Crowdsourcing
SOMEXCLOUD, Social Media Akademie


      Atizo AG
   Christian Hirsig
   Head of Business und Gründer
Was ist Open Innovation?
Was ist Crowdsourcing?
Was ist die Voice of a Crowd?
Warum sind die Zuschauer besser als Gilbert?
Warum ist der Publikumsjoker so beliebt?
Wisdom of Crowds


The Wisdom of Crowds
Die Weisheit der Vielen


“One day in the fall of 1906, the British scientist
Francis Galton left his home in the town of
Plymouth and headed for a country fair …”


Besonders wichtig ist aber:
● Eine ganz klare Aufgabe
● Eine hohe Diversität in der Community
● Optimale Aggregation
Evolution der Erfinder

                         Der Erfinder 1.0:
                         ● Hat eine Lösung
                         ● Meldet Patente an
                         ● Spricht nie über seine Ideen
                         ● Hofft auf Millionen
                         ● Erfindet die Welt neu


                         Der Erfinder 2.0:
                         ● Hat viele Ideen
                         ● Tauscht gerne Ideen aus
                         ● Entwickelt Ideen gemeinsam
                         ● Kombiniert Bestehendes
                         ● Ist weltoffen
Chance: Fit-to-Market
Chance: Time-to-Market
Chance: Cost-to-Market
Chance: New-to-Market
Risiko: Not-invented-here
Risiko: Geistiges Eigentum
Chancen und Risiken

  Chancen                         Risiken

  Merkliche Kosteneinsparungen    Erhöhte Verwundbarkeit

  Erhöhte Bedürfniskonformität    Gefühlter Sicherheitsverlust

  Schnellere Reaktionsfähigkeit   Unklare Rechtssituation

  Verbesserung Image              Überraschungseffekt leidet

  Wertschätzung der Stakeholder   Bedrohung der Kernkompetenzen

  Überraschende Ansätze           Erfordert Unternehmenskultur
Was ist Atizo?




Prozess zum Einbezug   Erprobte Software                 10'000 kreative
   von Stakeholder                                           Denker




 Vorteile

      Viele Ideen              Keine Betriebsblindheit

      Wertschätzung            Social Media
Wie sieht dieser Prozess aus?




 Modul 1        Modul 2        Modul 3       Modul 4        Modul 5
 Workshop     Online-Projekt   Workshop    Online-Projekt   Workshop




   Frage          Ideen          Ideen         Ideen        Umsetzung
ausarbeiten      finden        auswählen     bewerten        planen
Wer sind diese Stakeholder?
Wer ist die Atizo Community?




    Jan Burkhalter, 23       Petra Lauber, 38   Manfred Gloor, 52
        Landschaftsgärtner   Betriebsökonomin   Physiker
      Hobby: Outdoor Sport   Hobby: Kochen      Hobby: Motorrad
       150t Abfall sammeln   Glückstee          Motorrad der Zukunft
      (Mammut Sports AG)     (Bischofszell)     (BMW)
Strategie

   Produkte &
Dienstleistungen




                                          Marketing




                   Prozesse
Mit Web-Community Produkte entwickeln

Ziel: Bedürfnisse zum Motorrad
der Zukunft erkennen
                                                    Ergebnis
                                                    ● Über 700 Inspiratio
                                                                          nen
Community: BMW und                                                           ern
                                                      von über 250 Ideengeb
Atizo Community                                     ● Team von 8 Lead-Usern
                                                    ● Konzept mit Analys
                                                                         en
Module: 1 bis 5                                       und Designs




            «Über die Open Innovation-Plattform                   Thomas Hirschmann
            Atizo haben uns viele spannende Ideen                 Projektleiter
            von Motorrad-Interessierten aus aller                 «BMW Motorrad
            Welt erreicht. »                                      Innovation Contest»
Mit Web-Community Marketingideen finden

Ziel: Ideen für 150-Jahre Jubiläum

                                                Ergebnis
Community: Mammut
                                                ● 292 Event-Ideen
und Atizo Community
                                                ● 202 Kommentare

                                                ●6  Gewinner-Ideen,
Module: 1 und 2
                                                  die ins Konzept
                                                  eingeflossen sind




            «Die Atizo Community beeindruckte               Rolf G. Schmid
             uns mit überraschenden Ideen und               CEO
            vielfältigem Fachwissen.»                       Mammut Sports Group AG
Mit Atizo Strategien entwickeln

