bücher oder Tageszeitung bzw. deren
    Onlineangebote.
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Gerätebesitz Jugendlicher und Kinder                    (Q: JIM- bzw. KIM-Studie)
Geräte-Ausstattung im Haushalt 2010:
      • Vollausstattung (Handy, Computer/Laptop, Fernseher, Internet, DigiCam, MP3)


JIM-Studie (12-19)
Geräte-Ausstattung Jugendlicher:
      •   79 Prozent haben einen eigenen Computer bzw. Laptop zur Verfügung.
      •   Einen Fernseher haben gut die Hälfte der Jugendlichen (58 %).
      •   Jeder Zweite hat einen eigenen Internetzugang (52 %).

KIM-Studie (6-13)
Geräte-Ausstattung von Kindern:
      • Mobiler CD-Player, Spielkonsolen, Handy, Fernseher und MP3-Player sind ca. zu
         50 Prozent vorhanden.
      • 15 Prozent haben einen eigenen Computer bzw. Laptop zur Verfügung.
      • Eins von zehn Kindern hat einen eigenen Internetzugang.

© 2011 Matthias Krebs                                                            / 16
Die Welt der Social Media-Jugend                            (Q: MePublic 2010)

Sie haben alles…
•   Geräte-Ausstattung im Haushalt 2010:
      • Vollausstattung (Handy, Computer/Laptop, Fernseher, Internet, DigiCam, MP3,
          Spielkonsole)
und sie nutzen alles…
• 78% nutzen Online Communities (soziale Netzwerke) mehrmals wöchentlich
   (vgl. JIM-Studie 2010)
• 36% chatten oder nutzen Instant Messanger
• 31% schauen Videos
• 19% schreiben oder lesen Blogs
• 17% spielen Online-Spiele
• 7% Posten oder laden Videos hoch
• 4% schreiben oder ändern Artikel in einem Wiki

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JIM-Studie (12-19) – Nutzungsentwicklung von Medien




•   Während non-mediale Freizeitaktivitäten stabil relativ sind, spielt bei den
    Jugendlichen das Konvergieren der Medien eine große Rolle.
© 2011 Matthias Krebs                                                             / 18
SevenOne (14-49) – Mediennutzung anderer Altersgruppen
                                            Basis: 1006 Befragte
                                            (14-49 Jahre; Angabe in Minuten)
                                            Q: SevenOne Media




•   Bei der allgemeinen Mediennutzung ist ein deutlicher Schwerpunkt beim
    Fernsehen.
•   Insbesondere das Radio scheint seine Rolle als Informationsmedium an das
    Internet abzutreten.
© 2011 Matthias Krebs                                                          / 19
Mediennutzung Jugendlicher im Vergleich zur Gesamtbevölkerung




                                                         Q: ARD/ZDF-Onlinestudie 2010




•   Große Unterschiede in der Mediennutzung von Jugendlichen und Erwachsenen
•   Der zunehmende Videoabruf (Youtube) führt bei den meisten Nutzern zu der
    Erwartung, dass die Medien zum zeit- und ortssouveränen Abruf im Netz
    bereitgestellt und untereinander multimedial vernetzt werden.
•   Diese Erwartungen offenbaren sich besonders deutlich bei der jüngeren
    Mediengeneration.
© 2011 Matthias Krebs                                                             / 20
JIM-Studie (12-19) – Inhaltliche Verteilung der Internetnutzung




                                                                                        Q: JIM-Studie 2010
                                                    Häufigkeit der Nutzung in Prozent



  Unterhaltung: Computer und Internet fungieren als Musik-/Videoabspielstätte
  Kommunikation: Trend vom Instant Messenging zu Online Communities


  Informationssuche und Spiele: Soll hier nicht weiter betrachtet werden.



© 2011 Matthias Krebs                                                               / 21
JIM-Studie (12-19) – Internetnutzung: Schwerpunkt Kommunikation



                                                        Häufigkeit der Nutzung in Prozent




                                                                                            Q: JIM-Studie 2010
•    Mädchen haben das „Ritual“ stärker verinnerlicht als Jungen.

•    Privacy Awareness: 2010 nutzen zwei Drittel Privatsphäreneinstellungen.

