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Dr. Heike Schmidt, BürgerStiftung Hamburg
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Was ist LdE?
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Was ist LdE?
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1. Ein Waldtag für Kindergartenkinder
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4. Schulprofil Lernen durch Engagement
Stadtteilschule Bergedorf
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Realer Bedarf: Hilfsangebote für Schule und Stadtteil
Engagement
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Schülerstimmen: Lernzuwachs
… viel mehr selbständiges
Arbeiten auch von alleine, selber
neue Ideen konzipieren, besser...
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Besondere Stärken von LdE
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Was kann LdE bewirken?
… für SchülerInnen
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ABER: Qualität zählt!
Nach 30 Jahren Forschu...
© Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 26
Das Netzwerk LdE
Ziele:
1. Qualitätsentwickl...
Sandra Zentner, Freudenberg Stiftung
Dr. Heike Schmidt, BürgerStiftung Hamburg
21.10.2010 BBE-Tagung Hamburg
Netzwerk Lern...
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Wie [‘You:sful] unterstützt
Beratung und Vernetzung
Hamburger Schulen
Evaluation
Finanzielle Unterstützung
Zertifikate...
© Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 29
Weitere Infos:
www.lernen-durch-engagement.d...
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D1: “Tu`was für andere und lern was dabei” Service-Learning – Lernen durch Engagement am Beispiel des Projekts ['You:sful] in Hamburg

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  1. 1. Sandra Zentner, Freudenberg Stiftung Dr. Heike Schmidt, BürgerStiftung Hamburg 21.10.2010 BBE-Tagung Hamburg „Tu’ was für andere und lern‘ was dabei“ Service-Learning – Lernen durch Engagement am Beispiel des Projekts ['You:sful] in Hamburg
  2. 2. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 2 Blitzlicht Ich heiße… Ich komme von… Unter Lernen durch Engagement – Service-Learning stelle ich mir vor,…. Oder: Über Lernen durch Engagement möchte ich heute erfahren …
  3. 3. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 3 Was ist LdE? … für den Naturschutzbund Flyer verteilen, ist ENGAGEMENT / SERVICE … in Biologie Bedingungen für ausgeglichene Ökosysteme besprechen, ist LERNEN / LEARNING … wenn eine Biologieklasse in Kooperation mit dem Naturschutzbund einen öffentlichen Naturlehrpfad mit Infotafeln anlegt, ist das LENEN DURCH ENGAGEMENT
  4. 4. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 4 Was ist LdE? … Menschen mit Behinderung bei einem Ausflug begleiten, ist ENGAGEMENT / SERVICE … im Leistungskurs Musik das Thema Musiktherapie bearbeiten, ist LERNEN / LEARNING … wenn Schüler Konzerte gemeinsam mit behinderten Menschen durchführen und dabei ihr Wissen um Musiktherapie einfließen lassen, ist das LERNEN DURCH ENGAGEMENT
  5. 5. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 5 Was ist LdE? … alte Menschen im Seniorenheim besuchen, ist ENGAGEMENT / SERVICE … in Arbeitslehre soziale Berufe und Handlungsfelder sozialer Arbeit kennen lernen, ist LERNEN / LEARNING … wenn SchülerInnen Pfleger im Altenheim zu ihrer Arbeitssituation interviewen, die soziale Einrichtung „Seniorenheim“ und nach Bedarf ein Engagement-Projekt entwickeln (z.B. Internet-Kurse für Senioren), ist das LERNEN DURCH ENGAGEMENT
  6. 6. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 6 Was ist LdE? Lernen durch Engagement verbindet gesellschaftliches Engagement von Jugendlichen mit fachlichem Lernen im Unterricht. Die Methode ist geeignet für alle Altersstufen, Fächer und Schulformen.
