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Wissensmanagement
im Enterprise 2.0
Teil 4
Der Enterprise 2.0 Irrtum
Das ist 5 Jahre her.
2009
Wie weit sind wir in der
unternehmensinternen Nutzung
gekommen?
2014
halb voll
McKinsey 2012: The social economy: Unlocking value and productivity through social technologies
70% der Unternehmen
nutzen Social Software.
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Emergent Collaboration”
2006
Ursprüngliche Idee: Die Anwendung ergibt sich
spontan bei der Nutzung.
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?
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oder der Anwendungsfall Modernes Intranet
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Information und offizielle
Kommunikation
Was macht man damit?
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Informationen für größere
Zielgruppen veröffentlichen
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− Dezentrale Redakteure fördern:
Relevanz und Aktualität sind
wichtiger als perfektes Layout
Information &
offizielle
Kommunikation
Was ist der Nutzen?
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− Aktuellere und authentischere
Informationen
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(z.B. Führungskräfte)
besser ansprechen
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finden
Information &
offizielle
Kommunikation
Kombination von Information und
Interaktion in einem modernen Intranet
Information &
offizielle
Kommunikation
Besondere Stärke: Gutes Nutzenpotential
und der Nutzen ist sehr gut planbar
Information &
offizielle
Kommunikation
Planbarkeit
Wie gut lässt sich der Nutzen dieses
Anwendungsfalls planen?
Nutzen
Wie groß ist der potenzielle
Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
Projekte und Prozesse
oder der Anwendungsfall Zusammenarbeit
Projekte & Prozesse
2
Information & offizielle
Kommunikation
Was macht man damit?
− Effizient in Projekten
zusammenarbeiten
− Gemeinsam Inhalte erstellen
und diskutieren
− Unstrukturierte Prozesse
schlank und flexibel abwickeln
Projekte &
Prozesse
Was ist der Nutzen?
Beispiele
− Relevante Inhalte schneller
finden
− Versionierung: aktuelle
Dokumente finden
− Dokumente kommentieren und
parallel daran arbeiten
− Projekt-Onboarding verkürzen
Projekte &
Prozesse
Große Bandbreite in der benötigten
Komplexität von Inhalten und Strukturen.
Projekte &
Prozesse
Besondere Stärke: Gut planbar und ein
sehr großer Hebel für die tägliche Effizienz
aller Wissensarbeiter
Projekte &
Prozesse
Planbarkeit
Wie gut lässt sich der Nutzen dieses
Anwendungsfalls planen?
Nutzen
Wie groß ist der potenzielle
Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
Anwendungsfall
Persönliches Informationsmanagement
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte & Prozesse
3
Information & offizielle
Kommunikation
Was macht man damit?
Persönliches
Informations-
management
Vieles, das schon lange geht:
− Arbeitsorganisation:
Aufgaben, Termine, „Meine
Dokumente“
− Ansprechpartner und Experten
finden über Kontaktdaten oder
Organisations-Einheit
− Interaktionen mit Einzel-
personen oder in kleinen
Gruppen über verschiedene
Kanäle (E-Mail, IM, Telefon,…)
hinweg
Neu:
− Ansprechpartner und Experten
außerhalb des eigenen
Netzwerks finden über
Kompetenzen und spannende
Inhalte
− Einfacher mobiler Zugriff
Was ist der Nutzen?
Beispiele
− Effiziente Organisation der eigenen
Arbeit
− Erweiterung des standort- und
organisationszentrierten Netzwerks der
Mitarbeiter
− Reduktion von Suchzeit und
schnelleres Lösen von Problemen
− Volle Arbeitsfähigkeit auch von
unterwegs
Persönliches
Informations-
management
Ansprechpartner finden: Vom Profil zur
inhaltebasierten Expertensuche
Persönliches
Informations-
management
1
2 3
Licht und Schatten: Profile werden oft
schlecht gepflegt – die Verlinkung zu
Inhalten ist deshalb umso wichtiger.
Persönliches
Informations-
management
Planbarkeit
Wie gut lässt sich der Nutzen dieses
Anwendungsfalls planen?
Nutzen
Wie groß ist der potenzielle
Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
Anwendungsfall
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und Prozesse
4
Information und offizielle
Kommunikation
Interne Communities
Was macht man damit?
− Austauschgruppen – unabhängig von
organisatorischen Strukturen
− Viele Anwendungsmöglichkeiten wie
Ideenmanagement, Frage an die
Organisation oder Experten-Communities
− Teilnahme basiert vor allem auf
intrinsischer Motivation
− Engagement in Communities ist meist
nicht Teil der Stellenbeschreibung oder
Zielvereinbarung
Interne
Communities
Was ist der Nutzen?