•    Insgesamt lässt sich feststellen, dass das Internet aber auch hinsichtlich der
     negativen Erfahrungen im Alltag der Jugendlichen angekommen ist
     (siehe JIM-Studie 2010).
© 2011 Matthias Krebs                                                                       / 22
Kurze Zusammenfassung (12-19)
1.   Fast 98% der 12-19-Jährigen haben
                                                  Tägliche Mediennutzung in Deutschland
     Zugang zum Internet.                         250
                                                          244
                                                         Min./Tag
2.   Seit 2008 besitzen Jugendliche erstmals                                      insgesamt
                                                  200
     eher Computer als Fernseher.                                                  14-19jährige


3.   Sie sind länger pro Tag online als           150
                                                                                      110
     vor dem Fernseher.                                          107
                                                                Min./Tag         77
                                                                                     Min./Tag
                                                  100
                                                                             Min./Tag
4.   Für den Großteil gehören Online-
     Communities selbstverständlich zum Alltag.    50


5.   Es ist der Trend vom Instant-Messenging zu     0
     Online-Communities ablesbar.                          Fernsehen              Internet




                                                    Q: ARD/ZDF-Onlinestudie 2010; JIM-Studie 2010

© 2011 Matthias Krebs                                                                        / 23
Fragen

Kurz in Schlagworten…
• Sicherheit, Privacy
• Überblick, Orientierung behalten
• Welche Möglichkeiten gibt es das Internet sinnvoll im Musikunterricht zu
   nutzen?
• Problem: Gruppenzwang bei Facebook anzumelden?




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ZUR BEDEUTUNG VON MUSIK UND
INTERNET FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

© 2011 Matthias Krebs           / 25
Musikvideo - Eigenproduktion




                                              http://www.youtube.com/watch?v=jTsOeo6Qa3Y

Dies ist keine Nachahmung eines Musikvideos, sondern eine Parodie, die nur für
   Unterhaltung sorgen soll... Nichts weiter:)
Sag deine Meinung, wie du unsere erste Offizielle Musikparodie findest :-) Das
  Video war wirklich sehr aufwendig und wir haben uns Mühe gegeben...
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KIM-Studie (6-13) – Themeninteressen (Allgemein)

                                                                  Häufigkeit der
                                                                  Nennungen in Prozent




•   Schon bei Kindern sind Kommunikationsmedien sehr präsent. Freunde und
    Freundschaft liegt jedoch an erster Stelle der Themeninteressen.
•   Fernsehen ist die häufigste Freizeitaktivität mit der höchsten Medienbindung.
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JIM-Studie (12-19) – Wichtigkeit der Medien




•   Musikhören und die Nutzung des Internets sind wichtige
    Medienbeschäftigungen
© 2011 Matthias Krebs                                        / 28
JIM-Studie (12-19) – Internetnutzung: Schwerpunkt Unterhaltung
                                                  Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche




•   Computer (68 %) bzw. Internet (60 %) ist Musikabspielstätte

© 2011 Matthias Krebs                                                                     / 29
JIM-Studie – Internetnutzung: Schwerpunkt Schule/Freizeit
                                                              Häufigkeit
                                                              täglich/mehrmals pro Woche




•   Während ein Drittel regelmäßig nach Informationen für die Schule bzw.
    Ausbildung sucht, zählt der Umgang mit Computer und Internet in der Schule
    nur für halb so viele zum Alltag.
•   Noch weniger verbreitet ist die Erstellung von Referaten und Präsentationen.
© 2011 Matthias Krebs                                                              / 30
JIM-Studie (12-19) – Aktivitäten im Internet (Web 2.0/Social Media)




•   Das Veröffentlichen eigener Inhalte beschränkt sich bei den Jugendlichen in
    der Regel auf die Darstellungen in den Social Communities.
•   Das Erstellen eigener Internetinhalte findet nur sporadisch und selten statt.

© 2011 Matthias Krebs                                                           / 31
Zur Bedeutung von Musik und Internet für Kinder und Jugendliche

•   Erfahrungen im Zusammenhang mit Musik waren stets ein sehr entscheidender
    Bestandteil der Netzkultur. Dies zeigt z. B. die Anziehungskraft der ersten große
    Online-Community MySpace.com. Bis 2009 orientierte sich diese ganz deutlich
    an einer musikbezogenen Nutzung und hat damit einen Nutzen und darüber hohe
    Popularität erreicht.

