Lernen und Wissenskonstruktion mit geteilten
digitalen Artefakten als Ko-Evolution zwischen
kognitiven und sozialen System...
Überblick


• Web 2.0 und Wikis
• Kooperative Wissenskonstruktion und Individuelles Lernen
• Modell der Ko-Evolution
  • S...
Social Software | Web 2.0
Social Software | Web 2.0
Web 2.0 | Social Software


• Kein Softwarepaket, sondern Dienste im Internet
• Nutzer sind aktiv an Erstellung von Inhalt...
Dimensionen des Web 2.0


           Ziel der Web 2.0-Nutzung
                Soziale Orientierung



                    ...
Die zentrale Frage




„Was da alles als „Web 2.0“ aus dem
Boden sprießt ist gelinde gesagt
Murks. Der User quittiert es d...
Etwas wissenschaftlicher …


• Welche Rolle spielen Web 2.0 – Tools für individuelles
  Lernen und kooperative Wissenskons...
Etwas wissenschaftlicher …


• Welche Rolle spielen Web 2.0 – Tools für individuelles
• Werden Web 2.0 Tools überhaupt gen...
Nutzung von Web 2.0 – Tools | Doktoranden

           Wie häufig nutzen Sie die Wikipedia?
                               ...
Nutzung von Web 2.0 – Tools | StudiVZ

          Wie häufig nutzen Sie die Wikipedia?
                                    ...
Nutzung von Web 2.0 – Tools | Doktoranden


          Wikipedia                                               3,58
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Nutzung von Web 2.0 – Tools | Doktoranden

          Die unbekanntesten Web 2.0-Tools
           Wikipedia                ...
Dimensionen des Web 2.0


           Ziel der Web 2.0-Nutzung
                Soziale Orientierung



                    ...
Platz 6 Deutschland   2,5 Mio Einträge
Platz 8 weltweit             8 Mio Nutzer



~250 Sprachen               620T Nutze...
Wiki in Plain English
Funktionale und Psychosoziale Wikiprinzipien


                    Schnelles und einfaches Editieren
                    W...
Selbstgesteuertes vs. fremdgesteuerte Wikis




Moskaliuk, J. (2008). Das Wikiprinzip. Konstruktion und Kommunikation von ...
Etwas wissenschaftlicher …


• Welche Rolle spielen Web 2.0 – Tools für individuelles
  Lernen und kooperative Wissenskons...
Was ist eigentlich Lernen?
Was ist eigentlich Lernen?



           Knowledge
           Building

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           konstruktion




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Der Erwerb von neuem Wissen ist ein
sozio-kultureller Prozess. Wissen entsteht
sozial geteilt und situiert immer dann,
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Knowledge Building als
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Informelle Lernsettings
lebenslanges Lernen


© Capsicum Frutescens
geteiltes digitales Artefakt
unterstützt Knowledge Building
Sozio-kognitive Perspektive



          Kollaborative
       Wissenskonstruktion



          Individuelles
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Rahmenmodell | kollaborative Wissenskonstruktion




               Konstruktivismus

                      Kollaborative
...
Rahmenmodell | Systemische Sichtweise




                                                          Grenze zur Umwelt
    ...
Rahmenmodell | Systemische Sichtweise




  Systeme sind
  dynamisch.


  Systeme
  operieren.




Luhmann, N. (1986). The...
Zwei relevante Systeme

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Kognitive System
                                                                           Schema als mentale Struktur
  ...
Soziale System



                                      geteiltes digitales Artefakt

                                    ...
Zwei relevante Systeme

                            Informationen im
                             sozialen System




    ...
Ko-Evolution von kognitivem und sozialem System


              Ko-Evolution                                              ...
Kognitive Sichtsweise



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Kognitive Entwicklung nach Piaget

                     neue Umwelterfahrung


              groß                         ...
Kognitive Entwicklung nach Piaget

                     neue Umwelterfahrung


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Kognitive Sichtweise




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Akkommodation und Assimilation
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Beispiel für Assimilation


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Beispiel für Akkommodation


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Vier relevante Prozesse




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Höhe des kognitiven Konfliktes ist entscheidend




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  erwerb




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Anwendungsfall für Ko-Evolution: Lernen mit Wikis

                                                                       ...
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Versuchsmaterial: Ursachen der Schizophrenie


Familienstudie als Beleg für Vererbung von Schizophrenie

Infektionskrankhe...
Wissen der Versuchspersonen
Informationen im Wiki
Studie 1 | Bedingungen

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Versuchsablauf



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Abhängige Variablen


Operationalisierung
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Abhängige Variablen


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Abhängige Variablen


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Abhängige Variablen


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Abhängige Variablen


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Studie 1 | Bedingungen

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Studie 1 | Hypothesen

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Studie 1 | Ergebnisse


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Studie 1 | Ergebnisse


                                               Soziales System                         Kognitives ...
Studie 1 | Ergebnisse


                                              Soziales System                         Kognitives S...
Studie 1 | Ergebnisse


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Studie 1 | Zusammenfassung


         Wissen im kognitiven
           System konstant

      Informationen im sozialen
   ...
Studie 2 | Ziele


            Wissen im kognitiven
              System variiert.

       Informationen im sozialen
     ...
Studie 2 | Bedingungen

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Studie 2 | Hypothesen

Externale Assimilation          Internale Assimilation

     VPn ohne Vorwissen
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Studie 2 | Hypothesen

Externale Assimilation     Internale Assimilation




Externale Akkommodation    Internale Akkommod...
Studie 2 | Ergebnisse


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Studie 2 | Ergebnisse


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Studie 2 | Ergebnisse


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Studie 2 | Ergebnisse


                                                Soziales System                         Kognitives...
Studie 3 | Bedingungen

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Studie 3 | Bedingungen

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Studie 3 | Hypothesen

Externale Assimilation          Internale Assimilation

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Studie 3 | Hypothesen

Externale Assimilation     Internale Assimilation




Externale Akkommodation    Internale Akkommod...
Studie 3 | Ergebnisse


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Studie 3 | Ergebnisse


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Studie 3 | Ergebnisse


                                                   Soziales System                           Kogni...
Studie 3 | Ergebnisse


                                                    Soziales System                           Kogn...
Fazit Studie 1 - 3


Experimentelle Überprüfung der Theorie
   In allen Bedingungen Zugang zu allen Informationen

       ...
Zwei Faktoren der Inkongruenz



                 Konfundierung

                   Redundanz


              Gegensätzlic...
Zwei Faktoren der Inkongruenz


                         gegensätzliche Infos
    Wiki   VP     Wiki   VP     Wiki   VP   ...
Studie 4 | Bedingungen

         Wiki    VP      Wiki       VP        Wiki       VP




        Bedingung 1      Bedingung...
Studie 5 | Bedingungen

         Wiki      VP      Wiki       VP        Wiki       VP




         Bedingung 1       Bedin...
VR 2.0



VR 2.0: User-Generated
Online Virtual Reality
Weitere Arbeiten


• Experimentelle Studie in Second Life
• Ziel: Übertrag des Ko-Evolutions-Modells auf VR 2.0
  • Manipu...
Second Life- Studie | Ergebnisse


                         Soziales System                Kognitives System
Assimilation ...
Soziale Netzwerkanalyse von Wikipedia-Daten


          •   Daten aus der Wikipedia
          •   Korpus mit Artikel zum T...
Soziale Netzwerkanalyse




author network
                                    artifact network




                  biol...
Psychoanalyse-Cluster




         boundary spanner




2005

       biologisches
       Cluster
soziales
Cluster




                      Biologisches
                      Cluster


                      2007
     Ps...
biologisches und soziales
        Cluster sind verbunden

Psychoanalyse
Cluster
                  2008
Entwicklung der Community




                            biological community
                            social communit...
Feld | Zusammenfassung




  Ko-Evolution von Artefakt und Autoren

Artefakt-Netzwerk Autoren-Netzwerk


 Konvergenz der  ...
Wiki Wiki Shuttle am Honolulu International Airport




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Vortrag im Doktorandenkolloqium am 20.10.2008, Universtität Tübingen

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Vortrag im Doktorandenkolloqium am 20.10.2008, Universtität Tübingen

