Digital Natives und die Welt von heute

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Präsentation am Antikorruptionstag, Wien April 2016

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Digital Natives und die Welt von heute

  1. 1. Digital Natives und 
 die Welt von heute Martin Ebner This work is licensed under a 
 Creative Commons Attribution 
 4.0 International License.
  2. 2. http://www.facebook.com/ martin.ebner http://www.martinebner.at https://twitter.com/#!/ mebner http:// elearningblog. tugraz.at https:// www.researchgate.net/ profile/Martin_Ebner2
  3. 3. Early Moral Panics: http://www.flickr.com/photos/menlophoto/3257818499 • 1900: Reading as a disease
 • 1910: Movie houses blast „maidenhood“
 • 1920: Dancing to jazz music will lead to sex
 • 1930: Comic books lead to crime Anastasia Goldstein
 Totally Wired: What Teens and Tweens Are Really Doing Online
  4. 4. http://www.flickr.com/photos/maebmij/123180774 „Our students have changed radically. Today‘s students are no longer the people our educational system was designed to teach.“
 Mark Prenksy 2001
  5. 5. Net Geners, Digital Natives, Millenials, Multitaskers oder generation@ Digital Natives (Prensky) Net-Generation (Tapscott) Generation @ (Opaschowski) Homo Zapiens (Pelevin & Bromfield) ...

  6. 6. http://www.flickr.com/photos/ergonomic/3363073562 Digital Native /
 Digital Immigrants
  7. 7. http://www.flickr.com/photos/oso/2343596768 "As Digital Immigrants learn - like all immigrants, some better than others - to adapt to their environment, they always retain, to some degree, their "accent", that is, their foot in the past." Marc Prensky "Digital Natvies, Digital Immigrants", 2001
  8. 8. http://www.flickr.com/photos/43331433@N00/314937044 • Read visual image • visual spatial skills • inductive discovery • attentional deployment • fast response time Oblinger, J. L., 2005, Is it age for IT: First Steps Toward Understanding the Net Generation
  9. 9. http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Microsoft_Surface_demo_4.jpg Digital Literacy
  10. 10. http://www.chrisharrison.net/projects/InternetMap/medium/worldWhite.jpg Digital Gap
  11. 11. http://www.flickr.com/photos/icecream/22316672 • Economic divide • Usability divide • Empowerment divide Jacob Nielsen Digital Divide, The Three stages http://www.useit.com/alertbox/digital-divide.html Digital Divide
  12. 12. http://www.flickr.com/photos/menlophoto/3257818499 Digital Identity /
 Digital Dossier
  13. 13. http://www.flickr.com/photos/menlophoto/3257818499 Digital Wisdom ... is a twofold concept, referring both:
 • access cognitive power • enhance our capabilites
 through the use of technology Marc Prensky 
 "From Digital Immigrants and Digital Natvies
 to Digital Wisdom", 2009
  14. 14. „These new generations of learners do not see technology as something foreign. They readily accept technology and consider technology to be part of their lives. Moreover, the use of mobile technology is a 21st Century skill that students and workers must
 have to function in society.“
 Ally, M. (2007). Mobile Learning.
 The International Review of Research in Open and Distance Learning, 8(2).
