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Prof. Dr. phil. Thomas Merz
Prorektor PH Thurgau
profil.phtg.ch/thomas.merz
Medien als
Herausforderung für
Schule und Bildung
•  Was genau geschah diesen Sommer in Brasilien?
•  Was geht gerade rund um die Präsidentschaftswahlen in
den USA ab? Und was bedeutet das für Europa?
... für die Welt?
•  Warum kam es zum Brexit – und welche Folgen hat das für
Europa .. für Deutschland?
•  Was wissen wir wirklich über den Klimawandel und was ist
zu tun?
Niklas Luhmann (1996):
„Was wir über unsere Gesellschaft,
ja über die Welt, in der wir leben, wissen,
wissen wir durch die Massenmedien.“
„Das meiste, was die Öffentlichkeit über den
Golfkrieg erfuhr,
war sorgfältig vorbereitete Desinformation“
General Norman Schwarzkopf
5
Grundkonzeption detailliert aufgearbeitet in
„Medienbildung in der Volksschule,
Zürich 2005“; seither laufend weitergeführt.
Texte zum Download:
profil.phtg.ch/thomas.merz
Darunter auch Broschüre
„Medienbildung im digitalen Zeitalter“
(auch mit zentralen Definitionen)
Ablauf
•  Blitzlichter zum Einstieg
•  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ –
heute und morgen
•  Herausforderungen
•  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder
•  Fragen und Austausch
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Ablauf
•  Blitzlichter zum Einstieg
•  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ –
heute und morgen
•  Herausforderungen
•  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder
•  Fragen und Austausch
Nur Werkzeuge – aber: unverzichtbare …
... und das Werkzeug prägt immer auch die Kultur ...
Jahrmillionen
mündliche
Kommunikation
Schrifttafeln vor
5-6000 Jahren
Schriftrollen
um 0
Buchdruck
1450; erste
Zeitung 1609
19. Jahrhundert:
Fotografie (1816),
Elektrischer Telegraf
(1837),
Telefon (1876),
Grammophon (1887),
Drahtlose Telegrafie
(1895)
20./21. Jahrhundert:
1900 Tonfilm
1906 Rundfunk
1924 Schwarzweiss-Fernsehen
Farb-TV, erste Grosscomputer
1977 Personalcomputer
1978 Natel (Fr. 18‘000; 20kg, 3 min.!)
CD, Privatradio und –TV, 24-Std.-Programme, Kabelnetze, Foto-CD, Internet,
Micro Chips, DVD, SMS, MMS, Wap, GPRS, Organiser, Palm, GPS, Wikis,
Blogs, Podcasts, LAN, Xing, Second Live, Ilias, Moodle, Doodle, Facebook,
Studivz, Skype, Badoo, Twitter, Flixter, Flickr, hi5, Wii-Konsole, Google Street
View, iPhone, iPad, Android, Web 3.0, Outernet, RFID, Cloud, fourthsquare,
Augmented reality, Instagram, Pinterest, Viber, WhatsApp, Netflix, Younow, Big
Data, Wearable Computing, Webinar, iWatch, HCI, Human Enhancement,
DDoS-Angriff, Cybermobbing, Crowdhunting, Webbots, HBBTV, MOOCs …
11
Herausforderung Tempo der Veränderungen
Nokia ... „Trend zum Smartphone verschlafen“ ...
Kerngeschäft verkauft, da bloss noch Verluste...
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Norbert Groeben:
„Entwicklung zur Mediengesellschaft ist ohne
Zweifel die wichtigste Dimension des sozialen
Wandels im 20. Jahrhundert.“
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Leben in einer digitalen Mediengesellschaft
•  Zunehmende individuelle Bedeutung digitaler Medien
•  Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung (unverzichtbar
für Wirtschaft, Politik, Kultur)
•  Mediatisierung/Informatisierung aller gesellschaftlichen
Systeme, Industrie 4.0
•  Mediensystem zwingt andern Systemen Logik und
Gesetzmässigkeiten auf
•  Aufmerksamkeit als zentrales ökonomisches Gut
•  Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz
(OECD nennt Medienkompetenz als eine von drei
Schlüsselkompetenzen)
(zus. Autonome Handlungsfähigkeit und Interagieren in Heterogenen Gruppen)
14
Ausblick – grundlegende Trends
1) Zunehmende Vermischung von physischer Realität
und virtueller Realität, Augmented Reality
15
Ausblick – grundlegende Trends
1) Zunehmende Vermischung von physischer Realität
und virtueller Realität, Augmented Reality
Immer häufiger ergänzen wir „reale“, physische Räume
oder Gegenstände mit digitalen, virtuellen Räumen ...