Ziel: Verpackungsideen für neues
Geschäftsfeld Pharma entdecken
                                                         Ergebnis
                                                         ● 417 Ideen
Community: Atizo Community
                                                         ● 20prämierte Ideen
                                                         ● Umsetzung mit H
                                                                           elbling
Module: 2, sowie Begleitung
durch Beratungspartner Helbling




               «Die Atizo Community hat uns auf der                      Axel Förster
               Suche nach neuen Geschäftsfeldern sehr                    CEO, Rychiger AG
               inspiriert. Wir möchten auch in Zukunft
               mit Atizo zusammen arbeiten.»
Prozessoptimierung
                                            Vorschlagwesen
Produkt und Service
    Innovation




                                                    Firmenkultur


                      Kundenbedürfnisse
Ideen sammeln mit der Atizo-Software
Atizo als Plattform bei der SBB

Ziel: Aufdecken von
                                               Ergebnis
Sparpotenzial
                                               ● 32Kostensenkungs-
                                                massnahmen
Community: SBB Community
                                               ● Sparpotenzial von
(ca. 100 Mitarbeitenden)
                                                CHF 1.5 Mio.
                                               ● Motivation und
Module: 1 bis 3
                                                 Wertschätzung für
                                                 Mitarbeitende



                  «Die Anzahl und die                       Alfred Späti
                  Qualität der eingereichten                Produktmanager
                  Ideen war beachtlich.»                    Data Telecom SBB
Open Innovation in Unternehmen

Die drei Schritte zu mehr Open Innovation in Ihrem Unternehmen:
Es ist alles eine Frage der Kultur!


● Schwächen eingestehen
   Nur Unternehmen, die es erlauben Fragen zu stellen und nicht alles wissen zu
   müssen, werden erfolgreich Open Innovation betreiben.
● Wertschätzung gegenüber Stakeholdern
   Nur Unternehmen, die ihre Stakeholder wertschätzen, werden erfolgreich
   Open Innovation betreiben.
● Wissen von aussen aufnehmen
   Nur Unternehmen, die es schaffen Wissen, von aussen aufzunehmen und
   intern nutzbar zu machen, werden erfolgreich Open Innovation betreiben.
Barrieren für Open Innovation

Barrieren bei Involvierung von Externen:
● Nicht-Voneinander-Wissen (man kennt externe Partner nicht)
● Nicht-Miteinander-Können (man scheut den Aufwand)
● Nicht-Miteinander-Wollen (man ist nicht motiviert)
● Nicht-Miteinander-Dürfen (es ist nicht erlaubt)
Generierung vs. Realisierung

Ideengenerierung – Slack (mehr Ressourcen, als benötigt)
● Freiräume
● Vitalität
● Flexibilität
● Offenheit
● Diversität


Ideenrealisierung – Projektmanagement
● Standardisierung
● Organisation
● Aufgabenteilung
● Experten
● Controlling
Gefässe schaffen

● Ideenwettbewerbe (in Teams/mit Externen)
● Idea Champions auffinden und anerkennen
● Tool-Box zur Verfügung stellen
● Kooperationen eingehen, wenn sinnvoll
● Pain-Shops organisieren (wo tut‘s zurzeit weh)
● Slack fördern (Google Friday)
Interaktionen mit aussen planen

● Ziele und Erwartungen klar definieren und regelmässig überprüfen
● Ressourcen bereitstellen
● Kanäle sorgfältig auswählen
● Zuerst denken, dann sprechen
● Authentisch auftreten
● Unzufriedenheiten offen behandeln
Interaktionen mit aussen planen

● Ziele und Erwartungen klar definieren und regelmässig überprüfen
● Ressourcen bereitstellen
● Kanäle sorgfältig auswählen
● Zuerst denken, dann sprechen
● Authentisch auftreten
● Unzufriedenheiten offen behandeln
Start zum eigenen Projekt

● Thema auswählen
  ● Relevant für viele Stakeholder
  ● Projekt oder Konzept ist geplant (Verantwortung, Budget, Umsetzung)
  ● Animiert zum Denken und Diskutieren
● Frage formulieren
  ● möglichst kurz, da Internet
  ● verständlich (ein 10-jähriger versteht die Frage)
● Community auswählen
  ● so offen wie möglich
  ● so aktiv wie möglich
  ● Mischung aus Experten- und Anwenderwissen
7 Schritte zu mehr Innovationskraft

1. Das „Stille Kämmerlein“ ist definitiv passé.
2. Es gibt viele smarte Menschen, die Sie unterstützen wollen.
3. Innovation beginnt mit einer Frage, nicht mit einer Idee.
4. Betriebsblindheit ist für Innovation nicht förderlich.
5. Die beste Idee entsteht oft aus mehreren guten Ideen.
6. Je früher der Kunde involviert ist, desto geringer das Flop-Risiko.
7. Ideen werden erst mit deren Umsetzung wertvoll.
Innovation ist kein Kreativitätsproblem,
    sondern ein Allokationsproblem.
               - Vielen Dank -

