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                                 Vortrag: Yvonne Borowiak
                           Institut für Arbeitswissenschaft
     Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement
                               Ruhr-Universität in Bochum
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1. Wie formalisiert sind Innovationsprozesse in Unternehmen?


               gar nicht 1—2—3—4—5—6—7—8—9—10 absolut



2. Wie stark ähnelt ein Innovationsprozess dem anderen?


               gar nicht 1—2—3—4—5—6—7—8—9—10 absolut




                               www.innovationsarbeit.de        18.05.2009   2
-Innovationsflüsse in der Praxis-
Erkenntnisse zu Innovationsflüssen aus den integro-Experteninterviews




                                                 Vortrag: Yvonne Borowiak
                                           Institut für Arbeitswissenschaft
                     Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement
                                               Ruhr-Universität in Bochum
Ablauf des Vortrages

1. Einführung

2. Ergebnisse der Experteninterviews zu
    2.1. Innovationsflüsse in KMU
    2.2. Web 2.0 zur Unterstützung von Innovationsarbeit

3. sechs interessante Aspekte der Auswertung

4. Resümee

5. Diskussion




                       www.innovationsarbeit.de            18.05.2009   4
Einführung
Ziel der IMTM-Forschung im integro-Projekt:

    Aufspüren von
•   interessanten Aspekte zu Innovationsflüssen in KMUs
•   mögliches Potenzial von Web 2.0 Anwendungen zur Förderung des Innovierens



Methode:

•   es wurden 22 explorative Interviews vom Projektteam durchgeführt
•   die Experten an der Schnittstelle zwischen Praxis und Theorie
•   aus den Interviews wurden Kategorien gebildet (zusammenfassende
    Inhaltsanalyse/ MAXQDA)
•   Modellierung der Innovationsflüsse der erzählten Praxisbeispiele




                              www.innovationsarbeit.de         18.05.2009   5
Überblick über wesentliche Kategorien


1. Innovationsflüsse in KMU: Phasen des Innovierens, Barrieren, Erfolgsfaktoren,
   beteiligte Akteure


2. Web 2.0 als Unterstützungsinstrument beim Innovieren: Voraussetzungen für
   Web 2.0 in Unternehmen, Vorteile/ Nachteile, mögliche Verwendungszwecke, Art der
   Anwendungen




                                  www.innovationsarbeit.de         18.05.2009      6
- Innovationsflüsse in KMU-

Phasen des Innovierens, Barrieren, Erfolgsfaktoren, beteiligte
                          Akteure




                        www.innovationsarbeit.de   18.05.2009    7
Innovationsflüsse (1)-
                                     Phasen des Innovierens

•   Ideenfindung (vor allem durch aktuelle Projekte und Kunden inspiriert)

•   Dokumentation bzw. die Formalisierung einer Idee

•   das Öffentlich-Machen der Idee bzw. der Ideenaustausch

•   die Ideenbewertung und –selektion

•   die Zielvereinbarung

•   die Ideenentwicklung und –umsetzung zuzüglich des Findens von
    Kooperationspartners

•   Vermarktung




                                 www.innovationsarbeit.de           18.05.2009   8
Innovationsflüsse (2)-
                              Barrieren des Innovierens

Externe Barrieren, z.B.:

•   Patente/Datenschutz
•   Kommunikationsprobleme zwischen Filialen
•   ein zu kleiner Marktbedarf

Interne Barrieren, z.B.:

•   Hierarchie/Management
•   Unternehmenskultur
•   falsche Anreize
•   sozialpsychologische Phänomene (z.B. Feindbilder)
•   ganz allgemein „Problemaufbringer“/ Widerstände/ Idee = „zartes Pflänzchen“




                               www.innovationsarbeit.de           18.05.2009      9
Innovationsflüsse (3a)-
                   Erfolgsfaktoren des Innovierens

