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Ausgabe 3, Mai 2013
NEWSLETTERzum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital
Sind KMU beratungsresistent?  .  .  . 1 – 2
Kurz notiert: Neuigkeiten…
	… aus dem Förderschwerpunkt
Mittelstand-Digital  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  2
	 … aus der Förderinitiative
eStandards  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 3
	… aus der Förderinitiative
Usability  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 3 – 4
	… von den eBusiness-Lotsen  .  .  .  .  . 4
Die Bedeutung des Online-
Marketings für KMU  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 5
Mobiles Arbeiten wird immer
wichtiger  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 6
Die Bedeutung des Handwerks in
Deutschland  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  .  . 7
Erfolgsfaktor IT-Sicherheit . . . . . . . . . . 7
Mittelstand weiterhin optimistisch  .  . 8
INHALT
www.mittelstand-digital.de
Sind KMU beratungsresistent?
Ergebnisse der Studie „Ist der Mittelstand beratungsresistent?“
des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn
Vor dem Hintergrund des wachsenden
Wettbewerbsdrucks, der steigenden
Komplexität unternehmerischer Prozess-
ketten sowie der Implementierung von
Informations- und Kommunikations-
technologien in den betrieblichen Alltag
hat der Bedarf an externem Expertenwis-
sen und fachlichen Unterstützungsleis-
tungen in den letzten Jahren stark zuge-
nommen. Die Zirkulation von Wissen
und die Hinzuziehung externer Kompe-
tenzen gelten inzwischen als wichtige
Produktionsfaktoren, die aus dem Alltag
vieler großer Unternehmen kaum mehr
wegzudenken sind. Kleine und mittlere
Unternehmen (KMU) hingegen gelten als
eine Gruppe von Unternehmen, denen
traditionell eine hohe „Beratungsresis-
tenz“ nachgesagt wird. Die Ursachen für
die in vielen Medienartikeln behauptete
Nichtinanspruchnahme von Beratungs-
leistungen werden häufig in der geringen
Kapitalausstattung, Zweifeln an der
praktischen Anwendbarkeit externen
Wissens oder der als ausreichend
betrachteten eigenen Expertise gesehen.
Eine empirische Erhebung des Instituts
für Mittelstandsforschung Bonn – basie-
rend auf einer Stichprobe von 315 KMU –
kommt hingegen zu dem Ergebnis, dass
durchschnittlich bereits fast 44 Prozent
aller Unternehmen Beratungsleistungen
in Anspruch genommen haben. Mehr als
70 Prozent der beratenen KMU erhoffen
sich hiervon vor allem eine schnellere
Produktrealisierung. An zweiter Stelle
der Motive, externe Beratungsleistungen
einzukaufen, steht mit 43 Prozent die
mangelnde Verfügbarkeit eigener Mitar-
beiter. An dritter bzw. vierter Stelle fol-
gen der Wunsch nach einer neutralen
Expertise (39 Prozent) bzw. fehlende
eigene Fachkenntnisse (30 Prozent).
In Bezug auf den Beratungsbedarf ste-
hen, laut der Studie von Dr. Sigrun Brink
aus dem Jahr 2010, insbesondere die
Organisations- und Prozessberatung mit
dem Fokus auf operative Aspekte im
Mittelpunkt: Kostensenkung und Re-
strukturierung (60 Prozent), die Einfüh-
2 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital
rung neuer Technologien im Produktions- und IT-
Bereich (45 Prozent), Personalentwicklung und -trai-
ning (43 Prozent) sowie das Qualitätsmanagement (35
Prozent) bilden die wichtigsten Schwerpunkte der
Berateraktivitäten. Strategische Bereiche wie z. B. die
Entwicklung innovativer Produkte (20 Prozent), die
Erschließung neuer Märkte (18 Prozent) oder der
Zusammenschluss mit anderen Unternehmen (12 Pro-
zent) sind hingegen deutlich weniger häufig Gegen-
stand von Beratungen, da sie im Kernbereich unter-
nehmerischer Entscheidungen liegen.
Als nicht ohne Hürden gilt der Prozess der Auswahl
von Beratern. Da die Beurteilung der fachlichen Fähig-
keiten sowie der Seriosität von externen Experten für
KMU ex ante i. d. R. mit großen Schwierigkeiten behaf-
tet ist, kommt den Empfehlungen von Geschäftspart-
nern sowie anderen Unternehmen eine zentrale
Bedeutung zu, wenn es um die Reduktion von Unsi-
cherheiten geht. Empfehlungen der öffentlichen Hand
sowie von Verbänden stoßen hier – den Ergebnissen
der Analyse zufolge – auf eine vergleichsweise gerin-
gere Akzeptanz.
In Bezug auf die Bewertung der Beratungseffizienz
externer Experten zeigen sich möglicherweise die
größten Schwierigkeiten analytischer Aufhellung, da
eine Erfolgsmessung zahlreiche Variablen aufweist, die
allesamt starken Veränderungen unterliegen, wie z. B.
die Art der Beratung, Umsatz und Gewinn, Marktanteil,
Mitarbeiterzahl, Verschuldungsgrad etc. In der Erhe-
bung wurde daher nach der Häufigkeit und den Berei-
chen der Umsetzung von Beratungsempfehlungen
gefragt. Hier zeigt sich, dass Empfehlungen „oft“ insbe-
sondere im Bereich der IT-Beratung (71 Prozent), der
Organisations- und Prozessberatung (69 Prozent), der
Human-Resources-Beratung (45 Prozent) sowie der
Finanzberatung (41 Prozent) umgesetzt wurden.
Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass es
für eine grundsätzliche Ablehnung oder Unempfäng-
lichkeit im Sinne einer Beratungsresistenz als Ursache
für die Nichtnutzung externer Beratung bei KMU kei-
nerlei empirische Belege gibt.
Dr. Franz Büllingen,
Begleitforschung Mittelstand-Digital
Kurz notiert:
Neuigkeiten aus dem Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital –
IKT-Anwendungen für die Wirtschaft“
Jens Wiggenbrock und Andreas Wilhelm Spengler von den eBusiness-
Lotsen Südwestfalen-Hagen und Hannover sowie Anja Nolte vom
BITMi (v. l. n. r.) auf der CeBIT
Mittelstand-Digital auf der CeBIT
Vom 5. bis zum 9. März trafen sich Projekte des Förder-
schwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendun-
gen für die Wirtschaft“ des BMWi im Rahmen der
CeBIT auf dem Stand des Bundesverbands IT-Mittel-
stand e. V. (BITMi). Eine Vielzahl von Förderprojekten
mit den Schwerpunkten Nutzerfreundlichkeit und
Gebrauchstauglichkeit (Usability), eBusiness-Standards
sowie viele eBusiness-Lotsen (regionale Anlaufstellen
für Unternehmen zu Fragen rund um das eBusiness)
machten auf dem BITMi-Stand auf ihre Arbeit und
ihre Angebote aufmerksam. Darüber hinaus war das
Projekt E-Docs beispielsweise am Gemeinschaftsstand
des Landes Hessen, UseTree – Das Berliner Kompetenz-
zentrum für Usability-Maßnahmen am Stand der TSB
Innovationsagentur Berlin oder der eBusiness-Lotse
Südbrandenburg am Gemeinschaftsstand Berlin-Bran-
denburg vertreten.
Zudem beteiligten sich Vertreter von Mittelstand-Digi-
tal mit verschiedenen Vorträgen an Fachforen. So
sprach Dr. Franz Büllingen, WIK-Consult GmbH, Leiter
der Begleitforschung, auf dem Stand des BMWi zur
„IT-Sicherheit in KMU“. Prof. Dr. Wolf Knüpffer vom
eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg sprach auf
dem Fachforum CRM-expo@CeBIT dazu, wie Unter-
nehmen von der „Idee zur eigenen App“ kommen.
Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital | 3
Neuigkeiten aus der Förderinitiative eStandards
Erstes Treffen des Arbeitsforums eStandards
Am 21. Februar 2013 trafen sich in Groß-Umstadt beim
Förderprojekt ForstInVoice die Teilnehmer des Arbeits-
forums eStandards. Ziel des Arbeitsforums ist es, einen
Dialog zu den projektübergreifenden Fragestellungen
zu führen, eine Vernetzung der Akteure zu fördern und
die Grundlagen für den Wissenstransfer zu verbessern.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Gastgeberin
Dr. Ute Seeling vom Kuratorium für Waldarbeit und
Forsttechnik e. V. und Ralf Franke vom BMWi erläu-
terte Björn Urbanke, Projektleiter von ForstInVoice, in
einer thematischen Einführung die Grundzüge von
eStandards aus Branchensicht.
Folgende Themen wurden vom Arbeitsforum
eStandards als zukünftige Schwerpunkte genannt:
- Stammdatenmanagement,
- Akzeptanz (Methoden, Lösungen),
- Prozessmodellierung,
- Umsetzung, Begleitung, Veränderung,
- Vernetzung vielfältiger Standards.