Aus dem Fazit der JIM-Studie:
• Musikhören und Nutzung des Internets sind wichtige Medienbeschäftigungen
   - insbesondere für die Jugendlichen (Musik (91 %), Internet (86 %)).

•   Eine aktive Beteiligung scheint bisher auf den verschiedenen Onlineplattformen,
    die das Veröffentlichen von Eigenproduktionen ermöglichen (sog. Social
    Media), nicht stattzufinden.
        •    Gründe? Interpretation? Perspektive?
© 2011 Matthias Krebs                                                          / 32
WELCHE MÖGLICHKEITEN BESTEHEN
MIT MEDIEN MUSIKALISCH TÄTIG ZU
WERDEN?
© 2011 Matthias Krebs             / 33
1. Ansatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten.
        Einfache Musikproduktionssoftware
        • Hohe Verbreitung
        • In der Grundfunktionalität zumeist kostenlos nutzbar - Gratisversionen




    MAGIX Music Maker Rock Edition                Steinberg Sequel2
        •




© 2011 Matthias Krebs                                                          / 34
2. Ansatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten.
        Mobile Endgeräte
        • Hohe Verbreitung (Handys, tragbare Spielkonsolen)
        • Alltägliche Geräte – nicht „teuren“ Instrumente,
          Hosentascheninstrumente
        • graphische Steuerung, intuitive Gestaltungsmöglichkeiten
        • Anforderungen an Musizierenden sind skalierbar




© 2011 Matthias Krebs                                                / 35
mEiMu-LAB – das Unterrichtsprojekt mit Smartphones im Musikunterricht
Fotos: Matthias Krebs




     © 2011 Matthias Krebs                                                / 36
3. Ansatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten.
        Online-Musikplattformen
        • Hohe Verbreitung
        • In der Grundfunktionalität zumeist kostenlos nutzbar
        • Hoher Vernetzungsgrad
        • Kollaboration
        • Öffentliche Kommunikation




© 2011 Matthias Krebs                                            / 37
LEGITIMATION
PÄDAGOGISCHE HERAUSFORDERUNG

© 2011 Matthias Krebs          / 38
Ableitung

„Computer und Internet sind Realität und Alltag“ (JIM 2010).

•      Musikunterricht, in dem die Mediennutzung der Jugendlichen ignoriert wird, hat
       den Habitus einer inhaltsleeren Form, weil er einem kulturellen Verständnis
       entstammt, mit dem Jugendliche in der Regel nicht in Kontakt kommen.

•      Es entsteht eine Gegenwelt, die bewirkt, dass sich die Mehrheit der Schüler in
       eine innere Emigration zurückziehen und ihre Kreativität woanders ausleben.




                                                 Parodie:
    http://www.youtube.com/watch?v=4X11JCrq1V0   http://www.youtube.com/watch?v=rt1baGnZoaY

© 2011 Matthias Krebs                                                                    / 39
Aus dem Rahmenplan für die gymnasiale Oberstufe, Berlin

     „Musikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine
     selbstbestimmte, verantwortungsvolle Teilnahme am Musikleben.
     Notwendige Grundlage dafür ist die musikbezogene Ausbildung und
     Verfeinerung allgemeiner Fähigkeiten. Dazu gehören die Differenzierung der
     Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit, die Entwicklung der
     Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit sowie die fachliche Fundierung der
     Reflexions- und Urteilsfähigkeit.“

http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/lehrplaene/sek2_musik.pdf?start&ts=1245159490&file=sek2_musik.pdf




© 2011 Matthias Krebs                                                                                                                     / 40
Wie sieht Musiklernen mit Medien heute aus?

Noch wissen wir wenig darüber wie
sich Jugendliche mittels der Angebote
im Social Web medialer Ausdrucks-
und Gestaltungsmöglichkeiten
bedienen.

                                        Während Medienpädagogen nur wenig
                                        an der Musik selbst interessiert zu sein
                                        scheinen, fühlen sich Musikpädagogen
                                        von der technischen Komplexität über-
                                        fordert oder stellen den musikalischen
                                        Wert der Ergebnisse in Frage.