Externer Erfolgsfaktor: der Markt


Interner Erfolgsfaktor, z.B.:

a) Allgemein im Unternehmen-

•   Reaktionsfähigkeit auf den Markt (inkl. gutes Bewusstsein für den Markt)
•   Anpassungsfähigkeit an den Markt
•   Kontakte schaffen
•   flache Hierarchien bzw. weniger Autorität
•   eine offene Unternehmenskultur
•   Managementunterstützung
•   das Schaffen von Freiraum sowie informellen Gelegenheiten




                                www.innovationsarbeit.de            18.05.2009   10
Innovationsflüsse (3b)-
                   Erfolgsfaktoren des Innovierens
Interner Erfolgsfaktor:

b) individuell, auf den Mitarbeiter bezogen-

•   Offenheit für Neues
•   Durchsetzungsvermögen/ Beharrlichkeit/ Mut
•   Zeit für Ideenentwicklung

•   intrinsische Motivation:
           • Engagement/ am Ball bleiben
           • Glaube an die Idee/ Funke im Kopf
           • Selbstläuferphänomen




                                  www.innovationsarbeit.de   18.05.2009   11
Innovationsflüsse (4)-
                                  Akteure des Innovierens
Interne Akteure, z.B.:

•   Öffentlichkeitsarbeit/ Marketing
•   Vertrieb
•   Technik
•   Forschungsdirektoren/ Entwicklungsbereiche
•   Management (Entscheider)/ die Leitung eines Geschäftsbereiches
•   einzelne Mitarbeiter, Arbeitsgruppen oder Peergroup
•   sowie schlichtweg das ganze Unternehmen


Externe Akteure:

•   Markt
•   Leaduser
•   Kooperationspartner/ Entwicklungs- bzw. Technologiepartner
•   Kunde


                                www.innovationsarbeit.de         18.05.2009   12
- Web 2.0 als Unterstützungsinstrument beim Innovieren-

      Voraussetzungen, Vorteile/Nachteile, möglicher
          Verwendungszweck, Art der Anwendung




                      www.innovationsarbeit.de   18.05.2009   13
Web 2.0 als Unterstützungsmedium (1)-
    Voraussetzungen und Vorteile/ Nachteile
Voraussetzungen im Unternehmen für Web 2.0:

•    technikaffine, auf Vertrauen und Transparenz basierte Unternehmenskultur
•    flache Hierarchien

Nutzen/ Vorteile von Web 2.0:

•    Schaffung von Vertrauen und Transparenz zwischen den Mitarbeitern
•    Einbeziehung und Nutzung von kollektiver Intelligenz
•    Eingängige Nutzbarkeit
•    Nutzer wird aktiv miteinbezogen, da Producer und Consumer im Web 2.0
     verschmelzen ( Prosumer)
•    Vernetzung und Förderung von Kommunikationsprozessen

Probleme/ Nachteile von Web 2.0:

•    Ältere Mitarbeiter fällt Einarbeitung evtl. schwer
•    Warnung: Web 2.0 ist kein alleiniger Problemlöser

                                   www.innovationsarbeit.de         18.05.2009   14
Web 2.0 als Unterstützungsmedium (2)-
             mögliche Verwendungszwecke
Zur Unterstützung einzelner Maßnahmen/ Anliegen, z.B.
• Austausch von Zeichnungen und Dokumentation
• Mitarbeiterbefragung
• Ermittlung von Nachfrage und Angebot
• Ideenbewertung durch die Umwelt
• Diskussion
• Problemanalyse und -lösung
• Nutzung kollektiver Kreativität
• internationale Ideenverschickung

Zur Unterstützung eines ganzheitlichen Managementansatzes bzw. Ziels:

•   Innovations- und Wissensmanagement
•   Vermarktung

Zur Unterstützung der Kooperation mit externen Akteuren
• Netzwerkbildung
• Einbeziehen von externem Wissen: Kundenbefragung

                              www.innovationsarbeit.de         18.05.2009   15
Web 2.0 als Unterstützungsmedium (3)-
Art der Anwendungen

Vorstellbare Anwendungen aus dem Web 2.0:

Wikis: Dokumentation, Einbindung externer Akteure, als
   Wissensaustauschplattform, zur Kommunikationsorganisation und als
   Informationsmanagement     große Offenheit in Unternehmen


Blogs: Kommunikationsplattform, Ideenbewertung, Transparenz und Vernetzung,
   Diskussion/ Ideenspeicher und zur Einbindung von externem Wissen


Andere genannte „Anwendungen“: Tagging, Google Docs, Serveymonkey, Social
   Network, Google-Desktop, AJAX, Polling, Instant Messaging, Xing, Groupware,
   Online-Plattform und Videos




                                www.innovationsarbeit.de         18.05.2009      16
- sechs interessante Aspekte der Interviewauswertung -




                     www.innovationsarbeit.de   18.05.2009   17
Interessante Aspekte der Interviewauswertung:


  1. Die „Dornröschen-Idee“

  2. PIM2GIM

  3. geheime versus offene Projekte

  4. Gestalt der Idee

  5. Kompetenzen des Ideeninhabers

  6. Sichtbarkeit von Innovationsflüssen
Interessante Aspekte der Interviewauswertung-
                     1. die „Dornröschen-Idee“
                            „Dornröschen-


  Gefahr beim Innovieren:

das Verlorengehen/ Vergessen der Idee




 Weil: Die Idee nach dem „Schlafen legen“ nicht wieder „aufgeweckt“ wird!
Interessante Aspekte der Interviewauswertung-
                     1. die „Dornröschen-Idee“

  Offene Fragen:

  • Wie kann die schlafengelegte Idee vor dem Vergessenwerden
  bewahrt werden?

  •Muss bzw. wie muss eine Idee an gewissen Punkten reifen, um
  dann weiterentwickelt werden zu können?

  • Bedarf es an verschiedenen Interpunktionen in einem
  Innovationsfluss neuer Impulse (z.B. Lösungswissen), um die
  schlafende Idee aufwecken zu können?

  • Oder: Wie kann sicher gestellt werden, dass die „Dornröschen-
  Idee“ im normalen Tagesgeschäft nicht einschläft, stets wach
  gehalten wird?
Interessante Aspekte der Interviewauswertung-
                         2. PIM2GIM (Erickson)
• es gibt eher spärliche und sehr unterschiedliche Instrumente zur Ideen-Dokumentation
• es wird eher das benutzt, was sowieso vorhanden ist

  Frage: Wie kann eine Idee bestmöglich anderen vermittelt werden bzw.
         gemeinsam daran gearbeitet werden?




                        PIM                         GIM




PIM = Personal Information Mamanagement      GIM = Group Information Management
Interessante Aspekte der Interviewauswertung-
              3. geheime versus offene Projekte
Ein Experte:

„Um frühe Widerstände zu umgehen, wurde das
   Projekt zunächst geheim gehalten“.

Ein anderer Experte:

„Für die Umsetzung wurde ein internes Projekt in
   Form eines ‚closed shop‘ ins Leben gerufen“


Offene Frage:

Wie kann der Austausch von Informationen beim Innovieren sowohl unter der
Bedingung des offenen Projektes, als auch unter der Bedingung eines geheimen
Prozesses unterstützt werden?
Interessante Aspekte der Interviewauswertung:
                         4. die Gestalt der Idee
   Ein Befragter betont, dass eine Idee einem
      „zarten Pflänzchen“ gleicht, das beschützt
      werden muss, damit sie nicht zerstört
      wird.




                        Offene Fragen:

                        1. Wie muss eine Idee verpackt werden, damit sie
                        bestmöglich vermittelt werden und Widerständen trotzen
                        kann?

                        2. Wie muss sie verpackt sein, damit die Idee vom
                        individuellen Impuls zum kollektiven Anliegen wird?
Interessante Aspekte der Interviewauswertung-
             5. Kompetenzen des Ideeninhabers

 Als Erfolgsfaktor wurde u.a. immer wieder die
    intrinsische Motivation und auch das
    Durchsetzungsvermögen von den Befragten
    beschrieben.




    Offene Frage:

    Über welche Kompetenzen muss ein Ideeninhaber verfügen, wenn er die Idee
    auch gegen Widerstände durchsetzen möchte?
Interessante Aspekte der Interviewauswertung-
          6. unterschiedliche Innovationsflüsse
Die modellierten Innovationsflüsse der         Praxisbeispiele zeigten, dass es
   unterschiedliche Innovationsflüsse in Unternehmen gibt:




eher zufälliger, spontaner                       systematischer, gemanagter
Innovationsfluss                                 Innovationsprozess
Interessante Aspekte der Interviewauswertung-
          6. unterschiedliche Innovationsflüsse
Auffälligkeiten der (mit SeeMe) modellierten Innovationsflüsse:

1. Es differieren je nach Einzelfall die Ausgangssituationen, Rahmenbedingungen,
   die beteiligten Akteure sowie die Barrieren und Erfolgsfaktoren.

2. Die Phasen von der Idee bis zur Umsetzung tauchen mal versteckter, mal klarer
   in den Beispielen auf.

3. Manchmal bedarf es mehrerer Iterationen verschiedener Phasen.

4. Die Phasen können unterschiedlich lang sein oder zum Teil übersprungen
   werden.

5. Oder aber: Es wurden von den Experten nur die Phasen beschrieben, die ihnen
   besonders spannend vorkamen oder die ihnen jeweils nur bekannt waren bzw.
   in Erinnerung blieben. Stichwort: Sichtbarkeit von Innovationsflüssen
Resümee der Interviewauswertung:


 1. Es gibt nicht das Innovations-Tool für KMU.

 2. Es sind aber einige Anwendungen aus dem Web 2.0 denkbar, die an passender
    Stelle im Innovationsfluss integriert, diesen unterstützen können.

 3. Bevor überhaupt daran gedacht werden kann, einen Innovationsfluss technisch
    zu unterstützen, muss die Innovationsarbeit unternehmensspezifisch analysiert
    werden und von hier aus ein passendes Tool integriert werden.

 4. Die Ergebnisse und interessanten Aspekte aus den Interviews sollten dabei im
    Hinterkopf behalten werden.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

                 Nach einer kleinen Pause geht es weiter…
Fragen und Diskussion (1):



Welche Methoden für die Dokumentation und Analyse von Innovationsflüssen
kennen Sie?
Fragen und Diskussion (2):



Woran erkennen Sie Bestandteile eines Innovationsgeschehens, die das größte
Potenzial zur Verbesserung haben?

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Ergebnisse der Expertenbefragung zu Innovationsflüssen

  • 1. Herzlich Willkommen! Vortrag: Yvonne Borowiak Institut für Arbeitswissenschaft Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement Ruhr-Universität in Bochum
  • 2. Bevor es losgeht: Bitte voten Sie! 1. Wie formalisiert sind Innovationsprozesse in Unternehmen? gar nicht 1—2—3—4—5—6—7—8—9—10 absolut 2. Wie stark ähnelt ein Innovationsprozess dem anderen? gar nicht 1—2—3—4—5—6—7—8—9—10 absolut www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 2
  • 3. -Innovationsflüsse in der Praxis- Erkenntnisse zu Innovationsflüssen aus den integro-Experteninterviews Vortrag: Yvonne Borowiak Institut für Arbeitswissenschaft Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement Ruhr-Universität in Bochum
  • 4. Ablauf des Vortrages 1. Einführung 2. Ergebnisse der Experteninterviews zu 2.1. Innovationsflüsse in KMU 2.2. Web 2.0 zur Unterstützung von Innovationsarbeit 3. sechs interessante Aspekte der Auswertung 4. Resümee 5. Diskussion www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 4
  • 5. Einführung Ziel der IMTM-Forschung im integro-Projekt: Aufspüren von • interessanten Aspekte zu Innovationsflüssen in KMUs • mögliches Potenzial von Web 2.0 Anwendungen zur Förderung des Innovierens Methode: • es wurden 22 explorative Interviews vom Projektteam durchgeführt • die Experten an der Schnittstelle zwischen Praxis und Theorie • aus den Interviews wurden Kategorien gebildet (zusammenfassende Inhaltsanalyse/ MAXQDA) • Modellierung der Innovationsflüsse der erzählten Praxisbeispiele www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 5
  • 6. Überblick über wesentliche Kategorien 1. Innovationsflüsse in KMU: Phasen des Innovierens, Barrieren, Erfolgsfaktoren, beteiligte Akteure 2. Web 2.0 als Unterstützungsinstrument beim Innovieren: Voraussetzungen für Web 2.0 in Unternehmen, Vorteile/ Nachteile, mögliche Verwendungszwecke, Art der Anwendungen www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 6
  • 7. - Innovationsflüsse in KMU- Phasen des Innovierens, Barrieren, Erfolgsfaktoren, beteiligte Akteure www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 7
  • 8. Innovationsflüsse (1)- Phasen des Innovierens • Ideenfindung (vor allem durch aktuelle Projekte und Kunden inspiriert) • Dokumentation bzw. die Formalisierung einer Idee • das Öffentlich-Machen der Idee bzw. der Ideenaustausch • die Ideenbewertung und –selektion • die Zielvereinbarung • die Ideenentwicklung und –umsetzung zuzüglich des Findens von Kooperationspartners • Vermarktung www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 8
  • 9. Innovationsflüsse (2)- Barrieren des Innovierens Externe Barrieren, z.B.: • Patente/Datenschutz • Kommunikationsprobleme zwischen Filialen • ein zu kleiner Marktbedarf Interne Barrieren, z.B.: • Hierarchie/Management • Unternehmenskultur • falsche Anreize • sozialpsychologische Phänomene (z.B. Feindbilder) • ganz allgemein „Problemaufbringer“/ Widerstände/ Idee = „zartes Pflänzchen“ www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 9
  • 10. Innovationsflüsse (3a)- Erfolgsfaktoren des Innovierens Externer Erfolgsfaktor: der Markt Interner Erfolgsfaktor, z.B.: a) Allgemein im Unternehmen- • Reaktionsfähigkeit auf den Markt (inkl. gutes Bewusstsein für den Markt) • Anpassungsfähigkeit an den Markt • Kontakte schaffen • flache Hierarchien bzw. weniger Autorität • eine offene Unternehmenskultur • Managementunterstützung • das Schaffen von Freiraum sowie informellen Gelegenheiten www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 10
  • 11. Innovationsflüsse (3b)- Erfolgsfaktoren des Innovierens Interner Erfolgsfaktor: b) individuell, auf den Mitarbeiter bezogen- • Offenheit für Neues • Durchsetzungsvermögen/ Beharrlichkeit/ Mut • Zeit für Ideenentwicklung • intrinsische Motivation: • Engagement/ am Ball bleiben • Glaube an die Idee/ Funke im Kopf • Selbstläuferphänomen www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 11