  7. 7. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 7 Doppelte Zielsetzung 1. Stärkung von Engagement-Kultur, Zivilgesellschaft und Demokratie (Idee der „Demokratie als Lebensform“, Dewey) 2. Unterrichtsveränderung, neue Lehr- und Lernformen, Schulentwicklung (Idee des Erfahrungslernens, Dewey)
  8. 8. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 8 Balance von… Lernen Engagement • Etwas für andere tun • Lösung eines realen Problems • Dienst am Gemeinwohl • kognitives Lernen (Wissen) • soziale & methodische Kompetenzen • Persönlichkeits- entwicklung • „Civic education“ durch „Tu‘ was für andere und lern‘ was dabei“
  9. 9. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 9 Engagement für das Gemeinwohl Soziales Engagement Ökologisches Engagement Kulturelles Engagement − z.B. in den Bereichen Musik, Denkmalschutz, Sport, Verschönerung des öffentlichen Raumes… Politisches Engagement − z.B. in den Bereichen Integration, Demokratische Kultur – oder in Form von „Kampagnen“ für wichtige gesellschaftlich Themen/Themen der Gemeinde
  10. 10. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 10 Qualitätsstandards von LdE LdE reagiert auf realen Bedarf in Gemeinde oder Stadtviertel (Lösung „echter Probleme“) Curriculare Anbindung: − 1. Inhaltlich! Verknüpfung mit den Lehrplaninhalten − 2. Strukturell! keine „Extra-Aktivität“, sondern zentraler Teil des Unterrichts Strukturierte, bewusst geplante Reflexion enge Zusammenarbeit der SchülerInnen mit Partnern außerhalb der Schule Schülerpartizipation in allen Phasen
  11. 11. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 11 Dreierlei im Blick behalten Anforderungen des Curriculums Interessen & Ideen der Schüler/innen Realer Bedarf der Gemeinde oder Gesellschaft Lernen durch Engagement
  12. 12. 1 2 ['You:sful] - Lernen durch Engagement Hamburger Praxis-Beispiele
  13. 13. 1 3 1. Ein Waldtag für Kindergartenkinder Ein Jahrgang der Grundschule organisiert jedes Jahr einen Bildungs- und Erlebnistag für Vorschulkinder der benachbarten Kita Klasse 1, 2 u. 5 Schule, Frau Nitz, am Altonaer Volkspark / Kita Sommerweg 2009-2010 ff
  14. 14. 1 4 1. Ein Waldtag für Kindergartenkinder Selbstevaluation
  15. 15. 1 5 1. Waldtag für Kindergartenkinder Engagement • Bildungsimpulse für Kitakinder • Schnuppertag Grundschule Lernen • Lebendige Lernanlässe für Lesen, Schreiben, Rechnen, • Sachkunde: Stadtteilerkundung / Natur / Wegesicherheit • Verantwortungsübernahme für Jüngere Realer Bedarf: Die Vorschulkinder der Kita erkunden ihre Umgebung und lernen die Grundschule kennen
  16. 16. 1 6 2. Jugendbeteiligung im Bezirk Zwölf Schüler der Profiloberstufe organisieren für das Bezirksamt die Jugendbeteiligung für die Freiflächenplanung Profilkurs “Medien und Gesellschaft”, Lehrer Rainer Güttner, Gymnasium Corveystraße / Bezirksamt Eimsbüttel, Feb. 2010 – Dez. 2010
  17. 17. 1 7 2. Jugendbeteiligung im Bezirk Engagement • Organisation einer Kinder- und Jugendbefragung für die Freiflächenplanung im Quartier • Gestaltungskonzept für das benachbarte Biotop Kollaustraße Lernen • Grundlagen der Stadtplanung • Fragebogen-Design, Online- Befragung, Auswertung • Konkrete Erfahrungen in der Kommunalpolitik Realer Bedarf: § 33 Bezirksverwaltungsgesetz: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
  18. 18. 1 8 3. Märchentage für die Lenzsiedlung Fünf Zehntklässlerinnen starten ein Märchenprojekt mit dem Kinderclub Lenzsiedlung Klasse 10 a, (PGW) Lehrer Andreas Fischer, Gymnasium Corveystraße / Kinderclub Lenzsiedlung 2009
  19. 19. 1 9 3. Märchentage für die Lenzsiedlung Realer Bedarf: Kulturelle und sprachliche Anregung für Kinder in einer sozialbenachteiligten Großsiedlung Hamburgs Engagement • Kulturelle Bildung / Integration • Beitrag zum Sommerfest der Lenzsiedlung Lernen • Lebendiges Kennenlernen kommunaler Strukturen • Microstudie zum Thema Integrations- und Bildungschancen •Bridging: Überwinden von Milieugrenzen
  20. 20. 2 0 4. Schulprofil Lernen durch Engagement Stadtteilschule Bergedorf Alle Profilklassen Jg. 9/10 der Schule leisten mit und in dem Unterricht einen Beitrag für das Schulleben und / oder den Stadtteil Klassen 9/10, Stadtteilschule Bergedorf, Abteilungsleiter Jg. 8-10 Thorsten Pfaff Exkursion: Morgen: Fr. 22. Okt. 14:00 bis 16:00 Uhr Stadtteilschule Bergedorf Ladenbeker Weg 13