© 2011 Matthias Krebs                                                        / 41
Kleine Aufgabenstellung

ZUR NÄCHSTEN SITZUNG


© 2011 Matthias Krebs     / 42
Popmusik im Musikunterricht (Rolle, 2009, S. 48-57)

•   Warum Populäre Musik im Musikunterricht behandeln?

•   Welche Unterrichtsziele können mit der Behandlung von Populärer Musik
    verfolgt werden?

•   Was bedeutet ästhetische Bildung?

•   Was kann Populäre Musik zur ästhetischen Bildung beitragen?

•   Welche Fragen stellen sich für Sie aus der Lektüre dieses Textes?

Bitte machen Sie sich einige Stichpunkte.

© 2011 Matthias Krebs                                                       / 43
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Ich freue mich auf Ihre Fragen und Hinweise.


         Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW)

         Matthias Krebs
         Wissenschaftliche Projektentwicklung
         DigiMediaL

         krebs@udk-berlin.de



  Kontakt:                                         www.matthiaskrebs.net (de)
  krebs@udk-berlin.de                              www.matthiaskrebs.info (en)

  +49 177 7373939                                  www.handymusik.wordpress.com
                                                   www.netzmusik.wordpress.com
  www.facebook.com/matthiaskrebs
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                                                   www.muvipro.wordpress.com
  www.slideshare.net/matzerak                      www.musiklernen.tumblr.com

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Vernetzte Öffentlichkeiten 2013, Sitzung 9, "Kompetenzen in und für vernetzte...
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popMUpro: Popmusik im Musikunterricht - Sitzung1

