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KWK: Die Suche nach dem richtigen
Kompass
KWK-Förderung novellieren – aber wie?
Berlin, 12. November 2014
Sabine Gores
2
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KWK – Eine effiziente Technologie
KWK ist eine Technologie, die die effiziente Nutzung des
eingesetzten Brennstoffs ermöglicht:
Þ Die ohnehin entstehende Wärme bei der Stromerzeugung
wird zur Wärmeversorgung genutzt.
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Þ Damit Einsparung von CO2 (und anderen Schadstoffen)
Um die Treibhausgas- und Energiebezogenen Ziele der
Bundesregierung zu erreichen ist der effizienteste Einsatz der
Brennstoffe erforderlich.
Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
3
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Stärke der KWK
KWK kann
Þ Wärmesenken decken,
Þ zur Stromerzeugung beitragen,
Þ Regelleistung und Kapazität bereitstellen.
Die „Stärke“ der KWK ist aber allein der erste Punkt, d.h. die
effiziente Wärmebereitstellung für Wärmesenken, die nicht
durch Erneuerbare Energien gedeckt werden können, denn:
KWK muss den Einsatz der EE ergänzen!
Mittelfristiger Einsatz zur Deckung des Wärmebedarfs in:
=> Innerstädtischen Gebäuden + Industrieprozessen <=
Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
Quelle:GeorgMittendecker-http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Datei:Wollmilchsau.jpg
4
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Zwischenfazit
Nicht jede erzeugte kWh aus KWK ist hilfreich für die Erreichung
der Energie- und Klimaziele, denn dafür haben folgende Punkte
Vorrang:
1. Reduktion des Wärmebedarfs
=> Der ausschließliche Blick auf die KWK-Stromerzeugung kann den
Blick darauf verstellen oder gar Fehlanreize setzen.
2. Effizienter Einsatz der Energieträger
=> Die Stärke der KWK
3. Reduktion der CO2-Emissionen des Systems
=> Kohleverbrennung emittiert auch im KWK-Betrieb viel CO2.
Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
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Derzeitige Förderung des KWKG
Das KWKG fördert derzeit
- den Neubau und die Modernisierung von KWK- Anlagen durch die
Zuschlagszahlung.
- den Bau von Wärme- und Kältespeichern
- den Neubau und Ausbau von Wärmenetzen.
Die Förderung von Infrastrukturmaßnahmen ist sinnvoll:
Þ Wärmenetze sichern die Versorgung in verdichteten Gebieten
und eröffnen etwa alle 15 Jahre Handlungsspielräume zum
Einsatz einer kohlenstoffärmeren Alternative.
Þ Wärmespeicher ermöglichen flexiblen Betrieb der KWK-
Anlagen.
Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
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KWK-Stromerzeugung 2003-2013
Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
Nicht erfasste biogene Anlagen 2012+2013 abgeschätzt.
Quelle: Statistisches Bundesamt, AGEE-Stat, BHKW-Umfrage Öko-Institut
20 TWh aus Kohle
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Erwartete Entwicklung der KWK - I
Biogene KWK: Kaum Zubau erwartet.
BHKW : Abschwächung des Zubaus.
Für Industrie-KWK Zuwachs erwartet
• da sich in Industrieprozessen der effiziente Einsatz sofort in
der Amortisation niederschlägt
• und hohe Potentiale gesehen werden (Prognos 2014)
• und weil industrielle Eigenstromerzeugung weiterhin teilweise
von der EEG-Umlage freigestellt wird.
Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
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Erwartete Entwicklung der KWK - II
Rückgang bei allgemeiner Versorgung (dem mengenmäßig
bedeutendsten Teil)
• Neubau derzeit ökonomisch nicht darstellbar (wie der anderer
Kraftwerke).
• Betrieb von Gas-KWK bei niedrigen Strompreisen und
derzeitigen hohen Gaspreisen deckt nicht die Betriebskosten,
geschweige denn die Vollkosten.
