Fundraising                                          Definitionen und Einordnungen                                        ...
Fundraising                                          Definitionen und Einordnungen                                        ...
„Fund Raising is the principle of asking, asking again, and asking for more.“                                        Kim K...
  fund: Geld, Kapital, Mittel, to raise: etwas aufbringen  „das professionelle Sammeln von Spenden seitens gemeinnützige...
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EinordnungFundraising und Marketing     Marketing findet, erschließt und sichert Märkte.     Marketing-Mix:     - Produktp...
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3 Stufen (Kotler)     Produktorientierte Stufe       o  „Wir setzen uns für eine gute Sache ein, die Menschen sollten uns...
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Fundraising                                          Definitionen und Einordnungen                                        ...
      Fundraising-Instrumente und „Handwerkszeug“      Marketing, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit      Aufbau un...
  Erbschaftsmarketing        Persönliches Gespräch, Mailing/ Spendenbrief,         Telefonmarketing        Benefiz-Even...
  Vorträge, Ausstellungen, Freizeit- und   Kulturangebote möglichst in eigenen   Veranstaltungsräumen anbieten  Beziehun...
  Eine ausgewogene Mischung langfristig konzipierter   Werbemaßnahmen garantiert den Marketingerfolg  Mundpropaganda  T...
  „Mund-Propaganda“  zufriedene Kunden tragen die Produktqualität der   erbrachten Leistungen weiter  persönliche Eindr...
  „Tu Gutes und rede darüber“  Erfolge nicht nur produzieren, sondern auch publizieren  Erfolge an Informationsveransta...
  Ermittlung der Besucherfrequenz         Zusammenstellung der Medien, die vermarktet werden          können und Auflist...
  Formulierung:       o  Stets Verben benutzen       o  Im Aktiv formulieren       o  Beteiligte Personen mit Vor- und Na...
Wer spendet (Privatspender)?     ca. 40% der Bundesbürger über 14 Jahre     Höherer Anteil bei Frauen als bei Männern  ...
Wofür wird gespendet (Privatspender)?  mittlerweile eher für Kinder oder Gesundheit  weniger für Entwicklungszusammenarb...
Großspenden in Deutschland  „Big-Spender“ im Big Business       o  Werner Otto: rund 10 Mio. Euro an die Evangelische Sti...
Fundraising                                          Definitionen und Einordnungen                                        ...
  Langzeitstudie des BSM           o  Geringfügiges Wachstum von 1992 bis 2000, deshalb              Verdrängungswettbewe...
Quelle: BBE-Branchenreport „Erbschaften“, BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln                                             ...
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  Philantrophie, das freiwillige, nicht gewinnorientierte Geben von   Zeit und Geld für öffentliche Zwecke ist in Deutsch...
  Persönlichkeitskompetenz: Identifikation mit den Inhalten, Fähigkeit,   andere anzusprechen, Kreativität und Einfallsre...
Im Mutterland des Fundraising, den USA  The Fundraising School (am Center of Philanthropy at Indiana University), 1974   ...
Fundraising                                          Definitionen und Einordnungen                                        ...
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  1. 1. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-KonzeptionFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  2. 2. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-KonzeptionFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  3. 3. „Fund Raising is the principle of asking, asking again, and asking for more.“ Kim Klein, Fundraiserin aus den USA (zitiert nach Haibach, 1996, S. 13) 165Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  4. 4.   fund: Geld, Kapital, Mittel, to raise: etwas aufbringen  „das professionelle Sammeln von Spenden seitens gemeinnütziger Organisationen“ (Uni Magazin 7/2003, S. 18)  „komplexes Bündel von Marketing-Maßnahmen zur Beschaffung von Ressourcen in Form von Geld, Sachgütern und Mitstreitern für gemeinnützige Vereine [...] also das gesamte Finanzierungsspektrum von NPO“ (Scheibe-Jaeger, 1996, S. 80)  „ohne marktadäquate Gegenleistung“ (Urselmann, 1998, S.13) 166Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  5. 5. FR versteht sich als:  Akquisition von immaterieller und materieller Förderung auf gewisser Gegenleistung  Professionelles Spendensammeln ganzheitliches Marketing(- Mix) für NPO‘s  Innovative Methode der Spender-Empfänger-Kommunikation  Ressourcenbeschaffung im weitesten Sinne  „Kunst des Bettelns“ (Scheibe-Jaeger, 1996, S. 89) 167Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  6. 6. EinordnungFundraising und Marketing Marketing findet, erschließt und sichert Märkte. Marketing-Mix: - Produktpolitik - Distributionspolitik - Preispolitik - Kommunikationspolitik Fundraising und Sponsoring Sponsoring verlangt eine marktadäquate Gegenleistung, Vertrag und ist als Betriebsausgabe absetzbar Small Fundraising vs. Big Fundraising der Verkauf des selbstgebackenen Kuchens vs. langfristiger, strategischer Ansatz (z.B. Süd-/ Ostasienkatastrophe) 168Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  7. 7.   Privatleute – Individual Giving   Firmen – Corporate Giving   Stiftungen – Foundation Support   Staatliche Institutionen – Public Support 169Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  8. 8. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-KonzeptionFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  9. 9. 3 Stufen (Kotler)  Produktorientierte Stufe o  „Wir setzen uns für eine gute Sache ein, die Menschen sollten uns gefälligst unterstützen!“  Verkaufsorientierte Stufe o  „Es gibt viele Menschen, die uns Geld geben könnten – wir müssen sie finden und überzeugen!“  Kundenorientierte Stufe o  „Wir müssen unsere Position im Markt analysieren und uns auf die Geber konzentrieren, deren Interesse weitestgehend mit unseren übereinstimmen.“ 171Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  10. 10. 172Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  11. 11. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-KonzeptionFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  12. 12.   Fundraising-Instrumente und „Handwerkszeug“  Marketing, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit  Aufbau und Pflege von Datenbanken  Steuerrecht  u.v.m. 174Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  13. 13.   Erbschaftsmarketing   Persönliches Gespräch, Mailing/ Spendenbrief, Telefonmarketing   Benefiz-Events   Haus- und Straßensammlungen, Lotterien und Tombolas   Geburtstags-, Jubiläums-, Hochzeits- und Kranzspenden   Selbsterwirtschaftete Mittel (Leistungsentgelte)   Mitglieds- und Förderbeiträge   Internet   Bußgeldmarketing   Öffentliche Mittel 175Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  14. 14.   Vorträge, Ausstellungen, Freizeit- und Kulturangebote möglichst in eigenen Veranstaltungsräumen anbieten  Beziehungen zur lokalen und regionalen Presse aufbauen  Pressemitteilungen formulieren 176Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  15. 15.   Eine ausgewogene Mischung langfristig konzipierter Werbemaßnahmen garantiert den Marketingerfolg  Mundpropaganda  Tu Gutes und rede darüber  Hauszeitschrift  Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit  Pressemitteilungen 177Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  16. 16.   „Mund-Propaganda“  zufriedene Kunden tragen die Produktqualität der erbrachten Leistungen weiter  persönliche Eindrücke verstärken die positiven Leistungen, negative Eindrücke wirken entsprechend imagebildend  Negative Mundpropaganda muss mit angemessenem Beschwerdemanagement verhindert werden 178Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  17. 17.   „Tu Gutes und rede darüber“  Erfolge nicht nur produzieren, sondern auch publizieren  Erfolge an Informationsveranstaltungen binden  Pressearbeit nutzen  Hauszeitschrift für interne und externe Kunden erstellen mit Themen von Sonderveranstaltungen und Ereignissen bis zu Informationsspalten von und über Mitarbeiter 179Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  18. 18.   Ermittlung der Besucherfrequenz   Zusammenstellung der Medien, die vermarktet werden können und Auflisten potentieller Werbekunden   Entwicklung von Mediadaten zu den einzelnen Werbemöglichkeiten   Beschreibung der Maßnahmen   Zielgruppendefinition   Preis und Nutzungsdauer   Ansprechpartner und Kontaktstelle   Ansprechen potenzieller Werbekunden und Sponsoren 180Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  19. 19.   Formulierung: o  Stets Verben benutzen o  Im Aktiv formulieren o  Beteiligte Personen mit Vor- und Nachnamen sowie mit Funktion nennen o  Texte möglichst visuell aufbereiten  Pressegespräch, Pressekonferenz durchführen  Pressemappen vorbereiten 181Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  20. 20. Wer spendet (Privatspender)?  ca. 40% der Bundesbürger über 14 Jahre  Höherer Anteil bei Frauen als bei Männern  Höherer Anteil im Westen als im Osten  Je älter, desto spendabler   14-19 Jahre: 16%   20-29 24   30-49 39   50-64 49   65 + 52 (TNS-EMNID-Spendenmonitor 2001) 182Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  21. 21. Wofür wird gespendet (Privatspender)?  mittlerweile eher für Kinder oder Gesundheit  weniger für Entwicklungszusammenarbeit oder Religion  eher für das Inland als das Ausland  Ausnahme: Flutkatastrophe in Süd-/Ostasien 2004  Die bekanntesten deutschen Spendenorganisationen o  DRK, Aktion Mensch, SOS-Kinderdörfer, Deutsche Krebshilfe, Brot für die Welt, Unicef, Caritas, Greenpeace 183Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  22. 22. Großspenden in Deutschland  „Big-Spender“ im Big Business o  Werner Otto: rund 10 Mio. Euro an die Evangelische Stiftung Alsterdorf o  Werner Otto: 4,5 Mio. Euro an das Berliner Konzerthaus für einen Umbau (2002) o  Werner Otto: 2,7 Mio. Euro an die Staatliche Jugendmusikschule in Hamburg (Umbau) o  Großspender: 1 Mio. Euro für DRK-Kinderhilfe im Irak (ZDF- Sendung 10.04.2003) o  Michael Schumacher: 10 Mio. USD an die Flutopfer in Süd- Ostasien (2004) 184Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  23. 23. Fundraising Definitionen und Einordnungen Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-KonzeptionFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule
  24. 24.   Langzeitstudie des BSM o  Geringfügiges Wachstum von 1992 bis 2000, deshalb Verdrängungswettbewerb o  Anstieg lediglich im Umfang der Inflationsrate   TNS-EMNID, Herausgeber des Spendenmonitors o  Stabilisierung auf hohem Niveau o  von 2000 auf 2001 Zunahme derer, die angaben, innerhalb der letzten zwölf Monate gespendet zu haben, von 3% auf 40% o  2004/ 2005: Höchststand: Flutkatastrophe in Süd-/Ostasien 186Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  25. 25. Quelle: BBE-Branchenreport „Erbschaften“, BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln 1997 187Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  26. 26. 188Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  27. 27.   Philantrophie, das freiwillige, nicht gewinnorientierte Geben von Zeit und Geld für öffentliche Zwecke ist in Deutschland nicht ausgeprägt  FR hat heute ein negatives Image und wird mit Klinkenputzerei verwechselt  FR ist Gelegenheitsarbeit und wird nebenher verwaltet  Aufgabenbereiche von FR: Identifikation von potentiellen Förderern, Aufbau und Pflege einer Datenbank, Planung und Durchführung von FR-Methoden, Betreuung von Förderern 189Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  28. 28.   Persönlichkeitskompetenz: Identifikation mit den Inhalten, Fähigkeit, andere anzusprechen, Kreativität und Einfallsreichtum, Gespür für Chancen  Soziale und kommunikative Kompetenz: Kontaktfähigkeit, Teamfähigkeit, Sensibilität, Akzeptanz und Toleranz  Fachkompetenz: Marketingwissen, Media- und Werbetechniken, relevante Rechtsgebiete, BWL  Organisations- und Führungskompetenz: Planungs- und Projektmanagement, Team-Moderation, Konfliktmanagement 190Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  29. 29. Im Mutterland des Fundraising, den USA  The Fundraising School (am Center of Philanthropy at Indiana University), 1974 von Henry R. Rosso gegründetIn Deutschland  Noch kaum institutionalisiert  Keine akademische Ausbildung  Fundraising-Akademie, Frankfurt a.M. 1999 gegründet o  2-jährige, berufsbegleitende Weiterbildung o  Abschluss: Fundraiser/in (FA), staatliche Anerkennung wird angestrebt 191Ökonomische Grundlagen Tobias Illig SRH Hochschule Heidelberg
  30. 30. Fundraising Definitionen und Einordnungen Quellen für FR Strategisches FR Felder, Instrumente, Zahlen & Fakten Trends im FR Exkurs: Eigene FR-KonzeptionFachhochschule Heidelberg SRH Hochschule HeidelbergStaatlich anerkannte Hochschule der SRH Staatlich anerkannte Fachhochschule

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