  • 1. popMUpro: Popmusik im Musikunterricht Musikpädagogisches Seminar Wintersemester 2011 Matthias Krebs
  • 2. Agenda (24.10.2011) Der Begriff „Lebenskunst“ impliziert „die Möglichkeit und Anstrengung (…), das Leben auf reflektierte Weise zu führen und es nicht unbewusst einfach nur dahingehen zu lassen“ (Schmidt 2003). • Vorstellungsrunde • Kursablauf • Fragestellungen • Heute soll es noch nicht in erster Linie um Popmusik gehen, sondern Schwerpunkt ist die Mediennutzung von Kindern & Jugendlichen. • Popmusik wird dann Schwerpunkt ab der kommenden Sitzung. © 2011 Matthias Krebs / 2
  • 3. Zum Kursablauf… • Fragen aufstellen  Was ist Popmusik? Welche Bedeutung hat Popmusik? • Ausprobieren  Was kennzeichnet Pop? Wie produziert man Popmusik? • Konzipieren  Welche Möglichkeiten gibt es, Popmusik im MU zu produzieren? • Ausprobieren  Wie gelingt das Konzept in der Unterrichtspraxis? • Auswerten  Welche Schlüsse können gezogen werden? • Dokumentieren  Welche Erkenntnisse gab es? Wie kann ich diese Veröffentlichen? © 2011 Matthias Krebs / 4
  • 4. Eure Fragen • Wie kann man das Theoretische behandeln? • Gibt es eine Theorie der Popmusik? • Welche Bedeutung hat Popmusik für Schüler? • Im Alltag allgemein? • Was Popmusik? • Warum gibt es Popmusik? • Wie wählt man Popmusik für Musikunterricht aus? © 2011 Matthias Krebs / 5
  • 5. Meine Fragen • Warum sollten sich MU mit jugendlicher Popkultur beschäftigen? Warum nicht? • Wie gehen Jugendliche im Alltag mit Musik um? • Was hören sie? • Wann hören sie Musik? Wie/Womit hören sie Musik? • Wie wird Musik von Jugendlichen noch genutzt? • Welche Möglichkeiten bestehen musikalisch tätig zu werden? • Wie werden die Medien zum Musikmachen genutzt? Welche Strategien werden angewendet? Ziel: Besser zu verstehen, was passiert, wenn Jugendliche Musik selbst gestalten? © 2011 Matthias Krebs / 6
  • 6. - Infoveranstaltungen am 17. und 24. Oktober von 10 bis 12 Uhr in Lie 504 Sa: 26.11. Sa: 10.12. Sa: 07.01. Schulbesuch Sa: 21.01. Schulbesuch Sa: 04.02. Jeweils von 10 bis 17Uhr mit Mittagspause, jeweils Lie 504 © 2011 Matthias Krebs / 7
  • 7. Impuls – Bedeutung von Popmusik • Populäre Musik ein wesentlicher Teil der Musikkultur von Jugendlichen • Fähigkeit: Sich-Äußern-Können mit audiovisuellen Ausdrucksformen • Musikproduktionen Jugendlicher als Selbsterzeugnisse • Wer etwas über die Vorstellungen, die Lebensgefühle, das Welterleben von Kindern und Jugendlichen erfahren will, sollte ihnen die Chance geben, sich auch mittels eigener, selbst produzierter Medien auszudrücken. • Tatsache: Medien verändern die Art und Weise der Wahrnehmung und Aneignung von Wirklichkeit. © 2011 Matthias Krebs / 8
  • 8. Vorüberlegungen • Warum im MU Popmusik produzieren? • Wie können günstige Bedingungen für kreatives Schaffen hergestellt werden? • Wie könnte eine (medienpädagogische) Einführung aussehen? • Jugendlich können optimal begleitet werden, wenn diese ihre Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Fragen artikulieren können. • Voraussetzung ist auch eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung zu schaffen, um sich vor der Gruppe öffnen zu können. © 2011 Matthias Krebs / 9
  • 9. Konzeption • Konzeption: Ist eine umfassende Zusammenstellung der Ziele und daraus abgeleiteten Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung eines größeren und deshalb strategisch zu planenden Vorhabens. © 2011 Matthias Krebs / 10
  • 10. Konzeption einer Auswertungsstunde • Was sind Ziele des Musikunterrichtes? „Musikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine selbstbestimmte, verantwortungsvolle Teilnahme am Musikleben. …“ • Mögliche Unterrichtsziele: • Soziale Interaktion • Ausprobieren • Sich musizierend erleben • Noten lernen • Traditionen, Kulturen kennenlernen • Musikwissenschaft © 2011 Matthias Krebs / 11