  21. 21. 2 1 4. Profilklasse Netzwerk Realer Bedarf: Hilfsangebote für Schule und Stadtteil Engagement • Patenschaften für 5. Klässler • Aktivitäten z.B. für den Welt-Aidstag • Unterstützung von Hilfseinrichtungen im Stadteil Lernen • Kritischen und lösungorientierten Blick • Recherchestrategien, Interviewtechniken • Projektplanung und – organisation • Verantwortung 4. Profilklasse Netzwerk
  22. 22. 2 2 Schülerstimmen: Lernzuwachs … viel mehr selbständiges Arbeiten auch von alleine, selber neue Ideen konzipieren, bessere Teamarbeit. … viel mehr selbständiges Arbeiten auch von alleine, selber neue Ideen konzipieren, bessere Teamarbeit. Durchhaltevermögen, Ehrgeiz.Durchhaltevermögen, Ehrgeiz. … ich kann gut organisieren … ich kann gut organisieren … Verantwortung übernehmen.… Verantwortung übernehmen. … ich kann mit fremden Menschen kooperieren und Entschlüsse fassen. … ich kann mit fremden Menschen kooperieren und Entschlüsse fassen. … auf Menschen offener zuzugehen … Konflikte gemeinsam lösen. … auf Menschen offener zuzugehen … Konflikte gemeinsam lösen. … dass ich gut mit kleinen Kindern spielen kann. … dass ich gut mit kleinen Kindern spielen kann. Mich an den richtigen Orten und mit den richtigen Quellen zu informieren. Mich selbst an den Veränderungen meines Stadtteils einzubringen und meine Wünsche durch zu setzen Mich an den richtigen Orten und mit den richtigen Quellen zu informieren. Mich selbst an den Veränderungen meines Stadtteils einzubringen und meine Wünsche durch zu setzen … im Team arbeiten … im Team arbeiten … dass ich viel aushalten konnte, z.B. keine Wutausbrüche … dass ich viel aushalten konnte, z.B. keine Wutausbrüche
  23. 23. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 23 Besondere Stärken von LdE LdE ist Teil des regulären Unterrichts (durch strukturelle Anbindung) „Freiwillig hätte ich das nie gemacht, jetzt würde ich es immer wieder tun“ Echte Verzahnung von sozialem und kognitivem Lernen (durch inhaltliche Anbindung), sodass beide voneinander profitieren
  24. 24. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 24 Was kann LdE bewirken? … für SchülerInnen Soziale Kompetenzen & Persönlichkeit Kommunikationsfähigkeit; Selbstwertgefühl; soziales Verantwortungsbewusstsein, Selbstwirksamkeit Schulische Leistung Lernmotivation; Problemlösefähigkeiten; tieferes Verständnis der Lerninhalte; Reflexionsfähigkeit Arbeitshaltung und Berufsfähigkeit Motivation, Zuverlässigkeit, Ausdauer, Entwicklung neuer Karriereideen Besonderes Potenzial für „benachteiligte Jugendliche“ weniger Schulverweigerung u. Vandalismus, Aktivierung von Schutzfaktoren ( Resilienzforschung)
  25. 25. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 25 ABER: Qualität zählt! Nach 30 Jahren Forschung zu Service-Learning gibt es eine Haupterkenntnis: Die Qualität der Umsetzung macht den Unterschied, ob die zuvor zititerten Effekte auf SchülerInnen tatsächlich erreicht werden Ableitung von acht Qualitätsstandards (USA) 2007: Formulierung von Qualitätsstandards auch bei uns + Gründung des Netzwerks „Lernen durch Engagement“ als Unterstützungsstruktur für die Schulen (Qualität = Herausforderung!!)
  26. 26. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 26 Das Netzwerk LdE Ziele: 1. Qualitätsentwicklung von LdE an den Schulen 2. Unterstützung der Schulen durch Schulbegleitung & Erfahrungsaustausch 3. Gemeinsam mehr Gewicht für die Sache Mitwirkende: Schulen und Kompetenzzentren (lokal/regional oder landesweit, z.B. Bürgerstiftungen, Freiwilligen Agenturen, RAA…) sowie freie Schulbegleiter Rolle der Freudenberg Stiftung = Geschäftsstelle des Netzwerks Vernetzung der Akteure, inhaltliches Kompetenzzentrum, Materialentwicklung, eigene Schulbegleitung und Ausbildung von Schulbegleitern
  27. 27. Sandra Zentner, Freudenberg Stiftung Dr. Heike Schmidt, BürgerStiftung Hamburg 21.10.2010 BBE-Tagung Hamburg Netzwerk Lernen durch Engagement
  28. 28. 2 8 Wie [‘You:sful] unterstützt Beratung und Vernetzung Hamburger Schulen Evaluation Finanzielle Unterstützung Zertifikate für die Schüler [‘You:sful] Jahrestagung Mittwoch, den 23. März 2011 14:00 bis 19:00 Uhr, im LI
  29. 29. © Geschäftsstelle des Netzwerks Service-Learning – Lernen durch Engagement 29 Weitere Infos: www.lernen-durch-engagement.de www.buergerstiftung-hamburg/yousful.de Kontakt zum bundesweiten Netzwerk: info@lernen-durch-engagement.de oder: sandra.zentner@freudenbergstiftung.de Kontakt zu [`You:sful] Hamburg schmidt@buergerstiftung-hamburg.de VIELEN DANK!

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