  1. 1. Lernen und Wissenskonstruktion mit geteilten digitalen Artefakten als Ko-Evolution zwischen kognitiven und sozialen Systemen. Johannes Moskaliuk, Universität Tübingen
  2. 2. Überblick • Web 2.0 und Wikis • Kooperative Wissenskonstruktion und Individuelles Lernen • Modell der Ko-Evolution • Systemische Sichtweise • Kognitive Sichtweise • Integratives Rahmenmodell • Wiki - Experiment 1 - 3 • Ausblick auf Wiki - Experiment 4 + 5 • Weitere Arbeiten • Experiment in Second Life • Visualisierung von Ko-Evolution im Feld
  3. 3. Social Software | Web 2.0
  4. 4. Social Software | Web 2.0
  5. 5. Web 2.0 | Social Software • Kein Softwarepaket, sondern Dienste im Internet • Nutzer sind aktiv an Erstellung von Inhalten beteiligt • Nutzerdaten und Inhalte sind zentraler Wettbewerbsvorteil • Software wird als „perpetual beta“ ständig weiterentwickelt • Einzelne Komponenten über offene Schnittstellen verknüpft • Software ist über Gerätegrenzen hinweg nutzbar • Web statt Desktop als zentrales Speichermedium
  6. 6. Dimensionen des Web 2.0 Ziel der Web 2.0-Nutzung Soziale Orientierung Entstehen computational sozial des Mehrwerts Wissensorientierung
  7. 7. Die zentrale Frage „Was da alles als „Web 2.0“ aus dem Boden sprießt ist gelinde gesagt Murks. Der User quittiert es deutlich spürbar. Manchmal frage ich mich auch: [W]as soll der Scheiß?!“ Lutz Spilker auf webstar.de
  8. 8. Etwas wissenschaftlicher … • Welche Rolle spielen Web 2.0 – Tools für individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion? • Mit welchen Theorien kann individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion im Web 2.0 beschrieben werden? • Wie kann individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion im Web 2.0 untersucht werden? • Was für Auswirkungen auf die Lernkultur hat die Verwendung von Web 2.0 – Tools?
  9. 9. Etwas wissenschaftlicher … • Welche Rolle spielen Web 2.0 – Tools für individuelles • Werden Web 2.0 Tools überhaupt genutzt? Lernen und kooperative Wissenskonstruktion? • Mit welchen Theorien kann individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion im Web 2.0 beschrieben werden? • Wie kann individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion im Web 2.0 untersucht werden? • Was für Auswirkungen auf die Lernkultur hat die Verwendung von Web 2.0 – Tools?
  10. 10. Nutzung von Web 2.0 – Tools | Doktoranden Wie häufig nutzen Sie die Wikipedia? 35% 29% 21% Nicht repräsentative Web-Umfrage unter 2361 DoktorandInnen 9% 5% 1% nutze ich nutze ich weder noch nutze ich nutze ich kenne ich nie selten häufig sehr häufig nicht Moskaliuk, J., Koch, D. & Jakobi, V. (2008). scholarz.survey.
  11. 11. Nutzung von Web 2.0 – Tools | StudiVZ Wie häufig nutzen Sie die Wikipedia? 45% 42% Nicht repräsentative Webumfrage unter 705 StudiVZ-Nutzern 4,50% 5% 2% 1% nutze ich nutze ich weder noch nutze ich nutze ich kenne ich nie selten häufig sehr häufig nicht Wodzicki, K, Schwämmlein, E. & Moskaliuk, J.(2008). StudiVZ-Umfrage.
  12. 12. Nutzung von Web 2.0 – Tools | Doktoranden Wikipedia 3,58 scholar.google.com 2,21 Social Networkingtools 1,99 Blogs 1,55 docs.google.com 1,25 Webbasierte Literaturverwaltung 0,87 Webverzeichnisse 0,86 Social Boomarkingtools 0,76 5-stufige Likertskala: nutze ich nie – nutze ich sehr häufig Moskaliuk, J., Koch, D. & Jakobi, V. (2008). scholarz.survey.
  13. 13. Nutzung von Web 2.0 – Tools | Doktoranden Die unbekanntesten Web 2.0-Tools Wikipedia 1% Blogs 8% Social Networkingtools 8% Webbasierte Literaturverwaltung 12% scholar.google.com 17% docs.google.com 33% Webverzeichnisse 40% Social Boomarkingtools 45% Moskaliuk, J., Koch, D. & Jakobi, V. (2008). scholarz.survey.
  14. 14. Dimensionen des Web 2.0 Ziel der Web 2.0-Nutzung Soziale Orientierung Entstehen computational sozial des Mehrwerts Wissensorientierung Sozio-kognitive Aspekte des Web 2.0