  • 11. Beispiel: mobile Endgeräte im Musikunterricht (mEiMu) (SoSe 2011) • Musikpädagogisches Proseminar an der Universität Potsdam • Das Projekt wird unter www.meimulab.wordpress.com dokumentiert. • 24. Mai 2011 - Unterrichtsprojekt mEiMu-LAB • 11 Studierende • 5 verschiedene Projekte • 5 Musikstücke mit Videoaufnahme • Musikbesprechungen mit den SuS in Folgestunden, Hörspielproduktion • Videoergebnisse unter www.youtube.de/user/meimulab • Alle Konzepte zu den einzelnen Musikprojekten werden als Unterrichtsideen für Musiklehrerinnen und -lehrer auf dem Blog veröffentlicht. © 2011 Matthias Krebs / 12
  • 12. Erkenntnisse aus Studien zur Mediennutzung WIE GEHEN JUGENDLICHE MIT MUSIK UND MEDIEN UM? © 2011 Matthias Krebs / 13
  • 13. JIM-Studie (12-19) – Freizeitaktivitäten (non-medial) Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche • Die nicht-medialen Freizeitaktivitäten sind auch über die vergangenen Jahre betrachtet relativ stabil. © 2011 Matthias Krebs / 14
  • 14. JIM-Studie (12-19) – Freizeitaktivitäten (medial) Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche • Aus Sicht der Jugendlichen sind die wichtigsten Medienaktivitäten Musik hören (MP3 & CD) und die Nutzung des Internets. • Jugendliche lesen weiter regelmäßig Bücher oder Tageszeitung bzw. deren Onlineangebote. © 2011 Matthias Krebs / 15
  • 15. Gerätebesitz Jugendlicher und Kinder (Q: JIM- bzw. KIM-Studie) Geräte-Ausstattung im Haushalt 2010: • Vollausstattung (Handy, Computer/Laptop, Fernseher, Internet, DigiCam, MP3) JIM-Studie (12-19) Geräte-Ausstattung Jugendlicher: • 79 Prozent haben einen eigenen Computer bzw. Laptop zur Verfügung. • Einen Fernseher haben gut die Hälfte der Jugendlichen (58 %). • Jeder Zweite hat einen eigenen Internetzugang (52 %). KIM-Studie (6-13) Geräte-Ausstattung von Kindern: • Mobiler CD-Player, Spielkonsolen, Handy, Fernseher und MP3-Player sind ca. zu 50 Prozent vorhanden. • 15 Prozent haben einen eigenen Computer bzw. Laptop zur Verfügung. • Eins von zehn Kindern hat einen eigenen Internetzugang. © 2011 Matthias Krebs / 16
  • 16. Die Welt der Social Media-Jugend (Q: MePublic 2010) Sie haben alles… • Geräte-Ausstattung im Haushalt 2010: • Vollausstattung (Handy, Computer/Laptop, Fernseher, Internet, DigiCam, MP3, Spielkonsole) und sie nutzen alles… • 78% nutzen Online Communities (soziale Netzwerke) mehrmals wöchentlich (vgl. JIM-Studie 2010) • 36% chatten oder nutzen Instant Messanger • 31% schauen Videos • 19% schreiben oder lesen Blogs • 17% spielen Online-Spiele • 7% Posten oder laden Videos hoch • 4% schreiben oder ändern Artikel in einem Wiki © 2011 Matthias Krebs / 17
  • 17. JIM-Studie (12-19) – Nutzungsentwicklung von Medien • Während non-mediale Freizeitaktivitäten stabil relativ sind, spielt bei den Jugendlichen das Konvergieren der Medien eine große Rolle. © 2011 Matthias Krebs / 18
  • 18. SevenOne (14-49) – Mediennutzung anderer Altersgruppen Basis: 1006 Befragte (14-49 Jahre; Angabe in Minuten) Q: SevenOne Media • Bei der allgemeinen Mediennutzung ist ein deutlicher Schwerpunkt beim Fernsehen. • Insbesondere das Radio scheint seine Rolle als Informationsmedium an das Internet abzutreten. © 2011 Matthias Krebs / 19
  • 19. Mediennutzung Jugendlicher im Vergleich zur Gesamtbevölkerung Q: ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 • Große Unterschiede in der Mediennutzung von Jugendlichen und Erwachsenen • Der zunehmende Videoabruf (Youtube) führt bei den meisten Nutzern zu der Erwartung, dass die Medien zum zeit- und ortssouveränen Abruf im Netz bereitgestellt und untereinander multimedial vernetzt werden. • Diese Erwartungen offenbaren sich besonders deutlich bei der jüngeren Mediengeneration. © 2011 Matthias Krebs / 20
  • 20. JIM-Studie (12-19) – Inhaltliche Verteilung der Internetnutzung Q: JIM-Studie 2010 Häufigkeit der Nutzung in Prozent Unterhaltung: Computer und Internet fungieren als Musik-/Videoabspielstätte Kommunikation: Trend vom Instant Messenging zu Online Communities Informationssuche und Spiele: Soll hier nicht weiter betrachtet werden. © 2011 Matthias Krebs / 21