Atizo somex 110927

  • 1.
    Crowdsourcing SOMEXCLOUD, Social MediaAkademie Atizo AG Christian Hirsig Head of Business und Gründer
  • 2.
    Was ist OpenInnovation?
  • 3.
  • 4.
    Was ist dieVoice of a Crowd?
  • 5.
    Warum sind dieZuschauer besser als Gilbert?
  • 6.
    Warum ist derPublikumsjoker so beliebt?
  • 7.
    Wisdom of Crowds TheWisdom of Crowds Die Weisheit der Vielen “One day in the fall of 1906, the British scientist Francis Galton left his home in the town of Plymouth and headed for a country fair …” Besonders wichtig ist aber: ● Eine ganz klare Aufgabe ● Eine hohe Diversität in der Community ● Optimale Aggregation
  • 8.
    Evolution der Erfinder Der Erfinder 1.0: ● Hat eine Lösung ● Meldet Patente an ● Spricht nie über seine Ideen ● Hofft auf Millionen ● Erfindet die Welt neu Der Erfinder 2.0: ● Hat viele Ideen ● Tauscht gerne Ideen aus ● Entwickelt Ideen gemeinsam ● Kombiniert Bestehendes ● Ist weltoffen
  • 9.
  • 10.
  • 11.
  • 12.
  • 13.
  • 14.
  • 15.
    Chancen und Risiken Chancen Risiken Merkliche Kosteneinsparungen Erhöhte Verwundbarkeit Erhöhte Bedürfniskonformität Gefühlter Sicherheitsverlust Schnellere Reaktionsfähigkeit Unklare Rechtssituation Verbesserung Image Überraschungseffekt leidet Wertschätzung der Stakeholder Bedrohung der Kernkompetenzen Überraschende Ansätze Erfordert Unternehmenskultur
  • 16.
    Was ist Atizo? Prozesszum Einbezug Erprobte Software 10'000 kreative von Stakeholder Denker Vorteile Viele Ideen Keine Betriebsblindheit Wertschätzung Social Media
  • 17.
    Wie sieht dieserProzess aus? Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 Modul 5 Workshop Online-Projekt Workshop Online-Projekt Workshop Frage Ideen Ideen Ideen Umsetzung ausarbeiten finden auswählen bewerten planen
  • 18.
    Wer sind dieseStakeholder?
  • 19.
    Wer ist dieAtizo Community? Jan Burkhalter, 23 Petra Lauber, 38 Manfred Gloor, 52 Landschaftsgärtner Betriebsökonomin Physiker Hobby: Outdoor Sport Hobby: Kochen Hobby: Motorrad 150t Abfall sammeln Glückstee Motorrad der Zukunft (Mammut Sports AG) (Bischofszell) (BMW)
  • 21.
    Strategie Produkte & Dienstleistungen Marketing Prozesse
  • 22.
    Mit Web-Community Produkteentwickeln Ziel: Bedürfnisse zum Motorrad der Zukunft erkennen Ergebnis ● Über 700 Inspiratio nen Community: BMW und ern von über 250 Ideengeb Atizo Community ● Team von 8 Lead-Usern ● Konzept mit Analys en Module: 1 bis 5 und Designs «Über die Open Innovation-Plattform Thomas Hirschmann Atizo haben uns viele spannende Ideen Projektleiter von Motorrad-Interessierten aus aller «BMW Motorrad Welt erreicht. » Innovation Contest»
  • 23.
    Mit Web-Community Marketingideenfinden Ziel: Ideen für 150-Jahre Jubiläum Ergebnis Community: Mammut ● 292 Event-Ideen und Atizo Community ● 202 Kommentare ●6 Gewinner-Ideen, Module: 1 und 2 die ins Konzept eingeflossen sind «Die Atizo Community beeindruckte Rolf G. Schmid uns mit überraschenden Ideen und CEO vielfältigem Fachwissen.» Mammut Sports Group AG
  • 24.
    Mit Atizo Strategienentwickeln Ziel: Verpackungsideen für neues Geschäftsfeld Pharma entdecken Ergebnis ● 417 Ideen Community: Atizo Community ● 20prämierte Ideen ● Umsetzung mit H elbling Module: 2, sowie Begleitung durch Beratungspartner Helbling «Die Atizo Community hat uns auf der Axel Förster Suche nach neuen Geschäftsfeldern sehr CEO, Rychiger AG inspiriert. Wir möchten auch in Zukunft mit Atizo zusammen arbeiten.»
  • 25.