  15. 15. Platz 6 Deutschland 2,5 Mio Einträge Platz 8 weltweit 8 Mio Nutzer ~250 Sprachen 620T Nutzer 810T Einträge
  16. 16. Wiki in Plain English
  17. 17. Funktionale und Psychosoziale Wikiprinzipien Schnelles und einfaches Editieren Wiki-Links Nicht-hierarchische Hypertextstruktur Versionierung und Aktualität des Textes Fokus auf das kollaborative Produkt Skalierbar und Flexibel Offenheit Flache Hierarchien und Selbstorganisation Freiwilligkeit und Selbstbestimmung Interesse und persönliche Relevanz Unterschiedlichkeit Serendipity-Effekt Moskaliuk, J. (2008). Das Wikiprinzip. Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis.
  18. 18. Selbstgesteuertes vs. fremdgesteuerte Wikis Moskaliuk, J. (2008). Das Wikiprinzip. Konstruktion und Kommunikation von Wissen mit Wikis.
  19. 19. Etwas wissenschaftlicher … • Welche Rolle spielen Web 2.0 – Tools für individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion? • Mit welchen Theorien kann individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion im Web 2.0 beschrieben werden? • Wie kann individuelles Lernen und kooperative Wissenskonstruktion im Web 2.0 untersucht werden? • Was für Auswirkungen auf die Lernkultur hat die Verwendung von Web 2.0 – Tools?
  20. 20. Was ist eigentlich Lernen?
  21. 21. Was ist eigentlich Lernen? Knowledge Building Wissens- konstruktion Scardamalia, M., & Bereiter, C. (2006). Knowledge building: Theory, pedagogy, and technology.
  22. 22. Der Erwerb von neuem Wissen ist ein sozio-kultureller Prozess. Wissen entsteht sozial geteilt und situiert immer dann, wenn die Grenzen des Wissens einer Community erreicht sind, und die Individuen Umwelterfahrungen nicht mehr mit dem in der Community vorhandenen Wissen erklären können. Beispiel und Idealvorstellung ist eine wissenschaftliche Community, die neues Wissen kooperativ erarbeitet. So sollte der kooperative Wissenserwerb in Schule, Hochschule und Betrieben aussehen.
  23. 23. Knowledge Building als sozio-kultureller Prozess innerhalb einer Community Scardamelia, M. & Bereitner C. (2003). Knowledge Building. Enzyklopedia of education.
  24. 24. Informelle Lernsettings
  25. 25. lebenslanges Lernen © Capsicum Frutescens
  26. 26. geteiltes digitales Artefakt unterstützt Knowledge Building
  27. 27. Sozio-kognitive Perspektive Kollaborative Wissenskonstruktion Individuelles Lernen
  28. 28. Rahmenmodell | kollaborative Wissenskonstruktion Konstruktivismus Kollaborative Niklas Wissenskonstruktion Jean Luhmann Individuelles Piaget Lernen systemisch kognitiv
  29. 29. Rahmenmodell | Systemische Sichtweise Grenze zur Umwelt Es gibt Systeme. psychische soziale lebende Luhmann, N. (2006). System as Difference. Organization.
  30. 30. Rahmenmodell | Systemische Sichtweise Systeme sind dynamisch. Systeme operieren. Luhmann, N. (1986). The autopoiesis of social systems.
  31. 31. Zwei relevante Systeme Das soziale System kommuniziert. Das kognitives System denkt. Systeme sind operativ geschlossen. Luhmann, N. (1992). Operational closure and structural coupling: The differentiation of the legal system.
  32. 32. Kognitive System Schema als mentale Struktur die individuelle Erfahrungen mit der Umwelt repräsentiert Mentales Modell als subjektives Funktionsmodell über Prozesse oder Tatsachen der Umwelt Wissen ist als semantisches Netzwerk gespeichert. Bartlett, F. (1932). Remembering. | Philip Johnson-Laird (1983). Mental Models. | Collins und Quillian (1969)
  33. 33. Soziale System geteiltes digitales Artefakt + Community Tagging Wiki VR 2.0 Luhmann, N. (1995). Social systems.
  34. 34. Zwei relevante Systeme Informationen im sozialen System Wissen im kognitiven System Strukturelle Kopplung