Beispiele
− Gute Ideen schneller erkennen und
fördern
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− Wissen außerhalb von Strukturen
sichtbar machen und teilen
Interne
Communities
Beispiel
Frage an die Organisation
Interne
Communities
Zu hohe Erwartungen:
Die Unverbindlichkeit macht Communities
vor allem langfristig zu schaffen.
Interne
Communities
Planbarkeit
Wie gut lässt sich der Nutzen dieses
Anwendungsfalls planen?
Nutzen
Wie groß ist der potenzielle
Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Nutzen
Planbarkeit
Projekte und Prozesse
Nutzen
Planbarkeit
Information und offizielle
Kommunikation
Nutzen
Planbarkeit
Planbarkeit: Wie gut lässt sich der Nutzen
dieses Anwendungsfalls planen?
Nutzen: Wie groß ist der potenzielle Nutzenbeitrag
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Nutzen
Planbarkeit
Und wo liegt nun
das Problem?
Nicht eines, sondern 3 Probleme.
Zu hohe Erwartungen an den Nutzen
unverbindlicher Community-Aktivitäten
1
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
Verbindlich:
Teil von Organisation und Zielemanagement
Unverbindlich:
„Emergente“ Strukturen
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
Mitarbeiter verbringen den Großteil ihrer
Aufmerksamkeit in verbindlichen Strukturen.
Der Hebel für spürbaren Nutzen ist damit dort viel
größer!
Was ist mit unternehmenskritischen
Communities?
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
Unternehmenskritische Communities
sollte es nicht geben, denn…
... dann ist es keine Community mehr, sondern muss
in den strukturierten Bereich, z.B. als Projektteam.
Die nicht-technischen Barrieren von
Zusammenarbeit
2
4 Barrieren
der Zusammenarbeit
Not-Invented-Here
Barriere
− Inselkultur
− Statusdenken
− Tunnelblick
− Angst
Hoarding Barriere
− Wettbewerb
− Starke individuelle
Anreize
− Zu beschäftigt
− Angst vor
Bedeutungsverlust
„Wollen“
Search Barriere
− Unternehmensgröße
− Physische Distanz
− Informations-
überlastung
− Geschlossene
Netzwerke
Transfer Barriere
− Implizites Wissen
− Gemeinsames
Verständnis und
Sprache
− Schwache Bindungen
„Können“
Social Business Plattformen können helfen,
die Such- und die Transferbarriere zu
überwinden!
Search Barriere
− Unternehmensgröße
− Physische Distanz
− Informations-
überlastung
− Geschlossene
Netzwerke
Transfer Barriere
− Implizites Wissen
− Gemeinsames
Verständnis und
Sprache
− Schwache Bindungen
Können
Technik hilft jedoch kaum bei der
Motivationsseite der Zusammenarbeit.
Statusdenken und Bunkermentalität sind
durch virtuelle Communities nicht zu lösen.
Not-Invented-Here
Barriere
− Inselkultur
− Statusdenken
− Tunnelblick
− Angst
Hoarding Barriere
− Wettbewerb
− Starke individuelle
Anreize
− Zu beschäftigt
− Angst vor
Bedeutungsverlust
Wollen
Die unverbindlichen Anwendungsfälle sind
alleine kaum überlebensfähig.
3
Nutzer brauchen einen guten Grund,
um regelmäßig vorbeizukommen.
Die unverbindlichen Anwendungs-
fälle können das nicht leisten.
Und was ist der
Enterprise 2.0 Irrtum?
Das Internet hat uns mit seinen Tools und
Ideen einen Schatz geschenkt, der uns …
Kommentare
Multi-
Media
Profile
Aufgaben
Wiki
Activity-
Stream
Forum
Umfragen
Ratings
Mobile
Apps
Blog
Micro-
Blog
Team-
Dokumente
Suche und
Filter
DashboardVirtuelle
Bereiche
Videos
Virtuelle
Meetings
Netzwerk
…neue Möglichkeiten eröffnet, um
Informationen, Wissen und Meinungen
zu teilen…
…sei es mit 5…
…oder mit 50.000 Kollegen.
Der Enterprise 2.0
Irrtum ist, das
Potenzial
dieses Schatzes…
…in erster Linie auf die unverbindlichen
Anwendungsfälle zu lenken.
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
„SOCIAL“ hat zwar einen Anwendungsfall
praktisch neu geschaffen…
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
…,aber viel wichtiger ist, dass es diese 3
Anwendungsfälle deutlich verbessert hat!