• Der Einsatz von Kohle wird durch niedrige CO2-
Zertifikatspreise nicht erschwert.
=> Dieses sind Herausforderungen, die den gesamten
Strommarkt betreffen und nicht allein durch das KWKG gelöst
werden können.
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Möglichkeiten innerhalb des KWKG –I
1. Wiederaufnahme der Förderung von Bestandsanlagen
Sicherstellung des Betriebs von KWK-Anlagen, die von
Abschaltung bedroht sind, nämlich :
● Stromgeführte Gas-Bestandsanlagen der allgemeinen Versorgung
Kohle-KWK ist nicht abschaltungsbedroht, deren Einbeziehung
würde vor allem Mitnahmeeffekte bewirken.
2. Umstrukturierung der Neuanlagenförderung
Differenzierung der Fördersätze hinsichtlich der THG-Ziele durch
Berücksichtigung von:
● CO2-Intensität und Mitnahmeeffekten (keine Kohle-Förderung) und
Systemdienlichkeit (Eigenerzeugung)
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Möglichkeiten innerhalb des KWKG-II
Bisherige Förderstruktur entspricht im Wesentlichen einer auf
30.000 Stunden umgelegten Kapazitätsprämie.
● Der Barwert der Neuanlagenförderung auf Basis eines kWh-Budgets
nimmt bei abnehmenden Anlagenauslastungen ab => Kein Anreiz für
strommarktorientierte Fahrweise.
Bei Bestandsförderung geht es um eine längerfristige angelegte
Prämie:
● Fehlanreize müssen unbedingt vermieden werden.
● Deshalb sollten zumindest Bestandsanlagenförderung eine
Kapazitätskomponente enthalten (die bei Einführung eines
Kapazitätsmarktes entfallen könnte).
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Möglichkeiten innerhalb des KWKG-III
Der bisherige Förderdeckel von 750 Mio. Euro wird 2017 bei
derzeitigem Fördermechanismus fast erreicht (laut Prognose der
Versorgungsnetzbetreiber).
Eine Erhöhung des Fördervolumens (und ggf. Umstrukturierung
der Förderbudgets) ist erforderlich
● Für Bestandsanlagenförderung mit 30 €/kW bei maximal 15 GW
Erdgas KWK-Anlagen ergäbe sich eine jährliche Zuschlagsumme
von 450 Mio. Euro.
● Ein Anreiz zum Neubau wird für stromorientierte Gas-KWK erst bei
deutlicher Erhöhung der Zuschlagsätze gesehen
‒ Ob eine solche Erhöhung energiepolitisch/-wirtschaftlich vertretbar
und beihilferechtlich zulässig ist erscheint fragwürdig.
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Maßnahmen außerhalb des KWKG
Bedarfsreduktion, DSM (Demand-Side Management)
Stärkung des Emissionshandels
● durch Herausnahme von Zertifikaten aus dem System, z.B. mit der
möglichst frühen Einführung einer Market Stability Reserve.
Einführung eines Kapazitätsmechanismus, denn der EoM geht
seinem Ende entgegen:
● Ein stetig steigender Anteil von Stromerzeugung ohne Betriebskosten
(PV und Windstrom) bietet am Strommarkt an => Strompreis an der
Börse sinkt.
● Die Bereitstellung von Kraftwerkskapazität wird jedoch i.A. nicht
vergütet. Diese ist erforderlich zur Spannungssicherung und
Schwarzstartfähigkeit.
Þ Einführung von Kapazitätsprämien erforderlich
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Fazit- I
KWK ist eine Technologie, die den effizienten Einsatz fossiler
und biogener Brennstoffe ermöglicht, aber nicht sichert.
Die KWK-Stromerzeugung ist ein zu ungenauer Indikator für den
zielgerichteten Einsatz der Technologie.
Konstant 20% der KWK-Stromerzeugung basiert auf dem
Einsatz von Kohle.