  • 12. Innovationsflüsse (4)- Akteure des Innovierens Interne Akteure, z.B.: • Öffentlichkeitsarbeit/ Marketing • Vertrieb • Technik • Forschungsdirektoren/ Entwicklungsbereiche • Management (Entscheider)/ die Leitung eines Geschäftsbereiches • einzelne Mitarbeiter, Arbeitsgruppen oder Peergroup • sowie schlichtweg das ganze Unternehmen Externe Akteure: • Markt • Leaduser • Kooperationspartner/ Entwicklungs- bzw. Technologiepartner • Kunde www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 12
  • 13. - Web 2.0 als Unterstützungsinstrument beim Innovieren- Voraussetzungen, Vorteile/Nachteile, möglicher Verwendungszweck, Art der Anwendung www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 13
  • 14. Web 2.0 als Unterstützungsmedium (1)- Voraussetzungen und Vorteile/ Nachteile Voraussetzungen im Unternehmen für Web 2.0: • technikaffine, auf Vertrauen und Transparenz basierte Unternehmenskultur • flache Hierarchien Nutzen/ Vorteile von Web 2.0: • Schaffung von Vertrauen und Transparenz zwischen den Mitarbeitern • Einbeziehung und Nutzung von kollektiver Intelligenz • Eingängige Nutzbarkeit • Nutzer wird aktiv miteinbezogen, da Producer und Consumer im Web 2.0 verschmelzen ( Prosumer) • Vernetzung und Förderung von Kommunikationsprozessen Probleme/ Nachteile von Web 2.0: • Ältere Mitarbeiter fällt Einarbeitung evtl. schwer • Warnung: Web 2.0 ist kein alleiniger Problemlöser www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 14
  • 15. Web 2.0 als Unterstützungsmedium (2)- mögliche Verwendungszwecke Zur Unterstützung einzelner Maßnahmen/ Anliegen, z.B. • Austausch von Zeichnungen und Dokumentation • Mitarbeiterbefragung • Ermittlung von Nachfrage und Angebot • Ideenbewertung durch die Umwelt • Diskussion • Problemanalyse und -lösung • Nutzung kollektiver Kreativität • internationale Ideenverschickung Zur Unterstützung eines ganzheitlichen Managementansatzes bzw. Ziels: • Innovations- und Wissensmanagement • Vermarktung Zur Unterstützung der Kooperation mit externen Akteuren • Netzwerkbildung • Einbeziehen von externem Wissen: Kundenbefragung www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 15
  • 16. Web 2.0 als Unterstützungsmedium (3)- Art der Anwendungen Vorstellbare Anwendungen aus dem Web 2.0: Wikis: Dokumentation, Einbindung externer Akteure, als Wissensaustauschplattform, zur Kommunikationsorganisation und als Informationsmanagement große Offenheit in Unternehmen Blogs: Kommunikationsplattform, Ideenbewertung, Transparenz und Vernetzung, Diskussion/ Ideenspeicher und zur Einbindung von externem Wissen Andere genannte „Anwendungen“: Tagging, Google Docs, Serveymonkey, Social Network, Google-Desktop, AJAX, Polling, Instant Messaging, Xing, Groupware, Online-Plattform und Videos www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 16
  • 17. - sechs interessante Aspekte der Interviewauswertung - www.innovationsarbeit.de 18.05.2009 17
  • 18. Interessante Aspekte der Interviewauswertung: 1. Die „Dornröschen-Idee“ 2. PIM2GIM 3. geheime versus offene Projekte 4. Gestalt der Idee 5. Kompetenzen des Ideeninhabers 6. Sichtbarkeit von Innovationsflüssen
  • 19. Interessante Aspekte der Interviewauswertung- 1. die „Dornröschen-Idee“ „Dornröschen- Gefahr beim Innovieren: das Verlorengehen/ Vergessen der Idee Weil: Die Idee nach dem „Schlafen legen“ nicht wieder „aufgeweckt“ wird!
  • 20. Interessante Aspekte der Interviewauswertung- 1. die „Dornröschen-Idee“ Offene Fragen: • Wie kann die schlafengelegte Idee vor dem Vergessenwerden bewahrt werden? •Muss bzw. wie muss eine Idee an gewissen Punkten reifen, um dann weiterentwickelt werden zu können? • Bedarf es an verschiedenen Interpunktionen in einem Innovationsfluss neuer Impulse (z.B. Lösungswissen), um die schlafende Idee aufwecken zu können? • Oder: Wie kann sicher gestellt werden, dass die „Dornröschen- Idee“ im normalen Tagesgeschäft nicht einschläft, stets wach gehalten wird?