Das nächste Arbeitstreffen findet am 27. Juni 2013 in
Bremerhaven beim Projektverbund SMART SC statt.
ForstInVoice auf der LIGNA Hannover
Vom 5. bis zum 10. Mai fand
in Hannover mit der LIGNA
2013 der weltweit wichtigste Branchentreffpunkt der
holzverarbeitenden Industrie statt. Auch das Projekt
ForstInVoice aus der Förderinitiative eStandards war
dort vertreten. In einem großen Pavillon präsentierte
das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V.
seine Arbeit und die des Förderprojekts. Bei ForstIn-
Voice werden Lösungen zur Kommunikation in der
Holzerntekette entwickelt. Das Projekt begleitet Unter-
nehmen der Forstwirtschaft beim Einstieg in eBusi-
ness-Prozesse.
SMART SC und der eBusiness-Lotse Schleswig-Holstein
auf der transport logistic
Vom 4. bis zum 7. Juni findet mit der
transport logistic die Leitmesse für Logis-
tik, Mobilität, IT und Supply-Chain-
Management in München statt. Mit knapp 2.000 Aus-
stellern aus 59 Ländern und über 50.000 Fachbesuch-
ern aus 137 Ländern ist die Messe ein wichtiger Bran-
chentreff. Neben dem eBusiness-Lotsen Schleswig-
Holstein wird auch das Projekt SMART SC der Förder-
initiative eStandards vor Ort sein.
Neuigkeiten aus der Förderinitiative Usability
Kompetenzzentren für Usability in Mannheim, Berlin,
Karlsruhe und Chemnitz eröffnet
Bereits im Februar
wurde vom Förder-
projekt „UIG – Usability in Germany“ ein Kompetenz-
zentrum für Usability an der Universität Mannheim
eingerichtet. Damit werden die Erkenntnisse aus der
empirischen Studie „Usability in Germany“ in der Pra-
xis weiterentwickelt und mittelständischen Unterneh-
men wird deutlich gemacht, welchen positiven Effekt
die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit auf die
Verkaufszahlen hat.
Seit dem 28. Februar steht das Berliner
Kompetenzzentrum für Usability-Maß-
nahmen vom Förderprojekt UseTree mit-
telständischen Unternehmen mit Rat und Tat zu Seite.
Das Kompetenzzentrum soll Firmen unter die Arme
greifen, um ihre Produkte wettbewerbsfähiger zu
machen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf mobilen
Anwendungen. Nach kurzen Ansprachen von Prof. Dr.
Paul Uwe Thamsen, Vizepräsident der Technischen
Universität Berlin, Prof. Martin Rennert, Präsident der
Universität der Künste, Dr. Andreas Goerdeler, Unter-
abteilungsleiter Informationsgesellschaft und Medien
im Bundesministerium für Wirtschaft und Technolo-
gie, Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der TSB
Technologiestiftung Berlin, und Prof. Manfred Thüring
vom Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft
der TU Berlin nahmen die Anwesenden an einem
Rundgang teil, in dem die thematische Ausrichtung
des Kompetenzzentrums illustriert wurde.
4 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital
Am 1. März 2013 wurde das Kompe-
tenzzentrum mobile Usability für
den Mittelstand in Karlsruhe eröff-
net. Das Kompetenzzentrum ist Anlaufstelle für Unter-
nehmen, die nutzerfreundliche mobile Unternehmens-
software entwickeln wollen, und stellt u. a. die Trans-
ferstelle für Forschungsergebnisse aus dem BMWi-
geförderten Forschungsprojekt „Kompetenznetzwerk
Usability Engineering für Mobile Unternehmenssoft-
ware von KMU für KMU“ (Kompueterchen4KMU)
unter Federführung der FH Aachen dar. Im Rahmen
des Forschungsprojekts wird eine auf KMU abge-
stimmte Entwicklungsmethode für mobile Lösungen
entwickelt sowie unterstützende pragmatische Temp-
lates und Informationsdienste zur Verfügung gestellt.
Auch in Chemnitz wurde ein
Kompetenzzentrum im Bereich
Usability eröffnet: Das „Kompe-
tenzzentrum Usability für den Mittelstand“ (KUM)
will Hersteller und Anwender von betrieblicher Anwen-
dungssoftware aus dem Bereich der kleinen und mittel-
ständischen Unternehmen bei der Einbeziehung von
Usability-Kriterien während des gesamten Entwick-
lungs- und Auswahlprozesses unterstützen. Das nun
eröffnete Kompetenzzentrum bündelt die Methoden-
kompetenz vor Ort in Chemnitz und stellt Verbindun-
gen zu im Projekt beteiligten Usability-Experten her.
Erstes Treffen des Arbeitsforums Usability in Bonn
Ziel des Arbeitsforums Usability ist es, einen Dialog
zu den projektübergreifenden Fragestellungen anzu-
stoßen, eine Vernetzung der Akteure zu fördern und
den Wissenstransfer voranzutreiben. Am 20. März 2013
fand auf Einladung des BITMi das erste Treffen des
Arbeitsforums Usability in Bonn statt. Bei diesem
ersten Treffen wurden Querschnittsfragen aus der
Kick-off-Veranstaltung diskutiert, konsolidiert und
Arbeitsfelder definiert.
In einem nächsten Schritt werden die Arbeitsfelder
Vorgehensmodelle“ und „Zielgruppenansprache“ be-
arbeitet. Die Arbeitsgruppe Vorgehensmodelle wird
koordiniert durch Prof. Dr. Stevens und Herrn Brill
(CUBES). Sie beschäftigt sich unter anderem mit Vor-
gehensmodellen für Entwickler und Beschaffer, mit
Prozessen und Methoden sowie mit der Erstellung
von Werkzeugkästen.
Die zweite Arbeitsgruppe widmet sich Fragen rund
um die Zielgruppenansprache. Die Koordination der
Arbeitsgruppe erfolgt durch Prof. Dr. Nüttgens und
Herrn Böttcher (HALLO SME) mit Themen wie der
Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen, dem Auf-
bau eines Netzwerks und Managementkonzepten.
Das nächste Treffen findet am 24. Mai 2013 in Ham-
burg beim Projektverbund HALLO SME statt.
„
Im Norden und im Westen formieren sich Arbeitscluster
der eBusiness-Lotsen
Neben den thematischen Schwerpunkten haben sich
mittlerweile auch zwei regionale Arbeitscluster gefun-
den: Im Norden hat sich im Januar ein eigenes Regio-
nalcluster gebildet, mit den eBusiness-Lotsen Metro-
polregion Bremen-Oldenburg, Hamburg, Hannover,
Schleswig-Holstein (Kiel), Emsland (Lingen), Lübeck,
Osnabrück und NordOst (Schwerin). Auch hier soll es
regelmäßige Cluster-Treffen geben, um den Austausch
zu fördern und beispielsweise gemeinsame Auftritte
auf Messen und Veranstaltungen zu planen. So wird
es am 29. Mai 2013 das erste gemeinsame eBusiness-
Forum mit Best-Practice-Beispielen der eBusiness-
Lotsen im Norden geben.
Am 28. Februar trafen sich die eBusiness-Lotsen Müns-
ter, Ostwestfalen-Lippe (Paderborn), Ruhr (Dortmund),
Köln, Aachen und Südwestfalen-Hagen (Iserlohn) in
Hagen zum gemeinsamen Informationstransfer und
zur Ausschöpfung von Synergien. In NRW soll es
Neuigkeiten von den eBusiness-Lotsen
zukünftig jährlich zwei gemeinsame Infotage zu
eBusiness-Themen geben. Die erste gemeinsame Ver-
anstaltung soll im November stattfinden.
Das eKompetenz-Netzwerk auf der CLOUDZONE 2013
in Karlsruhe
Am 15. und 16. Mai findet unter der Schirmherrschaft
von Bundesminister Dr. Philipp Rösler in Karlsruhe die
CLOUDZONE 2013 statt. Die CLOUDZONE ist eine
branchenübergreifende IT-Messe, die sich ausschließ-
lich mit dem Thema Cloud-Computing beschäftigt.
Über 60 Aussteller nehmen an der Messe teil, darunter
große Unternehmen, aber auch mittelständische Anbie-
ter von Cloud-Lösungen. Auch verschiedene eBusiness-
Lotsen werden auf der Veranstaltung vor Ort sein. So
werden sich die eBusiness-Lotsen Schleswig-Holstein,
Aachen und Oberfranken gemeinsam auf der Messe
(Stand 48, dm-Arena) präsentieren und der eBusiness-
Lotse Emsland geführte Touren anbieten.
Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital | 5
Die Bedeutung des Online-Marketings für KMU
Interview mit Carl-Philipp N. Wackernagel, Leiter des eBusiness-Lotsen Berlin
und des Arbeitsclusters „Online-Marketing und Social Media“
Rund zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland
nutzen für ihre Marketingstrategie bewusst soziale
Netzwerke. Das hat eine Befragung des Instituts für
Marketing unter 900 Betrieben in Deutschland erge-
ben. 69 Prozent der Unternehmen sind auf Facebook
oder anderen Plattformen präsent. Dabei sehen die
befragten Unternehmen Facebook als die wichtigste
Plattform an. Weitere wichtige Kanäle im Social Media-
Marketing sind den Befragten zufolge auch Twitter,
Xing und YouTube, Blogs, Google+ oder LinkedIn.
Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Hand-
werksbetriebe sind bei der Nutzung sozialer Netzwerke
für ihr Marketing allerdings immer noch zaghaft.
Im Interview erklärt Carl-Philipp N. Wackernagel
vom eBusiness-Lotsen Berlin, Leiter des Arbeitsclusters
„Online-Marketing und Social Media“ im Förder-
schwerpunkt Mittelstand-Digital, was die Ziele des
Arbeitsclusters sind und worauf Unternehmen achten
sollten, wenn sie ein eigenes Online-Marketing betrei-
ben wollen.
Herr Wackernagel, bereits Ende Februar hat sich ein
Arbeitscluster konstituiert, das sich mit den Themen
„Social Media und Online Marketing“ beschäftigt. Was
ist seither geschehen?
An unserem ersten Treffen im März nahmen Vertreter
von über 20 eBusiness-Lotsen teil. Das Cluster hat sich
aufgrund der großen Anzahl der Mitglieder in ver-
schiedene Arbeitsgruppen unterteilt, die im Wesentli-
chen auch die Themen des Clusters widerspiegeln.
Hier sind insbesondere die Erstellung eines Grund-
konzepts für Online-Marketing-Maßnahmen sowie
der Umgang mit Social Media zur Kundengewinnung,
aber auch zum Kundendialog zu nennen. In weiteren
Arbeitsgruppen werden die Themen Webseiten-
gestaltung, Video-Marketing, Online-PR sowie
Suchmaschinenoptimierung und –marketing be-
handelt.
Was sind die größten Herausforderungen für kleine
und mittlere Unternehmen in diesem Bereich?
Unternehmen definieren oft keine Ziele, die sie bei-
spielsweise mit Social Media-Auftritten erreichen
wollen. Ein wirkungsvoller Einsatz kann allerdings
nur durch die Konzentration auf bestimmte Ziele
erfolgen. Hier gilt das Motto: Lieber wenige Dinge
richtig angehen als viele Dinge ohne Ziel.
Carl-Philipp N. Wackernagel, eBusiness-Lotse Berlin
Worauf müssen Unternehmen beim Einstieg in das
Online-Marketing achten?
In Deutschland unterliegen wir einigen rechtlichen
Rahmenbedingungen, die auch das Online-Marketing
betreffen. Die Impressumspflicht für Social Media-Sei-
ten sei hier nur ein kleines Beispiel. Es lohnt sich, vor
dem Start der Maßnahmen eine gründliche Recherche
zu den rechtlichen Bedingungen anzustellen.
Aus welchen Mitgliedern besteht das Arbeitscluster?
Im Cluster Online-Marketing und Social Media sind
über 20 Lotsen und insgesamt fast 30 Experten vertre-
ten – sei es aus Berlin oder aus Oberschwaben-Ulm.
Die Mitglieder verfügen meist über langjährige Erfah-
rungen in der Umsetzung und Begleitung von Online-
Marketing-Maßnahmen. Ein Wissenstransfer erfolgt
deshalb nicht nur aus dem Cluster heraus, sondern
auch innerhalb des Clusters. Wichtig ist uns zudem das
Einholen von externem Input – beispielsweise durch
fachlichen Austausch mit Spezialisten aus der Agentur-
szene wie bereits beim ersten Clustertreffen in Berlin.
Welche Ergebnisse wollen Sie entwickeln und wie
können kleine und mittlere Unternehmen davon
profitieren?
Als Ergebnisse werden Leitfäden und Checklisten ent-
stehen, die für Unternehmen in verständlicher Weise
die Möglichkeiten des professionellen Einsatzes dieser
Maßnahmen erklären. Neben schriftlichen Veröffent-
lichungen strebt das Cluster aber auch an, andere For-
mate zu nutzen. In der Arbeitsgruppe Online-Video
werden beispielsweise Videos mit Tutorials erstellt oder
sogenannte Hangouts durchgeführt. Unternehmen
können hier ihre Fragen direkt im Livestream stellen
und beantwortet bekommen.
Herr Wackernagel, vielen Dank für das Gespräch.
6 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital
Mobiles Arbeiten wird immer wichtiger
Michael Schnaider, Leiter des eBusiness-Lotsen Emsland, über das neue Arbeitscluster
„Mobiles Arbeiten und M-Business“ im Rahmen von Mittelstand-Digital
Die mobile Nutzung von Infor-
mations- und Kommunikations-
technologien gewinnt zuneh-
mend an Bedeutung. Das hat die
Studie „Future in Focus – Digita-
les Deutschland 2013“ des Markt-
forschungsunternehmens com-
Score ergeben. Demnach gehen
57,4 Millionen Deutsche via Computer oder Laptop ins
Netz und verbringen durchschnittlich mehr als 24
Stunden im Monat online. Mittlerweile sind 51 Prozent
aller genutzten Mobiltelefone in Deutschland Smart-
phones. Dabei werden deutsche Smartphone-Nutzer
zunehmend zu mobilen Shoppern: 14 Prozent der
deutschen Smartphone-Nutzer haben im Dezember
2012 Produkte oder Serviceleistungen mobil erworben.
Mitte Februar haben sich die Teilnehmer des Arbeits-
clusters „Mobiles Arbeiten und M-Business“ des För-
derschwerpunkts Mittelstand-Digital erstmals in Lin-
gen getroffen. Geleitet wird das Cluster zukünftig von
Michael Schnaider. Im Gespräch äußert sich der Leiter
des eBusiness-Lotsen Emsland zu den Ergebnissen der
Studie und der Arbeit des Clusters.
Herr Schnaider, wie schätzen Sie die Ergebnisse der
Studie für Ihre Arbeit ein?
Im Prinzip bestätigt die Studie ja nur den Trend, dass
immer mehr Menschen die Möglichkeiten mobiler
Informations- und Kommunikationstechnologien nut-
zen. Bisher war das vor allem im Privaten so, wo sich
die Menschen über Messenger-Dienste austauschen
oder mobile Anwendungen nutzen, beispielsweise um
einzukaufen. Zunehmend hält dies aber auch Einzug
in die Arbeitswelt: Immer weniger Menschen arbeiten
ausschließlich vom Büro aus, mobile Endgeräte halten
Einzug in das Arbeitsleben, mit allen Implikationen
und Herausforderungen.
Von welchen Implikationen sprechen Sie und was
sind die größten Herausforderungen in diesem
Bereich?
Viele Studien haben gezeigt, dass für kleine und mitt-
lere Unternehmen der Einsatz der Mobilfunktechnolo-
gie zwar zum Arbeitsalltag gehört, jedoch verwendet
der Großteil der Unternehmen nicht mehr Funktionen
als das Lesen und Verschicken von SMS und MMS.
Eine Studie von Berlecon aus dem Jahr 2011 kommt zu
dem Ergebnis, dass die meisten Unternehmen zwar
E-Mails über ein mobiles Endgerät versenden und
empfangen sowie auf Kalender und Kontaktverzeich-
nisse zugreifen, jedoch darüber hinausgehende Funk-
tionen nur sehr selten nutzen. Nur etwa fünf Prozent
der Unternehmen setzen mobile Business-Anwen-
dungen, wie z. B. ERP- oder CRM-Applikationen, zur
Geschäftsprozessoptimierung ein. Gleichzeitig geben
aktuelle Studien wie etwa die 5. Zukunftsstudie des
Münchner Kreises deutliche Hinweise darauf, dass wir
zukünftig stärker mobil arbeiten werden.
Derzeit gehören dem Arbeitscluster neun verschie-
dene eBusiness-Lotsen an, und zwar aus Chemnitz,
dem Emsland, der Metropolregion Nürnberg, Müns-
ter, Oberfranken, Ostbrandenburg, Ostwestfalen-
Lippe, der Region Ruhr und Schwaben. Welche
Themen wollen Sie in dem Arbeitscluster angehen?
Wir sehen eine Reihe von Handlungsfeldern, auf denen
wir für kleine und mittlere Unternehmen Orientierung
bieten wollen. Es geht z.B. darum, praktikable Wege
aufzuzeigen, um die Potentiale heutiger Smartphones
und Tablet-PCs effektiv in der Arbeitswelt zu nutzen:
auf Kunden- und Auftragsdaten ohne Aufwand von
überall mobil zugreifen; Auftragsdaten oder Arbeits-
und Leistungsdaten vor Ort erfassen und direkt mit
der Zentrale synchronisieren; oder auch neue Dienst-
leistungen mit mobilen Apps realisieren. Es geht auch
um das Thema Cloud-Computing, also die Frage, wie
viel eigene IT-Infrastruktur ein Unternehmen zukünf-
tig noch für die Abwicklung seiner Geschäftsprozesse
braucht, und für welche Bereiche es IT-Dienste „aus
der Steckdose“ nutzen kann.
Welches sind die wichtigsten Zielgruppen, an die
sich das Cluster zukünftig richtet?
Wir haben sowohl einzelne Branchen als auch gezielt
bestimmte Unternehmensbereiche im Fokus. Die Auf-
gaben, die ich zuvor genannt habe, stehen etwa für
Unternehmen, die ihre Dienstleistung direkt beim
Kunden erbringen. Dazu zählen im besonderen Maße
sicher Handwerksunternehmen. Aber zahlreiche
andere Branchen vom Einzelhandel bis zur Touristik
haben ebenfalls Bedarf an praktikablen mobilen
Lösungen, etwa in den Bereichen Vertrieb, Kunden-
service oder Marketing.
Herr Schnaider, vielen Dank für das Gespräch.
Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital | 7
Die Bedeutung des Handwerks in Deutschland
IfM Bonn legt erstmals Zahlen zu KMU im Handwerk vor
Nach einer aktuellen Sonderauswertung der Hand-
werkszählung bestand das deutsche Handwerk im Jahr
2009 zu 99,9 Prozent aus kleinen und mittleren Unter-
nehmen – in der übrigen Wirtschaft liegt dieser Anteil
bei 99,6 Prozent. Das Gros des Handwerks bilden mit
über 83,9 Prozent kleine Unternehmen mit bis zu zehn
Beschäftigten. Auch wenn ihr Anteil damit etwas
geringer ist als in den übrigen Wirtschaftssektoren
(88,5 Prozent), kommt den kleinen Unternehmen,
gemessen am Umsatz und an den sozialversicherungs-
pflichtig Beschäftigten, eine höhere Bedeutung zu: Der
Anteil der kleinen Unternehmen am Gesamtumsatz
betrug im Handwerk 21,4 Prozent (übrige Wirtschaft:
7,4 Prozent), an den Beschäftigten 25,8 Prozent (übrige
Wirtschaft: 12,4 Prozent). Die stärkste Wirtschaftskraft
im Handwerk stellen aber mittlere Unternehmen dar,
zu denen 16 Prozent aller Handwerksunternehmen
zu zählen sind: Auf diese entfielen im Jahr 2009 gut
60 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche und gut
60 Prozent aller im Handwerk Beschäftigten.
Laut Handwerkszählung des Statistischen Bundesam-
tes gab es im Jahr 2009 rund 573.300 Unternehmen im
Handwerk. Die Handwerksunternehmen erwirtschaf-
teten im Jahr 2009 einen Gesamtumsatz von rund
464,1 Milliarden Euro. Insgesamt waren in diesen
Unternehmen rund 4,91 Millionen Personen tätig, dar-
unter 3,56 Millionen Beschäftigte, 746.000 geringfügig
entlohnte Beschäftigte und 601.000 tätige Inhaber.
Weitere Informationen unter:
www.ifm-bonn.org/statistiken/handwerk/
Erfolgsfaktor IT-Sicherheit
Neue Publikation des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft
Wenn die IT in Unternehmen auf Grund von Hard-
oder Softwareproblemen ausfällt, entstehen hohe Kos-
ten. Dennoch ist die Investitionsbereitschaft im Bereich
der IT-Sicherheit häufig zu schwach ausgeprägt. Die
Gründe sind vielschichtig: Oft werden die Kosten als zu
hoch erachtet und mögliche Schadenssummen ausge-
blendet. Andernorts fehlt das Know-how, adäquate
Sicherheitslösungen zu installieren.
Die Task-Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“, eine
Initiative des BMWi gemeinsam mit IT-Sicherheitsex-
perten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung,
will vor allem kleine und mittelständische Unterneh-
men für IT-Sicherheit sensibilisieren und dabei unter-
stützen, die Sicherheit der IKT-Systeme zu verbessern.
Eine neue Publikation des Bundesverbands mittelstän-
dische Wirtschaft (BVMW), die vom BMWi gefördert
wurde, informiert über Gefahrenpotenziale für IT-Sys-
teme und will den Leser anhand von Beispielen aus der
Praxis mit realen Schadenssummen für mehr IT-Sicher-
heit sensibilisieren. Sie wurde im Rahmen des von der
Task-Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ geförderten
Projekts „mIT Sicherheit“ mit Experten aus Mitglieds-
unternehmen des BVMW erstellt.
Laut der WIK-Studie „IT-Sicherheitsniveau in kleinen
und mittleren Unternehmen“, die das BMWi im Sep-
tember 2012 veröffentlich hat, hatten bereits 93 Pro-
zent der KMU Schadensfälle durch IT-bezogene
Sicherheitslücken. 63 Prozent dieser Schadensfälle
haben menschliches Fehlverhalten als Ursache. Die
Schadenshöhe reichte von Kleinstbeträgen bis zu
Millionenverlusten.
Weitere Informationen zur Task-Force „IT-Sicherheit
in der Wirtschaft“, zum BVMW und zu den Angeboten
sind abrufbar unter: www.bvmw.de und
www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de.
Die BVMW-Publikation zum
Erfolgsfaktor IT-Sicherheit gibt
KMU hilfreiche Tipps für den
Umgang mit der Sicherheit ihrer
IKT-Systeme.
8 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital
Mittelstand weiterhin optimistisch
Der deutsche Mittelstand signalisiert im aktuellen
Trendbarometer positive Impulse für das Frühjahr.
Demnach hielt sich das Umsatzniveau der mittelstän-
dischen Unternehmen im März stabil. Auch die Umsatz-
erwartungen für das aktuelle Quartal sind anhaltend
hoch. Die Nachfrage nach Informations- und Kommu-
nikationstechnologien (IKT) war ebenfalls positiv.
Auch was die IKT-Ausgaben betrifft, sind die deutschen
Unternehmen überaus investitionsfreudig.
Fast alle Branchen erzielten im März ein Umsatzplus,
wobei die realisierten Umsätze auf dem gleichen Ni-
veau wie im Vormonat waren. Wachstumstreiber sind
160
140
120
100
08 09 10 11 12 01 02 03
2012
80
IT-Mittelstandsindex
Lage Umsatz Lage IT-Investitionen
Umsatzerwartungen der
nächsten 3 Monate
Quelle: Fujitsu/techconsult
IT-Investitionen der
nächsten 3 Monate
2013
vor allem das Finanzgewerbe und der Handel. Die wirt-
schaftlichen Erwartungen für das zweite Quartal 2013
sind ebenfalls positiv. Die Unternehmen mit steigenden
Umsatzprognosen bilden eine deutliche Mehrheit. Auch
hier ist der Handel ein wichtiger Treiber.
Die Investitionen in Informations- und Kommunika-
tionstechnologien (IKT) waren im März gegenüber dem
Vormonat leicht rückläufig. Der Index der realisierten
Ausgaben fiel um zwei Zähler auf 110 Punkte. Deutli-
cher Treiber der Nachfrage nach IKT-Produkten und
-Lösungen waren die Öffentlichen Verwaltungen.
Die prognostizierten Investitionen für das zweite Quar-
tal sind mit 128 Punkten gegenüber dem Februar stabil
auf hohem Niveau. Der Indikator unterstreicht damit
erneut, dass die Mehrheit der mittelständischen Unter-
nehmen für die kommenden drei Monate expandie-
rende IKT-Investitionen plant.
Hintergrund: Um der Bedeutung des Mittelstandes für
die IKT-Branche Rechnung zu tragen und die Entschei-
der der mittelständischen Wirtschaft bei ihrer Investiti-
onsplanung zu unterstützen, erheben Fujitsu und tech-
consult regelmäßig den IT-Mittelstandsindex. In einer
monatlichen Befragung werden Lage und Erwartungen
bezüglich Umsatz und IKT-Investitionen erhoben.
