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Perspektiven von Lern-Management-Systemen als
        Plattform für soziale Interaktion
                 Marc Widmer, 2011
«Dialogue is the most powerful learning technology on earth.»
                                                   Jay Cross, 2006
•   Erfahrung als E-Learning Berater an einer PH
 •   Eigene Erfahrungen als Student
 •   In der Literatur beschrieben




Idee/Ausgangslage
•   Wie sieht eine künftige digitale Lernumgebung von
    Hochschulstudierenden aus?
•   Welche Werkzeuge werden eingesetzt?
•   Sind dies bereits in der Freizeit genutzte Web 2.0-
    Dienste, die künftig auch vermehrt fürs Studium genutzt
    werden oder sind es speziell für die Aus- und
    Weiterbildung konzipierte Instrumente, welche Konzepte
    der Social Software aufgreifen?



?        Forschungsfragen
Kommunikation
                         selbständig
         Kooperation
                               Kollaboration
 Communities       informell
      lebenslang
                        lernendezentriert
aktive Auseinandersetzung mit Lerninhalten


       E-Learning 2.0
Geschichte
LMS     Kommunikation, Evaluations- & Bewertungshilfen,
        Administration, Erstellen von Übungen/Aufgaben,
        Präsentation von Inhalten
        Hoheit über Lerninhalte liegt nicht bei Studierenden,
        Organisation/Verwaltung von Inhalten,
        Abgeschlossenheit, geschützter Rahmen, Datensicherheit,
        Support

PLE     Suchen, Sammeln, Strukturieren, Bearbeiten,
        Analysieren, Reflektieren, Präsentieren, Teilen,
        Vernetzen
        Lernende im Mittelpunkt, Anpassbarkeit,
        Datenportabilität, Überforderung von unerfahrenen
        Lernenden, Supportaufwand für e-Learning
        Dienstleister, Integration in
        Hochschulverwaltungssysteme, Datensicherheit,
        Stabilität, Verfügbarkeit,

      Lernumgebungen
Electronic Books, Learning Analytics, Open Content, Collaboration Webs,
                          Social Networking,
}
LMS   geschützter Rahmen, Integration in
      Hochschulverwaltung, Support,
      Datensicherheit, Verfügbarkeit,
      Stabilität
                                               OLN          *

      Lernende im Mittelpunkt,
PLE   Anpassbarkeit, Erweiterbarkeit,
      Datenportabilität, lebenslange
      Verfügbarkeit




      Vorzüge                                  * Mott, 2010
                                                    Mott, 2010
H1: LMS werden häufiger als Dateiablage verwendet als für
    Kommunikation oder/und kooperatives Lernen.
H2: Soziale Netzwerke und Web 2.0-Dienste entsprechen
    eher den (Kommunikations-)Bedürfnissen der
    Studierenden als ein herkömmliches LMS.
H3: Studierende wünschen eine Trennung zwischen den
    Kommunikationsinstrumenten für das Studium und das
    Privatleben.



?      Hypothesen
1. Online-Fragebogen
 106. Teilnehmende
  12. davon ohne LMS
67 %. Frauen
47 %. Online- oder Blended-Learning Studiengang
53 %. Präsenzstudiengang
61 %. Digital Natives
40 %. Sozial- und Erziehungswissenschaften
64 %. D, 34 % CH, 2 % AUT
45 %. via Social Media- Kanäle rekrutiert




  Teilnehmende
Prüfungen ablegen
   Suche nach Pers. mit ähnl. Interessen
           Kommunikation mit Experten
                            Online-Tests
                 e-Portfolio/Lernjournal
                            Wiki-Arbeit
Gemeinsames erarbeiten von Dokumenten
         Abrufen von Audioaufzeichnung
            Interaktive Lernanlässe WBT
                  Abrufen von Videoaufz.
                   Dokumente hochladen
          Kommunikation mit Lehrenden
        Einreichung von Studienarbeiten
           Noten/Bewertungen Abrufen
    Kommunikation mit Mitstudierenden
               Dokumente herunterladen                                                 stützt Hypothese 1
                                           0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
        }
                Sehr Häufig   Häufig       Gelegentlich   Selten   Sehr selten   Nie
Soziale Netzwerke
 Wikipedia Videoplattformen
  Social Bookmarking       Chat/IM RSS-Reader
Online-Literaturverwaltung   Foren
                 Publikations-Plattformen




                                            Wikipedia Foren
                                                  Weblogs
                                            Social Bookmarking                       Online-Speicher
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gar nicht
          sehr selten
               selten


                                                        }
         gelegentlich
               häufig                                       ~60 %
          sehr häufig
                        0%   6%   12 % 18 % 24 % 30 %