  • 21. JIM-Studie (12-19) – Internetnutzung: Schwerpunkt Kommunikation Häufigkeit der Nutzung in Prozent Q: JIM-Studie 2010 • Mädchen haben das „Ritual“ stärker verinnerlicht als Jungen. • Privacy Awareness: 2010 nutzen zwei Drittel Privatsphäreneinstellungen. • Insgesamt lässt sich feststellen, dass das Internet aber auch hinsichtlich der negativen Erfahrungen im Alltag der Jugendlichen angekommen ist (siehe JIM-Studie 2010). © 2011 Matthias Krebs / 22
  • 22. Kurze Zusammenfassung (12-19) 1. Fast 98% der 12-19-Jährigen haben Tägliche Mediennutzung in Deutschland Zugang zum Internet. 250 244 Min./Tag 2. Seit 2008 besitzen Jugendliche erstmals insgesamt 200 eher Computer als Fernseher. 14-19jährige 3. Sie sind länger pro Tag online als 150 110 vor dem Fernseher. 107 Min./Tag 77 Min./Tag 100 Min./Tag 4. Für den Großteil gehören Online- Communities selbstverständlich zum Alltag. 50 5. Es ist der Trend vom Instant-Messenging zu 0 Online-Communities ablesbar. Fernsehen Internet Q: ARD/ZDF-Onlinestudie 2010; JIM-Studie 2010 © 2011 Matthias Krebs / 23
  • 23. Fragen Kurz in Schlagworten… • Sicherheit, Privacy • Überblick, Orientierung behalten • Welche Möglichkeiten gibt es das Internet sinnvoll im Musikunterricht zu nutzen? • Problem: Gruppenzwang bei Facebook anzumelden? © 2011 Matthias Krebs / 24
  • 24. ZUR BEDEUTUNG VON MUSIK UND INTERNET FÜR KINDER UND JUGENDLICHE © 2011 Matthias Krebs / 25
  • 25. Musikvideo - Eigenproduktion http://www.youtube.com/watch?v=jTsOeo6Qa3Y Dies ist keine Nachahmung eines Musikvideos, sondern eine Parodie, die nur für Unterhaltung sorgen soll... Nichts weiter:) Sag deine Meinung, wie du unsere erste Offizielle Musikparodie findest :-) Das Video war wirklich sehr aufwendig und wir haben uns Mühe gegeben... © 2011 Matthias Krebs / 26
  • 26. KIM-Studie (6-13) – Themeninteressen (Allgemein) Häufigkeit der Nennungen in Prozent • Schon bei Kindern sind Kommunikationsmedien sehr präsent. Freunde und Freundschaft liegt jedoch an erster Stelle der Themeninteressen. • Fernsehen ist die häufigste Freizeitaktivität mit der höchsten Medienbindung. © 2011 Matthias Krebs / 27
  • 27. JIM-Studie (12-19) – Wichtigkeit der Medien • Musikhören und die Nutzung des Internets sind wichtige Medienbeschäftigungen © 2011 Matthias Krebs / 28
  • 28. JIM-Studie (12-19) – Internetnutzung: Schwerpunkt Unterhaltung Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche • Computer (68 %) bzw. Internet (60 %) ist Musikabspielstätte © 2011 Matthias Krebs / 29
  • 29. JIM-Studie – Internetnutzung: Schwerpunkt Schule/Freizeit Häufigkeit täglich/mehrmals pro Woche • Während ein Drittel regelmäßig nach Informationen für die Schule bzw. Ausbildung sucht, zählt der Umgang mit Computer und Internet in der Schule nur für halb so viele zum Alltag. • Noch weniger verbreitet ist die Erstellung von Referaten und Präsentationen. © 2011 Matthias Krebs / 30
  • 30. JIM-Studie (12-19) – Aktivitäten im Internet (Web 2.0/Social Media) • Das Veröffentlichen eigener Inhalte beschränkt sich bei den Jugendlichen in der Regel auf die Darstellungen in den Social Communities. • Das Erstellen eigener Internetinhalte findet nur sporadisch und selten statt. © 2011 Matthias Krebs / 31
  • 31. Zur Bedeutung von Musik und Internet für Kinder und Jugendliche • Erfahrungen im Zusammenhang mit Musik waren stets ein sehr entscheidender Bestandteil der Netzkultur. Dies zeigt z. B. die Anziehungskraft der ersten große Online-Community MySpace.com. Bis 2009 orientierte sich diese ganz deutlich an einer musikbezogenen Nutzung und hat damit einen Nutzen und darüber hohe Popularität erreicht. Aus dem Fazit der JIM-Studie: • Musikhören und Nutzung des Internets sind wichtige Medienbeschäftigungen - insbesondere für die Jugendlichen (Musik (91 %), Internet (86 %)). • Eine aktive Beteiligung scheint bisher auf den verschiedenen Onlineplattformen, die das Veröffentlichen von Eigenproduktionen ermöglichen (sog. Social Media), nicht stattzufinden. • Gründe? Interpretation? Perspektive? © 2011 Matthias Krebs / 32