Termine
→	15. – 16.05. eBusiness-Lotsen Aachen, Emsland, Schleswig-Holstein und Oberfranken auf der CLOUDZONE, Karlsruhe
→	22. – 25.05. eBusiness-Lotse Ostbrandenburg auf dem LinuxTag, Berlin
→	30. – 31.05. eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg auf der IT  Media, Darmstadt
→	4. – 7.06. SMART SC (eStandards) und der eBusiness-Lotse Schleswig-Holstein auf der transport logistic, München
→	10. – 11.06. Standard eCG (eStandards) beim Treffen des Interoperabilitätsforums, Berlin
→	12. – 14.06. eBusiness-Lotse Ostbayern auf der FOSSGIS-Konferenz 2013 in Rapperswil, Schweiz
→	1.07. eBusiness-Lotsen Münster, Osnabrück und Ruhr auf der MEiM, Münster
→	3. – 5.07. eBusiness-Lotsen Chemnitz und Südostbayern beim AGIT Symposium, Salzburg
→	6. – 7.07. eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg, Mainfranken und Ostbayern bei der START, Nürnberg
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Herausgeber
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10115 Berlin
www.bmwi.de
Stand
Mai 2013
Weitere Informationen unter www.mittelstand-digital.de
Druck	
BMWi, Berlin
Bildnachweis
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  • 1. Ausgabe 3, Mai 2013 NEWSLETTERzum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital Sind KMU beratungsresistent? . . . 1 – 2 Kurz notiert: Neuigkeiten… … aus dem Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital . . . . . . . . . . . . . .  2 … aus der Förderinitiative eStandards . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 … aus der Förderinitiative Usability . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 – 4 … von den eBusiness-Lotsen . . . . . 4 Die Bedeutung des Online- Marketings für KMU . . . . . . . . . . . . . . . 5 Mobiles Arbeiten wird immer wichtiger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Die Bedeutung des Handwerks in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Erfolgsfaktor IT-Sicherheit . . . . . . . . . . 7 Mittelstand weiterhin optimistisch . . 8 INHALT www.mittelstand-digital.de Sind KMU beratungsresistent? Ergebnisse der Studie „Ist der Mittelstand beratungsresistent?“ des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn Vor dem Hintergrund des wachsenden Wettbewerbsdrucks, der steigenden Komplexität unternehmerischer Prozess- ketten sowie der Implementierung von Informations- und Kommunikations- technologien in den betrieblichen Alltag hat der Bedarf an externem Expertenwis- sen und fachlichen Unterstützungsleis- tungen in den letzten Jahren stark zuge- nommen. Die Zirkulation von Wissen und die Hinzuziehung externer Kompe- tenzen gelten inzwischen als wichtige Produktionsfaktoren, die aus dem Alltag vieler großer Unternehmen kaum mehr wegzudenken sind. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) hingegen gelten als eine Gruppe von Unternehmen, denen traditionell eine hohe „Beratungsresis- tenz“ nachgesagt wird. Die Ursachen für die in vielen Medienartikeln behauptete Nichtinanspruchnahme von Beratungs- leistungen werden häufig in der geringen Kapitalausstattung, Zweifeln an der praktischen Anwendbarkeit externen Wissens oder der als ausreichend betrachteten eigenen Expertise gesehen. Eine empirische Erhebung des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn – basie- rend auf einer Stichprobe von 315 KMU – kommt hingegen zu dem Ergebnis, dass durchschnittlich bereits fast 44 Prozent aller Unternehmen Beratungsleistungen in Anspruch genommen haben. Mehr als 70 Prozent der beratenen KMU erhoffen sich hiervon vor allem eine schnellere Produktrealisierung. An zweiter Stelle der Motive, externe Beratungsleistungen einzukaufen, steht mit 43 Prozent die mangelnde Verfügbarkeit eigener Mitar- beiter. An dritter bzw. vierter Stelle fol- gen der Wunsch nach einer neutralen Expertise (39 Prozent) bzw. fehlende eigene Fachkenntnisse (30 Prozent). In Bezug auf den Beratungsbedarf ste- hen, laut der Studie von Dr. Sigrun Brink aus dem Jahr 2010, insbesondere die Organisations- und Prozessberatung mit dem Fokus auf operative Aspekte im Mittelpunkt: Kostensenkung und Re- strukturierung (60 Prozent), die Einfüh-
  • 2. 2 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital rung neuer Technologien im Produktions- und IT- Bereich (45 Prozent), Personalentwicklung und -trai- ning (43 Prozent) sowie das Qualitätsmanagement (35 Prozent) bilden die wichtigsten Schwerpunkte der Berateraktivitäten. Strategische Bereiche wie z. B. die Entwicklung innovativer Produkte (20 Prozent), die Erschließung neuer Märkte (18 Prozent) oder der Zusammenschluss mit anderen Unternehmen (12 Pro- zent) sind hingegen deutlich weniger häufig Gegen- stand von Beratungen, da sie im Kernbereich unter- nehmerischer Entscheidungen liegen. Als nicht ohne Hürden gilt der Prozess der Auswahl von Beratern. Da die Beurteilung der fachlichen Fähig- keiten sowie der Seriosität von externen Experten für KMU ex ante i. d. R. mit großen Schwierigkeiten behaf- tet ist, kommt den Empfehlungen von Geschäftspart- nern sowie anderen Unternehmen eine zentrale Bedeutung zu, wenn es um die Reduktion von Unsi- cherheiten geht. Empfehlungen der öffentlichen Hand sowie von Verbänden stoßen hier – den Ergebnissen der Analyse zufolge – auf eine vergleichsweise gerin- gere Akzeptanz. In Bezug auf die Bewertung der Beratungseffizienz externer Experten zeigen sich möglicherweise die größten Schwierigkeiten analytischer Aufhellung, da eine Erfolgsmessung zahlreiche Variablen aufweist, die allesamt starken Veränderungen unterliegen, wie z. B. die Art der Beratung, Umsatz und Gewinn, Marktanteil, Mitarbeiterzahl, Verschuldungsgrad etc. In der Erhe- bung wurde daher nach der Häufigkeit und den Berei- chen der Umsetzung von Beratungsempfehlungen gefragt. Hier zeigt sich, dass Empfehlungen „oft“ insbe- sondere im Bereich der IT-Beratung (71 Prozent), der Organisations- und Prozessberatung (69 Prozent), der Human-Resources-Beratung (45 Prozent) sowie der Finanzberatung (41 Prozent) umgesetzt wurden. Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass es für eine grundsätzliche Ablehnung oder Unempfäng- lichkeit im Sinne einer Beratungsresistenz als Ursache für die Nichtnutzung externer Beratung bei KMU kei- nerlei empirische Belege gibt. Dr. Franz Büllingen, Begleitforschung Mittelstand-Digital Kurz notiert: Neuigkeiten aus dem Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen für die Wirtschaft“ Jens Wiggenbrock und Andreas Wilhelm Spengler von den eBusiness- Lotsen Südwestfalen-Hagen und Hannover sowie Anja Nolte vom BITMi (v. l. n. r.) auf der CeBIT Mittelstand-Digital auf der CeBIT Vom 5. bis zum 9. März trafen sich Projekte des Förder- schwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendun- gen für die Wirtschaft“ des BMWi im Rahmen der CeBIT auf dem Stand des Bundesverbands IT-Mittel- stand e. V. (BITMi). Eine Vielzahl von Förderprojekten mit den Schwerpunkten Nutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit (Usability), eBusiness-Standards sowie viele eBusiness-Lotsen (regionale Anlaufstellen für Unternehmen zu Fragen rund um das eBusiness) machten auf dem BITMi-Stand auf ihre Arbeit und ihre Angebote aufmerksam. Darüber hinaus war das Projekt E-Docs beispielsweise am Gemeinschaftsstand des Landes Hessen, UseTree – Das Berliner Kompetenz- zentrum für Usability-Maßnahmen am Stand der TSB Innovationsagentur Berlin oder der eBusiness-Lotse Südbrandenburg am Gemeinschaftsstand Berlin-Bran- denburg vertreten. Zudem beteiligten sich Vertreter von Mittelstand-Digi- tal mit verschiedenen Vorträgen an Fachforen. So sprach Dr. Franz Büllingen, WIK-Consult GmbH, Leiter der Begleitforschung, auf dem Stand des BMWi zur „IT-Sicherheit in KMU“. Prof. Dr. Wolf Knüpffer vom eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg sprach auf dem Fachforum CRM-expo@CeBIT dazu, wie Unter- nehmen von der „Idee zur eigenen App“ kommen.
