SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
LEITEN STATT LEIDEN
   NIEDERRHEINISCHER PFLEGEKONGRESS 2012        1



                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im
                          Gesundheitswesen
WARUM
           GESUNDHEITSFÖRDERUNG?



                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im   2
                          Gesundheitswesen
GRÜNDE FÜR
                 GESUNDHEITSFÖRDERUNG
 •   Motivation
 •   Leistungsfähigkeit
 •   Kosten
 •   Attraktivität als Arbeitgeber („War for Talents“)




                            Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden     Unternehmensberatung im          3
                            Gesundheitswesen
DEMOGRAPHISCHER WANDEL

 • Zunahme alter und hochbetagter Menschen
 • Gleichzeitig Geburtenrückgang
 • Immer weniger junge Menschen bei gleichzeitig
   immer mehr alten (häufig pflegebedürftigen)
   Menschen
 • Demographische Transition („Ergrauung der
   Gesellschaft) und Epidemiologische Transition
   („Zunahme chronischer Krankheiten“) (vgl. Borsi)




                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im         4
                          Gesundheitswesen
WAR FOR TALENTS

 • Zunehmender Fachkräftemangel
     • Wertewandel:
         • Individualität und Selbstverwirklichung
         • Veränderte familiäre Strukturen
         • Singularisierung




                                  Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden           Unternehmensberatung im   5
                                  Gesundheitswesen
NEUE MANAGEMENTKULTUR

 • Ziele:
     • Bestehende MA binden
     • Neue MA gewinnen




                           Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden    Unternehmensberatung im   6
                           Gesundheitswesen
WIRTSCHAFTLICHE FAKTOREN

 • Vorteile gesunder
   und zufriedener MA
     • Qualität der
       Arbeitsleistung
     • Höhere Produktivität
 • Kosten durch
   Fehlzeiten (2001):
     • €35
       Milliarden!
        (Quelle: BKK
        Bundesverband)
                             Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden      Unternehmensberatung im   7
                             Gesundheitswesen
ZIELE DES UNTERNEHMENS

 • Erhöhte Beitrittsbereitschaft potentieller MA
 • Reduzierung der Fluktuation
 • Reduzierung von Fehlzeiten, Krankenstand und
   Unfällen
 • Leistungssteigerung
 • Konfliktreduzierung
 • Förderung der CI
 • Verbessertes Firmenimage (vgl.Brinkmann 1993)



                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im      8
                          Gesundheitswesen
ENTWICKLUNGSORIENTIERTES
         PFLEGEMANAGEMENT



                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im   9
                          Gesundheitswesen
GRUNDLAGEN

 • Grundannahmen:
     • Individuelle Entwicklung ist gestaltbar
     • Individuum nimmt aktive Rolle ein
     • Entwicklung ist über gesamte Lebensspanne möglich
 • Grundbedingung:
     • Entwicklungsförderliche Umwelt
         • Eigenverantwortung (Entscheidungs- und
           Gestaltungsmöglichkeiten)
         • Nicht restriktiv
         • Inhaltlich vielfältig, komplex und problemhaltig (vgl. Montada
           1991)


                                  Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden           Unternehmensberatung im                       10
                                  Gesundheitswesen
SALUTOGENESE

 • bietet Ansatzpunkte
 • Kann Maßstab sein,
   um Führung zu
   „prüfen“
 • Spiegelt ein
   Menschenbild
   wider…



                            Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden     Unternehmensberatung im   11
                            Gesundheitswesen
„… Arbeit… sollte eine Quelle der Gesundheit sein und
nicht der Krankheit sein. Gesundheitsförderung
[Salutogenese] schafft sichere, anregende,
befriedigende und angenehmere Arbeits- und
Lebensbedingungen.“ (WHO: Ottawa-Charta, 1986)




                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im       12
                          Gesundheitswesen
DEFINITION VON
                       GESUNDHEIT



                             Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden      Unternehmensberatung im   13
                             Gesundheitswesen
DIE GESUNDHEITSDIMENSIONEN

 •   Physische Gesundheit
 •   Psychische Gesundheit
 •   Emotionale Gesundheit
 •   Soziale Gesundheit
 •   Spirituelle Gesundheit
 •   Sexuelle Gesundheit
 •   Ergänzt durch die individuelle Umwelt
     (Gesundheitssystem, Trinkwasserversorgung, Wohnv
     erhältnisse,…) (vgl. Naidoo/Wills 2010)