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
Die starken Anwendungsfälle
ziehen Nutzer auf eine Plattform…
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
A
…wenn diese Plattform dann unverbindliche
Anwendungsfälle geschickt integriert…
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
B
…bekommen Communities auch langfristig
bessere Chancen auf Beteiligung.
Interne Communities
Persönliches
Informationsmanagement
Projekte und ProzesseInformation und offizielle
Kommunikation
C
Die unverbindlichen Anwendungsfälle von Social
Software werden deutlich überschätzt und sind allein
nicht nachhaltig.
Anwendungsfälle mit viel mehr Potenzial wie
Kommunikation und Zusammenarbeit werden noch zu
sehr vernachlässigt oder aus dem Scope genommen.
Gemeinsam sind sie stärker:
Nur im Verbund können unverbindliche
Anwendungsfälle langfristig funktionieren.
1
2
3
T-Systems
Multimedia Solutions
http://www.t-systems-mms.com
Frank Wolf
f.wolf@t-systems.com
www.besser20.de
www.xing.com/profile/Frank_Wolf3
Achim Brück, Ulrich Deiters, Claudia Eichler-Liebenow,
Erik Frömder, Simone Happ, Ulf-Jost Kossol, Sven
Lindenhahn, Kay-Uwe Michel, Ute Schäfer, Katharina
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Der Enterprise 2.0 Irrtum: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

  • 1. Wissensmanagement im Enterprise 2.0 Teil 4 Der Enterprise 2.0 Irrtum
  • 2. Das ist 5 Jahre her. 2009
  • 3. Wie weit sind wir in der unternehmensinternen Nutzung gekommen? 2014
  • 5. McKinsey 2012: The social economy: Unlocking value and productivity through social technologies 70% der Unternehmen nutzen Social Software. davon sehen Nutzen in der Anwendung.90%
  • 6. Social Business Projekte werden vielfach strategisch geplant und genießen hohe Aufmerksamkeit durch das Management.
  • 9. http://www.zdnet.com/salesforce-ceo-admits-social-enterprise-pitch-didnt-work-7000023336/ Worthülsen wie Social Enterprise oder Kulturveränderung verwirren weiter Nutzer und Entscheider.
  • 10. Viele Projekte im Pilotenstatus bleiben wegen geringer Beteiligung hinter den Erwartungen zurück.
  • 11. Experton Group: Der Markt für „Social Business for Collaboration & Communication” (SB4CC) in Deutschland Das mittlere Management und das Management im Mittelstand sind oft nicht überzeugt.
  • 14. Ein Anwendungsfall ist die Antwort auf die Frage:
  • 15. Am Anfang waren Anwendungsfälle kaum von Interesse. “…the technologists of Enterprise 2.0 are trying hard not to impose on users any preconceived notions about how work should proceed or how output should be categorized or structured.” Andrew McAfee: “Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration” 2006
  • 16. Ursprüngliche Idee: Die Anwendung ergibt sich spontan bei der Nutzung. Die Emergenz (vom lateinischen emergere für „das Auftauchen“, „das Herauskommen“ oder „das Emporsteigen“) ist die spontane Herausbildung von neuen Eigenschaften oder Strukturen eines Systems infolge des Zusammenspiels seiner Elemente. www.wikipedia.de
  • 17. Aber was sagt man den Nutzern? Wir machen jetzt Enterprise 2.0 Social Media Facebook Social Networking im Unternehmen
  • 20. Was sind die wichtigsten internen Anwendungsfälle? ?
  • 21. Genau gesagt, die 4 wichtigsten übergeordneten Anwendungsfälle. ? ? ??