  • 3. Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital | 3 Neuigkeiten aus der Förderinitiative eStandards Erstes Treffen des Arbeitsforums eStandards Am 21. Februar 2013 trafen sich in Groß-Umstadt beim Förderprojekt ForstInVoice die Teilnehmer des Arbeits- forums eStandards. Ziel des Arbeitsforums ist es, einen Dialog zu den projektübergreifenden Fragestellungen zu führen, eine Vernetzung der Akteure zu fördern und die Grundlagen für den Wissenstransfer zu verbessern. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Gastgeberin Dr. Ute Seeling vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. und Ralf Franke vom BMWi erläu- terte Björn Urbanke, Projektleiter von ForstInVoice, in einer thematischen Einführung die Grundzüge von eStandards aus Branchensicht. Folgende Themen wurden vom Arbeitsforum eStandards als zukünftige Schwerpunkte genannt: - Stammdatenmanagement, - Akzeptanz (Methoden, Lösungen), - Prozessmodellierung, - Umsetzung, Begleitung, Veränderung, - Vernetzung vielfältiger Standards. Das nächste Arbeitstreffen findet am 27. Juni 2013 in Bremerhaven beim Projektverbund SMART SC statt. ForstInVoice auf der LIGNA Hannover Vom 5. bis zum 10. Mai fand in Hannover mit der LIGNA 2013 der weltweit wichtigste Branchentreffpunkt der holzverarbeitenden Industrie statt. Auch das Projekt ForstInVoice aus der Förderinitiative eStandards war dort vertreten. In einem großen Pavillon präsentierte das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. seine Arbeit und die des Förderprojekts. Bei ForstIn- Voice werden Lösungen zur Kommunikation in der Holzerntekette entwickelt. Das Projekt begleitet Unter- nehmen der Forstwirtschaft beim Einstieg in eBusi- ness-Prozesse. SMART SC und der eBusiness-Lotse Schleswig-Holstein auf der transport logistic Vom 4. bis zum 7. Juni findet mit der transport logistic die Leitmesse für Logis- tik, Mobilität, IT und Supply-Chain- Management in München statt. Mit knapp 2.000 Aus- stellern aus 59 Ländern und über 50.000 Fachbesuch- ern aus 137 Ländern ist die Messe ein wichtiger Bran- chentreff. Neben dem eBusiness-Lotsen Schleswig- Holstein wird auch das Projekt SMART SC der Förder- initiative eStandards vor Ort sein. Neuigkeiten aus der Förderinitiative Usability Kompetenzzentren für Usability in Mannheim, Berlin, Karlsruhe und Chemnitz eröffnet Bereits im Februar wurde vom Förder- projekt „UIG – Usability in Germany“ ein Kompetenz- zentrum für Usability an der Universität Mannheim eingerichtet. Damit werden die Erkenntnisse aus der empirischen Studie „Usability in Germany“ in der Pra- xis weiterentwickelt und mittelständischen Unterneh- men wird deutlich gemacht, welchen positiven Effekt die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit auf die Verkaufszahlen hat. Seit dem 28. Februar steht das Berliner Kompetenzzentrum für Usability-Maß- nahmen vom Förderprojekt UseTree mit- telständischen Unternehmen mit Rat und Tat zu Seite. Das Kompetenzzentrum soll Firmen unter die Arme greifen, um ihre Produkte wettbewerbsfähiger zu machen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf mobilen Anwendungen. Nach kurzen Ansprachen von Prof. Dr. Paul Uwe Thamsen, Vizepräsident der Technischen Universität Berlin, Prof. Martin Rennert, Präsident der Universität der Künste, Dr. Andreas Goerdeler, Unter- abteilungsleiter Informationsgesellschaft und Medien im Bundesministerium für Wirtschaft und Technolo- gie, Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der TSB Technologiestiftung Berlin, und Prof. Manfred Thüring vom Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft der TU Berlin nahmen die Anwesenden an einem Rundgang teil, in dem die thematische Ausrichtung des Kompetenzzentrums illustriert wurde.
  • 4. 4 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital Am 1. März 2013 wurde das Kompe- tenzzentrum mobile Usability für den Mittelstand in Karlsruhe eröff- net. Das Kompetenzzentrum ist Anlaufstelle für Unter- nehmen, die nutzerfreundliche mobile Unternehmens- software entwickeln wollen, und stellt u. a. die Trans- ferstelle für Forschungsergebnisse aus dem BMWi- geförderten Forschungsprojekt „Kompetenznetzwerk Usability Engineering für Mobile Unternehmenssoft- ware von KMU für KMU“ (Kompueterchen4KMU) unter Federführung der FH Aachen dar. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird eine auf KMU abge- stimmte Entwicklungsmethode für mobile Lösungen entwickelt sowie unterstützende pragmatische Temp- lates und Informationsdienste zur Verfügung gestellt. Auch in Chemnitz wurde ein Kompetenzzentrum im Bereich Usability eröffnet: Das „Kompe- tenzzentrum Usability für den Mittelstand“ (KUM) will Hersteller und Anwender von betrieblicher Anwen- dungssoftware aus dem Bereich der kleinen und mittel- ständischen Unternehmen bei der Einbeziehung von Usability-Kriterien während des gesamten Entwick- lungs- und Auswahlprozesses unterstützen. Das nun eröffnete Kompetenzzentrum bündelt die Methoden- kompetenz vor Ort in Chemnitz und stellt Verbindun- gen zu im Projekt beteiligten Usability-Experten her. Erstes Treffen des Arbeitsforums Usability in Bonn Ziel des Arbeitsforums Usability ist es, einen Dialog zu den projektübergreifenden Fragestellungen anzu- stoßen, eine Vernetzung der Akteure zu fördern und den Wissenstransfer voranzutreiben. Am 20. März 2013 fand auf Einladung des BITMi das erste Treffen des Arbeitsforums Usability in Bonn statt. Bei diesem ersten Treffen wurden Querschnittsfragen aus der Kick-off-Veranstaltung diskutiert, konsolidiert und Arbeitsfelder definiert. In einem nächsten Schritt werden die Arbeitsfelder Vorgehensmodelle“ und „Zielgruppenansprache“ be- arbeitet. Die Arbeitsgruppe Vorgehensmodelle wird koordiniert durch Prof. Dr. Stevens und Herrn Brill (CUBES). Sie beschäftigt sich unter anderem mit Vor- gehensmodellen für Entwickler und Beschaffer, mit Prozessen und Methoden sowie mit der Erstellung von Werkzeugkästen. Die zweite Arbeitsgruppe widmet sich Fragen rund um die Zielgruppenansprache. Die Koordination der Arbeitsgruppe erfolgt durch Prof. Dr. Nüttgens und Herrn Böttcher (HALLO SME) mit Themen wie der Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen, dem Auf- bau eines Netzwerks und Managementkonzepten. Das nächste Treffen findet am 24. Mai 2013 in Ham- burg beim Projektverbund HALLO SME statt. „ Im Norden und im Westen formieren sich Arbeitscluster der eBusiness-Lotsen Neben den thematischen Schwerpunkten haben sich mittlerweile auch zwei regionale Arbeitscluster gefun- den: Im Norden hat sich im Januar ein eigenes Regio- nalcluster gebildet, mit den eBusiness-Lotsen Metro- polregion Bremen-Oldenburg, Hamburg, Hannover, Schleswig-Holstein (Kiel), Emsland (Lingen), Lübeck, Osnabrück und NordOst (Schwerin). Auch hier soll es regelmäßige Cluster-Treffen geben, um den Austausch zu fördern und beispielsweise gemeinsame Auftritte auf Messen und Veranstaltungen zu planen. So wird es am 29. Mai 2013 das erste gemeinsame eBusiness- Forum mit Best-Practice-Beispielen der eBusiness- Lotsen im Norden geben. Am 28. Februar trafen sich die eBusiness-Lotsen Müns- ter, Ostwestfalen-Lippe (Paderborn), Ruhr (Dortmund), Köln, Aachen und Südwestfalen-Hagen (Iserlohn) in Hagen zum gemeinsamen Informationstransfer und zur Ausschöpfung von Synergien. In NRW soll es Neuigkeiten von den eBusiness-Lotsen zukünftig jährlich zwei gemeinsame Infotage zu eBusiness-Themen geben. Die erste gemeinsame Ver- anstaltung soll im November stattfinden. Das eKompetenz-Netzwerk auf der CLOUDZONE 2013 in Karlsruhe Am 15. und 16. Mai findet unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Dr. Philipp Rösler in Karlsruhe die CLOUDZONE 2013 statt. Die CLOUDZONE ist eine branchenübergreifende IT-Messe, die sich ausschließ- lich mit dem Thema Cloud-Computing beschäftigt. Über 60 Aussteller nehmen an der Messe teil, darunter große Unternehmen, aber auch mittelständische Anbie- ter von Cloud-Lösungen. Auch verschiedene eBusiness- Lotsen werden auf der Veranstaltung vor Ort sein. So werden sich die eBusiness-Lotsen Schleswig-Holstein, Aachen und Oberfranken gemeinsam auf der Messe (Stand 48, dm-Arena) präsentieren und der eBusiness- Lotse Emsland geführte Touren anbieten.