                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im       14
                          Gesundheitswesen
PATHOGENETISCHES (MED.)
               GESUNDHEITSVERSTÄNDNIS
 • Fragt nach den
   Ursachen einer
   Krankheit




                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im   15
                          Gesundheitswesen
SALUTOGENESE



                             Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden      Unternehmensberatung im   16
                             Gesundheitswesen
AARON ANTONOVSKY


                            Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden     Unternehmensberatung im   17
                            Gesundheitswesen
• Krankheit und Gesundheit nicht als dichotome
   Zustände, sondern als Kontinuum
 • „Ort“ auf diesem Kontinuum durch „Sense of
   Coherence“ (SoC) (Kohärenzsinn) bestimmt




                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im     18
                          Gesundheitswesen
KOMPONENTEN DES SOC


 •Verstehbarkeit
 •Handhabbarkeit
 •Bedeutsamkeit

                           Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden    Unternehmensberatung im   19
                           Gesundheitswesen
VERSTEHBARKEIT

 • „… das Ausmaß, in
   welchem man
   interne und externe
   Stimuli als kognitiv
   sinnhaft
   wahrnimmt…“
   (Antonovsky 1997)



                             Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden      Unternehmensberatung im   20
                             Gesundheitswesen
HANDHABBARKEIT

 • „… das Ausmaß, in
   dem man
   wahrnimmt, dass
   man geeignete
   Ressourcen zur
   Verfügung hat, um
   den Anforderungen
   zu begegnen, die
   von den Stimuli, mit
   denen man
   konfrontiert wird,
   ausgehen.“
   (Antonovsky 1997)
                             Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden      Unternehmensberatung im   21
                             Gesundheitswesen
BEDEUTSAMKEIT

 • „… das Ausmaß, in
   dem man das
   Leben als emotional
   sinnvoll
   empfindet…“
   (Antonovsky 1997)




                             Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden      Unternehmensberatung im   22
                             Gesundheitswesen
Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im   23
                          Gesundheitswesen
SALUTOGENE
              ARBEITSBEDINGUNGEN



                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im   24
                          Gesundheitswesen
BESTIMMENDE FAKTOREN

1. Partizipation
2. Belastungsbalance
3. Konsistenz




                          Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden   Unternehmensberatung im   25
                          Gesundheitswesen
1. PARTIZIPATION

 • Teilhabe im Betrieb
     • Eigener Arbeitsbereich
     • Betriebliche Mitbestimmung
 • Kontrolle muss als legitim empfunden werden
 • Wichtige Rolle des Vorgesetzten




                              Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden       Unternehmensberatung im   26
                              Gesundheitswesen
2. BELASTUNGSBALANCE

 • Wichtig für das Erleben von Handhabbarkeit
 • Ressourcen müssen verfügbar sein
     •   Soziales Umfeld (Arbeit, privat)
     •   Ausstattung am Arbeitsplatz
     •   Keine Über- oder Unterlastung
     •   Ausreichende Ruhephasen




                                 Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden          Unternehmensberatung im   27
                                 Gesundheitswesen
3. KONSISTENZ

 • Gemeinsame Werte
 • Identifikation mit
   der Gruppe
 • Eindeutige
   normative
   Erwartungen




                            Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden     Unternehmensberatung im   28
                            Gesundheitswesen
BETRIEBL. GESUNDHEITSPOLITIK

          Industrialisierung                 Dienstleistungsgesellschaft
 • Pathogenetisch                            • Salutogenetisch
 • Arbeit als physisches                     • Arbeit als physisches, psychisches
   Geschehen                                   u. soziales Geschehen
 • Arbeit macht krank                        • Gesundheit fördert Arbeit
                                             • Mensch-Mensch-Schnittstelle
 • Mensch-Maschine-
   Schnittstelle                             • Gesunde Arbeit in gesunden
                                               Organisationen
 • Reduzierung von Risiken                   • Interdisziplinär, sozial- u.
 • Naturwissenschaftlich-                      gesundheitswissenschaftlich
   technisch                                 • Anreize, BGM, Führung, Experten,
 • Regeln, Kontrollen, Experten                 Mitarbeiter
 • Optimierung der                           • Optimierung der Prozess-
                                               , Ergebnis- u. Systemqualität
   Strukturqualität
                                             • datenbasiert
 • erfahrungsbasiert

                                   Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden            Unternehmensberatung im                         29
                                   Gesundheitswesen
BAUSTEINE SALUTOGENER ARBEIT

