Geschichte
des deutchsprachigen Raumes
in der Frühen Neuzeit
Politische und Kulturgeschichte des
deutschsprachigen Raumes 1
Anfang der Neuzeit
• Die Entdeckung Amerikas 1492
• Der Beginn der Reformation 1517
• Erfindung des Buchdrucks 1450
• Frühkapitalismus
• Akzentlegung auf Vernunft und Rationalität
Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 2
https://www.youtube.com/watch?v=26dlYEzOtog
Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 3
Erfindung des Buchdrucks
• Bereits im ausgehenden Mittelalter setzte sich das
verhältnismäßig billige Papir gegen das erheblich
teurere Pergament durch.
• 1440/1450: Erfindung des Buchdrucks im modernen
Sinne des Wortes durch Johannes von Guttenberg.
• 1455 erscheint die berühmte Gutenberg-Bibel in der
lateinischen Sprache.
• Die Erfindung des Buchdrucks und die Möglichkeit zu
einer weiten Verbreitung von religiösen und
politischen Schriften hatten einen enormen Einfluss
auf weitere Entwicklungen auf allen Gebieten.
Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 4
Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 5
Humanismus und Renaissance
• Humanismus und Renaissance bilden den
Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
• Entstehung in der 2. Hälfte des 14. Jh in Italien,
dem höchst entwickelten Land Europas jener Zeit.
• Rückbesinnung auf die Antike
• Humanismus: Philosophie, Texte
• Renaissance: Bildende Kunst, Kunst im
Allgemeinen
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 7
Erasmus von Rotterdam
• Der berühmteste vertreter des Humanismus im
späten 15. und frühen 16. Jh. war der
niederländische Gelehrte Erasmus von Rotterdam.
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Humanismus und Renaissance im
deutschsprachigen Raum
• Im deutschsprachigen Raum breiteten sich
Humanismus und Renaissance erst im 15. und 16.
Jh. aus.
• Im Vordergrund: Der Humanimsus
• Besonderheiten: eine nationale Haltung
(Rückbesinnung auf die eigene Vergangenheit)
und Kritik am Papstum und an der Katholischen
Kirche
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Einfluss der Katholischen Kirche
in Deutschland
• In Deutschland war damals der Einfluss des Papstums
und der Katholischen Kirche stärker als in anderen
europäischen Ländern.
• Deswegen war die Empörung gegen die Missstände in
der Katholischen Kirche in Deutschland erheblich
intensiver als anderswo in Europa.
• Besondere Empörung galt der Korruption, vor allem
dem sog. Ablasshandel.
• Der Ablasshandel beruhte auf der katholischen
Doktrin von Sünde.
• Sünde − Buße − Ablass − Ablasshandel
Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 10
Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 11
Der Tetzelsche Ablasshandel
• Hauptprotagonist: Johann Tetzel, Dominikaner aus
Leipzig
• Predigen in Brandenburg in Magdeburg für einen
Ablass, deren Erlös angeblich für den Bau des
Petersdoms in Rom bestimmt war.
• Die Hälfte des Geldes ging jedoch an Albrecht von
Brandenburg, der damit seine Schulden
begleichen wollte.
• Auswirkungen: 95 Thesen Martin Luthers
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 13
Martin Luther
• Geb. 1483 in Eisleben (Thüringen)
• Jurastudium, abgebrochen
• Eintritt in ein Kloster
• Ab 1512 Professor an der Universität Wittenberg
• Im Fokus: Der Begriff der Gerechtigkeit Gottes
• Turmerlebnis: im Turm des Wittenberger Klosters
• Die Gerechtigkeit wird den Menschen um ihres
Glaubens willen geschenkt, si kann nicht durch
menschliche Leistungen erworben werden.
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95 Thesen Martin Luters
• 31. Oktober 1517
• Anlass: Der Tetzelsche Ablasshandel
• In lateinischen Sprache, nicht für breitere Kreise
bestimmt
• Kein Angriff auf die Katholische Kirche, ganz im
Gegenteil: Ein Versuch, sie gegen
Missbrauchsversuche zu verteidigen.
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 16
Erste ernsthafte Folgen
für Martin Luther
• Ketzerprozess in Rom
• Verzögerung des Ketzerprozesses durch den
Papst, aus Rücksichtsnahme auf den
Landesherren Luthers, den Kurfürst von Sachsen
• Oktober 1518: Verhörung in Augsburg durch
einen Kardinal, Luthers Weigerung, seine Thesen
zu wiederrufen
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1520 − Reformatorische Hauptschriften
und Abwendung von der Kirche
• Reformatorische Hauptschriften, Luther
entwickelte seine Lehre weiter und
entfernt sich damit von der offiziellen
Lehre der Katholischen Kirche
• An den christlichen Adel deutscher Nation
von des christlichen Standes Besserung
• Appel an den Kaiser und an die
Reichsstände, Reformen durchzuführen
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1520 − Reformatorische Hauptschriften
und Abwendung von der Kirche
• Leugnung des Vorrangs der geistlichen Gewalt vor
der weltlichen
• Vor der Babylonischer Gefangenschaft der Kirche
• Von der Freiheit eines Christenmenschen
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Bannandrohungsbulle
• Dezember 1520: Luther verbrannte die päpstliche
Bannandrohungsbulle
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Der Reichstag zu Worms
• 18. April 1520: Reichstag zu Worms, Luther
verweigerte erneut den Wiederruf seiner Thesen
und seiner Lehre
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Wormser Edikt
• Nach Luthers Weigerung verhängte Kaiser Karl V.
das Wormser Edikt.
• Luther wurde mit der Reichsacht belegt, die auf
dem ganzen Gebiet des HRR galt.
• Reichsacht, Ächtung = Fried- und Rechlosigkeit =
Forderung nach seiner Verfolgung und nach
Verfolgung seiner Anhänger, Verbot seiner Werke
und Verbreitung seiner Schriften
• Damit wurde Luther als vogelfrei erklärt.
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 24
Freies Geleit
• Als Zugeständnis an Luthers Landesherren, den
Kurfürst von Sachsen, wurde Luther in Worms
freies Geleit gewährt.
• Kaiser Karl V. bedauerte diese Entseidung später.
• Letztendlich konnte die Reichsacht nicht
durchgeführt werden wegen des Widerstands
lutherisch gesinnter Reichsstende.
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Aufenthalt auf der Wartburg
bei Eisenach
• Heimliche Maßnahme als Schutz vor Gefahr
• Aufenthalt in einer kleinen Stube, die
normalerweise als sog. Kavaliersgefängnis diente,
unter dem Namen Junker Jörg (= Lutherstube)
• 4. Mai 1521 − 1. März 1522
• Im Schutz der Wartburg übersetzte Luther das
Neue Testament ins Deutsche.
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 27
Der Bauernkrieg 1524/1525
• Luthers Forderung nach der alleinigen Autorität
der Heiligen Schrift.
• 1524/1525: der Große Bauernkrieg − Forderung
nach Aufrechterhaltung der alten Rechte, nach
Aufgebung der Leibeigenschaft, nach freier
Pfarrerwahl usw., u. a. auch unter Berufung auf
die alleinige Autorität der Heiligen Schrift
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Der Bauernkrieg 1524/1525
• Einige erfahrene und erfolgreiche (adlige)
Feldherren, darunter auch Götz von Berlihingen
• Keine einheitliche Führung = die entscheidende
Schwäche
• Gewaltsame Niederwerfung der Erhebung 1525
• Grausame Bestrafung der Aufständischen
• Die Folge: Die Bauern konnten sich
jahrhundertelang von dieser Niederlage nicht
erholen und konnten daher keine bedeutende
politische Rolle mehr spielen.
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Der Bauernkrieg und Luther
• Luther unterstützte anfangs die Bauer
• Später wande er sich jedoch von den Auständischen
ab und stellte sich auf die Seite der Feudalherren
• Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der
Bauern
• Luther hielt die OBRIGKEITLICHE ORDNUNG für
notwendig, für die Freiheit des Evangeliums
• Diese Angriffe auf die Bauern haben seinem
persönlichen und dem Ansehen der Reformation im
Allgemeinen seinerzeit erheblich geschadet.
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Eheschließung
• 1525 heiratete Luther eine ehemalige Nonne,
Katharina von Bora.
• Sie hatten 6 Kinder.
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Bibelübersetzung
und die letzen Lebensjahre
• Im Schutz der Wartburg (1521−1522) übersetzte
Luther das Neue Testament ins Deutsche.
• 1534 übersetzte er auch das Alte Testament.
• Damit konnten auch diejenigen Menschen ohne
Lateinkenntnisse die Bibel in der deutschen
Sprache lesen.
• Mit seinen Schriften und mit der Bibelübersetzung
legte Luther das Fundament für die weitere
Entwicklung der deutschen Sprache.
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Spaltung der Reformationsbewegung
• Zürich: Ulrich Zwingli (ab 1523)
• Genf: Johannes Calvin (ab 1536)
• Münster: Thomas Müntzer (1534)
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Lambertikirche in Münster: Wiedertäufer-Käfige
Der Augsburger Religionsfrieden
• 1555
• Geleitet von Ferdinand I.
• Ein Ausgleich: Den Reichsständen wurde die freie
Wahl des Beknntnisses gewährt.
• Die Untertanen mussten sich nach ihren Herren
richten. Wenn nicht, durften sie ausreisen.
• Cuius regio, eius religio = Wes das Land, des die
Religion.
• Bewährte sich bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen
Krieges.
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Gegenreformation
• 1555−1648
• Augsburger Religionsfriede − Westfälischer Friede
• Gewaltsame Rekatholisierung der katholisch
gewordenen Gebiete
• Unterstützung durch die katholischen
Reichsfürsten, vor allem im Süden des dt.
Sprachraumes
• Jesuitenorden
• Inquisition
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Aufstieg des Hauses Habsburg
• Der Aufstieg des Hauses Habsburg zur
europäischen Großmachtstellung
• Heirat Philipps des Schönen aus dem Hause
Habsburg mit Johanna der Wahnsinnigen, Tochter
des Spanischen Königspaares Ferdinand II. von
Arragonien und Isabella von Kastillien
• Später wurde Johanna die Wahnsinnige zur
einzigen Erbin des spanischen Reiches bzw. sie
blieb als einzige Erbin übrig.
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 40
Kaiser Karl V.
• 1500 in Gent, in den Niederlanden geboren
• Eltern: Johanna die Wahnsinnige und Philipp der
Schöne
• Herrschte über: Spanien, Neapel-Sizilien, die
Niederlande, spanische Kollonien im Übersee,
österreichische Erblande
• 1530 wurde er in Bologna zum Kaiser des HRR
gekrönt (Vertreter: sein Bruder Ferdinand I.)
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Kaiser Karl V.
• Im Fokus: Kriege mit Frankreich und in
Italien
• Die Entwicklung in Deutschland blieb im
Hintergrund, fehlende Konzentration
auf die Bekämpfung der Reformation
• 1556: Abdankung
• Nach der Abdankung: Die
österreichischen Erbländer erhielt sein
Bruder Ferdinand I., während Spanien
und die Niederlande an seinene Sohn
Philipp II. gingen.
• Gest. 1558.
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Philipp II:
Ferdinand I.
• 1526: König von Ungarn und Böhmen Ludwig II. fiel in
der Schlacht bei Mohács im Kampf gegen die Türken.
• Als sein Schwager wurde Ferdinand I. aus dem Hause
Habsburg, Bruder Kaiser Karls V., zum ungarischen
König.
• Nach der Abdankung Karls V. erhielt er die
österreichischen Erblande.
• Damit wurden die Fundamente für die spätere
territoriale Ausdehnung der Habsburger Monarchie
gelegt.
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 45
Der Dreißigjährige Krieg
• Auslöser: Konfessionele Unruhen in Böhmen,
Prager Fenstersturz
• Unter Verwicklung vieler Herrscher, Territorien
des HRR und ausländischer Mächte: Böhmen,
Norddeutschland, Jüttland, Mecklenburg,
Pommern, Dänemark (Christian IV.), Schweden
(Gustaf Adolf von Schweden), Frankreich
• Der bedeutenste und erfolgreichste Feldherr:
Wallenstein (kämpfte für den Kaiser des HRR,
ermordet 1634, weil er seine eigene Politik
betrieb)
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Der Dreißigjährige Krieg
• Eine der schlimmsten Katastrophen der
deutschen Geschichte
• Hunger, Seuchen
• In betroffenen Gebieten konnte nur eine Drittel
der Bevölkerung überleben.
• Der Dreißigjährige Krieg wurde durch den
Friedensschluss von Münster und Osnabrück
beendet.
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Das berühmteste Bild des Dreißigjährigen Krieges:
Radierung Galgenbaum
von Jaques Callot
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https://www.welt.de/geschichte/article184389404/30-jaehriger-Krieg-Beruehmter-
Galgenbaum-ist-anders-zu-deuten.html
Mutter Courage und ihre Kinder
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Der Westfälischer Friede
• Friedensschluss von Münster und Osnabrück −
Beendung des Dreißigjährigen Krieges.
• Schicksalhafte Bedeutung auch für den inneren
Aufbau des HRR.
• Bei den Reichsgeschäften war der Kaiser von da an
an die Zustimmung der Reichsstände gebunden.
• Die Reichsstände hatten dagegen die volle
Landeshochheit über eigene Territorien
(Gesetzgebung, Rechtssprechung, Steuerhochheit,
Bewaffnung, Bündnisrecht, Entscheidung über Krieg
und Frieden).
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Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 53
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Folgen für das HRR
• Das HRR wurde zu einem lockeren Verband von
Einzelstaaten mit nur wenigen gemeinsamen
Einrichtungen.
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Sonstige prägende Persönlichkeiten,
Ereignisse und Entwicklungen
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Frühkapitalismus
• Vorreiterrolle: Italien
• Deutschland: Erst in der 2. Hälfte des 15. Jh.
• Haputträger: Städtisches Bürgertum
• Die Familie Fugger aus Augsburg: Die Bedeutendste und
einflussreichtste Unternehmerfamilie im Spätmittelalter
und in der Frühen Neuzeit im deutsschprachigen Raum
• Geldgeschäfte, kaiserliche Bankiers, Abhängigkeit vieler
Herrscher von der finanziellen Unterstützung durch die
Fugger − großer politischer und wirtschaftlicher Einfluss
• Ende des 16. Jh.: Verlust der Finanzkraft und damit des
Einflusses durch mehrere Fehlinvestitionen (spanische
Staatsbankrotte)
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Türkenkriege
• 1354: Die Türken erobern Gallipoli, die erste Stadt auf dem
europäischen Kontinent.
• 1371: Die Schlacht an der Mariza (= die Schlacht bei
Tschernomen)
• 1389: Die Schlacht auf dem Amselfeld
• 1453: Der Fall Konstantionopels
• 1526: Die Schlacht bei Mohács
• 1526/1527−1533: Der Erste Österreichische Türkenkrieg
• 1529: Die Erste Wiener Türkenbelagerung
• 1571: Eroberung großer Teile Ungarns durch die Türken
• 1593−1606: Der Lange Türkenkrieg, ein vergeblicher Versuch,
das Osmanische Reich aus Mitteleuropa zu verdrängen
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Sonstiges
• Entwicklung von Feuerwaffen
• Hexenprozesse
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Danke für Ihre Aufmerksamkeit
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Der deutschsprachige Raum in Früher Neuzeit

  • 1.
    Geschichte des deutchsprachigen Raumes inder Frühen Neuzeit Politische und Kulturgeschichte des deutschsprachigen Raumes 1
  • 2.
    Anfang der Neuzeit •Die Entdeckung Amerikas 1492 • Der Beginn der Reformation 1517 • Erfindung des Buchdrucks 1450 • Frühkapitalismus • Akzentlegung auf Vernunft und Rationalität Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 2
  • 3.
  • 4.
    Erfindung des Buchdrucks •Bereits im ausgehenden Mittelalter setzte sich das verhältnismäßig billige Papir gegen das erheblich teurere Pergament durch. • 1440/1450: Erfindung des Buchdrucks im modernen Sinne des Wortes durch Johannes von Guttenberg. • 1455 erscheint die berühmte Gutenberg-Bibel in der lateinischen Sprache. • Die Erfindung des Buchdrucks und die Möglichkeit zu einer weiten Verbreitung von religiösen und politischen Schriften hatten einen enormen Einfluss auf weitere Entwicklungen auf allen Gebieten. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 4
  • 5.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 5
  • 6.
    Humanismus und Renaissance •Humanismus und Renaissance bilden den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit. • Entstehung in der 2. Hälfte des 14. Jh in Italien, dem höchst entwickelten Land Europas jener Zeit. • Rückbesinnung auf die Antike • Humanismus: Philosophie, Texte • Renaissance: Bildende Kunst, Kunst im Allgemeinen Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 6
  • 7.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 7
  • 8.
    Erasmus von Rotterdam •Der berühmteste vertreter des Humanismus im späten 15. und frühen 16. Jh. war der niederländische Gelehrte Erasmus von Rotterdam. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 8
  • 9.
    Humanismus und Renaissanceim deutschsprachigen Raum • Im deutschsprachigen Raum breiteten sich Humanismus und Renaissance erst im 15. und 16. Jh. aus. • Im Vordergrund: Der Humanimsus • Besonderheiten: eine nationale Haltung (Rückbesinnung auf die eigene Vergangenheit) und Kritik am Papstum und an der Katholischen Kirche Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 9
  • 10.
    Einfluss der KatholischenKirche in Deutschland • In Deutschland war damals der Einfluss des Papstums und der Katholischen Kirche stärker als in anderen europäischen Ländern. • Deswegen war die Empörung gegen die Missstände in der Katholischen Kirche in Deutschland erheblich intensiver als anderswo in Europa. • Besondere Empörung galt der Korruption, vor allem dem sog. Ablasshandel. • Der Ablasshandel beruhte auf der katholischen Doktrin von Sünde. • Sünde − Buße − Ablass − Ablasshandel Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 10
  • 11.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 11
  • 12.
    Der Tetzelsche Ablasshandel •Hauptprotagonist: Johann Tetzel, Dominikaner aus Leipzig • Predigen in Brandenburg in Magdeburg für einen Ablass, deren Erlös angeblich für den Bau des Petersdoms in Rom bestimmt war. • Die Hälfte des Geldes ging jedoch an Albrecht von Brandenburg, der damit seine Schulden begleichen wollte. • Auswirkungen: 95 Thesen Martin Luthers Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 12
  • 13.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 13
  • 14.
    Martin Luther • Geb.1483 in Eisleben (Thüringen) • Jurastudium, abgebrochen • Eintritt in ein Kloster • Ab 1512 Professor an der Universität Wittenberg • Im Fokus: Der Begriff der Gerechtigkeit Gottes • Turmerlebnis: im Turm des Wittenberger Klosters • Die Gerechtigkeit wird den Menschen um ihres Glaubens willen geschenkt, si kann nicht durch menschliche Leistungen erworben werden. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 14
  • 15.
    95 Thesen MartinLuters • 31. Oktober 1517 • Anlass: Der Tetzelsche Ablasshandel • In lateinischen Sprache, nicht für breitere Kreise bestimmt • Kein Angriff auf die Katholische Kirche, ganz im Gegenteil: Ein Versuch, sie gegen Missbrauchsversuche zu verteidigen. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 15
  • 16.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 16
  • 17.
    Erste ernsthafte Folgen fürMartin Luther • Ketzerprozess in Rom • Verzögerung des Ketzerprozesses durch den Papst, aus Rücksichtsnahme auf den Landesherren Luthers, den Kurfürst von Sachsen • Oktober 1518: Verhörung in Augsburg durch einen Kardinal, Luthers Weigerung, seine Thesen zu wiederrufen Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 17
  • 18.
    1520 − ReformatorischeHauptschriften und Abwendung von der Kirche • Reformatorische Hauptschriften, Luther entwickelte seine Lehre weiter und entfernt sich damit von der offiziellen Lehre der Katholischen Kirche • An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung • Appel an den Kaiser und an die Reichsstände, Reformen durchzuführen Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 18
  • 19.
    1520 − ReformatorischeHauptschriften und Abwendung von der Kirche • Leugnung des Vorrangs der geistlichen Gewalt vor der weltlichen • Vor der Babylonischer Gefangenschaft der Kirche • Von der Freiheit eines Christenmenschen Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 19
  • 20.
    Bannandrohungsbulle • Dezember 1520:Luther verbrannte die päpstliche Bannandrohungsbulle Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 20
  • 21.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 21
  • 22.
    Der Reichstag zuWorms • 18. April 1520: Reichstag zu Worms, Luther verweigerte erneut den Wiederruf seiner Thesen und seiner Lehre Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 22
  • 23.
    Wormser Edikt • NachLuthers Weigerung verhängte Kaiser Karl V. das Wormser Edikt. • Luther wurde mit der Reichsacht belegt, die auf dem ganzen Gebiet des HRR galt. • Reichsacht, Ächtung = Fried- und Rechlosigkeit = Forderung nach seiner Verfolgung und nach Verfolgung seiner Anhänger, Verbot seiner Werke und Verbreitung seiner Schriften • Damit wurde Luther als vogelfrei erklärt. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 23
  • 24.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 24
  • 25.
    Freies Geleit • AlsZugeständnis an Luthers Landesherren, den Kurfürst von Sachsen, wurde Luther in Worms freies Geleit gewährt. • Kaiser Karl V. bedauerte diese Entseidung später. • Letztendlich konnte die Reichsacht nicht durchgeführt werden wegen des Widerstands lutherisch gesinnter Reichsstende. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 25
  • 26.
    Aufenthalt auf derWartburg bei Eisenach • Heimliche Maßnahme als Schutz vor Gefahr • Aufenthalt in einer kleinen Stube, die normalerweise als sog. Kavaliersgefängnis diente, unter dem Namen Junker Jörg (= Lutherstube) • 4. Mai 1521 − 1. März 1522 • Im Schutz der Wartburg übersetzte Luther das Neue Testament ins Deutsche. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 26
  • 27.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 27
  • 28.
    Der Bauernkrieg 1524/1525 •Luthers Forderung nach der alleinigen Autorität der Heiligen Schrift. • 1524/1525: der Große Bauernkrieg − Forderung nach Aufrechterhaltung der alten Rechte, nach Aufgebung der Leibeigenschaft, nach freier Pfarrerwahl usw., u. a. auch unter Berufung auf die alleinige Autorität der Heiligen Schrift Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 28
  • 29.
    Der Bauernkrieg 1524/1525 •Einige erfahrene und erfolgreiche (adlige) Feldherren, darunter auch Götz von Berlihingen • Keine einheitliche Führung = die entscheidende Schwäche • Gewaltsame Niederwerfung der Erhebung 1525 • Grausame Bestrafung der Aufständischen • Die Folge: Die Bauern konnten sich jahrhundertelang von dieser Niederlage nicht erholen und konnten daher keine bedeutende politische Rolle mehr spielen. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 29
  • 30.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 30
  • 31.
    Der Bauernkrieg undLuther • Luther unterstützte anfangs die Bauer • Später wande er sich jedoch von den Auständischen ab und stellte sich auf die Seite der Feudalherren • Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern • Luther hielt die OBRIGKEITLICHE ORDNUNG für notwendig, für die Freiheit des Evangeliums • Diese Angriffe auf die Bauern haben seinem persönlichen und dem Ansehen der Reformation im Allgemeinen seinerzeit erheblich geschadet. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 31
  • 32.
    Eheschließung • 1525 heirateteLuther eine ehemalige Nonne, Katharina von Bora. • Sie hatten 6 Kinder. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 32
  • 33.
    Bibelübersetzung und die letzenLebensjahre • Im Schutz der Wartburg (1521−1522) übersetzte Luther das Neue Testament ins Deutsche. • 1534 übersetzte er auch das Alte Testament. • Damit konnten auch diejenigen Menschen ohne Lateinkenntnisse die Bibel in der deutschen Sprache lesen. • Mit seinen Schriften und mit der Bibelübersetzung legte Luther das Fundament für die weitere Entwicklung der deutschen Sprache. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 33
  • 34.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 34
  • 35.
    Spaltung der Reformationsbewegung •Zürich: Ulrich Zwingli (ab 1523) • Genf: Johannes Calvin (ab 1536) • Münster: Thomas Müntzer (1534) Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 35
  • 36.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 36 Lambertikirche in Münster: Wiedertäufer-Käfige
  • 37.
    Der Augsburger Religionsfrieden •1555 • Geleitet von Ferdinand I. • Ein Ausgleich: Den Reichsständen wurde die freie Wahl des Beknntnisses gewährt. • Die Untertanen mussten sich nach ihren Herren richten. Wenn nicht, durften sie ausreisen. • Cuius regio, eius religio = Wes das Land, des die Religion. • Bewährte sich bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 37
  • 38.
    Gegenreformation • 1555−1648 • AugsburgerReligionsfriede − Westfälischer Friede • Gewaltsame Rekatholisierung der katholisch gewordenen Gebiete • Unterstützung durch die katholischen Reichsfürsten, vor allem im Süden des dt. Sprachraumes • Jesuitenorden • Inquisition Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 38
  • 39.
    Aufstieg des HausesHabsburg • Der Aufstieg des Hauses Habsburg zur europäischen Großmachtstellung • Heirat Philipps des Schönen aus dem Hause Habsburg mit Johanna der Wahnsinnigen, Tochter des Spanischen Königspaares Ferdinand II. von Arragonien und Isabella von Kastillien • Später wurde Johanna die Wahnsinnige zur einzigen Erbin des spanischen Reiches bzw. sie blieb als einzige Erbin übrig. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 39
  • 40.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 40
  • 41.
    Kaiser Karl V. •1500 in Gent, in den Niederlanden geboren • Eltern: Johanna die Wahnsinnige und Philipp der Schöne • Herrschte über: Spanien, Neapel-Sizilien, die Niederlande, spanische Kollonien im Übersee, österreichische Erblande • 1530 wurde er in Bologna zum Kaiser des HRR gekrönt (Vertreter: sein Bruder Ferdinand I.) Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 41
  • 42.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 42
  • 43.
    Kaiser Karl V. •Im Fokus: Kriege mit Frankreich und in Italien • Die Entwicklung in Deutschland blieb im Hintergrund, fehlende Konzentration auf die Bekämpfung der Reformation • 1556: Abdankung • Nach der Abdankung: Die österreichischen Erbländer erhielt sein Bruder Ferdinand I., während Spanien und die Niederlande an seinene Sohn Philipp II. gingen. • Gest. 1558. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 43 Philipp II:
  • 44.
    Ferdinand I. • 1526:König von Ungarn und Böhmen Ludwig II. fiel in der Schlacht bei Mohács im Kampf gegen die Türken. • Als sein Schwager wurde Ferdinand I. aus dem Hause Habsburg, Bruder Kaiser Karls V., zum ungarischen König. • Nach der Abdankung Karls V. erhielt er die österreichischen Erblande. • Damit wurden die Fundamente für die spätere territoriale Ausdehnung der Habsburger Monarchie gelegt. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 44
  • 45.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 45
  • 46.
    Der Dreißigjährige Krieg •Auslöser: Konfessionele Unruhen in Böhmen, Prager Fenstersturz • Unter Verwicklung vieler Herrscher, Territorien des HRR und ausländischer Mächte: Böhmen, Norddeutschland, Jüttland, Mecklenburg, Pommern, Dänemark (Christian IV.), Schweden (Gustaf Adolf von Schweden), Frankreich • Der bedeutenste und erfolgreichste Feldherr: Wallenstein (kämpfte für den Kaiser des HRR, ermordet 1634, weil er seine eigene Politik betrieb) Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 46
  • 47.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 47
  • 48.
    Der Dreißigjährige Krieg •Eine der schlimmsten Katastrophen der deutschen Geschichte • Hunger, Seuchen • In betroffenen Gebieten konnte nur eine Drittel der Bevölkerung überleben. • Der Dreißigjährige Krieg wurde durch den Friedensschluss von Münster und Osnabrück beendet. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 48
  • 49.
    Das berühmteste Bilddes Dreißigjährigen Krieges: Radierung Galgenbaum von Jaques Callot Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 49 https://www.welt.de/geschichte/article184389404/30-jaehriger-Krieg-Beruehmter- Galgenbaum-ist-anders-zu-deuten.html
  • 50.
    Mutter Courage undihre Kinder Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 50
  • 51.
    Der Westfälischer Friede •Friedensschluss von Münster und Osnabrück − Beendung des Dreißigjährigen Krieges. • Schicksalhafte Bedeutung auch für den inneren Aufbau des HRR. • Bei den Reichsgeschäften war der Kaiser von da an an die Zustimmung der Reichsstände gebunden. • Die Reichsstände hatten dagegen die volle Landeshochheit über eigene Territorien (Gesetzgebung, Rechtssprechung, Steuerhochheit, Bewaffnung, Bündnisrecht, Entscheidung über Krieg und Frieden). Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 51
  • 52.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 52
  • 53.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 53
  • 54.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 54
  • 55.
    Folgen für dasHRR • Das HRR wurde zu einem lockeren Verband von Einzelstaaten mit nur wenigen gemeinsamen Einrichtungen. Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 55
  • 56.
    Sonstige prägende Persönlichkeiten, Ereignisseund Entwicklungen Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 56
  • 57.
    Frühkapitalismus • Vorreiterrolle: Italien •Deutschland: Erst in der 2. Hälfte des 15. Jh. • Haputträger: Städtisches Bürgertum • Die Familie Fugger aus Augsburg: Die Bedeutendste und einflussreichtste Unternehmerfamilie im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit im deutsschprachigen Raum • Geldgeschäfte, kaiserliche Bankiers, Abhängigkeit vieler Herrscher von der finanziellen Unterstützung durch die Fugger − großer politischer und wirtschaftlicher Einfluss • Ende des 16. Jh.: Verlust der Finanzkraft und damit des Einflusses durch mehrere Fehlinvestitionen (spanische Staatsbankrotte) Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 57
  • 58.
    Türkenkriege • 1354: DieTürken erobern Gallipoli, die erste Stadt auf dem europäischen Kontinent. • 1371: Die Schlacht an der Mariza (= die Schlacht bei Tschernomen) • 1389: Die Schlacht auf dem Amselfeld • 1453: Der Fall Konstantionopels • 1526: Die Schlacht bei Mohács • 1526/1527−1533: Der Erste Österreichische Türkenkrieg • 1529: Die Erste Wiener Türkenbelagerung • 1571: Eroberung großer Teile Ungarns durch die Türken • 1593−1606: Der Lange Türkenkrieg, ein vergeblicher Versuch, das Osmanische Reich aus Mitteleuropa zu verdrängen Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 58
  • 59.
    Prof. Dr. JelenaKostić Tomović 59
  • 60.
    Sonstiges • Entwicklung vonFeuerwaffen • Hexenprozesse Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 60
  • 61.
    Danke für IhreAufmerksamkeit Prof. Dr. Jelena Kostić Tomović 61