  • 5. Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital | 5 Die Bedeutung des Online-Marketings für KMU Interview mit Carl-Philipp N. Wackernagel, Leiter des eBusiness-Lotsen Berlin und des Arbeitsclusters „Online-Marketing und Social Media“ Rund zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland nutzen für ihre Marketingstrategie bewusst soziale Netzwerke. Das hat eine Befragung des Instituts für Marketing unter 900 Betrieben in Deutschland erge- ben. 69 Prozent der Unternehmen sind auf Facebook oder anderen Plattformen präsent. Dabei sehen die befragten Unternehmen Facebook als die wichtigste Plattform an. Weitere wichtige Kanäle im Social Media- Marketing sind den Befragten zufolge auch Twitter, Xing und YouTube, Blogs, Google+ oder LinkedIn. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Hand- werksbetriebe sind bei der Nutzung sozialer Netzwerke für ihr Marketing allerdings immer noch zaghaft. Im Interview erklärt Carl-Philipp N. Wackernagel vom eBusiness-Lotsen Berlin, Leiter des Arbeitsclusters „Online-Marketing und Social Media“ im Förder- schwerpunkt Mittelstand-Digital, was die Ziele des Arbeitsclusters sind und worauf Unternehmen achten sollten, wenn sie ein eigenes Online-Marketing betrei- ben wollen. Herr Wackernagel, bereits Ende Februar hat sich ein Arbeitscluster konstituiert, das sich mit den Themen „Social Media und Online Marketing“ beschäftigt. Was ist seither geschehen? An unserem ersten Treffen im März nahmen Vertreter von über 20 eBusiness-Lotsen teil. Das Cluster hat sich aufgrund der großen Anzahl der Mitglieder in ver- schiedene Arbeitsgruppen unterteilt, die im Wesentli- chen auch die Themen des Clusters widerspiegeln. Hier sind insbesondere die Erstellung eines Grund- konzepts für Online-Marketing-Maßnahmen sowie der Umgang mit Social Media zur Kundengewinnung, aber auch zum Kundendialog zu nennen. In weiteren Arbeitsgruppen werden die Themen Webseiten- gestaltung, Video-Marketing, Online-PR sowie Suchmaschinenoptimierung und –marketing be- handelt. Was sind die größten Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen in diesem Bereich? Unternehmen definieren oft keine Ziele, die sie bei- spielsweise mit Social Media-Auftritten erreichen wollen. Ein wirkungsvoller Einsatz kann allerdings nur durch die Konzentration auf bestimmte Ziele erfolgen. Hier gilt das Motto: Lieber wenige Dinge richtig angehen als viele Dinge ohne Ziel. Carl-Philipp N. Wackernagel, eBusiness-Lotse Berlin Worauf müssen Unternehmen beim Einstieg in das Online-Marketing achten? In Deutschland unterliegen wir einigen rechtlichen Rahmenbedingungen, die auch das Online-Marketing betreffen. Die Impressumspflicht für Social Media-Sei- ten sei hier nur ein kleines Beispiel. Es lohnt sich, vor dem Start der Maßnahmen eine gründliche Recherche zu den rechtlichen Bedingungen anzustellen. Aus welchen Mitgliedern besteht das Arbeitscluster? Im Cluster Online-Marketing und Social Media sind über 20 Lotsen und insgesamt fast 30 Experten vertre- ten – sei es aus Berlin oder aus Oberschwaben-Ulm. Die Mitglieder verfügen meist über langjährige Erfah- rungen in der Umsetzung und Begleitung von Online- Marketing-Maßnahmen. Ein Wissenstransfer erfolgt deshalb nicht nur aus dem Cluster heraus, sondern auch innerhalb des Clusters. Wichtig ist uns zudem das Einholen von externem Input – beispielsweise durch fachlichen Austausch mit Spezialisten aus der Agentur- szene wie bereits beim ersten Clustertreffen in Berlin. Welche Ergebnisse wollen Sie entwickeln und wie können kleine und mittlere Unternehmen davon profitieren? Als Ergebnisse werden Leitfäden und Checklisten ent- stehen, die für Unternehmen in verständlicher Weise die Möglichkeiten des professionellen Einsatzes dieser Maßnahmen erklären. Neben schriftlichen Veröffent- lichungen strebt das Cluster aber auch an, andere For- mate zu nutzen. In der Arbeitsgruppe Online-Video werden beispielsweise Videos mit Tutorials erstellt oder sogenannte Hangouts durchgeführt. Unternehmen können hier ihre Fragen direkt im Livestream stellen und beantwortet bekommen. Herr Wackernagel, vielen Dank für das Gespräch.
  • 6. 6 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital Mobiles Arbeiten wird immer wichtiger Michael Schnaider, Leiter des eBusiness-Lotsen Emsland, über das neue Arbeitscluster „Mobiles Arbeiten und M-Business“ im Rahmen von Mittelstand-Digital Die mobile Nutzung von Infor- mations- und Kommunikations- technologien gewinnt zuneh- mend an Bedeutung. Das hat die Studie „Future in Focus – Digita- les Deutschland 2013“ des Markt- forschungsunternehmens com- Score ergeben. Demnach gehen 57,4 Millionen Deutsche via Computer oder Laptop ins Netz und verbringen durchschnittlich mehr als 24 Stunden im Monat online. Mittlerweile sind 51 Prozent aller genutzten Mobiltelefone in Deutschland Smart- phones. Dabei werden deutsche Smartphone-Nutzer zunehmend zu mobilen Shoppern: 14 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer haben im Dezember 2012 Produkte oder Serviceleistungen mobil erworben. Mitte Februar haben sich die Teilnehmer des Arbeits- clusters „Mobiles Arbeiten und M-Business“ des För- derschwerpunkts Mittelstand-Digital erstmals in Lin- gen getroffen. Geleitet wird das Cluster zukünftig von Michael Schnaider. Im Gespräch äußert sich der Leiter des eBusiness-Lotsen Emsland zu den Ergebnissen der Studie und der Arbeit des Clusters. Herr Schnaider, wie schätzen Sie die Ergebnisse der Studie für Ihre Arbeit ein? Im Prinzip bestätigt die Studie ja nur den Trend, dass immer mehr Menschen die Möglichkeiten mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien nut- zen. Bisher war das vor allem im Privaten so, wo sich die Menschen über Messenger-Dienste austauschen oder mobile Anwendungen nutzen, beispielsweise um einzukaufen. Zunehmend hält dies aber auch Einzug in die Arbeitswelt: Immer weniger Menschen arbeiten ausschließlich vom Büro aus, mobile Endgeräte halten Einzug in das Arbeitsleben, mit allen Implikationen und Herausforderungen. Von welchen Implikationen sprechen Sie und was sind die größten Herausforderungen in diesem Bereich? Viele Studien haben gezeigt, dass für kleine und mitt- lere Unternehmen der Einsatz der Mobilfunktechnolo- gie zwar zum Arbeitsalltag gehört, jedoch verwendet der Großteil der Unternehmen nicht mehr Funktionen als das Lesen und Verschicken von SMS und MMS. Eine Studie von Berlecon aus dem Jahr 2011 kommt zu dem Ergebnis, dass die meisten Unternehmen zwar E-Mails über ein mobiles Endgerät versenden und empfangen sowie auf Kalender und Kontaktverzeich- nisse zugreifen, jedoch darüber hinausgehende Funk- tionen nur sehr selten nutzen. Nur etwa fünf Prozent der Unternehmen setzen mobile Business-Anwen- dungen, wie z. B. ERP- oder CRM-Applikationen, zur Geschäftsprozessoptimierung ein. Gleichzeitig geben aktuelle Studien wie etwa die 5. Zukunftsstudie des Münchner Kreises deutliche Hinweise darauf, dass wir zukünftig stärker mobil arbeiten werden. Derzeit gehören dem Arbeitscluster neun verschie- dene eBusiness-Lotsen an, und zwar aus Chemnitz, dem Emsland, der Metropolregion Nürnberg, Müns- ter, Oberfranken, Ostbrandenburg, Ostwestfalen- Lippe, der Region Ruhr und Schwaben. Welche Themen wollen Sie in dem Arbeitscluster angehen? Wir sehen eine Reihe von Handlungsfeldern, auf denen wir für kleine und mittlere Unternehmen Orientierung bieten wollen. Es geht z.B. darum, praktikable Wege aufzuzeigen, um die Potentiale heutiger Smartphones und Tablet-PCs effektiv in der Arbeitswelt zu nutzen: auf Kunden- und Auftragsdaten ohne Aufwand von überall mobil zugreifen; Auftragsdaten oder Arbeits- und Leistungsdaten vor Ort erfassen und direkt mit der Zentrale synchronisieren; oder auch neue Dienst- leistungen mit mobilen Apps realisieren. Es geht auch um das Thema Cloud-Computing, also die Frage, wie viel eigene IT-Infrastruktur ein Unternehmen zukünf- tig noch für die Abwicklung seiner Geschäftsprozesse braucht, und für welche Bereiche es IT-Dienste „aus der Steckdose“ nutzen kann. Welches sind die wichtigsten Zielgruppen, an die sich das Cluster zukünftig richtet? Wir haben sowohl einzelne Branchen als auch gezielt bestimmte Unternehmensbereiche im Fokus. Die Auf- gaben, die ich zuvor genannt habe, stehen etwa für Unternehmen, die ihre Dienstleistung direkt beim Kunden erbringen. Dazu zählen im besonderen Maße sicher Handwerksunternehmen. Aber zahlreiche andere Branchen vom Einzelhandel bis zur Touristik haben ebenfalls Bedarf an praktikablen mobilen Lösungen, etwa in den Bereichen Vertrieb, Kunden- service oder Marketing. Herr Schnaider, vielen Dank für das Gespräch.