  15. 15. http://www.flickr.com/photos/toddhiestand/197704394/
  16. 16. http://www.flickr.com/photos/dantekgeek/189891071 Gibt es eine Net@generation? http://www.flickr.com/photos/menlophoto/2826598720
  17. 17. http://www.flickr.com/photos/dantekgeek/189891071
  18. 18. Hörsaal der Zukunft? http://pizdaus.com/pics/MC3KUw7uCDtL.jpg
  19. 19. Net Geners, Digital Natives, Millenials, Multitaskers oder generation@ „Es ist wichtig, die Debatte über die Net Generation nicht länger auf dem Niveau von Einzelfall-Berichten, eigenem Erleben und ungeprüften Meinungen zu führen, sondern einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung in Konfrontation mit empirischen Daten zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zuzuführen.“ Rolf Schulmeister, 2007/2008
  20. 20. "Die Tatsache, dass heute andere Medien genutzt werden als in früheren Zeiten rechtfertigt es nicht, eine ganze Generation als andersartig zu mystifizieren." http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ Rolf Schulmeister „Gibt es eine Net@generation?“
 2008/2009
  21. 21. http://www.flickr.com/photos/ajawin/3302631964 „Der digitale Divide wird nicht aufgehoben durch die ubiquitäre Verfügbarkeit von Medien“ Rolf Schulmeister „Gibt es eine Netgeneration?“, 2008
  22. 22. "Erstmals in der zehnjährigen Geschichte der JIM- Studie zeigt sich, dass Jugendliche eher einen Computer als einen Fernseher besitzen." http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie JIM Studie 2008
  23. 23. "Vor die Wahl gestellt, auf welches Medium sie am wenigsten verzichten könnten, würden sich die meisten Jugendlichen für das Internet entscheiden." http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie JIM Studie 2008
  24. 24. "Fernsehen, Internet, Computer und Handy sind in allen Haushalten, in denen Jugendliche aufwachsen vorhanden, jeder zehnte Haushalt besitzt einen Tablet-PC. Die meisten Jugendlichen verfügen inzwischen selbst über einen eigenen Computer und etwa jeder Zweite kann von seinem Zimmer aus ins Internet gehen. " http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie JIM Studie 2011
  25. 25. "Mit zahlreichen Angeboten von Unterhaltung, Information, Spielen und verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten ist das Internet auf vielfältige Weise in den Alltag von Jugendlichen eingebunden. Zwei Drittel der Jugendlichen gehen jeden Tag ins Netz. Die tägliche Onlinezeit liegt bei durchschnittlich 134 Minuten." http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie JIM Studie 2011
  26. 26. "Haushalte, in denen Jugendliche aufwachsen, weisen bezüglich Computer, Handy, Fernseher und Internetzugang eine Vollausstattung aus, einen deutlichen Zuwachs dokumentiert die aktuelle Ausgabe der JIM-Studie für Smartphones (+20 Prozentpunkte, 63 %) und Tablet-PCs (+9 Prozentpunkte, 19 %)“ http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie 2012
  27. 27. "Ein eigenes Handy ist seit Jahren Standard, inzwischen besitzt aber fast jeder Zweite ein Smartphone. Einen eigenen Tablet-PC haben bislang aber nur sieben Prozent der 12- bis 19- Jährigen“ http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie 2012
  28. 28. "Die Besitzrate von Smartphones hat sich in den letzten Jahren extrem gesteigert (2013: 72 %, 2012: 47 %, 2011: 25 %) [...] dass mit der massiven Verbreitung von Smartphones die Bereiche Kommunikation, Information, Unterhaltung, aber auch die Mediennutzung selbst eine andere Bedeutung bekommen [...] ist das mobile Internet im Alltag angekommen“ http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie 2013
  29. 29. "Das Medienangebot ist in Haushalten, in denen Jugendliche aufwachsen, mittlerweile extrem vielfältig. Bei Handy, Fernseher, Computer und Laptop sowie Internetzugang ist die Vollausstattung bereits erreicht, auch Smartphones stehen kurz davor und sind in 94 Prozent der Familien vorhanden. Hier zeigt sich eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, ähnlich bei Tablet-PCs, die bereits in fast der Hälfte aller Haushalte vorhanden sind “ http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie 2014
  30. 30. "Ein Tablet-PC steht in 58 Prozent der Familien zur Verfügung, hier zeigt sich eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (2014: 48 %). .… Praktisch jeder Zwölf- bis 19-Jährige besitzt ein Handy (98 %). 92 Prozent haben ein Smartphone und drei Viertel können mit einer Internetflatrate Online- Dienste nutzen. Gut drei Viertel der Zwölf- bis 19-Jährigen besitzen einen eigenen Computer oder Laptop, knapp sechs von zehn Jugendlichen verfügen über einen MP3-Player (59 %) oder einen Fernseher (57 %)“ http://flickr.com/photos/louveciennes/2155673014/ JIM Studie 2015
  31. 31. http://youtu.be/ZLbT5O8vmgU
  32. 32. Digitales Leben ist für Jugendliche normal, selbstverständlich und nicht mehr wegzudenken. Es ist zu beobachten, dass das Leben der Jugendlichen immer mehr öffentlich wird, zum Teil ist es bewusst und gewollt, zum anderen mangelt es an Erziehung.