  • 21. Interessante Aspekte der Interviewauswertung- 2. PIM2GIM (Erickson) • es gibt eher spärliche und sehr unterschiedliche Instrumente zur Ideen-Dokumentation • es wird eher das benutzt, was sowieso vorhanden ist Frage: Wie kann eine Idee bestmöglich anderen vermittelt werden bzw. gemeinsam daran gearbeitet werden? PIM GIM PIM = Personal Information Mamanagement GIM = Group Information Management
  • 22. Interessante Aspekte der Interviewauswertung- 3. geheime versus offene Projekte Ein Experte: „Um frühe Widerstände zu umgehen, wurde das Projekt zunächst geheim gehalten“. Ein anderer Experte: „Für die Umsetzung wurde ein internes Projekt in Form eines ‚closed shop‘ ins Leben gerufen“ Offene Frage: Wie kann der Austausch von Informationen beim Innovieren sowohl unter der Bedingung des offenen Projektes, als auch unter der Bedingung eines geheimen Prozesses unterstützt werden?
  • 23. Interessante Aspekte der Interviewauswertung: 4. die Gestalt der Idee Ein Befragter betont, dass eine Idee einem „zarten Pflänzchen“ gleicht, das beschützt werden muss, damit sie nicht zerstört wird. Offene Fragen: 1. Wie muss eine Idee verpackt werden, damit sie bestmöglich vermittelt werden und Widerständen trotzen kann? 2. Wie muss sie verpackt sein, damit die Idee vom individuellen Impuls zum kollektiven Anliegen wird?
  • 24. Interessante Aspekte der Interviewauswertung- 5. Kompetenzen des Ideeninhabers Als Erfolgsfaktor wurde u.a. immer wieder die intrinsische Motivation und auch das Durchsetzungsvermögen von den Befragten beschrieben. Offene Frage: Über welche Kompetenzen muss ein Ideeninhaber verfügen, wenn er die Idee auch gegen Widerstände durchsetzen möchte?
  • 25. Interessante Aspekte der Interviewauswertung- 6. unterschiedliche Innovationsflüsse Die modellierten Innovationsflüsse der Praxisbeispiele zeigten, dass es unterschiedliche Innovationsflüsse in Unternehmen gibt: eher zufälliger, spontaner systematischer, gemanagter Innovationsfluss Innovationsprozess
  • 26. Interessante Aspekte der Interviewauswertung- 6. unterschiedliche Innovationsflüsse Auffälligkeiten der (mit SeeMe) modellierten Innovationsflüsse: 1. Es differieren je nach Einzelfall die Ausgangssituationen, Rahmenbedingungen, die beteiligten Akteure sowie die Barrieren und Erfolgsfaktoren. 2. Die Phasen von der Idee bis zur Umsetzung tauchen mal versteckter, mal klarer in den Beispielen auf. 3. Manchmal bedarf es mehrerer Iterationen verschiedener Phasen. 4. Die Phasen können unterschiedlich lang sein oder zum Teil übersprungen werden. 5. Oder aber: Es wurden von den Experten nur die Phasen beschrieben, die ihnen besonders spannend vorkamen oder die ihnen jeweils nur bekannt waren bzw. in Erinnerung blieben. Stichwort: Sichtbarkeit von Innovationsflüssen
  • 27. Resümee der Interviewauswertung: 1. Es gibt nicht das Innovations-Tool für KMU. 2. Es sind aber einige Anwendungen aus dem Web 2.0 denkbar, die an passender Stelle im Innovationsfluss integriert, diesen unterstützen können. 3. Bevor überhaupt daran gedacht werden kann, einen Innovationsfluss technisch zu unterstützen, muss die Innovationsarbeit unternehmensspezifisch analysiert werden und von hier aus ein passendes Tool integriert werden. 4. Die Ergebnisse und interessanten Aspekte aus den Interviews sollten dabei im Hinterkopf behalten werden.
  • 28. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Nach einer kleinen Pause geht es weiter…
  • 29. Fragen und Diskussion (1): Welche Methoden für die Dokumentation und Analyse von Innovationsflüssen kennen Sie?
  • 30. Fragen und Diskussion (2): Woran erkennen Sie Bestandteile eines Innovationsgeschehens, die das größte Potenzial zur Verbesserung haben?