1. Soziale Beziehungen am Arbeitsplatz
2. Gemeinsame Werte, Überzeugungen, Regeln
     •      Reduziert Koordinationsaufwand
     •      Motiviert
     •      Gibt Orientierung
     •      Verpflichtet zu gemeinsamen Handeln
     •      Reduziert soziale Konflikte
     •      Hilft Stress zu vermeiden
3. Mitarbeiterorientierte Führung eines Teams



                               Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden        Unternehmensberatung im   30
                               Gesundheitswesen
DIE ROLLE DES
                      VORGESETZTEN



                             Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden      Unternehmensberatung im   31
                             Gesundheitswesen
VORGESETZTE…

… gestalten
Rahmenbedingungen
der Arbeit
… tragen
Veränderungen mit
… sollten Führung als
Gruppenprozess
verstehen
… der mittleren
Führungsebene sind
besonders wichtig
                            Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden     Unternehmensberatung im   32
                            Gesundheitswesen
SALUTOGENES FÜHRUNGSVERHALTEN

 •   Vertrauen schaffen
 •   Soziale Vernetzung fördern
 •   Identifikationsmöglichkeiten schaffen
 •   Anerkennung u. Wertschätzung formulieren
 •   Persönl. Dialog mit MA suchen
 •   Partizipation der MA stärken
 •   Qualifikationen fördern
 •   Work-Life-Balance erhalten/wiederherstellen (vgl.
     Walter/Badura 2006)

                           Consulting Tessin -
Leiten statt Leiden    Unternehmensberatung im           33
                           Gesundheitswesen

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Moodlen aktiviteetit ja aineistot
Moodlen aktiviteetit ja aineistotMoodlen aktiviteetit ja aineistot
Moodlen aktiviteetit ja aineistot
KirsiViitanen
 
Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)
Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)
Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)
Escola Santi
 
Institución educativa jorge eliecer gaitan
Institución educativa jorge eliecer gaitanInstitución educativa jorge eliecer gaitan
Institución educativa jorge eliecer gaitan
Carlos Daniel Echavez Vergel
 
Second lifeexploringweek1ppt
Second lifeexploringweek1pptSecond lifeexploringweek1ppt
Second lifeexploringweek1ppt
harringtonbelinda
 
Compañia ficticia
Compañia ficticiaCompañia ficticia
Compañia ficticia
tuners07
 
Como se mide la vida
Como se mide la vidaComo se mide la vida
Como se mide la vida
ANita DUrazno
 
Richard Smith Resume .
Richard Smith Resume .Richard Smith Resume .
Richard Smith Resume .
Richard Smith
 
Manipulación medios
Manipulación mediosManipulación medios
Manipulación medios
Luis Camacho
 
Importante...!!!
Importante...!!!Importante...!!!
Importante...!!!
danielabosque
 
Xabar.info
Xabar.infoXabar.info
Xabar.info
Daniil Moisa
 
El dia de Jehova (sofonias)
El dia de Jehova (sofonias)El dia de Jehova (sofonias)
El dia de Jehova (sofonias)
marco valdez
 
Proyecto 2
Proyecto 2Proyecto 2
Proyecto 2
pilar quiroga
 
Circulation des informations universem
Circulation des informations universemCirculation des informations universem
Circulation des informations universem
Laurent Hinton
 
Básquet
BásquetBásquet
Básquet
jamalmalik
 
Cuento 2
Cuento 2Cuento 2
Cuento 2
manueloyarzun
 

Andere mochten auch (15)

Moodlen aktiviteetit ja aineistot
Moodlen aktiviteetit ja aineistotMoodlen aktiviteetit ja aineistot
Moodlen aktiviteetit ja aineistot
 
Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)
Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)
Melhores momentos 4º ano A (2013/2º sem)
 
Institución educativa jorge eliecer gaitan
Institución educativa jorge eliecer gaitanInstitución educativa jorge eliecer gaitan
Institución educativa jorge eliecer gaitan
 
Second lifeexploringweek1ppt
Second lifeexploringweek1pptSecond lifeexploringweek1ppt
Second lifeexploringweek1ppt
 
Compañia ficticia
Compañia ficticiaCompañia ficticia
Compañia ficticia
 
Como se mide la vida
Como se mide la vidaComo se mide la vida
Como se mide la vida
 
Richard Smith Resume .
Richard Smith Resume .Richard Smith Resume .
Richard Smith Resume .
 