Nutzungshäufigkeit von Sozialen Netzwerken fürs Studium
Austausch bezgl. studienbezogenen Auslandaufenth.
                Hilfestellungen bei prakt. Aspekten
                         Kontakt zu Experten/innen
                 Andere Studierende kennen lernen
                              Kontakt zu Lehrenden
                   (gem.) Erstellen von Dokumenten
                              Prüfungsvorbereitung
  Austausch von studienrelevanten Internetquellen
             Klärung von Fragen für Selbststudium
             Austausch von Dokumenten/Literatur                               ... Hypothese 1
                                                      0   20   40   60   80




                 Nutzung von Sozialen Netzwerken fürs Studium
Zufriedenheit mit LMS
            50


            40


            30


            20


            10


             0
                      Bedienung      Zurechtfinden        Gestaltung Interaktion Lehrende Interaktion Stud



stimme gar nicht zu (1)     stimme nicht zu (2)      unentschieden (3)     stimme zu (4)     stimme voll und ganz zu (5)
h
«Are Pretty Interfaces Worth the Time?»
                                    (Cheon & Grant ,2009)




                                   Ich lerne besser
                                Ich bin motivierter
                Ich habe mehr Spass an der Arbeit
                       Ich komme schneller voran
                            Ich bin eher abgelenkt




    Visuelles Erscheinungsbild
Microblogging
                           Instant Messaging
               Import aus Web 2.0-Diensten
                           Social Networking
                                Lernportfolio
                         soziale Lesezeichen
              Einbinden externer Ressourcen
                                       Profil
                 Bewertung/Recommending
          Online-Community für Studierende
Annotieren/Kommentieren von Studientexten
               Kollaboratives Texteverfassen
                                                0   10   20   30   40   50   60   70




                Funktionalitäten
Verfügbarkeit der digitalen Lernhilfe über das Studium hinaus
Verwendung für private und studienrelevante Zwecke
Schutz der persönlichen Daten
Ein Login für sämtliche digitale Lernhilfen
Trennung von studienrelevanten und privaten Diensten
Mehrere unterschiedliche digitale Lernhilfen
Flexibilität und Konfigurierbarkeit
Integration in meine persönliche Lern- und Arbeitsumgebung

Datenportabilität *




                  Bedürfnisse
LMS werden für Material-Download
verwendet                        Kommunikation findet nicht zwingend
                                 in LMS statt; SNS entsprechen einem
Es existieren                    Bedürfnis
unterschiedliche
Bedürfnisse bezüglich
Studiengangsart       digitale Annotation Tendenziell eher ein
                                               Lernwerkzeug
                                       Trennung zwischen privat
Schutz der Persönlichen                und Studium?
Daten ist wichtig
             Erscheinungsbild spielt      «Intelligentes» System
             eine wichtige Rolle
                                        Instrumente zur Kooperation
                                        und Kommunikation
            Fazit
facebook oder Google+ als LMS ?



     Soziale Netzwerke = LMS
Vision
@idotter

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Perspektiven von LMS als Plattform für soziale Interaktion

  • 1. Perspektiven von Lern-Management-Systemen als Plattform für soziale Interaktion Marc Widmer, 2011
  • 2. «Dialogue is the most powerful learning technology on earth.» Jay Cross, 2006
  • 3. Erfahrung als E-Learning Berater an einer PH • Eigene Erfahrungen als Student • In der Literatur beschrieben Idee/Ausgangslage
  • 4. Wie sieht eine künftige digitale Lernumgebung von Hochschulstudierenden aus? • Welche Werkzeuge werden eingesetzt? • Sind dies bereits in der Freizeit genutzte Web 2.0- Dienste, die künftig auch vermehrt fürs Studium genutzt werden oder sind es speziell für die Aus- und Weiterbildung konzipierte Instrumente, welche Konzepte der Social Software aufgreifen? ? Forschungsfragen
  • 5. Kommunikation selbständig Kooperation Kollaboration Communities informell lebenslang lernendezentriert aktive Auseinandersetzung mit Lerninhalten E-Learning 2.0
  • 7. LMS Kommunikation, Evaluations- & Bewertungshilfen, Administration, Erstellen von Übungen/Aufgaben, Präsentation von Inhalten Hoheit über Lerninhalte liegt nicht bei Studierenden, Organisation/Verwaltung von Inhalten, Abgeschlossenheit, geschützter Rahmen, Datensicherheit, Support PLE Suchen, Sammeln, Strukturieren, Bearbeiten, Analysieren, Reflektieren, Präsentieren, Teilen, Vernetzen Lernende im Mittelpunkt, Anpassbarkeit, Datenportabilität, Überforderung von unerfahrenen Lernenden, Supportaufwand für e-Learning Dienstleister, Integration in Hochschulverwaltungssysteme, Datensicherheit, Stabilität, Verfügbarkeit, Lernumgebungen
  • 8. Electronic Books, Learning Analytics, Open Content, Collaboration Webs, Social Networking,
  • 9. } LMS geschützter Rahmen, Integration in Hochschulverwaltung, Support, Datensicherheit, Verfügbarkeit, Stabilität OLN * Lernende im Mittelpunkt, PLE Anpassbarkeit, Erweiterbarkeit, Datenportabilität, lebenslange Verfügbarkeit Vorzüge * Mott, 2010 Mott, 2010
  • 10. H1: LMS werden häufiger als Dateiablage verwendet als für Kommunikation oder/und kooperatives Lernen. H2: Soziale Netzwerke und Web 2.0-Dienste entsprechen eher den (Kommunikations-)Bedürfnissen der Studierenden als ein herkömmliches LMS. H3: Studierende wünschen eine Trennung zwischen den Kommunikationsinstrumenten für das Studium und das Privatleben. ? Hypothesen
  • 11. 1. Online-Fragebogen 106. Teilnehmende 12. davon ohne LMS 67 %. Frauen 47 %. Online- oder Blended-Learning Studiengang 53 %. Präsenzstudiengang 61 %. Digital Natives 40 %. Sozial- und Erziehungswissenschaften 64 %. D, 34 % CH, 2 % AUT 45 %. via Social Media- Kanäle rekrutiert Teilnehmende
  • 12. Prüfungen ablegen Suche nach Pers. mit ähnl. Interessen Kommunikation mit Experten Online-Tests e-Portfolio/Lernjournal Wiki-Arbeit Gemeinsames erarbeiten von Dokumenten Abrufen von Audioaufzeichnung Interaktive Lernanlässe WBT Abrufen von Videoaufz. Dokumente hochladen Kommunikation mit Lehrenden Einreichung von Studienarbeiten Noten/Bewertungen Abrufen Kommunikation mit Mitstudierenden Dokumente herunterladen stützt Hypothese 1 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 } Sehr Häufig Häufig Gelegentlich Selten Sehr selten Nie
  • 13. Soziale Netzwerke Wikipedia Videoplattformen Social Bookmarking Chat/IM RSS-Reader Online-Literaturverwaltung Foren Publikations-Plattformen Wikipedia Foren Weblogs Social Bookmarking Online-Speicher Online-Literaturverwaltung Wikis Publikations-Plattformen Soziale Netzwerke
  • 14. gar nicht sehr selten selten } gelegentlich häufig ~60 % sehr häufig 0% 6% 12 % 18 % 24 % 30 % Nutzungshäufigkeit von Sozialen Netzwerken fürs Studium
  • 15. Austausch bezgl. studienbezogenen Auslandaufenth. Hilfestellungen bei prakt. Aspekten Kontakt zu Experten/innen Andere Studierende kennen lernen Kontakt zu Lehrenden (gem.) Erstellen von Dokumenten Prüfungsvorbereitung Austausch von studienrelevanten Internetquellen Klärung von Fragen für Selbststudium Austausch von Dokumenten/Literatur ... Hypothese 1 0 20 40 60 80 Nutzung von Sozialen Netzwerken fürs Studium
  • 16. Zufriedenheit mit LMS 50 40 30 20 10 0 Bedienung Zurechtfinden Gestaltung Interaktion Lehrende Interaktion Stud stimme gar nicht zu (1) stimme nicht zu (2) unentschieden (3) stimme zu (4) stimme voll und ganz zu (5)
  • 17. h «Are Pretty Interfaces Worth the Time?» (Cheon & Grant ,2009) Ich lerne besser Ich bin motivierter Ich habe mehr Spass an der Arbeit Ich komme schneller voran Ich bin eher abgelenkt Visuelles Erscheinungsbild
  • 18. Microblogging Instant Messaging Import aus Web 2.0-Diensten Social Networking Lernportfolio soziale Lesezeichen Einbinden externer Ressourcen Profil Bewertung/Recommending Online-Community für Studierende Annotieren/Kommentieren von Studientexten Kollaboratives Texteverfassen 0 10 20 30 40 50 60 70 Funktionalitäten
  • 19. Verfügbarkeit der digitalen Lernhilfe über das Studium hinaus Verwendung für private und studienrelevante Zwecke Schutz der persönlichen Daten Ein Login für sämtliche digitale Lernhilfen Trennung von studienrelevanten und privaten Diensten Mehrere unterschiedliche digitale Lernhilfen Flexibilität und Konfigurierbarkeit Integration in meine persönliche Lern- und Arbeitsumgebung Datenportabilität * Bedürfnisse
  • 20. LMS werden für Material-Download verwendet Kommunikation findet nicht zwingend in LMS statt; SNS entsprechen einem Es existieren Bedürfnis unterschiedliche Bedürfnisse bezüglich Studiengangsart digitale Annotation Tendenziell eher ein Lernwerkzeug Trennung zwischen privat Schutz der Persönlichen und Studium? Daten ist wichtig Erscheinungsbild spielt «Intelligentes» System eine wichtige Rolle Instrumente zur Kooperation und Kommunikation Fazit
  • 21. facebook oder Google+ als LMS ? Soziale Netzwerke = LMS