Immer häufiger finden „reale“ Kontakte in virtuellen
Räumen statt ...
Aktuelles Schlagwort Industrie 4.0
16
Dazu Lehrplan 21:
1) Zunehmende Vermischung von physischer Realität
und virtueller Realität, Augmented Reality
Wir müssen kompetent handeln können
… in der virtuellen Realität, in virtuellen Räumen, in
Social Networks, Games, Cyber-Umgebungen …
… nach wie vor auch in der physischen Realität
… und wir müssen die gegenseitigen Wechselwirkungen
von Handeln in der physischen und virtuellen Realität
kennen und in ihrer Bedeutung für unser Handeln
einschätzen können
17
Ausblick – grundlegende Trends
2)  Ende der Massenmedien …
Mein Computer stellt mir nach meinen Interessen
Medienprodukte zusammen
Fragmentierte Öffentlichkeit
18
Ausblick – grundlegende Trends
2)  Ende der „Massenmedien“ … Mein Computer stellt mir
nach meinen Interessen Medienprodukte zusammen
3)  Computer „lernen“, Informationen zu beschaffen (Big
Data), zu verstehen und zu deuten, in ihrer Qualität zu
beurteilen, mit andern zu vergleichen, daraus Schlüsse
zu ziehen und weitere Quellen beizuziehen
4)  Computer übernehmen immer mehr Entscheidungen
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5)  Computer werden unsichtbar – Daten, Programme,
Rechnerleistung findet irgendwo statt…
6)  «Dinge», Alltagsgegenstände, Geräte, Organe … sind
mit dem Internet verbunden
7)  Informationstechnologie
als grundsätzlicher
Treiber einer technolo-
gischen Beschleunigung,
3D-Druck, Bionik usw.
Ausblick – grundlegende Trends
20
Insgesamt erleben wir tiefgreifende Veränderung unserer
Lebenswelt:
Wissen, Denken, Erfahrungen, Begegnungen, Handlungen,
Lernen, Wissen ...
... sind nicht mehr an Biologie oder Physik gebunden,
sondern werden durch Informationstechnologie
mitkonstituiert.
Ablauf
•  Blitzlichter zum Einstieg
•  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ –
heute und morgen
•  Herausforderungen
•  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder
Zentrale Herausforderung der Schule …
Lehrerinnen und Lehrer
… mit einer Ausbildung von gestern …
… unterrichten heute
… nach Lehrplänen und mit Lehrmitteln von gestern …
… Schülerinnen und Schüler,
… die mit dem Gelernten in der Welt von morgen
bestehen müssen.
Fragen und Herausforderungen
•  Gibt es noch Freiheit, Raum für Privatheit in einer totalen
Überwachungsgesellschaft?
•  Gibt es ein Recht auf Vergessen, wenn alle Daten ewig
gespeichert sind?
•  Welche Berufe werden ...
Welche Berufe sollen verschwinden?
•  Von wem und wovon werden wir abhängig sein?
•  Stimmt, was uns ein Computer sagt?
•  Wie können wir gewährleisten, dass die neuen Möglichkeiten
zum Nutzen der Menschen eingesetzt werden?
•  Wer trägt die Verantwortung, wenn zunehmend Maschinen für
Handlungen ausführen?
•  Tempo, Fülle, Unübersichtlichkeit als Herausforderungen
Fragen und Herausforderungen
Je mehr überall Computer die entscheidenden Grundlagen liefern, die
Zusammenhänge aufzeigen, Prognosen stellen …
… umso wichtiger wird die Grundfrage: WAS WOLLEN WIR?
•  Was ist sinnvolles Leben? Was ist Gerechtigkeit? Was brauchen
wir für ein Umfeld, um gesund zu sein? … zu bleiben?
•  Wann bin ich fähig, mich frei zu entscheiden
•  Was brauchen wir, um uns für die gehaltvolle Information zu
entscheiden?
•  Was brauchen wir als Gesellschaft, damit demokratische politische
Prozesse gewährleistet sind?
•  Wer trägt die Verantwortung in komplex arbeitsteiligen Prozessen,
bei denen Computer die relevanten Entscheidungsgrundlagen
liefern oder folgenschwere Entscheidungen treffen?
•  …
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Was sind unsere zentralen Herausforderungen?
•  Ozonloch, CO2-Reduktion, Umwelt allg.
•  Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Werte
•  Technologische Revolution
•  Artensterben
•  Demografische Entwicklung
•  Globalisierung, Arbeitsverteilung
•  Zweidrittels-Welt, Migration
•  …
Fundierte Information ist zwingende Grundlage,
um diese Herausforderungen zu erkennen, in ihrer
Bedeutung einzuschätzen und zu bewältigen. 26
... Und die Schule?
