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16 17_1
DER BEWEGTE
MANN(AGER)
INVESTIERE DEINE TALENTE
Du sollst dich aber auch nicht in irgendeinem Job quälen, in
dem deine Stärken nicht zur Geltung kommen, sondern dei-
ne Talente in den Dienst der Arbeit stellen. Kennst du deine
Stärken? Nutzt du sie beständig? Verbesserst du deine „Per-
formance“ jeden Tag ein bisschen mehr? Du musst dich ken-
nen, um deine Stärken beständig zu entfalten und sie nicht
verkümmern zu lassen. Ich nutze in diesem Kontext gerne das
„Ikigai“-Konzept zur Selbstreflexion. Ikigai ist japanisch und
meint so etwas wie „den optimalen Zustand“.
Tobias Illig arbeitet als Business Coach und berät Unternehmen
und Führungskräfte in ihrer Entwicklung (www.tobiasillig.com).
Sein Buch »Die stärkenfokussierte Organisation« behandelt den
Aufbau und das Management der Stärken der eigenen Person und
des Unternehmens.Tobias ist ehrenamtlich im Vorstand der deutschen
Navigatoren (www.navigatoren.de) tätig, verheiratet und betreut
familiär vier Personalentwicklungsprojekte. 
Fünf Tipps, um im Job beweglich
zu bleiben
J
eder hat etwas, das ihn bewegt: Ein Projekt, eine
Aufgabe, eine Mission. Etwas, worin er seine
Stärken nutzen kann und beständig in Bewegung
bleibt. Sobald man stillsteht, wird man rosten.
Bleib deshalb im Kopf in Bewegung. Du bist verantwort-
lich dafür, dein Feld zu bestellen, zu beackern, deine Ar-
beit zu pflegen und zu hegen.
WEITERLERNEN
JOB
Was mich
antreibt
Was der Markt
bezahlt
Leidenschaft
Passion
Mission
BerufungProfession
Beruf
Worin
ich
stark
bin
Was
die Welt
braucht
1717_1
WACHSE FACHLICH KONTINUIERLICH
Du sollst natürlich wissen, wovon du auf der Arbeit redest und
was du da tust. Dein größtes Ziel soll es sein, exzellent in dei-
nem Fach zu sein. Die Welt ändert sich, die Märkte auch und
damit deine Firma, dein Arbeitsumfeld und dein Arbeitsinhalt.
Wenn du hier stehen bleibst, dich sperrst, entwickelst du dich
nicht mit, sondern wirst entwickelt – ob du willst oder nicht.
Wähle also den weisen Weg und bleibe kontinuierlich am Ball.
Noch besser: Werde selbst Trendsetter und sei inhaltlich im-
mer auf der Höhe der Zeit. Rufe dir immer in Erinnerung, dass
du ein Vorbild bist. Ein aktiver Lerner kann aus seinem Umfeld
eine lernende Organisation machen, die sich kontinuierlich
weiterentwickelt. Sture, bockige Esel kann der Markt morgen
nicht mehr brauchen. Das ganze Universum verändert sich
täglich, es expandiert, bringt Neues hervor.Warum solltest du
da in deiner Komfortzone bleiben?
Eine konkrete Übung, um einen positiven Blick zu entwickeln:
Aufgabe: Gehe mit offenen Augen durch dein Unternehmen.
„Fotografiere“ alles, was dir an positiven, vitalen, starken,
sinnvollen, ästhetischen, zufriedenen Momenten begegnet.
Werte die Bilder systematisch aus und zelebriere angemessen
deine Funde.
ENGAGEMENT AUF DER ARBEIT
Wenn du bewegt bleiben willst, musst du deine Säge schär-
fen, dich weiterentwickeln, für ein gutes Umfeld sorgen. Selbst,
wenn du in deiner Arbeit bis zu den Knien im Sumpf steckst,
sind viele der „Hygienefaktoren“ essenziell,um Dinge zu bewe-
gen. Die folgenden zwölf Punkte hat das internationale Gallup
Institut als wesentlich für Engagement auf der Arbeit definiert.
Wenn Punkte unterbelichtet sind, bewege dich und sorge dafür,
dass es besser wird.
Ich weiß, was auf der Arbeit von mir erwartet wird.
Ich habe die Materialien und Arbeitsmittel, um meine
Arbeit richtig zu machen.
Ich habe auf der Arbeit jeden Tag die Gelegenheit, das zu
tun, was ich am besten kann.
Ich habe in den letzten sieben Tagen für gute Arbeit Aner-
kennung oder Lob bekommen.
Mein/e Vorgesetzte/r oder eine andere Person auf der
Arbeit interessiert sich für mich als Mensch.
Auf der Arbeit gibt es jemanden, der mich in meiner
Entwicklung fördert.
Auf der Arbeit scheinen meine Meinungen und Vorstellun-
gen zu zählen.
Die Ziele und die Unternehmensphilosophie meiner Firma
geben mir das Gefühl, dass meine Arbeit wichtig ist.
Meine Kollegen/Kolleginnen haben einen inneren Antrieb,
Arbeit von hoher Qualität zu leisten.