  • 22. Information + offizielle Kommunikation oder der Anwendungsfall Modernes Intranet 1 Information und offizielle Kommunikation
  • 23. Was macht man damit? − Offizielle aber auch dezentrale Informationen für größere Zielgruppen veröffentlichen − Feedback ermöglichen (z.B. Kommentare) − Dezentrale Redakteure fördern: Relevanz und Aktualität sind wichtiger als perfektes Layout Information & offizielle Kommunikation
  • 24. Was ist der Nutzen? Beispiele − Aktuellere und authentischere Informationen − Mitarbeiter-Onboarding verkürzen − Einzelne Zielgruppen (z.B. Führungskräfte) besser ansprechen − Offizielle Informationen unternehmensweit schneller finden Information & offizielle Kommunikation
  • 25. Kombination von Information und Interaktion in einem modernen Intranet Information & offizielle Kommunikation
  • 26. Besondere Stärke: Gutes Nutzenpotential und der Nutzen ist sehr gut planbar Information & offizielle Kommunikation Planbarkeit Wie gut lässt sich der Nutzen dieses Anwendungsfalls planen? Nutzen Wie groß ist der potenzielle Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
  • 27. Projekte und Prozesse oder der Anwendungsfall Zusammenarbeit Projekte & Prozesse 2 Information & offizielle Kommunikation
  • 28. Was macht man damit? − Effizient in Projekten zusammenarbeiten − Gemeinsam Inhalte erstellen und diskutieren − Unstrukturierte Prozesse schlank und flexibel abwickeln Projekte & Prozesse
  • 29. Was ist der Nutzen? Beispiele − Relevante Inhalte schneller finden − Versionierung: aktuelle Dokumente finden − Dokumente kommentieren und parallel daran arbeiten − Projekt-Onboarding verkürzen Projekte & Prozesse
  • 30. Große Bandbreite in der benötigten Komplexität von Inhalten und Strukturen. Projekte & Prozesse
  • 31. Besondere Stärke: Gut planbar und ein sehr großer Hebel für die tägliche Effizienz aller Wissensarbeiter Projekte & Prozesse Planbarkeit Wie gut lässt sich der Nutzen dieses Anwendungsfalls planen? Nutzen Wie groß ist der potenzielle Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
  • 33. Was macht man damit? Persönliches Informations- management Vieles, das schon lange geht: − Arbeitsorganisation: Aufgaben, Termine, „Meine Dokumente“ − Ansprechpartner und Experten finden über Kontaktdaten oder Organisations-Einheit − Interaktionen mit Einzel- personen oder in kleinen Gruppen über verschiedene Kanäle (E-Mail, IM, Telefon,…) hinweg Neu: − Ansprechpartner und Experten außerhalb des eigenen Netzwerks finden über Kompetenzen und spannende Inhalte − Einfacher mobiler Zugriff
  • 34. Was ist der Nutzen? Beispiele − Effiziente Organisation der eigenen Arbeit − Erweiterung des standort- und organisationszentrierten Netzwerks der Mitarbeiter − Reduktion von Suchzeit und schnelleres Lösen von Problemen − Volle Arbeitsfähigkeit auch von unterwegs Persönliches Informations- management
  • 35. Ansprechpartner finden: Vom Profil zur inhaltebasierten Expertensuche Persönliches Informations- management 1 2 3
  • 36. Licht und Schatten: Profile werden oft schlecht gepflegt – die Verlinkung zu Inhalten ist deshalb umso wichtiger. Persönliches Informations- management Planbarkeit Wie gut lässt sich der Nutzen dieses Anwendungsfalls planen? Nutzen Wie groß ist der potenzielle Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
  • 37. Anwendungsfall Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und Prozesse 4 Information und offizielle Kommunikation Interne Communities
  • 38. Was macht man damit? − Austauschgruppen – unabhängig von organisatorischen Strukturen − Viele Anwendungsmöglichkeiten wie Ideenmanagement, Frage an die Organisation oder Experten-Communities − Teilnahme basiert vor allem auf intrinsischer Motivation − Engagement in Communities ist meist nicht Teil der Stellenbeschreibung oder Zielvereinbarung Interne Communities
  • 39. Was ist der Nutzen? Beispiele − Gute Ideen schneller erkennen und fördern − Mitarbeiter einbeziehen und motivieren − Wissen außerhalb von Strukturen sichtbar machen und teilen Interne Communities
  • 40. Beispiel Frage an die Organisation Interne Communities
  • 41. Zu hohe Erwartungen: Die Unverbindlichkeit macht Communities vor allem langfristig zu schaffen. Interne Communities Planbarkeit Wie gut lässt sich der Nutzen dieses Anwendungsfalls planen? Nutzen Wie groß ist der potenzielle Nutzenbeitrag für das Unternehmen?
  • 42. Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Nutzen Planbarkeit Projekte und Prozesse Nutzen Planbarkeit Information und offizielle Kommunikation Nutzen Planbarkeit Planbarkeit: Wie gut lässt sich der Nutzen dieses Anwendungsfalls planen? Nutzen: Wie groß ist der potenzielle Nutzenbeitrag für das Unternehmen? Nutzen Planbarkeit
  • 43. Und wo liegt nun das Problem?
  • 44. Nicht eines, sondern 3 Probleme.