•  Schule erhält ihre Legitimation dadurch,
dass sie die für eine Gesellschaft wirklich wichtigen
Themen bzw. Kompetenzen erarbeitet
•  Zuverlässig und systematisch
•  Konsequente Orientierung an Leitidee von Mündigkeit,
Partizipation, Emanzipation
•  Gewährleistung grösstmöglicher Chancengleichheit
Ablauf
•  Blitzlichter zum Einstieg
•  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ –
heute und morgen
•  Herausforderungen
•  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder
•  Fragen und Austausch
Handlungsfelder Medienpädagogik
Bildung für das Leben in der
Mediengesellschaft
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Mediendidaktik
Medien als Lehr- und
Lernmittel kompetent
einsetzen …
Rahmenbedingungen
Informatik
Grundkonzepte der Informatik
kennen und verstehen lernen
Konsequenzen
a) Rahmenbedingungen
• Integration von Medien + Informatik braucht Schulentwicklung
• Social media Guidelines für Lernende: Verhalten gegenüber Kolleg/-
innen, Lehrpersonen, Schule
• Verhalten im Unterricht
• Zusammenarbeit mit Eltern
• Zusammenarbeit unter den Lehrpersonen
• Infrastruktur, Beratung und Unterstützung
• Integration von Geräten der Schülerinnen und Schüler
• Präsenzpflicht
• Lektionsdauer, Möglichkeit für Projekte, Mobile Learning usw.
• Fragen rund um Datenschutz und Datensicherheit
• …
Handlungsfelder Medienpädagogik
Bildung für das Leben in der
Mediengesellschaft
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Mediendidaktik
Medien als Lehr- und
Lernmittel kompetent
einsetzen …
Rahmenbedingungen
Informatik
Grundkonzepte der Informatik
kennen und verstehen lernen
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Lernen für eine Welt, die wir
noch gar nicht kennen
•  Verstehen, bewerten, beurteilen, Bedeutung einschätzen,
Folgen abschätzen können, Lernbedarf erkennen,
Zusammenhänge erkennen ...
•  Förderung von Offenheit, Neugier, Bereitschaft und Fähigkeit,
Probleme zu lösen, Kommunikations- und
Kooperationsfähigkeit, Kritikfähigkeit
•  Identitätsbildung
•  Lernen lernen, sich informieren lernen ...
•  Innovative Nutzung von Medien im Unterrichtsalltag
•  Partnerschaftliche Lernmodelle; gemeinsame
Unterrichtsentwicklung mit Schüler/innen
Grundlegende Fragen der
Informationsphilosophie
•  Was kann ich wissen? Was ist wahr? Worauf kann ich mich
verlassen? Wann bin ich wirklich informiert?
•  Was ist wichtig? … kurz- und langfristig!
•  Was ist zu tun? Was ist richtig, was ist falsch? Was ist sozial
verantwortlich, nachhaltig?
•  Was ist schön? Was tut gut? Was gefällt? Was macht glücklich?
•  … und wie gewährleisten wir als Gesellschaft ein
Mediensystem, das die notwendigen Leistungen erbringt – und
ein Schulsystem, das die notwendigen Kompetenzen fördert?
Handlungsfelder Medienpädagogik
Bildung für das Leben in der
Mediengesellschaft
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Mediendidaktik
Medien als Lehr- und
Lernmittel kompetent
einsetzen …
Rahmenbedingungen
Informatik
Grundkonzepte der Informatik
kennen und verstehen lernen
c) Medien-/didaktische Konsequenzen I:
— Mediendidaktik ist nicht primär eine Frage der Technologie,
sondern der didaktischen Konzeption
— Sinnfrage von Wissen und Lernen klären
(Wozu müssen wir etwas lernen, wenn alles überall steht?
Wozu brauchen wir Wissen?)
— Potential der Medien nutzen (Verarbeitung von Wissen, Klären
von Sachverhalten, echte «Schreib»-Anlässe, Kooperativer
Wissenserwerb, Präsentation von Ergebnissen, Mittel zur
vertieften Auseinandersetzung usw.
Konsequenzen
c) Medien-/didaktische Konsequenzen II:
— Bedeutung des Metalernens: Wie lerne ich? Wieviel muss ich
worüber wissen? Wann weiss ich genug? Wie plane ich
meinen Lernweg?