Manipulación medios
Manipulación mediosManipulación medios
Manipulación medios
 
Importante...!!!
Importante...!!!Importante...!!!
Importante...!!!
 
Xabar.info
Xabar.infoXabar.info
Xabar.info
 
El dia de Jehova (sofonias)
El dia de Jehova (sofonias)El dia de Jehova (sofonias)
El dia de Jehova (sofonias)
 
Proyecto 2
Proyecto 2Proyecto 2
Proyecto 2
 
Circulation des informations universem
Circulation des informations universemCirculation des informations universem
Circulation des informations universem
 
Básquet
BásquetBásquet
Básquet
 
Cuento 2
Cuento 2Cuento 2
Cuento 2
 

Ähnlich wie NPK2012 - Philipp Tessin: Leiten statt leiden

Health-on-Top-2010-Vortrag-Matyssek
Health-on-Top-2010-Vortrag-MatyssekHealth-on-Top-2010-Vortrag-Matyssek
Health-on-Top-2010-Vortrag-Matyssek
Dr. Anne Katrin Matyssek
 
Stressbewältigung Well-Being
Stressbewältigung Well-BeingStressbewältigung Well-Being
Stressbewältigung Well-Being
Tobias Illig
 
Positivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOK
Positivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOKPositivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOK
Positivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOK
thomas staehelin
 
Mitarbeiterförderung ist die effektivste Gesundheitsförderung
Mitarbeiterförderung ist die effektivste GesundheitsförderungMitarbeiterförderung ist die effektivste Gesundheitsförderung
Mitarbeiterförderung ist die effektivste Gesundheitsförderung
WM-Pool Pressedienst
 
Resilienz für Berater
Resilienz für BeraterResilienz für Berater
Resilienz für Berater
Tobias Illig
 
Wie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnen
Wie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnenWie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnen
Wie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnen
Dr. Anne Katrin Matyssek
 

Ähnlich wie NPK2012 - Philipp Tessin: Leiten statt leiden (9)

Health-on-Top-2010-Vortrag-Matyssek
Health-on-Top-2010-Vortrag-MatyssekHealth-on-Top-2010-Vortrag-Matyssek
Health-on-Top-2010-Vortrag-Matyssek
 
Folder psychologische-beratung-web
Folder psychologische-beratung-webFolder psychologische-beratung-web
Folder psychologische-beratung-web
 
Stressbewältigung Well-Being
Stressbewältigung Well-BeingStressbewältigung Well-Being
Stressbewältigung Well-Being
 
Positivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOK
Positivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOKPositivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOK
Positivity Zone | Gesund führen SLIDEBOOK
 
Lebe zeitung ausgabe2_web_1
Lebe zeitung ausgabe2_web_1Lebe zeitung ausgabe2_web_1
Lebe zeitung ausgabe2_web_1
 
Mitarbeiterförderung ist die effektivste Gesundheitsförderung
Mitarbeiterförderung ist die effektivste GesundheitsförderungMitarbeiterförderung ist die effektivste Gesundheitsförderung
Mitarbeiterförderung ist die effektivste Gesundheitsförderung
 
Resilienz für Berater
Resilienz für BeraterResilienz für Berater
Resilienz für Berater
 
Wie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnen
Wie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnenWie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnen
Wie Sie Fuehrungskraefte fuer das Thema Gesundheit gewinnen
 
Lebe ausgabe3 juni19
Lebe ausgabe3 juni19Lebe ausgabe3 juni19
Lebe ausgabe3 juni19
 

Mehr von Niederrheinischer Pflegekongress

Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?
Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?
Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?
Niederrheinischer Pflegekongress
 
Spurensuche bei schlechtheilenden Wunden
Spurensuche bei schlechtheilenden WundenSpurensuche bei schlechtheilenden Wunden
Spurensuche bei schlechtheilenden Wunden
Niederrheinischer Pflegekongress
 
Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?
Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?
Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?
Niederrheinischer Pflegekongress
 
Pflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali Celik
Pflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali CelikPflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali Celik
Pflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali Celik
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der Mobilität
NPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der MobilitätNPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der Mobilität
NPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der Mobilität
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2015 - Dr.Pick: Das neue Begutachtungsassssment
NPK2015 - Dr.Pick: Das neue BegutachtungsassssmentNPK2015 - Dr.Pick: Das neue Begutachtungsassssment
NPK2015 - Dr.Pick: Das neue Begutachtungsassssment
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen Türken
NPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen TürkenNPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen Türken
NPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen Türken
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...
NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...
NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...
NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...
NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...
NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...
NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie online
NPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie onlineNPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie online
NPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie online
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?
NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?
NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege
NPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der PflegeNPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege
NPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?
NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?
NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem Jammertal
NPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem JammertalNPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem Jammertal
NPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem Jammertal
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der Psychotraumatologie
NPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der PsychotraumatologieNPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der Psychotraumatologie
NPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der Psychotraumatologie
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...
NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...
NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 - (M)eine Vision
NPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 -  (M)eine VisionNPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 -  (M)eine Vision
NPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 - (M)eine Vision
Niederrheinischer Pflegekongress
 
NPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - Lymphologie
NPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - LymphologieNPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - Lymphologie
NPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - Lymphologie
Niederrheinischer Pflegekongress
 

Mehr von Niederrheinischer Pflegekongress (20)

Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?
Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?
Das Pflegeberufsgesetz - Wohin geht der Weg?
 
Spurensuche bei schlechtheilenden Wunden
Spurensuche bei schlechtheilenden WundenSpurensuche bei schlechtheilenden Wunden
Spurensuche bei schlechtheilenden Wunden
 
Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?
Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?
Eine Legislaturperiode nähert sich dem Ende - Pflegepolitisch top oder Flop?
 
Pflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali Celik
Pflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali CelikPflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali Celik
Pflegestärkungsgesetz 2 - Wird nun alles besser? - Ali Celik
 
NPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der Mobilität
NPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der MobilitätNPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der Mobilität
NPK2015 - T. Kirpal: Der neue Expertenstandard Förderung der Mobilität
 
NPK2015 - Dr.Pick: Das neue Begutachtungsassssment
NPK2015 - Dr.Pick: Das neue BegutachtungsassssmentNPK2015 - Dr.Pick: Das neue Begutachtungsassssment
NPK2015 - Dr.Pick: Das neue Begutachtungsassssment
 
NPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen Türken
NPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen TürkenNPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen Türken
NPK2015 - Z.Babagadi: Die süßen Türken
 
NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...
NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...
NPK2012 - Gunther Schabio: Wundmanagement und Wundversorgung - ein rechtsfrei...
 
NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...
NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...
NPK2012 - Andy Goßrau, Elke Evertz: Was ist die richtige Rechtsform für einen...
 
NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...
NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...
NPK2012 - Adelheid von Spee: Verwirrt im Krankenhaus - Nebendiagnose "Demenz ...
 
NPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie online
NPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie onlineNPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie online
NPK2012 - Prof. Ulrich Sprick: „net-step“ - Psychotherapie online
 
NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?
NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?
NPK2012 - Werner Thomas: Warum tun wir uns mit dem Verkauf der Pflege so schwer?
 
NPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege
NPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der PflegeNPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege
NPK2012 - Dr. Birgit Graf: Serviceroboter zur Unterstützung in der Pflege
 
NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?
NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?
NPK2012 - Dr. Sabine Löffert: Psychiatrische Pflege - Quo vadis?
 
NPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem Jammertal
NPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem JammertalNPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem Jammertal
NPK2012 - Andrea Albrecht: Wege aus dem Jammertal
 
NPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der Psychotraumatologie
NPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der PsychotraumatologieNPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der Psychotraumatologie
NPK2012 - Nicole Huppertz: Bezugspflege in der Psychotraumatologie
 
NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...
NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...
NPK2012 - Anja Gatzweiler: Warum die "vermüllte" Körperzelle zu chronischen E...
 
NPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 - (M)eine Vision
NPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 -  (M)eine VisionNPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 -  (M)eine Vision
NPK2012 - Werner Göpfert-Divvier: Pflege 2025 - (M)eine Vision
 
NPK2012 - Dr. med. Rainer Zerfaß: Demenzrisiko senken!
NPK2012 - Dr. med. Rainer Zerfaß: Demenzrisiko senken!NPK2012 - Dr. med. Rainer Zerfaß: Demenzrisiko senken!
NPK2012 - Dr. med. Rainer Zerfaß: Demenzrisiko senken!
 
NPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - Lymphologie
NPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - LymphologieNPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - Lymphologie
NPK2012 - Thomas Künzel: Von der Pflege für die Pflege - Lymphologie
 

NPK2012 - Philipp Tessin: Leiten statt leiden

  • 1. LEITEN STATT LEIDEN NIEDERRHEINISCHER PFLEGEKONGRESS 2012 1 Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im Gesundheitswesen
  • 2. WARUM GESUNDHEITSFÖRDERUNG? Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 2 Gesundheitswesen
  • 3. GRÜNDE FÜR GESUNDHEITSFÖRDERUNG • Motivation • Leistungsfähigkeit • Kosten • Attraktivität als Arbeitgeber („War for Talents“) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 3 Gesundheitswesen
  • 4. DEMOGRAPHISCHER WANDEL • Zunahme alter und hochbetagter Menschen • Gleichzeitig Geburtenrückgang • Immer weniger junge Menschen bei gleichzeitig immer mehr alten (häufig pflegebedürftigen) Menschen • Demographische Transition („Ergrauung der Gesellschaft) und Epidemiologische Transition („Zunahme chronischer Krankheiten“) (vgl. Borsi) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 4 Gesundheitswesen
  • 5. WAR FOR TALENTS • Zunehmender Fachkräftemangel • Wertewandel: • Individualität und Selbstverwirklichung • Veränderte familiäre Strukturen • Singularisierung Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 5 Gesundheitswesen
  • 6. NEUE MANAGEMENTKULTUR • Ziele: • Bestehende MA binden • Neue MA gewinnen Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 6 Gesundheitswesen
  • 7. WIRTSCHAFTLICHE FAKTOREN • Vorteile gesunder und zufriedener MA • Qualität der Arbeitsleistung • Höhere Produktivität • Kosten durch Fehlzeiten (2001): • €35 Milliarden! (Quelle: BKK Bundesverband) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 7 Gesundheitswesen
  • 8. ZIELE DES UNTERNEHMENS • Erhöhte Beitrittsbereitschaft potentieller MA • Reduzierung der Fluktuation • Reduzierung von Fehlzeiten, Krankenstand und Unfällen • Leistungssteigerung • Konfliktreduzierung • Förderung der CI • Verbessertes Firmenimage (vgl.Brinkmann 1993) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 8 Gesundheitswesen
  • 9. ENTWICKLUNGSORIENTIERTES PFLEGEMANAGEMENT Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 9 Gesundheitswesen
  • 10. GRUNDLAGEN • Grundannahmen: • Individuelle Entwicklung ist gestaltbar • Individuum nimmt aktive Rolle ein • Entwicklung ist über gesamte Lebensspanne möglich • Grundbedingung: • Entwicklungsförderliche Umwelt • Eigenverantwortung (Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten) • Nicht restriktiv • Inhaltlich vielfältig, komplex und problemhaltig (vgl. Montada 1991) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 10 Gesundheitswesen
  • 11. SALUTOGENESE • bietet Ansatzpunkte • Kann Maßstab sein, um Führung zu „prüfen“ • Spiegelt ein Menschenbild wider… Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 11 Gesundheitswesen
  • 12. „… Arbeit… sollte eine Quelle der Gesundheit sein und nicht der Krankheit sein. Gesundheitsförderung [Salutogenese] schafft sichere, anregende, befriedigende und angenehmere Arbeits- und Lebensbedingungen.“ (WHO: Ottawa-Charta, 1986) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 12 Gesundheitswesen
  • 13. DEFINITION VON GESUNDHEIT Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 13 Gesundheitswesen
  • 14. DIE GESUNDHEITSDIMENSIONEN • Physische Gesundheit • Psychische Gesundheit • Emotionale Gesundheit • Soziale Gesundheit • Spirituelle Gesundheit • Sexuelle Gesundheit • Ergänzt durch die individuelle Umwelt (Gesundheitssystem, Trinkwasserversorgung, Wohnv erhältnisse,…) (vgl. Naidoo/Wills 2010) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 14 Gesundheitswesen
  • 15. PATHOGENETISCHES (MED.) GESUNDHEITSVERSTÄNDNIS • Fragt nach den Ursachen einer Krankheit Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 15 Gesundheitswesen
  • 16. SALUTOGENESE Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 16 Gesundheitswesen
  • 17. AARON ANTONOVSKY Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 17 Gesundheitswesen