  35. 35. Ko-Evolution von kognitivem und sozialem System Ko-Evolution Externalisierung Knowledge Building Internalisierung Individuelles Lernen Cress, U. & Kimmerle, J. (2008). A systemic and cognitive view on collaborative knowledge building with wikis. iJCSCL.
  36. 36. Kognitive Sichtsweise Information aus Vorhandene Wissen der Umwelt Kognitiver Konflikt Inkongruenz Pertubation Akkommodation Assimilation Equilibration Piaget, J. (1977). The development of thought: Equilibration of cognitive structures.
  37. 37. Kognitive Entwicklung nach Piaget neue Umwelterfahrung groß groß bellt bellt hat Schwanz hat Schwanz hat Fell hat Fell heißt Wauwau heißt Wauwau Neuer Hund Assimilation passt zum kognitiven Eine neue Umwelterfahrung kann mit Schema einem vorhandenen Schema verstanden werden.
  38. 38. Kognitive Entwicklung nach Piaget neue Umwelterfahrung groß groß bellt bellt hat Schwanz hat Schwanz hat Fell trägt Pullover heißt Wauwau heißt Wauwau Neuer Hund Akkommodation passt zum nicht kognitiven Eine neue Umwelterfahrung führt zu Schema einer Anpassung des vorhandenen Schemas.
  39. 39. Kognitive Sichtweise Piaget beschreibt internale kognitive Prozesse Akkommodation und Assimilation kann auch external stattfinden durch Änderung des digitalen Artefaktes.
  40. 40. Beispiel für Assimilation Erklärung der Abkürzung HIV V1 […] human immunodeficiency virus Russische Abkürzung In Russian it gor the name SPID (Sindrom V2 Priobretyonnoy Immunitetnoy Defitsitnosti). Kyrillische Schrift V3 Abkürzung in kyrillischer Schrift ergänzt Irische Abkürzung [...] and in Irish SEIF (Siondróm Easpa V4 Imdhíonachta Faighte). http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=AIDS Moskaliuk, J. & Kimmerle, J. (2008). Analyse und Visualisierung von Prozessen der Wissenskonstruktion am Beispiel von Wikipedia.
  41. 41. Beispiel für Akkommodation sehr wahrscheinlich [The viruses] most likely got into humans via the hunting V1 and eating of the original primate species. möglicherweise Possible ways for this virus to have originally infected V2 humans include the hunting and eating of the original primate species; Fazit: Tatsachenbehauptung V1 From this point, the virus ultimately spread to the rest of the world. Hinweis auf alternative Theorie A more controversial theory known as the OPV AIDS V2 hypothesis suggests […] Fazit: Tatsachenbehauptung After the initial transfer of AIDS from primate to V1a human, the virus ultimately spread to the rest […] Hinweis auf alternative Theorie V2a One currently controversial possibility for the origin […] Moskaliuk, J. & Kimmerle, J. (2008). Analyse und Visualisierung von Prozessen der Wissenskonstruktion am Beispiel von Wikipedia.
  42. 42. Vier relevante Prozesse Externalisierung Internalisierung Assimilation Knowledge Individuelles Building Lernen Quantität Faktenwissen Akkommodation Knowledge Individuelles Building Lernen Qualität Konzeptwissen
  43. 43. Höhe des kognitiven Konfliktes ist entscheidend Wissens- erwerb Niedrige Inkongruenz hohe Inkongruenz
  44. 44. Anwendungsfall für Ko-Evolution: Lernen mit Wikis Informationen im sozialen System Wissen im kognitiven System Cress, U. & Kimmerle, J. (2008). A systemic and cognitive view on collaborative knowledge building with wikis. iJCSCL.
  45. 45. Experiment
  46. 46. Versuchsmaterial Informationen Wissen im Wiki der VPn wiss. Newsletter Infowiki klinische Psychologie Lernphase vor dem Versuch „Ursachen der Schizophrenie“ während des Versuchs verfügbar
  47. 47. Versuchsmaterial: Ursachen der Schizophrenie Familienstudie als Beleg für Vererbung von Schizophrenie Infektionskrankheiten/Umweltgifte begünstigen das Auftreten Vererbung der Prädisposition Frühkindliche Hirnschäden Höherer Lebensstress bedingt höhere Erkrankungswahrscheinlichkeit Aussagekraft Familienstudien eingeschränkt, da gemeinsame Umwelt Schizophrene Mutter führt zu höhere Erkrankungswahrscheinlichkeit Double-Bind Theorie Diathese-Stress-Modell Gegenseitige Beeinflussung
  48. 48. Wissen der Versuchspersonen
  49. 49. Informationen im Wiki
  50. 50. Studie 1 | Bedingungen Wiki VP Wiki VP Wiki VP Wiki VP Bedingung 1 Bedingung 2 Bedingung 3 Niedrige mittlere hohe Inkongruenz Inkongruenz Inkongruenz Diathese Stress Diathese-Stress
  51. 51. Versuchsablauf Vorfragebogen / Vorwissen Tutorial Lernphase Wikiphase Wissenstest
  52. 52. Abhängige Variablen Operationalisierung Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwisse Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen Theorie Externalisierung Internalisierung Assimilation Knowledge Building Individuelles Lernen Quantität Faktenwissen Akkommodation Knowledge Building Individuelles Lernen Qualität Konzeptwissen
  53. 53. Abhängige Variablen Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen
  54. 54. Abhängige Variablen Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen Hinweis auf Diathese-Stress-Modell einerseits… andererseits … Struktur der Argumente im Gegensatz dazu … dennoch … allerdings …
  55. 55. Abhängige Variablen Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 21 Aussagen über die Ursachen der Schizophrenie Die Double Bind Theorie macht empirisch gesicherte Aussagen über die Ursachen der Schizophrenie. richtig falsch weiß nicht
  56. 56. Abhängige Variablen Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen Offene Frage Diathese-Stress-Modell „Notiere die Erklärung, die Dir am ehesten eingeleuchtet hat, oder die Du für die beste Interaktion zwischen genetischen und sozialen Erklärung hältst. „ Ursachen Genetische und soziale Rating der Qualität Ursachen der Antworten nur genetische oder nur soziale Ursachen
  57. 57. Studie 1 | Bedingungen Wiki VP Wiki VP Wiki VP Wiki VP Bedingung 1 Bedingung 2 Bedingung 3 Niedrige mittlere hohe Inkongruenz Inkongruenz Inkongruenz Diathese Stress Diathese-Stress
  58. 58. Studie 1 | Hypothesen Externale Assimilation Internale Assimilation Externale Akkommodation Internale Akkommodation
  59. 59. Studie 1 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 Mmed=210.00 (SD=124.98) 400 vs. Mlow=78.78 (SD=64.17), 200 t(38)=4.03, p<.01, d=1.32 0 low medium high Mmed=210.00 (SD=124.98) words characters vs. Mhigh=268.70 (SD=99.35), t(40)=-1.67, p>.05.
  60. 60. Studie 1 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 4 3,5 accommodation index 3 2,5 2 Mmed = 3.29 (SDmed = 2.70) vs. Mlow = 1.78 (SDlow = 1.78), 1,5 t(37) = 2.04, p=.02. Mmed = 3.29 (SDmed = 2.70) vs. 1 Mhigh = 14.20 (SDhigh = 0.94), low incongruity medium incongruity high incongruity t(37) = 1.93, p=.03.
  61. 61. Studie 1 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 16 15,5 factual knowledge 15 14,5 14 Mmed = 15.50 (SDmed = 2.30) vs. 13,5 Mlow = 13.70 (SDlow = 2.98), t(37) = 2.16, p=.019, onetailed. 13 Mmed = 15.50 (SDmed = 2.30) vs. 12,5 Mhigh = 14.20 (SDhigh = 1.96), low incongruity medium incongruity high incongruity t(37) = 1.96, p=.029, onetailed.
  62. 62. Studie 1 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 3,5 Conceptual knowledge 3 2,5 2 Mmed=3.04 (SD=1.13) vs. Mlow=2.29 (SD=1.16), 1,5 t(37)=2.03, p=.02. Mmed=3.04 (SD=1.13) vs. 1 Mhigh=2.43 (SD=1.03), Low incongruity Medium incongruity High incongruity t(41)=1.87, p=.03.
  63. 63. Studie 1 | Zusammenfassung Wissen im kognitiven System konstant Informationen im sozialen System variiert. Möglichkeit zur Internalisierung bleibt konstant, da immer schon alles Wissen vorhanden. Manipulation der Externalisierung.
  64. 64. Studie 2 | Ziele Wissen im kognitiven System variiert. Informationen im sozialen System konstant. Möglichkeit zur Externalisierung bleibt konstant, da immer schon alle Informationen vorhanden. Manipulation der Internalisierung.