KWK sollte:
● Mittelfristig Wärmebedarf in Innenstädten und Industrie decken
● EE ergänzen => Systemdienlich betrieben werden
● CO2-arm sein
Die KWKG-Novelle wird nicht das Stromsystem heilen.
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Fazit -II
Die Neubau- Fördersätze im KWKG sollten differenziert werden:
● Höhere Fördersätze für systemdienlichen (strommarktorientierten)
Betrieb
● Keine Förderung für CO2-intensiven Betrieb (Kohle)
Aufnahme der Bestandsförderung
● Zur Vermeidung von Mitnahmeeffekten nur für strommarktorientierte
Erdgas-KWK
● Als reine Leistungsförderung (30 €/kW ) oder über begrenzte
Förderstunden / Jahr (10 €/MWh KWK-Strom über maximal 3.000
Stunden jährlich) oder als Hybridmodell, um Betrieb anzuregen.
Infrastrukturförderung (Netze und Speicher) durch das KWKG
sollte beibehalten werden.
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Fazit -III
Das 25%-Ziel ist kein Dogma: Erreichung der THG-Ziele und der
Primärenergieeinsparung stehen im Vordergrund:
Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
Quelle: THG-Inventar 2014; Projektionsbericht 2012; Energiekonzept der Bundesregierung; NEEAP; Eurostat;
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Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Sabine Gores
Senior Researcher
Energie & Klimaschutz (Berlin)
Öko-Institut e.V.
Schickler Str. 5-7
10179 Berlin
Telefon: +49 30 40 50 85-375
E-Mail: s.gores@oeko.de
Weitere Informationen zur KWK unter :
http://www.oeko.de/publikationen/p-details/aktueller-stand-der-kwk-erzeugung-september-2014/

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KWK: Die Suche nach dem richtigen Kompass

  • 1. www.oeko.de KWK: Die Suche nach dem richtigen Kompass KWK-Förderung novellieren – aber wie? Berlin, 12. November 2014 Sabine Gores
  • 2. 2 www.oeko.de KWK – Eine effiziente Technologie KWK ist eine Technologie, die die effiziente Nutzung des eingesetzten Brennstoffs ermöglicht: Þ Die ohnehin entstehende Wärme bei der Stromerzeugung wird zur Wärmeversorgung genutzt. Þ Damit Brennstoffeinsparung (Primärenergie) Þ Damit Einsparung von CO2 (und anderen Schadstoffen) Um die Treibhausgas- und Energiebezogenen Ziele der Bundesregierung zu erreichen ist der effizienteste Einsatz der Brennstoffe erforderlich. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 3. 3 www.oeko.de Stärke der KWK KWK kann Þ Wärmesenken decken, Þ zur Stromerzeugung beitragen, Þ Regelleistung und Kapazität bereitstellen. Die „Stärke“ der KWK ist aber allein der erste Punkt, d.h. die effiziente Wärmebereitstellung für Wärmesenken, die nicht durch Erneuerbare Energien gedeckt werden können, denn: KWK muss den Einsatz der EE ergänzen! Mittelfristiger Einsatz zur Deckung des Wärmebedarfs in: => Innerstädtischen Gebäuden + Industrieprozessen <= Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014 Quelle:GeorgMittendecker-http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Datei:Wollmilchsau.jpg