  • 45. Zu hohe Erwartungen an den Nutzen unverbindlicher Community-Aktivitäten 1
  • 46. Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation Verbindlich: Teil von Organisation und Zielemanagement Unverbindlich: „Emergente“ Strukturen
  • 47. Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation Mitarbeiter verbringen den Großteil ihrer Aufmerksamkeit in verbindlichen Strukturen. Der Hebel für spürbaren Nutzen ist damit dort viel größer!
  • 48. Was ist mit unternehmenskritischen Communities?
  • 49. Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation Unternehmenskritische Communities sollte es nicht geben, denn… ... dann ist es keine Community mehr, sondern muss in den strukturierten Bereich, z.B. als Projektteam.
  • 50. Die nicht-technischen Barrieren von Zusammenarbeit 2
  • 51. 4 Barrieren der Zusammenarbeit Not-Invented-Here Barriere − Inselkultur − Statusdenken − Tunnelblick − Angst Hoarding Barriere − Wettbewerb − Starke individuelle Anreize − Zu beschäftigt − Angst vor Bedeutungsverlust „Wollen“ Search Barriere − Unternehmensgröße − Physische Distanz − Informations- überlastung − Geschlossene Netzwerke Transfer Barriere − Implizites Wissen − Gemeinsames Verständnis und Sprache − Schwache Bindungen „Können“
  • 52. Social Business Plattformen können helfen, die Such- und die Transferbarriere zu überwinden! Search Barriere − Unternehmensgröße − Physische Distanz − Informations- überlastung − Geschlossene Netzwerke Transfer Barriere − Implizites Wissen − Gemeinsames Verständnis und Sprache − Schwache Bindungen Können
  • 53. Technik hilft jedoch kaum bei der Motivationsseite der Zusammenarbeit.
  • 54. Statusdenken und Bunkermentalität sind durch virtuelle Communities nicht zu lösen. Not-Invented-Here Barriere − Inselkultur − Statusdenken − Tunnelblick − Angst Hoarding Barriere − Wettbewerb − Starke individuelle Anreize − Zu beschäftigt − Angst vor Bedeutungsverlust Wollen
  • 55. Die unverbindlichen Anwendungsfälle sind alleine kaum überlebensfähig. 3
  • 56. Nutzer brauchen einen guten Grund, um regelmäßig vorbeizukommen.
  • 57. Die unverbindlichen Anwendungs- fälle können das nicht leisten.
  • 58. Und was ist der Enterprise 2.0 Irrtum?
  • 59. Das Internet hat uns mit seinen Tools und Ideen einen Schatz geschenkt, der uns … Kommentare Multi- Media Profile Aufgaben Wiki Activity- Stream Forum Umfragen Ratings Mobile Apps Blog Micro- Blog Team- Dokumente Suche und Filter DashboardVirtuelle Bereiche Videos Virtuelle Meetings Netzwerk
  • 60. …neue Möglichkeiten eröffnet, um Informationen, Wissen und Meinungen zu teilen…
  • 62. …oder mit 50.000 Kollegen.
  • 63. Der Enterprise 2.0 Irrtum ist, das Potenzial dieses Schatzes…
  • 64. …in erster Linie auf die unverbindlichen Anwendungsfälle zu lenken. Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation
  • 65. „SOCIAL“ hat zwar einen Anwendungsfall praktisch neu geschaffen… Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation
  • 66. …,aber viel wichtiger ist, dass es diese 3 Anwendungsfälle deutlich verbessert hat! Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation
  • 67. Die starken Anwendungsfälle ziehen Nutzer auf eine Plattform… Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation A
  • 68. …wenn diese Plattform dann unverbindliche Anwendungsfälle geschickt integriert… Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation B
  • 69. …bekommen Communities auch langfristig bessere Chancen auf Beteiligung. Interne Communities Persönliches Informationsmanagement Projekte und ProzesseInformation und offizielle Kommunikation C
  • 70. Die unverbindlichen Anwendungsfälle von Social Software werden deutlich überschätzt und sind allein nicht nachhaltig. Anwendungsfälle mit viel mehr Potenzial wie Kommunikation und Zusammenarbeit werden noch zu sehr vernachlässigt oder aus dem Scope genommen. Gemeinsam sind sie stärker: Nur im Verbund können unverbindliche Anwendungsfälle langfristig funktionieren. 1 2 3
  • 72. Achim Brück, Ulrich Deiters, Claudia Eichler-Liebenow, Erik Frömder, Simone Happ, Ulf-Jost Kossol, Sven Lindenhahn, Kay-Uwe Michel, Ute Schäfer, Katharina Simon, Katrin Vagt, Denis Wagner Design: Jana Frommhold