  • 32. WELCHE MÖGLICHKEITEN BESTEHEN MIT MEDIEN MUSIKALISCH TÄTIG ZU WERDEN? © 2011 Matthias Krebs / 33
  • 33. 1. Ansatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten. Einfache Musikproduktionssoftware • Hohe Verbreitung • In der Grundfunktionalität zumeist kostenlos nutzbar - Gratisversionen MAGIX Music Maker Rock Edition Steinberg Sequel2 • © 2011 Matthias Krebs / 34
  • 34. 2. Ansatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten. Mobile Endgeräte • Hohe Verbreitung (Handys, tragbare Spielkonsolen) • Alltägliche Geräte – nicht „teuren“ Instrumente, Hosentascheninstrumente • graphische Steuerung, intuitive Gestaltungsmöglichkeiten • Anforderungen an Musizierenden sind skalierbar © 2011 Matthias Krebs / 35
  • 35. mEiMu-LAB – das Unterrichtsprojekt mit Smartphones im Musikunterricht Fotos: Matthias Krebs © 2011 Matthias Krebs / 36
  • 36. 3. Ansatz: Nutzung am Markt vorhandene Komponenten. Online-Musikplattformen • Hohe Verbreitung • In der Grundfunktionalität zumeist kostenlos nutzbar • Hoher Vernetzungsgrad • Kollaboration • Öffentliche Kommunikation © 2011 Matthias Krebs / 37
  • 38. Ableitung „Computer und Internet sind Realität und Alltag“ (JIM 2010). • Musikunterricht, in dem die Mediennutzung der Jugendlichen ignoriert wird, hat den Habitus einer inhaltsleeren Form, weil er einem kulturellen Verständnis entstammt, mit dem Jugendliche in der Regel nicht in Kontakt kommen. • Es entsteht eine Gegenwelt, die bewirkt, dass sich die Mehrheit der Schüler in eine innere Emigration zurückziehen und ihre Kreativität woanders ausleben. Parodie: http://www.youtube.com/watch?v=4X11JCrq1V0 http://www.youtube.com/watch?v=rt1baGnZoaY © 2011 Matthias Krebs / 39
  • 39. Aus dem Rahmenplan für die gymnasiale Oberstufe, Berlin „Musikunterricht ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine selbstbestimmte, verantwortungsvolle Teilnahme am Musikleben. Notwendige Grundlage dafür ist die musikbezogene Ausbildung und Verfeinerung allgemeiner Fähigkeiten. Dazu gehören die Differenzierung der Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit, die Entwicklung der Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit sowie die fachliche Fundierung der Reflexions- und Urteilsfähigkeit.“ http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/schulorganisation/lehrplaene/sek2_musik.pdf?start&ts=1245159490&file=sek2_musik.pdf © 2011 Matthias Krebs / 40
  • 40. Wie sieht Musiklernen mit Medien heute aus? Noch wissen wir wenig darüber wie sich Jugendliche mittels der Angebote im Social Web medialer Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten bedienen. Während Medienpädagogen nur wenig an der Musik selbst interessiert zu sein scheinen, fühlen sich Musikpädagogen von der technischen Komplexität über- fordert oder stellen den musikalischen Wert der Ergebnisse in Frage. © 2011 Matthias Krebs / 41
  • 41. Kleine Aufgabenstellung ZUR NÄCHSTEN SITZUNG © 2011 Matthias Krebs / 42
  • 42. Popmusik im Musikunterricht (Rolle, 2009, S. 48-57) • Warum Populäre Musik im Musikunterricht behandeln? • Welche Unterrichtsziele können mit der Behandlung von Populärer Musik verfolgt werden? • Was bedeutet ästhetische Bildung? • Was kann Populäre Musik zur ästhetischen Bildung beitragen? • Welche Fragen stellen sich für Sie aus der Lektüre dieses Textes? Bitte machen Sie sich einige Stichpunkte. © 2011 Matthias Krebs / 43
  • 43. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ich freue mich auf Ihre Fragen und Hinweise. Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) Matthias Krebs Wissenschaftliche Projektentwicklung DigiMediaL krebs@udk-berlin.de Kontakt: www.matthiaskrebs.net (de) krebs@udk-berlin.de www.matthiaskrebs.info (en) +49 177 7373939 www.handymusik.wordpress.com www.netzmusik.wordpress.com www.facebook.com/matthiaskrebs www.twitter.com/matzerak www.meimulab.wordpress.com www.gplus.to/matthiaskrebs www.popmupro.wordpress.com www.muvipro.wordpress.com www.slideshare.net/matzerak www.musiklernen.tumblr.com © 2011 Matthias Krebs