— Wichtiger, sich über eine Sache bewusst zu sein, eine Sache
wirklich zu verstehen als Details darüber auswendig zu lernen
— Verstärkung selbstgesteuerter Lernformen – Verstärkung
unserer Rolle als Lerncouch gegenüber Wissensvermittler
— Grundaufgabe: Begleitung der Lernenden auf ihrem Lernweg:
–  Wissensstand feststellen
–  Lernweg planen; vorhandenes Wissen vertiefen
–  Informationen beschaffen, ordnen, verarbeiten, in Beziehung setzen
–  Lernfortschritte feststellen
Konsequenzen Handlungsfelder Medienpädagogik
Bildung für das Leben in der
Mediengesellschaft
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Mediendidaktik
Medien als Lehr- und
Lernmittel kompetent
einsetzen …
Rahmenbedingungen
Informatik
Grundkonzepte der Informatik
kennen und verstehen lernen
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d) Förderung von Medienkompetenz / Medienbildung
-  Bedeutung von Information bzw. von Medien in einer Gesellschaft
-  Medien kennen und in ihrer Qualität einschätzen können
-  Reflexion eigne Mediennutzung
-  Ethische Auseinandersetzung mit den Inhalten bzw. mit der eigenen
Nutzung
-  Medienwirkungen einschätzen können
-  Wechselwirkungen von realer und virtueller Welt einschätzen
können
-  Informationskompetenz
-  Bildsprache, Filmsprache, Kombination von Bild und Ton in einem
TV-Beitrag verstehen, reflektieren
-  Verarbeitung negativer Nachrichten
-  Vielfältige Medienproduktion
Konsequenzen
38
d) Informatik gemäss Lehrplan 21
•  Daten darstellen, strukturieren, auswerten
•  Problemstellungen analysieren und Lösungswege
ausdenken
•  Aufbau und Funktionsweise von
informationsverarbeitenden Systemen
Je stärker unsere Welt durch Informatik geprägt wird,
umso wichtiger ist es, zu verstehen, wie sie funktioniert.
Bezüge zu allen Fächern
Bildung für das Leben in der
Mediengesellschaft
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Mediendidaktik
Medien als Lehr- und
Lernmittel kompetent
einsetzen …
Rahmenbedingungen
Informatik
Grundkonzepte der Informatik
kennen und verstehen lernen
Bildung für das Leben in der
Mediengesellschaft
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Mediendidaktik
Medien als Lehr- und
Lernmittel kompetent
einsetzen …
Rahmenbedingungen
Informatik
Grundkonzepte der Informatik
kennen und verstehen lernen
Eigenes Fach, Freifach usw.
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern
Sprache/n:
•  Textproduktion, Medienproduktion
•  Medien als Kultur (Film, Computerspiele, Hörspiele usw.)
•  Journalistische Textformen, echte „Schreib“-anlässe
•  Bildsprache, Filmsprache, Kulturtechnik Fernsehen ...
•  Inhaltliche Diskussion
•  Textkritik
•  Auseinandersetzung mit aktuellen Medien
•  Kommunikationsanalysen in social Media, Argumentationslinien,
Propaganda ...
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern
Philosophie, Ethik, Religion:
•  Ethische Reflexion von Medienprodukten bzw. der
Medienentwicklung
•  Diskussionen um sinnvolle Mediennutzung, sinnvolle oder
fragwürdige Medienentwicklungen
•  Aufklärung und Mündigkeit in einer Mediengesellschaft,
Bedeutung der Information für die eigene Weltsicht
•  Netiquette, Prävention von Cybermobbing usw.
•  Glücklich leben in einer digitalen Mediengesellschaft
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Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern
Geschichte/Staatskunde/Wirtschaft:
•  Wechselwirkung von Medienerfindungen und andern Erfindungen
•  Einblick in Mediengeschichte und Reflexion der Wirkungen jeweils
neuer Medien
•  Ursache und Bedeutung der Akzeleration
•  Bedeutung der Medien in einer Gesellschaft, Bedeutung der
Medienfreiheit, Medien als 4. Gewalt, Mündigkeit
•  Zensur – und ökonomische Abhängigkeit ...
•  Finanzierung des Internet ...