  • 18. • Krankheit und Gesundheit nicht als dichotome Zustände, sondern als Kontinuum • „Ort“ auf diesem Kontinuum durch „Sense of Coherence“ (SoC) (Kohärenzsinn) bestimmt Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 18 Gesundheitswesen
  • 19. KOMPONENTEN DES SOC •Verstehbarkeit •Handhabbarkeit •Bedeutsamkeit Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 19 Gesundheitswesen
  • 20. VERSTEHBARKEIT • „… das Ausmaß, in welchem man interne und externe Stimuli als kognitiv sinnhaft wahrnimmt…“ (Antonovsky 1997) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 20 Gesundheitswesen
  • 21. HANDHABBARKEIT • „… das Ausmaß, in dem man wahrnimmt, dass man geeignete Ressourcen zur Verfügung hat, um den Anforderungen zu begegnen, die von den Stimuli, mit denen man konfrontiert wird, ausgehen.“ (Antonovsky 1997) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 21 Gesundheitswesen
  • 22. BEDEUTSAMKEIT • „… das Ausmaß, in dem man das Leben als emotional sinnvoll empfindet…“ (Antonovsky 1997) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 22 Gesundheitswesen
  • 23. Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 23 Gesundheitswesen
  • 24. SALUTOGENE ARBEITSBEDINGUNGEN Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 24 Gesundheitswesen
  • 25. BESTIMMENDE FAKTOREN 1. Partizipation 2. Belastungsbalance 3. Konsistenz Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 25 Gesundheitswesen
  • 26. 1. PARTIZIPATION • Teilhabe im Betrieb • Eigener Arbeitsbereich • Betriebliche Mitbestimmung • Kontrolle muss als legitim empfunden werden • Wichtige Rolle des Vorgesetzten Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 26 Gesundheitswesen
  • 27. 2. BELASTUNGSBALANCE • Wichtig für das Erleben von Handhabbarkeit • Ressourcen müssen verfügbar sein • Soziales Umfeld (Arbeit, privat) • Ausstattung am Arbeitsplatz • Keine Über- oder Unterlastung • Ausreichende Ruhephasen Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 27 Gesundheitswesen
  • 28. 3. KONSISTENZ • Gemeinsame Werte • Identifikation mit der Gruppe • Eindeutige normative Erwartungen Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 28 Gesundheitswesen
  • 29. BETRIEBL. GESUNDHEITSPOLITIK Industrialisierung Dienstleistungsgesellschaft • Pathogenetisch • Salutogenetisch • Arbeit als physisches • Arbeit als physisches, psychisches Geschehen u. soziales Geschehen • Arbeit macht krank • Gesundheit fördert Arbeit • Mensch-Mensch-Schnittstelle • Mensch-Maschine- Schnittstelle • Gesunde Arbeit in gesunden Organisationen • Reduzierung von Risiken • Interdisziplinär, sozial- u. • Naturwissenschaftlich- gesundheitswissenschaftlich technisch • Anreize, BGM, Führung, Experten, • Regeln, Kontrollen, Experten Mitarbeiter • Optimierung der • Optimierung der Prozess- , Ergebnis- u. Systemqualität Strukturqualität • datenbasiert • erfahrungsbasiert Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 29 Gesundheitswesen
  • 30. BAUSTEINE SALUTOGENER ARBEIT 1. Soziale Beziehungen am Arbeitsplatz 2. Gemeinsame Werte, Überzeugungen, Regeln • Reduziert Koordinationsaufwand • Motiviert • Gibt Orientierung • Verpflichtet zu gemeinsamen Handeln • Reduziert soziale Konflikte • Hilft Stress zu vermeiden 3. Mitarbeiterorientierte Führung eines Teams Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 30 Gesundheitswesen
  • 31. DIE ROLLE DES VORGESETZTEN Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 31 Gesundheitswesen
  • 32. VORGESETZTE… … gestalten Rahmenbedingungen der Arbeit … tragen Veränderungen mit … sollten Führung als Gruppenprozess verstehen … der mittleren Führungsebene sind besonders wichtig Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 32 Gesundheitswesen
  • 33. SALUTOGENES FÜHRUNGSVERHALTEN • Vertrauen schaffen • Soziale Vernetzung fördern • Identifikationsmöglichkeiten schaffen • Anerkennung u. Wertschätzung formulieren • Persönl. Dialog mit MA suchen • Partizipation der MA stärken • Qualifikationen fördern • Work-Life-Balance erhalten/wiederherstellen (vgl. Walter/Badura 2006) Consulting Tessin - Leiten statt Leiden Unternehmensberatung im 33 Gesundheitswesen