  65. 65. Studie 2 | Bedingungen Wiki VP Wiki VP Wiki VP Wiki VP Bedingung 1 Bedingung 2 Bedingung 3 Niedrige mittlere hohe Inkongruenz Inkongruenz Inkongruenz Diathese Stress
  66. 66. Studie 2 | Hypothesen Externale Assimilation Internale Assimilation VPn ohne Vorwissen Mittlere Inkongruenz führt zu (Inkongruenz hoch) können maximalem Konflikt und damit nichts externalisieren. zu mehr Faktenwissen. niedrig > mittel > hoch niedrig < mittel > hoch Externale Akkommodation Internale Akkommodation Mittlere Inkongruenz führt zu Mittlere Inkongruenz führt zu maximalem Konflikt und damit maximalem Konflikt und damit zu mehr Knowledge Building. zu mehr Konzeptwissen. niedrig < mittel > hoch niedrig < mittel > hoch
  67. 67. Studie 2 | Hypothesen Externale Assimilation Internale Assimilation Externale Akkommodation Internale Akkommodation
  68. 68. Studie 2 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 70 60 external assimilation 50 40 30 Mmed = 64.33 (SD = 59.65) 20 vs. Mhigh = 11.71 (SD = 26.09) t(49) = 3.79, p < .01 10 Mlow = 64.28 (SD = 58.80) 0 vs. Mhigh = 11.71 (SD = 26.09) low incongruity medium incongruity high incongruity t(44) = 3.79, p < .01.
  69. 69. Studie 2 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 1,8 1,6 1,4 external accommodation 1,2 1 0,8 Mmed = 1.57 (SD = 1.89) vs. Mlow = 0.96 (SD = 0.89) 0,6 t(53) = 1.48, p = .07 0,4 Mmed = 1.57 (SD = 1.89) 0,2 vs. Mhigh = 0.29 (SD = 0.46) 0 t(49) = 3.04, p < .01 low incongruity medium incongruity high incongruity
  70. 70. Studie 2 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 14,5 14 13,5 internal assimilation 13 12,5 12 Mlow = 13.88 (SD = 2.38) 11,5 vs. Mmed = 12.57 (SD = 2.67) t(52) = 1.87, p = .03. 11 Mhigh = 11.82 (SD = 3.17) 10,5 vs. Mmed = 12.57 (SD = 2.67) low incongruity medium incongruity high incongruity t(50) = 0.92, p = .18.
  71. 71. Studie 2 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 1,14 1,12 internal accommodation 1,1 1,08 1,06 Mlow = 1.12 (SD = 0.38) 1,04 vs. Mmed = 1.07 (SD = 0.37) t(53) = 0.38, p = .35 1,02 Mhigh = 1.05 (SD = 0.58) 1 vs. Mmed = 1.07 (SD = 0.37) low incongruity medium incongruity high incongruity t(50) = 0.16, p = .44
  72. 72. Studie 3 | Bedingungen Wiki VP Wiki VP Wiki VP Wiki VP Bedingung 1 Bedingung 2 Bedingung 3 Niedrige mittlere hohe Inkongruenz Inkongruenz Inkongruenz Diathese Stress
  73. 73. Studie 3 | Bedingungen Wiki VP Wiki VP Wiki VP Wiki VP Lernphase 20 min 10 min 0min
  74. 74. Studie 3 | Hypothesen Externale Assimilation Internale Assimilation VPn ohne Vorwissen Bei VPn mit mehr Vorwissen (Inkongruenz hoch) können lässt sich nach dem Versuch nichts externalisieren. Treatment - Check mehr Faktenwissen messen. niedrig > mittel > hoch niedrig > mittel > hoch Externale Akkommodation Internale Akkommodation Mittlere Inkongruenz führt zu Mittlere Inkongruenz führt zu maximalem Konflikt und damit maximalem Konflikt und damit zu mehr Knowledge Building. zu mehr Konzeptwissen. niedrig < mittel > hoch niedrig < mittel > hoch
  75. 75. Studie 3 | Hypothesen Externale Assimilation Internale Assimilation Externale Akkommodation Internale Akkommodation
  76. 76. Studie 3 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 100 90 80 external assimilation 70 60 50 40 Mmed = 84.00 (SD = 64.92) 30 vs. Mhigh = 11.71 (SD = 26.09) t(44) = 4.78, p < .01 20 10 Mlow = 89.00 (SD = 63.38) 0 vs. Mhigh = 11.71 (SD = 26.09) low incongruity medium incongruity high incongruity t(43) = 5.21, p < .01
  77. 77. Studie 3 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 2,5 2 external accommodation 1,5 1 Mmed = 2.04 (SD = 1.79) vs. Mlow = 0.58 (SD = 0.93) t(47) = 3.55, p < .01 0,5 Mmed = 2.04 (SD = 1.79) 0 vs. Mhigh = 0.29 (SD = 0.46) low incongruity medium incongruity high incongruity t(44) = 4.36, p < .01
  78. 78. Studie 3 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 15 14,5 14 internal assimilation 13,5 13 12,5 12 11,5 Mlow = 14.72 (SD = 2.01) vs. Mmed = 13.68 (SD = 2.34). 11 t(48) = 1.69, p = .05 10,5 10 Mhigh = 11.82 (SD = 3.17) low incongruity medium incongruity high incongruity vs. Mmed = 13.68 (SD = 2.34) t(45) = 2.31, p = .01.
  79. 79. Studie 3 | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation hinzugefügte Wörter Faktenwissen Akkommodation Akkommodations-Index Konzeptwissen 1,8 internal accommodation 1,6 1,4 Mlow = 1.20 (SD = 0.65) vs. Mmed = 1.48 (SD = 0.82). 1,2 t(48) = 1.34, p = .09 1 Mhigh = 1.05 (SD = 0.58) vs. Mmed = 1.48 (SD = 0.82). 0,8 low incongruity medium incongruity high incongruity t(45) = 2.07, p = .02
  80. 80. Fazit Studie 1 - 3 Experimentelle Überprüfung der Theorie In allen Bedingungen Zugang zu allen Informationen Variation der Verteilung zwischen kognitivem und sozialem System Inkongruenz als Voraussetzung für Knowledge Building u-förmiger Zusammenhang nur für Akkommodation?
  81. 81. Zwei Faktoren der Inkongruenz Konfundierung Redundanz Gegensätzlichkeit
  82. 82. Zwei Faktoren der Inkongruenz gegensätzliche Infos Wiki VP Wiki VP Wiki VP Wiki VP Mittlere Distanz = gegensätzliche Argumente
  83. 83. Studie 4 | Bedingungen Wiki VP Wiki VP Wiki VP Bedingung 1 Bedingung 2 Bedingung 3 hohe mittlere niedrige Redundanz Redundanz Redundanz Diathese Stress
  84. 84. Studie 5 | Bedingungen Wiki VP Wiki VP Wiki VP Bedingung 1 Bedingung 2 Bedingung 3 Gegensätzlichkeit mittlere niedrige Gegensätz- Gegensätz- lichkeit lichkeit Diathese Stress 0:4 1:3 2:2
  85. 85. VR 2.0 VR 2.0: User-Generated Online Virtual Reality
  86. 86. Weitere Arbeiten • Experimentelle Studie in Second Life • Ziel: Übertrag des Ko-Evolutions-Modells auf VR 2.0 • Manipulation der Inkongruenz zwischen eigenem Wissensraum und gemeinsamen Kooperationsraum. • Bedingungen: Konflikt / kein Konflikt • Abstraktes Lernmaterial • Sortierungsaufgabe • Kurzer Versuch (15min) • Automatisierung • Chat-Bot
  87. 87. Second Life- Studie | Ergebnisse Soziales System Kognitives System Assimilation Hinzufügen der eigenen Wiedererkennen der Objekte Objekte im Test Akkommodation Umsortieren der Objekte im Benennung der Ecken Kooperationsraum bekannte mögliche 4,5 4,5 4 4 3,5 3,5 3 3 2,5 2,5 2 2 1,5 1,5 1 1 0,5 0,5 0 Konflikt kein Konflikt 0 Konflikt kein Konflikt suboptimal optimal suboptimal optimal Msub = 4,18 (SD=2,08) Msub = 4,09 (SD=2,21) vs. Mopt = 2.00 (SD=2,08) vs. Mopt = 2,29 (SD=1,60) t(16)=2,64, p<.05 t(16)=1,86, p<.05
  88. 88. Soziale Netzwerkanalyse von Wikipedia-Daten • Daten aus der Wikipedia • Korpus mit Artikel zum Thema „Schizophrenie“ • Visualisierung mit Hilfe der Sozialen Netzwerkanalyse • Verlinkungen zwischen Artikeln • Autoren - Community Harrer, A., Moskaliuk, J., Kimmerle, J., & Cress, U. (2008). Visualizing wiki-supported knowledge building.
  89. 89. Soziale Netzwerkanalyse author network artifact network biological community social community
  90. 90. Psychoanalyse-Cluster boundary spanner 2005 biologisches Cluster
  91. 91. soziales Cluster Biologisches Cluster 2007 Psychoanalyse- Cluster
  92. 92. biologisches und soziales Cluster sind verbunden Psychoanalyse Cluster 2008
  93. 93. Entwicklung der Community biological community social community diathesis-stress community
  94. 94. Feld | Zusammenfassung Ko-Evolution von Artefakt und Autoren Artefakt-Netzwerk Autoren-Netzwerk Konvergenz der Beteiligung an sozialen und integrativen biologischePosition Seiten
  95. 95. Wiki Wiki Shuttle am Honolulu International Airport Danke.

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