  • 4. 4 www.oeko.de Zwischenfazit Nicht jede erzeugte kWh aus KWK ist hilfreich für die Erreichung der Energie- und Klimaziele, denn dafür haben folgende Punkte Vorrang: 1. Reduktion des Wärmebedarfs => Der ausschließliche Blick auf die KWK-Stromerzeugung kann den Blick darauf verstellen oder gar Fehlanreize setzen. 2. Effizienter Einsatz der Energieträger => Die Stärke der KWK 3. Reduktion der CO2-Emissionen des Systems => Kohleverbrennung emittiert auch im KWK-Betrieb viel CO2. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 5. 5 www.oeko.de Derzeitige Förderung des KWKG Das KWKG fördert derzeit - den Neubau und die Modernisierung von KWK- Anlagen durch die Zuschlagszahlung. - den Bau von Wärme- und Kältespeichern - den Neubau und Ausbau von Wärmenetzen. Die Förderung von Infrastrukturmaßnahmen ist sinnvoll: Þ Wärmenetze sichern die Versorgung in verdichteten Gebieten und eröffnen etwa alle 15 Jahre Handlungsspielräume zum Einsatz einer kohlenstoffärmeren Alternative. Þ Wärmespeicher ermöglichen flexiblen Betrieb der KWK- Anlagen. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 6. 6 www.oeko.de KWK-Stromerzeugung 2003-2013 Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014 Nicht erfasste biogene Anlagen 2012+2013 abgeschätzt. Quelle: Statistisches Bundesamt, AGEE-Stat, BHKW-Umfrage Öko-Institut 20 TWh aus Kohle
  • 7. 7 www.oeko.de Erwartete Entwicklung der KWK - I Biogene KWK: Kaum Zubau erwartet. BHKW : Abschwächung des Zubaus. Für Industrie-KWK Zuwachs erwartet • da sich in Industrieprozessen der effiziente Einsatz sofort in der Amortisation niederschlägt • und hohe Potentiale gesehen werden (Prognos 2014) • und weil industrielle Eigenstromerzeugung weiterhin teilweise von der EEG-Umlage freigestellt wird. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 8. 8 www.oeko.de Erwartete Entwicklung der KWK - II Rückgang bei allgemeiner Versorgung (dem mengenmäßig bedeutendsten Teil) • Neubau derzeit ökonomisch nicht darstellbar (wie der anderer Kraftwerke). • Betrieb von Gas-KWK bei niedrigen Strompreisen und derzeitigen hohen Gaspreisen deckt nicht die Betriebskosten, geschweige denn die Vollkosten. • Der Einsatz von Kohle wird durch niedrige CO2- Zertifikatspreise nicht erschwert. => Dieses sind Herausforderungen, die den gesamten Strommarkt betreffen und nicht allein durch das KWKG gelöst werden können. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 9. 9 www.oeko.de Möglichkeiten innerhalb des KWKG –I 1. Wiederaufnahme der Förderung von Bestandsanlagen Sicherstellung des Betriebs von KWK-Anlagen, die von Abschaltung bedroht sind, nämlich : ● Stromgeführte Gas-Bestandsanlagen der allgemeinen Versorgung Kohle-KWK ist nicht abschaltungsbedroht, deren Einbeziehung würde vor allem Mitnahmeeffekte bewirken. 2. Umstrukturierung der Neuanlagenförderung Differenzierung der Fördersätze hinsichtlich der THG-Ziele durch Berücksichtigung von: ● CO2-Intensität und Mitnahmeeffekten (keine Kohle-Förderung) und Systemdienlichkeit (Eigenerzeugung) Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 10. 10 www.oeko.de Möglichkeiten innerhalb des KWKG-II Bisherige Förderstruktur entspricht im Wesentlichen einer auf 30.000 Stunden umgelegten Kapazitätsprämie. ● Der Barwert der Neuanlagenförderung auf Basis eines kWh-Budgets nimmt bei abnehmenden Anlagenauslastungen ab => Kein Anreiz für strommarktorientierte Fahrweise. Bei Bestandsförderung geht es um eine längerfristige angelegte Prämie: ● Fehlanreize müssen unbedingt vermieden werden. ● Deshalb sollten zumindest Bestandsanlagenförderung eine Kapazitätskomponente enthalten (die bei Einführung eines Kapazitätsmarktes entfallen könnte). Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 11. 11 www.oeko.de Möglichkeiten innerhalb des KWKG-III Der bisherige Förderdeckel von 750 Mio. Euro wird 2017 bei derzeitigem Fördermechanismus fast erreicht (laut Prognose der Versorgungsnetzbetreiber). Eine Erhöhung des Fördervolumens (und ggf. Umstrukturierung der Förderbudgets) ist erforderlich ● Für Bestandsanlagenförderung mit 30 €/kW bei maximal 15 GW Erdgas KWK-Anlagen ergäbe sich eine jährliche Zuschlagsumme von 450 Mio. Euro. ● Ein Anreiz zum Neubau wird für stromorientierte Gas-KWK erst bei deutlicher Erhöhung der Zuschlagsätze gesehen ‒ Ob eine solche Erhöhung energiepolitisch/-wirtschaftlich vertretbar und beihilferechtlich zulässig ist erscheint fragwürdig. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 12. 12 www.oeko.de Maßnahmen außerhalb des KWKG Bedarfsreduktion, DSM (Demand-Side Management) Stärkung des Emissionshandels ● durch Herausnahme von Zertifikaten aus dem System, z.B. mit der möglichst frühen Einführung einer Market Stability Reserve. Einführung eines Kapazitätsmechanismus, denn der EoM geht seinem Ende entgegen: ● Ein stetig steigender Anteil von Stromerzeugung ohne Betriebskosten (PV und Windstrom) bietet am Strommarkt an => Strompreis an der Börse sinkt. ● Die Bereitstellung von Kraftwerkskapazität wird jedoch i.A. nicht vergütet. Diese ist erforderlich zur Spannungssicherung und Schwarzstartfähigkeit. Þ Einführung von Kapazitätsprämien erforderlich Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 13. 13 www.oeko.de Fazit- I KWK ist eine Technologie, die den effizienten Einsatz fossiler und biogener Brennstoffe ermöglicht, aber nicht sichert. Die KWK-Stromerzeugung ist ein zu ungenauer Indikator für den zielgerichteten Einsatz der Technologie. Konstant 20% der KWK-Stromerzeugung basiert auf dem Einsatz von Kohle. KWK sollte: ● Mittelfristig Wärmebedarf in Innenstädten und Industrie decken ● EE ergänzen => Systemdienlich betrieben werden ● CO2-arm sein Die KWKG-Novelle wird nicht das Stromsystem heilen. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 14. 14 www.oeko.de Fazit -II Die Neubau- Fördersätze im KWKG sollten differenziert werden: ● Höhere Fördersätze für systemdienlichen (strommarktorientierten) Betrieb ● Keine Förderung für CO2-intensiven Betrieb (Kohle) Aufnahme der Bestandsförderung ● Zur Vermeidung von Mitnahmeeffekten nur für strommarktorientierte Erdgas-KWK ● Als reine Leistungsförderung (30 €/kW ) oder über begrenzte Förderstunden / Jahr (10 €/MWh KWK-Strom über maximal 3.000 Stunden jährlich) oder als Hybridmodell, um Betrieb anzuregen. Infrastrukturförderung (Netze und Speicher) durch das KWKG sollte beibehalten werden. Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014
  • 15. 15 www.oeko.de Fazit -III Das 25%-Ziel ist kein Dogma: Erreichung der THG-Ziele und der Primärenergieeinsparung stehen im Vordergrund: Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014 Quelle: THG-Inventar 2014; Projektionsbericht 2012; Energiekonzept der Bundesregierung; NEEAP; Eurostat;
  • 16. 16 www.oeko.de Wie weiter mit der KWK-Förderung?, Sabine Gores, Berlin, 12. November 2014 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Sabine Gores Senior Researcher Energie & Klimaschutz (Berlin) Öko-Institut e.V. Schickler Str. 5-7 10179 Berlin Telefon: +49 30 40 50 85-375 E-Mail: s.gores@oeko.de Weitere Informationen zur KWK unter : http://www.oeko.de/publikationen/p-details/aktueller-stand-der-kwk-erzeugung-september-2014/