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern
Geografie:
•  Bedeutung unterschiedlicher Zugänge zu Wissen und
Informationstechnologie – Digital Divide
•  Chancen und Risiken medienvermittelter Zugänge zu andern
Kulturen
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern
Naturwissenschaften:
•  Technische Medienaspekte
•  Modellbildung
•  Informationsbeschaffung, -verarbeitung und Quellenkritik
•  Zugang zu naturwissenschaftlichen Phänomenen mittels Medien
oder virtueller Realität
Medienbildung
Medien auswählen, nutzen,
reflektieren, verstehen lernen …
Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern
Gestaltung und Musik:
•  Kreative Medienproduktion
•  Rezeption, Reflexion und Produktion von multimedialen und
multimodalen Medienprodukten
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit

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Merz thomas 2016_frankfurt_pdf

  • 1. 06.10.16   1   Prof. Dr. phil. Thomas Merz Prorektor PH Thurgau profil.phtg.ch/thomas.merz Medien als Herausforderung für Schule und Bildung •  Was genau geschah diesen Sommer in Brasilien? •  Was geht gerade rund um die Präsidentschaftswahlen in den USA ab? Und was bedeutet das für Europa? ... für die Welt? •  Warum kam es zum Brexit – und welche Folgen hat das für Europa .. für Deutschland? •  Was wissen wir wirklich über den Klimawandel und was ist zu tun? Niklas Luhmann (1996): „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien.“ „Das meiste, was die Öffentlichkeit über den Golfkrieg erfuhr, war sorgfältig vorbereitete Desinformation“ General Norman Schwarzkopf 5 Grundkonzeption detailliert aufgearbeitet in „Medienbildung in der Volksschule, Zürich 2005“; seither laufend weitergeführt. Texte zum Download: profil.phtg.ch/thomas.merz Darunter auch Broschüre „Medienbildung im digitalen Zeitalter“ (auch mit zentralen Definitionen) Ablauf •  Blitzlichter zum Einstieg •  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ – heute und morgen •  Herausforderungen •  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder •  Fragen und Austausch
  • 2. 06.10.16   2   Ablauf •  Blitzlichter zum Einstieg •  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ – heute und morgen •  Herausforderungen •  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder •  Fragen und Austausch Nur Werkzeuge – aber: unverzichtbare … ... und das Werkzeug prägt immer auch die Kultur ... Jahrmillionen mündliche Kommunikation Schrifttafeln vor 5-6000 Jahren Schriftrollen um 0 Buchdruck 1450; erste Zeitung 1609 19. Jahrhundert: Fotografie (1816), Elektrischer Telegraf (1837), Telefon (1876), Grammophon (1887), Drahtlose Telegrafie (1895) 20./21. Jahrhundert: 1900 Tonfilm 1906 Rundfunk 1924 Schwarzweiss-Fernsehen Farb-TV, erste Grosscomputer 1977 Personalcomputer 1978 Natel (Fr. 18‘000; 20kg, 3 min.!) CD, Privatradio und –TV, 24-Std.-Programme, Kabelnetze, Foto-CD, Internet, Micro Chips, DVD, SMS, MMS, Wap, GPRS, Organiser, Palm, GPS, Wikis, Blogs, Podcasts, LAN, Xing, Second Live, Ilias, Moodle, Doodle, Facebook, Studivz, Skype, Badoo, Twitter, Flixter, Flickr, hi5, Wii-Konsole, Google Street View, iPhone, iPad, Android, Web 3.0, Outernet, RFID, Cloud, fourthsquare, Augmented reality, Instagram, Pinterest, Viber, WhatsApp, Netflix, Younow, Big Data, Wearable Computing, Webinar, iWatch, HCI, Human Enhancement, DDoS-Angriff, Cybermobbing, Crowdhunting, Webbots, HBBTV, MOOCs … 11 Herausforderung Tempo der Veränderungen Nokia ... „Trend zum Smartphone verschlafen“ ... Kerngeschäft verkauft, da bloss noch Verluste... 06.10.16 12 Norbert Groeben: „Entwicklung zur Mediengesellschaft ist ohne Zweifel die wichtigste Dimension des sozialen Wandels im 20. Jahrhundert.“
  • 3. 06.10.16   3   13 Leben in einer digitalen Mediengesellschaft •  Zunehmende individuelle Bedeutung digitaler Medien •  Zunehmende gesellschaftliche Bedeutung (unverzichtbar für Wirtschaft, Politik, Kultur) •  Mediatisierung/Informatisierung aller gesellschaftlichen Systeme, Industrie 4.0 •  Mediensystem zwingt andern Systemen Logik und Gesetzmässigkeiten auf •  Aufmerksamkeit als zentrales ökonomisches Gut •  Medienkompetenz als Schlüsselkompetenz (OECD nennt Medienkompetenz als eine von drei Schlüsselkompetenzen) (zus. Autonome Handlungsfähigkeit und Interagieren in Heterogenen Gruppen) 14 Ausblick – grundlegende Trends 1) Zunehmende Vermischung von physischer Realität und virtueller Realität, Augmented Reality 15 Ausblick – grundlegende Trends 1) Zunehmende Vermischung von physischer Realität und virtueller Realität, Augmented Reality Immer häufiger ergänzen wir „reale“, physische Räume oder Gegenstände mit digitalen, virtuellen Räumen ... Immer häufiger finden „reale“ Kontakte in virtuellen Räumen statt ... Aktuelles Schlagwort Industrie 4.0 16 Dazu Lehrplan 21: 1) Zunehmende Vermischung von physischer Realität und virtueller Realität, Augmented Reality Wir müssen kompetent handeln können … in der virtuellen Realität, in virtuellen Räumen, in Social Networks, Games, Cyber-Umgebungen … … nach wie vor auch in der physischen Realität … und wir müssen die gegenseitigen Wechselwirkungen von Handeln in der physischen und virtuellen Realität kennen und in ihrer Bedeutung für unser Handeln einschätzen können 17 Ausblick – grundlegende Trends 2)  Ende der Massenmedien … Mein Computer stellt mir nach meinen Interessen Medienprodukte zusammen Fragmentierte Öffentlichkeit 18 Ausblick – grundlegende Trends 2)  Ende der „Massenmedien“ … Mein Computer stellt mir nach meinen Interessen Medienprodukte zusammen 3)  Computer „lernen“, Informationen zu beschaffen (Big Data), zu verstehen und zu deuten, in ihrer Qualität zu beurteilen, mit andern zu vergleichen, daraus Schlüsse zu ziehen und weitere Quellen beizuziehen 4)  Computer übernehmen immer mehr Entscheidungen
  • 4. 06.10.16   4   19 5)  Computer werden unsichtbar – Daten, Programme, Rechnerleistung findet irgendwo statt… 6)  «Dinge», Alltagsgegenstände, Geräte, Organe … sind mit dem Internet verbunden 7)  Informationstechnologie als grundsätzlicher Treiber einer technolo- gischen Beschleunigung, 3D-Druck, Bionik usw. Ausblick – grundlegende Trends 20 Insgesamt erleben wir tiefgreifende Veränderung unserer Lebenswelt: Wissen, Denken, Erfahrungen, Begegnungen, Handlungen, Lernen, Wissen ... ... sind nicht mehr an Biologie oder Physik gebunden, sondern werden durch Informationstechnologie mitkonstituiert. Ablauf •  Blitzlichter zum Einstieg •  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ – heute und morgen •  Herausforderungen •  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder Zentrale Herausforderung der Schule … Lehrerinnen und Lehrer … mit einer Ausbildung von gestern … … unterrichten heute … nach Lehrplänen und mit Lehrmitteln von gestern … … Schülerinnen und Schüler, … die mit dem Gelernten in der Welt von morgen bestehen müssen. Fragen und Herausforderungen •  Gibt es noch Freiheit, Raum für Privatheit in einer totalen Überwachungsgesellschaft? •  Gibt es ein Recht auf Vergessen, wenn alle Daten ewig gespeichert sind? •  Welche Berufe werden ... Welche Berufe sollen verschwinden? •  Von wem und wovon werden wir abhängig sein? •  Stimmt, was uns ein Computer sagt? •  Wie können wir gewährleisten, dass die neuen Möglichkeiten zum Nutzen der Menschen eingesetzt werden? •  Wer trägt die Verantwortung, wenn zunehmend Maschinen für Handlungen ausführen? •  Tempo, Fülle, Unübersichtlichkeit als Herausforderungen Fragen und Herausforderungen Je mehr überall Computer die entscheidenden Grundlagen liefern, die Zusammenhänge aufzeigen, Prognosen stellen … … umso wichtiger wird die Grundfrage: WAS WOLLEN WIR? •  Was ist sinnvolles Leben? Was ist Gerechtigkeit? Was brauchen wir für ein Umfeld, um gesund zu sein? … zu bleiben? •  Wann bin ich fähig, mich frei zu entscheiden •  Was brauchen wir, um uns für die gehaltvolle Information zu entscheiden? •  Was brauchen wir als Gesellschaft, damit demokratische politische Prozesse gewährleistet sind? •  Wer trägt die Verantwortung in komplex arbeitsteiligen Prozessen, bei denen Computer die relevanten Entscheidungsgrundlagen liefern oder folgenschwere Entscheidungen treffen? •  …
  • 5. 06.10.16   5   Was sind unsere zentralen Herausforderungen? •  Ozonloch, CO2-Reduktion, Umwelt allg. •  Zusammentreffen verschiedener Kulturen und Werte •  Technologische Revolution •  Artensterben •  Demografische Entwicklung •  Globalisierung, Arbeitsverteilung •  Zweidrittels-Welt, Migration •  … Fundierte Information ist zwingende Grundlage, um diese Herausforderungen zu erkennen, in ihrer Bedeutung einzuschätzen und zu bewältigen. 26 ... Und die Schule? •  Schule erhält ihre Legitimation dadurch, dass sie die für eine Gesellschaft wirklich wichtigen Themen bzw. Kompetenzen erarbeitet •  Zuverlässig und systematisch •  Konsequente Orientierung an Leitidee von Mündigkeit, Partizipation, Emanzipation •  Gewährleistung grösstmöglicher Chancengleichheit Ablauf •  Blitzlichter zum Einstieg •  Ausgangslage: Blick ins „digitale Zeitalter“ – heute und morgen •  Herausforderungen •  Bildungsaufgaben und Handlungsfelder •  Fragen und Austausch Handlungsfelder Medienpädagogik Bildung für das Leben in der Mediengesellschaft Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Mediendidaktik Medien als Lehr- und Lernmittel kompetent einsetzen … Rahmenbedingungen Informatik Grundkonzepte der Informatik kennen und verstehen lernen Konsequenzen a) Rahmenbedingungen • Integration von Medien + Informatik braucht Schulentwicklung • Social media Guidelines für Lernende: Verhalten gegenüber Kolleg/- innen, Lehrpersonen, Schule • Verhalten im Unterricht • Zusammenarbeit mit Eltern • Zusammenarbeit unter den Lehrpersonen • Infrastruktur, Beratung und Unterstützung • Integration von Geräten der Schülerinnen und Schüler • Präsenzpflicht • Lektionsdauer, Möglichkeit für Projekte, Mobile Learning usw. • Fragen rund um Datenschutz und Datensicherheit • … Handlungsfelder Medienpädagogik Bildung für das Leben in der Mediengesellschaft Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Mediendidaktik Medien als Lehr- und Lernmittel kompetent einsetzen … Rahmenbedingungen Informatik Grundkonzepte der Informatik kennen und verstehen lernen
  • 6. 06.10.16   6   Lernen für eine Welt, die wir noch gar nicht kennen •  Verstehen, bewerten, beurteilen, Bedeutung einschätzen, Folgen abschätzen können, Lernbedarf erkennen, Zusammenhänge erkennen ... •  Förderung von Offenheit, Neugier, Bereitschaft und Fähigkeit, Probleme zu lösen, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Kritikfähigkeit •  Identitätsbildung •  Lernen lernen, sich informieren lernen ... •  Innovative Nutzung von Medien im Unterrichtsalltag •  Partnerschaftliche Lernmodelle; gemeinsame Unterrichtsentwicklung mit Schüler/innen Grundlegende Fragen der Informationsphilosophie •  Was kann ich wissen? Was ist wahr? Worauf kann ich mich verlassen? Wann bin ich wirklich informiert? •  Was ist wichtig? … kurz- und langfristig! •  Was ist zu tun? Was ist richtig, was ist falsch? Was ist sozial verantwortlich, nachhaltig? •  Was ist schön? Was tut gut? Was gefällt? Was macht glücklich? •  … und wie gewährleisten wir als Gesellschaft ein Mediensystem, das die notwendigen Leistungen erbringt – und ein Schulsystem, das die notwendigen Kompetenzen fördert? Handlungsfelder Medienpädagogik Bildung für das Leben in der Mediengesellschaft Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Mediendidaktik Medien als Lehr- und Lernmittel kompetent einsetzen … Rahmenbedingungen Informatik Grundkonzepte der Informatik kennen und verstehen lernen c) Medien-/didaktische Konsequenzen I: — Mediendidaktik ist nicht primär eine Frage der Technologie, sondern der didaktischen Konzeption — Sinnfrage von Wissen und Lernen klären (Wozu müssen wir etwas lernen, wenn alles überall steht? Wozu brauchen wir Wissen?) — Potential der Medien nutzen (Verarbeitung von Wissen, Klären von Sachverhalten, echte «Schreib»-Anlässe, Kooperativer Wissenserwerb, Präsentation von Ergebnissen, Mittel zur vertieften Auseinandersetzung usw. Konsequenzen c) Medien-/didaktische Konsequenzen II: — Bedeutung des Metalernens: Wie lerne ich? Wieviel muss ich worüber wissen? Wann weiss ich genug? Wie plane ich meinen Lernweg? — Wichtiger, sich über eine Sache bewusst zu sein, eine Sache wirklich zu verstehen als Details darüber auswendig zu lernen — Verstärkung selbstgesteuerter Lernformen – Verstärkung unserer Rolle als Lerncouch gegenüber Wissensvermittler — Grundaufgabe: Begleitung der Lernenden auf ihrem Lernweg: –  Wissensstand feststellen –  Lernweg planen; vorhandenes Wissen vertiefen –  Informationen beschaffen, ordnen, verarbeiten, in Beziehung setzen –  Lernfortschritte feststellen Konsequenzen Handlungsfelder Medienpädagogik Bildung für das Leben in der Mediengesellschaft Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Mediendidaktik Medien als Lehr- und Lernmittel kompetent einsetzen … Rahmenbedingungen Informatik Grundkonzepte der Informatik kennen und verstehen lernen