  • 7. Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital | 7 Die Bedeutung des Handwerks in Deutschland IfM Bonn legt erstmals Zahlen zu KMU im Handwerk vor Nach einer aktuellen Sonderauswertung der Hand- werkszählung bestand das deutsche Handwerk im Jahr 2009 zu 99,9 Prozent aus kleinen und mittleren Unter- nehmen – in der übrigen Wirtschaft liegt dieser Anteil bei 99,6 Prozent. Das Gros des Handwerks bilden mit über 83,9 Prozent kleine Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten. Auch wenn ihr Anteil damit etwas geringer ist als in den übrigen Wirtschaftssektoren (88,5 Prozent), kommt den kleinen Unternehmen, gemessen am Umsatz und an den sozialversicherungs- pflichtig Beschäftigten, eine höhere Bedeutung zu: Der Anteil der kleinen Unternehmen am Gesamtumsatz betrug im Handwerk 21,4 Prozent (übrige Wirtschaft: 7,4 Prozent), an den Beschäftigten 25,8 Prozent (übrige Wirtschaft: 12,4 Prozent). Die stärkste Wirtschaftskraft im Handwerk stellen aber mittlere Unternehmen dar, zu denen 16 Prozent aller Handwerksunternehmen zu zählen sind: Auf diese entfielen im Jahr 2009 gut 60 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche und gut 60 Prozent aller im Handwerk Beschäftigten. Laut Handwerkszählung des Statistischen Bundesam- tes gab es im Jahr 2009 rund 573.300 Unternehmen im Handwerk. Die Handwerksunternehmen erwirtschaf- teten im Jahr 2009 einen Gesamtumsatz von rund 464,1 Milliarden Euro. Insgesamt waren in diesen Unternehmen rund 4,91 Millionen Personen tätig, dar- unter 3,56 Millionen Beschäftigte, 746.000 geringfügig entlohnte Beschäftigte und 601.000 tätige Inhaber. Weitere Informationen unter: www.ifm-bonn.org/statistiken/handwerk/ Erfolgsfaktor IT-Sicherheit Neue Publikation des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft Wenn die IT in Unternehmen auf Grund von Hard- oder Softwareproblemen ausfällt, entstehen hohe Kos- ten. Dennoch ist die Investitionsbereitschaft im Bereich der IT-Sicherheit häufig zu schwach ausgeprägt. Die Gründe sind vielschichtig: Oft werden die Kosten als zu hoch erachtet und mögliche Schadenssummen ausge- blendet. Andernorts fehlt das Know-how, adäquate Sicherheitslösungen zu installieren. Die Task-Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“, eine Initiative des BMWi gemeinsam mit IT-Sicherheitsex- perten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, will vor allem kleine und mittelständische Unterneh- men für IT-Sicherheit sensibilisieren und dabei unter- stützen, die Sicherheit der IKT-Systeme zu verbessern. Eine neue Publikation des Bundesverbands mittelstän- dische Wirtschaft (BVMW), die vom BMWi gefördert wurde, informiert über Gefahrenpotenziale für IT-Sys- teme und will den Leser anhand von Beispielen aus der Praxis mit realen Schadenssummen für mehr IT-Sicher- heit sensibilisieren. Sie wurde im Rahmen des von der Task-Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ geförderten Projekts „mIT Sicherheit“ mit Experten aus Mitglieds- unternehmen des BVMW erstellt. Laut der WIK-Studie „IT-Sicherheitsniveau in kleinen und mittleren Unternehmen“, die das BMWi im Sep- tember 2012 veröffentlich hat, hatten bereits 93 Pro- zent der KMU Schadensfälle durch IT-bezogene Sicherheitslücken. 63 Prozent dieser Schadensfälle haben menschliches Fehlverhalten als Ursache. Die Schadenshöhe reichte von Kleinstbeträgen bis zu Millionenverlusten. Weitere Informationen zur Task-Force „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“, zum BVMW und zu den Angeboten sind abrufbar unter: www.bvmw.de und www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de. Die BVMW-Publikation zum Erfolgsfaktor IT-Sicherheit gibt KMU hilfreiche Tipps für den Umgang mit der Sicherheit ihrer IKT-Systeme.
  • 8. 8 | Newsletter zum Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital Mittelstand weiterhin optimistisch Der deutsche Mittelstand signalisiert im aktuellen Trendbarometer positive Impulse für das Frühjahr. Demnach hielt sich das Umsatzniveau der mittelstän- dischen Unternehmen im März stabil. Auch die Umsatz- erwartungen für das aktuelle Quartal sind anhaltend hoch. Die Nachfrage nach Informations- und Kommu- nikationstechnologien (IKT) war ebenfalls positiv. Auch was die IKT-Ausgaben betrifft, sind die deutschen Unternehmen überaus investitionsfreudig. Fast alle Branchen erzielten im März ein Umsatzplus, wobei die realisierten Umsätze auf dem gleichen Ni- veau wie im Vormonat waren. Wachstumstreiber sind 160 140 120 100 08 09 10 11 12 01 02 03 2012 80 IT-Mittelstandsindex Lage Umsatz Lage IT-Investitionen Umsatzerwartungen der nächsten 3 Monate Quelle: Fujitsu/techconsult IT-Investitionen der nächsten 3 Monate 2013 vor allem das Finanzgewerbe und der Handel. Die wirt- schaftlichen Erwartungen für das zweite Quartal 2013 sind ebenfalls positiv. Die Unternehmen mit steigenden Umsatzprognosen bilden eine deutliche Mehrheit. Auch hier ist der Handel ein wichtiger Treiber. Die Investitionen in Informations- und Kommunika- tionstechnologien (IKT) waren im März gegenüber dem Vormonat leicht rückläufig. Der Index der realisierten Ausgaben fiel um zwei Zähler auf 110 Punkte. Deutli- cher Treiber der Nachfrage nach IKT-Produkten und -Lösungen waren die Öffentlichen Verwaltungen. Die prognostizierten Investitionen für das zweite Quar- tal sind mit 128 Punkten gegenüber dem Februar stabil auf hohem Niveau. Der Indikator unterstreicht damit erneut, dass die Mehrheit der mittelständischen Unter- nehmen für die kommenden drei Monate expandie- rende IKT-Investitionen plant. Hintergrund: Um der Bedeutung des Mittelstandes für die IKT-Branche Rechnung zu tragen und die Entschei- der der mittelständischen Wirtschaft bei ihrer Investiti- onsplanung zu unterstützen, erheben Fujitsu und tech- consult regelmäßig den IT-Mittelstandsindex. In einer monatlichen Befragung werden Lage und Erwartungen bezüglich Umsatz und IKT-Investitionen erhoben. Termine → 15. – 16.05. eBusiness-Lotsen Aachen, Emsland, Schleswig-Holstein und Oberfranken auf der CLOUDZONE, Karlsruhe → 22. – 25.05. eBusiness-Lotse Ostbrandenburg auf dem LinuxTag, Berlin → 30. – 31.05. eBusiness-Lotse Darmstadt-Dieburg auf der IT Media, Darmstadt → 4. – 7.06. SMART SC (eStandards) und der eBusiness-Lotse Schleswig-Holstein auf der transport logistic, München → 10. – 11.06. Standard eCG (eStandards) beim Treffen des Interoperabilitätsforums, Berlin → 12. – 14.06. eBusiness-Lotse Ostbayern auf der FOSSGIS-Konferenz 2013 in Rapperswil, Schweiz → 1.07. eBusiness-Lotsen Münster, Osnabrück und Ruhr auf der MEiM, Münster → 3. – 5.07. eBusiness-Lotsen Chemnitz und Südostbayern beim AGIT Symposium, Salzburg → 6. – 7.07. eBusiness-Lotsen Metropolregion Nürnberg, Mainfranken und Ostbayern bei der START, Nürnberg Impressum Herausgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Referat Öffentlichkeitsarbeit Scharnhorststraße 34–37 10115 Berlin www.bmwi.de Stand Mai 2013 Weitere Informationen unter www.mittelstand-digital.de Druck BMWi, Berlin Bildnachweis BMWi, Begleitforschung Mittelstand-Digital, Fotolia, eBusiness-Lotse Berlin, BVMW Redaktion und Gestaltung WIK-Consult GmbH, Bad Honnef LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, Berlin