  33. 33. Natives konsumieren intensiver, prägnanter und kürzer.
  34. 34. SchülerInnen von 
 heute?
  35. 35. Umfrage 2009 6 Schulen 1130 SchülerInnen 20 LehrerInnen
  36. 36. Besitz eines
 Mobiltelefon Techn. Ausstattung
  37. 37. Regelmäßige
 Verwendung Verwendung
 nach Schule
  38. 38. The 80-25 Gap „81% der SchülerInnen würden ihre Telefon gern für Lehr- und Lernzwecke verwenden“ • 100% haben eine Mobiltelefon • 55% konnten uns sagen welches Telefon
 sie haben • nur 25% hatten ein zu den SchülerInnen
 vergleichbares Device • nur 25% können sich vorstellen das
 Mobiltelefon im Unterricht einzusetzen Ergebnis bei den 20 LehrerInnen:
  39. 39. Grimus, M., Ebner, M., (2016) Mobile Phones and Learning Perceptions of Austrian Students, aged 11 to 14 Years, in review Besitz bei SchülerInnen 
 2013/2014 in Österreich
  40. 40. StudienanfängerInnen von heute?
  41. 41. • WS 2007/2008 n=578 • WS 2008/2009 n=821 • WS 2009/2010 n=757 • WS 2010/2011 n=702 • WS 2011/2012 n=632 • WS 2012/2013 n=715 • WS 2013/2014 n=789 • WS 2014/2015 n=968 • WS 2015/2016 n=889
 9-jährige Langzeitstudie
 (n=6851)
  42. 42. Ebner, M., Nagler, W., Schön, M. (2015) Why Facebook Swallowed WhatsApp!, In Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2015. pp. 1383-1392 Chesapeake, VA: AACE.
  43. 43. Ebner, M., Nagler, W., Schön, M. (2015) Why Facebook Swallowed WhatsApp!, In Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2015. pp. 1383-1392 Chesapeake, VA: AACE.
  44. 44. Ebner, M., Nagler, W., Schön, M. (2015) Why Facebook Swallowed WhatsApp!, In Proceedings of World Conference on Educational Multimedia, Hypermedia and Telecommunications 2015. pp. 1383-1392 Chesapeake, VA: AACE.
  45. 45. http://www.flickr.com/photos/kitsu/404092967/sizes/o/ Diskussion • Hohe Anzahl eigener Geräte; mobiles Internet alltäglich
 • Internetanschluss quasi 
 flächendeckend und mobik
 • Digitale Kommunikationskanäle und E-Learning an Schulen etabliert • Web 2.0 wird zunehmend für Lernen herangzogen
 • Dramatischer Anstieg der Sozialen Netzwerke (WhatsApp & Facebook)
  46. 46. „Die oftmals gepriesene Net-Generation zeichnet sich durch gute techn. Ausstattung aus, Kommunikationskompetenz und einer primär passiven Nutzung moderner Webapplikationen. “
  47. 47. http://www.flickr.com/photos/alancleaver/2441359074 ... keine neues Medium .. ... ubiquitär ... ... Veränderung Gesellschaft ... .. jeder hat es ... ... Teil von mir ...
  48. 48. ... mit großen Auswirkungen auf unser Lernverhalten, denn ... • ... man hat das Faktenwissen in der Hosentasche, • ... ist ständig im Austauch mit der (realen und
 virtuellen) Community, • ... unter ständigem Zugriff auf die individuelle
 Arbeits- und Lernumgebung.
  49. 49. • ohne Medien ist für Jugendliche undenkbar • und man hat das Faktenwissen in der Hosentasche, • benötigt umfassende Medienkompetenz der Lehrenden und organisatorische Rahmenbedingungen, • ermöglicht eine didaktische Vielfalt • und passiert schlussendlich überall und zu jederzeit. ... mit großen Auswirkungen auf unser Lernverhalten, denn ...
  50. 50. Graz University of Technology EDUCATIONAL TECHNOLOGY Graz University of Technology Martin Ebner http://elearning.tugraz.at martin.ebner@tugraz.at http://elearningblog.tugraz.at mebner Slides available at: This work is licensed under a 
 Creative Commons Attribution 
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