    Prozessoptimierung Vorschlagwesen Produkt und Service Innovation Firmenkultur Kundenbedürfnisse
  • 26.
    Ideen sammeln mitder Atizo-Software
  • 27.
    Atizo als Plattformbei der SBB Ziel: Aufdecken von Ergebnis Sparpotenzial ● 32Kostensenkungs- massnahmen Community: SBB Community ● Sparpotenzial von (ca. 100 Mitarbeitenden) CHF 1.5 Mio. ● Motivation und Module: 1 bis 3 Wertschätzung für Mitarbeitende «Die Anzahl und die Alfred Späti Qualität der eingereichten Produktmanager Ideen war beachtlich.» Data Telecom SBB
  • 28.
    Open Innovation inUnternehmen Die drei Schritte zu mehr Open Innovation in Ihrem Unternehmen: Es ist alles eine Frage der Kultur! ● Schwächen eingestehen Nur Unternehmen, die es erlauben Fragen zu stellen und nicht alles wissen zu müssen, werden erfolgreich Open Innovation betreiben. ● Wertschätzung gegenüber Stakeholdern Nur Unternehmen, die ihre Stakeholder wertschätzen, werden erfolgreich Open Innovation betreiben. ● Wissen von aussen aufnehmen Nur Unternehmen, die es schaffen Wissen, von aussen aufzunehmen und intern nutzbar zu machen, werden erfolgreich Open Innovation betreiben.
  • 29.
    Barrieren für OpenInnovation Barrieren bei Involvierung von Externen: ● Nicht-Voneinander-Wissen (man kennt externe Partner nicht) ● Nicht-Miteinander-Können (man scheut den Aufwand) ● Nicht-Miteinander-Wollen (man ist nicht motiviert) ● Nicht-Miteinander-Dürfen (es ist nicht erlaubt)
  • 30.
    Generierung vs. Realisierung Ideengenerierung– Slack (mehr Ressourcen, als benötigt) ● Freiräume ● Vitalität ● Flexibilität ● Offenheit ● Diversität Ideenrealisierung – Projektmanagement ● Standardisierung ● Organisation ● Aufgabenteilung ● Experten ● Controlling
  • 31.
    Gefässe schaffen ● Ideenwettbewerbe(in Teams/mit Externen) ● Idea Champions auffinden und anerkennen ● Tool-Box zur Verfügung stellen ● Kooperationen eingehen, wenn sinnvoll ● Pain-Shops organisieren (wo tut‘s zurzeit weh) ● Slack fördern (Google Friday)
  • 32.
    Interaktionen mit aussenplanen ● Ziele und Erwartungen klar definieren und regelmässig überprüfen ● Ressourcen bereitstellen ● Kanäle sorgfältig auswählen ● Zuerst denken, dann sprechen ● Authentisch auftreten ● Unzufriedenheiten offen behandeln
  • 33.
    Interaktionen mit aussenplanen ● Ziele und Erwartungen klar definieren und regelmässig überprüfen ● Ressourcen bereitstellen ● Kanäle sorgfältig auswählen ● Zuerst denken, dann sprechen ● Authentisch auftreten ● Unzufriedenheiten offen behandeln
  • 34.
    Start zum eigenenProjekt ● Thema auswählen ● Relevant für viele Stakeholder ● Projekt oder Konzept ist geplant (Verantwortung, Budget, Umsetzung) ● Animiert zum Denken und Diskutieren ● Frage formulieren ● möglichst kurz, da Internet ● verständlich (ein 10-jähriger versteht die Frage) ● Community auswählen ● so offen wie möglich ● so aktiv wie möglich ● Mischung aus Experten- und Anwenderwissen
  • 35.
    7 Schritte zumehr Innovationskraft 1. Das „Stille Kämmerlein“ ist definitiv passé. 2. Es gibt viele smarte Menschen, die Sie unterstützen wollen. 3. Innovation beginnt mit einer Frage, nicht mit einer Idee. 4. Betriebsblindheit ist für Innovation nicht förderlich. 5. Die beste Idee entsteht oft aus mehreren guten Ideen. 6. Je früher der Kunde involviert ist, desto geringer das Flop-Risiko. 7. Ideen werden erst mit deren Umsetzung wertvoll.
  • 36.
    Innovation ist keinKreativitätsproblem, sondern ein Allokationsproblem. - Vielen Dank -