  • 7. 06.10.16   7   d) Förderung von Medienkompetenz / Medienbildung -  Bedeutung von Information bzw. von Medien in einer Gesellschaft -  Medien kennen und in ihrer Qualität einschätzen können -  Reflexion eigne Mediennutzung -  Ethische Auseinandersetzung mit den Inhalten bzw. mit der eigenen Nutzung -  Medienwirkungen einschätzen können -  Wechselwirkungen von realer und virtueller Welt einschätzen können -  Informationskompetenz -  Bildsprache, Filmsprache, Kombination von Bild und Ton in einem TV-Beitrag verstehen, reflektieren -  Verarbeitung negativer Nachrichten -  Vielfältige Medienproduktion Konsequenzen 38 d) Informatik gemäss Lehrplan 21 •  Daten darstellen, strukturieren, auswerten •  Problemstellungen analysieren und Lösungswege ausdenken •  Aufbau und Funktionsweise von informationsverarbeitenden Systemen Je stärker unsere Welt durch Informatik geprägt wird, umso wichtiger ist es, zu verstehen, wie sie funktioniert. Bezüge zu allen Fächern Bildung für das Leben in der Mediengesellschaft Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Mediendidaktik Medien als Lehr- und Lernmittel kompetent einsetzen … Rahmenbedingungen Informatik Grundkonzepte der Informatik kennen und verstehen lernen Bildung für das Leben in der Mediengesellschaft Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Mediendidaktik Medien als Lehr- und Lernmittel kompetent einsetzen … Rahmenbedingungen Informatik Grundkonzepte der Informatik kennen und verstehen lernen Eigenes Fach, Freifach usw. Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern Sprache/n: •  Textproduktion, Medienproduktion •  Medien als Kultur (Film, Computerspiele, Hörspiele usw.) •  Journalistische Textformen, echte „Schreib“-anlässe •  Bildsprache, Filmsprache, Kulturtechnik Fernsehen ... •  Inhaltliche Diskussion •  Textkritik •  Auseinandersetzung mit aktuellen Medien •  Kommunikationsanalysen in social Media, Argumentationslinien, Propaganda ... Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern Philosophie, Ethik, Religion: •  Ethische Reflexion von Medienprodukten bzw. der Medienentwicklung •  Diskussionen um sinnvolle Mediennutzung, sinnvolle oder fragwürdige Medienentwicklungen •  Aufklärung und Mündigkeit in einer Mediengesellschaft, Bedeutung der Information für die eigene Weltsicht •  Netiquette, Prävention von Cybermobbing usw. •  Glücklich leben in einer digitalen Mediengesellschaft
  • 8. 06.10.16   8   Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern Geschichte/Staatskunde/Wirtschaft: •  Wechselwirkung von Medienerfindungen und andern Erfindungen •  Einblick in Mediengeschichte und Reflexion der Wirkungen jeweils neuer Medien •  Ursache und Bedeutung der Akzeleration •  Bedeutung der Medien in einer Gesellschaft, Bedeutung der Medienfreiheit, Medien als 4. Gewalt, Mündigkeit •  Zensur – und ökonomische Abhängigkeit ... •  Finanzierung des Internet ... Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern Geografie: •  Bedeutung unterschiedlicher Zugänge zu Wissen und Informationstechnologie – Digital Divide •  Chancen und Risiken medienvermittelter Zugänge zu andern Kulturen Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern Naturwissenschaften: •  Technische Medienaspekte •  Modellbildung •  Informationsbeschaffung, -verarbeitung und Quellenkritik •  Zugang zu naturwissenschaftlichen Phänomenen mittels Medien oder virtueller Realität Medienbildung Medien auswählen, nutzen, reflektieren, verstehen lernen … Gezielte Bezüge zu einzelnen Fächern Gestaltung und Musik: •  Kreative Medienproduktion •  Rezeption, Reflexion und Produktion von multimedialen und multimodalen Medienprodukten Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit