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Erfolgsfaktoren im Online-
   Marketing für Bildungsanbieter
   Vortrag im Rahmen der ZWH-Bildungskonferenz 2008, Berlin
   Kerstin Weihe, Deutsches Institut für Marketing


„Großartige Unternehmen konkurrieren über den Wert und
nicht lediglich über den Preis.“
Leonard L. Berry
Service-Experte aus den USA




© Deutsches Institut für Marketing
  DIM Deutsches Institut für Marketing   Bildungskonferenz 2008 Berlin   1
DIM – Wer wir sind!
 Positionierung                      Ihr kompetenter Marketingdienstleister in den
                                     Geschäftsfeldern Marktforschung, Marketingberatung
                                     und Marketingtrainings.
 Geschäftsführer:                    Prof. Dr. Michael Bernecker
 Sitz:                               Hauptsitz in Köln
 Mitarbeiter:                        Fünfzehn Angestellte und zehn freie Mitarbeiter
 Fachdisziplinen:                    BWL, Ingenieurwissenschaften, Linguistik, Statistik,
                                     Psychologie, Grafik, Design, Pädagogik




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DIM Kompetenzen

         MARKETING-                     MARKETING-                     MARKETING-
         FORSCHUNG                      BERATUNG                        SEMINARE

     Allgemeine                      Markenberatung                  Offene Seminare
     Grundlagen-                     Markenführung                   Inhouse-Seminare
     forschung
                                     Logistik & Vertrieb             Individuelles
     Exklusive Auftrags-                                             Coaching
     forschung                       Key Account
                                     Bildungsmarketing
                                     Interne & externe
                                     Kommunikation
                                     Strategisches
                                     Marketing



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Agenda


1. Ausgangslage und aktuelle Herausforderungen
2. Positionierung als Basis für einen erfolgreichen
     kommunikativen Auftritt
3. Onlinemarketing: Trend oder nachhaltige Entwicklung?!
4. Instrumente im Onlinemarketing




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Ausgangslage
Ein paar aktuelle Herausforderungen…

    Globalisierung und Internationalisierung des Bildungssektors.

    Stärker werdender nationaler und internationaler Wettbewerb.

    Berufswelt stellt neue, sich ständig verändernde Anforderungen an die Aus- und
    Weiterbildungsstätten.

    Bolognia-Prozess.

    Kommerzialisierung und steigender Stellenwert von Selbstzahlern.

    Neue Wettbewerber / Kleinstunternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen.

    Steigende, sich schnell ändernde Anforderungen der Bildungsnachfrager an
    Bildungsanbieter und -leistungen.

    Notwendigkeit einer marktorientierten Führung!


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Bildungsmarketing
             Kunde hat keinen Bedarf



                Passive
       Informationsverarbeitung
                                         +    +    +        Positionierung


                    Kunde hat Problem


            Aktive, allgemeine
                 Suche /
                                         +    +
                                                   +             Basis       7P
        Informationsverarbeitung                                Marketing

                  Kunde kennt Lösung



                      Aktive Anfrage
                                                   +             Aktiver
                                         +
                                                                 Vertrieb

                     Kunde entscheidet




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Positionierung
Welche Positionierung haben Sie?

Interessante Fragen                  Sie sollten intern eine klare Antwort finden!

     Wozu braucht der Markt Ihr Bildungsangebot?
     Was ist das Einzigartige, Besondere an Ihrem Angebot?
     Was machen Sie anders als andere?
     Was machen Sie besser als andere?
     Welchen konkreten Vorteil / Nutzen hat Ihr Kunde von Ihrem Angebot?


     Ein Bildungsanbieter braucht eine von allen internen Zielgruppen mitgetragene Identität.
     Zentrales Element ist hierbei der Identitätskern, z.B. in Form eines Leitbildes, welcher zur
     Profilierung beiträgt.




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Positionierung
Ausgangspunkt ist eine klare Positionierung


                                           Zielgruppe


                          Benefit
                           USP
                        Versprechen                                   Share of Mind



                                      Bildungsanbieter




                 Leistungen                                           Wettbewerb

                                         Differenzierung


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Kommunikations-Mix
Kommunikationsinstrumente: Aufgaben und Funktionen


      Klassische Werbung                    z.B. Bekanntmachung / Image


     Messen / Konferenzen                   z.B. Kontakt / Information / Erlebnisvermittlung


          Online Marketing                  z.B. Bekanntheit / Information


               Sponsoring                   z.B. Bekanntmachung / Image


                       PR                   z.B. Beziehungspflege / Goodwill


           Direkt Marketing                 z.B. Dialog / Information / Networking


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Kommunikation gestern
Braucht ein Bildungsanbieter überhaupt Online-Marketing?




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Das Internet?
Gibt´s diesen Blödsinn immer noch?
                                                                      Homer Simpson




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Onlinemarketing
Entwicklung der Internetnutzung von 1997 bis 2008 (in %)




      Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2008


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Online-Marketing
Im Internet wird Markt gemacht…

    78 Prozent aller deutschen Unternehmen hatten 2007 eine eigene
    Homepage (EUROSTAT)
    Online-Werbung wuchs 2007 um 25 Prozent auf € 3.6 Mrd. (OVK)
    38,3 Prozent des Versandhandelsvolumens kommt aus dem Internet
    20 Milliarden Euro Umsatz im eCommerce 2008 allein in Deutschland (ECCH)
    6,6 Millionen nutzen Jobportale (Bitkom)
    2,8 Prozent weniger Zeitungen verkauft in den USA
    Jede vierte Hotelbuchung kommt aus dem Internet
    61 Prozent der Onliner kontaktieren Behörden per Internet
    55 Prozent mehr Umsatz mit Internet-Wetten
    70% der Internetnutzer haben Breitband-Anschluss (2008)


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Online-Marketing
Bedeutung Online-Marketing im Bildungsbereich
                             Wie gehen Sie bei der Suche eines Bildungsanbieters vor?

                              Empfehlungen                            1,48
    Referenten / Trainer selbst erleben                                1,55
                                     Networking                                   2,01
                           Veranstaltungen                                               2,27
                                        Internet                                            2,46
                           Seminarkataloge                                                         2,81
                     Messen / Kongresse                                                               2,91
                 Imagebroschüren / Flyer                                                                      3,28
               Postalische Informationen                                                                              3,75
                             E-Mail Mailings                                                                           3,8
          Anzeigen in Fachzeitschriften                                                                                3,81
                                     Agenturen                                                                             3,87

                                                   0,8         1,3        1,8        2,3        2,8          3,3     3,8          4,3

  Quelle: Bernecker / Weihe / Peters : Marketing im Weiterbildungsmarkt 2008/2009, Köln 2008.
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Online-Marketing
Die eigene Website als Basis und wichtigstes Online-Medium




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Usability
Benutzerfreundlichkeit als wesentliche Voraussetzung

    Findet der Kunde alle Informationen, die er erwartet?

    Wie viele Klicks braucht er, um die gewünschten Informationen zu erhalten?

    Die Struktur der Website orientiert sich an den externen Zielgruppen und deren
    Aktivitäten und nicht an der firmen oder institutionsinternen Organisation und Sichtweise?

    Es gibt keine langen Ladezeiten?
    Ist die Website unter den jetzt gängigen Browsern voll funktionsfähig?
    Sind Ihre Webseiten (zumindest Startseite) klar strukturiert und enthalten wenig
    Ablenkendes oder Überflüssiges?
    Es gibt keine toten Links; alle Grafiken werden gefunden; alle Seiten sind fertig, also nicht
    quot;under constructionquot; oder eine quot;Baustellequot;.
    Die Website ist ohne Plugin und ohne Login benutzbar?



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Was erwartet der Kunde?




 Quelle: Bernecker / Weihe / Peters : Marketing im Weiterbildungsmarkt 2008/2009, Köln 2008..

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Ihre Seite als Expertenseite
Beweisen Sie Themenkompetenz

Zeigen Sie auf Ihrer Seite konkrete Inhalte. Der User möchte einen Einblick in Ihr
Kompetenzfeld erreichen. User besuchen die Seiten, die besser aufgestellt sind als
die der Wettbewerber:


Haben Sie:


      Beispiele?
      Referenzen?
      Case Studies?
      ein Glossar?
      Studien?
      Branchenübersichten?




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Zeigen Sie Ihre Erfolge
Veröffentlichungen, Preise, Wettbewerbe, Auszeichnungen, …




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Ihre Seite als Expertenseite
Zeigen sie auf Ihren Seiten Ihre Teilnehmer, Kunden und Alumni in
Wort, Bild und Sound




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Emotionale Ansprache
Bilder als schnelle Schüsse ins Gehirn




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Zeigen Sie Ihre Mitarbeiter
Ihre Zielgruppe möchte wissen, was / wen sie erwartet?




      Haben Sie ein Profil von allen
      Lehrenden (auch Lehrbeauftragte)?
      Haben Sie von allen ein Bild?
      Publikationslisten
      Forschungsschwerpunkte
      Vorträge
      Interviews
      Podcasts


      Machen Sie sich transparent!


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Lassen Sie Kunden sprechen




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Der Köder muss dem Fisch
     schmecken und
     nicht dem Angler.



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Suchmaschinenoptimierung
Die ersten 5. Plätze haben Erfolg!

                                                                     Die ersten drei Plätze wurden
                                                                     von 100% der Probanden
                                                                     beachtet.


                                                                     Der 10. Platz wurde nur noch
                                                                     von 20% der Probanden
                                                                     beachtet.




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Suchmaschinenoptimierung
Das Vorgehen bei der Suchmaschinenoptimierung…


   Keyword-Analyse                   Onpage-Optimierung               Offpage-Optimierung

       Brainstorming                     Domain                          Linkaufbau
       Tools                             Website                         Verzeichnisse
       Aufzeichnungen                    Titel                           …
       des Servers
                                         Überschriften
       Google AdWords
                                         Text
       Keyword Tool
                                         Interne Verlinkung
       www.ranking-
       check.de                          Meta-Tags
                                         …



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Web Analytics
Nützliche Tools helfen Ihnen dabei, Ihre Seite zu optimieren

Google Analytics ist ein hervorragendes Programm zur Analyse des
Besucherverhaltens auf Ihrer Website.


• Aus welcher geografischen Region kommen Ihre Besucher?
• Von welchen Quellen kommen Ihre Besucher (Suchmaschinen, andere Websites, etc.)
• Durch welche Suchbegriffe finden Ihre Besucher Ihre Website?
• Wie hoch ist der Anteil der wiederkehrenden Besucher?
• Was sind die beliebtesten Zielseiten?
• Was sind die häufigsten Ausstiegsseiten?
• Welche Bildschirmgröße verwenden Ihre Besucher?
• Welche Browserversion verwenden Ihre Besucher?



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8 Schritte zum Erfolg
Schritt-für-Schritt-Plan zur Suchmaschinenoptimierung

1. Keyword-Analyse: worunter wollen Sie gefunden werden?
2. Konkurrenz-Analyse: wo steht Ihre Konkurrenz? Wer besetzt die ersten Plätze?
3. HTML-Code der eigenen Seite validieren
4. Eventuell Content erweitern (mehr Text, Bilder, Videos usw.)
5. Onpage-Optimierung: Suchbegriffe strategisch sinnvoll platzieren
6. Offpage-Optimierung: Linkbasis aufbauen durch Webkataloge, Verzeichnisse usw.
7. Links tauschen mit Partnern, Kunden, themenverwandten Seiten
8. Regelmäßig Position und Statistiken prüfen




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Suchmaschinenmarketing
Suchmaschinenmarketing (SEM) als Trafficlieferant


    Auf die ersten Plätze zu kommen, kann sehr lange dauern, je nach
    Investitionen und Branche
    Deshalb als Ergänzung: Suchmaschinenmarketing!




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Suchmaschinenmarketing
9 gute Gründe für Suchmaschinenmarketing


    Hohe Effizienz (>40% der teilnehmenden Unternehmen einer BVDW-Studie
    bewerten Effizienz als hoch im Vergleich zu Offline-Medien)
    Faire Abrechnung (Cost per Click-Verfahren)
    Genaue Kostenkontrolle (maximales Tagesbudget, maximale Kosten pro
    Click)
    Hohe Reichweite
    Höhere Akzeptanz bei den Zielpersonen
    Genaue Zielung
    Kontakt im optimalen Zeitpunkt (aktive Suche)
    Regionale Eingrenzung möglich
    Optimale Kontrollmöglichkeiten


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E-Mail-Marketing
Bedeutung des E-Mail-Marketing


    93% der deutschen Unternehmen nutzen E-Mail-Marketing zum Dialog mit dem
    Kunden (Quelle: novomind.de)
    1,5 Mrd. Euro Investitionen in E-Mail-Marketing in Deutschland (Quelle: Direkt
    Marketing Monitor 2007)
    80% der Befragten sind vom Erfolg des E-Mail-Marketing überzeugt, im Gegensatz zu
    37% bei Bannerwerbung (Quelle: ibusiness.de)
    82% der US-Marketingmanager wollen Ausgaben für E-Mail-Marketing erhöhen
    (Quelle: ibusiness.de)
    E-Mail-Marketing kann Markenbekanntheit, Werbeerinnerung und
    Kaufbereitschaft erhöhen (Quelle: ecircle.de)




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Web 2.0
Online-Kommunikation heute und morgen…




                                                                     SECOND LIFE




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Web 2.0
Bildungsmarketing mit Web 2.0 – wo anfangen?

Zum Beispiel
     Mehr Bewegtbilder auf der Homepage, Podcasts von Events, Personen, Vorlesungen
     etc. (auch als Schnupperangebot…)
     Blog-Systeme für Nutzer auf verschiedenen Ebenen des Bildungsanbieters
     (StudierendenBlog, FachbereichsBlog, KampagnenBlog etc.
     Profile oder Gruppen in Social Networks
     Channels in Flickr, YouTube…
     Präsenz in Wikipedia, Second Life…




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Web 2.0
Gründe für die wachsende Bedeutung von Web 2.0

(1) Next Generation Bildungsnachfrager
     Hohe digitale Medienkompetenz
     Hochgradig Internet-affin
     Always online bzw. vernetzt
     Gewöhnt an unmittelbare Kommunikation/direktes Feedback
     Hochgradig sozial („Freund vom
     Freund ist akzeptabel“)
     Präferieren Bilder-orientierte Lern-Umgebungen




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Erfolgsfaktoren im Online-Marketing für Bildungsanbieter

  • 1. Erfolgsfaktoren im Online- Marketing für Bildungsanbieter Vortrag im Rahmen der ZWH-Bildungskonferenz 2008, Berlin Kerstin Weihe, Deutsches Institut für Marketing „Großartige Unternehmen konkurrieren über den Wert und nicht lediglich über den Preis.“ Leonard L. Berry Service-Experte aus den USA © Deutsches Institut für Marketing DIM Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 1
  • 2. DIM – Wer wir sind! Positionierung Ihr kompetenter Marketingdienstleister in den Geschäftsfeldern Marktforschung, Marketingberatung und Marketingtrainings. Geschäftsführer: Prof. Dr. Michael Bernecker Sitz: Hauptsitz in Köln Mitarbeiter: Fünfzehn Angestellte und zehn freie Mitarbeiter Fachdisziplinen: BWL, Ingenieurwissenschaften, Linguistik, Statistik, Psychologie, Grafik, Design, Pädagogik © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 2
  • 3. DIM Kompetenzen MARKETING- MARKETING- MARKETING- FORSCHUNG BERATUNG SEMINARE Allgemeine Markenberatung Offene Seminare Grundlagen- Markenführung Inhouse-Seminare forschung Logistik & Vertrieb Individuelles Exklusive Auftrags- Coaching forschung Key Account Bildungsmarketing Interne & externe Kommunikation Strategisches Marketing © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 3
  • 4. Agenda 1. Ausgangslage und aktuelle Herausforderungen 2. Positionierung als Basis für einen erfolgreichen kommunikativen Auftritt 3. Onlinemarketing: Trend oder nachhaltige Entwicklung?! 4. Instrumente im Onlinemarketing © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 4
  • 5. Ausgangslage Ein paar aktuelle Herausforderungen… Globalisierung und Internationalisierung des Bildungssektors. Stärker werdender nationaler und internationaler Wettbewerb. Berufswelt stellt neue, sich ständig verändernde Anforderungen an die Aus- und Weiterbildungsstätten. Bolognia-Prozess. Kommerzialisierung und steigender Stellenwert von Selbstzahlern. Neue Wettbewerber / Kleinstunternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen. Steigende, sich schnell ändernde Anforderungen der Bildungsnachfrager an Bildungsanbieter und -leistungen. Notwendigkeit einer marktorientierten Führung! © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 5
  • 6. Bildungsmarketing Kunde hat keinen Bedarf Passive Informationsverarbeitung + + + Positionierung Kunde hat Problem Aktive, allgemeine Suche / + + + Basis 7P Informationsverarbeitung Marketing Kunde kennt Lösung Aktive Anfrage + Aktiver + Vertrieb Kunde entscheidet © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 6
  • 7. Positionierung Welche Positionierung haben Sie? Interessante Fragen Sie sollten intern eine klare Antwort finden! Wozu braucht der Markt Ihr Bildungsangebot? Was ist das Einzigartige, Besondere an Ihrem Angebot? Was machen Sie anders als andere? Was machen Sie besser als andere? Welchen konkreten Vorteil / Nutzen hat Ihr Kunde von Ihrem Angebot? Ein Bildungsanbieter braucht eine von allen internen Zielgruppen mitgetragene Identität. Zentrales Element ist hierbei der Identitätskern, z.B. in Form eines Leitbildes, welcher zur Profilierung beiträgt. © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 7
  • 8. Positionierung Ausgangspunkt ist eine klare Positionierung Zielgruppe Benefit USP Versprechen Share of Mind Bildungsanbieter Leistungen Wettbewerb Differenzierung © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 8
  • 9. Kommunikations-Mix Kommunikationsinstrumente: Aufgaben und Funktionen Klassische Werbung z.B. Bekanntmachung / Image Messen / Konferenzen z.B. Kontakt / Information / Erlebnisvermittlung Online Marketing z.B. Bekanntheit / Information Sponsoring z.B. Bekanntmachung / Image PR z.B. Beziehungspflege / Goodwill Direkt Marketing z.B. Dialog / Information / Networking © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 9
  • 10. Kommunikation gestern Braucht ein Bildungsanbieter überhaupt Online-Marketing? © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 10
  • 11. Das Internet? Gibt´s diesen Blödsinn immer noch? Homer Simpson © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 11
  • 12. Onlinemarketing Entwicklung der Internetnutzung von 1997 bis 2008 (in %) Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2008 © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 12
  • 13. Online-Marketing Im Internet wird Markt gemacht… 78 Prozent aller deutschen Unternehmen hatten 2007 eine eigene Homepage (EUROSTAT) Online-Werbung wuchs 2007 um 25 Prozent auf € 3.6 Mrd. (OVK) 38,3 Prozent des Versandhandelsvolumens kommt aus dem Internet 20 Milliarden Euro Umsatz im eCommerce 2008 allein in Deutschland (ECCH) 6,6 Millionen nutzen Jobportale (Bitkom) 2,8 Prozent weniger Zeitungen verkauft in den USA Jede vierte Hotelbuchung kommt aus dem Internet 61 Prozent der Onliner kontaktieren Behörden per Internet 55 Prozent mehr Umsatz mit Internet-Wetten 70% der Internetnutzer haben Breitband-Anschluss (2008) © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 13
  • 14. Online-Marketing Bedeutung Online-Marketing im Bildungsbereich Wie gehen Sie bei der Suche eines Bildungsanbieters vor? Empfehlungen 1,48 Referenten / Trainer selbst erleben 1,55 Networking 2,01 Veranstaltungen 2,27 Internet 2,46 Seminarkataloge 2,81 Messen / Kongresse 2,91 Imagebroschüren / Flyer 3,28 Postalische Informationen 3,75 E-Mail Mailings 3,8 Anzeigen in Fachzeitschriften 3,81 Agenturen 3,87 0,8 1,3 1,8 2,3 2,8 3,3 3,8 4,3 Quelle: Bernecker / Weihe / Peters : Marketing im Weiterbildungsmarkt 2008/2009, Köln 2008. © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 14
  • 15. Online-Marketing Die eigene Website als Basis und wichtigstes Online-Medium © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 15
  • 16. Usability Benutzerfreundlichkeit als wesentliche Voraussetzung Findet der Kunde alle Informationen, die er erwartet? Wie viele Klicks braucht er, um die gewünschten Informationen zu erhalten? Die Struktur der Website orientiert sich an den externen Zielgruppen und deren Aktivitäten und nicht an der firmen oder institutionsinternen Organisation und Sichtweise? Es gibt keine langen Ladezeiten? Ist die Website unter den jetzt gängigen Browsern voll funktionsfähig? Sind Ihre Webseiten (zumindest Startseite) klar strukturiert und enthalten wenig Ablenkendes oder Überflüssiges? Es gibt keine toten Links; alle Grafiken werden gefunden; alle Seiten sind fertig, also nicht quot;under constructionquot; oder eine quot;Baustellequot;. Die Website ist ohne Plugin und ohne Login benutzbar? © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 16
  • 17. Was erwartet der Kunde? Quelle: Bernecker / Weihe / Peters : Marketing im Weiterbildungsmarkt 2008/2009, Köln 2008.. © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 17
  • 18. Ihre Seite als Expertenseite Beweisen Sie Themenkompetenz Zeigen Sie auf Ihrer Seite konkrete Inhalte. Der User möchte einen Einblick in Ihr Kompetenzfeld erreichen. User besuchen die Seiten, die besser aufgestellt sind als die der Wettbewerber: Haben Sie: Beispiele? Referenzen? Case Studies? ein Glossar? Studien? Branchenübersichten? © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 18
  • 19. Zeigen Sie Ihre Erfolge Veröffentlichungen, Preise, Wettbewerbe, Auszeichnungen, … © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 19
  • 20. Ihre Seite als Expertenseite Zeigen sie auf Ihren Seiten Ihre Teilnehmer, Kunden und Alumni in Wort, Bild und Sound © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 20
  • 21. Emotionale Ansprache Bilder als schnelle Schüsse ins Gehirn © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 21
  • 22. Zeigen Sie Ihre Mitarbeiter Ihre Zielgruppe möchte wissen, was / wen sie erwartet? Haben Sie ein Profil von allen Lehrenden (auch Lehrbeauftragte)? Haben Sie von allen ein Bild? Publikationslisten Forschungsschwerpunkte Vorträge Interviews Podcasts Machen Sie sich transparent! © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 22
  • 23. Lassen Sie Kunden sprechen © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 23
  • 24. Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 24
  • 25. Suchmaschinenoptimierung Die ersten 5. Plätze haben Erfolg! Die ersten drei Plätze wurden von 100% der Probanden beachtet. Der 10. Platz wurde nur noch von 20% der Probanden beachtet. © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 25
  • 26. Suchmaschinenoptimierung Das Vorgehen bei der Suchmaschinenoptimierung… Keyword-Analyse Onpage-Optimierung Offpage-Optimierung Brainstorming Domain Linkaufbau Tools Website Verzeichnisse Aufzeichnungen Titel … des Servers Überschriften Google AdWords Text Keyword Tool Interne Verlinkung www.ranking- check.de Meta-Tags … © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 26
  • 27. Web Analytics Nützliche Tools helfen Ihnen dabei, Ihre Seite zu optimieren Google Analytics ist ein hervorragendes Programm zur Analyse des Besucherverhaltens auf Ihrer Website. • Aus welcher geografischen Region kommen Ihre Besucher? • Von welchen Quellen kommen Ihre Besucher (Suchmaschinen, andere Websites, etc.) • Durch welche Suchbegriffe finden Ihre Besucher Ihre Website? • Wie hoch ist der Anteil der wiederkehrenden Besucher? • Was sind die beliebtesten Zielseiten? • Was sind die häufigsten Ausstiegsseiten? • Welche Bildschirmgröße verwenden Ihre Besucher? • Welche Browserversion verwenden Ihre Besucher? © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 27
  • 28. 8 Schritte zum Erfolg Schritt-für-Schritt-Plan zur Suchmaschinenoptimierung 1. Keyword-Analyse: worunter wollen Sie gefunden werden? 2. Konkurrenz-Analyse: wo steht Ihre Konkurrenz? Wer besetzt die ersten Plätze? 3. HTML-Code der eigenen Seite validieren 4. Eventuell Content erweitern (mehr Text, Bilder, Videos usw.) 5. Onpage-Optimierung: Suchbegriffe strategisch sinnvoll platzieren 6. Offpage-Optimierung: Linkbasis aufbauen durch Webkataloge, Verzeichnisse usw. 7. Links tauschen mit Partnern, Kunden, themenverwandten Seiten 8. Regelmäßig Position und Statistiken prüfen © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 28
  • 29. Suchmaschinenmarketing Suchmaschinenmarketing (SEM) als Trafficlieferant Auf die ersten Plätze zu kommen, kann sehr lange dauern, je nach Investitionen und Branche Deshalb als Ergänzung: Suchmaschinenmarketing! © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 29
  • 30. Suchmaschinenmarketing 9 gute Gründe für Suchmaschinenmarketing Hohe Effizienz (>40% der teilnehmenden Unternehmen einer BVDW-Studie bewerten Effizienz als hoch im Vergleich zu Offline-Medien) Faire Abrechnung (Cost per Click-Verfahren) Genaue Kostenkontrolle (maximales Tagesbudget, maximale Kosten pro Click) Hohe Reichweite Höhere Akzeptanz bei den Zielpersonen Genaue Zielung Kontakt im optimalen Zeitpunkt (aktive Suche) Regionale Eingrenzung möglich Optimale Kontrollmöglichkeiten © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 30
  • 31. E-Mail-Marketing Bedeutung des E-Mail-Marketing 93% der deutschen Unternehmen nutzen E-Mail-Marketing zum Dialog mit dem Kunden (Quelle: novomind.de) 1,5 Mrd. Euro Investitionen in E-Mail-Marketing in Deutschland (Quelle: Direkt Marketing Monitor 2007) 80% der Befragten sind vom Erfolg des E-Mail-Marketing überzeugt, im Gegensatz zu 37% bei Bannerwerbung (Quelle: ibusiness.de) 82% der US-Marketingmanager wollen Ausgaben für E-Mail-Marketing erhöhen (Quelle: ibusiness.de) E-Mail-Marketing kann Markenbekanntheit, Werbeerinnerung und Kaufbereitschaft erhöhen (Quelle: ecircle.de) © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 31
  • 32. Web 2.0 Online-Kommunikation heute und morgen… SECOND LIFE © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 32
  • 33. Web 2.0 Bildungsmarketing mit Web 2.0 – wo anfangen? Zum Beispiel Mehr Bewegtbilder auf der Homepage, Podcasts von Events, Personen, Vorlesungen etc. (auch als Schnupperangebot…) Blog-Systeme für Nutzer auf verschiedenen Ebenen des Bildungsanbieters (StudierendenBlog, FachbereichsBlog, KampagnenBlog etc. Profile oder Gruppen in Social Networks Channels in Flickr, YouTube… Präsenz in Wikipedia, Second Life… © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 33
  • 34. Web 2.0 Gründe für die wachsende Bedeutung von Web 2.0 (1) Next Generation Bildungsnachfrager Hohe digitale Medienkompetenz Hochgradig Internet-affin Always online bzw. vernetzt Gewöhnt an unmittelbare Kommunikation/direktes Feedback Hochgradig sozial („Freund vom Freund ist akzeptabel“) Präferieren Bilder-orientierte Lern-Umgebungen © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 34
  • 35. Web 2.0 Gründe für die wachsende Bedeutung von Web 2.0 (2) Motivation als Bildungsanbieter Beweis unser Innovationskraft! Wir sind dabei und lernen! Differenzierung im Wettbewerb Neue Geschäftsfelder? Steigerung des Bekanntheitsgrades? © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 35
  • 36. www.dim-onlinemarketing.de © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 36
  • 37. Kontakt Sollten Sie noch Fragen oder Anregungen haben, zögern Sie bitte nicht uns zu kontaktieren Deutsches Institut für Marketing Hohenstaufenring 43-45 D-50674 Köln Telefon +49 (0) 221 / 99 555 10-0 Telefax +49 (0) 221 / 99 555 10-77 info@Marketinginstitut.BIZ www.Marketinginstitut.BIZ Das Bildmaterial wurde teilweise von der Seite www.photocase.com zusammengestellt. Alle Rechte vorbehalten. Diese Unterlagen sind nur für den Gebrauch durch den Teilnehmer an einer Präsentation, einem Seminar, Training oder Workshop bzw. durch Auftraggeber entsprechend des Auftrages an das Deutsche Institut für Marketing bestimmt. Die Verteilung an Dritte und Vervielfältigung zum Zwecke der Weitergabe an Dritte ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung möglich. Verwendete Bilder, Illustrationen und Fotos unterliegen teilweise fremden Copyrights und gelten hiermit als nur für den internen Zweck verwendet. Alle vorkommenden eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Firmen und Organisationen. Alle verwendeten Markennamen unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Eigentümer. Falls geschützte Warenzeichen nicht als solche kenntlich gemacht wurden, bedeutet das Fehlen einer solchen Kennzeichnung nicht, dass es sich um einen freien Namen im Sinne des Waren- und Markenzeichenrechts handelt. Diese Unterlagen sind im Rahmen von Konzeptionsarbeiten bzw. von Präsentationen, Seminaren, Workshops oder ähnlichen Maßnahmen eingesetzt worden. Ohne die in diesem Zusammenhang gegebenen Erläuterungen und Kommentare kann möglicherweise eine unvollständige Aussagekraft und Sachlage entstehen. © Deutsches Institut für Marketing Bildungskonferenz 2008 Berlin 37