Ich habe einen sehr guten Freund/eine sehr gute Freundin
innerhalb der Firma.
In den letzten sechs Monaten hat jemand in der Firma mit
mir über meine Fortschritte gesprochen.
Während des letzten Jahres hatte ich auf der Arbeit die
Gelegenheit, Neues zu lernen und mich weiterzuentwi-
ckeln.
BLEIBE FAMILIÄR KONSTANT
Das klingt banal, ist es aber nicht. Du wächst mit deiner Familie.
Deine Frau ist dein intensivster und treuester Feedbackgeber.
Nicht immer hat sie Recht, aber sie kennt dich am besten.Wenn
du sie nicht als Bedrohung deiner Männlichkeit interpretierst,
sondern als Inspiration,kannst du etwas bei dir korrigieren.Dein
Charakter ist das „Schlachtfeld“, auf dem am meisten gezogen
und gezerrt wird. In der Familie wirst du noch mal ganz anders
herausgefordert als im Job. Hier spiegeln dich auch deine Kin-
der. Beobachte sie genau und du weißt, von welchem Stamm
die Früchte gefallen sind. Lass dich allerdings auch nicht zu sehr
„beschneiden“ oder zurechtstutzen.Deine Frau hat dich schließ-
lich so geheiratet, und wenn du beständig versuchst, es ihr in
allem recht zu machen, wird sie den Respekt vor dir verlieren,
weil du dich zu stark fügst.Also, bleibe kantig und eckig genug,
um nicht weichzuspülen.
BLEIBE SOZIAL FORMBAR
Du lebst nicht allein auf der Welt. Täglich bist du in Kontakt
mit anderen, redest mit ihnen, arbeitest mit ihnen. Mit einigen
ist es einfach, manche bereiten dir Kopf- oder Herzzerbrechen.
Aber nur im „close contact“ reifst du. Wenn du keine Rei-
bungsfläche mehr bietest, bist du irrelevant für andere. Solan-
ge du in konstruktiver, kreativer Spannung mit anderen Men-
schen lebst, wirst du dich auch weiterentwickeln. Wenn du
aufhörst, dich an anderen zu reiben oder selbst Reibungsflä-
che für andere zu sein, stagnierst du. „Höflichkeit und Fried-
lichkeit ist Friedhöflichkeit“, hat ein Kommunikationsforscher
einmal gesagt. Hör auf, allen gefallen zu wollen, zu höflich zu
sein. Übertreibe es auch nicht mit zu viel Nächstenliebe. Hör
auf, zu friedlich sein zu wollen und Konflikten aus dem Weg
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Artikel Tobias Illig: Der bewegte Mann(ager)

  • 1. 16 17_1 DER BEWEGTE MANN(AGER) INVESTIERE DEINE TALENTE Du sollst dich aber auch nicht in irgendeinem Job quälen, in dem deine Stärken nicht zur Geltung kommen, sondern dei- ne Talente in den Dienst der Arbeit stellen. Kennst du deine Stärken? Nutzt du sie beständig? Verbesserst du deine „Per- formance“ jeden Tag ein bisschen mehr? Du musst dich ken- nen, um deine Stärken beständig zu entfalten und sie nicht verkümmern zu lassen. Ich nutze in diesem Kontext gerne das „Ikigai“-Konzept zur Selbstreflexion. Ikigai ist japanisch und meint so etwas wie „den optimalen Zustand“. Tobias Illig arbeitet als Business Coach und berät Unternehmen und Führungskräfte in ihrer Entwicklung (www.tobiasillig.com). Sein Buch »Die stärkenfokussierte Organisation« behandelt den Aufbau und das Management der Stärken der eigenen Person und des Unternehmens.Tobias ist ehrenamtlich im Vorstand der deutschen Navigatoren (www.navigatoren.de) tätig, verheiratet und betreut familiär vier Personalentwicklungsprojekte.  Fünf Tipps, um im Job beweglich zu bleiben J eder hat etwas, das ihn bewegt: Ein Projekt, eine Aufgabe, eine Mission. Etwas, worin er seine Stärken nutzen kann und beständig in Bewegung bleibt. Sobald man stillsteht, wird man rosten. Bleib deshalb im Kopf in Bewegung. Du bist verantwort- lich dafür, dein Feld zu bestellen, zu beackern, deine Ar- beit zu pflegen und zu hegen. WEITERLERNEN JOB Was mich antreibt Was der Markt bezahlt Leidenschaft Passion Mission BerufungProfession Beruf Worin ich stark bin Was die Welt braucht
  • 2. 1717_1 WACHSE FACHLICH KONTINUIERLICH Du sollst natürlich wissen, wovon du auf der Arbeit redest und was du da tust. Dein größtes Ziel soll es sein, exzellent in dei- nem Fach zu sein. Die Welt ändert sich, die Märkte auch und damit deine Firma, dein Arbeitsumfeld und dein Arbeitsinhalt. Wenn du hier stehen bleibst, dich sperrst, entwickelst du dich nicht mit, sondern wirst entwickelt – ob du willst oder nicht. Wähle also den weisen Weg und bleibe kontinuierlich am Ball. Noch besser: Werde selbst Trendsetter und sei inhaltlich im- mer auf der Höhe der Zeit. Rufe dir immer in Erinnerung, dass du ein Vorbild bist. Ein aktiver Lerner kann aus seinem Umfeld eine lernende Organisation machen, die sich kontinuierlich weiterentwickelt. Sture, bockige Esel kann der Markt morgen nicht mehr brauchen. Das ganze Universum verändert sich täglich, es expandiert, bringt Neues hervor.Warum solltest du da in deiner Komfortzone bleiben? Eine konkrete Übung, um einen positiven Blick zu entwickeln: Aufgabe: Gehe mit offenen Augen durch dein Unternehmen. „Fotografiere“ alles, was dir an positiven, vitalen, starken, sinnvollen, ästhetischen, zufriedenen Momenten begegnet. Werte die Bilder systematisch aus und zelebriere angemessen deine Funde. ENGAGEMENT AUF DER ARBEIT Wenn du bewegt bleiben willst, musst du deine Säge schär- fen, dich weiterentwickeln, für ein gutes Umfeld sorgen. Selbst, wenn du in deiner Arbeit bis zu den Knien im Sumpf steckst, sind viele der „Hygienefaktoren“ essenziell,um Dinge zu bewe- gen. Die folgenden zwölf Punkte hat das internationale Gallup Institut als wesentlich für Engagement auf der Arbeit definiert. Wenn Punkte unterbelichtet sind, bewege dich und sorge dafür, dass es besser wird. Ich weiß, was auf der Arbeit von mir erwartet wird. Ich habe die Materialien und Arbeitsmittel, um meine Arbeit richtig zu machen. Ich habe auf der Arbeit jeden Tag die Gelegenheit, das zu tun, was ich am besten kann. Ich habe in den letzten sieben Tagen für gute Arbeit Aner- kennung oder Lob bekommen. Mein/e Vorgesetzte/r oder eine andere Person auf der Arbeit interessiert sich für mich als Mensch. Auf der Arbeit gibt es jemanden, der mich in meiner Entwicklung fördert. Auf der Arbeit scheinen meine Meinungen und Vorstellun- gen zu zählen. Die Ziele und die Unternehmensphilosophie meiner Firma geben mir das Gefühl, dass meine Arbeit wichtig ist. Meine Kollegen/Kolleginnen haben einen inneren Antrieb, Arbeit von hoher Qualität zu leisten. Ich habe einen sehr guten Freund/eine sehr gute Freundin innerhalb der Firma. In den letzten sechs Monaten hat jemand in der Firma mit mir über meine Fortschritte gesprochen. Während des letzten Jahres hatte ich auf der Arbeit die Gelegenheit, Neues zu lernen und mich weiterzuentwi- ckeln. BLEIBE FAMILIÄR KONSTANT Das klingt banal, ist es aber nicht. Du wächst mit deiner Familie. Deine Frau ist dein intensivster und treuester Feedbackgeber. Nicht immer hat sie Recht, aber sie kennt dich am besten.Wenn du sie nicht als Bedrohung deiner Männlichkeit interpretierst, sondern als Inspiration,kannst du etwas bei dir korrigieren.Dein Charakter ist das „Schlachtfeld“, auf dem am meisten gezogen und gezerrt wird. In der Familie wirst du noch mal ganz anders herausgefordert als im Job. Hier spiegeln dich auch deine Kin- der. Beobachte sie genau und du weißt, von welchem Stamm die Früchte gefallen sind. Lass dich allerdings auch nicht zu sehr „beschneiden“ oder zurechtstutzen.Deine Frau hat dich schließ- lich so geheiratet, und wenn du beständig versuchst, es ihr in allem recht zu machen, wird sie den Respekt vor dir verlieren, weil du dich zu stark fügst.Also, bleibe kantig und eckig genug, um nicht weichzuspülen. BLEIBE SOZIAL FORMBAR Du lebst nicht allein auf der Welt. Täglich bist du in Kontakt mit anderen, redest mit ihnen, arbeitest mit ihnen. Mit einigen ist es einfach, manche bereiten dir Kopf- oder Herzzerbrechen. Aber nur im „close contact“ reifst du. Wenn du keine Rei- bungsfläche mehr bietest, bist du irrelevant für andere. Solan- ge du in konstruktiver, kreativer Spannung mit anderen Men- schen lebst, wirst du dich auch weiterentwickeln. Wenn du aufhörst, dich an anderen zu reiben oder selbst Reibungsflä- che für andere zu sein, stagnierst du. „Höflichkeit und Fried- lichkeit ist Friedhöflichkeit“, hat ein Kommunikationsforscher einmal gesagt. Hör auf, allen gefallen zu wollen, zu höflich zu sein. Übertreibe es auch nicht mit zu viel Nächstenliebe. Hör auf, zu friedlich sein zu wollen und Konflikten aus dem Weg zu gehen. Sei aber auch friedlich, wenn die Situation deine Diplomatie erfordert. Grafik:4x6/istockphoto.com konkrete Übung, um einen positiven Blick zu entwickeln: