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LÖSUNGI O N S P R O Z E S S
              PRODUKT




Halle 11,
Stand C60
            Fundierte Basis für Entscheider
            Laut Gartner Group ist heute für
            die Mehrzahl der Hersteller die
            mangelhafte Integration von Ferti-
            gungssystemen in Unternehmens-
            anwendungen die größte Heraus-
            forderung. Es fehlt die transparen-
            te, durchgängige Sicht auf die Fer-
            tigung, was die Möglichkeiten zur
            schnellen Reaktion auf Ereignisse
            und Prozesse stark einschränkt.



                 F       ertigungsunternehmen durch-
                         laufen derzeit einen Wandel
                         zum modernen Dienstlei-
                                                                     und, um wirtschaftlich bestehen zu können,
                                                                     optimieren. Unternehmen, die diese Aufga-
                                                                     be beherrschen, werden die Sieger beim
                                                                                                                  Marktanforderungen erfolgreich zu begeg-
                                                                                                                  nen. MES-Systeme bieten Lösungswege, die
                                                                                                                  Verknüpfung zwischen den offenen Prozess-
            stungsunternehmen. Die Produktion muss                   Kampf um die Marktführerschaft sein. Ein     leitsystemen auf der Fertigungsebene einer-
            alle an der Wertschöpfung beteiligten Lei-               modernes Manufacturing Execution System      seits und der Unternehmensleitebene mit
            stungen zwischen dem Kunden, dem Pro-                    (MES) gibt Unternehmen die notwendige        ihren Logistik- oder Finanzsystemen ande-
            duzenten und Sublieferanten koordinieren                 Entscheidungssicherheit um den aktuellen     rerseits zu realisieren. Sie verbinden in Echt-
                                                                                                                  zeit betriebswirtschaftliche ERP-Anwen-
                                                                                                                  dungen und Steuerungssysteme in der Pro-
                                                                                                                  duktionswelt mit dem Ziel, die Prozesse
                                                                                                                  schneller, wirtschaftlicher und sicherer zu
                                                                                                                  gestalten. Gleichzeitig werden Lagerbestän-
                                                                                                                  de und Produktionskosten reduziert. Die
                                                                                                                  Produktivität des Fertigers wird so nachhal-
                                                                                                                  tig verbessert. Die Folge ist eine wesentliche
                                                                                                                  Erhöhung der Lieferbereitschaft, was zu
                                                                                                                  einer Steigerung der Kundenzufriedenheit
                                                                                                                  führt. Grundlage für ein integriertes, modu-
                                                                                                                  lar aufgebautes MES-System ist das unter-
                                                                                                                  lagerte Fabrikdatenmodell, basierend auf
                                                                                                                  dem ISA S95-Standard. Leistungsfähige
                                                                                                                  Datenmanagementfunktionen sichern die
                                                                                                                  Bereitstellung von Stammdaten zu den Res-
                                                                                                                  sourcen-, Produkt- und Prozessmodellen.
                                                                                                                  Darin enthalten sind unter anderem Daten
                                                                                                                  der Artikel, der Kapazitäten, des Personals
                                                                                                                  sowie Informationen zu Schichtmodellen.
                                                                                                                  Anfallende Wartungen bzw. die Zuordnung
                                                                                                                  der Maschinen und Anlagen zu den Pro-
                                                                                                                  duktionsaufträgen mit den entsprechenden
                                                                                                                  Rückmeldungen aus dem eigentlichen Pro-
                                                                                                                  duktionsprozess sind ebenfalls verfügbar.
                                                                                                                  Diese Daten werden durch moderne
            Bild 1: Bi-Direktionale Einplanung von Fertigungsaufträgen                                            Modellierungswerkzeuge angelegt und ver-
                                                                                                                  waltet.



            20         Production    IV/2006
LÖSUNGI O N S P R O Z E S S
                                                                                             PRODUKT




Typische MES-Funktionalitäten                lung ist, desto schneller können die richti-   mit Portal-Funktionalität jederzeit einen
                                             gen Entscheidungen in Bezug auf die Pro-       aktuellen Einblick in laufende Produktions-
Erster Schritt der Produktionsplanung ist    duktion getroffen werden. In Abhängigkeit      prozesse.
die simultane Durchlaufterminierung.         der Zugriffsrechte können alle im MES-
Dabei werden die freigegebenen Ferti-        System verfügbaren Daten als Informatio-
gungsaufträge als Grobplanung vom ERP-       nen dargestellt werden. Unterstützende gra-
                                                                                            Info
System über eine bidirektionale Verbindung   fische Darstellungen, aber auch einfache       Autor Dipl.-Ing. Thomas Schulz verant-
übernommen. Neben der Suche nach zuläs-      Textdarstellungen können auf verschiedene      wortet als Account Manager bei Rockwell
sigen Plänen wird bei der Feinplanung häu-   Weise in alle gängigen Formate wie bei-        Automation den Bereich Software in Nord-
fig noch die Optimierung der erzeugten       spielsweise HTML, XML oder auch als            deutschland
Pläne gewünscht. Das Kriterium dafür kann    Excel- bzw. PDF-Datei exportiert werden.
durch quantifizierbare Funktionen vorgege-   Neben der Prozesshistorie bietet ein MES                   www.rockwell.com
ben werden oder durch eine expli-                                                                                                         – Anzeige –
zite Darstellung von Präferenzen
zwischen Planalternativen. Die
Kopplung mit dem Datenerfas-
sungsmodul ermöglicht dabei dem
System, die an den Maschinen und
Anlagen gewonnenen Ist-Daten
mit den Soll-Daten abzugleichen
und gegebenenfalls zu korrigieren.
Prognostizierte Endtermine kön-
nen so realitätsnah berechnet wer-
den. Ausfälle von Maschinen oder
Anlagen werden dem Fertigungs-
planer zeitnah gemeldet, dieser
kann dann umgehend eine Neu-
planung der Aufträge veranlassen.
Diese Auftragsplanung erfolgt nach
definierten Regeln, eine manuelle
Korrektur kann per drag & drop
jederzeit durchgeführt werden. Für
eine effiziente und lückenlose
Rückverfolgbarkeit der einzelnen
Produktionsschritte werden alle
Daten schon während der Produk-
tion erfasst, im System verwaltet
und dokumentiert. Voraussetzung
hierfür ist eine vollständige Abbil-
dung sämtlicher Produkt- und Pro-
duktionsdaten. Auf diese Weise
kann nach dem Herstellungspro-
zess der einzelnen Charge oder des
Loses genau nachvollzogen werden,
in welchem Endprodukt welche
Rohstoffe oder Halbzeuge von wel-
chem Lieferanten wann und unter
welchen Produktionsbedingungen
verarbeitet wurden. Hierbei wird
der gesamte Produktionsverlauf
vom Eingang der Waren bis zum
Versand der Fertigerzeugnisse kom-
plett erfasst. Jeder einzelne Prozess-
schritt oder Arbeitsgang ist mit all
seinen Parametern wie zum Bei-
spiel Maschinen-, Betriebs- und
Qualitätsdaten lückenlos doku-
mentiert. Ein integriertes Report-
wesen ist die Voraussetzung für
fundierte Entscheidungen des
Managements. Je transparenter
und feingliedriger die Reporterstel-



                                                                                                          IV/2006     Production    21

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Fundierte Basis für Entscheider

  • 1. LÖSUNGI O N S P R O Z E S S PRODUKT Halle 11, Stand C60 Fundierte Basis für Entscheider Laut Gartner Group ist heute für die Mehrzahl der Hersteller die mangelhafte Integration von Ferti- gungssystemen in Unternehmens- anwendungen die größte Heraus- forderung. Es fehlt die transparen- te, durchgängige Sicht auf die Fer- tigung, was die Möglichkeiten zur schnellen Reaktion auf Ereignisse und Prozesse stark einschränkt. F ertigungsunternehmen durch- laufen derzeit einen Wandel zum modernen Dienstlei- und, um wirtschaftlich bestehen zu können, optimieren. Unternehmen, die diese Aufga- be beherrschen, werden die Sieger beim Marktanforderungen erfolgreich zu begeg- nen. MES-Systeme bieten Lösungswege, die Verknüpfung zwischen den offenen Prozess- stungsunternehmen. Die Produktion muss Kampf um die Marktführerschaft sein. Ein leitsystemen auf der Fertigungsebene einer- alle an der Wertschöpfung beteiligten Lei- modernes Manufacturing Execution System seits und der Unternehmensleitebene mit stungen zwischen dem Kunden, dem Pro- (MES) gibt Unternehmen die notwendige ihren Logistik- oder Finanzsystemen ande- duzenten und Sublieferanten koordinieren Entscheidungssicherheit um den aktuellen rerseits zu realisieren. Sie verbinden in Echt- zeit betriebswirtschaftliche ERP-Anwen- dungen und Steuerungssysteme in der Pro- duktionswelt mit dem Ziel, die Prozesse schneller, wirtschaftlicher und sicherer zu gestalten. Gleichzeitig werden Lagerbestän- de und Produktionskosten reduziert. Die Produktivität des Fertigers wird so nachhal- tig verbessert. Die Folge ist eine wesentliche Erhöhung der Lieferbereitschaft, was zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit führt. Grundlage für ein integriertes, modu- lar aufgebautes MES-System ist das unter- lagerte Fabrikdatenmodell, basierend auf dem ISA S95-Standard. Leistungsfähige Datenmanagementfunktionen sichern die Bereitstellung von Stammdaten zu den Res- sourcen-, Produkt- und Prozessmodellen. Darin enthalten sind unter anderem Daten der Artikel, der Kapazitäten, des Personals sowie Informationen zu Schichtmodellen. Anfallende Wartungen bzw. die Zuordnung der Maschinen und Anlagen zu den Pro- duktionsaufträgen mit den entsprechenden Rückmeldungen aus dem eigentlichen Pro- duktionsprozess sind ebenfalls verfügbar. Diese Daten werden durch moderne Bild 1: Bi-Direktionale Einplanung von Fertigungsaufträgen Modellierungswerkzeuge angelegt und ver- waltet. 20 Production IV/2006
  • 2. LÖSUNGI O N S P R O Z E S S PRODUKT Typische MES-Funktionalitäten lung ist, desto schneller können die richti- mit Portal-Funktionalität jederzeit einen gen Entscheidungen in Bezug auf die Pro- aktuellen Einblick in laufende Produktions- Erster Schritt der Produktionsplanung ist duktion getroffen werden. In Abhängigkeit prozesse. die simultane Durchlaufterminierung. der Zugriffsrechte können alle im MES- Dabei werden die freigegebenen Ferti- System verfügbaren Daten als Informatio- gungsaufträge als Grobplanung vom ERP- nen dargestellt werden. Unterstützende gra- Info System über eine bidirektionale Verbindung fische Darstellungen, aber auch einfache Autor Dipl.-Ing. Thomas Schulz verant- übernommen. Neben der Suche nach zuläs- Textdarstellungen können auf verschiedene wortet als Account Manager bei Rockwell sigen Plänen wird bei der Feinplanung häu- Weise in alle gängigen Formate wie bei- Automation den Bereich Software in Nord- fig noch die Optimierung der erzeugten spielsweise HTML, XML oder auch als deutschland Pläne gewünscht. Das Kriterium dafür kann Excel- bzw. PDF-Datei exportiert werden. durch quantifizierbare Funktionen vorgege- Neben der Prozesshistorie bietet ein MES www.rockwell.com ben werden oder durch eine expli- – Anzeige – zite Darstellung von Präferenzen zwischen Planalternativen. Die Kopplung mit dem Datenerfas- sungsmodul ermöglicht dabei dem System, die an den Maschinen und Anlagen gewonnenen Ist-Daten mit den Soll-Daten abzugleichen und gegebenenfalls zu korrigieren. Prognostizierte Endtermine kön- nen so realitätsnah berechnet wer- den. Ausfälle von Maschinen oder Anlagen werden dem Fertigungs- planer zeitnah gemeldet, dieser kann dann umgehend eine Neu- planung der Aufträge veranlassen. Diese Auftragsplanung erfolgt nach definierten Regeln, eine manuelle Korrektur kann per drag & drop jederzeit durchgeführt werden. Für eine effiziente und lückenlose Rückverfolgbarkeit der einzelnen Produktionsschritte werden alle Daten schon während der Produk- tion erfasst, im System verwaltet und dokumentiert. Voraussetzung hierfür ist eine vollständige Abbil- dung sämtlicher Produkt- und Pro- duktionsdaten. Auf diese Weise kann nach dem Herstellungspro- zess der einzelnen Charge oder des Loses genau nachvollzogen werden, in welchem Endprodukt welche Rohstoffe oder Halbzeuge von wel- chem Lieferanten wann und unter welchen Produktionsbedingungen verarbeitet wurden. Hierbei wird der gesamte Produktionsverlauf vom Eingang der Waren bis zum Versand der Fertigerzeugnisse kom- plett erfasst. Jeder einzelne Prozess- schritt oder Arbeitsgang ist mit all seinen Parametern wie zum Bei- spiel Maschinen-, Betriebs- und Qualitätsdaten lückenlos doku- mentiert. Ein integriertes Report- wesen ist die Voraussetzung für fundierte Entscheidungen des Managements. Je transparenter und feingliedriger die Reporterstel- IV/2006 Production 21